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Hirschbichl: Kräfte Einteilen

  • rouleur, 02.06.2018, 13:16 Uhr 02.06.2018, 13:20 Uhr
    Steigungen wie am Hirschbichl findet man als Flachländer nicht oft...
    Wer es (wie ich) nicht gewohnt ist über 12% zu fahren der läuft vor allem beim heftigen, mittleren Anstieg Gefahr zu überpacen. So dem Autor vor drei Tagen beim Anstieg vom Hintersse passiert. Puls in der Linkskehre schon voll auf Anschlag - danach tut sich ein 200 Meter langes Stück mit ca. 20% auf...ich war froh vor dem Kollaps noch aus dem Pedal raus zu kommen...Wäre ich da von Beginn an Zickzack gefahren hätte ich eine Chance gehabt...Die zweite Rampe vor dem Zollhäuschen fand ich deutlich einfacher
  • Cinelli09, 02.06.2018, 19:33 Uhr
    Wenn Du eventuell mit der typischen "Flachländler"-Übersetzung 39 zu 21 am Werk warst,wars logischerweise bitter.Für nicht so Trittgewaltige ist der Hirschbichl zu empfehlen mit 3-fach 30 zu 32 oder sogar 34,dann gehts.Von der anderen Seite her,also von Weißbach gibts nach dem oberen Parkplatz eine fast noch schlimmere Rampe,die allerdings nur ca. 150m mißt.Aber auch da bleibt einem kurzfristig die Luft weg.
    Im Grunde ist der Hirschbichl nur sinnvoll mit einem MTB.
  • artie_1970, 21.06.2018, 00:25 Uhr
    Servus,

    jaja, der Hirschbichl von Norden macht schon Spass. Beim ersten Mal musste ich auch im Steilstueck nach der Kehre kurz pausieren. Aber ist ja nur kurz. Beim zweiten Mal kannte ich den Feind und bin bewusst ruhig gefahren. Nach der Linkskehre stand ein Wandererpaerchen, er mit heftigem Uebergewicht, sie fit und ermunternd auf ihn einredend ("Heinz, komm jetzt, das schaffst du!" oder so aehnlich), just als ich im Steilstueck mehr oder weniger entspannt im Wiegetritt (und Schneckentempo) dort mit 34/27 hochwuchtete. Sein Gesichtsausdruck war unbezahlbar.

    Von Sueden ist das Ding deutlich haerter, kann aber auch ein getruebter Eindruck sein, hatte schon das Kehlsteinhaus sowie Dientner Sattel und Filzensattel in den Beinen ...

    Tschoe!

    Axel

    P. S.: Aus paedagogischen Gruenden ist eine Hirschbichl-Erfahrung sehr zu empfehlen, es relativiert die Begriffe von Steilheit ungemein.
  • AP, 21.06.2018, 13:15 Uhr auf artie_1970
    Sag mal, du bist doch der, der Alpe Fuori getrackt hat, oder?? Was ist denn dann am Hirschbichl noch steil? Oder welche Art von Relativierung ist gemeint?
  • Cinelli09, 21.06.2018, 13:33 Uhr auf AP
    Ich kenn den Axel ja persönlich und nach meiner Wahrnehmung hängt die Art und Höhe der Relativierung v.a. davon ab,wieviel er Gepäck am Rad transportiert und ob er alleine oder in weiblicher Begleitung unterwegs ist ;-)
  • artie_1970, 21.06.2018, 20:37 Uhr auf AP
    Servus Namensvetter,

    getrackt nicht, aber befahren und hier weidlich kommentiert. Die Beschreibung von Buitonnaz (Auffahrt von Saxe, http://www.quaeldich.de/paesse/alpe-l-erie/) ist von mir.

    Die Alpe Fuori ist nach meiner Erinnerung nicht so steil wie der Hirschbichl im steilsten Stueck, aber natuerlich aufgrund der Laenge insgesamt VIEL schwieriger. Buitonnaz kann bei der Steilheit mithalten und ist mit 3 km Laenge natuerlich auch abartig.

    Die Empfehlung fuer den Hirschbichl deshalb, weil nicht ganz so abseitig gelegen und eine "sanfte" (im Sinne der Kuerze der Strecke) Einfuehrung ins Steilwandfahren. Ansonsten hast du schon Recht, es gibt schon noch andere Kaliber, etwa das Sportheim Boeck oder die Hoernerbahn, die ebenfalls zur Relativierung von "steil" beitragen koennen.

    Und zu Günter: Gepaeck ist ziemlich konstant bei mir, die paar Kilo Differenz zwischen Reise- und Tagesausruestung machen bei meinem Systemgewicht den Kohl nicht fett. Meine Begleitung hat es nicht so mit den Steilwaenden und wartet lieber unten auf mich, sind ja fast immer Sackgassen.

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 21.06.2018, 21:02 Uhr auf artie_1970
    Hoppla, dieser Weinbergweg ist ja schlimmer als der Pico de Areiro über die Rua do Comboio.

    Naja, irgendwann ist es eh vorbei mit den Steilwänden, sonst bleibt einem die Pumpe stehen. Ich würde noch ganz gerne den Angliru sehen, ab dann nur noch max. 15%.
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