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Passo del Mortirolo: Auffahrt über die Via Orti in Mazzo

  • Winni19, 02.01.2018, 16:35 Uhr
    Hallo und auf diesem Wege erstmal ein frohes Neues an alle Mortirolisten,

    dass es an diesem Hang mehrere kleine und wunderbar steile Auffahrten gibt, ist ja dank der ganzen Spezialisten hier bekannt. Ich bin im Herbst die Mazzo-Auffahrt gefahren und dachte, dass dies die Einzige aus diesem Ort heraus ist. Aber nun sehe ich, dass es noch eine weitere Variante gibt, und ich meine nicht die südlichere von Tovo und auch nicht die "neu recherchierte" von Grosotto.

    Daher die Frage: Kennt jemand die ersten ca. 2,3 Kilometer von der Via Orti aus weiterführend? Dieser Weg ist laut komoot als Strada per San Matteo bezeichnet, durchweg asphaltiert, am Einstieg mit einem Passchild versehen, aber wird soweit ich es sehe nirgends benannt. Der Weg trifft direkt unterhalb der San Matteo Kapelle auf die "originale" Zufahrt von der Via Valle aus.

    Sind dann zwar nur 2,5 km Differenz zur "Klassik"-Route, aber würde mich trotzdem mal interessieren, warum diese Zufahrt bei der Ausführlichkeit aller Varianten noch nicht aufgegriffen wurde. Werde ich im Sommer testen, scheint steiler zu sein!

    Grüße aus NRW, Winni
  • Uwe, 02.01.2018, 17:06 Uhr 02.01.2018, 17:22 Uhr
    Hallo Winni!
    Ich muss gestehen, dass ich diese Variante bisher nicht beachtet habe, da mir die Grosotto-Auffahrt nahrhafter aussah, da dort mehr Neustrecke heraus kam und diese Auffahrt mehr als nur eine Variante zu den Straßen von Grosio ausmacht. Ich habe mir jetzt mal "deine" Mazzo-Variante in Google angesehen und bin sie mal im Schnelldurchgang mit StreetView abgefahren. Ergebnis: ganz klar ordentlich asphaltiert, winzig schmal und vermut nicht ganz flach, also auch lohnend. Das Ding ist mit ca. 25 % Abweichung von der bekannten Klassik-Auffahrt ab Mazzo allemal der Erwähnung wert und müsste mal GPS-technisch für den Tourenplaner erfasst werden.
    Du bist die Strecke aber jetzt auch nicht gefahren und hast daher ach keine eigenen GPS-Daten?
    Die ganze Ausführlichkeit der Mortirolo-Geschichten ist dadurch begrenzt, da alle bisher daran Beteiligten, zuhause recherchieren und dann vor Ort in der Hoffnung zuschlagen, dass sie keinen Mist geplant haben. Ich war selbst auch nie direkt in der Gegend im Urlaub, sondern immer nur in Form eines Ausflugs vom eigentlichen Urlaubsquartier dorthin angereist und habe mir dann an dem Ding etwas Gewalt angetan.
    Da du nun einmal diese Variante hier in den Kommentaren erwähnt hast (was auch genau die richtige Stelle dafür ist!), wird sich bestimmt im Sommer jemand finden, der sich einmal der Sache annimmt. Einen Verdächtigen kenne ich schon... ;-)
    Die Erfolgsaussichten auf dieser Strecke liegen bei quasi 100 %
    Danke für deinen Hinweis und deine verwertbaren Detailinfos.
    Viele Grüße aus dem windigen und schon wieder finsteren NRW, Uwe

    Edit stellt gerade fest, dass diese Variante allemal mehr QDH-Punkte haben dürfte als die klassische Mazzo-Auffahrt und eventuell sogar der Tovo-Auffahrt noch Konkurrenz machen wird.
  • Winni19, 02.01.2018, 17:46 Uhr
    Ich habe in einer kleinen Berg-Fernweh-Phase halt ein wenig mit Street-View erkundet und war verwirrt. Konnte nicht glauben, dass hier, diesem detailierten Mortirolo-Spezialisten-Forum, dieser Weg, welcher ja sogar ein Pass-Einstieg-Schild aufweist und durchweg mit Street-View erkundbar ist, nicht erwähnt wurde.

    Ich bin im Herbst die klassiche Mazzo Strecke gefahren, kann also leider keine Daten hierzu liefern. Vielleicht im Sommer. Müsste noch ne Ecke härter sein als Mazzo-Klassik. Aber nach der Alten Tierser Straße am Nigerpass traue ich mir das zu. ;)
  • Uwe, 03.01.2018, 00:03 Uhr auf Winni19
    Hm, ich bin immer aus der anderen Richtung gekommen und bin nur immer bei der Kapelle am Abzweig vorbei gekommen. Daher bin ich den "Normalweg" gefahren, weil er auch ein Schild hat. Grosotto hatte , wie schon gesagt, für mich die höhere Prio, wegen des größeren Neuanteils. Übrigens kann die ganze nähere Umgebung auch noch mehr als nur den Mortirolo. Da kann man sich vermutlich mehrtägig die Seele aus dem Leib quetschen oder die Knie zum Platzen bringen. Wer keine Sackgassen scheut, hat hier noch reichlich Potential. Auch gegenüber auf der anderen Talseite und auch noch am hiesigen Hang.
    Weiß jemand, wie lange das noch dauert, bis es wieder Sommer wird?
    Viele Grüße, Uwe
  • Winni19, 03.01.2018, 09:35 Uhr
    Nachdem was hier heute Nacht in NRW los war, scheint das selbst mit dem Frühling noch gefühlte Jahre zu dauern....

    Aber zurück zu den Hängen des Foppas: bei Strava gibt es den bisher hier unerwähnten Anstieg als Segment, vielleicht können die GPS-Daten von dort helfen?
    https://www.strava.com/segments/15862657

    Außerdem habe ich einen weiteren nirgends auffindbaren Tipp, der (zumindest Luftlinie) gar nicht so weit weg ist: Eine kleine, einsame, perfekt ausgebaute und abwechslungsreiche Straße zur Malga Mare. Befindet sich im Val de la Mare, einem Seitental des Pejo-Tals. Wirklich empfehlenswert! Habe hier mal meine Daten dazu und 3-4 Bilder.
    https://www.strava.com/activities/1173995293/segments/28928581667
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