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Venet-Süd-Talstation: Gipfelerlebnis Venet-Krahberg

  • Uwe, 05.09.2019, 14:43 Uhr
    Hallo!
    Am 03.09.2019 habe ich mir mit zwei Randonneur / Reiserennrad fahrenden QD-Forumskollegen eine Weiterfahrt zum Gipfel des Krahbergs (2196 m) angetan. Zunächst mussten wir natürlich den normalen Anstieg zur Talstattion des Sessellifts auffahren, wo schon der letzte Kilometer der Zufahrt in sehr kläglichem (aber immerhin mit Asphaltresten versehenem) Zustand ist. Dann ging die Fahrt über den MTB-Weg 794 zum Gipfel, beschildert mit "Krahberg Süd" auf Forstweg / Schotter weiter. Meine beiden Begleiter kämpften sich tapfer, auch dank recht guter Untersetzung, mit Tourenbereifung an ihren Randonneuren die Piste hoch und ich hatte zwar mit meiner 42er Stollenbereifung einen Vorteil, der aber mit meiner qwesentlichn ungünstigeren Gravel-Übersetzung ausgeglichen wurde bergauf. Einzig auf dem letzten Kilometer des Aufstiegs mussten wir wegen der hohen Steigung von längeren Passagen von 25 % auf Kies die Füße von den Pedalen nehmen und zu Fuß gehen. MTB-Fahrer bekamen wir nicht zu Gesicht. Vermutlich werden aber auch sie diesen Teil nicht unbedingt durchfahren können.
    Bergab ging es mit meinem Crosser recht unproblematisch aber langsam über die Steilstrecke und mit den Randonneuren auch mit der entsprechenden Vorsicht talwärts.
    Die Aussicht vom Krahberg, der ja auch per Kabinenseilbahn von Zams erreicht werden kann, ist einfach diese Mühe wert. Man sieht rundum: Lechtaler Alpen, Lechquellengebirge, Verwall, Silvretta, Samnaungruppe, Ötztaler Alpen, Ausläufer der Stubaier Alpen, Karwendel und die jeweils dazwischen liegenden Täler.
    Zusätzlich zu den 6,7 km / 670 Hm auf Asphalt vom Alten Zoll im Inntal zur Talstation der Seilbahn Venet-Süd hat man noch 6,2 km / 665 Hm auf Schotter zu bewältigen = 12,9 km / 1335 Hm bei einem Maximum gegen Ende von ca. 25 % Steigung. Auf dem Gipfel gibt es auch Gastronomie.
    Fazit: Mit dem Gravelbike / MTB sehr lohnend und für mich unbedingt eine Wiederholung mit dem Gravelbike wert.
  • Cinelli09, 05.09.2019, 16:31 Uhr
    Hallo Uwe,kommt da noch was ? Falls "nur" Venet,kann ich die von Axel angedrohten Beta-Blocker wieder weglegen ;-)
  • Uwe, 05.09.2019, 17:08 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Es war "nur" Venet. War aber sehr lohnend wegen der Aussicht. Es gibt am Venet wohl auch noch eine Alm, die ich aber gar nicht auf dem Deckel stehen habe.
    Habe aber die Ortlerhütte vertagt, was auch mal ein Projekt war und auch noch ist, aber nicht mehr in 2019. So etwas kann man ganz bestimmt nicht am Radtag machen, wenn womöglich viele andere Leute auch so eine Laus im Hirn haben. Deshalb war ich da auch mit den Straßenrädern.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 05.09.2019, 18:13 Uhr auf Uwe
    Du meinst wohl die Venetalm,die man von Imsterberg oder von Wenns im Pitztal mit dem MTB anfahren kann.....

    Ich hatte tatsächlich auf das Ortlerhaus getippt.Bei der nächsten 2/3 tägigen Schönwetterperiode werd ich da mit dem MTB von Prad weg hochfahren und dann den Goldseetrail zurück nach Prad.Dafür brauch ich den anderswo verlinkten 40er Ritzel von E : thirteen ;-)

    Gruß nach Pfunds (fürchte jetzt erstmal einige Tage maltempo)

    Günter
  • artie_1970, 05.09.2019, 20:16 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    dann ist kein Medikamentenmissbrauch noetig, weder Beta-Blocker noch E-Bike-Kauf. Aber wieso "nur"? Nach deinen Quasi-Ohnmachtsanfaellen angesichts unserer Terrainerkundungen haette ich da schon mehr Respekt erwartet. Der Krahberg war erheblich schwieriger als beispielsweise die Kuehzaglalm oder andere Anstiege, die dir bislang die Kommentarlust im Halse stecken liessen.

    Die Venet-Alm waere der letzte 2-Sterne-Tiroler im Denzel gewesen, der in meinem Palmares noch fehlt. Uwe schlug dann den Venet-Gipfel/Krahberg vor, der hoeher ist und gleichmaessiger vom Steigungsprofil aussah. Mit etwa 500 km und 5000 Hm in den Beinen (dieses Jahr, nicht am Befahrungstag) waren trotz meiner Steilwanderfahrung die Rampen ganz oben zu arg, an der Traktion lag es noch nicht einmal, ich war schlicht zu groggy, um eine saubere Linie zu fahren und geriet in tiefere Schottergefilde. Mit einer der fortgeschrittenen Saison angemesseneren Form behaupte ich, dass das meiste fahrbar mit Trekkingreifen und 26/34 ist.

    Der Gipfel oben ist ziemlich verbaut, im Vergleich zu Piller Hoehe von Fliess aus fanden meine Dame und ich das Panorama kaum oder nicht besser. Die technischen Daten/Anforderungen des Krahbergs sind aller Ehren wert, aber fuer maximalen Landschaftsgenuss bei geringem Aufwand aus eigener Kraft ist die Piller Hoehe die bessere Wahl. Vielleicht probieren wir bei Gelegenheit die Venetalm, die keine Seilbahnen/Sendemasten hat und quasi am anderen Ende des Massivs liegt. Eilt aber nicht, diese Ecke ist von Muenchen aus oeffentlich ziemlich bloed erreichbar. Von Imsterberg gibt es offenbar eine kuerzere Rampe mit 24 %, waehrend von Wenns ein Kilometer mit 16 % wartet. Weisst du da mehr? Auch zum Ausblick?

    War aber insgesamt eine gute Aktion, hat viel Spass gemacht mit Uwe, auch wenn er uns auf dem Rueckweg mit seiner Kackwellenkenntnis die letzten Koerner gezogen hat.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 05.09.2019, 21:40 Uhr 05.09.2019, 21:44 Uhr auf artie_1970
    Servus Axel,
    mit "nur" meinte ich nur,daß ich was weitaus "spektakulärers" erwartet hatte.Keinesfalls wollte ich damit euer Bemühen schmälern,die Venet mit völlig ungeeignetem Gerät erklommen zu haben ;-)

    Zur Venetalm fallen mir leider keine verwertbaren Details mehr ein.Vor etlichen Jahren bin ich da mal im Rahmen der BIKE (gemeint ist die Zeitschrift) MTB Transalp mit dem MTB vorbei gerauscht (von Wenns aus) - im wahrsten Sinn des Wortes,denn mit den Wahnsinnigen dort im Adrenalinrausch gabs kein Gucken nach links oder rechts,nur am nächsten Hinterrad dranbleiben war die Devise.Jugendsünden.Die Auffahrt von Imsterberg kenn ich gar nicht.Aber zum MTBen fahr ich jetzt auch nicht extra nach Landeck zwengs der Venetalm. Kühzagl mi basta ;-) Außerdem bin ich MTB technisch hier https://www.youtube.com/watch?v=QKhZgH5wctM ausreichend beschäftigt......

    Ihr habt etwa doch nicht extra wegen dieser einen Aktion den weiten Weg von MUC bis ins Tiroler Oberland gemacht ?

    Salve Günter
  • artie_1970, 05.09.2019, 22:16 Uhr 05.09.2019, 22:20 Uhr auf Cinelli09
    Vielleicht kann ich ja noch in der Restsaison mit wuerdigeren Heldentaten dienen. Das "Rough Stuff Cycling in the Alps" wird dieser Tage mal gesichtet. Ansonsten koennte Ehrwald, Marienbergjoch, Buchensattel, Hochalmsattel, Lenggries eine nette Mixtur/Mix-Tour werden.

    Wir haben gestern noch die Piller Hoehe gemacht, aber ansonsten war die gemeinsame Tour mit Uwe der hinreichende Grund fuer den Weg, ja. Mit dem Mietwagen haben wir das Prachtwetter fuer ein paar Schlenker auf der Rueckfahrt genutzt.

    P. S.: Die letzten 200 m Krahberg sind auch mit Untersetzung und guter Form fuer mich nicht fahrbar, und ich bezweifle auch, dass sich da MTB-ler diese 75 Hm hochwuehlen koennen.
  • Uwe, 06.09.2019, 08:05 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Man muss es auch immer in der Relation sehen, was das Jahr ansonsten so konnte oder eben auch nicht konnte. Und bei den Jahreswerten, von denen du unterwegs sprachst, habe ich mich gewundert, dass du diesen Hügel überhaupt von oben betrachten konntest ;-) Das war doch alles ok. Immerhin sind wir ja auch nicht morgens um 7 Uhr losgetingelt, sondern auch etwas später.
    Die letzten 75 Hm machen vermutlich nur die Elektrischen, sofern sie die Fahrzeugbeherrschung haben, nicht hinten runter zu fallen oder beim mäandern in den Abhang zu gehen ;-)
    Den Piller fahre ich ja auch jedes Jahr bei der Anreise mit dem Auto, daher hat er für mich eine gewisse Abnutzung und fällt aus dem landschaftlichen Vergleich. Klar, die Aussicht am Gachen Blick und die Panoramica zum Kaunerberg sind schon recht schön.
    Viele Grüße aus Tirol, Uwe
  • Cinelli09, 06.09.2019, 09:11 Uhr auf artie_1970
    Na ja,Axel,"spektakulär" wäre z.B. gewesen Samnaun,Alp Trida Sattel,Vider Joch, den Kammweg zum Zeblasjoch,Heidelberger Hütte,Fimba Pass runter ins Engadin und zurück nach Pfunds ;-)
  • Cinelli09, 06.09.2019, 11:56 Uhr 06.09.2019, 12:02 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    der alte "Grantler" hatte mal wieder recht mit dem "ersten Wintereinbruch in den Alpen"

    http://webcam.popso.it/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/42

    Bei den nächsten Touren Lawinenwarndienste abrufen ;-)

    Mit dem Ortlerhaus und dem Goldseetrail wird das heuer wohl nix mehr

    Günter

    (Wollt ihr nicht dieser Tage ins Veltlin/Mazzo rüberwuppen.Winterreifen drauf ? Sonst großer Umweg .Gavia wohl auch nicht zu empfehlen http://image.3bmeteo.com/images/webcam_3bmeteo/gavia/w_1280/last.jpg
  • artie_1970, 06.09.2019, 13:35 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    genau diese Ecke treibt mich ja im Rahmen einer Schottertransalp um. Jerry Nilson ist ja wie unser hiesiger "tortenbaecker" mal von Ischgl rueber nach Samnaun, beide mit Renner. Mir ist da nicht klar, welches die einfachere Variante ist (aufs Viderjoch kommt man irgendwie): Zur Alp Trida und dann runter nach Compatsch oder zum Zeblasjoch und dann runter nach Samnaun? Fraglich ist auch das Teilstueck am von dir genannten Kamm zwischen Salaaser Kopf und Palinkopf. Du weisst da sicherlich mehr als die Adresse von deinem Cube-Haendler-Kumpel.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 06.09.2019, 15:42 Uhr auf artie_1970
    Axel,

    MTB vs. Crosser ist natürlich immer eine schwierige Parallelwertung. Ich würde mal sagen : die Schotterpisten Auffahrt von Samnaun/Compatsch zum Viderjoch (wo das Zollhäusl steht) dürfte mit Deinem Gerät machbar sein.Dann rüber den Salaaser Trail wohl reines MTB Terrain.Von der Idalpe zum Viderjoch erst wohl machbar,nach oben raus,v.a. die letzten ca. 1,5km abartig steil.Ach die alternative Auffahrt vom Ortsende Samnaun zum Zeblasjoch erst wohl machbar,dann ebenfalls irre steil,auf alle Fälle jenseits der 15 oder sogar 20 %.Machte sogar mit dem MTB nur begrenzt Spaß.Man bewegt sich v.a. mitten im Skigebiet der Irren,landschaftlich abartig häßlich.

    Alternativ könnte man bei Nord/Südbefahrung von der Idalpe statt Viderjoch auch übers Zeblasjoch fahren,alles brettbreite Schotterpisten.Schlag mich tot,wie das mit einem AllroadRR bergauf ist,weiß ich nicht,weil ichs runter gefahren bin.

    Die ganze Ischgl Ecke ist für den uphill/tourenorientierten MTB/Bergradler Unsinn.Das ist was für die Seilbahn-Shuttle/Freeride/Downhillfraktion,für die wurden jede Menge künstliche Abfahrtstrails gebaut.Als Tourenradler noch dazu mit einem uphill orientierten Hardtail wirst da überall schief angeschaut.Vergleichbar Livigno.

    Vergiß die Ecke,sucht euch was besseres.

    Günter
  • Uwe, 06.09.2019, 16:12 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Morgen wenn wir nach Mazzo rüberwuppen, müssen wir ohnehin über den Bernina fahren, da Stelvio zwischen Umbrail und Bormio nach Felssturz gesperrt ist seit gestern oder so.
    Ich habe das Ortlerhaus für dieses Jahr auch schon abgesagt. Es passte zeitlich irgendwie nicht in den Kram. Und am Bike Day sowieso nicht, wenn da zu viele Leute oben sind und womöglich sich einige am Ortlerhaus versuchen.
    Ist schon normal, dass der erste Wintereinbruch Anfang September kommt, da ändert auch die vielbeheulte Klimaerwärmung nichts dran.
    Viele Grüße, Uwe (heute kleine Wanderung mit etwas Schnee im leichten Regen)
  • Cinelli09, 06.09.2019, 19:12 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,DER Schnee ist gleich wieder weg,Klimawandel und -erwärmung existieren nicht (nur ein Narrativ interessierter Kreise) ;-) und ab Mitte kommender Woche wirds Wetter wieder besser....

    Günter
  • Nachtrenner, 14.09.2019, 21:32 Uhr
    Hallo artie , ich bin vor über 10 Jahren zu Fuß von Wenns hoch. Ich habe etwa 75 min gebraucht für ziemlich genau 1000Hm und das steilste Stück war in meiner Erinnerung durch die Wiesen oberhalb Wenns, wobei das keine 16% waren, vielleicht 12 - 14% und danach auf Schotter, guter Waldweg, mit etwas weniger Steigung, dafür aber ohne Flachstück bis kurz vor die Alm. Die Aussicht vor allem nach Osten ist gut, die Sicht war allerdings ein wenig eingeschränkt: erst diesig, dann wolkig und zum Schluß Schaurig/ Gewittrig, weshalb ich auch nicht den Venetberg überschreiten konnte sondern den Wolken und dem Regen am Gipfel über einen schmalen Weg ( nicht fahrbar) zu einer Alm auf die Südseite des Berges gewandert bin, wo es den besten und auch riesigsten Kaiserschmarrn meines Lebens gab. Hier hoch führt auch eine Schotterfahrstraße, die im unteren Teil asphaltiert ist. Ich kann leider nicht sagen, bis wie weit , da ich wegen des nächsten Gewitters in einer halben Stunde nach Wenns runter gerannt bin und auf einem sausteilen Wanderweg abgekürzt habe. Es handelt sich um die Galflunalm. Ganz im Westen gibt es noch die Goglesalm, zu der nach Karte wohl auch ein Fahrweg hoch geht von Piller aus. Beide Almen liegen um die 2000m hoch, also von Wenns aus ganz schöne Brummer. Viel Spaß wünscht euch Rainer.
  • Uwe, 16.09.2019, 15:25 Uhr auf Nachtrenner
    Hallo Rainer!
    Inzwischen ist alles wieder geerdet und mein Urlaub ist vorbei.
    Wir waren ja noch westlich der Google-Alm unterwegs. Sind vom Alten Zoll über Fließ zum Krahberg, dem westlichsten Gipfel der Gruppe aufgefahren. Also der Buckel mit dem großen Funkturm und der Kabinenseilbahn, die von Zams rauf kommt. Das ist auch mit dem Crosser mit breiten Reifen ordentlich fahrbar bis kurz unter dem Gipfel, wo es dann sehr steil wird. Hier fahren auch die Seilbahnleute mit ihren Autos bis auf den Gipfel.
    Die anderen Varianten kenne ich bisher nicht und habe sie auch nicht recherchiert.
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
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