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Hohneck: Panoramablick

  • TorstenJ, 21.02.2009, 18:38 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr
    Hmmmm...also rein von den Bildern her würde ich keine 5 Sterne für die Schönheit vergeben, aber ich war ja auch nicht da.

    Das man von dort jedoch Matterhorn und Mont Blanc sehen kann würde ich doch sehr anzweifeln.
    Ich kenne auch Aussichtspunkte (bspw. der Brocken bei uns im Harz), wo auf Karten und Schildern dargestellt ist, welche Erhebungen und was auch immer sich in die Himmelsrichtungen befinden - jedoch in einiger Entfernung, ohne das es eine Chance gäbe, diese Punkte wirklich zu sehen. Gleiches vermute ich für's Hohneck.
  • kletterkünstler, 21.02.2009, 18:41 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr
    Na was war denn da los, Stefan? Mal kein strahlend blauer Himmel u. Sonnenschein! ;-)
  • stb72, 21.02.2009, 19:10 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf kletterkünstler
    Frechheit :-)
  • stb72, 21.02.2009, 19:18 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr
    dies ist eine Verdachts-Wertung. Als einer der mutmaßlich schönsten Aussichtspunkte der Vogesen mit einem 360 Grad panorama unique ist das schon vertretbar. Laut Tafel kann man so weit sehen - am besten überprüfen. Sogar von der Alb oder vom Hochblauen beispielweise kann man auch bis weit in die Alpen sehen - und beim Hohneck mit Sicherheit auch.
    hier ein Blick vom Grand Ballon...

    Bezüglich meinem Besuch dort sind die 5 Schönheitssternen natürlich übertrieben.
  • Kletterkönig120, 21.02.2009, 20:22 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr
    Das Problem ist eben, das durch den ganzen Dreck in der Atmosphäre nur selten solche Sichtbedingungen herrschen. Das kann man schon daran erkennen, wenn sich beim Sonnenuntergang der Horizont lila verfärbt - das würde ohne Luftverschmutzung normalerweise gar nicht auftreten. Wer mal in etwas weniger industrialisierten Gegend war, wie z.B. Neuseeland, der wird den Unterschied bemerkt haben.

    Nördlich der Alpen wird so eine Fernsicht meistens durch den Föhn begünstigt. Theoretisch sind auf hohen Bergen wie dem Brocken aber durchaus Sichten von 200 km und mehr möglich.
  • TorstenJ, 21.02.2009, 20:51 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf stb72
    Hey Stefan,

    warst du schon öfter in den Vogesen? Ist dort ein "Radurlaub" von beispielsweise 1 Woche lohnenswert? Ist dies eine abwechslungsreiche Alternative zu den Alpen? Habe jedenfalls schon viel Gutes über die Vogesen gehört...
  • stb72, 22.02.2009, 12:41 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf TorstenJ
    Hallo Torsten,

    ich war zweimal in den Vogesen und werde dort sicher noch öfters sein. Toll zum Rennradeln, es gibt zahllose Kombinationsmöglichkeiten und viele völlig einsame Straßen.
    Viele Anstiege sind ja hier beschrieben, die selten sehr steil sind aber Höhenmeter en masse haben. Besonders im Frühjahr oder Herbst bieten sich die Vogesen an, Wetter ist halt immer Glückssache.
    In den Südvogesen sind die höheren und bekannteren Berge.
    Einfach mal nachlesen Regionenbeschreibung. Vom lecker Wein wollen wir jetzt mal gar nicht reden...

    Gruß
  • qqq, 23.02.2009, 13:07 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr
    Vom Feldberg, der ähnlich weit vom Mont Blanc liegt, kann man den durchaus sehen. Allerdings natürlich nicht oft, im Herbst ist es mir schon gelungen. Alpensicht hat man von vielen Orten im Schwarzwald, das Gleiche dürfte demnach auch für die Vogesen gelten. Und da muss man nicht mal besonders hoch hinaus. Ob es freilich für den Mont Blanc reicht, ist natürlich meistens fraglich. Das Berner Oberland klappt auf dem Feldberg dagegen recht oft.
  • Sirniz, 24.02.2009, 00:03 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr
    Ob vom Hohneck aus (bei entsprechender Wetterlage) der Mont Blanc zu sehen ist, habe ich noch nicht ausprobiert (er könnte vom Roßberg in den Vogesen verdeckt sein), grundsätzlich ist es aber möglich, von den Vogesengipfeln bis zum Mont Blanc zu blicken. Mit dem Matterhorn ist es etwas schwieriger, da es hinter der Hauptkette des Berner Oberlandes liegt. Es ist vom Schwarzwald aus nur von einigen wenigen Stellen mit günstigem Blickwinkel zu sehen.
    Das Problem ist übrigens nicht die Atmosphäre, sondern die Erdkrümmung. Auf den Panoramabildern der Alpen vom Schwarzwald aus verschwindet selbst der Mont Blanc (ca. 240 km) fast unterm Horizont.
    Deshalb kann auch beispielsweise vom Brocken aus nicht so weit gesehen werden - weil eben keine so hohen Erhebungen in Sichtweite sind.
    Ein sehr schönes Panorama der Alpen vom Schwarzwald (Belchen) aus findest du übrigens hier. Dort werden auch die Namen der Berge angezeigt (auch der Mont Blanc ganz rechts), wenn du mit dem Mauszeiger drüber fährst.
    Im Winter sind die Alpen sehr häufig von Schwarzwald oder den Vogesen aus zu sehen, hier ein Panorama, das ich von einer Langlaufloipe aus (Feldberggebiet) mit einer sehr einfachen Digicam geknipst habe (der Mont Blanc ist übrigens genau hinter dem Baum).
    Gruß Johannes
  • AP, 24.02.2009, 10:44 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf Sirniz
    Das mit der Erdkrümmumg ist eine interessante Argumentation. Vom Ballon d´Alsace aus habe ich die Berge des Berner Oberlands gesehen, die wiederum das Matterhorn verdeckten.

    Siehe hier:

    http://www.quaeldich.de/paesse/ballon-d-alsace/bilder/?BildID=8854

    Natürlich ist der Hohneck 200m höher als der Ballon.......
  • Kletterkönig120, 24.02.2009, 20:06 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf AP
    Die theorethisch maximale Sichtweite in Bezug auf die Erdkrümmung läßt sich mit Hilfe dieser Formel errechnen:

    S = 3,9 * ( Wurzel (h1) + Wurzel (h2) )

    h1 und h2 sind die Höhen des Standpunkts und Zielpunkts über NN [in Metern]; das Ergebnis S erhält man in km. Unberücksichtigt bleibt dabei natürlich, ob das Ziel von davorliegenden Objekten verdeckt ist ...

    Mehr dazu gibt es hier.

    Gruß, Marc
  • Roli, 24.02.2009, 20:28 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf Kletterkönig120
    Mit der Formel ergibt sich eine Sichtweite vom Hohneck zum Matterhorn (4478 m) sehen, wenn es weniger als 405 km entfernt ist und nichts vorsteht (bei einer Augenhöhe von 1,7 m über dem höchsten Punkt des Hohneck). Für den Mont Blanc (4808 m) ergeben sich damit knapp 415,5 km.

    Liebe Grüße, Roli
  • Kletterkönig120, 24.02.2009, 20:36 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf Roli
    Hallo Roli,

    schon klar ;-)

    leider geht auch beim besten Wetter nicht mehr als etwa 280 km, wenn Du mal den obigen Link zurate ziehst.

    So einwandfrei scheint mir die Formel zwar auch noch nicht, weil die ja auf der Annahme beruht, dass man quasi auf Mereshöhe durchschaut, aber als Anhaltspunkt kann man sie schon verwenden.

    Gruß, Marc
  • Roli, 24.02.2009, 20:47 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf Kletterkönig120
    Hallo Marc,

    Klar, das weiß ich als Bergfreund ohnehin. Das hab ich mit Uwe schon mal an anderer Stelle besprochen, wobei ich 280 km trotzdem für ziemlich hochgegriffen halte. Alles unter 200 km halte ich aber für durchaus realistisch und auch tatsächlich sehbar (Luftverschmutzung usw.) - wie etwa vom Ortler zum Großglockner (175 km). Die Theorie, dass man vom Großvenediger )an der Grenze zwischen Salzburg und Osttirol) an schönen Tagen bis Venedig sieht - etwas unter 190 km - ist wohl nur ein Mythos.

    Die Formel funktioniert nur, wenn dazwischen ein Meer liegt einwandfrei. Wir haben dieses Problem hier aber ohnehin nicht, da es vom Hohneck zum Mont Blanc nur rund 245, zum Matterhorn rund 235 km sind.

    Liebe Grüße, Roli
  • Uwe, 24.02.2009, 21:35 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf Roli
    Hallo!
    Als Freunde der Berge und der Fernsicht können wir über den Mythos, dass man auf dem Flachland oder am Meer weit sehen könne nur blöd grinsen...
    Marcs Kletterkönigformel beweist das Gegenteil ;-)
    Selbst wenn wir in den Bergen manchmal nur die andere Talseite sehen, ist es meist schon mehr als am Meer.
    Hoffentlich können wir bald wieder in die Berge und eben dieses Thema in der Praxis erforschen.
    Viele Grüße, Uwe (hat Langeweile...)
  • Kletterkönig120, 24.02.2009, 21:37 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf Roli
    Zwischen Süd- und Nordinsel von Neuseeland könnte es mit den 280 km funktionieren, wenn man vom nördlichsten Punkt der Südinsel die ca. 2800 m hohen Vulkanberge auf der Nordinsel erspähen möchte ...
  • Roli, 24.02.2009, 22:56 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    am Meer - mit den Füßen im Wasser - sieht man ja nur knapp 5 km, da ist die nächste Talseite oft deutlich weiter weg.
    Bis zur Praxis wirds noch etwas dauern - hier in der Alpenrepublik gibts etliche Straßensperren wegen Lawinengefahr! Leider!
    Liebe Grüße, Roli
  • TicinoBergler46, 25.02.2009, 21:56 Uhr 26.02.2009, 10:29 Uhr auf stb72
    Hi Stefan,
    sind es wirklich nur 108 Hm auf denen sich die 5 Sterne drängen?? Oder gibt es auf der Anfahrt über die Routes des Cretes noch viele Hm voller Schönheit?
    Vielleicht hast Du einen kurzen Draht zuhttp://mein.quaeldich.de/stb72. Der kennt so viele Pässe wie kaum einer. Die schönen Fotos von http://www.quaeldich.de/paesse/zillertaler-hoehenstrasse/
    oder von http://www.quaeldich.de/paesse/alp-anarosa/ zeugen von stb72's Urteilsfähigkeit, was 5 grüne Sterne betrifft.
    Dort sind auch die Berge nicht nur an der Grenze der Erdkrümmung zu erkennen, sondern beflügeln durch ihre Schönheit den Velo-Bergfahrer.

    Bitte nicht ernst nehmen, Stefan. Dazu habe ich viel zu großen Respekt vor Deiner eindrucksvollen Pässeliste.

    Es wäre schade, wenn wir die 4 oder 5 grünen Sterne so inflationieren würden. Sie sollen doch Velofahrer anlocken.

    Gruß Klaus
  • stb72, 26.02.2009, 10:29 Uhr auf TicinoBergler46
    Hi Klaus,

    gut gerechnet, ich sag gerne nochmal was dazu:
    ob jetzt 4 oder 5 ist ja sowieso egal.

    In den Vogesen bewerte ich die Vogesen und nichts anderes,
    in Bezug auf Schwierigkeit und auf Schönheit (rein subjektiv) -
    ansonsten kann ich im Angesicht des Tessins ja überall nur 1-2 Punkte geben ;-)

    Beim Hohneck ist mal nicht die eigentliche Straße bewertet, die ist zwar auch nett, aber nur ganz kurz. Die Anfahrt auf der route de cretes ist natürlich toll und ist mit einzubeziehen.
    Und das Hohneck dürfte eben einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte und noch der höchste Asphaltpunkt der Vogesen sein (die 108 täuschen natürlich ein wenig, weil ich muss ja erstmal so weit hoch kommen, da kommen dann auch leicht mal 1000 Hm zusammen).

    Für die Vogesen ist die Wertung dann schon OK (hier ist man sonst auch viel im Wald unterwegs) - denke ich. Aber als ich dort war, war's kalt und stürmisch und trüb - aber als letzte Höhenmeter des Tages trotzdem sehr schön da oben (ansonsten muss man für den Rummel vielleicht wieder was abziehen, das weiß ich aber nicht, da ich ganz alleine war).

    Gruß ins Tessin
    Stefan
  • Nachtrenner, 03.06.2018, 03:36 Uhr
    Hallo ,
    das mit den Sichtweiten ist auch sehr wetterabhängig, ich hatte einmal das Glück direkt vor einer Kaltfront im Nordschwarzwald oberhalb von Calw auf etwa 650m ü. NN bis zu den Alpen sehen zu können, dies waren ca 190km. Eine halbe Stunde später war das Ganze vorbei und es regnete immer stärker! Durch die Annäherung der Front wird die Luft stark angehoben, was auch den Smog/Bodenfeuchte/Dunst mit sich reisst und so für klare Sicht sorgt. In den Vogesen war ich bis jetzt leider immer nur zu Fuß oder mit dem Auto. Die Hochlagen sind wilder und karger als der Schwarzwald, wie man bei einer Runde von Münster über den Lac Noir und den Lac Blanc zur Route de Cretes, auf dieser zum Col de la Schlucht und wieder runter eindrucksvoll sehen kann. hier lohnt sich auch mal ein kleiner Abstecher zu Fuß zum Gazon du Faing mit beeindruckendem Weit- und Tiefblick, ca 20min von einem Parkplatz etwas nördlich des Col de la Schlucht.
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