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Reise und Pässe

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Fahrradstellplatzreservierung für Fahrten aus dem Ausland

  • kletterkünstler, 29.05.2018, 00:05 Uhr 29.05.2018, 00:08 Uhr
    Servus,

    ich reise vom qd-Dolomitengiro mit dem Zug zurück nach Sinsheim. Im Reisezentrum habe ich mir heute eine internationale Fahrradkarte geholt, aber eine Reservierung scheint da nicht inkludiert zu sein. Angeboten wurde mir das vor Ort aber auch nicht, obwohl ich den konkreten Zug nannte, mit dem ich fahren möchte. An die Fahrradkarte ist nur meine Reiseverbindung angeheftet. Ticket muss ich noch kaufen, mache ich momentan parallel online (Sparpreis bekommt man doch im Reisezentrum nicht, gell?). Kann mir jemand sagen wie ich nun einen Stellplatz in den ECs Bozen - Rosenheim / Rosenheim - Heidelberg reserviere? Es gibt ja hier einige, die sich damit auskennen (Flugrad, Bergziegenmutant;-)

    Die DB-Webseite konnte mir da auch nicht weiterhelfen bzw. da steht "In Tageszügen aus Frankreich und Italien können aus technischen Gründen keine Stellplatzreservierungen für die Rückfahrt gebucht werden." Und nun?

    Online beim Ticketkauf geht das offenbar nicht (internationale Fahrradkarte ja auch nicht), was blöd ist, weil so eine Sitzplatzreservierung für mich auch keinen Sinn macht, schließlich möchte ich in der Nähe meines Rades sitzen. Normalerweile spare ich mir diese überteuerte Sitzplatzreservierung ja, weil i.d.R. nicht nötig in IC/EC, aber auf so einer langen Fahrt und im Ausland/Ferienregion während Ferienzeit...

    Abgesehen von einer Fahrt in die Schweiz ist es meine erste Fernzugfahrt mit Rad im Ausland.

    Schonmal besten Dank!

    Marcel
  • apfelstrudel, 29.05.2018, 09:02 Uhr
    Hallo Marcel,
    ich erinnere mich daran, schon mal vor dem gleichen Problem gestanden zu haben. Ich hatte dann eine Mobilitätsagentur im Internet gefunden, die alle Reservierungen und Fahrkarten für mich gekauft haben. Leider leider fällt mir zum verrecken nicht mehr ein, bei welchem Büro das war. Aber es hat perfekt geklappt. Ich denke in einer stillen Stunde nochmal nach, vielleicht krame ich noch die Internetadresse aus dem verweichlichten Hirn. Aber eigentlich bin ich zuversichtlich, dass im Forum noch andere Leute sich auskennen.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • sugu, 29.05.2018, 14:36 Uhr
    Neben der Reservierung am Schalter gibt es bei der DB auch eine telefonische Reservierung für Radstellplätze: https://www.bahn.de/p/view/service/fahrrad/07rad_fahrradzuege.shtml bzw direkt die Nummer 01806 996633 (Kondiitionen siehe Bahn.de)
  • apfelstrudel, 29.05.2018, 16:04 Uhr 29.05.2018, 16:04 Uhr
    Nochmal ich:
    Ein Reisebüro könnte helfen: z.B. https://www.gleisnost.de/bahntickets/fahrradmitnahme-international/
    Schöne Grüße
    Jörg
  • Bergziegenmutant, 29.05.2018, 18:25 Uhr 29.05.2018, 18:51 Uhr
    Servus Marcel,
    da du uns ja schon erwähnt hast, sind wir nun ja unter Zugzwang (im wahrsten Sinne des Wortes) !
    Der absolute Experte ist zwar Ulrich (der meldet sich evtl. auch noch), aber ich hab auch schon mal vorgetastet und geschaut.
    Du hast offensichtlich schon eine internationale Fahrradkarte besorgt, was eigentlich ja richtig ist, in dem Fall aber evtl. etwas zu früh, da eine Reservierung online möglich ist, aber mit dem Preis für die Fahrradkarte incl. Stellplatzreservierung verbunden ist.
    Buchung ist möglich über die Seite der ÖBB. Dort musst du nur einen "Account" anmelden (E-Mail Adresse + Passwort, danach problemlose Buchungen und Ticketdruck zuhause möglich). Dies mache ich seit einem Jahr, bekomme dort oft bessere Preise wie bei der DB. Habe sogar eine ÖBB Vorteilkarte für Euro 66.-- im Jahr, dort gibt es echte 50 % Ermäßigung auf die ÖBB Preise, was sich bei Fahrten in Österreich für uns echt lohnt.

    Habe geschaut auf der ÖBB für deine Daten (also wohl Sonntag, 08. Juli):
    Sind zwei Tickets. Das erste von Bozen nach Innsbruck, Abfahrt Bozen um 08:02, Ankunft 10:13 in Innsbruck (Umstieg am Brenner - bis Brenner mit R 20704, weiter vom Brenner mit S4 (Zug-Nr. 5311) - Kostet Euro 20,10 bei der ÖBB. Dafür gilt ja deine internationale Fahrradkarte. Reservierung auf diesen Zügen nicht nötig da Regionalverkehr.
    Dann weiter von Innsbruck nach Heidelberg, Abfahrt Innsbruck um 10:40 mit EC nach München, weiter mit 2 mal IC (Umstieg noch in Stuttgart), Ankunft Heidelberg um 15:53. Kostet im Moment genau Euro 60.-- inklusive Fahrradstellplätze im EC und beiden IC. Wenn du noch die Sitzplätze in diesen Zügen reservieren möchtest kostet dies nochmals Euro 9.--. Das ganze nennt sich bei der ÖBB Sparschiene und hat dann Zugbindung. Bei Eingabe Bozen - Heidelberg bekam ich keine Möglichkeit einer Fahrradreservierung. Deshalb die Stückelung auf zwei Fahrkarten.

    Es gäbe einen IC ohne Umstieg von Innsbruck nach Heidelberg (IC 118), dieser fährt aber zwischen Juni und September nicht - Ulrich weis bestimmt warum (DB spezifisches Problem).

    Grüße, Jürgen
  • Cinelli09, 29.05.2018, 19:25 Uhr
    Meine Güte ist das alles kompliziert.Da verwundert es nicht,wenn die meisten -mich eingeschlossen-in das vor der Haustüre parkende Auto einsteigen,Rad und Gepäck in Kofferraum und dann mit Supermusik ausm CD -Player und ner feinen Klimaanlage völlig entspannt und in einem Drittel der Zeit nach Bozen cruisen und genauso wieder retour
    ;-)
  • Uwe, 29.05.2018, 20:32 Uhr auf Cinelli09
    ...und dann kommt der Lufthunderter...
  • kletterkünstler, 29.05.2018, 21:30 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen,
    besten Dank! Angedacht war eine zusätzliche Übernachtung in Bozen, um noch eine Tour zu machen und Rückfahrt dann am 09.07.
    Deine Reiseverbindung ist ja trotz der ganzen Umstiege kürzer als meine (9:33 Std.).

    Ich war heute im Reisezentrum. Da hieß es für meine gewünschte Verbindung 10:34 ab Bozen via Rosenheim gäbe es für den EC ab Rosenheim keine Stellplätze mehr. Das gleiche Spiel Sonntags und Dienstags, teilweise dann von Bozen bis Rosenheim nicht verfügbar. Alternativen nur mit zahlreichen Umstiegen, also unpraktikabel. Meine Fahrradkarte habe ich dann erstmal umgetauscht. Morgen gehts eh erstmal auf Reise von Aachen nach Roubaix. Danach sehe ich weiter.
    Ich kenne die ECs der ÖBB nicht. Haben die so wenige Stellplätze? Gibt es da ein Abteil wie im IC oder Haken in allen Wägen wie im EC der SBB?

    Ich bin wohl zu spät dran. Geplant war auch eigentlich, dass ich noch die direkt an den Dolomitengiro anschließenden Ötztaler/Bergamasker Alpen guide, aber da habe ich vor kurzem wegen immer wieder auftretenden Knie- und Sitzbeschwerden abgesagt. Ich hätte dann nämlich hoffentlich mit dem Fahrer des Begleitautos nach Bozen, anschließend nach Innsbruck und dann wieder zurück fahren können (ab/bis Würzburg), da er beide Reisen begleitet. Jetzt dann eben nur hin nach Bozen.

    Vielleicht fährt ja ein Flixbus ab Bozen ;-) nur steht der am Brenner im Stau und geht nicht zimperlich mit meinem Rad um...
    Wenn ich nicht einen großen, schweren Rucksack hätte, würd ich glatt nach Österreich oder Deutschland in zwei-drei Tagen mit dem Rad fahren.
  • Bergziegenmutant, 30.05.2018, 00:40 Uhr 30.05.2018, 01:09 Uhr auf kletterkünstler
    Nochmals Servus,
    habe gerade nach Verbindung auf ÖBB für Montag, 09. Juli geschaut - da gibt es im Moment tatsächlich den direkten IC 118 zu reservieren als Sparschiene für Euro 51.-- + Euro 3.-- für den Fahrradstellplatz + Euro 3.-- für einen garantierten Sitzplatz. Abfahrt 08:54 Innsbruck, Ankunft 15:53 Heidelberg.
    Zu diesem Zug müsstest du allerdings in Bozen los um 06:02 mit Umstieg am Brenner, Ankunft Innsbruck um 08:11. Auch diese Verbindung ist buchbar auf der ÖBB Seite.

    Spätere Verbindung (auch komplett buchbar über die ÖBB Seite mit Fahrradreservierung) wäre Abfahrt 10:48 in Innsbruck mit Railjet nach Bregenz, weiter per S Bahn nach Lindau, dort per IRE nach Stuttgart und dort per IC nach Heidelberg (Ankunft 18:23). Preis im Moment per Sparschiene Euro 51.-- + Euro 6.-- für die Fahrradreservierung und Fahrradkarte auf dieser Strecke.
    Von Bozen nach Innsbruck wieder die auf ÖBB buchbare Verbindung Abfahrt Bozen 08:02, Umstieg Brenner, Ankunft Innsbruck 10:13 für Euro 20,10. Mit Fahrradmitnahme kostet dies auf ÖBB allerdings Euro 32,10 (12 Euro für die internationale Fahrradkarte).
    Dies kannst du aber austricksen: Buche auf ÖBB nur die Strecke Brenner - Innsbruck mit Fahrradmitnahme. Kostet Euro 09,40 (Abfahrt Brenner 07:33 bzw. 09:33). Die Strecke Bozen - Brenner (Abfahrt 06:02 bzw. 08:02) holst du in Bozen am Schalter oder Automat direkt als Fahrkarte und dazu eine Fahrradkarte. Für Regionalzüge in Italien kostet eine Fahrradkarte Euro 3,50 und die gilt 24 h.

    Grüße, Jürgen
  • Cinelli09, 30.05.2018, 10:51 Uhr auf Uwe
    Richtig.Und die Auto-Realität ist auch : ab AB-Einfahrt auf die A8 bei MUC SUD 70km Stau bis Kiefersfelden wegen der österreichischen LKW-Blockabfertigung,Stau zwischen Klausen und Bozen Nord wegen Fahrbahnverengung aufgrund Tunnelsanierung.Aufm Rückweg 1 Stunde Stau zwischen Brixen und Mautstelle Sterzing,und in Kiefersfelden wieder Stau wegen Grenzkontrollen (die Bundespolizei sucht einen per internationalem Haftbefehl ausgeschriebenen Freiberufler,der beim Finanzamt Miesbach versehentlich 5,49 Euro zu wenig in der USt-Erklärung angegeben hat)
    ;-)
  • Uwe, 30.05.2018, 15:23 Uhr auf Cinelli09
    da sollten die mal bei QD suchen... ;-)
  • Flugrad, 02.06.2018, 01:46 Uhr 02.06.2018, 01:54 Uhr auf kletterkünstler
    Hallo Marcel,
    komme grade von Südtirol retour und habe gleich mal für einige Quäler die "Rückreise" ins Andreas-Hofer-Land per Velo organisiert.
    Versuch es einfach mal auf der Seite www.oebb.at. Dort Konto erstellen, dann "Ticket kaufen", dann Fahrtwunsch eingeben. Da Sinsheim noch in Ba-Wü liegt hilft vielleicht folgende Route weiter:
    a) Ab Bozen alle 2 h per EC nach Innsbruck - ca. 15 min Übergang auf Railjet nach Bregenz - weiter mit S-Bahn nach Lindau. Das kannst Du komplett über die Oebb-Seite buchen. Radmitnahme: ganz unten bei den Mitreisenden auf das Radsymbol klicken -schon taucht es auf. Sparschiene = Sparpreis gibt es auch obendrein für diese Verbindung. Velo samt Reservierung kostet Bozen-Innsbruck-Lindau 10,70 EUR.
    Bis Lindau also per Oebb, dann Baden-Württemberg-Ticket und stündlich mit IRE umsteigefrei nach Stuttgart, von dort weiter auf dem Weg über Heilbronn nach Sinsa. Velomitnahme gratis.
    b) für Sparfüchse und Schwaben: Ab Bozen stündlich mit Regionalzug (von Meran) zum Brenner (Niederflur, Schweizer Qualität, viel Velokapazität) mit Südtiroltarif (Tageskarte=Mobilcard 1 Tag = 15 EUR plus Tagesradticket 7 EUR, alternativ ebenfalls Öbb-Tarif plus 10,70 EUR Fahrradkarte und Reservierung Railjet Bozen-Lindau). Ab Brenner wieder Internetbuchung für den Zweifüßler über www.oebb.at Brenner-Lindau, stündlich: noch günstiger, Fahrrad wie oben beschrieben eingeben.
    Beide versionen: i.d.R. keine Probleme mit Radkapazitäten, aber Railjet Innsbruck-Feldkirch bzw. Bregenz velo-reservierungspflichtig, EC dito. Rest nicht.

    c) Du teilst mir Deine Reisewunschdaten mit und ich buche Dir und schicke das Ganze per Emaille zum Selbstausdrucken zu. Geht ruckzuck.

    d) sowohl EC als auch Railjet sind mit Speisewagen bestückt. Du kannst Dich also ab Bozen bzw. ab Innsbruck über den Arlberg im Gösser ertränken.

    e) ich habe auf dieser Strecke (Gegenrichtung) auch schon mal das bike-Condom zur Fahrradkartenvermeidung benutzt. Hat auch geklappt - bis auf einen preussisch sprechenden Schaffner im EC, der sich aber wohl eher wegen der angeblich scharfen Zöllner am Brenner Sorgen gemacht hat.

    Gruß

    Ulrich
  • kletterkünstler, 08.06.2018, 00:34 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich & Jürgen,

    vielen vielen Dank für eure Mühen! Das ist sicher viel viel mehr als man erwarten kann. Ich habe mich heute Nachmittag bei der ÖBB registriert, die Email zur Bestätigung meiner Email-Adresse und damit Freischaltung meines Accounts habe ich aber bis jetzt nicht erhalten.
    Es schaut jetzt leider so aus, dass ich wohl auch die Hinfahrt mit dem Zug bestreiten muss. Alternativ könnte ich auch zu einem Freund nach Schweinfurt fahren. Da die direkte Verbindung nicht mehr geht, sind es, wie ihr ausgeführt habt, ja ziemlich viele Umstiege. Von Rosenheim kommt man im Zweifel auch in annehmbarer Zeit und ohne viele Umstiege mit Regionalzügen nach SW und dann eben am nächsten Tag heim.

    Beste Grüße
    Marcel
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Pässeöffnungs Update

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Lumiei Schlucht Tunnel Erfahrungsberichte

  • CyclingGG, 29.05.2018, 10:57 Uhr
    Hallo liebes quäldich-Team!

    Ich plane derzeit eine 2 Tages Tour in der Gegend des Monte Zoncolan. Dafür wollte ich fragen, ob irgendwer schon mit der Lumiei Schlucht vom Lago di Sauris nach Ampezzo Erfahrungen hat. Auf der Karte ist eindeutig zu erkennen, dass es sehr lange Tunnel gibt, daher wahrscheinlich auch keine Umfahrung für Radfahrer. Ist diese Strecke also als Rennradfahrer untauglich oder nicht? Die Umfahrung über den Passo del Pura ist in unserem Fall zeitlich nicht möglich.

    Danke schon im Voraus für eure Erfahrungen, Tipps und Meinungen.

    lg CyclingGG
  • Jan, 29.05.2018, 15:05 Uhr
    Hi Cycling,
    GoogleStreetview kannst du entnehmen, dass wenigstens einer der Tunnels beleuchtet ist, aber sehr schmal:
    https://goo.gl/maps/qHXhYYjrh5n

    Wenn du ein bisschen mehr rum spielst, kannst du dir sicher ein Bild verschaffen. Ich selber kenne diesen Teil nicht, sieht aber interessant aus. Ich freue mich über Berichte!
    Schöne Grüße, Jan
  • Bergziegenmutant, 30.05.2018, 12:04 Uhr 30.05.2018, 12:22 Uhr
    Servus Jan,
    jetzt komm ich aber nicht mit - im Bericht der QD Tour http://www.quaeldich.de/touren/kaernten-friaul-slowenien-2015/lanzenpass-dann-kollektiver-abkuerzungs-relax/ steht doch folgendes im Bericht von 2014:
    "Nach dem Mittagessen ist es immer noch trocken und daher werden von vier Teilnehmern und einem Guide Pläne gewältzt. Kurz vor drei Uhr geht es schließlich auf die Runde über Ampezzo und die Sella di Razzo. In geschlossener Formation fliegen wir dem Anstieg entgegen und in die Lumei-Schlucht hinein. Dort geht es dann durch kopfsteingepflasterte, feuchte Tunnel nach oben und zwischendurch blitzt die Sonne zwischen den Wolken und Nebelschwaden durch. Wir freuen uns, doch noch aufgebrochen zu sein. Über Sauris kurbeln wir weiter nach oben und schließlich tauchen wir kurz in den Nebel ein."
    Warst du da nicht dabei ?
    Aber vielleicht kann ein anderer Teilnehmer der damaligen Tour 2014 welcher dort gefahren ist Auskunft über die Tunnels geben.

    An Cycling: Ich denke, die Befahrung ist möglich. Ein gutes Stecklicht vorne und ein Rücklicht solltest du glaub schon dabei haben. Der Passo di Pura wäre aber schon eine super Alternative. Wohl sehr einsam und schön am Lago di Sauris. Auch da braucht es Licht wegen Tunnel. Vielleicht kannst du die Zeit/Streckenplanung noch anpassen.

    Grüße, Jürgen
  • Cinelli09, 30.05.2018, 17:06 Uhr
    Ich würde sagen,ohne starke Front- und Rückfunsel tät ich da nicht reinfahren.

    https://www.youtube.com/watch?v=ehhy9lCphhA (verschafft zumindest einen Eindruck)

    Selber kenne ich die Strecke nicht.
  • Droopy, 30.05.2018, 17:27 Uhr
    ach was fürn gschiss Günter, das täuscht. Die Funzeln an der Decke reichen völlig, Habe noch nie einen Italiener mit ner Lampe am Rad gesehen. Ave Maria und durch...
  • Cinelli09, 30.05.2018, 20:32 Uhr auf Droopy
    Droopy,Du solltest wissen,daß von den Deckenfunzeln in italienischen Tunnels nur jede zehnte funktioniert.Da hat man noch Glück.Meistens sind die mausetot...und keine Sau scheißt sich irgendwas.

    Aber mit und durch die Italiener werden uns in Kürze eh sämtliche Lichter ausgehen,wenn wir für ihre 2,8 Bio Miese aufkommen müssen.Dann heißts wirklich Ave Maria.Tip : die Kohle in bayer. Bierbraueraktien investieren,denn die Italiener sind nach wie vor die ersten,die für eine Mass auf der Wiesn 17 Euro zahlen,d.h. einen Fuffi geben,der Rest Trinkgeld an die Bedienung.Jetzt weiß man ja,warum das so funktioniert :-(
  • CyclingGG, 01.06.2018, 19:59 Uhr
    Vielen Dank Leute für eure Tipps. Habs jetzt mit meinen Kollegen abgesprochen und wir werden wohl nach dem Ciampigotto auf den Forcella Lavardet Richtung Osten abbiegen und unser 1. Etappenziel von Ampezzo nach Ovaro verlegen. Dadurch sparen wir uns zumindest am 2. Tag über den Zonci einiges an Kilometern. ;)

    Was sagt ihr zu der Route?
    https://connect.garmin.com/modern/course/18816281

    Sportliche Grüße
    Georg
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Route des Grandes Alpes

  • AxKo, 04.05.2018, 22:04 Uhr
    Hallo zusammen

    Wir fahren mit etwa 40 Personen in diesem Jahr die Route des Grandes Alpes von Genf bis Menthon. Den Anfahrtsweg von Darmstadt nach Genf radeln wir natürlich auch über den Schwarzwald mit einigen Höhenmetern.

    Begleitet werden wir von 2 Sprintern. Wir sind uns nicht sicher, ob die Begleitfahrzeuge durch alle Tunnel bei den Pässen kommen. Unser Weg führt ab Genf unter anderem über den Col de la Colombiere, Col de Aravis, Iseran, Telegraph, Galibier, Col de Var, Col de la Cayolle, Col de Valberg, Col de la Couillole, Col de Valberg und Col de Turini bis zum Endort Menthon.

    Vor allem beim Col de La Cayolle sind wir nicht ganz sicher ob die Autos durch die Tunnel kommen. Bisher konnten wir dazu keine genauen Informationen finden.

    Kann uns hier im Forum jemand genaueres zu den Pässen sagen?

    Besten Dank schon mal vorab.

    Viele Grüße

    Axel

  • Jan, 13.05.2018, 16:54 Uhr
    Hallo Axel,
    da hier niemand geantwortet hat: ich denke, dass das alles mit einem Sprinter geht, weiß es aber nicht. Ich denke, es ist die Mühe wert, sich bei Google-Streetview durchzuklicken. Dann weißt du es sicher.
    Schönen Gruß, Jan
  • Cinelli09, 13.05.2018, 18:47 Uhr 13.05.2018, 20:02 Uhr
    Besorge Dir die gelben Michelin-Karten 1:200.000, da sind alle Durchfahrten kleiner 4 m mit exakter Durchfahrtshöhe gekennzeichnet

    P.S. In meiner Michelinkarte sind im Abschnitt jetzt mal nur für den Cayolle zwischen Barcelonette und Guillaumes folgende Durchfahrtshöhen angegeben (alle Angaben in Meter und natürlich ohne Gewähr) : 3,5 / 3,5 / 4,0 / 3,9 / 3,9 / 4,0. Zum Lesen dieser Angaben brauchst ne Lupe !

    Obs für die Sprinter reicht,weiß ich nicht.Die gibts doch in verschiedenen Dachhöhen,oder ?

    Der Rest sollte > 4 m sein ,

    Aber Achtung : meine Karte ist etwas ältlich.Ich schließe daher jegliche Haftung aus , sollten aufgrund obiger Angaben aus den Sprintern Cabrios werden ;-)

    Ich empfehle trotz allem die Strecke mit den Michelinkarten abzudecken und alle Durchfahrtshöhen abzuchecken,sonst gibts böse Überraschungen.Der Sprinter ist schon ein Riesentrum,habe selbst vergangenes Jahr ein Gruppe mit dem Sprinter begleitet,allerdings in den Ostalpen.

    Auf Angaben in den Navis würde ich mich nicht verlassen,alles nur digitaler Schrott.
  • majortom, 17.05.2018, 09:46 Uhr
    Am Cayolle gibt es gar keine Tunnel, soweit ich weiß. Nur ist halt die Straße ziemlich schmal. Aber das geht problemlos mit dem Spriter, haben wir vergangenen September auch gemacht.

    Alle anderen Pässe sind auch unproblematisch.

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 18.05.2018, 14:01 Uhr auf majortom
    Ja,komisch,das entspicht auch meiner Erinnerung.In meiner Michelinkarte sind aber,wie oben angegeben,"Tunnels" mit "Durchfahrtshöhen" vermerkt.Ev. meinen die auch nur Felsvorspründe oder ähnliches.....

    By the way : ich gewöhne mich einfach nicht daran und finde es zurückhaltend formuliert sehr befremdlich,wenn einer hier einen Fragen - Thread aufmacht,die Leute bemühen sich und versuchen Antworten zu geben und der Threadersteller gibt keinen Gick und Gack mehr von sich.Im Prinzip sollte man so jemanden auf die black list setzen,dann kann man sich bei weiteren Fragen posts desselben Antworten und Bemühungen sparen
  • el_zet, 18.05.2018, 17:07 Uhr
    Gebe Dir im Grundsatz recht. Allerdings kam hier die erste Antwort fast 10 Tage nach der Frage, vielleicht hat er zu früh aufgegeben und nicht mehr reingeschaut.
    Wünsche ein sonniges Pfingstwochenende.
    Lukas
  • Cinelli09, 18.05.2018, 17:17 Uhr auf el_zet
    O.K.,das könnte so sein und ihn entlasten....ist mir vorhin nicht aufgefallen,wäre aber in diesem Fall plausibel und der Ball geht an die QD-User -auch an mich selbst - zurück,die zu faul oder zu bequem waren,eine zeitnahe Antwort zu geben.
    Das von mir beschriebene "Problem" taucht aber doch relativ häufig auf.

    Ebenfalls schönes WE

    Günter
  • AxKo, 18.05.2018, 21:37 Uhr
    Hallo zusammen,
    zuerst mal Entschuldigung dafür, dass ich nicht gemeldet bzw. reagiert habe. Offensichtlich kenne ich die Gepflogenheiten nicht. Trotzdem jetzt noch vielen Dank für Eure Kommentare. Da lange keine Antwort kam habe ich weiter recherchiert. Alle Michelin Karten im Masstab 1:150000 hatte ich schon bevor ich meine Frage eingestellt habe. Damit konnte ich aber nicht klar sagen ob unsere Sprinter durchpassen.
    Hier ein Link zu YOUTUBE https://www.youtube.com/watch?v=lGubl44OitY
    Es gibt definitiv einige Tunnel. Von der Höhe sollte es aber passen.
    Also .......nochmal Danke an alle die mir geantwortet haben.
    Gruß
    Axel
  • majortom, 20.05.2018, 18:47 Uhr
    Selbst wenn der Threadersteller sich nicht mehr meldet, ist die Information ja vielleicht noch für andere stille Mitleser interessant...
  • Cinelli09, 20.05.2018, 20:45 Uhr auf majortom
    Er hat sich ja löblicherweise wieder gemeldet,siehe den post davor
  • majortom, 20.05.2018, 20:58 Uhr
    Ja, hab ich natürlich gesehen. Du hast ja auch recht, wenn man Feedback bekommt, freut es mich noch mehr, dass ich helfen konnte.
  • Cinelli09, 20.05.2018, 21:36 Uhr auf majortom
    In der digitalen Welt gelten halt andere Benimmregeln als die die man im Tanzkurs lernte (wann dieser in meinem Falle stattfand,verschweige ich besser) ;-)
  • majortom, 20.05.2018, 21:54 Uhr
    Das stimmt schon, aber da ist das QD-Forum ja eher noch ein Positivbeispiel, was Umgangsformen im Internet betrifft.
  • Cinelli09, 21.05.2018, 20:48 Uhr auf majortom
    Stimme ich zu.Habe eh das Gefühl,das ist mehr so ein Forum radelnder "Akademiker".

    Off topic : in Deinem Provence Tagesbericht steht,daß Dein Freilauf leer ging.Wie kann das sein,Du fährst doch Campa wenn ich mich nicht irre.Bei Campa gibts sowas nicht ;-) Ist am Ende Lagerfett in die Sperrklinken rein ?

    Nebenbei : dieses verflixte Tagesgangwetter (ab Mittag Gewittergefahr) betrifft momentan den kompletten Alpenraum Ost und West.Bin heute in Tirol auch voll in die shice reingeraten.....Ab Mi/Do sind die Prognosen für den Südalpenbereich aber wieder sehr gut.Die Italiener sprechen vom anticiclone scipione,welches von Afrika ins westliche Mittelmeer reinzieht.
  • majortom, 21.05.2018, 21:08 Uhr
    Ja, fahre Campa. Sind auch Campa-Laufräder. Ich weiß nicht, was genau kaputt ist, aber die Kassette dreht sich noch, das Rad aber nicht mehr. Bin dankbar für alle Hinweise, ansonsten darf es nächste Woche der Mechaniker meines vertrauens rausfinden.
    Zum Glück ist noch ein Ersatzlaufrad vor Ort...
  • Cinelli09, 22.05.2018, 11:13 Uhr auf majortom
    Schaut aus der Ferne tatsächlich nach einem defekten Freilauf aus.Der Kassettenaufnahmekörper ist aber ersetzbar,fraglich ist nur,wie man an den im Campa-feindlichen Deutschland so ohne weiteres herankommt und teuer sind die i,d.R. auch,so daß es manchmal je nach Wertigkeit des Laufrades überlegenswert sein kann,direkt ein komplettes neues LR inkl. Kassetenkörper zu kaufen...z.B. wenn die alte Felge auch schon nicht mehr taufrisch ist
  • majortom, 23.05.2018, 17:56 Uhr
    Das Ding ist etwas mehr als zwei Jahre alt... italienischer Schrott... ;-)
    Ich glaube, mein Radladen in Aachen sollte aber auch mit Campa klarkommen, zumindest hatten die neulich Bremsbeläge auf Lager.
  • Cinelli09, 23.05.2018, 19:09 Uhr auf majortom
    Ich hatte bisher nur mit Shimano Rotoren Probleme,nie mit Campa ;-)

    Wenn Du den Lenzen meinst,o.k.,der ist (noch) Campa-affin.

    Bei ihm bin ich auch schon öfter fündig geworden https://www.smi-radsport.de/Fahrradteile/Campagnolo/Campagnolo-Naben/CAMPAGNOLO-Freilauf-9-10-11fach-ab-01-Shimano.html oder
    https://www.smi-radsport.de/Fahrradteile/Campagnolo/Campagnolo-Naben/CAMPAGNOLO-Freilauf-Alu-ab-99.html

    Wenn alle Stricke reißen : https://www.flarer.it/

    Campa in Deutschland ist schon ein mühsames Geschäft,nur vergleichbar mit Alfa Romeo fahren...
  • majortom, 24.05.2018, 22:50 Uhr
    Ja, den meine ich. Ist dessen Ruf schon bis an den Tegernsee gedrungen, oder woher kennst du den?

    Wenn alle Stricke reißen, wende ich mich halt an Fratelli, da hab ich den Hobel schließlich her.
  • Cinelli09, 25.05.2018, 10:37 Uhr auf majortom
    Ich kenn halt ein paar Radler aus der Ecke und die haben mir von dem Laden erzählt.Außerdem hat er gemacht oder macht noch Werbung in der TOUR....
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Wer ist in Ibiza im Juli und hat Lust auf Rennrad?

  • Tommasini71, 24.05.2018, 14:04 Uhr
    Hallo, ich bin diesen Sommer vom 8.7. bis 21.7. mal wieder auf Ibiza, Nähe Santa Eulalia, und werde regelmäßig früh Rennrad fahren gehen, d.h. so etwa mit Sonnenaufgang los bis Mittags. Im Gegensatz zur gängigen Meinung kann man in Ibiza sehr gut Rennrad fahren und auch ganz schön Körner lassen (wenn man will). Ich kenne schon viele sehr kleine, traumhafte Strasse, auf denen sehr wenig Verkehr ist, auch zur Hochsaison. Ein guter Rennradverleih ist Kandani in Santa Eulalia. Gibt aber noch andere glaube ich, frag Google...
    Vielleicht hat ja jemand Lust, sich mir auf der ein oder anderen Runde anzuschließen? Fahre sportlich, mache aber gerne mal ein kurzes Päußchen, um die Landschaft oder ein kleines Frühstück zu genießen. Spaß und Genuss steht an erster Stelle. Bin 46, männlich und 66 KG, falls es jemand wissen will ;-) VG Christian
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Stilfser kaputt

  • nicolas, 19.05.2018, 17:36 Uhr
  • Cinelli09, 20.05.2018, 14:37 Uhr
    Ich vermisse bisher den entsetzten Aufschrei eines altgedienten QD-Users,der mit dem Stilfserjoch quasi verehelicht ist ;-)
    Oder war am Ende ER der Verursacher des Bergsturzes,z.B. durch zu heftiges Anbremsen der Kehre mit einem scheibenbebremsten Crosser (bei der Bergauffahrt versteht sich ------"gut ist man ja erst,wenn man die Kehren bergauf anbremsen muß") ?

    Gruß an to whom it may concern
  • Uwe, 20.05.2018, 21:34 Uhr auf Cinelli09
    Hehe!
    Ich war das nicht, das war schon so.
    Bin im Moment quasi offline und bekomme fast nicht mit, was in der Welt passiert. Obiger Link ist für mich auch nicht verfügbar, daher weiß ich nicht einmal, wessen ich beschuldigt werde.
    Bin in meinem liebsten Radrevier außerhalb der Alpen, im Wittgensteiner Land und beabsichtige morgen eine nette Runde mit zwei Kollegen zu drehen, die du schon mal beinahe am Mortirolo unter diesen unsäglichen Sprinter genommen hättest.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 20.05.2018, 21:40 Uhr auf Uwe
    Besser Du kannst den link nicht öffnen,kein schöner Anblick.Die Straße ist oberhalb vom Weißen Knott komplett wech.....aber sie basteln an einer Umfahrung,die wohl kurzfristig fertig sein soll.Die Straße soll planmäßig öffnen.Abwarten.Will da momentan eh nicht hin.

    Grüße in eine für mich terra incognita ;-)

    Günter
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Timmelsjoch frei

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Touren rund um Stuttgart

  • gemsmint, 29.04.2018, 21:34 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich bin die nächsten Wochen beruflich in Stuttgart unterwegs und wollte mein Rad mitnehmen um kleinere Feierabendrunden zwischen 50-60 KM zu fahren.
    Hat jemand ein paar gute Tips wie ich a) schnell aus Stuttgart Zentrum (wohne Nähe HBF) rauskomme und b) wo ich ein paar schöne KM sammeln kann?

    Danke für eure Hilfe
    Beste Grüße
    Florian
  • Uwe, 29.04.2018, 22:04 Uhr
    Hallo Florian!
    Ich war in den vergangenen Jahren gelegentlich auch beruflich in Stuttgart, hatte aber als Startort die Unigegend (im Tourenplaner nahe der Passmarke Dachswald im Stuttgarter Süden). Von dort war ich in wenigen Minuten raus Richtung Süden. Für dich ist es dumm, dass du zunächst aus dem Stuttgarter Kessel raus musst und zum Feierabend vermutlich wahnsinnigen Autoverkehr in deiner Richtung hast, egal, wo du hin willst. Vielleicht kannst du auch mit der S-Bahn raus und dein Rad mitnehmen (ich bin selbst kein Bahnkunde).
    Die Gegend südlich von Stuttgart, ist vielleicht nicht ganz super, war aber für mich sinnvoll anfahrbar und auch teilweise recht nett. Da gibt es die Römerstraße nach Böblingen, die auf Kopfsteinpflaster verkehrsfrei durch den Wald nach Böblingen führt (rüttelt dir den Garmin vom Lenker oder du nimmst einen Crosser...). Auch den Weg durch das Siebenmühlental fand ich sehr schön. Einmal war ich auch bis zur Alb unterwegs (Neuffener Steige) und einmal im Nordschwarzwald (Bad Teinach), jeweils Touren von rund 100 km. Aber da muss man auch im Sommer Licht am Rad haben, wenn man so etwas nach Feierabend abziehen will. An solchen Abenden habe ich einfach auf das Abendessen im Hotel verzichtet und jeweils am Vorabend alles griffbereit ins Zimmer gestellt, dass ich schon wenige Minuten nach Feierabend auf dem Bock saß. Bin dann schon im Radzeug verkleidet den Kollegen im Treppenhaus begegnet, die zum Zimmer gingen ;-)
    Grundsätzlich musst du im Raum Stuttgart Bundesstraßen meiden und wenn möglich auch klassifizierte Landstraßen. Man sagt Stuttgart nach, nicht radfreundlich zu sein, sondern eher autofreundlich (wen wundert es...).
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
  • Radlos, 30.04.2018, 20:47 Uhr
    Hallo Florian,

    vielleicht hilft dir dieser Link: http://www.gpsies.com/mapFolder.do?id=10918 schon weiter.
    Das Buch "Raus aus Stuttgart" bietet insgesamt 26 Touren, ist aber nur noch gebraucht oder als Restbestand erhältlich.

    Viele Grüße Wilfried
  • katzenjakob3, 04.05.2018, 12:07 Uhr
    Hallo,
    Schau Dir doch die Touren auf der komoot-App an. Sind schöne Strecken dabei!
  • werwohl, 12.05.2018, 23:46 Uhr
    Stuttgart raus ist nicht ganz so schlimm, wie man vermuten würde. Vom Hauptbahnhof gibt es eine Radroute durch den Schlosspark bis hoch zum Marienplatz. Da gibt es sogar vereinzelt reine Radstraßen und man kommt gut durch. Am Marienplatz kann man dann Degerloch hoch (schwerer Anstieg) und kann in der Höhe weiter (nach Vaihingen z.B. über Wiesen). Ideal ist ein Rennrad aber trotzdem nicht, mit dem Crossrad ist es wohl angenehmer, da man weniger auf Bodenwellen, Bordsteine, Kopfsteinpflaster (der angesprochene Vorschlag zwischen Böblingen und Rohr) oder kurze Naturstraßenabschnitte achten muss. Man kann vom Marienplatz aber auch auf einem Radstreifen weiter bis nach Vaihingen, das wäre dann flacher. In den letzten Jahren hat sich in den Stuttgart für Radfahrer durchaus was getan (wenn wundert das bei einem grünen OB...)

    Richtig ist, dass man die Hauptstraßen ziemlich vergessen kann. Teilweise selbst Kreisstraßen (Panzerstraße ab Böblingen hat 25000 KFZ am Tag). Gibt aber durchaus viele nette Wege (Radwege, schmalere Asphalstraßen, Fortstraßen im Wald), die man schon sinnvoll zusammenstellen kann. Rennradruhe auf der Straße hat man aber nicht, deshalb ist ein Crosser sicherlich ideal.
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Brixen - Andalosattel - Gardasee

  • th63452, 09.05.2018, 13:59 Uhr
    Hallo,

    ich möchte Ende Mai von Brixen zum Gardasee radeln und dabei auf jeden Fall wieder über den Andalosattel nach Molveno. Ich suche jetzt noch eine schöne Strecke bis dorthin, also von Brixen bis z.B. nach Mezzolombardo.

    Ich habe einen Abschnitt über Nova Ponente gefunden ?

    Kennt das jemand ? Lohnt sich das ? Hat jemand eine andere Idee ?

    Gruß und danke schön.
  • Cinelli09, 09.05.2018, 14:38 Uhr
    Junge,wir sind im deutschsprachigen Südtirol und das Ding heißt Deutschnofen und nicht Nova irgendwas.....Brixen hast ja auch geschrieben und nicht Bressanone
    Jetzt bin ich schon so angeknatscht,daß ich keine Lust mehr für Routentips habe ;-(
  • th63452, 09.05.2018, 15:27 Uhr
    Au weia....das tut mir aber leid !! Ich gelobe Besserung.
  • Cinelli09, 09.05.2018, 15:54 Uhr auf th63452
    O.K.,sponge over ,dafür kriegst Du jetzt die volle Dröhnung bis Nova Ponente,und zwar ab Brixen:

    Du fährst von Brixen hoch Richtung Würzjoch.SP29.Nach einer kurzen Abfahrt nach Afers an der Verzwigung fährst Du nicht weiter zum Würzjoch,sondern rechts ab auf die SP169 ins Villnößtal.Du kommst in Klausen raus und fährst gleich wieder links hoch nach Gufidaun und dann weiter die Höhenstraße nach Lajen.Hier links über St. Peter Richtung Grödnertal und kurz vor Sankt Ulrich rechts weg auf die SP64 nach Kastelruth und Seis und Völs am Schlern nach Blumau runter.Hier gleich wieder links hoch nach Steinegg und über Gummer nach Birchabruck.Hier Richtung Lavazejoch hochfahren und dann an der ersten (oder zweiten?) Verzweigung rechts hoch nach Nova Deutschnofen.Jetzt die Höhenstraße nach Aldein und von dort nach Auer runter.Von dort kannst den Radweg nach Mezzolombardo nehmen.

    Kann man vorm Frühstück schaffen ;-)

  • Uwe, 09.05.2018, 16:15 Uhr auf Cinelli09
    Das geht nur, wenn Mama im Bus hinterher fährt ;-)
  • Cinelli09, 09.05.2018, 16:36 Uhr auf Uwe
    Und das sagt einer,der sich an einem Tag nur am Stilfser 6.000Hm in die Knie geschraubt hat ;-)
  • Uwe, 09.05.2018, 16:49 Uhr auf Cinelli09
    Du übertreibst! Nur am Stilfser sind 5000 Hm machbar, aber mit Sonnenaufgang am Stilfser und dann noch so ein paar Hügel zum zweiten Frühstück usw. waren dann 6000 Hm.
  • Uwe, 09.05.2018, 18:06 Uhr auf Cinelli09
    Hui! Auch wenn du ja manchmal so einen Tipp schon fast etwas garstig rüber wirfst, weiß ich auch, dass da oftmals echtes Potential hintersteckt ;-) Ich habe mir mal eben die Mühe gemacht und deinen Tipp von Klausen bis Auer grob abgeklickt und bin auf 144 km mit 4600 Hm gekommen. Scheint streckentechnisch nicht nur pure Quälerei zu sein, sondern auch noch landschaftlich ganz ansehnlich. Unter Weglassung aller Hügelchen an der Strecke könnte man auch mit vielleicht 2 Stunden leichtem Gerolle durch sein.
    Dein Spruch "Kann man vorm Frühstück schaffen" stimmt auch, wenn man am Vorabend schon auf die Meile geht und eine schöne Vollmondnacht durchradelt...
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 09.05.2018, 19:24 Uhr auf Uwe
    Du mußt schon auch noch die Strecke von Brixen bis Klausen abklicken,oder hast Du schon ab Brixen abgeklickt.....

    Sagen wir mal so : ab Auer nur noch den Andalosattel und den Ballino bis zum Lago stellt in diesem Falle dann nur noch das geringste Problem dar.Du wirst lachen,eben diesen Riemen bin ich schon mal durchgefahren,das ist aber vor 20 Jahren gewesen ;-)
  • Uwe, 09.05.2018, 20:07 Uhr auf Cinelli09
    Sorry, ich meinte natürlich die Strecke Brixen bis Auer, die 144 km und 4600 Hm bringt. Ich war nie direkt in der Ecke, nur damals in 2011 mal meine zwei Tage in den Dolos ab und bis Canazei. In Lajen war ich mal Ostern 1988 mit meiner Ehelichen. Daher auch noch grobe Erinnerungen an die Ecke. Die Schultern der Berge zum Eisacktal hin habe ich aber schon als recht kernig in Erinnerung und Seitentäler sind irgendwie wunderschön, mal vom Eggental abgesehen, welches ja den Hauptverkehr aufnimmt und deshalb als direkter Zubringer sehr verkehrsbelastet und durch den Tunnel auch nicht radfreundlich erscheint. Noch mal hin müssen muss er müssen!
    Da hast du als Münchner ja schon einen gewissen Heimvorteil und kannst auch mal zwischendurch in die Ecke.
    offtopic: Da macht jetzt am langen WE ein Bekannter aus dem Sauerland eine MTB-Tour mit ein paar Kollegen aus Bayern durch das Ruhrgebiet. Die haben so was schon mal gemacht und waren begeistert.
    Uwe
  • Cinelli09, 09.05.2018, 20:43 Uhr auf Uwe
    ..den Heimvorteil habe ich ja zwischenzeitlich ausgebaut,indem ich ins Tirol (Nord-,nicht Süd-) übergesiedelt bin (München ist ja bergtechnisch auch nur eine Nullnummer.Nur scheißteuer und affektiert,die Berge sieht aber nur mit dem Ofenrohr . Klar,besser als Hamburg oder Berlin allemal).So konnte ich vorgestern sozusagen von der Haustüre weg eine 145km/3.500Hm Runde im Kaisergebirge/Kitzbühler Alpen inkl. meinem Lieblingshassberg ,dem Kitzbühler Horn fahren.

    Meintest Du,die Bayern waren vom Ruhrgebiet "begeistert" - waren das dann überhaupt Bayern oder am Ende nur Franken ;-)
  • Uwe, 09.05.2018, 20:52 Uhr auf Cinelli09
    Letztere Frage kann ich nicht sauber beantworten, mein Bekannter sprach von "alpenverwöhnten Bayern", die sonst eher nur in den Alpen herum geistern. Ich fahre zwar auch normal nicht mit dem Rad in den Kohlenpott, aber letztendlich gehören Hamm und Unna auch schon dazu, und da habe ich auch schon trotz flach, interessante Touren gemacht auf Bahnradwegen und durch alte Zechengelände. Das ist aber eher historisch / kulturell interessant und ich mache es nur mal zur Abwechslung. Auch an Kanälen entlang mit Hafenanlagen kann mal interessant sein. Muss ich aber auch nicht allzu oft haben.
    Uwe
  • Cinelli09, 09.05.2018, 21:09 Uhr auf Uwe
    Na ja,ich will der Gegend nicht unrecht tun.Beruflich hatte ich ja auch ein Standbein in Wuppervalley und war dort auch mal immer für 1/2 Monate und bin schöne Rennradtouren z.B. im Sauerland gefahren.Logisch,nicht nur in Bayern ist es schön - und da eh nicht überall...
  • Cinelli09, 10.05.2018, 19:22 Uhr 10.05.2018, 19:27 Uhr auf th63452
    @th63452
    Danke für die ausführliche Routenbeschreibung.Wenn Du möchtest,kann ich es auch detaillierter erklären,oder wenn Du mir eine Tel.Nr. durchgibst,auch vorlesen oder einen mit Textmarker versehenen Ausschnitt aus der TCI Karte Südtirol schicken.
    Hätte ich die Ortsnamem etwa auf Italienisch wiedergeben sollen ? Auch das ginge,nur selber nachdenken und fahren mußt Du schon selbst-
    Ich glaube mich auch zu erinnern,daß Du dieses fahrige und unkonzentrierte Nachgefrage "ich will über den Andalosattel zum Gardasee,kann mir jemand sagen wos langgeht" hier auf QD schon mal aufgeworfen hast,,,,,,,
  • th63452, 11.05.2018, 14:55 Uhr auf Cinelli09
    Das ist aber eine echt seltsame Diskussion.Das kenne ich so gar nicht von diesem Forum.

    Danke für den Vorschlag. Belassen wir es dabei.

    Gruß
  • Cinelli09, 11.05.2018, 15:45 Uhr auf th63452
    Junge,ich fürchte,Du hast überhaupt nichts kapiert........es ist in der Tat besser,diesen thread zu beerdigen....
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Video Fensburg-GAP Trommler

  • bruckner13, 04.05.2018, 10:46 Uhr 04.05.2018, 10:46 Uhr
    Wem Erwin Ditzners Trommelei bei der Getränkeverpflegung zur Begrüßung in der Pfalz gefallen hat, dem sei dieses Video unter Mitwirkung des Duos "Chantal und Klose" als Erinnerung empfohlen (allen anderen zum schlichten Vergnügen):
    https://www.youtube.com/watch?v=e4Ws5M0Rv64
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Die Höttinger Höll

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Straßenkarten Schwarzwald

  • Cinelli09, 27.03.2018, 16:30 Uhr
    Kann jemand gute Straßenkarten für die Planung von RR-Touren im Schwarzwald,vorzugsweise Mittel- und Südschwarzwald empfehlen.

    Die herkömmlichen Auto-Karten,die ich der Kartenabteilung vom Globetrotter in der Hand hatte,sind zu grobmotorisch für eine Feinplanung.Die Kompasskarten andererseits hatte ich auch in der Hand,aber die taugen nicht für Straßenplanungen,zu detailliert wiederum.also das andere Extrem.

    Gruß
  • Uwe, 27.03.2018, 21:07 Uhr
    Hallo Günter!
    Egal für welche Region, zwischen den Generalkarten 1.200000 und den Kompasskarten 1:50000 oder den amtlichen Topos, auch 1:50000 gibt es meines Erachtens nicht viel Vernünftiges. Generalkarte geht quasi nur in Gebieten mit geringer Infrastrukturdichte und Kompass bzw. Topo haben meistens ein anderes Publikum und sind auch nicht geeignet. Die ADAC-Stadtatlanten 1:20000 wären zur Planung ganz gut, da auch kleine Straßen und Wege drin sind, aber für den Rucksack schon etwas klobig. Da sehe ich durchaus schon mal nach kleinen Wegen, sind aber auch nicht meine Planungsgrundlage für mehr.
    Auch wenn du nicht mit GPS fährst, kannst du aber mit dem QD-Tourenplaner recht ordentlich planen, zumindest wenn du eine der OSM-Kartenhintergründe zu Hilfe nimmst. Dann kann man bei zweifelhaften Wegen noch in GoogöleEarth nachsehen. Es ist dann nur fummelig, wenn du deine Planung irgendwie mit nach draußen in den Praxiseinsatz bringen möchtest ohne Technik. Es gäbe dann auch noch die Möglichkeit, die Karten des Planers auszudrucken, aber da habe ich keine Erfahrungswerte, wie du da am meisten heraus holen kannst.
    So wie ich aus der Ferne dein Orientierungsvermögen einschätze, kannst du vielleicht auch am Rechner planen, es "auswendig" lernen und dann umsetzen und nur als Hirnkrücke eine Generalkarte in den Rucksack stecken.
    Ich vermute jetzt mal, dass du nie wirklich im Schwarzwald unterwegs warst und deshalb quasi bei Null startest. Bei solchen "Einmal-und-vielleicht-nie-wieder-Gelegenheiten" möchte ich für mich auch immer alles aus einer Region heraus holen, was sie kann und mein aktueller Zustand hergibt. Treu nach dem Motto: nach der Tour auf der Fußmatte des Quartiers einpennen.
    Welche Kartentypen benutzt du denn in anderen Gegenden?
    Viele Grüße, Uwe
  • kletterkünstler, 27.03.2018, 22:15 Uhr 27.03.2018, 22:15 Uhr
    Ich verwende die Karten von Falk und Michelin. Maßstab kann ich jetzt nicht sagen, da gerade nicht griffbereit. Soweit zufrieden, allerdings spielen die angesichts von GPS-Nutzung und der damit verbundenen Planung mit dem Tourenplaner, Google Earth, Streetview und gpsies eine immer geringere Rolle. Bei längeren Touren und Etappenfahrten aber im Rucksack, sonst gerne mal kopierte Kartenausschnitte in der Trikottasche. Garmin kann ja auch mal in unbekanntem Terrain den Geist aufgeben.
  • Flugrad, 28.03.2018, 03:16 Uhr
    Hallo Günter,

    es gibt noch die ADFC-Karten (beim Buchhandele oder direkt bei der bva Bielefeld).
    Für den Schwarzwald:
    - ADFC-Radtourenkarte Blatt 24 Schwarzwald-Oberrhein, 1:150.000. Deckt den gesamten Schwarzwald samt Oberrheingraben ab.
    - ADFC-Regionalkarte Straßburg-mittlerer Schwarzwald, 1:75.000. Eingeschränkt ergiebig.
    Ich mag diese Karten aufgrund ihrer Farbenfrohheit nicht so, sie sind aber recht präzise, was Straßenzustand und Verkehrsbelastung angeht.
    Unschlagbar natürlich die 1:200.000-Michélin. Aber halt nur für Fronkreisch - sprich: Vogesen bis Kaiserstuhl. Die Vogesen sind aber mindestens so schön und radlertechnisch interessant - und erst das Essen!
    Gruß
    Ulrich
  • apfelstrudel, 28.03.2018, 10:18 Uhr
    Hallo Günter,
    ich habe mir mal vor Jahren (noch zu DM-Zeiten) die 'Deutsche Ausflugkarte 1:100.000 Nr. 43 Süd-Schwarzwald / Kaiserstuhl' zugelegt. Den Maßstab finde ich für's RR erträglich, allerdings werden viele kleine asphaltierte Sträßchen nicht darin enthalten sein. Dazu habe ich immer den QD-Tourenplaner zurate gezogen und parallel noch mit Gpsies.com geplant. Ich fahre in mir fremden Gebieten immer mit GPS-Navi am Rennrad. Ich war das ewige Karten-aus-der-Trikottasche-Gefummel einfach leid. Auswendiglernen, wie Uwe es vorschlägt, taugt bei mir nicht....
    D.h., aus der Kombination aller Informationen habe ich mir dann die Touren auf's Navi geladen und bin losgefahren. Hat bis auf ganz seltene Ausnahmen sehr gut geklappt. D.h., die Straßenverhältnisse waren RR-tauglich und boten meist wenig Verkehr.
    Viel Spaß im Schwarzwald und schöne Grüße aus der Voreifel
    Jörg
  • Cinelli09, 28.03.2018, 10:35 Uhr
    @ alle

    Vielen Dank für die zahlreichen Tips erstmal.
    Ich werde die Empfehlungen abarbeiten und mal schauen,mit was ich zurecht komme.Sowas wie die irrsinnig guten TCI-Karten für Italien oder die Michelin Karten für Frongraisch gibt es ja für Deutschland (und Österreich) leider nicht.Für die Schweiz gibt es ja die beiden sehr guten Generalkarten CH-West und Ost.Da ich ein absoluter Kartenfreak bin,bin ich da sehr wählerisch zwengs Visualisierung der geplanten Strecken etc.Navi hab ich nur im Auto,nicht am Rad ;-(

    Frohe Ostern und dicke Ostereier ;-)

    Günter
  • Droopy, 28.03.2018, 10:57 Uhr auf Cinelli09
  • Cinelli09, 28.03.2018, 11:18 Uhr auf Droopy
    Danke,klingt gut,habe ich gleich mal geordert,6,38 Euro gebraucht inkl. Versand bei Medimops.Hoffentlich ist da zumindest der südliche Teil vom Schwarzwald mit drin,sprich die Gegend östlich von Freiburg..
  • kletterkünstler, 28.03.2018, 12:28 Uhr auf Cinelli09
    Müsste drauf sein. Ich müsste die Karte haben, bei mir noch in orange statt grün ;-) Sollte ja trotzdem die gleiche sein. Alles ohne Gewähr, weil zur Zeit nicht am selben Ort wie die Karte, also nicht prüfbar, aber steht ja explizit Foret Noire drauf.
  • Droopy, 28.03.2018, 13:51 Uhr
    passt, so viel neue Straßen werden auch nicht gebaut bei Planungszeiten von 20 Jahren aufwärts
    ;o)
  • Cinelli09, 28.03.2018, 15:01 Uhr auf Droopy
    Absolut perfekt.Habe die Karte am Mittag live und neu beim Globetrotter erstanden (und amazon storniert).Genau das was ich gesucht habe.Dank auch an Kletterkünstler.

    Es geht halt nix über die Schwarmintelligenz.Jetzt habe ich Lektüre für heute abend 12 Stunden Flug nach Seattle......d.h. nix radfahren an Ostern,geschäftliche Termine Willi Wichtig ;-)
  • Droopy, 28.03.2018, 15:52 Uhr auf Cinelli09
    Einmal Michelin - immer Michelin. Zum Thema Schwarmintelligenz würde ich an Deiner Stelle die Schlüsse nicht zu früh ziehen. Ich stelleim Alltag eher Schwarm-Dummheit fest und empfehle Dir als Lektüre das hier für den Flug
    https://www.mehr-fuehren.de/schwarmdummheit-in-unternehmen/
    Grüße aus dem Feuilleton
  • Cinelli09, 28.03.2018, 16:38 Uhr auf Droopy
    Über die grenzenlose Dummheit in Führungsebenen von Unternehmen könnte ich aus dem Stehgreif einen 3-stündigen Vortrag aus meiner Berufspraxis halten - allerdings lebe ich davon ,also halt ich die Klappe;-)
  • Uwe, 28.03.2018, 17:52 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Für die Schweiz finde ich die Generalkarten auch sehr gut, zumindest mal für den gebirgigen Teil, da sie eine relativ plastische Darstellung haben. In dichter besiedelten Gegenden ist man ja leider bald am Ende der Darstellbarkeit bei diesem Maßstab. Daher sind die Generalkarten in Deutschland nicht überall brauchbar. Begriffe wie "rote", "gelbe" und "graue" Straßen kommen ja letztlich von der Generalkarte und zeigen, dass die Karte ein Klassiker ist.
    Viele Grüße, Uwe
  • artie_1970, 30.03.2018, 19:54 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    ich haette da noch eine nette Schwarzwalddurchquerung (in etwa Pforzheim-Basel, 4 Tage, davon eine Rundtour) im Angebot, die wir vor zwei Jahren mal gefahren sind. Meine Dame kannte den Schwarzwald gar nicht, ich war zum dritten Mal dort. 460 km, 7600 Hm. Abgesehen von Kreuzweg und Hochblauen waren die Klassiker alle dabei. Ping mich bei Bedarf an, dann schicke ich dir das Zeug.

    Tschoe!

    Axel

    P. S.: Irland ist jetzt durchgeplant, wir maeandern schoen um die Strecke vom "Race across Ireland" herum, fast gleich lang, aber mehr Hoehenmeter als die dort teilnehmenden Weicheier. Den dort obligatorischen Schnitt von 16.666 km/h werden wir schaffen, allerdings brauchen wir 3.5 Wochen, nicht 132 Stunden. Danke nochmal fuer den Tipp!
  • artie_1970, 30.03.2018, 20:02 Uhr auf artie_1970
    ... muss nochmal die Ingrid machen:

    Vogesen (4 Tage, 420 km, 7900 Hm, als Rundtour von Freiburg gefahren) kann ich ebenfalls bieten. Meld dich einfach.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 03.04.2018, 17:55 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,
    sorry wenn ich mich jetzt erst melde.Bin soeben erst wieder hier aufgeschlagen,war für einige Tage in der größten nicht geschlossenen Irrenanstalt der Welt ;-)

    Natürlich wäre ich an den Touren interessiert.Die Frage ist nur,wie Du sie mir kommunizieren kannst,bin ja Anhänger der Textform.GPS - Tracks nützen mir nix,da ich komplett analog radfahre.

    Saluti Günter
  • artie_1970, 15.04.2018, 16:08 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    auch wenn das sonst nicht so deine Lektuere ist: Im tour-Magazin haben sie eine nette Schwarzwald-Durchquerung in 4 Tagen, von Karlsruhe bis Rheinfelden, auf kleinen und steilen Wegen. Eine Etappe mit > 4000 Hm auf < 140 km, das weiss ich noch nicht, ob ich die Zahlen glauben soll.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 15.04.2018, 20:21 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    neben Shakespeare und hochphilosophischen Schriften les ich durchaus die tour ,wenn auch heimlich aufm Klo ;-)

    Welche tour Ausgabe meinst Du ? Die vom 18.04 habe ich noch nicht,da kein Abo.

    Ich erinnere mich und ich habe das glaube ich aufgehoben,daß sie da mal eine Art Gravel-Durchquerung mit Crossern beschrieben hatten.Die Quintessenz dieser Story war allerdings aus meiner Sicht,daß man das besser mit einem MTB-Hardtail machen sollte.

    Gestern und heute bin ich übrigens schon mal Richtung Allgäu "fremdgegangen" . Wirklich super Radecke,allerdings für den reinen Bergfahrer gewöhnungsbedürftig mit dem permanenten und teilweise stichigen Auf und Ab.Das zermürbt,aber man kanns trainieren.

    Grüsse G.
  • artie_1970, 15.04.2018, 21:14 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    stimmt, wir haben ein Abo. Ich meine in der Tat die Mai-Ausgabe. Die Crosser-Variante habe ich mir auch aufgehoben, laesst sich mit unseren Reiserennern sicherlich fahren.

    Sackgassen (falls welche dabei waren) sind bei den Allgaeuprozenten natuerlich Schweinhundtraining pur: "Dreh doch um. Was soll der Quatsch? Du musst eh wieder runter. Viel zu steil hier." ... Hat auf jeden Fall etwas von Outdoor-Jojo.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 17.04.2018, 17:23 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    habe soeben die Schwarzwaldtour im tour-Magazin studiert,macht einen guten Eindruck.Die 4.000Hm auf 126km (Etappe 2) halte ich für ein Gerücht,wahrscheinlich Tipfehler,die 4 ist eher ne 2 oder maximal eine 3.Muß die Tour noch auf der Michelinkarte nachvollziehen.
    Trotzdem ist so ein Trip für mich wohl außer Reichweite,aber nicht aus radfahrerischen Gründen,sondern weil ich nie in der Lage sein würde,ein Zugticket für die Rückfahrt zum Ausgangspunkt zu ergattern.Ich bin selbst zu blöde mir eine MVV Karte in MUC kaufen,also fahr ich lieber mit dem Porsche statt mit der U-Bahn ;-).

    Mir schwant es immer mehr : der Schwarzwald wird ein schwieriges logistisches Konzept......

    Servus G.
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Eng vor Öffnung Mautstraße??

  • MunichCycler, 16.04.2018, 22:02 Uhr
    Hallo zusammen,
    wohne in München, d.h. nicht allzu weit entfernt vom Ahornboden - bisher ist die Tour halt an der isolierten Lage und den eher geringen hm gescheitert. Jetzt wollte ich doch mal dahin als "Einroller" sozusagen - weiß jemand zufällig, ob man die Mautstraße mit dem Velo schon vor dem 1.5. fahren kann? Für KFZ wird sie erst da freigegeben. Hätte natürlich echt Charme das vorher zu fahren ohne massenhaft Touristen und Busverkehr!
    In jedem Fall schon mal danke für eventuelle Infos.
    Sascha
  • juerfische, 16.04.2018, 23:04 Uhr
    Hallo,
    auf der WebSite http://www.ahornboden.com/lage/mautstrasse/ ist zu lesen, dass die Mautstraße auch bei guter Schneelage für eine Ski-Tour nicht vor dem 1.5. öffnet. Interessenten sollten daher besser mit dem Fahrrad bis zur Eng fahren.
    Ich halte die aussage für ein "ja das geht", aber natürlich ohne das genauer zu wissen, vielleicht gibt's hier auch jemand aus der Gegend mit mehr Info's?
  • nicolas, 17.04.2018, 13:38 Uhr
    Klar geht. Sobald der Schneeräumer tätig war (Und das dürfte kein Thema mehr sein ), kann man radeln.
  • Cinelli09, 17.04.2018, 15:32 Uhr 17.04.2018, 15:41 Uhr
    Ich würde an der Quelle http://www.engalm.at/kontakt/ nachfragen,dann hast Du eine gesicherte Auskunft.Ich selber bin schon des öfteren ca. Mitte April etwa 3/4km nach der Mautstation am Schnee gescheitert,da die Straße ab kurz vorm Abzweig zum Plumsjoch noch nicht geräumt war.Und heuer liegt/lag da massenweise Schnee.

    P.S. Oder Du stellst die Frage hier https://www.rennrad-news.de/forum/threads/touren-im-raum-m%C3%BCnchen.15768/page-2492 mal rein,da gibts sicher Spezialisten,die eine brauchbare Antwort geben können weil sie schon vor Ort waren.
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Trikot mit Paesse-ABC

  • artie_1970, 05.04.2018, 00:12 Uhr
    Servus zusammen,

    wenn ihr euch ein Trikot selbst gestalten wuerdet, auf dem diverse Anstiege von A bis Z aufgelistet sind (pro Buchstabe einer), welche wuerdet ihr da nehmen? Und nach welchen Kriterien ausgewaehlt (Bekanntheit, unbekanntes Monster, Poser-Faktor, moeglichst unterschiedliche Regionen ...)?

    Beispiel fuer "G":

    Galibier, Grimsel (kennt jeder, serioese Sache)
    Gavia (unbekanntere Schoenheit)
    Gruenten (steiler Geheimtipp)
    Guenzenhausener Buckel (hat ironisches Lokalkolorit)

    Fuer "G" hat man noch reiche Auswahl, aber andere Buchstaben geben nicht so viel her.

    Also, her mit euren Listen, ich liefere dann auch meine, vollstaendig von A bis Z inklusive Q, X und Y (war gar nicht so einfach, erst 2016 gab mein Palmares genug Material fuer eine solche Spinnerei her).

    Tschoe!

    Axel

    P. S.: Ob sich mit "Oscheniksee" ein Hinterradlutscher einschuechtern laesst?
  • Cinelli09, 05.04.2018, 11:01 Uhr
    Hallo Axel,würde mich bei dem ranking gerne beteiligen,alleine,auf meinem Trikot https://www.braustuberl.de/Shopartikeldetails/Shopartikeldetails_vp_26.htm?id=158 ist kein Platz mehr ;-)

    G.
  • Bergziegenmutant, 05.04.2018, 16:45 Uhr 05.04.2018, 17:24 Uhr
    Servus Axel,
    die Schwierigkeit ist wirklich, das ABC durchzubringen - es gibt Buchstaben, bei denen ich 5,6 Pässe eintragen könnte, andere werden schwerer, bei 3 Buchstaben fand ich nix.
    Habe nun folgendes Pässe-ABC nach den Kriterien -eigene/besondere Erlebnisse, -Schönheit, -Härte (nach Hauptname des Passes - also nicht unter C Col ...) erstellt:

    Albula http://www.quaeldich.de/paesse/albulapass/ (erster echter Alpenpass bei dem meine Ehefrau mitgeradelt ist)
    Burdincurucheta http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-burdincurucheta/westauffahrt-von-st-jean-le-vieux_a/ (Schönheit der Westpyrenäen, der besondere Name)
    Cabús - Anfahrt über Tor http://www.quaeldich.de/paesse/port-de-cabus/westanfahrt-von-alins/ (Schönheit + unglaubliche Geschichte von Tor)
    Dreiländerblick http://www.quaeldich.de/paesse/dreilaenderblick/nordwestanfahrt-von-aach-im-allgaeu/ (Hart, Schön, Ort meines Hochzeitantrages)
    Ebnit http://www.quaeldich.de/paesse/ebnit/nordanfahrt-von-dornbirn/ (Schön, Hart, in der Nähe)
    Forcella (Friaul) http://www.quaeldich.de/paesse/passo-della-forcella-friaul/ (die noch nicht beschriebene Anfahrt von Saursis di Sotto - wunderschön)
    Gotthard http://www.quaeldich.de/paesse/st-gotthardpass/suedrampe-von-airolo-durch-das-val-tremola/ (die Tremola ist einfach ein Muss!)
    Hengst http://www.quaeldich.de/paesse/hengst-pass/nordostauffahrt-von-steigenbach/ (Einsam, Schön, Vogesen)
    Iséran http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-l-iseran/isere-tal-von-seez/ (Hoch, Schön)
    Joly http://www.quaeldich.de/paesse/col-du-joly/suedwestauffahrt-von-beaufort/ (letzter Pass bei unserer Seealpentour - hochgeflogen - Hammerblick auf den Mont Blanc)
    Klammljoch http://www.quaeldich.de/paesse/klammljoch/ostrampe-ab-erlsbach/ (Wunderschön durch Nationalpark Hohe Tauern, von Osttirol nach Südtirol)
    Lavardet http://www.quaeldich.de/paesse/forcella-lavardet/nordanfahrt-von-campolongo-di-cadore/ (sterbende Straße mit tollen Serpentinen)
    Mittagberg http://www.quaeldich.de/paesse/mittagberg/nordanfahrt-von-immenstadt/ (super hart, bei uns um die Ecke, Aussichtsberg Allgäuer Alpen)
    Nockalmstraße http://www.quaeldich.de/paesse/nockalmstrasse/von-suedost-ebene-reichenau-nach-nordwest/ (schön, Nationalpark, Kombination mit Großglockner)
    Obermutten (Alte Straße) http://www.quaeldich.de/paesse/obermutten/alte-auffahrt-ab-calabria/ (wunderschön, hart, schöne Kombinationen möglich)
    Parpaillon http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-parpaillon/ (unbeschreibbar - von beiden Seiten gefahren, Scheiteltunnel Abenteuer für sich)
    Q: nix gefunden, nix gefahren
    Rabaçal http://www.quaeldich.de/paesse/parkplatz-rabacal/suedanfahrt-von-der-marina-in-calheta/ (erste auf QD von mir beschriebene Anfahrt, Ultrahart, schön)
    Salten http://www.quaeldich.de/paesse/salten/suedostanfahrt-von-bozen-neue-jenesier-strasse/ (irgendwann ist die noch härtere alte Jenesier Straße fällig!)
    Tenda http://www.quaeldich.de/paesse/colle-di-tenda/suedrampe-von-tende/ (traumhafter Kehrensalat, hoffentlich immer noch so schön wie 2009)
    Umbrail http://www.quaeldich.de/paesse/umbrailpass/nordrampe-von-santa-maria/ (auch ohne den leider nicht mehr vorhandenen Schotterabschnitt einer der schönsten)
    Ventoux http://www.quaeldich.de/paesse/mont-ventoux/ (der einmalige Berg der Winde - ein Muss! 2 der 3 Auffahrten gemeistert)
    Wenger Eck http://www.quaeldich.de/paesse/wenger-egg/suedanfahrt-von-wengen/ (schönes Adelegg, gleich um die Ecke)
    X: nix gefunden, nix gefahren
    Y: nix gefunden, nix gefahren
    Zillertaler Höhenstraße http://www.quaeldich.de/paesse/zillertaler-hoehenstrasse/von-hippach-zum-melchboden/ (im zweiten Anlauf geschafft, fast trocken, sehr schön)

    Musste dabei Kompromisse machen. Es fehlen der Galibier (über den Télégraphe), der Großglockner, die Alpe d'Huez, der Vrsic, die Grüntenhütte, der Kamor, der Tourmalet, der Aspin, der Aubisque, das Viderjoch und noch so ein paar wunderschöne Pässe/Anstiege/Sackgassen im Jura, Schwarzwald, Massif Central. Und v.a. musste mein Haustrainingsberg, der Pfänder dem unglaublichen Parpaillon weichen.

    Bin gespannt auf weitere Pässe ABC von anderen QDlern und vor allem die Liste von Axel (bin gespannt auf Q,X,Y)

    Grüße, Jürgen
  • Uwe, 05.04.2018, 17:25 Uhr 05.04.2018, 17:34 Uhr
    Hallo Axel!
    Q, X und Y sind meinerseits die schwierigsten Patienten. Alp Quader (warum warst du da nicht oder hast dich nicht eingetragen?) wäre mein einziger Kandidat für Q, wenn man nach Jürgens Methode den "Vornamen" Alp weglässt. X und Y habe ich nicht auf dem Schirm, ist aber vermutlich in den Alpen nicht einfach lösbar. Ich habe auch ausschließlich meine Alpenaufstiege gelistet.
    Viele Grüße, Uwe
    Edit hat soeben in den Alpen zwei mal X im Pasubio-Gebirge gefunden. Y gibt es zumindest im Schwarzwald und sonstwo vielleicht auch noch, aber wohl nicht in den Alpen. Kein Y in den Alpen = für mich nicht lösbar :-(
  • Cinelli09, 05.04.2018, 19:18 Uhr 05.04.2018, 19:19 Uhr auf Uwe
    Für Y hätt ich den Vorschlag Hoch Ybrig in der Zäächaa https://www.hoch-ybrig.ch/winter/ man muß halt das "Hoch" geistig abspalten,is aber eh nur deskriptiv
  • AP, 05.04.2018, 20:24 Uhr auf Uwe
    Gar nicht so schwierig. Kann mich auf die Schnelle an zwei Qs (Quaggione und Quillane) und zwei Xs (Xomo und Xon) erinnern, auf denen ich schon mal war....am Y (Yberg) bin ich schon ein paar Mal vorbeigefahren....

    Gruß
  • artie_1970, 05.04.2018, 20:38 Uhr auf Bergziegenmutant
    Servus Jürgen,

    tolle Liste, bin beeindruckt, fuer mich viele Unbekannte.

    Burdincurucheta: Da gebietet allein der Name Respekt, wenn er auch so schwierig zu fahren ist.

    Forcella und Obermutten sind angeblich ja ganz harte Nummern, fehlen mir noch.

    Klammljoch, Parpaillon und Tenda lassen den Schotterfreund erkennen.

    Mittagberg hat natuerlich Lokalkolorit und erinnert mich wieder an den Kommentar, den ich zur Beschreibung beigesteuert habe: Taugt zum Angeben, ist aber nur fuer Kenner.

    Tschoe!

    Axel
  • artie_1970, 05.04.2018, 21:03 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    "Alp Quader" hielt ich zunaechst fuer einen Witz ... Nie gehoert. Aber die Alp Gummi gibt es ja auch. Q habe ich mit Quarna Sopra, X mit dem Passo di Xomo und Y mit der Yburg/dem Yberg geloest, so viel sei schon verraten. Ich habe versucht, moeglichst viele Laender unterzubringen, etwas Schotter, beruehmte (durchaus auch mal nach hiesigen Massstaeben harmlose) Klassiker, ansonsten mal steil, mal hoch, mal lang, mal hart. Aber fast immer schoen. Mehr in Baelde.

    Tschoe!

    Axel

    P. S.: Wenn ich mit Leuten beim Fahren ueber dieses mein Lieblingstrikot ins Gespraech komme, ist fuer mich erstaunlich, WIE unbekannt die Sachen fuer viele sind. Fuer individualisierte Nachahmer-Trikots taugen von Jürgens Listen allenfalls der Gotthard und der Ventoux. Wir hier sind wohl eine etwas spezielle Truppe ...
  • kletterkünstler, 05.04.2018, 21:51 Uhr
    Um mal die Problemfälle zu behandeln:
    X: Côte de Xhierfomont (http://www.quaeldich.de/paesse/cote-de-xhierfomont/) - sehr schöne Kehrensteige in den Ardennen
    Y: Yberg - von dir unten ja schon genannt, sehr schönes Teil
    Q: bin ich wohl tatsächlich noch keinen gefahren, aber der Querberg im Spessart liegt am nächsten und fällt dieses Jahr hoffentlich
    Spektakulärer wäre wohl folgendes q: http://www.quaeldich.de/paesse/q305-z305-lqazma/

    Über den Rest muss ich mir noch Gedanken machen.
  • Uwe, 05.04.2018, 23:06 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Also die Alp Quader ist ein wirklicher Geheimtipp. Ich fand sie sehr schön, total verkehrsarm und dann auch noch ein riesiges Ding. Es fehlt nur eben der GPS-Track, da ich in 2007 noch keinen Garmin hatte, deshalb auch das Profil und auch die QDH. Gefühlt muss ungefähr eine QDH von 120 heraus kommen.
    Die großen Pässe kennen ja viele Leute, aber wenn ich unterwegs mal mit anderen Radlern quatsche, kennt kaum jemand den Mortirolo und der ist ja nun wirklich bekannt - oder doch nicht???
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 05.04.2018, 23:12 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Q habe ich ja mit der Alp Quader.
    X hatte ich deine beiden Treffer auch schon gefunden, kenne sie aber bisher nicht. Aber immerhin auch in den Alpen.
    Y liegt aber nicht in den Alpen, da taugt maximal noch Günters Treffer, wenn man den "Vornamen" weglässt.
    Vermutlich bin ich zu sehr auf die Alpen fixiert. Und über andere Regionen habe ich keine detaillierten Aufzeichnungen, anhand derer ich Befahrungen lokalisieren könnte. Und schon gar nicht aus meinem ersten Radleben vor und bis 1987. Da kann ich auch nur die Alpen rekonstruieren.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 05.04.2018, 23:18 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Hätte es denn da auch eine Straße selbigen Namens? QD hat da bisher nichts, aber vielleicht muss ich auch nur mal recherchieren...
    Viele Grüße, Uwe

    Leute, was kann man sich nur für bescheuerte Probleme machen...
  • Bergziegenmutant, 06.04.2018, 09:12 Uhr 06.04.2018, 09:43 Uhr auf artie_1970
    Servus Axel,
    na da hab ich ja noch Projekte um das ABC zu füllen - Alp Quader scheint sehr reizvoll zu sein und nicht so weit weg von mir (Tagesausflug), für Y fände ich Hoch Ybrig wohl spannender, zumal da vielleicht, wenn machbar, noch ne Beschreibung fällig wäre und bei X ist wohl des Kletterkünstlers Ardennenanstieg ein Ziel (Ardennen sind eh noch irgendwann mal fällig).

    Gruß, Jürgen

    Edith: Das Hoch Ybrig taugt wohl nix - ist eher eine Gebietsbezeichnung des Skigebietes. Ist bei QD auch rel. gut beschrieben mit dem davor liegenden Ibergeregg http://www.quaeldich.de/paesse/ibergeregg/ und dann noch die Nühüttli http://www.quaeldich.de/paesse/nuehuettli/. Außerdem sind QD Tracks zu den Bergstationen von Sesselliften des Gebiets Hoch Ybrig vorhanden. Diese heisen aber Seebli (nach dem Seebli See), also auch nix mit Y.
    Bleibt wohl doch nur der Yberg bei Baden Baden.
  • Uwe, 06.04.2018, 21:32 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen und Edith!
    Ich glaube, ich habe einen Lösungsansatz für Y: Wir beantragen bei der Redaktion, den Namen Hoch Ybrig als alternativen Namen für Nühüttli einzuführen, da der Hochpunlt mitten im Skigebiet Hoch Ybrig liegt und somit der Name auch zulässig wäre. Meines Erachtens ist Hoch Ybrig auch als Bezeichnung bekannter als Nühüttli. Colin als Schreiberling der Beschreibung wird uns bestimmt nicht böse sein, zumindest wenn er die Notwendigkeit im Rahmen des Alphabetisierungsprojektes Alpen erkennt und erläutert bekommt.
    Somit wäre (würde...) es also möglich, allein in den Alpen und seinen direkten Vorboten das ganze Alphabet abzufrühstücken.
    Ich hätte an sich gefühlt eher ein Problem mit dem X gehabt, aber dann Axel Peters Fundstücke im Pässelexikon gefunden.
    Danke an Axel Artie für seine herrliche Spinnerei für langweilige dunkle Abende ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • artie_1970, 06.04.2018, 22:36 Uhr auf Uwe
    Servus zusammen,

    ich sehe schon, die Spinnerei beschraenkt sich auf Q, X und Y. Freut mich, dass ihr Spass hattet, hier jetzt mein Paesse-ABC nebst Erlebnissen (weitere von euch sind willkommen):

    Agnello (im Schlussanstieg von einer Berglaeuferin ueberholt worden, die sich oben auf der Passhoehe im Gespraech beklagt, dass sie immer auf ihren Mann warten muss -- der mit dem Rad fuhr ...)
    Bonette (das Gewitter auf 2600 m bei der Abfahrt war nicht lustig)
    Cauberg (meiner Aachener Zeit mit "Limburgs Mooiste" geschuldet)
    Dondenaz (selbst beschrieben)
    Edelweissspitze (leider noch nie bei Prachtwetter erlebt)
    Fuori (die langsamste Rundtour meiner Karriere, unter 10 km/h)
    Grimsel (wenigstens ein Hoch fuer die Eidgenossen)
    Hardknott (Steilwand in irrer englischer Landschaft)
    Iseran (Top of the Alps)
    Jafferau (krasser Schotter auf 2900 m Seehoehe)
    Kehlsteinhaus (geniale Blicke ins Berchtesgadener Land und von den uebergewichtigen Amis)
    Lautaret (Mei, die Meije is scho a maechtig's Madl)
    Moutiere (einsamer Schotter, heftiger Kontrast zum Nachbar Bonette)
    Nivolet (unvergesslich, erst recht mit Tragepassage ins Aostatal)
    Oscheniksee (immer noch mein salite.ch-Schwierigkeitsrekord, Mann, hatte ich Schiss vor dem Ding, extra einen eigenen Tag nur dafuer freigeschaufelt, treffe in der Einsamkeit einen Matschwipper, der ebenfalls soviel Schiss vor dem Ding hatte, dass er extra sein MTB nur dafuer mitgenommen hatte und sonst Rennrad fuhr)
    Penser Joch (von Bozen, wie sagt man hier: episch! Vor allem mit Gepaeck und Jaufen als Dessert)
    Quarna Sopra (brauchte halt was mit Q)
    Redoute (auch wenn die Ardennen landschaft- und radsportlich enttaeuschend waren, Atmosphaere hat es dort schon)
    Stelvio (der Angstteller Nudeln auf halber Hoehe bei meiner ersten Alpentour war ueberfluessig wie ein Kropf, so schoen kurbelt es sich da hoch)
    Timmelsjoch (leider bei schlechtem Wetter von Sueden, was mir die anschliessende Gletscherstrasse in Soelden auch noch verhagelt hat)
    Umbrail (was nach dem Stelvio noch so am Wegesrand aufzusammeln ist)
    Ventoux (massiv ueberschaetztes Poser-Eldorado)
    Wrynose (Steilwand im Lake District, typisch im Doppelpack mit Hardknott)
    Xomo (wilde Gegend mit einstmals wilden Kriegen)
    Yburg (nett und ueberraschend knackig)
    Zettersfeld (hat mit der Dolomitenhuette in den Beinen eine ziemlich eklig lange Gerade)

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 07.04.2018, 09:12 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Jetzt bin ich beleidigt wie eine Zitrone :-((
    Den Umbrail, einen meiner liebsten Pässe, sammelt man nicht eben am Wegesrand auf, sondern genießt die Auffahrt in Ruhe und Stille in der Nebenzeit des Tages, also morgens früh / nachts bei Vollmond oder am späten Nachmittag / Abend bei tiefer stehender Sonne.ober von mir aus auch wie Renko es gemacht im späten Herbst bei Eis und Schnee.
    Viele Grüße, Uwe
  • Bergziegenmutant, 07.04.2018, 18:06 Uhr 07.04.2018, 18:07 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,
    ja, die Umbenennung vom Nühüttli in Hoch Ybrig (allerdings als Hoch Ybrig - Nühüttli; der Name darf nicht verschwinden) wäre wirklich eine Lösung des Y Problemes. Dies ist, wie dieser Threat ja beweist, eine Aktion mit sehr sehr wichtiger Priorität !

    Bei meiner Liste habe ich jetzt noch bemerkt - es mussten auch noch so tolle Berge wie der Monte Crostis http://www.quaeldich.de/paesse/monte-crostis/ und der Zoncolan http://www.quaeldich.de/paesse/monte-zoncolan/ bei C und Z weichen. Dort im Friaul in Comeglians, dem "Andermatt für Spinner", gibt es schon tolle Möglichkeiten sich auszutoben.

    Was mir ja auch noch fehlt ist dein geliebter Mortirolo. Doch es gibt Hoffnung - wahrscheinlich endet unsere diesjährige Jahrestour genau dort.

    Grüße, Jürgen
  • Uwe, 07.04.2018, 21:10 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen!
    Ich meinte auch nicht den Namen Nühüttli (der ist einfach genial Schweizerisch und sehr originell) verschwinden zu lassen, sondern Hoch Ybrig als Zweitnamen hinzuzufügen. Man könnte auch deinem Vorschlag folgen und eventuell andere Hochpunkte im selbigen Gebiet auch mit Hoch Ybrig - xxx anpassen, sofern sie auch dazu gehören. Dass man die Alpen nicht durchgängig alphabetisieren kann, ist ein absolutes Unding, welches auf schnellstem Weg abgestellt werden muss!
    Den Mortirolo solltet ihr wirklich mal besuchen. Auch die direkte Umgebung kann etwas. Ist aber richtig schwer, weil dauersteil. Die Passbeschreibungen in der Ecke sind etwas unaufgeräumt und müssten mal etwas bereinigt werden. Ich kenne aber nicht alle betroffenen Pässe direkt und traue es mir deshalb auch nicht zu. Manche der Pässe sind nur einseitig beschrieben und die andere Seite entweder gar nicht erwähnt oder wie eine Weiterfahrt vom vorigen Hügel erwähnt usw... Ich hätte schon die Klappe aufgemacht, wenn ich mehr Detailkenntnisse hätte und nicht nur die Karten usw. die jedem lesenden Menschen zur Verfügung stehen. Man merkt den einzelnen Texten an, dass der jeweilige Schreiber nur "seinen" Pass auf dem Schirm hatte und den "Rest" gar nicht kannte.
    Viele Grüße, Uwe
  • AP, 08.04.2018, 08:17 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    Gut erkannt. Das Problem des Tunnelblicks, um es mal so zu nennen, hat das Paßlexikon auch an anderen Ecken. Ich selbst habe schon manche Sachen von mir mehrmals umgeschrieben, weil ich im Laufe der Zeit bestimmte Gegenden näher kennenlernen konnte und mein Originalgeschreibsel zu ungenau oder sogar falsch war. Mittlerweile bin ich der Meinung, daß "Hinfahren, hochfahren, wegfahren, beschreiben" nicht viel bringt, man sollte sich einen Gesamtüberblick verschaffen, bevor man etwas produziert.

    Gruß

    Axel
  • artie_1970, 08.04.2018, 13:36 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe und Jürgen,

    in meinem Fall war es schlicht so. Am Stelvio zog Regen auf, und ich wollte noch heil nach Bormio runterkommen (was bei den dunklen Kehrtunnels ohne Frontlicht abenteuerlich genug war). Am Abzweig Umbrail kurzer Blick gen Himmel und dann spontan entschieden, die Passhoehe auch noch einzusammeln. War also sozusagen die Prader Auffahrt zum Umbrail (die auf QD nicht existiert), und deshalb findet sich der Umbrail auch nicht in meinem Palmares hier, obwohl ich aus eigener Kraft zur Passhoehe geradelt bin.

    Die Auffahrt von Santa Maria wird definitiv bei der naechsten Ostalpentour nachgeholt.

    Und zu Jürgen: Wieso "Andermatt fuer Spinner" (das sind fuer mich gleich zwei positive Reizworte)? Was darf ich bei der naechsten Ostalpentour auf keinen Fall auslassen? Zoncolan und Lavardet sind gesetzt. Ach so, Klammljoch ist wahrscheinlich voellig unkritisch mit 37er-Reifen, oder?

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 08.04.2018, 17:56 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Das ist meinerseits nicht einmal Kritik am Geschreibsel der Leute, die zu dem Zeitpunkt ihrer Befahrung und Beschreibung nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt haben und im "beklagten" Gebiet auch durchaus positive, begeisternde Beschreibungen und Fotos hinterlassen haben. Ich möchte mir jetzt für diese Ecke keineswegs den "Kenner" anmaßen, nur weil ich mich dort schon mehrfach suizidverdächtig benommen habe. Man trägt eben in einer Community allerlei kleine Brocken zusammen und nachher gibt es ein tolles großes Puzzle, was man erst erkennt, wenn man die Teile mal ordnet. Wenn es diese Puzzleteile nicht gäb, hätte ich mehrere "Geheimtipps" in der Ecke bisher nicht gefunden und befahren. Und es hat dort noch mehr, das weiß ich, und es juckt schon in den Waden... Den Padrio muss ich wohl mal machen und auch noch diverses Drumherum.
    Wenn mal jemand die Ecke weitestgehend abgefrühstückt hat (bin dazu bereit, wenn ich mehr kenne), sollte man die "Baustelle Mortirolo und Umgebung" aber mal in Angriff nehmen und die guten Beiträge anderer Leute ordnen und Fehlendes ergänzen. Auch die Fotos aufräumen, die teilweise verstreut sind.
    Ähm, was war noch mal das ursprüngliche Thema?
    Viele Grüße, Uwe (gestern durch den Burgwald geeiert)
  • Uwe, 08.04.2018, 18:02 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Der Umbrail ist aus meiner Sicht schon ganz toll. Ist auch eine meiner liebsten Abfahrten, da ich auch gerne mal scharf bergab fahre, wenn der Straßenzustand stimmt. Die anderen von dir genannten Kameraden kenne ich bisher nicht.
    Viele Grüße, Uwe
  • AP, 08.04.2018, 22:41 Uhr auf Uwe
    Im Burgwald war ich dieses Jahr noch gar nicht, vielleicht nächste Woche. Meine Lieblingsstraße ist übrigens die L3077 zwischen Grüßen und Rosenthal....da sieht man oft Kolkraben, nicht so einfach, die Viecher mal zu finden
  • Uwe, 08.04.2018, 23:03 Uhr auf AP
    Da komme ich auch schon mal durch, aber gestern habe ich den Burgwald nur mal im Norden gestreift, nämlich von FKB über Feldwege an der gleichnamigen Kaserne vorbei und beim Industriehof (was für ein blöder Name für ein kleines Dorf) über Birkenbringhausen wieder ins Edertal. War mit zwei Radkollegen unterwegs, von denen einer wieder nach Bromskirchen zurück musste und seine erste Runde auf dem Rad fuhr. Ich habe auch noch nichts drauf und musste auch wieder ins Wittgensteiner Land zurück. Den Burgwald besuche ich immer wieder gerne, da die meisten Straßen kaum Verkehr haben. Knietiefes Hessenland ;-) Nächstes WE bin ich eher im Westerwald / Siebengebirge mal kurz unterwegs. Wird aber wohl nur eine Halbtagestour, die ich von anderen Verpflichtungen / Vergnügungen abzwacken kann.
    Viele Grüße, Uwe
  • AP, 09.04.2018, 20:52 Uhr
    Liebe Gemeinde,



    ich habe mir auch eine Liste für ein Trikot ausgedacht. Prämissen:



    - Nur richtige Pässe

    - Alle Kontinente sollen repräsentiert sein (außer Antarktis)

    - In Europa möglichst viele Länder/Gebirge (sind dann neun Gebirge und elf Länder geworden)



    Kenne natürlich nicht alles auf meiner Liste (etwas mehr als die Hälfte).



    Here we go





    Aubisque (eigentlich wollte ich Agnello nehmen, aber die Pyrenäen sind ein bißchen unterrepräsentiert....Agnes ginge auch)

    Balmberg (der ist echt arrgghh...und damit ist auch der Jura erwähnt)

    Crown Saddle (damit ist Australien/Neuseeland abgehakt. Eigentlich sollte man den Alpine Way/Great Alpine Way in Australien nehmen, aber ,,A" und ,,G" sind schon weg)

    Durmitor sedlo (wohl schönster Paß im Dinarischen Gebirge)

    Estacas de Trueba (Stellvertretend für das kantabrische Gebirge. Nordspanien ist super zum Radfahren, und auch vom Wetter her passend für Mitteleuropäer. Außerdem schwierig, was mit ,,E" zu finden)

    Fouchy (wollen wir die allerliebsten Vogesen nicht vergessen. Pech für Furka und Fedaia)

    Gavia (Schöner als Galibier und Grimsel)

    Hochloh (beim Namen ein bißchen getrickst, um den Schwarzwald dabei zu haben)

    Iseran (das war einfach)

    Josa (gibt schönere Pässe in den Pyrenäen, aber paßt wegen des Buchstabens, und hat den bizarrsten Berg der Pyrenäen am Wegrand)

    Khardung La (damit ist Asien abgehakt. Pech für Klausen und Kandel)

    Long Tom Pass (damit ist Afrika abgehakt. Hätte auch der Tichka in Marokko sein können, aber dann hätte man ein Problem mit Südamerika. Leider fallen so Leonessa im Apennin und der Larrau weg)

    Milner Pass (damit ist Nordamerika abgehakt. Ist eigentlich die Trail Ridge Road, aber dann hätte man noch ein Problem mit Südamerika)

    Nockalmstraße (wg. Österreich)

    Oberalppass (so ist wenigstens einer aus dem Pässemekka Andermatt auf der Liste)

    Pradarena (gewiß nicht der schönste Apenninpass, aber ziemlich hoch, und von den Buchstaben her paßte nichts anderes.... Pech für Pailheres)

    Quillane (nur wegen des Buchstabens)

    Rosier (Wollen wir die Ardennen nicht vergessen)

    Stilfser Joch (muß wohl auf die Liste drauf)

    Ticlio (damit ist Südamerika abgehakt. Pech fürs Timmelsjoch und den Tourmalet....)

    Urdele (höchster Paß der Karpaten)

    Vrsic (schönster Dolomitenpass außerhalb der Dolomiten)

    Wuling Pass (Asien lohnt sich zweimal auf der Liste. Muß ein fieser Brecher sein, Freunde von mir meinten, das sei so, als ob man den Roque de los Muchachos hochführe und dann noch zehn üble Kilometer dranhänge)

    Xomo (schöner als Xon. Xorret de Cati ginge auch, aber wir wollen es mit Spanien nicht übertreiben)

    Y Tymble (ok, das war jetzt ein fieser Trick. "Y" könnte man weglassen, heißt ja nur "der".....die Straße ist nicht die Schönste in Wales, aber so ist auch Great Britain auf der Liste)

    Zoncolan (kein richtiger Paß, aber was sonst mit ,,Z"?)



    Gruß



    Der andere Axel
  • artie_1970, 10.04.2018, 00:03 Uhr auf AP
    Servus Namensvetter,

    ui, da hast du ja noch etliche Exoten vor dir. Auf meinem Trikot sind schon alle abgearbeitet. Und es steckt viel Arbeit drin, im Schnitt etwa 1000 Hm. Aber dafuer reichen wahrscheinlich fast schon deine beiden Asiaten. Von deiner Liste kenne ich lediglich 7. Y Tymble zaehlt nicht, sonst koenntest du gleich Bwlch y Groes nehmen. Klingt wie ein Ruelpser und aehnlich unflaetig habe ich auch vor mich hin in die einsame Landschaft geschimpft, als sich die Rampe vor mir abzeichnete. Mit 12 kg Gepaeck selbst bei 22/25 (damals noch mit Trekkingrad) eine undankbare Angelegenheit. Zoncolan mag kein mathematischer Sattelpunkt sein, aber immerhin Wasserscheide.

    Tschoe!

    Axel
  • Bergziegenmutant, 11.04.2018, 06:51 Uhr 11.04.2018, 16:11 Uhr auf artie_1970
    Servus Axel,
    ich bin dir noch die Auflösung für "Andermatt für Spinner" schuldig.
    Den Begriff hab ich von Renko (http://mein.quaeldich.de/Renko) geklaut.
    Dieser schreibt in der Beschreibung vom Monte Crostis:
    Zitat "Die benachbarten Ortschaften Comegliàns und Ovaro bilden eine Art ,,Andermatt für Spinner", da hier viele Bergstraßen ihre Ausgangspunkte haben. Hier gibt es einfache Pässe wie zum Beispiel Cima Sampada (nur 15% am Schluss), Sella Ravascletto, oder Forcella Lavardet (Aufstieg mit immerhin gegen 1000 Hm). Bergstraßen mittlerer Schwierigkeit gibt es so gut wie keine. Bleiben nur die Monster: der hier beschriebene Monte Crostis (nach salite.ch kaum einfacher als der Mortirolo), die unvergessliche Westauffahrt zum Monte Zoncolàn, sowie das nur im unteren Bereich asphaltierte Bergsträßchen zum Monte Arvenis und insbesondere zum Passo della Forcella (sieben Kilometer mit Steigungsdurchschnitt von 17%). " Zitat Ende.

    Dies beschreibt die Gegend recht treffend. Den Zoncolan hast du ja auf dem Schirm. Nimm auch den Monte Crostis dazu - et lohnt sich! Der Lavardet ist auch sehr schön.
    Dann ist da noch der Passo della Forcella. Den sind wir auf dem ultra ultra Steilstück nur runter - denke, der wäre mit unseren Tourenräder mit vollem Gepäck hoch nicht machbar gewesen ohne mehrere Stop bzw. Schieben. Auch mit Rennrad wohl zu steil aber natürlich einen Versuch wert (Motto: Steil ist geil).
    Ich empfehle dir so wie wir zu fahren - von Sauris di Sotto über Pisten (Schotter aber gut fahrbahr). Wunderschön und einsam. Ist bei QD noch nicht beschrieben, aber im Tourenplaner ist der (Schotter)Track von uns drauf.

    Grüße, Jürgen
  • el_zet, 13.04.2018, 15:22 Uhr auf AP
    Für Y empfehle ich eine Fahrt von Elzach nach Yach, immerhin 3 km mit 66 Hm. Oder weiter ins Naturschutzgebiet Yacher Zinken, weitere 3.5 km mit 300 Hm, wobei ich über Natur und Qualität des Straßenbelags nichts sagen kann.
    Kann man vor dem Kandel erledigen, wenn man ein alternatives K will.
    Gruß!
    Lukas
    (Wenn das doppelt erscheint, bitte ich um Entschuldigung, das erste Mal scheint irgendwo verschwunden zu sein.)
  • artie_1970, 15.04.2018, 15:53 Uhr auf el_zet
    Servus Lukas,

    66 Hm faellt hier allerdings unter das "Lex Kackwelle". Aber die Weiterfahrt bis zum Parkplatz ist laut OpenStreetMap asphaltiert. Klingt aber nach einer interessanten Alternative. Jetzt muessen nur die hier anwesenden Juristen klaeren, ob "Yacher Zinken" (so heisst das Naturschutzgebiet) eine legale Bezeichnung fuer diesen Anstieg ist. Günter wollte doch sowieso in den Schwarzwald, da kann er gleich einen Gerichtstermin vor Ort anberaumen.

    Tschoe!

    Axel
  • artie_1970, 15.04.2018, 15:58 Uhr auf Bergziegenmutant
    Servus Jürgen,

    besten Dank. Cima Sappada (so ist sie hier eingetragen) habe ich wie Crostis, Lavardet und Forcella schon auf dem Schirm. Bei letzterer kann ich dann ausprobieren, ob 7 km x 17 % oder 3 km x 20 % (Buitonnaz) schlimmer sind. Gaenge habe ich vermutlich wie eure Trekker, aber nur 5 kg Gebaeck.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 15.04.2018, 20:48 Uhr 15.04.2018, 20:49 Uhr auf artie_1970
    Axel,Gerichtstermin geht nicht,nach dem Gerichtsverfassungsgesetz ist die Gerichtssprache deutsch,und das wird nicht in BaWü und wahrscheinlich schon gar nicht im Schwarzwald gesprochen.War gerade 2 Tage im Allgäu,da kommt man mit Kisuaheli ganz gut durch."Sch got do de Heachn nuff..." (oder so ähnlich) ;-)

    G.
  • el_zet, 16.04.2018, 12:59 Uhr
    Bitte «BaWü» etwas differenzierter betrachten.
    Württemberg: Das sind die, die angeblich alles können außer Hochdeutsch.
    Baden: Wir sprechen einige wunderschöne Dialekte, im Schwarzwald Alemannisch, in anderen Gegenden auch andere. Im Gegensatz zu den Schwaben sind wir aber durchaus in der Lage, Hochdeutsch zu sprechen, und sind auch gerne bereit, das für Fremde zu tun.
  • Cinelli09, 16.04.2018, 13:33 Uhr auf el_zet
    Schon klar,nothing for ungood ;-) . Als Bayer sollte ich was Dialekte anbelangt eh schön die Klappe halten.Wenn der Bayer versucht hochdeutsch zu sprechen hilft nur noch fremdschämen,siehe z.B Joe Kaeser (Siemens) Matthias Müller (noch VW oder nicht mehr) und die ganze CSU-Politiker Garde....
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Neuer Asphalt - Oppenauer Steige über Maisach

  • Martin Willms, 03.04.2018, 09:23 Uhr
    Die Oppenauer Steige (im Pässelexikon als Zuflucht beschrieben) im Nordschwarzwald ist ja in Deutschland einer der anspruchsvollsten Anstiege. Wer sich auskennt, fährt am Wochenende alternativ den praktisch verkehrsfreien Anstieg über Maisach bis zur Sandhütte. Dort mündet die Strecke direkt auf den Hauptanstieg mit der 18%-Rampe. Seit ein paar Wochen ist nun auch das letzte Stück kurz vor der Einmündung neu asphaltiert. Bislang musste man die letzten 500m auf einer holprigen Betonpiste hochstrampeln. Die QD-Deutschlandtour ist da übrigens vor vielen Jahren am 2.Tag hoch. Vielleicht sehe ich ja künftig mal ein paar Radfahrer dort. Die letzten Jahre war ich eigentlich immer der einzige, der über Maisach hochstrampelte.
  • Bergziegenmutant, 03.04.2018, 14:56 Uhr
    Hallo User "Martin Willms",
    habe mir erlaubt, deinen Beitrag zu kopieren und direkt unter Kommentare bei der Passbeschreibung der Zuflucht zu veröffentlichen.
    Dann ist dieser Beitrag besser zu nutzen wenn jemand direkt was unter dem Pass sucht.

    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen
  • majortom, 03.04.2018, 16:28 Uhr
    Hallo Martin,
    ich erinnere mich noch gut an diesen Abschnitt bei der DRF 2011. Ohne dich hätten wir dieses Kleinod damals wohl gar nicht gefunden.
    Schöne Grüße
    Tom
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Freipass Schweiz - Klausen, Pragel und andere

  • Flugrad, 19.03.2018, 15:41 Uhr
    zum Vorplanen: 22./23.9., siehe hier:
    https://www.myswitzerland.com/de-ch/events/event-536446518.html
    ferner hier:
    https://www.myswitzerland.com/de-ch/ride-the-alps-keystory.html
    und hier noch ein Link zu "freipass":
    http://www.freipass.ch/
    Die haben nicht nur die Schweiztouristiker letztlich erfolgreich zum Jagen getragen mit ihren Aktionen (u.a."Freipass"-Anlässe am Klausen), auf ihrer Webseite findet sich auch eine ziemlich umfangreiche Zusammenstellung diverser Freipass-Anlässe im gesamten Alpenraum, die Vogesen und das massif central nicht zu vergessen.

    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 19.03.2018, 16:10 Uhr
    Alles löblich,wenn nur nicht schon wieder dieser Gender-Schwachsinn wäre >>FreiPass-Klausen-Tricot bestellen
    Für Mitglieder und GönnerInnen CHF 20.- günstiger!<<<

    Ich fahre mit dem Rad/Rädin auf den Paß/Pässin ohne AutolenkerInnen... Herr,laß Hirn vom Himmel fallen
  • Droopy, 19.03.2018, 18:56 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,hier Drops. Ich muss Dich etwas einbremsen. Du solltest Dich in diesem Forum schon entscheiden,ob Du gegen die neue öster. Bundesregierung und den bayr. MP oder gegen Gender polemisieren möchtest. Bei letzterem kann ich Dir sogar noch etwas akademisches Futter nachreichen.Jüngst im Feuilleton entdeckt (hier leider Bezahlcontent) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gendergerechte-sprache-wenn-das-genus-mit-dem-sexus-15470481.html

    Ich schlage aber vor diese Diskussion anderweitig zu führen, es könnten "Jüngere" mitlesen
    https://de.wikipedia.org/wiki/Generation_Snowflake

    Ansonsten FreiPass ist spitze, kann ich weiterempfehlen entspannte Veranstaltung...

  • Cinelli09, 20.03.2018, 10:59 Uhr 20.03.2018, 11:03 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,es erweist sich erneut,daß Du hier auf QD als Feuilleton Leser (der FAZ!!!) das zentrale Bildungsorgan bist."Generation Snowflake",hab ich noch nie gehört.Allerdings kann ich nunmehr mit diesem neu gewonnenen Hintergrundwissen so manche merkwürdigen Verhaltensweisen meines Sohnes interpretieren,der Jahrgang `89 ist und da wohl reinfällt ;-)

    Ich polemisiere gegen nichts und niemand.Manche Äußerungen sind (aufgrund genetischer Disposition) nur "Grundgrant"-bedingt,v.a. bei diesem Shice Winter und auch auf Malle wars bei meinen diesjährigen Kurzaufenthalten zum kotzen.Dann laß ich halt mal Luft beim Sebbi Kurz,Söder oder dem Gender-Schwachsinn auf einer Freipaß-Seite ab - und schon gehts mir wieder besser

    Grüße aus der "Rosenheimer Rinne" https://www.musixmatch.com/de/songtext/Michael-Bully-Herbig-Rick-Kavanian-Christian-Tramitz/Rucksackfernsehen-Die-Tour (eine herrliche bayerische Grant-Orgie)

    Günter
  • Droopy, 20.03.2018, 12:13 Uhr auf Cinelli09
    Serwas nochmal,
    das mit dem zentralen Bildungsorgan muss ich zurückweisen, diese Rolle nimmt bereits der öffentlich-rechtlichem Meinungsfunk und als Antipode z.B. Russia Today ein. Als "Pedaleur de Charme" liegt mir diese Volkspädagogik fern und ich erlaube mir lediglich das FAZ-Feuilleton ab und zu (neben anderen Medien) als Staubfilter und eigenen Sicherheitsraum (Snowflake-Syndrom) aufzusuchen. Da ist zumindestens (noch) ansatzweise Platz für verschiedene Meinungen auf einer Seite. Wobei das akademische Gestanzte und Abgewogene natürlich auch keine Garantie ist für eine gute Debatte. Bodenständiges Granteln geht daher für mich völlig in Ordnung, das löst den Druck manchmal ehrlicher ohne drumherumgeschwurbsel. Du solltest Dich jedoch nach jedem Grantler aber immer direkt mit einem Halbsatz moralisch davon distanzieren, dass Du keine Gefühle von nichts und niemand verletzten willst und so weiter...das macht man(n) heute so, Frau auch.
    ;o)
    In dem Sinne Libertas Bavariae...
  • Cinelli09, 20.03.2018, 12:27 Uhr auf Droopy
    Vorsicht,Kollision der Bildungsgiganten : es heißt wohl Liberalitas Bavariae .... aber wurscht,ich weiß was gemeint ist.Jene vermisse ich nämlich an meinem gegenwärtigen temporären Wohnort ;-)
  • Droopy, 20.03.2018, 12:54 Uhr 20.03.2018, 12:54 Uhr auf Cinelli09
    das letzte Wort eines kleinen Lateiners: Licet, quod cuique libet, loquatur, credere non est necesse.
    Und als kleiner Tipp: vgl. Freiheit vs. Freigiebigkeit
  • Cinelli09, 20.03.2018, 14:03 Uhr 20.03.2018, 14:24 Uhr auf Droopy
    Das allerletzte Wort von einem,der 9 Jahre aufm Humanistischen war und das GROSSE Latinum nebst 5 Jahre Altgriechisch hat :

    Mit https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Liberalitas_Bavarica ist nicht die Freiheit gemeint,sondern Toleranz, "leben und leben lassen",sich nicht den Söder anhören müssen,am Sebbi Kurz sein Kindergartengeschwafel ignorieren können etc etc ;-)

    Darauf ein Tgseer Special,Prost !

    Edit : ev. kapier ich jetzt erst,was Du korrekt mit "libertas Bavariae" meintest - so stimmt das.Das andere heißt ja auch "...........Bavarica".Ich krieche demütig zum Kreuze und möchte mich für meine Besserwisserei entschuldigen

    Edit 2 : viel wichtiger als der vorige akademische Diskurs wäre die Frage nachm Osterwetter im RR-Paradies,und das schaut gar nicht gut aus https://www.ilmeteo.it/portale/meteo-lungo-termine
  • Droopy, 20.03.2018, 20:49 Uhr auf Cinelli09
    @Edithdie2.: versteh ich nicht ganz, dachte Dein Paradies wäre hier (ab 3:40)?
    https://www.youtube.com/watch?v=9otjJR0AKt0
    Lujah!
    und ich sage Dir,nach dem Tief kommt ein Hoch. Bis Ostern ist noch lang. Bin meinerseits schon mit plus fünf zufrieden.

  • Cinelli09, 21.03.2018, 10:51 Uhr auf Droopy
    Ich erkenne allmählich Deinen tiefe Sehnsucht nach BY.Du solltest hierher umsiedeln,ich hätte da was schönes am Tgsee zu vermieten - "preisgünstig" ;-)

    Leider kann ich den Optimismus fürs Osterwetter nicht teilen. So http://www.campingperticara.com/nl/camping-perticara/over-de-camping/camera/ schauts momentan in der Nove Colli Gegend aus, so am Raticosa - Paß im Appennin http://www.meteoemiliaromagna.it/webcamraticosa.php
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Wie viele beidseitig asphaltierte Alpenpässe mit über 2000 m

  • gws, 17.02.2018, 11:07 Uhr 17.02.2018, 17:27 Uhr
    ... Scheitelhöhe gibt es tatsächlich ?

    Immer wieder taucht in Diskussionen mit Radsportbegeisterten obige Frage auf. Was liegt also näher als einmal bei quaeldich nachzuforschen.
    Das Ergebnis dieser Recherche hab ich einer Liste zusammengefasst.
    Das ergibt also gesicherte 56 Pässe.
    Es werden aber immer auch wieder Zahlen wie 57, 59 oder sogar 60 genannt.

    Ich selbst tendiere ja zu 58 und das ergibt sich wie folgt:
    * 56 bei quaeldich gelistete (laut oben verlinkter Liste)
    * Streitpunkt Würzjoch: quaeldich weist wie das Passchild 'nur' 1987 m aus, diverse Landkarten zeigen Werte zwischen 2004 und 2006, Wikipedia gibt 2003 m an. Ich glaube eher den Kartenwerten, daher Pass Nummer 57.
    * Die Nockalmstraße hat ja zwei Hochpunkte (Eisentalhöhe 2049 m und Schiestelscharte 2027 m), die auch als unabhängige Pässe überfahren werden können. So gesehen könnte bzw. sollte man sie auch getrennt listen und getrennt zählen, also 58. Pass.

    Weitere Diskussionspunkte:
    * Die Cime de la Bonette könnte mit 2802 m der höchste Alpenpass überhaupt sein. Häufig wird die Cime aber auch 'nur' als Rundkurs vom Col de la Bonette aus und nicht als eigenständiger Pass gesehen.
    * Die Großglockner Hochalpenstraße hat auch wieder zwei Hochpunkte (Hochtor 2532 m und Fuscher Törl 2420 m), die aber nicht getrennt überfahren werden können. Das Fuscher Törl ist so gesehen also 'nur' ein Vorpass des Hochtors und entsprechend nicht getrennt zu zählen.
    * Der Col de la Madeleine wird in den Landkarten häufig mit 1993 m geführt so wie auch bei quaeldich. Das neue Passmonument suggeriert aber eine Höhe von exakt 2000 m. Der Madeleine wäre sicher ein würdiger Kandidat für meine Liste, aber ich glaube nicht so recht an die Zahl am Passschild.

  • nicolas, 18.02.2018, 20:56 Uhr
    Das ist hauptsächlich natürlich eine Definitionsfrage. Was ist ein Pass? Abgrenzend zu Ringstraßen, mehrfachen Hochpunkten ( wie weit muss es wieder bergab gehen, damit der folgende Hochpunkt eigenständig zählt) , wie viel ungeteerter Abschnitt ist erlaubt, etc.
    Die Nockalm Hochpunkte sind aber genauso wenig eigenständig überfahrbar wie die Glockner Hochpunkte. Es sei denn man lässt den Leobengraben zu, der in weiten Teilen aber nicht asphaltiert ist.
    Also je nach Definition, unterschiedliche Zahlen.
    Einfacher ist die Auflistung der asphaltierten Hochpunkte über 2000m.
    Hier gibt es für Österreich und für Deutschland (hier über 1400m) bereits Literatur, die akribisch diese Liste mit sämtlichen Statistiken bearbeitet hat und auch die Definitionen ausführlich behandelt ("Höchste Rennradtouren Österreich bzw Deutschland")
    Grüße Nicolas
  • Uwe, 19.02.2018, 16:57 Uhr
    ...schönes Thema für das Winterloch ;-)
    Cime de la Bonette ist kein Pass und nicht einmal der höchste auf Asphalt anfahrbare Punkt der Alpen. Das wäre nämlich die Stelle hinter dem Tunnel zum Tiefenbachferner an der Ötztaler Gletscherstraße, die allgemein mit 2830 m angegeben wird. Auch wenn am Parkplatz Rettenbachferner (auch ÖGS) ein feierliches Schild steht mit allerlei alternativen Fakten, die diese Stelle an höchsten usw. angeben. Schon etwas peinlich, da man ja fast rüber schauen kann zur Stelle vor dem Tiefenbachferner... Übrigens könnte man die Passage am Tiefenbachferner sogar als Pass deklarieren, da es ja danach noch mal runter geht zum großen Parkplatz, was ich aber jetzt keineswegs ernsthaft verfolgen möchte. Letztendlich hat die ÖGS zwei Sackgassen, die nicht in deine Rubrik passen.
    Der höchste asphaltierte Alpenpass ist ganz klar der Col de l'Iseran mit 2770 m.
    Bei den Hochpunkten mit abweichenden Höhenangaben um die 2000 m kann man lange diskutieren, da die Höhenmessung der verschiedenen Staaten auch verschiedenen Normen unterliegt. Jeder Staat hat seine eigene Festlegung, was Null ist. Das ist anders als bei "Flasche leer" = "Null". Man kann auch die abgreifbare Höhe aus GoogleEarth nicht als Gesetz ansehen, da sie einem Höhenmodell entspringt, welches aus Rasterhöhen einer Satellitenaufnahme besteht. Kann man sich in einschlägigen Quellen anlesen und versuchen zu verstehen.
    Aus dem Großklockner (ich war da bisher nicht) würde ich nur einen Pass machen und die Sackgassen nicht extra zählen.
    Nockalm kenne ich auch bisher nicht persönlich und kann mir kein Urteil bilden.
    Viele Grüße, Uwe
  • nicolas, 19.02.2018, 18:41 Uhr auf Uwe
    Um den Kommentar von Uwe noch zu vervollständigen:
    Die unterschiedlichen Bezugspunkte bei einer Höhenmessung machen je nach Land normalerweise keinen Meter aus, nur cm. So ist beispielsweise die Angabe beim Timmelsjoch über 2500 m rein touristisch bedingt. Der Pass ist gesichert 2476m.
  • gws, 19.02.2018, 23:54 Uhr auf nicolas
    Hallo Nicolas,
    Dass der Leobengraben nicht durchgängig asphaltiert war mir bisher nicht bewusst, wird im Kartenmaterial auch sehr unterschiedlich dargestellt.
    Aber klar wenn diese Strecke nicht asphaltiert ist, dann ist die Nockalmstraße auch ein Pass mit Vorpass und entsprechend nicht getrennt in meiner Liste zu führen.
    Das reduziert dann meine Passanzahl auf 57, eine häufig genannte Zahl.
    LG, Gerhard
  • nicolas, 22.02.2018, 17:29 Uhr
    Hallo Gerhard
    Noch einen Zusatz zum Würzjoch: ich habe mehrere topographische Karten gewälzt. Bei keiner lag der Scheitelpunkt über 2000m. Meist 1987m +/- 4m . Die Gebäude auf der Passhöhe stehen teils über 2000m, aber das ist ja irrelevant, erklärt vielleicht die zu hohen Höhenangaben.
    Übrigens hat der Autor der erwähnten österreichischen und deutschen Hochpunkte seine Listen auf einer Homepage veröffentlicht .(hoechsteradtouren.jimdo.com)
    LG Nicolas
  • Uwe, 23.02.2018, 20:37 Uhr
    Hallo!
    Habe mal deine Liste durchgesehen und festgestellt, das ich bisher erst 32 der gelisteten Pässe von mindestens einer Seite mindestens einmal mit dem Rad rauf gefahren bin. Bei den noch fehlenden 24 Stück ist mir immerhin ein Teil der Namen bekannt und ich würde sie ohne große Suche auf dem Globus finden, bei einigen Exemplaren sagt mir aber selbst der Name gar nichts. Meine gesamte Liste der befahrenen Auffahrten mit einer Zielhöhe von 2000 m und höher liegt bei 67 verschiedenen Auffahrten. Vermutlich sind der Umbrail ab Sta. Maria und Albula ab Filisur meine am häufigsten gefahrenen Aufstiege mit Zielhöhe > 2000 m. In meiner persönlichen Hitliste stehen aber auch etliche Sackgassen. Welcher jetzt mein liebster Aufstieg ist, kann ich nicht so ganz schnell sagen, aber auf jeden Fall gehören Stilfser Joch, Umbrail und Albula zu meinen Top-Pässen und bestimmt auch der Splügen von Chiavenna. Gavia ist auch großes Kino, egal von welcher Seite. Und dann auch einige der Sackgassen!
    Im Moment habe ich aber schon am Haarstrang (geringfügige Erhebung am Nordrand des Sauerlandes in NRW) genug zu tun und hoffe mal auf Besserung, sowohl thermisch als auch konditionstechnisch. Die ersten 500 km des aktuellen Jahres waren da eher mühsam und kalt ...
    Viele Grüße, Uwe
  • Kurz und Flach, 24.02.2018, 19:13 Uhr 24.02.2018, 19:21 Uhr
    Hallo Gerhard,
    mir fallen zwei weitere "Pässe" ein, die es auf die Liste schaffen würden, wenn sie die 2.000 m tatsächlich erreichen. Denn auf dem Col de Sarenne steht ebenfalls ein Passschild/-monument, dass 2.000 m Meereshöhe ausweist; auf meinen Karten werden jedoch nur 1.999 m ausgewiesen. Und es gibt noch das Reiterjoch, dessen Scheitelstrecke 2012 oder 2013 für den Giro d'Italia asphaltiert wurde und dabei angeblich von 1.996 (QD-Angabe) auf 2.006 m (Angabe des Giro-Veranstalters) angehoben wurde (und das ein Jahr, nachdem ich meine 59er-Liste abgearbeitet habe und seitdem als Trophäe (Weste) mit mir herumtrage - besser, es bleibt bei den 1.996 m). Sollte aber trotzdem in keiner Pässesammlung fehlen, vor allem von Birchabruck aus ;-).
    Dafür ist es umso schöner, dass der Umbrail seit dem vorletzten Jahr unstrittig ist, da auch die letzte Schotterpassage asphaltiert wurde.

    Ach ja. Da gibt es auch noch die Moosalp, die mit 2.048 m (QD-Angabe) sogar deutlich über 2.000 m liegt. Wenn man allerdings der Definition von Pass als dem "niedrigsten Übergang zwischen zwei Tälern" folgt, handelt es sich nicht um einen echten Pass, da man den Berg ohne viel Aufwand umfahren und so ebenfalls aus dem Mattertal ins Rhonetal gelangen kann. Aber auch die Moosalp ist in jedem Fall befahrenswert!

    @ Uwe: Colle dei Mori (von Valgrana/Cuneo), Col de Cayolle (von Barcelonette) und Col di Sampeyre durch die Elva-Schlucht (von Ponte Marmora) gehören zwar nicht zu den bekanntesten 2.000ern, dafür aber zu den schönsten. Und sind darüber hinaus nahezu verkehrsfrei - solltest du unbedingt probieren, bevor du dich das nächste Mal am Möhnesee über die Motorradfahrer ärgerst...

    Viele Grüße, Jörg
  • Uwe, 24.02.2018, 19:55 Uhr auf Kurz und Flach
    Hallo Jörg!
    Ich fange mal unten an ;-)
    An den üblichen verdächtigen Mopedtagen meide ich den Möhnesee und auch die üblichen Mopedstrecken. Habe aber auch schon trotz Mopedverbot an Feiertagen, Samstagen und Sonntagen solche am Ochsenkopf (von Arnsberg nach Sundern) angetroffen, die dann oben von den Herren Freund und Helfer um eine kleine Spende für die Staatskasse gebeten wurden.
    Die Moosalp kenne ich immerhin namentlich und weiß auch grob, an welcher Stelle des Globus sie zu orten wäre. Da könnte man über den Begriff "Pass" streiten, wie du ja schon erwähnst. Leider nicht mein Revier...
    Deine "Geheimtipps" sind für mich "am anderen Ende" meiner kleinen Welt. Das Schlimmste an der Gegend ist für mich das unüberwindbare Problem, dass die Eingeborenen dort "komisch" sprechen und ich sie nicht verstehe. Angeblich gibt es ja dort einige absolute Bringer, die man mal besucht haben sollte. Hat also großes Potential, aber wohl nicht mehr in diesem Leben...
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 26.02.2018, 16:47 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,was meinst Du mit "kleiner Welt" ? Nördlicher und südlicher Ortsausgang Pfunds ? . Ich komm ja wenigstens noch bis zum Camping Kajetansbrücke ;-)

    Grüße ausm Winterloch (ich fürchte der Winter endet heuer Ende Juli,und dann beginnt gleich der neue Winter)
    Günter
  • Uwe, 26.02.2018, 17:38 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Offiziell ist jedes Jahr vom 21.12. bis zum 21.03. des Folgejahres Winter. Und jedes Mal erwischt uns Rennradfahrer das Winterloch plötzlich und unerwartet. Trotz Winterloch bin ich aber auch schon mal gelegentlich mit dem Rad unterwegs gewesen. Meistens mit dem Crosser auf Straßen und asphaltierten Nebenwegen. Nur neulich mal, als ich keine Lust auf das laute Gebrummel der Treckerreifen hatte, bin ich mal mit dem Renner unterwegs gewesen und habe sogar Eisplacken auf der Straße gefunden. Im Moment ist meine kleine Welt doch recht übersichtlich, aber manchmal ticken wieder Spinnereien durch das kranke Hirn, an die es im Moment gar keinen Sinn macht zu denken.
    Für meine kleine Welt in Pfunds und Umgebung habe ich zwar auch schon kleine Ideen, aber eher solche mit Kiesanteil und Treckerreifen. Du hattest ja schon mal einige Tipps gegeben, die ich mir nur als Stichworte aufgeschrieben habe.
    Die von Gerhard genannten Pässe im Piemont und Südfrankreich liegen aber recht weit von Pfunds entfernt und sind an sich (bisher) gar nicht mein Revier. Interessant sind sie aber auf jeden Fall!
    Dann hatten wir neulich mal in irgend einer Diskussion ein Stichwort am Mortirolo, was zwar auch nicht direkt bei Pfunds liegt, aber immerhin noch Tagestour-Auto-erreichbar liegt. Bin zwar einerseits nicht begeistert, mit einem riesigen Autoaufwand irgendwo anzurollen, aber andererseits lässt es sich auch nicht immer vermeiden. Immerhin fahre ich aber auch sehr gerne Auto, so dass es mir von daher nichts ausmacht. Man könnte es auch noch kombinieren mit einigen anderen Kleinigkeiten in der Ecke, die der Tourenplaner noch nicht kennt.
    Den Ehrgeiz von Jörg (Kurz und Flach) habe ich nicht, dass ich alle 2000er der Alpen haben möchte. Selbst von den öffentlichen 2000ern der Schweiz fehlt mir der Simplon und auch die Motivation, ihn zu besuchen.
    Letzten Samstag war ich bei Sturmwarnung (Ost, gefühlt saukalt) auf dem Flachland unterwegs und habe Übersetzungen benutzt, die man sonst nur an Pässen fährt. Das war Kraftausdauertraining ohne Höhenmeter ;-)
    Viele Grüße aus dem Winterloch, Uwe
  • Cinelli09, 27.02.2018, 10:33 Uhr auf Uwe
  • Uwe, 27.02.2018, 15:54 Uhr auf Cinelli09
    Hm... Klingt interessant, ist es aber nicht ;-)
    Da ist mir doch der Aufwand in Relation zum Nutzen zu hoch. Ich verkrabbel mich dann eher mal in die Dolos, was auch schon fast zu viel unnötiger Aufwand ist.
    Schaunmermal. Erst mal muss es wieder etwas wärmer werden. Ist zwar im Moment sehr sonnig, aber auch ostwindig und recht kalt, so dass diese Woche noch nichts gelaufen ist und quasi sowieso nur noch der Samstag für mich zeitlich passt, eine kleine Runde zu umrunden.
    Noch mal zu den ursprünglich behandelten 2000ern, wo ich mir gerne nach deinem schon jahrealten Tipp mal das Würzjoch zur Überprüfung der Höhe ansehen könnte und mal die Küche der Würzleute testen würde. Das mit der Höhe über 2000 m wird wohl dort nichts (GoogleEarth gibt deutlich unter 2000 m für die Straße aus), aber die Gastro mach einen verlockenden Eindruck. Ich habe jedenfalls schon lange eine brauchbare Tourenidee in der Ecke auf der Platte.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 27.02.2018, 16:28 Uhr auf Uwe
    Das Würzjoch hat definitiv keine 2000Hm. Ich bin die letzten 35 Jahre gefühlt 40mal drübergefahren,mit den unterschiedlichsten barometrischen Höhenmessern und bei sicher unterschiedlichen Druckverhältnissen, und die Höhenangaben bewegten sich maximal um die 1.850 bis 1.900 Hm herum.9,25 Hm könnte man noch rauspressen,wenn man die Parkplatzauffahrt zum Würzjochhaus nimmt ;-).
    Bez. der Gastro muß man wie üblich den Kollegen http://mein.quaeldich.de/didimuc fragen ;-)

    Günter
  • majortom, 28.02.2018, 22:07 Uhr
    Hallo Günter,
    meinen Passgastro-Tipp kennst du ja, wirst ihn aber aufgrund einer unerklärlichen Verweigerungshaltung leider nie erleben... ;-)
    Liegt aber auch deutlich und unstrittig unter 2000 m. Kommt aber diesen Sommer wohl zu seinen 90 Minuten Ruhm.
    Schöne Grüße, Tom
  • gws, 28.02.2018, 22:49 Uhr auf Kurz und Flach
    Hallo Jörg,

    1) Ja mit den Passhöhen, das ist so eine Sache. Offensichtlich gibt es da mehr Wackelkandidaten als nur das Würzjoch.
    Ich denke ein guter Ansatz für die Ermittlung der 'wahren Höhen' sind die offiziellen, staatlichen Vermessungskarten, die zumindest teilweise auch online verfügbar sind:
    * Österreich Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
    * Schweiz Karten der Schweiz
    * Frankreich l'Institut national de l'information géographique et forestière (IGN)
    * Italien da hab ich leider nichts offizielles gefunden :-(
    Zu den konkreten vielleicht 2000ern:
    Für den Col de Sarenne, fehlt in der IGN-Karte leider die Passhöhe, es bleibt somit die 'wahre Höhe' erst recht wieder ungewiss.
    Würzjoch und Reiterjoch liegen in Italien, es gibt also keinen Hinweis aus einer offiziellen Karte.

    2) Wann ist ein Hochpunkt ein Pass. Ich verbinde mit Pass immer auch die Begriffe Wasserscheide oder Sattelpunkt. Wie ist das bei der Moosalp (laut SwissTopo 2047 m) zu sehen. Von Visp nach Stalden sehe ich das nicht als gegeben an, das ist eher eine Höhenstraße. Die Strecke von Turtmann nach Stalden könnte noch als Wasserscheide zwischen Rhone und Matter durchgehen (auch wenn die Matter direkt in die Rhone fließt). Aber stellt der Hochpunkt auch einen Sattelpunkt dar ? Ich kenne das Wallis kaum, kann die örtliche Situation also nur nach den Höhenlinien in der Karte beurteilen. Diese lassen aber eindeutig auf einen Sattelpunkt schließen. Damit wäre die Moosalp sicher ein weiterer Kandidat für meine Liste.

    LG, Gerhard

    PS: Wie kommst du zu der Zahl von 59, welche 3 Pässe fehlen da in meiner Liste ?
  • Flugrad, 01.03.2018, 00:11 Uhr auf gws
    Hallo Gerhard,

    der Sarenne wurde von mir noch nicht befahren, aber die IGN-Höhenlinien sprechen klar für einen U-2000-Pass. Ganz im Gegenteil zur Moosalp. Die ist m.E. auf jeden Fall zur Liste zugehörig - sonst müssten auch etliche andere Pässe rausfliegen, die man schon auch "flach" umfahren kann. Kriterium: von beiden Seiten asphaltiert...
    Der bekanntere und allseits beliebte Madeleine hat aber eine so große Fangemeinde, dass auch IGN-Karten nichts an seiner 2000er-Höhe ändern können - und die nötige Schwierigkeitspunkte bringt er allemal auf.
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 01.03.2018, 10:44 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    ich gelobe meine Verweigerungshaltung mal zu überdenken........

    Gruß vom derzeit etwas unterkühlten http://www.mallorcazeitung.es/lokales/2018/02/27/mallorca-griff-feuchter-kalte/57941.html .Es is einfach nix mehr so wie `s war ;-)

    (Heute aber schon wieder > 15 Grad,aber veflixt windig)

    Günter
  • AP, 01.03.2018, 12:45 Uhr auf Cinelli09
    Wenn spanische Insel, dann immer Kanaren. Die Berge sind geringfügig höher, und unliebsame Wetterkapriolen fast immer ausgeschlossen.

    Ansonsten hat es gestern auf den Maresme-Pässen, wo ich mich öfter herumdrücke, geschneit.....
  • kletterkünstler, 01.03.2018, 13:45 Uhr auf Cinelli09
    Du hättest es halt machen sollen wie der Chef, der momentan in Südafrika rumlungert. Das schneit es garantiert nicht.

    Aber sei froh, dass es auf Malle +15 und nicht wie hier -15 °C hat. Der Fluss vor meiner Haustür ist zugefroren. Und der starke Wind ist eisig, da hilft dann auch die Sonne nicht.
    Na wenigstens sieht's in der Toskana auch nicht besser aus: http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_108030.htm Schnee hatte es nichtmal beim Opening Weekend in Belgien und Samyn am Dienstag.
  • Cinelli09, 01.03.2018, 13:53 Uhr auf AP
    Schon schon,aber für Teilzeit-Privatier-Zweitwohnsitz mit temporärem Drang zum Bräustüberl doppelte Flugzeit als Malle....
    Mir tun nur die Koll. leid,die momentan Malle gebucht haben in der Erwartung.......denn das geht schon eine ganze Weile so oder so ähnlich.Um die Jahreswende und 1. Januarhälfte wars super.

    Siehe im übrigen auch hier http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_108030.htm
  • Cinelli09, 01.03.2018, 13:57 Uhr auf kletterkünstler
    Mit dem Toskana-Link bist Du mir zuvorgekommen ;-)

    Die +15 helfen nicht viel,wenn ein Sturm bläst ;-(

    Ja,Südafrika wäre momentan ein heißer Tip.Oder Grande Canaria....
  • gws, 01.03.2018, 15:44 Uhr 01.03.2018, 16:00 Uhr
    So haben die Passstraßen, über die wir hier diskutieren, momentan auszusehen :-) Dafür aber bei Plusgraden (um 15:30) und das auf sicher über 2000 m Seehöhe!
  • Uwe, 01.03.2018, 16:03 Uhr auf gws
    Hallo Gerhard!
    Du meinst sicher oben das Bild mit dem Grünanteil ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • gws, 01.03.2018, 16:10 Uhr 01.03.2018, 16:16 Uhr auf Uwe
    Konnte leider nicht zu den Weiß-in-weiß-Bildern verlinken :-)
    Ich könnte aber noch eine Liste der ganzjährig befahrbaren 2000er machen. Aber die wären momenten wohl trotzdem eher strade bianche ...
  • Cinelli09, 01.03.2018, 17:22 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,was hält Dich noch zurück ? Mit dem neuen Crosser ;-) http://webcam.popso.it/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/IDPagina/42

    G.
  • Uwe, 01.03.2018, 17:36 Uhr auf Cinelli09
    Hm, jetzt muss ich aber erst mal noch überlegen, ob ich bei solchen verlockenden Verhältnissen noch eine gültige Ausrede erfinden kann...
  • Uwe, 01.03.2018, 17:41 Uhr auf gws
    Allzu lang würde die Liste aber bestimmt nicht.
    Hier im Forum gab es ganz früher mal zwei Spezies, die Silvester über den Simplon gefahren sind und Neujahr wieder zurück. Muss ich aber auch irgendwie nicht haben. Mir reicht es im Moment, wenn wenigstens am Samstag wieder Plusgrade oder zumindest nicht Minusgrade mit Windstärke 8 - 9 wären, und ich eine kleine Runde drehen kann. Schnee haben wir im Prinzip nicht, aber weiße Straßen vom Salz und auf den Nebenwegen etwas Eis.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 01.03.2018, 17:42 Uhr auf Uwe
    Mit Scheibenbremsen gibts bei diesen verlockenden Bedingungen keine Ausreden nie nimmer ;-)
  • Uwe, 01.03.2018, 17:43 Uhr auf Cinelli09
    Damit verschrecke ich aber die Schneehasen.
  • artie_1970, 01.03.2018, 23:54 Uhr
    Servus,

    Mist, von deiner Liste fehlen mir ja immer noch 5 Stueck ... (-;

    Aber Landschaft ist mir wichtiger als Absoluthoehe in einer willkuerlichen Laengeneinheit. Die Briten sacken volkssportmaessig 1000er ein (Fuss). Aus dem Kopf fehlt zum Beispiel die Moosalp, und Nockalm laesst sich asphaltiert nicht getrennt befahren. Cime de la Bonette ist nur eine Gipfelschleife. Ein Pass ist per Definition eine Einsattelung und geht fast immer mit einer Wasserscheide einher. Die Hoehendifferenzen sind manchmal dadurch bedingt, dass die Strasse nicht unbedingt die niedrigste Stelle der Einsattelung nimmt. Auch die Wasserscheide liegt manchmal etwas anders (niedriger). Du kennst die gut gepflegte Liste von Jerry Nilson?

    http://cycloclimbing.com/alpspass1700paved/index.html

    Da sind aber auch Sackgassen drin, wenn man "Asphalt" nicht so tolerant auslegt wie der gute Jerry ...

    Die Moosalp kannst du guten Gewissens zaehlen, Wasserscheide zwischen Rhone und Matter (wahrscheinlich auch noch kleinere Rinnsale. Das Argument, dass Matter in Rhone fliesst, zieht nicht: Sonst fallen sehr viele Paesse raus, z. B. der Jaufen (Etsch-Eisack, muenden ineinander und du koenntest von Sterzing flach ueber Bozen und Meran nach St. Leonhard fahren. Die Moosalb ist auch eine Einsattelung mit Vorhang-auf-Effekt beim Blick auf die Berner Alpen. Genial trassiert, das Ding von Stalden, bis zur Passhoehe immer abwechselnd Sicht ins Matter- oder Saastal und dann "wat janz angeres".

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 02.03.2018, 21:26 Uhr auf artie_1970
    Hahaha, deine verlinkte Liste ist stark ;-)
    Seiter Jöchl - habe ich in meinem Erdendasein noch nie gehört - bin ich aber schon von beiden Seiten rauf gefahren. Nicht mal die Österreicher wissen, dass das Seiter Jöchl die höchste beidseitig asphaltierte Passstraße der Alpen ist (Vermutung), denn sie beizeichnen ja eine recht nahe gelegene Sackgasse mit deutlich geringerer Endhöhe als die höchste asphaltierte Straße der Alpen.
    Ich habe jetzt wieder eine geografische Besonderheit gelernt, mit der ich prahlen kann. Genauso ein Thema wie die Liste der Staaten, die in den Rhein entwässern...
    Danke für die Erweiterung meines doch recht übersichtlichen Horizonts. Und das mitten im Winterloch ;-)
    Viele Grüße, Uwe
    (und jetzt ist Günter dran)
  • artie_1970, 02.03.2018, 21:59 Uhr auf artie_1970
    Ich muss mal die Ingrid machen: Die Moosalp kann man als Uebergang zwischen Laubbach (muendet in den Rhonekanal) und Matter Vispa (vereinigt sich mit der Saaser Vispa zur Vispa, die in die Rhone muendet) sehen. Nur damit das seine Richtigkeit hat.
  • Kurz und Flach, 03.03.2018, 09:38 Uhr auf gws
    Hallo Gerhard,

    um in jedem Fall keinen Zweitausender ausgelassen zu haben, habe ich mich dazu entschieden die Liste lieber länger als zu kurz zu machen...
    Und mit dem Besuch der Ütia de Börz könnte es auch auf dem Würzjoch mit den 2000 m geklappt haben. Ich fahre übrigens gerne auch über niedrigere Pässe; wenig überraschend sind die i.d.R. verkehrsärmer und oft auch schöner. Und da nicht für den Transitverkehr gebaut, meist auch sportlich etwas anspruchsvoller als die üblichen 7-9% Anstiege ;-).

    LG Jörg
  • artie_1970, 03.03.2018, 10:11 Uhr auf Kurz und Flach
    Servus Jörg,

    da waere ich mir nicht so sicher, ob niedrigere Paesse im Schnitt verkehrsaermer sind (Brenner, Reschen, ...): Der Transitverkehr waelzt sich doch ueber diese, gerade weil sie niedriger sind. Ueber die Bonette faehrst du nicht ohne Not, sondern eher als Tourist. Was natuerlich auch Auswirkungen wie am Stilfser Joch haben kann. Korrreliert nur dann, wenn Platz in der Flaeche fuer mehrere Alternativrouten ist. Schoenheit korreliert IMHO meist mit Hoehe, im Bayerwald fehlt mir das Weiss der Gletscher und Gipfel. Steiler sind sie im Schnitt tatsaechlich oft, ist halt kein Platz fuer Kehren im "Mittelgebirge".

    Verkehrsaermer, schoener und sportlich anspruchsvoller sind Sackgassen, und da geht es (Wallis!) oft auch ordentlich weit nach oben. Man muss halt seinen inneren Schweinehund im Griff haben, der ob der "Sinnlosigkeit" zur vorzeitigen Umkehr raet. Aber wem sage ich das, dein Palmares ist lang genug. (-:

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 03.03.2018, 16:17 Uhr auf Uwe
  • Schwarzwald_Kletterer, 06.03.2018, 13:14 Uhr
    Interessante Diskussion.

    Ich habe mir auf der Suche nach neuen Urlaubszielen auch mal grob so eine Liste erstellt. Da ging es eher darum schöne Pässe zu finden, weil das aus meiner Sicht tatsächlich oft mit der Höhe korreliert. Irgendwann habe ich dann festgestellt, dass ich einen Großteil schon gefahren bin. Also wurde die Liste präzisiert und das Ziel ausgegeben, sie abzuarbeiten.
    Das hier ist meine Liste:

    Col de la Bonette 2802
    Col d'Iseran 2770
    Stilfser Joch 2757
    Colle d' Angel 2746
    Col de Restefond 2678
    Col du Galibier 2645
    Passo di Gavia 2621
    Timmelsjoch 2509
    Grossglockner Hochalpenstrasse 2505
    Umbrail Pass 2501
    Colle dei Morti 2481
    NufenenPass 2478
    Großer St Bernard 2469
    FurkaPass 2431
    FlüelaPass 2383
    Col d'Izoard 2360
    Col de la Lombarde 2351
    BerninaPass 2328
    Col de la Cayolle 2326
    Forcola de Livigno 2315
    AlbulaPass 2312
    Passo di Fosacagno 2291
    Colle di Sampeyre 2284
    Julier Pass 2284
    Col d'Allos 2240
    Pordoijoch 2239
    Passo di Giau 2233
    SustenPass 2224
    Penser Joch 2215
    SellaJoch / Col de Toi 2214
    Passo d'Eira 2209
    Passo di Valparola 2197
    Kleiner St Bernard 2188
    Grimselpass 2165
    Ofenpass 2149
    Grödner Joch 2121
    Splügenpass 2113
    Col De Vars 2109
    St Gotthard Pass 2091
    Passo di Falzagero 2105
    Col de Champs 2095
    Jaufenpass 2094
    Col du Mont Cenis 2083
    Col de la Croix de Fer 2067
    San Bernardino Pass 2066
    Col du Lautaret 2058
    Passo de Fedaia 2057
    Staller Sattel 2052
    Passo Manghen 2047
    Oberalp Pass 2046
    Nockamstrasse 2042
    Silvretta Hochalpenstrasse 2036
    Sestrieere 2033
    Passo di Valles 2033
    Kühtaisattel 2013
    SimplonPass 2005
    Würzjoch 2004

    Derzeit fehlen noch Sestriere, Agnel (musste ich mich vor drei Jahren nach einem Hitzschlag mit dem Taxi hochfahren lassen) und der Großglockner (weil ich vor Jahren statt zum Passübergang zum Gletscher gefahren bin). Wenns gut läuft, kommen Sestriere und Agnel dieses Jahr dran. Bliebe noch einer. Von daher, die Moosalp kann niemals ein Pass sein :-)

    Infos, Karte, Bilder etc. zu allen Pässen gibt es auch hier: http://www.grosses-ritzel.de/paesseliste.php

    Grüße
    Alex
  • gws, 06.03.2018, 22:16 Uhr auf Schwarzwald_Kletterer
    Hallo Alex,
    Deine Liste deckt sich ja weitgehend mit meiner, weist aber 57 Einträge auf. Besonders interessant finde ich, dass du den Restefond anführst - der ist laut Hinweis beim Bonnette ja nicht wirklich mit dem Rennrad befahrbar.
    Das Würzjoch siehst du - so wie ich auch lange - als 2000er. Dafür fehlt bei dir der Esischie, den du wohl als Vorpass des Morti betrachtest ? Ich bin da anderer Meinung.
    Was spricht aus deiner Sicht gegen die Moosalp, außer dass du den Hochpunkt (noch) nicht befahren hast :-)
    LG, Gerhard
    PS: ich arbeite natürlich auch an meiner Liste. Offen sind aktuell 15, davon hoffe ich 2018 zumindest 8 (dank Monumente der Südalpen) 'abarbeiten' zu können ...
  • artie_1970, 07.03.2018, 00:08 Uhr auf gws
    Servus gws,

    zum (Faux) Restefond siehe hier:

    http://cycloclimbing.com/alpspass1700paved/7fauxrestefond.html
    http://www.centcols.org/libre_service/bonette/carte_1.jpg

    Jerry Nilson schildert die Sache sehr genau. Fuer Restefond wie Faux Restefond musst du ein paar Meter Schotter in Kauf nehmen. Ist die Frage, wie pingelig man sein will. Wenn du von Sueden ueber den Moutiere zum Bonette kommst (nette Alternative zum Bonette von Sueden, Schotter ist kein Problem mit dem Renner), hast du den Faux Restefond eingesackt. Aber streng genommen gehoeren beide Restefonds nicht in eine Liste asphaltierter Paesse. Und selbst schuld, wer sich derart einschraenkt ... (-;

    Zum Morti siehe hier:

    http://cycloclimbing.com/alpspass1700paved/13morti.html

    Wenn du von Ponte Marmora nach Valgrana faehrst, ueberquerst du nur den Esischie, nicht den Morti. Deshalb wuerde ich den Esischie wie du als eigenen Anstieg zaehlen. Kommst du von Demonte zum Morti, passierst du den Valcavera/Fauniera. Siehe dazu meinen Kommentar zur Maira-Stura-Kammstrasse vom 09.08.2015 auf

    http://www.quaeldich.de/paesse/colle-dei-morti/kommentare/

    Die Moosalp faehrt man natuerlich, weil die Landschaft so schoen ist, egal ob Uebergang oder nicht. Der Lac de Moiry ist auch kein Pass und mit das Schoenste, was ich in den Alpen gefahren bin.

    Tschoe!

    P. S.: Seitdem ich Breitreifen fahre, weiss ich, dass der Uebergang von "Asphalt" zu "kein Asphalt" fliessend bzw. broeselig ist. Es gibt Strassen, da wuesste ich wirklich nicht, wie sie zu klassifizieren sind. Und trotzdem fahre ich sie problemlos und habe Spass dabei.
  • Schwarzwald_Kletterer, 07.03.2018, 09:02 Uhr
    Hallo zusammen,

    mein Liste habe ich damals aus mehreren verfügbaren Listen zusammengestellt, ohne jeden einzelnen Pass zu überprüfen. Beim Restefond bin ich bislang davon ausgegangen, dass er direkt auf der Strasse zum Bonette liegt. Wenn das gar nicht stimmt, müsste man ihn korrekterweise rausnehmen. Den Esischie habe ich wohl nicht drin, weil er ein keiner meiner Listen als eigenständiger Pass aufgeführt war. Aber in dem Eck kann man ja auch schnell durcheinander kommen. Alle gefühlte 100 Meter ein Pass und dann noch mit verschiedenen Namen. Da ich aber von Demonte nach Ponte Mamora gefahren bin, habe ich auf jeden Fall alle :-)

    Gegen Moosalp spricht natürlich nichts, außer dass ich sie nicht gefahren bin :-)

    Und selbstverständlich halte ich mit nicht sklavisch an Aspahlt, ganz im Gegenteil. Dieses Jahr soll es erstmals mit dem Crossbike on Tour gehen. Da sind dann auch so Sachen wie Parpaillon und Grondan dabei. Den Nivolet bin ich auch schon "gefahren". Also Schönheit geht vor Asphalt :-)

    Ach wäre es doch nur schon Sommer :-) Wobei besser nicht, nach 2 Jahren Rennradabstinenz sollte ich mal langsam anfangen zu trainieren und weniger zu träumen!
  • majortom, 07.03.2018, 09:57 Uhr
    Die Verwirrung zwischen den Bezeichnungen Restefond/Bonette greift ja auch die vom Kollegen wellfleischoberst verfasste Passbeschreibung des Bonette auf.

    Zitat: "Um die Namensverwirrung (siehe oben) zu komplettieren: oft ist auch vom Col du Restefond die Rede. Hierbei handelt es sich jedoch um einen ca. 1 km nördlich des Bonette gelegenen Übergang von 2680 m Höhe, über den jedoch keine Straße führt. Die Nordrampe führt jedoch knapp am Restefond vorbei. Diese Verwirrung hat sich übrigens auch bei den Organisatoren der Tour de France breit gemacht, die vom Col de la Bonette-Restefond sprechen."

    Der Faux Col de Restefond hingegen liegt auf der Straße. Es macht jedoch keinen Sinn, ihn als eigenen Pass zu werten, da er wirklich nur ein Vorpass zum Col de la Bonette ist.

    Auf Google Maps sieht man übrigens sehr gut, wo die drei Passhöhen liegen.

    Auf Gerhards Liste gehört jedoch meiner Meinung nach nur der 2715 m hohe Col de la Bonette. Die Cime de la Bonette ist kein Pass.

    Schöne Grüße
    Tom
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Vo Deutschland nach Trieste über den Pass

  • Nextasy, 17.01.2018, 15:28 Uhr
    Hello Leute,

    ich hätte mal eine frage: Wir wollen in Sommer mit dem Auto nach Trieste fahren und wollen über den Pass fahren (nicht meine Idee, sondern meine Frau mit der Begründung "Die Landschaft ist DOCH schön"). Da ich aber eigentlich 'KEINE Lust über den Pass zu fahren aber die Frau zufrieden stellen möchte möchte ich gern wissen, welche Pass ist am besten geeignet zu fahren, den Wurzenpass oder Loiblpass und welche strecke gibt man in die Navigation ein? Ich habe alle mögliche Strecken von Berlin nach Trieste über den Pass eingegeben aber die Navi (habe mit TomTom, Sygic und CoPilot versucht) macht sein Ding...

    Bedanke mich erstmal im Voraus.


    Cheers
  • Droopy, 17.01.2018, 21:54 Uhr
    frag doch einfach mal im Autoforum nach...
    Cherio

  • genussradler, 01.02.2018, 19:14 Uhr
    Plöckenpass. Den Plöcken runter gibt es markante Kehren und das Ganze ist nahezu kein Umweg.

    Aber: Warum bitte mit dem Auto? Das wäre doch ein tolle Fernfahrt mit dem Rennrad.
  • Bergziegenmutant, 01.02.2018, 20:58 Uhr 01.02.2018, 21:00 Uhr
    Fahr mit dem Fahrrad - und wenn das nicht geht dann fahr mit dem Zug ! Von Berlin aus kein Problem nach Trieste.
  • Pipilota, 02.02.2018, 09:29 Uhr
    Genau, nimms Rad, dafür sind wir doch hier ;)
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RR-Strecken auf Fuerteventura gesuchr

  • jungfuxx, 10.11.2017, 07:42 Uhr
    Hallo zusammen,

    Da die Beiträge über Fuerteventura doch schon fast antik sind:

    Habt Ihr mir Tipps für Strecken, idealerweise als GPS Tracks?

    Da wir bisher nur den Flug haben (Ende Dez. 2017 bis Anfang Januar 2018) und das von vielen favorisierte Playitas Resort im gleichnamigen Ort ausgebucht ist, wäre es auch klasse, wenn Ihr mir ein paar Tipps für eine geeignete und solide Unterkunft geben könntet.
    Ideal wäre etwas mit Halbpension und Frühstück in einem Ort, von wo aus man gut mit dem Rad Tagestouren fahren kann.

    Tagesleistung bzw Niveau liegt derzeit bei mir bei maximalen 100-150 km + 2000 hm pro Tag.

    Für weitere Tipps, zB auch von einem guten Radverleih bin ich ebenfalls dankbar.

    Danke und sportliche Grüsse,

    Carsten
  • Jan, 10.11.2017, 12:44 Uhr
    Hallo Carsten,
    diesen Text
    http://www.quaeldich.de/regionen/fuerteventura/
    hast du gelesen? So groß ist die Insel ja auch nicht. Und voll in unserem Tourenplaner
    http://tourenplaner.quaeldich.de/
    erfasst. Wenn du dich etwas in das Programm eingewöhnst (anfangs sicherlich gewöhnungsbedürftig), kannst du damit sehr schnell die komplette Insel beplanen und GPS-Tracks auf dein Gerät laden.
    Herzlichen Gruß, Jan
  • jungfuxx, 13.11.2017, 08:30 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    Danke, das hilft mir schonmal weiter!

    Den Beitrag kannte ich schon, den Tourenplaner hatte ich allerdings noch nicht auf dem Radar... ;-)

    Herzliche Grüsse,

    Carsten
  • genussradler, 01.02.2018, 21:50 Uhr
    Die Tour hatte im Herbst eine Wochentour, die u.a. über die Insel führt, vorgestellt:
    http://www.tour-magazin.de/touren/spanien/mit-kleinem-gepaeck-rennradtour-auf-vier-kanarischen-inseln/a45249.html
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Velotouren Südalpen

  • graubünden2998, 11.01.2018, 19:42 Uhr 11.01.2018, 19:55 Uhr
    Vom 9. Juni bis 24. Juni oder 18. Juni bis 1. Juli habe ich eine Fernfahrt von Martigny nach Nizza und von Avignon wieder in die Westschweiz. Ich befahre z. B. Grand und Petit St-Bernhard, Col de Iseran, Col de Agnel, Col de la Bonette, Mont Ventoux, Alp d Huez, Col de Galibier. Ich hätte noch gerne ein Touren Partner denke ich habe täglich 100km-200km vor. Mit 2000-4000hm mit einem Durchschnittstempo zwischen 18-24km/h je nach Topografie. Meine Steigeraten sind ca. 500hm. Dies wäre meine erste grosse Fernfahrt.
  • AP, 12.01.2018, 12:00 Uhr
    Ohne besserwisserisch rüberkommen zu wollen: mit 500Hm / h schaffst du keine 18 km/h in den Bergen. Und auch keine 4000 Hm am Tag. Bzw. vielleicht einmal, und am nächsten Tag kommst du nicht vor Mittag aus dem Bett.

    Wie gesagt, nichts für ungut, aber auf der ersten Fernfahrt sind schon viele Illusionen über sich selbst am Straßenrand vergangen. Erspare dir das lieber.

    Gruß
  • graubünden2998, 12.01.2018, 19:16 Uhr 12.01.2018, 19:53 Uhr
    Natürlich fahre ich nicht mit 18km/h den Pass hinauf. Dann fahre etwa 5-10km/h. Mit den 18-24Km/h sind die Durchschnittgeschwindigkeit der ganze Ettape gemeint.
    Sorry für das Missverständnis.
  • Jan, 12.01.2018, 19:26 Uhr 12.01.2018, 19:28 Uhr auf graubünden2998
    Hallo Graubünden,
    und genau davon spricht AP auch. Mit 500 Hm/h brauchst du 8 Stunden allein bergauf für die 4000 Hm. Und runter musst du auch noch kommen. Mein Tipp: beschränke deine Touren auf 100 km und 2000 Hm und nimm dir bei der ersten Tour nicht zu viel vor.
    Und wenn du einen Mitstreiter suchst, solltest du vielleicht ein paar Daten über dich preisgeben, die du hier hinterlegen kannst: https://www.quaeldich.de/mein_quaeldich.php
    Viel Erfolg bei deiner ersten Alpenfahrt, mögen noch viele folgen. Ein paar Bilder hochladen wäre auch gut: http://mein.quaeldich.de/graub%C3%BCnden2998/bilder/
    Jan
  • AP, 12.01.2018, 20:45 Uhr auf graubünden2998
    Nein, wie Jan schon sagt, war kein Mißverständnis. Tut mir Leid, das so knallhart zu sagen, aber 500Hm/h am Berg ist nicht so toll, und läßt darauf schließen, daß du eine 100km/2000Hm-Etappe mit einem Schnitt von vielleicht 15km/h fährst. Bei 4000Hm kommt dann noch hinzu, daß du vielleicht die ersten 2000Hm mit 500Hm/h fährst....und dann läßt die Leistung nach....und zwar so richtig. Und wenn du es nicht gewohnt bist, ein paar Tage hintereinander viele Hm zu fahren, dann kommt am dritten oder vierten Morgen der Zweifel auf, ob das überhaupt alles Sinn macht.

    200km in den Südalpen würde ich mir vornehmen, wenn ich wüßte, daß ich 1000Hm/h am Berg treten kann (kann ich selbst nicht über mehr als ein paar KM hinaus)....so ungefähr mußt du dir das vorstellen.

    Gruß
  • Cinelli09, 13.01.2018, 20:06 Uhr 13.01.2018, 21:13 Uhr
    Die Diskussion ist eher akademisch.Entscheidend ist nach meiner Erfahrung hauptsächlich,welchen Zeitrahmen man sich setzt.In 12 Stunden plus x kann man auch den Ötztaler (ca220km/5.000Hm) mit einer HM-Rate von 500 plus x schaffen.Das geht natürlich nicht,wenn man sich das unter 10/9/8 Stunden vorgenommen hat....Auch von der konkreten Topographie (Rollerberge wie etwa beim vorigen Beispiel der Brenner,bei dem man ca, 65/70 km der Gesamtdistanz in relativ hohem Tempo runterspulen kann, oder epische Brocken wie Stilfser/Timmels-Süd oder von mir aus die Gesamtkombination Telegraph plus Galibier in einem Rutsch etc etc) hängt vieles ab,auch von den äußeren Bedingungen,z.B. brutale thermische Tal-Gegenwinde bei den Abfahrten etc,die den Schnitt in den Keller hauen..

    Man muß die jungen Leute machen lassen,die Demut folgt bei diesem Sport schnell der ersten Tat,oder,wie es in der Kneipen-Szene eines berühmten Western (Titel vergessen) so schön heißt : das Pferd kann poliert werden ;-)

    P.S. Da gab es hier mal einen Kollegen,der leider abhanden gekommen ist und neben dem radeln das Torten backen als Hobby hatte,der gab eine Hm Rate von 1.200/1.300 vor - das habe ich noch nachhaltig in Erinnerung ;-)
  • artie_1970, 16.01.2018, 19:30 Uhr
    Servus,

    wenn man dein Vorhaben mal bei 15 Tagen auf 12 Etappen runterbricht, kannst du 4 3er-Bloecke mit jeweils einem Ruhetag dazwischen fahren. Schnell mal zusammengeklickt gibt die Strecke (nur die von dir genannten Paesse/Staedte) etwa 1500 km und 22000 Hoehenmeter. Das macht pro Etappe 125 km und 1850 Hoehenmeter, nichts, was man nicht auch als Einsteiger fahren koennte. 3er-Bloecke sind aber durchaus anstrengend, das solltest du vorher mal an einem langen Wochenende ausprobieren. Mit Reisegepaeck, versteht sich.

    200 km und 4000 Hoehenmeter gehen mal als Saisonhoehepunkt, aber nicht auf Dauer. Plane die Etappen so, dass du etwa 6 bis 7 Stunden reine Fahrzeit hast, das langt (schliesslich musst du fuer den naechsten Tag regenerieren). Jede Stunde Fahrzeit mehr strengt dich nicht nur mehr an, sondern klaut dir auch noch eine Stunde Regeneration mehr, es wird also immer schlimmer, je laenger du faehrst. Die Empfehlung von AP und Jan teile ich.

    Nur mit deinen genannt Eckdaten hast du laengere Talhatscher, die man natuerlich mit weiteren Paessen garnieren/verschaerfen koennte. Das wird dann aber fuer den knappen Zeitrahmen schnell zu anstrengend.

    Da es dir eigentlich um Mitfahrer ging: Danke, nein, die Anstiege kenne ich schon alle, halte dein Vorhaben aber fuer eine gute Idee. Ob du es schaffst? "Versuch macht kluch."

    Tschoe!

    Axel
  • graubünden2998, 17.01.2018, 18:51 Uhr 17.01.2018, 20:36 Uhr
    Danke für guten Ratschläge, ich weiss dass 4000hm 200km in Kombination nicht möglich sind bei mehrtätigen Touren.
    Letzten Herbst fuhr ich bei besten Bedingungen eine 4-tätige Tour mit 575km, ca 13000hm sie über 12 Pässe sowie die Ötztaler Gletscherstrasse. .

    Für die Tour nächsten Sommer habe ich 14 Tage Zeit geplant in ca. 10-12 Etappen. Es kommt ja auch auf das Wetter darauf an. Manchmal ist man alleine vom Wetter her gezwungen eine Etappe zu kürzen oder zu verschieben und wenn ich nicht ganze Strecke schaffe, fahre ich den Rest ein anderes Mal.

  • artie_1970, 17.01.2018, 22:17 Uhr auf graubünden2998
    Servus,

    na, das klingt ja fast nach Race Across The Alps in 4 Tagen! Wenn du gut 140 km mit gut 3000 Hm tatsaechlich 4 Tage hintereinander schaffst, musst du dir wenig Sorgen bei deinem Plan machen. Die Ruhetage dienen nicht nur zur Regeneration, sondern erlauben auch, je nach Wetter Etappen zu verschieben, Manoevriermasse sozusagen. Und nach dem zweiten Ruhetag kommt normalerweise auch die Form, so dass die weiteren Etappen einfacher werden, vorausgesetzt, du hast dich vorher nicht total ueberfordert.

    Tschoe!

    Axel
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2-Tages-Tour an den Gardasee

  • th63452, 10.01.2018, 16:10 Uhr
    Hallo, an Alle,

    erst mal wünsche noch ein gutes, neues Jahr !

    Ende Mai hab ich die Möglichkeit, eine 2-Tages-Tour zum Gardasee zu machen. Der Startort steht noch nicht fest, aber ich könnte mir z.B. Bormio vorstellen und von dort über den Gaviapass.

    ...und dann weiter ?

    Oder hat jemand einen anderen Vorschlag !? Von Bozen wäre ja auch möglich.

    Ich muss allerdings beachten, dass meine Frau vom Startort mit dem Auto alleine zum Gardasee fährt. Es sollte für sie dann auch nicht allzu schwierig sein.

    Von Garmisch über Reschenpass, Meran, Andalosattel und Passo Ballino bin ich zuletzt gefahren. Die Strecke möchte ich daher, wenn's geht, gerne meiden. Zumindest, soweit wie möglich. Wenn es sich irgendwo doch überschneidet wäre es auch kein Drama !

    Ich bin für jeden Vorschlag offen.

    Vielen Dank.
  • Uwe, 10.01.2018, 17:18 Uhr
    Hallo Thomas!
    Ob der Gavia dann aber offen ist? Mag sein, aber im Moment haben die da Schnee ;-)
    Wenn du den Gavia bisher nie gefahren bist, dann ist er jedenfalls mal ein sehr lohnender Hügel. Ich bin ihn bisher leider immer bei suboptimalen Bedingungen gefahren. Auch im Hochsommer.
    Den Rest rüber zum Lago kenne ich bisher nicht. Am Tonale war ich mal ganz früher mit dem Auto, fand ihn aber nicht so extrem lohnend.
    Es gäbe ja auch noch die Variante, dass du über den Timmel gehst, der aber auch in Sachen Wintersperre nicht unkritisch ist. Da könnte deine Frau alternativ den Reschen oder den Brenner nehmen, da der Timmel auf der italienischen Seite m.E. recht anspruchsvoll ist. Ab Meran gibt es ja diverse Varianten, die ich aber auch nicht näher kenne, da Meran bzw. Bozen meinen begrenzten Horizont darstellt. Jedenfalls kann man ja schon von Meran bis Bozen so viele Höhenmeter am Hang entlang sammeln, dass man den dann folgenden Urlaub dringend benötigt.
    Viele Grüße und viel Spaß beim Träumen, Uwe
  • Cinelli09, 10.01.2018, 17:22 Uhr
    Der Termin "Ende Mai" könnte heuer die Optionen etwas einschränken,da es in den Südalpen sehr viel Schnee in diesem Winter hat.Niemand weiß natürlich,wie es da in den kommenden 1/2 Monaten weitergeht.
    Ich bezweifle,ob der Gavia da schon geht,eher nicht.Selbst Stilfser dürfte heuer um diese Zeit noch kritisch sein.

    Spontan fällt mir folg. Route ein : Start in Sterzing (von dort aus ist Deine Frau entspannt auf der Autobahn in maximal 2 Stunden in Riva) / Penserjoch (obwohl mglerweise Ende Mai noch kritisch) / Bozen / Mendelpaß / Übernachtung im Val di Non,Fondo oder Cles. 2.Tag dann Cles/Val di Sole auf Radweg nach Dimaro/ Passo Campo Carlo Magno/ Madonna di Campiglio/ Pinzolo/Passo Daone/Passo Durone/ jetzt Überschneidung mit Ballino nach Riva.

    Es gibt aber natürlich noch unzählige Alternativen,der Phantasie sind (fast) keine Grenzen gesetzt.
  • th63452, 11.01.2018, 07:07 Uhr
    Guten Morgen,

    und erst mal vielen Dank für die Hinweise und Tipps.

    Aber meint ihr tatsächlich, dass es Ende Mai noch so kritisch sein könnte ? Dann muss ich das tatsächlich mal beobachten und vielleicht spontan irgendeine befahrbare Route wählen.

    Mal sehen, wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt ! Ist ja Gott sei Dank noch ein bisschen Zeit bis dahin.

    Gruß,

    Thomas
  • Cinelli09, 11.01.2018, 10:36 Uhr auf th63452
    Na ja,kritisch wg Schnee sind zu dieser Zeit natürlich nur noch die üblichen Verdächtigen wie Stilfser/Timmelsjoch / Gavia oder eben auch Penser und auf österreichischer Seite Hahntennjoch oder Silvretta.Mit Sicherheit auch noch die Pässe zwischen Iseo- und Idrosee wie Croce Domini und Maniva.Oder auch der Manghenpass ins Trentino.
    Alles andere auf der avisierten Route söllte kein Problem mehr sein,insbesondere die Dolomitenpässe mit Ausnahme allenfalls Fedaia.
  • th63452, 11.01.2018, 11:59 Uhr
    Sieht so aus, als müsste ich die Route einigermaßen kurzfristig festlegen, wenn ich weiss, wie dann die Schneesituation tatsächlich ist.

    ...oder vielleicht fahre ich doch wieder Meran--> Mezzolombardo--> Andalosattel--> Passo Ballino--> Gardasee !

    Nicht so prickelnd, aber vermutlich schneefrei !

    Gruß
  • AP, 11.01.2018, 12:12 Uhr auf th63452
    Eher unwahrscheinlich, daß es bis Ende Mai durchschneit. Um mal ein bißchen Abwechslung ins Spiel zu bringen könntest du auch von Mezzolombardo durchs Tal nach Trento fahren und über den Monte Bondone - Lasino- Drena - Arco an den See fahren.

    Gruß
  • Cinelli09, 11.01.2018, 14:16 Uhr 11.01.2018, 16:28 Uhr auf AP
    Aufm Talweg käme er dann hier https://www.misterimprese.it/trentino-alto-adige/trento/trento/biciclette-vendita-al-dettaglio-e-riparazione/679574.html vorbei,vielleicht hat der gute Gilberto noch ein paar kokainhaltige Hustendragees von seiner Tante aus Peru übrig,damit würde man den Bondone hinauffliegen ;-)

    P.S. Zum Verständnis des vorstehenden Links hier die Story https://www.n-tv.de/sport/Das-Muttersoehnchen-article398155.html
  • th63452, 12.01.2018, 07:06 Uhr
    Naja, deswegen würde ich diesen Weg sicher nicht wählen !! Ich glaube nicht, dass man Herrn Simoni besuchen muss.

    Ich denke, mit einem ordentlichen Frühstück schaffe ich es auch den Bondone hinauf....wenn auch nicht im Flug ;)



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Ötztal mit dem RR im Mai??

  • matzeking, 30.12.2017, 12:47 Uhr
    Hallo zusammen,
    bin schon häufiger im Ötztal unterwegs gewesen und plane nun meine nächste Tour im kommenden Jahr. Blöd nur, dass ich 2018 nur im Mai dafür Zeit haben werde. Gibt es Erfahrungen zur Befahrbarkeit der drei Pässe: Ötztaler Gletscherstraße, Timmelsjoch, Finstertaler Stausee im Mai?

    Im Falle vom Timmelsjoch bin ich nicht an eine Überfahrt nach Italien angewiesen - im Gegenteil wäre eh der Plan, oben umzudrehen und ins Ötztal zurück zu kehren. Ist mir also wurscht, wenn der Pass im Zeifel kurz vor der Spitze noch nicht geräumt ist.

    Vor Kälte und ein paar Schneeflocken habe ich auch keine Angst. Denen bin ich dort im Juni schon öfters begegnet. Nur eben noch nie im Mai. Ist die Befahrbarkeit der Straßen erfahrungsgemäß deutlich schlechter?

    Sicher gibt´s hier ne Menge Leute, die dort im Mai unterwegs gewesen sind. Würd mich über kurzes Feedback freuen!

    Matthias
  • Bergziegenmutant, 30.12.2017, 13:29 Uhr 30.12.2017, 14:28 Uhr
    Servus,
    kommt ganz auf den Winter drauf an. Kann sein, dass alles geht, kann aber genauso gesperrt, in Arbeit mit Räumung und evtl. Sprengungen sein. Timmelsjoch plant auf Ende Mai die Öffnung. Kühtai geht schon eher. Ob die Weiterfahrt zum Finstertaler schon geht ist auch nicht vorherzusagen. Gletscherstrasse kann geräumt sein, kann aber auch dicht sein. Wobei sie die wohl eher aus Kommerzgründen räumen (Skifahrer sollen immer hoch kommen).
    Vor Ort entscheiden was geht - zu beachten ist halt immer: wenn noch offiziell gesperrt ist, sollte der Grund unbedingt geprüft werden. Bei Lawinengefahr, Räumarbeiten mit evtl. Sprengungen ist es absolut tabu zu fahren (Selbst- und v.a auch Fremdgefährdung - denn es wird ja auch riskiert, dass bei einem Unfall die meist Ehrenamtlichen Bergretter sich automatisch auch immer in Gefahr begeben).
    Ist dort halt alles Hochalpin und da ist die Natur der Chef. Aber irgendwas geht bestimmt immer.

    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen
  • Cinelli09, 30.12.2017, 16:20 Uhr 30.12.2017, 17:09 Uhr
    Wie der Mutant schon andeutet,ist das aus momentaner Sicht Kaffeesatzleserei.Fakt heute ist nur,daß wir in den Nordalpen (übrigens auch mal wieder in den Südalpen) im Gegensatz zu den letzten Jahren einen Schneewinter haben,und sollte sich dieser in den kommenden 2/3 Monaten verfestigen resp. immer wieder regenerieren,kann sich die Befahrbarkeit höherer alpiner Straßen bis weit ins Spätfrühjahr,ev. sogar bis in den Juni hinein hinziehen.

    Hoffnung gibt das US NOAA-Wettermodell,wonach in Mitteleuropa einschl. Alpenbereich der Winter bald durch sein sollte und es eher ein niederschlagsarmes,"warmes" Frühjahr geben wird.Aber soll man den Amis überhaupt noch was glauben :-)

    P.S. Das Kühtai kann man dieser Tage schon befahren,wenn auch nicht mit dem RR ;-)
  • nicolas, 30.12.2017, 16:40 Uhr 30.12.2017, 17:00 Uhr
    Also wenn das Wetter keine Kapriolen schlägt, sind normalerweise die Gletscherstraße, Timmelsjoch (mindestens bis Maut) und Kühtai frei. Zumindest ab Mitte Mai. Nicht geräumt hingegen ist die Auffahrt zum Finstertal Stausee. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
  • kingoflechhausen, 02.01.2018, 13:47 Uhr
    Hi, Kühtai geht im Mai fast immer, weil die Straße durchgehend geräumt wird, zum Stausee hoch ist aber ziemlich sicher noch Schnee. Zum Gletscher-Skigebiet hoch ist auch geräumt, oben könnte es an kälteren Tagen aber glatt sein (Straße aus dem Schnee gefräßt, Schnee schmilzt an warmen Tagen ab und Wasser läuft über die Straße, nachts gefriert das dann). Timmelsjoch ist wahrscheinlich ab der Maut-Station (2100) zu. Nimm Dir doch einfach Ski und Rad mit. Wenn es nochmal kalt ist und oben schneit, kannst Du auf dem Gletscher Skifahren gehen. Wenn es warm und schön ist, haust Du Dich aufs Rad. So gesehen ist Mai eigentlich ein ziemlich optimaler Monat für Ötztal.

    Viele Spaß!
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*** 5. August 2018 *** Rhön 300 Radrennen ***Sei dabei!***

  • Nico Le, 19.12.2017, 16:54 Uhr
    ????????????www.rhoen300.de
    Voranmeldung offen zum 2. RHÖN 300 Rennen
    am Sonntag, 5. August 2018. Wer ist dabei?
    1. RHÖN 300 - Gesamt 300 km, 5.200 Höhenmeter
    - mit Zeitmessung über die ersten Kilometer -
    2. Strecke 110 km, 2.300 Höhenmeter
    3. Strecke 54 km, 1.100 Höhenmeter
    4. Strecke 32 km, 640 Höhenmeter
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nachträglich Fotos hinzufügen

  • tandem_click, 20.09.2017, 09:02 Uhr
    Hallo in die Runde,

    endlich wollte ich den Etappen 1-4 Juli 2017 einige Fotos hinzufügen. Die Etappen sind bereits auf dem Server.
    Ich bin eingeloggt in die "Editieren-Funktion" hineingegangen, auf Bilder, doch das nachträgliche Hochladen
    von Fotos war nicht möglich.

    Wie macht ihr das ?

    LG Sandra
  • Jan, 20.09.2017, 16:45 Uhr
    Hallo Sandra,
    in deinem Ordner im Teilnehmerforum Flensburg-Garmisch
    http://www.quaeldich.de/forum/teilnehmer-flensburg-garmisch-2017/bilder/?fid=1703
    klicke auf hochladen:
    http://www.quaeldich.de/forum/teilnehmer-flensburg-garmisch-2017/bilder/?fid=1703&action=upload
    Leider brauchst du für einen komfortablen Upload das Plugin Adobe Flash.

    Herzlichen Gruß, Jan

    Für alle: das oben genannte Forum ist nur den Teilnehmern der entsprechenden Tour zugänglich.
  • tandem_click, 20.09.2017, 20:40 Uhr auf Jan
    Hi Jan,
    es ging nicht um Flensburg Garmisch. Dort habe ich die Fotos schon längst hochgeladen.
    Ich wollte ja die Fotos der privaten Eifel-Etappe, die Mitte Juli stattfand und auf QD online ist, nachträglich dort hinzufügen.

    LG Sandra

  • Uwe, 23.09.2017, 15:55 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra!
    Bilder hochladen zu Tourenberichten geht schon seit längerer Zeit nicht mehr. Auch nicht nachträglich und auch nicht mehr zu Berichten, wo du schon Bilder hast. Die dazu nötigen Werkzeuge haben mal irgend ein Update nicht überlebt.
    Bei Passbeschreibungen funktioniert es, aber nur wenn es "dein" Pass oder zumindest eine der Anfahrten von dir ist.
    Viele Grüße, Uwe
  • tandem_click, 23.09.2017, 17:29 Uhr auf Uwe
    Lieber Uwe,
    Vielen Dank für die Info!

    LG Sandra
  • Jan, 25.09.2017, 14:24 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    das stimmt denke ich so nicht. Es geht immer, aber bei Eintagestouren nur auf Umwegen.
    Schönen Gruß, Jan
  • Jan, 25.09.2017, 14:25 Uhr auf tandem_click
  • Uwe, 25.09.2017, 15:48 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Jedenfalls sind die dazu nötigen Werkzeuge nicht mehr vorhanden.
    Dann gäbe es meines Wissens nur noch den Weg über einen Redakteur.
    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 25.09.2017, 15:55 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    so ist der Umweg. Dreiländertour Rhön:
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/
    Klick auf Bilder:
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/bilder/

    Dann siehst du ein Zettel-Icon, dem du diesen Link entnehmen kannst:
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/_sof/

    Den kannst du manuell umschreiben in
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/bilder/_sof/

    Hier findest du nun oben rechts den Upload-Einfügen-etc-Link.

    Voll ätzend. Gotta fix that.
    Jan
  • kletterkünstler, 25.09.2017, 20:01 Uhr auf Jan
    Gibt es auch irgendeine versteckte Möglichkeit, Bilder aus Tourentipps in die Zwischenablage zu kopieren? Möchte welche zu einem Pass zufügen. Ansonsten müsste ich den Umweg übers Runterladen gehen, was nicht so schlimm wäre, da es nur wenige sind. Weiß nämlich nicht, wo ich die noch auf meinem Rechner habe und ob überhaupt. Sind schon älter.
  • Jan, 25.09.2017, 20:21 Uhr auf kletterkünstler
    Geht es um einen Tourentipp mit nur einer der Etappe? Dann genau wie oben. Sonst geht's eh.

    Um welchen Tipp geht's?

    Jan
  • kletterkünstler, 25.09.2017, 21:35 Uhr auf Jan
    Ja, eine Etappe.

    http://www.quaeldich.de/touren/endlich-sommer/bilder/?BildID=83099 und die nächsten drei Bilder sollen hierhin.

    Bekommst übrigens noch ne Mail von mir. Bitte lesen.

    Beste Grüße

  • Jan, 25.09.2017, 22:25 Uhr auf kletterkünstler
    Hi Marcel,
    die Mail lese ich dann :)

    Ich glaube, ich habe die richtigen Bilder kopiert. Und der Bug ist behoben, jetzt klappt alles wie gewünscht auch bei einstreckigen Tourentipps.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • Jan, 25.09.2017, 22:26 Uhr auf Jan
    Hi Uwe,
    der Bug ist behoben. Die Bilder sind jetzt auch bei eintägigen Tourentipps voll bearbeitbar.
    Schönen Gruß, Jan
  • Jan, 25.09.2017, 22:28 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    der Bug ist behoben. Die Bilder sind jetzt auch bei eintägigen Tourentipps voll bearbeitbar. Der Workaround geht jetzt auch nicht mehr.
    Schönen Gruß, Jan
  • kletterkünstler, 25.09.2017, 23:48 Uhr auf Jan
    Vielen Dank! Bilder sind korrekt.
  • tandem_click, 26.09.2017, 00:14 Uhr auf Jan
    Lieber Jan,
    tausend Dank, du bist ein Goldschatz !!

    LG Sandra
  • Uwe, 26.09.2017, 17:20 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Danke.
    Ich bin bestimmt nicht der einzige User, der dir dankbar ist, dass du das Ding gefixt hast, denn ein bisschen nervig war es schon.
    Übrigens auch Danke für den Workaround, dem aber dein Hotfix zuvor kam.
    Alles wird gut.
    Viele Grüße, Uwe
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Schoene steile Schweizer Schotter-Sackgassen

  • artie_1970, 17.08.2017, 08:11 Uhr
    Servus susammen,

    jetzt habe ich genuegend gestabreimt.

    vor ein paar Tagen war ich auf Erkundungstour im Wallis (meiner Meinung nach eine der schoensten Ecken der gesamten Alpen) um einige Schotterluecken in meinem Palmares zu schliessen. Ein Dank geht an Paul, der mich bei einem Treffen in Winterthur ein wenig angestachelt hat, dass mit meinem Universalrad (Beschreibung siehe Profil) dort doch deutlich mehr gehen sollte, als ich mir/dem Rad bislang zugetraut hatte.

    Zunaechst standen ein paar Rundtouren von Martigny aus auf dem Speiseplan:

    1. Etappe


    Buitonnaz mit Weiterfahrt bis Chiboz/Randonne/Erie, je nach Beinen

    Wer von Buitonnaz noch nichts gehoert hat (es wird nur kurz in Pauls Beschreibung von http://www.quaeldich.de/paesse/les-garettes/ erwaehnt), schaut bitte hier: http://www.salite.ch/11753.asp/. Es geht also um 3 km mit mehr als 20 % im Schnitt. Selbst fuer erfahrene Steilwandfahrer mit (sehr) kleinen Gaengen ist das eine Herausforderung. Die Gratwanderung zwischen "Vorderrad hebt ab" und "Hinterrad dreht durch" war heikel, erst recht bei verschmutzten Stellen oder dem leichten Niesel, den ich hatte (Wiegetritt nicht moeglich). Bei manchen Steilrampen half wie bei der Alpe Fuori nur "Durchtanken" auf der Sattelspitze mit weit vorgebeugtem Oberkoerper bis zur naechsten Kehre, die meist flacher sind ("nur" zwischen 15 % und 20 %). Dort konnte ich den Puls wieder runterkriegen.

    Die (asphaltierten) Wege durch die Weinberge sind so schmal, dass es kaum moeglich ist, sich selbst zusaetzliche Serpentinen zu legen, allenfalls "schraeges Anfahren" nach einer Pause ist drin. Wer bei den Steilstuecken vom Rad muss, hat meiner Meinung nach keine Chance, wieder anzufahren (immer im Sitzen) und darf bis zur naechsten Kehre schieben.

    Mit sicherlich einem Dutzend Pausen kam ich irgendwie bis zur Bachquerung vor einer kurzen Zwischenabfahrt. Danach rollt es locker bis Chiboz, wo der Asphalt endet. Das sind zwar immer noch um die 10 %, aber nach den ersten 3 km hatten sich meine Begriffe von Steilheit doch deutlich relativiert. Bis L'Erie bin ich nicht mehr gefahren, denn mittlerweile regnete es ordentlich und ich hatte keine Lust auf eine Schlammschlacht.

    Fazit: Sehr zu empfehlen fuer Freunde sehr steiler Rampen, ein Trainingslager im Allgaeu zur Einstimmung ist sicherlich hilfreich.

    2. Etappe


    Rionda

    Schoen gleichmaessig zu fahren, nie uebermaessig steil (auch wenn ich sicherlich noch von der Vortagserfahrung profitiert habe), ab gut 1700 m Seehoehe setzt der Schotter ein, der mich bergauf mit 37er-Slicks kaum gestoert, auf der Abfahrt aber sehr deutlich ausgebremst hat. Mit schmaleren Reifen sicherlich fahrbar, aber wenig Spass. Die Aussicht lohnt, allerdings hatten sich die ganz hohen Berge vor mir in Wolken versteckt.

    3. Etappe


    Col de la Croix de Coeur, Les Ruinettes, La Chaux, Col des Gentianes, Savoleyres

    Ebenfalls Schotter ab etwa 1700 m Seehoehe, besser fahrbar als Rionda. Vom Croix de Coeur bis Les Ruinettes etwas spitzig, aber gut fahrbar, weil flach. Weiter bis La Chaux hat man "Buegelschotter". Dann wird es ernst und meiner Meinung nach bleibt es zwar fahrbar bis auf 2900 m Seehoehe, aber empfehlen moechte ich das niemandem mit 25er-Reifen, mal davon abgesehen, dass die meisten "echten" Renner nicht unbedingt die Gaenge fuer solche Unternehmungen haben.

    Savoleyres (bisher hier auf quaeldich.de nicht beschrieben, zwei Denzel-Sterne) zweigt kurz hinter dem Croix de Coeur auf der Abfahrt nach Verbier rechts ab, das sind nochmal 180 geschotterte Hoehenmeter auf 2,5 km. Wie eigentlich im dem ganzen Gebiet zwischen Val des Bagnes und Rhonetal gibt es schoene Blicke in die verschiedenen Taeler, auch Richtung Grosser St. Bernhard und ins Berner Oberland. Die Schotterqualitaet ist aehnlich wie zwischen Croix de Coeur und Les Ruinettes.

    Danach verlegte ich meine Basis nach Brig und fuhr noch weitere Rundtouren:

    4. Etappe


    Alp Kaltenberg, Turtmanntal, Turtmanngletscher

    Die Alp Kaltenberg (ebenfalls zwei Denzel-Sterne) zweigt auf gut 1700 m Seehoehe scharf rechts von der Strasse ins Turtmanntal ab und fuehrt geschottert auf fast 2300 m. Schotterqualitaet vergleichbar mit Rionda, schoene Blicke in Richtung Turtmanngletscher, den man von der Hauptstrasse kaum sieht.

    Danach ging es zum Talschluss, wo ich die MTB-Fraktion nach der Fahrbarkeit des Weges hoch zum Stausee befragte. Mit mitleidigen Blicken auf meinen Randonneur wurde mir empfohlen, das lieber nicht zu machen. Derart angespornt ueberholte ich die Haelfte der Matschwipper, und der Ehrgeiz hat sich gelohnt: Die Aussicht vom Stausee auf den Turtmanngletscher ist grossartig, und es ging sogar noch weiter, fast flach zum oberen Stausee, an dem man auch noch ein paar Meter Richtung Gletscher fahren kann. Insgesamt verbrachte ich dort oben eine Dreiviertelstunde mit umhergondeln und fotografieren.

    Wer also Schotter nicht scheut, sollte eher zum Gletscher als zur Alp Kaltenberg. Die Fahrbarkeit ist vergleichbar, zum Gletscher sind es aber nur die Haelfte der Hoehenmeter, und die Aussicht ist deutlich besser. Das hatte schon das Niveau vom traumhaften Lac de Moiry.

    5. Etappe


    Breithorn, Binntal, Fiescheralp, Maerjelensee, Aletschgletscher, Bettmeralp

    Wetterbedingt wurde der naechste Tag zur Koenigsetappe mit Breithorn und Maerjelensee (die ich urspruenglich auf zwei Tage verteilen wollte). Die Auffahrt aufs Breithorn von Grengiols wurde im unteren Teil neu gemacht und weist jetzt "Buegelschotter" auf, kein Vergleich zu meinem letzten Besuch vor 5 Jahren. Allerdings blieb das nicht so (vielleicht 2 km?), und danach erwartete mich die bereits von Rionda, Alp Kaltenberg und Turtmanngletscher vertraute Schotterqualitaet.

    Die MTB-ler vom Vortag hatten mir eigentlich die Auffahrt aus dem Binntal empfohlen, die in den letzten Jahren ein wenig gelitten habe, so dass sie besser bergan als bergab geeignet sei. Ich wollte das Breithorn aber von der schwereren Seite angehen, irgendwie wuerde ich hinab ins Binntal kommen. Jenseits der Baumgrenze wird auch die Rampe von Grengiols etwas ruppiger, besonders natuerlich in den Kehren, bleibt aber ordentlich fahrbar. Die Abfahrt ins Binntal war aber eine veritable Eierei und machte auch mit 37er-Reifen quasi dauerbremsend bei 10 bis maximal 15 km/h nur sehr wenig Spass. Die Aussicht entschaedigte aber reichlich. Recken mit normalem Geraet sollten bedenken, dass es zwischen Grengiols und Ernen keinen Brunnen gibt (nach Binn bin ich nicht reingefahren). Das hiess fuer mich etwa 5 Stunden ohne Auftanken, so dass ich froh ueber meine 3 Flaschenhalter am Reiserenner war.

    Der Schotter nahm noch kein Ende, denn hoch zur Fiescheralp ging es nicht ueber die asphaltierte Bettmeralp und dann flach den Hang entlang, sondern den direkten Forstweg von Lax hinauf, der sich recht gut fuhr. Schon vor Erreichen der Fiescheralp donnerte es gewaltig, was ich gar nicht brauchen konnte, den ich wollte ja noch zum Maerjelensee und weiter zum Aussichtpunkt am Aletschgletscher. Ich beschloss, erstmal bis zur Fiescheralp zu fahren, bei Verschlechterung des Wetters konnte ich immer noch die Hangquerung zur Bettmeralp machen und ab da asphaltiert hinunter ins Rhonetal rauschen.

    Tatsaechlich beruehigte sich die Lage, Regen war noch keiner gefallen, und ich konnte den breiten, aber streckenweise etwas holperigen Wanderweg zum Maerjelensee angehen. Doch vor den Erfolg hatten die Goetter den Tunnel gesetzt, ein nasses Rattenloch von 1 km Laenge. Funzelig beleuchtet (wenigstens schnurgerade, so dass man das Ende sieht), etwa die Haelfte des Bodens steht unter Wasser mit Pfuetzen unbekannter Tiefe. Wanderer, die ich befragte, wussten aber nicht von 40 cm tiefen Schlagloecher o. ae. zu berichten, so dass ich beschloss zu fahren statt zu gehen. Das klappte ganz gut, in manchen Pfuetzen ist unten aber kein Beton, sondern Kies, was die Angelegenheit etwas rutschig machte (bloss nicht stuerzen).

    Am Tunnelausgang war die Temperatur von 21 auf 11 Grad gefallen, was nicht nur am fehlenden Sonnenlicht im Tunnel lag. Es hatte sich zugezogen, donnerte auch wieder entfernt, aber regnete noch nicht. Am Maerjelensee joggte mir jemand ueber einen steinigen Wanderweg entgegen, der von 15 Minuten Gehzeit zum Gletscher sprach. In Anbetracht des Wetters beschloss ich, ebenfalls zu joggen, schloss mein Fahrrad oben an einem Wegweiser fest und lief los. Schliesslich erreichte ich ein glattgeschliffenes Felsplateau (nicht die eigentliche Aussichtsplattform, wie ich spaeter anhand der GPS-Daten feststellte) und hatte dramatischstes Licht zum Fotografieren der Gletscherpracht. Immer mal wieder donnerte es, waehrend der Gletscher fortwaehrend knackte und knirschte. Nachdem ich diese einmalige Atmosphaere gruendlich eingesogen hatte, lief ich im einsetzenden Regen zurueck zum Rad.

    Den Tunnel ging ich jetzt mit Festbeleuchtung durch meine Stirnlampe an, sehr zu empfehlen. Die Abfahrt zur Fiescheralp und erst recht weiter zur Bettmeralp waren aber ziemlich zaeh, ein MTB hat schon auch eine Daseinsberechtigung, und wenn es nur fuers Laufenlassen bergab ist (was ich mir definitiv nicht leisten konnte).

    Ab Bettmeralp, dann wieder auf Asphalt, konnte ich wieder Gas geben, der Regen hatte in dieser geringeren Hoehe schon wieder aufgehoert, so dass ich trocken zurueck nach Brig kam, nach knapp 12 Stunden im Sattel fuer 110 km (davon die Haelfte geschottert) mit 3300 Hoehenmetern. Bis auf das Fruehstueck hatte ich den Rest des Tages nichts gegessen, so dass ich mir nun zwei Hauptgerichte und einen Ruhetag verdient hatte.

    6. Etappe


    Obere Feselalp

    Die obere Feselalp war im Vergleich zum vorherigen Tag ein Spaziergang bis auf den letzten, mittlerweile asphaltieren, aber happig steilen Kilometer. Schoen gleichmaessig zu fahren, nette Blicke ins Turtmanntal bis zum Gletscher, aber hier bin ich mal nicht mit den Denzel-Sternen (2 Stueck) einverstanden. Die benachbarte Alp Galm fand ich vor Jahren wesentlich schoener.

    7. Etappe


    Grubengletscher

    Die letzte Etappe fuehrte bei Prachtwetter hoch zum Grubengletscher, etwa 2100 Hoehenmeter am Stueck. Bis kurz vor das Restaurant Heimischgarten auf knapp 2100 m Seehoehe ist die Stecke asphaltiert, danach sind noch etwa 750 Hoehenmeter auf immer ruppiger werdendem Schotter zu bewaeltigen. Bis auf vielleicht 50 m kurz vor der "Passhoehe" (zum Gletschersee geht es wieder hinunter) konnte ich alles bergauf fahren, rate aber definitiv zu breiten Reifen und kleinen Gaengen. Fantastische Ausblicke auf die Mischabelgruppe und das Gletscheramphitheater von Saas Fee entschaedigen fuer die Muehen, weiter ober auch der Grubengletscher nebst Seen. Die Abfahrt war erneut ein ziemliches Geeiere, aber im Vergleich zum Breithorn zum Glueck deutlich kuerzer. Saas Balen-Grubengletscher-Saas Balen hat dennoch etwa 5 Stunden gedauert. Danach kann man dann zuegig nach Visp hinunterbrettern.

    Die Gesamtausbeute im Wallis waren 15000 Hoehenmeter auf 600 km. Dieser Kurzurlaub hat meinen Schotterhorizont deutlich erweitert, es ist fantastisch, was mit einem Reiserenner/Randonneur/Gravelbike alles geht: Die MTB-Fraktion hat jedenfalls haeufiger dumm/unglaeubig geschaut und mir viel Respekt gezollt.

    Bergauf ist das Fahren eher unproblematisch, Traktionsprobleme auf Schotter hatte ich praktisch keine. Sowohl der Continental Top Contact II in 37-622 vorne als auch der Compass Barlow Pass (ein ultraleichter Slick, in amerikanischen Schotterkreisen beliebt) in 38-622 hinten haben die Tortur pannenfrei ueberstanden. Allerdings haben mich die etwa 20 % Schotteranteil (nach Kilometern) etwa 40 % der Fahrzeit gekostet, weil ich selbst mit einem Randonneur bergab nicht laufen lassen konnte. Die Zeitplanung muss also sehr viel grosszuegiger als auf Asphaltabfahrten ausfallen. Nach diesen Erfahrungen werde ich testen, ob ich nicht doch noch einen 44-622er in den Hinterbau bekomme. Es geht nichts ueber breite Reifen, ausser noch breitere Reifen ...

    Die 24/34-Untersetzung war sowohl bei knapp 30 % Steigung hoch nach Buitonnaz als auch bei den langen Schotteranstiegen ein Segen, die dritte Trinkflasche am Rad ebenfalls. Meine 3,x kg Gepaeck in einem Ultraleichrucksack waren mit Spanngurten auf dem Gepaecktraeger verzurrt.

    Wer von solchen Abenteuern angestachelt (womoeglich auch vom Gravelbike-Test im aktuellen tour-Magazin) ueberlegt, sich ebenfalls einen Alleskoenner zuzulegen, dem kann ich nur zuraten. Die Repertoire-Erweiterung ist grossartig, auf Asphalt sehe ich keine Nachteile. Zwei Punkte sind aber (insbesondere zum amsonsten guten tour-Artikel) anzumerken:

    Es gibt nicht viele Hersteller, die wirklich leichte Gaenge (und damit meine ich nicht 34/32) ab Werk haben. Eine Trekking-Kurbel vorne mit 26er-Blatt o. ae. halte ich fast fuer Pflicht. SRAM 2x10 hat den Vorteil, dass sich sehr einfach eine MTB-Kurbel montieren laesst, und 38/11 war selbst fuer Fausto Coppi und Jacques Anquetil dick genug.

    Es gibt nicht viele Hersteller, die wirklich breite Reifen (und damit meine ich nicht 32-622) ab Werk haben bzw. ueberhaupt in den Rahmen lassen. Bei einem Neukauf waere die maximale Breite (mindestens 40 mm sollten es schon sein) fuer mich ein sehr wichtiges Kriterium.

    So, dass war ein langer Bericht, aber weil ich so schoen von den auf quaeldich.de versammelten Informationen profitieren konnte, wollte ich mal ein wenig zurueckgeben. Eine ausfuehrliche Beschreibung von Buitonnaz, Savoleyres, Alp Kaltenberg und Turtmanngletscher ist in Planung.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 17.08.2017, 14:06 Uhr
    Lieber Axel,

    ich bin ja nun mit dem Inhaber von zwischenzeitlich 4 Stadtfilialen eines namhaften Bike-Shops in MUC befreundet,welche auf das MTB-Thema spezialisiert sind.Ich glaube,wir sollten da mal hingehen unf für Dich ein passendes MOUNTAINBIKE aussuchen,das für die von Dir offenbar präferierten Einsatzzwecke weitaus besser geeignet ist als Dein gegenwärtiger stuff ;-)
    Do not hesitate.....

    Grüße Günter
  • artie_1970, 17.08.2017, 14:22 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    dachte ich mir, dass (und von wem) da Frotzeleien kommen wuerden. (-:

    Der exorbitant hohe Schotteranteil von sage und schreibe 20 % war der Tatsache geschuldet, dass ich mich bei der Tour mal ohne Ruecksicht auf meine durch 23 oder 25 mm behinderte Begleitung austoben konnte und mir bewusst Anstiege ausgesucht habe, die sie nicht fahren kann. Der Normalfall sind aber deutlich unter 5 %, und dafuer moechte ich das Reifengewummere und die Schleifsteinaffenposition bei Gegenwindorgien an der schottischen Kueste nicht in Kauf nehmen. Wildere Geschichten als Forstwege reizen mich nicht, zu wenig meditativ. Letztlich ist die Radwahl ein Optimierungsproblem, das jeder fuer sich loesen muss.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 17.08.2017, 15:26 Uhr auf artie_1970
    Axel,das war keine Frotzelei,sondern durchaus ernst gemeint.Ich persönlich halte halt vom Thema "Gravelbike" nix,das ist weder Fisch noch Fleisch.Entweder ich fahre Rennrad oder Mountainbike,wobei letzteres ja nicht die heute weit verbreitete Roßballenwalze sprich Enduro- oder Trailbike sein muß,sondern durchaus eine eierlegende Wollmilchsau sein kann (wie z.B. mein SA-Bike,ein Ritchey P29 mit 100mm Federgabel und Scheibenbremse,auf dem man sowohl einen reinen RennradLRsatz fahren konnte wie auch einen MTBLRSatz mit bis zu 2,25er Bereifung.Mit blockierter Federgabel und RRLRSatz fuhr sich das wie ein Rennrad).
    Habe mir im Frühjahr von besagtem Bike Shop Eigentümer ein FOCUS Gravel Bike ausgeliehen mit glaub ich 33er Schwalbe Racing Ralph oder Rocket Ron.Bei unseren Forstwegen Richtung Kirchsee oder Mangfalltal/Taubenberg hats mir da schon nach kurzer Zeit die Plomben rausgehauen.Das is was für die besengekehrten US-Gravelroads,da kommts ja auch her.

    Du hast aber wie meist recht : jeder muß sein Optimierungsbike für sich selber finden,irgendwo bleibt es immer ein Kompromiß.

    Servus G.
  • Flugrad, 21.08.2017, 01:14 Uhr
    Hallo Axel,

    ich habe mir mal Deinen hochinteressanten Bericht (wie wärs mit einem Tourenbericht samt Bildern?) zur Gemüte und in mein Todo-Archiv überführt. In Grubengletschernachbarschaft bin ich dieses Jahr schon zum zweiten Mal, allerdings wiederum mit Wanderstiefel und Ehefrau statt Rad. Nach der diesjährigen Alpentour schrecke ich übrigens mit 32ern vor fast nichts mehr zurück.

    Gruß
    Ulrich
  • artie_1970, 21.08.2017, 15:34 Uhr auf Flugrad
    Servus Ulrich,

    Berichte fuer die hier fehlenden Anstiege sind in Planung, dann auch mit Bildern. Zu Tourenberichten kann ich mich eher nicht aufraffen, ich schaetze den Naehrwert fuer andere im Vergleich zu Einzelbeschreibungen als eher gering ein.

    Wenn ich mir dein Palmares anschaue, sind wir uns bei den Vorlieben wohl recht aehnlich, so dass ich dir beim Nachfahren schon mal eindrucksvolle Erlebnisse versprechen kann. Du bist dann in der Breite der "Kompromissler" zwischen mir und Paul ("poli"), der das "reine MTB-Terrain" noch mit 28ern im Dauerwiegetritt bewaeltigt und die Matschwipper dabei zur Verzweiflung bis hin zur Umkehr treibt. Aber selbst schuld, wer sich mit Schweizern in den Bergen anlegt ...

    Wie fuhr sich denn den Gondran mit 32er-Puschen? Und was fuer Sachen bis du mit Juergen diesmal gefahren, dass du vor fast nichts mehr zurueckschreckst?

    Tschoe!

    Axel
  • Flugrad, 21.08.2017, 18:10 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    der Gondran ist ein klassischer "Renko". Geniale Auffahrt, bei gutem Belag. Selbst mit Rennberbereifung null Problemo. Anders der von uns gewählte Abstieg zur anderen Seite: eigentlich auch gut fahrbar, herrliche Hochmoorwiesen mit giganischer Pflanzenwelt. aber dann: Grobschotter und Aufriss - was aber wahrscheinlich den damals stattgefundenen Bauarbeiten im dazugehörigen Schigebiet geschuldet war - bzw. den 40-Tönnern, die die Schotterstraße kaputtgefahren hatten. Das mag inzwischen wieder besser sein. Auf keinen Fall schlimmer als das, was ich bisher über den Grubengletscher gelesen habe - und sicherlich weniger steil dazu.

    MTBler zur Verzweiflung bringen mit dem ungefederten Stahlross samt 32er und Gepäck macht natürlich schon einen Höllenspass. Bergauf mit 3-fach ist das auch keine Kunst. Kritisch wird es für mich eher auf Schotterstrecken bergab jenseits der 10 %. Du Dir auch die Vorderee Krumbachalpe angetan. Das genügt...

    Der diesjährige Toruenbericht folgt, wenn endlich der Urlaubsstress vorbei ist. Kurz: es waren sausteile Wege dabei, mäßig Schotter, und es wurde erstmals seit Jahren nahezu nach Plan gefahren. Bis auf Rotwand und Pfitscherjoch-Nord allerdings nichts, was die 32er an die Grenzen gebracht hätte.

    Wie ich aus Deine Palmarès entnehmen kann, hast
    Gruß
    Ulrich
  • artie_1970, 21.08.2017, 20:15 Uhr auf Flugrad
    Servus Ulrich,

    Gondran klingt gut, danke. Alllerdings haben wir die Gegend in den letzten Jahren schon ziemlich gruendlich abgearbeitet, so dass jetzt erstmal andere Plaene dran sind.

    Krumbachalpe, Krumbachalpe, ...

    In dem Moment, als mir die Bilder wieder in Kopf schossen, war alles klar. War seinerseit eine ziemlich heikle Aktion, noch mit 28ern am "echten" Renner. Das Steilstueck (grobgefurcht) habe ich noch in uebler Erinnerung. Da konnte ich einen Sturz nur knapp vermeiden.

    Tschoe!

    Axel
  • Manfred, 16.09.2017, 16:03 Uhr
    Hallo Axel, falls du die Alpe Kaltenberg tatsächlich beschreibt, bitte die korrekte Höhe von 2498 Meter angeben und nicht 2300 m. Die Strasse endet an den Hütten auf knapp unter 2500 m. Bin selber schon ein paar mal mit dem Renner dort hoch. Die topographische Karte und mein GPS habe diese Höhe übereinstimmend angezeigt. Warum hast du die Griebenalp (Abzweig bei Oberems) ausgelassen? Oder ist das etwa immer noch ein Geheimtipp? Die Strasse endet am Stolleneingang auf 2265 m.
  • artie_1970, 19.09.2017, 20:25 Uhr auf Manfred
    Servus Manfred,

    du hast Recht, da ist einiges durcheinander geraten. Aufloesung hier:

    http://www.quaeldich.de/paesse/meide-oberstafel/

    Tschoe!

    Axel
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Guter Ausgangspunkt für Radtouren in Mallorca

  • roger2, 05.09.2017, 20:52 Uhr
    Hallo zusammen,
    was ist ein guter Ausgangspunkt für Bergtouren in Mallorca, wenn man nicht nach Playa de Palma geht? Ich war noch nie in Mallorca und suche vor allem Berge fürs Rennrad und Ruhe. Einen guten Fahrradverleih brauche ich auch.
    Welche Tipps gibt es? Oder besser nach Playa?
    Gruß, Roger
  • hivibub, 06.09.2017, 07:08 Uhr
    Hallo Roger,

    ich war damals in Alcudia im Hotel Eden, da war auch gleich der Hürzeler um die Ecke. Von dort ist es nicht allzu weit in die Berge Mallorcas. Cap Formentor hin und zurück ca. 70Km. Tour über Sa Calobra ca. 120Km. Einziger Nachteil ist, dass Du vom Flughafen einmal quer über die Insel musst (1h-1,5h). Das geht aber recht gut mit den Öffentlichen.
  • Siegmund, 06.09.2017, 20:26 Uhr
    Super Radverleih in Paguera. Bin schon das 5. Jahr dort. Immer zufrieden gewesen.
    Findest Du alles unter www.rad-international.de
    Gruß Siegmund
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Monumente der Südalpen

  • apfelstrudel, 01.09.2017, 19:29 Uhr
    Hallo an alle TeilnehmerInnen!
    Ihr scheint euch in Marmora gut benommen zu haben. Denn als ich bei meiner heutigen Etappe im Posto Tappa Ceaglio ein Sandwich kaufen wollte, wurde ich gleich freudig erkannt. Also nicht ich, aber das Qd-Logo auf meinem Trikot.
    Und schon war das Eis gebrochen.
    Übrigens: Ich finde die Richtung von Ponte Marmora zum Col d'Esischie, Colle dei Morti mit Abfahrt nach Demonte atemberaubend schön. Unglaubliche Bergwelt, zero Verkehr und unzählige fette Murmeltiere.
    Also, schöne Grüße an alle, die diese schöne Gegend beradeln durften.
    Jörg
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Autofreies Hahntennjoch am 03. September 2017

  • giksi, 30.08.2017, 16:16 Uhr
    Hallo!

    Am Sonntag ist wieder die Straße von Imst aus zum Hahntennjoch für Autos und Motorräder gesperrt.
    http://www.imst-radelt.at
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St. Jean de Maurienne

  • apfelstrudel, 24.08.2017, 08:43 Uhr
    Kurze Verkehrsinfo zur Abfahrt vom Col de la Croix de Fer:
    Die Talabfahrt über die D 926 nach St. Jean ist ab dem Abzweig zum Col du Mollard für Radfahrer gesperrt. Die Sperrung gilt lt. Office d'Tourisme noch bis Dezember. Wohl oder übel muss man dann nochmal die letzten Körner rauskitzeln, falls man am Croix de Fer dachte, es ginge nur noch Schussfahrt...
    Die anschließende Abfahrt vom Mollard ist aber auch sehr schön.
    Schöne Grüße aus der Maurienne.
    Jörg
  • Flugrad, 25.08.2017, 00:14 Uhr
    Hallo Jörg,
    Deinem Beitrag entnehme ich jetzt mal, dass es geklappt hat mit den Seealpen francais. Gratulatuion und Bitte um Gesamtbericht.
    Gruß
    Ulrich
  • apfelstrudel, 25.08.2017, 08:35 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,
    Du hast recht und wenn du die Freiburg - Nizza- Berichte von majortom aufmerksam gelesen hast, weißt du auch, dass es einen gemeinsamen Gipfelsturm des Iseran gegeben hat. Also nur am Anfang und am Ende gemeinsam. Du kennst ja ein wenig meine Steigrate.
    Ansonsten ist in Maurienne für mich ca. Halbzeit. Sonntag geht's weiter. Wobei ich ab Izoard über den d'Agnel nach Italien wechseln werde. Und dann mal sehen. Den Bonette wahrscheinlich dann von Süden und den Cayolle wieder retour.
    Ich find's supersupersuper, um Pep Gardiola zu zitieren.
    Mit dem Schreiben von öffentlichen Berichten habe ich es nicht so. Das wird also nix.
    Drück' mir die Daumen und schöne Grüße an den Mutanten
    Jörg
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Val Muestair, Santa Maria, Doess Radond, Val Mora, Valle del

  • artie_1970, 06.08.2017, 12:23 Uhr
    Servus zusammen,

    im QD-Tourenplaner existiert eine Verbindung vom Santa Maria im Val Muestair nach Bormio im Valtellina ueber den Passo di Fraele. Sie wird erst sichtbar, wenn man bei "Admissible roads" auf "Mostly deep gravel" schaltet. Der Abschnitt zwischen Valle del Gallo und dem Pass erscheint schon ab "Mostly not asphaltic, good ridable". Die Kommentare zum Passo di Fraele hier im Forum habe ich gelesen. Daraus folgere ich, dass ich mit dem Reiserenner, 5 kg Gepaeck und 37er-Reifen ab Pass hinunter bis Bormio kommen sollte.

    Aber was ist mit dem Teil auf der Seite des Val Muestair? Hoch bis Doess Radond ist anscheinend (Youtube, man weiss leider nie, wo genau das aufgenommen wurde) eine ordentliche Forststrasse. Wie sieht die Abfahrt von Doess Radond zur Staatsgrenze (Passo di Val Mora) aus? Geht das mit einem quasi-Trekkingrad? Schottertolerant bin ich, Breithorn, Grubengletscher, Maerjelensee, Rionda und Col des Gentianes schrecken mich nicht.

    Besten Dank fuer etwaige Hinweise!

    Axel
  • Cinelli09, 06.08.2017, 16:04 Uhr
    Hallo Axel,

    ich bin das mal vor ein paar Jahren (also u.a. die Strecke St. Maria/Val Mora/Livigno) im Rahmen des Schweizer Nationalparkmarathons mit dem MTB (kein Fully,Hardtail mit Federgabel) gefahren und habe die ganze Geschichte schon eher als reines MTB-Terrain in Erinnerung.Ob Du Dir da mit Deinem Randonnee- artigen Rad einen Gefallen tust bezweifle ich eher.Aber es könnte bei hoher Toleranzschwelle und "Schiebebereitschaft" -dort " das Bike stoßen" genannt-schon gehen.

    Validere Auskünfte kann logischerweise nur einer geben,der das mal mit einer Art Trecking Reise Rad gefahren ist.

    Servus G.

    (P.S. Vieleicht solltest Du das mal im Reiseradlerforum posten,bin mir fast sicher,daß dort Auskünfte kommen)
  • Uwe, 08.08.2017, 15:01 Uhr
    Hallo Axel!
    Der Track stammt von mir.
    Wir sind im Sommer 2014 mit gemieteten Fullys dort hin und her gefahren. Bericht: http://www.quaeldich.de/touren/traurige-ritter-der-fremden-art/
    Vom Val Mustair bis Alp Mora, also schon jenseits von Doess Radont, würde ich als Rennrad-Abenteuer mit Untersetzung und mit dem Risiko eines Materialschadens eventuell sogar noch in Angriff nehmen. Ist aber mit dem Renner definitiv grobe Spinnerei, mit dem Tourer naja und mit eventuell auch Schiebepassagen verbunden. Ab der Alp Mora mit dem Renner ein Fall für fleißige Fußgänger mit Treckingschuhen und streckenweise getragenem Rad, Mir als MTB-Graupe war die Strecke fahrend zu heikel und bin dort teilweise marschiert mit dem Fully als Handkarre.
    Fazit: supertolle Landschaft, aber eigentlich nur für MTB-Fahrer mit etwas Übung komplett fahrbar. Da ich deine Fahrtauglichkeit nicht einschätzen kann und nur deine "digitalen Spuren" kenne, würde ich dich bedingt als potientiellen "Befahrer" der Strecke ansehen. Du darfst aber wirklich nicht zimperlich sein und solltest es nur bei ordentlichem Wetter versuchen. Und bitte nachher nicht mit mir böse sein ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • artie_1970, 08.08.2017, 23:35 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    dich als Urheber habe ich mir schon zusammengereimt und eine Antwort erhofft. Danke!

    Mittlerweile habe ich diesen Film gefunden. Der geht von der Alpe di Gallo runter (uninteressant), kommt aber dann ab oberem See auf euren Rueckweg. Kurz vor Santa Maria nimmt er noch ein paar Trail-Abstecher, aber da gibt es offenbar immer die breite Schotterstrasse als Alternative. Von deinen Bildern her schreckt mich das weniger ab als vom Film. Insgesamt habe ich den Eindruck: Machbar, aber eventuell etwas beschwerlich. Untersetzung 24/34 ist an Bord.

    Vermutlich kommen wir von Zernez ueber den Ofenpass und koennen dann je nach Wetter den Umbrail oder das Abenteuer waehlen, Etappenziel Bormio. Mal schauen, die Planung haengt noch von der bislang nicht festgezurrten Weiterfahrt gen Sueden ab, eventuell wird es auch ganz einfach der Bernina.

    Nochmal danke fuer deine hlifreichen Kommentare samt verlinktem Bericht, du klingst da in der Tat etwas deprimiert, waehrend ich nach meinen letzten (recht erfolgreichen) Wallis-Abenteuern wild darauf bin, die Grenzen meines Universalpferdchens auszuloten. Die MTB-ler am Turtmanngletscher zu ueberholen, die mir unten noch Vortraege gehalten haben, dass das mit meiner Ausruestung keine gute Idee sei, war jedenfalls Garant fuer gute Laune.

    Tschoe!

    Axel


  • Uwe, 09.08.2017, 16:23 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Ich schreibe ja gerne schon mal etwas überzeichnet, da ich mich selbst nicht immer für voll nehme. Daher auch der "Depri-Ton". An sich war das schon eine tolle Tour in toller Landschaft, aber dass ich kein MTB-Freund bin und es auch nicht werde, ist auch klar. Bin auch kein Schotterfreund, habe aber trotzdem oft schon Bock auf Abwege gehabt und sogar schon mal mit dem Gedanken gespielt, einen Crosser zu kaufen.
    Also von der Alp Mora geht es noch ein Stück zu fahren, dann kommt ein längeres Stück, welches sehr Abhängig von deinen Fähigkeiten und deiner Ausrüstung ist. Aber zu Fuß (Schuhwerk!) mit Handfahrzeug geht das bestimmt. Danach ist es ja fast flach, sowohl bis zu den Seen als auch bis zu den Torri. Am Lago di Cancano ist die Südseite mit dem finsteren Tunnel eigentlich nicht vorgesehen, geht aber auch. Wenn ich mich recht erinnere, hat der Tunnel eine Umfahrung, die offiziell vorgesehen ist. Im Tunnel geht ohne Licht gar nichts!
    Umbrail ist eine gute Alternative, aber bei ganz schlechtem Wetter auch ungemütlich. Ist ja auch über 2500 m hoch. Wir sind im Rahmen unseres Stelvio triplo bei furchtbarem Wetter drüber, weshalb ich auch weiß, dass es da nicht immer schön sein muss ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • artie_1970, 17.08.2017, 10:25 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    mit einem Crosser hatte ich auch geliebaeugelt, aber Rennen fahre ich keine, und ich moechte auch nicht bei jeder Allgaeurampe das Rad schultern. Ein Randonneur (bzw. eher "British Touring Bike") war fuer mich die Loesung, siehe ausfuehrlichen Schweiz-Bericht im Forum.

    Schuhwerk ist kein Problem, ich fahre aus Gruenden der Gepaeckminimierung im Urlaub seit Jahren keine Klickpedale mehr und habe mittlerweile festgestellt, dass ich auch abseits des Urlaubs damit keine Einschraenkungen habe. Stirnlampe ist ebenfalls dabei.

    Danke noch fuer den Hinweis auf die Hoehe des Umbrail, dadurch, dass er "nur" der kleine Bruder des Stelvio ist, verdraenge ich gern, wie hoch das Ding ist. Die Hoehe (besser: der Schnee) koennte vermutlich auch im Val Mora Ende September ein Problem werden, oder? Da wird vermutlich nicht wie auf Asphalt geraeumt ...

    Tschoe!

    Axel
  • artie_1970, 19.08.2017, 11:28 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    nachdem du jetzt zweimal mahnend aufs MTB verwiesen hast, habe ich mir erneut den in meiner Antwort an Uwe verlinkten Film angesehen. Meine Begleitung (Asphalt und Leichtschotter) erklaerte mich fuer verrueckt, und beim zweiten Anschauen erschienen mir die Singletrack-Passage in der Tat etwas wild. Muss ich nochmal "en bissken simmelieren" (wie der Rheinlaender sagt), wieviel "stossen" (wie der Schweizer sagt) ich in Kauf nehmen will.

    Wobei ich die Rufe zur Ordnung gerne an den verunfallten Einarmfahrer zurueckgebe ...

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 19.08.2017, 12:34 Uhr auf artie_1970
    Axel,die Rheinländer sind doch gerichts- und amtsbekannte Frohnaturen,die schaffen diese Passage schon ;-)

    Im Ernst : zu den Torri die Fraele könntest Du bei entsprechender Leidensfähigkeit durchkommen - vorausgesetzt Du hast spätestens bei der Alp Mora das Rad noch nicht zersägt vor lauter Frust.Was nie nicht mit Deinem Rad ginge wäre die Abfahrt vom Passo Alpisella zum Lago di Livigno.....

    Gruß aus der Tschüss-freien Zone

    Günter
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Jaufenpass Westseite Parallelstraße

  • MunichCycler, 11.08.2017, 08:48 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich habe im Tourenplaner eine Parallelstrecke zur Westseite des Jaufenpasses gesehen. Die Straße führt zwischen Bach und Kolber abseits der SS44, wäre also gerade an einem Schönwetter-Wochenende eine interessante verkehrsarme Alternative. Hat jemand Erfahrungen, ob dieser Abschnitt durchgehend asphaltiert und empfehlenwert ist? Danke schon mal!
    Gruß aus München, Sascha
  • didimuc, 11.08.2017, 17:18 Uhr
    Hi Sascha,
    schaut interessant aus und läßt sich auch bei gpsies mit Einstellung "Rennrad" routen. ca. 700Hm auf 9km von St. Leonhard Zentrum bis Einmündung SS44. Habe es aber selbst noch nicht probiert.
    Didi
  • Cinelli09, 16.08.2017, 08:34 Uhr auf didimuc
    ...also das wäre ja eine Überraschung wenns da was fahrbares gäbe.Habe noch nie von sowas gehört,und das macht mich stutzig ob nicht nur fake news
  • Uwe, 16.08.2017, 15:29 Uhr auf Cinelli09
    Da ist im Tourenplaner ein Weg, den Gigi eingesandt hat. Ich habe den Weg auch schon mal in der Theorie in Augenschein genommen für den Fall, dass mein Rad mal auf den Jaufen schnaufen möchte. Laut Hottrails-Map ist er nicht unbedingt durchgehend asphaltiert und in GoogleEarth auf den Satellitenbildern nicht sauber erkennbar, da der fragwürdige Abschnitt im Wald verläuft. Es würde sich aber meines Erachtens nur um ein relativ kurzes Stück handeln, welches ich für fragwürdig halte.
    Kann man also nur vor Ort oder beim Erzeuger erfahren, der aber nicht ständig bei QD online ist. Es gibt an anderen Stellen im Tourenplaner auch Strecken von Gigi, die ein Feedback als Schotterwege haben, man kann aber nicht nachsehen, wer das Feedback erstellt hat, sondern nur von wem der Track an sich kommt. Daher kann ich auch nichts zu Gigis Feedback-Zuverlässigkeit sagen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 16.08.2017, 16:02 Uhr auf Uwe
    "Gefühlsmäßig" handelt es sich um diesen MTB-Track

    https://www.sentres.com/de/mountainbike/ueber-doerfer-und-weiler-hoch-ueber-st-leonhard

    (Uwe,"gefühlsmäßig" solltest Du doch schon in Pfunds weilen,odrr)
  • Uwe, 16.08.2017, 21:22 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Gefühlt sind es noch 2 ewige Tage, die ich meinem Broterwerb nachgehen muss und an denen ich auch noch einen Berg von Gerödel abarbeiten muss (Könnte der ÖGS fast noch Konkurrenz machen) und dann sollte es am Samstag endlich gen Pfunds gehen.
    Viele Grüße, Uwe
    Ja, das ist wohl der besagte Weg, aber auch auf der MTB-Seite fehlt eine Info über die Wegbeschaffenheit.
  • Cinelli09, 17.08.2017, 13:43 Uhr auf Uwe
    Man könnte aus dem Text "kein Schotter,kein Trail" schließen,daß die Strecke asphaltiert ist...

    Pfundser,fahrt die Zugbrücken hoch,die Soester fallen ein ;-)

    Schöne Zeit in Pfunds.Hoffentlich ist jetzt dann da Summa noch nicht umma

    Günter
  • Uwe, 17.08.2017, 19:02 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Danke.
    Die Wettermeldungen sind nicht ganz schlecht. Nicht mehr so warm und auch nicht immer Regen.
    Dir dann noch gute Besserung und eine baldige Wiedereingliederung. Deine ersten Versuche habe ich unten schon gelesen. Irgendwie unverbesserlich...
    Viele Grüße, Uwe
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La Palma mit dem Rennrad im Oktober

  • Doris, 02.08.2017, 12:29 Uhr
    Hallo!
    Ich plane zum ersten Mal einen Rennrad-Urlaub auf den Kanarischen Inseln, La Palma gefällt mir von der Vielseitigkeit her am besten und ich liebe Bergstraßen. Hat jemand von euch Erfahrungen? Als "Stützpunkt" wurde mir Los Llanos empfohlen und es soll dort auch einen Rennradverleih geben, ich möchte mein eigenes nicht mitnehmen und evtl auch mal die eine oder andere MTB-Tour machen.
    Ich bin für jeden Tip sehr dankbar!
    Liebe Grüße,
    Doris
  • AP, 02.08.2017, 15:32 Uhr
    Hallo,

    ich will dir ja nicht in die Reisepläne reinreden, aber La Palma würde ich es nicht als übermäßig vielseitig ansehen. Wenn es den Roque nicht gäbe, wäre die Insel radfahrtechnisch nicht anders als La Gomera. Die Insel mit den meisten Facetten ist Teneriffa, und als bergstraßenliebender Kanareneinsteiger bist du vielleicht auf Gran Canaria besser aufgehoben

    Gruß
  • Doris, 02.08.2017, 16:05 Uhr auf AP
    Hallo! Danke für deine Argumente, und ja - rein bezogen aufs Radfahren und Trainingsfahrten gebe ich dir sicher recht, deswegen sind die großen Inseln wohl viel beliebter. Auf den Bildern, die ich gegooglet habe erscheint mir aber La Palma viel grüner, ruhiger, weniger touristisch und landschaftlich einfach schöner. Das hat wohl den Ausschlag gegeben. Auch El Hierro gefällt mir sehr gut, wurde mir aber nur für MTB-Touren empfohlen. Die Entscheidung ist tatsächlich schwer, gerade deswegen habe ich mich hierher gewandt. Ich werde noch nachdenken....
    Lieben Gruß,
    Doris
  • socrates, 07.08.2017, 18:53 Uhr
    Hallo Doris,
    ich war auf allen Kanaren zum wandern und auf Teneriffa, Gran Canaria und La Palma zum Rennradfahren. Wenn du nach La Palma willst, gibt es einen deutschen Vermieter in Puerto Naos (dort habe ich gewohnt), der auch Touren nach El Pinar und zum Roque anbietet. Rennrad würde ich dir empfehlen von zu Hause mitzubringen. Generell solltest du sehr Bergfest sein, wenn du dort Rennrad fahren möchtest.

    Teneriffa kann ich den Norden sehr empfehlen (wenn du mit 120km und 3000hm zurecht kommst), Süden ist eintönig. Gran Canaria kannst du auch jede Menge Touren machen, auch ggf. etwas flacher. Auf beiden Inseln kannst du ein Rad mieten.

    Viele Grüße
    Thomas
  • Doris, 08.08.2017, 16:09 Uhr auf socrates
    Danke, Thomas für deine hilfreiche Nachricht! Ich fahre fast ausschließlich Berg- und Paßstraßen, die Ebene mag ich gar nicht, so gesehen bin ich sicher richtig! Hinsichtlich Radtransport müsste ich mir also Gedanken machen, ich besitze nämlich keinen geeigneten Koffer und habe ein wenig Sorge um mein Rad...... Es wird sich ein Lösung finden! :)
    Lieben Gruß,
    Doris
  • Ulli, 10.08.2017, 15:45 Uhr
    Hallo Doris,

    schon ein paar Jahre her das ich das letze mal dort war. In Los Llanos gib es den Verleih Bike`n fun. Die hatten auch mal Rennräder sind aber soweit ich weiß wieder zu nur MTB zurückgekehrt. Die Rennradler wären immer so komisch gewesen.
    Von Los Llanos hast du mit dem Rennrad nicht so viele Möglichkeiten, Richtung Norden Tijarafe mit einem geilen Anstieg zum Mirador El Time und weiter Richtung Roque. Nach Süden Richtung Los Canarios. Für die Inselüberquerung nach Santa Cruz müsstest du durch den Tunnel, der für Radler gesperrt ist. Also insgesamt nicht so abwechslungsreich. Von der Natur her ist La Palma für mich die schönste Insel. Fahre dann aber lieber MTB da man damit mehr Möglichkeiten hat.
    War diese Jahr auf Lanzarote und bin immer noch begeistert. Super Straßen, nicht so grün wie La Palma aber auch nicht so kahl wie Fuerteventura. Wenn du an der Küste wohnst musst du immer ca 300 hm auf die Insel auffahren und findest dann wunderschöne Strecken.
    Da werde ich nächstes Jahr noch mal hinfahren.
    Gruß Ulli
  • Doris, 11.08.2017, 13:53 Uhr auf Ulli
    Danke Ulli! Ich denke, ich werde mich für La Palma entscheiden, mich aber nicht aufs Rennrad festlegen sondern auch mal eine MTB leihen und auch die eine oder andere Wanderung kann dabei sein! Ich muss diese Insel einfach kennenlernen. Bin schon gespannt!
    Lieben Gruß,
    Doris
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Tour zum Gardasee 2.0

  • th63452, 17.07.2017, 09:53 Uhr
    Guten Morgen,

    nächstes Jahr möchte ich nochmal nach Brenzone an den Gardasee, allerdings habe ich nur 2 Tage Zeit. D.h. ich muss mir eine Strecke suchen, die ich mit einmal übernachten bewältigen kann.

    Habt ihr Ideen, von wo aus man starten kann ? Ich bin schon von Garmisch, über Imst, Meran, Mezzolombardo und Andalosattel gefahren, würde mir daher eher eine anderen Route vorstellen.

    Ich stelle mir vor, so ca. 100 Km/Tag.

    Habt ihr eine Idee ?

    Gruß,

    Thomas
  • nisp, 17.07.2017, 10:16 Uhr
    Tag,
    wenn Du insgesamt nur 200 km zurücklegen willst, kommen fast nur Startorte südlich des Alpenhauptkamms in Frage. Empfehlenswert wäre sonst der Start in Imst, um dort über das Timmelsjoch zu fahren. Wenn Du dann über Bozen fährst, haben die 80km bis Rovereto immer ein leichtes Gefälle, meist aber auch viel Gegenwind. Schöner aber anstrengender ist die Fahrt durch das westlich gelegene Val di Non.
    Möglich wäre auch der Start am Reschenpass, um dann über das Stiflser Joch, Gavia und Tonale zu fahren, aber dabei würdest Du knapp 6k heroische Höhenmeter hinter Dich bringen. Das geht auch deutlich leichter, wenn Du über Meran fährst. Dann kommen gerade mal 1k Höhenmeter zusammen, aber deswegen fährt man ja nicht durch die Alpen zum Gardasee.
    Mach es doch an einem Stück - denn wenn Du den ganzen Tag Zeit hast, sind 100 km nicht viel. Z.B. hier: . Du musst ja nicht in München starten.
  • th63452, 17.07.2017, 10:18 Uhr
  • th63452, 17.07.2017, 10:25 Uhr auf th63452
    Hallo,

    klar, ich könnte ggf. auch alles an einem Tag bewältigen, da bin ich mir noch nicht sicher. Ist ja noch lange hin und ich will erst mal einfach nur ein paar Ideen sammeln.

    Das Stilfser Joch würde mich schon sehr reizen. Bei meiner letzten Tour musste ich aus Zeit- und Wettergründen darauf verzichten. Wäre diesmal vielleicht eine Möglichkeit.

    Eine Plauschtour solte es jedenfalls nicht werden ;))

    Danke für die schnelle Rückmeldung und deine Vorschläge.

    Gruß,

    Thomas



  • kingoflechhausen, 24.07.2017, 20:37 Uhr auf th63452
    Hi, spar Dir doch einfach den Brenner und fahr von Sterzing los, dann sind schöne Pässe bei überschaubaren Tagesdistanzen drin. Zum Beispiel Tag 1: Sterzing - Penserjoch - Bozen - Mendelpass - Cles (115km, 2700hm); Tag 2: Cles - Passo Campo Carlo Magno - Madonna di Campiglio - Passo Daone - Passo Durone - Passo di Balino - Gardasee (110km, 2700); Oder am zweiten Tag von Cles über Mezzolombardo nach Trento und von da über den Monte Bondone (110km, 2000hm).

    Egal was, auf jeden Fall Viel Spaß!
  • th63452, 25.07.2017, 07:02 Uhr auf kingoflechhausen
    Guten Morgen,

    die Strecke von deinem zweiten Vorschlag über Mezzolombardo kenne ich. Deswegen wäre die erste Variante vielleicht reizvoller.

    Danke für diese Hinweise. Ich meke immer wieder, dass die tollsten Infos aus dem Internet sicher interessant sind, aber wenn man jemand fragt, der sich auskennt, z.B. hier bei quäldich, ist das meiner Meinung nach deutlich hilfreicher !

    Gruß

  • th63452, 28.07.2017, 10:48 Uhr auf kingoflechhausen
    Guten Morgen,

    ich habe mir überlegt, ob es eine Möglichkeit gibt, das Stilfser Joch auf dieser Tour einzubauen. Wahrscheinlich gleich am ersten Tag und dann weiter, Richtung Bozen und von dort runter zum Gardasee !?

    Macht das Sinn ?

    Bei meiner letzten Tour zum Gardasee (2015) haben schlechtes Wetter und Zeit das Stilfser joch leider verhindert.

    Gruß
  • Uwe, 28.07.2017, 14:26 Uhr auf th63452
    Hallo Thomas!
    Stilfser von Prad und anschließend über Gavia und Tonale usw. usw.
    Wenn du bisher nie am Stilfser warst, ist die Prader Seite ein Muss. Das geht am besten morgens oder am frühen Vormittag, sonst hast du die Mopedpest am Hals. Wenn du schon mal dort warst, wäre der Umbrail eine sehr schöne Alternative.
    Gavia ab Bormio ist auch recht nett, wenn auch die Seite ab Ponte di Legno die schönere Seite ist. Tonale usw. hatte ich bisher nicht.
    Was aber jetzt als Startort für das ganze Unternehmen sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Zeit du für den Rest einplanen musst. Ab Landeck / Tirol hättest du schon einen recht langen Anroller über Inntal - Norbertshöhe - Reschen (nur noch eine lange Abfahrt) bis Prad.
    Viele Grüße, Uwe
  • th63452, 28.07.2017, 15:06 Uhr auf Uwe
    Hallo, Uwe,

    schöne Varianten. Vielen Dank dafür.

    Ich habe insgeamt halt nur 2 Tage, die ich so interessant wie möglich nutzen möchte. Ich habe mir z.B. auch ein paar Touren von Meran oder Bozen aus angeschaut, finde die aber, ehrlich gesagt, nicht sehr anspruchsvoll und eher langweilig !

    Weil ich das Stilfser Joch bei meiner damaligen Tour auslassen musste, wollte ich es halt diesmal integrieren. Am liebsten natürlich von Osten, aber das erscheint mir dann doch ein rechter Umweg, oder ?

    Gruß,

    Thomas
  • Uwe, 28.07.2017, 19:24 Uhr auf th63452
    Hallo Thomas!
    Es ist eben auch die Frage, wie flexibel du mit deinem Startort bist und mit welchem Verkehrsmittel du da hin kommen willst / kannst. Nach Landeck könntest du bestimmt vernünftig mit der Bahn kommen, hättest aber dann einen recht langen Anroller bis zum Stelvio. Alternativ mit Bahn und Konsorten über Meran und Mals (Vinschgerbahn) ist auch ein umständliches Unterfangen, wärst aber von Mals aus in wenigen Minuten mit dem Rad in Prad und somit am Stelvio-Ost. Stelvio ist aber auch nur bei schönem Wetter schön, sonst eher brutal und nichts für Weicheier. Da kannst du jede Sorte Wetter haben, auch solches, welches du vielleicht lieber nur vom Sofa aus erlebst.
    Am Gavia hatte ich bisher immer das große Glück, dass es nicht zu warm war, da mich der Starkregen abkühlte ;-) Muss man nicht haben, denn der Pass ist auch deutlich über 2600 m hoch.
    Viele Grüße, Uwe
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Alpenüberquerung

  • owlflori, 29.06.2017, 15:40 Uhr
    Hallo ich bin Flori, bin 22 Jahre, aus Ostwestfalen-Lippe und habe seit Februar 2017 ein Rennrad und möchte Anfang September die Alpen überqueren. Als Route habe ich mir überlegt vom Bodensee aus nach Bludenz zu fahren, dann über den Arlberg nach Imst und durchs Ötztal und übers Timmelsjpch nach Meran. Das Ziel sollte aber in Verona liegen, da ich noch vorhabe je nach Kondition, Zeit, (Lust und Laune) noch bis Vendig oder San Marino weiter zufahren.
    Habe mit für die Tour 2 Wochen Zeit genommen. Ist das für jemanden, der bislang in den letzten Jahren eigentlich nur 1mal pro Woche Dressurreiten gemacht hat und ca. 600meter zum Bahnhof gesprintet ist, realistisch schaffbar, oder doch eher zu viel des Guten? Mein Rad ist ein Cube Litening mit vorne 50/34 und hinten 11-28 (Ultegra DI2 6870). Kann ich bei dem Rad auch eine 11-30 Kassette verbauen? Ich versuche wo immer es geht eine möglichst hohe Trittfrequenz (70 bis 95er) aufrecht zu halten.
  • Uwe, 29.06.2017, 17:16 Uhr
    Hallo Flori!
    Bodensee - Bludenz ist flach und auf den Hauptstraßen verkehrsbelastet. KAnnst abe bis bei Feldkirch dich auch am Rhein orientieren und irgendwelche Wegeleins fahren. Ob die Radwege auf dem Rheindamm asphaltiert sind, kann ich nicht sagen. Durch Feldkirch musst du jedenfalls auf Straßen fahren und den Verkehr ertragen.
    Arlberg ist gesperrt für Radler. Unschön wäre er auch ohnehin. Besser Silvretta nehmen. Solvretta ist etwas höher und weiter, aber abgesehen von der Motorradpest sehr schön, besonders von der Vorarlberger Seite. Auf dem Weg von Bludenz bis Partenen kannst du überwiegend auf einem asphaltierten Radweg ohne Verkehrsterror fahren.
    Von kurz vor Landeck bis ins Ötztal hat es wieder Verkehr. Landeck - Imst über Hauptstraße ist vermutlich etwas nervig (kenne ich nur als Autofahrer), weiter bis Ötztal / Roppen kenne ich nicht auf der Hauptstraße. Von der Autobahnanschlussstelle Imst kann man auch über Arzl Richtung Pitztal fahren (steil bergauf), in Arzl links wieder steil runter und Richtung Waldele / Roppen usw. zum Ötztal oder auch über die Sautenser Höhe (kurzes Stück feste Naturstraße, fast kein Verlkehr) nach Oetz. Ötztal rauf habe ich nur Autoerinnerungen weil meine Radfahrt schon über 30 Jahre her ist.
    Timmelsjoch ist ein dicker Brocken, hat aber nach Meran runter eine riesige Abfahrt, wo ich es in 1986 erlebt habe, dass es oben geschneit hat und unten in Meran Bullenhitze war.
    Über deine Kondition kann hier niemand etwas sagen außer dir ;-) Es sollte dir aber bewusst sein, dass es an einem Pass etwas anders zugeht als im Flachland oder am Hermannsdenkmal, wo du bald schon oben bist. Wenn du am Pass einen Tritt aussetzt, bleibst du stehen und fällst um. Du solltest also durchaus in der Lage sein, stundenlang Druck zu halten, ohne zu platzen. Ein kurzer Sprintversuch kann dich schon vom Sockel holen. Da ich vermute, dass du bisher nie einen Pass gefahren bist, noch denn Tipp, dass du einen langen Anstieg von Beginn an nur mit gefühlten 85 % Leistung angehen solltest, damit du auch oben ankommst. Falls du einen Höhenmesser hast, präge dir die Eckdaten des Passes ein und teil dir die Kraft ein. Sonst wird das nichts...
    Viel Erfolg und viele Grüße aus Soest / Westfalen, Uwe
  • owlflori, 29.06.2017, 19:36 Uhr
    Die S16 über den Arlberg kann man natürlich nicht fahren, das wird wohl etwas autobahnähnliches sein. Aber die kleine Straße, die die S16 begleitet und durch die Orte wie St. Anton am Arlberg oder St. Leonhard führt sieht laut Google Maps jedenfalls tauglich aus.

    Das mit dem Tritt aussetzen und umkippen "durfte" ich letzten Dienstag bereits bei den Externsteinen merken. Da bin ich die etwa 10km von Detmold zu den Externsteinen gefahren. Jep einen Höhenmesser habe ich. das Teil heißt Garmin Edge 1000. :)
  • Uwe, 29.06.2017, 23:19 Uhr auf owlflori
    Hallo Flori!
    Nein, den Arlberg darfst du dieses Jahr nicht fahren. Der ist zwischen Langen am Arlberg und St.Anton für Radler gesperrt. Das ist dieses Jahr so und da beißt die Maus keinen Faden ab. Da ist Großbaustelle und außerdem sind die Ösis kassierfreudig, wenn du es versuchst. Da gibt es zwar um die Tunnelgalerie Langen bis Stuben eine Alternativstrecke über einen asphaltierten Feldweg, den du aber von Langen aus schon nur auf der im Moment gesperrten Straße erreichen könntest. Dann wäre aber trotzdem in Stuben Schluss. Du jannst auch nicht alternativ durch den Bregenzerwald und über Hochtannberg und Flexen zur Alp Rauz und dann weiter zum Arberg, weil er einfach für Radler gesperrt ist. Da brauchst du auch nicht bei Google irgendwelche Feldwege zu suchen.
    Normalerweise ist der Arlberg ja von Langen bis St. Anton für Radler auf der Bundesstraße zu befahren, außer dass man die Tunnelgalerie umfahren muss, aber wegen der Baustelle ist es eben so. Wenn du von der S 16 schreibst, dann ist das eine andere Straße, nämlich die Schnellstraße / Autobahn, die durch den Arlbergtunnel führt und selbstverständlich nicht zulässig für Radler ist.
    In den letzten JAhren war der Arlberg schon mehrere Male länger für Radler gesperrt, weil der große Tunnel renoviert wurde und sämtlicher Schwerverkehr über den Pass musste. Jetzt machen sie die Scheitelstrecke neu und die Radler sind wieder außen vor.
    Ich vermute mal, dass du die Örtlichkeiten selbst gar nicht kennst, sonst würdest du schon freiwillig einen Bogen um den Arlberg machen.
    Silvretta ist um Welten schöner und besser und auch nicht schwer. Ich habe vor etlichen Jahren einen 8-jährigen mit einem 20er Kinderfahrrad mit Dreigangschaltung dort gesehen, nämlich meinen ältesten Sohn. Der ist da mit einem breiten Grinsen auf den Zähnen rauf geeiert und nachher wieder runter.
    Ein Höhenmesser / GPS ersetzt nicht die eigene Treterei, aber er erleichtert die Einteilung der Kräfte. Du musst auch nicht immer auf die gefahrene Geschwindigkeit sehen, sondern an großen Pässen macht es mehr Sinn, wenn man sich an seiner persönlichen Steigerate orientiert und versucht, einigermaßen gleichmäßig zu steigen. Also das sind die Höhenmeter / Stunde, die du in der Lage bist, stundenlang zu fahren ohne zu platzen. Diesen Wert bekommst du an den kurzen Anstiegen in NRW kaum heraus, da man ja schon mit zu viel Schwung in einen Hügel wuppt und bald oben ist. Und wenn man auch mal längere Anstiege fährt wie zum Beispiel auf den Kahlen Asten ab Hallenberg, dann ist es zu flach.
    Konditionsmäßig wird die die Reitere und der kurze Bahnsprint nicht viel nützen. Im Gebirge hilft es, wenn du einigermaßen Grundlagenausdauer und Kraftausdauer mitbringst. GA holst du zuhause mit längeren Fahrten ohne nennenswerte Sprints, aber gerne auch hügelig und KA kannst du bedingt holen, wenn du möglichst im harten Gegenwind unterwegs bist oder eben lange Berge fährst, an denen es aber in NRW gebricht.
    Meine liebste Antwort auf die Frage, ob man eine große Passauffahrt schaffen kann, ist: Pässe fährt man auch im Kopf. Dein Kopf muss es wollen und die Beine müssen treten.
    Wie schnell du deine ersten Pässe fährst, geht niemand etwas an und es ist auch egal.
    Deine obige Frage zum 30er Ritzel kann ich dir nicht zuverlässig beantworten. Meines Wissens können alle Shimano-Schaltungen für 11-fach Antriebe bis 30 Zähne verarbeiten. Die 10-fach Gruppen konnten teilweise ein 30er nicht sicher verarbeiten und loiefen bei nicht ganz perfekter Kettenlänge und Schaltungseinstellung schon mal auf. Ich fahre ein 30er gelegentlich auch auf meiner 10-fach Shimano 105, obwohl es offiziell nicht geht.
    Viel Spaß beim Planen und Erfolg beim Fahren, Uwe
  • owlflori, 29.06.2017, 23:32 Uhr auf Uwe
    Hmm, ok von der Baustelle wusste ich nichts. Klingt so als wäre der Weg da unten rum wohl etwas ...schwierig. Alternative wäre für mich weiter oben lang, sprich an Sonthofen entlang zum Hahntennjoch und dann eben nach Imst. Ich starte in Immenstadt im Allgäu. http://www.quaeldich.de/paesse/hahntennjoch/
    Ist aber deutlich steiler.
  • artie_1970, 30.06.2017, 00:07 Uhr
    Servus Flori,

    willkommen im Forum und viel Spass beim Paesseradeln!

    Grundsaetzlich halte ich die Tour fuer machbar und einen schoenen Plan, kann aber noch ein paar Tipps geben:

    Vergiss den Arlberg, bzw. liess dir bitte erstmal die Kommentare hier auf der Passseite dazu durch. Momentan ist da allerhand gesperrt, so dass du wohl nicht durchkommst, auch nicht auf der kleineren Strasse. Uwe ist vom Fach, der weiss, was er schreibt ... Daher bin ich wie er ebenfalls sehr fuer die Silvretta, sowieso ein landschaftlicher Hoehepunkt im Vergleich zum sehr langweilen Arlberg.

    Jetzt kommen wir zu meinem Hauptpunkt: Mit Silvretta und Timmelsjoch sind Lindau-Verona auf etwa 500 km nur zwei Paesse, das halte ich fuer etwas langweilig fuer 14 Tage. Mir ist klar, dass ein Einsteiger die Strecke wohl kaum an 4 Tagen fahren wird, aber sich einen Pass auf 2 Tage zu strecken, finde ich tourendramaturgisch sehr unschoen, also 1 Pass pro Tag. Daher wuerde ich die Strecke landschaftlich deutlich aufpeppen/hoehenmetertechnisch verschaerfen. Meine Variante hat 620 km und 9 laengere Anstiege, potenzielle Etappenziele habe ich eingebaut:

    Lindau
    Furkajoch (mit "geschenktem" Faschinajoch)
    Bludenz
    Silvretta
    Landeck (Ruhetag)
    Pillerhoehe
    Oetz
    Timmeljoch
    Meran (Ruhetag)
    Salten
    Bozen
    Mendelpass
    Dinaro (Ruhetag, alternativ in Pinzolo)
    Passo Campo Carlo Magno
    Pinzolo (Ruhetag, alternativ in Dinaro)
    Passo Durone
    Riva
    Monte Baldo
    Verona

    Damit hast du auf 9 Etappen zu etwa 70 km jeden Tag einen Anstieg vor dir und 3 Ruhetage (bestens fuer die Erholung, touristische Aktivitaeten, und danach kommt die Form). Gerade bei Riesen wie der Silvretta, dem Timmelsjoch, dem Campo Carlo Magno und dem Monte Baldo kannst du als unerfahrener Jungspund kaum langsam genug fahren, wenn du nicht ueberzocken willst ("ich geb jetzt Gas, das muss doch ein Ende nehmen"). Vielmehr gilt: "Langsam radeln ist mein Rat fuer die Paesseheldentat." Alles Kopfsache. Lies mal in meinem Profil unter "Mein erster Pass" nach, wie es mir beim Einstieg ergangen ist ...

    Statt 11-30 empfehle ich 11-32, keine Ahnung, ob das Schaltwerk das hergibt. Das Timmelsjoch ist lang und zaeh, stell dir vor von Paderborn bis Soest geht es nur bergauf ... Wenn du muede wirst, koennen die Gaenge kaum klein genug sein. Eine Trittfrequenz von 95 ist mit 34/28 als kleinstem Gang bei 10 % Steigung fuer einen Einsteiger ein sehr frommer Wunsch, sei mal froh, wenn du 75 schaffst und stell dich eher auf 50 bis 55 ein. Und das ueber Stunden.

    Das mag jetzt einerseits ermunternd klingen, andererseits Angst einfloessend, ist aber kein Widerspruch: Der Landschaftsgenuss und damit der Spass haengen stark von den Hoehenmetern ab (mehr ist mehr). Allerdings sollte man dafuer mental geruestet und durch die Ausruestung unterstuetzt sein, deshalb meine mahnenden Worte.

    Der Umgangston mag hier manchmal rauh sein, aber die Tipps sind Gold wert (Mitschreiber erinnern sich sicherlich noch grinsend an die gemeinsame Weichklopfaktion von einer Alpentourenplanung bis in die Toskana und nach Korsika). Nutze das verteilte Wissen.

    Tschoe!

    Axel
  • Hase1, 30.06.2017, 07:23 Uhr
    Oooouuuhhh Uwe,
    Dein Satz " Sei dir bewusst, dass es auf einem Pass anders zugeht als im Flachland"
    müsste unbedingt auf das Quäldich-Triko gedruckt werden.
    Übrigens, wenn ich auf meiner Garagenauffahrt einen Tritt aussetze,
    falle ich auch um......
  • merida, 30.06.2017, 08:55 Uhr
    Ich geb hier auch mal meinen Senf dazu.
    Uwe hat schon sehr viel wichtiges gesagt, daher beschränke ich mich mal auf einige zusätzliche Tipps, die zumindest mir beim Pässe fahren helfen.
    Wichtig ist bei solchen Touren immer auch die Planung, hierbei würde ich mehr nach Höhenmetern als nach Distanzkilometern schauen, denn die Höhenmeter saugen dir wesentlich mehr Kräfte aus, als 5-10 Kilometer mehr oder weniger Flach.
    Zudem finde ich es hilfreich wenn man vorher sich das Höhenprofil des zu fahrenden Passes angeschaut hat. Das erleichtert die Einteilung der Kräfte enorm. Als schönes Beispiel kann man hier, das von dir zitierte Hahntennjoch nehmen. Die Einsitegsrampe der Lechtalerseite ist erstmal Bocksteil, dass es einen fast umhaut. Aber nicht sonderlich lang. Danach kommt dann ein relativ gemütlicher Teil der stellenweise fast ganz flach ist. Hier ist man versucht das Tempo anzuziehen, was man aber tunlichst lassen sollte, denn was man hier verpulvert fehlt evtl. im Schlussstück. Das ist nämlich nochmal richtig ordentlich steil und auch alles andere als kurz. Wenn man da vorher zu viele Kräfte verpulvert hat, kann das eine richtige Quälerei werden. (Das Hahntennjoch war mein erster Pass, und ich hab damals in meiner Unerfahrenheit genau diesen Fehler gemacht ;-))

    Ich finde einen Pulsmesser beim Pässe fahren sehr hilfreich, ich kenne mittlerweile meine Puls recht genau, und weiß daher ganz gut welchen Puls ich auch über 2-3 Stunden konstant fahren kann. Denn solange kann es dauern bis man einen Pass geschafft hat.
    Den Puls musst du aber selbst raus finden, das ist individuell verschieden.
    Der Höhenmesser hilft dahin gehend, dass man abschätzen kann, wie viele Höhenmeter es noch bis zum Pass sind, kann aber auch demotivierend sein, besonders wenn man schon abgekämpft ist. (Boah, immer noch 250 Höhenmeter) Ich hab beim Edge 1000 auch mal versucht nach Steigrate zu fahren, die Anzeige fand ich allerdings viel zu stark schwankend, als dass es irgendeinen Erkenntniswert liefern würde.
    Was die Trittfrequenz angeht, stell dich wie schon erwähnt eher auf was niedrigeres ein, kleiner als 70 wird es mit großer Wahrscheinlichkeit werden. Das kannst du bedingt auch in NRW üben, in dem du flachere Anstiege bewusst mit dickem Gang fährst. Aber das ersetzt natürlich nicht die ganzen sonstigen Eindrücke, wie das reine Gefühl von Steilheit. Letztlich ist das beste Training um Berge zu fahren, dass man Berge fährt.

    Was die Übersetzung angeht, gehe ich die meist so in einen Pass das ich nicht auf dem kleinsten Gang in den Berg fahren, sondern mir immer noch 1-2 Ritzel Luft lasse. So habe ich immer noch etwas Reserve, fast ich mal "durchatmen" will (Ist am Pass aber ziemlich relativ...) oder für Steilere Rampen.
  • Ernst8953, 30.06.2017, 10:17 Uhr auf Uwe
    Sowohl meine Tochter wie auch ich fahren problemlos 10-fach Shimano 105 mit 32-er Ritzel. Vorne dreifach.

    Gruss
    Ernst
  • Cinelli09, 30.06.2017, 12:04 Uhr
    Wenn die DI2 das kurze Schaltwerk hat,gehen definitiv nur 28 Zähne.Außer der Hinterbau inkl. spezifischer Ausrichtung des Schaltauges geben 30 her.Da hilft nur ausprobieren.
    Der mittellange Schaltwerkskäfig der DI2 würde bis 32 gehen.

    Aber ich schätze mal,der Verkäufer hat Dir für die norddeutsche Tiefebene das kurze Schaltwerk verkauft.Mit 34/28 wirds m.E. von Deinem Portfolio aus betrachtet seeehr eng,da müßtest Du Dir was einfallen lassen.

    Andererseits steckt man mit 22 Jahren ja viel weg und hat (noch) ungeahnte Reserven ;-)

    Gruß
  • Uwe, 30.06.2017, 16:28 Uhr auf owlflori
    Hallo Flori!
    Tut mir leid, wenn ich dich irgendwann noch mutlos mache. Betreffs der Strecke von Sonthofen über Hindelang und Oberjoch musst du dich auch noch mal genau informieren, denn mir wuselt da noch etwas im Hinterkopf herum, als sei dort auch eine Baustelle mit Sperrung am Werk. Aber aus meiner Sicht gibt es keine bessere Wahl als die Variante über die Silvretta. Da ist es nicht steil außer oben beim Vermuntstausee mal kurz um die 13 %. Und wenn du nicht an einem Samstag bei Superwetter über Mittag da rauf willst, sollte es auch mit den Mopeds gehen. Die Straße ist ja nicht schmal, so dass der Verkehr auch an dir vorbei kommt.
    Wenn du etwas ganz anders planen willst, wäre bei einer Version über die Schweiz der Albulapass oder auch der Splügen sehr zu empfehlen. Sind beide von deiner kommenden Seite her nicht besonders schwer und recht schön. Zu meiden ist aber bei allen Planungen die Strecke zwischen Thusis und Tiefencastel in Graubünden in beiden Richtungen, da sie längere unangenehme Tunnels hat, die man zu Teil durchfahren muss und nicht umgehen kann. Tunnels hast du zwar in Alpen immer mal wieder und solltest sowieso Licht mitnehmen, aber manche sind sogar lustig und gehören zu einer Tour wie das Salz in die Suppe.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 30.06.2017, 16:48 Uhr auf merida
    Hallo Daniel!
    Mein Thema mit der Steigerate habe ich ja nicht näher beschrieben, woher ich den Wert unterwegs ziehe. Ich weiß zwar, dass die Garmins so etwas anzeigen können, verzichte aber darauf, weil der angezeigte Wert zu stark schwankt und rechne es unterwegs immer im Kopf in 10 Minuten Abständen. Man hat ja die aktuelle Höhe normalerweise im Display, die Starthöhe des Anstiegst im Kopf und die Startzeit des Anstiegs auch. Ebenso sollte man die Zielhöhe im Kopf haben und sonst auch gerne noch ein paar Zahlen. Selbst, wenn man mit einem primitiven Steigungsanzeiger fährt, könnte man die aktuelle Steigerate einfach errechnen: Steigung in % mal Geschwindigkeit in km/h mal 10 gleich Höhenmeter pro Stunde.
    @ Flori: Pi mal Daumen: Tourenradler liegen bei Steigungsraten bis vielleicht 600 / 800 m pro Stunde (je nach Gewicht), Rennradler von meiner Sorte auch, viele deutlich darüber, besser trainierte Leute auch mal bei 1200 - 1400 m, durchgedopte Bergprofis (z.B. damals Marco Pantani) bei bis ca. 1800 m pro Stunde. Für dich gibt es keinen Zielwert, sondern zunächst einmal, dass du ein Gefühl für die Pässe entwickelst und eigene Erfahrungen sammelst.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 30.06.2017, 16:51 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Können wir uns überhaupt noch daran erinnern, welche Touren wir mit welchen Rahmenbedingungen mit 22 Jahren gemacht haben?
    Griesalp/Kanton Bern mit 28 % Steigung auf Naturstraße mit 42/26 und Riemchenpedalen. Und dann kam der Bus entgegen...
    Viele Grüße, Uwe
  • Ernst8953, 30.06.2017, 17:09 Uhr auf merida
    Bei der Trittfrequenz wird es kleiner als 70 mit grosser Wahrscheinlichkeit schon werden? Bei mir hört bei 70 der Spass definitiv auf. Dann ist meine Uebersetzung zu gross.

    Gruss
    Ernst
  • Uwe, 30.06.2017, 18:00 Uhr auf Ernst8953
    Hallo Ernst!
    Das ist "original" nicht so vorgesehen, da das Parallelogramm des Schaltwerks eigentlich zu kurz ist. Es geht da nicht um den Arm mit den Schaltröllchen, den es ja in verschiedenen Längen gibt. Du und deine Tochter habt beide das Glück, dass es in euren Rahmen gerade so passt und ich habe Glück, dass es in meinem Rahmen gerade so noch mit dem 30er geht. Die neueren Modelle sind etwas großzügiger konstruiert.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 30.06.2017, 21:46 Uhr auf Uwe
    Uwe,mit 22 Jahren hatte ich mit radfahren noch nichts am Hut,da war ich mitten im Studium,rauchte 15 Attika pro Tag ,das 1. Examem drohte am Horizont und die Paukerei ging so richtig los.Radfahren war erst mit 29/30,aber da in der Tat mit der damals üblichen Campa 42 zu maximal 26.Stilfser oder Auronzohütte mit 42/23 kein Problem,und alles im Sitzen.Mit Puma Schuhen mit Holzsohlen,auf die man die Platten für die Campa Plattformpedale nageln mußte.Und mit kratzigen Wolltrikots.Und der Ford Escort oder der Käfer waren auch dauernd hii,wenn sie einem vorher nicht unterm Arsch wegrosteten.....

    Wenn man es so sieht,hat der Threadersteller mit 22 Jahren,einem Cube Litening und 34/ 28 und der größtmöglichen Möglichkeit einer Materialschlacht ein Luxusproblem ;-)

    Nostalgische Grüße Günter
  • Uwe, 30.06.2017, 21:59 Uhr auf Cinelli09
    Mit 22 Jahren endete mein erstes Radleben und da Eheleben begann ;-) Die letzte Fahrt mit dem Rad war die besagte Tour zur Griesalp. 10 Jahre später begann mein zweites Radleben zusammen mit unserem damals 8-jährigen Sohn. Der erste Alpenpass war damals Faschinajoch von der Walsertaler Seite. Am Passkiosk lagen die Zeitungen aus mit Ulle als Toursieger auf der Titelseite und der Junior entdeckte, dass der Typ auf der Zeitung sein Trikot anhatte ;-)
    Damals war ich noch sportlich, jung und schön. Jetzt nur noch ... , ... und ...
    So ändern sich die Zeiten.
    Viele Grüße, Uwe
  • Flugrad, 01.07.2017, 03:57 Uhr auf owlflori
    Hallo Flori,
    zur Silvrettastraße gäbe es nach dem letzten Ort, Partenen, an der Nordrampe, noch eine schöne Alternative auf sehr ruhiger Straße mit weniger Höhenmetern: das Zeinisjoch. http://www.quaeldich.de/paesse/zeinisjoch/
    Das Oberjoch bei Sonthofen ist derzeit offen. Falls dort doch eine Sperrung ist (kommt immer mal wieder vor wegen Felssturz oder Bauarbeiten), kannst Du theoretisch auch über das Königssträßchen http://www.quaeldich.de/paesse/koenigsstraesschen/
    ausweichen: ebenfalls fast verkehrsfrei. Mußt Dich halt am besten vor Ort erkundigen.
    Am Arlberg gibt es - wie schon von Uwe geschrieben - nichts zu holen: keine Ausweichroute vor Ort und Vollsperrung für Räder.
    Was kleine Sträßchen anbelangt: Lade Dir am besten den quäldich-Tourenplaner auf den Computer. Dann kannst Du mögliche Routen zusammenklicken samt Profil.
    Gruß
    Ulrich
  • Uwe, 01.07.2017, 09:17 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich!
    Das Zeinisjoch habe ich insofern bewusst "verheimlicht", da Flori wohl bisher noch nie mit dem Rad in den Alpen unterwegs war und eventuell am Zeinisjoch den Mut verlieren könnte, da es ja nun kein Hügelchen ist, sondern im Kern schon recht dauersteil. Zeinis ist natürlich für den Liebhaber ruhiger Kleinststräßchen ein herrliches Kleinod und vielleicht fast noch schöner als direkt über Silvretta (ist Geschmacksache). Das Gesamtpanorama finde ich an der Silvretta monumentaler, da die Silvrettagruppe die am stärksten vergletscherte Gruppe der Alpen in dieser Höhenlage ist. Zeinis führt ja nicht durch die Sivretta, sondern durch den Verwall, der als Gebirge total anders strukturiert ist.
    Noch ein Satz zu QD-Tourenplaner. Er ist aus meiner Sicht das beste Tool zum Planen von Rennradtouren, ersetzt aber nicht einen Blick in eine gute Karte und die Recherche auf Satellitenbilder in GoogleEarth oder GoogleMapa (zumindest wenn es um den Zustand kleinster Wege geht). Leider gibt es im Tourenplaner immer wieder Wege, die in Sachen Wegoberfläche nicht gepflegt sind und leider komplett in den Dreck führen.
    ...Touren planen, eins meiner liebsten Themen, selbst wenn es nicht mal meine eigenen Touren sind...
    Viele Grüße heute mal aus dem Edertal, Uwe
  • Cinelli09, 01.07.2017, 17:12 Uhr auf Uwe
    Ich glaube,das ganze ist hier zu einem Selbstläufer unter und zwischen den hinlänglich bekannten und stets verdächtigen QD-Usern geworden,während der Ausgangsfragesteller wegen akuten Interessewegfalls in die Weiten des Netz-Alls entschwunden ist.......
  • AP, 01.07.2017, 17:47 Uhr auf Cinelli09
    Wahrscheinlich ist er mit dem Flieger nach Verona und sitzt jetzt mit dem Prosecco auf der Piazza vor dem Theater da....

    Ihr habt ihm ja auch alles vermiest von wegen Arlberg gesperrt und zu große Gänge. Junge Menschen muß man machen lassen....
  • Cinelli09, 01.07.2017, 19:51 Uhr auf AP
    Ja was denn,hätten wir ihn über den gesperrten Arlberg scheuchen sollen mit der Folge Festsetzung im Stänton Knast (in Gesellschaft anderer österreichischer Knastgrößen wie z.B. ihn hier http://diepresse.com/home/innenpolitik/5204304/Grasser-muss-nach-13-Jahren-vor-Gericht ) und zur Strafe 8 Stunden https://www.andreas-gabalier.at/ hören und zugucken.

    Das Leben schon mit 22 versaut?
  • Teetrinker, 01.07.2017, 23:14 Uhr auf merida
    Abhilfe zur stark schwankenden Steigrate: Nicht "VG" anzeigen lassen, sondern "VG30". Das ist die über die letzte halbe Minute gemittelte Steigrate, die wenig schwankt und die ich sehr hilfreich finde (besonders als Guide in der Gruppe).
    Gruß, Tilmann
  • owlflori, 01.07.2017, 23:38 Uhr auf AP
    Nö, nicht so direkt. Bin nur gerade unterwegs ohne Notebookzugang.
  • Flugrad, 02.07.2017, 00:26 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    das Zeinisjoch habe ich jetzt nicht so viel schlimmer gefunden als die Silvretta. Zumindest ist das schon mal eine Übung fürs Timmelsjoch (das für einen Neuling wirklich nicht zu verachten ist). Und das Furkajoch ist auch nicht anspruchsloser.
    Bei den Tourenplaner-Straßen hast Du sicherlich recht. Da steht man bisweilen richtig im Dreck, obwohl der werte Schöpfer des Tracks das Straßenstück als asphaltiert markiert hat. Im Vorarlberger Rheintal ist das aber nicht relevant, weil dort so ziemlich alles asphaltiert ist. Was anderes ist es allerdings, wenn man wirklich flott pedalieren will. Dann kann man auf den Kleinsträßchen dort bisweilen schon ziemlich verzweifeln ob der Hakenschlagerei.
    Gruß
    Ulrich
  • AP, 02.07.2017, 16:47 Uhr auf Cinelli09
    Sag mal, du kennst dich doch aus.

    Ich liste mal ein paar Symptome auf (bin gerade im Radurlaub und die Läden machen erst domani pomeriggio auf):

    - bei Schlägen oder hohen Geschwindigkeiten lautes schleifendes Geräusch im Tretlager (glaube ich)

    - ziemliche Vibrationen

    - Schaltwerk nicht mehr straff

    - Problem verstärkt sich beim Rückwärtstreten und verschwindet beim Vorwärtstreten

    Gruß
  • merida, 02.07.2017, 17:43 Uhr auf Teetrinker
    Hab ich schon gemacht, fand ich aber auch nicht so den Bringer
  • Uwe, 02.07.2017, 17:55 Uhr auf merida
    Hallo!
    Ich denke mal, dass ein 5 Minuten-Schnitt sinnvoll wäre. Da ist das Rauschen der Einzelmessungen weitestgehend kompensiert.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 02.07.2017, 18:20 Uhr auf AP
    Was hast Du für einen Innenlagertyp ? Nackel mal an der Kurbel ob da Spiel ist.
    Was ev. Tretlagerproblem mit "nicht straffem" Schaltwerk zu haben könnte,ist mir spontan auch nicht gegenwärtig

    Mach mal eine genaue Sichtprüfung des Schaltwerks,Ev, ist eine der Federn gebrochen.Ganz banal könnten auch die Schaltwerksröllchen abgenutzt sein,das führt zu Vibrationen und überträgt sich auf die Kette,
  • AP, 02.07.2017, 18:33 Uhr auf Cinelli09
    Ok, ich schau mir mal das Schaltwerk näher an..

    Gruß und danke, gehe jetzt einen Frust-Vino-Bianco saufen. Über meine Mißgeschicke in den vielen Radurlauben kann ich langsam ein Buch schreiben.

    AP's worst disaster or how I did not conquer the Alps by bike
  • Cinelli09, 02.07.2017, 19:11 Uhr auf AP
    Bist Du in Italia und wenn ja wo ? Ev. kann ich mit einem officina Tip weiterhelfen.Mich triffts letztens auch häufiger,zuletzt mit einer gebrochenen HR-Felge (5cm langer Riß in der Bremsflanke).Die Tour konnte mit größter Mühe zu Ende gefahren werden,aber am Ende Reifenkarkasse durch und deshalb 2 Schlauchplatzer.Der Tag war per saldo für die Tonne....
  • Uwe, 02.07.2017, 22:32 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Der Freilauf von deinem Hinterrad ist vermutlich total fratze.
    Klackern und Schlagen bei unregelmäßigem Straßenbelag und dadurch nicht ganz homogenem Tritt lassen auf Spiel im Freilauf schließen.
    Schleifendes Geräusch kann ebenso aus dem Freilauf bzw. der Lagerung des Hinterrrads kommen.
    Schaltwerk im Schiebebetrieb schlapp kann auch ein lahmer Freilauf sein.
    Also: Rad raus, Freilauf prüfen.
    Viel Erfolg und viele Grüße, Uwe (gestern im Kreis MR einen nassen A.... geholt)
  • Flugrad, 03.07.2017, 03:00 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    Folge einer hessischen Wasserstrahlbekämpfung Deiner NRW-Invasion? Erbarmen, die Soester kommen, Schnell die Wasserwerfer raus!
    Gruß
    Ulrich
  • owlflori, 03.07.2017, 10:34 Uhr auf artie_1970
    Ehm ich glaube da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Für die ganze Tour habe ich 2 Wochen Zeit, aber ich möchte noch ein bisschen durch die Po Ebene fahren. Eine Alternative zu Bludenz und Silvretta wäre doch das hier: https://www.naviki.org/de/naviki/route-planen/#p=47.01659286193415,9.542724341154098&z=8&d[0]=47.570141,10.18951&d[1]=47.51733,10.27255&d[2]=47.49176,10.5663&d[3]=47.284382,10.6376&d[4]=47.238152,10.74079&d[5]=46.967178,11.00611&d[6]=46.905312,11.09743&d[7]=46.669579,11.15932&d[8]=46.066422,11.12571&d[9]=45.438492,10.99248&rp=racer An der Tour im Link finde ich gut, dass vorher noch das Hahntennjoch kommt und da quasi noch das Pässefahren "austesten" kann und nicht gleich als ersten Pass sowas wie das Timmelsjoch vor der Nase habe. Davon abgesehen, dass ich so wie es aussieht eh 2 oder 3 Tage vor der Tour im Allgäu ankommen werde und wahrscheinlich ein oder 2 kleinere Touren machen werde (insklusive kleinerer Pässe)

    Die verbaute Schaltung ist eine Ultegra DI2 6870.

    Gestern bin ich den Großen Feldberg hoch gefahren und brauchte 43min.
  • Cinelli09, 03.07.2017, 11:25 Uhr auf Uwe
    In der Tat,Freilauf-Defekt klingt anhand der Problemschilderung auch plausibel......
    Theoretisch könnte auch die Achse der HR-Nabe gebrochen sein und das ganze wird nur noch vom Schnellspanner zusammengehalten...

    Ferndiagnosen wie immer schwierig.
  • AP, 04.07.2017, 07:52 Uhr auf Uwe
    Ich glaube, das könnte es sein. Habe den Urlaub beendet und gehe gleich mal zum Mechaniker....

    Gruß
  • Cinelli09, 04.07.2017, 11:07 Uhr auf AP
    Warum deshalb gleich den Urlaub abbrechen.Hattest kein Zweitrad oder zumindest einen zweiten LR.Satz dabei ?
  • AP, 04.07.2017, 17:51 Uhr auf Cinelli09
    Heute wäre ich sowieso zurückgefahren, la familia kommt aus la terra zurück (immer noch nicht independent).......habe auch nur die Räder am Rad.....und das Zweitrad steht auf der anderen Seite der Pyrenäen
  • Cinelli09, 04.07.2017, 20:45 Uhr auf AP
    Jetzt sind wir nur noch über die Auflösung Deines technischen Problems gespannt.Am Ende ist es ein Rahmenbruch im Bereich des Tretlagergehäuses,dann gibts gegenüber der Finanzchefin wenigstens eine tragfähige Begründung für einen update ;-)

    (Die Bayern und die Katalanen sollten sich mal zusammentun.....letztere haben das gute Wetter,erstere das gute Bier und den Leberkaas...beide zusammen einen Unabhängigkeitsdrang von der Zentralverwaltung.. und die jeweilige Sprache versteht auch keine Sau ;-)
  • owlflori, 05.07.2017, 12:15 Uhr auf merida
    Ich nutze die regelmäßig und finde die schon relativ nützlich um sich selbst bissel zu bremsen. Am Großen Feldberg war die VG30 eine große Hilfe. Ich hatte da zB. Steigraten zwischen 600 und 1047m pro Stunde auf dem Display (Hauptsächtlich aber eher zwischen 650 und 800m pro Stunde)
  • AP, 06.07.2017, 18:19 Uhr auf Cinelli09
    War der Freilauf....ist gewechselt.

    Wobei ja Josef Sparbüchs mit den Bayern nicht so warm geworden ist, auf den Bildern vom Oktoberfest zieht er ein Gesicht, als säße er in Madrid bei der corrida in der Sonne....
  • Uwe, 06.07.2017, 22:56 Uhr auf AP
    Es geht ja nichts über eine gute Ferndiagnose ;-)
  • Cinelli09, 07.07.2017, 10:37 Uhr auf AP
    1:0 für unseren angeblichen "Nicht-Techniker" "Nichtsportler" UWE !!!!!

    (Der Pep saß ja dauernd nur im Schumann`s rum - das war seine Welt,nicht die Wies`n)
  • Uwe, 07.07.2017, 15:56 Uhr auf Cinelli09
    Ich bin zwar beruflich Techniker, aber nicht direkt ein Rad-Techniker, auch wenn ich da schon mal Hand anlege. Aber einen Freilauf hatte ich schon mal kaputt und durfte ihn tauschen. Deshalb kannte ich die Symptome.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 07.07.2017, 16:31 Uhr auf Uwe
    Das stinkt mir ja,ich hatte schon mehrere Freiläufe kaputt und kenne deshalb sehr wohl auch die Symptome,kam aber vorliegend nicht auf diese Problemvariante.......ein nicht wieder gut zu machender Gesichtsverlust.Wär ich Japaner,müßt ich Harakiri begehen ;-)
  • Uwe, 07.07.2017, 17:32 Uhr auf Cinelli09
    Naja, trotzdem giltst du aber hier als der Fachmann, wenn es um Kompatibiltätsfragen geht. Das muss man einfach neidlos anerkennen. Da kann sonst noch der Lowrider und AndreasS mitreden, aber danach kommt lange nichts...
    Hm, eigentlich ging es aber hier mal um eine Tour vom Allgäu nach Italien... Es waren mal wieder die größten Threadverbieger aller Zeiten am Werk ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 08.07.2017, 16:21 Uhr auf Uwe
    Diesmal waren aber nicht wir die Verbieger,sondern der geschätzte Kollege AP mit seinem semi-katalanischen Techniksidekick ;-)
  • artie_1970, 08.07.2017, 16:38 Uhr auf owlflori
    Servus Flori,

    wenn du keine Termine in der Po-Ebene hast, wuerde ich mir die schenken. Zersiedelte, brettebene Industrie-"Landschaft". Das Ding gilt es eher zu vermeiden als zu beradeln.

    Zu deiner Planung: Von Immenstadt aus (urspruenglich war von Bodensee die Rede) ist die Variante ueber Ober- und Hahntennjoch naheliegend und auch recht huebsch. Die Silvretta halte ich allerding fuer deutlich schoener und etwas einfacher. Der Schlussanstieg des Hahntennjochs ab dem Schild "Erholung in Boden" ist naemlich keine Erholung. (-:

    Egal, wie du es machst, das Timmelsjoch ist sowieso nicht der erste Pass der Strecke, du kannst genauso an der Silvretta das Paessefahren "austesten". Ich verstehe auch nicht, warum du die zahllosen Schoenheiten am Wegesrand weglaesst. Die sind alle sehenswert und liefern nicht nur Hoehenmeter, sondern vor allem Landschaft. Von OWL kannst du nicht mal eben am Wochenende zum Monte Baldo wie die Muenchner. Und warum tust du dir ab Timmelsjoch einen "Talhatscher" von 200 km Laenge an, wenn du vom Salten aus Prachtblicke in die Dolomiten und auf die Ortlergruppe haben kannst? Der Anstieg vor Verona in Richtung Passo Fittanze ist ziemlich heftig, aber ohne grosse Aussicht. Meine Wahl waere das zum Einstieg nicht.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 08.07.2017, 20:59 Uhr auf artie_1970
    Axel,wenn man Deine Er-"fahrungen" so liest,kommt man auch zwangsläufig zu dem Schluß,daß Du die letzten 20 Jahre mehr aufm Fahrrad denn an einem Arbeitsplatz gesessen bist ;-)

    Saluti Günter (das nächste Biertreffen terminierst Du bitte so,daß ich nicht ausgerechnet an dem Termin aufm Rad sitze.Aber jetzt bin ich eh erst mal großflächiger wech)

    Am Fittanze war doch das hier oder https://www.youtube.com/watch?v=QhdVr2Cn1OY
  • artie_1970, 21.07.2017, 21:00 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    so arbeitsscheu wie du Dauerurlauber bin ich nicht. (-:

    Aber ein Freund verlaesst sich auch vertrauensvoll auf die Reiseplanung von "Axel-Tours". Meine Empfehlungen kann ich guten Gewissens empfehlen. (-;

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 21.07.2017, 21:17 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Der Günter ist weg. Hat neulich in irgend einem Thread angesagt, dass es vorerst sein letzter Post für mindestens 3 Monate ist. Demnach ist er jetzt wirklich in Südamerika unterwegs.
    Ich hoffe mal, dass er dann gesund und munter zurück kommt und uns hier berichtet, wie es gelaufen ist.
    Das Forum ist schon irgendwie etwas langweilig geworden... Ist niemand mehr da, der gegen alles und jeden rumstänkert und mir hilft, die Threads anständiger Leute zu verbiegen.
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
  • artie_1970, 21.07.2017, 22:20 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    danke fuer den Hinweis, wusste ich schon (wir sind auch privat in Kontakt). Beim Thread-Verbiegen kann ich dir helfen (ich bin sogar alt genug, um zu wissen, wie man das seinerzeit in Usenet-Foren netiquette-gemaess gemacht hat und werde kritisch beaeugen, ob dir das auch gelingt): Ich kann nur empfehlen, sich mit den (schriftlich fast schon vertrauten) alten Bekannten auch mal in echt zu treffen. Radler sind stoffwechselbedingt tendenziell entspannt und fast immer nette Leute. Mein Treffen mit "poli" in Winterthur (im Rahmen einer Dienstreise) war ebenso anregend wie das mit "didimuc" hier in Minga und mitschuldig an meinem Wallis-Trip naechste Woche mit steilen, schoenen Schweizer Schotter-Sackgassen.

    Erinnere mich bitte daran, wenn ich mit einem Kollegen aus Menden das Sauerland unter die ex-NRW-Raeder nehme.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 26.07.2017, 15:25 Uhr auf Uwe
    Uwe,Reise vorzeitig beendet im Straßengraben.Ein kolumbianischer Trucker hat mich von hinten abgeschossen,Rad Totalschaden,2 Rippen gebrochen,leichte Lungenquetschung und Schlüsselbein rechts übern Jordan.Aber sonst munter (Rückflug war ne Qual),viel Glück gehabt,hätt ganz böse ausgehen können.Jetzt erst mal Zwangspause,von Südamerika bin ich fürs erste geheilt....hätte natürlich auch am Stilfser passieren können

    G.
  • Uwe, 26.07.2017, 16:27 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Was für ein Murks! Gut, dass du wenigstens überlebt hast und demnach nicht auf den Rollstuhl umsteigen musst.
    Gute Besserung!
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 26.07.2017, 17:01 Uhr auf Uwe
    Danke. Ja, da war der Wurm drin. Ich bin mir auch nicht sicher,ob ich das Projekt überhaupt nochmal angehe,da sind schon richtige Hänger drin,z.B. 40km schnurgerade carreteras mit einem 50cm breiten Seitenstreifen,wo die bekifften Trucker entlangrauschen.So is es ja auch passiert.Als mitteleuropäischer "verwöhnter" Alpenradler sollte man sich das eigentlich nicht antun.Die meisten Mitstreiter aus Nordamerika,Südafrika und Australien sind oder waren da ja auch nicht so verwöhnt,für die ist das teilweise schon das höchste...

    Saludos Günter
  • hschillo, 26.07.2017, 17:24 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Güner,
    auch von meiner Seite gute Besserung.
    Sieh zu, dass Du wieder auf die Beine (Räder) kommst. In den heimischen Gefilden sollte es genug truckfreie Sträßchen für die nächsten Jahre geben..

    Herzliche Grüße
    Helmut
  • Cinelli09, 26.07.2017, 17:35 Uhr auf hschillo
    Hallo Helmut,danke.4 bis 6 Wochen Zwangspause sind verschmerzbar,v.a. bei dem derzeitigen "Sommer" hierzulande
    Was haben wir gelernt : Schuster bleib bei deinen Leisten ;-)

    Grüße Günter
  • Uwe, 26.07.2017, 17:41 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Mach doch einfach mal eine nette Alpenüberquerung mit allem Zipp und Zapp (womit wir wieder auf dem Weg zum ursprünglichen Thema wären). Da gibt es genug bekloppte Autofahrer und Mopedgeister, die dich über deinen eigenen Haufen fahren können und die sogar noch deine Schimpfkanonaden verstehen. Mit denen kannst du dich nachher nach EU-Recht (falls es so etwas überhaupt gibt...) oder Eidgenössischen Paragrafen herumstreiten. Und wenn es in Italien passiert, kannst du nachher auf dem Heimtransport bei deinem Kumpel Flarer schon ein neues Gerät bestellen.
    Viele Grüße, Uwe
    Übrigens hätte so etwas am Stelvio nicht passieren können, da sie dort keine LKW haben...
  • Cinelli09, 26.07.2017, 20:21 Uhr auf Uwe
    Also ich weiß nicht was schmerzvoller ist : bei dem momentanen Wetter eine Alpenüberquerung oder der kolumbianische Straßengraben ;-)
    Der Schadensersatz mit dem Camion-Fritzen wird dankenswerter Weise über den ADAC Auslandsschutzbrief (der überraschend auch in SA greift) abgewickelt.Ich rechne mit einer Verfahrensdauer von 3 Jahren,wenn da überhaupt was rüberwächst.Letztlich egal.Der ADAC hat sich i.ü. diesmal voll bewährt,insbes. im Zusammenhang mit den ärztlichen Fragen (die pfiffigen Ärzte dort wollten mir natürlich gleich ein 2.000 $ OP am Schlüsselbein ins Knie schrauben.Jetzt ist es getaped und basta).....muß man mal feststellen,Superservice.

    G.
  • Uwe, 26.07.2017, 20:30 Uhr auf Cinelli09
    Auch wenn ja gerne mal über gelben Verein gemeckert wird, von wegen Auto-Lobby und so, und auch manche Ansichten ihrerseits nicht besonders radfreundlich sind, so muss man aber bei den Leistungen und besonders bei der Abwicklung eines Problems nicht meckern. Da kann man es billiger und dann auch schlechter erwischen.
    Schöner ist es natürlich, wenn es ohne den ganzen Zinnober abläuft und man nur die Beiträge zahlt.
    Hast du jetzt erst mal einen Dauerkrankenschein?
    Viele Grüße, Uwe
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Trondheim - Oslo 2012

  • euphrasine, 07.01.2012, 18:10 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr
    Hallo liebe QD Gemeinde,

    ganz unerwartet habe ich um diesjährigen Weihnachtsfest von meiner Frau ein Flugticket nach Oslo geschenkt bekommen. Der Flug liegt - welch ein Zufall - genau in der Zeit in der das legendäre Langstreckenrennen Trondheim - Oslo stattfindet.

    Nun suche ich noch Mitstreiter, die dieses Jahr auch an der Veranstaltung teilnehmen möchten. Da ich keine Ahnung über Wind, Wetter und Topographie habe, möchte ich auf keinen Fall auf Zeit fahren und mich deshalb in der Langzeitgruppe (Zeitlimit 36 Stunden) anmelden. Wenn die Bedingungen es zulassen (Schlaf- und, Verpflegungspausen, Pannen, etc) habe ich aber so etwa in ca. 28 Stunden anzukommen.

    Wer Interesse hat darf sich gerne bei mir melden. Auch Erfahrungen von ehem. Teilnehmern sind gerne willkommen.

    Gruß

    Stefan

  • Allgäubiker, 09.01.2012, 14:53 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr
    Hallo,
    Ich bin dieses Jahr auch angemeldet. Nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal dabei war. Es ist ein ganz tolles Event; darum wollte ich auch gleich noch mal hin.
    Was die Topographie betrifft: Für QD-Fans kein Ding. Es geht zwar von Meereshöhe (Trondheim) bis auf 1070m ("Dach" Hjerkinn auf dem Dovrefjell), allerdings verteilen sich die 1000 Höhenmeter auf 170km! Will sagen: Über weite Strecken nimmt man die Steigung gar nicht wahr. Erst kurz vor der Hochebene Dovrefjell bemerkte ich spürbare , aber immernoch sehr moderate Steigungsprozente. Von HJerkinn bei Kilometer 170 bis Lillehammer (ca. bei Kilometer 360) geht es genauso gemachlich nur bergab (ein kurzes Stück davon etwas steiler bergab von Hjerkinn nach Dombas). Zwischen Lillehammer und dem Ziel kommt das berüchtigste Stück, da stetig wellig -allerdings auch längst nicht in dem Mass, in dem wir unsere deutschen Mittelgebirge kennen.
    Mein Fazit von der ersten Teilnahme:
    Keine Angst vor der Langstrecke! Es ging (viel) besser als ich dachte. Ich war mit 413/4 Jahren und mitten in der erst zweiten Rennradsaison dabei. Trotzdem war ich nach 19 Stunden und 17 Minuten im Ziel. Zwar kam nach Lillehammer ein gewisser "toter Punkt", der aber schnell überwunden war. Insgesamt war ich nie wirklich platt. 80 km vor dem Ziel bin ich gestürzt - wäre das nicht passiert, hätte ich sogar eine 18er Zeit gehabt. Obwohl ich bestimmt über 180 km keine Gruppe hatte.
    Mein Tipp: Am leichtesten geht es in einer Gruppe. Darum vielleicht besser für Samstag morgen als Freitag abend anmelden. Dann kannst Du Dich an Gruppen anhängen und in deren Sog sind wirklich ungekannt hohe Geschwindigkeitsschnitte drin. Dieses Jahr gibt es übrigens ein deutsches Team, das auch noch Mitfahrer sucht: Das Vitargo-Germany Team von Axel Fehlau, DEM deutschen Trondheim-Oslo-Kenner schlechthin. Da fahre ich auch mit. Es gibt, je nach eigener Zeitambition, eine 16er, eine 18er und eine 20er Gruppe. Man trifft sich übrigens in Trondheim; es ist also keine sauteure Pauschalreise: Jeder schaut allein, wie er nach Trondheim hin und von Oslo wegkommt und zahlt auch nur die Anmeldegebühr. Auf Wunsch kann aber der Radtransport über Axels connections gebucht werden: Hin und Zurück für 120 Euro.
    Nach meiner Erfahrung brauchst Du Dich nicht vor der Teilnahme in einer Gruppe fürchten, die beispielsweise 20 Stunden ins Visier nimmt. Es geht besser als man denkt. Und wenn es je nicht geht, klinkst Du Dich aus und stärkst Dich an der nächsten Labe und fährst entweder allein durch oder lässt Dich wieder von einer Gruppe mitziehen, wenn Du Dich besser fühlst.
    Wenn Du Ausführlicheres hören oder Fragen loswerden willst (ich kann Dir da etwas zu meiner Vorbereitung sagen), dann ruf mich einfach an. Unter 07444/9502931 bin ich abends gut erreichbar.
    Liebe Grüße,
    Ole
  • euphrasine, 09.01.2012, 15:12 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hi Ole,
    danke schon mal für die ausführlichen Informationen. Ich komme gerne auf dein Angebot zurück. Mit Axel Fehlau hatte ich bereits Kontakt ...

    Gruß
    Stefan
  • berg_max, 16.01.2012, 09:27 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr
    Hallo Stefan,

    habe ich dich richtig verstanden und du startest schon Freitag abend? Bei vernünftigem Training würde ich dir davon abraten (5.000 km sollten schon sein, auch die ein oder andere Fahrt in der Dunkelheit wäre gut) . Wenn du schon Kontakt zu Axel hattest und er dieses Jahr auch wieder einen Vitargo-Team-Slot bekommt, würde ich mich dahin ummelden.

    Ich bin selbst 4 x gefahren - sowohl in der Gruppe als auch solo. Der Weg ist recht einfach zu finden und perfekt ausgeschildert. Allerdings solltest du für die - wenn auch kurze - Dunkel-Phase ein gutes Licht dabei haben. Du findest im Internet unter styrkeproven.no eine detaillierte Streckenbeschreibung mit Angabe der Versorgungspunkte. Diese sind Lebensmittelmäßig mit allem ausgestattet, was du unterwegs brauchst.

    Unterwegs wirst du je nach Startfenster immer wieder von Gruppen "aufgesogen", denen du dich zumindest temporär anschließen kannst - Ole hat das sehr gut beschrieben. Damit sollten für einen geübten Radsportler auch Zeiten deutlich unter 28 Std. realisierbar sein. Übrigens kann auch das Studium der Anmeldelisten Aufschluß darüber geben, wen man so hinter sich alles noch erwarten kann .....

    Wichtig ist, dass du dich Kleidungsmäßig auf alle Wetterbedingungen einstellst. Vor 3 Jahren hatten wir auf der Strecke am Dofrefjell 4 C, Regen, Hagel und Starkwind und 2 Std. später 26 C und Sonne. Es wäre also durchaus sinnvoll, wenn du auch lange Handschuhe mit nach Norwegen nimmst. Was du dann mit auf die Strecke mitnimmst, kannst du ja vor Ort entscheiden. Ohne Regen habe ich es in den 4 Jahren noch nie geschafft.

    Weitere Infos bekommst du unter styrkeproven.de - der offiziell genehmigten Seite von Axel. Da sind auch Berichte einzelner Finisher hinterlegt, bei derem Studium du weitere Tipps bekommst.

    Ganz wichtig: Im Ziel ist die Verpflegung einfach nur mies. Da sich das Ziel in einem Gewerbegebiet befindet, kannst du nirgends was kaufen und der Veranstalter hat es letztes Jahr immerhin auf eine halbe Pizza, 0,4 l Cola und 1 Würstchen gebracht. An einem Büdchen gabs noch sündhaften teuren Kaffee und das wars. Wenn möglich, stecke dir auch noch eine warme Leichtdecke und Isomatte o.ä. ein - die Schlafmöglichkeiten im Ziel sind eher eingeschränkter Natur.

    Das sind aber auch die einzigen Wehrmutstropfen.

    Falls du in Trondheim noch kein Hotel hast: das Singsakker Sommerhotel wäre eine empfehlenswerte Adresse. Es handelt sich um eine internationale Begegnungsstätte mit sehr einfacher Ausstattung (quasi Jugendherberge light), aber sehr sauber. Da kannst du das Rad sogar mit aufs Zimmer nehmen. Am Startwochenende ist das Haus voll von Radsportlern und man hat interessante Möglichkeiten, sich auszutauschen. Auch bis zum Start bzw. in die sehenswerte City ist es nicht weit.

    Leider werde ich selber dieses Jahr nicht starten können - allen Versuchen zum trotz habe ich es zeitlich nicht organisiert bekommen. Trotzdem - dir bereits jetzt eine gute Vorbereitung und ein tolles Rennen - es erwarten dich tolle Landschaften, sehr sehr nette Menschen und ein intensives Radsporterlebnis.

    Gruß
    Roland
  • euphrasine, 17.01.2012, 07:24 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Hi Roland,

    vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Je mehr Informationen ich bekommen, desto klarer wird es mir, dass ich vermutlich in dem Team von Axel Fehlau um 8:09 Uhr mit der 20er Gruppe starten werde. Dann versuch ich auf jeden Fall bis Lillehammer bei der Gruppe zu bleiben. Falls ich dann eine Schlafpause brauche, werde ich mir die dann nehmen und mich dann wieder einer anderen Gruppe anschließen ...

    Gruß

    Stefan

  • Allgäubiker, 18.01.2012, 07:01 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Hallo Roland,
    Du bist also auch auf der Quäldich-Site? Ab Lillehammer bis zu meinem Sturz 80km vor Oslo sind wir zusammen gefahren. Ich war der im schwarzen Quäldich-Outfit. Wo hast Du die halbe Pizza im Ziel bekommen? Da ich ja meinen Geldbeutel verloren hatte und nix kaufen konnte, musste ich hungrig in den Schlafsack. Übrigens: Die Polizei hat meinen Geldbeutel gefunden - irgendwo am Aufstieg zum Dovrefjell. Den Ausweis haben die an die Osloer Flughafenpolizei gefaxt. So konnte ich verzugslos nach Hause fliegen - für mich ein echtes Wunder.
    Das ist übrigens die Gefahr langer Handschuhe: Kein Gefühl in den Fingern und deshalb die Möglichkeit, beim Herausfingern von Gels und Riegeln den Geldbeutel samt Ausweis zu verlieren :-( Und ohne Geld in Norwegen ist fast so schlimm wie ohne Geld in der Schweiz ;-)
  • Allgäubiker, 18.01.2012, 07:13 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf euphrasine
    Hi Stefan,
    Ich sehe gerade, dass Du irgendwo südlich von Karlsruhe wohnst, oder? Da bin ich als Alpirsbacher nicht weit weg. Vielleicht ist ja eine gemeinsame Trainingsfahrt möglich?
    Übrigens habe ich für Deine Wohnlage einen guten Trainingstipp. Ich habe mich mental auf die Langstrecke vorbereitet, indem ich die Brevets mitfuhr, die zur Teilnahme bei Paris-Brest-Paris verpflichtend sind (an PBP habe ich nicht teil genommen; die Brevets waren meine persönliche TO-Quali); steigernd habe ich das 200er, 300er und 400er Brevet mitgemacht (kurz vor dem 600er war ich leider erkältet). UNd gleich zwei Leute kennen gelernt, die ich bei TO wieder traf. Die Brevets wurden von der ARA Breisgau in Freiburg durchgeführt. Weil das echte Langstreckenfans sind, führen die ihre Brevets auch in den Jahren durch, in denen PBP nicht stattfindet, also auch 2012. Die Brevet-Serie würde ich Dir empfehlen. Die Anmeldung kostet jeweils etwa 10 Euro. Die Brevets finden von Mitte April bis Ende Mai statt; jeweils Samstags. Die Termine sstehen für 2012 schon fest. Einfach ARA Breisgau googeln. Die haben einen sehr informativen Internetauftritt.
    In Freiburg wohnt auch David Steinbach, der als "Sportevent Consult" mit Axel Fehlau zusammenarbeitet und den Radtransport ünbernnimmt. Da kannst Du das Radl für den Transport nach FR bringen und brauchst nicht extra nach Köln.
    Gruß,
    Ole
  • euphrasine, 18.01.2012, 07:22 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hey Super!
    Ich wohne in der Nähe von Offenburg, Alpirsbach kenn ich natürlich, auch von einigen SURM Teilnahmen. Treffen können wir machen, aber erst mal mach ich GA Einheiten.
    Als Teil meiner Vorbereitung wollte ich eigentlich meine Bekannten an Bodensee und Algäu besuchen. Von hier nach Überlingen sind es ca. 150km, nach Leutkirch ca. 230km. Samstag hin, Sonntag zurück mit dem Schwarzwald dazwischen sollte passen. Das mit den Brevets ist aber auch ein guter Tip.
    Die Info mit David Steinbach ist optimal. Ich dachte eigentlich, dass ich mit dem Rad nach Köln fahre und anschließend mit dem Zug wieder zurück.
    So wäre es deutlich einfacher.

    Gruß

    Stefan
  • berg_max, 18.01.2012, 08:15 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hallo Ole,

    schön, sich mal wieder zu "sehen" - ich kann mich noch gut erinnern. Ich war ziemlich angefressen, weil ich eigentlich in Vorbereitung auf Paris-Brest-Paris die gesamte Strecke Trondheim-Oslo alleine fahren wollte. Das ist mir dann ganz einfach deswegen nicht gelungen, weil ich von den Gruppen nicht wegkam (nach vorne nicht und wenn ich gebremst habe auch nicht, weil mich dann die nachfolgenden Autos "mitgeschleppt" haben :-( - ich hab dann aus der Not eine Tugend gemacht und die herrliche Landschaft genossen - die Zeit war ohnehin "weg" und somit egal und so hatte ich 540 km Genuß.

    Es ist schön zu hören, dass am langen Ende auch bei dir alles gut gelaufen ist. Dass mit dem Ausweis wundert mich nicht - Norwegen ist DAS Land der Teamplayer und ich habe noch nirgends so viele nette Menschen erlebt wie dort - egal ob Bahnhof, Flughafen, Geschäfte ....

    Den Nachteil der langen Fingerhandschuhe habe ich für mich so gelöst, dass ich auf dem Oberrohr eine eigens dafür konstruiere Tasche befestigt, in der man locker mehrere Riegel und Gels verstauen kann. Dann sieht man, was man greift und muß nicht "gefühllos" in die Trikottasche greifen.

    Ich wünsch dir ebenfalls viel Erfolg in Norwegen
    Gruß
    Roland
  • berg_max, 18.01.2012, 08:20 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Nachtrag:

    Pizza, Cola und die Würstchen gab es im Zelt links neben dem Zieleinlauf - allerdings habe ich die erst zusammen mit der Cola ca. 1 Std. nach dem Zieleinlauf bekommen - morgens nach dem Schlaf so gegen 5 waren dann nur noch Würstchen da...

    Aufgrund der Erfahrungen aus den Vorjahren hatte ich allerdings genug zu Essen in meiner Reisetasche mitgenommen und so brauchte ich in Oslo weder am Bahnhof noch am Flughafen MC D oder sonst irgendein Lebensmittelgeschäft zu plündern.

  • berg_max, 18.01.2012, 08:35 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hallo Ole,
    und noch ein kleiner Nachtrag - Freiburg die 400 km sind wir auch zusammen gefahren - da habe ich die 400 und 600 km Quali gefahren .....
    Roland
  • Allgäubiker, 18.01.2012, 14:16 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf euphrasine
    Hallo Stefan,
    Ob ich noch mit Dir mithalten kann, wenn Du Dein GA1 Training verarbeitet hast :-) ? Ich bin während der Faschingsferien zum GA-Trainingslager in FR, weil das geplante Malle Trainingslager aus beruflichen Gründen storniert werden musste. Ich will da im Rheintal lang und flach trainieren. Vielleicht können wir da etwas ins Auge fassen?
    Zu David Steinenbachs Radtransport: Er fährt mit einem recht überschaubaren Kleinbus nach NO; Du solltest also zügig die Radmitnahme buchen, damit der Bus nicht schon voll ist: www.sporteventconsult.de. Übrigens hat David ein Geschäft in FR (kein Radgeschäft), mit dem er eine Filiale in Offenburg eröffnet hat. Vielleicht kann er Dein Rad sogar von Offenburg aus mitnehmen. Einfach fragen. Er ist sehr nett und hilfsbereit!
  • euphrasine, 18.01.2012, 14:24 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hallo Ole,

    gerne, zwischen Kaiserstuhl und Baden-Baden gibt es viele schöne und auch wenig befahrene Strecken. Die nahen Schwarzwaldausläufer kann man auch als Abwechslung einbauen.
    Mit David Steinbach habe ich bereits Kontakt aufgenommen und habe ihm gemailt, dass ich nahe Offenburg wohne.

    Gruß

    Stefan
  • Allgäubiker, 19.01.2012, 06:17 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Dann wären das schon drei, die ich von den Brevets her wieder traf! Die zwei anderen, einer aus Fellbach bei Stuttgart und der andere von Tübingen, sind als echte Randonneure übrigens auf dem Fahrrad von ihrem süddeutschen Wohnort nach Trondheim gefahren. Einer von beiden ist die Rennstrecke dann auf einem mountainbikeartigen, "tonnenschweren" Trekkingbike gefahren - unter 18 Stunden! Sind wir uns beim 400er persönlich begegnet?
  • Allgäubiker, 19.01.2012, 06:23 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf euphrasine
    Wunderbar. Deine Ortskenntnis wäre wirklich hilfreich.
  • berg_max, 19.01.2012, 08:37 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    ... bewusst nicht, sonst hätte ich dich sicher angesprochen. Allerdings hatte ich direkt am Start in Freiburg den totalen Systemausfall, d.h. keinen Tacho und kein Navi - daher habe ich mich an einen freundlichen Mitfahrer gehalten, mit dem ich dann auch die ganze Strecke zusammen gefahren bin.
  • Gast Allgäubiker, 19.01.2012, 11:05 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Das war bei mir ganz ähnlich: Der Garmin wollte nicht. Auch ich hängte mich beim 400er immer an Gruppen oder Einzelne. Einen, mit dem ich knapp 100 km von Konstanz durchs Hegau nach Beuron fuhr. Ohne es vorher zu wissen hatten wir sogar die gleiche Unterkunft im Vandrehjem Trondheim (übrigens billiger als Singsaker) und trafen uns beim Fahrrad-bereit-machen im Keller der JuHe wieder. A Propos Unterkunft: Gibt es im Singsaker, wo ich diesmal buchte, auch ein Start-kompatibles Frühstück? Ein solches wurde angenehmer Weise im Vandrerhjem angeboten. Früh genug um ohne Hektik und mit zeitlichem Abstand zur Startzeit nochmal richtig auf zu tanken.
  • berg_max, 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Gast Allgäubiker
    Frühstück wurde bisher am Renntag ab 5.30 angeboten -war umfassend (von Süss bis Fisch), mit Kaffee, Tee, Saft, Milch und allem, was man üblicherweise so braucht. Allerdings lohnt es sich, je nach Startzeit, etwas Wartezeit einzukalkulieren, da die meisten Radsportler auch pünktlich um 5.30 angestanden sind.
  • euphrasine, 10.07.2017, 12:00 Uhr
    nachdem ich inzwischen Trondheim-Oslo mehrfach gefahren (auch 2017) bin habe ich mich über meinen allerersten Formumseintrag zu diesem Thema sehr amüsiert.
    Hier mein Erlebnisbericht zum diesjährigen Rennen:
    http://www.armbruster-it.org/index.php/the-life/37-trondheim-oslo-2017-gegen-den-strom-zum-erfolg
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Reschenpass Süd-Nord

  • radler223, 06.07.2017, 16:34 Uhr
    hey,

    ich will im Sommer in einem Tag vom Vinschgau ins Allgäu radeln.
    Die geplante Route ist über den Reschenpass, Hantenjoch, Gaichtpass ins Allgäu.

    Die Nordauffahrt auf den Reschen soll auf dem Vinschgau-Radweg erfolgen. Die Abfahrt war über die Norbertshöhe geplant.
    Wo ich mir jetzt noch unsicher bin ist, ob ich auf der Reschenpassstraße ab der Kajetansbrücke bis nach Landeck fahren kann oder ob das verboten ist?
    Bzw. gibt es da noch andere Alternativen, denn die Straße ist ja doch recht viel befahren.
    Für den Reschenpass gibts leider keine alternative, da ich wirklch nur einen Tag Zeit hab.

    Hat da wer Erfahrungswerte oder sogar nen GPS-Track, den er mir zulassen kommen kann?

    viele grüße und danke
    radler223
  • Cinelli09, 06.07.2017, 16:58 Uhr auf Cinelli09
  • Cinelli09, 06.07.2017, 16:58 Uhr
    Auf der B 180 "Schnellstraße" ist zwischen nördlichem Ortsausgang Pfunds und Prutz Radverbot,Du muß am nördlichen Ortsausgang von Pfunds links ab auf die alte Straße,die über die Dörfer Lafairs/Schönegg/Tösens/Ried bis Prutz führt.In Prutz querst Du auf Höhe des Campingplatzes die B 180 und die Innbrücke,fährst rechts am Campingplatz vorbei auf alter Landstraße ca. 5/6km bis zu einer Brücke,die wieder über den Inn geht.Nach dieser Brücke gleich links der Radwegebeschilderung Richtung Landeck folgen.Bingo.

    Den Reschenpaß kann man von Mals oder Latsch weg auf ausgeschilderten Radwegen über Burgeis oder über Ulten und dann linker Hand am Haidersee und Reschensee entlag nehmen.Ab Reschen immer der Radwegebeschilderung folgen nach Nauders.Dort entweder über Norberthöhe/Engadin nach Pfunds oder direkt runter auf der Reschenbundesstraße,was seit kurzem für Radler wieder erlaubt ist.

    P.S. Den Reschenpaß von Mals bergauf würde ich NIE auf der Bundesstraße fahren,das habe ich früher manchmal gemacht und dabei Nahtoderfahrungen gemacht.Die Auffahrten über die oben beschriebenen Radrouten sind in etwa zeitgleich,zumindest die östliche Route über Ulten.
  • Uwe, 06.07.2017, 17:31 Uhr auf Cinelli09
    Hm, jetzt hat er die Frage zweimal gestellt und wir haben beide fast die gleichen Tipps gegeben ;-)
  • radler223, 06.07.2017, 18:34 Uhr auf Cinelli09
    Oh, falls ich die Frage doppelt gestellt habe, das war keine Absicht, sondern nen Versehen, dass ich den Beitrag wohl ausversehen zwei mal gepostet hab.
    Auf jeden Fall danke euch zwei, damit habt ihr mir bei der Planung sehr geholfen.

    Viele Grüße
    radler223
  • radler223, 06.07.2017, 18:39 Uhr auf Cinelli09
    Falls noch wer nen GPS-Track aufm Rechner hat, hab ich auch gute Verwendung dafür :)
  • Uwe, 06.07.2017, 22:58 Uhr auf radler223
    Das mit den Doppeleinträgen schaffen wir hier immer mal wieder und wissen auch nicht immer, was wir falsch gemacht haben. Macht also nichts.
  • Uwe, 06.07.2017, 23:27 Uhr auf radler223
    Habe die eine PM geschickt. Wenn du darauf antwortest, bekommst du die Datei.
    Hier im Forum solltest du keineswegs deine Mailadresse öffentlich bekannt geben.
    Viele Grüße, Uwe
  • radler223, 07.07.2017, 08:47 Uhr auf Uwe
    wo zweigts mir die PM denn an? ich find in meinen Profil keinen Reiter, wo auch nur annähernd nach nachrichten aussieht???
  • merida, 07.07.2017, 09:24 Uhr auf radler223
    Hier im Forum auf das Briefsymbol neben dem Usernamen klicken, dann kommst du auf eine Eingabemaske, mit der du PNs verschicken kannst. Der Empfänger bekommt dann eine Mail an die E-Mail Adresse mit der er hier registriert ist.
    Rückantworten gehen dann normalerweise direkt über E-Mail
  • Uwe, 07.07.2017, 15:52 Uhr auf radler223
    Wenn du eine ordentliche Mailadresse beim Anlegen deines Userkontos angegeben hast, dann bekommst du die PM als E-Mail an ebendiese Adresse.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 07.07.2017, 15:53 Uhr auf radler223
    Wie in den Medien heute veröffentlicht, ist die Reschenbundesstraße B 180 zwischen Kajetansbrücke und Nauders im Moment nach einem Felssturz mit Personenschaden komplett gesperrt.
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Reschenpass Süd-Nord

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Reschenpass Süd-Nord

  • radler223, 06.07.2017, 16:34 Uhr
    hey,

    ich will im Sommer in einem Tag vom Vinschgau ins Allgäu radeln.
    Die geplante Route ist über den Reschenpass, Hantenjoch, Gaichtpass ins Allgäu.

    Die Nordauffahrt auf den Reschen soll auf dem Vinschgau-Radweg erfolgen. Die Abfahrt war über die Norbertshöhe geplant.
    Wo ich mir jetzt noch unsicher bin ist, ob ich auf der Reschenpassstraße ab der Kajetansbrücke bis nach Landeck fahren kann oder ob das verboten ist?
    Bzw. gibt es da noch andere Alternativen, denn die Straße ist ja doch recht viel befahren.
    Für den Reschenpass gibts leider keine alternative, da ich wirklch nur einen Tag Zeit hab.

    Hat da wer Erfahrungswerte oder sogar nen GPS-Track, den er mir zulassen kommen kann?

    viele grüße und danke
    radler223
  • Uwe, 06.07.2017, 17:29 Uhr
    Hallo!
    Von der Kajetansbrücke talabwärts darfst du nur bis Pfunds auf der Hauptstraße fahren, was aber auch nicht sinnvoll ist. Von Pfunds bis mindestens Prutz ist die Straße eine Schnellstraße und sowieso aber auch noch per Beschilderung für Radler verboten.
    Meine Empfehlung: Guck dir die Strecke mal im Tourenplaner an. Da ist die verbotene Hauptstraße herausgenommen und du routest automatisch über die Nebenwege. Du kannst schon, wenn du über Norbertshöhe und Martina kommst, zunächst ein kleines Stück wieder auf der österreichischen Bundesstraße Richtung Nauders / Reschenpass aufwärts fahren und dann der Beschilderung folgend in den Rad- und Feldweg einbiegen, der unter der Kajetansbrücke durch talabwärts führt. Es geht natürlich immer mal verwinkelt durch die Orte und streckenweise kannst du zwischen mehreren Varianten wählen, aber diese Strecke lässt sich gut fahren. Von Prutz bis Abzweig Fließ geht es auch recht winklig zugange und einmal hast du eine Krafwerksanlage, wo du über ein kurzes Stück Gitterrostweg rollst und mal absteigen musst. Von Fließ bis Landeck bin ich nicht perfekt im Bild und eventuell musst du da mal auf die Hauptstraße.
    Übrigens kann man angeblich neuerdings auch wieder die Strecke von Nauders über die Hauptstraße (Tunnels und Galerien, zur eigenen Sicherheit Licht mitnehmen) zur Kajetansbrücke abfahren was ja jahrelang verboten war (Baustellen in den Tunnels). Dann darfst du aber vor der Kajetansbrücke den Abzweig nicht verpennen ;-) Dies Variante erspart dir vielleicht ein paar Minuten Fahrtzeit.
    Auch von Landeck bis Imst dürfte etwas nervig werden, zumindest wenn du die falsche Tageszeit erwischst. Da kenne ich die Nebenwege nicht.
    Übrigens ist vom Vinschgau aufwärts allemal eine der Versionen des Vinschger Radwegs zu nutzen, da die Hauptstraße sehr nervig ist und man dir gegebenenfalls die Ohren aus der Mütze fährt. Es hat zwar bei Burgeis mal ein kurzes Stück Kiesweg, der aber flach und auch mit dem Renner ordentlich fahrbar ist. Am Reschensee entlang hat es 3 verschiedene Varianten auf der Westseite, die jede für sich ihren Reiz hat. Die Ostseite hat keinen brauchbaren Radweg, sondern nervigen Autoverkehr und Kieswege als Alternative.
    Viele Grüße, Uwe
  • radler223, 06.07.2017, 18:42 Uhr auf Uwe
    perfekt danke dir!
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Rennrad Touren - Der Pausen Knigge?

  • KarawankenJodler, 16.06.2017, 10:05 Uhr
    Hallo, liebe KollegInnen!

    Ich bin seit März Rennrad (Cube Attain SL 2017) Neuling, es machen mir aber meine wöchentlichen Ausfahrten sehr viel Freude und man hat Lust auf mehr.
    Ich gehe mein Training so an, dass ich zwischen 50 und 75km ausfahre und langsam Erfahrung mit Höhenmetern sammle. Derzeit auf ca. 50km rd. 800 bis 1.000 Hm.

    Jetzt kommt aber meine Frage, auf die ich hier bislang keine Antwort finde. Wann und in welchem Umfange macht man bei Ausfahrten und in oder nach Steigungen Pausen?

    Im Ehrgeiz möchte man eine Runde von 3 Stunden "durchfahren", ich glaube aber nicht, dass dies im Sinne des Erfinders ist. Daher frage ich auf diesem Wege einmal die Erfahrenen unter Euch.
  • Droopy, 16.06.2017, 10:51 Uhr
    ...na klar ist das im Sinne des Erfinders, Tom Dumoulin hat am Umbrail ja auch nicht freiwillig angehalten und in die Landschaft ge....
    Ohne Deine Parameter jetzt zu kennen ist eine Ferndiagnose über ein Forum natürlich der "Geheimtipp" schlechthin
    ;o)
    Ganz pauschal würd eich sagen man steigert seine Umfänge und Intensitäten langsam und gibt dem Körper Zeit zur Anpassung, dann sollten 3h kein Problem sein. 3h ist noch "Zuckerbereich" da kannst Du theoretisch "vollgas" durchblasen bis die Kerzen ausgehen, falls Du irgendwann fit bist. Für Anfänger halte ich ansonsten häufige Bergtouren nicht unbedingt geeignet, es sei den Du juckelst da gemütlich hoch und dann sollte sich Dein Pausenbedürfnis auch in Grenzen halten. Also wäre erstmal der Rat, brauchst Du ne Pause, warst Du zu schnell. Ansonsten kannst Du natürlich "Pausen" machen so viel und so lange Du möchtest. Da ich aber davon ausgehe, dass Du "Sport" treiben möchtest, empfehle ich eine "Pause" auf das Füllen der Bidons oder ein menschliches Bedürfnis einzuschränken alles andere ist nur "Bewegung"...
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Touren rund um Frankfurt am Main

  • gemsmint, 06.06.2017, 11:04 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich muss in den nächsten Wochen beruflich nach Frankfurt und werde mein Rad mitnehmen.
    Jetzt bin ich auf der Suche nach schönen Routen.
    Könnt ihr mir da weiterhelfen. Insbesondere interessiert mich
    a) wie komme ich möglichst stressfrei ohne allzuviel Verkehr aus Frankfurt (ich wohne direkt an der Messe)
    b) auf dem Feldberg war ich schon, welches Taunus Ziel ist noch interessant
    c) welche Möglichkeiten gibt es um relativ flach einfach mal zu rollen.

    Danke und viele Grüße
    Florian
  • AP, 06.06.2017, 15:08 Uhr
    Hello,

    zu a) mit der Messe hast du dir keinen so brillanten Startpunkt ausgesucht. Meine Lieblingsausfallroute Richtung Feldberg geht über Eschersheimer Landstraße, Dillenburger Landstraße, Heddernheimer Landstraße, Niederurseler Landstraße...nach Niederusel kommst du von der Messe aus über die Praunheimer Landstraße, da bin ich aber noch nie langgefahren.

    Richtung Wetterau (Zugang am besten über die Hohe Straße, die oberhalb von Bergen-Enkheim anfängt), wo es relativ flach ist, mußt du von der Messe aus entweder durch Frankurt oder um Frankfurt herum....eher ungünstig.

    Vielleicht meldet sich noch jemand, der bessere Ausfallmöglichkeiten von der Messe aus kennt. Wenn nicht, frag mal im Rennrad-news-Forum, da sind einige Frankfurter zugange

    zu b) absolut verkehrsfrei ist der Taunuszugang über das Munitionsdepot Wehrheim, siehe Beschreibung auf QD. Schön ist es dann von Wehrheim aus Richtung Kransberg und die ganze Ecke nördlich von Usingen. Außerdem auch nett die Straße über Treisberg nördlich von Schmitten. Kommt halt drauf an, wie lange deine Touren sein sollen, aber wenn du noch weiter nördlich ausschwärmst, bist du schnell bei 100+. Zum Feldberg ist die schönste Straße die Nebenstrecke über Arnoldshain und dann weiter am Hotel Weilquelle vorbei bis zum Roten Kreuz (das Stück ist nicht im Planer, bis auf 50m asphaltiert). Beliebte Pässe sind noch die Kittelhütte und der Ruppertshainer (auf QD).

    zu c) Südlich von Frankfurt ist tendenziell mehr Verkehr als nördlich, also bleibt die Wetterau zum flach rollen. Schön wirds meiner Meinung nach aber erst östlich der A45 oder nördlich von Altenstadt, und bis dahin fährt man von der Messe so ca. 40km.

    Vielleicht hilft es auch, wenn du dich einen Sonntag oder zwei einem Radclub anschließt, bei mir hat es eine ganze Saison lang gedauert, bis ich alles ausgeknobelt hatte

    Gruß

    Axel
  • Radtourist, 12.06.2017, 19:33 Uhr
    Hallo Florian,

    Axel hat recht, von der Messe aus ins Grüne zu kommen kann etwas trickreich sein. Wenn Du in der Woche fährst, kann der Grüngürtel mit Niddaufer ein geeigneter Weg sein, am Wochenende würde ich eher eine der Ausfallstraßen nehmen.

    Wenn Du am Wochenende in Frankfurt bist, melde Dich einfach, wir sind viel in der Gegend unterwegs und freuen uns immer über Mitfahrer. In der Woche ist das Radfahren bei mir auf den Arbeitsweg beschränkt, aber ein paar Tipps, wie man heil aus der Stadt in die Wetterau oder den Hintertaunus kommt, gehen immer.

    Axels Hinweisen zum Taunus ist nichts hinzuzufügen, außer dass das berühmte Café Sachs in Treisberg inzwischen geschlossen hat :-( und die Gegend westlich von Usingen (Ober/Niederlauken, Gemünden) auch sehr schön ist.

    Viel Spaß im Hessenland!
    Stephan
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Ötztaler Runde - eine harte Nuß

  • Cinelli09, 06.06.2017, 16:25 Uhr
    Nach langer sprich ca. 15jähriger Abstinenz habe ich mir vor ein paar Tagen (an einem der derzeitigen nur kurzlebigen Schönwetterfenster in den Alpen) mal wieder an die Runde vom Ötztaler Marathon gewagt . Es ist schon eine der härtesten Nüsse die sich in unseren Breiten anbieten,da beißt die Maus den Bindfaden nicht ab.V.a. wenn man solo fährt und nicht im Adrenalinrausch des offiziellen events.Und das Ötztal bergab resp. den Brenner bergauf allein im Wind steht.

    Trotzdem -gute Nerven vorausgesetzt- immer wieder zu empfehlen.

    Da ich mich nicht mehr schämen muß ;-) : ich habe mit kurzen Pausen fast 13 Stunden hingekurbelt.In der Tat keine Großtat.Und ohne 3-fach wär ich spätestens bei der Sauauffahrt zum Timmelsjoch jämmerlich verreckt.Dies als wohlwollender Hinweis an den user Droopy;-)

    Und : es sind keine und es werden keine 5.500Hm,gemessen waren es neulich (barometrisch) 4.964 Hm,und das mit der Variante über Kematen/Axams/Mutters, was ja ein paar zerquetschte Hm mehr bringt als die offizielle Strecke Kematen/Innsbruck/Berg Isel.Sebst wenn man Meßtoleranzen von 10/15% berücksichtigen würde,bleibt die Schere zu den Marketing-5.500 weit geöffnet.Um die vollzumachen,müßte man schätzungsweise mindestens noch bis zur Mautstelle der Gletscherstraße hochfahren.Na ja,im Grunde egal.

    Radspochtliche Grüße an potentielle Nachahmer

    Günter
  • Hase1, 06.06.2017, 17:37 Uhr
    Aus Sölden kamen noch nie belastbare Infos.
    Die Hure der Alpen ,der Schneerutscher-Ballermann,
    will natürlich auch im Sommer die Burschen abzocken.
    Mist, jetzt beginnt es auch noch zu regnen. Ausfahrt
    gestrichen......Da soll man gutgelaunt sein?
  • didimuc, 06.06.2017, 23:35 Uhr
    Hi Günter,
    na prima, dann hab ich (respektive BS L5/S1) ja noch ein Jahr Schonfrist um die 15-Jahres-Frist einzuhalten. Bin das letzte Mal 2003 "privat" gefahren, ein paar Tage nach Abruch wegen Katastrophenwetters beim offiziellen Termin.

    Wo bist Du gestartet - wie im Original in Sölden oder Anreise-optimiert in Kematen?

    Didi

  • Cinelli09, 07.06.2017, 09:18 Uhr auf didimuc
    In Kematen,weils von uns aus kürzer in der Anfahrt ist.Dann ist halt am Ende der Kühtai Brocken nach der nervigen Talgegenwind Ötztal Abfahrt.Aber so wars zu Anfangszeiten ja auch,wo der Start in Mutters war...
    Sagen wir mal so : 15 Jahre für eine nochmalige Wiederholung könnte ich nicht mehr warten,da die Zeitbombe tickt,Du schon,na ja zwischenzeitlich wohl auch nicht mehr ganz ;-).Wir könnten das ja mal zusammen angehen,aber Du wirst mir zu schnell sein,also vergessen wir`s .Außer die Bergziege fährt mit,obwohl......;-)

    Günter

    P.S. Trotzdem ist für mich subjektiv der http://www.dolomitensport.at/super-giro-dolomiti/die-strecke/ härter,und zwar in der früheren Variante mit Zoncolan,vor 3 Jahren auch solo gefahren und da standen wirklich knapp 5.900Hm auf der Uhr.
    Die Wahnsinnsvariante vom Alpenbrevet kenn ich nicht,die dürfte allerdings den Ötztaler von der Papierform her auch toppen.
    Und das RATA is eh nur was für außerirdische oder Mutanten ;-)
  • Droopy, 07.06.2017, 16:56 Uhr auf Cinelli09
    habe Deinen wohlwollenden Hinweis aus München heute registriert, mir fehlt an der Ötztal-Runde für die nächsten Jahre aktuell aus vielerlei Gründen leider noch jegliches ernsthaftes Interesse . Vielleicht mal in 20 Jahren und dann gern mit Rentnerritzel und Dreifach + E-Motor und Tegernseer Special im Camelbak. Aber auch dann bitte ohne "Jedermann" , und nein ich suche keinen Startplatz und nein ich habe auch keinen Traum vom finishen.
    ;o)
  • Cinelli09, 07.06.2017, 17:12 Uhr auf Droopy
    Oh,jetzt bin ich aber enttäuscht,ich bin eigentlich davon ausgegangen,daß Du bei den letzten 5 Ausgaben im Endergebnis irgendwo zwischen Platz 18 und 9 auftauchst .Da kneift doch am Ende nicht jemand Trittgewaltiger .....;-).Richtig ist : manche müssen für den Ötzi reifen!
    (Schwoam as owi,mit Tgseer HELL...)
  • Droopy, 08.06.2017, 09:22 Uhr auf Cinelli09
    Herrlich, ich freue mich immer, wenn Du beim 3-Fach Gefrozel gleich "anspringst". Aber ich hab auch häufiger mal Langeweile...Wobei ich nicht ganz sicher bin, ob Du mir den 18. Platz nicht zutraust oder mich für eine bessere Platzierung einfach grob unterschätzt ;o) Und reifen muss da nix, den Bezahlemann und Claqueur für "Nösig & Co" dürfen gern andere machen. Wer sich messen will solte eine Lizenz ziehen. Aber das führt jetzt zu weit. Reifen ziehe ich ansonsten nur auf Felgen. Umgekehrt gefragt: Wie oft verschaltest Du Dich mit Deiner Triple eigentlich auf den 237km, 400 oder 800mal?
    VG ein Trittgewal-Tiger
  • Cinelli09, 08.06.2017, 20:05 Uhr auf Droopy
    Ich verschalte mich nie,gute alte Campa Super Record-Schule Rahmenschalthebel 6-fach mit "überschalten".Da saß jeder Gang blind,Das "Verschalten" als Gegenargument zu 3-fach(RR oder MTB) ist ,sorry, saudummes Marketing-Nachgeplappere der Bike-Dealer und der angefixten sog. Fachmagazine.Das ganze "weg von 3-fach" hat nur einen Grund: der Gewinn in der Branche wird maximiert weil 3-fach in der Herstellung teuerer als einfach oder zweifach ist,das rechnet Dir jeder gegelte Branchen Wi.....er nachts um halb drei nach fünf Eimern Bier auf seinem Smartphone nach ;-)
  • Droopy, 08.06.2017, 21:34 Uhr auf Cinelli09
    lol, da gebe ich Dir mal als Campa-Bruder uneingeschränkt recht,
    deswegen brauchts ja jetzt auch discs, e-schaltungen etc. und integrierte Komponenten sowie für jedes Loch je Hersteller einen eigenen Standard, damit bloß kein Bauteil mehr passt. O tempora o mores...
  • Cinelli09, 08.06.2017, 21:53 Uhr auf Droopy
    Da gabs erst kürzlich einen wohltuenden Artikel in der Tour zur Halbwertzeit von Bikes/Bikekomponenten . Titel : Aus dem Laden aus dem Sinn.Das Fahrrad als Einweg- und Wegwerfprodukt.Und dann dieser ewige Standardänderungs- und Kompatibilitätsterror.Der "Neuigkeiten"-Terror etc etc.Ich hab mich da schon lange ausgeklinkt.Titan und Campa mi basta.
    Als Fachmann sag ich schon lange : Sammelhaftbefehl bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. erwirken und die gesamte Branche hinter Gittern ;-) (Oliver Lowrider,Du natürlich ausgenommen!!)
  • Droopy, 08.06.2017, 22:26 Uhr auf Cinelli09
    ...Du wirst mir immer sympathischer, Artikel hab ich gelesen, deckt sich auch mit meiner Erfahrung. Leider ist auch Campa stark betroffen, die neuen 4 Arm Kurbeln passen auch nicht mehr zu allem alten Zeugs und hässlich sinds obendrein.
    Habe mich aber noch rechtzeitig mit gutem Stoff eingedeckt...

    Campa+Titan, da geh ich ebenfalls mit, die Kombination ist unschlagbar, wobei ich aus Nostalgiegründen auf russische Produktion setze, die hat auch der gute Ernesto Colnago schon eingekauft es aber keinem gesagt. Schätzemal Du bevorzugst Passoni, die Rahmen sind noch so richtig schön butterweich im Tretlager und passen gut zur Triple.
    ;o)
  • Cinelli09, 09.06.2017, 09:01 Uhr auf Droopy
    Nein,nicht Passoni,aktuell De Rosa Titanio Solo ( stile con cuore italiano oder andersrum cuore con stile italiano ;-) mit mechanischer Campa SR ,gekauft beim http://www.flarer.it/.

    Die Anschaffung war allerdings mit "Hürden" verbunden,die ersten beiden bestellten Rahmen hatten bereits "Sollbruchstellen" im Tretlagerbereich.Na ja,Titanschweißen halt...

    Und der De Rosa wird natürlich nicht mit 3-fach gefahren,sondern mit (!!!) 52/36.Mit dem Rad wird aber auch nicht in die Alpen gefahren,dafür habe ich mir mehr low budget Bergräder (mit triple) aufgebaut,da tuts Alu genau so,Hauptsache bequem für die Langstrecke.Und wenn man solo mit Rucksack ,Brotzeit und einer Kanonade von Trinkflaschen und Werkzeug plus Ersatzteile unterwegs ist,spielt das Radgewicht als solches nur noch eine untergeordnetste Rolle.
  • Uwe, 09.06.2017, 18:31 Uhr auf Cinelli09
    Hm, das klingt unlogisch...
    Ein Typ, der nur in den Alpen herum gurkt, weil Flachstrecken unter seiner Würde sind und Mittelgebirge auch Flachstrecke ist, schafft sich ein teures Rad an, welches aber nicht mit in die Alpen kommt, sondern... keine Ahnung, wohin das Rad dann fahren soll. Vermutlich nur bis zum Schickeria-Biergarten und da steht es dann vorne an der Ecke im Durchgang im Weg, wo alle vorbei müssen, die auch noch gesehen werden wollen ;-)
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
  • Cinelli09, 09.06.2017, 21:41 Uhr auf Uwe
    Keine Sorge,das Rad wird schon artgerecht bewegt,z.B. vor der Haustüre im bayr. Alpenvorland (wo ich mich trotz allem noch die meiste Zeit rumtreibe) aber auch in "nur" welligen Gegenden mit kürzeren Anstiegen wie Toskana oder Provengse oder auf Mallorca.Mit 36/29 komm auch ich noch eine Garagenauffahrt hoch.
    Ich gebe ja i.ü. zu,daß das Rad "altersbedingt" ist und seine Kapazitäten jedenfalls von mir nicht (mehr) ausgeschöpft werden.Der eine Silberrücken kauft sich eine junge Blondine,der andere einen Aston Martin und ich eben ein Rad.Was im Endeffekt billiger ist,muß jeder selber wissen ;-)

    Mit Deinem Oktavia und Urlaubsgepäck fährst Du doch auch nur nach Pfunds,und zuhause geigst Du mit dem 911er rum ;-)
  • Uwe, 09.06.2017, 22:30 Uhr auf Cinelli09
    Zuhause haben wir natürlich noch einen ganz anderen Fuhrpark ;-)
    Der Gesamtwert aller auf meinen Namen angemeldeter Fahrzeuge (3 PKW und ein Anhänger) ergibt nicht einmal einen neuwertigen Kompaktklasse-PKW. Und ich bin froh, wenn immer mehrere gleichzeitig zur Teilnahme am Straßenverkehr tauglich sind. Dazu kommen noch zwei PKW, die gnädigerweise auf die Namen unserer Kids zugelassen sind, von denen aber auch nur eins fahren kann und das andere auf die Wiedervereinigung wartet.
    Bin froh, dass wenigstens mein einziges Rennrad meistens fahrtauglich ist, wenn es benötigt wird. Aber dieses WE wird mal wieder ohne Rennradeinsatz vorüber gehen. Immerhin hat es aber letzten Samstag und Montag für eineinhalb Ausflüge gereicht. Jetzt hoffe ich auf Fronleichnam, wo ich mit einem Radkollegen eine gemeinsame Prozession durch die erweiterte Umgebung geplant habe. An Pfingstmontag hat er mir schon mal das Fürchten gelehrt, obwohl es der erste 200er seines Lebens war.
    Viele Grüße, Uwe
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Hundeanhänger fürs Fahrrad

  • Günther7, 07.06.2017, 00:17 Uhr
    Servus Leute,

    ich bin Günther und bräuchte einen Rat im Hinblick auf die richtige Auswahl eines Hundeanhängers fürs Fahrrad.

    Ich habe ein Touringbike und mein Hund ist ca 24kg schwer.

    Hat jemand Erfahrung mit den Dingern?

    Auf verschiedenen Webseiten habe ich mich bereits ein wenig informiert, aber ich weiss nicht wie viel man für die Teile ausgeben sollte?

    Mein Hund hatte kürzlich eine OP also eilt die Angelegenheit ein wenig :-S

    Ich spiele mit dem Gedanken mir ein Modell von Trixe auf https://www.fahrradanhaenger-hunde.de zu ordern. Was meint ihr? Trixie ist doch eine renommierte Marke oder?

    Ich freue mich auf eure Ratschläge!

    Grüße

    Günther
  • AP, 23.04.2017, 20:01 Uhr
    Deine Nachricht riecht verdammt nach Spam wegen der Verlinkung, aber dein Mitgliedsdatum paßt nicht dazu. Meinst du die Anfrage Ernst? Und was hat die OP von deinem Hund damit zu tun?

    Gruß
  • Cinelli09, 23.04.2017, 21:24 Uhr auf AP
    Der Hund kann wegen der OP halt nicht laufen und muß deshalb in den Hänger...hast Du noch nie einen Hund im Hänger hinterhergezogen ? Am Bräustüberl gibts dafür extra Parkplätze,damit die Bräustüberl-Schickeria ihre verzogenen Pinscher nicht durchn Dreck laufen lassen muß ;-)

    Gruß aus selbigem
  • Uwe, 07.06.2017, 15:56 Uhr
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Luxemburg - Eifel - Bonn Beuel

  • tandem_click, 22.05.2017, 22:44 Uhr
    Hallo in die Runde ,
    Wir sitzen da am grünen Tisch...
    Ich wollte eine Etappe planen, die Mitte Juli ansteht toi toi toi.
    Eigentlich ganz einfach: Von Luxemburg Pfaffenthal Clausen JuHe immer in Richtung Nordosten. Über den Rhein passt uns Bonn Beuel am besten. Klare Sache, dass dabei 200 km plus und so 2200 hm herauskommen.
    Ich habe erst einmal in der Falk App Fahrrad vorgeplant, musste aber in der Eifel die Strecke verlassen, weil sie noch niemand in den TP eingepflegt hatte oder gefahren ist. Bei der Random Mausklick Strecke kommen wir in Mechernich / Euskirchen vorbei und haben in der Eifel theoretisch maximale Steigung 12 % kleine Rampen und ein Gefälle von 32%, die aber in den Ortsbeschreibungen nicht vorkommen. In der Grafik sind kleine Rampen zu sehen.

    Gibt es hier Ortskundige, die mir eine gute Strecke vorschlagen können?
    Im Staate Luxemburg musste der Alzette und der Sauer gefolgt werden, dann quer durch die Eifel, runter kommen bei Mechernich - Euskirchen - Bonn ist ok, aber es soll noch solche Bahntrassen (Venn) oder sonstige Radfernwege geben.
    Pi mal Daumen ab Aachen Rote Erde in einen RE nach Köln wäre auch ok. Wenn man noch nicht bei den Nachtzügen angekommen ist. Sollte machbar sein.

    Habe keine Lust auf 200 km Abenteuer wie jetzt der 100er im Bergischen, den könnte man noch weg lachen. Aber 200 muss schon Zeit und Weg super gut geplant sein.

    Vielen Dank und LG Sandra
  • Droopy, 22.05.2017, 23:28 Uhr
    2200hm auf 200 "quer" durch die Eifel? Guter Plan würde ich sagen...Und schön solls auch noch sein. Das klappt nur mit 3000hm plus. Wenn Du halbwegs "entspannt" fahren willst nimm Aachen als Ziel und fahr "längs" statt "quer". Mal ganz grober Vorschlag. Lux Veloroute Alzette bis Ettelbrück weiter an der Sauer bis Reisdorf/Wallendorf-Pont, dann links wegund auf deutscher Seite durchs Ourtal bis Roth/Our,dann weiter Lux-Seite via Vianden bis Dasburg, dort nach D Hauptstraße hoch und links auf der L1 walloniert immer parallel zur Grenze , dann via Lützkampen nach Burg Reuland abfahren nach Deutsch-Belgien dort triffst Du dann auf den Vennbahn-Radweg, den immer weiter bis Aachen
    Gruß Droopy, dessen Trainingsrevier von Lux bis Dasburg reicht
    PPS , wenns geht nicht gerade am Sonntag durchs Ourtal, dann müssen dort alle lang die 2 Räder haben und stinken
  • tandem_click, 23.05.2017, 00:50 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy ,
    Theoretisch haben sich die Etappen Vennbahn ganz gut gelesen und der Weg entlang der Flüsse war ein Spaß. Ich weiß aber nicht, ob ich die Vennbahn erwischt habe, weil ich oft auf der nationale unterwegs war. Bei Monschau / hätte auch Nideggen sein können , bin ich Richtung Bonn Beuel abgebogen , wobei der Kottenforst ? - Bonn Beuel bis Nideggen Monschau Euskirchen kenne ich von Bonn Eupen Bonn und einer Eifel RTF Hellenthal.
    Im PDF erwischte mich eine dunkelschwarze Rampe und ich kam auf 256 km und 2500 hm.
    Viele Grüße
    Sandra
  • Droopy, 23.05.2017, 08:12 Uhr auf tandem_click
    wahrscheinlich bist Du dran vorbeigefahren, die Vennbahn ist ein verhältnismäßig "neuer" asphaltierter Radweg auf einer alten Eisenbahntrasse und sehr gut ausgeschildert, da fährt kein Auto drauf. http://www.vennbahn.eu/
    Aber nimm doch mal eine Landkarte in die Hand, da siehst Du wie die Flüsse in der Eifel entwässern, da gibts nicht viel dran zu deuteln,im westlichen Eifelteil ist eigentlich fast alles Wassereinzugsgebiet der Mosel und fließt daher nach Süden, insofern stehen immer ein zwei Berge im Weg, wenn Du hier "quer" fahren willst und mit Deinem Schlenker über Nideggen werden die 200km auch knapp, wie Du schon selbst bemerkt hast. Das Prümtal hoch ist auch keine Kaffeefahrt mit dem Tandem. Dein Startpunkt ist für sowas viel zu südwestlich. Ich weiß ja nicht wie Du anreist, ich vermute mal mi dem Zug und dann oneway retour? Dann würde ich in Wittlich aussteigen und den Maare-Mosel-Radweg bis Daun empfehlen, ob es dann "gemütlich" weiter bis ins Rheintal geht musst Du andere Locals fragen, kann mir aber vorstellen, dass es von dort ein ruhiges Streckchen zur Ahr gibt und dann wärst Du ja schon wieder am Rhein.
  • tandem_click, 23.05.2017, 08:57 Uhr auf Droopy
    Nein, Droopy,
    geplant ist , das Auto in Brüssel stehen zu lassen, ab Brüssel mit dem Tandem 2 Etappen bis Lux und dann am nächstgen Tag Rückfahrt Lux Köln.

    Ich habe noch eine Variante, mich ohne Flüsse hochgeklickt nach Norden ab Luxemburg Stadt bis Troisvierges, bei den schönen Jungfrauen auf den Vennradweg, den ich auf der Eifeltouristik gefunden habe. Oben bei Raeren mäandrierte er mir zu viel, da bin ich flach Richtung Düren und dann Richtung Köln über die Rodenkirchener Brücke. Man könnte auch ab Düren in eine S Bahn steigen. Das wäre aber doof ;-D so kurz vor knapp und alles flach und dann die S-Bahn nehmen. Falls einem die Zeit wegrennt. So sind es auch 250 km geworden. Die ersten 70 gibt es Arbeit, der Rest geht eigentlich.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Droopy, 23.05.2017, 09:29 Uhr auf tandem_click
    Ich will Dich nicht desillussionieren, aber bis zum Beginn der Vennbahnroute machst Du von der Stadt bis zum Einstieg in die Vennbahnroute mal locker minimum1500hm auf 90km. Dazwischen liegen Sauer, Wiltz und Clervetal, je nach Gusto. Das kann ich Dir landschaftlich wärmstens empfehlen und auch eine Strecke mit 2000hm+ daraus basteln. Falls Du Dir aber den kurzen Weg über die E421 geklickt hast, würde ich stark davon abraten, das ist eine dreispurige Schnellstraße auf der zwar immer wieder Touriradler rumgurken, wo ich mich aber jedesmal frage, was die dort suchen. Die parallel laufenden Wirtschaftswege sind zwar asphaltiert machen aber auch eine ständige Berg- und Talfahrt. Aber da Du schon durch die Ardennen anreist, bist Du wahrscheinlich schon warmgefahren und weißt worauf Du Dich einlässt. Brüssel-Lux geht ja nun wahrlich nicht flach daher. Respekt, wenn Du das mit einem Tandem schaffst. Spontan würde ich sagen, biege irgendwo in den Ardennen Richtung Bastogne ab und von dort über den Radweg nach Wiltz, übernachte dort und fahr weiter das Clerftal (Wilwertwiltz, Drauffelt, Clerf, Maulusmillen) hoch bis Weiswampach, von dort links Richtung "Kneiff", ab dort Vennbahn
  • sugu, 23.05.2017, 12:53 Uhr
    Für das erste Stück von Luxemburg nordwärts habe ich keinen Vorschlag. Ab der Wasserscheide zwischen den Mosel- und Maas-Zuflüssen am "Weißen Stein" dann schon: Über Udenbreth zur Dahlemer Binz (Flugplatz) nach Schmidtheim. Da bleibst du auf nicht zu stark befahrenen Straßen auf der Wasserscheide zwischen Urft und Kylll. Ab Schmidtheim die Urft abwärts bis Kall (Achtung: Der Radweg ist nicht durchgehend geteert, wenn das ein Problem ist: Schmidtheim - Marmagen - Urft - Kall). In Kall musst du noch einmal auf die Wallenthaler Höhe und ab geht es runter nach Mechernich. Ich fahre da ein relativ langes Stück auf der Bundesstraße, statt auf dem verwinkelten Radweg immer wieder den Schwung zu verlieren. Mechernich - Satzvey geht wieder im Tal des Veybachs und besser auf der Straße. Dann Satzvey - Antweiler - Arloff auf Nebenstraßen. Geradeaus auf Nebenstraßen (Holzgasse) durch Arloff zur Steinbachtalsperre und dann über Flamersheim - Odendorf - Oberdrees - Peppenhoven - Flerzheim in den Kottenforst. Das mag etwas länger sein, aber quert nicht viele Täler, bzw. erst da, wo die Eifel schon deutlich flacher wird. Umstiege auf die Bahn gäbe es in Schmidtheim, entlang der Urft bis Kall, in Arloff und Odendorf.

    Für die Verbindung Daun ins Ahrtal fällt mir spontan nur etwas Schönes für breite Reifen ein. Die Straßen gehen dort nicht an den Tälern entlang und sind auch keine Höhenwege. Am ehesten noch: Daun - Alte Darscheider Straße - Darscheid - Gefell (1. Hügel) - Katzwinkel - (man kann die B257 queren) - Ueß - Mosbruch - (2. Hügel) - Köttelbach - Hünerbach - (3. Hügel) - Reimerath - (4. Hügelchen) - Welcherath - (5. Hügel) - Meuspath unter dem Nürburging durch und dann runter nach Adenau und an die Ahr. Das Stück bis zum Nürburgring ist allerdings ständiges auf und ab: zwar auf hohem Niveau, also keine langen Anstiege und Abfahrte, dafür aber viele kurze. Zweite Alternative: Von Daun die Lieser aufwärts bis zur B410 und auf der runter nach Kelberg, dann nach Hünerbach und weiter wie oben. Das ist aber etwas stärker befahren.
  • tandem_click, 23.05.2017, 14:12 Uhr auf Droopy
    Lieber Droopy , lieber Sugu,
    Jetzt bin ich geografisch und mental platt :-). Meine Eckpunkte sind MSR 323 (hat der, wie in meiner Datei 3200 hm??!!) und Bimbach Radmarathon.
    Bei Bonn - Eupen - Bonn und einer RTF ab Euskirchen ? Bin ich schon in den Ecken vorbei gekommen. Sicherlich könnte man auf der Hälfte irgendwo übernachten , aber ich glaube , der Pilot hat das nicht eingeplant, da er so für den Spaß schon 5 Tage unterwegs ist (3 Rad , 1 Auto, 1 Zug).
    Irgendwie sollte die Tour doch in die Kategorie Bimbach und fahrbar einzupacken sein, so hatte ich mir das vorgestellt.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Droopy, 23.05.2017, 14:33 Uhr auf tandem_click
    ;o) Wieso ist doch ganz einfach. Addiere meinem ersten Vorschlag (Ourtal bis Burg Reuland) den Tipp von Sugu via "Udenbreth" dazu und fertig ist dein Track. Plan alles mal sauber mit einem Tool, was Dir die Höhenmeter anzeigt und dann wird nachjustiert. Gpsies oder Bikemap zum Beispiel. Am besten aber ist, Du stellst Deinen Kompletttrack anschließend öffentlich per Link in den Thread dann diskutiert es sich leichter.

    Eine 3-Tages-Fahrt quer durch die Ardennen ist m. E. ein 3-facher Mittelgebirgsradmarathon. Vielleicht nicht ganz so hohe Berge wie in Bimbach dafür viele, auch die Straßen an den Flusstälern sind nicht per se flach. Ich kenne Eure Fitness jetzt nicht, mit dem normalen Rad würde ich sagen alles gut, mit dem Tandem fehlt mir irgendwie die Vorstellungskraft, wie Du mal die ein odere andere Rampe hochwuppst oder am 15 Hügel noch rund trittst und das ganze drei Tage am Stück. Der oben genannte Streckenvorschlag klingt aber nach vernünftigem Rollen und "Strecke machen", für meinen Teil kann ich das zumindestens garantieren. Es geht eigentlich nirgends geradeaus, schöne Wellen sind auch dabei, der ein oder andere Anstieg - aber sanft gewählt und touristisch bekommst Du auch was geboten. Die Burg Vianden ist eine der größten mittlealterlichen Anlagen Ihrer Art und hübsch anzuschauen. Deine ersten zwei Tagen machen mir da mehr Sorgen...
  • majortom, 23.05.2017, 14:34 Uhr
    Hallo Sandra,
    ich würde nördlich von Bitburg aufs Kylltal zusteuern, diesem folgen bis kurz nach Gerolstein, über Rockeskyll und Ahütte rübergrätschen ins Ahrtal, diesem folgen bis Altenahr, ätzende Auffahrt zur Kalenborner Höhe, dann über Gelsdorf-Adendorf-Viliprott in den Kottenforst und nach Bonn cruisen.
    Das ganze kann man natürlich noch open end mit Höhenmetern garnieren... so sollte sich das allerdings in Grenzen halten.
    Ob es eine gute Idee ist, am Ende der Tour noch durch Bonn durch zu müssen, würde ich bezweifeln. Vielleicht nimmst du den Zug schon ab dem Bahnhof Kottenforst?
    Von Luxemburg bis Bitburg hab ich keine Ahnung...
    Schöne Grüße
    Tom
  • Droopy, 23.05.2017, 14:48 Uhr auf majortom
    Kann ich nur bedingt empfehlen, Lux-Echternach wäre Velopiste, dann Sauer bis Minden und Nimstalradweg bis Bitburg. Alles alte Bahntrassen mit dem Nachteil, dass Du an vielen Stellen nur die Sträucher rechts und links siehst. Alternativ über die Dörfer, dann aber mit reichlich Höhenmeter. Bitburg dann selbst bleibt m.E. nur die Möglichkeit quer durch die Stadt und nördlich weiter parallel zur B51 und dann über Malberg, Kyllburg zum Kyllradweg. Falls Du in Bitburg schon talwärts saust, schiebst Du Dein Tandem spätestens hier Danach bis Gerolstein schön.

  • tandem_click, 23.05.2017, 18:54 Uhr auf Droopy
    Hi Droopy,
    Ich sehe die Sträucher nicht, ich höre, wenn es eng wird 😂😎

    Der Anstieg über diese Brücke A 61 muss gewaltig sein , währe Ingenieurskunst, ich hab das Teil in Erinnerung.

    Viele Grüße
    Sandra
  • majortom, 24.05.2017, 10:08 Uhr auf Droopy
    Wie gesagt, zwischen Luxemburg und Bitburg hab ich keine Ahnung. Der Kylltalnupsi sollte aber auch mit dem Tandem zu nehmen sein, oder?
  • sugu, 24.05.2017, 11:08 Uhr auf majortom
    Bei so weit südlich kommt zum Rübergrätschen von der Kyll an die Ahr kommt noch der Kalkeifel-Radweg in Frage. Er hat läuft teilweise auf, teilweise neben der alten Bahnstrecke Gerolstein - Ahütte - Ahrdorf und hat einige Stücke wassergebundene Decke.

    Statt schon in Altenahr hoch nach Kalenborn kann man auch im Ahrtal auf der neu hergerichteteen Bahntrasse bis Rech fahren, die dann dort verlassen und unterhalb des Weinbergs weiterfahren bis kurz vor Dernau. Dort spart man sich 90 Höhenmeter beim Verlassen des Ahrtals.

    Kottenforst - Annaberger Tal - Südbrücke quert die Stadt an einer schmalen, relativ leicht zu navigierenden Stelle und beide Rheinseiten stehen vor bzw. nach der Brücke zur Weiterfahrt zur Verfügung.
  • tandem_click, 26.05.2017, 13:29 Uhr auf Droopy
    Hallo in die Runde ,
    Vielen Dank für eurevorschläage. Nach der Msr 323 habe ich den Kopf fade frei.
    LG sandra
  • tandem_click, 26.05.2017, 13:29 Uhr auf Droopy
    Hallo in die Runde ,
    Vielen Dank für eurevorschläage. Nach der Msr 323 habe ich den Kopf fade frei.
    LG sandra
  • tandem_click, 01.06.2017, 01:31 Uhr auf tandem_click
    Hallo in die Runde ,
    Ich habe jetzt Alzette - Sauer - Our - Reuland - Urft-Gegend - Euskirchen Mechernich - Bonn Beuel - Porz.
    242 km 2400 hm .
    Ich kann nur einen Link hier einstellen , wenn ich ihn in QD hochlade , aber der GPX ist noch nicht gefahren.
    Schon diese Planerei und Orte suchen auf der Karte und nicht lesen und finden können hat mich an meine Grenzen gebracht, noch mal
    Woanders nacharbeiten gibt endgültig Ärger auf die Augen.

    Etappe Orte im PDF
    Dommeldange - Prettingen - Essingen - Ingeldorf - Moestroff - Reisdorf - Wallendirf pont - Ammeldingen Our - Gentingen - Stoltembozeg - Gemündet - Preischeid - Karschelt - Dahneb - Heinzeknipp - Lützkamoen - alertzberg - Brachr - Masoelt - Lommerzweiler - Schlierbach - Setz - Alterath - Mackenbach - Heuem - Schlnberg - Sandler - Lanzerath - Udenbreth - Neuhaus - Schmidtheim - Marmagen - Dottel - Kallmurh - Bergheim - Mechernich - Storzheim
    - Kuchenheim - Essug - - verklickre da hätte Beuel kommen müssen - Binn Beuel - Schwarzrheindirf - Mülkejoven - Eschmar - Spich Porz Art Home

    Ich hoffe , es sind nicht zu viele Tippfehler / Fehler Autokorrektur drin.


    Was meint ihr zu der Strecke?
    LG Sandra
  • kletterkünstler, 01.06.2017, 09:00 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    da sind ja einige Abschnitte drin, die ich beschrieben habe. Ich hatte mich bislang nur nicht gemeldet, weil ich für möglichst´einfache Transitstrecken wohl der falsche Ansprechpartner bin. Kenne mich ja schon ein bisschen in der Gegend Südeifel / Dreiländereck aus, fahre aber immer zur Höhenmetermaximierung hin und liebe die Gegend.

    Preischeid von Übereisenbach ist eine fiese Rampe, es gibt aber auch flache Zwischenabschnitte zum Erholen, nach Dahnen geht es dann auch nochmal hinauf, aber von der Bundesstraße über die L1 ist das nicht so schwer wie unten von Dasburg. Die L1 ist halt wellig, aber nicht zu arg. Schöne Abfahrt vom Alertzberg nach Belgien runter. Maspelt von der Seite harmlos, Lommersweiler schön. Im Ourtal kann man es dann wieder rollen lassen. Asphalt ist da für belgische Verhältnisse auch nicht zu schlecht.

    Am Weißen Stein vorbei über Udenbreth nach Schmidtheim ist eine sehr schöne Strecke, v.a. mit Westwind ;-) In Schmidtheim die Abkürzung am Flugplatz nehmen, spart Höhenmeter. Dahinter gehts in Richtung Marmagen halt nochmal etwas rauf. Eklig können nach so einer langen Distanz die kleinen Wellen in der Voreifel sein, das kenne ich persönlich von einem 200er und einmal 400 km nonstop aus dem Aachener Raum durch die Eifel zur Mosel und zurück. Kommt dann auch auf den Wind an. Bei mir kam der in den Kackwellen in Richtung Düren gefühlt immer von vorne.

    Viel Spaß!

    Ich hoffe Anfang Juli nach dem Tour-Start und Düsseldorf - Paris nochmal in die Südeifel / Ourtal fahren zu können. Da gibt es noch viel zu entdecken.

    Beste Grüße
    Marcel
  • kletterkünstler, 01.06.2017, 09:04 Uhr auf tandem_click
    P.S. Ihr könnt natürlich statt über Maspelt und Lommershausen auch einfach weiter durch das Ourtal fahren via Steffeshausen, Auel nach Atzerath. Teils Straße, teils Radweg, der überwiegend asphaltiert ist. Das kurze Stück bei Hemmeres ist unproblematisch. Nur wie es vorher zwischen Auel und Hemmeres aussieht, weiß ich nicht.
  • tandem_click, 04.06.2017, 21:43 Uhr auf sugu
    Hallo in die Runde alle miteinander,

    Vor einigen Tagen jetzt vor dem Pfingst-Wochenende hatte ich den vielleicht fünften Track ausgearbeitet und eure Vorschläge berücksichtigt. Ich kam
    trotzdem nicht 100 % klar, nachdem ich die Orte mit hinterlegter Karte nicht lesen kann. Bei der TP Karte hilft die geografische Raterei und Sucherei nicht weiter. Wenn ich nach einem Ort suche, kann ich ihn meistens in der Karte auch nicht finden.
    Stoße also mit visueller und geografischer Raterei überall an meine Grenzen.

    Es wäre klasse , wenn mir jemand unter die Arme greifen und den Track zusammen stellen könnte und mir schicken ! Tausend Dank im Voraus !
    Startort ist Luxemburg Stadt Pfaffengrund Clausen (Pfaffenthal ?) Rue du Fort Olisy ,
    Ziel Köln Porz Wahn.

    Vielen Dank und LG Sandra
  • sugu, 06.06.2017, 13:47 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    das Stück von Hillesheim über Kalkeifel- und Ahrradweg über Dernau habe ich in gpsies bis Bonn Rheinbrücke zusammengeclickt, und den "Vorlauf" von Luxemburg über Ettelbrück bis Gerolstein in der Einstellung "Rennrad" gpsies überlassen, dabei aber versucht, nicht zu viele Berge hinein zu nehmen. Das sind stolze 205 km geworden. Im Ahrtal wechsel der Track schon mal von Straße auf Radweg, da nicht alle Stellen auf dem Radweg sinnvoll sind. Trotzdem sind wassergebundene und enge Stellen dabei. Für das erste Stück sollte jemand mit Ortskenntnis drüber schauen, wie sinnhaft das ist.

    PS: Sehe gerade selber, dass von Gerolstein bis Dohm der Routenplaner den kurzen Weg über den Berg genommen hat. Da ist der Kylltall-Radweg die vernünftigere Lösung: Er bleibt durchgehend asphaltiert im Tal parallel zur Bahn.
  • tandem_click, 06.06.2017, 19:26 Uhr auf sugu
    Hallo Sugu ,
    Vielen herzlichen Dank, ich schaue später rein!

    LG Sandra
  • tandem_click, 06.06.2017, 20:45 Uhr auf sugu
    Hallo Sugu,

    es ist zum Heulen mit mir ;-D. Ich habe den GPSIES in den Tourenplaner geladen und zwei Felder links neben dem Bleistift angeklickt, das ist ja der Bearbeitungsmodus und dann in Pfaffengrund angefangen. Unvermittelt in Walferdange setzt er mir jedes Mal einen grauen Punkt und dann ist es aus mit dem Nachtracken. Ich muss jedes Mal die Tour zurücksetzen, neu anfangen und bleibe in Walferdange hängen. Vermutlich würde das weiter vorne auf der Strecke auch passieren und ich weiß nicht, warum.
    Bei Gerolstein habe ich bis Dohmen im TP den Kyllradweg gefunden, weiter bin ich mit der Planung oder Vorschau NICHTgekommen, weil ich schon öfter in Walferdange hängen geblieben bin. Wenn ich dort auf das rote x klicke, heißt es, "es ist keine Wegmarke ausgewählt" und dann bin ich raus, setze den Track zurück und fange bei Null an.

    LG Sandra ... ich glaube Tandem fahren ist einfacher als Planen ;-D



  • sugu, 06.06.2017, 23:06 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    mit dem Tourenplaner habe ich auf langen Strecken immer wieder mal Probleme: Zum einen gibt es eine 500 m lange Direktverbindung von Nordrhein-Westfalen (Bad Honnef) nach Baden-Württemberg (bei Karlsruhe), zum anderen ist in manchen Gegenden (Norddeutschland) das Netz noch sehr dünn. Zum Bearbeitungsproblem konkret: Versuche mal, die Strecke in mehreren Etappen zu planen. Ein Kandidat für den Endpunkt der ersten Etappe wäre Walferdange ...
  • tandem_click, 07.06.2017, 00:34 Uhr auf sugu
    Hallo Sugu,
    nachdem die Kooperation TP gerade mal so mal so läuft, habe ich nun wenigstens das flachere Teilstück Gerolstein - Dohmen und den Rest ab Bonn-Beuel, und bekomme den Luxemburg- Bonn gpx erst in vielen Teilstücken, wobei dann da die Fehlerquote hoch ist.Besser ist, wenn der Pilot den Lux-Bonn gpx nimmt und das Zwischenstück ausschneidet und den Rest dranhängt - auf seinem Navi. Ich hoffe, dass die kleinen Dörfer nen Bäcker haben oder so, die sagen mir gar nichts ;-D. Auf meiner Route von gestern hatte ich kleine Städte und Städte.

    Vielen lieben Dank für deine Unterstützung, ich hoffe bis Mitte Juli haben wir einen fahrbaren Trek ...

    LG Sandra
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autofreie Alpenpässe

  • Flugrad, 02.06.2017, 22:45 Uhr
    Siehe hier:
    http://www.freipass.ch/
    alleine in Frankreich gibt es dieses jahr 90 autofreie Anlässe auf Alpenpässe
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 03.06.2017, 20:33 Uhr
    Konsequenterweise dürften da dann aber auch keine E- Bikes hochfahren...Nur natural power ist angesagt.
    Ich sage das nicht zum Scherz und habe es heute bei einer Tour wieder erlebt : ein erheblicher Anteil der E-Biker bewegt sich im Verhältnis zum Normalradler rücksichtsloser als so mancher Audi-Rowdy oder Porsche-Fahrer.Führt eigentlich das E-Bike Fahren zum Aussetzen gewisser Hirnfunktionen oder sitzen da Leute drauf,die einfach nie auf ein Fahrrad gehört hätten.Meine bisher durchaus vorhandene Toleranzbereitschaft wird allmählich sehr oft überstrapaziert.
    Gehört zwar nicht ganz zum Thema,aber doch irgendwie.

    E-freie Grüße Günter
  • Flugrad, 03.06.2017, 20:44 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    warst Du etwa auf dem Bodensee-Radweg oder gar im Donautal unterwegs? Diese von Dir festgestellte Spezies beherrscht diese Dinger einfach nicht, vor allem wissen sie offenbar nicht, dass das Gerät auch in Kurven mitbeschleunigt, wenn man tritt. Infolgedessen kommen sie einem dann am Ausgang der Kurve dumerweise auf der falschen Seite entgegen. Mit ein Grund, vor allem am Wochenende und auf o.g. Routen lieber auf die Straße auszuweichen. Was allerdings die Alpenpässe (autofrei) anbelangt: diese sind erstens breiter und zweitens sind die Pedelekisten bergauf auch nicht gar so schnell und beherrschen ihr Vehikel da ein bißchen besser. Jedenfalls sind sie mir bei diversen (Schweizer) Anlässen nicht negativ aufgefallen. Und bergab braucht man eh nur bremsen.
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 04.06.2017, 10:55 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,

    meine Begegnungen der "dritten Art" beziehen sich -wie gestern- v.a. auf "MTB-Gelände".Hier im bayerisch/tirolerischen Tourismusraum bietet fast schon jedes fünftklassige Hotel seinen Gästen E-MTB`s an.Da kommen dann Thorsten,Jörn und Silke mit ihren Plagen Mette und Maritt aus Wattenscheid,parkieren ihren bräsigen Benz vorm Hotel und fahren mit den E-Dingern z.T. heikle Wege mit einem Affenzahn berghoch,daß ein "Auflaufen" auf den normal sich hochkämpfenden Radler oft die unvermeidliche Folge ist.Und da sie die Geräte nicht aussteuern können geschweige denn überhaupt im Ansatz beherrschen,fahren sie einen von hinten schlichtweg über den Haufen...und runter kommen sie auch nicht,siehe die Bergwachtstatistiken über verunglückte E-Biker

    Im Prinzip müßte man für diese Spezies eigene "Bike-Parks" schaffen,da könnten sie sich dann untereinander über den Haufen fahren ;-).

    Klar : auf einer breiten Alpenpaßstraße ist das Thema nicht so virulent.Aber auch da ist es mir schon des öfteren passiert,daß sie mit einem Abstand in der Dicke des Feuilletonteils der Bild am Sonntag an einem vorbeischrammen,daß das flatternde Aldi-Trikot sich beinahe im linken Bremsschalthebel verheddert.

    Gruß ins verpissste (?) Allgäu

    Günter
  • Flugrad, 04.06.2017, 22:39 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    verpisst nur bis 12 Uhr mittags, dann schön aber kühl - ideal zum Radeln.
    Für Dein Problem gibt es eine ganz einfache Lösung: vor Abfahrt von Mette, Marit und Co Steuerungsteil entführen. Dann bleiben sie unten. Aber schon klar: je schwieriger das Gelände, desto mehr Fahrkunst muss man gerade mit dem E-MTB beherrschen. Da hilft nur der alte Hundebesitzer-Spruch: "der macht nix, der will nur spielen"
    Gruß
    Ulrich
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Glockner, wenn's schneit?

  • MunichCycler, 01.06.2017, 09:17 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich habe vor, am Dienstag zum ersten Mal den Glockner unter die Räder zu nehmen, inklusive Edelweißspitze und Franz-Joseph-Höhe. Das ist ohne Auto von München schon ein arges Gewürch, habe deshalb Zug, Leihrad und Übernachtung organisiert.
    Jetzt soll es am Montag und auf Dienstag am Glockner ordentlich schneien... Hat jemand Erfahrungen, ab wann eine Sicherheitssperre verhängt wird? Wäre blöd, wenn ich unten bin und kann nicht rauffahren, in der nähreren Gegend gibt es ja nicht wirklich reizvolle Alternativen zum Fahren....
    Schon mal danke für Erfahrungsberichte! Grüße aus München!
    Sascha
  • Torsten, 01.06.2017, 09:53 Uhr
    Hi Sascha,

    ich bin mal im August die Glockner-Straße hoch, da hatte es in der Nacht vorher geschneit, alles war weiß und es gab keine Sperre. Außerdem ist meine Erfahrung, dass die recht schnell mit der Räumung sind, ist ja ein Haufen Geld, was flöten geht, wenn die Straße gesperrt ist.
    Sollte es wirklich zu einer Sperre kommen, so kannst du von Zell über den Filzensattel und Dientener Sattel und durch das Salzachtal wieder nach Zell fahren. Für den Notfall reizvoll, wie ich finde.

    Schöne Grüße, Torsten
  • Cinelli09, 01.06.2017, 11:43 Uhr
    Du solltest das canceln,es bringt doch nichts,die bei Schönwetter schöne Glocknerbefahrung an angekündigten Schlechwetttertagen zu unternehmen.Am Ende kommst gar nicht hoch,wenns weiter oben Schlagschnee hat,der ev. sogar mal auf der Fahrbahn liegen bleibt.Da hättest Du mit nem RR ernsthafte Probleme.Nach den aktuellen Prognosen wird die Schneefallgrenze bis auf 1.600/1.800 Hm runtergehen.....

    Gruß auch aus MUC Günter
  • sugu, 01.06.2017, 15:39 Uhr
    Es wird wohl nicht dazu reichen, dass aus Sicherheitsgründen (weniger Lawinen, aber vielleicht Schneeglätte) die Straße gesperrt wird. Aber ob es Spass macht, wenn es unten schon nass und oben zusätzlich kalt ist, und du dann zum Schluss noch kalt und nass durch den Fahrtwind gekühlt da runter musst. Von der Aussicht wirst du auch nicht viel haben, denn die Wolken werden tief hängen. Wenn du noch kostenfrei stornieren kannst, mach es. Beim Zug wirst du wohl auf einer Stornogebühr (19 €?) sitzen bleiben, bei den anderen hilft es vielleicht, wenn du erklärst, warum.
  • Droopy, 01.06.2017, 15:57 Uhr auf sugu
    Hallo zusammen, darf ich mich mal in den Thread mit einer erweiterten Frage einhacken?
    Wollte ggf. im Frühherbst auch mal für einen Kurztrip in die Gegend. Wie sind die Straßen denn da verkehrsmäßig insb. Dientner Sattel oder rund um Kitzbühel. Die Werbung redet von der Ecke immer von "Rennradregion", habe etwas Sorge dort im Verkehr zu ersticken. Würde es mir aber auch gern mal ansehen.
    Ciao Droopy
  • Cinelli09, 01.06.2017, 16:41 Uhr auf Droopy
    Deine Sorge besteht nicht zu unrecht.Die Talstraßen,die von Kitzbühel "abstrahlen" sind sehr verkehrsbelastet,Das gilt für die Auffahrt zum Paß Thurn ebenso wie für das gesamte Brixental oder das Tal von St.Johann über Going/Scheffau Richtung Kufstein.Etwas "ruhiger" ists von St. Johann nordwärts Richtung Kössen.Radwege hats auch keine vernünftigen,nur von Kitzbühel nordwärts Richtung Oberndorf/St. Johann Hochfilzen gibst sowas wie einen Radweg.

    Fazit : die Gegend in einem Radius von 25/30km rund um Kitzbühel ist im Grunde ein Verkehrsmoloch,ähnlich bestimmten Ecken im Tessin.

    Als "Epizentrum" des Straßenfahrens gibts weitaus bessere Gegenden.......

    Die Gegend ab Saalfelden über Maria Alm/Filzensattel/Dienten/Dientenersattel oder von Dienten südwärts nach Lend ist besser und zum radeln durchaus zu empfehlen.
  • Droopy, 02.06.2017, 09:45 Uhr auf Cinelli09
    ok danke habe ich mir fast schon gedacht. Klassischer Werbeschwindel analog zur Rennradregion Salzburg...aber man kann ja nicht immer ins Aostatal... Die Hoffnung war, das es vielleicht einen guten Radweg gibt. Tauernradweg habe ich schon recherchiert aber die 161 und die 164 machen wir ein wenig Sorgen. In welche Richtung würdest Du denn unter Berücksichtigung des Verkehrsaspekts (nach der Sommersaison) bei folgender Runde fahren: Zell am See, Pass Thurn, Kitzhorn, Hochfilzen. Mit oder gegen den Uhrzeiger?
  • MunichCycler, 02.06.2017, 10:03 Uhr auf sugu
    Danke für die Tipps!
    Ich werde das tatsächlich stornieren. So ein langer Pass im Dauerregen, das muss dann doch nicht sein. Mal schauen, wann es doch mal klappt, der Glockner wehrt sich sehr beharrlich gegen eine Befahrung von mir....
  • Cinelli09, 02.06.2017, 10:42 Uhr auf Droopy
    1. Würde die Runde im Uhrzeigersinn fahren,da die Paß Thurn Auffahrt von Süden her wegen der Ausblicke auf den Pinzgau inkl. Tauern und Großvenediger schöner ist als die autobahnähnliche Auffahrt ab Kitzbühel/Jochberg.Paß Thurn aber besser nicht high noon in der Touri-Hauptsaison fahren.Geschickte Tageszeit wählen ! Dann o.k.

    Den Zeller See kann man östlich auf Nebenstraßen umfahren.

    Die Passage über Fieberbrunn/Hochfilzen ist so o la la o.k.Was nicht der Brüller ist ist die Pinzgauer B168 zwischen Piesendorf und Mittersill.Da ginge zwar der sog. "Tauernradweg" nähe der Straße,der ist aber mit dem RR nicht zu empfehlen,zu eckig,zu verschachtelt,bemühte Routenführung um den Misthaufen herum und vollgestopft mit älteren Herrschaften auf E-Bikes mit Gepäcktaschen.

    2.Achtung Kitzsteinhorn : NUR mit 3-fach ;-).Und nur echt bis zum Sendemast !Spätestens ab dem Alpenhaus kannst Du Dir Deine Heldenübersetzung ausm Arsch blasen ;-)
    Tip : nach der Abfahrt vom Horn ca, 300m nach der "Radlermeßstelle",links so eine Art Bushäuschen,geht scharf rechts ein etwas nachlässig beschilderter Radweg Richtung Oberndorf und dann weiter Richtung Fieberbrunn,so kann man den Verkehrsmoloch Kitzbühel/Oberndorf/St. Johann etc umfahren.

    3. Grundsätzlich : die Salzburger - Gegend einschl Salzkammergut ist per se nicht schlecht zum rennradeln,man muß halt nur gut wissen wo wie und warum.
    Ebenso nicht schlecht iist grundsätzlich die Ecke Altenmarkt/Flachau/Radstadt/Schladming mit den Optionen Obertauern/Dachstein-Ramsau ,Sölkpaß etc etc..
    Bei Bedarf könnte ich zu diesen beiden Spots jede Menge Tips geben.
  • Droopy, 02.06.2017, 11:00 Uhr auf Cinelli09
    Klasse Günter, das klingt doch schon ganz brauchbar. werde ich so mal ins Auge fassen. Man kann natürlich auch "nur" das Kitzhorn machen und das Auto unten abstellen, das wäre mir aber zu fad. Die Obersteiermark kenne ich schon ein wenig. Für einen Kurztrip reichen mir aber drei,vier Touren vom Startort Zell,
    Die 3-fach überleg ich mir hinterher, fahre ja im Jahr höchstens 1x so einen Zirkusberg. Da ich bis zum Frühherbst sicherlich noch 20 Watt draufpacke wirds wohl auch die Kompakte hierfür tun auch wenn die Kadenz wohl auf >=50 gehen wird.
    ;o)
  • Cinelli09, 02.06.2017, 11:23 Uhr auf Droopy
    Ab Zell gäbs auch folgende Option,habe ich selbst allerdings noch nicht durchexerziert,machen aber viele locals : Zell am See/Mittersill/rauf auf den Felbertauern - durch den Tunnel gibts eine Art Taxi-Shuttle (googeln),dann raus nach Lienz (ab Matrei Radweg)/dann ab Lienz die gesamte Glockner Überquerung super super schön mit Abstecher Franz Josefs Höhe etc etc.Als Tagestour ohne weiteres machbar,aber nur bei absolut stabilem Wetter zu empfehlen,sonst hängt man spätestens in Heiligenblut fest und kann schaun,wie man zurückkommt.M.E. kann man zur Not noch viel bei Schlechtwetter oder einem tageszeitlichen Wetterumschwung machen,aber nicht die gigantische Glockner-Querung.
  • Droopy, 02.06.2017, 11:39 Uhr auf Cinelli09
    ...die ist doch schon längst ales Königsetappe eingeplant - allerdings in Gegenrichtung, halte ich für deutlich einfacher und klar (nicht bei Schnee) wäre ja noch dümmer. Man könnte alternativ sogar auf Südseite links rum und mit der Eisenbahn durch Gastein per Zugtunnel zurück habe ich gelesen. Dazu Gerlosrunde und einmal Dientner Sattel, Filzen retour und fertig ist die Laube. Mir hat eigentlich nur die Kitzrunde Sorgen gemacht, der Rest sollte erträglich sein...
  • Cinelli09, 02.06.2017, 12:26 Uhr auf Droopy
    Gerlos ist auch nicht schlecht.Zu empfehlen ist die Auffahrt ab Wald über die alte Gerlosstraße und dann die neue Straße über Krimml runter.Ins Zillertal raus willst ja wohl nicht,das wär back to Zell am See ein Monsterding...
  • Droopy, 02.06.2017, 12:31 Uhr auf Cinelli09
    nee "schei" muss es sein, genau so soll die Runde aussehen, das wird wahrscheinlich die ruhigste Strecke. Die Körner brauchts alle noch für die Glocknerrunde
  • Cinelli09, 02.06.2017, 15:53 Uhr auf MunichCycler
    Tip : ab nächste Woche Mittwoch bahnt sich wohl ein Schönwetterfenster an,das die Glockner-Aktion ermöglichen könnte
    http://www.alpenverein.at/portal/wetter/index.php


    >>>Trend Alpenwetter (West und Ost) ab Dienstag, 06.06.2017
    Am Dienstag zieht eine nächste Kaltfront von Nordwesten her durch. Die Schneefallgrenze sinkt im Norden gegen 2500m, im Süden auf 2900m. Ab Mittwoch stellt sich wieder stabiles Hochdruckwetter ein, es wird wieder wärmer. Zuverlässigkeit der Prognose (hoch >80%, mittel 60-80%, tief <60%): mittel <<<<<

    I.ü. eine weise Entscheidung abzubrechen für Anfang nächster Woche.Der Glockner steht noch einige Zeit....
  • Cinelli09, 02.06.2017, 21:25 Uhr auf Droopy
    @Droopy
    Ich sehe gerade daß Du aus Luxemburg kommst.
    Du warst nicht zufällig einer der 4 Lamborghini-Fahrer mit Luxemburger Kz,die letztes WE in Wolkenstein mit ihren Lambos mit Rennradträgern (!!!) vorm Hotel standen ;-).
    Werden Lambos in L zum Kilopreis verkauft ? Dann schau ich mal vorbei.....
  • Flugrad, 02.06.2017, 23:05 Uhr auf Droopy
    für Faule:
    Lienz-Heiligenblut geht auch mit dem Postbus (hat 5 Radhaken). Spart man sich etliche hm und km für eine Monsterrunde.
    Gruß
    Ulrich
  • Droopy, 04.06.2017, 18:30 Uhr auf Cinelli09
    hmm, das waren sicher die armen Leute aus dem Nachbardorf, bei uns fahren alle Bentley oder wie ich selbst einen Hummer mit Gasturbine, da schiebe ich das Velo einfach so rein. Nach Südtirol fliegen wir übrigens mit dem Heli.
  • Cinelli09, 04.06.2017, 20:53 Uhr auf Droopy
    Ich hatte schon auf die Schlecks getippt.Wär typisch : erst einem spanischen Frauenarzt 7.000 Euro für einen Trainingsplan (sic !) abdrücken,dann nix gscheids reißen, aber am Ende Lambo fahren ;-)
    Die Räder hatte ich ja nicht gesehen.Ich schätze goldplatiniertes Titan mit einem aus dem vollen geschnitzten Carbon Zahnkranz und elfenbeinernen Flaschenhaltern mit Adapter für das Moet Fläschen.Oder so ähnlich.
    Diese Luxemburger ,jeder einen Gelddrucker im Keller ;-)
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Inntalradweg

  • derChristoph, 24.05.2017, 21:42 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich plane gerade folgende Tour (mit Zugunterstützung von München): Von Mittenwald nach Füssen über Buchenersattel und Hahntennjoch, ca. 120 km und 2000 hm.
    Ich würde gerne, soweit möglich, dem motorisierten Verkehr ausweichen und habe als Möglichkeit von Telfs nach Imst den Inntal-Radweg entdeckt. Kennt jemand den Weg und weiß, ob dieser mit dem Rennrad sinnvoll zu befahren ist? (oder soll ich mich einfach nicht so anstellen und die 30 km Bundesstrasse fahren).

    PS: Da ich gehört habe, dass am Hahntennjoch bei gutem Ausflugwetter evtl. auch mit motorisiertem Verkehr zu rechnen ist, soll das ganze bei gutem Wetter am nächsten Mittwoch stattfinden.
  • Flugrad, 26.05.2017, 08:42 Uhr
    Hallo,
    ich kenne nur den Teil von Ötztal Bf bis Imst. Bis vor Roppen ist dieser nicht durchgehend asphaltiert (eher grobschottrig). Ab Roppen bis Imst Bf geht es dann, halt bucklig. Die Alternative Biundesstraße ist allerdings noch schlimmer....

    Gruß

    Ulrich

  • Uwe, 26.05.2017, 16:03 Uhr auf Flugrad
    Hallo!
    Von Roppen über Waldele und Arzl macht zwar etliche Höhenmeter extra, ist aber landschaftlich top und ruhig. Von Arzl muss man wieder runter zum Inn und dann dürfte es wieder nervig werden, es sei denn, man findet einen Nebenweg rauf nach Imst.
    Viele Grüße, Uwe
  • derChristoph, 27.05.2017, 20:50 Uhr auf Uwe
    Hallo,

    vielen Dank für die Vorschläge. Ich hatte eben bei einem großen Online-Kartendienst noch gesehen, dass ab Mötz eine Straße direkt an der Autobahn langzugehen scheint. Auf höhe des Autobahntunnels zwischen Roppen und Imst geht diese anscheinend nördlich der Bundesstraße weiter durch den Wald.

    Ist da schonmal jemand langefahren und kann etwas zur Wegbeschaffenheit sagen?

    Beste Grüße, Christoph
  • Uwe, 27.05.2017, 21:04 Uhr auf derChristoph
    Hallo Christoph!
    Habe deinen Tipp mal nachvollzogen, kenne den Weg zwar nicht persönlich, würde aber zumindest von Silz bis Kares / Imst laut Hottrails-Karte gehen. Mötz - Silz müsste man vielleicht noch mal in GoogleEarth versuchen zu erkennen. Bei Roppen müsste man vermutlich mal ganz kurz auf die Bundesstraße. Ich vermute aber mal einiges an Auf und Ab auf der Strecke. Bei Karres könnte es auch eine alte Trassierung der Bundesstraße sein, die herabgestuft wurde und nur noch lokalen Verkehr hat.
    Ich mische mich in dieses Thema ein, weil ich da auch auf der Suche bin für eine eventuelle Planung einer Runde und keine Lust auf die Bundesstraße habe.
    Viele Grüße, Uwe
  • Flugrad, 28.05.2017, 00:00 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    der Inntalradweg zwischen Imst Bf und Roppen ist an sich ja nicht schlecht. Man fährt durch die beeindruckende Schlucht, die man sonst nur vom Boot oder vom Zug aus sieht. Der naschteil ist halt ein buckliges Auf und Ab - radwegtypisch. Dafür ist de Belag gut. Und insbesondere am Wochenende muss man sich mit dem inzwischen mehrheitlich pedelecaufgerüsteten Sonntagsradlervolk auseinandersetzen.
    Gruß
    Ulrich
  • didimuc, 29.05.2017, 23:31 Uhr
    Hi,
    bin auch kein Fan von Bundesstrassen, aber den Abschnitt von Telfs bis Ötztal (ca. 20km) bin ich am Wochenende schon oft als als Zubringer zum Kühtai gefahren. Fand ich nicht schlimm, zumal es einige Abschnitte mit einem Radweg direkt an der Strasse gibt.
    Aber klar, wenn Zeit keine grosse Rolle spielt, ist der Inntalradweg die sicherere Variante.
    Didi
  • Eierschaukel, 30.05.2017, 10:55 Uhr auf didimuc
    Sehe ich auch so. Von Telfs bis Ötztal ist die Bundesstraße nicht wirklich schlimm, da viel Verkehr durch die Autobahn abgefangen wird. Ab Ötztal wird der Verkehr dann stärker, nervt aber hauptsächlich im Anstieg vom Inn Richtung Karres. Übel kann eher der Wind sein, der im Inntal je nach Wetterlage ordentlich pusten kann (habe ich aber eher in Fahrtrichtung Ost erlebt).
    Schöne Tour
    Flo
  • Cinelli09, 30.05.2017, 15:43 Uhr auf derChristoph
    Ab Mötz kann ich Dir weiterhelfen,da geht ein ganz netter Radweg jedenfalls bis Haiming.Ab da weiß ich dann auch nicht mehr weiter.

    Besser als die Bundesstraße im Inntal wäre ab Telfs die nicht so stark befahrene Straße über Mieming,dann runter nach Mötz.Immerhin etwas.

    Gruß Günter
  • Cinelli09, 30.05.2017, 15:50 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi,schnurgerade Bundesstraßen wie die von Telfs nach Haiming sind doch Dein Urbiotop,wo Du Deine Riesenübersetzungen austreten kannst bis die Bandscheiben explodieren ;-)

    Gruß vom 3-fach Kettenradkurbler mit Miniuntersetzungen Dolo-proved und bandscheibenschonend!!
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Grado, Italien

  • Schnullerbacke, 18.05.2017, 08:01 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich bin Anfang Juni für 10 Tag in Grado, an der Nordküste der Adria. Nächste größere Stadt (ca. 30 km) ist Monfalcone glaube ich.

    Wie auch immer. Mein Rennrad ist dabei, ich kenne die Gegend überhaupt nicht, sehe aber in Google Maps, dass wohl keine Berge in der Nähe sind.

    Sehr gerne möchte ich ein paar Rennradtouren fahren. Auch ein paar Höhenmeter wären schön. Es gibt wohl etwas östlicher ein paar nette Berge.
    Ich bin mit dem Auto da, kann also auch mein Rennrad ein paar km transportieren - ist zwar nicht mein Ding, aber wenn es dafür eine tolle Tour gibt gerne.

    Wer kann mir helfen? Schon einmal dort gewesen? Tourvorschläge?

    Vielen Dank!

    Konrad
  • Cinelli09, 18.05.2017, 15:45 Uhr
    Ich würde mal sagen,Grado ist für RR-Berge-fahren eher der suboptimale Standort ;-)

    Was mir spontan einfällt und was mit dem Auto für eine Tagestour wohl noch vertretbar sein könnte ist die Gegend von Tolmezzo mit Zoncolan und Konsorten oder Bassano del Grappa mit dem Monte Grappa,bei dem man sich an einem Tag durchaus abarbeiten kann.In Treviso oder ev. noch Feltre wäre man auch "schnell",aber da hats nicht gleich die richtigen Berge.

    Richtung Nordosten,sprich Slowenien kenn ich mich nicht aus,vielleicht wissen da andere mehr.Ev. gibt auch das Hinterland von Triest was her.

    Gruß Günter
  • Schnullerbacke, 18.05.2017, 20:38 Uhr auf Cinelli09
    Vielen Danke schon einmal. Ja ich habe es befürchtet, ein suboptimaler Standort für Berge. Mone Grappa ist schon etwas zu weit weg leider. Vielleicht mit dem Auto nach Udine? Das dauert 50 Minuten glaube ich.

    Ich ich würde mich schon mit "Hügeln" zufrieden geben, es muss ja nicht gleich 1500m nach oben gehen.

    Aber selbst nach Treviso sind es schon 100 km. Dann muss ich mich wohl auf ein paar Flach-Etappen abstrampeln...

  • nicolas, 18.05.2017, 21:19 Uhr
    Hallo Konrad
    So schlecht ist die Gegend nicht, wenn du Richtung Slowenien ca 40 km in Kauf nehmen willst. Das Tal der türkisfarbenen Soca ist wunderschön und bei Solkan bereits sehr bergig. Google dich mal dorthin und du wirst fündig werden. Slowenien ist für Rennradtouren mitunter ein Traum.
    Viel Spaß und schönen Urlaub.
  • AP, 19.05.2017, 11:06 Uhr
    Ich war noch nie in Grado, aber schon ein paar Mal im Dunstkreis. Daher ein paar Vorschläge:

    1. Mit dem Auto ins Hinterland von Udine, etwa nach Cividale del Friuli oder noch etwas tiefer in die Berge. Von da aus über Savogna zum Matajur hoch, halber Weg runter und über die Grenze nach Livek, von da aus hoch zur Kolovrat-Kammstraße. Am Ende der Kammstraße kann ich mich an einen asphaltierten Pfad erinnern, der wieder nach Italien führt. Guck mal auf google streetview zwischen den Dörfern Drenchia und Clabuzzaro Richtung Grenze. Von dort aus kannst du wieder Richtung Ebene abfahren, oder sogar über einen kleinen Paß bei Clodig zurück zur Matajur-Ecke

    2. Mit dem Auto nach Ajdovscina in Slowenien. Ist gar nicht so weit weg. Von dort aus hoch nach Predmeja (ist auf QD glaube ich beschrieben, echt netter Anstieg), dann rechts ab nach Col, dann über einen niedrigen Paß nach Godovic und zurück über Kalce / Podkrai. Klingt jetzt exotisch, aber die Gegend ist allerliebst. Kein Hochgebirge, aber echte slowenische Idylle.

    3. In den Collio nördlich von Gorizia. Da war ich nie Radfahren, sondern mal auf einer Hochzeit. Tolle Ecke mit einer Fülle von kurzen knackigen Anstiegen, teils in Italien, teils in Slowenien.

    Was ich mit dem Rad nicht machen würde, ist der untere Teil des Socatals. Die Straße ist ziemlich eng und hat einiges an Verkehr. Und noch ein Touritipp: Piran an der slowenischen Küste. Ist eins der schönsten Dörfer an der Adria

    Gruß
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Verrückte Tour bei Dhünn-Neuenhaus Wermelskirchen Berg Land

  • tandem_click, 15.05.2017, 00:37 Uhr
    Hallo in die Runde ,
    Ich wollte die Gegend dort mal erkunden. Die Hauptachsen und einige Querverbindungen durch das Bergische Land kenne ich. Auf der heutigen Tour sind wir für uns neue Querverbindungen gefahren. Das war nicht das Problem.
    Ich hatte die Tour mit dem Tourenplaner vorgeplant und auf den Garmin übertragen.
    Umso verwunderter waren wir oben Nähe Stausee bei Alten ... Richtung ... Dhünn Neuenhaus - Halzenberg , als sich der Track erst als morastiges Schlammloch offenbarte an einer Kuhwiese, bald später in Schotter und schließlich in einen MTB Track durch Wald führte. Das Tandem könnte nur Cross laufend bewegt werden. Irgendwo dort verfolgten wir den Track und waren rechts abgebogen wieder auf einer zivilisierten Straße.
    Ich habe versucht , Infos über den Tourenplaner zu finden , ob ich die Strecke falsch geplant habe, falls Millimeter daneben noch eine andere Straße aufgeführt gewesen wäre. Das war nicht der Fall. Auch die Navi App später lieferte keine Anhaltspunkte, das war alles als fahrbare Straße ausgelegt. So waren wir verwundert - auch in der Ecke gab es eine Mauer in der Kurve an einem Bauernhaus, vorher so ein kleiner Hügel und wir dachten , es geht easy weiter. bergisches Land halt :-). Neben-Nebenstrecke ist halt pittoresk und steil, das ist auch klar und eine pikant gewürzte Suppe hatten wir stellenweise ;-) wie gesagt, habe keine Anhaltspunkte für Fehlplanung gefunden, aber in der Praxis muss man durch die Theorie durch ;-)

    LG Sandra
  • Uwe, 15.05.2017, 10:28 Uhr
    Hallo Sandra!
    Ich habe mal aus deiner Beschreibung heraus versucht nachzuvollziehen, welchen Weg du meinen könntest. Die Gegend an sich kenne ich nicht, außer dass ich irgendwann mal vor etlichen Jahren da mit anderen Ortskundigen zusammen eine Wanderung gemacht habe.
    Bin bei der Recherche auf einen Weg von Unterpilghausen am Nordende der Vorsperre Dhünn gestoßen, der von dort nach Osten ins Gekackel führt. Diesen Weg halte ich laut Karte für höchst verdächtig, im Dreck zu versacken. Außerdem gehört sein Autor "mvh" zu den Einsendern gröbster Sch..., der scheinbar entweder nicht in der Lage ist, seine Wege ordentlich aufzubereiten und zu klassifizieren oder dem es egal ist, dass er mit seinem Müll einen Tourenplaner für Rennradfahrer versaut.
    Leider kann man solche Fehler als nicht perfekt Ortskundiger kaum aufarbeiten. Selbst in meinem Heimatrevier gibt es Wege dieses Autors, die ich nicht sauber nachbereiten kann, da ich sie als Rennradfahrer nicht austesten werde und nur jeweils ein ein Ende des Weges kenne, welches natürlich geschottert ist.
    Tut mir leid, dass du mit deinen ohnehin schon eingeschränkten Möglichkeiten, an so etwas scheitern musst. Das müsste nicht sein, wenn alle ihre Arbeit sauber zu Ende bringen würden!
    Viele Grüße, Uwe
  • lowrider, 15.05.2017, 11:40 Uhr
    Hallo Sandra,
    solche unangenehmen Überraschungen hatte ich hier auch schon. Zuletzt war das der Track über'n Donnersberg die sich als 13 km lange MTB-Teststrecke herausgestellt hat.
    Hilft zwar jetzt nichts mehr, beugt aber Wiederholungen vor: Im qd-Tourenplaner kannst du diese Strecke markieren und über die Feedback-Funktion (sofern der Server nicht gerade hängt) den Straßenzustand hinterlegen. Dadurch ändert sich die Anzeige in Tourenplaner. Außerdem kann man bei Planungen einen Mindeststandard vorgeben und so was dann ausschließen.

    Mit welchem Tandem seid ihr denn unterwegs gewesen?

    @ Uwe: Wenn es einen Nutzer gibt, der regelmäßig rennraduntaugliche Strecken hochlädt: Man kann alle Strecken dieses Nutzers farblich hervorheben lassen, auf Plausibelität prüfen und bei dem Verdächtigen dann den Straßenzustand runter setzten. Kann natürlich sein, daß da auch mal ein Geheimtipp drunter fällt aber zumindest reduziert es böse Überraschungen. So habe ich das dann nach der Donnersberg Pleite bei meinem Spezi hier gemacht.

    Schönen Gruß, Oliver
  • Uwe, 15.05.2017, 12:08 Uhr auf lowrider
    Hallo Oliver!
    Ja, das ist mir schon bekannt, dass man es so machen kann. Ich stelle aber ein Feedback selber lieber nur dort ein, wo ich den Weg definitiv kenne.
    Viele Grüße, Uwe
  • tandem_click, 15.05.2017, 12:58 Uhr auf Uwe
    Hi Oliver ,
    Es war das Triangolo.
    Gestern Nacht im Nachgang habe ich düse Funktion im TP gefunden Steassenzustand markieren oder anzeigen. Ich habe viele Linuen erwartet , aber geändert hatte sich nix.

    LG Danke für die Info
    Sandra
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Rennradverleih Ibiza

  • EnnoG, 12.09.2005, 11:08 Uhr 12.09.2005, 11:39 Uhr
    Hallo, wir möchten Ende Oktober Anfang November ein Radwochenende auf Ibiza verbringen. Wir sind 5 Leute und suchen einen Rennradverleih auf Ibiza. Am Besten in Santa Euladia. Wer kann uns Tipps geben?
  • christianhang, 12.09.2005, 11:39 Uhr
    Hab meinen Ibiza Kontakt gefragt, er meint Rennräder könnt ihr vergessen. MTBs sind allerdings kein Problem.
  • Gast, 08.06.2013, 12:33 Uhr auf christianhang
  • DanielIbiza, 09.05.2017, 13:37 Uhr auf christianhang
    Kandani in St. Eulalia ist sehr gut und gut sortiert.
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Rennradtouren in Thüringen

  • turbosvenni, 02.05.2017, 08:07 Uhr
    Hallo,

    ich werde Himmelfahrt für vier Tage in Friedrichroda in Thüringen sein und möchte dort gern ein paar Höhenmeter sammeln. Habt ihr also Tourenempfehlungen für Rundfahrten ab/bis Friedrichroda zwischen 80 und 150km und max Höhenmeter auf idealerweiser nicht allzu stark befahrenen Strassen? Vier verschiedenen Touren wären perfekt.

    Vielen Dank schon mal!

    Sven
  • Uwe, 02.05.2017, 19:59 Uhr
    Hallo Sven!
    Auch wenn es nur eine mittelschwere Tour war und wir vom Ziel in Luisenthal nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück gefahren sind, so war unsere Tour quasi ein "Best of", was für uns am besagten Tag drin war.
    http://www.quaeldich.de/touren/von-nichts-kommt-nichts/
    Natürlich sind die Straßen über den Thüringer Wald, besonders die Querungen des Rennsteigs, an Feiertagen und besonders auch an solchen Brückenwochenenden nicht verkehrsfrei, aber man kann nur entweder flach fernab jeglicher Gebirge auf Feldwegen herum geistern oder eben etwas Verkehr ertragen.
    Wenn es schön sein soll, haben die Stauseen in der Gegend ihren Reiz (die Wege sind aber nicht überall in perfektem Zustand) und wenn es die schweren Buckels mitnehmen soll, dann ist der Große Inselsberg ab Tabarz (Schlussanstieg mit steilem Kopfsteinpflaster) ein Muss und auch die Ebertswiese (Vorsicht in der Abfahrt, gefährliche Querrinne). Unser Startort in Engelsbach ist ja ein Nachbarort von Friedrichroda und von Luisenthal zurück nach Friedrichroda, um die Runde zu schließen, ist ein Katzensprung.
    Nur aus dem Auto kenne ich auch den Übergang "Heuberg" zwischen Friedrichroda und Kleinschmalkalden, der auch recht nett ist, aber ziemlich grottigen Straßenbelag aufweist. Bergauf ist das ja egal, aber bergab nicht jedermanns Geschmack. Dafür sind die Mopeds dann auch langsamer ;-)
    Was kann man sonst noch empfehlen? Sehr nahrhaft ist die Auffahrt von Gräfenroda durch den Gehlberger Grund zum Großen Beerberg (bisher nur mit dem Auto gefahren) und ansonsten eigentlich alle Übergänge über den Hauptkamm des Thüringer Waldes mit der Einschränkung, dass es an Feiertagen auch viele Mopeds dort gibt.
    Viele Grüße, Uwe
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Wohin Ende Oktober/Anfang November

  • gemsmint, 18.04.2017, 15:25 Uhr
    Hallo zusammen,

    Wir überlegen momentan, ob wir für das verlängerte Wochende um den 31.10/1.11. für fünf Tage noch irgendwo zum Rennradeln hinfahren sollen.
    Allerdings möchten wir eigentlich nicht nach südspanien oder Mallorca. Habt ihr Tipps, wo man die besten Chancen auf Sonne hat? Mir ist schon klar, dass man sowas nicht voraussagen kann aber es gibt ja auch recht sonnenverwöhnte Ecken in Europa.

    Vielen Dank schonmal und beste Grüße
    Florian
  • Flugrad, 18.04.2017, 16:17 Uhr
    Hallo Florian,

    Nach den vergangenen 3 Jahren würde ich das Pustertal empfehlen: tagsüber herrliche Sonne, kein Schnee und an Heiligabend noch per Velo auf knapp 2000 m.Auch der Grimselpass ging schon anfang/Mitte November (allerdingsa hatten sie da schon die Leitplanken demontiert in Vorbereitung der Wintersperre...). Provence ist sicherlich auch ein interessanter Kandidat. Ganz nah: der Kaiserstuhl mit den rheintalorientierten Schwarzwald- und Vogesenausläufern.
    Ich würde das flexibel und kurzfristig entscheiden. Quartier findet Ihr um diese Zeit wahrscheinlich fast überall. Und wenn Ihr Glück habt, dann gibt es um diese Zeit auch mal eine recht stabile Wetterlage.

    Gruß

    Ulrich
  • majortom, 19.04.2017, 17:53 Uhr
    Hallo Florian,
    eine Garantie für gutes Wetter hast du um die Jahreszeit wohl nur auf den Kanaren... :-)
    Wenn ihr recht flexibel seid, würde ich mir einfach eine Woche vorher den Wetterbericht anschauen und dann entscheiden. In der Provence beispielsweise erwischt man da auch im November häufig noch schönes Wetter, und man kommt (je nach Wohnort) auch recht bequem mit dem Auto hin.
    Schöne Grüße
    Tom
  • AP, 21.04.2017, 07:36 Uhr
    Ich stand vor Jahren mal vor dem gleichen Problem zur gleichen Jahreszeit. Zur Debatte standen Teneriffa und Zypern. Am Ende wurde es Teneriffa Nord, mit nicht so dollem Wetter. Auf Zypern wäre es in jener Woche wärmer und sonniger gewesen.....

    Gruß
  • Cinelli09, 21.04.2017, 16:54 Uhr
    Es dürfte nicht überraschen,wenn ich - im Gefolge von Flugrad Ulrich- das südlichere Südtirol (ich meine um diese späte Jahreszeit allerdings das Etschtal,also Bozen plus Umland) oder den Gardasee ins Spiel bringe.Allerdings kann es da auch oder gerade bei Schönwetter temperaturtechnisch schon zapfig sein.

    Gruß Günter
  • Uwe, 22.04.2017, 22:09 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Warst du in der Nebensaison schon mal in St.Martin im Kofel? Angeblich ist das ja der ganzjährige Bringer.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 23.04.2017, 09:17 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe , im Gegenteil : eines schönen Julitages fuhr ich erst das Martelltal rauf und wieder runter,um dann so gegen Mittag bei brüllender Hitze in der St. Martin-Südwand zu landen..
    Richtig ist,daß es da äüßerst selten resp. praktisch nie Schnee hat,also eine Ganzjahresauffahrt..

    Sogar heute,wo wir im Norden wieder Bergwinter haben https://www.ras.bz.it/de/webcams/st-martin-im-kofel/

    Grüße Günter
  • Uwe, 23.04.2017, 09:28 Uhr auf Cinelli09
    Oh, das Bild ist ja schon fast ein Sommerbild. Ich war vor Jahren mal gegen Abend im Hochsommer oben. Da hat mir der Anstieg schon den Rest gegeben, wobei es aber auch schon die Nummer 3 des Tages war nach Martelltal und Stallwieshof.
    Zum Thema: Ich könnte mir Südtirol, speziell Vinschgau mit seinen Sackgassen und im Gegensatz dazu die flachen Talstrecken im Herbst ganz gut vorstellen, wobei ich aber keine Herbsterfahrung in der Gegend habe. Die ganze Ecke ist ja auch reisetechnisch nicht so extrem weit weg (von mir in NRW aber schon lästig weit).
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 23.04.2017, 09:36 Uhr auf Uwe
    Tja,so schauts ein paar km vor meiner Haustüre momentan aus http://webtv.feratel.com/webtv/?cam=3185&design=v3&c0=0&c32=0&lg=de&s=0

    Es hilft nur eins : umsiedeln nach Südtirol.Nur haben die dort lebenstechnisch (wohnen etc etc) Münchener Preise oder sogar darüber ;-(
  • Cinelli09, 23.04.2017, 18:14 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    sorry,nochmal zum Thema : Südtirol inkl. Vinschgau ist ähnlich Tessin praktisch ein Ganzjahresrevier.Herbst sowieso.Es dürfen einen halt die dann auch niedrigen Temperaturen nicht stören.In schneearmen Wintern (so wie z.B. der vergangene) sind Touren bis 1200 m plus x i.d.R. machbar,und vom Talgrund aus ist das alles schneefrei.Eher weniger geeignet im Hochwinter sind die dolomitenorientierten Pässe,denn da steht in den Hochtälern (z.B. Grödnertal oder Alta Badia) schon eine zapfige Kälte drin...Martelltal bin ich schon Mitte Januar mal hoch,bis zum Talschluß.Aber das war Ende 80er/Anfang 90er,da gabs eh nur grüne und warme Winter in Serie (was selbst jüngere Meteorologen gar nicht mehr aufm Schirm haben,wenn sie jetzt von zu milden etc Wintern faseln).Mir ist noch in Erinnerung eine Neujahrstour am Gardasee mit MTB komplett auf den Tremalzopaß,das war `91 wenn ich mich nicht täusche. In den Arco-Kletterfelsen sind sie "nackig" geklettert....
    Alle paar Jahre hats schon auch in den Südalpen mal Schnee,dann geht das halt alles mal nicht.

    Gruß Günter
  • bruckner13, 24.04.2017, 18:52 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe, Hallo Günter,

    da will ich mich doch mal einmischen, gerade weil Uwe - ich war einfach zu träge - mir bei der Beschreibung nach Sankt Martin und zum Trumsberg zuvor gekommen ist (trotzdem danke).

    Ein guter Freund besitzt ein tolles, altes Anwesen auf dem Trumsberg und ich hatte schon mehrfach das große Glück dort ein paar Tage verbringen zu können. Es stimmt: Sicher kann man dort durchgängig auch im Winter mit dem Rad auf einer wunderbaren sonnenbeschienen Strecke zumindest bis fast obenhin hochfahren, weil es wenig schneit und dann geräumt wird.
    Das war auch so, als ich kurz vor Weihnachten 2010 an einem eisigen Abend am seit Wochen verwaisten Haus mit Rucksack zu Fuß im Dunkeln ankam und drinnen bei minus 9 Grad Raumtemperatur zum Einschlafen zwei Bettflaschen (für die Füße und den Hintern) und doppelte Federbetten benötigte und erst nach 3 Tagen heizen in der "Stube" erträgliche 17 Grad erreicht wurden. Gerade rechtzeitig, als der Rest meiner Familie und Freunde anreisten.

    Aber die benachbarten Bauern sagen:
    Das Martelltal sei dermaßen kalt, da würden sie ihren Arsch nie reinsetzen (im Original hört es sich eindeutiger an).

    Die ewig lange Talfahrt im Martelltal im Winter will ich mir eigentlich garnicht vorstellen. Da braucht es den VW-Bus mit der lieben Ehefrau mit sehr viel Verständnis für den Gatten..... oder den benachbarten Reinhold M. mit seiner großen Erfahrung bei der Pflege der Stummel abgefrorener Gliedmaßen.
    (Eigentlich bin ich, was niedrige Temperaturen betrifft, bislang sicher noch nicht als Weichei aufgefallen.)

    Liebe Grüße Peter
  • Flugrad, 24.04.2017, 20:24 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter,

    das mit den eisigen Temperaturen wird überbewertet. Die gibt es auch in der Pfalz. Hauptsache kein Schnee.

    Gruß
    Ulrich
  • Uwe, 24.04.2017, 20:43 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter!
    Ich denke mal, dass im Herbst und Winter speziell die südexponierten Lagen im Vinschgau interessant sein könnten. St.Martin ist zwar meines Wissens der größte der freiliegenden Aufstiege, aber es hat ja auch noch andere Sackgassen, die auch etwas können. Martell würde ich im Winter auch eher als kalt und schattig einschätzen. Mag sein, dass es dort aber schon im Frühjahr beizeiten interessant wird. Am wichtigsten sind ja eisfreie, trockene Straßen. Auf Vereisung geht ja mit dem Rennrad einfach gar nichts außer "Klappe fliegen". So lange es nur eine Abfahrt pro Tour ist, mag es auch bei zapfigen Temperaturen noch einigermaßen gehen, bin selbst bei starkem Frost lieber nur flach in der Sonne unterwegs, da ich immer stark schwitze und immer nasse Klamotten habe. In diesem Jahr bin ich bis maximal -7 Grad und Sonnenschein auf dem Rad gewesen und nur einmal auf Eis aus dem Stand auf die Klappe geklappt.
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
  • Cinelli09, 25.04.2017, 16:31 Uhr auf Uwe
    @ alle Vorredner :

    Man muß es ja nicht zum Lebensinhalt machen,ausgerechnet im Winter in Südtirol mit dem Radl rumzugeigen.Aber wie sagt man bei mir zu Lande : a bissi wos geht oiwei.Kälteempfinden ist reine Schwäche,die den Körper wieder verläßt.Mit den (sonst geschätzten) ASSOS-Poser Klamotten geht das natürlich nicht.Da muß hardware ran.

    Ich fahr jedenfalls kommendes verlängertes WE in den Dolos Rad,selbst wenns -wie zu befürchten- nach einem schneelosen resp. kunstschneeverseuchten Winter auf den allfällig bekannten "Perversbergen" die kommenden Tage wohl reinschneien wird http://www.provinz.bz.it/wetter/bergwetter.asp

    Schpochtliche Grüße Günter
  • gemsmint, 26.04.2017, 13:22 Uhr
    Danke schonmal für die ganzen Antworten und die Diskussionen über Südtirol.
    Wir werden jetzt einfach dem Vorschlag folgen und bis kurz vorher abwarten und dann die Wetterbericht studieren, in der Hoffnung, das man fünf halbwegs vernünftige Tage hinbekommt.
    Mit der Kälte ist aber so eine Sache bei mir. Wenn es zu kalt wird, dann hab ich an Anstiegen ganz schön zu kämpfen, die sonst locker von der Hand oder in dem Fall von den Beinen gehen. An Abfahrten möchte ich dann auch gar nicht denken.
    Aber abwarten vielleicht ist auch in NRW, wo ich herkomme, eine gute Wetterperiode. (Wer's glaubt :D)
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Neue Pässe und Namensfindung

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Mallorca im Herbst?

  • roger2, 18.03.2017, 15:37 Uhr
    Hallo zusammen,
    eigentlich wollte ich jetzt eine Woche nach Mallorca zum Radfahren, bin aber verhindert. Jetzt überlege ich mir ersatzweise im Herbst zu gehen, 2. Septemberhälfte oder über den 3. Oktober. Ist das empfehlenswert? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
    Viele Grüße, Roger
  • Siegmund, 19.03.2017, 11:03 Uhr
    Hallo roger2,
    war in den letzten Jahren immer im Oktober auf Mallorca, jeweils für 10 Tage. Kann ich nur empfehlen. Im Herbst ist es ruhig, einen Trubel wie im Frühjahr gibt es nicht mehr und trotzdem sond noch Radfahrer unterwegs. In den Cafes ist jede Menge Platz und die Temperaturen immer noch über 20 Grad. Werde es auch heuer wieder so machen.
    Viele Grüße, Siegmund
  • Siegmund, 19.03.2017, 11:04 Uhr auf Siegmund
  • Norwegian1611, 21.03.2017, 21:08 Uhr
    Bin oft im Herbst dort, meistens KW. 42, Playa de Muro. Super Temperaturen ca.22-28 Grad, wenig Trubel, aber nicht verlassen. Immer Radler zum anschliessen. Das Beste für mich: Auch die nichtradelnde Familie geniesst es bei 22 Grad Wassertemperatur zu baden. Wettermässig hatten wir immer Glück, es kann aber auch schon mal die Regenzeit einsetzen, dann kann es 1 Wo täglich regnen.

    Gruß Ulrich
  • KarlosDD, 06.04.2017, 12:14 Uhr
    Meiner Meinung nach ist herbst eine perfekte Urlaubszeit!September und Anfang Oktober-einfach tolle Periode für Erholung!Es ist nich so heiz, aber warm!
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Namensgebung quäldich.de

  • berg_max, 31.03.2017, 15:26 Uhr
    Hallo zusammen,

    als ich das erste Mal das Forum quäldich.de aufgerufen habe, dachte ich so bei mir: geiler Name, hier geht’s um Berge und um die Quälerei, die oftmals mit der Befahrung eines solchen verbunden ist. Seit meinem letzten Post über den Mont Ventoux weiß ich nun, das die Namensgebung einen ganz anderen Hintergrund haben muss:

    Ich lebe im Flachland, muss bereits 40 km fahren, um erste (für hiesige Verhältnisse) nennenswerte Anstiege zu erreichen und müsste auf meinen Feierabendtouren wahrscheinlich die umliegenden Autobahnbrücken stundenlang rauf und runterfahren, um überhaupt so etwas wie Höhenmeter zu sammeln.

    Und jetzt sitze ich bei strahlendem Sonnenschein in meinem Büro, mitten in einem Gewerbegebiet, schaue durchs Fenster in einen tristen Innenhof und schaue bei einer Kaffeepause mal nach, was so im Forum qua-eldich.de los ist".

    Und dann lese ich da so Einträge wie: 150 km/ > 3.000 hm, Namen und Prozente toller Anstiege, Tourenbe-schreibungen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und denke so bei mir:
    quäldich, lies weiter, was es so für tolle Sachen gibt, mach blos nicht die Seite wieder zu, sondern nutze die Qual bis zur letzten Minute deiner Kaffeepause aus. Und dann kommt schlagartig die Einsicht, woher der Name quäldich.de kommt ……

    Glücklicherweise hat jede Medaillie zwei Seiten, uns so kann ich flach fahren, wann immer ich will, kenne Wind in allen Facetten und freue mich auf jede Ausfahrt in die bergigen Regionen dieser schönen Welt.

    Aber trotzdem wäre es mal interessant zu erfahren, welcher der beiden oben beschriebenen Faktoren denn nun schwerpunktmäßig der Namensgeber war: quäldich bergauf oder quäldich, darüber zu lesen..

    @ Jan: und was sagst du dazu? :-) :-)

    Schöne Grüße aus trister Umgebung aber mit der Vorfreude, dass das Wochenende vor der Tür steht
    Roland
  • Cinelli09, 31.03.2017, 16:02 Uhr
    Hallo Roland,

    Diagnose : schwerer Anfall von Flachländler (?) - und Freitagnachmittag-Büro-sitzen Blues (zum Trost : ich sitze auch im Büro)

    Die etymologische Wurzel von "Quäldich" liegt ja unstreitig hier https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_B%C3%B6lts und wie ich erfahren habe -ich hoffe ich plaudere da jetzt keine großen Geheimnisse aus,aber ist ja wohl alles Schnee von vorvorgestern - hatte Jan bei Inbetriebnahme der Domain etwas marken- resp. urheberrechtliches Gekappel mit dem guten Udo,hat sich dann aber -logischerweise- durchgesetzt.(trotzdem oder weil ;-) damals von mir noch nicht beraten).

    "Quäldich" bedeutet m.E. in der Tat beides : steile Pässe hochradeln und viele der hiesigen Beiträge und Heldentaten lesen "müssen".Mein persönliches letztes Quäldich - deja vu waren die Berichte vom CvD Jan aus Südafrika,um dann zur Kenntnis nehmen zu müssen,daß er ein paar Tage später schon wieder in südlichen Gefilden sprich Andalusien radeln "durfte".

    Gruß

    Günter

    (P.S. Für den Flachländler Blues gäbs nur eine Lösung : in gebirgige Regionen umsiedeln;-) )
  • berg_max, 01.04.2017, 12:23 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    da hast du wohl recht mit deiner Diagnose - nur mit deinem Lösungsansatz habe ich noch so "leichte" Umsetzungsschwierigkeiten:
    habe meinen Arbeitgeber (ein Unternehmen mit ca. 4.000 Mitarbeitern) mal höflich gefragt, ober er sich einen Umzug in die Voreifel (wg. der Nähe zu meinem geliebten Köln) vorstellen könnte - bin aber auf wenig Gegenliebe gestossen und auch meine Familie würde wahrscheinlich nicht mitmachen.
    Also lieber ab und an mal einen Flachländler Blues und neidische Blicke auf einzelne Forumsbeiträge :-)
    Schönes Wochenende - Roland
  • Uwe, 01.04.2017, 19:32 Uhr auf berg_max
    Hm, wenn auf dem Ortsschild etwas von Berg steht, aber dann weit und breit keiner zu sehen ist, solltest du mal mit Günter Kontakt aufnehmen, ob da nicht etwas einzuklagen geht.
    Viele Grüße, Uwe (muss die Berge auch immer suchen, weiß aber wo es welche gibt)
  • Cinelli09, 01.04.2017, 20:57 Uhr auf Uwe
    Klagen geht immer - "das bekommen wir schon" sagt der RA (und meint natürlich sein Honorar)

    Habe heute auch wieder mal Berge gesucht und sogar welche gefunden mit dem Ergebnis 135km und 2.840 Hm.Mein Gott,wie bescheuert ist man nur ;-)

    Gruß an alle Günter

    (@ Roland : äh,mit "gebirgige Regionen" meinte ich natürlich sowas wie Tirol,Südtirol oder meinetwegen auch Graubünden,wenn man genügend Fränkli im Säckli hat.Nicht umsonst ziehen die Berg-Sport-Freaks allesamt z.B. nach Innsbruck - mehr Berge als dort geht nicht.Aber ok.,die Voreifel wär mal schon ein Anfang ;-))
  • Kletterkönig120, 04.04.2017, 02:36 Uhr auf Cinelli09
    ... und am 8. Tag schuf Gott den Rechtsanwalt ? ;-)
  • Cinelli09, 04.04.2017, 11:55 Uhr auf Kletterkönig120
    Wohl wahr,kurz zuvor hat er allerdings noch die Orthopäden,insbesondere die Sportorthopäden erschaffen ;-)
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Ende Wintersperren Galibier, Lautaret, Telegraphe, Croix de

  • nisp, 28.03.2017, 13:50 Uhr
    Tag,
    ich würde in der letzten Aprilwoche gerne in der Gegend den ein oder anderen Pass fahren, wenn die Schneelage das denn erlaubt. Die offiziellen Öffnungstermine liegen meist bei Ende Mai/Anfang Juni, aber oft sind die Pässe ja schon vorher befahrbar.
    Weiß jemand, ob das so früh schon Sinn macht? Oder sollte ich das lieber lassen?
    Grüße
    NiSp
  • majortom, 29.03.2017, 09:43 Uhr
    Hallo Nisp,

    auf sport-passion.fr findest du recht aktuelle Infos zur Öffnung der französischen Pässe. Wie du siehst, sind Galibier und Croix de Fer noch gesperrt, und das hat auch seinen Grund. Lautaret und Telegraphe hingegen sind ganzjährig befahrbar.
    Ich würde mich zu der Zeit eher an die niedrigeren Pässe der Voralpen halten. Wenn dein Basecamp im Oisans ist, kannst du z.B. von Grenoble aus Richtung Vercors fahren (oder dich an den Skistationen wie Alpe d'Huez, Les Deux-Alpes, etc. abarbeiten). Von der Maurienne aus würde ich Richtung Lac d'Annecy fahren, da gibt es auch sensationelle Pässe. Auf jeden Fall besser als dein Glück am Galibier erzwingen zu wollen und dich dabei in Gefahr zu bringen.

    Wo bist du denn genau, und hast du ein Auto zur Vefügung? Dann können wir dir auch konkretere Tourenvorschläge machen...

    Schöne Grüße
    Tom
  • nisp, 29.03.2017, 10:03 Uhr auf majortom
    Danke für die nette Antwort!
    Ich habe noch gar kein Basecamp und bin mit dem Wohnmobil unterwegs. Also recht flexibel. Erst einmal vier Tage rund um Toulon an der Cote d'Azur, dann wollte ich auf dem Rückweg zwei Bergtage einlegen. Huez steht auf der Liste, aber der ist, was ich so lese, wohl eher langweilig. Gerne fahre ich kleinere Pässe mit kleineren Straßen, und am liebsten in Kombination als Rundkurs. Gute 100km mit 2.500-3.000hm sind schon in Ordnung.
    Wäre sehr nett, wenn Ihr mir was empfehlen könnt. Sehr gerne natürlich auch als gpx, wenn verfügbar.
    Danke schonmal!
    NiSp
  • majortom, 30.03.2017, 09:46 Uhr auf nisp
    Tja, da gibt es viele Möglichkeiten... mal ein paar Beispiele:
    - Basecamp im Ouvèze-Tal in den provenzalischen Voralpen. Wenn du Glück hast, kommst du Ende April sogar schon auf den Mont Ventoux (von Süden). Andernfalls kannst du dich auf den vielen schönen Pässen ringsum austoben. Unbedingt den Col de Perty fahren, sensationelles Panorama mit Mont Ventoux und Hochalpen.
    - Vercors mit der herrlichen Combe Laval. Vorsicht: das Vercors-Massiv hängt auch gerne mal in den Wolken... auf den aktuellen Wetterbericht achten. Basecamp könnte in Die sein, dann hast du den tollen Col de Rousset von Süden.
    - Noch weiter nördlich etwa am Lac d'Annecy. Am Cret de Chatillon kommst du auf über 1700 m, vom Col de la Forclaz hast du einen tollen Ausblick über den See. Auch ein toller Pass in der Gegend ist der Grand Colombier... tolles Montblanc-Panorma bei guter Sicht.
    Schöne Grüße
    Tom
  • nisp, 02.04.2017, 20:34 Uhr auf majortom
    Vielen Dank! Ich mache das mal von Wetter und Trainingszuszand abhängig. Und melde mich anschließend, was ich gefahren bin.
    Danke schonmal für die freundliche Hilfe!
    NiSp
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Mont Ventoux - Rückantworten (nicht gegeben) zum Beitrag vom

  • berg_max, 27.03.2017, 13:53 Uhr
    Hallo zusammen,

    klar freut man sich über eine Rückantwort, wenn man sich die Mühe macht, auf eine Frage zu antworten. Wie bereits von anderen Usern geschrieben, antworte ich üblicherweise auch auf die einzelnen Beiträge.

    Allerdings kann es auch Situationen geben, die eine (zeitnahe) Rückantwort unmöglich machen. Das sollte jeder bedenken, der sich dann zu einem konkreten Beitrag öffentlich und negativ äußert.

    Da ich das Forum über die Jahre sehr schätzen gelernt habe, hier noch der Hinweis, dass ich aufgrund persönlicher Umstände die Reise leider nicht antreten konnte und aus gleichem Grund 9 Tage ohne Internet-Zugang war. Insofern kann ich auch zu der Befahrbarkeit des Mont-Ventoux und den Gegebenheiten vor Ort keine Auskunft geben.

    Weiterhin viel Spaß beim Posten
    Gruß
    Roland
  • Cinelli09, 27.03.2017, 16:30 Uhr
    Na ja,nichts für ungut,is mir halt irgendwie spontan hochgekommen.Daß man mal Tage offline ist,kommt natürlich vor und passiert mir im Ausland auch immer wieder......hätte ich bedenken können.
    Schade daß es mit dem Ventoux nicht geklappt hat.Schlimmer wäre es , Du würdest komplett unterzuckert in einem Restaurant in Bedoin sitzen,ergebnislos auf Nahrung mit Substanz warten und einen Computer und das Internet suchen,aber nur Ordinateur und Toile finden ;-)

    Gruß Günter
  • Uwe, 27.03.2017, 18:35 Uhr
    Hallo Roland!
    Dann holst du die Tour demnächst mal nach und berichtest dann, wie es war ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • berg_max, 27.03.2017, 19:12 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    finde ich gut, dass du mir antwortest. Dieses Jahr ist schon so einiges schief gelaufen und da passte es nur ins Bild, dass ich die Reise kurzfristig nicht antreten konnte. Den Ventoux hätte ich schon gerne befahren und die ganze Region muss traumhaft sein.
    Aber so ist das eben manchmal - nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten und bei nächster Gelegenheit es noch mal zu versuchen.

    Gruß Roland
  • berg_max, 27.03.2017, 19:14 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    ... so wird's gemacht, auch wenn "demnächst" noch eine ganze Weile dauern wird. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und da ich extra vorher etwas Französisch gelernt habe, gibt es auch gute Gründe, weiterhin mit Frankreich zu planen.
    Gruß
    Roland
  • majortom, 28.03.2017, 09:53 Uhr auf Cinelli09
    Also irgendwie scheint es da in deiner Kindheit eine äußerst traumatische Erfahrung mit französischer Gastronomie gegeben zu haben... ;-)
    Wir müssen uns wohl mal auf dem Col des Glières treffen und Chez Constance dieses Trauma mit Beignets kurieren.
  • majortom, 28.03.2017, 09:55 Uhr
    Hallo Roland,
    schade dass aus deinem Provence-Trip nichts geworden ist. Aber vermutlich steht der Ventoux auch im nächsten Jahr noch... :-)
    Schöne Grüße
    Tom
  • Hase1, 28.03.2017, 12:18 Uhr
    Oh Mann, Mt. Ventoux im März. Tut man nicht, no go!
    Hat eh keinen Sinn, weil die Fotografenmeute noch nicht
    am Straßenrand steht und Selfies irgendwie inszeniert wirken.
  • berg_max, 28.03.2017, 13:40 Uhr auf Hase1
    Hallo Hase1,

    ich hoffe, ich enttäusche dich jetzt nicht zu sehr, aber das no go (oder besser? no drive) hab ich noch nicht verstanden:
    die Galerie interessiert mich nicht, Selfies sind nicht mein Ding, die Form für den Aufstieg holt man sich im Winter, und der ist seit 20.03.2017 definitiv Historie - was hab ich also noch vergessen, als ich den Mont Ventoux befahren wollte? Bin schon gespannt, was ich bei meinen zukünftigen Plänen noch so alles berücksichtigen sollte :-) ;-) ;-)

    oder höre ich da so etwas wie "Boah ey, der macht dat jetzt schon....???) :-) :-)

    nix für ungut, freue mich auf deine Argumente, egal ob sie aus dem sachlichen, dem sportlichen oder dem humoristischen Bereich kommen....

    Gruß Roland

  • berg_max, 28.03.2017, 13:47 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    ja, dass war wirklich schade - alles war gerichtet, ich hatte mir extra noch das QD Bike-Kondom für die Unterkunft bestellt, und dann in letzter Minute alles dahin ..... aber wie ich Uwe schon geschrieben habe, nachdem ich extra ein paar Brocken Französisch gelernt habe, bleibt die Region auch definitiv auf der Wunschliste. Dumm nur, dass von uns aus allen interessanten Berge so weit weg sind. Unsere Region hat zwar auch schöne Ecken - das weist du ja bestens aus eigener Erfahrung - aber ist eben doch was anderes wie die Riesen in den Alpen, Pyrenäen und was da noch so alles rumsteht...
    Wenn ich das recht in Erinnerung habe, wirst du doch in Kürze auch in die Provence fahren - oder seit ihr sogar schon dort? Jedenfalls viel Spass
    Gruß
    Roland
  • majortom, 28.03.2017, 13:49 Uhr auf berg_max
    Hallo Roland,
    Samstag gehts los... ich freu mich.
    Schöne Grüße, Tom
  • Cinelli09, 28.03.2017, 19:47 Uhr auf majortom
    "Traumatische Erfahrung" trifft die Sache ganz gut.Obwohl :die Kunst der Franzosen,aus einem ganzen Poulet 4 Hälften "rauszuzaubern" habe ich meistbietend einem Wies`n Wirt verkauft,seitdem brummt bei dem das Geschäft und ich kann mich vor Lizenzgebühren nicht retten..
    Und hör mir mit den Straßenrand "Chez`s"auf,der letzte Chez der mich beschissen hat war vorm Col d´Allos als er mir eine 3x durchgeschossene "Pizza" -bzw. was auch immer der gemeine Franzose darunter verstehen mag - andrehen wollte..

    In dem Punkt bin ich leider nicht mehr zu bekehren ;-)
  • Cinelli09, 28.03.2017, 19:54 Uhr auf berg_max
    Hallo Roland,

    na dann tuts mir noch mehr leid daß ich in dem Punkt etwas ruppig war (was normal gar nicht meine Art ist ;-)).
    Merke : wir schreiben erst MÄRZ und die Saison hat eigentlich noch gar nicht begonnen.Obwohl ich heute -sorry to say- bei traumhaftem Frühlingswetter eine Supertour im Berchtesgadener Land mit 150km und 3.228Hm in die Straßen geschraubt habe.Na ja,Vorruhestand eben ;-)

    Gruß Günter
  • Uwe, 28.03.2017, 20:21 Uhr auf Cinelli09
    Vorruhestand? Ist das jetzt durch? Dann kann der Sommer ja wohl kommen ;-)
    Hm, nen 150er hatte ich auch schon, aber ohne deine Höhenmeter. Gut, dafür müsste ich auch schon ganz hart stricken bei meiner Ausgangslage und so wie ein ehemaliger Aktiver auf der Stelle springen.
    Viele Grüße, Uwe
  • majortom, 29.03.2017, 09:51 Uhr auf Cinelli09
    Ja, das Verständnis von Pizza unterscheidet sich dann schon von dem italienischen... :-)

    Aber auf Chez Constance lasse ich nichts kommen, das ist der sensationellste Verpflegungspunkt der Westalpen! Da fahre ich sogar gerne die zwei Kilometer über Schotter. Geilste Käseplatte aller Zeiten (obwohl dem gewöhnlichen Oberbayer vermutlich zu viel Schimmel auf dem Käse ist, hehe...)

    Na gut, umso besser wenn du alle Chezs verweigerst, die Terrasse ist sowieso schon immer brechend voll.
  • berg_max, 29.03.2017, 10:27 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    ...kein Problem - es ist alles in Ordnung. Tja, mit dem Berchtesgadener Land hast du natürlich ein traumhaftes Revier vor der Haustür. Bei uns muss ich schon fast 30 km fahren, um einen Anstieg zu finden, der länger als 1.500 m lang ist. Und bis Eifel oder Bergisches Land ist es sogar noch etwas weiter.
    Meinen ersten 150 er bin ich am WE gefahren - überwiegend plattes Land, insgesamt nur 800 hm aber dafür Wind von feinsten.
    Man sagt ja nicht umsonst, Winde sind die Berge des Flachlandes ( irgendwie muss man sich ja motivieren) :-)
    In diesem Sinne weiterhin viel Spaß beim Training.
    Gruß Roland
  • Cinelli09, 29.03.2017, 10:50 Uhr auf Uwe
    Na ja,so richtig "Vorruhestand" würde bedeuten,daß ich heute meine Wunden der gestrigen Tour lecken könnte,is aber nicht,sitz im Büro hinterm Schreibtisch und muß mich wie üblich um die Sorgen der lieben Mitmenschen kümmern,die nicht in der Lage sind ihre Angelegenheiten ordentlich über die Bühne zu bringen ;-( . Muß aber sagen,der gestrige 150er lief wider Erwarten ganz gut auf meine alten Tage.Interessant ist ja immer wieder - zu bestaunen an der Roßfeld Ringstraße - wieviele Radlerkollegen im NICHT Vorruhestands verdächtigen Alter einfach mal so unter der Arbeitswoche Zeit haben um so gutes Wetter auszunutzen.

    Gruß nach NRW Günter
  • Cinelli09, 29.03.2017, 11:23 Uhr auf majortom
    Na ja,sollte ich es in diesem Leben noch schaffen,eine am Ende von DIR geguidete Westalpen - QD- Runde mit zu machen,trage ich zur Not mein Rad halt auch mal über Schotter um die behaupteten Vorzüge der genannten Chez zu testen - Du übernimmst dafür selbstverständlich die persönliche Vermögenshaftung mit sofortiger Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung ;-)
    (im Rucksack wird vorsorglich Schweinsbraten in der Dose mitgeführt)
  • Uwe, 29.03.2017, 12:38 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ich bin vorhin auch unterwegs gewesen, 75 km mit knapp 1000 Hm durchs Sauerland. in 20 Minuten beginnt meine Arbeitszeit.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 29.03.2017, 13:30 Uhr auf Uwe
    Was habt ihr alle für ein schönes Leben . "Vorruhestand" schon als Anfangs50er ......;-)

    (P.S. Sind das im Sauerland Positiv oder Negativ Hm?)
  • kletterkünstler, 29.03.2017, 14:33 Uhr auf Cinelli09
    lachhaft....habe gestern 3326 Hm (laut Garmin) resp. 3388 Hm (laut VDO) auf 127 km rund ums Ourtal in Deutschland und Luxemburg (in Belgien nur ein kurzes Stück ab- und flachgefahren - Start am Dreiländereck) mit Knieschmerzen weggedrückt ;-)
    14 richtige Anstiege (z.T. knüppelsteil) und die ein oder andere Welle bei herrlichstem Wetter in herrlichster Gegend. Da kann Berchtesgaden einpacken ;-)

    Am Ende war auch mein Garmin am Ende. 1% Akku nach 9 Std. (inkl. Pausen).

    Am Wochenende dann zweimal flach bzw. einmal holländisch flach und einmal wirklich mit insgesamt 250 km. Trotzdem oder erst recht schön, wenn man sonst in einer Gegend wohnt, in der das Wort flach ein Fremdwort ist.
  • Cinelli09, 29.03.2017, 15:32 Uhr auf kletterkünstler
    ...hast Du für gestern wenigstens eine gute Ausrede bei Deinem Arbeitgeber ;-)

    Die fehlenden 98Hm : geschenkt. Aber Vorsicht : die Anstiege in den Berchtesgadenern sind z.T. knüppelhart,oft jenseits der 20% Marke,z.B. der Anstieg von Berchtesgaden zum Parkplatz Hinterbrand,oder auch die Anstiege rund ums "Wachterl"/Schwarzecksattel etc etc oder von Bischofswiesen rauf nach Loipl.Und wenn man so wie ich gestern in Traunstein/Siegsdorf startet,hat man ellenlange "flache" An- und Rückfahrten bis zu den echten Anstiegen,so daß sich die Gesamt Hm doch auf maximal 40/50 km (Auf- und Abfahrten) reduzieren....

    Aber die Gegend ( auch nicht direkt mein hometurf) ist absolut top,da gibts nix zu meckern.Der GRÖFAZ wußte schon,wo er sich einbunkern ließ.
  • kletterkünstler, 29.03.2017, 17:04 Uhr auf Cinelli09
    Du musst zum Kehlstein...

    Ich kenne leider nur Roßfeld über die Berchtesgadener Mauer (und im strömenden Regen abwärts) und Hirschbichl vom Ramsau, da mein Urlaub in Inzell anno 2002 (mein erstes Rennradjahr) fast komplett ins Wasser fiel. Stichwort: Elbehochwasser. Das war genau die Zeit, Ruhpolding ist auch abgesoffen, Inzell glücklicherweise nicht. Am Chiemsee und der Winklmoosalm war ich noch, und naja der Schwarzbachwachtsattel liegt halt auf'm Weg nach Berchtesgaden.

    Im von dir verschmähten Allgäu kannst ja sowas auch haben. Da habe ich nach neun Tagen Deutschland-Rundfahrt (Ziel in Füssen) 2010 noch ein paar Tage drangehängt u. z.B. an einem Tag Riedberg Ost, Alpe Spicherhalde, Rohrmoos, Piesenalpe, Lochbachtal, Altstädter Hof und ich glaube noch irgendwas gemacht. Das war schon brutal.
    Müsste ich eigentlich auch nochmal hin, ist ja die nächstgelegene Alpenregion von mir (270 km), aber nicht mit 12-27 / 39-53.

    Einrollen konnte ich mich gestern nicht. Kurze Offroad-Einlage mit Trage-/Schiebepassage über zwei Brücken und ein ganz kurzes Steilstück, dann auf verdrecktem Asphaltweg mit 20% aufwärts. Dabei noch Fotos für qd gemacht. Wenigstens war's noch kalt (5 °C), hinterher in meinen dicken Sacken kaputtgeschwitzt (20 °C), weil in den Trikottaschen kein Platz mehr für mehr als die Handschuhe & Mütze neben dem ganzen anderen Kram war und kein Rucksack dabei. Der letzte war dann nochmal eine Wand: 200 Hm auf 1,9 km wobei man den ersten km streichen kann, weil sozusagen anrollen.

    Und das, wie gesagt, alles mit zum Teil starken Knieschmerzen, aber ich bin ja selbst Schuld, die fingen ja schon am Vortag in der Rureifel an bzw. gar am Sonntag bei der RTF in Holland bei Arnhem.
    Die wundervolle Landschaft, grandiosen Ourtalblicke waren es aber wert, nur tanken war ich nicht in Lux ;-) zu weit von der nächsten Tanke weggeparkt in einer abgelegenen Gegend. Da hätte ich schon einen Umweg fahren müssen.
  • Cinelli09, 29.03.2017, 17:45 Uhr auf kletterkünstler
    Kehlstein war schon angedacht,aber noch chancenlos.Straßenarbeiter am Doku.Zentrum am Obersalzberg fragte ich wie es ausschaut und die winkten ab.Noch zu viel Schnee/Eis/Dreck auf der Straße,das machen die erst in den kommenden Wochen weg.Und der Rattenweg von der Roßfeldstraße her zum Kehlsteinparkplatz war gleich von Anfang an noch komplett schnee/eisbedeckt.
    Allgäu wird nicht "verschmäht",aber ich versuche in Gegenden rad zu fahren,in denen ich mich zumindest non verbal verständigen kann - und das gelingt mir in der alemannischen Hemisphäre einfach nicht ;-)

    Die Gegend Deiner Tour kenn ich auch ein wenig,mit einem in Eupen seßhaften Radlerkollegen war ich da früher ein paar Mal unterwegs,in die Ardennen rein oder bis runter in die Eifel.Für einen Alpenradler sind diese zahllosen oft giftigen Mittelgebirgsanstiege die reine Hölle,muß man mögen oder halt gewohnt sein..Dann lieber drei 1.200Hm Anstiege am Stück und hintereinander.
  • kletterkünstler, 29.03.2017, 18:03 Uhr auf Cinelli09
    Oh stimmt, ist ja erst Ende März, das vergisst man bei den Temperaturen ja leicht.

    Ja, wenn man im Mittelgebirge wohnt, ist man es gewohnt. Neulich 1200 Hm auf 55 km gemacht, dabei nie mehr als ca. 4 km von der Haustüre weg, da das Wetter unsicher war, es immer mal wieder leicht nieselte. Dabei max. 170 Hm am Stück, meist weniger.
    Bin dann aber auch jedes Mal froh, wenn ich mal wieder in der Heimat bin und flach radeln kann. Deswegen fahre ich auch so viele RTF in den Niederlanden, die eben auch sehr schön organisiert sind und verkehrsarme Routen aufweisen. In den Alpen war ich schon Jahre nicht mehr, letztes Jahr war die Rhön quasi mein Hochgebirge. Zwei Tage mit massig Hm und mehrmals 300-400 am Stück, u.a. 5x Hochrhönstraße an einem Tag, Wasserkuppe und Kreuzberg. Dieses Jahr geht's als quäldich-Guide immerhin in den Schwarzwald mal wieder den Kandel hoch. Und im Fichtelgebirge ggf. an Ostern über die 1000er-Marke.
  • Uwe, 29.03.2017, 18:18 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Die summierten Hm ergeben sich aus einer ganzen Sammlung kleiner Anstiege um die 200 Hm. 5 x 200 = 1000. Beim ehemaligen Kollegen waren es im märkischen Sauerland auch meist nur 200er an denen er sich austobte und in der Summe hat er oftmals gehörige Brummer zusammen gebracht. 1000 Hm am Stück fahren sich übrigens angenehmer als eine Gekackelsammlung. Ich kenne ja beides ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 29.03.2017, 19:22 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,apropos 1000Hm Anstiege.Wo gehts eigentlich im Sommer wieder hin.Pfunds oder Nauders? Ich hatte Dir ja schon mal Ecken wie z.B. Bruneck empfohlen oder gleich mitten in die Dolos rein,etwa Arabba oder auch ganz nett Deutschnofen,die Gegend.

    Gruß Günter
  • Uwe, 29.03.2017, 21:11 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Dieses Mal ist Pfunds gebucht. Mitte August bis Mitte September. Frau Gemahlin befürchtet im Spätsommer kühlere Lüftchen in Nauders, so dass man sich in niedrigere Gefilde, aber doch noch gebirgsnah orientierte. Der alternde Herr kann dortselbst eventuell ein E-Bike mieten und mit dem schlappen Akkugerät einen Tagesausflug zur Norbertshöhe machen. Tagesausflug, da der Akku ja dort verschlappt und der alternde Herr den Rückweg auf selbigem Gefährt selbst tretend bewerkstelligen muss.
    Mal sehen, was man diese Mal radtechnisch einplant. Habe da noch diverse Rundfahrtkombis im Hinterkopf und dann waren ja letzten Sommer die ortsansässigen Sackgassen nicht so schlecht, dass man nicht ein "Best of" machen könnte. Also Sackgassen, bis der Arzt kommt. Dann hat es am Mortirolo noch eine offene Rechnung, was aber rein von der Anfahrt schon nervig ist, sowohl für den Anreisenden als auch für alle anderen Radler auf der Strecke. Denn auch mit dem Auto bin ich gerne zügig unterwegs... Jedenfalls muss ich nicht unbedingt noch mal zur ÖGS. Ist zwar hoch und auch kein Kindergeburtstag, aber nicht so schön, dass ich das Gegurke dahin noch mal haben muss. Da ist die KGS um Welten schöner und ja quasi vor der Haustür mit einem kleinen Aufwärmanroller.
    Um zum Thema zurück zu kommen: Den Mong-Wong-Tu habe ich nicht eingeplant. Nicht für dieses Jahr und sonst auch nicht. Ein Arbeitkollege war da schon mal mit dem Renner, aber auch nur, weil er jedes Jahr in Fronkreisch Campingurlaub macht, obwohl man ihn letztes Jahr auf der Anreise eingeschläfert hat und seine Wertsachen unter seinem Bett hervor geholt hat. Übrigens, wenn du ein Baguette ein paar Tage länger liegen lässt, kannst du Monsieur Spitzbub damit einen über die Rübe kacheln bis er lacht.
    Viele Grüße, Uwe
  • RotesWild, 30.03.2017, 18:35 Uhr
    Ich war heute (30.03.) oben. Ganz oben natürlich. Die Auffahrt von Bedoin funktioniert super. Kurz hinter dem Chalet gibt´s eine Schranke, welche aber nicht weiter stört. Außer mir sind noch einige andere hoch. Perfektes Wetter. Sonne satt und ganz wenig Wind nur. Keine Autos, keine Motorräder hinter der Schranke. Ein Traum.
    Die Nordabfahrt nach Malaucene geht nicht. Direkt in der ersten Serpentine von oben liegt eine dicke Schneewehe. Die hat sich´s dort erstmal gemütlich gemacht und bleibt sicher noch.
    Der Mont Ventoux ist und bleibt aber ein Brett. Besonders wenn man, wie ich, im März erst ein paar 100kms in den Beinen hat.
    SA/SO soll das Wetter hier unten nicht so doll sein. Aber ab MO wieder Sonne satt. Sonnencreme nicht vergessen.
    Grüße aus der Provence,
    Kay
  • majortom, 31.03.2017, 08:58 Uhr auf Cinelli09
    Dann noch lieber eine französische Pizza als Schweinsbraten aus der Dose... :-)
  • majortom, 31.03.2017, 08:59 Uhr auf RotesWild
    Ah, das ist eine wertvolle Info. Auf der Südseite liegt gar kein Schnee mehr?
    Schöne Grüße, Tom
  • RotesWild, 31.03.2017, 20:44 Uhr auf majortom
    Hi Tom,
    ab dem Chalet aufwärts am Straßenrand etwas Schnee. Aber die Straße ist definitiv sehr gut befahrbar. Auch die Abfahrt bis zum Chalet. Kann man laufen lassen. Aber die Aussicht sollte man bei diesem Wetter auch nicht verachten.
    Grüße und viel Spaß, Kay
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Mont Ventoux

  • berg_max, 17.03.2017, 11:07 Uhr
    Hallo zusammen,

    nächste Woche bin ich in der Nähe des Mont Ventoux, der lt. Wikipedia bis 15.05. mit einer Wintersperre belegt ist. Kann jemand von euch sagen, ob der Berg aktuell tatsächlich gesperrt ist? Falls trotz Sperre die Straße schneefrei sein sollte – wie reagieren denn die Franzosen, wenn man trotzdem hochfahren würde?
    Vielen Dank für eure Rückantworten
    Gruß
    Roland
  • Cinelli09, 17.03.2017, 13:57 Uhr
    Diese Info http://www.bedoin.fr/fr/actualite/84907/fermeture-hivernale-route-acces-au könnte man auch so verstehen,daß von Süden her nur die Gipfelpassage ab Chalet Reynard (und das "nur" bis 15.04) gesperrt ist und die Nordanfahrt ab Abzweig Station Mont Serein (also ab Chalet Liotard),die dann allerdings bis 15.05.

    Ich kann mir nicht vorstellen,daß man z.B. ab Bedoin nicht bis zum Chalet Reynard käme und dann nach Sault abfahren kann.Das ist bewaldet und folglich besteht m.E. keine Lawinengefahr.Webcams zeigen auch,daß da nur (mehr) spärlich Schnee liegt,praktisch nur noch im unmittelbarsten Gipfelbereich.

    Ob man trotz Sperre fahren darf/soll/nicht soll - hatten wir hier schon öfters diskutiert.Leider weiß ich auch nichts zu der Frage,wie die Polizei reagiert,wenn sie einen trotz Sperre erwischen.

    Gruß
  • majortom, 18.03.2017, 10:39 Uhr
    Hallo Roland,

    bis zum Chalet Reynard kommst du auf jeden Fall, das ist dort wo die Auffahrtsvarianten aus Bédoin und Sault zusammentreffen. Dann triffst du nach 200 Metern auf eine Schranke, die auf jeden Fall geschlossen sein wird. Egal wie die tatsächlichen Bedingungen sind, bleibt die auch bis zum 15. Mai geschlossen.

    Vor ein paar Jahren war ich Ende März dort, allerdings ohne Rad. Da sind Dutzende Rennradler unter der Schranke durch und weiter zum Gipfel gefahren. Ich glaube also, dass das einigermaßen großzügig toleriert wird von den Behörden. Die letzen Wochen war es in der Region auch recht warm und sonnig, viel Schnne dürfte also nicht mehr liegen. Kann natürlich immer nochmal ein Wintereinbruch kommen (wie letztes Jahr bei Paris-Nizza, als die Profis von Bédoin bei Schneefall über das Chalet Reynard nach Sault geschickt wurden.
    Du siehst ja vor Ort, wie die Schneeverhältnisse sind, und kannst dann mit gesundem Menschenverstand eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: selbst wenn der Ventoux noch zu ist, wirst du in der Gegend nicht traurig werden. Du hast die Schluchten des Plateau de Vaucluse, die einsamen Pässe der Drome Provencale, das wunderschöne Ouvèze-Tal bis zum Col de Perty mit sensationellem Panorama zum Ventoux einerseits, zu den Hochalpen andererseits, den Lubéron, selbst die Ardèche-Schlucht liegt in Reichweite... also ärgere dich nicht, wenn der Ventoux während deines ganzen Urlaubs in den Wolken hängt... :-)

    Schöne Grüße, Tom

    Nachtrag: Dieser Webcam zufolge liegt nicht mehr viel Schnee...
  • Flugrad, 18.03.2017, 17:32 Uhr auf majortom
    Hallo Roland,
    dass von Bédoin aus die Wintersperre planmäßig schon am 15.4. endet und von Malaucenne erst einen Monat später erschließt sich schon aus der Lage (übersichtliche Südseite bzw. Schatten-und Nordseite mit Steilabbruch am Schluss).
    Wenn ich die Bédoin-Seite richtig verstehe, scheint es durchaus wetterangepasste Änderungen zu geben - ob positiv oder nur negativ erschließt sich vielleicht durch einen Anruf beim Straßenbauamt in Carpentras.
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 20.03.2017, 14:23 Uhr
    Nebenbei bemerkt find ichs immer wieder etwas komisch,wenn die Leute sich Mühe geben Fragen zu beantworten und vom Fragesteller kein Mucks mehr kommt.Nicht daß man Dankesorgien erwarten würde - aber zumindest ein kurzes feedback (angekommen?hilfts weiter?noch Fragen? etc ) wär nicht unangebracht und wird im übrigen von einem Großteil der Threadersteller auch so gehandhabt.

    Na ja, vielleicht bin ich persönlich zu old school mäßig sozialisiert worden....
  • Uwe, 20.03.2017, 15:58 Uhr auf Cinelli09
    Warte es ab, Roland gibt üblicherweise ein Feedback.
  • Cinelli09, 20.03.2017, 16:05 Uhr auf Uwe
    O.K.,vielleicht sagt er uns ja dann gleich,ob man verhaftet wird wenn man das Ventoux-Fahrverbot ignoriert.Wär mir z.B. egal,in einer franz. Knastzelle würd ich genau so verhungern wie in einem franz. Speiserestaurant ;-)
  • Uwe, 20.03.2017, 17:14 Uhr auf Cinelli09
    Wenn wir in den nächsten Jahren nichts von ihm hören, bekommt er vermutlich französische Küche. Und wenn wir nie wieder etwas hören, hat er die Küche nicht vertragen ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 20.03.2017, 17:58 Uhr auf Uwe
    Spätestens damit haben wir -selbstverständlich off topic- die hochgeschätzten Kollegen Flugrad und Bergziegenmutant als ausgewiesene Kenner und Verfechter der cuisine francaise so gereizt,daß eine Reaktion ausm Allgäu resp. aus dem hinteren Ahrntal zwangsläufig folgen wird....
  • Uwe, 20.03.2017, 18:01 Uhr auf Cinelli09
    Du weißt ja: Lieber einen Freund weniger als einen guten Spruch ausgelassen.
  • majortom, 21.03.2017, 08:30 Uhr auf Cinelli09
    Und aus dem Dreiländereck erwartest du keine zwangsläufige frankophile Reaktion? ;-)
    Egal, ich springe trotzdem mal für die Franzosen in die Bresche, da es gerade in der Provence eine sehr schöne und spannende Regionalküche gibt.
    Meilleurs salutations, Tom
  • Cinelli09, 21.03.2017, 10:47 Uhr auf majortom
    Oh sorry,Dich hätte ich in diesem Kontext aufm Radar haben müssen...
    Mit "spannend" meinst Du wohl die größtenteils nur mit einem Mikroskop sichtbaren Essensmuster (auf riesigen Tellern) der einzelnen Menügänge und die Frage,wieviel Zeit zwischen den einzelnen Gängen verstreicht - Zeit,in der man den Hungerast mit Unmengen labbrigen Weißbrotes zu bekämpfen versucht ;-)
  • majortom, 21.03.2017, 10:55 Uhr auf Cinelli09
    Wenn ich in zwei Wochen dort bin, mache ich gerne mal ein paar Fotos für dich von den kulinarischen Zwischenstopps...
  • bruckner13, 21.03.2017, 11:25 Uhr auf majortom
    Hi Tom

    Wenn du erstmal in der Pfalz warst, wirst du dich für die Fotos aus F nachträglich schämen!

    Peter
  • majortom, 21.03.2017, 11:45 Uhr auf bruckner13
    Was ist schon Ratatouille gegen Saumagen... ;-)
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:17 Uhr auf Cinelli09
    Hier der herbeigersehnte Allgäuer Kommentar:
    Wer als Vertreter der hochgeschätzen und Exklusiven Kaste der renomierten Juristen in deren kulinarischen Tempel weilt, kann natürlich nicht erahnen, welche einfachen Gaumenfreuden in unscheinbaren, von aussen oft "schäbigen" Etablissements (von uns oft als 1B bezeichnet und gesucht) warten. Wenn es dann noch mit Familienanschluss wie in vielen "Gite" ist, wird man qualitäts- und mengenmäßig unglaublich überrascht. Wir haben jedenfalls in Frankreich sehr oft essenstechnisch das "Leben wie Gott in Frankreich" gefunden.

    Grüße vom bekehrten ehemaligen "Froschschenkelfresser - Hasser", Jürgen
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:19 Uhr auf bruckner13
    Wir freuen uns natürlich rieeeesig auf die Pfälzer Küche im April.
    Aber wehe einer stellt permanent "Essens - Selfies" online ! Das gibt Ärger!

    Grüße, Jürgen
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:22 Uhr auf majortom
    Bitte berichten, keine Fotos !
    "Essens Selfies" sind mit einer der echten Plagen der Smartphone Generation!
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:28 Uhr
    Hallo Roland,
    um nochmal bei deinem Thema und deiner Frage zu bleiben (der Threat ist ja ein klein wenig aus dem Ruder gegangen - aber du verstehst hoffentlich Spass?!) - ich würde sagen, wenn ich die Webcam Bilder im Moment anschaue, dürfte es problemlos gehen mit einer Ventoux Befahrung.
    Tagesaktuell würde ich schon (wie auch andere raten) auf das aktuelle Wetter achten und den Berg beobachten. Bis zum Chalet müsste es aber auf jeden Fall gehen. Alternativ gibt es aber ja wirklich sehr viele tolle Alternativen in der Nähe des Mont Ventoux.

    Wir warten auf einen Bericht von dir über das dann erlebte in dieser Traum Radregion.

    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen
  • Cinelli09, 21.03.2017, 12:40 Uhr auf Bergziegenmutant
    ...und ausgerechnet einige "Hungerurlaube" auf Korsika und in den franz. Westalpen (es gab i.d.R 3 Alternativen 1.Poulet 2.Poulet oder 3. Poulet und die Essensmenge stand meist im umgekehrt reziproken Verhältnis zur Rechnungshöhe)) veranlaßten mich,in die Gilde der Wohnmobilisten mit mitgeführter Küche einzutreten ;-)
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Vortag Glocknerkönig

  • eriks, 14.03.2017, 13:57 Uhr
    Hallo,

    gibt es Erfahrungen, wie es einen Tag vor dem Glocknerkönig an der Großglocknerhochalpenstraße aussieht? Ist da schon eine hohe Radlerdiche von Leuten, die die Strecke mal antesten? Sprich: Ist die Verkehrssituation so, dass man dort gerne (mit)radelt? Oder sind eher hektische Autofahrer unterwegs, die vor dem Glocknerkönig "noch mal schnell" über die Glocknerstraße fahren?

    Schöne Grüße,

    Erik
  • nicolas, 14.03.2017, 18:05 Uhr
    Hallo Erik.
    Die Autofahrer sind nicht mehr oder hektischer als sonst. Radfahrer sind schon häufiger.
    LG
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Unterkunft in den Pyrenäen

  • 1ARübe, 02.03.2017, 15:32 Uhr
    Hallo, ich plane Mitte Juli eine Rundtour in den Pyrenäen. Ausgangspunkt in der Nähe von Tarbes. Kann dort jemand ein Hotel oder Chambres d hotes empfehlen, in der man seinen Wagen für eine Woche stehen lassen kann?
    Ist es ausserdem ratsam schon alle Unterkünfte im voraus zu buchen oder findet man immer am abend etwas.
  • Jan, 02.03.2017, 21:51 Uhr
    Hi 1ARübe,
    bist du allein unterwegs? Ich würde morgens per booking.com im Zielort etwas buchen. Da sollte immer noch was gehen.

    Frag mal im Everhotel Tarbes an. Ein sehr einfaches Motel, aber Jean-Michel, der Chef, ist sehr lösungsorientiert. Grüß ihn schön von mir.

    Dein Jan von quaeldich.de
  • majortom, 03.03.2017, 08:36 Uhr
    Mitte Juli solltest du vorher checken, wann und wo die Tour de France durch die Pyrenäen kommt.
    Dann kann es dir nämlich gut passieren, dass du keine Unterkunft mehr findest.
    Oder du buchst halt schon vorher was und nimmst das Tour-Spektakel mit... muss man auch mal gesehen haben.
    Schöne Grüße, Tom
  • 1ARübe, 04.03.2017, 11:03 Uhr auf majortom
    Hi,

    vielen Dank für die Tipps. Gute idee morgens zu buchen über booking .com.
    Tour de France habe ich im Blick, die streifen dieses Jahr nur die Pyrenaen und sind schon durch wenn wir kommen.

    Vielen dank,

    Matthias
  • Ernst8953, 04.03.2017, 13:49 Uhr auf 1ARübe
    Interessant, dass professionelle Anbieter dies nicht im Blickfeld haben. Auf http://www.larebenne.com die Route des grandes Alpes angeboten. Ich schaute beim uns passenden Termin im Juli nach und siehe, da fuhr man über Izoard und Vars am gleichen Tag wie die Tour de France allerdings in umgekehrter Richtung. Auf Nachfrage bei La Rébenne wurde uns mitgeteilt, as habe man glatt übersehen. Man werde die Fahrt um eine Woche vorverschieben. Dieser termin wird uns aber nicht passen. Wir werden wohl möglichst mit Minimalgepäck allein fahren. Dann aber auch über den grossen und den kleinen St. Bernhard und nicht vom Genfersee aus.

    Gruss
    Ernst
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Alpencross "Wien-Nizza"

  • Reinhard65, 05.02.2017, 19:42 Uhr
    Hallo zusammen, werde im Sommer 2017 die Route Wien-Nizza (nach dem Buch von R. Geser) fahren. Nehme mein Gepäck auf dem Rad mit, habe also keine Begleitung mit einem Auto. Möchte so wenig Gepäck wie möglich mitnehmen - bin momentan bei 14 kg. Habe die Übernachtungen in festen Unterkünften (Pensionen, Privatleute, Hotels etc.) vor. Beschäftige mich gerade mit der Frage, ob es notwendig ist, zur Sicherheit, ein Zelt, Isomatte u. Schlafsack mitzunehmen (wären allerdings 4 kg mehr!). Hat jemand Erfahrung mit Unterkünften auf dieser Strecke? Meint Ihr es ist notwendig das Zelt mitzunehmen oder überflüssig? Würd mich auf Antworten freuen! Gruß Reinhard
  • Uwe, 05.02.2017, 20:22 Uhr
    Hallo Reinhard!
    Hast du schon mal solche längeren Radreisen gemacht? Und auch selbst geplant?
    Grundsätzlich sind die Alpen ja touristisch recht gut erschlossen, so dass du nicht unbedingt autark reisen musst. Es sollte also mit einer ordentlichen Etappenplanung möglich sein, immer in einem Touristenkaff zu nächtigen. Da sollte es auch Quartiere diverser Preislagen geben. Dass Österreich relativ preiswert zu haben ist, die Schweiz eher nicht und Frankreich streckenweise in den Alpen etwas dünner besiedelt ist, sollte klar sein.
    Wenn du die Etappenorte grob abgesteckt hast, kannst du doch mal im Internet nach potentiellen Quartieren suchen. Natürlich halten die nicht alle im Sommer ein Bett für dich frei und warten dass du kommst ;-) Andererseits ist es auch nicht immer optimal, die Etappenquartiere für eine ganze Tour vorzubuchen, denn es ist ja nicht unbedingt den ganzen Sommer über auch wirklich Sommer in den Bergen, so dass du schnell mal eine Etappe vergurkst und dann einen Tag hinter deiner Planung her hechelst.
    Ich bin in jungen Jahren (ist schon etwas länger her) mehrfach mehrere Wochen auf Tour in den Alpen gewesen und habe nur ein einziges Mal ein Problem gehabt, ein Bett zu bekommen. Und das lag auch quasi nur an meiner eigenen Blindheit, da ich ein Ziel angesetzt hatte, wo es fast keine Zivilisation gibt und somit auch kein Bett für einen dämlichen fremden Radler.
    Bei meinen damaligen Reisen habe ich immer die Übernachtung in einer Jugendherberge, sofern vorhanden, priorisiert. Das würde ich auch heute noch so machen, da es immer interessant ist, mit fremden Einzelreisenden zusammenzutreffen. Da hatte ich durchaus schon recht interessante Begegnungen. Auch solche, dass man Leute nach mehreren Tagen an anderer Stelle wieder getroffen hat oder dass man solche Leute trifft, die wiederum von Leuten erzählen, die man anderswo auch schon traf...
    Wie lange hast du denn angesetzt für die Tour?
    Viele Grüße, Uwe
  • berg_max, 05.02.2017, 20:22 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ich habe zwar keine spezielle Erfahrung auf der von dir genannten Strecke, bin aber schon viele Mehrtagestouren mit Minimal-Gepäck gefahren, in der Spitze bis zu drei Wochen.
    Ob Iso-Matte, Schlafsack und Zelt wirklich nötig sind, hängt viel davon ab, wie du generell planst. Lässt du es bei der Wahl der Unterkunft darauf ankommen und fährst, bis du keine Lust mehr hast, würde ich die genannten Utensilien mitnehmen, da es in dünn besiedelten Regionen schon mal schwierig werden kann, eine Unterkunft zu bekommen, gleiches gilt auch für die Touristenhochburgen, falls du hier auch Station machen willst.
    Wir haben immer bei der vor-Planung die Tagesziele grob festgelegt und bereits zuhause die Telefonnummern in einer Liste zusammengestellt. Am Abend vorher oder morgens beim Frühstück wurde dann die Unterkunft für den nächsten Tag festgemacht. So bleibt genügend Flexibilität, um auch auf Tagesform, Wetter und Sonstiges (.... ist ein seeeeehr weites Feld, man glaubt gar nicht, was so alles möglich ist) zu reagieren.
    Was uns übrigens Platz und Gewicht! gespart hat: ein rennradtaugliches Vorderrad mit Nabendynamo und das E-Werk von Busch und Müller mit Pufferakku - Alternativ gibt es wohl auch Lampen mit entsprechendem Anschluss. Hier habe wir Navi und Handy aufgeladen - es sind verschiedene Anschlüsse vorrätig - wir hatten - vor allem bei Schlechtwetter - batterieunabhängige Beleuchtung und brauchten keine Ladekabel etc. mitzuführen.

    Viel Spass bei der Planung
    Roland
  • Droopy, 05.02.2017, 20:36 Uhr
    Also ich würde nie ohne Kompass und Zelt aufbrechen, ein echtes Abenteuer dieses dünnbesiedelte Mitteleuropa und völlig ohne touristische Infrastruktur. Da kannst Du von Glück reden, wenn Du ab und an mal eine Wasserstelle siehst oder jemand nach dem Weg fragen kannst.
    ;o)
    Ansonsten würde ich generell nochmal die Gepäckliste prüfen, 14kg erscheinen mir reichlich viel. Ist da schon die Reiseschreibmaschine dabei für das Tagebuch? Ganz im Ernst, die Wahrheit liegt hier sicherlich im Verzicht. Schau mal bei Uncle google unter Stichwörtern wie "Radreise mit Minimalgepäck", "Rennradreise Gepäck" etc., da gibts ganze Foren mit Packlisten. Benchmark für "normale Leute" sind sicherlich 5-7kg
    http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?146707-Ausprobiert-Alpentour-mit-Minimalgep%E4ck
    http://www.rennrad-news.de/forum/threads/eure-packliste-f%C3%BCrs-brevet-oder-die-mehrtagesfahrt.108835/
    oder hier vom Kollegen Indurain vorbildlich mit Gewichtsangabe aufgelistet, der kommt auf knapp 14kg incl. Velo!
    http://www.europaradtouren.de/packliste-gepaeckliste-radtour.html
    aus der richtigen Not hilfst Du Dir mit Kreditkarte und Smart/Telefon, so Du solche neumodische Sachen hast.


  • berg_max, 05.02.2017, 20:52 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,
    ... kann man so machen, wie in dem Link beschrieben - würde ich aber nicht ernsthaft empfehlen. Auf der von Reinhard geplanten Tour sind auch im Sommer schnell mal Temperaturunterschiede von 20 und mehr Grad möglich - wohlbemerkt: Unterschiede. Da ist es m.E. schon wichtig, auch eine warme Jacke, Windweste und vor allem Wechselkleidung dabei zu haben. Selbst wenn man jeden Abend wäscht, ist nicht immer gewährleistet, dass die Sachen auch Übernacht wirklich trocken werden - auch nicht im Sommer.
    Spätestens, wenn du nicht nur fahren, sondern auch mal was anschauen möchtest und das nicht in verschwitzter Radkleidung, kommst du auch um Straßenkleidung inkl. Leichtschuhwerk nicht drumrum. Muß natürlich jeder für sich entscheiden und entsprechend planen.

    Übrigens bin ich 2012 mal im französischen Zentralmassiv mit Achsbruch liegen geblieben. Weitergeholfen hat mir da weder die Kreditkarte (wurde nicht akzeptiert) und auch das Handy hat wegen mangelhaftem Empfang außer Zusatzgewicht nichts gebracht. Weitergeholfen haben uns die überaus freundlichen Franzosen, die - entgegen aller Vorurteile und trotz mangelnder Sprachkenntnisse in einer Art und Weise hilfreich waren, wie ich das in Deutschland noch nie!!!! erlebt habe. Anstelle der Kreditkarte würde ich also eher die "Scheckkarte" und ausreichend Bargeld mitführen. Letzteres kann man ja, sicherheitshalber, großteils im Lenker verstecken.
    Aber wie sagt man so schön in meiner Heimat: jeder Jeck (= Mensch) ist anders... also haben auch alle Lösungsansätze ihre Berechtigung.
    Gruß
    Roland

  • Droopy, 05.02.2017, 21:12 Uhr auf berg_max
    Hi Roland,
    da sind wir gar nicht auseinander. Bargeld mitnehmen setze ich voraus und einen Mund zum Fragen auch, Dein Beispiel zeigt ja großartig, dass wir hier nicht in der Wüste unterwegs sind. Wechselkleidung halte ich auch für notwendig, das passt alles in den 5kg-Rahmen und schließt sich nicht aus. Ganz puristisch würde ich nur 3 Tage machen.
    Beim Rest würde ich trotzdem "intelligente" Planung empfehlen. Also erstens Blick auf die Wetterkarte/Wetterlage - ok 14 Tage im voraus ist Sterndeuterei aber 1 Woche kann man "safe" machen. Ansonsten improvisieren,muss ich wirklich nach einem Temperatursturz auf einen Pass rauf oder gehts nicht mal im Tal weiter? Notfalls ein Abschnitt perBus/Zug, beim Thema Schuhe/Equipment generell musst Du schauen was die Technik so hergibt. Pedalwechsel und gute MTB Schuhe mit denen man auch laufen kann fände ich da besser als ein 2.Paar Schuhe mitschleppen. Ausgehkleidung? Dafür gibts heute "TechWear". Eine Wanderhose aus entsprechenden Material mit Zipp wiegt fast nix mehr usw. Duschgel? Gibts mittlerweile in fast jedem Hotel,notfalls gehts auch ohne, Will sagen: Je besser die Sache geplant und im Kopf durchgegangen wird umso eher kannst Du auf das ein oder andere verzichten. Eine Tour, bei der am ersten Hindernis schon das Gewicht verflucht wird und man spät an Tag 3 merkt, dass die Hälfte überflüssig ist macht auch keinen Spaß. Vielleicht generell vorher mal ein Testwochenende machen...
  • Cinelli09, 05.02.2017, 21:23 Uhr auf Droopy
    ...oder man machts so http://velotraum.de/images/2102.jpg

    gerüstet für österreichische Savannen und das schweizerische Inlandseis ;-)

    Ad Droopy : die Verlinkung des europaradtouren.de Kollegen von DIR ??? Der Mann fährt -horribile dictu- DREIFACH und noch dazu 26(!!!) -38-52.

    Gruß
  • Droopy, 05.02.2017, 21:30 Uhr auf Cinelli09
    Jein, indurain ist m.E. hier auch im Forum aktiv / schau Dir mal den QD.Kalender an. Halte seine Packliste für absolut seriös bzw, in Regierungsdeutsch Alternativlos (abgesehen vom Duschgel). Seine Reiseberichte und Bildstrecken haben mich schon mehrfach durch den Winter gebracht. Im übrigen macht bei Gepäcktouren 3fach ja auch Sinn, ansonsten empfehle ich gern eine Sache die man Training nennt. Für Radrentner und Trimmfahrer gilt meinetwegen die Ausnahmegenehmigung
  • Cinelli09, 05.02.2017, 21:37 Uhr auf Droopy
    Tja,der Radrentner und Trimmfahrer war z.B. heute 120km trainieren (und hat erneut keinen U-50er gesehen,ich meine aufm RR) und bevorzugt trotzdem 3-fach.Was macht er nur falsch ;-)
  • Droopy, 05.02.2017, 21:45 Uhr auf Cinelli09
    er kokettiert zuviel mit seinem Alter und der Kurbelausrede und entert mit seinen Ausführungen wieder mal einen ernsthaften Faden eines anderen Users, sollte sich schämen
  • Reinhard65, 05.02.2017, 22:06 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe, habe schon einige längere Touren gemacht, aber das ist die längste für mich. Für diese Tour habe ich 22 Tage angesetzt.War auch schon öfter in den Alpen unterwegs allerdings alles geplante Touren von quaeldich und mit dem Rennrad..Wieviel Kilo Gepäck hattest du immer so mit dabei ,wenn du unterwegs warst ?Gruß Reinhard
  • mindurain, 05.02.2017, 22:09 Uhr auf berg_max
    <<Auf der von Reinhard geplanten Tour sind auch im Sommer schnell mal Temperaturunterschiede von 20 und mehr Grad möglich - wohlbemerkt: Unterschiede. >>

    Ich habe schon zahlreiche Alpendurchquerungen gemacht. Ich kenne das. Ein kleiner Teil ist hier zu finden:

    http://www.europaradtouren.de/radtourenberichte-radtouren-europa.html

    <<Da ist es m.E. schon wichtig, auch eine warme Jacke, Windweste und vor allem Wechselkleidung dabei zu haben. >>

    Windweste ist in der Packliste dabei. Goretex-Jacke auch. Eventuell ist noch eine dünne Windjacke zu empfehlen. Wenn man das alles anzieht, reicht das m. E. für eine Abfahrt aus.

    <<und vor allem Wechselkleidung dabei zu haben>>

    Wechselkleidung (für das Radfahren) halte ich für nicht erforderlich. Wichtig ist, dass Du am Oberkörper nicht durch und durch nass wirst. Das verhindert man durch die Goretex-Jacke. Wenn es permanent regnet, ist die Wechselkleidung auch gleich wieder nass. Und wenn es aufhört zu regnen dann trocknen die Klamotten schnell wieder durch den Fahrtwind.

    <<Selbst wenn man jeden Abend wäscht, ist nicht immer gewährleistet, dass die Sachen auch Übernacht wirklich trocken werden - auch nicht im Sommer.>>

    Wenn man es so macht wie von mir geschrieben (Sachen fest in ein Handtuch eindrehen), dann sind die Sachen auch am Morgen wieder trocken.

    <<Spätestens, wenn du nicht nur fahren, sondern auch mal was anschauen möchtest und das nicht in verschwitzter Radkleidung, kommst du auch um Straßenkleidung inkl. Leichtschuhwerk nicht drumrum.>>

    Straßenkleidung und Leichtschuhwerk sind in der Packliste mit drin.

    Die Packliste ist natürlich kein "Dogma" sondern nur ein Anhaltspunkt. 'Wenn es wirklich kalt wird, dann sind noch Winterhandschuhe zu empfehlen (die in der Packliste enthaltenen kleiner Plastiktüten kann man da überziehen, wenn es zusätzlich noch regnet). Wenn es überwiegend regnet und kalt ist, ist der "Spassfaktor" einer Tour allerdings stark reduziert und ob die Fortsetzung unter diesen Bedingungen Sinn macht, muss jeder für sicht selbst entscheien.
  • mindurain, 05.02.2017, 22:14 Uhr auf mindurain
    Übrigens noch Dank an Droopy für das Verlinken der Packliste.
  • Uwe, 05.02.2017, 22:43 Uhr auf Reinhard65
    Hallo Reinhard!
    Bei meiner 1986er Alpenrundreise über ca. 20 Etappen hatte ich ein Rennrad mit einem primitiven Heckträger. Da hatte ich ca. 5 kg auf dem Rücken und 10 kg am Heckträger. Damals war ich aber in Sachen Ausrüstung eher schlecht unterwegs und hätte heutzutage noch deutliches Sparpotential beim Gewicht. Es war auch etwas Zivilkleidung dabei, was aber deutlich aufs Gewicht schlägt. Es ist eben auch die Frage, welchen Anspruch du an die Nebenzeiten stellst, wo du kein Rad fährst. Also nur radeln, essen, pennen, essen, radeln.... Dann brauchst du weniger Ausrüstung und müsstest evtl. mal ein Trikot von seinem üblen Geruch befreien, indem du es wäschst ;-)
    Heutzutage mache ich nur noch Tagestouren ab Standort / PKW oder mal maximal 3 Tage mit Übernachtungen in Pensionen / Hotels / JH. Da braucht man ja nicht viel Zeugs. Und das geht dann komplett im Rucksack.
    Viele Grüße, Uwe
  • apfelstrudel, 06.02.2017, 09:31 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ich plane gerade etwas ähnliches (Bern-Ventimiglia im August/Sept.), radele auch ohne Begleitung und muss mein Gepäck am Rad transportieren. Mein Gewichtslimit habe ich bei max. 10 kg (lieber 1 - 2 Kg weniger) festgelegt. Dabei muss ich gestehen, dass ich relativ wenig Werkzeug und Ersatzteile mitnehme. Im Notfall muss ich eh' sehen, dass ich eine Werkstatt finde...
    Ich plane meine Übernachtungen nicht im voraus, weil ich aus Erfahrung weiß, dass ich noch nie meine Planung 1:1 umgesetzt habe. Dabei spiele ich weniger auf's Wetter an, sondern eher auf mein Befinden und/oder Verkehrslage. Ich möchte immer in der Lage sein umzuplanen und evtl. die Strecke zu variieren.
    In den frz. Alpen gehe ich mal davon aus, dass es immer ein Zimmerchen für mich geben wird, auch im August. Zelt usw. lasse ich weg.
    Auf die Art bin ich vor Jahren mal durch die Pyrenäen geradelt und es hat immer geklappt! Und dort war es zeitweise wirklich einsam.

    O.k., ich denke, es wird einiges los sein auf den Pässen, so dass wir uns wenn überhaupt nur durch Zufall über den Weg fahren werden. Aber ich wünsche dir viel Spaß und eine unfallfreie Tour.
    Gruß
    Jörg
  • sugu, 06.02.2017, 10:06 Uhr
    Zu den meisten Fragen waren schon genügend vernünftige Vorschläge da. Zur Unterkunft vielleicht noch eine Erfahrung: Die Ski-Gebiete sind im Sommer meist verwaist. Das bedeutet zweierlei: Ein Teil der Unterkünfte und Restaurants ist geschlossen, aber die, die geöffnet haben, haben meist auch Platz und sind günstiger als im Sommer. Hat den Nebeneffekt, dass man morgens auch auf relativ hohem Niveau starten kann.

    Da, wo viel im Sommer los ist (z.B. Etschtal), hilft neben der Online-Auskunft häufig auch die klassische Tourist-Information. Die haben dann auch schon mal Unterkünfte, die nicht im Netz sind. Man muss nur rechtzeitig da sein (17 Uhr ist so eine typische Zeit), oder anrufen.

    So würde ich z.B. eher auf dem Kühtai oder im Venter Tal eine Unterkunft suchen als in Sölden oder Meran.
  • mariri, 06.02.2017, 11:27 Uhr
    Von Nice zu Gross glockner, ohne Tent und wir haben immer kleines Hotel oder Pension gefundet.
    Vielleicht kannst du reservieren der Vorabend mit Booking.com oder Priceline.com.
    https://www.youtube.com/watch?v=dPbRK2ZYZyI&feature=youtu.be
    Gute Reise. Richard
  • Jan, 06.02.2017, 17:07 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ernst gemeinte Werbeeinblendung: die 240 g für das bike-condom sollten noch drin sein, dann kannst du das Rad mit aufs Hotelzimmer nehmen:
    https://shop.quaeldich.de/extras/bike-condom.html
    Ende der Werbeeinblendung.

    Außerdem schließe ich mich meinen Vorrednern an: mehr als 5 kg sollten nicht nötig sein.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • Reinhard65, 06.02.2017, 20:14 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg, ich fahre schon etwas früher, wahrscheinlich werden wir uns wohl leider nicht treffen. Danke für Deinen interessanten Beitrag, auch danke an all die anderen interessanten Antworten! Habe mich jetzt gegen das Zelt entschieden und werde sehen, dass ich das Gewicht des Gepäcks so gering wie möglich halte. Auch Dir viel Spaß und gutes Gelingen für Deine geplante Tour!
    Gruß
    Reinhard
  • majortom, 07.02.2017, 09:23 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ich bin 2005 in der Gegenrichtung gefahren. Krass, schon 12 Jahre her... Alpen West-Ost oder umgekehrt ist ein super Projekt! Wir hatten das komplette Programm mit Campingausrüstung dabei, allerdings nur aus Budget-Gründen.
    Wenn du aber planst, in Pensionen und Gasthöfen zu übrnachten, dann würde ich Zelt, Isomatte, etc. zu Hause lassen. Mit etwas vorausschauendem Planen - am Morgen mal in die Karte schauen und überschlagen, wo der nächste Zwischenstopp sein könnte - findet man auch in den Alpen immer was.
    Viel Erfolg wünscht
    Tom
  • Flugrad, 07.02.2017, 10:24 Uhr auf Reinhard65
    Hallo Reinhard,

    also, das mit dem Zelt usw. haben wir uns auch schon regelmäßig überlegt und es regelmäßig sein lassen. Einzigeer Vorteil, abgesehen vom Budget: Du kannst abends länger fahren (wenn Du bereit bis, wild zu zelten). Zur Gewichtsoptimierung wurde ja schon einiges geschrieben. Mein alljährliches Ziel ist, die 10 kg-Marke nicht zu knacken bei unserer a. 14-Tages-Tour. Gelingt immer besser. Dazu hat ja Mindurain reichlich Tipps gegeben. Wir haben übrigens stets eine (!) Ausgehuniform dabei. DAs muss reichen und gewasschen wird die eben dann, wenn es anderntags schön ist und sie auf dem Rad trocknen kann.
    Übernachtungen: Aus den vergangenen 10 Jahren/10 Touren im gesamten Alpenbogen: August meiden (F/I), ansonsten Problem eigentlich nur in den französischen Hauptferienzeiten.
    Ich mache meine Etappenplanungen immer so, dass der Zielort nicht allzuweit jenseits der Zivilisation liegt und mache mir dann eine Telefonliste möglicher Übernachtungsquartiere bis 10-20 km vor/nach dem avisierten Zielort. Dann wird ab ca. 16-17 Uhr telefoniert. Und dann ist die Liste meist nach dem 3. Tag obsolet, weil wir halt zu dritt unterwegs sind und es meistens anders kommt als man denkt. Und dann wird eben doch wieder spontan ab ca. 17 Uhr vor Ort gesucht. Kostet zwar Zeit, bringt aber dann interessante Kontakte und meist noch interessantere Überraschungsquartiere.
    Noch ein Tipp für Italien: agriturismo-Betriebe http://www.agriturismo.it/de/
    und darunter einer, der rundum zu empfehlen ist und sich gut in eine Südalpen-Rennradtour einbauen lässt:
    http://www.agriturismo.it/de/bauernhof/piemont/cuneo/Ilmulinodellefucine-6240563/index.html
    Und in Frankreich lieben wir die chambres d'hôtes, siehe http://www.chambresdhotes.org/
    Dort unbedingt vor 17 Uhr anfragen, sonst gibt es bei den Gasatgebern oft kein Abendessen mehr und das wäre meist jammerschade.

    Gruß
    Ulrich
  • mindurain, 07.02.2017, 22:26 Uhr
    Noch eine Anmerkung zu den Übernachtungen.

    Österreich sollte in den Schiorten kein Problem sein. Dort findet man auch leicht günstige Privatzimmer. Auch sonst ist Österreich nicht überteuert.

    In der Schweiz sind EZ extrem teuer.

    In Frankreich sind EZ auch sehr teuer, weil EZ in Frankreich eher unüblich sind und in der Regel DZ-Preis berechnet wird.

  • bruckner13, 08.02.2017, 08:11 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,
    größten Respekt!
    Peter
  • majortom, 08.02.2017, 08:22 Uhr auf bruckner13
    Danke!
  • artie_1970, 08.02.2017, 14:24 Uhr
    Servus,

    im Folgenden ist nicht sauber zitiert, sondern ich nehme Bezug auf diverse
    Ausschnitte aus den bislang versammelten Antworten.
    Das meiste ist eh schon gesagt worden.

    > Wien-Nizza (nach dem Buch von R. Geser)

    Du kennst Denzels Grossen Alpenstrassenfuehrer? Nachdem ich den hatte,
    landete Gesers Buech direkt im Altpapier. Denzel ist detailierter,
    genauer und umfangreicher, mit vielen "Geheimtipps".

    > bin momentan bei 14 kg

    Da ist noch viel Luft nach unten. Ich mache seit gut 10 Jahren
    Minimalgepaecktouren in den Alpen von 3 bis 4 Wochen und sehe 5 kg als
    reichlich an.

    > Erfahrung mit Unterkünften

    Die Alpen sind im Sommer unproblematisch, bis auf das Hinterland von
    Nizza/die oberitalienischen Seen im August.

    > Für diese Tour habe ich 22 Tage angesetzt.

    Mein Tipp bei laengeren Alpentouren ist, auf 6 Stunden Fahrzeit
    auszulegen, als Hausnummer etwa 100 km und 2000 bis 2500
    Hoehenmeter. Immer zwei bis drei Tage fahren, danach einen Ruhetag
    einlegen. Ist einerseits foerderlich fuer die Form, andererseits
    bietet er Manoevriermasse zum Schieben der Etappen, falls das Wetter
    zu grauslich ist. Mehr als 2 oder 3 ueble Regentage hatte ich aber
    bislang nicht. Die Ruhetage legt man vorzugsweise in interessante
    Orte, in denen es auch etwas zu besichtigen gibt.

    > Temperaturunterschiede von 20 und mehr Grad [...] wichtig, auch eine
    > warme Jacke, Windweste und vor allem Wechselkleidung

    Mit Unterhemd, Armlingen, zwei kurzen Trikots und Regenjacke geht auch
    eine Abfahrt bei 2 Grad und Starkregen. Man kommt ja schnell wieder in
    waerme Gefilde.

    Was ist Wechselkleidung? (-;

    > nicht immer gewährleistet, dass die Sachen auch Übernacht wirklich
    > trocken werden

    Mit Handtuch eindrehen oder drauf herumtrampeln hatte ich nie
    Probleme, notfalls traegt man die Sachen beim Fruehstueck
    trocken. Kein Problem.

    > Straßenkleidung

    Trekkinghose, Merinopolo, notfalls Regenjacke sind dabei.

    > MTB Schuhe mit denen man auch laufen kann fände ich da besser als
    > ein 2.Paar Schuhe

    Dieser Punkt hat mich lange beschaeftigt. Nur Radschuhe (natuerlich
    MTB-System, sonst verpasst man die phaenomenalen Aussichten und
    Panoramatische an der Bonette, am Izoard usw.) sind fies, wenn man mit
    Pfuetzen in den Schuhen abends zum Essen schlappt. Ein zweites Paar
    kostet sehr viel Volumen in der Packtasche (Carradice SQR Slim ist
    seit 12 Jahren bestens bewaehrt im Einsatz).

    Auf

    http://ultralightcycling.blogspot.de/

    (sowieso sehr amuesant und informativ) gab es dann die Anregung zur
    Loesung. Der Typ faehrt mit Crocs (auch Paris-Brest-Paris), wird
    deshalb von seinen slowenischen Radkumpels nicht mehr gegruesst. Da
    bei mir noch Reste von Stilpolizei ueber die Ausruestung wachen, ging
    das fuer mich auch nicht, aber die Idee war gut: Die Schuhe muessen
    schnell wieder trocken sein. Und so landete ich bei Amphibienschuhe a
    la

    http://www.columbia.com/mens-drainmaker-iii-shoe-1584111.html

    Sind auch nach einer Regenetappe abends wieder "ausgehtrocken". Nach
    10 Jahren fahre ich also wieder ohne Klickpedale und vermisse es
    nicht, weder beim hochfrequenten Hamstern noch bei steilen Anstiegen.

    > Duschgel?

    ... oder Seife gibt es in jeder zivilisierten Herberge im
    Ueberfluss. Den Rest bunkert man fuer weniger zivilisierte Herbergen.

    > Winterhandschuhe

    Halte ich fuer obligatorisch, wobei ich damit liebaeugele, mit
    Kuechenhandschuhen zu experimentieren. Die haben so schoene
    Signalfarben und deutlich weniger Volumen (das ist das Problem, nicht
    das Gewicht). Der oben verlinkte Slowene hat auch dazu eine hoechst
    individuelle Loesung ... (-:

    Die Packliste von "mindurain" halte ich auch fuer einen sehr guten
    Startpunkt. Ich komme mit einem Rasierer und Seife/Duschgel aus, damit
    werden auch die Klamotten gewaschen. Eine Camping-Waescheleine ist ein
    fantastisches Utensil. Schraubendreher, Schere und Nagelfeile sind am
    Taschenmesser. Die Badehose tut's auch abends. Statt Rennmuetze ein
    Schlauchtuch, taugt bei Kaelte auch als Halstuch.

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 08.02.2017, 17:19 Uhr auf artie_1970
    ...kannst du auch zuhause lassen... ;-)
  • Cinelli09, 08.02.2017, 17:25 Uhr auf Uwe
    ...womit wir ein schönes offtopic Thema aufbauen könnten : mit was rasiert man dann unterwegs die Beine ;-)
  • artie_1970, 08.02.2017, 18:00 Uhr auf Cinelli09
    Mit dem Rasierer der mitradelnden Dame. (-:
  • usrusr, 28.02.2017, 19:43 Uhr
    14 kg wären mir zuviel und Not-Zelt? Lieber ein paar Tage mehr im voraus buchen, selbst wenn man mal eine Buchung verfallen lassen muss wäre das über die Tage gemittelt noch eine denkbar preisgünstige Gewichtseinsparung.

    Highlights meiner Packliste:

    Schaltauge: bei allen anderen vergleichbar kleinen Ersatzteilen lässt sich im Schadensfall schlechte Verfügbarkeit durch den Tausch größerer Baugruppen kompensieren. Beim Schaltauge ist das Verhältnis aus Nichtverfügbarkeit, Ersatzteilgewicht und Größe der nächstgrößeren Baugruppe aber einzigartig.

    Daunenweste: erweitert das Temperaturspektrum der Zivilkleidung ungemein, für erstaunlich wenig Mehrgewicht. Sogar Billigmarken wie Uniqlo werben hier mit Gramm-Angaben als ob sie Carbonmanufakturen wären

    “wirklich* leichte Laufschuhe als “Hüttenschuhe“: da lohnt es sich, nachzuhaken, denn nicht alles was als leicht verkauft wird ist auch wirklich leicht. http://fellrnr.com/wiki/Shoes hat eine Vergleichsliste, da sieht man dass leicht und “leicht“ schnell mal im einen Faktor drei abweichen kann. Die leichtesten Exemplare unterbieten auch Outdoorsandalen, Filzpantoffeln oder irgendwelche Zehenschuhe deutlich. Für eine Bergwanderung am Unruhetag sicher nicht das richtige, aber für eine Runde ums Hotel optimal.
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GPX Tracks auf iphone importieren ?

  • tandem_click, 23.02.2017, 19:20 Uhr
    Hallo ins Forum,

    für die nächsten Touren draußen möchte ich gefahrene
    Tracks (GPX) auf das iphone importieren, am besten
    in Strava. Auf dem Mac ist das möglich, auf dem iphone
    nicht. Weiß jemand von Euch, ob es solche Apps gibt?
    Ich habe im App Store iphone nichts Zufriedenstellendes
    gefunden.
    Mein Falk ist eigentlich auf dem Altenteil, da der Akku
    nachlässt und die Reichweite sowieso nicht ausreicht,
    die Karten alt sind (na ja , das geht noch) und keine
    Rennradlenkerhalterung hat.
    Da wäre das iphone mit AkkuCase und Sprachausgabe
    Voice Over schon sinnvoller.
    Immerhin konnte ich so auf der Tour vergangenen
    August / September 8 Stunden aufzeichnen und hatte
    abends noch 100 % iphone Ladung.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Sandra

  • GepPetto, 25.02.2017, 00:23 Uhr
    Schau dir mal Komoot an. Ich nutze die App seit Jahren und bin damit sehr zufrieden.
    „Komoot - Fahrrad & Wander Guide“
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Campingplatz Nähe Chiavari (Ligurien)

  • Andreas, 12.09.2013, 21:42 Uhr
    Hallo zusammen,
    hier gibt es ja ein paar Leute, die schon wiederholt in Ligurien waren. Ich bin derzeit das erste mal mit nem Wohnmobil unterwegs, und habe mich, aufgrund des schlechten Wetters in Deutschland und natürlich des guten Rufes als Rennradparadies, für ein paar Tage Ligurien entschieden. Ich stehe aktuell in einem kleinen Ort an der Küste (Deiva Merina). Der Ort ist ganz nett, aber als Ausgangspunkt zum Radeln nur bedingt geeignet.
    Kennt Jemand eventuell einen gescheiten Campingplatz oder ordentlichen Stellplatz in der Nähe von Chiavari? Der Ort ist ja nach den Beschreibungen ideal als Ausgangspunkt. Leider geben meine Campingführer dort nichts her.

    Danke vorab und sportliche Grüße
    Andreas
  • Reinhard, 12.09.2013, 23:04 Uhr
    Hallo Andreas,

    wir hatten mal spontan bei Chiavari einen Campingplatz gesucht und landeten dann auf dem Camping Parco Per Vacanze Trigoso in Sestri Levante. Den kann ich schon mal nicht empfehlen. Sehr eng, voll und "unterirdische" Sanitäranlagen - aber wenigstens war's nicht ganz billig.

    Viel Erfolg bei der Suche!
    Reinhard
  • Cinelli09, 13.09.2013, 11:14 Uhr
    Ich war mal auf dem

    http://www.campingalmare.it/

    Der ist direkt in Chiavari im nördlichen Ortsbereich,ab AB-Ausfahrt beschildert.Sanitär etc o.k.,nur die direkte Umgebung ist etwas "Bronx"-artig.Liegt am Meer,Strandsituation allerdings (vorsichtig formuliert) gewöhnungsbedürftig.Aber als Ausgangspunkt für RR-Touren ideal.Bahnlinie führt hinterm Platz vorbei,war aber nicht direkt störend.

    Dann gibt es noch einen im südlichen Ortsbereich,d.h. Via Aurelia Richtung Sestri Levante,aber noch im Ortsbereich Chiavari beschildert.Der liegt in jedem Fall schön und ruhig,besser als der eingangs genannte und für RR-Touren fast noch besser .Im Juli wollten sie mich da nicht drauflassen wg. occupato.Ich hatte auch den Eindruck,der ist mehr so eine geschlossene Veranstaltung für Dauercamper.Leider weiß ich den Namen nicht mehr,Kurzrecherche via google ergab spontan keinen Treffer.Bei Interesse kann ich aber mal in meinen Unterlagen nachschauen.

    Grüße

    Günter
  • stb72, 13.09.2013, 11:44 Uhr auf Reinhard
    ha, da war ich auch. Sanitär ist wirklich bescheiden.
    Aber wir hatten den obersten Platz und es war niemand da, von daher war's ganz gemütlich.
    Wenn der Platz voll ist, möchte ich dort aber nicht sein.
    Weiter oben gibt's noch einen, der war da voll, sah aber etwas besser aus.

    Der Camping direkt in Chiavari hat aber auch nicht einladend gewirkt.
    Und unten erwähnte Camping auch nicht.
    Ausserdem empfand ich die Autobahn als laut.

    Hier muss man einfach sagen: Vive la France - unzählige Campings, preiswert und man hat die Qual der Wahl.
    In Italien ist es in vielen Gegenden schwierig einen gescheiten Platz zu finden,
    ausserdem gibt's unzählige Dauercamper.
  • Andras, 13.09.2013, 17:59 Uhr auf Cinelli09
    Danke für die Info's. Ich wird einfach mal hinfahren, und mir beide Plätze vor Ort anschaun
  • Cinelli09, 13.09.2013, 18:56 Uhr auf Andras
    Nochein Tip,schau vorher da mal hin

    http://www.campingrapallo.it/Dove%20siamo.htm

    Rapallo ist auch ein super zentraler Rennradspot (viele der "Chiavari-Touren" lassen sich auch von Rapallo anfahren) und dieser Platz in Rapallo ist wirklich (für ligurische Verhälnisse) sehr gut.War selbst dort.Im Anschlußdaran bin ich nach Chiavari und ich dachte mich tritt ein Pferd.Verstehe das als gut gemeinte Warnung.

    Die Campingsituation in Chiavari ist eher Frust,und das ganze Chiavari-Ambiente ist eher nicht der Brüller (sorry an die Chavari-Gemeinde,aber so ist es wohl)

    Grüße

    Günter
  • GepPetto, 12.02.2017, 12:09 Uhr
    Wie sieht es als Ausgangspunkt für Rennradtouren in Ligurien mit dem Campingplatz in Moneglia aus? War schon jemand dort?
    il Rospo
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München - Bodensee

  • th63452, 02.08.2016, 14:50 Uhr
    Hallo,

    ich habe die Möglichkeit, nächstes Jahr am Osterwochenende von München zum Bodensee (Sipplingen) zu radeln. Es gibt ja wohl einige Strecken, aber so richtig kann ich nicht erkennen, welche Route am renrad-tauglichsten ist. Am liebsten wäre mir ja der Königsee-Bodensee-Radweg, macht das Sinn mit dem Rennrad ? Habt ihr Empfehlungen ?

    Gruß und vielen Dank im voraus !

    Thomas
  • chriku, 04.08.2016, 10:55 Uhr
    Hallo Thomas,

    das Thema wurde doch schonmal nach einer ähnlichen Frage von dir diskutiert.

    Warum der neue Faden?

    Gruß,
    Christian
  • th63452, 04.08.2016, 11:26 Uhr auf chriku
    Weil ich leider den Link zu dieser Diskussion nicht mehr habe !!
  • chriku, 04.08.2016, 11:40 Uhr auf th63452
    Dann hast du ihn jetzt wieder ;-)

    Tipp: die Suchfunktion vom Forum leistet hier gute Dienste.
  • th63452, 01.02.2017, 13:56 Uhr auf th63452
    Hallo, an Alle,

    ich möchte das o.g. Thema nochmal aufgreifen.

    Mir wurde eine Route von Bad Tölz nach Lindau auf dem Bodensee - Königsee-Radweg vorgeschlagen. Kennt das jemand ? Ist das rennrad-tauglich ?

    Kann allerdings auch sein, dass die gesamte Idee ins Wasser fällt, weil Mitte April das Wetter in der Alpenregion ja noch etwas kritisch sein kann. Bin gespannt, ob das alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.

    Gruß

  • Cinelli09, 01.02.2017, 16:30 Uhr auf th63452
  • th63452, 02.02.2017, 07:26 Uhr auf Cinelli09
    Guten Morgen,

    kein schlechter Tipp. Als "Tour"-Abonnent hätte ich eigentlich auch daran denken können.

    Danke für den Hinweis, das schau ich mirt ganz bestimmt nochmal an.

    Gruß
  • sugu, 02.02.2017, 16:16 Uhr auf th63452
    Ich bin es noch nicht gefahren, aber bei den Reiseradlern wird es kontrovers diskutiert: Es gibt wohl geschotterte Abschnitte und eine Furt, die empfindliche Fahrer (oder Fahrer mit empfindlichen Rädern?) umfahren. Die Erfahrungen sind im Wiki zusammengefasst.
  • th63452, 03.02.2017, 08:02 Uhr auf sugu
    Guten Morgen,

    danke für diesen weiteren Hinweis.

    ich habe mir nochmal den Bericht in der Tour durchgelesen. Dort wird hauptsächlich bemängelt, dass einige Abschnitte an stark mit Autos befahrenen Abschnitten entlang führen und auch ansonsten wenig attraktiv sind, z.B. Oberjoch oder rund um die Touristen-Hochburg Neuschwanstein.

    Angeblich führen die dem Bericht anhängenden GPS-Daten allerdings auf Nebenstrecken, bzw. eher unbekannten "Schleichwegen" entlang, was die Attraktivität deutlich erhöht. Das könnte also doch durchaus eine Möglichkeit sein, auch wenn ich ja geplant habe, andersherum zu fahren, also Richtung Bodensee.

    Ich werde mir aber auf jeden Fall dennoch mal die Kommentare in deinem Link anschauen. Ich lasse mir sowieso Zeit mit der Streckenplanung, da ich erst noch mal abwarten will, wie es sich mit dem Wetter entwickelt.

    Gruß

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Winter in den Alpen - pervers?

  • Cinelli09, 23.12.2016, 13:49 Uhr
    http://seis.it-wms.com/wmspanoviewer.php?lang=de
    (anschauen macht logisch nur bei Taglicht Sinn)

    Für den Radler "eigentlich" o.k. bei entsprechender Ausrüstung ;-)

    Aber den Rest den man da sieht,ich weiß nicht.Warum kann man eigentlich mal nicht zugeben : Wat nit is dat is nit

    Gruß und frohe Weihnachten

    Günter
  • Uwe, 23.12.2016, 15:19 Uhr
    Auf den Kunstschnee könnten wir auch verzichten. Und auf die Seilbahnen auch.
    Dann lieber gelegentlich mal natürlichen Schnee, dann gerne auch auf der Straße.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 23.12.2016, 15:53 Uhr auf Uwe
    ...wobei die avisierten "Ski" - lies : Sauf - touristen http://tirol.orf.at/news/stories/2816234/ auf des bissl Kunstschnee tatsächlich verzichten könnten ;-)
  • Cinelli09, 25.12.2016, 20:00 Uhr auf Cinelli09
    P.S. Zum Thema "Winter" "pervers" paßt meine heutige 160km - Lago Maggiore Umrundung (mit Rad natürlich ) bei 15 bis > 20 Grad.Einfach pervers ;-) . Mallorca : what shall`s ? Es geht auch mit weit weniger Aufwand...

    Gruß

    (Achtung Werbung : das QD Bike Condom hat sich bereits als vorzüglicher Transportschutz im Auto bewährt.Leute : KAUFEN !)
  • Flugrad, 25.12.2016, 20:44 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    Punkt 2, Werbung: erledigt. Passt gut, wird noch unterwegs getestet.
    Punkt 1: war am 24.12.2016 (Heiligabend) auf der Südseite des Zillertaler Hauptkammes (vulgo: Südtirol) auf 2000 m OHNE Schnee im Kurzhemd unterwegs - per Velo. Hang gegenüber: Talabfahrt weiß dank nunmehr 4 Wochen Intensivstbeschneiung (Wetterlage: konstant Sonne, konstant nachts Minus). Fahre sonst durchaus auch Schi, aber das ist schon leicht pervers: in komplett grünem Gelände kustweiß präparierte Pisten runterzudüsen. Zumal, wo es doch Velos und Wanderschuhe gibt.

    Gruß

    Ulrich
  • Cinelli09, 25.12.2016, 21:38 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,

    wenigstens noch ein "Perverser" der momentan mit dem Rad in den Bergen rumeiert.Südtirol (Bozen) war vor 2 Wochen dran.Richtig (da ich ja glaube zu wissen wo Du dort genau bist) : Der Kronplatz ist an Perversion kaum mehr zu toppen.Sowas sollte ein anständiger Mensch mit einem Rest an Hirnmasse vom Prinzip her boykottieren.Aber bitte,wie sagt mein bayr, Urviech von Nachbar : Für den ders mog is des des hächste ;-)
    Viel Spaß noch in Südtirol.Wetter soll ja mindestens bis Neujahr gut bis richtig gut bleiben.

    Gruß

    Günter

    (Gib mir bitte nicht den Rest und verschweige ,wenn Du mitm Rad von Wangen ins Pustertal gefahren sein solltest ;-))
  • Flugrad, 25.12.2016, 21:56 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    erst einmal zum Rest: ja, ich bin mit dem Rad ins Pustertal gefahren - allerdings mit dem Pedelec (Weihnachts- und 30er-Geschenk für die Tochter und ihren Kinderanhänger), und mit dem Zug bis Bruneck. Von da 1:10 h und 31 km bis St. Peter im Ahrntal mit dem Velo/Pedelec/eigentlichnichtvelo. Dort ist nicht der Kronplatz (Bruneck) der Perversberg, sondern der Klausberg. Sieht aber auch nicht anders aus.
    Die Heiligabendtour fand dann aber zumindest seitens des Schwiegersohns und meiner Wenigkeit stromlos statt. Dafür kamen wir dann halt stets als letzte oben an - aber voller Stolz ob unserer Ehrlichkeit.

    Gruß
    Ulrich
  • Uwe, 26.12.2016, 09:54 Uhr auf Cinelli09
    Hallo!
    1. Bin zwar nicht in den Alpen, konnte aber an Heiligabend immerhin noch eine 2-stündige Runde in meiner alten Heimat drehen. Sogar ohne Regen und bei gut 5 Grad. Jetzt lach mich nicht aus: unterwegs einen Schaltzug zerrissen und mit 28/13 zurück geeiert.
    2. Du bist zu spät, da ich das Teil schon bestellt habe.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 26.12.2016, 21:30 Uhr auf Uwe
    Uwe,Du solltest ballasttechnisch zumindest mal die Landkarten aus Deinem Rucksack rausschmeißen,die bereits Schimmel angesetzt haben und die möglicherweise noch Panzeraufmarschräume vor Stalingrad abbilden,und stattdessen einen Satz Ersatzschalt- und - bremszüge mitnehmen ;-)

    Gruß Günter
  • Uwe, 27.12.2016, 08:45 Uhr auf Cinelli09
    Du hast zwar teilweise nicht einmal Unrecht. Die Karten sind sowieso meistens von der falschen Gegend. Aber wenn ich Züge mitnehme, muss ich ja noch mehr Werkzeug mitnehmen... Vielleicht kann man die Züge auch einfach zyklisch tauschen bevor sie verrecken. Jedenfalls hat die Sache am Samstag aber nicht meine Runde verkürzt, sondern nur das Fahrgefühl verschlechtert und geräuschtechnisch genervt, da die schräge Kette etwas rappelt.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 27.12.2016, 10:28 Uhr auf Uwe
  • Uwe, 27.12.2016, 12:36 Uhr auf Cinelli09
    Habe ich schon ;-)
    Aber mal im Ernst, es gibt ja schon länger Versuche von Organisationen und Radläden, eine mobile Pannenhilfe anzubieten. Zumindest in Gegenden, wo scharenweise Radgruppen unterwegs sind, kann das sogar Sinn machen. Vermutlich hätte ich ohnehin Anspruch auf Pannenhilfe beim gelben Verein.
    Im konkreten Fall, habe ich aber nicht einmal angehalten und habe nur den Defekt realisiert und bin durchgefahren. Es hat auch die Runde keineswegs verändert oder gekürzt, da sowieso die beginnende Dämmerung der Sache ein baldiges Ende setzte.
    Viele Grüße, Uwe
  • Bergziegenmutant, 27.12.2016, 12:51 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Jungs,
    bitte keine Werbung und Verlinkung zur Verbrecherbande dieses leider immer noch Übermächtigen Großlobbyisten AD... (weiter nenne ich dies nicht). Schon gar nicht hier in einem Radforum.

    Es gibt sehr gute Alternativen, auch was Versicherungen, Pannenhilfe usw. angeht. Als Verkehrsclub empfehle ich den VCD und selbstversändlich den ADFC.

    Sorry, da musste ich meinen Senf dazu geben.

    Grüße, Jürgen
  • Cinelli09, 27.12.2016, 14:55 Uhr auf Bergziegenmutant
    Dann mache ich gleich mal die Anti-Werbung :

    Bei einem technischen Radproblem NIE (mehr) auf den ADAC vertrauen.Dies tat ich jahrelang wegen der Klausel im Schutzbrief "Hilfe in besonderer Notlage",also wenn das Problem auch mal nicht autobezogen ist.Letztes Jahr hatte ich ein wirkliches technisches Problem am Rad,im Sarntal ca. 15km vor Bozen im Bereich der ekligen Tunnels.Da haben mich die ADACler eiskalt abserviert (trotz -Pardon,Jürgen-goldenem Mitgliedsausweis etc etc..Ich bin halt noch in der Autofahrergeneration sozialisiert ;-).Mir hätte schon gereicht,wenn mich ein Pannenfahrzeug die paar km nach Bozen zum Radladen gefahren hätte.NEIN ! Nicht mal ein Taxi wollte er mir organisieren (das "dürfe" er nicht) etc etc.Nix,nothing,niente...

    Fairerweise muß ich aber auch sagen,daß sie mir in den "alten" ADAC Zeiten bei Autoproblemen im Ausland in 2/3 Fällen wirklich weitergeholfen haben.Aber nach der Neustrukurierung aufgrund der bekannten Skandale vertraue ich selbst darauf nicht mehr.

    Gruß Günter

    P.S. 1 die ADFC Geschichte werd ich mal prüfen,ob die mir bei den von mir worst case mäßig befürchteten "Radproblemen" v.a. im Ausland effektiv helfen wollen/werden/können

    P.S. 2 @Jürgen: vorsichtshalber habe ich mal ein bestimmtes Wort aus der Überschrift entfernt,um uns allen Ärger zu ersparen.Big Brother ...Außerdem kenn ich einige von deren Hausanwälten,da wird schon mal aus der Hüfte geschossen ;-)
  • Rauschi, 23.01.2017, 16:22 Uhr auf Cinelli09
    zu den Verkehrsclubs: Mein Bruder ist jahrelang mit einem Vorderrad gefahren, welches ihm der ÖAMTC geschenkt hat nach einer Panne.
    Warum ich hier bin beim thread perverses im Winter:
    Plane diesen April eine längere Transalp tour und habe ins Auge gefasst:
    1. Pfitscher Joch,
    2. Penser Joch,
    3. Mendelpass
    4. Passo Tremalzo
    5. Passo Bruffione
    6. Passo Crocedomini
    7. Passo del Vivione
    8. Passo Mortirolo
    9. Stilfserjoch
    10.Reschenpass

    wir halt mit Reiserad und Zelt etc. Wenn ihr da anscheinend zu jederzeit unterwegs seid, wisst ihr wie ernst zu nehmen die Wintersperren sind?
    Lawinengefahr muss ich als Bergsportler abschätzen, Schiebe und Tragepassagen in Schneewehen/Altschnee etc. auch ok. Strafen sind mir zu teuer.

    Vielen Dank für euren kundigen Rat
  • Flugrad, 24.01.2017, 11:46 Uhr auf Rauschi
    Hallo,
    Pfitscher Joch: von der (bergwanderwegmäßigen) Zillertaler Seite aus? Im April?
    Arg mutig. Zur Zeit liegt südlich des Hauptkammes in Südtirol recht wenig (Echt)Schnee, dementsprechend mäßig ist auch die Lawinengefahr - das kann sich bis April aber noch jederzeit ändern. Auf der Nordseite sieht es jetzt schon etwas anders aus.
    Mendel wird wohl gut gehen, aber Stilfser Joch???? Und Mortirolo? Ich würde diese Tour doch eher noch um mindestens 2 Monate verschieben....
    Gruß

    Ulrich
  • Rauschi, 24.01.2017, 12:00 Uhr auf Flugrad
    Wir haben leider nur dann alle beide Urlaub :(

    Aber vielen lieben Dank für deine Einschätzung, ich gebe sie an meinen Bruder weiter zum Meinung bilden.

    Wir haben 3 Wochen Zeit. Wir können schieben, tragen, ausruhen, umfahren, eure guten Ratschläge befolgen :D
    Wir haben zu allen Pässen außer stilfser joch you tube videos gefunden, von Leuten, die Glück hatten dass die Bedingungen gepasst haben.
    Stilfser Joch hat uns die Touristeninfo gesagt lieber den Umbrail machen.
  • Bergziegenmutant, 25.01.2017, 10:04 Uhr auf Rauschi
    Servus Rauschi,
    da wär mal wieder das leidige Thema Befahren von gesperrten Pässen.
    Dies muss jeder für sich selber entscheiden, aber ich gebe jedem zu bedenken:
    Ihr setzt nicht nur euer Leben und Gesundheit aufs Spiel, sondern auch das von allen, welche im Fall der Fälle zu Hilfe geeilt kommen. Und dies ist meiner Meinung nach nicht zu verantworten.

    Seid ihr so erfahren in den Alpen, um Lawinengefahr richtig einschätzen zu können ?
    Erkennt ihr in euch unbekanntem Gebiet rechtzeitig Gefahren und dreht dann rechtzeitig um ?
    Seid ihr so ausgerüstet, um euch überall selber helfen zu können ?
    Wisst ihr am Fuß des gesperrten Passes, ob dort oben nicht schon Arbeiten zur Straßeneröffnung bzw. Sicherung laufen (inklusive Sprengungen) ?

    Ich denke, in Südtirol gibt es bestimmt schon viele Möglichkeiten, schon im April auf Tour zu gehen. Die Übergänge von Österreich und der Schweiz nach Südtirol gehen aber meiner Meinung nach noch nicht. Konkret zu deiner obigen Tourenplanung: Pfitscher und Penser Joch gehen wahrscheinlich gar nicht, Mortirolo und Stilfser (auch Umbrail) auch nicht.

    Grüße aus dem winterlichen Allgäu, Jürgen
  • Rauschi, 25.01.2017, 10:34 Uhr auf Bergziegenmutant
    Das mit den Sprengungen habe ich gar nicht bedacht, das ist ein sehr guter Punkt.

    Ich habe das Touristenbüro in Prad am Stilfser angeschrieben, der meinte Umbrail wäre zwar zu, aber die Bormio Seite zum Stilfser ginge, dann oben a weng schauen und via Umbrail ins Vinschgau.

    Mortirolo könnte man notfalls ja mit dem Apricapass umfahren, Penser Joch geht ja eh leicht zu umfahren.
    Ich werde da jetzt bei diesen Pässen mich zuvor noch mal extra über die aktuelle Situation schlau machen.
    Mortirolo kenn ich, würde ich über diese Hochstraße aus Richtung Aprica hoch und nach Mazzo runter, dachte dass da wegen der vielen Bäume nicht so a große Lawinengefahr wäre.
    Penser Joch kenn ich gar nicht, an welchen Kriterien würdest du dort die aktuelle Lage einschätzen?

    Vielen lieben Dank

    da Rauschi
  • Bergziegenmutant, 25.01.2017, 12:17 Uhr auf Rauschi
    Nommol Servus,
    Penser Joch ist ein toller Pass. Ist aber mit 2211 m ein sehr hoher. Er ist als Passübergang für die Verkehrsströme eher unbedeutend. Deshalb nicht sicher wie und ob geräumt wird.
    Denke, für diesen Pass unbedingt die Berichte über die Pässe verfolgen. Im Internet gibt es mehrere gute Portale über den aktuellen Zustand der Passübergänge. Ich würde als Start der Tour den Penser von Sterzing aus tagesaktuell erkunden und dann schauen. Wenn nicht möglich, würde ich die Tour in Bozen oder Meran starten.
    Für den Umbrail gilt das selbe. Kann evtl. schon möglich sein, kann aber auch noch geschlossen und wegen Lawinengefahr oder Räumarbeiten zu gefährlich sein.

    Denke, bei einer Alpentour so früh im Jahr benötigt ihr mehrere Alternativpläne. Die Natur ist da absolut der Taktgeber und immer der stärkere. Von noch tiefen Winter bis zu traumhaften Frühlingserlebnissen ist da alles möglich.

    Grüße, Jürgen
  • Uwe, 25.01.2017, 16:55 Uhr auf Rauschi
    Hallo!
    Letztendlich gefährdet man mit unsinnigen Aktionen außerhalb der Zivilisation auch die potentiellen Retter. Was auch immer die konkreten Hintergründe sind, so ist ja erst vor wenigen Tagen in Italien ein Rettungshubschrauber abgestürzt und alle Mann waren tot.
    So eine Tour in der Vorsaison mag bestimmt auch einen Reiz haben, ich halte die Planung aber für weitestgehend unsinnig. Wenn schon Nebensaison, dann ist die Spätsaison mit Sicherheit unkritischer. Auch wenn eine Passöffnung fast zwangsläufig zunächst von unten beginnen muss, so werden aber die "Feinarbeiten" oftmals von oben nach unten erledigt. Das heißt auch, dass die Kolonne sämtlichen Steinschlag und Restschnee einfach in die Tiefe kippt, ohne darauf Rücksicht nehmen zu müssen, ob es unterhalb schon Verkehrsteilnehmer gibt. Es ist ja gesperrt und da kommt niemand - außer dir vielleicht. Dass Chef Jan vor Jahren mal knapp vor der Öffnung des Stilfser Jochs von Prad raufgefahren ist, war auch nicht ganz in Ordnung, aber eher ungefährlich, da die Straße fertig präpariert war für den Giro. Da hätte ich vermutlich auch nicht mehr widerstehen können.
    Viele Grüße, Uwe
  • Rauschi, 25.01.2017, 16:59 Uhr auf Uwe
    Dann müssen wir wohl umfahren übers Livigno.
    Danke für die guten Ratschläge!
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Tunnel bei Livigno (Munta La Schera) Räder gesperrt

  • bergmolle, 06.06.2008, 18:21 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Hallo zusammen,

    planen grade eine Tour in der Livigno-Gegend und haben dabei Informationen über den einspurigen Tunnel gefunden. Ab Juni 2008 ist der für Radfahrer gesperrt, es gibt aber für 5 Euro pro Person einen Shuttle. Hier die Infos:

    "Shuttle-Bus für Fahrrad-Fahrer durch den Strassentunnel Munt la Schera (Zufahrt nach Livigno)

    Alle Rennrad-, Tourenrad- und Mountainbike-Fahrer können den Strassentunnel Munt la Schera mit einem Shuttle-Bus passieren. Der Busbetrieb wird in diesem Jahr vom 9. Juni 2008 bis zum 14. September 2008 täglich zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr angeboten. Der Shuttle-Bus fährt ca. alle 30 Minuten. Dafür wird eine Gebühr von CHF 8 oder € 5 pro Person erhoben."

    Quelle:
    http://www.engadin-strom.ch/de/fs_inhalt.php?chapter=subnavi§ion=5&wobinich=56&sprache=de&inhalt=&xtarget=content&xurl=

    Vielleicht hat hier jemand Infos aus erster Hand!?
    Viele Grüße von Matthias
  • Gerd, 06.06.2008, 19:13 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Wenn das stimmt, ist das der Hammer.Traurig traurig...
    Die Durchfahrt hatte eine eigene Radspur und war ein besonderes Erlebnis.
    Hier ein Reisebericht von der Durchfahrt, die ich als toll empfand.
    www.alpenrennradtouren.de/texte/munt.html


  • Uwe, 06.06.2008, 20:48 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Gerd
    Die sind bekloppt!
  • helmverweigerer, 09.06.2008, 08:25 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    So ein Sch...

    Und wie läuft das hier:
    http://www.radmarathon.com/show_page.php?pid=330

    :-)
  • marcellosendos, 09.06.2008, 09:01 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Es ist immer wieder das gleiche: Wir Radfahrer haben einfach eine zu schwache Lobby.

    Oder wollen die vielleicht einfach noch ein paar Franken/Euronen mehr einnehmen?
  • Theo, 09.06.2008, 12:39 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Matthias,

    wo steht irgendwo explizit, dass der Tunnel für Radfahrer gesperrt ist.

    Steht irgendwo mehr als:

    "..Alle Rennrad-, Tourenrad- und Mountainbike-Fahrer können den Strassentunnel Munt la Schera mit einem Shuttle-Bus passieren. Der Busbetrieb wird in diesem Jahr vom 9. Juni 2008 bis zum 14. September 2008 täglich zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr angeboten.

    Allein daraus zu schliessen, dass der Tunnel nicht mehr wie bisher auch mit einem Rad befahren werden kann, ist vielleicht falsch!.

    Ciao ...Theo
  • bergmolle, 09.06.2008, 13:17 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Theo
    @Theo:

    Leider nein, hier:

    "Amtliches Fahrverbot für Fahrräder im Strassentunnel Munt la Schera (Zufahrt nach Livigno)

    Wegen des beträchtlichen Unfallrisikos ist das Befahren des Strassentunnels Munt la Schera mit Fahrrädern von Amtes wegen verboten. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse von CHF 200.-, im Wiederholungsfall bis zu CHF 1000.- geahndet. Bei Unfällen wird jegliche Haftung durch die Engadiner Kraftwerke AG abgelehnt. Das Fahrverbot ist ab Juni 2008 in Kraft.
    Für radsportliche Veranstaltungen kann auf Anfrage der Organisatoren eine Sonderbewilligung erteilt werden.

    Es besteht ein Shuttle-Bus-Angebot (siehe unter Tarife)"

    http://www.engadin-strom.ch/de/fs_inhalt.php?chapter=subnavi§ion=5&wobinich=55&sprache=de&inhalt=&xtarget=content&xurl=

    @helmverweigerer

    Hier wird auch deutlich, dass es für den Radmarathon eine Ausnahmeregelung geben wird.

    Grüße von Matthias
  • helmverweigerer, 09.06.2008, 13:48 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf bergmolle
    Hallo Matthias,

    jaja, das habe ich mir natürlich schon gedacht. Da ich den Tunnel am betreffenden Tag durchfahren werde (ohne am Marathon teilzunehmen), hoffe ich von der Ausnahmeregelung profitieren zu können :-)

    Gruss, Lukas
  • Uwe, 09.06.2008, 16:34 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Theo
    Hallo Theo!
    Dummerweise steht auf derselben Webseite auch, dass der Tunnel für Radfahrer gesperrt ist und dann folgt der in CH beliebte Spruch mit den Franken und der Wiederholung.
    Grüße, Uwe
  • Kletterkönig120, 10.06.2008, 00:34 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Das ist doch Abzocke ! Da will doch nur der Busunternehmer auch noch verdienen !

    @ Jan: Hast Du schon eine Ausnehmegenehmigung für die 3-Länder-Tour beantragt oder kommt die da gar nicht durch ?
  • helmverweigerer, 12.06.2008, 13:58 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf eriks
    Gute Idee!
  • eriks, 12.06.2008, 14:30 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Und vor dem 9. Juni?
    Und nach dem 14. September?
    Und vor 10:00 Uhr?
    Und nach 15:00 Uhr!?!

    Was soll das alles?
    Ich beschwere mich mal bei:

  • marcellosendos, 13.06.2008, 10:07 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf eriks
    Gute Fragen. Nur bis 15:00 ist ja der grösste Schwachsinn!

    Man muss sich nur mal vorstellen, man kommt nachmittags um 16:00 nach Punt la Drossa und will nach Livigno um dort eine Tour zu beenden. Was macht man dann?

    Über den Ofenpass, Umbrail, Foscagno und Eira? Oder ins Engadin, das ganze Oberengadin hoch und über Berninapass und Forcola di Livigno?

    Ich sag' nur eines: Bürokraten, für einen Menschen zu dumm, für ein Schwein zu kleine Ohren.

    Bye

    Marcel
  • Uwe, 13.06.2008, 16:31 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf marcellosendos
    Hallo!

    Hauptsache Strafandrohung:

    "Amtliches Fahrverbot für Fahrräder im Strassentunnel Munt la Schera (Zufahrt nach Livigno)

    Wegen des beträchtlichen Unfallrisikos ist das Befahren des Strassentunnels Munt la Schera mit Fahrrädern von Amtes wegen verboten. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse von CHF 200.-, im Wiederholungsfall bis zu CHF 1000.- geahndet. Bei Unfällen wird jegliche Haftung durch die Engadiner Kraftwerke AG abgelehnt. Das Fahrverbot ist ab Juni 2008 in Kraft."

    Wenn die sich lächerlich machen wollen, dann müssen sie es aber nicht auf unsere Kosten tun!

    Dieser Tunnel ist eine Privatstraße! Kann denn hier überhaupt ein solches amtliches Verbot greifen??? Wer hat denn dort ein Recht ein Bußgeld zu erheben? Macht das die Polizei? Oder eine Selbstjustiz der Stromfirma? Die sollen bitte das tun, was sie können und für was sie eine Konzession haben und das ist Wasserkraft in elektrische Energie umwandeln!

    Grüße, Uwe (zwischen bitterböse und spöttisch)
  • dbeckel, 13.06.2008, 21:14 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Uwe
    Das dreisteste ist ja wohl die Begründung: Unfallrisiko! logisch dass man da den schwächeren Teilnehmer mal gleich präventiv bestrafen muss und keinesfalls den Autofahrer falls er denn einen Unfall verursacht. Das wäre ungefähr so, als würde man auf gemeinsamen Fuss- und Radwegen wenn sie unübersichtlich / eng sind die Fussgänger mit Strafzetteln vertreiben.

    Fazit: die Engadiner Kraftwerke sind der Verlierer des Monats (ein Titel den sich auch die Deutsche Bahn mit ihren Fahrradfreien ICE's verdient) und sollten mal viel Protestpost bekommen.

    Wie es zu einem amtlichen Verbot auf einer Privatstrasse kommen kann, ist mir auch unklar, vielleicht ist es auch nur eine Formulierung um die Verantwortung von sich zu weisen.
  • Jörg, 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Hallo miteinander,

    hier einige Infos zu obiger Verordnung:
    Außerhalb der genannten Uhrzeiten/Termine muss man auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen.

    Warum ich das weiß? Letzte Woche durften wir den Schwachsinn hautnah miterleben. Natürlich wußten wir von der Verordnung bis dato nichts.

    Wir fuhren die Runde Prad-Stelvio-Foscagno-Eira-Livogno-Ofen-Prad. Tja, am Mauthäuschen auf der Staumauer vor dem Tunnel wurde uns mitgeteilt, dass eine Durchfahrt für Fahrräder verboten sei. Seit Juni 2008. Punkt, aus. Wir müssen auf das "Postauto" warten. Toll! Zu dem Zeitpunkt war es 17h45. Das nächste fährt erst um 18h58, dann erst wieder morgen früh. Wir fragten höflich, ob wir nicht trotzdem durchfahren könnten, schließlich geht es ja nur bergab und soviel Verkehr war um die Uhrzeit nicht mehr. Von der Zeit her könnte es für uns auch knapp werden. Kurze Antwort: NEIN.
    Und außerdem gibt es laut Aussage der Kassentante ein Schild, wo auf das Fahrradverbot hingewiesen wird. Ob wir das auf dem Berninapass!!! nicht gesehen hätten. Nein, haben wir nicht, weil wir nicht von dort hergekommen sind. Weshalb stellt man das Schild nicht gleich auf den Züricher Marktplatz?

    Um kurz nach 19h kam dann endlich das ersehnte Postauto. Ein Mercedes Sprinter, hintendran ein Radständer: 4 Haken zum senkrechten Einhängen des Vorderrades. Die beiden Laufräder werden durch ein U-Profil so einigermaßen geführt ... Zumindest wenn man ein Rennrad oder ein MTB mit Reifen <1,9" hat. Bei breiteren Reifen schaut es schlecht aus. Spanngurte oder ähnliches zur Fixierung: Fehlanzeige. Naja, wird schon halten, die Strecke ist ja nicht so kurvig ...
    Ach ja: der Transfer mit dem Postauto kostet dann plötzlich 6 EUR: 4 EUR pro Person, 2 EUR für das Rad! Die 5 EUR gelten nur für den Shuttle von 10h - 15h.
    Was wohl passieren würde, wenn mehr als 4 Radfahrer mitwollten?

    Kurz nach 19h30 waren wir dann endlich auf der anderen Tunnelseite. Zu allem Unglück war die Ampel nämlich rot, so dass nochmals einige Minuten verstrichen.


    Das einzig Positive an dem Schauspiel war, dass gegen 20h die Abfahrt vom Ofenpass ins Münstertal völlig verkehrsfrei war - ein Traum. 2h früher hätte das sicherlich anders ausgesehen.


    Meine Meinung: Ich bin diese (Tunnel-)Strecke schon mehrere Male gefahren, wochentags mit wenig Verkehr, an Wochenenden mit mehr. Nie, gab es irgendwelche Probleme. Als Radler fährt man bergab sicherlich mit 40 km/h. Das ist zwar verständlicherweise mitunter etwas nervig für einige Autofahrer, aber nicht unbedingt verkehrsbehindernd. Schließlich ist manch Wohnmobilist noch langsamer und hält auch uns Fahrradfahrer auf. Ja und, die paar Minuten gehen auch rum. Bergauf ist das natürlich anders.

    Aber wenn, wie im letzten Jahr geschehen, ein Radler niedergefahren wird, dann stellt man urplötzlich fest, dass man nach fast 40 unfallfreien Jahren etwas tun muss.
    Vielmehr denke ich, der Tunneleigentümer hat, nach langer Zeit, endlich einen Aufhänger gefunden, noch etwas mehr Geld zu scheffeln. Das ehedem kostenlose Durchfahren für Radler wurde untersagt, um sie zu schützen. Welch Argumentation! Ja, wir sollten den Damen und Herren dankbar sein.

    ~:-| Jörg

  • sgiaco, 21.09.2016, 16:02 Uhr auf Jörg
    Hallo zusammen

    ich durfte nun eine neue Erfahrung machen, da ich das Fahrverbot unabsichtlich von der Seite Zernez her missachtet habe. Früher hatte ich den Tunnel mehrfach während den beiden Rennen Alpen-Challenge und Egadiner Radmarathon befahren und habe mir dieses Mal nichts weiter dabei gedacht. Denkste! Die Dame im Mauthäuschen hat mich ziemlich heftig angeschnautzt und mir €20 Admingebühren abgeknöpft. Ich dachte mir, damit hat sich die Sache erledigt.... leider nein! Nun habe ich ein Einschreiben vom Bezirksgericht Sent erhalten mit einem Bussgeld sprich Vergleich von CHF 120.-!! Normalerweise kostet ein Missachten eines Fahrverbots mit einem Fahrrad CHF 30.-.

    Danke Engadiner Kraftwerke!

    Daher, es lohnt sich den Shuttel zu nehmen.

    cheers,
    Stefan
  • Rauschi, 23.01.2017, 09:17 Uhr auf Jörg
    Dieses Postauto, von dem du da sprichst, fährt das denn wenigstens ganzjährig?`
    Brauchen einen Plan B wenn das Stilfserjoch unpassierbar ist.
    Danke schonmal
  • Flugrad, 23.01.2017, 11:30 Uhr auf Rauschi
    Hallo,

    hier
    http://www.silvestribus.it/smartedit/documents/download/90.815.pdf
    findest Du den aktuellen Fahrplan der Linie (2-h-Takt zwischen Zernez und Livigno). Die Busse befördern Räder, sicherheitshalber würde ich aber vorher Kontakt aufnehmen.

    Gruß

    Ulrich
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QD Saisonstart Pfalz

  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 14:00 Uhr
    Servus,
    herrlich geschriebener "Appetitmacher" für den QD Saisonstart Pfalz im April.
    "Flugrad" Ulrich und ich sind angemeldet und freuen uns jetzt noch mehr auf Land und Leute in diesem für uns noch unbekannten Radrevier.

    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen
  • Lothar63, 13.01.2017, 14:18 Uhr
    Da würde ich Pfälzer ja liebend gerne als lokaler Experte mitmachen, aber ich komme freitags aus der Provence zurück und fliege sonntagsmorgens in aller Frühe nach Malle. Auch kein schlechtes Radprogramm, aber ich hätte gerne mal reingeschaut, wenigstens für eine Runde! Euch allen viel Vergnügen. Lothar
  • Jan, 13.01.2017, 14:25 Uhr
    Das ist wirklich ein sensationeller Text. Danke, Peter!
    Sagt Jan
  • Flugrad, 13.01.2017, 15:32 Uhr auf Jan
    Tatsächlich: sensationell. Und vernünftigerweise streng süd- und westlich frankophil ausgerichtet unter Ausblendung einer gewissen bajuwarischen Episode, die dem Weinbau und der Friedfertigkeit der Eingeborenen aber wohl nicht ernsthaft geschadet hat.
    Auch ich freue mich auf den Saisonstart im radeltechnisch für mich bisher unbekannten Lande des Saumagens.
    Ulrich
  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 15:36 Uhr auf Jan
    Servus Cheffe Jan,
    der Text ist echt sensationell. Du hast wirklich ein tolles Team - sportlich sowieso, aber v.a. auch menschlich und kulturell. Macht echt Spass.
    Tom schreibt da was unter P.S. von einem Originaltext von Peter im pfälzischen Dialekt.
    Sollte es den wirklich geben, hätte ich den gerne auch gelesen. Ist es möglich dies zu verlinken ?

    Grüße, Jürgen
  • Jan, 13.01.2017, 16:05 Uhr auf Bergziegenmutant
    Der Text ist komplett von Peter, und der Verweis auf den Originaltext sicherlich nur ein Witz. Von Peter.
  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 16:25 Uhr auf Jan
    Schade - ist aber ein guter Witz !
    Vielleicht liest Peter ja mit und es folgt noch was "uff pälzisch" !
  • bruckner13, 13.01.2017, 17:09 Uhr auf Bergziegenmutant
    Aah de Ulli unn de Jirgen! sinner aa do?
    Merrsi, fer eier Lob!
    Allsoo: ausgedengt haw isch mer den Kees nadirlich in pälzisch uffemm Rennrädel.
    Unn leider sinn ach ä paar schääne Ausdrigg beim iwwersetze hopps gonge.
    Awwer ehr zwää wärrn schunn noch monches im Orginal zu heere grieche, wonner erschtemol do in de Palz sinn; uff alle Fäll noch ebbes iwwer die Endsteung vun de Extraworscht. Die iss nämlich zu allererscht vunn de beirische Beommde extra ferr uns Pälzer gebrode worre.
    Alla, bis donn,
    eiern Peder
  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 20:45 Uhr auf bruckner13
    Griaß di Peder,
    schee dass uns was schreibsch.
    Des ka fei heiter werre, wenn de ins Westallgei emigrierte waschechte Schwoob Bauer mit dem überzeugte echte Westallgeier Bodemüller in d`Pfalz ganget und do sich zamme mit en echte Pfälzer Peder aufs Rad schwinget.
    Vor allem, wenn me dann am Obet in re Pfälzer Beiz über die kulturelle Unterschiede und jeweilige Vorzüge von Pälzer Saumaache und Schoppe im Gegensatz zu Westallgeier Bier mit Allgeier Kässpätzle philosophiere kaaa.

    Mir frein uns sackrisch, Jürgen
  • Cinelli09, 13.01.2017, 20:45 Uhr auf Flugrad
    <<<<Ausblendung einer gewissen bajuwarischen Episode>>>

    ....tja,wandelt man in München über die Maximiliansstraße mit Blick auf das Maximilianeum,wird einem schon schmerzhaft bewußt,daß der verehrte König Maximilian ausgerechnet aus Zweibrücken gebürtig war..
    oder so ähnlich ;-)
    Gruß an die Pfälzer Dialektsprecher und Bimbes-Radler
  • bruckner13, 16.01.2017, 13:13 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günther,

    der Max wurde anscheinend (Wiki) im sehr netten, lebenslustigen Schwetzingen (Kurpfalz, rechtsrheinisch) geboren. Die sehenswerte Schlossanlage dort ist achssymmetrisch auf der rennradtechnisch interessanten Verbindungslinie vom Königsstuhl (schwerster Anstieg rechtsrheinisch) mit der Kalmit (längster Anstieg linksrheinsch) erbaut. Kein Wunder also, dass aus ihm etwas wurde.

    Ihr Bayern braucht euch aber nicht zu grämen, dass er aus unserer Ecke stammt. Hier ist seit Urzeiten schon die halbe Welt durchgezogen und hat Erfahrungen und Gene hier gelassen, was uns wohl nicht sehr geschadet hat, was eher eigentlich den PFÄLZER, wie ich ihn gerne hätte, ausmacht.

    Umgekehrt hätte 18616 der Pfalz Schlimmerers passieren können, als an das weit entfernte Bayern zu fallen. So blieben viele zuvor von Napoleon gewährte Freiheitsrechte zumindest zum Teil erhalten.

    Und schließlich gibt es offenkundige Gemeinsamkeiten: Auch bei uns gibt noch diverse Schlösser von Ludwigs und Maxens, die wie in Bayern nicht vollständig fertiggestellt wurden, weil IN MÜNCHEN das Geld ausging (typische Großmannssucht).

    Gruß Peter
  • Cinelli09, 17.01.2017, 10:46 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter,

    ich gestehe,daß mir bis dato die genannten Verbindungen zwischen Bayern und der Pfalz gar nicht soo geläufig waren.Da sieht man,daß QD seinem Bildungsauftrag nachkommt ;-)
    Übrigens : die Großmannssucht ist ganz aktuell immer noch auf besagter Maximiliansstraße zu bestaunen https://www.youtube.com/watch?v=z7I5lV2hPac

    Gruß Günter

    (ich glaub ich muß mal zum radeln in die Pfalz,da müßt ich mein Navi aber erst von Nord/Süd auf Ost/West umprogrammieren - und da zickt das Ding immer)
  • bruckner13, 18.01.2017, 12:59 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    das geht auch ganz ohne Navi:

    du radelst samstagsmorgens zum Bahnhof und setzt dich in den Zug nach Mannheim,
    ich hole dich dort ab, wir drehen am Nachmittag und am Sonntag zwei nette Runden..
    zwischendurch erholen wir uns bei guten Essen und Bier aus der hiesigen Brauerei
    und dann wieder retour.

    Gruß Peter
  • Cinelli09, 18.01.2017, 14:44 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter,klingt vernünftig,die Strecke MUC-Mannheim mit Zuch kenn ich,da 2/3x im Jahr berufliche Termine in Mannheim.Und da tu ich mir die Strecke mit Auto nicht an.Sonst bin ich ja eher nicht der große Zugfan .Halt noch von der "alten" Hardcore-Autofahrergilde ;-)
    Lassen wir`s Frühjahr oder Sommer werden,dann greifen wir das Thema nochmals auf.Sollte eh immer situativ,weil wetterabhängig sein.Jedenfalls vor Juli,denn ab da bin ich aller Voraussicht nach für 6 Monate out of area.

    Gruß

    Günter
  • bruckner13, 18.01.2017, 15:38 Uhr auf Cinelli09
    Jetzt musst du nur noch deine Termine in MA auf schönes Wetter und Freitag oder Montag legen.

  • Cinelli09, 18.01.2017, 15:48 Uhr auf bruckner13
    Tja,wenn ich das in der Hand hätte . Auf See und vor Gericht..........
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Planung RR-Transalp 2017 (Garmisch-Partenkirchen -> Toskana)

  • Stens, 29.12.2016, 12:36 Uhr
    Hallo zusammen,

    kurz zu mir: ich bin 26 Jahre alt, fahre seit 3 Jahren Rennrad u. plane momentan meine 2. RR-Transalp (fahre alleine).

    Startpunkt soll - wie bei meiner 1. Transalp auch schon - wieder Garmisch-Partenkirchen sein (weil man vom Gardasee / Florenz aus gut mit dem Zug dorthin zurückkommt). Als Ziel habe ich mir dieses Jahr die Toskana vorgenommen.

    Ich hab geplant am 1. Tag über Ettal, am Plansee vorbei, an der Lech entlang über's Hahntennjoch nach Imst zu fahren.
    Von dort aus will ich am Inn entlang nach Landeck. Von dort aus weiter über Nauders nach Prad am Stilfser Joch. An dieser Stelle hatte ich überlegt, noch das Stilfser Joch hochzufahren u. oben am Stilfser Joch zu übernachten. Sonnenunter/-aufgang oben am Stilfser Joch stell ich mir nämlich auch toll vor. Was denkt ihr?
    Am 3. Tag habe ich geplant weiter übers Stilfser Joch, Bormio nach Luwin zu fahren.
    Am 4. Tag würde ich gerne über den Albulapass nach Albula. Welche Route ist hier aus eurer Sicht besser: über den Lago di Bianco oder über den Lago di Livigno / Zernez?

    Anschließend will ich über den Splügen Pass zum Lago di Como. Dort habe ich einen Ruhetag eingeplant - baden.
    Vom Comer See aus, wäre mein Plan nach Genua zu fahren. Wie würde hier eure Route aussehen?
    Wenns Wetter schlecht ist, oder sonst etwas dazwischen kommt, würde ich nach Mailand fahren u. von dorten aus mit dem Zug nach Genua.
    Von dort aus würde ich mit der Nachtfähre nach Korsika - Bastia übersetzen. Dort würde ich gerne 1-2 Tage Rennrad fahren. Habt ihr hier Vorschläge?
    Von Bastia aus würde ich dann morgens übersetzten nach Livorno.
    In der Toskana wurde mir eine Unterkunft in San Gimignano empfohlen. Außerdem wäre ich dankbar für Routenvorschläge durch die Toskana.
    Heimfahren würde ich dann von Prato bei Florenz aus nach Garmisch-Partenkirchen.

    Für die ganze Tour habe ich 2 Wochen eingeplant.
    Falls ihr Optimierungspotenzial für die Tour sieht, bin ich für Verbesserungsvorschläge dankbar.


    Gruß
    Manuel

    P.S.: Bei Abbruch / Verkürzung der Transalp wäre mein Plan vom Comer See aus zum Gardasee u. von dort aus heim zu fahren.
  • Stens, 30.12.2016, 20:05 Uhr auf Droopy
    Ich wollte möglichst die Pässe: Stilfser Joch, Albulapass u. Splügenpass in meine Tour integrieren. Des weiteren hätte ich gerne die Toskana als Ziel, da ich dort noch nie war u. dort auch mal Rennrad fahren will / mir die Landschaft dorten anschauen will.
    Außerdem möchte ich gerne einen Badetag dabei haben. Ob Comersee, Gardasee oder Mittelmeer wäre mir egal.
    Korsika muss nicht unbedingt sein. Da ich jedoch vom Comersee komm u. Richtung Toskana will, dachte ich, dass sich da Korsika gut integrieren lässt. Möchte dorten auch irgendwann mal noch Rennrad fahren u. dachte mir, warum nicht gleich in diese Tour integrieren.

    Ich möchte Anfang / Mitte Juli 2017 fahren - Dauer: 2 Wochen
  • Uwe, 30.12.2016, 20:35 Uhr
    Hallo Manuel!
    Zunächst mal die Frage, ob du den Quaeldich.de-Tourenplaner kennst, hast und auch benutzt.
    Damit wärst du schon mal einen Schritt weiter, wenn es darum geht, deine Etappen auch zeitlich zu planen und radtaugliche Nebenstraßen zu finden.
    Den Stelvio fährt man nicht mal eben am Abend noch rauf, um oben zu pennen, denn je nach Leistung, die du auf dem Rad erbringst, kann die Auffahrt schon eine Weile dauern. Ich war schon zweimal mit dem Rad zum Sonnenaufgang oben, aber jeweils mit Frühstart im Val Müstair in der Schweiz. Die Hotellandschaft oben ist eher etwas zum abgewöhnen, habe aber dort keine persönlichen Erfahrungen, sondern beurteile das eher von außen betrachtet. Natürlich ist die Frühstimmung am Stelvio schön, wenn man mal absieht von dem Gestank der ranzigen Würstchenbuden. Stelvio ist der höchste Rummelplatz der Alpen. Das heißt auch, dass du ihn nicht an jedem beliebigen Tag zu jeder beliebigen Uhrzeit mit Genuss fahren kannst. Tagsüber sind unheimliche Horden Mopeds und Autos dort unterwegs und jeder kann besser fahren als alle anderen und jeder könnte das Rennen gewinnen, wenn nicht so dämliche Radfahrer auf der Straße wären usw... Trotzdem ist der Stelvio Mythos und Legende und ein Traum usw...
    Tag 1 kann man so machen.
    Tag 2 (?) Imst - Landeck - Pfunds solltest du möglichst Radwege und Feldwege fahren. Die Hauptstraße ist im Oberinntal von ca. Prutz bis Pfundes verboten. Pfunds (Kajetansbrücke) - Nauders ist die direkte Anfahrt verboten und auch zu gefährlich, also den kleinen Umweg über Martina / CH und Norbertshöhe nehmen.
    Tag 3 Stelvio ist klar. Bormio - Livigno (wie kommst du nur auf den dämlichen Namen Luwin? den gibt es nur bei Google, richtig heißt das Livigno) ist verkehrsbelastet und auch nicht so sehr schön. Muss man nur haben, wenn man es unbedingt haben will und muss. Da könntest du vielleicht das ganze Konzept neu stricken und vom Stelvio über den Umbrail (geschenkt) in die Schweiz abfahren und über den Ofenpass (auch Verkehr, geht aber) nach Zernez (für CH-Verhältnisse billige ÜF im Touristenlager am Hotel Bär und Post) fahren. Umbrail ist zwar zu schade zum Abfahren hat aber eine nette Straße in ordentlichem Zustand, die zu meinen liebsten Abfahrten in den gesamten Alpen gehört. Ich fahre trotzdem lieber rauf, weil es eine meiner liebsten Auffahrten der Alpen ist...
    Tag 4 Deine Variante von Livigno über Zernez geht durch den Munt-la-Schera-Tunnel nur mit dem Schüttelbus (Fahrplan recherchieren!). Die Alternative über den Forcola di Livigno (langweilig und Gegenwind, in der Abfahrt eine saugefährliche Rechtskurve, wo es schon tötliche Radfahrerunfälle gab) und den Berninapass (harmlos, etwas Verkehr) kann man auch nehnem.
    Meine Version von Tag 4 wäre dann ab Zernez nach La Punt und über den Albulapass, was aber die weniger interessante Auffahrt und die folgende sehr interessante Abfahrt auf schlechter Straße wäre. Albula fährt man als Neuling in umgekehrter Richtung, also von Filisur rauf auf schlechterer Straße (ist bergauf egal, aber die Landschaft und besonders die Bahnstrecke neben der Straße ist genial, leider aber mit Großbaustelle Albulatunnel in Preda). Als Abfahrt ist die Strecke nach La Punt im Oberengadin die bessere Straße und macht auch mehr Freude, aber Achtung, es hat am Ortseingang einen gefährlichen Bahnübergang und anschließend eine gefährliche T-Kreuzng mit Stoppschild!
    Tag 5 Irgendwie vom Albulatal über Tiefencastel nach Thusis und dann durch die Via Mala-Schlucht usw. zum Splügenpass. Zwischen Tiefancastel und Thusis hat es 4 längere, nicht ungefährliche Tunnels: den 1. kann man umständlich umfahren (habe ich nie gemacht), den 2. und 3. musst du durchfahren, den 4. darfst du nicht durchfahren, sondern musst über Sils / Domleschg umfahren (ist ausgeschildert). Von Thusis musst du dir unbedingt den richtigen Einstieg in die Via Mala suchen, denn die N13 ist verboten und die alte Hauptstraße hat schäbige Tunnnels. Ich war länger nicht da, deshalb kann ich es nicht auswendig beschreiben, ob es die ganz alte Straße noch gibt und wie du sie findest. Ich meine mich zu erinnern, dass man trotzdem noch Tunnels hat. Leider hast du auch den Splügen in der weniger interessanten Richtung drauf, aber diese Auffahrt ist auch nett. Die italienische Seite ist als Auffahrt einer der ganz großen Bringer, den die Alpen zu bieten haben. Für dich dann leider in der Abfahrt eine endlose Bremserei mit eingeschränktem Landschaftsgenuss.

    Dann ist meine Ortskenntnis auch schon am Ende, da du die Alpen verlässt.

    Viel Erfolg beim Planen und wenn du etwas tiefer drin steckst in der Materie, kannst du ja noch mal konkreter fragen.

    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 30.12.2016, 20:39 Uhr auf Stens
    Hallo Manuel!
    Lass Korsika ganz raus. Du verplemperst zu viel Zeit mit den Transfers und hast nachher nichts davon. Mach Korsika ein anderes Mal als eigenständige Tour. Ich war da nie, habe aber den Verdacht, dass du da getrost mehr Zeit einplanen solltet. Das kannst du mal machen, nachdem du die Westalpen von Nord nach Süd abarbeitest und danach noch eine Woche auf die Insel gehst.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 30.12.2016, 21:34 Uhr auf Droopy
    Droopy,Du hast das Aostatal vergessen.Das liegt praktisch aufm Weg vom Albula über den Comersee in die Toscana mit Badestopps im westlichen Mittelmeer oder in Korsika,nee,im Gardasee.Von dort könnte man vorher auch auf den Mont Blanc fahren und direkt vom Gipfel in die Pyrenäen ,woran sich nochmals ein Badetag auf Mallorca anschließen könnte.Denn dort wollt ich schon immer mal ne Tour fahren .........
    ;-)
  • Droopy, 30.12.2016, 21:40 Uhr
    Servus! Nichts für ungut,für mich hat Deine ganze Tour Optimierungspotenzial. Dass klingt mir alles ein bischen durcheinander und ohne wirklich roten Faden. Was ist Dein Ziel/Motiv bei dieser Reise? Eine "Transalp" wäre theoretisch in Bormio zu Ende, der Schlenker über den Albula bringt Dich wieder zurück über den Hauptkamm. Korsika? Flachköpper machen? dann Toskana? Chianti trinken in San Rüdesheim? Kann man alles machen in 20 Tagen...Christian Rach würde hier jetzt trotzdem raten, die Karte zu entschlacken und dem Restaurant einen Spirit zu geben. Hast Du ein spezielles Ziel außer den Zug in Florenz? Fände ich lieblos. Bestimmte Berge fahren, eine bestimmte Landschaft entdecken, Kultur entlang des Weges? Was hälst Du von Alternativen?
    Warum nicht von Bormio quer rüber durch die Dolomiten nach Venedig, oder ab Como Richtung St.Bernhard und durchs Wallis retour. Oder eine Tour im Geist der Renaissance? Mantua, Parma, da gibts jede Menge zu entdecken, zum Abschied in die Uffizien...Bei 20 Tagen kannst Du auch ne klasse Rundtour planen. Jahreszeit?
  • Droopy, 30.12.2016, 21:44 Uhr auf Stens
    Ok, dann setze ich mal bei der Jahreszeit an,vielleicht hilft das etwas auf den Kern zu kommen
    - Po-Tiefebene und Toskana könnten verdammt heiß werden
    - in Frankreich sind ab 9.7. Ferien, Korsika könnte also ebenfalls voll werden und heiß
    das heißt: würde ich alles lassen und mich auf die gefragten Pässe und Seen konzentrieren, würde eine "Oberitalienische Passrundfahrt und Seen-Tour" daraus machen..
    bleiben wir mal auf Deiner Route in Bormio/Livignio, wie gehts weiter und warum (nur als Vorschlag)
    Tag 4: rechtsweg durch den Tunnel (Shuttle) nach Zernez,dann Fluela-Pass rauf und Albula von Norden (diese Seite ist die schöne)
    Tag 5: dann rechtsweg St.Moritz und Malojapass und Splügen von Süden (auch diese Seite ist die bessere, weil episch lang...), ich würde die Seite auch wieder runterfahren, denn über San Bernardino >Lugano kommst Du garantiert in das Feriengewusel, macht m.E. daher keinen Sinn, Baden kannst Du dann irgendwo am nördlichen Comer See (See 1)
    Tag 6: Ruhetag
    Tag 7: dann Richtung Osten >Morbegno und über den Passo San Marco(sehenswert) nach Süden bis San Pellegrino Terme,
    Tag 8: anschließend nach Osten über den Colle San Gallo weiter bis zum Lago D'Iseo (See 2) durchschlagen,
    Tag 9/Option: Norden Richtung Breno und über Croce di Salven noch den Passo del Vivione einsacken (laut QD ein Highlight der ital. Alpen)
    Tag 10: von Breno weiter nach Osten über die Goletto di Gadino zum Lago d'Idro (See 3),über Passo di San Rocco zum Gardasee (See 4)
    Tag 11: Badetag am Gardasee (Südküste)
    Tag 12: wenn Du immer noch unbedingt nach Florenz willst, kannst Du ab hier die QD-Route "Garmisch-Florenz" aus 2016 weiterfahren,ich würde mich vom Gardasee aber statdessen ziemlich schnell nach Norden fortmachen und mich in Richtung der Kammstraße zum Monte Baldo orientieren, Tagesziel Rovereto
    Tag 13: kurz nach Norden und dann östlich zum Passo del Sommo, weiter nach Osten Passo di Vezzena, Asiago-Hochebene, Tagesziel Bassano del Grappa
    Tag 14: Monte Grappa (der Aussichtspunkt in Venetien), Seren del Grappa, Feltre, Ehrenrunde für Tullio Campagnolo über den Croce d'Aune, dann Lago di Corlo (See 5)
    Tag 15: Brentaradweg bis Levico Terme, Lago di Levico (See 6) oder Lago di Caldonazzo (See 7)
    Tag 16: Badetag
    Tag 17-20: beliebig weiternach Norden zirkeln oder an den Seen bleiben,da kannste auch noch schöne Touren dranhängen,
    der Zug nach Bayern hält m.E. in Trient, von Caldonazzo geht auch ein Treno nach Trient
    Vorteile: Du siehst etliche Highlights der italienischen Alpen, Nachteil, um die Jahreszeit sind die Seen vielleicht nicht so schlau (Verkehr, Übernachtungssuche...) Nach meinem Geschmack ist der Schweiz-Schlenker bei dieser Runde sogar überflüssig, würde von Bormio eher nach Süden über den Gavia fahren und dann von dort Richtung Comer See "abfahren" (m.E. Radweg im Tal). Mach 2018 lieber noch eine echte Schweiz Rundfahrt
    Ciao


  • Uwe, 30.12.2016, 22:00 Uhr auf Cinelli09
    Jetzt wird er größenwahnsinnig ;-)
    Liegt wohl daran, dass er zu viel vom gepanten Highlight 2017 träumt...
  • Droopy, 30.12.2016, 22:03 Uhr auf Cinelli09
    wie ich in meinem ersten Post bereits ausführte, gäbe es ab dem Comer See auch eine Alternative nach Westen Richtung "Aosta" und Wallis retour...Mit Zeit und Geld geht alles. Mein Vorschlag hätte den Vorteil, dass Du souverän überall auch abbrechen könntest. Bergamo,Verona gibts überall Treno. Oder zur Not am Gardasee bei einem dicken Camper aus dem Landkreis Traunstein anklopfen, der einen vielleicht mitnehmen könnte, dann ließen sich noch ein paar Tage am Chiemsee dranhängen, da wollte ICH schon immer mal eine Tour fahren...
    ;o)
  • artie_1970, 31.12.2016, 01:23 Uhr auf Droopy
    Servus Droopy,

    eine oberitalienische Seen-Tour war unsere Dramaturgie (ein roter Faden ist in der Tat sehr wichtig!) fuer den Urlaub 2013. Von Thusis ueber den San Bernardino ins Tessin und dann von West nach Ost die Seen abgeklappert. Ab Gardasee dann durch die Dolomiten und ueber den Grossglockner zurueck. Monte Baldo und Monte Grappa waren dabei, aber meine Dame (ihretwegen waren die Bademoeglichkeiten eingeplant) meinte etwa am Passo di Rolle: "Vergiss die Seen, gib mir Berge!"

    Wir haben selten so einen enttaeuschenden Radurlaub in den Alpen verbracht: Es gab zwar 38000 Hoehenmeter, aber kaum Aussicht, weil die Seen tief liegen und man selbst oben an den Passhoehen noch unterhalb der Baumgrenze ist. Und AN den Seen will man wegen des Verkehrs nun wirklich nicht fahren.

    @Manuel: Kauf dir Denzels Grossen Alpenstrassenfuehrer und stricke eine Tour, die Stelvio von Prad, Albula von Tiefencastel und Spluegen von Chiavenna enthaelt. Dann baust du moeglichst viele Anstiege mit 3 Denzel-Sternen (landschaftliche Hoechstwertung) im Umkreis dazu und verbindest mit 2-Sterne-Anstiegen nach Garmisch. Fertig ist die Einsteiger-Laube. Kannst sie dann "Drei-Laender-Giro XL" taufen. Meine Anfix-Tour war seinerzeit auch so aehnlich von Garmisch:

    Garmisch
    Namlos-Tal
    Hahntennjoch
    Arlberg
    Silvretta
    Piller Hoehe
    Kaunertal
    Flueela
    Albula
    Ofen
    Stelvio
    Gavia
    Foscagno
    Eira
    Forcola di Livigno
    Bernina
    Julier
    Maloja
    Spluegen
    Oberalp
    Susten
    Grimsel
    Furka (2 x)
    Nufenen
    Gotthard
    Klausen
    Pragel
    Zuerich

    Per Zug von/nach Muenchen.

    Lass die Seen, Genua und Milano. Heb dir Toscana und Korsika fuer andere Touren auf. Ruiniert die Dramaturgie und kostet nur Zeit.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 31.12.2016, 10:04 Uhr auf Droopy
    ....solltest Du meinen Camper meinen,käme der ausm Landkreis München und sieht derzeit so aus http://www.nobelio.de/wp-content/uploads/2014/09/Auch-der-Sportwagen-ist-immer-dabei.jpg
    ;-)
  • Cinelli09, 31.12.2016, 10:26 Uhr auf Uwe
    Ach was,größenwahnsinnig....analog zum Ausgangsthread würde die Frage dann so lauten : "Hallo Leute,ich plane im Juli eine Tour von Kolumbien nach Feuerland mit nem Badetag in Chile.Ein Abstecher nach Hawai wär auch nicht schlecht,da ich dort schon immer eine Tour fahren wollte.Da ich der Generation "Navi" entstamme,kann ich eine Landkarte weder lesen,ja nicht einmal richtig herum halten.Könnt ihr mir ein paar Tips geben,und zwar im Twitter Format,da ich längere Sätze nicht mehr verstehe und nach dem ersten Komma eh nicht mehr weiterlesen kann........"
    ;-)
  • Flugrad, 31.12.2016, 12:49 Uhr auf Stens
    Hallo Manuel,
    2 Wochen sind m.E. zu schade, einen so umfassenden Querschnitt abzuradeln. Toscana und Korsika sind sicherlich eigene Touren wert (vielleicht kann man diese beiden Reviere ja auch sinnvoll verbinden, dort kenne ich mich bisher überhaupt nicht aus).
    Die Schweizer Pässe samt Livigno und Comer See sind sicherlich alleine eine Tour wert - und dabei gibt es etliche Badegelegenheiten.
    Ich habe vor mehr als 10 Jahren angefangen, solche Zeiträume zu beplanen für Alpen- und sonstige Passtouren. Bei der Vorplanung ist die Versuchung dabei immer groß, zuviel reinzupacken. Besser erscheint mir - wie unten auch schon von anderen geschildert - Reviere abzuklappern und sich vielleicht ein schönes Ziel zu setzen. Meer ist o.k., dann aber eher die Seealpen (Vorsicht Frankreich und seine Sommerferien), oder vielleicht auch Trentino-Südtirol und dann in den Ostalpen weiter zu den Kärntner Seen. Oder wenn schon Richtung Toscana/ Florenz: von den Alpen mit großzügigen Zugstransfers durch die Ebene.
    Das Pässearchiv von quäldich kennt auch viele nicht so berühmte, aber sehr schöne und oft auch in der Hauptferienzeit durchaus noch verkehrserträgliche Pässe.
    Innsbruck/ Garmisch ist rückfahrttechnisch sowohl aus Süden (Florenz-Verona-Trento-Bozen usw,) als auch von Osten (z.B. Kärnten) als auch von der Schweiz (Railjets ab Zürich-Sargans-Buchs) sehr gut mit dem Zug (+Rad) zu erreichen

    Gruß und guten Rutsch

    Ulrich
  • Stens, 31.12.2016, 15:56 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    vom Quäldich.de-Tourenplaner habe ich schon mal gehört, habe ich jedoch noch nie ausprobiert.
    Habe bisher alle meine RR-Touren mit Gpsies geplant.

    Danke für die Erläuterungen!

    Gruß
    Manuel
  • Droopy, 31.12.2016, 15:59 Uhr auf artie_1970
    Saluti,
    nun hast Du ja doch eine Schweiz-Rundfahrt angepriesen...das kostet...und zwar echtes Geld, keine Weichwährung ;o)

    M.E. spricht nichts gegen die Seenrundfahrt auch für "Einsteiger", die Etappen sind human gezirkelt,würde ich im QD-Reisemanier auf 80-120km pro Tag auslegen, etliche Passhighlights sind dabei, ab Morbegno meist alles ruhige Wege. Verfahren ist auch fast unmöglich. Die fehlende Aussicht auf Seen, geschenkt, die sind eh nur für die Dramaturgie.Die Strecke schneidet die meisten eh nur kurz an. Man kann das alles auch so planen, dass man z.B. am Gardasee früh losfährt oder abends ein Quartier etwas außerhalb sucht etc...Dazu wie oben geschildert zur Not überall abkürzbar oder mit Ausstiegsoptionen.

    @Manuel: Als letzte kostenfreie RADschlag für dieses Jahr:
    - Ich würde bei 20Tagen Zeit max. 15 verplanen, 5 tage Puffer für schlechtes Wetter, ggf. musst Du ja Rai TV schauen statt am Lido hocken
    - Plan B würde ich mir auch machen,soll heißen, was machst Du wenn Anfang Juli ein Regentief gemeldet ist? Dann brauchst Du gar nicht erst losfahren. Toskana würde ich trotzdem lassen. Das ist was für Frühling oder Herbst (Wein) und für die anderen Kollegen Radrentner mit Dreifachkurbel hier im Chat und nicht für abenteuerlustige 26jährige
    ;o)
    - Plan B würde ich persönlich auch mal ganz weg von den Alpen planen,Schweden bspw. oder Norwegen, Ostblock? kenne Deine Interessen aber nicht

    Guten Rutsch und gute Planung allen fröhlichen Tourenfahrer 2017
  • Cinelli09, 31.12.2016, 20:05 Uhr auf Droopy
    Droopy,der von Dir verächtlich ;-) als solcher bezeichnete Kollege Radrentner mit 3fach Kurbel meldet 2016er Vollzug mit exakt 12.586km und 221.233 Hm (heute noch da im Tessin weilend eine Abschlußrunde mit 115km und 2.834 Hm).Wenn Du mir einen abenteuerlustigen 26jährigen mit mindestens gleichem Volumen nennen kannst fahr ich nächstes Jahr freiwillig nur 53/42 ;-)

    Gruß und auch guten Rutsch (hier im Tessin eher CH-mäßig fade Jahresendstimmung)

    Günter
  • Flugrad, 01.01.2017, 00:55 Uhr auf Cinelli09
    Jo, jo , mit die Radler ischts halt wia mit deam Wei: je älter desto besser. Glauben zumindest alle Silberrücken, Stahlrahmenrecken, 300er-Fetischisten und Tegernseer Hofbräuisten. Und sie haben leider recht.
    Den gesammelten und geplanten Unsinn für das jetzige Jahr erwähne ich da besser mal nicht.
    Man sollte jedoch die 26jährigen nicht demotivieren. So wird aus denen niemals nicht ein durchgeknallter Silberrücken der geballten Unvernunft. Wobei ich in diesem Alter ähnlich viel Unvernunft im Köpfchen herumschwirren hatte und diese dann auch skrupellos ausgelebt habe, zumal es dazumals noch kein so blödes Internet gegeben hat, in dem in Würde ergraute Silberrücken ihre wohlmeinenden Ratschläge gegeben haben. Damals waren das nur die Eltern und die waren in meinen Augen per definitionem eh unzurechnungsfähig und vor allem unglaubhaft.

    Es grüßt ein Allgäuer Silberrücken im frischen neuen JAhr
    Ulrich
  • Uwe, 01.01.2017, 12:21 Uhr auf Flugrad
    Jaja, früher war sowieso alles besserer. Selbst die Radelei auf der Autobahn kam nicht in den Verkehrsnachrichten, da die Autofahrer kein Smartphone hatten, mit dem sie den Radler an die Bullemänner melden konnten.
    Alles Gute zum neuen Jahr,
    Uwe (noch nicht komplett versilbert aber gefühlt schon ganz schön alt)
  • Cinelli09, 01.01.2017, 15:58 Uhr auf Flugrad
    Ulrich,können wir uns auf die Sprachregel "Junger Wein in alten Schläuchen" einigen ;-)

    G.

    (Ich fürchte den Threadersteller hamma mit unseren Weisheiten irgendwie verprellt.Ev. hat er aber auch nur erwartet,daß ihm irgendwer eine komplette Transalp auf den Garmin überspielt,da muß man selber nie nicht den brain anschmeißen.Wir Silberrücken sind das mit dem brain ja noch gewohnt)
  • Stens, 08.01.2017, 21:41 Uhr auf Flugrad
    So, hab die Tour nochmal überplant:

    Tag1: Garmisch, Ettal, Ammersattel, Plansee, Namlossattel, Hahntennjoch, Imst
    Tag2: Imst, Landeck, Norbertshöhe, Reschenpass, Prad am Silfser Joch, Außertrafoi
    Tag3: Außertrafoi, Stilfser Joch, Bormio, Gaviapass, Ponte di Legno
    Tag4: Ponte di Legno, Edolo, Vivionepass, Croce di Sálven, Breno
    Tag5: Breno, Goletto di Cadino, Lago d'Idro, Passo di San Rocco, Lago di Valvestino, Gargnano, Toscolano Maderno, Torri del Benaco (mit der Fähre übergesetzt), Garda
    Tag6: Ruhetag
    Tag7: Ruhetag
    Tag8: Garda, Caprino, Monte Baldo, Mori, Etschtalradweg, Rovereto, Piazza, Serrada, Carbonare, Kaiserjägerstraße, Löweneck
    Tag9: Löweneck, Trient, Garmisch

    Hab die Tour verkürzt, um dann des Jahr noch ne Tour in der Toskana/Korsika unterzubringen.
    Den Albulapass u. den Splügenpass fahr ich dann in "richtiger" Richtung bei der Apenchallenge am 06.08.2017 ab ;-)

    Gruß
    Manuel
  • Flugrad, 08.01.2017, 22:29 Uhr auf Stens
    Hallo Manuel,

    das hört sich doch viel runder an. Ab Edolo bis Rovereto ist das für mich zwar Neuland, aber da sind wohl doch einige Schmankerl dabei. Die Kaiserjägerei steht heuer bei uns auch auf dem Programm.
    Falls Du in Löweneck im Suganertal noch nicht ausgelastet sein solltest und/oder einen Ruhetag opfern willst, böte sich die Fortsetzung der Tour aus dem Val Sugana über den Redebus oder den Manghen gen Norden an. Ziel wäre dann z.B. Auer (Bahnstation) oder aus dem Fleimstal gleich noch einmal weiter über ein paar wunderschöne Buckel bis nach Bozen.

    Falls Du flexibel sein willst: (Trient-)Bozen-Brenner mit Regionalzügen mindestens stündlich (Direktanschluss am Brenner nach Innsbruck) erspart die Rservierung für den EC - und zunehmend finden sich auf dieser Regionallinie seit Fahrplanwechsel auch die herrlichen niederflurigen FLIRT-Triebwagen (zumindest die meisten der Züge Meran-Bozen-Brenner), niederflurig und endlich mit vielen Radstellplätzen.

    Noch ein Tipp zum Albula:
    http://www.slowup.ch/albula/de.html
    am 3.9. ist der Pass ab Filisur vom MIV befreut. Alles was keinen Krach und Gestank macht ist erlaubt. Eine wirklich zu empfehlende Alternative, diese wunderbare Nordrampe zu erfahren.

    Gruß

    Ulrich
  • Droopy, 09.01.2017, 12:59 Uhr auf Stens
    Salut Manuel,
    das finde ich ebenfalls, das ist jetzt eine richtig runde Sache, tip-top, sogar eine Fähre ist dabei ;o) die sicherlich ne Menge Touriverkehr erspart und macht Lust aufs Nachmachen...
    Einziger Wemutstropfen ist die Kaiserjägerstraße talwärts, die muss (man ) eigentlich rauf zu fahren, die ist stellenweise reichlich eng. Macht aber nichts, falls Du an dem Tag noch Zeit, Lust, gutes Wetter hast und geschichtsinteressiert bist, kannst Du noch ein paar Meter weiter fahren und eine kleine Schleife über Lusern/Luserna drehen. Das ist eine alte bayrische Sprachinsel. Es gibt dort auch ein kleines Museum, was ich wärmstens empfehlen kann. Am besten bereits schon ab Carbonare die Nebenstrecke Richtung Nosellari, Dazio,Oseli befahren. So fährst Du immer am Rande des Hochplateus lang und hast ab und zu mal eine Aussicht auf die öster/ital. Frontlinie im 1.Wk. , Sehenswert hier auch der Abstecher zum Werk Gschwendt/Fort Belvedere.
  • Stens, 09.01.2017, 22:01 Uhr auf Droopy
    Hallo zusammen,

    danke nochmal für die Anregungen für die Tourplanung!

    @ Ulrich: Ob ich den Manghen noch mitnehme u. ab Auer mit'n Zug heimfahre, entscheide ich dann spontan.
    Letztes Jahr bin ich am Heimreisetag nur noch von Reiff nach Rovereto gefahren u. von dort mim Regionalzug (mit altem Zug) über Brenner - Innsbruck heim. War dann gegen 17:00 Uhr in Garmisch.
    @ Droopy: zwecks der Fähre: als ich letztes Jahr mit'n Rennrad in Reiff angekommen bin, war auf der Straße direkt um den Gardasee so viel Verkehr - möchte daher diese Straße so weit wie möglich vermeiden ;-)

    P.S. werde die Unterkunft am Gardasee dieses Jahr auf jeden Fall vorbuchen - bin da letztes Jahr in Reiff richtig eingegangen.
    Habt ihr hier für mich eine Empfehlung (in der Nähe von Garda oder Bardolino)? Einzelzimmer bis max. 100€ / Nacht.

    Gruß
    Manuel
  • artie_1970, 12.01.2017, 21:45 Uhr auf Stens
    Servus Manuel,

    auch von mir jetzt grundsaetzlich Daumen hoch!

    Ein paar kleine Details:

    Wie waere an Tag 2 noch die Piller Hoehe und dafuer Schluss in Prad? Der "Gache Blick" ist eindrucksvoll dort, und von der Dramaturgie faehrst du dann Stilfer Joch und Gavia komplett an einem Tag. Beide toll, aber extrem unterschiedlich. Ponte di Legno ist huebsch als Etappenziel. Ich wuerde schon dort einen Ruhetag einlegen, nicht erst nach Tag 5.

    Wenn du abenteuerlustig bist, kommt am Tag 5 die Alternative zum Goletto di Cadino in Betracht: Am Croce Domini nach Sueden weg und die Hoehenstrasse (Erde/Schotter) ueber Giogo della Bala, Passo del Maniva, Passo del Dosso Alto, Passo della Spina (bizarre Felsformationen) und vom Passo del Maré (AFAIK asphaltiert) runter nach Anfo. Duerfte WESENTLICH spektakulaerer sein, die Hauptstrasse ist nicht doll. Ist aber nur bei trockenem Wetter sinnvoll.

    Den ersten Ruhetag in Garda koenntest du streichen und mit Prada Alto/Punta Veleno kraeftig "wuerzen".

    Viel Spass, die Tour ist jetzt VIEL besser und eine ziemlich runde Sache. Geht doch!

    Tschoe!

    Axel
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Radtrikot individuell gestalten

  • Marius, 04.05.2012, 23:23 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo allerseits,

    mein Kumpel und ich wollen dieses Jahr die Route des grandes Alpes in Angriff nehmen und würden uns gerne zu diesem Anlass eigene Trikots entwerfen bzw. Trikots bedrucken lassen.

    Ich suche nun schon seit 2 Stunden im Netz, jedoch das richtige habe ich noch nicht gefunden. Entweder die Mindestbestellmenge liegt bei 5-10 oder man kann nur 2 Farben wählen.

    Kann mir bitte einer eine gute Site empfehlen?

    Danke vorab und sportlicher Gruß
    Marius
  • alltagsfahrer, 05.05.2012, 12:21 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo Marius,

    Owayo.de macht auch Einzelanfertigungen. Da die Druckvorkosten immer gleich sind, sind die Einzelanfertigungen recht teuer.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • schlucht, 05.05.2012, 13:42 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo

    Ich lasse meine Radkleidung bei owayo drucken. Wie schon von Fritz geschrieben, zahlst du einen Aufpreis von 29.41€ für die Mindestbestellmenge.
    Die Mindestbestellmenge liegt bei 10 Stück.
    Qualität ist super und der Grundpreis für mich als Schweizer billig.

    Gruss Lothi
  • radlstefan, 05.05.2012, 14:01 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Allerdings hat owayo sein Logo zusätzlich zum Rücken nun auch auf Brustseite und Ärmel verteilt. Hier mein Entwurf vor einigen Wochen für unseren Verein - das Trikot ist in 4 Wochen da:
    http://rsv-obernau.xobor.de/file.php?url=http%3A%2F%2Ffiles.homepagemodules.de%2Fb545920%2Ff12t3p16n2.jpg&r=&content=RE%3A+Trikot-Entwurf+II
  • lowrider, 05.05.2012, 20:25 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo Marius,

    die QD-Sachen sind von Maisch (www.radtrikot.de) und bekanntlich ist die Quaität sehr gut. Mindestbestellmenge ist 5 St. aber Radtrikots und -hosen gibt es lt. Preisliste auch ab 1 St. Allerdings wird es dann natürlich deutlich teurer.

    Grüße
    Oliver
  • alltagsfahrer, 05.05.2012, 23:59 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Marius,

    Mir fällt da noch ein, dass die Grössen je nach Hersteller anders sind. Bei Owayo der die Trikots für Isostar fertigt habe ich S. Bei den QD-Sachen (Maisch) habe ich XS, welches eher zu gross ist und XXS, welches eher zu klein ist. Bei Descente ist es S, Bei Shimano auch S. die beiden letztgenannten sind auch eher zu gross.


    Beide, Maisch und Owayo bieten Muster zur Grössenfestlegung an.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • tandem_click, 06.05.2012, 22:05 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hi Marius,
    dann bestellt ihr halt 5 Trikots bei Maisch,
    dann habt ihr was zum wechseln ;-D und
    ein Trikot bekommt halt jemand h.c.

    Ich habe hier individuelle Trikots
    von
    - natec
    - Maisch
    - Cuore
    - Gonso
    - Castelli

    Maisch oder Owayo ist sicherlich noch am
    machbarsten.

    viele Grüße
    Sandra
  • schlucht, 07.05.2012, 09:09 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf radlstefan
    Hallo

    Was mir bei owayo gefällt ist die freundliche Beratung der Sophie Sauerer. Auch wenn man nur wenig bestellt und dauernd Änderungswünsche hat macht die Gute alles mit.
    Mein neues Trikot
    owayo ist so gross drauf, weil sie mir dann ein paar Prozente abnehmen.
    Sonst ist mein Hauptsponsor "schmidschlüecht"

    Gruss Lothi
  • Ottilito, 09.05.2012, 17:09 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf schlucht
    Dein neues Trikot gefällt mir!
  • schlucht, 09.05.2012, 19:23 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf Ottilito
    Passt gut das quäldich gell.
    Soll nächste Woche ankommen.

    Gruss Lothi
  • fuxx, 31.05.2012, 08:24 Uhr auf schlucht
  • Notneinme, 04.01.2017, 10:37 Uhr auf Ottilito
    Hallo,

    obwohl der Thread schon etliche Jahre zurück liegt versuche ich dennoch mein Glück.
    Ich bin auf der Suche nach einem Shop, wo ich sowohl eine Radjacke, als auch einen Traithlon Einteiler selbst gestalten kann. Da ich gerne auf den Aufpreis der Mindestbestellmenge verzichten möchte, suche ich daher einen anderen möglichen Shop, als die bereits genannten.
    Die Möglichkeit einer maximalen Gestaltungsfrehiet sollte gegeben sein.

    Danke euch!

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Köln-Freiburg

  • Bergmeister, 29.12.2016, 11:02 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich möchte im Frühjahr mit dem Rad + Rucksack von Köln nach Freiburg fahren. Kann mir jemand hierzu Tipps geben welche Route geeignet ist? Vielleicht ist ja schon jemand diese Strecke gefahren und kann seine Erfahrungen weitergeben.
    VG Bergmeister
  • Jan, 30.12.2016, 16:20 Uhr
    Hi Bergmeister,
    ich bin im Jahr 2003 Bonn-Emmendingen gefahren. Wieviele Tage hast du? Wir sind es damals am Stück gefahren, so dass nur die kürzeste Route möglich war. Das waren immer noch 418 km.
    Wir sind daher B9 gefahren, dann quer durch Rheinhessen, allerdings haben wir uns den Abstecher durch Frankreich / Elsass nicht nehmen lassen.
    Insgesamt keine auf Landschaftsgenuss optimierte Strecke.

    Schönen Gruß, Jan
  • Bergmeister, 31.12.2016, 10:09 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,
    danke für den Tipp! Aber ich suche doch eher eine landschaftlich schöne Route. Zur Verfügung habe ich für die Tour 3 Tage. D.h. pro Tag so um die 120-150 km.

    VG Bernd
  • Droopy, 31.12.2016, 16:24 Uhr auf Bergmeister
    Salut Bernd,
    ich kenne Rheinland-Pfalz und das Elsass ganz gut. Problematisch sehe ich Deine Etappenvorgaben. 500km könnten es schon werden, die 150pro Tag werden knapp. Mein grober Tipp wäre aber folgender, so klappt es vielleicht
    - von Köln mit der Bahn aus dem Gewusel raus den Rhein runter bis Koblenz (die Gegend kennst Du sicherlich besser)
    - Koblenz, Rheinseite wechseln und den Radweg stromabwärts bis St.Goarshausen, hier übersetzen
    - Richtung Simmern, Bad Sobernheim,Altenglan auf Nebenstrecken durch den Soonwald und das Pfälzer Bergland
    - danach westlich an Kaiserslautern/Landstuhl lang Richtung Pirmasens durch die "Saarpfalz", das ist die Gegend hinter dem Pfälzer Wald
    - von Pirmasens entlang der Grenze durch das Dahner Felsenland bis Schönau/Pfalz dort Grenze queren ins Elsass
    - von dort würde ich einen Bogen um Hagenau und Strassburg zirkeln durch die Weinberge,wenn Du ganz viel Zeit hast vielleicht sogar bis Zabern/Savern und über den Col de Pandurs und dann grobe Richtung Barr die Route de Vin, immer unterhalb der Bergkette durch die Dörfer bis Höhe Schlettstadt
    - ab dort via Sasbach und Kaiserstuhl nach Freiburg
    Vorteil, ab Rheinquerung alles verkehrsarm machbar, kannst eigentlich jede Straße nehmen die nicht gelb oder rot in der Karte gemalt ist. Nachteil: Das Pfälzer Bergland ist zwar nicht hoch, aber hat jede Menge Hügel, der Rest auch, vielleicht ab und an mal ein Flusslauf folgen
  • Bergmeister, 31.12.2016, 16:59 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,
    vielen Dank für den Tipp. Werde mal schauen ob ich die Route am Rechner nachvollziehen kann!
    Bis denn Bergmeister
  • lowrider, 01.01.2017, 16:09 Uhr auf Droopy
    Wenn du Tipps zu Hunsrück, Soonwald, usw. bis zur französischen Grenze brauchst, helfe ich gerne weiter.

    Gruß, Oliver
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Frage zum 'Col de Bassachaux'

  • apfelstrudel, 20.12.2016, 11:09 Uhr
    Hallo zusammen,
    wie ist denn der aktuelle Zustand der Abfahrt nach Les Lindarets? Wenn ich den Tourenplaner befrage, erscheint die Strecke gut befahrbar. Dem widersprechend ist aber die Passbeschreibung, die von einer MTB-Downhill-Strecke mit Schiebepassage erzählt.
    Kann mir jemand was dazu sagen. Wenn ich dort langfahre, bin ich mit einem Crosser plus 2 Packtaschen unterwegs.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 20.12.2016, 13:39 Uhr
    Hallo Jörg,
    ich kenne die Strecke nicht, habe mir nur mal in Les Lindarets den unteren Teil angeschaut. Das ist eine zwar recht breite, aber ziemlich steinige und unebene Piste. Meiner Einschätzung nach für Rennräder komplett untauglich, und auch eher für MTB als für Crosser, wenn auch sicher nicht unmöglich.
    Schöne Grüße, Tom

    Edith: Im Tourenplaner als Schotter gefeedbackt.
  • apfelstrudel, 20.12.2016, 14:13 Uhr auf majortom
    Danke für die Info, Tom.
    Ich denke, dann nehme ich eher die Strecke über den Col du Corbier.
    Das mit der Feedbackfunktion im Tourenplaner muss ich mir mal genauer anschauen.
    Dir viel Spaß und Erfolg bei deinen Touren im nächsten Jahr. Du machst ja richtig viel!
    Alles Gute
    Jörg
  • Bergziegenmutant, 20.12.2016, 19:49 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg,
    was hast du/ihr denn für eine Tour im nächsten Jahr vor ?
    Wir waren 2009 in der Gegend. Vielleicht helfen die ersten 3 Tage der Tour bei der Planung.

    Falls ihr mal wieder ins Allgäu kommt - wir fahren gerne mit euch ne Runde.

    Grüße, Jürgen
  • apfelstrudel, 21.12.2016, 08:38 Uhr auf Bergziegenmutant
    Ah, ich sehe gerade, dass ihr über den Col de Joux-Plane nach Cluses gefahren seid. Die Strecke liest sich auch ganz nett. Ziehe ich mal in Erwägung.
    Den Rest schreibe ich dir per Mail persönlich.
    Bis dann
    Jörg
  • majortom, 21.12.2016, 14:39 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg,
    die Gegend Hochsavoyen war schließlich vier Jahre lang meine Heimat, da helfe ich doch gerne (wenn ich kann).
    Die vielen Reisen bringt der Job als QD-Reisemanager so mit sich. Ich freu mich aber drauf, denn da sind echt schöne Sachen dabei. Zwei tolle Vorbereitungswochen in der Provence, Tour-Feeling bei Düsseldorf-Paris, Relaxed-Heimspiel in den Savoyer Alpen, die Fahrt vom Breisgau zur Côte d'Azur, und zu guter letzt nochmal durch die wunderschönen Provenzalischen Alpen. Und die Ländle-Rundfahrt nicht zu vergessen. Ist da nicht auch was für dich dabei? ;-)
    Schöne Grüße
    Tom
    PS. Wir sollten mal wieder eine Bergische Kaffeefahrt planen - ich wohne nun ja wieder in Reichweite.
  • apfelstrudel, 21.12.2016, 14:49 Uhr auf majortom
    O.k., der Werbeblock ist hiermit durch :))
    Aber für eine Kaffeefahrt von Annemasse anzureisen? Chapeau!
    Aber ich habe irgendwo gelesen, du weilst im Aachener Raum, irgendwo im Dreiländereck?
    Übrigens liegt mir mittlerweile die Eifel näher. Bin nach Zülpich gezogen.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 21.12.2016, 14:52 Uhr auf apfelstrudel
    Joux-Plane hat definitv eines der besten Montblanc-Panoramen der Gegend. Allerdings von Norden kommend schon vor der eigentlichen Passhöhe, also zwischen Col de Ranfolly und Joux-Plane. Wer mit Tunnelblick bis zum Joux-Plane-Passschild weiter fährt, hat das beste verpasst... ;-)
    Noch ein Tipp: wenn du noch ein wenig Zeit hast, kannst du von Samoens (Südseite Joux-Plane) noch das Giffre-Tal rauffahren bis zum Cirque de Fer à Cheval. Das Tal endet in einem Kessel, wo du fast rundrum von senkrechten Felswänden umgeben bist. Tolles Naturschauspiel, insbesondere im Frühjahr, wenn sich bei Schneeschmelze unzähliche Wasserfälle die Felsen runterstürzen.
    Und da ich weiß, dass du auch gastronomische Tipps zu schätzen weißt... die Beignets (so ne Art Kartoffelkrapfen) Chez Constance auf dem Plateau des Glières sind Weltklasse und das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar. Das wäre aber je nach Tourenplanung wohl doch ein deutlicher Umweg und mit einem Schotterstück verbunden...
  • majortom, 21.12.2016, 14:54 Uhr auf apfelstrudel
    Pardon, ich konnte nicht widerstehen...
    Ich wohne jetzt in Aachen, das Rheinland hat mich wieder. Mein Rennradrevier liegt allerdings eher im befreundeten Ausland, da ich Richtung Eifel immer durch die ganze Stadt durch muss.
  • Cinelli09, 21.12.2016, 16:00 Uhr auf majortom
    "QD-Reisemanager" - klingt und ist sicher auch super.Was hat man selbst im Leben nur falsch gemacht ;-

    G.
  • artie_1970, 27.12.2016, 23:17 Uhr
    Servus Joerg,

    wie es aktuell aussieht, weiss ich nicht, ist schon 2 Jahre, dass ich dort war und die Beschreibung angefertigt habe. Aber das ist meiner Meinung nach keine Frage davon, wie die Piste durch die letzten Winter gekommen ist, sondern die Strecke ist grundsaetzlich nicht mit dem Renner fahrbar. Hinter der Passhoehe geht es geradeaus weiter, fast eben fuer etwa 1,5 km nach SO Richtung Plaine Dranse (siehe OpenStreetMap). Mit dem Crosser fahrbar. Dann biegt man scharf rechts Richtung SW ab, und es geht steil bergab, etwa 300 Hoehenmeter auf 1,8 km in einer Art Rodelrinne aus Erde (vermutlich wird da im Winter gerodelt, wo im Sommer die MTB-Faulenzer runterrollen, gibt fuer die ja schliesslich eine "Aufstiegshilfe"). Das wuerde ich auch nicht mit meinem mit 37er-Reifen bestueckten Randonneur fahren wollen. Der kleine Fussmarsch war aber allemal schneller fuer uns (wir kamen von Martigny und wollten nach Cluses) als die laengere Asphaltstrecke ueber Abondance.

    Mit dem Crosser vielleicht fahrbar, mit Crosser und 2 Packtaschen wuerde ich die Rodelpiste schieben. Ist jedenfalls kein ernsthaftes Problem, aber eine nette Abkuerzung.

    Tschoe!

    Axel
  • apfelstrudel, 28.12.2016, 08:52 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,
    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Ich nehme deine Beschreibung mal als zutreffend auch für 2016/2017. Dann hat sich die Strecke für mich erledigt. Ich fahre zwar gerne auch mal Schotterpisten, wenn sie denn noch fahrbar sind. Nach Downhill-Schiebepassagen mit Gepäck steht mir aber nicht der Sinn. Ich denke, den 'Umweg' (ist ja im Grunde keiner, weil's keine andere fahrbare Strecke gibt) kann ich gut in Kauf nehmen.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • artie_1970, 28.12.2016, 11:12 Uhr auf apfelstrudel
    Servus Jörg,

    kann ich verstehen. Fuer uns war es zeitlich eine deutliche Abkuerzung, aber das haengt sowieso von der Routenplanung ab. Landschaftlich war die Strecke an diesem Tag bei bedecktem/truebem Wetter auch keinesfalls die zwei Sterne wert, die im Denzel vergeben werden. Das Ziegendorf Les Lindarets war da schon eher ein sehenswertes Kuriosum, die Viecher laufen dort frei im Ort umher, umgeben von Touristenscharen. Die Schiebepassage war so dramatisch nicht, aber wir waren mit auch nur mit 5 kg in der Satteltasche am Renner unterwegs.

    Fazit: War was zum Abhaken, stellt (im Nachhinein) vielleicht eine elegante Alternative dar, um zum Joux Verte zu kommen, aber gross verpassen wirst du da nichts. Beim naechsten Mal wuerde ich auch eine andere Strecke waehlen. 2014 waren es eher Routenplanungszwaenge verbunden mit einem Hauch von Abenteuer, wir wussten nichts Genaues ueber die Streckenbeschaffenheit. Von daher nimmst du dir jetzt durch deine Nachfrage diese Chance. (-;

    Tschoe!

    Axel
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Suche einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung

  • Freddy84, 13.12.2016, 22:53 Uhr
    Hallo Leute,

    Ich suche einen Fahrradträger und hoffe das jemand von euch Erfahrung hat und mir bei einer Entscheidung helfen kann.
    Mir wurde der Atera strada Sport m3 und der thule europower 915 empfohlen.
    Auf dieser Seite gibt es zu den Trägern Testberichte. Hat jemand von euch Erfahrung mit einerm der Träger ?
    fahrradtraeger-anhaengerkupplung-tests.de/
    Würde mich gerne zwischen denen entscheiden.
    Bedanke mich schonmal jetzt im vorraus!

    Viele Grüße aus Kiel

    Freddy
  • el_zet, 14.12.2016, 10:47 Uhr
    3 Fragen:
    - Ist das die nächste Werbeeinblendung?
    - Wenn ja, löschen oder kapern?
    - Wenn letzteres, wer fängt mit einem schönen Thema an?
    Gruß!
    Lukas
  • Cinelli09, 14.12.2016, 11:05 Uhr auf el_zet
    Abwarten,bis UWE aus der Arbeit zurück ist,dann machen wir schon was draus ;-)

    Ich selbst nutze so einen Fahrradträger http://www.hilite-bikes.com/wp-content/uploads/Ferrari_Fahrradtraeger_1.jpg
    aber nur weil es für dieses Fahrzeug keine Anhängerkupplung gibt...
  • el_zet, 14.12.2016, 12:11 Uhr auf Cinelli09
    Ich hätte da übrigens sogar eine seriöse Frage. Mit langsam kleiner werdender Familie haben wir überlegt, nächstes Jahr den Passat durch ein ökologisch überzeugenderes (oder weniger nichtüberzeugendes) Fahrzeug zu ersetzen und uns mal einen Hyundai Ioniq angeschaut. Sah zunächst ganz hübsch aus, dann habe ich erfahren, dass es für den keine Anhängerkupplung gibt und möglicherweise auch keinen Dachträger. Wo soll dann das Fahrrad hin? Wie sind denn diese Dinger, die man an die Heckklappe klemmt?
  • Cinelli09, 14.12.2016, 12:49 Uhr auf el_zet
    Auch ne seriöse Antwort : das avisierte Fahrzeug (kannt ich gar nicht,mußte erst googeln) hat ein Fließheck,da wirds mit Radträgern schwierig.Freunde,die an Schräghecklimousinen diese schnell montierbaren Träger -teilweise nur mit Bändern fixiert etc-anbrachten,waren nicht sehr angetan : die wackeln,sind instabil und die Gefahr der Beschädigung der Karosse ist hoch.Da würd ich einen Dachträger vorziehen - wenn es denn einen gibt.Sonst hilft nur anderes Auto kaufen ;-(
    Selbst transportiere ich meine Räder entweder im VW-Bus oder an dem fest installierten Heckträger von FIAMMA.Sowas in der Art dürfte aber bei dem Hyundai nicht funktionieren,da ein steileres oder steiles Heck Voraussetzung für die Anbringung ist.Z.B. für den GOLF gibte es allerdings Heckträger der von mir am VW-BUS benutzten Art.
  • el_zet, 14.12.2016, 14:56 Uhr auf Cinelli09
    Danke! Im Passat kann ich ein Rad einfach reinlegen, und ausserdem habe ich eine Heckträger. Die mit Bändern fixierten Träger habe ich auch immer misstrauisch angeschaut, schade, dass Du das bestätigt hast.
    Das war's dann wohl mit dem Modellwechsel.
  • Cinelli09, 14.12.2016, 15:11 Uhr auf el_zet
    Kann man in den Hyundai zumindest 1 Rad (ggf. zerlegt) bei umgeklappter Hecksitzbank nicht auch reinlegen ?
  • AP, 14.12.2016, 15:15 Uhr auf el_zet
    Blödsinn!

    Frei nach Trump leugnen wir einfach den Klimawandel. Dementsprechend kann ich dir diesen Hobel empfehlen:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/ferrari-gtc-4-lusso-vier-tueren-vier-sitze-und-690-ps-fotostrecke-139012.html

    Da paßt hinten auch ein Rad rein. Außerdem kriegen die Leute große Augen, wenn du in Bedoin, Prad oder sonstwo vorfährst und ein Rennrad hinten raus ziehst...
  • Cinelli09, 14.12.2016, 15:42 Uhr auf AP
    Wennst mit dem beim Bräustüberl - vor dem AUSSCHLIESSLICH ökologisch verantwortbare Fahrzeuge geparkt sind - vorfährst kriegst vom Hubert eine Freimaß Tseer Special - bei Weigerung per Water , ähh Bier Boarding


    (es wird an der Zeit daß sich Uwe in den Thread einklingt,der kriegt allmählich so ne Eigendynamik ;-)
  • Uwe, 14.12.2016, 16:36 Uhr auf Cinelli09
    Hallo!
    Bin inzwischen verfügbar und überlege mir schnell ein Thema...
    Viele Grüße, Uwe
    Nachtrag: Ich habe seit 4 Jahren einen Thule Eurodingsbums für 2 Räder und bin sehr zufrieden. Ist etwas schwer, klobig und verbraucht viel Platz im Keller, sitzt aber auf der AHK beim Skoda Octavia (altes Modell) wie angegossen.
  • Uwe, 14.12.2016, 16:38 Uhr auf Cinelli09
    Das Ding hat zwar keine AHK, aber ein wunderschönes Bücherbord hinten dran, welches man auf dem Grillplatz auch als Stehtisch nutzen kann. Also ich meine jetzt das rote Gefährt mit dem Pferdchen.
  • Uwe, 14.12.2016, 16:46 Uhr auf el_zet
    Hallo!
    Ich hatte viele Jahre einen ganz einfachen Träger, der mit Bändern an der Heckklappe befestigt wurde. Die 2 Räder standen in einer Schiene und wurden an einem Bügel angestrapst bzw. mit einem Halter angeklemmt. Ging an der senkrechten Heckklappe des VW T4 ganz gut, aber am heutigen Kombi war mir das nichts, weshalb ich das Teil für kleines Geld abgegeben habe. An einem Schrägheck oder Stufenheck würde ich so etwas nicht nehmen und an einer Kunststoffheckklappe schon gar nicht. Dachträger würde ich auch nicht an jedem Dach nutzen wollen. Das ist schon eine gewaltige Windlast, die nicht nur den Spritverbrauch drastisch erhöht, sondern auch das Fahrverhalten beeinträchtigt.
    Für manche moderne PKW gibt es dummerweise keine AHK oder nur ganz teuer.
    Viele Grüße, Uwe

    Mist, ich sollte mir doch ein alternatives Thema überlegen...
  • el_zet, 14.12.2016, 17:00 Uhr auf Cinelli09
  • el_zet, 14.12.2016, 17:01 Uhr auf el_zet
    Zerlegt ist ein heikles Thema. Habe zwei linke Hände (bin Rechtshänder) und bin schon froh, wenn ich kein Vorderrad ausbauen muss.
  • Cinelli09, 14.12.2016, 17:20 Uhr auf el_zet
    Na ja,ich meinte ja nicht direkt in alle EINZELTEILE zerlegt (Ausbau Innenlager,Steuersatz etc ;-) ),sondern nur Ausbau Vorderrad und ggf. Hinterrad.Der Rest bleibt dran.
    Du solltest die Anschaffung eines VW Busses ins Auge fassen,da kriegst Du das Rad stehend und ohne sonstiges Gefummel rein.Und Bus fahren war schon immer ökologisch ;-)
  • Freddy84, 14.12.2016, 18:39 Uhr
    Hallo,

    bin überrascht die vielen Antworten zu sehen.
    Nein keine Werbeeinblendung ???
    Ich wollte euch nur zeigen welche Träger ich meine,
    das ist ja üblich.

    @Cinelli09 beeinflusst dass das Fahrverhalten nicht zu sehr ?
    @Uwe danke, ich hab schon öfter gehört das Thule super sein soll, werde mich wohl dafür entscheiden.

    Gruß
  • hschillo, 14.12.2016, 19:06 Uhr auf Freddy84
    Thule kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Absolut bequemes Handling. Auf die Anhängerkupplung drauf setzen. Klemmhebel schließen und Kabel einstecken. Braucht keine Minute. Lässt sich abklappen, damit man auch bei beladenem Träger noch an den Kofferraum kommt.
    Auch das Befestigen der Räder geht schnell und einfach. Er lässt sich abschließen.
    Ich hatte mir früher mal einen anderen Träger geliehen (Marke weiß ich nicht mehr), da hat das ewig gedauert, den zu montieren. Wenn er montiert war, kam ich nicht mehr an den Kofferraum. Hat also ziemlich genervt.
    Der Thule ist sicher nicht der Billigste, ich habe die Ausgabe aber nie bereut.

    Herzliche Grüße
    Helmut
    (Nein, ich werde nicht von Thule gesponsert 😀)
  • Uwe, 14.12.2016, 19:08 Uhr auf Freddy84
    Hallo Freddy!
    Wir sind hier schnell mal komisch, wenn jemand gerade ein Userkonto angelegt hat, keine persönlichen Infos hinterlegt und sofort im ersten Forumsbeitrag einen Link zu einem Test oder sonstwie zu einem Produkt einbaut. Das wirst du schon verstehen, denke ich.
    Wie mein Trägermodell jetzt heißt, müsste ich nachsuchen, aber es kann auch sein, dass es das Modell schon so nicht mehr gibt. Jedenfalls macht ein Heckträger mit Schiene für die Räder oder zumindest eine ähnliche Konstruktion Sinn.
    Viele Grüße, Uwe
  • Freddy84, 15.12.2016, 00:55 Uhr
    Da bin ich wieder :)

    @Helmut Danke für die Infos. Ich bin auch der Meinung das beim Thema Sicherheit Geld keine Rolle spielt.
    @Uwe Danke dir auch für die Infos. Dann werde ich mal einige Infos hinterlegen :)

    Gruß

    Freddy
  • merida, 15.12.2016, 11:08 Uhr auf Freddy84
    Hallo Freddy.

    Mit Thule machst du auf jeden Fall nichts falsch. Ich hab auch einen - Die Dinger sind ihr Geld definitiv wert.
    Zu erwähnen wäre noch Uebler. Die Träger sollen auch sehr gut sein. Ein Kollege von mir hat einen und ist sehr zufrieden.
    Uebler ist aber im Vergleich zu Thule sogar einen Tick teurer, dafür sind die Träger jedoch leichter als vergleichbare Thule-Modelle.
    Großer Vorteil bei Thule ist jedoch das es dort einige Modelle gibt, deren Halteklauen eine Drehmomentbegrenzung haben. Wüsste nicht das andere Marken über dieses Feature verfügen.
  • majortom, 15.12.2016, 13:25 Uhr auf Freddy84
    Hallo Freddy,

    wenn du dich in einem Forum neu anmeldest und am ersten Tag einen Beitrag mit einem Link darin postest, liegt der Schluss durchaus nahe, dass es nur darum ging, den Link zu promoten.
    Das ist hier schon häufiger vorgekommen.
    Umso erfreulicher, dass es bei dir eine ernst gemeinte Anfrage ist.
    Deshalb bitte auch nicht von der misstrauischen Meute aus dem Konzept bringen lassen... ;-)

    Schöne Grüße
    Tom
  • Uwe, 15.12.2016, 15:40 Uhr auf majortom
    Hallo Major!
    Wir haben aber trotz aller Vorbehalte doch noch recht sachlich argumentiert, finde ich. Und sind auch relativ nah am Thema geblieben ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 15.12.2016, 16:54 Uhr auf Uwe
    ..wobei ich nach wie vor mißtrauisch bin - das "Werbe"-ziel wäre jedenfalls erreicht,es wurde das Thema " Fahrradträger für Anhängerkupplung" gepuscht und es sind zahlreiche Markennamen promotet worden...aber ich bin ja von Berufs wegen versaut und glaube nur noch an die Grundschlechtigkeit der Welt ;-)
  • Freddy84, 16.12.2016, 01:06 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich danke euch allen fürs Antworten. Bin wirklich überrascht hier so viele Antworten bekommen zu haben.
    Alle wirklich sehr hilfreich :)

    Gruß
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Dein Rad steht sicher auf dem Hotelzimmer dank bike-condom

  • Jan, 02.12.2016, 08:32 Uhr
    Liebe Leute,
    in Zusammenarbeit mit hpv-parts.de haben wir das bike-condom entwickelt, damit du dein Rad mit aufs Hotelzimmer nehmen kann. Denn dort steht es unserer Meinung nach am sichersten.

    Auch der Meinung? Dann schau mal hier:
    https://shop.quaeldich.de/die-heissesten-quaeldich-artikel/bike-condom.html

    Danke an "lowrider" Oliver von hpv-parts.de (Shop-Link bike-condom) für die gemeinsame Entwicklung, und an Günter für die Hilfe bei der Anmeldung des Gebrauchsmusterschutzes.

    Geil oder geil?



    Herzlichen Gruß, Jan
  • Jan, 02.12.2016, 10:10 Uhr
    Hallo zusammen,
    bitte seid so nett und teilt unseren Facebook-Post zu dem Thema:
    https://www.facebook.com/quaeldich.de/posts/1331381240246721

    Danke!
    Herzlichen Gruß, Jan
  • Cinelli09, 02.12.2016, 11:13 Uhr auf Jan
    ...Danke für die Miteinbeziehung in die Danksagung,wobei fairerweise auch mein Kollege Philipp H. genannt sein sollte,der die Kärrnerarbeit erledigt hat - er übernahm die Arbeit,ich die Aufsicht ;-)

    Schön is es geworden,das Kondom !!! Es veredelt sogar manches Fahrrad ;-)

    Grüße

    Günter
  • Jan, 02.12.2016, 11:54 Uhr auf Cinelli09
    Hi Günter,
    ja, richtig! Wirklich super Arbeit!

    Sehr aufregend, es geht jetzt los, und auf Facebook rollt die Welle an. YEAH!

    Jan
  • Cinelli09, 02.12.2016, 12:18 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    man sollte ev. noch für die,die nicht selbst draufkommen,darauf hinweisen,daß die Hülle nebenbei auch ideal ist für den Auto-Innentransport des Rades.Ggf. eignet es sich sogar für den Transport des Rades auf dem Heckträger z.B. eines VW-Busses oder Wohnmobils - wobei letzteres jeder auf eigenes Risiko entscheiden müßte im Hinblick auf Reißfestigkeit des Materials,Position aufm Heckträger (z.B. komplett im Windschatten der Karosse etwa bei einem großen Wohnmobil oder nicht ) etc etc.

    Gruß

    Günter
  • Bergziegenmutant, 02.12.2016, 13:29 Uhr
    Quäldich - Rennradreisen sind ein Hit,
    da darf das Rad aufs Zimmer mit !
    Und fährst am Pass du auch durch Pfützen,
    bedenke immer: Condome schützen !
    Wir lieben unsere Räder sehr,
    klauen lassen wir uns diese jetzt nicht mehr !
    Deshalb kommt ab sofort der Appell:
    nie mehr ohne bike-condom ins Hotel !!!

    Grüße, Jürgen
    P.S. Auch im Zug und sonst auf Reisen, würd ich das Condom übers Rad dann schmeißen !
  • Cinelli09, 02.12.2016, 13:33 Uhr auf Bergziegenmutant
    Jürgen,würdest Du anstelle vom Dylan Bob den Literaturnobelpreis annehmen ? Dann .......

    G. (Mitglied des Nobelpreiskomittees für gehobene Bike-Lyrik)
  • Uwe, 02.12.2016, 16:02 Uhr
    Hallo!
    Nach den unangenehmen Erfahrungen, die ihr ja schon mal machen durftet, wurde eine Lösung des Problems ja mal Zeit.
    Jetzt solltet ihr noch ein ordentliches Video drehen, wie das Ding in Aktion tritt und bei Youtube hochladen.
    Glückwunsch zu guten Idee!
    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 02.12.2016, 17:20 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    ja, das Video drehe ich nächste Woche in Andalusien ;)
    Herzlichen Gruß und danke für den Hinweis,
    Jan
  • AP, 02.12.2016, 22:54 Uhr auf Cinelli09
    Erstmal müßte Jürgen den Text singen und mit einem Instrument (Gitarre, Bratsche oder Triangel) untermalen...dann könnte man über Preise nachdenken
  • Uwe, 03.12.2016, 09:17 Uhr auf AP
    Je nachdem du es lieber schön oder schäbig gesungen haben willst, musst du ihm vorher entweder ein Licher oder ein ordentliches Bier anbieten ;-)
  • Uwe, 03.12.2016, 09:20 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Ein Video welches sowohl ein How-to und eine Werbung sein kann. Kannst es ja mit dem Produkt im Shop verlinken.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 04.12.2016, 18:44 Uhr auf Uwe
    Uwe,muß man Dir auf Deine "alten" Tage am Ende noch erklären,wie man ein Kondom benutzt - ich meine natürlich nur ein Rad-Condom ;-) - Rad reinstellen,drüberziehen,fätisch

    G.
  • Norwegian1611, 05.12.2016, 13:55 Uhr
    Ist auch eine Schlechtwettervariante geplant, wo der Radler mit reinpasst und lediglich die Kontaktfläche zur Straße rausschaut?
    Dann darf auch der Radler nach einer ordentlichen "Gravel-Tour" mit aufs Zimmer

    Gruß Ulrich

  • Cinelli09, 05.12.2016, 15:03 Uhr auf Norwegian1611
    ..keine schlechte Idee,wäre jedenfalls schon mal vom Gebrauchsmusterschutz mit umfaßt,denn der Titel ist mit dem "insbesondere" ja nur beispielhaft >>>>"Schutzhülle, insbesondere Fahrradschutzhülle für ein Fahrrad mit Laufrädern"<<< und würde vom Schutzumfang her den Radler sozusagen in die Hülle mit einschließen ;-)
    Das hat der Jan sicher gar nicht mitbedacht,diesen Zweitnutzen......interessant v.a. für Reiseradler,die nach einer 12 stündigen Pissfahrt völlig versifft am Hoteltresen stehen und das Mädel auf der anderen Seite Schnappatmung hat
  • Uwe, 05.12.2016, 15:38 Uhr auf Cinelli09
    Die lässt dann nur das Rad aufs Zimmer und der versiffte Radler kann draußen pennen...
  • Bergziegenmutant, 05.12.2016, 16:17 Uhr auf Uwe
  • Cinelli09, 05.12.2016, 17:04 Uhr auf Bergziegenmutant
    ...jetzt könnte man einen Altherrenwitz einstreuen,in dem das Wort Bike-Kondom vorkommt - ich lass es lieber
  • Jan, 07.12.2016, 22:35 Uhr auf Uwe
  • Uwe, 08.12.2016, 15:46 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Ja, habe ich schon aus dem Newsletter angeklickt. Der Ton ist ein bisschen schwach, aber ansonsten cool gemacht, so mal eben am Straßenrand ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 08.12.2016, 17:37 Uhr auf Uwe
    Ja, der Ton ist Murks. Ich hatte hier in Andalusien keine besseren Möglichkeiten. Da gehe ich nochmal drüber.
    Schönen Gruß, Jan
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Radeln in Österreich

  • Cinelli09, 04.12.2016, 19:59 Uhr
    wird auch in Zukunft (fast) unbeschwert möglich sein,ohne von lodenjoppenbewehrten Waffenträgern vom Rad runtergeschossen zu werden ;-)

    http://www.br.de/nachrichten/oesterreich-wahl-abstimmung-102.html

    (P.S. außer die Wahl stellt sich in 2 Wochen als ungültig heraus,weil erneut der Kleber auf den Briefwahlumschlägen....)
  • majortom, 05.12.2016, 12:03 Uhr
    Kann man denn in Bayern noch radeln?
    Da sind doch schon seit 70 Jahren die Rechtspopulisten an der Macht...
  • Cinelli09, 05.12.2016, 12:27 Uhr auf majortom
    ,,,das hat sich hier schon so verfestigt,daß man es als solches gar nicht mehr wahrnimmt - man erträgt es mit stoischer Hingabe.Waffengewalt droht nur beim MTBen auf einigen Forstwegen - beim rennradeln auf schmalen Straßen muß man halt demütigst den meist silbergrauen SUV`s mit deutlich sichtbarem FJS Aufkleber am Heckfenster Vortritt lassen ;-)
    Drum bin ich ja als häufiger AT-Nutzer froh,daß wenigstens die Nachbarn nochmals die Kurve gekriegt haben....
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geeignete Region für Trainingslager im März

  • berg_max, 19.11.2016, 17:55 Uhr
    Hallo zusammen,

    Ende März möchte ich mit meiner Frau zusammen ins Trainingslager, nun suchen wir eine passende Region - aber NICHT Mallorca.
    Während meine Frau als Genussradlerin flache und technisch eher einfache Strecken bevorzugt, bereite ich mich auf ein Bergzeitfahren im Mai sowie später im Jahr auf ein 24-Std. Rennen als Solist vor, so dass ich Ende März schon gut im Training sein sollte und entsprechend gerne auch ordentliche Steigungen ins Programm aufnehmen will.
    Welche Regionen wären hier idealerweise am Besten geeignet? Könnt ihr vielleicht sogar Tipps für Unterkünfte geben?
    Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
    Vorab schon mal Danke
    Gruß Roland

    PS: das Training absolvieren wir natürlich getrennt ...
  • Cinelli09, 19.11.2016, 19:34 Uhr
    Ganz klar,Südtirol.Die Gegend um Bozen herum,insbesondere Eppan/Kaltern/Kalterer See.

    Oder Tessin Locarno/Ascona-Ecke.Aber für Normal-Euro-Sterbliche praktisch nicht (mehr) zu bezahlen ;-(

    Oder Ligurien resp. Emilia Romagna.Im März i.d.R aber oft noch seeehr wetterkritisch wegen tempo di mare

    Gruß

    Günter

    P.S. Unterkunftstip für Kaltern http://www.hausamhang.it/ Der Hotelier ist Bike- Rennradaffin http://www.hausamhang.it/haus-am-hang/erleben/sport.html , bei dem sind im Frühjahr öfters auch Profiteams einquartiert.
  • lowrider, 20.11.2016, 10:43 Uhr
    Hallo Roland,
    schau dir mal das Cilento (ca. 100km südlich Neapel) an. Rund um Paestum gibt es eine große Mündungsebene und etwas weiter südlich kann man richtig klettern.
    Gruß, Oliver
  • Cinelli09, 20.11.2016, 18:38 Uhr auf lowrider
    Hallo Oliver,Dir ist aber schon klar,daß man in den Cilento selbst von MUC aus 12 bis 14 Stunden mit dem Auto hinkurbelt,von den Spritkosten (Italien!!!) und Straßenmauten (Italien!!!) mal abgesehen......Flug bis Neapel schlechte Alternative,da man von dort Mietauto ins Cilento nehmen muß.Alles very complicated.Da wäre Mallorca weitaus pflegeleichter ;-)

    Aber Cilento als solches ist selbstverständlich RR-technisch super,keine Frage.Wegen des Anreiseaufwandes würde ich es aber nur im Rahmen einer größeren Unternehmung ev. plus Abruzzen etc empfehlen.Dafür wäre März aber definitiv zu früh.

    Gruß

    Günter

    P.S- Jetz hoffe ich mal,daß beim Schlagwort "Abruzzen" der user http://mein.quaeldich.de/AP mal wieder hinterm Kachelofen rauskommt - mir schmeckt schon das Tgseer Special nicht mehr ohne sein Gemecker ;-)
  • AP, 20.11.2016, 19:04 Uhr auf Cinelli09
    Habe jetzt neulich ein Kistschen von dem Neumarkter Weihnachtsbier gekauft.....schlägt Lake TG Special um Längen.

    Ansonsten kann ich zum Thema nur beitragen, daß ich nicht weiß, ob es mit dem Auto oder im Flieger losgehen soll. Falls Flugzeug würde ich Alicante vorschlagen, da gibts flachere Strecken und höhere Berge und das Wetter sollte relativ mild sein.
  • berg_max, 20.11.2016, 20:02 Uhr auf AP
    bezgl. Verkehrsmittel sind wir flexibel - primär Flieger, aber auch Leihwagen vor Ort oder ganz PKW ist denkbar
  • Cinelli09, 20.11.2016, 20:15 Uhr auf AP
    Na also,geht doch - da kapp ich mir gleich ein Spezial - vor 2 Stunden war übrigens hochnotpeinliche FCB Prominenz im Bräustüberl..wenn man meint,da hätte einer im Knast abgenommen ;-)

    Na ja Alicante - ein paar km weiter nördlich Calpe/Denia is ok- kenn ich vom betrieblich veranlaßten rennradeln,wie Du weißt ;-)
  • AP, 21.11.2016, 07:19 Uhr auf berg_max
    Ok, dann würde ich tatsächlich, obwohl Malle nicht in Frage kommt, Spanien empfehlen. Grund: in aller Regel ist das Wetter an der spanischen Mittelmeerküste im März wärmer als sonstwo in Europa. Natürlich könntet ihr gleich auf die Kanaren, wo man sich übers Wetter keine großen Gedanken machen muß, aber die Kombination flach + bergig ist schwer zu verwirklichen. Es gibt pro Insel entweder das eine oder das andere, aber beides eher nicht, es sei denn, man fährt immer die gleichen flachen Strecken.

    Deswegen Ratschlag Nummer 1 Alicante/Costa Blanca, Ratschlag Nummer 2 Girona. In Girona ist das Wetter kühler als an der Costa Blanca, dafür sind bei Bedarf die Berge höher (zB. ist bei warmen Wetter ein 2000er machbar, nämlich Vallter 2000)...
  • AP, 21.11.2016, 07:22 Uhr auf Cinelli09
    Wirken dieses Jahr etwas abgeschlafft....kaum ist der katalanische Triezer weg, richtet sich jeder in seiner Komfortzone ein. Das kenne ich natürlich auch aus meinem Arbeitsleben...

    Im Fernsehen sah der Ulli aber dünner aus als vorher...
  • majortom, 21.11.2016, 08:34 Uhr
    Hallo Roland,

    wenn es per Auto erreichbar sein sollte, empfehle ich die Provence (wo wir übrigens auch mit QD Reisen ein Trainingslager veranstalten). Günstiges Mikroklima, sensationelles Rennradrevier, das von flach bis bergig alles bietet. Einziger Nachteil: es kann aufgrund des Mistral auch mal richtig windig werden, das allerdings meistens erst ab dem Nachmittag.

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 21.11.2016, 15:15 Uhr auf AP
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Campa Record Eps

  • berg_max, 19.11.2016, 18:01 Uhr
    Hallo zusammen,

    hat schon mal jemand die Kombination 53/ 36 mit 11-27 bei der Campa Record probiert? Offiziell hat Campa keine Freigabe für diese Kombi erteilt, aber von meinen früheren Schaltungen weiß ich, dass da immer deutlich mehr gegangen ist, als offiziell zugelassen wurde.
    Allerdings möchte ich nicht unnötig Ersatzteile anschaffen, wenn klar ist, dass es ohnehin nicht funktioniert...

    Gruß
    Roland
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Mein video: der härteste Aufstieg der Welt: Hilo- Mauna Kea

  • gyorgyigabor, 18.10.2016, 21:56 Uhr
    Hallo !
    Im August bin ich den härtesten Aufstieg der Welt (Mauna Kea, 4193 m) raufgeradelt.
    Ich habe eine Beschreibung darüber geschrieben und jetzt zeige ich mein Trailer-Video von den Anstieg.

    (I go on with it (description) in English, I hope You accept this, but I partly / mainly understand German, but it would be hard to write in German)

    Here is the url of the video that is a 9 minute long trailer and was recorded by GoPro and normal Full HD videocamera:
    Hilo - Mauna Kea video Video

    / Yesterday evenin I added this description to the "Pässe Sammlung" :) /
    Mauna Kea (4205 m) is situated just at the opposite side of the Earth considering from Europe, but I think the Hilo – Mauna Kea ascent can be found on several cycloclimbers’ bucketlist, because based on the climbs’ collections and databases of salite.ch and climbbybike.com this is the hardest / toughest ascent of the world for a road bike (?) or touring bike. Its difficulty score is 1,5 times higher than the Alps’ hardest paved climb (Grosser Oscheniksee) and 2 times higher than the Ovaro climb of Monte Zoncolan or the climb of Angliru !
    During the 69 km long ascent You have to climb 4193 m heightdifference and in the last few kms the less oxygen makes is harder (those who attempt this ascent they need acclimatisation!). In the last 20 kms the cyclist has to climb 2000 m heightdifference, 7 kms of it has no pavement, but that is dirt road with sand where the tires sink several times. Because of the dirt road section many cyclists suggest to use min 32 mm wide tires if You don’t plan to change the bike by the start of the dirt road, at the Visitor Center. I used 32 mm wide Schwalbe Marathon tires.
    There is another thing that makes the climb hard: after leaving the beach of Hilo, the next place to get water, buy snack, etc. is situated 55 kms farther at the height of 2800 m. That’s the reason that several cyclists that cycled up to the summit suggest those wh would like to cycle up to have support car that carries the food, water, drink and clothes for the descent (if descending would start in the evening).
    Those who would like to cycle up without support need to carry min. 4-5 liters of water / drink by the start. (I did it this way.)
    Mauna Kea is considered the tallest mountain of the Earth, because if we measure it from its bottom (can be found under the ocean), it’s heightdifference is more than Mount Everest’s or any other high mountains’ heightdifference. The volcano is situated in the Big island of the Hawaii islands next to the other high volcano, Mauna Loa that is one of the active volcanoes of the World and produces lava-flow every day.
    The start of the ascent can be found by the beach of Hilo which is considered one of the most rainiest places of the Earth. There are several observatories at the summit; it is said the summit offers one of the most clear, best opportunities for star-watching or stargazing. By sunset several cars drive up for enjoy the perfect sunset.
    Only one ascent goes up to the top, but there are two places to start: the longer begins at the sunnier, hotter Kona side and the other (69 km long) starts at the rainier, Hilo side.

    During the several hour / one day long ascent the weather and the plants change several times: by the Hilo side it starts along with wonderful flowers and huge trees and than it changes for a cloudy, humid section. The eastern climb, starting at the Kona side begins along hot lava fields. The middle section can be sunny and cloudy too ( I have both) and the summit is usually clear, sunny, but as the Sun goes down it could be cold (only few degrees celsius above zero).
    At last a subjective opinion: why this climb is considered to be the hardest climb of the World ?
    Reaching the Visitor Center (2800 m) the cyclist feels / shoudl feel only a little bit tired, but after starting the dirt road section the lack of oxygen, the fact that the tires several times sink in the sand and the dirt road is sometimes 13-15% (once 20%) steep increase tiredness. Reaching the paved road again (at 3554 m) the cyclist has to climb more than 650 m heightdifference on sometimes 12-14% steep road which feels as it would be ca. 18% steep because of the less oxygen and if the cyclist gets headwind (I got) than it could be is very-very hard!

    (Monte Zoncolan „offers” 1055 m heightdifference for the last ca. 8 kms (avg. 13,1%), here You can feel ca. similar difficulty in the last 8-10 kms, but when You reach that last section You already had 3100-3200 m heightdifference in your legs.

    Big island offers another long and high finishing ascent: that goes up on the mountain of Mauna Loa, but on that road You can’t cycle up to the summit; the road ends under 3400 m and the view is much less spectacular than at the summit of Mauna Kea and the ascent is not so hard than the other.
    Gábor
  • Bikefreak24, 19.10.2016, 11:34 Uhr
    Nice work man, keep it up!
  • Carlos, 20.10.2016, 08:08 Uhr
    Hallo Gabor,
    ganz starke Leistung und prima Video!!! Hut ab...
    Gruß von Carlos
  • gyorgyigabor, 27.10.2016, 00:42 Uhr auf Bikefreak24
    Thanks, Bikefreak24, :)
    I will edit a longer, ca. 50 minute long video about it and beside I wille dit videos about other climbs in the US (Colorado, Rockies)
  • gyorgyigabor, 27.10.2016, 00:43 Uhr auf Carlos
    Danke schön, Carlos :)
    I freue mich für deine Meinung :)
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Klingt nicht gut

  • Cinelli09, 16.10.2016, 18:15 Uhr
    https://kurier.at/chronik/oesterreich/beamte-sollen-nach-unfall-haften/225.263.748

    Die österreichischen Kronjuristen,meine Güte.........
  • Flugrad, 16.10.2016, 18:32 Uhr
    hat da nicht ein rechtsradikal-rassistischer Landeshauptmann erst den Staatshaushalt Kärntens zerlegt und dann Phaetonhaft sich selbst, zuvor aber noch mit Hilfe seines Kumpels E.S. auch das Staatsvermögen eines befreundeten Freistaates? da bleibt natürlich dann kein Schilling mehr für die Reparatur der Landesstraßen.
    Im Ernst: hierzulande werden (erfolgreich) Kommunen verklagt, weil spoilerbewaffnete tiefergelegte PS-Boliden, gesteuert von IQ-tiefergelegten Piloten, an Schwellen ihre Spoiler oder sonstigen Zierat abreißen. Dagegen sind die Auswirkungen von Fahrbahnbeschädigungen à la Kärnten wirklich gravierend. Bleibt trotzdem zu hoffen, dass letztendlich richterliches Augenmaß waltet, denn sonst...

    Ulrich
  • Cinelli09, 16.10.2016, 19:23 Uhr auf Flugrad
    ......statt die maroden Straßen zu sanieren hat sich der Jörgl Gott hab ihn seelig mit u.a. meinen HypoAlpeAdria Steuergeldern lieber so ne Protz -Fußballarena in Klagenfurt hingestellt.So schauts aus.

    Die "Politik" regelt die Amtshaftungsproblematik schon rechtzeitig,siehe Kaprun-Katastrophe oder Rettenbachferner-Gondelunglück...
  • Bikefreak24, 23.10.2016, 10:45 Uhr auf Cinelli09
    traurig aber wahr!
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Werkzeug bei einer Tour dabei?

  • anle, 19.10.2016, 12:50 Uhr
    Ich hab mal eine Frage an Euch, sowohl an die Hobbyfahrer die lockere Fahrradtouren machen, als auch die die etwas engagierter Radfahren.
    Habt ihr immer Werkzeug dabei, für den Fall das etwas gemacht werden muss an eurem Rad?
    Wir machen bei gutem Wetter oft eine Fahrradtour und auch mal 40-50km weit, allerdings hatte ich noch nie irgendwas dabei. Hatte zum Glück aber auch noch keine Probleme, aber man soll es ja nicht beschreien...
    Habe nämlich von einem Multifunktionstool gelesen, dass auch super für kleine Arbeiten am Rad zu machen sind.
    "Bei Fahrrad-Tools zählen dazu zum Beispiel integrierte Reifenspanner und -heber, Kettennieter, Inbusschlüssel oder auch Ring- und Maulschlüssel. Wichtig: Weil das Arbeiten am Fahrrad oft sehr verwinkelt ist, sollten sich die einzelnen Werkzeuge abnehmen lassen." Quelle: https://www.werkzeugs...-allzweckwaffen-unter-den-werkzeugen/

    Findet ihr es würde sich lohnen eine solche Multifunktionswerkzeug anzulegen? Muss ja nichts teures sein, aber dann hat man wenigstens was für den Fall der Fälle.
  • apfelstrudel, 19.10.2016, 13:11 Uhr
    Ich habe jedenfalls ein kleines Tool dabei, neben Ersatzschlauch und Minipumpe. Schon mal gebraucht? Ja klar!
  • lowrider, 19.10.2016, 15:05 Uhr
    Natürlich! Ersatzschlauch, Pumpe und etwas Werzeug ist immer dabei. Wird zwar selten benötigt, habe aber trotzdem keine Lust unterwegs liegen zu bleiben.
    Als Werkzeug reichen die für's jeweilige Rad notwendigen Inbusschlüssel (meist 4, 5, 6 mm, bei Campa noch T25 Torx) oder ein Miniwerkzeug. In den Guiderucksäcken hat sich das Crankbrother M17 bewährt und, wie bei allen Werkzeugen, sollte man da nicht am falschen Ende sparen.
  • MariaSolos, 19.10.2016, 16:01 Uhr
    Lieber achte ich darauf, dass mein Handy Akku geladen ist, ein Hilferuf ist meist sinnvoller. Ist man auf Tour, wo nicht einfach einer vorbeikommen kann, sollte alles nötige im Rucksack dabei sein.
  • Cinelli09, 19.10.2016, 16:16 Uhr auf MariaSolos
    .....auf den Gedanken,daß der Ausgangspost doch nur wieder eine mehr oder wenig geschickt verpackte Werbung für den verlinkten Werkzeug-Internetstore sein könnte,kam wohl noch niemand :-)
  • merida, 19.10.2016, 16:23 Uhr auf Cinelli09
    Interessanterweise gibt's den Thread im Nachbarforum mit identischer Ausgangsfrage:

    http://www.rennrad-news.de/forum/threads/werkzeug-f%C3%BCr-unterwegs.143497/
  • merida, 19.10.2016, 16:50 Uhr auf Cinelli09
    Danke für die Korrektur!
  • Cinelli09, 19.10.2016, 16:51 Uhr auf merida
    @merida
    hier der richtige link http://www.rennrad-news.de/forum/threads/werkzeug-f%C3%BCr-unterwegs.143497/

    Ganz eindeutig ein Troll.Siehe seine Werbe-Posts im Nachbarforum
    http://www.rennrad-news.de/forum/search/24672104/
  • alltagsfahrer, 19.10.2016, 22:57 Uhr
    hallo,
    Kommt ganz darauf an. Am Besten ist es, wenn Du so etwas wie Otto, Dennis oder Thomas dabei hast. Zur Not geht auch Jan oder der sonstige Rest.
    Also du eine QD-Reise buchst und auf die Erfahrungswerte der guides vertraust.
    Ansonsten heisst es üben, üben hüben wie drüben. Wenn du die Pannensituation nicht schon zu hause durchprobiert hast, dann nützt dir das beste WErkzeug nichts.

    Ich nehme einen Ersatzschlauch, zwei oder drei Grössen Inbusschlüssel mit. Dazu eine Pumpe, einen Satz neue Bremsbeläge und je nach Felge noch einen Satz Bremsschuhe mit. Ein sauberes Tuch oder Papiertaschentuch, und Handschuhe. Reifenheber.
    Reifebheber nur um den Reifen von der Felge zu wuchten. Im Normalfall geht das auch ohne Werkzeug. Raufwuchten immer ohne Reifenheber.
    Auf mehrtägigen Touren empfielt sich zu dem Flickzeug.

    Es gibt Pannenkurse von diversen Velo Organisationen und nicht wenige Fachhändler zeigen dir auch wie man manche Dinge richtig macht. Noch viel wichtiger: sie zeigen dir auch wo du aufpassen musst und wo es in dem Fall besser ist, wenn du davon die Finger lässt.

    viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • apfelstrudel, 20.10.2016, 08:08 Uhr auf Cinelli09
    Ja o.k., ist er halt ein Troll. Ich glaube, sein Werbelink geht hier aber bestimmt nicht viral, sondern eher anal, also für'n Arsch.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • Bikefreak24, 23.10.2016, 10:42 Uhr
    Ich persönlich nehme nicht immer was mit, eigentlich sogar eher selten! Bei längeren oder sehr abwegigen Touren habe ich Ersatzschlauch, Pumpe und Imbus mit. Muss reichen - ansonsten hoffe ich auf besser ausgerüstete Kollegen, die mir in der Not aushelfen können ;)
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Reiseplanung der Quäl-Dich Organisatoren

  • 24RSTbiker, 16.10.2016, 10:55 Uhr
    Hallo Reise-Veranstalter,
    im Blick auf nächstes Jahr und auch im Rückblick habe ich mich immer schon einmal für eure Aktivitäten interessiert.

    Es ist festzustellen, das euer Angebot immer weiter ansteigt. Wie sieht es eigentlich mit der Planung aus?
    Wann wir eine Region für euch interessant? Wie fällt ihr eure Entscheidungen? Wie "rekrutiert" ihr eure Guides für eine Region? Wie sieht die Routenplanung aus?

    Ich stelle diese Frage, da es vor ein paar Wochen eine lebhafte Diskussion zu den steigenden Reisekosten von QD gegeben hat.
    Die Antworten zu meinen Fragen fallen schließlich nicht vom Himmel und müssen organisiert werden.
    Ich erwarte keine Insidertipps und komme nicht von der Konkurrenz :-). Vielleicht geht es einfach darum, irgendwann einmal mit dabei zu sein.
    Schöne Grüße
    24RSTBiker
  • Jan, 16.10.2016, 21:46 Uhr
    Hallo RST,
    na, dann plauder ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen.

    Vieles steht mittlerweile aber auch auf der Reiseseite unter Das erwartet dich:
    https://reisen.quaeldich.de/das-erwartet-dich/

    Eine Region wird für uns interessant, wenn jemand auf uns zu kommt, dass wir dort mal eine Reise anbieten sollen.

    Ich mache das mal am Beispiel Montenegro. bruckner13 hat dort im letzten Jahr einen Urlaub verbracht, den er selber geplant und mit seiner Radgruppe durchgeführt hat. Er hat mir hinterher eine DVD geschickt mit Bildern, die wirklich sensationell sind und die jetzt auch die Reiseausschreibung schmücken:
    http://reisen.quaeldich.de/klassiker/montenegro/
    Er hatte auch schon eine Grundstrecke im Kopf, die wir dann diskutiert haben. Dann ziehen wir andere Kenner der Region hinzu (AP kann zu fast allem was sagen), modifizieren die Strecke, bis es uns passt. Gerade in Montenegro war es schwierig, verlässliche Angaben über die Straßenbeschaffenheit zu bekommen von Strecken, die noch keiner aus unserem Kreis gefahren war, aber ausreichende Sicherheit bestand, dass die Strecke sensationell schön ist. So ist dann eine Streckenplanung entstanden, die uns überzeugt hat.
    Die Fasizination der Strecke steht also bei QD immer im Vordergrund. Ist die gegeben, werden Hotels gebucht. Das ist nicht ganz einfach, weil wir ja fast immer nur eine Nacht bleiben, aber für unser Konzept eine 30 Personen starke Gruppe notwendig ist. Bei der Hotelwahl geht Qualität vor Preis, denn billig sind unsere Reisen eh nicht. In meinen Augen aber dennoch preiswert.
    [ Exkurs zum Preis: Der Wert eines Urlaubs kann eben nicht am Preis festgemacht werden, und wenn wir durch einen höheren Preis sicher stellen können, dass dein Urlaub ein 100%iger Erfolg wird, dann nehmen wir den höheren Preis. Wer für diese Sicherheit kein Geld in die Hand nehmen will oder kann, kann seinen Urlaub sehr gut selber planen, gerade mit den Ressourcen, die wir hier auf quaeldich zur Verfügung stellen. ]
    Bei entfernten Reisezielen (derzeit nur Montenegro und Andalusien) kommen dann noch die Organisationi von Flug und Leihrad hinzu.
    Die Guides rekrutieren wir nicht für eine Region. Wir bedienen uns in unserem Guidepool (Siehe Teamseite für die 2017 eingesetzten Guides). Dabei legen wir zuerst den Reiseleiter fest, der sich dann häufig seine Leute selber aussucht. Bei der Guide-Auswahl spielen natürlich die gesprochenen Sprachen eine Rolle, und natürlich ist es von Vorteil, wenn ein Guide schon einmal in der Region war. Das ist uns aber gar nicht so wichtig, weil die Reise selber sehr gut vorbereitet ist, und die Guides im Vorfeld also mit den notwendigen Informationen versorgt werden. Das konkrete Guidingu unterwegs erfolgt dann eh per GPS.

    Wenn ich dich nicht abgeschreckt habe, sei doch 2017 einfach mal dabei. Wunderbare Reisen gibts 2017 im Überfluss:
    http://reisen.quaeldich.de/

    Weitere Fragen beantworte ich allerdings auch gerne ;)

    Herzlichen Gruß, Jan
  • 24RSTbiker, 21.10.2016, 21:50 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,
    vielen Dank für den ausführlichen und absolut anschaulichen Bericht!
    Radsportler, die meinen, Guides müssen einfach nur fitt sein und fahrrad fahren können, werden eines besseren belehrt :-). Das ein Guide im besten Falle die Landessprache fließend spricht hätte ich bestimmt nicht vorweg benannt.
    Ich werde mir eure Links noch einmal ansehen. Sollten die Gegebenheiten einer Rennradreise für die Zukunft vorhanden sein, werde ich mir um den Reiseanbieter, den ich wähle, keine Gedanken machen müssen. Das gibt es nur mit euch. Danke
    Mit sportlichen Grüßen
    24RSTBiker
  • Jan, 21.10.2016, 21:58 Uhr auf 24RSTbiker
    Hi RST,
    danke für dein Feedback. Freut mich!
    Herzlichen Gruß, Jan
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Aus der Schweiz mit der Bahn zum Mont Ventoux

  • Ernst8953, 27.09.2016, 11:31 Uhr
    Ich stellte ja kürzlich Fragen betreffend Fahrt mit dem Fahrrad mit der franz. Eisenbahn und zu Uebernachtungsmöglichkeiten in der Gegend. Nun bin ich von meinem Kurztrip zurück und daher meine Erfahrungen. Dienstag mit der Bahn nach Carpentras, Mittwoch mit dem Fahrrad via Bédoin auf den Mont Ventoux und zurück via Malaucène und Bédoin nach Carpentras, Donnerstag mit der Bahn zurück in die Schweiz. Danke, dass ich in diesem Forum darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es wieder eine Zugverbindung nach Carpentras gibt. Der Personenverkehr nach Carpentras wurde 1938 eingestellt und erst 2014 wieder aufgenommen. Der Zug auf der Hinfahrt war mit Schülerinnen und Schülern recht gut besetzt.

    TGV und Velo ist bekanntlich in der Regel schwierig. Daher benutzte ich TER (Train Express Regional) Züge. Die Fahrt mit dem TER dauerte zwar etwas lange, war aber problemlos. Es hatte immer genügend Plätze für das Velo. Auf der HP der franz. Eisenbahn hatte ich etwas Mühe die Verbindung mit TER zu finden. Auf der HP der SBB (sbb.ch) war dies problemlos. Man gibt keine TGV/ICE ein und erhält die TER Verbindung. Wenn man die Fahrkarte am Schalter löst, dann bezahlt man 10 Franken Zuschlag. Man kann aber auch auf der HP buchen und danach das Billett am Schalter abholen. Dann spart man den Zuschlag. In der Schweiz löste ich eine Fahrrad Tageskarte, in den TER Zügen kostet der Fahrradtransport nichts.

    Auf der Hinfahrt via Grenoble konnte ich nicht direkt in Valence umsteigen sondern musste mit dem Fahrrad ca. 5km ach Saint-Péry fahren. Wegen Bauarbeiten werden werden die TER Lyon - Avignon gegenwärtig umgeleitet und bedienen Valence nicht. Ab 7. Oktober soll man wieder in Valence umsteigen können. Da der Zug pünktlich war reichten die 27 Minuten Transferzeit problemlos. Auf der Rückfahrt fuhr ich via Lyon. Dann existierte das Problem nicht.

    In Carpentras übernachtete ich im Hotel Forum (http://www.hotel-forum.fr/). Das Hotel ist zentral gelegen. Für eine Zimmer mit zwei betten (ein anderes war nicht mehr frei) bezahlte ich pro Nacht 60 Euro. Zwei Personen hätten 64 Euro bezahlt. Als Einzelreisender übernachtet man immer recht teuer. Das Frühstücksbuffet kostete 8 Euro zusätzlich. Das Hotel war so weit i.O. Das Fahrrad durfte ich in einer als Lagerraum genutzten Garage einstellen. Platz für viele Velos hat es dort aber nicht.

    Die Fahrt auf den Mont Ventoux war toll. Die Sicht allerdings nicht all zu gut, dafür aber nicht zu heiss und auch nicht windig. Mir tat nur leid, dass ich nach einem Tag schon wieder zurück musste. Zu gerne wäre ich auch noch die Auffahrt von Malaucène aus gefahren.

    Ich werde bestimmt ein andermal wieder mit dem Zug und dem Velo in die Provence fahren. Aus der Schweiz ist dies an einem Tag problemlos möglich.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 27.09.2016, 14:04 Uhr
    Hallo Ernst,

    freut mich, dass es so gut geklappt hat. Für SNCF-Tickets bietet sich auch folgenden Seite zur Buchung an (immer Originalpreise SNCF):
    https://www.trainline.de/
    Bis vor kurzem hieß sie noch Capitaintrain. Da haben wir schon wiederholt problemlos gebucht, vom Nachtzug/Liegewagen bis zum TER. Wobei man für die TER-Tickets manchmal nur Codenummern bekommt und sie dann an einem SNCF-Automaten unter Eingabe des Codes beziehen muss. Das geht aber recht schnell und unkompliziert.
    Das mit Carpentras ist schon eine feine Sache, zumal diese Strecke einen für F schon sehr ungewöhnlich dichten Zugverkehr aufweist und das auch noch im Takt.
    Wir mussten anno 2008 (Malaucène) noch von Orange im Sattel anreisen (ging auch gut und man hat den Riesen immer vor Augen) bzw. Juni 2014 (Bedoin) von Avignon - da war die Carpentras-Strecke noch nicht eröffnet.

    Viele Grüße aus dem Allgäu

    Ulrich
  • Ernst8953, 27.09.2016, 15:43 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich

    Allerdings ist es auch auf dieser Seite etwas mühsam. Ich muss jede Strecke einzeln eingeben, nur dann erhalte ich die TER Verbindungen. Oder ich mache etwas falsch. Bei den SBB kann ich die ganze Strecke mit der Option ohne ICE/TGV/RJ eingeben und erhalte die Verbindung.

    Juni 2014 hattet Du Pech. Die Linie nach Carpentras wurde erst Ende 2014 eröffnet. Von Avignon nach Carpentras ist doch noch ein rechtes Stück.

    Viele Grüsse aus dem Kanton Zürich
    Ernst
  • Flugrad, 28.09.2016, 20:59 Uhr auf Ernst8953
    Hallo Ernst,

    so schlimm war es auch nicht. Wir waren ohnehin erst am späten Nachmittag in Avignon. Und dann hatten wir auch noch ultramegaturbo Rückenwind, der uns gen Bedoin blies, unter Umgehung von Carpentras. Freund Ventoux war in schrecklich aussehenden Gewitterwolken. So haben wir beruhigt übernachtet - und siehe da: anderntags war der Herr Wohlgesonnen. tiefblau, gigantisch frischgewaschenen Aussicht und nicht mal so windig wie schon erlebt.
    Ulrich
  • Ernst8953, 29.09.2016, 09:49 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich

    Mein Rennrad ist etwas schlecht ausgerüstet, um weitere Strecken zurückzulegen. Die gesamten Reiseutensilien muss ich im Rucksack mitnehmen. Ich schaue einmal, ob ich einen leichten Gepäckträger montieren kann und so zum Übernachtungsort grössere Strecken zurücklegen kann. Touren mit mehreren Übernachtungsorten sind im Moment mühsam.

    Gruss
    Ernst
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Klausen und Pragel autofrei

  • Flugrad, 09.09.2016, 21:16 Uhr
    am Wochenende 24./25. September sind (jeweils für einen Tag) der Klausen UND der Pragel autofrei!
    Siehe
    http://www.freipass.ch/aktuell_2016_klausenpragel_ausschreibung.html

    Gruß

    Ulrich
  • Droopy, 26.09.2016, 20:37 Uhr
    Abgehakt, Top Wetter, Top Erlebnis, sehr entspannte Veranstaltung, gerne wieder!
    Dafür neben den Pässen in Uri und Schwyz, aggressive Autolenker wie selten in der Suisse erlebt. So kenne ich die Eidgenossen gar nicht. Was ist passiert oder liegts am Kanton? Etwas ratlos...
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Nochmals Aostatal

  • studerurs, 25.09.2016, 17:02 Uhr
    Ciao zusammen
    Auch ich war vom Montag bis am Freitag im Aostatal unterwegs. Die Berichte von Günter und von Droopy machten Lust da mal hinzufahren.
    Ich kann mich den Erläuterungen von Günter nur anschliessen. Droopy hat da sehr gute Arbeit geleistet und hat das Gebiet perfekt beschrieben. Vielen Dank, auch das Hotel in Fenis ist gut, die Küche sogar sehr gut. Fenis ist sehr gut gelegen für die div Touren. Ich werde jedenfalls wieder mal hinfahren.

    Danke nochmals und Grüsse aus der Schweiz
    Urs

    PS in der Auffahrt nach Pila musste ich an Günter's Lieblings Getränk denken, viel wilder Hopfen wuchs da am Strassenrand;))
  • Cinelli09, 25.09.2016, 20:20 Uhr
    Hallo Urs,

    freut mich daß ev. mein Kurzbericht neben Droopys Superbeschreibungen Deine Laune entfacht haben und Dir die Aosta-Touren gefallen haben.Ich war von den dortigen Touren erst mal total geplättet und werde die kommenden Jahre sicher wieder hinfahren.

    Der Hopfen am Wegesrand nach Pila ist mir nicht aufgefallen.Also : WER ist da der Hopfenliebhaber ;-)

    Gruß in die CH

    Günter
  • studerurs, 25.09.2016, 21:05 Uhr
  • studerurs, 25.09.2016, 21:12 Uhr auf studerurs
    ....mir ist der vergorene Rebensaft lieber ;)) Barolo und so, da spürt man meine Vorfahren aus Italien heraus. Das Wetter war am Mittwoch leider schlecht und somit keinerlei Sicht auf die Gipfel rundherum. Da hab ich mich halt mit der Flora am Wegesrand beschäftigt.
    Urs
  • Droopy, 26.09.2016, 14:30 Uhr
    Salut Urs, freut mich dass es Dir gefallen hat. Aufgrund solcher Feedbacks weiß man erst, dass der eigene Geschmack doch nicht so verkehrt ist...
    ;o)
    Der Hopfen war jetzt aber sicherlich nicht das Top-Erlebnis, oder?
  • studerurs, 26.09.2016, 17:45 Uhr auf studerurs
    ....der Hopfen war es definitiv nicht, sehr gut haben mir die Anstiege St. Barthélemy, St. Panthaleon und Champillon gefallen. Nach Breuil/ Cervinia hoch war leider viel Verkehr,der Anstieg als solcher ist aber auch schön. Leider war das Matterhorn mit Wolken fast gänzlich umhüllt.

    Urs
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Gran Stelvio @ UWE

  • Cinelli09, 21.09.2016, 16:42 Uhr
    Uwe,jemand hat bei Dir

    http://www.quaeldich.de/touren/stelvio-triplo/

    geklaut

    http://granstelvio.com/

    Ich frage mich jetzt aber,warum die bei wohl identischer Strecke auf "nur" 4.500 Hm kommen und Du auf 5000 und ein paar zerquetschte ;-)

    Gruß

    Günter
  • Uwe, 21.09.2016, 21:29 Uhr
    Hallo Günter!
    Ist ganz einfach. Ich bin in Müstair gestartet - rauf - dann nach Prad (Kreuzung Dorfmitte) - rauf - Bormio (Abzweig Gavia) - rauf - Umbrail (kleiner Gegenanstieg) - Müstair.
    Rechnung: Müstair - Umbrail = 1255 Hm (netto), Abzweig Umbrail - Stelvio = 293 Hm, Prad - Stelvio = 1840 Hm (netto), Bormio - Stelvio = 1560 Hm (netto), Abzweig Umbrail - Umbrail = fast nichts (netto trotzdem 36 Hm). Das alles zusammen sind nach Adam Riese 4984 Hm. Jede Rechnung mit einem geringeren Endergebnis ist definitiv falsch.
    Ansonsten habe ich im Tourenplaner mal irgendwann (kann nach dem Einstellen meiner Tour damals gewesen sein) einen defekten Track berichtigt, der einen (geringfügigen) Knubbel in der Umbrail-Anfahrt hatte. Dann gibt es noch eine vermessungstechnische Diskrepanz zwischen der Schweiz und Italien, die verschiedene Bezugshöhen verwenden und deshalb zwischen Umbrail und Stelvio-Straße vermutlich eine falsche Höhendifferenz ermitteln. Übrigens sind barometrisch ermittelte Höhenangaben nur relativ gut, aber vermessungstechnisch nicht perfekt. Für ein Steigungsprofil sind barometrische Höhen sehr gut zu verwenden. Nicht aber für die Ermittlung von "absoluten" Höhen. Je größer der Höhenunterschied zwischen ganz unten und ganz oben ist, desto größer der Fehler einer barometrischen Höhenmessung, da diese Geräte einen linearen Bezug zwischen Luftdruck und Höhe annehmen, der so in der Form aber falsch ist. Man könnte eine "richtige" Berechnung von Luftdruck zu Höhe machen, was aber ein recht komplexe Berechnung wäre, für die unsere Gimmicks nicht ausgelegt sind, egal von welchem Hersteller. Der barometrisch ermittelte Höhenunterschied ist IMMER zu gering. Die Daten für den Tourenplaner werden aus den gemessenen Werten auf die Endwerte eines Wegabschnitts "gestreckt" mittels einer Berechnung, die ich aber nicht kenne, da es nicht mein Job ist.
    Ebenso ist das SRTM-Höhenmodell auch nicht perfekt. Kannst du dir mal getrost zum Beispiel bei Wikipedia anlesen. Ist da recht nett beschrieben.
    @ alle, die das hier lesen: Nein, ich bin kein Vermessungsingenieur. Weder überhaupt Ingenieur noch Vermesser. Fahre aber einen "Messwagen" und "messe" beruflich und "vermesse" mich manchmal und kann auch ganz schön "vermessen" sein.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 22.09.2016, 10:21 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    Du bist entlastet ! Es besteht kein Verdacht der Hm-Schummelei (mehr) ;-)

    Was ich allerdings soo nicht bestätigen kann,daß der barometrisch ermittelte Höhenunterschied immer zu gering sein soll.

    Egal,wenn man so wie wahrscheinlich die meisten QD-Jünger zwischen 350.000 und 400.000 Hm pro jahr fährt,kommts auf 5.456 Hm hin oder her eh nicht an.

    Gruß

    Günter
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Mont Ventoux

  • MK Cycling, 23.07.2013, 14:30 Uhr
    Hallo zusammen :-)
    ich will in der ersten september woche die strecke über sault auf den mont ventoux fahren. Habt ihr tips für mich wo ich am besten in der nähe günstig und gut übernachten kann für drei bis vier tage damit ich noch ein wenig einrollen kann bevor es hoch geht und auch wieder dahin zurück komme :-)
    vielen dank für die hilfe!

    Gruß Michael :-)

  • Herr_, 23.07.2013, 18:07 Uhr
    Hallo Michael

    Günstig und gut ist natürlich relativ… Wir haben vor zwei Jahren im Mas de Baux gewohnt. Bedoin war voll, so dass wir etwas weiter hoch sind. Haben es nicht bereut und waren 3 Nächte dort. Falls Du dort bist und Dich wunderst, warum sich die Frau sooft am Tag umzieht. Zwillingsschwestern.
    Das liegt oberhalb von Bedoin. Günstig, Aussen-Pool mit Blick zum Ventoux. Ist ein B&B. Frühstück ist draussen möglich und war für uns gut.

    In Sault selber gibt es sicher auch was. Da bin ich jedoch nur durchgerollt.

    Von Les Baux (oberhalb Bedoin) kannst Du eine sehr nette Runde Les Baux-Villes sur Auzon - Gorges de la Nesque - Sault - Ventoux - Col de la Madeleine - Bedoin-Les Baux fahren.

    Ist absolut empfehlenswert. Genau 100 km mit 2185 hm.

    Zum Einrollen kannst Du ja am Vortag direkt von Bedoin hochfahren ;-) Wenn Du schon mehrere Tage dort bist solltest Du die "klassische" Auffahrt auf jeden Fall auch fahren.

    Ansonsten ist die Ecke generell sehr hübsch, so dass auch kleinere und weniger hohe Touren dort drin liegen.

    Viel Spass
    Lutz
  • Bergziegenmutant, 23.07.2013, 19:35 Uhr
    Servus,
    kann das Vorgebirge Dentelles de Montmirail in der Nähe von Malaucène empfehlen. Haben dort in der Ferme Le Degoutaud, einem Chambre-d'Hôtes-Bauernhof 300 m abseits der Straße, kurz vor dem Col de la Chaine übernachtet. Ist sehr schön dort.

    Grüße, Jürgen
  • MK Cycling, 26.07.2013, 16:59 Uhr auf Herr_
    Hallo :-)
    Vielen dank für die antwort! Wie weit war das weg von Sault? Ich kann da keine entfernung abschätzen da ich mich überhaupt nicht auskenne und auch keine angrenzenden orte weiß. Will mir nur einen laaangen wunsch erfüllen und dort einmal hochfahren ;-)
  • MK Cycling, 26.07.2013, 17:00 Uhr auf MK Cycling
    Und was ich so in den foren gefunden habe soll das von Sault hoch ja die sanfte version sein bis zum chalet reynard...
  • MK Cycling, 26.07.2013, 17:06 Uhr auf Bergziegenmutant
    servus :-)
    Danke für deinen tip. wie weit ist das vom ventoux weg? Ich kenne mich in der gegend überhaupt nicht aus...
  • Herr_, 26.07.2013, 17:21 Uhr auf MK Cycling
    Bei der von mir beschriebenen Route fährst Du 38,5 km mit 680 hm bis Sault von Les Baux aus.
    Du kannst auch über den Col de Notre Dame des Abeilles fahren. Das sind knappe 30 km mit 760 hm. Alles gutmütige Steigungsprozente.

    Landschaftlich sind aber die Georges de la Nesque sehr empfehlenswert. Vor allem kannst Du oben am Ventoux entscheiden ob Du die Runde über Malaucene machst oder direkt nach Les Baux runter rollst. Das sind dann 75 km mit glatten 2000 hm. Also eine gut machbare Tour.

    Schau Dir das doch einfach mal auf dem Tourenplaner an.
    www.rennrad-tourenplaner.de (Online Version)
    oder auch die Offline Version...

    Da kommen sicher noch weitere Tourenideen in der Gegend auf.

    Zum Chalet Reynard ist es eine wirklich sehr gemütliche Auffahrt von Sault aus. Und ab dort wird es zwar steiler aber gut machbar.

    Gruss, Lutz
  • Bergziegenmutant, 27.07.2013, 12:53 Uhr auf MK Cycling
    Servus Michael,
    ist nur ca. 6 bis 7 km bis Malaucène dem Startpunkt der Westrampe zum Mont Ventoux.

    Gruß, Jürgen
  • Flugrad, 28.07.2013, 03:10 Uhr auf MK Cycling
    Hallo Michael,
    wenn Du von Sault kommst, ist das zwar genau auf der anderen Seite. Allerdings lohnt es sich schon wegen der Dentelles de Montmirail. Hier lassen sich herrliche Runden auf einsamen Sträßchen zusammenstellen. Und von der genannten Ferme kann man über Malaucene direkt hoch auf den Ventoux oder aber eine Runde über Malaucene-Bedoin-Ventoux fahren.
    Gruß
    Ulrich
  • duplex, 05.08.2013, 22:43 Uhr
    Das Hotel "Le Relais du Mont Ventoux" in Aurel, flache 5 km von Sault entfernt, kann ich sehr empfehlen. Von da aus kann man auch andere schöne Touren fahren, z.B. durch die Gorges de la Nesque oder über den Col de Perty. Wir waren schon dreimal dort, bald zum vierten Mal, immer mit HP, denn das Abendessen dort ist auch super. Und es gibt einen Radkeller!
  • euphrasine, 15.09.2016, 13:28 Uhr auf duplex
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Uebernachtungsmöglichkeit in der Gegend Avignon?

  • Ernst8953, 09.09.2016, 16:34 Uhr
    Ich möchte einmal auf den Mont Ventoux. Die Anfahrt wäre mit dem Zug nach Avignon. Kennt jemand in der Nähe ein empfehlenswertes Hotel?

    Danke für die Antwort.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 09.09.2016, 22:42 Uhr
    Hallo Ernst,

    wir sind seinerzeit in Orange ausgestiegen und dann am Abend noch mit dem Velo Richtung Beaumes-de-Venise - Suzette am Fuß der Dentelles de Montmirail gefahren. Zwischen Suzette und Malaucennes (dem Ausganspunkt der Westanfahrt zum Ventoux) haben wir einen Hof mit Chambres d'hôtes entdeckt, den
    http://degoutaud.fr/
    und waren rundumversorgt und begeistert.

    Wenn Du Avignon anpeilst, wird die Orientierung eher Richtung Bedoin sein. Das Hotel, das wir bei einer Tour auf diesem Weg frequentiert haben, ist das in St. Didier gelegene
    http://hotelcoteventoux.com/
    Es war nicht unbedingt günstig, aber in Ordnung. Allerdings etwas schwer zu finden in einer Siedlung versteckt.
    Zum Abendessen waren wir "down town" im Dorfzentrum in einer Pizzeria, und die war sehr gut.

    Gruß

    Ulrich
  • majortom, 10.09.2016, 08:27 Uhr
    Hallo Ernst,
    ich bin in Malaucène mal hier abgestiegen: Aux Tournesols.
    Nette Pension etwas außerhalb in einem ehemaligen Bauernhof, sehr schöne Zimmer, gutes Frühstück, herzliche Betreiber.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Ernst8953, 10.09.2016, 23:36 Uhr
    Ich möchte via Bedoin fahren. Allerdings ist mir auch Saint-Didier eher etwas weit von Avignon entfernt. Da ich nicht unbedingt mit dem doch recht schweren Rucksack von Avignon die rund 30 km fahren möchte. Das Hotel wäfe schon i.O. Malaucène wäre mir def. zu weit weg.

    Danke für die Vorschläge.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 11.09.2016, 19:07 Uhr auf Ernst8953
    Hallo Ernst,
    wir hatten das (abendliche) Glück, dass uns ein kräftiger Rückenwind von Avignon gen Osten geblasen hat. Und das weitgehend höhenmeterfrei. Unterwegs habe ich z.B. in St.Saturnin-les-Avignon ein Hotel im Vorbeifahren entdeckt.
    Eine weitere Möglichkeit wäre die neu wiedereröffnete TER-Linie Avignon TGV-A.Centre-Carpentras. Auf dieser Linie fahren werktags im Halbstundentakt (vormittags Stundentakt) und am Wochenende im Stundentakt TER-Züge mit kostenlosem Velo-Transport.
    http://cdn.ter.sncf.com/medias/PDF/paca/FH_9_bis_Carpentras_Avignon_cente_Avignon_TGV_29fev2016_tcm65-71889_tcm65-71888.pdf
    Dann in Carpentras Quartier suchen

    Gruß

    Ulrich
  • Ernst8953, 11.09.2016, 23:15 Uhr auf Flugrad
    Danke für den Hinweis. Ich habe nicht gewusst, dass die Linie Avignon - Carpentras wieder eröffnet ist. Damit bietet sich Carpentras direkt an.

    Gruss
    Ernst
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Slowup Albula

  • Flugrad, 07.09.2016, 00:17 Uhr
    Wir waren mit einer 10er-Gruppe am diesjährigen - 4.9. - Slowup Albula. Und es war gigantisch: gesperrte Nord- und Südanfahrt ab Filisur bzw.La Punt, viele einheimische Verköstigungen in Filisur, Bergün und auf der Passhöhe, sehr gute Stimmung, viele Cracks mit Brompton, Handbikes, Einrädern, Rennrädern mit Kinderanhängern, Bobby Cars etc. Wetter o.k., alles hat gepasst, und sicherlich einige tausend Teilnehmer. Und die Rhätische Bahn hat mit Schweizer Gelassenheit logistisch mehr als überzeugt.

    Vielleicht wäre es eine sinnvolle Anregung, die jeweiligen Slowup-, Freipass- und sonstige Veranstaltungen in F, CH, A und wenn vorhanden auch D in einen separaten qd-Kalender aufzunehmen.

    Gruß

    Ulrich
  • lowrider, 07.09.2016, 07:51 Uhr
    Hallo Ulrich,
    freut mich, daß bei euch alles gepaßt hat. Nochmal vielen Dank für die Gastfreundschaft - laß dich hier mal sehen.
    Grüße, Oliver
  • Cinelli09, 08.09.2016, 14:47 Uhr
    Hallo Ulrich,

    Du meinst also Slowup mit Slowfood ;-)

    Gruß

    Günter
  • Ernst8953, 09.09.2016, 11:23 Uhr
    Die Rhätische Bahn beherrscht den Transport bei solchen Grossanlässen eigentlich immer. Siehe auch am Engadiner Skimarathon. Wenn dies bei den SBB nur auch der Fall wäre. Beim letzten Freipass Klausen war deren Leistung wenig überzeugend.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 09.09.2016, 22:17 Uhr auf lowrider
    Hallo Oliver,

    war mir eine Ehre. Und Dank für die Einladung. Möglicherweise kriege ich ja auch die Frau Gemahlin mal zu einem Ausflug in Richtung Nordpfalz überredet.
    Der Slowup war wirklich ein Erlebnis. Und alle - vom Kampfradler über den mit Leih-Carbon ausgestatteten Sohnemann bis zur Damenwelt aus Stromradlerin und MTB-gewappneten Leichtgewichten - hatten ihren Spaß. Sogar der Nikotin-Junkie schaffte es bis oben, wenn auch mit Hilfe der RhB für den ersten Abschnitt bis Bergün.
    Auf der Passhöhe dann ein allseitig breites Grinsen und zur Belohnung ein gar nicht überteuertes hervorragendes Mahl im Hospiz. Was will man mehr.

    Grüße
    Ulrich
  • Flugrad, 09.09.2016, 22:19 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    so ähnlich. Und dazu noch geschmolzenen Käse mit Handörgeli und Jodler zum Abschluss bei den wilden Landfrauen von Filisur.

    Gruß

    Ulrich
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Ötztaler

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Preisentwicklung bei QD

  • Martin Willms, 03.09.2016, 08:32 Uhr
    Hallo,
    nachdem ich in früheren Jahren wirklich ein fleissiger Teilnehmer von etlichen QD-Veranstaltungen war, muss ich jetzt aber doch mal was loswerden.
    Was mir seit geraumer Zeit auffällt, sind die enorm gestiegenen Preise für die QD-Reisen.
    Beispiel: Ländle-Rundfahrt
    2012: 270 Euro im DZ,
    2013: 300 Euro im DZ,
    2017: 550 Euro im DZ, 690 Euro im EZ.
    2017 ist die Rundfahrt zwar einen Tag länger, bei gerade mal 3 Übernachtungen finde ich den Preis aber doch ziemlich übertrieben. Soo teuer sind die Hotels im Schwarzwald und auf der Alb auch an Pfingsten nicht.

    Oder: Pyrenäen-Klassiker
    2015: 1250 Euro im EZ,
    2017: 1450 Euro im EZ , bei gleichen Etapppenorten und gleicher Streckenführung. Schon 2015 entstand unter uns Teilnehmern eine Diskussion, da die Hotels in den Pyrenäen nicht gerade erste Sahne waren und einen Tagespreis von über 150 Euro im EZ kaum rechtfertigten.

    Vielleicht argumentiert man ja mit allgemein gestiegenen Kosten. Meine Gehaltsentwicklung hat diese Sprünge aber leider nicht mitgemacht. Und so scheint sich QD inzwischen zu einem hochpreisigen Anbieter für gut betuchte Rennradler entwickelt zu haben. Schade - ich kann's mir jedenfalls nicht mehr leisten.
    Grüßle aus dem günstigen Schwarzwald,
    Martin
  • apfelstrudel, 04.09.2016, 11:07 Uhr
    Hallo Martin,
    ich will deinem subjektiven Eindruck gar nicht widersprechen. Allerdings ist mein Eindruck, dass in dem Preis die Hotelkosten nur einen Teil (wenn auch wahrscheinlich den größten) ausmachen. Das ganze drumherum, mit den Guides, den Begleitfahrzeugen, evtl. Pannenservice usw. schlägt mit Sicherheit auch ordentlich zu Buche. Dabei gehe ich mal davon aus, dass die QD-Tourenbegleiter durch die Arbeit (+Spaß) nicht reich werden.
    Ich hätte den Vorschlag, ob QD nicht eine Preisstaffelung, z.B. wie beim TAZ-Abo einführen könnte. Die haben im Grunde 3 Preiskategorien:
    1. einen Normalpreis,
    2. einen verbilligten Preis und
    3. einen sog. politischen Preis, der frei gewählt höher liegt wie der Normalpreis.
    Wenn ich das richtig erinnere, kommt die TAZ damit zurecht, weil's im Durchschnitt stimmt.
    Wäre das eine Idee?
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 04.09.2016, 11:52 Uhr
    Hallo Martin,

    eigentlich lasse ich mich ja grundsätzlich nicht über Preisdiskussionen ein, da ich die Preisgestaltung bei QD-Reisen für fair und angemessen halte, und keinen Grund sehe, sie rechtfertigen zu müssen. Aber wenn du das Thema schon aufbringst, will ich wenigstens kurz Stellung dazu nehmen.

    Dabei will ich gleich vorausschicken: Mit den Reisen wird Geld verdient, und das will auch keiner verbergen. Das ist aber denke ich auch jedem klar. Unsere Reiseorganisatoren, unter anderem auch ich selbst, bestreiten einen Teil ihres Lebensunterhalts oder sogar den kompletten Lebensunterhalt mit den von ihnen organisierten Reisen. Es ist eine spannende, sehr lohnenswerte, aber auch eine fordernde und anstrengende Arbeit. Die Reiseleitung vor Ort macht nur einen geringen Teil der darin steckenden Arbeit aus. Ich will mich hier gar nicht darüber beklagen - ich machs ja gerne - aber ich denke, wir sind uns einig, dass eine anständige Arbeit auch einen anständigen Lohn verdient.

    Das macht allerdings nicht (oder nur in sehr geringem Ausmaß) die Preissteigerungen aus, die du beobachtet hast. Wie du schon richtig vermutest, sind selbst im günstigen Schwarzwald unsere Einkaufspreise über die Jahre gestiegen. Insbesondere wird es tendenziell immer schwieriger, gute Gruppenangebote zu bekommen. Woran das liegt, weiß ich nicht.
    Dann kommt hinzu, dass auch der Standard der Reisen, insbesondere der Hotelunterbringung, über die Jahre stetig gestiegen ist. Das gilt für die Pyrenäen-Klassiker, die du ansprichst. Auch dort sind (zurecht) Hotels von den Teilnehmern kritisiert worden, die 2017 nicht mehr im Programm sein werden. Bei der Ländle-Rundfahrt habe ich mich auch für hochwertigere Hotels entschieden - hier vergleichst du also Äpfel mit Birnen, denn zwischen den Austragungen 2013 und 2017 liegen nicht nur vier Jahre, sondern auch ein verändertes Konzept.

    Fazit: den allermeisten Kunden ist ihre Woche Urlaub mehr wert als mit weniger komfortablen Hotels etwas Geld zu sparen.

    Nur am Rande: manchmal sind wir natürlich in Gegenden unterwegs, wo wir auch mal einfachere Unterkünfte in Kauf nehmen müssen. Um bei dem Beispiel Pyrenäen zu bleiben, in Ax-les-Thermes gibt es genau zwei Hotels, die groß genug sind, die ganze Gruppe aufzunehmen, beide auf **-Niveau. Und auch unser Reisen "Provenzalische Alpen" und "Monumente der Südalpen" haben einige einfachere Unterkünfte - das liegt einfach an mangelnder touristischer Infrastruktur.

    Und selbstverständlich summiert sich der Reisepreis nicht nur durch die Übernachtungen. Es müssen ja auch Guides, Gepäcktransport, etc. finanziert werden. Hierzu sei noch bemerkt: ab 2017 erstatten wir unseren Guides auch ihre Anreisekosten. Was aber angesichts der Arbeit, die sie leisten, denke ich auch mehr als fair ist.

    Es ist keine Frage, dass man für seinen Radurlaub auch deutlich weniger ausgeben kann. Dann bekommt man halt auch weniger dafür - oder die Angebote lassen sich nicht vergleichen. Wir werden preislich z.B. nie mit einer Radstation auf Mallorca konkurrieren können. Ja, die Reisen sind hochpreisiger geworden, dafür auch hochwertiger.
    Es wäre natürlich schade, dich - und möglicherweise auch noch andere - als Kunden zu verlieren. Aber ich sehe zum derzeitigen Zeitpunkt für uns als Anbieter keine Alternative. Denn Discount-Reisen möchten wir nicht anbieten.

    Schöne Grüße
    Tom
  • majortom, 04.09.2016, 11:56 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg,
    ich weiß nicht, ob ich deinen Vorschlag richtig verstanden habe. Du meinst, es sollte einen Sonderpreis für z.B. Studenten oder Geringverdiener geben? Dafür für Gutverdiener die Möglichkeit, diese zu subventionieren?
    Das ist eine interessante Idee, aber ich glaube nicht, dass sie für uns in Frage kommt.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Jan, 04.09.2016, 15:12 Uhr
    Hallo Martin,
    schade, dass du dir unsere Reisen nicht mehr leisten kannst. WIRKLICH schade.

    Was willst du aber hiermit ausdrücken? Dass wir uns schamlos die Taschen füllen?

    Das tun wir sicherlich nicht. Im Gegenteil ist ein gewisses Preisniveau notwendig, um die quäldich-Reisen auch weiterhin anbieten zu können. Das Gegenteil wäre sicherlich noch weniger im Interesse unserer Kunden, als die Preiserhöhun(en).

    Privat gerne mehr. Maile mich gerne an, wenn du Diskussionsbedarf siehst.
    Herzlichen Gruß, Jan
  • Jan, 04.09.2016, 15:18 Uhr auf apfelstrudel
    Nein, Jörg,
    das ist keine Idee. Studenten haben genug Zeit, sich die Touren selber zu planen. Quäldich.de bietet hier alle notwendigen Ressourcen für einen abseits der Unterkunft KOSTENLOSEN Rennrad-Urlaub.

    Unsere Zielgruppe sind relativ gut Verdienende Personen zwischen 40 und 60, und diese können sich unsere Touren problemlos leisten. Manchmal eine im Jahr, manchmal mehrere im Jahr.

    Das Serviceniveau und die Akribie, das Herzblut und unsere Kompetenz in Planung und Durchführung rechtfertigen die Preise allemal.

    Wir können mit unseren geführten Rennradreisen nicht alle erreichen, und das wollen wir auch nicht.

    Herzliche Grüße, Jan
  • Cinelli09, 04.09.2016, 17:18 Uhr auf Jan
    Obwohl ich selbst an einer QD-Reise (noch?) nicht teilgenommen habe und deshalb auch die Details nicht kenne,finde ich die Reisepreise "optisch" prima facie nicht überhöht oder unfair.Special-Interest Reisen sind nun mal nicht zum Pauschal-Touri Tarif zu haben.Wenn man sich zum Beispiel (andere Baustelle,aber vom Basisprinzip vergleichbar) mal an Bergsportreisen orientiert,zeigt der Blick (Zufallsbeispiel) in den DAV-Summit Katalog wo da die (Preis-) Reise hingeht.Nebenbei : der DAV bietet ja auch Bike-Reisen an,da wird bei den Preisen sogar mir schlecht (und ich dürfte eher in die von Jan oben beschriebene QD-Zielgruppe fallen...).


    Gruß

    G.
  • apfelstrudel, 05.09.2016, 08:29 Uhr auf Jan
    Hallo Jan, Hallo Tom
    @ Jan: Eine Idee ist's schon, vielleicht nicht für Quäldich.de. Ich wollte auch nicht die Preise der Reisen diskutieren, ich habe ja auch schon ein paar mal den Service der Guides und den Luxus der Hotels (insbesondere die erste Salzkammergutreise!!) genossen. Aber die genossenschaftliche Idee, die hinter der TAZ steht scheint ja zu funktionieren. Hätte ich persönlich zumindest nicht gedacht.
    @ Tom: Ja, das hast du richtig verstanden. Im übrigen bietet die TAZ auch einen Tarif zum online Lesen an, ebenfalls freiwillig. "Bezahlen, damit es kostenlos bleibt" oder so ähnlich.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 05.09.2016, 08:47 Uhr auf apfelstrudel
    Das mit der TAZ vergleichbare Angebot, nämlich das Pässelexikon von QD, ist ja bereits sehr genossenschaftlich. Es ist für alle kostenlos, und die Beiträge dazu kommen aus der Community selbst. :-)

    Im übrigen war ja auch die allererste Deutschland-Rundfahrt eine Community-Aktion. Mit Initiative aus dem QD-Forum. Mit Discount-Preisen.
    Vielleicht wäre das ja eine Idee: Man schließt sich über das Forum zu einer selbstorganisierten Reise zusammen, auf übermäßigen Luxus wird verzichtet, man schläft beispielsweise im Mehrbettzimmer in Jugendherbergen, beim Fahren des Begleitfahrzeugs wechselt man sich ab, und jeder guidet mal. Die Ressourcen für die Planung (Pässelexikon, Tourenplaner) sind ja vorhanden.
    So wie die "Bergische Kaffeefahrt" damals. Nur halt in mehrtägigem Rahmen.

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 05.09.2016, 11:27 Uhr auf majortom
    .....da gabs mal in MUC so ein idealistisches "genossenschaftlich" aufgebautes Anwaltskollektiv,die sich honorartechnisch von der in der Branche jetzt nicht soo unüblichen "Halsabschneiderei" absetzen wollten.D.h. der Ratsuchende sollte nur an Honorar bezahlen,was im der Rat "wert" war und was seinen finanziellen Möglichkeiten entsprach.
    Kurzum : nach 1,5 Jahren war die Party zu Ende und der Großteil der involvierten Advokaten saß auf einem Berg von Schulden,die,wie üblich,vom Privatvermögen bedient werden mußten...
  • Flugrad, 05.09.2016, 18:40 Uhr
    Hallo Martin,

    Deine Argumentationslinie kann ich von der Gehaltsseite her sehr gut nachvollziehen. Allerdings nicht unbedingt bezüglich der Preisgestaltungskritik.
    Ich organisiere auf privater Basis im Freundeskreis seit mehr als 10 Jahren eine 10-14-tägige Radtour pro Jahr. Orientierung war bisher immer: Obergrenze 50 Euronen Halbpension pro Tag im Mittel. Wohlgemerkt: HP. Heraus kommen dann Quartiere, die meist interessant sind, unterschiedliche Qualität liefern, oft (positive) Überraschungen bieten, aber vom Komfort her eher einen als zwei Sterne-Niveau haben. Uns gefällt's (meistens), gruppentauglich sind diese Quartiere aber idR überhaupt nicht (nur wenige Betten bzw. B&B/ChdH). Geraten wir dann mal aufgrund mangelnden Angebots in ein etwas größeres Hotel, dann liegen wir in F oder E, CH sowieso, ganz schnell bei 80-100 € für eine HP. Elsässer Vogesen z.B.auch mal: 120 € HP in 2*Hotel ! Heißt eben auch: von unserem 50 €-Mittelwert haben wir seit ca. 3 Jahren Abschied nehmen müssen.
    Auch entlang der (oberen) Donau sind die ganz günstigen Zeiten mittlerweile passé und in durchschnittlichen Gasthöfen Preisverdopplungen innerhalb von 3-5 Jahren nicht selten.

    So, und nun zu qd: ich habe dieses Jahr erstmals an einer Reise/Kurztrip teilgenommen. So viel über dem addierten Hotelpreis lag der Gesamtpreis gar nicht, dafür bekam ich ein tolles Gruppenerlebnis, sehr gute Organisation und musste außer der Anreise mich um nichts kümmern. Das Geld war es sicherlich wert. Und wenn dann bei den mehrtägigen Touren neben dem höheren Planungs- und Vorbereitungsaufwand noch Gepäcktransfer, Reparaturdienst/Besenwagen und Etappenverpflegung hinzukommen, kann man m.E. auch die höheren Preise nicht als übertrieben bezeichnen. Nicht billig, aber sicherlich preiswert.

    Gruß

    Ulrich
  • Jan, 05.09.2016, 22:47 Uhr auf Flugrad
    Danke, Ulrich!
  • Jan, 05.09.2016, 22:47 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    danke dir. Es wird an der Zeit! Auch du wirst begeistert sein.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • alltagsfahrer, 05.09.2016, 23:50 Uhr
    Hallo Martin,

    Ein paar Dinge und Gedanken:
    QD ist trotz allem ein sehr kleines Unternehemen. Dies bedeutet, dass man in einer kleinen Marktlücke agieren muss. Und das wiederum bedeutet, dass Qualität vor Quantität kommt.
    Bei einer Reise sind die pauschalen Nebenkosten immer die gleichen. Man plant eine Reise für bis zu x Teilnehmer. Die Zeit für die Hotelsuche ist nicht bei jeder Reise gleich. Allerdings gehören da nicht einfach 50 Betten dazu. Bei der Grösse kommt noch der Gepäckfahrzeug, ein Verpflegungsfahrzeug und etwa drei bis vier Personen, die sich im Hintergrund um alles kümmern.

    Bei 50 Personen sind es etwa vier Gruppen mit vier Guides und ein Ersatzguide. Und noch anderthalb Einschränkungen:
    Am Morgen und oder am Abend sollte man mit der Gruppe reden können. Vor allem am Vorabend der ersten Etappe.
    Und dann ist da noch ein abschliessbarer Abstellraum für die Räder, und die notwendigen Parkplätze. Manche Hotels verfügen nur über eine Tiefgarage.
    Man kann nicht einfach so eine Reise absagen, nur weil nun 5 Teilnehmer weniger da sind, als man kalkuliert hat. Viele von uns müssen ihre Ferien schon lange vorher eingeben.

    Guides zu finden ist nicht einfach und gute noch schwieriger.. Denn du MUSST zu hinterst fahren, auch wenn du eigentlich schneller unterwegs sein möchtest.

    Wenn man zu knapp kalkuliert, dann kann eine verkalkulierte Reise schon das Aus bedeuten.

    Ihr müsst euch einmal vor Augen halten, dass QD mit einer 50 köpfigen Reise wie der Schweizrundfahrt schon an ein mehrmonatiges, wenn nicht gar Jahreseinkommen ran kommt.

    In der Schweiz kommt zu allem Übel dazu, dass man am Wochenende die grossen Alpenpässe meiden sollte. Ich vermute, das dies auch der Grund ist, warum 2017 Interlaken als Ausgangspunkt gewählt wurde.

    Und nein, ich selber bin nicht mit den QD-Reisen verstrickt. Aber ich bezahle lieber jetzt etwas mehr für ein notwendiges Polster für jan und die QD-Reisen, als dass es mal keine Reisen mehr gibt.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Cinelli09, 06.09.2016, 10:37 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    prinzipiell ist es an der Zeit,ja,ich pflege bergauf nur keinen 36er Schnitt mehr zu stemmen ;-)

    Gruß

    Günter
  • majortom, 06.09.2016, 17:22 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz,
    ein überzeugendes Argument für Interlaken war die gute Verkehrsanbindung mit durchgehenden Zügen aus Deutschland, kombiniert mit der Tatsache, dass man quasi direkt in den Alpen drin startet. Dieselbe Argumentation hat auch dazu geführt, dass wir für die Reise "Rätische Alpen" Chur als Startort gewählt haben.
    Danke auch für deine Gedanken zum Thema. Qualität statt Quantität trifft es sehr gut.
    Schöne Grüße, Tom
  • majortom, 06.09.2016, 17:24 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    dein Irrglaube, dass auf den Reisen nur Maschinen unterwegs sind, lässt sich auch nicht mehr zerstreuen, oder? ;-)
    Und du wirst uns doch nicht weis machen wollen, dass du am Berg keine 550 bis 600 Hm/h treten kannst? Das ist nämlich in der Tat eine inoffizielle Untergrenze, ab der es schwer wird, die Tagesetappen vor dem Abendessen zu bewältigen.
    Schöne Grüße, Tom
  • Cinelli09, 06.09.2016, 17:42 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    das ist die blanke Furcht des Alters vor der Jugend ;-)
    (Natürlich tret ich,wie vorletzte Woche im Aostatal,3.000 bis 4.000Hm am Tag,und das bring ich auch noch 7 Tage in Folge auf die Reihe,aber da sitz ich um 6Uhr früh aufm Rad und komm so gegen 17 Uhr zurück-mit Pausen natürlich.Wenn ihr also so gegen 9 Uhr startet,und ich rechne meine Zeiten hoch,steh ich am Abend vor nem leergefressenen Essensbuffet ;-)

    Die Pyrenäen mit QD stehen trotzdem ganz oben auf meiner to do Liste.Schaun mer mal,was das kommende Jahr so bringt.

    Grüße

    Günter
  • 24RSTbiker, 07.09.2016, 10:34 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    ich finde es sehr positiv, dass das Thema hier angesprochen wurde. Noch positiver finde ich es, dass ihr mit offenen Worten antwortet.
    Klar müsst ihr Gewinn machen, klar habt ihr ein unternehmerisches Risiko, klar müsst ihr einen Personenkreis ansprechen und klar ist auch, wenn die Reisen ausgebucht sind, dass eurer Konzept gut ist.
    Jeder muss für sich selber entscheiden, was ist es mir wert.
    Da ich gesehen habe, dass ihr im nächsten Jahr in Füssen seid, kann ich mir vorstellen, dass das Hotel Sommer nicht für kleines Geld auch nur die Fahrrad Garage aufmacht. Euer Konzept heißt, wir gehen auf Qualität.
    Klar ist es auch, wenn ich meinen Urlaub selbst organisiere, dass alles ein wenig billiger wird, da ich über alle die Themen entscheide, ein Erfolg muss damit aber nicht unbedingt verbunden sein. Billig ist nicht immer gleich gut.
    Ich war bei euch noch nicht mit dabei, verfolge aber alle die tollen Bilder von euren Reisen. Was nicht ist, kann vielleicht noch einmal werden. Ich finde euer Tourkonzept als sehr fordernd, dass musst du zuerst einmal schaffen.
    Das ihr noch eine kleines Unternehmen auf dem Reisemarkt seit, stimmt mich positiv, die kleinen sind noch immer die Besten :-).
    Schöne Grüße
    Ralf
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GPS-tracks der Vuelta 2016 - Etappen

  • Carlos, 05.09.2016, 15:18 Uhr
    Hallo Leute,
    sehr begeistert bin ich von der landschaftlichen Schönheit der diesjährigen Vuelta a Espana-Route. Da in gar nicht mehr all zu langer Zeit der Abschied aus dem Berufsleben bevorsteht, beschäftige ich mich schon mit der sinnvollen Erfüllung der dann ausreichend für große Touren zur Verfügung stehenden Zeit. Gerne würde ich die eine oder andere Vuelta-Etappe nachfahren und dazu suche ich die entsprechenden Tracks. Das Googlen hat mir auch zwei Etappen "beschert", die von Radsportlern eingestellt worden sind, die die Etappe vor- oder nachgefahren sind. Lieber wäre mir jedoch, ich könnte die von einem Anbieter in einem kompletten Block bekommen.
    Jetzt zur Frage: Ist Euch bekannt, wer/wie/was/wo das Gewünschte anbietet? Vielleicht kann mir auch ein Suchmaschinenprofi helfen, für den Fall, dass ich zu ungeschickt bin beim Suchen.
    Danke schon mal im Voraus für Eure Hilfe & Antworten.

    Sportliche Grüße ins Forum
    von Carlos (nannte sich schon früher so)
  • merida, 05.09.2016, 16:58 Uhr
    Ich würde mal bei Strava schauen. Da fahren einige Profis mit, die ihre Aufzeichnungen online stellen. Robert Gesink zum Bespiel.
  • Carlos, 06.09.2016, 07:24 Uhr auf merida
    Hallo merida,

    whow, Danke - das ist es!! Jetzt muss ich nur noch Strava-Premium-Mitglied werden, dann kann ich die Tracks herunterladen. Von Strava hatte ich schon gehört; aber es hat mich nicht so richtig interessiert. Habe auch schon eine Adresse, wo ich den Navigationsgeräteeinführungskurs (für Rentner) machen kann.

    Gruß
  • merida, 06.09.2016, 11:13 Uhr auf Carlos
    Geht im Prinzip auch ohne Premium-Account. Mit den Daten der Profis kann man sich die Tracks ja relativ problemlos in gängigen Tourenplanern nachbauen. Ist halt etwas mehr Arbeit.
    Auf der anderen Seite: Strava bietet auch ab und zu einmonatige, kostenlose Probe-Premiummitgliedschaften an, die könnte man z.B. auch für einen solchen Download nutzen
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Aostatal

  • Cinelli09, 29.08.2016, 15:20 Uhr
    Ich war die komplette letzte Schönwetterwoche im Aostatal mit einer Ausbeute von 7 Tagestouren und ca. 900km bei gesamt 23.000Hm.Mein Dank geht an dieser Stelle an den user http://mein.quaeldich.de/Droopy, der letztes Jahr das Tourenrevier akribisch und fast nach Art eines professionellen Reiseredakteurs aufgearbeitet und beschrieben hat.Seine Angaben treffen zu 100% zu,sind super recherchiert und das Potential dieses Rennrad-Traumreviers wird von ihm absolut zutreffend wiedergegeben.Dem kann man wirklich nichts mehr hinzufügen.

    Die gefahrenen Touren entprechen im wesentlichen denen von Droopy beschriebenen,so daß es eigentlich nicht mehr zu berichten gibt.Hinzu kam noch die Tour in die 4 Täler des Gran Paradiso.

    Mein Tip an alle : jedenfalls einmal im Radlerleben da hinfahren.Ein verstecktes Kleinod,das,wie Droopy richtig ausführt,wenig resp. oft gar nicht aufm Radar der Nord- und Ostalpenradler ist.Die (auch aus dem süddeutschen Raum) etwas mühselige Anreise lohnt sich - gutes Wetter natürlich vorausgesetzt- in jedem Falle. Time and money well spent.

    Gruß

    Günter
  • Uwe, 29.08.2016, 15:57 Uhr
    Ach deshalb war jetzt ein paar Tage kein Lebenszeichen von dir auf der Platte :-)
    Schade, dass die Ecke irgendwie etwas abseits liegt, was die Anreise betrifft.
    Viele Grüße, Uwe
  • Droopy, 29.08.2016, 17:34 Uhr
    Servus Günter,
    vielen Dank für die Blumen, das freut mich sehr das Dir dieses Revier gefallen hat. Da hast Du ja mehr Kilometer geschrubt als ich letztes Jahr. Auslöser bei mir war eigentlich nur die Inspration ein paar Giro-Stücke nachzufahren, weil die Bilder im Fernsehen so gut rüberkamen, hätte auch ein Reinfall werden können, wars aber nicht...Könnte ich mir auch gut für eine "Qualdich-Standortreise" vorstellen. Da ich noch ein paar offene ToDos in den französischen Alpen und im Piemont habe werde ich die nächsten Jahre auch wieder vorbeischauen. Was war denn Dein persönlicher Leckerbissen?
  • Cinelli09, 29.08.2016, 18:07 Uhr auf Droopy
    Also mein Highlight war am Samstag die Kombi Val d`Ayas,dann wieder zurück nach Brusson,von dort über den http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-joux/ und dann von St. Vincent die Traumauffahrt auf den http://www.quaeldich.de/paesse/col-tzecore/ und dann noch den kurzen Schlenker über den Col d`Arlas (hieß der so ?) . Der Tzecore hat alles was ich bisher in meiner Radlerkarriere so gefahren bin getoppt.

    Aber eigentlich waren alle Auffahrten Highlights,und ich bin ja nun seit über 30 Jahren wirklich viel rumgekommen in den Ost- und Westalpen und auch anderswo.V.a. überall wenig/kaum Verkehr,praktisch überhaupt keine Mopeds.Ein Eldorado für den Moped-Lärm geplagten Ostalpenradler.
  • Droopy, 29.08.2016, 18:19 Uhr auf Cinelli09
    nu übertreib mal nich, der Nivolet und andere Traumpässe waren die letzten 30 Jahre sicher auch nicht von schlechten Eltern.
    ;o)
    aber das mit den Mopeds ist ein Argument was zunehmend schlagender wird, was hier teilweise durch die deutschsprachigen Alpen "gurkt" ist mir ein zunehmend anachronistisches Rätsel bar jedes gesellschaftlichen Trends (Müsli, Veganfood, Gesundheit, Fitnesstracker etc. vs. Lärm, Gestank, dicke Männer, Schnitzel XXXL, Rauchen, Rumstehen und Automatenkaffee an der Tanke ziehen). Sollte eigentlich weniger werden, wird aber immer mehr... Das ist in der Ecke aber auch in Frankreich deutlich angenehmer, da fahren nur wenige zum Spaß ihren Lärm spazieren... Werde die nächsten Jahre auch wieder vorbeischauen, ich habe noch ein paar offene Punkte mit dem Gressoney-Tal und anderen Stichstraßen...

  • majortom, 30.08.2016, 08:14 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,
    Vorschläge für quäldich-Reisen sind immer hochwillkommen, allerdings muss der Vorschlagende damit rechnen, von Jan in Beschlag genommen zu werden und mit niederen Diensten bei der Organisation betraut zu werden... :-)
    Immerhin habe ich aber schonmal einen deiner Aostatal-Tipps in die Fernfahrt Freiburg-Nizza 2017 eingebaut.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Droopy, 30.08.2016, 10:44 Uhr auf majortom
    Das wird eine stramme Runde bis Nizza, Chapeau. Hauptsache Ihr rauscht nicht am Abzweig vorbei, die Straße lässt sich schnell übersehen...Etappen zusammenbasteln und am Ende mitfahren bekomme ich hin, so lange jemand die Hotelorganisation übernimmt...
    ;o)





  • Cinelli09, 30.08.2016, 12:07 Uhr auf majortom
    Ich hoffe mal Du hast da als Tagesabschnitt geplant Großer St. Bernhard/Route des Salasses/Colle San Carlo/Kleiner St. Bernhard und dann noch als bonus track den Iseran.Alles andere wäre kaum tagfüllend ;-)

    Gruß
    G.
  • Hilgi86, 30.08.2016, 22:29 Uhr
    Jetzt bin ich ja noch nicht allzu lange in dieser Szene hier unterwegs, aber ich hab schon soviele Tipps und Empfehlungen bekommen, welche Touren man machen kann bzw. sollte. Da weiß man ja gar nicht wo man anfangen soll :-) Aber trotzdem danke für den Tipp. Werde ich mir auch mal Hinterkopf behalten.
  • sugu, 31.08.2016, 11:57 Uhr
    Die Anfahrt ist weit, aber sogar ohne Auto möglich. Zug mit Fahrradmitnahme bis Martigny, ab dort nimmt eine Buslinie auch das Fahrrad über den Gr. St. Bernhard mit. Ansonsten: Volle Zustimmung, wobei das Haupttal ähnlich wie das Wallis eher langweilig ist und viel Verkehr hat. Die Seitentäler sind in beiden Fällen der eigentliche Reiz des Reviers.
  • Cinelli09, 31.08.2016, 14:07 Uhr auf sugu
    ...das Haupttal ist logisch nicht der Brüller,aber wie oft in Italien (z.B. Via Aurelia und Konsorten) : man fährt rechts oder links ab und nach 300 m sieht dann oft den ganzen Tag nur noch 5 Autos.

    Die Talblicke von oben auf das Haupttal sind m.E. aber rundum schön.Es gibt häßlichere Täler in Italien.

    Nebenbei : die SS 26 ist östlich von Aosta schlimm bis sehr schlimm,aber westlich,d.h. Richtung Morgex / Courmayeur bei weitem nicht so schlimm wie ihr Ruf und als Zubringer z.B. zum Colle San Carlo/Kl. St. Bernhard ohne Nervenzusammenbrüche durchaus machbar.,,..dieses Thema war hier vor kurzem ein eigener Thread,aber da konnt ich noch nichts substantielles beitragen
  • Droopy, 31.08.2016, 15:54 Uhr auf Cinelli09
    auch nochmal Senf von mir hierzu... Verkehr auch im Haupttal sehr gut zu umgehen, rings um Aosta gibt es einen asphaltierten Radweg. Östlich bis St.Vincent eine verkehrsarme Landstraße. Südlich von St.Vincent ist die SS26 bis Montjovet ggf. unvermeidbar, da kann man seine Runde aber so zirkeln, dass man hier bergab fährt = auch kein Problem, anschließend wieder Nebenstraße. Zwischen Arnad und Pont St. Martin nochmal Engstelle. Alles leicht zu finden, auch ohne große Ausbildung beim Fähnlein Fieselschweif.
    PS: Einheimische gurken zu Dutzenden auf der Hauptstraße. Cool bleiben, ciao ragazzi...
  • Cinelli09, 31.08.2016, 16:45 Uhr auf Droopy
    ..und auch nochmal mein Senf : der ganze Großraum Aosta ist (z.B. von West nach Ost aber logischerweise auch vice versa) umfahrbar auf verkehrsarmen Nebenstraßen ab Arvier über Introd/Villeneuve/Aymavilles/Jovencan/Gressan/Pollein/Brissogne/dort ein versteckter Abzweig nach St. Marcel.Bei St. Marcel verließen sie mich,man muß wohl auf die SS 26,hat da aber nur ca. 4/5km nach Nus und kann dort einsteigen in die Auffahrten http://www.quaeldich.de/paesse/vallon-de-saint-barthelemy/ und http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-saint-panthaleon/ und letztlich nach Cervinia.Dort rechtzeitig runterschalten,sonst fährt man ungebremst in die Matterhorn Südwand rein ;-)
  • studerurs, 31.08.2016, 18:46 Uhr
    Hallo Droopy
    Ich habe ab dem 15.09. eine Woche Ferien. Dein und Günters Bericht machen Lust auf das Aostatal. Kannst du da ein bis zwei Hotels empfehlen?
    Danke und beste Grüsse
    Urs
  • Droopy, 31.08.2016, 21:10 Uhr auf studerurs
    Salut Urs,
    ich habe mein Hotel letztes Jahr standortbezogen gewählt und war in Fenis. Das ist die strategische Mitte zwischen Aosta und St.Vincent im mittleren Tal und abseits der SS26. Von da aus kannst Du Touren nach Ost und West machen. Hotel "Comtes de Challant"
    http://www.hcdc.it/fr
    Hotel war ok, Zimmer sauber, Frühstück ausreichend, dazu Restaurant mit regionaler Cuisine. Vielleicht nicht top modern. Preislich die Mitte. Für das Auto hatte es eine Tiefgarage,da ging es auch jeden Tag mit dem Velo komfortabel rein und raus. War ziemlich praktisch,da ich das Velo per Lift immer auf dem Balkon abgestellt habe, hat keinen interessiert. Dazu Aussicht aufs Castello oder ins Grüne. Der Ort selbst hübsch.Kann ich guten Gewissens weiterempfehlen. Aosta wär mir persönlich zu voll. St.Vincent m. E. auch gut gelegen und viele Unterkünfte + Infrastruktur,Nachteilig aber der Durchgangsverkehr (etwas laut)
  • Droopy, 31.08.2016, 21:21 Uhr auf Droopy
    ...vielleicht an der Stelle meine Touren im Kurzsteno als Anregung
    - Fenis > Pila et retour
    -Fenis/Alternativstrecke Gr.St.Bernard > Passhöhe retour > Route des Salasses dir. St.Pierre >Aosta>Fenis
    - Fenis > St.Barthelemy > St.Panthaleon > Cervinia>Passhöhe retour dir. St.Vincent > Fenis
    - Fenis > dir. St.Vincent > Col Tzecore > Verres > dir. Montjovet > Col d'Arlaz > Val d'Ayas bis Talschluss/retour Col de Joux >Fenis
    + kurze Autofahrt Morgex > San Carlo et Pt.St. Bernard
    + kurze Autofahrt dir.Cuorgne > Nivolet
  • studerurs, 31.08.2016, 21:23 Uhr
    Ciao Droopy
    Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Du wirst von mir hören, wenn ich das Aostatal besucht habe.
    Gruss aus der Schweiz Urs
  • Droopy, 31.08.2016, 21:46 Uhr auf studerurs
    gern, viel Spaß.Ich sollte Geld vom Tourismusverein verlangen für die ganze Werbung. Aber die Fernblicke auf all die 4000er sind wirklich ein Genuss.Und bevor Du mich verfluchst,ein Wermutstropfen gibt es: die Nebenstraße Fenis Richtung Westen über Arlier, Pontey nach St.Vincent ist ziemlich kupiert mit kleinen giftigen Hügeln zwischen den Orten, das kann auf dem Heimweg bös wehtun. Die andere Richtung ist flach.
  • Cinelli09, 01.09.2016, 14:39 Uhr auf studerurs
    Ein zentraler Ausgangspunkt für praktisch alle Touren ist die Gegend etwas nordwestlich von Aosta,z.B. Aymavilles oder Villeneuve.Ich bin alle Touren bis auf das Val d`Ayas von Aymavilles aus gefahren.Hotelempfehlung kann ich leider nicht geben,da stets mit dem Wohnmobil unterwegs.Aber z.B. in Villeneuve gibts 1 oder 2 nette Hotels (Erinnerung aus den Augenwinkeln raus).Man muß nur aufpassen,daß die Hotels nicht einer lauten Durchgangsstraße liegen.

    Gruß

    G.
  • studerurs, 01.09.2016, 18:04 Uhr
    Auch dir Günter vielen Dank für die Tipps
    Gruss Urs
  • sugu, 03.09.2016, 14:58 Uhr auf Cinelli09
    Vor dem Matterhorn halb rechts abbiegen, und dann mit dem Restschwung über den Theodulpass. Obacht, der Gletscher ist glatt, und dann nach Zermatt runter rollern.
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Raum Stuttgart nach Prag

  • palpil, 04.01.2011, 20:43 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hi Zusammen,
    ist jemand schon mit dem Rennrad nach Prag geradelt.
    Würde gerne nächste Jahr von Stuttgart starten und nach Prag in 3-4 Etappen radeln.
    Gibt es schon Erfahrungen? Wie ich gehört habe, ist es in Tschechien nicht ganz ungefährlich, wenn man auf der Straße unterwegs ist (kaum Radwege etc.)
    Über Hinweise oder Tipps würde ich mich freuen.
    Alex.
  • Uwe, 05.01.2011, 00:10 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hallo!
    Ich war zwar nie mit dem Rad richtig in CZ unterwegs (außer einmal ca. 15 km im Erzgebirge auf kleinen Nebenstraßen) aber schon viel mit dem Auto. Ich halte die Straßen in CZ im Allgemeinen für raduntauglich. Nur unbedeutende Nebenstraßen würde ich uneingeschränkt empfehlen, aber da ist der Fahrbahnbelag oft grausam schlecht. Der tschechische Autofahrer kennt keine Radfahrer auf der Straße und nimmt keine Rücksicht darauf. So wie du es in Deutschland praktizierst, dass du mit mindestens einem Meter Seitenabstand zum Fahrbahnrand fährst, kannst du in CZ nur als Selbstmörder fahren. Kein Mensch macht einen Bogen, um dich zu überholen. Prag gilt als absolut raduntauglich! Ich finde die Straßen in der Stadt einfach schrecklich und die Fahrweise der Prager auch. Radwege gibt es im ganzen Land praktisch nicht und wenn sind sie unbefahrbar.
    In den gebirgigeren Regionen gibt es auf den kleinen Straßen gute Radbeschilderungen. Da kannst du hin!
    Die Strecken im Tourenplaner, die unter meinem 2ten Label "Autogurkist" entstanden sind, würde ich mit dem Rad selbst auch fahren. Sie stammen aber von Autofahrten.
    Grüße, Uwe (der CZ trotzdem mag und gute Freunde dort hat)
  • sugu, 05.01.2011, 08:41 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hallo,

    meine Erfahrungen sind zwar schon fast 20 Jahre her, aber auch damals war hauptsächlich der LKW-Verkehr eine Plage. Dazu kam, dass die Strecke (Prag - Karlsbad - Klingenthal) auch noch relativ langweilig war. Große Anteile führten zwischen Hopfenfeldern durch, die keinen Blick zur Seite frei ließen.

    Gruß Helmut
  • AP, 05.01.2011, 09:32 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Ich war nur zweimal kurz in Tschechien an der Grenze zu Bayern unterwegs und habe eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Straßen waren zum Teil kaum befahren (zB. die Straße zwischen Waldmünchen und Klenci pod Cerchovem oder die zwischen Zelezna Ruda und Zelena Lhota) und die Autofahrer haben sich nicht anders benommen als anderswo auch.

    Ich denke mal, du solltest in Tschechien alle Europastraßen und alle Straßen nach größeren Orten hin meiden, dann klappt das schon

    Gruß
  • Manfred, 05.01.2011, 10:57 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hallo Alex, ich wohne in Plochingen und plane ebenfalls eine Tour nach Prag. Priorität ist eine schöne Strecke über Nebenstrassen. Vielleicht können wir uns zusammentun. Ich schicke dir mal meine geplante Route.
  • palpil, 05.01.2011, 11:25 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf Uwe
    Es gibt wohl verschiedene Radwege wie Donau-Radweg und Paneuroparadweg, aber ob die auch rennradtauglich sind habe ich noch nicht herausgefunden.
    Ok, die Info, dass Hauptstrassen zu vermeiden sind, habe ich aufgenommen.
    Danke für die Hinweise.
  • palpil, 05.01.2011, 11:28 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf Manfred
    Komme aus Ebersbach ;) Früher auch in Plochingen gewohnt :)
    Ich schmeiße mal noch mein T-Online Rennrad-Tourenplaner an. Vielleicht kommt was brauchbares raus.
    Wann planst du zu fahren?
    Viele Grüße.
    Alex.
  • Manfred, 05.01.2011, 11:32 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf palpil
    Termin noch offen. Ideal wäre ein langes Wochenende mit Brückentag. Ich plane sehr detailliert mit Magic Maps in Deutschland und dann mit Garmin und Generalkarte in Tschechien. Einen Teil der Strecke in Deutschland bin ich schon gefahren.
  • Uwe, 05.01.2011, 16:37 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf palpil
    Hallo!
    E-Straßen sind absolut untauglich. Auch wenn es keine Autobahn ist. Mit einem Blick auf die Karte siehst du auch die sonstigen Hauptverbindungen, die solltest du auch meiden.
    Asphaltierte Feldwege, wie bei uns in Deutschland gibt es in den ehemaligen kommunistischen Ländern nicht, weil alle landwirtschaftlichen Flächen zusammengefasst wurden. Da wurde alles platt gemacht, was wie ein Baum, Strauch, Schuppen oder Weg aussah.
    Grüße, Uwe
  • Uwe, 05.01.2011, 16:43 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Auch wenn ich in deiner Gegend bisher nicht war, kann ich mir deine Einschätzung durchaus vorstellen, aber wenn du mehr ins (relativ platte) Landesinnere kommst, wird das Straßennetz sehr dünn und besteht fast nur noch aus dicken Straßen. Je hügeliger, desto radtauglicher wird es. Prag hat einen ganz schlechten Ruf als Radstadt. Und je näher du nach Prag kommst, fahren die Leute schlimmer. Erkennbar am Kennzeichen: Ziffer - A - Ziffer oder bei älteren Autos am "A" an erster Stelle. Vor diesen Autofahrern hat auch der Rest der Tschechen Furcht. Rücksichtslose Großstädter und immer in Eile.
    Gruß, Uwe
  • mariri, 07.01.2011, 15:04 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf Manfred
    Hallo,
    Ich planiere im August von Passau nach Prag, Karlovy Vary und zurück zu Passau.
    Ich habe das gefundet. Vielleicht kann es dir hilfen.
    Bon voyage Richard
    http://www.cykloserver.cz/cykloatlas/#pos=50.14446|14.31896|13
  • Manfred, 07.01.2011, 15:10 Uhr auf mariri
    Vielen Dank. Die Karte ist klasse. Sehr detailliert .
    Gruß Manfred
  • RebelHeart, 26.08.2016, 10:24 Uhr
    Hallo zusammen,
    Ist ja schon ne Weile her, seit das hier geschrieben wurde!
    Ich möchte auch gern von stuttgart nach Prag radeln.
    Wie hat das bei euch geklappt? Habt ihr irgendwo ne Karte die ich nutzen könnte?
    Grüsse
  • RebelHeart, 26.08.2016, 10:25 Uhr auf palpil
    Wollt das hier löschen , ging nicht
  • Bergziegenmutant, 27.08.2016, 10:50 Uhr auf RebelHeart
    Servus,
    einen mal veröffentlichten Forumseintrag kann nicht komplett gelöscht werden.
    Du kannst nur den Text sowohl in der Betreffzeile wie im Kommentartext verändern oder komplett raus nehmen.

    Gruß, Jürgen
  • merida, 30.08.2016, 08:23 Uhr auf RebelHeart
    Die unmittelbare Umgebung von Prag kenne ich nicht, aber so war ich jetzt schon öfter in Tschechien unterwegs. Schlechte Erfahrungen hab ich bisher eigentlich nur mit dem Straßenbelag gemacht. Hier kann es durchaus mal vorkommen, dass sich sehr gute Straßen und absolut grottige Stücke unmittelbar Abwechseln können. Bei den grottigen Stücken kann es vorkommen, dass du Slalom um die Schlaglöcher fahren musst, oder dass es derart rumpelt, dass es dir die Trinkflaschen aus den Haltern wippt. Die Stücke sind jedoch selten richtig lang, nach max. 10 Minuten ist der Spuk meist wieder vorbei.
    Das Gros (>95%) der Straßen die ich erlebt habe ist aber in akzeptablem Zustand. Wie in Deutschland gilt, dass man sich von den großen Hauptstraßen möglichst fernhalten sollte. Was Städte angeht kann ich aus Karlsbad, Marienbad, Teplice und Tachov berichten. Hier fahren die Leute auch nicht anders als in deutschen Kleinstädten.
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Ergebnis Ötztaler 2016

  • 30Grad, 29.08.2016, 15:42 Uhr
    Robert Petzold
    Höhenmeterweltrekordler (Straße) vor ca. einem Monat und gestern ein fantastischer vierter Platz beim Ötztaler!

    Herzlichen Glückwunsch an ihn und auch Glückwunsch an QuälDich - er soll ja bei der QD-Riesengebirgsrundfahrt 2017 "zum Anfassen" sein. ;-)
    Hoffentlich habt ihr ihn ordentlich auf diesen Termin festgenagelt, könnte ja sein, dass nun das ein oder andere Radteam mit den Euros wedelt.

    Viele Grüße!
    Wolfgang
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Ötztaler Radmarathon 2016 - Mitnahme Möglichkeit unter Betei

  • Tom Pista, 31.07.2016, 22:41 Uhr
    Würde mich über eine Mitnahmemöglichkeit freuen in der an und Abreise bin ich flexibel um ein paar Tage, muesste nur am 03.09 wieder zurück sein. Bin 44 Jahre alt und Vereinsfahrer. Die Beteiligung an Spritgeld 50-60% und Spesen Köln sind selbstverständlich - eine Anreise im Raum von + 70km um Köln sind möglich.

  • Tom Pista, 16.08.2016, 11:48 Uhr
    Ok scheint keiner hinzufahren :P
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Tipps für die Mittagspausen beim Bormio-Trip

  • Möstimoto, 29.07.2016, 23:24 Uhr
    Hallo QD-Gemeinde,

    gleich noch ein zweiter Thread hinterher. Folgende Touren haben wir von Bormio aus geplant und ich bitte euch um Tipps wo man gut Mittagspause machen kann (Ort und evtl sogar Restaurant-Tipp). Anforderung ist "Gutbürgerlich" mit solider Hausmannskost.

    Tour 1: Bormio - San Giacomo - Passo dell Aprica - Trivigno - Mortirolo - Bormio
    So wie ich es sehe muss die Pause zwingend in Aprica sein, weil auf dem Weg zum Mortirolo dann nichts mehr kommt und danach ist es "zu spät". Sehe ich das richtig?

    Tour 2: Bormio - Umbrail - St. Maria - Prad - Stilfser Joch - Bormio
    Hier würde ich die Pause gerne irgendwo zwischen Santa Maria und Prad machen. Oder gibt es am Umbrail ein "Passrestaurant" welches sich lohnt?

    Tour 3: Bormio - Mortirolo - Gavia - Bormio
    Hier würde sich wohl Vezza d'Oglio anbieten, oder?

    Tour 4: Zernez - Flüela - Davos - Albula - Zernez
    Hier würde ich das Pause gerne kurz halten und nur "snacken" und etwas mehr am Ende in Zernez essen bevor es im Auto nach Hause geht.

    Ich bin für alle Tipps dankbar.

    Viele Grüße Matthias
  • Uwe, 30.07.2016, 19:29 Uhr
    Hallo Matthias!
    Tag 1: Am Mortirolo gibt es knapp unter der Passhöhe, wenn du von Trivigno kommst an der Einmündung Mortirolo rechts kurz Richtung Monno das Ristoro Mortirolo.
    Tag 2: Umbrail hat auf der Passhöhe ein Restaurant, kenne ich aber nicht. Sta. Maria und Müstair haben mehrere Restaurants, aber teuer, Taufers ist ein Kaff, Glurns hat etwas Gastro.
    Tag 3: Ristoro Mortirolo (wie Tag 1) kurz hinter dem Pass
    Tag 4: Kann man so machen. Hospiz Albula ist teuer aber notfalls ein Snack, bevor der lange Abroller mit Zwischenanstiegen kommt.
    Viele Grüße, Uwe
  • Weigschröder, 31.07.2016, 21:41 Uhr
    Hallo Mathias
    zu Tour 2: Am Umbrail befindet sich auf schweizer Seite das Passrestaurant. Dort habe ich im September 2012 einen Kaffee zum Aufwärmen und ein Stück Kuchen gegessen. Es gab aber auch noch andere Kost. Weiter unten, bevor es in die letzten Kehrengruppen geht, befindet sich das Gasthaus Alpenrose. Von dort hat man einen schönen Blick Richtung Ofenpass. Preise waren bei beiden "schweizüblich", also höher als in Deutschland.
    Hans
  • Möstimoto, 06.08.2016, 23:18 Uhr auf Uwe
    Sorry, dass ich so lange nicht zum antworten gekommen bin. Auf jeden Fall schonmal vielen Dank.

    Beim Mortirolo: Meinst du das hier? http://www.passomortirolo.com/albergo_passomortirolo.htm
    Bei Etappe 2 werden wir uns eher für Glurns entscheiden wegen der Kosten. Die Schweiz macht da einfach keinen Spaß ...
  • Möstimoto, 06.08.2016, 23:19 Uhr auf Weigschröder
    Siehe oben:
    Bei Etappe 2 werden wir uns eher für Glurns entscheiden wegen der Kosten. Die Schweiz macht da einfach keinen Spaß ...

    Trotzdem Danke für die Info.
  • Uwe, 07.08.2016, 11:59 Uhr auf Möstimoto
    Hallo!
    Genau, das ist die Hütte direkt an der Straße auf der Monno-Seite knapp vor der Passhöhe.
    Direkt beim Gasthaus zweigt die Straße zum Col Carette di Val Bighera ab.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 07.08.2016, 12:01 Uhr auf Möstimoto
    Bist auch ohnehin schnell unten in Glurns. Es wäre höchstens wegen der Verdauungszeiten günstiger, oben schon zu futtern.
    Viele Grüße, Uwe
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Stilfser Joch Bikeday

  • Möstimoto, 29.07.2016, 23:10 Uhr
    Hallo zusammen,

    vor einigen Wochen hat ich ja um Rat zu meiner Alpentour im Sommer gebeten. Um es kurz zu machen: Es ist doch Bormio geworden. Löweneck steht aber für nächstes Jahr ganz oben auf der Agenda. Die Gründe sind vielschichtig und würden den Post sprengen. Ein Grund ist aber sicher auch, dass unser Termin zufälligerweise mit dem Stilfser Joch Radtag zusammenfällt. Dazu folgende Frage: Weiß jemand definitiv welche Auffahrten (und ab wo) gesperrt sind?

    Nach dieser Quelle http://www.stelviopark.bz.it/radtag/radtag-stilfserjoch/teilnehmerinformation/ ist die Auffahrt von Prad ab Trafoi gesperrt und der Umbrail auch. Wobei die zweite Info nicht ganz eindeutig ist --> Ist die komplette Auffahrt gesperrt? Und was ist mit dem Stück von der Einmündung in die Auffahrt von Bormio bis zur Passhöhe Stilfser Joch?
    Bei Wikipedia wird sogar suggeriert, dass die gesamte Strecke bis Bormio gesperrt ist https://de.wikipedia.org/wiki/Stilfser_Joch#Radsport

    Weiß hier jemand was definitives?

    Unser Plan ist von Bormio - Umbrail - St. Maria - Prad - Bormio.

    Viele Grüße
    Matthias
  • chriku, 04.08.2016, 11:24 Uhr
    Hallo Matthias,

    ich war 2013 beim Stilfser Joch Radtag. Meiner Erinnerung nach waren damals beide Seiten des Stilfser Jochs und auch der Umbrail für Autos gesperrt. Beim Stilfser Joch von Prad aus (gesperrt ab Trafoi) und beim Umbrail (komplett gesperrt) bin ich mir ganz sicher, da ich diese gefahren bin. Von Bormio aus bin ich mir nicht ganz sicher, allerdings würde es ja wenig Sinn machen diese Seite für den Autoverkehr freizuhalten, da man ja nichtmal bis zur Passhöhe des Stilfser Jochs kommen würde. Und Wohnbebauung gibt es auf dieser Seite auch nicht.
    Wie gesagt, die Infos sind allerdings von 2013.

    Ansonsten hilft einer früher Start. Bin 2014 von Bormio aus rauf. Start um 7 Uhr morgens. In der ersten Stunde war ich quasi alleine mit der Natur und dem Pass (wohl ein seltenes Erlebnis am Stelvio). Erst danach kamen vereinzelt Autos.

    Viele Grüße
    Christian
  • Möstimoto, 06.08.2016, 22:59 Uhr auf chriku
    Danke für die Info. So ungefähr hatte ich es mir vorgestellt. Wenn das Stück vom Pass bis zum Abzweig Umbrail definitiv gesperrt ist, dann sollte sich der Verkehr von Bormio aus (egal ob gesperrt oder nicht) ja auch in sehr engen Grenzen halten.

    Der Erfahrung nach werden wir einen Start um 7 sicher nicht schaffen. Ich bin schon froh wenn wir vor 9 alle auf dem Rad sitzen ;-)
  • Uwe, 07.08.2016, 11:55 Uhr auf Möstimoto
    Hallo!
    Um 7:00 Uhr sitzt man nicht nur auf dem Rad, sondern auf der Passhöhe ;-)
    http://www.quaeldich.de/touren/stelvio-triplo/
    Viele Grüße, Uwe
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Hintertux Berg-Erfahrung

  • Atomisch, 05.08.2016, 13:52 Uhr
    Hi Leute,

    ich bin gerade bei der Urlaubsplanung.
    Und hoffe ihr könnt mir etwas helfen.

    Ende August fahre ich mit meiner Dame nach Hintertux. Wir wollten dort neben entspannen, wandern auch etwas radln, also zwei Tagestouren habe ich mir ausgesucht.
    Einmal hab ich mir den Gletscher vorgenommen und dann eine Route zum Penkenjoch.
    Hat dort jemand Erfahrungswerte? Ich wollte nämlich mein Mountainbike mitnehmen, jedoch hat die Frau nur ein Crossbike. Deswegen frage ich mich, ob wir ihrns trotzdem mitnehmen oder doch besser eins vor Ort ausleihen sollen? Bikeverleih (www.sport2000rent.com/bikeverleih/standorte/tirol/zillertal/tux/) habe ich schon entdeckt. Das hat auch anständige Räder zu Verfügung. Ich tendiere ja zum Ausleihen, aber meine bessere Hälfte hat "Angst", dass das Mountainbike für sie nix wäre. Aber sie möchte unbedingt diese Touren mitmachen.

    Grüße
  • Cinelli09, 05.08.2016, 14:02 Uhr
    Zum Gletscher und/oder zum Penken mit dem "Crossbike" (was ist das ggf. genau?) kannst grds. vergessen.Von der Wegbeschaffenheit und teilweise auch von Steilheit her (v.a. zum Penken,wobei es da diverse Alternativen für die Auffahrten gibt,unbedingt die Regions-Kompasskarte kaufen !) ist ein reinrassiges MTB mit 2,25 Zoll Bereifung und Untersetzung,z.B. 22/34 oder 36 zu bevorzugen.

    Gruß

    (jetzt hoffe ich nur mal,daß ich keiner geschickt plazierten Werbung für den verlinkten Bikeverleih aufgesessen bin ;-)
  • Atomisch, 06.08.2016, 12:23 Uhr auf Cinelli09
    Hey Cinelli,
    danke für deine Antwort und ich möchte wirklich mit meiner Frau zum biken ;)
    In die Richtung habe ich mir das auch gedacht, aber du kennst ja Frauen, wenn man ihnen was erklärt ist das nie richtig. Müssen erst immer wer anders kommen und ihr das erzählen.

    Ich habe ihr auch gesagt, dass ein Crossbike dafür ein schmarn ist. (Ist schon geländegängig aber hat halt relativ dünne reifen, damit du auch auf asphalt fahren kannst). Dann besorgen wir ihr doch besser ein MTB.

    Danke noch mal für dein Antwort.

    Grüße
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Training - Mallorca

  • lorenz111, 03.07.2016, 20:49 Uhr

    Hallo Forum,

    ich plane, im November nach Mallor