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Reise und Pässe

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RR-Strecken auf Fuerteventura gesuchr

  • jungfuxx, 10.11.2017, 07:42 Uhr
    Hallo zusammen,

    Da die Beiträge über Fuerteventura doch schon fast antik sind:

    Habt Ihr mir Tipps für Strecken, idealerweise als GPS Tracks?

    Da wir bisher nur den Flug haben (Ende Dez. 2017 bis Anfang Januar 2018) und das von vielen favorisierte Playitas Resort im gleichnamigen Ort ausgebucht ist, wäre es auch klasse, wenn Ihr mir ein paar Tipps für eine geeignete und solide Unterkunft geben könntet.
    Ideal wäre etwas mit Halbpension und Frühstück in einem Ort, von wo aus man gut mit dem Rad Tagestouren fahren kann.

    Tagesleistung bzw Niveau liegt derzeit bei mir bei maximalen 100-150 km + 2000 hm pro Tag.

    Für weitere Tipps, zB auch von einem guten Radverleih bin ich ebenfalls dankbar.

    Danke und sportliche Grüsse,

    Carsten
  • Jan, 10.11.2017, 12:44 Uhr
    Hallo Carsten,
    diesen Text
    http://www.quaeldich.de/regionen/fuerteventura/
    hast du gelesen? So groß ist die Insel ja auch nicht. Und voll in unserem Tourenplaner
    http://tourenplaner.quaeldich.de/
    erfasst. Wenn du dich etwas in das Programm eingewöhnst (anfangs sicherlich gewöhnungsbedürftig), kannst du damit sehr schnell die komplette Insel beplanen und GPS-Tracks auf dein Gerät laden.
    Herzlichen Gruß, Jan
  • jungfuxx, 13.11.2017, 08:30 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    Danke, das hilft mir schonmal weiter!

    Den Beitrag kannte ich schon, den Tourenplaner hatte ich allerdings noch nicht auf dem Radar... ;-)

    Herzliche Grüsse,

    Carsten
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nachträglich Fotos hinzufügen

  • tandem_click, 20.09.2017, 09:02 Uhr
    Hallo in die Runde,

    endlich wollte ich den Etappen 1-4 Juli 2017 einige Fotos hinzufügen. Die Etappen sind bereits auf dem Server.
    Ich bin eingeloggt in die "Editieren-Funktion" hineingegangen, auf Bilder, doch das nachträgliche Hochladen
    von Fotos war nicht möglich.

    Wie macht ihr das ?

    LG Sandra
  • Jan, 20.09.2017, 16:45 Uhr
    Hallo Sandra,
    in deinem Ordner im Teilnehmerforum Flensburg-Garmisch
    http://www.quaeldich.de/forum/teilnehmer-flensburg-garmisch-2017/bilder/?fid=1703
    klicke auf hochladen:
    http://www.quaeldich.de/forum/teilnehmer-flensburg-garmisch-2017/bilder/?fid=1703&action=upload
    Leider brauchst du für einen komfortablen Upload das Plugin Adobe Flash.

    Herzlichen Gruß, Jan

    Für alle: das oben genannte Forum ist nur den Teilnehmern der entsprechenden Tour zugänglich.
  • tandem_click, 20.09.2017, 20:40 Uhr auf Jan
    Hi Jan,
    es ging nicht um Flensburg Garmisch. Dort habe ich die Fotos schon längst hochgeladen.
    Ich wollte ja die Fotos der privaten Eifel-Etappe, die Mitte Juli stattfand und auf QD online ist, nachträglich dort hinzufügen.

    LG Sandra

  • Uwe, 23.09.2017, 15:55 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra!
    Bilder hochladen zu Tourenberichten geht schon seit längerer Zeit nicht mehr. Auch nicht nachträglich und auch nicht mehr zu Berichten, wo du schon Bilder hast. Die dazu nötigen Werkzeuge haben mal irgend ein Update nicht überlebt.
    Bei Passbeschreibungen funktioniert es, aber nur wenn es "dein" Pass oder zumindest eine der Anfahrten von dir ist.
    Viele Grüße, Uwe
  • tandem_click, 23.09.2017, 17:29 Uhr auf Uwe
    Lieber Uwe,
    Vielen Dank für die Info!

    LG Sandra
  • Jan, 25.09.2017, 14:24 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    das stimmt denke ich so nicht. Es geht immer, aber bei Eintagestouren nur auf Umwegen.
    Schönen Gruß, Jan
  • Jan, 25.09.2017, 14:25 Uhr auf tandem_click
  • Uwe, 25.09.2017, 15:48 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Jedenfalls sind die dazu nötigen Werkzeuge nicht mehr vorhanden.
    Dann gäbe es meines Wissens nur noch den Weg über einen Redakteur.
    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 25.09.2017, 15:55 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    so ist der Umweg. Dreiländertour Rhön:
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/
    Klick auf Bilder:
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/bilder/

    Dann siehst du ein Zettel-Icon, dem du diesen Link entnehmen kannst:
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/_sof/

    Den kannst du manuell umschreiben in
    http://www.quaeldich.de/touren/dreilaenderfahrt-rhoen/bilder/_sof/

    Hier findest du nun oben rechts den Upload-Einfügen-etc-Link.

    Voll ätzend. Gotta fix that.
    Jan
  • kletterkünstler, 25.09.2017, 20:01 Uhr auf Jan
    Gibt es auch irgendeine versteckte Möglichkeit, Bilder aus Tourentipps in die Zwischenablage zu kopieren? Möchte welche zu einem Pass zufügen. Ansonsten müsste ich den Umweg übers Runterladen gehen, was nicht so schlimm wäre, da es nur wenige sind. Weiß nämlich nicht, wo ich die noch auf meinem Rechner habe und ob überhaupt. Sind schon älter.
  • Jan, 25.09.2017, 20:21 Uhr auf kletterkünstler
    Geht es um einen Tourentipp mit nur einer der Etappe? Dann genau wie oben. Sonst geht's eh.

    Um welchen Tipp geht's?

    Jan
  • kletterkünstler, 25.09.2017, 21:35 Uhr auf Jan
    Ja, eine Etappe.

    http://www.quaeldich.de/touren/endlich-sommer/bilder/?BildID=83099 und die nächsten drei Bilder sollen hierhin.

    Bekommst übrigens noch ne Mail von mir. Bitte lesen.

    Beste Grüße

  • Jan, 25.09.2017, 22:25 Uhr auf kletterkünstler
    Hi Marcel,
    die Mail lese ich dann :)

    Ich glaube, ich habe die richtigen Bilder kopiert. Und der Bug ist behoben, jetzt klappt alles wie gewünscht auch bei einstreckigen Tourentipps.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • Jan, 25.09.2017, 22:26 Uhr auf Jan
    Hi Uwe,
    der Bug ist behoben. Die Bilder sind jetzt auch bei eintägigen Tourentipps voll bearbeitbar.
    Schönen Gruß, Jan
  • Jan, 25.09.2017, 22:28 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    der Bug ist behoben. Die Bilder sind jetzt auch bei eintägigen Tourentipps voll bearbeitbar. Der Workaround geht jetzt auch nicht mehr.
    Schönen Gruß, Jan
  • kletterkünstler, 25.09.2017, 23:48 Uhr auf Jan
    Vielen Dank! Bilder sind korrekt.
  • tandem_click, 26.09.2017, 00:14 Uhr auf Jan
    Lieber Jan,
    tausend Dank, du bist ein Goldschatz !!

    LG Sandra
  • Uwe, 26.09.2017, 17:20 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Danke.
    Ich bin bestimmt nicht der einzige User, der dir dankbar ist, dass du das Ding gefixt hast, denn ein bisschen nervig war es schon.
    Übrigens auch Danke für den Workaround, dem aber dein Hotfix zuvor kam.
    Alles wird gut.
    Viele Grüße, Uwe
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Schoene steile Schweizer Schotter-Sackgassen

  • artie_1970, 17.08.2017, 08:11 Uhr
    Servus susammen,

    jetzt habe ich genuegend gestabreimt.

    vor ein paar Tagen war ich auf Erkundungstour im Wallis (meiner Meinung nach eine der schoensten Ecken der gesamten Alpen) um einige Schotterluecken in meinem Palmares zu schliessen. Ein Dank geht an Paul, der mich bei einem Treffen in Winterthur ein wenig angestachelt hat, dass mit meinem Universalrad (Beschreibung siehe Profil) dort doch deutlich mehr gehen sollte, als ich mir/dem Rad bislang zugetraut hatte.

    Zunaechst standen ein paar Rundtouren von Martigny aus auf dem Speiseplan:

    1. Etappe


    Buitonnaz mit Weiterfahrt bis Chiboz/Randonne/Erie, je nach Beinen

    Wer von Buitonnaz noch nichts gehoert hat (es wird nur kurz in Pauls Beschreibung von http://www.quaeldich.de/paesse/les-garettes/ erwaehnt), schaut bitte hier: http://www.salite.ch/11753.asp/. Es geht also um 3 km mit mehr als 20 % im Schnitt. Selbst fuer erfahrene Steilwandfahrer mit (sehr) kleinen Gaengen ist das eine Herausforderung. Die Gratwanderung zwischen "Vorderrad hebt ab" und "Hinterrad dreht durch" war heikel, erst recht bei verschmutzten Stellen oder dem leichten Niesel, den ich hatte (Wiegetritt nicht moeglich). Bei manchen Steilrampen half wie bei der Alpe Fuori nur "Durchtanken" auf der Sattelspitze mit weit vorgebeugtem Oberkoerper bis zur naechsten Kehre, die meist flacher sind ("nur" zwischen 15 % und 20 %). Dort konnte ich den Puls wieder runterkriegen.

    Die (asphaltierten) Wege durch die Weinberge sind so schmal, dass es kaum moeglich ist, sich selbst zusaetzliche Serpentinen zu legen, allenfalls "schraeges Anfahren" nach einer Pause ist drin. Wer bei den Steilstuecken vom Rad muss, hat meiner Meinung nach keine Chance, wieder anzufahren (immer im Sitzen) und darf bis zur naechsten Kehre schieben.

    Mit sicherlich einem Dutzend Pausen kam ich irgendwie bis zur Bachquerung vor einer kurzen Zwischenabfahrt. Danach rollt es locker bis Chiboz, wo der Asphalt endet. Das sind zwar immer noch um die 10 %, aber nach den ersten 3 km hatten sich meine Begriffe von Steilheit doch deutlich relativiert. Bis L'Erie bin ich nicht mehr gefahren, denn mittlerweile regnete es ordentlich und ich hatte keine Lust auf eine Schlammschlacht.

    Fazit: Sehr zu empfehlen fuer Freunde sehr steiler Rampen, ein Trainingslager im Allgaeu zur Einstimmung ist sicherlich hilfreich.

    2. Etappe


    Rionda

    Schoen gleichmaessig zu fahren, nie uebermaessig steil (auch wenn ich sicherlich noch von der Vortagserfahrung profitiert habe), ab gut 1700 m Seehoehe setzt der Schotter ein, der mich bergauf mit 37er-Slicks kaum gestoert, auf der Abfahrt aber sehr deutlich ausgebremst hat. Mit schmaleren Reifen sicherlich fahrbar, aber wenig Spass. Die Aussicht lohnt, allerdings hatten sich die ganz hohen Berge vor mir in Wolken versteckt.

    3. Etappe


    Col de la Croix de Coeur, Les Ruinettes, La Chaux, Col des Gentianes, Savoleyres

    Ebenfalls Schotter ab etwa 1700 m Seehoehe, besser fahrbar als Rionda. Vom Croix de Coeur bis Les Ruinettes etwas spitzig, aber gut fahrbar, weil flach. Weiter bis La Chaux hat man "Buegelschotter". Dann wird es ernst und meiner Meinung nach bleibt es zwar fahrbar bis auf 2900 m Seehoehe, aber empfehlen moechte ich das niemandem mit 25er-Reifen, mal davon abgesehen, dass die meisten "echten" Renner nicht unbedingt die Gaenge fuer solche Unternehmungen haben.

    Savoleyres (bisher hier auf quaeldich.de nicht beschrieben, zwei Denzel-Sterne) zweigt kurz hinter dem Croix de Coeur auf der Abfahrt nach Verbier rechts ab, das sind nochmal 180 geschotterte Hoehenmeter auf 2,5 km. Wie eigentlich im dem ganzen Gebiet zwischen Val des Bagnes und Rhonetal gibt es schoene Blicke in die verschiedenen Taeler, auch Richtung Grosser St. Bernhard und ins Berner Oberland. Die Schotterqualitaet ist aehnlich wie zwischen Croix de Coeur und Les Ruinettes.

    Danach verlegte ich meine Basis nach Brig und fuhr noch weitere Rundtouren:

    4. Etappe


    Alp Kaltenberg, Turtmanntal, Turtmanngletscher

    Die Alp Kaltenberg (ebenfalls zwei Denzel-Sterne) zweigt auf gut 1700 m Seehoehe scharf rechts von der Strasse ins Turtmanntal ab und fuehrt geschottert auf fast 2300 m. Schotterqualitaet vergleichbar mit Rionda, schoene Blicke in Richtung Turtmanngletscher, den man von der Hauptstrasse kaum sieht.

    Danach ging es zum Talschluss, wo ich die MTB-Fraktion nach der Fahrbarkeit des Weges hoch zum Stausee befragte. Mit mitleidigen Blicken auf meinen Randonneur wurde mir empfohlen, das lieber nicht zu machen. Derart angespornt ueberholte ich die Haelfte der Matschwipper, und der Ehrgeiz hat sich gelohnt: Die Aussicht vom Stausee auf den Turtmanngletscher ist grossartig, und es ging sogar noch weiter, fast flach zum oberen Stausee, an dem man auch noch ein paar Meter Richtung Gletscher fahren kann. Insgesamt verbrachte ich dort oben eine Dreiviertelstunde mit umhergondeln und fotografieren.

    Wer also Schotter nicht scheut, sollte eher zum Gletscher als zur Alp Kaltenberg. Die Fahrbarkeit ist vergleichbar, zum Gletscher sind es aber nur die Haelfte der Hoehenmeter, und die Aussicht ist deutlich besser. Das hatte schon das Niveau vom traumhaften Lac de Moiry.

    5. Etappe


    Breithorn, Binntal, Fiescheralp, Maerjelensee, Aletschgletscher, Bettmeralp

    Wetterbedingt wurde der naechste Tag zur Koenigsetappe mit Breithorn und Maerjelensee (die ich urspruenglich auf zwei Tage verteilen wollte). Die Auffahrt aufs Breithorn von Grengiols wurde im unteren Teil neu gemacht und weist jetzt "Buegelschotter" auf, kein Vergleich zu meinem letzten Besuch vor 5 Jahren. Allerdings blieb das nicht so (vielleicht 2 km?), und danach erwartete mich die bereits von Rionda, Alp Kaltenberg und Turtmanngletscher vertraute Schotterqualitaet.

    Die MTB-ler vom Vortag hatten mir eigentlich die Auffahrt aus dem Binntal empfohlen, die in den letzten Jahren ein wenig gelitten habe, so dass sie besser bergan als bergab geeignet sei. Ich wollte das Breithorn aber von der schwereren Seite angehen, irgendwie wuerde ich hinab ins Binntal kommen. Jenseits der Baumgrenze wird auch die Rampe von Grengiols etwas ruppiger, besonders natuerlich in den Kehren, bleibt aber ordentlich fahrbar. Die Abfahrt ins Binntal war aber eine veritable Eierei und machte auch mit 37er-Reifen quasi dauerbremsend bei 10 bis maximal 15 km/h nur sehr wenig Spass. Die Aussicht entschaedigte aber reichlich. Recken mit normalem Geraet sollten bedenken, dass es zwischen Grengiols und Ernen keinen Brunnen gibt (nach Binn bin ich nicht reingefahren). Das hiess fuer mich etwa 5 Stunden ohne Auftanken, so dass ich froh ueber meine 3 Flaschenhalter am Reiserenner war.

    Der Schotter nahm noch kein Ende, denn hoch zur Fiescheralp ging es nicht ueber die asphaltierte Bettmeralp und dann flach den Hang entlang, sondern den direkten Forstweg von Lax hinauf, der sich recht gut fuhr. Schon vor Erreichen der Fiescheralp donnerte es gewaltig, was ich gar nicht brauchen konnte, den ich wollte ja noch zum Maerjelensee und weiter zum Aussichtpunkt am Aletschgletscher. Ich beschloss, erstmal bis zur Fiescheralp zu fahren, bei Verschlechterung des Wetters konnte ich immer noch die Hangquerung zur Bettmeralp machen und ab da asphaltiert hinunter ins Rhonetal rauschen.

    Tatsaechlich beruehigte sich die Lage, Regen war noch keiner gefallen, und ich konnte den breiten, aber streckenweise etwas holperigen Wanderweg zum Maerjelensee angehen. Doch vor den Erfolg hatten die Goetter den Tunnel gesetzt, ein nasses Rattenloch von 1 km Laenge. Funzelig beleuchtet (wenigstens schnurgerade, so dass man das Ende sieht), etwa die Haelfte des Bodens steht unter Wasser mit Pfuetzen unbekannter Tiefe. Wanderer, die ich befragte, wussten aber nicht von 40 cm tiefen Schlagloecher o. ae. zu berichten, so dass ich beschloss zu fahren statt zu gehen. Das klappte ganz gut, in manchen Pfuetzen ist unten aber kein Beton, sondern Kies, was die Angelegenheit etwas rutschig machte (bloss nicht stuerzen).

    Am Tunnelausgang war die Temperatur von 21 auf 11 Grad gefallen, was nicht nur am fehlenden Sonnenlicht im Tunnel lag. Es hatte sich zugezogen, donnerte auch wieder entfernt, aber regnete noch nicht. Am Maerjelensee joggte mir jemand ueber einen steinigen Wanderweg entgegen, der von 15 Minuten Gehzeit zum Gletscher sprach. In Anbetracht des Wetters beschloss ich, ebenfalls zu joggen, schloss mein Fahrrad oben an einem Wegweiser fest und lief los. Schliesslich erreichte ich ein glattgeschliffenes Felsplateau (nicht die eigentliche Aussichtsplattform, wie ich spaeter anhand der GPS-Daten feststellte) und hatte dramatischstes Licht zum Fotografieren der Gletscherpracht. Immer mal wieder donnerte es, waehrend der Gletscher fortwaehrend knackte und knirschte. Nachdem ich diese einmalige Atmosphaere gruendlich eingesogen hatte, lief ich im einsetzenden Regen zurueck zum Rad.

    Den Tunnel ging ich jetzt mit Festbeleuchtung durch meine Stirnlampe an, sehr zu empfehlen. Die Abfahrt zur Fiescheralp und erst recht weiter zur Bettmeralp waren aber ziemlich zaeh, ein MTB hat schon auch eine Daseinsberechtigung, und wenn es nur fuers Laufenlassen bergab ist (was ich mir definitiv nicht leisten konnte).

    Ab Bettmeralp, dann wieder auf Asphalt, konnte ich wieder Gas geben, der Regen hatte in dieser geringeren Hoehe schon wieder aufgehoert, so dass ich trocken zurueck nach Brig kam, nach knapp 12 Stunden im Sattel fuer 110 km (davon die Haelfte geschottert) mit 3300 Hoehenmetern. Bis auf das Fruehstueck hatte ich den Rest des Tages nichts gegessen, so dass ich mir nun zwei Hauptgerichte und einen Ruhetag verdient hatte.

    6. Etappe


    Obere Feselalp

    Die obere Feselalp war im Vergleich zum vorherigen Tag ein Spaziergang bis auf den letzten, mittlerweile asphaltieren, aber happig steilen Kilometer. Schoen gleichmaessig zu fahren, nette Blicke ins Turtmanntal bis zum Gletscher, aber hier bin ich mal nicht mit den Denzel-Sternen (2 Stueck) einverstanden. Die benachbarte Alp Galm fand ich vor Jahren wesentlich schoener.

    7. Etappe


    Grubengletscher

    Die letzte Etappe fuehrte bei Prachtwetter hoch zum Grubengletscher, etwa 2100 Hoehenmeter am Stueck. Bis kurz vor das Restaurant Heimischgarten auf knapp 2100 m Seehoehe ist die Stecke asphaltiert, danach sind noch etwa 750 Hoehenmeter auf immer ruppiger werdendem Schotter zu bewaeltigen. Bis auf vielleicht 50 m kurz vor der "Passhoehe" (zum Gletschersee geht es wieder hinunter) konnte ich alles bergauf fahren, rate aber definitiv zu breiten Reifen und kleinen Gaengen. Fantastische Ausblicke auf die Mischabelgruppe und das Gletscheramphitheater von Saas Fee entschaedigen fuer die Muehen, weiter ober auch der Grubengletscher nebst Seen. Die Abfahrt war erneut ein ziemliches Geeiere, aber im Vergleich zum Breithorn zum Glueck deutlich kuerzer. Saas Balen-Grubengletscher-Saas Balen hat dennoch etwa 5 Stunden gedauert. Danach kann man dann zuegig nach Visp hinunterbrettern.

    Die Gesamtausbeute im Wallis waren 15000 Hoehenmeter auf 600 km. Dieser Kurzurlaub hat meinen Schotterhorizont deutlich erweitert, es ist fantastisch, was mit einem Reiserenner/Randonneur/Gravelbike alles geht: Die MTB-Fraktion hat jedenfalls haeufiger dumm/unglaeubig geschaut und mir viel Respekt gezollt.

    Bergauf ist das Fahren eher unproblematisch, Traktionsprobleme auf Schotter hatte ich praktisch keine. Sowohl der Continental Top Contact II in 37-622 vorne als auch der Compass Barlow Pass (ein ultraleichter Slick, in amerikanischen Schotterkreisen beliebt) in 38-622 hinten haben die Tortur pannenfrei ueberstanden. Allerdings haben mich die etwa 20 % Schotteranteil (nach Kilometern) etwa 40 % der Fahrzeit gekostet, weil ich selbst mit einem Randonneur bergab nicht laufen lassen konnte. Die Zeitplanung muss also sehr viel grosszuegiger als auf Asphaltabfahrten ausfallen. Nach diesen Erfahrungen werde ich testen, ob ich nicht doch noch einen 44-622er in den Hinterbau bekomme. Es geht nichts ueber breite Reifen, ausser noch breitere Reifen ...

    Die 24/34-Untersetzung war sowohl bei knapp 30 % Steigung hoch nach Buitonnaz als auch bei den langen Schotteranstiegen ein Segen, die dritte Trinkflasche am Rad ebenfalls. Meine 3,x kg Gepaeck in einem Ultraleichrucksack waren mit Spanngurten auf dem Gepaecktraeger verzurrt.

    Wer von solchen Abenteuern angestachelt (womoeglich auch vom Gravelbike-Test im aktuellen tour-Magazin) ueberlegt, sich ebenfalls einen Alleskoenner zuzulegen, dem kann ich nur zuraten. Die Repertoire-Erweiterung ist grossartig, auf Asphalt sehe ich keine Nachteile. Zwei Punkte sind aber (insbesondere zum amsonsten guten tour-Artikel) anzumerken:

    Es gibt nicht viele Hersteller, die wirklich leichte Gaenge (und damit meine ich nicht 34/32) ab Werk haben. Eine Trekking-Kurbel vorne mit 26er-Blatt o. ae. halte ich fast fuer Pflicht. SRAM 2x10 hat den Vorteil, dass sich sehr einfach eine MTB-Kurbel montieren laesst, und 38/11 war selbst fuer Fausto Coppi und Jacques Anquetil dick genug.

    Es gibt nicht viele Hersteller, die wirklich breite Reifen (und damit meine ich nicht 32-622) ab Werk haben bzw. ueberhaupt in den Rahmen lassen. Bei einem Neukauf waere die maximale Breite (mindestens 40 mm sollten es schon sein) fuer mich ein sehr wichtiges Kriterium.

    So, dass war ein langer Bericht, aber weil ich so schoen von den auf quaeldich.de versammelten Informationen profitieren konnte, wollte ich mal ein wenig zurueckgeben. Eine ausfuehrliche Beschreibung von Buitonnaz, Savoleyres, Alp Kaltenberg und Turtmanngletscher ist in Planung.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 17.08.2017, 14:06 Uhr
    Lieber Axel,

    ich bin ja nun mit dem Inhaber von zwischenzeitlich 4 Stadtfilialen eines namhaften Bike-Shops in MUC befreundet,welche auf das MTB-Thema spezialisiert sind.Ich glaube,wir sollten da mal hingehen unf für Dich ein passendes MOUNTAINBIKE aussuchen,das für die von Dir offenbar präferierten Einsatzzwecke weitaus besser geeignet ist als Dein gegenwärtiger stuff ;-)
    Do not hesitate.....

    Grüße Günter
  • artie_1970, 17.08.2017, 14:22 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    dachte ich mir, dass (und von wem) da Frotzeleien kommen wuerden. (-:

    Der exorbitant hohe Schotteranteil von sage und schreibe 20 % war der Tatsache geschuldet, dass ich mich bei der Tour mal ohne Ruecksicht auf meine durch 23 oder 25 mm behinderte Begleitung austoben konnte und mir bewusst Anstiege ausgesucht habe, die sie nicht fahren kann. Der Normalfall sind aber deutlich unter 5 %, und dafuer moechte ich das Reifengewummere und die Schleifsteinaffenposition bei Gegenwindorgien an der schottischen Kueste nicht in Kauf nehmen. Wildere Geschichten als Forstwege reizen mich nicht, zu wenig meditativ. Letztlich ist die Radwahl ein Optimierungsproblem, das jeder fuer sich loesen muss.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 17.08.2017, 15:26 Uhr auf artie_1970
    Axel,das war keine Frotzelei,sondern durchaus ernst gemeint.Ich persönlich halte halt vom Thema "Gravelbike" nix,das ist weder Fisch noch Fleisch.Entweder ich fahre Rennrad oder Mountainbike,wobei letzteres ja nicht die heute weit verbreitete Roßballenwalze sprich Enduro- oder Trailbike sein muß,sondern durchaus eine eierlegende Wollmilchsau sein kann (wie z.B. mein SA-Bike,ein Ritchey P29 mit 100mm Federgabel und Scheibenbremse,auf dem man sowohl einen reinen RennradLRsatz fahren konnte wie auch einen MTBLRSatz mit bis zu 2,25er Bereifung.Mit blockierter Federgabel und RRLRSatz fuhr sich das wie ein Rennrad).
    Habe mir im Frühjahr von besagtem Bike Shop Eigentümer ein FOCUS Gravel Bike ausgeliehen mit glaub ich 33er Schwalbe Racing Ralph oder Rocket Ron.Bei unseren Forstwegen Richtung Kirchsee oder Mangfalltal/Taubenberg hats mir da schon nach kurzer Zeit die Plomben rausgehauen.Das is was für die besengekehrten US-Gravelroads,da kommts ja auch her.

    Du hast aber wie meist recht : jeder muß sein Optimierungsbike für sich selber finden,irgendwo bleibt es immer ein Kompromiß.

    Servus G.
  • Flugrad, 21.08.2017, 01:14 Uhr
    Hallo Axel,

    ich habe mir mal Deinen hochinteressanten Bericht (wie wärs mit einem Tourenbericht samt Bildern?) zur Gemüte und in mein Todo-Archiv überführt. In Grubengletschernachbarschaft bin ich dieses Jahr schon zum zweiten Mal, allerdings wiederum mit Wanderstiefel und Ehefrau statt Rad. Nach der diesjährigen Alpentour schrecke ich übrigens mit 32ern vor fast nichts mehr zurück.

    Gruß
    Ulrich
  • artie_1970, 21.08.2017, 15:34 Uhr auf Flugrad
    Servus Ulrich,

    Berichte fuer die hier fehlenden Anstiege sind in Planung, dann auch mit Bildern. Zu Tourenberichten kann ich mich eher nicht aufraffen, ich schaetze den Naehrwert fuer andere im Vergleich zu Einzelbeschreibungen als eher gering ein.

    Wenn ich mir dein Palmares anschaue, sind wir uns bei den Vorlieben wohl recht aehnlich, so dass ich dir beim Nachfahren schon mal eindrucksvolle Erlebnisse versprechen kann. Du bist dann in der Breite der "Kompromissler" zwischen mir und Paul ("poli"), der das "reine MTB-Terrain" noch mit 28ern im Dauerwiegetritt bewaeltigt und die Matschwipper dabei zur Verzweiflung bis hin zur Umkehr treibt. Aber selbst schuld, wer sich mit Schweizern in den Bergen anlegt ...

    Wie fuhr sich denn den Gondran mit 32er-Puschen? Und was fuer Sachen bis du mit Juergen diesmal gefahren, dass du vor fast nichts mehr zurueckschreckst?

    Tschoe!

    Axel
  • Flugrad, 21.08.2017, 18:10 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    der Gondran ist ein klassischer "Renko". Geniale Auffahrt, bei gutem Belag. Selbst mit Rennberbereifung null Problemo. Anders der von uns gewählte Abstieg zur anderen Seite: eigentlich auch gut fahrbar, herrliche Hochmoorwiesen mit giganischer Pflanzenwelt. aber dann: Grobschotter und Aufriss - was aber wahrscheinlich den damals stattgefundenen Bauarbeiten im dazugehörigen Schigebiet geschuldet war - bzw. den 40-Tönnern, die die Schotterstraße kaputtgefahren hatten. Das mag inzwischen wieder besser sein. Auf keinen Fall schlimmer als das, was ich bisher über den Grubengletscher gelesen habe - und sicherlich weniger steil dazu.

    MTBler zur Verzweiflung bringen mit dem ungefederten Stahlross samt 32er und Gepäck macht natürlich schon einen Höllenspass. Bergauf mit 3-fach ist das auch keine Kunst. Kritisch wird es für mich eher auf Schotterstrecken bergab jenseits der 10 %. Du Dir auch die Vorderee Krumbachalpe angetan. Das genügt...

    Der diesjährige Toruenbericht folgt, wenn endlich der Urlaubsstress vorbei ist. Kurz: es waren sausteile Wege dabei, mäßig Schotter, und es wurde erstmals seit Jahren nahezu nach Plan gefahren. Bis auf Rotwand und Pfitscherjoch-Nord allerdings nichts, was die 32er an die Grenzen gebracht hätte.

    Wie ich aus Deine Palmarès entnehmen kann, hast
    Gruß
    Ulrich
  • artie_1970, 21.08.2017, 20:15 Uhr auf Flugrad
    Servus Ulrich,

    Gondran klingt gut, danke. Alllerdings haben wir die Gegend in den letzten Jahren schon ziemlich gruendlich abgearbeitet, so dass jetzt erstmal andere Plaene dran sind.

    Krumbachalpe, Krumbachalpe, ...

    In dem Moment, als mir die Bilder wieder in Kopf schossen, war alles klar. War seinerseit eine ziemlich heikle Aktion, noch mit 28ern am "echten" Renner. Das Steilstueck (grobgefurcht) habe ich noch in uebler Erinnerung. Da konnte ich einen Sturz nur knapp vermeiden.

    Tschoe!

    Axel
  • Manfred, 16.09.2017, 16:03 Uhr
    Hallo Axel, falls du die Alpe Kaltenberg tatsächlich beschreibt, bitte die korrekte Höhe von 2498 Meter angeben und nicht 2300 m. Die Strasse endet an den Hütten auf knapp unter 2500 m. Bin selber schon ein paar mal mit dem Renner dort hoch. Die topographische Karte und mein GPS habe diese Höhe übereinstimmend angezeigt. Warum hast du die Griebenalp (Abzweig bei Oberems) ausgelassen? Oder ist das etwa immer noch ein Geheimtipp? Die Strasse endet am Stolleneingang auf 2265 m.
  • artie_1970, 19.09.2017, 20:25 Uhr auf Manfred
    Servus Manfred,

    du hast Recht, da ist einiges durcheinander geraten. Aufloesung hier:

    http://www.quaeldich.de/paesse/meide-oberstafel/

    Tschoe!

    Axel
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Guter Ausgangspunkt für Radtouren in Mallorca

  • roger2, 05.09.2017, 20:52 Uhr
    Hallo zusammen,
    was ist ein guter Ausgangspunkt für Bergtouren in Mallorca, wenn man nicht nach Playa de Palma geht? Ich war noch nie in Mallorca und suche vor allem Berge fürs Rennrad und Ruhe. Einen guten Fahrradverleih brauche ich auch.
    Welche Tipps gibt es? Oder besser nach Playa?
    Gruß, Roger
  • hivibub, 06.09.2017, 07:08 Uhr
    Hallo Roger,

    ich war damals in Alcudia im Hotel Eden, da war auch gleich der Hürzeler um die Ecke. Von dort ist es nicht allzu weit in die Berge Mallorcas. Cap Formentor hin und zurück ca. 70Km. Tour über Sa Calobra ca. 120Km. Einziger Nachteil ist, dass Du vom Flughafen einmal quer über die Insel musst (1h-1,5h). Das geht aber recht gut mit den Öffentlichen.
  • Siegmund, 06.09.2017, 20:26 Uhr
    Super Radverleih in Paguera. Bin schon das 5. Jahr dort. Immer zufrieden gewesen.
    Findest Du alles unter www.rad-international.de
    Gruß Siegmund
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Monumente der Südalpen

  • apfelstrudel, 01.09.2017, 19:29 Uhr
    Hallo an alle TeilnehmerInnen!
    Ihr scheint euch in Marmora gut benommen zu haben. Denn als ich bei meiner heutigen Etappe im Posto Tappa Ceaglio ein Sandwich kaufen wollte, wurde ich gleich freudig erkannt. Also nicht ich, aber das Qd-Logo auf meinem Trikot.
    Und schon war das Eis gebrochen.
    Übrigens: Ich finde die Richtung von Ponte Marmora zum Col d'Esischie, Colle dei Morti mit Abfahrt nach Demonte atemberaubend schön. Unglaubliche Bergwelt, zero Verkehr und unzählige fette Murmeltiere.
    Also, schöne Grüße an alle, die diese schöne Gegend beradeln durften.
    Jörg
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Autofreies Hahntennjoch am 03. September 2017

  • giksi, 30.08.2017, 16:16 Uhr
    Hallo!

    Am Sonntag ist wieder die Straße von Imst aus zum Hahntennjoch für Autos und Motorräder gesperrt.
    http://www.imst-radelt.at
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St. Jean de Maurienne

  • apfelstrudel, 24.08.2017, 08:43 Uhr
    Kurze Verkehrsinfo zur Abfahrt vom Col de la Croix de Fer:
    Die Talabfahrt über die D 926 nach St. Jean ist ab dem Abzweig zum Col du Mollard für Radfahrer gesperrt. Die Sperrung gilt lt. Office d'Tourisme noch bis Dezember. Wohl oder übel muss man dann nochmal die letzten Körner rauskitzeln, falls man am Croix de Fer dachte, es ginge nur noch Schussfahrt...
    Die anschließende Abfahrt vom Mollard ist aber auch sehr schön.
    Schöne Grüße aus der Maurienne.
    Jörg
  • Flugrad, 25.08.2017, 00:14 Uhr
    Hallo Jörg,
    Deinem Beitrag entnehme ich jetzt mal, dass es geklappt hat mit den Seealpen francais. Gratulatuion und Bitte um Gesamtbericht.
    Gruß
    Ulrich
  • apfelstrudel, 25.08.2017, 08:35 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,
    Du hast recht und wenn du die Freiburg - Nizza- Berichte von majortom aufmerksam gelesen hast, weißt du auch, dass es einen gemeinsamen Gipfelsturm des Iseran gegeben hat. Also nur am Anfang und am Ende gemeinsam. Du kennst ja ein wenig meine Steigrate.
    Ansonsten ist in Maurienne für mich ca. Halbzeit. Sonntag geht's weiter. Wobei ich ab Izoard über den d'Agnel nach Italien wechseln werde. Und dann mal sehen. Den Bonette wahrscheinlich dann von Süden und den Cayolle wieder retour.
    Ich find's supersupersuper, um Pep Gardiola zu zitieren.
    Mit dem Schreiben von öffentlichen Berichten habe ich es nicht so. Das wird also nix.
    Drück' mir die Daumen und schöne Grüße an den Mutanten
    Jörg
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Val Muestair, Santa Maria, Doess Radond, Val Mora, Valle del

  • artie_1970, 06.08.2017, 12:23 Uhr
    Servus zusammen,

    im QD-Tourenplaner existiert eine Verbindung vom Santa Maria im Val Muestair nach Bormio im Valtellina ueber den Passo di Fraele. Sie wird erst sichtbar, wenn man bei "Admissible roads" auf "Mostly deep gravel" schaltet. Der Abschnitt zwischen Valle del Gallo und dem Pass erscheint schon ab "Mostly not asphaltic, good ridable". Die Kommentare zum Passo di Fraele hier im Forum habe ich gelesen. Daraus folgere ich, dass ich mit dem Reiserenner, 5 kg Gepaeck und 37er-Reifen ab Pass hinunter bis Bormio kommen sollte.

    Aber was ist mit dem Teil auf der Seite des Val Muestair? Hoch bis Doess Radond ist anscheinend (Youtube, man weiss leider nie, wo genau das aufgenommen wurde) eine ordentliche Forststrasse. Wie sieht die Abfahrt von Doess Radond zur Staatsgrenze (Passo di Val Mora) aus? Geht das mit einem quasi-Trekkingrad? Schottertolerant bin ich, Breithorn, Grubengletscher, Maerjelensee, Rionda und Col des Gentianes schrecken mich nicht.

    Besten Dank fuer etwaige Hinweise!

    Axel
  • Cinelli09, 06.08.2017, 16:04 Uhr
    Hallo Axel,

    ich bin das mal vor ein paar Jahren (also u.a. die Strecke St. Maria/Val Mora/Livigno) im Rahmen des Schweizer Nationalparkmarathons mit dem MTB (kein Fully,Hardtail mit Federgabel) gefahren und habe die ganze Geschichte schon eher als reines MTB-Terrain in Erinnerung.Ob Du Dir da mit Deinem Randonnee- artigen Rad einen Gefallen tust bezweifle ich eher.Aber es könnte bei hoher Toleranzschwelle und "Schiebebereitschaft" -dort " das Bike stoßen" genannt-schon gehen.

    Validere Auskünfte kann logischerweise nur einer geben,der das mal mit einer Art Trecking Reise Rad gefahren ist.

    Servus G.

    (P.S. Vieleicht solltest Du das mal im Reiseradlerforum posten,bin mir fast sicher,daß dort Auskünfte kommen)
  • Uwe, 08.08.2017, 15:01 Uhr
    Hallo Axel!
    Der Track stammt von mir.
    Wir sind im Sommer 2014 mit gemieteten Fullys dort hin und her gefahren. Bericht: http://www.quaeldich.de/touren/traurige-ritter-der-fremden-art/
    Vom Val Mustair bis Alp Mora, also schon jenseits von Doess Radont, würde ich als Rennrad-Abenteuer mit Untersetzung und mit dem Risiko eines Materialschadens eventuell sogar noch in Angriff nehmen. Ist aber mit dem Renner definitiv grobe Spinnerei, mit dem Tourer naja und mit eventuell auch Schiebepassagen verbunden. Ab der Alp Mora mit dem Renner ein Fall für fleißige Fußgänger mit Treckingschuhen und streckenweise getragenem Rad, Mir als MTB-Graupe war die Strecke fahrend zu heikel und bin dort teilweise marschiert mit dem Fully als Handkarre.
    Fazit: supertolle Landschaft, aber eigentlich nur für MTB-Fahrer mit etwas Übung komplett fahrbar. Da ich deine Fahrtauglichkeit nicht einschätzen kann und nur deine "digitalen Spuren" kenne, würde ich dich bedingt als potientiellen "Befahrer" der Strecke ansehen. Du darfst aber wirklich nicht zimperlich sein und solltest es nur bei ordentlichem Wetter versuchen. Und bitte nachher nicht mit mir böse sein ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • artie_1970, 08.08.2017, 23:35 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    dich als Urheber habe ich mir schon zusammengereimt und eine Antwort erhofft. Danke!

    Mittlerweile habe ich diesen Film gefunden. Der geht von der Alpe di Gallo runter (uninteressant), kommt aber dann ab oberem See auf euren Rueckweg. Kurz vor Santa Maria nimmt er noch ein paar Trail-Abstecher, aber da gibt es offenbar immer die breite Schotterstrasse als Alternative. Von deinen Bildern her schreckt mich das weniger ab als vom Film. Insgesamt habe ich den Eindruck: Machbar, aber eventuell etwas beschwerlich. Untersetzung 24/34 ist an Bord.

    Vermutlich kommen wir von Zernez ueber den Ofenpass und koennen dann je nach Wetter den Umbrail oder das Abenteuer waehlen, Etappenziel Bormio. Mal schauen, die Planung haengt noch von der bislang nicht festgezurrten Weiterfahrt gen Sueden ab, eventuell wird es auch ganz einfach der Bernina.

    Nochmal danke fuer deine hlifreichen Kommentare samt verlinktem Bericht, du klingst da in der Tat etwas deprimiert, waehrend ich nach meinen letzten (recht erfolgreichen) Wallis-Abenteuern wild darauf bin, die Grenzen meines Universalpferdchens auszuloten. Die MTB-ler am Turtmanngletscher zu ueberholen, die mir unten noch Vortraege gehalten haben, dass das mit meiner Ausruestung keine gute Idee sei, war jedenfalls Garant fuer gute Laune.

    Tschoe!

    Axel


  • Uwe, 09.08.2017, 16:23 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Ich schreibe ja gerne schon mal etwas überzeichnet, da ich mich selbst nicht immer für voll nehme. Daher auch der "Depri-Ton". An sich war das schon eine tolle Tour in toller Landschaft, aber dass ich kein MTB-Freund bin und es auch nicht werde, ist auch klar. Bin auch kein Schotterfreund, habe aber trotzdem oft schon Bock auf Abwege gehabt und sogar schon mal mit dem Gedanken gespielt, einen Crosser zu kaufen.
    Also von der Alp Mora geht es noch ein Stück zu fahren, dann kommt ein längeres Stück, welches sehr Abhängig von deinen Fähigkeiten und deiner Ausrüstung ist. Aber zu Fuß (Schuhwerk!) mit Handfahrzeug geht das bestimmt. Danach ist es ja fast flach, sowohl bis zu den Seen als auch bis zu den Torri. Am Lago di Cancano ist die Südseite mit dem finsteren Tunnel eigentlich nicht vorgesehen, geht aber auch. Wenn ich mich recht erinnere, hat der Tunnel eine Umfahrung, die offiziell vorgesehen ist. Im Tunnel geht ohne Licht gar nichts!
    Umbrail ist eine gute Alternative, aber bei ganz schlechtem Wetter auch ungemütlich. Ist ja auch über 2500 m hoch. Wir sind im Rahmen unseres Stelvio triplo bei furchtbarem Wetter drüber, weshalb ich auch weiß, dass es da nicht immer schön sein muss ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • artie_1970, 17.08.2017, 10:25 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    mit einem Crosser hatte ich auch geliebaeugelt, aber Rennen fahre ich keine, und ich moechte auch nicht bei jeder Allgaeurampe das Rad schultern. Ein Randonneur (bzw. eher "British Touring Bike") war fuer mich die Loesung, siehe ausfuehrlichen Schweiz-Bericht im Forum.

    Schuhwerk ist kein Problem, ich fahre aus Gruenden der Gepaeckminimierung im Urlaub seit Jahren keine Klickpedale mehr und habe mittlerweile festgestellt, dass ich auch abseits des Urlaubs damit keine Einschraenkungen habe. Stirnlampe ist ebenfalls dabei.

    Danke noch fuer den Hinweis auf die Hoehe des Umbrail, dadurch, dass er "nur" der kleine Bruder des Stelvio ist, verdraenge ich gern, wie hoch das Ding ist. Die Hoehe (besser: der Schnee) koennte vermutlich auch im Val Mora Ende September ein Problem werden, oder? Da wird vermutlich nicht wie auf Asphalt geraeumt ...

    Tschoe!

    Axel
  • artie_1970, 19.08.2017, 11:28 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    nachdem du jetzt zweimal mahnend aufs MTB verwiesen hast, habe ich mir erneut den in meiner Antwort an Uwe verlinkten Film angesehen. Meine Begleitung (Asphalt und Leichtschotter) erklaerte mich fuer verrueckt, und beim zweiten Anschauen erschienen mir die Singletrack-Passage in der Tat etwas wild. Muss ich nochmal "en bissken simmelieren" (wie der Rheinlaender sagt), wieviel "stossen" (wie der Schweizer sagt) ich in Kauf nehmen will.

    Wobei ich die Rufe zur Ordnung gerne an den verunfallten Einarmfahrer zurueckgebe ...

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 19.08.2017, 12:34 Uhr auf artie_1970
    Axel,die Rheinländer sind doch gerichts- und amtsbekannte Frohnaturen,die schaffen diese Passage schon ;-)

    Im Ernst : zu den Torri die Fraele könntest Du bei entsprechender Leidensfähigkeit durchkommen - vorausgesetzt Du hast spätestens bei der Alp Mora das Rad noch nicht zersägt vor lauter Frust.Was nie nicht mit Deinem Rad ginge wäre die Abfahrt vom Passo Alpisella zum Lago di Livigno.....

    Gruß aus der Tschüss-freien Zone

    Günter
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Jaufenpass Westseite Parallelstraße

  • MunichCycler, 11.08.2017, 08:48 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich habe im Tourenplaner eine Parallelstrecke zur Westseite des Jaufenpasses gesehen. Die Straße führt zwischen Bach und Kolber abseits der SS44, wäre also gerade an einem Schönwetter-Wochenende eine interessante verkehrsarme Alternative. Hat jemand Erfahrungen, ob dieser Abschnitt durchgehend asphaltiert und empfehlenwert ist? Danke schon mal!
    Gruß aus München, Sascha
  • didimuc, 11.08.2017, 17:18 Uhr
    Hi Sascha,
    schaut interessant aus und läßt sich auch bei gpsies mit Einstellung "Rennrad" routen. ca. 700Hm auf 9km von St. Leonhard Zentrum bis Einmündung SS44. Habe es aber selbst noch nicht probiert.
    Didi
  • Cinelli09, 16.08.2017, 08:34 Uhr auf didimuc
    ...also das wäre ja eine Überraschung wenns da was fahrbares gäbe.Habe noch nie von sowas gehört,und das macht mich stutzig ob nicht nur fake news
  • Uwe, 16.08.2017, 15:29 Uhr auf Cinelli09
    Da ist im Tourenplaner ein Weg, den Gigi eingesandt hat. Ich habe den Weg auch schon mal in der Theorie in Augenschein genommen für den Fall, dass mein Rad mal auf den Jaufen schnaufen möchte. Laut Hottrails-Map ist er nicht unbedingt durchgehend asphaltiert und in GoogleEarth auf den Satellitenbildern nicht sauber erkennbar, da der fragwürdige Abschnitt im Wald verläuft. Es würde sich aber meines Erachtens nur um ein relativ kurzes Stück handeln, welches ich für fragwürdig halte.
    Kann man also nur vor Ort oder beim Erzeuger erfahren, der aber nicht ständig bei QD online ist. Es gibt an anderen Stellen im Tourenplaner auch Strecken von Gigi, die ein Feedback als Schotterwege haben, man kann aber nicht nachsehen, wer das Feedback erstellt hat, sondern nur von wem der Track an sich kommt. Daher kann ich auch nichts zu Gigis Feedback-Zuverlässigkeit sagen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 16.08.2017, 16:02 Uhr auf Uwe
    "Gefühlsmäßig" handelt es sich um diesen MTB-Track

    https://www.sentres.com/de/mountainbike/ueber-doerfer-und-weiler-hoch-ueber-st-leonhard

    (Uwe,"gefühlsmäßig" solltest Du doch schon in Pfunds weilen,odrr)
  • Uwe, 16.08.2017, 21:22 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Gefühlt sind es noch 2 ewige Tage, die ich meinem Broterwerb nachgehen muss und an denen ich auch noch einen Berg von Gerödel abarbeiten muss (Könnte der ÖGS fast noch Konkurrenz machen) und dann sollte es am Samstag endlich gen Pfunds gehen.
    Viele Grüße, Uwe
    Ja, das ist wohl der besagte Weg, aber auch auf der MTB-Seite fehlt eine Info über die Wegbeschaffenheit.
  • Cinelli09, 17.08.2017, 13:43 Uhr auf Uwe
    Man könnte aus dem Text "kein Schotter,kein Trail" schließen,daß die Strecke asphaltiert ist...

    Pfundser,fahrt die Zugbrücken hoch,die Soester fallen ein ;-)

    Schöne Zeit in Pfunds.Hoffentlich ist jetzt dann da Summa noch nicht umma

    Günter
  • Uwe, 17.08.2017, 19:02 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Danke.
    Die Wettermeldungen sind nicht ganz schlecht. Nicht mehr so warm und auch nicht immer Regen.
    Dir dann noch gute Besserung und eine baldige Wiedereingliederung. Deine ersten Versuche habe ich unten schon gelesen. Irgendwie unverbesserlich...
    Viele Grüße, Uwe
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La Palma mit dem Rennrad im Oktober

  • Doris, 02.08.2017, 12:29 Uhr
    Hallo!
    Ich plane zum ersten Mal einen Rennrad-Urlaub auf den Kanarischen Inseln, La Palma gefällt mir von der Vielseitigkeit her am besten und ich liebe Bergstraßen. Hat jemand von euch Erfahrungen? Als "Stützpunkt" wurde mir Los Llanos empfohlen und es soll dort auch einen Rennradverleih geben, ich möchte mein eigenes nicht mitnehmen und evtl auch mal die eine oder andere MTB-Tour machen.
    Ich bin für jeden Tip sehr dankbar!
    Liebe Grüße,
    Doris
  • AP, 02.08.2017, 15:32 Uhr
    Hallo,

    ich will dir ja nicht in die Reisepläne reinreden, aber La Palma würde ich es nicht als übermäßig vielseitig ansehen. Wenn es den Roque nicht gäbe, wäre die Insel radfahrtechnisch nicht anders als La Gomera. Die Insel mit den meisten Facetten ist Teneriffa, und als bergstraßenliebender Kanareneinsteiger bist du vielleicht auf Gran Canaria besser aufgehoben

    Gruß
  • Doris, 02.08.2017, 16:05 Uhr auf AP
    Hallo! Danke für deine Argumente, und ja - rein bezogen aufs Radfahren und Trainingsfahrten gebe ich dir sicher recht, deswegen sind die großen Inseln wohl viel beliebter. Auf den Bildern, die ich gegooglet habe erscheint mir aber La Palma viel grüner, ruhiger, weniger touristisch und landschaftlich einfach schöner. Das hat wohl den Ausschlag gegeben. Auch El Hierro gefällt mir sehr gut, wurde mir aber nur für MTB-Touren empfohlen. Die Entscheidung ist tatsächlich schwer, gerade deswegen habe ich mich hierher gewandt. Ich werde noch nachdenken....
    Lieben Gruß,
    Doris
  • socrates, 07.08.2017, 18:53 Uhr
    Hallo Doris,
    ich war auf allen Kanaren zum wandern und auf Teneriffa, Gran Canaria und La Palma zum Rennradfahren. Wenn du nach La Palma willst, gibt es einen deutschen Vermieter in Puerto Naos (dort habe ich gewohnt), der auch Touren nach El Pinar und zum Roque anbietet. Rennrad würde ich dir empfehlen von zu Hause mitzubringen. Generell solltest du sehr Bergfest sein, wenn du dort Rennrad fahren möchtest.

    Teneriffa kann ich den Norden sehr empfehlen (wenn du mit 120km und 3000hm zurecht kommst), Süden ist eintönig. Gran Canaria kannst du auch jede Menge Touren machen, auch ggf. etwas flacher. Auf beiden Inseln kannst du ein Rad mieten.

    Viele Grüße
    Thomas
  • Doris, 08.08.2017, 16:09 Uhr auf socrates
    Danke, Thomas für deine hilfreiche Nachricht! Ich fahre fast ausschließlich Berg- und Paßstraßen, die Ebene mag ich gar nicht, so gesehen bin ich sicher richtig! Hinsichtlich Radtransport müsste ich mir also Gedanken machen, ich besitze nämlich keinen geeigneten Koffer und habe ein wenig Sorge um mein Rad...... Es wird sich ein Lösung finden! :)
    Lieben Gruß,
    Doris
  • Ulli, 10.08.2017, 15:45 Uhr
    Hallo Doris,

    schon ein paar Jahre her das ich das letze mal dort war. In Los Llanos gib es den Verleih Bike`n fun. Die hatten auch mal Rennräder sind aber soweit ich weiß wieder zu nur MTB zurückgekehrt. Die Rennradler wären immer so komisch gewesen.
    Von Los Llanos hast du mit dem Rennrad nicht so viele Möglichkeiten, Richtung Norden Tijarafe mit einem geilen Anstieg zum Mirador El Time und weiter Richtung Roque. Nach Süden Richtung Los Canarios. Für die Inselüberquerung nach Santa Cruz müsstest du durch den Tunnel, der für Radler gesperrt ist. Also insgesamt nicht so abwechslungsreich. Von der Natur her ist La Palma für mich die schönste Insel. Fahre dann aber lieber MTB da man damit mehr Möglichkeiten hat.
    War diese Jahr auf Lanzarote und bin immer noch begeistert. Super Straßen, nicht so grün wie La Palma aber auch nicht so kahl wie Fuerteventura. Wenn du an der Küste wohnst musst du immer ca 300 hm auf die Insel auffahren und findest dann wunderschöne Strecken.
    Da werde ich nächstes Jahr noch mal hinfahren.
    Gruß Ulli
  • Doris, 11.08.2017, 13:53 Uhr auf Ulli
    Danke Ulli! Ich denke, ich werde mich für La Palma entscheiden, mich aber nicht aufs Rennrad festlegen sondern auch mal eine MTB leihen und auch die eine oder andere Wanderung kann dabei sein! Ich muss diese Insel einfach kennenlernen. Bin schon gespannt!
    Lieben Gruß,
    Doris
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Tour zum Gardasee 2.0

  • th63452, 17.07.2017, 09:53 Uhr
    Guten Morgen,

    nächstes Jahr möchte ich nochmal nach Brenzone an den Gardasee, allerdings habe ich nur 2 Tage Zeit. D.h. ich muss mir eine Strecke suchen, die ich mit einmal übernachten bewältigen kann.

    Habt ihr Ideen, von wo aus man starten kann ? Ich bin schon von Garmisch, über Imst, Meran, Mezzolombardo und Andalosattel gefahren, würde mir daher eher eine anderen Route vorstellen.

    Ich stelle mir vor, so ca. 100 Km/Tag.

    Habt ihr eine Idee ?

    Gruß,

    Thomas
  • nisp, 17.07.2017, 10:16 Uhr
    Tag,
    wenn Du insgesamt nur 200 km zurücklegen willst, kommen fast nur Startorte südlich des Alpenhauptkamms in Frage. Empfehlenswert wäre sonst der Start in Imst, um dort über das Timmelsjoch zu fahren. Wenn Du dann über Bozen fährst, haben die 80km bis Rovereto immer ein leichtes Gefälle, meist aber auch viel Gegenwind. Schöner aber anstrengender ist die Fahrt durch das westlich gelegene Val di Non.
    Möglich wäre auch der Start am Reschenpass, um dann über das Stiflser Joch, Gavia und Tonale zu fahren, aber dabei würdest Du knapp 6k heroische Höhenmeter hinter Dich bringen. Das geht auch deutlich leichter, wenn Du über Meran fährst. Dann kommen gerade mal 1k Höhenmeter zusammen, aber deswegen fährt man ja nicht durch die Alpen zum Gardasee.
    Mach es doch an einem Stück - denn wenn Du den ganzen Tag Zeit hast, sind 100 km nicht viel. Z.B. hier: . Du musst ja nicht in München starten.
  • th63452, 17.07.2017, 10:18 Uhr
  • th63452, 17.07.2017, 10:25 Uhr auf th63452
    Hallo,

    klar, ich könnte ggf. auch alles an einem Tag bewältigen, da bin ich mir noch nicht sicher. Ist ja noch lange hin und ich will erst mal einfach nur ein paar Ideen sammeln.

    Das Stilfser Joch würde mich schon sehr reizen. Bei meiner letzten Tour musste ich aus Zeit- und Wettergründen darauf verzichten. Wäre diesmal vielleicht eine Möglichkeit.

    Eine Plauschtour solte es jedenfalls nicht werden ;))

    Danke für die schnelle Rückmeldung und deine Vorschläge.

    Gruß,

    Thomas



  • kingoflechhausen, 24.07.2017, 20:37 Uhr auf th63452
    Hi, spar Dir doch einfach den Brenner und fahr von Sterzing los, dann sind schöne Pässe bei überschaubaren Tagesdistanzen drin. Zum Beispiel Tag 1: Sterzing - Penserjoch - Bozen - Mendelpass - Cles (115km, 2700hm); Tag 2: Cles - Passo Campo Carlo Magno - Madonna di Campiglio - Passo Daone - Passo Durone - Passo di Balino - Gardasee (110km, 2700); Oder am zweiten Tag von Cles über Mezzolombardo nach Trento und von da über den Monte Bondone (110km, 2000hm).

    Egal was, auf jeden Fall Viel Spaß!
  • th63452, 25.07.2017, 07:02 Uhr auf kingoflechhausen
    Guten Morgen,

    die Strecke von deinem zweiten Vorschlag über Mezzolombardo kenne ich. Deswegen wäre die erste Variante vielleicht reizvoller.

    Danke für diese Hinweise. Ich meke immer wieder, dass die tollsten Infos aus dem Internet sicher interessant sind, aber wenn man jemand fragt, der sich auskennt, z.B. hier bei quäldich, ist das meiner Meinung nach deutlich hilfreicher !

    Gruß

  • th63452, 28.07.2017, 10:48 Uhr auf kingoflechhausen
    Guten Morgen,

    ich habe mir überlegt, ob es eine Möglichkeit gibt, das Stilfser Joch auf dieser Tour einzubauen. Wahrscheinlich gleich am ersten Tag und dann weiter, Richtung Bozen und von dort runter zum Gardasee !?

    Macht das Sinn ?

    Bei meiner letzten Tour zum Gardasee (2015) haben schlechtes Wetter und Zeit das Stilfser joch leider verhindert.

    Gruß
  • Uwe, 28.07.2017, 14:26 Uhr auf th63452
    Hallo Thomas!
    Stilfser von Prad und anschließend über Gavia und Tonale usw. usw.
    Wenn du bisher nie am Stilfser warst, ist die Prader Seite ein Muss. Das geht am besten morgens oder am frühen Vormittag, sonst hast du die Mopedpest am Hals. Wenn du schon mal dort warst, wäre der Umbrail eine sehr schöne Alternative.
    Gavia ab Bormio ist auch recht nett, wenn auch die Seite ab Ponte di Legno die schönere Seite ist. Tonale usw. hatte ich bisher nicht.
    Was aber jetzt als Startort für das ganze Unternehmen sinnvoll ist, hängt davon ab, wie viel Zeit du für den Rest einplanen musst. Ab Landeck / Tirol hättest du schon einen recht langen Anroller über Inntal - Norbertshöhe - Reschen (nur noch eine lange Abfahrt) bis Prad.
    Viele Grüße, Uwe
  • th63452, 28.07.2017, 15:06 Uhr auf Uwe
    Hallo, Uwe,

    schöne Varianten. Vielen Dank dafür.

    Ich habe insgeamt halt nur 2 Tage, die ich so interessant wie möglich nutzen möchte. Ich habe mir z.B. auch ein paar Touren von Meran oder Bozen aus angeschaut, finde die aber, ehrlich gesagt, nicht sehr anspruchsvoll und eher langweilig !

    Weil ich das Stilfser Joch bei meiner damaligen Tour auslassen musste, wollte ich es halt diesmal integrieren. Am liebsten natürlich von Osten, aber das erscheint mir dann doch ein rechter Umweg, oder ?

    Gruß,

    Thomas
  • Uwe, 28.07.2017, 19:24 Uhr auf th63452
    Hallo Thomas!
    Es ist eben auch die Frage, wie flexibel du mit deinem Startort bist und mit welchem Verkehrsmittel du da hin kommen willst / kannst. Nach Landeck könntest du bestimmt vernünftig mit der Bahn kommen, hättest aber dann einen recht langen Anroller bis zum Stelvio. Alternativ mit Bahn und Konsorten über Meran und Mals (Vinschgerbahn) ist auch ein umständliches Unterfangen, wärst aber von Mals aus in wenigen Minuten mit dem Rad in Prad und somit am Stelvio-Ost. Stelvio ist aber auch nur bei schönem Wetter schön, sonst eher brutal und nichts für Weicheier. Da kannst du jede Sorte Wetter haben, auch solches, welches du vielleicht lieber nur vom Sofa aus erlebst.
    Am Gavia hatte ich bisher immer das große Glück, dass es nicht zu warm war, da mich der Starkregen abkühlte ;-) Muss man nicht haben, denn der Pass ist auch deutlich über 2600 m hoch.
    Viele Grüße, Uwe
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Alpenüberquerung

  • owlflori, 29.06.2017, 15:40 Uhr
    Hallo ich bin Flori, bin 22 Jahre, aus Ostwestfalen-Lippe und habe seit Februar 2017 ein Rennrad und möchte Anfang September die Alpen überqueren. Als Route habe ich mir überlegt vom Bodensee aus nach Bludenz zu fahren, dann über den Arlberg nach Imst und durchs Ötztal und übers Timmelsjpch nach Meran. Das Ziel sollte aber in Verona liegen, da ich noch vorhabe je nach Kondition, Zeit, (Lust und Laune) noch bis Vendig oder San Marino weiter zufahren.
    Habe mit für die Tour 2 Wochen Zeit genommen. Ist das für jemanden, der bislang in den letzten Jahren eigentlich nur 1mal pro Woche Dressurreiten gemacht hat und ca. 600meter zum Bahnhof gesprintet ist, realistisch schaffbar, oder doch eher zu viel des Guten? Mein Rad ist ein Cube Litening mit vorne 50/34 und hinten 11-28 (Ultegra DI2 6870). Kann ich bei dem Rad auch eine 11-30 Kassette verbauen? Ich versuche wo immer es geht eine möglichst hohe Trittfrequenz (70 bis 95er) aufrecht zu halten.
  • Uwe, 29.06.2017, 17:16 Uhr
    Hallo Flori!
    Bodensee - Bludenz ist flach und auf den Hauptstraßen verkehrsbelastet. KAnnst abe bis bei Feldkirch dich auch am Rhein orientieren und irgendwelche Wegeleins fahren. Ob die Radwege auf dem Rheindamm asphaltiert sind, kann ich nicht sagen. Durch Feldkirch musst du jedenfalls auf Straßen fahren und den Verkehr ertragen.
    Arlberg ist gesperrt für Radler. Unschön wäre er auch ohnehin. Besser Silvretta nehmen. Solvretta ist etwas höher und weiter, aber abgesehen von der Motorradpest sehr schön, besonders von der Vorarlberger Seite. Auf dem Weg von Bludenz bis Partenen kannst du überwiegend auf einem asphaltierten Radweg ohne Verkehrsterror fahren.
    Von kurz vor Landeck bis ins Ötztal hat es wieder Verkehr. Landeck - Imst über Hauptstraße ist vermutlich etwas nervig (kenne ich nur als Autofahrer), weiter bis Ötztal / Roppen kenne ich nicht auf der Hauptstraße. Von der Autobahnanschlussstelle Imst kann man auch über Arzl Richtung Pitztal fahren (steil bergauf), in Arzl links wieder steil runter und Richtung Waldele / Roppen usw. zum Ötztal oder auch über die Sautenser Höhe (kurzes Stück feste Naturstraße, fast kein Verlkehr) nach Oetz. Ötztal rauf habe ich nur Autoerinnerungen weil meine Radfahrt schon über 30 Jahre her ist.
    Timmelsjoch ist ein dicker Brocken, hat aber nach Meran runter eine riesige Abfahrt, wo ich es in 1986 erlebt habe, dass es oben geschneit hat und unten in Meran Bullenhitze war.
    Über deine Kondition kann hier niemand etwas sagen außer dir ;-) Es sollte dir aber bewusst sein, dass es an einem Pass etwas anders zugeht als im Flachland oder am Hermannsdenkmal, wo du bald schon oben bist. Wenn du am Pass einen Tritt aussetzt, bleibst du stehen und fällst um. Du solltest also durchaus in der Lage sein, stundenlang Druck zu halten, ohne zu platzen. Ein kurzer Sprintversuch kann dich schon vom Sockel holen. Da ich vermute, dass du bisher nie einen Pass gefahren bist, noch denn Tipp, dass du einen langen Anstieg von Beginn an nur mit gefühlten 85 % Leistung angehen solltest, damit du auch oben ankommst. Falls du einen Höhenmesser hast, präge dir die Eckdaten des Passes ein und teil dir die Kraft ein. Sonst wird das nichts...
    Viel Erfolg und viele Grüße aus Soest / Westfalen, Uwe
  • owlflori, 29.06.2017, 19:36 Uhr
    Die S16 über den Arlberg kann man natürlich nicht fahren, das wird wohl etwas autobahnähnliches sein. Aber die kleine Straße, die die S16 begleitet und durch die Orte wie St. Anton am Arlberg oder St. Leonhard führt sieht laut Google Maps jedenfalls tauglich aus.

    Das mit dem Tritt aussetzen und umkippen "durfte" ich letzten Dienstag bereits bei den Externsteinen merken. Da bin ich die etwa 10km von Detmold zu den Externsteinen gefahren. Jep einen Höhenmesser habe ich. das Teil heißt Garmin Edge 1000. :)
  • Uwe, 29.06.2017, 23:19 Uhr auf owlflori
    Hallo Flori!
    Nein, den Arlberg darfst du dieses Jahr nicht fahren. Der ist zwischen Langen am Arlberg und St.Anton für Radler gesperrt. Das ist dieses Jahr so und da beißt die Maus keinen Faden ab. Da ist Großbaustelle und außerdem sind die Ösis kassierfreudig, wenn du es versuchst. Da gibt es zwar um die Tunnelgalerie Langen bis Stuben eine Alternativstrecke über einen asphaltierten Feldweg, den du aber von Langen aus schon nur auf der im Moment gesperrten Straße erreichen könntest. Dann wäre aber trotzdem in Stuben Schluss. Du jannst auch nicht alternativ durch den Bregenzerwald und über Hochtannberg und Flexen zur Alp Rauz und dann weiter zum Arberg, weil er einfach für Radler gesperrt ist. Da brauchst du auch nicht bei Google irgendwelche Feldwege zu suchen.
    Normalerweise ist der Arlberg ja von Langen bis St. Anton für Radler auf der Bundesstraße zu befahren, außer dass man die Tunnelgalerie umfahren muss, aber wegen der Baustelle ist es eben so. Wenn du von der S 16 schreibst, dann ist das eine andere Straße, nämlich die Schnellstraße / Autobahn, die durch den Arlbergtunnel führt und selbstverständlich nicht zulässig für Radler ist.
    In den letzten JAhren war der Arlberg schon mehrere Male länger für Radler gesperrt, weil der große Tunnel renoviert wurde und sämtlicher Schwerverkehr über den Pass musste. Jetzt machen sie die Scheitelstrecke neu und die Radler sind wieder außen vor.
    Ich vermute mal, dass du die Örtlichkeiten selbst gar nicht kennst, sonst würdest du schon freiwillig einen Bogen um den Arlberg machen.
    Silvretta ist um Welten schöner und besser und auch nicht schwer. Ich habe vor etlichen Jahren einen 8-jährigen mit einem 20er Kinderfahrrad mit Dreigangschaltung dort gesehen, nämlich meinen ältesten Sohn. Der ist da mit einem breiten Grinsen auf den Zähnen rauf geeiert und nachher wieder runter.
    Ein Höhenmesser / GPS ersetzt nicht die eigene Treterei, aber er erleichtert die Einteilung der Kräfte. Du musst auch nicht immer auf die gefahrene Geschwindigkeit sehen, sondern an großen Pässen macht es mehr Sinn, wenn man sich an seiner persönlichen Steigerate orientiert und versucht, einigermaßen gleichmäßig zu steigen. Also das sind die Höhenmeter / Stunde, die du in der Lage bist, stundenlang zu fahren ohne zu platzen. Diesen Wert bekommst du an den kurzen Anstiegen in NRW kaum heraus, da man ja schon mit zu viel Schwung in einen Hügel wuppt und bald oben ist. Und wenn man auch mal längere Anstiege fährt wie zum Beispiel auf den Kahlen Asten ab Hallenberg, dann ist es zu flach.
    Konditionsmäßig wird die die Reitere und der kurze Bahnsprint nicht viel nützen. Im Gebirge hilft es, wenn du einigermaßen Grundlagenausdauer und Kraftausdauer mitbringst. GA holst du zuhause mit längeren Fahrten ohne nennenswerte Sprints, aber gerne auch hügelig und KA kannst du bedingt holen, wenn du möglichst im harten Gegenwind unterwegs bist oder eben lange Berge fährst, an denen es aber in NRW gebricht.
    Meine liebste Antwort auf die Frage, ob man eine große Passauffahrt schaffen kann, ist: Pässe fährt man auch im Kopf. Dein Kopf muss es wollen und die Beine müssen treten.
    Wie schnell du deine ersten Pässe fährst, geht niemand etwas an und es ist auch egal.
    Deine obige Frage zum 30er Ritzel kann ich dir nicht zuverlässig beantworten. Meines Wissens können alle Shimano-Schaltungen für 11-fach Antriebe bis 30 Zähne verarbeiten. Die 10-fach Gruppen konnten teilweise ein 30er nicht sicher verarbeiten und loiefen bei nicht ganz perfekter Kettenlänge und Schaltungseinstellung schon mal auf. Ich fahre ein 30er gelegentlich auch auf meiner 10-fach Shimano 105, obwohl es offiziell nicht geht.
    Viel Spaß beim Planen und Erfolg beim Fahren, Uwe
  • owlflori, 29.06.2017, 23:32 Uhr auf Uwe
    Hmm, ok von der Baustelle wusste ich nichts. Klingt so als wäre der Weg da unten rum wohl etwas ...schwierig. Alternative wäre für mich weiter oben lang, sprich an Sonthofen entlang zum Hahntennjoch und dann eben nach Imst. Ich starte in Immenstadt im Allgäu. http://www.quaeldich.de/paesse/hahntennjoch/
    Ist aber deutlich steiler.
  • artie_1970, 30.06.2017, 00:07 Uhr
    Servus Flori,

    willkommen im Forum und viel Spass beim Paesseradeln!

    Grundsaetzlich halte ich die Tour fuer machbar und einen schoenen Plan, kann aber noch ein paar Tipps geben:

    Vergiss den Arlberg, bzw. liess dir bitte erstmal die Kommentare hier auf der Passseite dazu durch. Momentan ist da allerhand gesperrt, so dass du wohl nicht durchkommst, auch nicht auf der kleineren Strasse. Uwe ist vom Fach, der weiss, was er schreibt ... Daher bin ich wie er ebenfalls sehr fuer die Silvretta, sowieso ein landschaftlicher Hoehepunkt im Vergleich zum sehr langweilen Arlberg.

    Jetzt kommen wir zu meinem Hauptpunkt: Mit Silvretta und Timmelsjoch sind Lindau-Verona auf etwa 500 km nur zwei Paesse, das halte ich fuer etwas langweilig fuer 14 Tage. Mir ist klar, dass ein Einsteiger die Strecke wohl kaum an 4 Tagen fahren wird, aber sich einen Pass auf 2 Tage zu strecken, finde ich tourendramaturgisch sehr unschoen, also 1 Pass pro Tag. Daher wuerde ich die Strecke landschaftlich deutlich aufpeppen/hoehenmetertechnisch verschaerfen. Meine Variante hat 620 km und 9 laengere Anstiege, potenzielle Etappenziele habe ich eingebaut:

    Lindau
    Furkajoch (mit "geschenktem" Faschinajoch)
    Bludenz
    Silvretta
    Landeck (Ruhetag)
    Pillerhoehe
    Oetz
    Timmeljoch
    Meran (Ruhetag)
    Salten
    Bozen
    Mendelpass
    Dinaro (Ruhetag, alternativ in Pinzolo)
    Passo Campo Carlo Magno
    Pinzolo (Ruhetag, alternativ in Dinaro)
    Passo Durone
    Riva
    Monte Baldo
    Verona

    Damit hast du auf 9 Etappen zu etwa 70 km jeden Tag einen Anstieg vor dir und 3 Ruhetage (bestens fuer die Erholung, touristische Aktivitaeten, und danach kommt die Form). Gerade bei Riesen wie der Silvretta, dem Timmelsjoch, dem Campo Carlo Magno und dem Monte Baldo kannst du als unerfahrener Jungspund kaum langsam genug fahren, wenn du nicht ueberzocken willst ("ich geb jetzt Gas, das muss doch ein Ende nehmen"). Vielmehr gilt: "Langsam radeln ist mein Rat fuer die Paesseheldentat." Alles Kopfsache. Lies mal in meinem Profil unter "Mein erster Pass" nach, wie es mir beim Einstieg ergangen ist ...

    Statt 11-30 empfehle ich 11-32, keine Ahnung, ob das Schaltwerk das hergibt. Das Timmelsjoch ist lang und zaeh, stell dir vor von Paderborn bis Soest geht es nur bergauf ... Wenn du muede wirst, koennen die Gaenge kaum klein genug sein. Eine Trittfrequenz von 95 ist mit 34/28 als kleinstem Gang bei 10 % Steigung fuer einen Einsteiger ein sehr frommer Wunsch, sei mal froh, wenn du 75 schaffst und stell dich eher auf 50 bis 55 ein. Und das ueber Stunden.

    Das mag jetzt einerseits ermunternd klingen, andererseits Angst einfloessend, ist aber kein Widerspruch: Der Landschaftsgenuss und damit der Spass haengen stark von den Hoehenmetern ab (mehr ist mehr). Allerdings sollte man dafuer mental geruestet und durch die Ausruestung unterstuetzt sein, deshalb meine mahnenden Worte.

    Der Umgangston mag hier manchmal rauh sein, aber die Tipps sind Gold wert (Mitschreiber erinnern sich sicherlich noch grinsend an die gemeinsame Weichklopfaktion von einer Alpentourenplanung bis in die Toskana und nach Korsika). Nutze das verteilte Wissen.

    Tschoe!

    Axel
  • Hase1, 30.06.2017, 07:23 Uhr
    Oooouuuhhh Uwe,
    Dein Satz " Sei dir bewusst, dass es auf einem Pass anders zugeht als im Flachland"
    müsste unbedingt auf das Quäldich-Triko gedruckt werden.
    Übrigens, wenn ich auf meiner Garagenauffahrt einen Tritt aussetze,
    falle ich auch um......
  • merida, 30.06.2017, 08:55 Uhr
    Ich geb hier auch mal meinen Senf dazu.
    Uwe hat schon sehr viel wichtiges gesagt, daher beschränke ich mich mal auf einige zusätzliche Tipps, die zumindest mir beim Pässe fahren helfen.
    Wichtig ist bei solchen Touren immer auch die Planung, hierbei würde ich mehr nach Höhenmetern als nach Distanzkilometern schauen, denn die Höhenmeter saugen dir wesentlich mehr Kräfte aus, als 5-10 Kilometer mehr oder weniger Flach.
    Zudem finde ich es hilfreich wenn man vorher sich das Höhenprofil des zu fahrenden Passes angeschaut hat. Das erleichtert die Einteilung der Kräfte enorm. Als schönes Beispiel kann man hier, das von dir zitierte Hahntennjoch nehmen. Die Einsitegsrampe der Lechtalerseite ist erstmal Bocksteil, dass es einen fast umhaut. Aber nicht sonderlich lang. Danach kommt dann ein relativ gemütlicher Teil der stellenweise fast ganz flach ist. Hier ist man versucht das Tempo anzuziehen, was man aber tunlichst lassen sollte, denn was man hier verpulvert fehlt evtl. im Schlussstück. Das ist nämlich nochmal richtig ordentlich steil und auch alles andere als kurz. Wenn man da vorher zu viele Kräfte verpulvert hat, kann das eine richtige Quälerei werden. (Das Hahntennjoch war mein erster Pass, und ich hab damals in meiner Unerfahrenheit genau diesen Fehler gemacht ;-))

    Ich finde einen Pulsmesser beim Pässe fahren sehr hilfreich, ich kenne mittlerweile meine Puls recht genau, und weiß daher ganz gut welchen Puls ich auch über 2-3 Stunden konstant fahren kann. Denn solange kann es dauern bis man einen Pass geschafft hat.
    Den Puls musst du aber selbst raus finden, das ist individuell verschieden.
    Der Höhenmesser hilft dahin gehend, dass man abschätzen kann, wie viele Höhenmeter es noch bis zum Pass sind, kann aber auch demotivierend sein, besonders wenn man schon abgekämpft ist. (Boah, immer noch 250 Höhenmeter) Ich hab beim Edge 1000 auch mal versucht nach Steigrate zu fahren, die Anzeige fand ich allerdings viel zu stark schwankend, als dass es irgendeinen Erkenntniswert liefern würde.
    Was die Trittfrequenz angeht, stell dich wie schon erwähnt eher auf was niedrigeres ein, kleiner als 70 wird es mit großer Wahrscheinlichkeit werden. Das kannst du bedingt auch in NRW üben, in dem du flachere Anstiege bewusst mit dickem Gang fährst. Aber das ersetzt natürlich nicht die ganzen sonstigen Eindrücke, wie das reine Gefühl von Steilheit. Letztlich ist das beste Training um Berge zu fahren, dass man Berge fährt.

    Was die Übersetzung angeht, gehe ich die meist so in einen Pass das ich nicht auf dem kleinsten Gang in den Berg fahren, sondern mir immer noch 1-2 Ritzel Luft lasse. So habe ich immer noch etwas Reserve, fast ich mal "durchatmen" will (Ist am Pass aber ziemlich relativ...) oder für Steilere Rampen.
  • Ernst8953, 30.06.2017, 10:17 Uhr auf Uwe
    Sowohl meine Tochter wie auch ich fahren problemlos 10-fach Shimano 105 mit 32-er Ritzel. Vorne dreifach.

    Gruss
    Ernst
  • Cinelli09, 30.06.2017, 12:04 Uhr
    Wenn die DI2 das kurze Schaltwerk hat,gehen definitiv nur 28 Zähne.Außer der Hinterbau inkl. spezifischer Ausrichtung des Schaltauges geben 30 her.Da hilft nur ausprobieren.
    Der mittellange Schaltwerkskäfig der DI2 würde bis 32 gehen.

    Aber ich schätze mal,der Verkäufer hat Dir für die norddeutsche Tiefebene das kurze Schaltwerk verkauft.Mit 34/28 wirds m.E. von Deinem Portfolio aus betrachtet seeehr eng,da müßtest Du Dir was einfallen lassen.

    Andererseits steckt man mit 22 Jahren ja viel weg und hat (noch) ungeahnte Reserven ;-)

    Gruß
  • Uwe, 30.06.2017, 16:28 Uhr auf owlflori
    Hallo Flori!
    Tut mir leid, wenn ich dich irgendwann noch mutlos mache. Betreffs der Strecke von Sonthofen über Hindelang und Oberjoch musst du dich auch noch mal genau informieren, denn mir wuselt da noch etwas im Hinterkopf herum, als sei dort auch eine Baustelle mit Sperrung am Werk. Aber aus meiner Sicht gibt es keine bessere Wahl als die Variante über die Silvretta. Da ist es nicht steil außer oben beim Vermuntstausee mal kurz um die 13 %. Und wenn du nicht an einem Samstag bei Superwetter über Mittag da rauf willst, sollte es auch mit den Mopeds gehen. Die Straße ist ja nicht schmal, so dass der Verkehr auch an dir vorbei kommt.
    Wenn du etwas ganz anders planen willst, wäre bei einer Version über die Schweiz der Albulapass oder auch der Splügen sehr zu empfehlen. Sind beide von deiner kommenden Seite her nicht besonders schwer und recht schön. Zu meiden ist aber bei allen Planungen die Strecke zwischen Thusis und Tiefencastel in Graubünden in beiden Richtungen, da sie längere unangenehme Tunnels hat, die man zu Teil durchfahren muss und nicht umgehen kann. Tunnels hast du zwar in Alpen immer mal wieder und solltest sowieso Licht mitnehmen, aber manche sind sogar lustig und gehören zu einer Tour wie das Salz in die Suppe.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 30.06.2017, 16:48 Uhr auf merida
    Hallo Daniel!
    Mein Thema mit der Steigerate habe ich ja nicht näher beschrieben, woher ich den Wert unterwegs ziehe. Ich weiß zwar, dass die Garmins so etwas anzeigen können, verzichte aber darauf, weil der angezeigte Wert zu stark schwankt und rechne es unterwegs immer im Kopf in 10 Minuten Abständen. Man hat ja die aktuelle Höhe normalerweise im Display, die Starthöhe des Anstiegst im Kopf und die Startzeit des Anstiegs auch. Ebenso sollte man die Zielhöhe im Kopf haben und sonst auch gerne noch ein paar Zahlen. Selbst, wenn man mit einem primitiven Steigungsanzeiger fährt, könnte man die aktuelle Steigerate einfach errechnen: Steigung in % mal Geschwindigkeit in km/h mal 10 gleich Höhenmeter pro Stunde.
    @ Flori: Pi mal Daumen: Tourenradler liegen bei Steigungsraten bis vielleicht 600 / 800 m pro Stunde (je nach Gewicht), Rennradler von meiner Sorte auch, viele deutlich darüber, besser trainierte Leute auch mal bei 1200 - 1400 m, durchgedopte Bergprofis (z.B. damals Marco Pantani) bei bis ca. 1800 m pro Stunde. Für dich gibt es keinen Zielwert, sondern zunächst einmal, dass du ein Gefühl für die Pässe entwickelst und eigene Erfahrungen sammelst.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 30.06.2017, 16:51 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Können wir uns überhaupt noch daran erinnern, welche Touren wir mit welchen Rahmenbedingungen mit 22 Jahren gemacht haben?
    Griesalp/Kanton Bern mit 28 % Steigung auf Naturstraße mit 42/26 und Riemchenpedalen. Und dann kam der Bus entgegen...
    Viele Grüße, Uwe
  • Ernst8953, 30.06.2017, 17:09 Uhr auf merida
    Bei der Trittfrequenz wird es kleiner als 70 mit grosser Wahrscheinlichkeit schon werden? Bei mir hört bei 70 der Spass definitiv auf. Dann ist meine Uebersetzung zu gross.

    Gruss
    Ernst
  • Uwe, 30.06.2017, 18:00 Uhr auf Ernst8953
    Hallo Ernst!
    Das ist "original" nicht so vorgesehen, da das Parallelogramm des Schaltwerks eigentlich zu kurz ist. Es geht da nicht um den Arm mit den Schaltröllchen, den es ja in verschiedenen Längen gibt. Du und deine Tochter habt beide das Glück, dass es in euren Rahmen gerade so passt und ich habe Glück, dass es in meinem Rahmen gerade so noch mit dem 30er geht. Die neueren Modelle sind etwas großzügiger konstruiert.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 30.06.2017, 21:46 Uhr auf Uwe
    Uwe,mit 22 Jahren hatte ich mit radfahren noch nichts am Hut,da war ich mitten im Studium,rauchte 15 Attika pro Tag ,das 1. Examem drohte am Horizont und die Paukerei ging so richtig los.Radfahren war erst mit 29/30,aber da in der Tat mit der damals üblichen Campa 42 zu maximal 26.Stilfser oder Auronzohütte mit 42/23 kein Problem,und alles im Sitzen.Mit Puma Schuhen mit Holzsohlen,auf die man die Platten für die Campa Plattformpedale nageln mußte.Und mit kratzigen Wolltrikots.Und der Ford Escort oder der Käfer waren auch dauernd hii,wenn sie einem vorher nicht unterm Arsch wegrosteten.....

    Wenn man es so sieht,hat der Threadersteller mit 22 Jahren,einem Cube Litening und 34/ 28 und der größtmöglichen Möglichkeit einer Materialschlacht ein Luxusproblem ;-)

    Nostalgische Grüße Günter
  • Uwe, 30.06.2017, 21:59 Uhr auf Cinelli09
    Mit 22 Jahren endete mein erstes Radleben und da Eheleben begann ;-) Die letzte Fahrt mit dem Rad war die besagte Tour zur Griesalp. 10 Jahre später begann mein zweites Radleben zusammen mit unserem damals 8-jährigen Sohn. Der erste Alpenpass war damals Faschinajoch von der Walsertaler Seite. Am Passkiosk lagen die Zeitungen aus mit Ulle als Toursieger auf der Titelseite und der Junior entdeckte, dass der Typ auf der Zeitung sein Trikot anhatte ;-)
    Damals war ich noch sportlich, jung und schön. Jetzt nur noch ... , ... und ...
    So ändern sich die Zeiten.
    Viele Grüße, Uwe
  • Flugrad, 01.07.2017, 03:57 Uhr auf owlflori
    Hallo Flori,
    zur Silvrettastraße gäbe es nach dem letzten Ort, Partenen, an der Nordrampe, noch eine schöne Alternative auf sehr ruhiger Straße mit weniger Höhenmetern: das Zeinisjoch. http://www.quaeldich.de/paesse/zeinisjoch/
    Das Oberjoch bei Sonthofen ist derzeit offen. Falls dort doch eine Sperrung ist (kommt immer mal wieder vor wegen Felssturz oder Bauarbeiten), kannst Du theoretisch auch über das Königssträßchen http://www.quaeldich.de/paesse/koenigsstraesschen/
    ausweichen: ebenfalls fast verkehrsfrei. Mußt Dich halt am besten vor Ort erkundigen.
    Am Arlberg gibt es - wie schon von Uwe geschrieben - nichts zu holen: keine Ausweichroute vor Ort und Vollsperrung für Räder.
    Was kleine Sträßchen anbelangt: Lade Dir am besten den quäldich-Tourenplaner auf den Computer. Dann kannst Du mögliche Routen zusammenklicken samt Profil.
    Gruß
    Ulrich
  • Uwe, 01.07.2017, 09:17 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich!
    Das Zeinisjoch habe ich insofern bewusst "verheimlicht", da Flori wohl bisher noch nie mit dem Rad in den Alpen unterwegs war und eventuell am Zeinisjoch den Mut verlieren könnte, da es ja nun kein Hügelchen ist, sondern im Kern schon recht dauersteil. Zeinis ist natürlich für den Liebhaber ruhiger Kleinststräßchen ein herrliches Kleinod und vielleicht fast noch schöner als direkt über Silvretta (ist Geschmacksache). Das Gesamtpanorama finde ich an der Silvretta monumentaler, da die Silvrettagruppe die am stärksten vergletscherte Gruppe der Alpen in dieser Höhenlage ist. Zeinis führt ja nicht durch die Sivretta, sondern durch den Verwall, der als Gebirge total anders strukturiert ist.
    Noch ein Satz zu QD-Tourenplaner. Er ist aus meiner Sicht das beste Tool zum Planen von Rennradtouren, ersetzt aber nicht einen Blick in eine gute Karte und die Recherche auf Satellitenbilder in GoogleEarth oder GoogleMapa (zumindest wenn es um den Zustand kleinster Wege geht). Leider gibt es im Tourenplaner immer wieder Wege, die in Sachen Wegoberfläche nicht gepflegt sind und leider komplett in den Dreck führen.
    ...Touren planen, eins meiner liebsten Themen, selbst wenn es nicht mal meine eigenen Touren sind...
    Viele Grüße heute mal aus dem Edertal, Uwe
  • Cinelli09, 01.07.2017, 17:12 Uhr auf Uwe
    Ich glaube,das ganze ist hier zu einem Selbstläufer unter und zwischen den hinlänglich bekannten und stets verdächtigen QD-Usern geworden,während der Ausgangsfragesteller wegen akuten Interessewegfalls in die Weiten des Netz-Alls entschwunden ist.......
  • AP, 01.07.2017, 17:47 Uhr auf Cinelli09
    Wahrscheinlich ist er mit dem Flieger nach Verona und sitzt jetzt mit dem Prosecco auf der Piazza vor dem Theater da....

    Ihr habt ihm ja auch alles vermiest von wegen Arlberg gesperrt und zu große Gänge. Junge Menschen muß man machen lassen....
  • Cinelli09, 01.07.2017, 19:51 Uhr auf AP
    Ja was denn,hätten wir ihn über den gesperrten Arlberg scheuchen sollen mit der Folge Festsetzung im Stänton Knast (in Gesellschaft anderer österreichischer Knastgrößen wie z.B. ihn hier http://diepresse.com/home/innenpolitik/5204304/Grasser-muss-nach-13-Jahren-vor-Gericht ) und zur Strafe 8 Stunden https://www.andreas-gabalier.at/ hören und zugucken.

    Das Leben schon mit 22 versaut?
  • Teetrinker, 01.07.2017, 23:14 Uhr auf merida
    Abhilfe zur stark schwankenden Steigrate: Nicht "VG" anzeigen lassen, sondern "VG30". Das ist die über die letzte halbe Minute gemittelte Steigrate, die wenig schwankt und die ich sehr hilfreich finde (besonders als Guide in der Gruppe).
    Gruß, Tilmann
  • owlflori, 01.07.2017, 23:38 Uhr auf AP
    Nö, nicht so direkt. Bin nur gerade unterwegs ohne Notebookzugang.
  • Flugrad, 02.07.2017, 00:26 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    das Zeinisjoch habe ich jetzt nicht so viel schlimmer gefunden als die Silvretta. Zumindest ist das schon mal eine Übung fürs Timmelsjoch (das für einen Neuling wirklich nicht zu verachten ist). Und das Furkajoch ist auch nicht anspruchsloser.
    Bei den Tourenplaner-Straßen hast Du sicherlich recht. Da steht man bisweilen richtig im Dreck, obwohl der werte Schöpfer des Tracks das Straßenstück als asphaltiert markiert hat. Im Vorarlberger Rheintal ist das aber nicht relevant, weil dort so ziemlich alles asphaltiert ist. Was anderes ist es allerdings, wenn man wirklich flott pedalieren will. Dann kann man auf den Kleinsträßchen dort bisweilen schon ziemlich verzweifeln ob der Hakenschlagerei.
    Gruß
    Ulrich
  • AP, 02.07.2017, 16:47 Uhr auf Cinelli09
    Sag mal, du kennst dich doch aus.

    Ich liste mal ein paar Symptome auf (bin gerade im Radurlaub und die Läden machen erst domani pomeriggio auf):

    - bei Schlägen oder hohen Geschwindigkeiten lautes schleifendes Geräusch im Tretlager (glaube ich)

    - ziemliche Vibrationen

    - Schaltwerk nicht mehr straff

    - Problem verstärkt sich beim Rückwärtstreten und verschwindet beim Vorwärtstreten

    Gruß
  • merida, 02.07.2017, 17:43 Uhr auf Teetrinker
    Hab ich schon gemacht, fand ich aber auch nicht so den Bringer
  • Uwe, 02.07.2017, 17:55 Uhr auf merida
    Hallo!
    Ich denke mal, dass ein 5 Minuten-Schnitt sinnvoll wäre. Da ist das Rauschen der Einzelmessungen weitestgehend kompensiert.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 02.07.2017, 18:20 Uhr auf AP
    Was hast Du für einen Innenlagertyp ? Nackel mal an der Kurbel ob da Spiel ist.
    Was ev. Tretlagerproblem mit "nicht straffem" Schaltwerk zu haben könnte,ist mir spontan auch nicht gegenwärtig

    Mach mal eine genaue Sichtprüfung des Schaltwerks,Ev, ist eine der Federn gebrochen.Ganz banal könnten auch die Schaltwerksröllchen abgenutzt sein,das führt zu Vibrationen und überträgt sich auf die Kette,
  • AP, 02.07.2017, 18:33 Uhr auf Cinelli09
    Ok, ich schau mir mal das Schaltwerk näher an..

    Gruß und danke, gehe jetzt einen Frust-Vino-Bianco saufen. Über meine Mißgeschicke in den vielen Radurlauben kann ich langsam ein Buch schreiben.

    AP's worst disaster or how I did not conquer the Alps by bike
  • Cinelli09, 02.07.2017, 19:11 Uhr auf AP
    Bist Du in Italia und wenn ja wo ? Ev. kann ich mit einem officina Tip weiterhelfen.Mich triffts letztens auch häufiger,zuletzt mit einer gebrochenen HR-Felge (5cm langer Riß in der Bremsflanke).Die Tour konnte mit größter Mühe zu Ende gefahren werden,aber am Ende Reifenkarkasse durch und deshalb 2 Schlauchplatzer.Der Tag war per saldo für die Tonne....
  • Uwe, 02.07.2017, 22:32 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Der Freilauf von deinem Hinterrad ist vermutlich total fratze.
    Klackern und Schlagen bei unregelmäßigem Straßenbelag und dadurch nicht ganz homogenem Tritt lassen auf Spiel im Freilauf schließen.
    Schleifendes Geräusch kann ebenso aus dem Freilauf bzw. der Lagerung des Hinterrrads kommen.
    Schaltwerk im Schiebebetrieb schlapp kann auch ein lahmer Freilauf sein.
    Also: Rad raus, Freilauf prüfen.
    Viel Erfolg und viele Grüße, Uwe (gestern im Kreis MR einen nassen A.... geholt)
  • Flugrad, 03.07.2017, 03:00 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    Folge einer hessischen Wasserstrahlbekämpfung Deiner NRW-Invasion? Erbarmen, die Soester kommen, Schnell die Wasserwerfer raus!
    Gruß
    Ulrich
  • owlflori, 03.07.2017, 10:34 Uhr auf artie_1970
    Ehm ich glaube da habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Für die ganze Tour habe ich 2 Wochen Zeit, aber ich möchte noch ein bisschen durch die Po Ebene fahren. Eine Alternative zu Bludenz und Silvretta wäre doch das hier: https://www.naviki.org/de/naviki/route-planen/#p=47.01659286193415,9.542724341154098&z=8&d[0]=47.570141,10.18951&d[1]=47.51733,10.27255&d[2]=47.49176,10.5663&d[3]=47.284382,10.6376&d[4]=47.238152,10.74079&d[5]=46.967178,11.00611&d[6]=46.905312,11.09743&d[7]=46.669579,11.15932&d[8]=46.066422,11.12571&d[9]=45.438492,10.99248&rp=racer An der Tour im Link finde ich gut, dass vorher noch das Hahntennjoch kommt und da quasi noch das Pässefahren "austesten" kann und nicht gleich als ersten Pass sowas wie das Timmelsjoch vor der Nase habe. Davon abgesehen, dass ich so wie es aussieht eh 2 oder 3 Tage vor der Tour im Allgäu ankommen werde und wahrscheinlich ein oder 2 kleinere Touren machen werde (insklusive kleinerer Pässe)

    Die verbaute Schaltung ist eine Ultegra DI2 6870.

    Gestern bin ich den Großen Feldberg hoch gefahren und brauchte 43min.
  • Cinelli09, 03.07.2017, 11:25 Uhr auf Uwe
    In der Tat,Freilauf-Defekt klingt anhand der Problemschilderung auch plausibel......
    Theoretisch könnte auch die Achse der HR-Nabe gebrochen sein und das ganze wird nur noch vom Schnellspanner zusammengehalten...

    Ferndiagnosen wie immer schwierig.
  • AP, 04.07.2017, 07:52 Uhr auf Uwe
    Ich glaube, das könnte es sein. Habe den Urlaub beendet und gehe gleich mal zum Mechaniker....

    Gruß
  • Cinelli09, 04.07.2017, 11:07 Uhr auf AP
    Warum deshalb gleich den Urlaub abbrechen.Hattest kein Zweitrad oder zumindest einen zweiten LR.Satz dabei ?
  • AP, 04.07.2017, 17:51 Uhr auf Cinelli09
    Heute wäre ich sowieso zurückgefahren, la familia kommt aus la terra zurück (immer noch nicht independent).......habe auch nur die Räder am Rad.....und das Zweitrad steht auf der anderen Seite der Pyrenäen
  • Cinelli09, 04.07.2017, 20:45 Uhr auf AP
    Jetzt sind wir nur noch über die Auflösung Deines technischen Problems gespannt.Am Ende ist es ein Rahmenbruch im Bereich des Tretlagergehäuses,dann gibts gegenüber der Finanzchefin wenigstens eine tragfähige Begründung für einen update ;-)

    (Die Bayern und die Katalanen sollten sich mal zusammentun.....letztere haben das gute Wetter,erstere das gute Bier und den Leberkaas...beide zusammen einen Unabhängigkeitsdrang von der Zentralverwaltung.. und die jeweilige Sprache versteht auch keine Sau ;-)
  • owlflori, 05.07.2017, 12:15 Uhr auf merida
    Ich nutze die regelmäßig und finde die schon relativ nützlich um sich selbst bissel zu bremsen. Am Großen Feldberg war die VG30 eine große Hilfe. Ich hatte da zB. Steigraten zwischen 600 und 1047m pro Stunde auf dem Display (Hauptsächtlich aber eher zwischen 650 und 800m pro Stunde)
  • AP, 06.07.2017, 18:19 Uhr auf Cinelli09
    War der Freilauf....ist gewechselt.

    Wobei ja Josef Sparbüchs mit den Bayern nicht so warm geworden ist, auf den Bildern vom Oktoberfest zieht er ein Gesicht, als säße er in Madrid bei der corrida in der Sonne....
  • Uwe, 06.07.2017, 22:56 Uhr auf AP
    Es geht ja nichts über eine gute Ferndiagnose ;-)
  • Cinelli09, 07.07.2017, 10:37 Uhr auf AP
    1:0 für unseren angeblichen "Nicht-Techniker" "Nichtsportler" UWE !!!!!

    (Der Pep saß ja dauernd nur im Schumann`s rum - das war seine Welt,nicht die Wies`n)
  • Uwe, 07.07.2017, 15:56 Uhr auf Cinelli09
    Ich bin zwar beruflich Techniker, aber nicht direkt ein Rad-Techniker, auch wenn ich da schon mal Hand anlege. Aber einen Freilauf hatte ich schon mal kaputt und durfte ihn tauschen. Deshalb kannte ich die Symptome.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 07.07.2017, 16:31 Uhr auf Uwe
    Das stinkt mir ja,ich hatte schon mehrere Freiläufe kaputt und kenne deshalb sehr wohl auch die Symptome,kam aber vorliegend nicht auf diese Problemvariante.......ein nicht wieder gut zu machender Gesichtsverlust.Wär ich Japaner,müßt ich Harakiri begehen ;-)
  • Uwe, 07.07.2017, 17:32 Uhr auf Cinelli09
    Naja, trotzdem giltst du aber hier als der Fachmann, wenn es um Kompatibiltätsfragen geht. Das muss man einfach neidlos anerkennen. Da kann sonst noch der Lowrider und AndreasS mitreden, aber danach kommt lange nichts...
    Hm, eigentlich ging es aber hier mal um eine Tour vom Allgäu nach Italien... Es waren mal wieder die größten Threadverbieger aller Zeiten am Werk ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 08.07.2017, 16:21 Uhr auf Uwe
    Diesmal waren aber nicht wir die Verbieger,sondern der geschätzte Kollege AP mit seinem semi-katalanischen Techniksidekick ;-)
  • artie_1970, 08.07.2017, 16:38 Uhr auf owlflori
    Servus Flori,

    wenn du keine Termine in der Po-Ebene hast, wuerde ich mir die schenken. Zersiedelte, brettebene Industrie-"Landschaft". Das Ding gilt es eher zu vermeiden als zu beradeln.

    Zu deiner Planung: Von Immenstadt aus (urspruenglich war von Bodensee die Rede) ist die Variante ueber Ober- und Hahntennjoch naheliegend und auch recht huebsch. Die Silvretta halte ich allerding fuer deutlich schoener und etwas einfacher. Der Schlussanstieg des Hahntennjochs ab dem Schild "Erholung in Boden" ist naemlich keine Erholung. (-:

    Egal, wie du es machst, das Timmelsjoch ist sowieso nicht der erste Pass der Strecke, du kannst genauso an der Silvretta das Paessefahren "austesten". Ich verstehe auch nicht, warum du die zahllosen Schoenheiten am Wegesrand weglaesst. Die sind alle sehenswert und liefern nicht nur Hoehenmeter, sondern vor allem Landschaft. Von OWL kannst du nicht mal eben am Wochenende zum Monte Baldo wie die Muenchner. Und warum tust du dir ab Timmelsjoch einen "Talhatscher" von 200 km Laenge an, wenn du vom Salten aus Prachtblicke in die Dolomiten und auf die Ortlergruppe haben kannst? Der Anstieg vor Verona in Richtung Passo Fittanze ist ziemlich heftig, aber ohne grosse Aussicht. Meine Wahl waere das zum Einstieg nicht.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 08.07.2017, 20:59 Uhr auf artie_1970
    Axel,wenn man Deine Er-"fahrungen" so liest,kommt man auch zwangsläufig zu dem Schluß,daß Du die letzten 20 Jahre mehr aufm Fahrrad denn an einem Arbeitsplatz gesessen bist ;-)

    Saluti Günter (das nächste Biertreffen terminierst Du bitte so,daß ich nicht ausgerechnet an dem Termin aufm Rad sitze.Aber jetzt bin ich eh erst mal großflächiger wech)

    Am Fittanze war doch das hier oder https://www.youtube.com/watch?v=QhdVr2Cn1OY
  • artie_1970, 21.07.2017, 21:00 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    so arbeitsscheu wie du Dauerurlauber bin ich nicht. (-:

    Aber ein Freund verlaesst sich auch vertrauensvoll auf die Reiseplanung von "Axel-Tours". Meine Empfehlungen kann ich guten Gewissens empfehlen. (-;

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 21.07.2017, 21:17 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Der Günter ist weg. Hat neulich in irgend einem Thread angesagt, dass es vorerst sein letzter Post für mindestens 3 Monate ist. Demnach ist er jetzt wirklich in Südamerika unterwegs.
    Ich hoffe mal, dass er dann gesund und munter zurück kommt und uns hier berichtet, wie es gelaufen ist.
    Das Forum ist schon irgendwie etwas langweilig geworden... Ist niemand mehr da, der gegen alles und jeden rumstänkert und mir hilft, die Threads anständiger Leute zu verbiegen.
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
  • artie_1970, 21.07.2017, 22:20 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    danke fuer den Hinweis, wusste ich schon (wir sind auch privat in Kontakt). Beim Thread-Verbiegen kann ich dir helfen (ich bin sogar alt genug, um zu wissen, wie man das seinerzeit in Usenet-Foren netiquette-gemaess gemacht hat und werde kritisch beaeugen, ob dir das auch gelingt): Ich kann nur empfehlen, sich mit den (schriftlich fast schon vertrauten) alten Bekannten auch mal in echt zu treffen. Radler sind stoffwechselbedingt tendenziell entspannt und fast immer nette Leute. Mein Treffen mit "poli" in Winterthur (im Rahmen einer Dienstreise) war ebenso anregend wie das mit "didimuc" hier in Minga und mitschuldig an meinem Wallis-Trip naechste Woche mit steilen, schoenen Schweizer Schotter-Sackgassen.

    Erinnere mich bitte daran, wenn ich mit einem Kollegen aus Menden das Sauerland unter die ex-NRW-Raeder nehme.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 26.07.2017, 15:25 Uhr auf Uwe
    Uwe,Reise vorzeitig beendet im Straßengraben.Ein kolumbianischer Trucker hat mich von hinten abgeschossen,Rad Totalschaden,2 Rippen gebrochen,leichte Lungenquetschung und Schlüsselbein rechts übern Jordan.Aber sonst munter (Rückflug war ne Qual),viel Glück gehabt,hätt ganz böse ausgehen können.Jetzt erst mal Zwangspause,von Südamerika bin ich fürs erste geheilt....hätte natürlich auch am Stilfser passieren können

    G.
  • Uwe, 26.07.2017, 16:27 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Was für ein Murks! Gut, dass du wenigstens überlebt hast und demnach nicht auf den Rollstuhl umsteigen musst.
    Gute Besserung!
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 26.07.2017, 17:01 Uhr auf Uwe
    Danke. Ja, da war der Wurm drin. Ich bin mir auch nicht sicher,ob ich das Projekt überhaupt nochmal angehe,da sind schon richtige Hänger drin,z.B. 40km schnurgerade carreteras mit einem 50cm breiten Seitenstreifen,wo die bekifften Trucker entlangrauschen.So is es ja auch passiert.Als mitteleuropäischer "verwöhnter" Alpenradler sollte man sich das eigentlich nicht antun.Die meisten Mitstreiter aus Nordamerika,Südafrika und Australien sind oder waren da ja auch nicht so verwöhnt,für die ist das teilweise schon das höchste...

    Saludos Günter
  • hschillo, 26.07.2017, 17:24 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Güner,
    auch von meiner Seite gute Besserung.
    Sieh zu, dass Du wieder auf die Beine (Räder) kommst. In den heimischen Gefilden sollte es genug truckfreie Sträßchen für die nächsten Jahre geben..

    Herzliche Grüße
    Helmut
  • Cinelli09, 26.07.2017, 17:35 Uhr auf hschillo
    Hallo Helmut,danke.4 bis 6 Wochen Zwangspause sind verschmerzbar,v.a. bei dem derzeitigen "Sommer" hierzulande
    Was haben wir gelernt : Schuster bleib bei deinen Leisten ;-)

    Grüße Günter
  • Uwe, 26.07.2017, 17:41 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Mach doch einfach mal eine nette Alpenüberquerung mit allem Zipp und Zapp (womit wir wieder auf dem Weg zum ursprünglichen Thema wären). Da gibt es genug bekloppte Autofahrer und Mopedgeister, die dich über deinen eigenen Haufen fahren können und die sogar noch deine Schimpfkanonaden verstehen. Mit denen kannst du dich nachher nach EU-Recht (falls es so etwas überhaupt gibt...) oder Eidgenössischen Paragrafen herumstreiten. Und wenn es in Italien passiert, kannst du nachher auf dem Heimtransport bei deinem Kumpel Flarer schon ein neues Gerät bestellen.
    Viele Grüße, Uwe
    Übrigens hätte so etwas am Stelvio nicht passieren können, da sie dort keine LKW haben...
  • Cinelli09, 26.07.2017, 20:21 Uhr auf Uwe
    Also ich weiß nicht was schmerzvoller ist : bei dem momentanen Wetter eine Alpenüberquerung oder der kolumbianische Straßengraben ;-)
    Der Schadensersatz mit dem Camion-Fritzen wird dankenswerter Weise über den ADAC Auslandsschutzbrief (der überraschend auch in SA greift) abgewickelt.Ich rechne mit einer Verfahrensdauer von 3 Jahren,wenn da überhaupt was rüberwächst.Letztlich egal.Der ADAC hat sich i.ü. diesmal voll bewährt,insbes. im Zusammenhang mit den ärztlichen Fragen (die pfiffigen Ärzte dort wollten mir natürlich gleich ein 2.000 $ OP am Schlüsselbein ins Knie schrauben.Jetzt ist es getaped und basta).....muß man mal feststellen,Superservice.

    G.
  • Uwe, 26.07.2017, 20:30 Uhr auf Cinelli09
    Auch wenn ja gerne mal über gelben Verein gemeckert wird, von wegen Auto-Lobby und so, und auch manche Ansichten ihrerseits nicht besonders radfreundlich sind, so muss man aber bei den Leistungen und besonders bei der Abwicklung eines Problems nicht meckern. Da kann man es billiger und dann auch schlechter erwischen.
    Schöner ist es natürlich, wenn es ohne den ganzen Zinnober abläuft und man nur die Beiträge zahlt.
    Hast du jetzt erst mal einen Dauerkrankenschein?
    Viele Grüße, Uwe
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Trondheim - Oslo 2012

  • euphrasine, 07.01.2012, 18:10 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr
    Hallo liebe QD Gemeinde,

    ganz unerwartet habe ich um diesjährigen Weihnachtsfest von meiner Frau ein Flugticket nach Oslo geschenkt bekommen. Der Flug liegt - welch ein Zufall - genau in der Zeit in der das legendäre Langstreckenrennen Trondheim - Oslo stattfindet.

    Nun suche ich noch Mitstreiter, die dieses Jahr auch an der Veranstaltung teilnehmen möchten. Da ich keine Ahnung über Wind, Wetter und Topographie habe, möchte ich auf keinen Fall auf Zeit fahren und mich deshalb in der Langzeitgruppe (Zeitlimit 36 Stunden) anmelden. Wenn die Bedingungen es zulassen (Schlaf- und, Verpflegungspausen, Pannen, etc) habe ich aber so etwa in ca. 28 Stunden anzukommen.

    Wer Interesse hat darf sich gerne bei mir melden. Auch Erfahrungen von ehem. Teilnehmern sind gerne willkommen.

    Gruß

    Stefan

  • Allgäubiker, 09.01.2012, 14:53 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr
    Hallo,
    Ich bin dieses Jahr auch angemeldet. Nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal dabei war. Es ist ein ganz tolles Event; darum wollte ich auch gleich noch mal hin.
    Was die Topographie betrifft: Für QD-Fans kein Ding. Es geht zwar von Meereshöhe (Trondheim) bis auf 1070m ("Dach" Hjerkinn auf dem Dovrefjell), allerdings verteilen sich die 1000 Höhenmeter auf 170km! Will sagen: Über weite Strecken nimmt man die Steigung gar nicht wahr. Erst kurz vor der Hochebene Dovrefjell bemerkte ich spürbare , aber immernoch sehr moderate Steigungsprozente. Von HJerkinn bei Kilometer 170 bis Lillehammer (ca. bei Kilometer 360) geht es genauso gemachlich nur bergab (ein kurzes Stück davon etwas steiler bergab von Hjerkinn nach Dombas). Zwischen Lillehammer und dem Ziel kommt das berüchtigste Stück, da stetig wellig -allerdings auch längst nicht in dem Mass, in dem wir unsere deutschen Mittelgebirge kennen.
    Mein Fazit von der ersten Teilnahme:
    Keine Angst vor der Langstrecke! Es ging (viel) besser als ich dachte. Ich war mit 413/4 Jahren und mitten in der erst zweiten Rennradsaison dabei. Trotzdem war ich nach 19 Stunden und 17 Minuten im Ziel. Zwar kam nach Lillehammer ein gewisser "toter Punkt", der aber schnell überwunden war. Insgesamt war ich nie wirklich platt. 80 km vor dem Ziel bin ich gestürzt - wäre das nicht passiert, hätte ich sogar eine 18er Zeit gehabt. Obwohl ich bestimmt über 180 km keine Gruppe hatte.
    Mein Tipp: Am leichtesten geht es in einer Gruppe. Darum vielleicht besser für Samstag morgen als Freitag abend anmelden. Dann kannst Du Dich an Gruppen anhängen und in deren Sog sind wirklich ungekannt hohe Geschwindigkeitsschnitte drin. Dieses Jahr gibt es übrigens ein deutsches Team, das auch noch Mitfahrer sucht: Das Vitargo-Germany Team von Axel Fehlau, DEM deutschen Trondheim-Oslo-Kenner schlechthin. Da fahre ich auch mit. Es gibt, je nach eigener Zeitambition, eine 16er, eine 18er und eine 20er Gruppe. Man trifft sich übrigens in Trondheim; es ist also keine sauteure Pauschalreise: Jeder schaut allein, wie er nach Trondheim hin und von Oslo wegkommt und zahlt auch nur die Anmeldegebühr. Auf Wunsch kann aber der Radtransport über Axels connections gebucht werden: Hin und Zurück für 120 Euro.
    Nach meiner Erfahrung brauchst Du Dich nicht vor der Teilnahme in einer Gruppe fürchten, die beispielsweise 20 Stunden ins Visier nimmt. Es geht besser als man denkt. Und wenn es je nicht geht, klinkst Du Dich aus und stärkst Dich an der nächsten Labe und fährst entweder allein durch oder lässt Dich wieder von einer Gruppe mitziehen, wenn Du Dich besser fühlst.
    Wenn Du Ausführlicheres hören oder Fragen loswerden willst (ich kann Dir da etwas zu meiner Vorbereitung sagen), dann ruf mich einfach an. Unter 07444/9502931 bin ich abends gut erreichbar.
    Liebe Grüße,
    Ole
  • euphrasine, 09.01.2012, 15:12 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hi Ole,
    danke schon mal für die ausführlichen Informationen. Ich komme gerne auf dein Angebot zurück. Mit Axel Fehlau hatte ich bereits Kontakt ...

    Gruß
    Stefan
  • berg_max, 16.01.2012, 09:27 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr
    Hallo Stefan,

    habe ich dich richtig verstanden und du startest schon Freitag abend? Bei vernünftigem Training würde ich dir davon abraten (5.000 km sollten schon sein, auch die ein oder andere Fahrt in der Dunkelheit wäre gut) . Wenn du schon Kontakt zu Axel hattest und er dieses Jahr auch wieder einen Vitargo-Team-Slot bekommt, würde ich mich dahin ummelden.

    Ich bin selbst 4 x gefahren - sowohl in der Gruppe als auch solo. Der Weg ist recht einfach zu finden und perfekt ausgeschildert. Allerdings solltest du für die - wenn auch kurze - Dunkel-Phase ein gutes Licht dabei haben. Du findest im Internet unter styrkeproven.no eine detaillierte Streckenbeschreibung mit Angabe der Versorgungspunkte. Diese sind Lebensmittelmäßig mit allem ausgestattet, was du unterwegs brauchst.

    Unterwegs wirst du je nach Startfenster immer wieder von Gruppen "aufgesogen", denen du dich zumindest temporär anschließen kannst - Ole hat das sehr gut beschrieben. Damit sollten für einen geübten Radsportler auch Zeiten deutlich unter 28 Std. realisierbar sein. Übrigens kann auch das Studium der Anmeldelisten Aufschluß darüber geben, wen man so hinter sich alles noch erwarten kann .....

    Wichtig ist, dass du dich Kleidungsmäßig auf alle Wetterbedingungen einstellst. Vor 3 Jahren hatten wir auf der Strecke am Dofrefjell 4 C, Regen, Hagel und Starkwind und 2 Std. später 26 C und Sonne. Es wäre also durchaus sinnvoll, wenn du auch lange Handschuhe mit nach Norwegen nimmst. Was du dann mit auf die Strecke mitnimmst, kannst du ja vor Ort entscheiden. Ohne Regen habe ich es in den 4 Jahren noch nie geschafft.

    Weitere Infos bekommst du unter styrkeproven.de - der offiziell genehmigten Seite von Axel. Da sind auch Berichte einzelner Finisher hinterlegt, bei derem Studium du weitere Tipps bekommst.

    Ganz wichtig: Im Ziel ist die Verpflegung einfach nur mies. Da sich das Ziel in einem Gewerbegebiet befindet, kannst du nirgends was kaufen und der Veranstalter hat es letztes Jahr immerhin auf eine halbe Pizza, 0,4 l Cola und 1 Würstchen gebracht. An einem Büdchen gabs noch sündhaften teuren Kaffee und das wars. Wenn möglich, stecke dir auch noch eine warme Leichtdecke und Isomatte o.ä. ein - die Schlafmöglichkeiten im Ziel sind eher eingeschränkter Natur.

    Das sind aber auch die einzigen Wehrmutstropfen.

    Falls du in Trondheim noch kein Hotel hast: das Singsakker Sommerhotel wäre eine empfehlenswerte Adresse. Es handelt sich um eine internationale Begegnungsstätte mit sehr einfacher Ausstattung (quasi Jugendherberge light), aber sehr sauber. Da kannst du das Rad sogar mit aufs Zimmer nehmen. Am Startwochenende ist das Haus voll von Radsportlern und man hat interessante Möglichkeiten, sich auszutauschen. Auch bis zum Start bzw. in die sehenswerte City ist es nicht weit.

    Leider werde ich selber dieses Jahr nicht starten können - allen Versuchen zum trotz habe ich es zeitlich nicht organisiert bekommen. Trotzdem - dir bereits jetzt eine gute Vorbereitung und ein tolles Rennen - es erwarten dich tolle Landschaften, sehr sehr nette Menschen und ein intensives Radsporterlebnis.

    Gruß
    Roland
  • euphrasine, 17.01.2012, 07:24 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Hi Roland,

    vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Je mehr Informationen ich bekommen, desto klarer wird es mir, dass ich vermutlich in dem Team von Axel Fehlau um 8:09 Uhr mit der 20er Gruppe starten werde. Dann versuch ich auf jeden Fall bis Lillehammer bei der Gruppe zu bleiben. Falls ich dann eine Schlafpause brauche, werde ich mir die dann nehmen und mich dann wieder einer anderen Gruppe anschließen ...

    Gruß

    Stefan

  • Allgäubiker, 18.01.2012, 07:01 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Hallo Roland,
    Du bist also auch auf der Quäldich-Site? Ab Lillehammer bis zu meinem Sturz 80km vor Oslo sind wir zusammen gefahren. Ich war der im schwarzen Quäldich-Outfit. Wo hast Du die halbe Pizza im Ziel bekommen? Da ich ja meinen Geldbeutel verloren hatte und nix kaufen konnte, musste ich hungrig in den Schlafsack. Übrigens: Die Polizei hat meinen Geldbeutel gefunden - irgendwo am Aufstieg zum Dovrefjell. Den Ausweis haben die an die Osloer Flughafenpolizei gefaxt. So konnte ich verzugslos nach Hause fliegen - für mich ein echtes Wunder.
    Das ist übrigens die Gefahr langer Handschuhe: Kein Gefühl in den Fingern und deshalb die Möglichkeit, beim Herausfingern von Gels und Riegeln den Geldbeutel samt Ausweis zu verlieren :-( Und ohne Geld in Norwegen ist fast so schlimm wie ohne Geld in der Schweiz ;-)
  • Allgäubiker, 18.01.2012, 07:13 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf euphrasine
    Hi Stefan,
    Ich sehe gerade, dass Du irgendwo südlich von Karlsruhe wohnst, oder? Da bin ich als Alpirsbacher nicht weit weg. Vielleicht ist ja eine gemeinsame Trainingsfahrt möglich?
    Übrigens habe ich für Deine Wohnlage einen guten Trainingstipp. Ich habe mich mental auf die Langstrecke vorbereitet, indem ich die Brevets mitfuhr, die zur Teilnahme bei Paris-Brest-Paris verpflichtend sind (an PBP habe ich nicht teil genommen; die Brevets waren meine persönliche TO-Quali); steigernd habe ich das 200er, 300er und 400er Brevet mitgemacht (kurz vor dem 600er war ich leider erkältet). UNd gleich zwei Leute kennen gelernt, die ich bei TO wieder traf. Die Brevets wurden von der ARA Breisgau in Freiburg durchgeführt. Weil das echte Langstreckenfans sind, führen die ihre Brevets auch in den Jahren durch, in denen PBP nicht stattfindet, also auch 2012. Die Brevet-Serie würde ich Dir empfehlen. Die Anmeldung kostet jeweils etwa 10 Euro. Die Brevets finden von Mitte April bis Ende Mai statt; jeweils Samstags. Die Termine sstehen für 2012 schon fest. Einfach ARA Breisgau googeln. Die haben einen sehr informativen Internetauftritt.
    In Freiburg wohnt auch David Steinbach, der als "Sportevent Consult" mit Axel Fehlau zusammenarbeitet und den Radtransport ünbernnimmt. Da kannst Du das Radl für den Transport nach FR bringen und brauchst nicht extra nach Köln.
    Gruß,
    Ole
  • euphrasine, 18.01.2012, 07:22 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hey Super!
    Ich wohne in der Nähe von Offenburg, Alpirsbach kenn ich natürlich, auch von einigen SURM Teilnahmen. Treffen können wir machen, aber erst mal mach ich GA Einheiten.
    Als Teil meiner Vorbereitung wollte ich eigentlich meine Bekannten an Bodensee und Algäu besuchen. Von hier nach Überlingen sind es ca. 150km, nach Leutkirch ca. 230km. Samstag hin, Sonntag zurück mit dem Schwarzwald dazwischen sollte passen. Das mit den Brevets ist aber auch ein guter Tip.
    Die Info mit David Steinbach ist optimal. Ich dachte eigentlich, dass ich mit dem Rad nach Köln fahre und anschließend mit dem Zug wieder zurück.
    So wäre es deutlich einfacher.

    Gruß

    Stefan
  • berg_max, 18.01.2012, 08:15 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hallo Ole,

    schön, sich mal wieder zu "sehen" - ich kann mich noch gut erinnern. Ich war ziemlich angefressen, weil ich eigentlich in Vorbereitung auf Paris-Brest-Paris die gesamte Strecke Trondheim-Oslo alleine fahren wollte. Das ist mir dann ganz einfach deswegen nicht gelungen, weil ich von den Gruppen nicht wegkam (nach vorne nicht und wenn ich gebremst habe auch nicht, weil mich dann die nachfolgenden Autos "mitgeschleppt" haben :-( - ich hab dann aus der Not eine Tugend gemacht und die herrliche Landschaft genossen - die Zeit war ohnehin "weg" und somit egal und so hatte ich 540 km Genuß.

    Es ist schön zu hören, dass am langen Ende auch bei dir alles gut gelaufen ist. Dass mit dem Ausweis wundert mich nicht - Norwegen ist DAS Land der Teamplayer und ich habe noch nirgends so viele nette Menschen erlebt wie dort - egal ob Bahnhof, Flughafen, Geschäfte ....

    Den Nachteil der langen Fingerhandschuhe habe ich für mich so gelöst, dass ich auf dem Oberrohr eine eigens dafür konstruiere Tasche befestigt, in der man locker mehrere Riegel und Gels verstauen kann. Dann sieht man, was man greift und muß nicht "gefühllos" in die Trikottasche greifen.

    Ich wünsch dir ebenfalls viel Erfolg in Norwegen
    Gruß
    Roland
  • berg_max, 18.01.2012, 08:20 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Nachtrag:

    Pizza, Cola und die Würstchen gab es im Zelt links neben dem Zieleinlauf - allerdings habe ich die erst zusammen mit der Cola ca. 1 Std. nach dem Zieleinlauf bekommen - morgens nach dem Schlaf so gegen 5 waren dann nur noch Würstchen da...

    Aufgrund der Erfahrungen aus den Vorjahren hatte ich allerdings genug zu Essen in meiner Reisetasche mitgenommen und so brauchte ich in Oslo weder am Bahnhof noch am Flughafen MC D oder sonst irgendein Lebensmittelgeschäft zu plündern.

  • berg_max, 18.01.2012, 08:35 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hallo Ole,
    und noch ein kleiner Nachtrag - Freiburg die 400 km sind wir auch zusammen gefahren - da habe ich die 400 und 600 km Quali gefahren .....
    Roland
  • Allgäubiker, 18.01.2012, 14:16 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf euphrasine
    Hallo Stefan,
    Ob ich noch mit Dir mithalten kann, wenn Du Dein GA1 Training verarbeitet hast :-) ? Ich bin während der Faschingsferien zum GA-Trainingslager in FR, weil das geplante Malle Trainingslager aus beruflichen Gründen storniert werden musste. Ich will da im Rheintal lang und flach trainieren. Vielleicht können wir da etwas ins Auge fassen?
    Zu David Steinenbachs Radtransport: Er fährt mit einem recht überschaubaren Kleinbus nach NO; Du solltest also zügig die Radmitnahme buchen, damit der Bus nicht schon voll ist: www.sporteventconsult.de. Übrigens hat David ein Geschäft in FR (kein Radgeschäft), mit dem er eine Filiale in Offenburg eröffnet hat. Vielleicht kann er Dein Rad sogar von Offenburg aus mitnehmen. Einfach fragen. Er ist sehr nett und hilfsbereit!
  • euphrasine, 18.01.2012, 14:24 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    Hallo Ole,

    gerne, zwischen Kaiserstuhl und Baden-Baden gibt es viele schöne und auch wenig befahrene Strecken. Die nahen Schwarzwaldausläufer kann man auch als Abwechslung einbauen.
    Mit David Steinbach habe ich bereits Kontakt aufgenommen und habe ihm gemailt, dass ich nahe Offenburg wohne.

    Gruß

    Stefan
  • Allgäubiker, 19.01.2012, 06:17 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Dann wären das schon drei, die ich von den Brevets her wieder traf! Die zwei anderen, einer aus Fellbach bei Stuttgart und der andere von Tübingen, sind als echte Randonneure übrigens auf dem Fahrrad von ihrem süddeutschen Wohnort nach Trondheim gefahren. Einer von beiden ist die Rennstrecke dann auf einem mountainbikeartigen, "tonnenschweren" Trekkingbike gefahren - unter 18 Stunden! Sind wir uns beim 400er persönlich begegnet?
  • Allgäubiker, 19.01.2012, 06:23 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf euphrasine
    Wunderbar. Deine Ortskenntnis wäre wirklich hilfreich.
  • berg_max, 19.01.2012, 08:37 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Allgäubiker
    ... bewusst nicht, sonst hätte ich dich sicher angesprochen. Allerdings hatte ich direkt am Start in Freiburg den totalen Systemausfall, d.h. keinen Tacho und kein Navi - daher habe ich mich an einen freundlichen Mitfahrer gehalten, mit dem ich dann auch die ganze Strecke zusammen gefahren bin.
  • Gast Allgäubiker, 19.01.2012, 11:05 Uhr 20.01.2012, 08:13 Uhr auf berg_max
    Das war bei mir ganz ähnlich: Der Garmin wollte nicht. Auch ich hängte mich beim 400er immer an Gruppen oder Einzelne. Einen, mit dem ich knapp 100 km von Konstanz durchs Hegau nach Beuron fuhr. Ohne es vorher zu wissen hatten wir sogar die gleiche Unterkunft im Vandrehjem Trondheim (übrigens billiger als Singsaker) und trafen uns beim Fahrrad-bereit-machen im Keller der JuHe wieder. A Propos Unterkunft: Gibt es im Singsaker, wo ich diesmal buchte, auch ein Start-kompatibles Frühstück? Ein solches wurde angenehmer Weise im Vandrerhjem angeboten. Früh genug um ohne Hektik und mit zeitlichem Abstand zur Startzeit nochmal richtig auf zu tanken.
  • berg_max, 20.01.2012, 08:13 Uhr auf Gast Allgäubiker
    Frühstück wurde bisher am Renntag ab 5.30 angeboten -war umfassend (von Süss bis Fisch), mit Kaffee, Tee, Saft, Milch und allem, was man üblicherweise so braucht. Allerdings lohnt es sich, je nach Startzeit, etwas Wartezeit einzukalkulieren, da die meisten Radsportler auch pünktlich um 5.30 angestanden sind.
  • euphrasine, 10.07.2017, 12:00 Uhr
    nachdem ich inzwischen Trondheim-Oslo mehrfach gefahren (auch 2017) bin habe ich mich über meinen allerersten Formumseintrag zu diesem Thema sehr amüsiert.
    Hier mein Erlebnisbericht zum diesjährigen Rennen:
    http://www.armbruster-it.org/index.php/the-life/37-trondheim-oslo-2017-gegen-den-strom-zum-erfolg
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Reschenpass Süd-Nord

  • radler223, 06.07.2017, 16:34 Uhr
    hey,

    ich will im Sommer in einem Tag vom Vinschgau ins Allgäu radeln.
    Die geplante Route ist über den Reschenpass, Hantenjoch, Gaichtpass ins Allgäu.

    Die Nordauffahrt auf den Reschen soll auf dem Vinschgau-Radweg erfolgen. Die Abfahrt war über die Norbertshöhe geplant.
    Wo ich mir jetzt noch unsicher bin ist, ob ich auf der Reschenpassstraße ab der Kajetansbrücke bis nach Landeck fahren kann oder ob das verboten ist?
    Bzw. gibt es da noch andere Alternativen, denn die Straße ist ja doch recht viel befahren.
    Für den Reschenpass gibts leider keine alternative, da ich wirklch nur einen Tag Zeit hab.

    Hat da wer Erfahrungswerte oder sogar nen GPS-Track, den er mir zulassen kommen kann?

    viele grüße und danke
    radler223
  • Cinelli09, 06.07.2017, 16:58 Uhr auf Cinelli09
  • Cinelli09, 06.07.2017, 16:58 Uhr
    Auf der B 180 "Schnellstraße" ist zwischen nördlichem Ortsausgang Pfunds und Prutz Radverbot,Du muß am nördlichen Ortsausgang von Pfunds links ab auf die alte Straße,die über die Dörfer Lafairs/Schönegg/Tösens/Ried bis Prutz führt.In Prutz querst Du auf Höhe des Campingplatzes die B 180 und die Innbrücke,fährst rechts am Campingplatz vorbei auf alter Landstraße ca. 5/6km bis zu einer Brücke,die wieder über den Inn geht.Nach dieser Brücke gleich links der Radwegebeschilderung Richtung Landeck folgen.Bingo.

    Den Reschenpaß kann man von Mals oder Latsch weg auf ausgeschilderten Radwegen über Burgeis oder über Ulten und dann linker Hand am Haidersee und Reschensee entlag nehmen.Ab Reschen immer der Radwegebeschilderung folgen nach Nauders.Dort entweder über Norberthöhe/Engadin nach Pfunds oder direkt runter auf der Reschenbundesstraße,was seit kurzem für Radler wieder erlaubt ist.

    P.S. Den Reschenpaß von Mals bergauf würde ich NIE auf der Bundesstraße fahren,das habe ich früher manchmal gemacht und dabei Nahtoderfahrungen gemacht.Die Auffahrten über die oben beschriebenen Radrouten sind in etwa zeitgleich,zumindest die östliche Route über Ulten.
  • Uwe, 06.07.2017, 17:31 Uhr auf Cinelli09
    Hm, jetzt hat er die Frage zweimal gestellt und wir haben beide fast die gleichen Tipps gegeben ;-)
  • radler223, 06.07.2017, 18:34 Uhr auf Cinelli09
    Oh, falls ich die Frage doppelt gestellt habe, das war keine Absicht, sondern nen Versehen, dass ich den Beitrag wohl ausversehen zwei mal gepostet hab.
    Auf jeden Fall danke euch zwei, damit habt ihr mir bei der Planung sehr geholfen.

    Viele Grüße
    radler223
  • radler223, 06.07.2017, 18:39 Uhr auf Cinelli09
    Falls noch wer nen GPS-Track aufm Rechner hat, hab ich auch gute Verwendung dafür :)
  • Uwe, 06.07.2017, 22:58 Uhr auf radler223
    Das mit den Doppeleinträgen schaffen wir hier immer mal wieder und wissen auch nicht immer, was wir falsch gemacht haben. Macht also nichts.
  • Uwe, 06.07.2017, 23:27 Uhr auf radler223
    Habe die eine PM geschickt. Wenn du darauf antwortest, bekommst du die Datei.
    Hier im Forum solltest du keineswegs deine Mailadresse öffentlich bekannt geben.
    Viele Grüße, Uwe
  • radler223, 07.07.2017, 08:47 Uhr auf Uwe
    wo zweigts mir die PM denn an? ich find in meinen Profil keinen Reiter, wo auch nur annähernd nach nachrichten aussieht???
  • merida, 07.07.2017, 09:24 Uhr auf radler223
    Hier im Forum auf das Briefsymbol neben dem Usernamen klicken, dann kommst du auf eine Eingabemaske, mit der du PNs verschicken kannst. Der Empfänger bekommt dann eine Mail an die E-Mail Adresse mit der er hier registriert ist.
    Rückantworten gehen dann normalerweise direkt über E-Mail
  • Uwe, 07.07.2017, 15:52 Uhr auf radler223
    Wenn du eine ordentliche Mailadresse beim Anlegen deines Userkontos angegeben hast, dann bekommst du die PM als E-Mail an ebendiese Adresse.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 07.07.2017, 15:53 Uhr auf radler223
    Wie in den Medien heute veröffentlicht, ist die Reschenbundesstraße B 180 zwischen Kajetansbrücke und Nauders im Moment nach einem Felssturz mit Personenschaden komplett gesperrt.
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Reschenpass Süd-Nord

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Reschenpass Süd-Nord

  • radler223, 06.07.2017, 16:34 Uhr
    hey,

    ich will im Sommer in einem Tag vom Vinschgau ins Allgäu radeln.
    Die geplante Route ist über den Reschenpass, Hantenjoch, Gaichtpass ins Allgäu.

    Die Nordauffahrt auf den Reschen soll auf dem Vinschgau-Radweg erfolgen. Die Abfahrt war über die Norbertshöhe geplant.
    Wo ich mir jetzt noch unsicher bin ist, ob ich auf der Reschenpassstraße ab der Kajetansbrücke bis nach Landeck fahren kann oder ob das verboten ist?
    Bzw. gibt es da noch andere Alternativen, denn die Straße ist ja doch recht viel befahren.
    Für den Reschenpass gibts leider keine alternative, da ich wirklch nur einen Tag Zeit hab.

    Hat da wer Erfahrungswerte oder sogar nen GPS-Track, den er mir zulassen kommen kann?

    viele grüße und danke
    radler223
  • Uwe, 06.07.2017, 17:29 Uhr
    Hallo!
    Von der Kajetansbrücke talabwärts darfst du nur bis Pfunds auf der Hauptstraße fahren, was aber auch nicht sinnvoll ist. Von Pfunds bis mindestens Prutz ist die Straße eine Schnellstraße und sowieso aber auch noch per Beschilderung für Radler verboten.
    Meine Empfehlung: Guck dir die Strecke mal im Tourenplaner an. Da ist die verbotene Hauptstraße herausgenommen und du routest automatisch über die Nebenwege. Du kannst schon, wenn du über Norbertshöhe und Martina kommst, zunächst ein kleines Stück wieder auf der österreichischen Bundesstraße Richtung Nauders / Reschenpass aufwärts fahren und dann der Beschilderung folgend in den Rad- und Feldweg einbiegen, der unter der Kajetansbrücke durch talabwärts führt. Es geht natürlich immer mal verwinkelt durch die Orte und streckenweise kannst du zwischen mehreren Varianten wählen, aber diese Strecke lässt sich gut fahren. Von Prutz bis Abzweig Fließ geht es auch recht winklig zugange und einmal hast du eine Krafwerksanlage, wo du über ein kurzes Stück Gitterrostweg rollst und mal absteigen musst. Von Fließ bis Landeck bin ich nicht perfekt im Bild und eventuell musst du da mal auf die Hauptstraße.
    Übrigens kann man angeblich neuerdings auch wieder die Strecke von Nauders über die Hauptstraße (Tunnels und Galerien, zur eigenen Sicherheit Licht mitnehmen) zur Kajetansbrücke abfahren was ja jahrelang verboten war (Baustellen in den Tunnels). Dann darfst du aber vor der Kajetansbrücke den Abzweig nicht verpennen ;-) Dies Variante erspart dir vielleicht ein paar Minuten Fahrtzeit.
    Auch von Landeck bis Imst dürfte etwas nervig werden, zumindest wenn du die falsche Tageszeit erwischst. Da kenne ich die Nebenwege nicht.
    Übrigens ist vom Vinschgau aufwärts allemal eine der Versionen des Vinschger Radwegs zu nutzen, da die Hauptstraße sehr nervig ist und man dir gegebenenfalls die Ohren aus der Mütze fährt. Es hat zwar bei Burgeis mal ein kurzes Stück Kiesweg, der aber flach und auch mit dem Renner ordentlich fahrbar ist. Am Reschensee entlang hat es 3 verschiedene Varianten auf der Westseite, die jede für sich ihren Reiz hat. Die Ostseite hat keinen brauchbaren Radweg, sondern nervigen Autoverkehr und Kieswege als Alternative.
    Viele Grüße, Uwe
  • radler223, 06.07.2017, 18:42 Uhr auf Uwe
    perfekt danke dir!
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Rennrad Touren - Der Pausen Knigge?

  • KarawankenJodler, 16.06.2017, 10:05 Uhr
    Hallo, liebe KollegInnen!

    Ich bin seit März Rennrad (Cube Attain SL 2017) Neuling, es machen mir aber meine wöchentlichen Ausfahrten sehr viel Freude und man hat Lust auf mehr.
    Ich gehe mein Training so an, dass ich zwischen 50 und 75km ausfahre und langsam Erfahrung mit Höhenmetern sammle. Derzeit auf ca. 50km rd. 800 bis 1.000 Hm.

    Jetzt kommt aber meine Frage, auf die ich hier bislang keine Antwort finde. Wann und in welchem Umfange macht man bei Ausfahrten und in oder nach Steigungen Pausen?

    Im Ehrgeiz möchte man eine Runde von 3 Stunden "durchfahren", ich glaube aber nicht, dass dies im Sinne des Erfinders ist. Daher frage ich auf diesem Wege einmal die Erfahrenen unter Euch.
  • Droopy, 16.06.2017, 10:51 Uhr
    ...na klar ist das im Sinne des Erfinders, Tom Dumoulin hat am Umbrail ja auch nicht freiwillig angehalten und in die Landschaft ge....
    Ohne Deine Parameter jetzt zu kennen ist eine Ferndiagnose über ein Forum natürlich der "Geheimtipp" schlechthin
    ;o)
    Ganz pauschal würd eich sagen man steigert seine Umfänge und Intensitäten langsam und gibt dem Körper Zeit zur Anpassung, dann sollten 3h kein Problem sein. 3h ist noch "Zuckerbereich" da kannst Du theoretisch "vollgas" durchblasen bis die Kerzen ausgehen, falls Du irgendwann fit bist. Für Anfänger halte ich ansonsten häufige Bergtouren nicht unbedingt geeignet, es sei den Du juckelst da gemütlich hoch und dann sollte sich Dein Pausenbedürfnis auch in Grenzen halten. Also wäre erstmal der Rat, brauchst Du ne Pause, warst Du zu schnell. Ansonsten kannst Du natürlich "Pausen" machen so viel und so lange Du möchtest. Da ich aber davon ausgehe, dass Du "Sport" treiben möchtest, empfehle ich eine "Pause" auf das Füllen der Bidons oder ein menschliches Bedürfnis einzuschränken alles andere ist nur "Bewegung"...
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Touren rund um Frankfurt am Main

  • gemsmint, 06.06.2017, 11:04 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich muss in den nächsten Wochen beruflich nach Frankfurt und werde mein Rad mitnehmen.
    Jetzt bin ich auf der Suche nach schönen Routen.
    Könnt ihr mir da weiterhelfen. Insbesondere interessiert mich
    a) wie komme ich möglichst stressfrei ohne allzuviel Verkehr aus Frankfurt (ich wohne direkt an der Messe)
    b) auf dem Feldberg war ich schon, welches Taunus Ziel ist noch interessant
    c) welche Möglichkeiten gibt es um relativ flach einfach mal zu rollen.

    Danke und viele Grüße
    Florian
  • AP, 06.06.2017, 15:08 Uhr
    Hello,

    zu a) mit der Messe hast du dir keinen so brillanten Startpunkt ausgesucht. Meine Lieblingsausfallroute Richtung Feldberg geht über Eschersheimer Landstraße, Dillenburger Landstraße, Heddernheimer Landstraße, Niederurseler Landstraße...nach Niederusel kommst du von der Messe aus über die Praunheimer Landstraße, da bin ich aber noch nie langgefahren.

    Richtung Wetterau (Zugang am besten über die Hohe Straße, die oberhalb von Bergen-Enkheim anfängt), wo es relativ flach ist, mußt du von der Messe aus entweder durch Frankurt oder um Frankfurt herum....eher ungünstig.

    Vielleicht meldet sich noch jemand, der bessere Ausfallmöglichkeiten von der Messe aus kennt. Wenn nicht, frag mal im Rennrad-news-Forum, da sind einige Frankfurter zugange

    zu b) absolut verkehrsfrei ist der Taunuszugang über das Munitionsdepot Wehrheim, siehe Beschreibung auf QD. Schön ist es dann von Wehrheim aus Richtung Kransberg und die ganze Ecke nördlich von Usingen. Außerdem auch nett die Straße über Treisberg nördlich von Schmitten. Kommt halt drauf an, wie lange deine Touren sein sollen, aber wenn du noch weiter nördlich ausschwärmst, bist du schnell bei 100+. Zum Feldberg ist die schönste Straße die Nebenstrecke über Arnoldshain und dann weiter am Hotel Weilquelle vorbei bis zum Roten Kreuz (das Stück ist nicht im Planer, bis auf 50m asphaltiert). Beliebte Pässe sind noch die Kittelhütte und der Ruppertshainer (auf QD).

    zu c) Südlich von Frankfurt ist tendenziell mehr Verkehr als nördlich, also bleibt die Wetterau zum flach rollen. Schön wirds meiner Meinung nach aber erst östlich der A45 oder nördlich von Altenstadt, und bis dahin fährt man von der Messe so ca. 40km.

    Vielleicht hilft es auch, wenn du dich einen Sonntag oder zwei einem Radclub anschließt, bei mir hat es eine ganze Saison lang gedauert, bis ich alles ausgeknobelt hatte

    Gruß

    Axel
  • Radtourist, 12.06.2017, 19:33 Uhr
    Hallo Florian,

    Axel hat recht, von der Messe aus ins Grüne zu kommen kann etwas trickreich sein. Wenn Du in der Woche fährst, kann der Grüngürtel mit Niddaufer ein geeigneter Weg sein, am Wochenende würde ich eher eine der Ausfallstraßen nehmen.

    Wenn Du am Wochenende in Frankfurt bist, melde Dich einfach, wir sind viel in der Gegend unterwegs und freuen uns immer über Mitfahrer. In der Woche ist das Radfahren bei mir auf den Arbeitsweg beschränkt, aber ein paar Tipps, wie man heil aus der Stadt in die Wetterau oder den Hintertaunus kommt, gehen immer.

    Axels Hinweisen zum Taunus ist nichts hinzuzufügen, außer dass das berühmte Café Sachs in Treisberg inzwischen geschlossen hat :-( und die Gegend westlich von Usingen (Ober/Niederlauken, Gemünden) auch sehr schön ist.

    Viel Spaß im Hessenland!
    Stephan
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Ötztaler Runde - eine harte Nuß

  • Cinelli09, 06.06.2017, 16:25 Uhr
    Nach langer sprich ca. 15jähriger Abstinenz habe ich mir vor ein paar Tagen (an einem der derzeitigen nur kurzlebigen Schönwetterfenster in den Alpen) mal wieder an die Runde vom Ötztaler Marathon gewagt . Es ist schon eine der härtesten Nüsse die sich in unseren Breiten anbieten,da beißt die Maus den Bindfaden nicht ab.V.a. wenn man solo fährt und nicht im Adrenalinrausch des offiziellen events.Und das Ötztal bergab resp. den Brenner bergauf allein im Wind steht.

    Trotzdem -gute Nerven vorausgesetzt- immer wieder zu empfehlen.

    Da ich mich nicht mehr schämen muß ;-) : ich habe mit kurzen Pausen fast 13 Stunden hingekurbelt.In der Tat keine Großtat.Und ohne 3-fach wär ich spätestens bei der Sauauffahrt zum Timmelsjoch jämmerlich verreckt.Dies als wohlwollender Hinweis an den user Droopy;-)

    Und : es sind keine und es werden keine 5.500Hm,gemessen waren es neulich (barometrisch) 4.964 Hm,und das mit der Variante über Kematen/Axams/Mutters, was ja ein paar zerquetschte Hm mehr bringt als die offizielle Strecke Kematen/Innsbruck/Berg Isel.Sebst wenn man Meßtoleranzen von 10/15% berücksichtigen würde,bleibt die Schere zu den Marketing-5.500 weit geöffnet.Um die vollzumachen,müßte man schätzungsweise mindestens noch bis zur Mautstelle der Gletscherstraße hochfahren.Na ja,im Grunde egal.

    Radspochtliche Grüße an potentielle Nachahmer

    Günter
  • Hase1, 06.06.2017, 17:37 Uhr
    Aus Sölden kamen noch nie belastbare Infos.
    Die Hure der Alpen ,der Schneerutscher-Ballermann,
    will natürlich auch im Sommer die Burschen abzocken.
    Mist, jetzt beginnt es auch noch zu regnen. Ausfahrt
    gestrichen......Da soll man gutgelaunt sein?
  • didimuc, 06.06.2017, 23:35 Uhr
    Hi Günter,
    na prima, dann hab ich (respektive BS L5/S1) ja noch ein Jahr Schonfrist um die 15-Jahres-Frist einzuhalten. Bin das letzte Mal 2003 "privat" gefahren, ein paar Tage nach Abruch wegen Katastrophenwetters beim offiziellen Termin.

    Wo bist Du gestartet - wie im Original in Sölden oder Anreise-optimiert in Kematen?

    Didi

  • Cinelli09, 07.06.2017, 09:18 Uhr auf didimuc
    In Kematen,weils von uns aus kürzer in der Anfahrt ist.Dann ist halt am Ende der Kühtai Brocken nach der nervigen Talgegenwind Ötztal Abfahrt.Aber so wars zu Anfangszeiten ja auch,wo der Start in Mutters war...
    Sagen wir mal so : 15 Jahre für eine nochmalige Wiederholung könnte ich nicht mehr warten,da die Zeitbombe tickt,Du schon,na ja zwischenzeitlich wohl auch nicht mehr ganz ;-).Wir könnten das ja mal zusammen angehen,aber Du wirst mir zu schnell sein,also vergessen wir`s .Außer die Bergziege fährt mit,obwohl......;-)

    Günter

    P.S. Trotzdem ist für mich subjektiv der http://www.dolomitensport.at/super-giro-dolomiti/die-strecke/ härter,und zwar in der früheren Variante mit Zoncolan,vor 3 Jahren auch solo gefahren und da standen wirklich knapp 5.900Hm auf der Uhr.
    Die Wahnsinnsvariante vom Alpenbrevet kenn ich nicht,die dürfte allerdings den Ötztaler von der Papierform her auch toppen.
    Und das RATA is eh nur was für außerirdische oder Mutanten ;-)
  • Droopy, 07.06.2017, 16:56 Uhr auf Cinelli09
    habe Deinen wohlwollenden Hinweis aus München heute registriert, mir fehlt an der Ötztal-Runde für die nächsten Jahre aktuell aus vielerlei Gründen leider noch jegliches ernsthaftes Interesse . Vielleicht mal in 20 Jahren und dann gern mit Rentnerritzel und Dreifach + E-Motor und Tegernseer Special im Camelbak. Aber auch dann bitte ohne "Jedermann" , und nein ich suche keinen Startplatz und nein ich habe auch keinen Traum vom finishen.
    ;o)
  • Cinelli09, 07.06.2017, 17:12 Uhr auf Droopy
    Oh,jetzt bin ich aber enttäuscht,ich bin eigentlich davon ausgegangen,daß Du bei den letzten 5 Ausgaben im Endergebnis irgendwo zwischen Platz 18 und 9 auftauchst .Da kneift doch am Ende nicht jemand Trittgewaltiger .....;-).Richtig ist : manche müssen für den Ötzi reifen!
    (Schwoam as owi,mit Tgseer HELL...)
  • Droopy, 08.06.2017, 09:22 Uhr auf Cinelli09
    Herrlich, ich freue mich immer, wenn Du beim 3-Fach Gefrozel gleich "anspringst". Aber ich hab auch häufiger mal Langeweile...Wobei ich nicht ganz sicher bin, ob Du mir den 18. Platz nicht zutraust oder mich für eine bessere Platzierung einfach grob unterschätzt ;o) Und reifen muss da nix, den Bezahlemann und Claqueur für "Nösig & Co" dürfen gern andere machen. Wer sich messen will solte eine Lizenz ziehen. Aber das führt jetzt zu weit. Reifen ziehe ich ansonsten nur auf Felgen. Umgekehrt gefragt: Wie oft verschaltest Du Dich mit Deiner Triple eigentlich auf den 237km, 400 oder 800mal?
    VG ein Trittgewal-Tiger
  • Cinelli09, 08.06.2017, 20:05 Uhr auf Droopy
    Ich verschalte mich nie,gute alte Campa Super Record-Schule Rahmenschalthebel 6-fach mit "überschalten".Da saß jeder Gang blind,Das "Verschalten" als Gegenargument zu 3-fach(RR oder MTB) ist ,sorry, saudummes Marketing-Nachgeplappere der Bike-Dealer und der angefixten sog. Fachmagazine.Das ganze "weg von 3-fach" hat nur einen Grund: der Gewinn in der Branche wird maximiert weil 3-fach in der Herstellung teuerer als einfach oder zweifach ist,das rechnet Dir jeder gegelte Branchen Wi.....er nachts um halb drei nach fünf Eimern Bier auf seinem Smartphone nach ;-)
  • Droopy, 08.06.2017, 21:34 Uhr auf Cinelli09
    lol, da gebe ich Dir mal als Campa-Bruder uneingeschränkt recht,
    deswegen brauchts ja jetzt auch discs, e-schaltungen etc. und integrierte Komponenten sowie für jedes Loch je Hersteller einen eigenen Standard, damit bloß kein Bauteil mehr passt. O tempora o mores...
  • Cinelli09, 08.06.2017, 21:53 Uhr auf Droopy
    Da gabs erst kürzlich einen wohltuenden Artikel in der Tour zur Halbwertzeit von Bikes/Bikekomponenten . Titel : Aus dem Laden aus dem Sinn.Das Fahrrad als Einweg- und Wegwerfprodukt.Und dann dieser ewige Standardänderungs- und Kompatibilitätsterror.Der "Neuigkeiten"-Terror etc etc.Ich hab mich da schon lange ausgeklinkt.Titan und Campa mi basta.
    Als Fachmann sag ich schon lange : Sammelhaftbefehl bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt a.M. erwirken und die gesamte Branche hinter Gittern ;-) (Oliver Lowrider,Du natürlich ausgenommen!!)
  • Droopy, 08.06.2017, 22:26 Uhr auf Cinelli09
    ...Du wirst mir immer sympathischer, Artikel hab ich gelesen, deckt sich auch mit meiner Erfahrung. Leider ist auch Campa stark betroffen, die neuen 4 Arm Kurbeln passen auch nicht mehr zu allem alten Zeugs und hässlich sinds obendrein.
    Habe mich aber noch rechtzeitig mit gutem Stoff eingedeckt...

    Campa+Titan, da geh ich ebenfalls mit, die Kombination ist unschlagbar, wobei ich aus Nostalgiegründen auf russische Produktion setze, die hat auch der gute Ernesto Colnago schon eingekauft es aber keinem gesagt. Schätzemal Du bevorzugst Passoni, die Rahmen sind noch so richtig schön butterweich im Tretlager und passen gut zur Triple.
    ;o)
  • Cinelli09, 09.06.2017, 09:01 Uhr auf Droopy
    Nein,nicht Passoni,aktuell De Rosa Titanio Solo ( stile con cuore italiano oder andersrum cuore con stile italiano ;-) mit mechanischer Campa SR ,gekauft beim http://www.flarer.it/.

    Die Anschaffung war allerdings mit "Hürden" verbunden,die ersten beiden bestellten Rahmen hatten bereits "Sollbruchstellen" im Tretlagerbereich.Na ja,Titanschweißen halt...

    Und der De Rosa wird natürlich nicht mit 3-fach gefahren,sondern mit (!!!) 52/36.Mit dem Rad wird aber auch nicht in die Alpen gefahren,dafür habe ich mir mehr low budget Bergräder (mit triple) aufgebaut,da tuts Alu genau so,Hauptsache bequem für die Langstrecke.Und wenn man solo mit Rucksack ,Brotzeit und einer Kanonade von Trinkflaschen und Werkzeug plus Ersatzteile unterwegs ist,spielt das Radgewicht als solches nur noch eine untergeordnetste Rolle.
  • Uwe, 09.06.2017, 18:31 Uhr auf Cinelli09
    Hm, das klingt unlogisch...
    Ein Typ, der nur in den Alpen herum gurkt, weil Flachstrecken unter seiner Würde sind und Mittelgebirge auch Flachstrecke ist, schafft sich ein teures Rad an, welches aber nicht mit in die Alpen kommt, sondern... keine Ahnung, wohin das Rad dann fahren soll. Vermutlich nur bis zum Schickeria-Biergarten und da steht es dann vorne an der Ecke im Durchgang im Weg, wo alle vorbei müssen, die auch noch gesehen werden wollen ;-)
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
  • Cinelli09, 09.06.2017, 21:41 Uhr auf Uwe
    Keine Sorge,das Rad wird schon artgerecht bewegt,z.B. vor der Haustüre im bayr. Alpenvorland (wo ich mich trotz allem noch die meiste Zeit rumtreibe) aber auch in "nur" welligen Gegenden mit kürzeren Anstiegen wie Toskana oder Provengse oder auf Mallorca.Mit 36/29 komm auch ich noch eine Garagenauffahrt hoch.
    Ich gebe ja i.ü. zu,daß das Rad "altersbedingt" ist und seine Kapazitäten jedenfalls von mir nicht (mehr) ausgeschöpft werden.Der eine Silberrücken kauft sich eine junge Blondine,der andere einen Aston Martin und ich eben ein Rad.Was im Endeffekt billiger ist,muß jeder selber wissen ;-)

    Mit Deinem Oktavia und Urlaubsgepäck fährst Du doch auch nur nach Pfunds,und zuhause geigst Du mit dem 911er rum ;-)
  • Uwe, 09.06.2017, 22:30 Uhr auf Cinelli09
    Zuhause haben wir natürlich noch einen ganz anderen Fuhrpark ;-)
    Der Gesamtwert aller auf meinen Namen angemeldeter Fahrzeuge (3 PKW und ein Anhänger) ergibt nicht einmal einen neuwertigen Kompaktklasse-PKW. Und ich bin froh, wenn immer mehrere gleichzeitig zur Teilnahme am Straßenverkehr tauglich sind. Dazu kommen noch zwei PKW, die gnädigerweise auf die Namen unserer Kids zugelassen sind, von denen aber auch nur eins fahren kann und das andere auf die Wiedervereinigung wartet.
    Bin froh, dass wenigstens mein einziges Rennrad meistens fahrtauglich ist, wenn es benötigt wird. Aber dieses WE wird mal wieder ohne Rennradeinsatz vorüber gehen. Immerhin hat es aber letzten Samstag und Montag für eineinhalb Ausflüge gereicht. Jetzt hoffe ich auf Fronleichnam, wo ich mit einem Radkollegen eine gemeinsame Prozession durch die erweiterte Umgebung geplant habe. An Pfingstmontag hat er mir schon mal das Fürchten gelehrt, obwohl es der erste 200er seines Lebens war.
    Viele Grüße, Uwe
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Hundeanhänger fürs Fahrrad

  • Günther7, 07.06.2017, 00:17 Uhr
    Servus Leute,

    ich bin Günther und bräuchte einen Rat im Hinblick auf die richtige Auswahl eines Hundeanhängers fürs Fahrrad.

    Ich habe ein Touringbike und mein Hund ist ca 24kg schwer.

    Hat jemand Erfahrung mit den Dingern?

    Auf verschiedenen Webseiten habe ich mich bereits ein wenig informiert, aber ich weiss nicht wie viel man für die Teile ausgeben sollte?

    Mein Hund hatte kürzlich eine OP also eilt die Angelegenheit ein wenig :-S

    Ich spiele mit dem Gedanken mir ein Modell von Trixe auf https://www.fahrradanhaenger-hunde.de zu ordern. Was meint ihr? Trixie ist doch eine renommierte Marke oder?

    Ich freue mich auf eure Ratschläge!

    Grüße

    Günther
  • AP, 23.04.2017, 20:01 Uhr
    Deine Nachricht riecht verdammt nach Spam wegen der Verlinkung, aber dein Mitgliedsdatum paßt nicht dazu. Meinst du die Anfrage Ernst? Und was hat die OP von deinem Hund damit zu tun?

    Gruß
  • Cinelli09, 23.04.2017, 21:24 Uhr auf AP
    Der Hund kann wegen der OP halt nicht laufen und muß deshalb in den Hänger...hast Du noch nie einen Hund im Hänger hinterhergezogen ? Am Bräustüberl gibts dafür extra Parkplätze,damit die Bräustüberl-Schickeria ihre verzogenen Pinscher nicht durchn Dreck laufen lassen muß ;-)

    Gruß aus selbigem
  • Uwe, 07.06.2017, 15:56 Uhr
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Luxemburg - Eifel - Bonn Beuel

  • tandem_click, 22.05.2017, 22:44 Uhr
    Hallo in die Runde ,
    Wir sitzen da am grünen Tisch...
    Ich wollte eine Etappe planen, die Mitte Juli ansteht toi toi toi.
    Eigentlich ganz einfach: Von Luxemburg Pfaffenthal Clausen JuHe immer in Richtung Nordosten. Über den Rhein passt uns Bonn Beuel am besten. Klare Sache, dass dabei 200 km plus und so 2200 hm herauskommen.
    Ich habe erst einmal in der Falk App Fahrrad vorgeplant, musste aber in der Eifel die Strecke verlassen, weil sie noch niemand in den TP eingepflegt hatte oder gefahren ist. Bei der Random Mausklick Strecke kommen wir in Mechernich / Euskirchen vorbei und haben in der Eifel theoretisch maximale Steigung 12 % kleine Rampen und ein Gefälle von 32%, die aber in den Ortsbeschreibungen nicht vorkommen. In der Grafik sind kleine Rampen zu sehen.

    Gibt es hier Ortskundige, die mir eine gute Strecke vorschlagen können?
    Im Staate Luxemburg musste der Alzette und der Sauer gefolgt werden, dann quer durch die Eifel, runter kommen bei Mechernich - Euskirchen - Bonn ist ok, aber es soll noch solche Bahntrassen (Venn) oder sonstige Radfernwege geben.
    Pi mal Daumen ab Aachen Rote Erde in einen RE nach Köln wäre auch ok. Wenn man noch nicht bei den Nachtzügen angekommen ist. Sollte machbar sein.

    Habe keine Lust auf 200 km Abenteuer wie jetzt der 100er im Bergischen, den könnte man noch weg lachen. Aber 200 muss schon Zeit und Weg super gut geplant sein.

    Vielen Dank und LG Sandra
  • Droopy, 22.05.2017, 23:28 Uhr
    2200hm auf 200 "quer" durch die Eifel? Guter Plan würde ich sagen...Und schön solls auch noch sein. Das klappt nur mit 3000hm plus. Wenn Du halbwegs "entspannt" fahren willst nimm Aachen als Ziel und fahr "längs" statt "quer". Mal ganz grober Vorschlag. Lux Veloroute Alzette bis Ettelbrück weiter an der Sauer bis Reisdorf/Wallendorf-Pont, dann links wegund auf deutscher Seite durchs Ourtal bis Roth/Our,dann weiter Lux-Seite via Vianden bis Dasburg, dort nach D Hauptstraße hoch und links auf der L1 walloniert immer parallel zur Grenze , dann via Lützkampen nach Burg Reuland abfahren nach Deutsch-Belgien dort triffst Du dann auf den Vennbahn-Radweg, den immer weiter bis Aachen
    Gruß Droopy, dessen Trainingsrevier von Lux bis Dasburg reicht
    PPS , wenns geht nicht gerade am Sonntag durchs Ourtal, dann müssen dort alle lang die 2 Räder haben und stinken
  • tandem_click, 23.05.2017, 00:50 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy ,
    Theoretisch haben sich die Etappen Vennbahn ganz gut gelesen und der Weg entlang der Flüsse war ein Spaß. Ich weiß aber nicht, ob ich die Vennbahn erwischt habe, weil ich oft auf der nationale unterwegs war. Bei Monschau / hätte auch Nideggen sein können , bin ich Richtung Bonn Beuel abgebogen , wobei der Kottenforst ? - Bonn Beuel bis Nideggen Monschau Euskirchen kenne ich von Bonn Eupen Bonn und einer Eifel RTF Hellenthal.
    Im PDF erwischte mich eine dunkelschwarze Rampe und ich kam auf 256 km und 2500 hm.
    Viele Grüße
    Sandra
  • Droopy, 23.05.2017, 08:12 Uhr auf tandem_click
    wahrscheinlich bist Du dran vorbeigefahren, die Vennbahn ist ein verhältnismäßig "neuer" asphaltierter Radweg auf einer alten Eisenbahntrasse und sehr gut ausgeschildert, da fährt kein Auto drauf. http://www.vennbahn.eu/
    Aber nimm doch mal eine Landkarte in die Hand, da siehst Du wie die Flüsse in der Eifel entwässern, da gibts nicht viel dran zu deuteln,im westlichen Eifelteil ist eigentlich fast alles Wassereinzugsgebiet der Mosel und fließt daher nach Süden, insofern stehen immer ein zwei Berge im Weg, wenn Du hier "quer" fahren willst und mit Deinem Schlenker über Nideggen werden die 200km auch knapp, wie Du schon selbst bemerkt hast. Das Prümtal hoch ist auch keine Kaffeefahrt mit dem Tandem. Dein Startpunkt ist für sowas viel zu südwestlich. Ich weiß ja nicht wie Du anreist, ich vermute mal mi dem Zug und dann oneway retour? Dann würde ich in Wittlich aussteigen und den Maare-Mosel-Radweg bis Daun empfehlen, ob es dann "gemütlich" weiter bis ins Rheintal geht musst Du andere Locals fragen, kann mir aber vorstellen, dass es von dort ein ruhiges Streckchen zur Ahr gibt und dann wärst Du ja schon wieder am Rhein.
  • tandem_click, 23.05.2017, 08:57 Uhr auf Droopy
    Nein, Droopy,
    geplant ist , das Auto in Brüssel stehen zu lassen, ab Brüssel mit dem Tandem 2 Etappen bis Lux und dann am nächstgen Tag Rückfahrt Lux Köln.

    Ich habe noch eine Variante, mich ohne Flüsse hochgeklickt nach Norden ab Luxemburg Stadt bis Troisvierges, bei den schönen Jungfrauen auf den Vennradweg, den ich auf der Eifeltouristik gefunden habe. Oben bei Raeren mäandrierte er mir zu viel, da bin ich flach Richtung Düren und dann Richtung Köln über die Rodenkirchener Brücke. Man könnte auch ab Düren in eine S Bahn steigen. Das wäre aber doof ;-D so kurz vor knapp und alles flach und dann die S-Bahn nehmen. Falls einem die Zeit wegrennt. So sind es auch 250 km geworden. Die ersten 70 gibt es Arbeit, der Rest geht eigentlich.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Droopy, 23.05.2017, 09:29 Uhr auf tandem_click
    Ich will Dich nicht desillussionieren, aber bis zum Beginn der Vennbahnroute machst Du von der Stadt bis zum Einstieg in die Vennbahnroute mal locker minimum1500hm auf 90km. Dazwischen liegen Sauer, Wiltz und Clervetal, je nach Gusto. Das kann ich Dir landschaftlich wärmstens empfehlen und auch eine Strecke mit 2000hm+ daraus basteln. Falls Du Dir aber den kurzen Weg über die E421 geklickt hast, würde ich stark davon abraten, das ist eine dreispurige Schnellstraße auf der zwar immer wieder Touriradler rumgurken, wo ich mich aber jedesmal frage, was die dort suchen. Die parallel laufenden Wirtschaftswege sind zwar asphaltiert machen aber auch eine ständige Berg- und Talfahrt. Aber da Du schon durch die Ardennen anreist, bist Du wahrscheinlich schon warmgefahren und weißt worauf Du Dich einlässt. Brüssel-Lux geht ja nun wahrlich nicht flach daher. Respekt, wenn Du das mit einem Tandem schaffst. Spontan würde ich sagen, biege irgendwo in den Ardennen Richtung Bastogne ab und von dort über den Radweg nach Wiltz, übernachte dort und fahr weiter das Clerftal (Wilwertwiltz, Drauffelt, Clerf, Maulusmillen) hoch bis Weiswampach, von dort links Richtung "Kneiff", ab dort Vennbahn
  • sugu, 23.05.2017, 12:53 Uhr
    Für das erste Stück von Luxemburg nordwärts habe ich keinen Vorschlag. Ab der Wasserscheide zwischen den Mosel- und Maas-Zuflüssen am "Weißen Stein" dann schon: Über Udenbreth zur Dahlemer Binz (Flugplatz) nach Schmidtheim. Da bleibst du auf nicht zu stark befahrenen Straßen auf der Wasserscheide zwischen Urft und Kylll. Ab Schmidtheim die Urft abwärts bis Kall (Achtung: Der Radweg ist nicht durchgehend geteert, wenn das ein Problem ist: Schmidtheim - Marmagen - Urft - Kall). In Kall musst du noch einmal auf die Wallenthaler Höhe und ab geht es runter nach Mechernich. Ich fahre da ein relativ langes Stück auf der Bundesstraße, statt auf dem verwinkelten Radweg immer wieder den Schwung zu verlieren. Mechernich - Satzvey geht wieder im Tal des Veybachs und besser auf der Straße. Dann Satzvey - Antweiler - Arloff auf Nebenstraßen. Geradeaus auf Nebenstraßen (Holzgasse) durch Arloff zur Steinbachtalsperre und dann über Flamersheim - Odendorf - Oberdrees - Peppenhoven - Flerzheim in den Kottenforst. Das mag etwas länger sein, aber quert nicht viele Täler, bzw. erst da, wo die Eifel schon deutlich flacher wird. Umstiege auf die Bahn gäbe es in Schmidtheim, entlang der Urft bis Kall, in Arloff und Odendorf.

    Für die Verbindung Daun ins Ahrtal fällt mir spontan nur etwas Schönes für breite Reifen ein. Die Straßen gehen dort nicht an den Tälern entlang und sind auch keine Höhenwege. Am ehesten noch: Daun - Alte Darscheider Straße - Darscheid - Gefell (1. Hügel) - Katzwinkel - (man kann die B257 queren) - Ueß - Mosbruch - (2. Hügel) - Köttelbach - Hünerbach - (3. Hügel) - Reimerath - (4. Hügelchen) - Welcherath - (5. Hügel) - Meuspath unter dem Nürburging durch und dann runter nach Adenau und an die Ahr. Das Stück bis zum Nürburgring ist allerdings ständiges auf und ab: zwar auf hohem Niveau, also keine langen Anstiege und Abfahrte, dafür aber viele kurze. Zweite Alternative: Von Daun die Lieser aufwärts bis zur B410 und auf der runter nach Kelberg, dann nach Hünerbach und weiter wie oben. Das ist aber etwas stärker befahren.
  • tandem_click, 23.05.2017, 14:12 Uhr auf Droopy
    Lieber Droopy , lieber Sugu,
    Jetzt bin ich geografisch und mental platt :-). Meine Eckpunkte sind MSR 323 (hat der, wie in meiner Datei 3200 hm??!!) und Bimbach Radmarathon.
    Bei Bonn - Eupen - Bonn und einer RTF ab Euskirchen ? Bin ich schon in den Ecken vorbei gekommen. Sicherlich könnte man auf der Hälfte irgendwo übernachten , aber ich glaube , der Pilot hat das nicht eingeplant, da er so für den Spaß schon 5 Tage unterwegs ist (3 Rad , 1 Auto, 1 Zug).
    Irgendwie sollte die Tour doch in die Kategorie Bimbach und fahrbar einzupacken sein, so hatte ich mir das vorgestellt.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Droopy, 23.05.2017, 14:33 Uhr auf tandem_click
    ;o) Wieso ist doch ganz einfach. Addiere meinem ersten Vorschlag (Ourtal bis Burg Reuland) den Tipp von Sugu via "Udenbreth" dazu und fertig ist dein Track. Plan alles mal sauber mit einem Tool, was Dir die Höhenmeter anzeigt und dann wird nachjustiert. Gpsies oder Bikemap zum Beispiel. Am besten aber ist, Du stellst Deinen Kompletttrack anschließend öffentlich per Link in den Thread dann diskutiert es sich leichter.

    Eine 3-Tages-Fahrt quer durch die Ardennen ist m. E. ein 3-facher Mittelgebirgsradmarathon. Vielleicht nicht ganz so hohe Berge wie in Bimbach dafür viele, auch die Straßen an den Flusstälern sind nicht per se flach. Ich kenne Eure Fitness jetzt nicht, mit dem normalen Rad würde ich sagen alles gut, mit dem Tandem fehlt mir irgendwie die Vorstellungskraft, wie Du mal die ein odere andere Rampe hochwuppst oder am 15 Hügel noch rund trittst und das ganze drei Tage am Stück. Der oben genannte Streckenvorschlag klingt aber nach vernünftigem Rollen und "Strecke machen", für meinen Teil kann ich das zumindestens garantieren. Es geht eigentlich nirgends geradeaus, schöne Wellen sind auch dabei, der ein oder andere Anstieg - aber sanft gewählt und touristisch bekommst Du auch was geboten. Die Burg Vianden ist eine der größten mittlealterlichen Anlagen Ihrer Art und hübsch anzuschauen. Deine ersten zwei Tagen machen mir da mehr Sorgen...
  • majortom, 23.05.2017, 14:34 Uhr
    Hallo Sandra,
    ich würde nördlich von Bitburg aufs Kylltal zusteuern, diesem folgen bis kurz nach Gerolstein, über Rockeskyll und Ahütte rübergrätschen ins Ahrtal, diesem folgen bis Altenahr, ätzende Auffahrt zur Kalenborner Höhe, dann über Gelsdorf-Adendorf-Viliprott in den Kottenforst und nach Bonn cruisen.
    Das ganze kann man natürlich noch open end mit Höhenmetern garnieren... so sollte sich das allerdings in Grenzen halten.
    Ob es eine gute Idee ist, am Ende der Tour noch durch Bonn durch zu müssen, würde ich bezweifeln. Vielleicht nimmst du den Zug schon ab dem Bahnhof Kottenforst?
    Von Luxemburg bis Bitburg hab ich keine Ahnung...
    Schöne Grüße
    Tom
  • Droopy, 23.05.2017, 14:48 Uhr auf majortom
    Kann ich nur bedingt empfehlen, Lux-Echternach wäre Velopiste, dann Sauer bis Minden und Nimstalradweg bis Bitburg. Alles alte Bahntrassen mit dem Nachteil, dass Du an vielen Stellen nur die Sträucher rechts und links siehst. Alternativ über die Dörfer, dann aber mit reichlich Höhenmeter. Bitburg dann selbst bleibt m.E. nur die Möglichkeit quer durch die Stadt und nördlich weiter parallel zur B51 und dann über Malberg, Kyllburg zum Kyllradweg. Falls Du in Bitburg schon talwärts saust, schiebst Du Dein Tandem spätestens hier Danach bis Gerolstein schön.

  • tandem_click, 23.05.2017, 18:54 Uhr auf Droopy
    Hi Droopy,
    Ich sehe die Sträucher nicht, ich höre, wenn es eng wird 😂😎

    Der Anstieg über diese Brücke A 61 muss gewaltig sein , währe Ingenieurskunst, ich hab das Teil in Erinnerung.

    Viele Grüße
    Sandra
  • majortom, 24.05.2017, 10:08 Uhr auf Droopy
    Wie gesagt, zwischen Luxemburg und Bitburg hab ich keine Ahnung. Der Kylltalnupsi sollte aber auch mit dem Tandem zu nehmen sein, oder?
  • sugu, 24.05.2017, 11:08 Uhr auf majortom
    Bei so weit südlich kommt zum Rübergrätschen von der Kyll an die Ahr kommt noch der Kalkeifel-Radweg in Frage. Er hat läuft teilweise auf, teilweise neben der alten Bahnstrecke Gerolstein - Ahütte - Ahrdorf und hat einige Stücke wassergebundene Decke.

    Statt schon in Altenahr hoch nach Kalenborn kann man auch im Ahrtal auf der neu hergerichteteen Bahntrasse bis Rech fahren, die dann dort verlassen und unterhalb des Weinbergs weiterfahren bis kurz vor Dernau. Dort spart man sich 90 Höhenmeter beim Verlassen des Ahrtals.

    Kottenforst - Annaberger Tal - Südbrücke quert die Stadt an einer schmalen, relativ leicht zu navigierenden Stelle und beide Rheinseiten stehen vor bzw. nach der Brücke zur Weiterfahrt zur Verfügung.
  • tandem_click, 26.05.2017, 13:29 Uhr auf Droopy
    Hallo in die Runde ,
    Vielen Dank für eurevorschläage. Nach der Msr 323 habe ich den Kopf fade frei.
    LG sandra
  • tandem_click, 26.05.2017, 13:29 Uhr auf Droopy
    Hallo in die Runde ,
    Vielen Dank für eurevorschläage. Nach der Msr 323 habe ich den Kopf fade frei.
    LG sandra
  • tandem_click, 01.06.2017, 01:31 Uhr auf tandem_click
    Hallo in die Runde ,
    Ich habe jetzt Alzette - Sauer - Our - Reuland - Urft-Gegend - Euskirchen Mechernich - Bonn Beuel - Porz.
    242 km 2400 hm .
    Ich kann nur einen Link hier einstellen , wenn ich ihn in QD hochlade , aber der GPX ist noch nicht gefahren.
    Schon diese Planerei und Orte suchen auf der Karte und nicht lesen und finden können hat mich an meine Grenzen gebracht, noch mal
    Woanders nacharbeiten gibt endgültig Ärger auf die Augen.

    Etappe Orte im PDF
    Dommeldange - Prettingen - Essingen - Ingeldorf - Moestroff - Reisdorf - Wallendirf pont - Ammeldingen Our - Gentingen - Stoltembozeg - Gemündet - Preischeid - Karschelt - Dahneb - Heinzeknipp - Lützkamoen - alertzberg - Brachr - Masoelt - Lommerzweiler - Schlierbach - Setz - Alterath - Mackenbach - Heuem - Schlnberg - Sandler - Lanzerath - Udenbreth - Neuhaus - Schmidtheim - Marmagen - Dottel - Kallmurh - Bergheim - Mechernich - Storzheim
    - Kuchenheim - Essug - - verklickre da hätte Beuel kommen müssen - Binn Beuel - Schwarzrheindirf - Mülkejoven - Eschmar - Spich Porz Art Home

    Ich hoffe , es sind nicht zu viele Tippfehler / Fehler Autokorrektur drin.


    Was meint ihr zu der Strecke?
    LG Sandra
  • kletterkünstler, 01.06.2017, 09:00 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    da sind ja einige Abschnitte drin, die ich beschrieben habe. Ich hatte mich bislang nur nicht gemeldet, weil ich für möglichst´einfache Transitstrecken wohl der falsche Ansprechpartner bin. Kenne mich ja schon ein bisschen in der Gegend Südeifel / Dreiländereck aus, fahre aber immer zur Höhenmetermaximierung hin und liebe die Gegend.

    Preischeid von Übereisenbach ist eine fiese Rampe, es gibt aber auch flache Zwischenabschnitte zum Erholen, nach Dahnen geht es dann auch nochmal hinauf, aber von der Bundesstraße über die L1 ist das nicht so schwer wie unten von Dasburg. Die L1 ist halt wellig, aber nicht zu arg. Schöne Abfahrt vom Alertzberg nach Belgien runter. Maspelt von der Seite harmlos, Lommersweiler schön. Im Ourtal kann man es dann wieder rollen lassen. Asphalt ist da für belgische Verhältnisse auch nicht zu schlecht.

    Am Weißen Stein vorbei über Udenbreth nach Schmidtheim ist eine sehr schöne Strecke, v.a. mit Westwind ;-) In Schmidtheim die Abkürzung am Flugplatz nehmen, spart Höhenmeter. Dahinter gehts in Richtung Marmagen halt nochmal etwas rauf. Eklig können nach so einer langen Distanz die kleinen Wellen in der Voreifel sein, das kenne ich persönlich von einem 200er und einmal 400 km nonstop aus dem Aachener Raum durch die Eifel zur Mosel und zurück. Kommt dann auch auf den Wind an. Bei mir kam der in den Kackwellen in Richtung Düren gefühlt immer von vorne.

    Viel Spaß!

    Ich hoffe Anfang Juli nach dem Tour-Start und Düsseldorf - Paris nochmal in die Südeifel / Ourtal fahren zu können. Da gibt es noch viel zu entdecken.

    Beste Grüße
    Marcel
  • kletterkünstler, 01.06.2017, 09:04 Uhr auf tandem_click
    P.S. Ihr könnt natürlich statt über Maspelt und Lommershausen auch einfach weiter durch das Ourtal fahren via Steffeshausen, Auel nach Atzerath. Teils Straße, teils Radweg, der überwiegend asphaltiert ist. Das kurze Stück bei Hemmeres ist unproblematisch. Nur wie es vorher zwischen Auel und Hemmeres aussieht, weiß ich nicht.
  • tandem_click, 04.06.2017, 21:43 Uhr auf sugu
    Hallo in die Runde alle miteinander,

    Vor einigen Tagen jetzt vor dem Pfingst-Wochenende hatte ich den vielleicht fünften Track ausgearbeitet und eure Vorschläge berücksichtigt. Ich kam
    trotzdem nicht 100 % klar, nachdem ich die Orte mit hinterlegter Karte nicht lesen kann. Bei der TP Karte hilft die geografische Raterei und Sucherei nicht weiter. Wenn ich nach einem Ort suche, kann ich ihn meistens in der Karte auch nicht finden.
    Stoße also mit visueller und geografischer Raterei überall an meine Grenzen.

    Es wäre klasse , wenn mir jemand unter die Arme greifen und den Track zusammen stellen könnte und mir schicken ! Tausend Dank im Voraus !
    Startort ist Luxemburg Stadt Pfaffengrund Clausen (Pfaffenthal ?) Rue du Fort Olisy ,
    Ziel Köln Porz Wahn.

    Vielen Dank und LG Sandra
  • sugu, 06.06.2017, 13:47 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    das Stück von Hillesheim über Kalkeifel- und Ahrradweg über Dernau habe ich in gpsies bis Bonn Rheinbrücke zusammengeclickt, und den "Vorlauf" von Luxemburg über Ettelbrück bis Gerolstein in der Einstellung "Rennrad" gpsies überlassen, dabei aber versucht, nicht zu viele Berge hinein zu nehmen. Das sind stolze 205 km geworden. Im Ahrtal wechsel der Track schon mal von Straße auf Radweg, da nicht alle Stellen auf dem Radweg sinnvoll sind. Trotzdem sind wassergebundene und enge Stellen dabei. Für das erste Stück sollte jemand mit Ortskenntnis drüber schauen, wie sinnhaft das ist.

    PS: Sehe gerade selber, dass von Gerolstein bis Dohm der Routenplaner den kurzen Weg über den Berg genommen hat. Da ist der Kylltall-Radweg die vernünftigere Lösung: Er bleibt durchgehend asphaltiert im Tal parallel zur Bahn.
  • tandem_click, 06.06.2017, 19:26 Uhr auf sugu
    Hallo Sugu ,
    Vielen herzlichen Dank, ich schaue später rein!

    LG Sandra
  • tandem_click, 06.06.2017, 20:45 Uhr auf sugu
    Hallo Sugu,

    es ist zum Heulen mit mir ;-D. Ich habe den GPSIES in den Tourenplaner geladen und zwei Felder links neben dem Bleistift angeklickt, das ist ja der Bearbeitungsmodus und dann in Pfaffengrund angefangen. Unvermittelt in Walferdange setzt er mir jedes Mal einen grauen Punkt und dann ist es aus mit dem Nachtracken. Ich muss jedes Mal die Tour zurücksetzen, neu anfangen und bleibe in Walferdange hängen. Vermutlich würde das weiter vorne auf der Strecke auch passieren und ich weiß nicht, warum.
    Bei Gerolstein habe ich bis Dohmen im TP den Kyllradweg gefunden, weiter bin ich mit der Planung oder Vorschau NICHTgekommen, weil ich schon öfter in Walferdange hängen geblieben bin. Wenn ich dort auf das rote x klicke, heißt es, "es ist keine Wegmarke ausgewählt" und dann bin ich raus, setze den Track zurück und fange bei Null an.

    LG Sandra ... ich glaube Tandem fahren ist einfacher als Planen ;-D



  • sugu, 06.06.2017, 23:06 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    mit dem Tourenplaner habe ich auf langen Strecken immer wieder mal Probleme: Zum einen gibt es eine 500 m lange Direktverbindung von Nordrhein-Westfalen (Bad Honnef) nach Baden-Württemberg (bei Karlsruhe), zum anderen ist in manchen Gegenden (Norddeutschland) das Netz noch sehr dünn. Zum Bearbeitungsproblem konkret: Versuche mal, die Strecke in mehreren Etappen zu planen. Ein Kandidat für den Endpunkt der ersten Etappe wäre Walferdange ...
  • tandem_click, 07.06.2017, 00:34 Uhr auf sugu
    Hallo Sugu,
    nachdem die Kooperation TP gerade mal so mal so läuft, habe ich nun wenigstens das flachere Teilstück Gerolstein - Dohmen und den Rest ab Bonn-Beuel, und bekomme den Luxemburg- Bonn gpx erst in vielen Teilstücken, wobei dann da die Fehlerquote hoch ist.Besser ist, wenn der Pilot den Lux-Bonn gpx nimmt und das Zwischenstück ausschneidet und den Rest dranhängt - auf seinem Navi. Ich hoffe, dass die kleinen Dörfer nen Bäcker haben oder so, die sagen mir gar nichts ;-D. Auf meiner Route von gestern hatte ich kleine Städte und Städte.

    Vielen lieben Dank für deine Unterstützung, ich hoffe bis Mitte Juli haben wir einen fahrbaren Trek ...

    LG Sandra
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autofreie Alpenpässe

  • Flugrad, 02.06.2017, 22:45 Uhr
    Siehe hier:
    http://www.freipass.ch/
    alleine in Frankreich gibt es dieses jahr 90 autofreie Anlässe auf Alpenpässe
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 03.06.2017, 20:33 Uhr
    Konsequenterweise dürften da dann aber auch keine E- Bikes hochfahren...Nur natural power ist angesagt.
    Ich sage das nicht zum Scherz und habe es heute bei einer Tour wieder erlebt : ein erheblicher Anteil der E-Biker bewegt sich im Verhältnis zum Normalradler rücksichtsloser als so mancher Audi-Rowdy oder Porsche-Fahrer.Führt eigentlich das E-Bike Fahren zum Aussetzen gewisser Hirnfunktionen oder sitzen da Leute drauf,die einfach nie auf ein Fahrrad gehört hätten.Meine bisher durchaus vorhandene Toleranzbereitschaft wird allmählich sehr oft überstrapaziert.
    Gehört zwar nicht ganz zum Thema,aber doch irgendwie.

    E-freie Grüße Günter
  • Flugrad, 03.06.2017, 20:44 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    warst Du etwa auf dem Bodensee-Radweg oder gar im Donautal unterwegs? Diese von Dir festgestellte Spezies beherrscht diese Dinger einfach nicht, vor allem wissen sie offenbar nicht, dass das Gerät auch in Kurven mitbeschleunigt, wenn man tritt. Infolgedessen kommen sie einem dann am Ausgang der Kurve dumerweise auf der falschen Seite entgegen. Mit ein Grund, vor allem am Wochenende und auf o.g. Routen lieber auf die Straße auszuweichen. Was allerdings die Alpenpässe (autofrei) anbelangt: diese sind erstens breiter und zweitens sind die Pedelekisten bergauf auch nicht gar so schnell und beherrschen ihr Vehikel da ein bißchen besser. Jedenfalls sind sie mir bei diversen (Schweizer) Anlässen nicht negativ aufgefallen. Und bergab braucht man eh nur bremsen.
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 04.06.2017, 10:55 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,

    meine Begegnungen der "dritten Art" beziehen sich -wie gestern- v.a. auf "MTB-Gelände".Hier im bayerisch/tirolerischen Tourismusraum bietet fast schon jedes fünftklassige Hotel seinen Gästen E-MTB`s an.Da kommen dann Thorsten,Jörn und Silke mit ihren Plagen Mette und Maritt aus Wattenscheid,parkieren ihren bräsigen Benz vorm Hotel und fahren mit den E-Dingern z.T. heikle Wege mit einem Affenzahn berghoch,daß ein "Auflaufen" auf den normal sich hochkämpfenden Radler oft die unvermeidliche Folge ist.Und da sie die Geräte nicht aussteuern können geschweige denn überhaupt im Ansatz beherrschen,fahren sie einen von hinten schlichtweg über den Haufen...und runter kommen sie auch nicht,siehe die Bergwachtstatistiken über verunglückte E-Biker

    Im Prinzip müßte man für diese Spezies eigene "Bike-Parks" schaffen,da könnten sie sich dann untereinander über den Haufen fahren ;-).

    Klar : auf einer breiten Alpenpaßstraße ist das Thema nicht so virulent.Aber auch da ist es mir schon des öfteren passiert,daß sie mit einem Abstand in der Dicke des Feuilletonteils der Bild am Sonntag an einem vorbeischrammen,daß das flatternde Aldi-Trikot sich beinahe im linken Bremsschalthebel verheddert.

    Gruß ins verpissste (?) Allgäu

    Günter
  • Flugrad, 04.06.2017, 22:39 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    verpisst nur bis 12 Uhr mittags, dann schön aber kühl - ideal zum Radeln.
    Für Dein Problem gibt es eine ganz einfache Lösung: vor Abfahrt von Mette, Marit und Co Steuerungsteil entführen. Dann bleiben sie unten. Aber schon klar: je schwieriger das Gelände, desto mehr Fahrkunst muss man gerade mit dem E-MTB beherrschen. Da hilft nur der alte Hundebesitzer-Spruch: "der macht nix, der will nur spielen"
    Gruß
    Ulrich
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Glockner, wenn's schneit?

  • MunichCycler, 01.06.2017, 09:17 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich habe vor, am Dienstag zum ersten Mal den Glockner unter die Räder zu nehmen, inklusive Edelweißspitze und Franz-Joseph-Höhe. Das ist ohne Auto von München schon ein arges Gewürch, habe deshalb Zug, Leihrad und Übernachtung organisiert.
    Jetzt soll es am Montag und auf Dienstag am Glockner ordentlich schneien... Hat jemand Erfahrungen, ab wann eine Sicherheitssperre verhängt wird? Wäre blöd, wenn ich unten bin und kann nicht rauffahren, in der nähreren Gegend gibt es ja nicht wirklich reizvolle Alternativen zum Fahren....
    Schon mal danke für Erfahrungsberichte! Grüße aus München!
    Sascha
  • Torsten, 01.06.2017, 09:53 Uhr
    Hi Sascha,

    ich bin mal im August die Glockner-Straße hoch, da hatte es in der Nacht vorher geschneit, alles war weiß und es gab keine Sperre. Außerdem ist meine Erfahrung, dass die recht schnell mit der Räumung sind, ist ja ein Haufen Geld, was flöten geht, wenn die Straße gesperrt ist.
    Sollte es wirklich zu einer Sperre kommen, so kannst du von Zell über den Filzensattel und Dientener Sattel und durch das Salzachtal wieder nach Zell fahren. Für den Notfall reizvoll, wie ich finde.

    Schöne Grüße, Torsten
  • Cinelli09, 01.06.2017, 11:43 Uhr
    Du solltest das canceln,es bringt doch nichts,die bei Schönwetter schöne Glocknerbefahrung an angekündigten Schlechwetttertagen zu unternehmen.Am Ende kommst gar nicht hoch,wenns weiter oben Schlagschnee hat,der ev. sogar mal auf der Fahrbahn liegen bleibt.Da hättest Du mit nem RR ernsthafte Probleme.Nach den aktuellen Prognosen wird die Schneefallgrenze bis auf 1.600/1.800 Hm runtergehen.....

    Gruß auch aus MUC Günter
  • sugu, 01.06.2017, 15:39 Uhr
    Es wird wohl nicht dazu reichen, dass aus Sicherheitsgründen (weniger Lawinen, aber vielleicht Schneeglätte) die Straße gesperrt wird. Aber ob es Spass macht, wenn es unten schon nass und oben zusätzlich kalt ist, und du dann zum Schluss noch kalt und nass durch den Fahrtwind gekühlt da runter musst. Von der Aussicht wirst du auch nicht viel haben, denn die Wolken werden tief hängen. Wenn du noch kostenfrei stornieren kannst, mach es. Beim Zug wirst du wohl auf einer Stornogebühr (19 €?) sitzen bleiben, bei den anderen hilft es vielleicht, wenn du erklärst, warum.
  • Droopy, 01.06.2017, 15:57 Uhr auf sugu
    Hallo zusammen, darf ich mich mal in den Thread mit einer erweiterten Frage einhacken?
    Wollte ggf. im Frühherbst auch mal für einen Kurztrip in die Gegend. Wie sind die Straßen denn da verkehrsmäßig insb. Dientner Sattel oder rund um Kitzbühel. Die Werbung redet von der Ecke immer von "Rennradregion", habe etwas Sorge dort im Verkehr zu ersticken. Würde es mir aber auch gern mal ansehen.
    Ciao Droopy
  • Cinelli09, 01.06.2017, 16:41 Uhr auf Droopy
    Deine Sorge besteht nicht zu unrecht.Die Talstraßen,die von Kitzbühel "abstrahlen" sind sehr verkehrsbelastet,Das gilt für die Auffahrt zum Paß Thurn ebenso wie für das gesamte Brixental oder das Tal von St.Johann über Going/Scheffau Richtung Kufstein.Etwas "ruhiger" ists von St. Johann nordwärts Richtung Kössen.Radwege hats auch keine vernünftigen,nur von Kitzbühel nordwärts Richtung Oberndorf/St. Johann Hochfilzen gibst sowas wie einen Radweg.

    Fazit : die Gegend in einem Radius von 25/30km rund um Kitzbühel ist im Grunde ein Verkehrsmoloch,ähnlich bestimmten Ecken im Tessin.

    Als "Epizentrum" des Straßenfahrens gibts weitaus bessere Gegenden.......

    Die Gegend ab Saalfelden über Maria Alm/Filzensattel/Dienten/Dientenersattel oder von Dienten südwärts nach Lend ist besser und zum radeln durchaus zu empfehlen.
  • Droopy, 02.06.2017, 09:45 Uhr auf Cinelli09
    ok danke habe ich mir fast schon gedacht. Klassischer Werbeschwindel analog zur Rennradregion Salzburg...aber man kann ja nicht immer ins Aostatal... Die Hoffnung war, das es vielleicht einen guten Radweg gibt. Tauernradweg habe ich schon recherchiert aber die 161 und die 164 machen wir ein wenig Sorgen. In welche Richtung würdest Du denn unter Berücksichtigung des Verkehrsaspekts (nach der Sommersaison) bei folgender Runde fahren: Zell am See, Pass Thurn, Kitzhorn, Hochfilzen. Mit oder gegen den Uhrzeiger?
  • MunichCycler, 02.06.2017, 10:03 Uhr auf sugu
    Danke für die Tipps!
    Ich werde das tatsächlich stornieren. So ein langer Pass im Dauerregen, das muss dann doch nicht sein. Mal schauen, wann es doch mal klappt, der Glockner wehrt sich sehr beharrlich gegen eine Befahrung von mir....
  • Cinelli09, 02.06.2017, 10:42 Uhr auf Droopy
    1. Würde die Runde im Uhrzeigersinn fahren,da die Paß Thurn Auffahrt von Süden her wegen der Ausblicke auf den Pinzgau inkl. Tauern und Großvenediger schöner ist als die autobahnähnliche Auffahrt ab Kitzbühel/Jochberg.Paß Thurn aber besser nicht high noon in der Touri-Hauptsaison fahren.Geschickte Tageszeit wählen ! Dann o.k.

    Den Zeller See kann man östlich auf Nebenstraßen umfahren.

    Die Passage über Fieberbrunn/Hochfilzen ist so o la la o.k.Was nicht der Brüller ist ist die Pinzgauer B168 zwischen Piesendorf und Mittersill.Da ginge zwar der sog. "Tauernradweg" nähe der Straße,der ist aber mit dem RR nicht zu empfehlen,zu eckig,zu verschachtelt,bemühte Routenführung um den Misthaufen herum und vollgestopft mit älteren Herrschaften auf E-Bikes mit Gepäcktaschen.

    2.Achtung Kitzsteinhorn : NUR mit 3-fach ;-).Und nur echt bis zum Sendemast !Spätestens ab dem Alpenhaus kannst Du Dir Deine Heldenübersetzung ausm Arsch blasen ;-)
    Tip : nach der Abfahrt vom Horn ca, 300m nach der "Radlermeßstelle",links so eine Art Bushäuschen,geht scharf rechts ein etwas nachlässig beschilderter Radweg Richtung Oberndorf und dann weiter Richtung Fieberbrunn,so kann man den Verkehrsmoloch Kitzbühel/Oberndorf/St. Johann etc umfahren.

    3. Grundsätzlich : die Salzburger - Gegend einschl Salzkammergut ist per se nicht schlecht zum rennradeln,man muß halt nur gut wissen wo wie und warum.
    Ebenso nicht schlecht iist grundsätzlich die Ecke Altenmarkt/Flachau/Radstadt/Schladming mit den Optionen Obertauern/Dachstein-Ramsau ,Sölkpaß etc etc..
    Bei Bedarf könnte ich zu diesen beiden Spots jede Menge Tips geben.
  • Droopy, 02.06.2017, 11:00 Uhr auf Cinelli09
    Klasse Günter, das klingt doch schon ganz brauchbar. werde ich so mal ins Auge fassen. Man kann natürlich auch "nur" das Kitzhorn machen und das Auto unten abstellen, das wäre mir aber zu fad. Die Obersteiermark kenne ich schon ein wenig. Für einen Kurztrip reichen mir aber drei,vier Touren vom Startort Zell,
    Die 3-fach überleg ich mir hinterher, fahre ja im Jahr höchstens 1x so einen Zirkusberg. Da ich bis zum Frühherbst sicherlich noch 20 Watt draufpacke wirds wohl auch die Kompakte hierfür tun auch wenn die Kadenz wohl auf >=50 gehen wird.
    ;o)
  • Cinelli09, 02.06.2017, 11:23 Uhr auf Droopy
    Ab Zell gäbs auch folgende Option,habe ich selbst allerdings noch nicht durchexerziert,machen aber viele locals : Zell am See/Mittersill/rauf auf den Felbertauern - durch den Tunnel gibts eine Art Taxi-Shuttle (googeln),dann raus nach Lienz (ab Matrei Radweg)/dann ab Lienz die gesamte Glockner Überquerung super super schön mit Abstecher Franz Josefs Höhe etc etc.Als Tagestour ohne weiteres machbar,aber nur bei absolut stabilem Wetter zu empfehlen,sonst hängt man spätestens in Heiligenblut fest und kann schaun,wie man zurückkommt.M.E. kann man zur Not noch viel bei Schlechtwetter oder einem tageszeitlichen Wetterumschwung machen,aber nicht die gigantische Glockner-Querung.
  • Droopy, 02.06.2017, 11:39 Uhr auf Cinelli09
    ...die ist doch schon längst ales Königsetappe eingeplant - allerdings in Gegenrichtung, halte ich für deutlich einfacher und klar (nicht bei Schnee) wäre ja noch dümmer. Man könnte alternativ sogar auf Südseite links rum und mit der Eisenbahn durch Gastein per Zugtunnel zurück habe ich gelesen. Dazu Gerlosrunde und einmal Dientner Sattel, Filzen retour und fertig ist die Laube. Mir hat eigentlich nur die Kitzrunde Sorgen gemacht, der Rest sollte erträglich sein...
  • Cinelli09, 02.06.2017, 12:26 Uhr auf Droopy
    Gerlos ist auch nicht schlecht.Zu empfehlen ist die Auffahrt ab Wald über die alte Gerlosstraße und dann die neue Straße über Krimml runter.Ins Zillertal raus willst ja wohl nicht,das wär back to Zell am See ein Monsterding...
  • Droopy, 02.06.2017, 12:31 Uhr auf Cinelli09
    nee "schei" muss es sein, genau so soll die Runde aussehen, das wird wahrscheinlich die ruhigste Strecke. Die Körner brauchts alle noch für die Glocknerrunde
  • Cinelli09, 02.06.2017, 15:53 Uhr auf MunichCycler
    Tip : ab nächste Woche Mittwoch bahnt sich wohl ein Schönwetterfenster an,das die Glockner-Aktion ermöglichen könnte
    http://www.alpenverein.at/portal/wetter/index.php


    >>>Trend Alpenwetter (West und Ost) ab Dienstag, 06.06.2017
    Am Dienstag zieht eine nächste Kaltfront von Nordwesten her durch. Die Schneefallgrenze sinkt im Norden gegen 2500m, im Süden auf 2900m. Ab Mittwoch stellt sich wieder stabiles Hochdruckwetter ein, es wird wieder wärmer. Zuverlässigkeit der Prognose (hoch >80%, mittel 60-80%, tief <60%): mittel <<<<<

    I.ü. eine weise Entscheidung abzubrechen für Anfang nächster Woche.Der Glockner steht noch einige Zeit....
  • Cinelli09, 02.06.2017, 21:25 Uhr auf Droopy
    @Droopy
    Ich sehe gerade daß Du aus Luxemburg kommst.
    Du warst nicht zufällig einer der 4 Lamborghini-Fahrer mit Luxemburger Kz,die letztes WE in Wolkenstein mit ihren Lambos mit Rennradträgern (!!!) vorm Hotel standen ;-).
    Werden Lambos in L zum Kilopreis verkauft ? Dann schau ich mal vorbei.....
  • Flugrad, 02.06.2017, 23:05 Uhr auf Droopy
    für Faule:
    Lienz-Heiligenblut geht auch mit dem Postbus (hat 5 Radhaken). Spart man sich etliche hm und km für eine Monsterrunde.
    Gruß
    Ulrich
  • Droopy, 04.06.2017, 18:30 Uhr auf Cinelli09
    hmm, das waren sicher die armen Leute aus dem Nachbardorf, bei uns fahren alle Bentley oder wie ich selbst einen Hummer mit Gasturbine, da schiebe ich das Velo einfach so rein. Nach Südtirol fliegen wir übrigens mit dem Heli.
  • Cinelli09, 04.06.2017, 20:53 Uhr auf Droopy
    Ich hatte schon auf die Schlecks getippt.Wär typisch : erst einem spanischen Frauenarzt 7.000 Euro für einen Trainingsplan (sic !) abdrücken,dann nix gscheids reißen, aber am Ende Lambo fahren ;-)
    Die Räder hatte ich ja nicht gesehen.Ich schätze goldplatiniertes Titan mit einem aus dem vollen geschnitzten Carbon Zahnkranz und elfenbeinernen Flaschenhaltern mit Adapter für das Moet Fläschen.Oder so ähnlich.
    Diese Luxemburger ,jeder einen Gelddrucker im Keller ;-)
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Inntalradweg

  • derChristoph, 24.05.2017, 21:42 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich plane gerade folgende Tour (mit Zugunterstützung von München): Von Mittenwald nach Füssen über Buchenersattel und Hahntennjoch, ca. 120 km und 2000 hm.
    Ich würde gerne, soweit möglich, dem motorisierten Verkehr ausweichen und habe als Möglichkeit von Telfs nach Imst den Inntal-Radweg entdeckt. Kennt jemand den Weg und weiß, ob dieser mit dem Rennrad sinnvoll zu befahren ist? (oder soll ich mich einfach nicht so anstellen und die 30 km Bundesstrasse fahren).

    PS: Da ich gehört habe, dass am Hahntennjoch bei gutem Ausflugwetter evtl. auch mit motorisiertem Verkehr zu rechnen ist, soll das ganze bei gutem Wetter am nächsten Mittwoch stattfinden.
  • Flugrad, 26.05.2017, 08:42 Uhr
    Hallo,
    ich kenne nur den Teil von Ötztal Bf bis Imst. Bis vor Roppen ist dieser nicht durchgehend asphaltiert (eher grobschottrig). Ab Roppen bis Imst Bf geht es dann, halt bucklig. Die Alternative Biundesstraße ist allerdings noch schlimmer....

    Gruß

    Ulrich

  • Uwe, 26.05.2017, 16:03 Uhr auf Flugrad
    Hallo!
    Von Roppen über Waldele und Arzl macht zwar etliche Höhenmeter extra, ist aber landschaftlich top und ruhig. Von Arzl muss man wieder runter zum Inn und dann dürfte es wieder nervig werden, es sei denn, man findet einen Nebenweg rauf nach Imst.
    Viele Grüße, Uwe
  • derChristoph, 27.05.2017, 20:50 Uhr auf Uwe
    Hallo,

    vielen Dank für die Vorschläge. Ich hatte eben bei einem großen Online-Kartendienst noch gesehen, dass ab Mötz eine Straße direkt an der Autobahn langzugehen scheint. Auf höhe des Autobahntunnels zwischen Roppen und Imst geht diese anscheinend nördlich der Bundesstraße weiter durch den Wald.

    Ist da schonmal jemand langefahren und kann etwas zur Wegbeschaffenheit sagen?

    Beste Grüße, Christoph
  • Uwe, 27.05.2017, 21:04 Uhr auf derChristoph
    Hallo Christoph!
    Habe deinen Tipp mal nachvollzogen, kenne den Weg zwar nicht persönlich, würde aber zumindest von Silz bis Kares / Imst laut Hottrails-Karte gehen. Mötz - Silz müsste man vielleicht noch mal in GoogleEarth versuchen zu erkennen. Bei Roppen müsste man vermutlich mal ganz kurz auf die Bundesstraße. Ich vermute aber mal einiges an Auf und Ab auf der Strecke. Bei Karres könnte es auch eine alte Trassierung der Bundesstraße sein, die herabgestuft wurde und nur noch lokalen Verkehr hat.
    Ich mische mich in dieses Thema ein, weil ich da auch auf der Suche bin für eine eventuelle Planung einer Runde und keine Lust auf die Bundesstraße habe.
    Viele Grüße, Uwe
  • Flugrad, 28.05.2017, 00:00 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    der Inntalradweg zwischen Imst Bf und Roppen ist an sich ja nicht schlecht. Man fährt durch die beeindruckende Schlucht, die man sonst nur vom Boot oder vom Zug aus sieht. Der naschteil ist halt ein buckliges Auf und Ab - radwegtypisch. Dafür ist de Belag gut. Und insbesondere am Wochenende muss man sich mit dem inzwischen mehrheitlich pedelecaufgerüsteten Sonntagsradlervolk auseinandersetzen.
    Gruß
    Ulrich
  • didimuc, 29.05.2017, 23:31 Uhr
    Hi,
    bin auch kein Fan von Bundesstrassen, aber den Abschnitt von Telfs bis Ötztal (ca. 20km) bin ich am Wochenende schon oft als als Zubringer zum Kühtai gefahren. Fand ich nicht schlimm, zumal es einige Abschnitte mit einem Radweg direkt an der Strasse gibt.
    Aber klar, wenn Zeit keine grosse Rolle spielt, ist der Inntalradweg die sicherere Variante.
    Didi
  • Eierschaukel, 30.05.2017, 10:55 Uhr auf didimuc
    Sehe ich auch so. Von Telfs bis Ötztal ist die Bundesstraße nicht wirklich schlimm, da viel Verkehr durch die Autobahn abgefangen wird. Ab Ötztal wird der Verkehr dann stärker, nervt aber hauptsächlich im Anstieg vom Inn Richtung Karres. Übel kann eher der Wind sein, der im Inntal je nach Wetterlage ordentlich pusten kann (habe ich aber eher in Fahrtrichtung Ost erlebt).
    Schöne Tour
    Flo
  • Cinelli09, 30.05.2017, 15:43 Uhr auf derChristoph
    Ab Mötz kann ich Dir weiterhelfen,da geht ein ganz netter Radweg jedenfalls bis Haiming.Ab da weiß ich dann auch nicht mehr weiter.

    Besser als die Bundesstraße im Inntal wäre ab Telfs die nicht so stark befahrene Straße über Mieming,dann runter nach Mötz.Immerhin etwas.

    Gruß Günter
  • Cinelli09, 30.05.2017, 15:50 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi,schnurgerade Bundesstraßen wie die von Telfs nach Haiming sind doch Dein Urbiotop,wo Du Deine Riesenübersetzungen austreten kannst bis die Bandscheiben explodieren ;-)

    Gruß vom 3-fach Kettenradkurbler mit Miniuntersetzungen Dolo-proved und bandscheibenschonend!!
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Grado, Italien

  • Schnullerbacke, 18.05.2017, 08:01 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich bin Anfang Juni für 10 Tag in Grado, an der Nordküste der Adria. Nächste größere Stadt (ca. 30 km) ist Monfalcone glaube ich.

    Wie auch immer. Mein Rennrad ist dabei, ich kenne die Gegend überhaupt nicht, sehe aber in Google Maps, dass wohl keine Berge in der Nähe sind.

    Sehr gerne möchte ich ein paar Rennradtouren fahren. Auch ein paar Höhenmeter wären schön. Es gibt wohl etwas östlicher ein paar nette Berge.
    Ich bin mit dem Auto da, kann also auch mein Rennrad ein paar km transportieren - ist zwar nicht mein Ding, aber wenn es dafür eine tolle Tour gibt gerne.

    Wer kann mir helfen? Schon einmal dort gewesen? Tourvorschläge?

    Vielen Dank!

    Konrad
  • Cinelli09, 18.05.2017, 15:45 Uhr
    Ich würde mal sagen,Grado ist für RR-Berge-fahren eher der suboptimale Standort ;-)

    Was mir spontan einfällt und was mit dem Auto für eine Tagestour wohl noch vertretbar sein könnte ist die Gegend von Tolmezzo mit Zoncolan und Konsorten oder Bassano del Grappa mit dem Monte Grappa,bei dem man sich an einem Tag durchaus abarbeiten kann.In Treviso oder ev. noch Feltre wäre man auch "schnell",aber da hats nicht gleich die richtigen Berge.

    Richtung Nordosten,sprich Slowenien kenn ich mich nicht aus,vielleicht wissen da andere mehr.Ev. gibt auch das Hinterland von Triest was her.

    Gruß Günter
  • Schnullerbacke, 18.05.2017, 20:38 Uhr auf Cinelli09
    Vielen Danke schon einmal. Ja ich habe es befürchtet, ein suboptimaler Standort für Berge. Mone Grappa ist schon etwas zu weit weg leider. Vielleicht mit dem Auto nach Udine? Das dauert 50 Minuten glaube ich.

    Ich ich würde mich schon mit "Hügeln" zufrieden geben, es muss ja nicht gleich 1500m nach oben gehen.

    Aber selbst nach Treviso sind es schon 100 km. Dann muss ich mich wohl auf ein paar Flach-Etappen abstrampeln...

  • nicolas, 18.05.2017, 21:19 Uhr
    Hallo Konrad
    So schlecht ist die Gegend nicht, wenn du Richtung Slowenien ca 40 km in Kauf nehmen willst. Das Tal der türkisfarbenen Soca ist wunderschön und bei Solkan bereits sehr bergig. Google dich mal dorthin und du wirst fündig werden. Slowenien ist für Rennradtouren mitunter ein Traum.
    Viel Spaß und schönen Urlaub.
  • AP, 19.05.2017, 11:06 Uhr
    Ich war noch nie in Grado, aber schon ein paar Mal im Dunstkreis. Daher ein paar Vorschläge:

    1. Mit dem Auto ins Hinterland von Udine, etwa nach Cividale del Friuli oder noch etwas tiefer in die Berge. Von da aus über Savogna zum Matajur hoch, halber Weg runter und über die Grenze nach Livek, von da aus hoch zur Kolovrat-Kammstraße. Am Ende der Kammstraße kann ich mich an einen asphaltierten Pfad erinnern, der wieder nach Italien führt. Guck mal auf google streetview zwischen den Dörfern Drenchia und Clabuzzaro Richtung Grenze. Von dort aus kannst du wieder Richtung Ebene abfahren, oder sogar über einen kleinen Paß bei Clodig zurück zur Matajur-Ecke

    2. Mit dem Auto nach Ajdovscina in Slowenien. Ist gar nicht so weit weg. Von dort aus hoch nach Predmeja (ist auf QD glaube ich beschrieben, echt netter Anstieg), dann rechts ab nach Col, dann über einen niedrigen Paß nach Godovic und zurück über Kalce / Podkrai. Klingt jetzt exotisch, aber die Gegend ist allerliebst. Kein Hochgebirge, aber echte slowenische Idylle.

    3. In den Collio nördlich von Gorizia. Da war ich nie Radfahren, sondern mal auf einer Hochzeit. Tolle Ecke mit einer Fülle von kurzen knackigen Anstiegen, teils in Italien, teils in Slowenien.

    Was ich mit dem Rad nicht machen würde, ist der untere Teil des Socatals. Die Straße ist ziemlich eng und hat einiges an Verkehr. Und noch ein Touritipp: Piran an der slowenischen Küste. Ist eins der schönsten Dörfer an der Adria

    Gruß
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Verrückte Tour bei Dhünn-Neuenhaus Wermelskirchen Berg Land

  • tandem_click, 15.05.2017, 00:37 Uhr
    Hallo in die Runde ,
    Ich wollte die Gegend dort mal erkunden. Die Hauptachsen und einige Querverbindungen durch das Bergische Land kenne ich. Auf der heutigen Tour sind wir für uns neue Querverbindungen gefahren. Das war nicht das Problem.
    Ich hatte die Tour mit dem Tourenplaner vorgeplant und auf den Garmin übertragen.
    Umso verwunderter waren wir oben Nähe Stausee bei Alten ... Richtung ... Dhünn Neuenhaus - Halzenberg , als sich der Track erst als morastiges Schlammloch offenbarte an einer Kuhwiese, bald später in Schotter und schließlich in einen MTB Track durch Wald führte. Das Tandem könnte nur Cross laufend bewegt werden. Irgendwo dort verfolgten wir den Track und waren rechts abgebogen wieder auf einer zivilisierten Straße.
    Ich habe versucht , Infos über den Tourenplaner zu finden , ob ich die Strecke falsch geplant habe, falls Millimeter daneben noch eine andere Straße aufgeführt gewesen wäre. Das war nicht der Fall. Auch die Navi App später lieferte keine Anhaltspunkte, das war alles als fahrbare Straße ausgelegt. So waren wir verwundert - auch in der Ecke gab es eine Mauer in der Kurve an einem Bauernhaus, vorher so ein kleiner Hügel und wir dachten , es geht easy weiter. bergisches Land halt :-). Neben-Nebenstrecke ist halt pittoresk und steil, das ist auch klar und eine pikant gewürzte Suppe hatten wir stellenweise ;-) wie gesagt, habe keine Anhaltspunkte für Fehlplanung gefunden, aber in der Praxis muss man durch die Theorie durch ;-)

    LG Sandra
  • Uwe, 15.05.2017, 10:28 Uhr
    Hallo Sandra!
    Ich habe mal aus deiner Beschreibung heraus versucht nachzuvollziehen, welchen Weg du meinen könntest. Die Gegend an sich kenne ich nicht, außer dass ich irgendwann mal vor etlichen Jahren da mit anderen Ortskundigen zusammen eine Wanderung gemacht habe.
    Bin bei der Recherche auf einen Weg von Unterpilghausen am Nordende der Vorsperre Dhünn gestoßen, der von dort nach Osten ins Gekackel führt. Diesen Weg halte ich laut Karte für höchst verdächtig, im Dreck zu versacken. Außerdem gehört sein Autor "mvh" zu den Einsendern gröbster Sch..., der scheinbar entweder nicht in der Lage ist, seine Wege ordentlich aufzubereiten und zu klassifizieren oder dem es egal ist, dass er mit seinem Müll einen Tourenplaner für Rennradfahrer versaut.
    Leider kann man solche Fehler als nicht perfekt Ortskundiger kaum aufarbeiten. Selbst in meinem Heimatrevier gibt es Wege dieses Autors, die ich nicht sauber nachbereiten kann, da ich sie als Rennradfahrer nicht austesten werde und nur jeweils ein ein Ende des Weges kenne, welches natürlich geschottert ist.
    Tut mir leid, dass du mit deinen ohnehin schon eingeschränkten Möglichkeiten, an so etwas scheitern musst. Das müsste nicht sein, wenn alle ihre Arbeit sauber zu Ende bringen würden!
    Viele Grüße, Uwe
  • lowrider, 15.05.2017, 11:40 Uhr
    Hallo Sandra,
    solche unangenehmen Überraschungen hatte ich hier auch schon. Zuletzt war das der Track über'n Donnersberg die sich als 13 km lange MTB-Teststrecke herausgestellt hat.
    Hilft zwar jetzt nichts mehr, beugt aber Wiederholungen vor: Im qd-Tourenplaner kannst du diese Strecke markieren und über die Feedback-Funktion (sofern der Server nicht gerade hängt) den Straßenzustand hinterlegen. Dadurch ändert sich die Anzeige in Tourenplaner. Außerdem kann man bei Planungen einen Mindeststandard vorgeben und so was dann ausschließen.

    Mit welchem Tandem seid ihr denn unterwegs gewesen?

    @ Uwe: Wenn es einen Nutzer gibt, der regelmäßig rennraduntaugliche Strecken hochlädt: Man kann alle Strecken dieses Nutzers farblich hervorheben lassen, auf Plausibelität prüfen und bei dem Verdächtigen dann den Straßenzustand runter setzten. Kann natürlich sein, daß da auch mal ein Geheimtipp drunter fällt aber zumindest reduziert es böse Überraschungen. So habe ich das dann nach der Donnersberg Pleite bei meinem Spezi hier gemacht.

    Schönen Gruß, Oliver
  • Uwe, 15.05.2017, 12:08 Uhr auf lowrider
    Hallo Oliver!
    Ja, das ist mir schon bekannt, dass man es so machen kann. Ich stelle aber ein Feedback selber lieber nur dort ein, wo ich den Weg definitiv kenne.
    Viele Grüße, Uwe
  • tandem_click, 15.05.2017, 12:58 Uhr auf Uwe
    Hi Oliver ,
    Es war das Triangolo.
    Gestern Nacht im Nachgang habe ich düse Funktion im TP gefunden Steassenzustand markieren oder anzeigen. Ich habe viele Linuen erwartet , aber geändert hatte sich nix.

    LG Danke für die Info
    Sandra
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Rennradverleih Ibiza

  • EnnoG, 12.09.2005, 11:08 Uhr 12.09.2005, 11:39 Uhr
    Hallo, wir möchten Ende Oktober Anfang November ein Radwochenende auf Ibiza verbringen. Wir sind 5 Leute und suchen einen Rennradverleih auf Ibiza. Am Besten in Santa Euladia. Wer kann uns Tipps geben?
  • christianhang, 12.09.2005, 11:39 Uhr
    Hab meinen Ibiza Kontakt gefragt, er meint Rennräder könnt ihr vergessen. MTBs sind allerdings kein Problem.
  • Gast, 08.06.2013, 12:33 Uhr auf christianhang
  • DanielIbiza, 09.05.2017, 13:37 Uhr auf christianhang
    Kandani in St. Eulalia ist sehr gut und gut sortiert.
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Rennradtouren in Thüringen

  • turbosvenni, 02.05.2017, 08:07 Uhr
    Hallo,

    ich werde Himmelfahrt für vier Tage in Friedrichroda in Thüringen sein und möchte dort gern ein paar Höhenmeter sammeln. Habt ihr also Tourenempfehlungen für Rundfahrten ab/bis Friedrichroda zwischen 80 und 150km und max Höhenmeter auf idealerweiser nicht allzu stark befahrenen Strassen? Vier verschiedenen Touren wären perfekt.

    Vielen Dank schon mal!

    Sven
  • Uwe, 02.05.2017, 19:59 Uhr
    Hallo Sven!
    Auch wenn es nur eine mittelschwere Tour war und wir vom Ziel in Luisenthal nicht wieder zum Ausgangspunkt zurück gefahren sind, so war unsere Tour quasi ein "Best of", was für uns am besagten Tag drin war.
    http://www.quaeldich.de/touren/von-nichts-kommt-nichts/
    Natürlich sind die Straßen über den Thüringer Wald, besonders die Querungen des Rennsteigs, an Feiertagen und besonders auch an solchen Brückenwochenenden nicht verkehrsfrei, aber man kann nur entweder flach fernab jeglicher Gebirge auf Feldwegen herum geistern oder eben etwas Verkehr ertragen.
    Wenn es schön sein soll, haben die Stauseen in der Gegend ihren Reiz (die Wege sind aber nicht überall in perfektem Zustand) und wenn es die schweren Buckels mitnehmen soll, dann ist der Große Inselsberg ab Tabarz (Schlussanstieg mit steilem Kopfsteinpflaster) ein Muss und auch die Ebertswiese (Vorsicht in der Abfahrt, gefährliche Querrinne). Unser Startort in Engelsbach ist ja ein Nachbarort von Friedrichroda und von Luisenthal zurück nach Friedrichroda, um die Runde zu schließen, ist ein Katzensprung.
    Nur aus dem Auto kenne ich auch den Übergang "Heuberg" zwischen Friedrichroda und Kleinschmalkalden, der auch recht nett ist, aber ziemlich grottigen Straßenbelag aufweist. Bergauf ist das ja egal, aber bergab nicht jedermanns Geschmack. Dafür sind die Mopeds dann auch langsamer ;-)
    Was kann man sonst noch empfehlen? Sehr nahrhaft ist die Auffahrt von Gräfenroda durch den Gehlberger Grund zum Großen Beerberg (bisher nur mit dem Auto gefahren) und ansonsten eigentlich alle Übergänge über den Hauptkamm des Thüringer Waldes mit der Einschränkung, dass es an Feiertagen auch viele Mopeds dort gibt.
    Viele Grüße, Uwe
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Wohin Ende Oktober/Anfang November

  • gemsmint, 18.04.2017, 15:25 Uhr
    Hallo zusammen,

    Wir überlegen momentan, ob wir für das verlängerte Wochende um den 31.10/1.11. für fünf Tage noch irgendwo zum Rennradeln hinfahren sollen.
    Allerdings möchten wir eigentlich nicht nach südspanien oder Mallorca. Habt ihr Tipps, wo man die besten Chancen auf Sonne hat? Mir ist schon klar, dass man sowas nicht voraussagen kann aber es gibt ja auch recht sonnenverwöhnte Ecken in Europa.

    Vielen Dank schonmal und beste Grüße
    Florian
  • Flugrad, 18.04.2017, 16:17 Uhr
    Hallo Florian,

    Nach den vergangenen 3 Jahren würde ich das Pustertal empfehlen: tagsüber herrliche Sonne, kein Schnee und an Heiligabend noch per Velo auf knapp 2000 m.Auch der Grimselpass ging schon anfang/Mitte November (allerdingsa hatten sie da schon die Leitplanken demontiert in Vorbereitung der Wintersperre...). Provence ist sicherlich auch ein interessanter Kandidat. Ganz nah: der Kaiserstuhl mit den rheintalorientierten Schwarzwald- und Vogesenausläufern.
    Ich würde das flexibel und kurzfristig entscheiden. Quartier findet Ihr um diese Zeit wahrscheinlich fast überall. Und wenn Ihr Glück habt, dann gibt es um diese Zeit auch mal eine recht stabile Wetterlage.

    Gruß

    Ulrich
  • majortom, 19.04.2017, 17:53 Uhr
    Hallo Florian,
    eine Garantie für gutes Wetter hast du um die Jahreszeit wohl nur auf den Kanaren... :-)
    Wenn ihr recht flexibel seid, würde ich mir einfach eine Woche vorher den Wetterbericht anschauen und dann entscheiden. In der Provence beispielsweise erwischt man da auch im November häufig noch schönes Wetter, und man kommt (je nach Wohnort) auch recht bequem mit dem Auto hin.
    Schöne Grüße
    Tom
  • AP, 21.04.2017, 07:36 Uhr
    Ich stand vor Jahren mal vor dem gleichen Problem zur gleichen Jahreszeit. Zur Debatte standen Teneriffa und Zypern. Am Ende wurde es Teneriffa Nord, mit nicht so dollem Wetter. Auf Zypern wäre es in jener Woche wärmer und sonniger gewesen.....

    Gruß
  • Cinelli09, 21.04.2017, 16:54 Uhr
    Es dürfte nicht überraschen,wenn ich - im Gefolge von Flugrad Ulrich- das südlichere Südtirol (ich meine um diese späte Jahreszeit allerdings das Etschtal,also Bozen plus Umland) oder den Gardasee ins Spiel bringe.Allerdings kann es da auch oder gerade bei Schönwetter temperaturtechnisch schon zapfig sein.

    Gruß Günter
  • Uwe, 22.04.2017, 22:09 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Warst du in der Nebensaison schon mal in St.Martin im Kofel? Angeblich ist das ja der ganzjährige Bringer.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 23.04.2017, 09:17 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe , im Gegenteil : eines schönen Julitages fuhr ich erst das Martelltal rauf und wieder runter,um dann so gegen Mittag bei brüllender Hitze in der St. Martin-Südwand zu landen..
    Richtig ist,daß es da äüßerst selten resp. praktisch nie Schnee hat,also eine Ganzjahresauffahrt..

    Sogar heute,wo wir im Norden wieder Bergwinter haben https://www.ras.bz.it/de/webcams/st-martin-im-kofel/

    Grüße Günter
  • Uwe, 23.04.2017, 09:28 Uhr auf Cinelli09
    Oh, das Bild ist ja schon fast ein Sommerbild. Ich war vor Jahren mal gegen Abend im Hochsommer oben. Da hat mir der Anstieg schon den Rest gegeben, wobei es aber auch schon die Nummer 3 des Tages war nach Martelltal und Stallwieshof.
    Zum Thema: Ich könnte mir Südtirol, speziell Vinschgau mit seinen Sackgassen und im Gegensatz dazu die flachen Talstrecken im Herbst ganz gut vorstellen, wobei ich aber keine Herbsterfahrung in der Gegend habe. Die ganze Ecke ist ja auch reisetechnisch nicht so extrem weit weg (von mir in NRW aber schon lästig weit).
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 23.04.2017, 09:36 Uhr auf Uwe
    Tja,so schauts ein paar km vor meiner Haustüre momentan aus http://webtv.feratel.com/webtv/?cam=3185&design=v3&c0=0&c32=0&lg=de&s=0

    Es hilft nur eins : umsiedeln nach Südtirol.Nur haben die dort lebenstechnisch (wohnen etc etc) Münchener Preise oder sogar darüber ;-(
  • Cinelli09, 23.04.2017, 18:14 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    sorry,nochmal zum Thema : Südtirol inkl. Vinschgau ist ähnlich Tessin praktisch ein Ganzjahresrevier.Herbst sowieso.Es dürfen einen halt die dann auch niedrigen Temperaturen nicht stören.In schneearmen Wintern (so wie z.B. der vergangene) sind Touren bis 1200 m plus x i.d.R. machbar,und vom Talgrund aus ist das alles schneefrei.Eher weniger geeignet im Hochwinter sind die dolomitenorientierten Pässe,denn da steht in den Hochtälern (z.B. Grödnertal oder Alta Badia) schon eine zapfige Kälte drin...Martelltal bin ich schon Mitte Januar mal hoch,bis zum Talschluß.Aber das war Ende 80er/Anfang 90er,da gabs eh nur grüne und warme Winter in Serie (was selbst jüngere Meteorologen gar nicht mehr aufm Schirm haben,wenn sie jetzt von zu milden etc Wintern faseln).Mir ist noch in Erinnerung eine Neujahrstour am Gardasee mit MTB komplett auf den Tremalzopaß,das war `91 wenn ich mich nicht täusche. In den Arco-Kletterfelsen sind sie "nackig" geklettert....
    Alle paar Jahre hats schon auch in den Südalpen mal Schnee,dann geht das halt alles mal nicht.

    Gruß Günter
  • bruckner13, 24.04.2017, 18:52 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe, Hallo Günter,

    da will ich mich doch mal einmischen, gerade weil Uwe - ich war einfach zu träge - mir bei der Beschreibung nach Sankt Martin und zum Trumsberg zuvor gekommen ist (trotzdem danke).

    Ein guter Freund besitzt ein tolles, altes Anwesen auf dem Trumsberg und ich hatte schon mehrfach das große Glück dort ein paar Tage verbringen zu können. Es stimmt: Sicher kann man dort durchgängig auch im Winter mit dem Rad auf einer wunderbaren sonnenbeschienen Strecke zumindest bis fast obenhin hochfahren, weil es wenig schneit und dann geräumt wird.
    Das war auch so, als ich kurz vor Weihnachten 2010 an einem eisigen Abend am seit Wochen verwaisten Haus mit Rucksack zu Fuß im Dunkeln ankam und drinnen bei minus 9 Grad Raumtemperatur zum Einschlafen zwei Bettflaschen (für die Füße und den Hintern) und doppelte Federbetten benötigte und erst nach 3 Tagen heizen in der "Stube" erträgliche 17 Grad erreicht wurden. Gerade rechtzeitig, als der Rest meiner Familie und Freunde anreisten.

    Aber die benachbarten Bauern sagen:
    Das Martelltal sei dermaßen kalt, da würden sie ihren Arsch nie reinsetzen (im Original hört es sich eindeutiger an).

    Die ewig lange Talfahrt im Martelltal im Winter will ich mir eigentlich garnicht vorstellen. Da braucht es den VW-Bus mit der lieben Ehefrau mit sehr viel Verständnis für den Gatten..... oder den benachbarten Reinhold M. mit seiner großen Erfahrung bei der Pflege der Stummel abgefrorener Gliedmaßen.
    (Eigentlich bin ich, was niedrige Temperaturen betrifft, bislang sicher noch nicht als Weichei aufgefallen.)

    Liebe Grüße Peter
  • Flugrad, 24.04.2017, 20:24 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter,

    das mit den eisigen Temperaturen wird überbewertet. Die gibt es auch in der Pfalz. Hauptsache kein Schnee.

    Gruß
    Ulrich
  • Uwe, 24.04.2017, 20:43 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter!
    Ich denke mal, dass im Herbst und Winter speziell die südexponierten Lagen im Vinschgau interessant sein könnten. St.Martin ist zwar meines Wissens der größte der freiliegenden Aufstiege, aber es hat ja auch noch andere Sackgassen, die auch etwas können. Martell würde ich im Winter auch eher als kalt und schattig einschätzen. Mag sein, dass es dort aber schon im Frühjahr beizeiten interessant wird. Am wichtigsten sind ja eisfreie, trockene Straßen. Auf Vereisung geht ja mit dem Rennrad einfach gar nichts außer "Klappe fliegen". So lange es nur eine Abfahrt pro Tour ist, mag es auch bei zapfigen Temperaturen noch einigermaßen gehen, bin selbst bei starkem Frost lieber nur flach in der Sonne unterwegs, da ich immer stark schwitze und immer nasse Klamotten habe. In diesem Jahr bin ich bis maximal -7 Grad und Sonnenschein auf dem Rad gewesen und nur einmal auf Eis aus dem Stand auf die Klappe geklappt.
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
  • Cinelli09, 25.04.2017, 16:31 Uhr auf Uwe
    @ alle Vorredner :

    Man muß es ja nicht zum Lebensinhalt machen,ausgerechnet im Winter in Südtirol mit dem Radl rumzugeigen.Aber wie sagt man bei mir zu Lande : a bissi wos geht oiwei.Kälteempfinden ist reine Schwäche,die den Körper wieder verläßt.Mit den (sonst geschätzten) ASSOS-Poser Klamotten geht das natürlich nicht.Da muß hardware ran.

    Ich fahr jedenfalls kommendes verlängertes WE in den Dolos Rad,selbst wenns -wie zu befürchten- nach einem schneelosen resp. kunstschneeverseuchten Winter auf den allfällig bekannten "Perversbergen" die kommenden Tage wohl reinschneien wird http://www.provinz.bz.it/wetter/bergwetter.asp

    Schpochtliche Grüße Günter
  • gemsmint, 26.04.2017, 13:22 Uhr
    Danke schonmal für die ganzen Antworten und die Diskussionen über Südtirol.
    Wir werden jetzt einfach dem Vorschlag folgen und bis kurz vorher abwarten und dann die Wetterbericht studieren, in der Hoffnung, das man fünf halbwegs vernünftige Tage hinbekommt.
    Mit der Kälte ist aber so eine Sache bei mir. Wenn es zu kalt wird, dann hab ich an Anstiegen ganz schön zu kämpfen, die sonst locker von der Hand oder in dem Fall von den Beinen gehen. An Abfahrten möchte ich dann auch gar nicht denken.
    Aber abwarten vielleicht ist auch in NRW, wo ich herkomme, eine gute Wetterperiode. (Wer's glaubt :D)
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Neue Pässe und Namensfindung

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Mallorca im Herbst?

  • roger2, 18.03.2017, 15:37 Uhr
    Hallo zusammen,
    eigentlich wollte ich jetzt eine Woche nach Mallorca zum Radfahren, bin aber verhindert. Jetzt überlege ich mir ersatzweise im Herbst zu gehen, 2. Septemberhälfte oder über den 3. Oktober. Ist das empfehlenswert? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
    Viele Grüße, Roger
  • Siegmund, 19.03.2017, 11:03 Uhr
    Hallo roger2,
    war in den letzten Jahren immer im Oktober auf Mallorca, jeweils für 10 Tage. Kann ich nur empfehlen. Im Herbst ist es ruhig, einen Trubel wie im Frühjahr gibt es nicht mehr und trotzdem sond noch Radfahrer unterwegs. In den Cafes ist jede Menge Platz und die Temperaturen immer noch über 20 Grad. Werde es auch heuer wieder so machen.
    Viele Grüße, Siegmund
  • Siegmund, 19.03.2017, 11:04 Uhr auf Siegmund
  • Norwegian1611, 21.03.2017, 21:08 Uhr
    Bin oft im Herbst dort, meistens KW. 42, Playa de Muro. Super Temperaturen ca.22-28 Grad, wenig Trubel, aber nicht verlassen. Immer Radler zum anschliessen. Das Beste für mich: Auch die nichtradelnde Familie geniesst es bei 22 Grad Wassertemperatur zu baden. Wettermässig hatten wir immer Glück, es kann aber auch schon mal die Regenzeit einsetzen, dann kann es 1 Wo täglich regnen.

    Gruß Ulrich
  • KarlosDD, 06.04.2017, 12:14 Uhr
    Meiner Meinung nach ist herbst eine perfekte Urlaubszeit!September und Anfang Oktober-einfach tolle Periode für Erholung!Es ist nich so heiz, aber warm!
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Namensgebung quäldich.de

  • berg_max, 31.03.2017, 15:26 Uhr
    Hallo zusammen,

    als ich das erste Mal das Forum quäldich.de aufgerufen habe, dachte ich so bei mir: geiler Name, hier geht’s um Berge und um die Quälerei, die oftmals mit der Befahrung eines solchen verbunden ist. Seit meinem letzten Post über den Mont Ventoux weiß ich nun, das die Namensgebung einen ganz anderen Hintergrund haben muss:

    Ich lebe im Flachland, muss bereits 40 km fahren, um erste (für hiesige Verhältnisse) nennenswerte Anstiege zu erreichen und müsste auf meinen Feierabendtouren wahrscheinlich die umliegenden Autobahnbrücken stundenlang rauf und runterfahren, um überhaupt so etwas wie Höhenmeter zu sammeln.

    Und jetzt sitze ich bei strahlendem Sonnenschein in meinem Büro, mitten in einem Gewerbegebiet, schaue durchs Fenster in einen tristen Innenhof und schaue bei einer Kaffeepause mal nach, was so im Forum qua-eldich.de los ist".

    Und dann lese ich da so Einträge wie: 150 km/ > 3.000 hm, Namen und Prozente toller Anstiege, Tourenbe-schreibungen, die einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen und denke so bei mir:
    quäldich, lies weiter, was es so für tolle Sachen gibt, mach blos nicht die Seite wieder zu, sondern nutze die Qual bis zur letzten Minute deiner Kaffeepause aus. Und dann kommt schlagartig die Einsicht, woher der Name quäldich.de kommt ……

    Glücklicherweise hat jede Medaillie zwei Seiten, uns so kann ich flach fahren, wann immer ich will, kenne Wind in allen Facetten und freue mich auf jede Ausfahrt in die bergigen Regionen dieser schönen Welt.

    Aber trotzdem wäre es mal interessant zu erfahren, welcher der beiden oben beschriebenen Faktoren denn nun schwerpunktmäßig der Namensgeber war: quäldich bergauf oder quäldich, darüber zu lesen..

    @ Jan: und was sagst du dazu? :-) :-)

    Schöne Grüße aus trister Umgebung aber mit der Vorfreude, dass das Wochenende vor der Tür steht
    Roland
  • Cinelli09, 31.03.2017, 16:02 Uhr
    Hallo Roland,

    Diagnose : schwerer Anfall von Flachländler (?) - und Freitagnachmittag-Büro-sitzen Blues (zum Trost : ich sitze auch im Büro)

    Die etymologische Wurzel von "Quäldich" liegt ja unstreitig hier https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_B%C3%B6lts und wie ich erfahren habe -ich hoffe ich plaudere da jetzt keine großen Geheimnisse aus,aber ist ja wohl alles Schnee von vorvorgestern - hatte Jan bei Inbetriebnahme der Domain etwas marken- resp. urheberrechtliches Gekappel mit dem guten Udo,hat sich dann aber -logischerweise- durchgesetzt.(trotzdem oder weil ;-) damals von mir noch nicht beraten).

    "Quäldich" bedeutet m.E. in der Tat beides : steile Pässe hochradeln und viele der hiesigen Beiträge und Heldentaten lesen "müssen".Mein persönliches letztes Quäldich - deja vu waren die Berichte vom CvD Jan aus Südafrika,um dann zur Kenntnis nehmen zu müssen,daß er ein paar Tage später schon wieder in südlichen Gefilden sprich Andalusien radeln "durfte".

    Gruß

    Günter

    (P.S. Für den Flachländler Blues gäbs nur eine Lösung : in gebirgige Regionen umsiedeln;-) )
  • berg_max, 01.04.2017, 12:23 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    da hast du wohl recht mit deiner Diagnose - nur mit deinem Lösungsansatz habe ich noch so "leichte" Umsetzungsschwierigkeiten:
    habe meinen Arbeitgeber (ein Unternehmen mit ca. 4.000 Mitarbeitern) mal höflich gefragt, ober er sich einen Umzug in die Voreifel (wg. der Nähe zu meinem geliebten Köln) vorstellen könnte - bin aber auf wenig Gegenliebe gestossen und auch meine Familie würde wahrscheinlich nicht mitmachen.
    Also lieber ab und an mal einen Flachländler Blues und neidische Blicke auf einzelne Forumsbeiträge :-)
    Schönes Wochenende - Roland
  • Uwe, 01.04.2017, 19:32 Uhr auf berg_max
    Hm, wenn auf dem Ortsschild etwas von Berg steht, aber dann weit und breit keiner zu sehen ist, solltest du mal mit Günter Kontakt aufnehmen, ob da nicht etwas einzuklagen geht.
    Viele Grüße, Uwe (muss die Berge auch immer suchen, weiß aber wo es welche gibt)
  • Cinelli09, 01.04.2017, 20:57 Uhr auf Uwe
    Klagen geht immer - "das bekommen wir schon" sagt der RA (und meint natürlich sein Honorar)

    Habe heute auch wieder mal Berge gesucht und sogar welche gefunden mit dem Ergebnis 135km und 2.840 Hm.Mein Gott,wie bescheuert ist man nur ;-)

    Gruß an alle Günter

    (@ Roland : äh,mit "gebirgige Regionen" meinte ich natürlich sowas wie Tirol,Südtirol oder meinetwegen auch Graubünden,wenn man genügend Fränkli im Säckli hat.Nicht umsonst ziehen die Berg-Sport-Freaks allesamt z.B. nach Innsbruck - mehr Berge als dort geht nicht.Aber ok.,die Voreifel wär mal schon ein Anfang ;-))
  • Kletterkönig120, 04.04.2017, 02:36 Uhr auf Cinelli09
    ... und am 8. Tag schuf Gott den Rechtsanwalt ? ;-)
  • Cinelli09, 04.04.2017, 11:55 Uhr auf Kletterkönig120
    Wohl wahr,kurz zuvor hat er allerdings noch die Orthopäden,insbesondere die Sportorthopäden erschaffen ;-)
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Ende Wintersperren Galibier, Lautaret, Telegraphe, Croix de

  • nisp, 28.03.2017, 13:50 Uhr
    Tag,
    ich würde in der letzten Aprilwoche gerne in der Gegend den ein oder anderen Pass fahren, wenn die Schneelage das denn erlaubt. Die offiziellen Öffnungstermine liegen meist bei Ende Mai/Anfang Juni, aber oft sind die Pässe ja schon vorher befahrbar.
    Weiß jemand, ob das so früh schon Sinn macht? Oder sollte ich das lieber lassen?
    Grüße
    NiSp
  • majortom, 29.03.2017, 09:43 Uhr
    Hallo Nisp,

    auf sport-passion.fr findest du recht aktuelle Infos zur Öffnung der französischen Pässe. Wie du siehst, sind Galibier und Croix de Fer noch gesperrt, und das hat auch seinen Grund. Lautaret und Telegraphe hingegen sind ganzjährig befahrbar.
    Ich würde mich zu der Zeit eher an die niedrigeren Pässe der Voralpen halten. Wenn dein Basecamp im Oisans ist, kannst du z.B. von Grenoble aus Richtung Vercors fahren (oder dich an den Skistationen wie Alpe d'Huez, Les Deux-Alpes, etc. abarbeiten). Von der Maurienne aus würde ich Richtung Lac d'Annecy fahren, da gibt es auch sensationelle Pässe. Auf jeden Fall besser als dein Glück am Galibier erzwingen zu wollen und dich dabei in Gefahr zu bringen.

    Wo bist du denn genau, und hast du ein Auto zur Vefügung? Dann können wir dir auch konkretere Tourenvorschläge machen...

    Schöne Grüße
    Tom
  • nisp, 29.03.2017, 10:03 Uhr auf majortom
    Danke für die nette Antwort!
    Ich habe noch gar kein Basecamp und bin mit dem Wohnmobil unterwegs. Also recht flexibel. Erst einmal vier Tage rund um Toulon an der Cote d'Azur, dann wollte ich auf dem Rückweg zwei Bergtage einlegen. Huez steht auf der Liste, aber der ist, was ich so lese, wohl eher langweilig. Gerne fahre ich kleinere Pässe mit kleineren Straßen, und am liebsten in Kombination als Rundkurs. Gute 100km mit 2.500-3.000hm sind schon in Ordnung.
    Wäre sehr nett, wenn Ihr mir was empfehlen könnt. Sehr gerne natürlich auch als gpx, wenn verfügbar.
    Danke schonmal!
    NiSp
  • majortom, 30.03.2017, 09:46 Uhr auf nisp
    Tja, da gibt es viele Möglichkeiten... mal ein paar Beispiele:
    - Basecamp im Ouvèze-Tal in den provenzalischen Voralpen. Wenn du Glück hast, kommst du Ende April sogar schon auf den Mont Ventoux (von Süden). Andernfalls kannst du dich auf den vielen schönen Pässen ringsum austoben. Unbedingt den Col de Perty fahren, sensationelles Panorama mit Mont Ventoux und Hochalpen.
    - Vercors mit der herrlichen Combe Laval. Vorsicht: das Vercors-Massiv hängt auch gerne mal in den Wolken... auf den aktuellen Wetterbericht achten. Basecamp könnte in Die sein, dann hast du den tollen Col de Rousset von Süden.
    - Noch weiter nördlich etwa am Lac d'Annecy. Am Cret de Chatillon kommst du auf über 1700 m, vom Col de la Forclaz hast du einen tollen Ausblick über den See. Auch ein toller Pass in der Gegend ist der Grand Colombier... tolles Montblanc-Panorma bei guter Sicht.
    Schöne Grüße
    Tom
  • nisp, 02.04.2017, 20:34 Uhr auf majortom
    Vielen Dank! Ich mache das mal von Wetter und Trainingszuszand abhängig. Und melde mich anschließend, was ich gefahren bin.
    Danke schonmal für die freundliche Hilfe!
    NiSp
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Mont Ventoux - Rückantworten (nicht gegeben) zum Beitrag vom

  • berg_max, 27.03.2017, 13:53 Uhr
    Hallo zusammen,

    klar freut man sich über eine Rückantwort, wenn man sich die Mühe macht, auf eine Frage zu antworten. Wie bereits von anderen Usern geschrieben, antworte ich üblicherweise auch auf die einzelnen Beiträge.

    Allerdings kann es auch Situationen geben, die eine (zeitnahe) Rückantwort unmöglich machen. Das sollte jeder bedenken, der sich dann zu einem konkreten Beitrag öffentlich und negativ äußert.

    Da ich das Forum über die Jahre sehr schätzen gelernt habe, hier noch der Hinweis, dass ich aufgrund persönlicher Umstände die Reise leider nicht antreten konnte und aus gleichem Grund 9 Tage ohne Internet-Zugang war. Insofern kann ich auch zu der Befahrbarkeit des Mont-Ventoux und den Gegebenheiten vor Ort keine Auskunft geben.

    Weiterhin viel Spaß beim Posten
    Gruß
    Roland
  • Cinelli09, 27.03.2017, 16:30 Uhr
    Na ja,nichts für ungut,is mir halt irgendwie spontan hochgekommen.Daß man mal Tage offline ist,kommt natürlich vor und passiert mir im Ausland auch immer wieder......hätte ich bedenken können.
    Schade daß es mit dem Ventoux nicht geklappt hat.Schlimmer wäre es , Du würdest komplett unterzuckert in einem Restaurant in Bedoin sitzen,ergebnislos auf Nahrung mit Substanz warten und einen Computer und das Internet suchen,aber nur Ordinateur und Toile finden ;-)

    Gruß Günter
  • Uwe, 27.03.2017, 18:35 Uhr
    Hallo Roland!
    Dann holst du die Tour demnächst mal nach und berichtest dann, wie es war ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • berg_max, 27.03.2017, 19:12 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    finde ich gut, dass du mir antwortest. Dieses Jahr ist schon so einiges schief gelaufen und da passte es nur ins Bild, dass ich die Reise kurzfristig nicht antreten konnte. Den Ventoux hätte ich schon gerne befahren und die ganze Region muss traumhaft sein.
    Aber so ist das eben manchmal - nun gilt es, den Blick nach vorne zu richten und bei nächster Gelegenheit es noch mal zu versuchen.

    Gruß Roland
  • berg_max, 27.03.2017, 19:14 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    ... so wird's gemacht, auch wenn "demnächst" noch eine ganze Weile dauern wird. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben und da ich extra vorher etwas Französisch gelernt habe, gibt es auch gute Gründe, weiterhin mit Frankreich zu planen.
    Gruß
    Roland
  • majortom, 28.03.2017, 09:53 Uhr auf Cinelli09
    Also irgendwie scheint es da in deiner Kindheit eine äußerst traumatische Erfahrung mit französischer Gastronomie gegeben zu haben... ;-)
    Wir müssen uns wohl mal auf dem Col des Glières treffen und Chez Constance dieses Trauma mit Beignets kurieren.
  • majortom, 28.03.2017, 09:55 Uhr
    Hallo Roland,
    schade dass aus deinem Provence-Trip nichts geworden ist. Aber vermutlich steht der Ventoux auch im nächsten Jahr noch... :-)
    Schöne Grüße
    Tom
  • Hase1, 28.03.2017, 12:18 Uhr
    Oh Mann, Mt. Ventoux im März. Tut man nicht, no go!
    Hat eh keinen Sinn, weil die Fotografenmeute noch nicht
    am Straßenrand steht und Selfies irgendwie inszeniert wirken.
  • berg_max, 28.03.2017, 13:40 Uhr auf Hase1
    Hallo Hase1,

    ich hoffe, ich enttäusche dich jetzt nicht zu sehr, aber das no go (oder besser? no drive) hab ich noch nicht verstanden:
    die Galerie interessiert mich nicht, Selfies sind nicht mein Ding, die Form für den Aufstieg holt man sich im Winter, und der ist seit 20.03.2017 definitiv Historie - was hab ich also noch vergessen, als ich den Mont Ventoux befahren wollte? Bin schon gespannt, was ich bei meinen zukünftigen Plänen noch so alles berücksichtigen sollte :-) ;-) ;-)

    oder höre ich da so etwas wie "Boah ey, der macht dat jetzt schon....???) :-) :-)

    nix für ungut, freue mich auf deine Argumente, egal ob sie aus dem sachlichen, dem sportlichen oder dem humoristischen Bereich kommen....

    Gruß Roland

  • berg_max, 28.03.2017, 13:47 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    ja, dass war wirklich schade - alles war gerichtet, ich hatte mir extra noch das QD Bike-Kondom für die Unterkunft bestellt, und dann in letzter Minute alles dahin ..... aber wie ich Uwe schon geschrieben habe, nachdem ich extra ein paar Brocken Französisch gelernt habe, bleibt die Region auch definitiv auf der Wunschliste. Dumm nur, dass von uns aus allen interessanten Berge so weit weg sind. Unsere Region hat zwar auch schöne Ecken - das weist du ja bestens aus eigener Erfahrung - aber ist eben doch was anderes wie die Riesen in den Alpen, Pyrenäen und was da noch so alles rumsteht...
    Wenn ich das recht in Erinnerung habe, wirst du doch in Kürze auch in die Provence fahren - oder seit ihr sogar schon dort? Jedenfalls viel Spass
    Gruß
    Roland
  • majortom, 28.03.2017, 13:49 Uhr auf berg_max
    Hallo Roland,
    Samstag gehts los... ich freu mich.
    Schöne Grüße, Tom
  • Cinelli09, 28.03.2017, 19:47 Uhr auf majortom
    "Traumatische Erfahrung" trifft die Sache ganz gut.Obwohl :die Kunst der Franzosen,aus einem ganzen Poulet 4 Hälften "rauszuzaubern" habe ich meistbietend einem Wies`n Wirt verkauft,seitdem brummt bei dem das Geschäft und ich kann mich vor Lizenzgebühren nicht retten..
    Und hör mir mit den Straßenrand "Chez`s"auf,der letzte Chez der mich beschissen hat war vorm Col d´Allos als er mir eine 3x durchgeschossene "Pizza" -bzw. was auch immer der gemeine Franzose darunter verstehen mag - andrehen wollte..

    In dem Punkt bin ich leider nicht mehr zu bekehren ;-)
  • Cinelli09, 28.03.2017, 19:54 Uhr auf berg_max
    Hallo Roland,

    na dann tuts mir noch mehr leid daß ich in dem Punkt etwas ruppig war (was normal gar nicht meine Art ist ;-)).
    Merke : wir schreiben erst MÄRZ und die Saison hat eigentlich noch gar nicht begonnen.Obwohl ich heute -sorry to say- bei traumhaftem Frühlingswetter eine Supertour im Berchtesgadener Land mit 150km und 3.228Hm in die Straßen geschraubt habe.Na ja,Vorruhestand eben ;-)

    Gruß Günter
  • Uwe, 28.03.2017, 20:21 Uhr auf Cinelli09
    Vorruhestand? Ist das jetzt durch? Dann kann der Sommer ja wohl kommen ;-)
    Hm, nen 150er hatte ich auch schon, aber ohne deine Höhenmeter. Gut, dafür müsste ich auch schon ganz hart stricken bei meiner Ausgangslage und so wie ein ehemaliger Aktiver auf der Stelle springen.
    Viele Grüße, Uwe
  • majortom, 29.03.2017, 09:51 Uhr auf Cinelli09
    Ja, das Verständnis von Pizza unterscheidet sich dann schon von dem italienischen... :-)

    Aber auf Chez Constance lasse ich nichts kommen, das ist der sensationellste Verpflegungspunkt der Westalpen! Da fahre ich sogar gerne die zwei Kilometer über Schotter. Geilste Käseplatte aller Zeiten (obwohl dem gewöhnlichen Oberbayer vermutlich zu viel Schimmel auf dem Käse ist, hehe...)

    Na gut, umso besser wenn du alle Chezs verweigerst, die Terrasse ist sowieso schon immer brechend voll.
  • berg_max, 29.03.2017, 10:27 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    ...kein Problem - es ist alles in Ordnung. Tja, mit dem Berchtesgadener Land hast du natürlich ein traumhaftes Revier vor der Haustür. Bei uns muss ich schon fast 30 km fahren, um einen Anstieg zu finden, der länger als 1.500 m lang ist. Und bis Eifel oder Bergisches Land ist es sogar noch etwas weiter.
    Meinen ersten 150 er bin ich am WE gefahren - überwiegend plattes Land, insgesamt nur 800 hm aber dafür Wind von feinsten.
    Man sagt ja nicht umsonst, Winde sind die Berge des Flachlandes ( irgendwie muss man sich ja motivieren) :-)
    In diesem Sinne weiterhin viel Spaß beim Training.
    Gruß Roland
  • Cinelli09, 29.03.2017, 10:50 Uhr auf Uwe
    Na ja,so richtig "Vorruhestand" würde bedeuten,daß ich heute meine Wunden der gestrigen Tour lecken könnte,is aber nicht,sitz im Büro hinterm Schreibtisch und muß mich wie üblich um die Sorgen der lieben Mitmenschen kümmern,die nicht in der Lage sind ihre Angelegenheiten ordentlich über die Bühne zu bringen ;-( . Muß aber sagen,der gestrige 150er lief wider Erwarten ganz gut auf meine alten Tage.Interessant ist ja immer wieder - zu bestaunen an der Roßfeld Ringstraße - wieviele Radlerkollegen im NICHT Vorruhestands verdächtigen Alter einfach mal so unter der Arbeitswoche Zeit haben um so gutes Wetter auszunutzen.

    Gruß nach NRW Günter
  • Cinelli09, 29.03.2017, 11:23 Uhr auf majortom
    Na ja,sollte ich es in diesem Leben noch schaffen,eine am Ende von DIR geguidete Westalpen - QD- Runde mit zu machen,trage ich zur Not mein Rad halt auch mal über Schotter um die behaupteten Vorzüge der genannten Chez zu testen - Du übernimmst dafür selbstverständlich die persönliche Vermögenshaftung mit sofortiger Unterwerfung unter die Zwangsvollstreckung ;-)
    (im Rucksack wird vorsorglich Schweinsbraten in der Dose mitgeführt)
  • Uwe, 29.03.2017, 12:38 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ich bin vorhin auch unterwegs gewesen, 75 km mit knapp 1000 Hm durchs Sauerland. in 20 Minuten beginnt meine Arbeitszeit.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 29.03.2017, 13:30 Uhr auf Uwe
    Was habt ihr alle für ein schönes Leben . "Vorruhestand" schon als Anfangs50er ......;-)

    (P.S. Sind das im Sauerland Positiv oder Negativ Hm?)
  • kletterkünstler, 29.03.2017, 14:33 Uhr auf Cinelli09
    lachhaft....habe gestern 3326 Hm (laut Garmin) resp. 3388 Hm (laut VDO) auf 127 km rund ums Ourtal in Deutschland und Luxemburg (in Belgien nur ein kurzes Stück ab- und flachgefahren - Start am Dreiländereck) mit Knieschmerzen weggedrückt ;-)
    14 richtige Anstiege (z.T. knüppelsteil) und die ein oder andere Welle bei herrlichstem Wetter in herrlichster Gegend. Da kann Berchtesgaden einpacken ;-)

    Am Ende war auch mein Garmin am Ende. 1% Akku nach 9 Std. (inkl. Pausen).

    Am Wochenende dann zweimal flach bzw. einmal holländisch flach und einmal wirklich mit insgesamt 250 km. Trotzdem oder erst recht schön, wenn man sonst in einer Gegend wohnt, in der das Wort flach ein Fremdwort ist.
  • Cinelli09, 29.03.2017, 15:32 Uhr auf kletterkünstler
    ...hast Du für gestern wenigstens eine gute Ausrede bei Deinem Arbeitgeber ;-)

    Die fehlenden 98Hm : geschenkt. Aber Vorsicht : die Anstiege in den Berchtesgadenern sind z.T. knüppelhart,oft jenseits der 20% Marke,z.B. der Anstieg von Berchtesgaden zum Parkplatz Hinterbrand,oder auch die Anstiege rund ums "Wachterl"/Schwarzecksattel etc etc oder von Bischofswiesen rauf nach Loipl.Und wenn man so wie ich gestern in Traunstein/Siegsdorf startet,hat man ellenlange "flache" An- und Rückfahrten bis zu den echten Anstiegen,so daß sich die Gesamt Hm doch auf maximal 40/50 km (Auf- und Abfahrten) reduzieren....

    Aber die Gegend ( auch nicht direkt mein hometurf) ist absolut top,da gibts nix zu meckern.Der GRÖFAZ wußte schon,wo er sich einbunkern ließ.
  • kletterkünstler, 29.03.2017, 17:04 Uhr auf Cinelli09
    Du musst zum Kehlstein...

    Ich kenne leider nur Roßfeld über die Berchtesgadener Mauer (und im strömenden Regen abwärts) und Hirschbichl vom Ramsau, da mein Urlaub in Inzell anno 2002 (mein erstes Rennradjahr) fast komplett ins Wasser fiel. Stichwort: Elbehochwasser. Das war genau die Zeit, Ruhpolding ist auch abgesoffen, Inzell glücklicherweise nicht. Am Chiemsee und der Winklmoosalm war ich noch, und naja der Schwarzbachwachtsattel liegt halt auf'm Weg nach Berchtesgaden.

    Im von dir verschmähten Allgäu kannst ja sowas auch haben. Da habe ich nach neun Tagen Deutschland-Rundfahrt (Ziel in Füssen) 2010 noch ein paar Tage drangehängt u. z.B. an einem Tag Riedberg Ost, Alpe Spicherhalde, Rohrmoos, Piesenalpe, Lochbachtal, Altstädter Hof und ich glaube noch irgendwas gemacht. Das war schon brutal.
    Müsste ich eigentlich auch nochmal hin, ist ja die nächstgelegene Alpenregion von mir (270 km), aber nicht mit 12-27 / 39-53.

    Einrollen konnte ich mich gestern nicht. Kurze Offroad-Einlage mit Trage-/Schiebepassage über zwei Brücken und ein ganz kurzes Steilstück, dann auf verdrecktem Asphaltweg mit 20% aufwärts. Dabei noch Fotos für qd gemacht. Wenigstens war's noch kalt (5 °C), hinterher in meinen dicken Sacken kaputtgeschwitzt (20 °C), weil in den Trikottaschen kein Platz mehr für mehr als die Handschuhe & Mütze neben dem ganzen anderen Kram war und kein Rucksack dabei. Der letzte war dann nochmal eine Wand: 200 Hm auf 1,9 km wobei man den ersten km streichen kann, weil sozusagen anrollen.

    Und das, wie gesagt, alles mit zum Teil starken Knieschmerzen, aber ich bin ja selbst Schuld, die fingen ja schon am Vortag in der Rureifel an bzw. gar am Sonntag bei der RTF in Holland bei Arnhem.
    Die wundervolle Landschaft, grandiosen Ourtalblicke waren es aber wert, nur tanken war ich nicht in Lux ;-) zu weit von der nächsten Tanke weggeparkt in einer abgelegenen Gegend. Da hätte ich schon einen Umweg fahren müssen.
  • Cinelli09, 29.03.2017, 17:45 Uhr auf kletterkünstler
    Kehlstein war schon angedacht,aber noch chancenlos.Straßenarbeiter am Doku.Zentrum am Obersalzberg fragte ich wie es ausschaut und die winkten ab.Noch zu viel Schnee/Eis/Dreck auf der Straße,das machen die erst in den kommenden Wochen weg.Und der Rattenweg von der Roßfeldstraße her zum Kehlsteinparkplatz war gleich von Anfang an noch komplett schnee/eisbedeckt.
    Allgäu wird nicht "verschmäht",aber ich versuche in Gegenden rad zu fahren,in denen ich mich zumindest non verbal verständigen kann - und das gelingt mir in der alemannischen Hemisphäre einfach nicht ;-)

    Die Gegend Deiner Tour kenn ich auch ein wenig,mit einem in Eupen seßhaften Radlerkollegen war ich da früher ein paar Mal unterwegs,in die Ardennen rein oder bis runter in die Eifel.Für einen Alpenradler sind diese zahllosen oft giftigen Mittelgebirgsanstiege die reine Hölle,muß man mögen oder halt gewohnt sein..Dann lieber drei 1.200Hm Anstiege am Stück und hintereinander.
  • kletterkünstler, 29.03.2017, 18:03 Uhr auf Cinelli09
    Oh stimmt, ist ja erst Ende März, das vergisst man bei den Temperaturen ja leicht.

    Ja, wenn man im Mittelgebirge wohnt, ist man es gewohnt. Neulich 1200 Hm auf 55 km gemacht, dabei nie mehr als ca. 4 km von der Haustüre weg, da das Wetter unsicher war, es immer mal wieder leicht nieselte. Dabei max. 170 Hm am Stück, meist weniger.
    Bin dann aber auch jedes Mal froh, wenn ich mal wieder in der Heimat bin und flach radeln kann. Deswegen fahre ich auch so viele RTF in den Niederlanden, die eben auch sehr schön organisiert sind und verkehrsarme Routen aufweisen. In den Alpen war ich schon Jahre nicht mehr, letztes Jahr war die Rhön quasi mein Hochgebirge. Zwei Tage mit massig Hm und mehrmals 300-400 am Stück, u.a. 5x Hochrhönstraße an einem Tag, Wasserkuppe und Kreuzberg. Dieses Jahr geht's als quäldich-Guide immerhin in den Schwarzwald mal wieder den Kandel hoch. Und im Fichtelgebirge ggf. an Ostern über die 1000er-Marke.
  • Uwe, 29.03.2017, 18:18 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Die summierten Hm ergeben sich aus einer ganzen Sammlung kleiner Anstiege um die 200 Hm. 5 x 200 = 1000. Beim ehemaligen Kollegen waren es im märkischen Sauerland auch meist nur 200er an denen er sich austobte und in der Summe hat er oftmals gehörige Brummer zusammen gebracht. 1000 Hm am Stück fahren sich übrigens angenehmer als eine Gekackelsammlung. Ich kenne ja beides ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 29.03.2017, 19:22 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,apropos 1000Hm Anstiege.Wo gehts eigentlich im Sommer wieder hin.Pfunds oder Nauders? Ich hatte Dir ja schon mal Ecken wie z.B. Bruneck empfohlen oder gleich mitten in die Dolos rein,etwa Arabba oder auch ganz nett Deutschnofen,die Gegend.

    Gruß Günter
  • Uwe, 29.03.2017, 21:11 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Dieses Mal ist Pfunds gebucht. Mitte August bis Mitte September. Frau Gemahlin befürchtet im Spätsommer kühlere Lüftchen in Nauders, so dass man sich in niedrigere Gefilde, aber doch noch gebirgsnah orientierte. Der alternde Herr kann dortselbst eventuell ein E-Bike mieten und mit dem schlappen Akkugerät einen Tagesausflug zur Norbertshöhe machen. Tagesausflug, da der Akku ja dort verschlappt und der alternde Herr den Rückweg auf selbigem Gefährt selbst tretend bewerkstelligen muss.
    Mal sehen, was man diese Mal radtechnisch einplant. Habe da noch diverse Rundfahrtkombis im Hinterkopf und dann waren ja letzten Sommer die ortsansässigen Sackgassen nicht so schlecht, dass man nicht ein "Best of" machen könnte. Also Sackgassen, bis der Arzt kommt. Dann hat es am Mortirolo noch eine offene Rechnung, was aber rein von der Anfahrt schon nervig ist, sowohl für den Anreisenden als auch für alle anderen Radler auf der Strecke. Denn auch mit dem Auto bin ich gerne zügig unterwegs... Jedenfalls muss ich nicht unbedingt noch mal zur ÖGS. Ist zwar hoch und auch kein Kindergeburtstag, aber nicht so schön, dass ich das Gegurke dahin noch mal haben muss. Da ist die KGS um Welten schöner und ja quasi vor der Haustür mit einem kleinen Aufwärmanroller.
    Um zum Thema zurück zu kommen: Den Mong-Wong-Tu habe ich nicht eingeplant. Nicht für dieses Jahr und sonst auch nicht. Ein Arbeitkollege war da schon mal mit dem Renner, aber auch nur, weil er jedes Jahr in Fronkreisch Campingurlaub macht, obwohl man ihn letztes Jahr auf der Anreise eingeschläfert hat und seine Wertsachen unter seinem Bett hervor geholt hat. Übrigens, wenn du ein Baguette ein paar Tage länger liegen lässt, kannst du Monsieur Spitzbub damit einen über die Rübe kacheln bis er lacht.
    Viele Grüße, Uwe
  • RotesWild, 30.03.2017, 18:35 Uhr
    Ich war heute (30.03.) oben. Ganz oben natürlich. Die Auffahrt von Bedoin funktioniert super. Kurz hinter dem Chalet gibt´s eine Schranke, welche aber nicht weiter stört. Außer mir sind noch einige andere hoch. Perfektes Wetter. Sonne satt und ganz wenig Wind nur. Keine Autos, keine Motorräder hinter der Schranke. Ein Traum.
    Die Nordabfahrt nach Malaucene geht nicht. Direkt in der ersten Serpentine von oben liegt eine dicke Schneewehe. Die hat sich´s dort erstmal gemütlich gemacht und bleibt sicher noch.
    Der Mont Ventoux ist und bleibt aber ein Brett. Besonders wenn man, wie ich, im März erst ein paar 100kms in den Beinen hat.
    SA/SO soll das Wetter hier unten nicht so doll sein. Aber ab MO wieder Sonne satt. Sonnencreme nicht vergessen.
    Grüße aus der Provence,
    Kay
  • majortom, 31.03.2017, 08:58 Uhr auf Cinelli09
    Dann noch lieber eine französische Pizza als Schweinsbraten aus der Dose... :-)
  • majortom, 31.03.2017, 08:59 Uhr auf RotesWild
    Ah, das ist eine wertvolle Info. Auf der Südseite liegt gar kein Schnee mehr?
    Schöne Grüße, Tom
  • RotesWild, 31.03.2017, 20:44 Uhr auf majortom
    Hi Tom,
    ab dem Chalet aufwärts am Straßenrand etwas Schnee. Aber die Straße ist definitiv sehr gut befahrbar. Auch die Abfahrt bis zum Chalet. Kann man laufen lassen. Aber die Aussicht sollte man bei diesem Wetter auch nicht verachten.
    Grüße und viel Spaß, Kay
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Mont Ventoux

  • berg_max, 17.03.2017, 11:07 Uhr
    Hallo zusammen,

    nächste Woche bin ich in der Nähe des Mont Ventoux, der lt. Wikipedia bis 15.05. mit einer Wintersperre belegt ist. Kann jemand von euch sagen, ob der Berg aktuell tatsächlich gesperrt ist? Falls trotz Sperre die Straße schneefrei sein sollte – wie reagieren denn die Franzosen, wenn man trotzdem hochfahren würde?
    Vielen Dank für eure Rückantworten
    Gruß
    Roland
  • Cinelli09, 17.03.2017, 13:57 Uhr
    Diese Info http://www.bedoin.fr/fr/actualite/84907/fermeture-hivernale-route-acces-au könnte man auch so verstehen,daß von Süden her nur die Gipfelpassage ab Chalet Reynard (und das "nur" bis 15.04) gesperrt ist und die Nordanfahrt ab Abzweig Station Mont Serein (also ab Chalet Liotard),die dann allerdings bis 15.05.

    Ich kann mir nicht vorstellen,daß man z.B. ab Bedoin nicht bis zum Chalet Reynard käme und dann nach Sault abfahren kann.Das ist bewaldet und folglich besteht m.E. keine Lawinengefahr.Webcams zeigen auch,daß da nur (mehr) spärlich Schnee liegt,praktisch nur noch im unmittelbarsten Gipfelbereich.

    Ob man trotz Sperre fahren darf/soll/nicht soll - hatten wir hier schon öfters diskutiert.Leider weiß ich auch nichts zu der Frage,wie die Polizei reagiert,wenn sie einen trotz Sperre erwischen.

    Gruß
  • majortom, 18.03.2017, 10:39 Uhr
    Hallo Roland,

    bis zum Chalet Reynard kommst du auf jeden Fall, das ist dort wo die Auffahrtsvarianten aus Bédoin und Sault zusammentreffen. Dann triffst du nach 200 Metern auf eine Schranke, die auf jeden Fall geschlossen sein wird. Egal wie die tatsächlichen Bedingungen sind, bleibt die auch bis zum 15. Mai geschlossen.

    Vor ein paar Jahren war ich Ende März dort, allerdings ohne Rad. Da sind Dutzende Rennradler unter der Schranke durch und weiter zum Gipfel gefahren. Ich glaube also, dass das einigermaßen großzügig toleriert wird von den Behörden. Die letzen Wochen war es in der Region auch recht warm und sonnig, viel Schnne dürfte also nicht mehr liegen. Kann natürlich immer nochmal ein Wintereinbruch kommen (wie letztes Jahr bei Paris-Nizza, als die Profis von Bédoin bei Schneefall über das Chalet Reynard nach Sault geschickt wurden.
    Du siehst ja vor Ort, wie die Schneeverhältnisse sind, und kannst dann mit gesundem Menschenverstand eine Entscheidung treffen.

    Übrigens: selbst wenn der Ventoux noch zu ist, wirst du in der Gegend nicht traurig werden. Du hast die Schluchten des Plateau de Vaucluse, die einsamen Pässe der Drome Provencale, das wunderschöne Ouvèze-Tal bis zum Col de Perty mit sensationellem Panorama zum Ventoux einerseits, zu den Hochalpen andererseits, den Lubéron, selbst die Ardèche-Schlucht liegt in Reichweite... also ärgere dich nicht, wenn der Ventoux während deines ganzen Urlaubs in den Wolken hängt... :-)

    Schöne Grüße, Tom

    Nachtrag: Dieser Webcam zufolge liegt nicht mehr viel Schnee...
  • Flugrad, 18.03.2017, 17:32 Uhr auf majortom
    Hallo Roland,
    dass von Bédoin aus die Wintersperre planmäßig schon am 15.4. endet und von Malaucenne erst einen Monat später erschließt sich schon aus der Lage (übersichtliche Südseite bzw. Schatten-und Nordseite mit Steilabbruch am Schluss).
    Wenn ich die Bédoin-Seite richtig verstehe, scheint es durchaus wetterangepasste Änderungen zu geben - ob positiv oder nur negativ erschließt sich vielleicht durch einen Anruf beim Straßenbauamt in Carpentras.
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 20.03.2017, 14:23 Uhr
    Nebenbei bemerkt find ichs immer wieder etwas komisch,wenn die Leute sich Mühe geben Fragen zu beantworten und vom Fragesteller kein Mucks mehr kommt.Nicht daß man Dankesorgien erwarten würde - aber zumindest ein kurzes feedback (angekommen?hilfts weiter?noch Fragen? etc ) wär nicht unangebracht und wird im übrigen von einem Großteil der Threadersteller auch so gehandhabt.

    Na ja, vielleicht bin ich persönlich zu old school mäßig sozialisiert worden....
  • Uwe, 20.03.2017, 15:58 Uhr auf Cinelli09
    Warte es ab, Roland gibt üblicherweise ein Feedback.
  • Cinelli09, 20.03.2017, 16:05 Uhr auf Uwe
    O.K.,vielleicht sagt er uns ja dann gleich,ob man verhaftet wird wenn man das Ventoux-Fahrverbot ignoriert.Wär mir z.B. egal,in einer franz. Knastzelle würd ich genau so verhungern wie in einem franz. Speiserestaurant ;-)
  • Uwe, 20.03.2017, 17:14 Uhr auf Cinelli09
    Wenn wir in den nächsten Jahren nichts von ihm hören, bekommt er vermutlich französische Küche. Und wenn wir nie wieder etwas hören, hat er die Küche nicht vertragen ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 20.03.2017, 17:58 Uhr auf Uwe
    Spätestens damit haben wir -selbstverständlich off topic- die hochgeschätzten Kollegen Flugrad und Bergziegenmutant als ausgewiesene Kenner und Verfechter der cuisine francaise so gereizt,daß eine Reaktion ausm Allgäu resp. aus dem hinteren Ahrntal zwangsläufig folgen wird....
  • Uwe, 20.03.2017, 18:01 Uhr auf Cinelli09
    Du weißt ja: Lieber einen Freund weniger als einen guten Spruch ausgelassen.
  • majortom, 21.03.2017, 08:30 Uhr auf Cinelli09
    Und aus dem Dreiländereck erwartest du keine zwangsläufige frankophile Reaktion? ;-)
    Egal, ich springe trotzdem mal für die Franzosen in die Bresche, da es gerade in der Provence eine sehr schöne und spannende Regionalküche gibt.
    Meilleurs salutations, Tom
  • Cinelli09, 21.03.2017, 10:47 Uhr auf majortom
    Oh sorry,Dich hätte ich in diesem Kontext aufm Radar haben müssen...
    Mit "spannend" meinst Du wohl die größtenteils nur mit einem Mikroskop sichtbaren Essensmuster (auf riesigen Tellern) der einzelnen Menügänge und die Frage,wieviel Zeit zwischen den einzelnen Gängen verstreicht - Zeit,in der man den Hungerast mit Unmengen labbrigen Weißbrotes zu bekämpfen versucht ;-)
  • majortom, 21.03.2017, 10:55 Uhr auf Cinelli09
    Wenn ich in zwei Wochen dort bin, mache ich gerne mal ein paar Fotos für dich von den kulinarischen Zwischenstopps...
  • bruckner13, 21.03.2017, 11:25 Uhr auf majortom
    Hi Tom

    Wenn du erstmal in der Pfalz warst, wirst du dich für die Fotos aus F nachträglich schämen!

    Peter
  • majortom, 21.03.2017, 11:45 Uhr auf bruckner13
    Was ist schon Ratatouille gegen Saumagen... ;-)
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:17 Uhr auf Cinelli09
    Hier der herbeigersehnte Allgäuer Kommentar:
    Wer als Vertreter der hochgeschätzen und Exklusiven Kaste der renomierten Juristen in deren kulinarischen Tempel weilt, kann natürlich nicht erahnen, welche einfachen Gaumenfreuden in unscheinbaren, von aussen oft "schäbigen" Etablissements (von uns oft als 1B bezeichnet und gesucht) warten. Wenn es dann noch mit Familienanschluss wie in vielen "Gite" ist, wird man qualitäts- und mengenmäßig unglaublich überrascht. Wir haben jedenfalls in Frankreich sehr oft essenstechnisch das "Leben wie Gott in Frankreich" gefunden.

    Grüße vom bekehrten ehemaligen "Froschschenkelfresser - Hasser", Jürgen
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:19 Uhr auf bruckner13
    Wir freuen uns natürlich rieeeesig auf die Pfälzer Küche im April.
    Aber wehe einer stellt permanent "Essens - Selfies" online ! Das gibt Ärger!

    Grüße, Jürgen
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:22 Uhr auf majortom
    Bitte berichten, keine Fotos !
    "Essens Selfies" sind mit einer der echten Plagen der Smartphone Generation!
  • Bergziegenmutant, 21.03.2017, 12:28 Uhr
    Hallo Roland,
    um nochmal bei deinem Thema und deiner Frage zu bleiben (der Threat ist ja ein klein wenig aus dem Ruder gegangen - aber du verstehst hoffentlich Spass?!) - ich würde sagen, wenn ich die Webcam Bilder im Moment anschaue, dürfte es problemlos gehen mit einer Ventoux Befahrung.
    Tagesaktuell würde ich schon (wie auch andere raten) auf das aktuelle Wetter achten und den Berg beobachten. Bis zum Chalet müsste es aber auf jeden Fall gehen. Alternativ gibt es aber ja wirklich sehr viele tolle Alternativen in der Nähe des Mont Ventoux.

    Wir warten auf einen Bericht von dir über das dann erlebte in dieser Traum Radregion.

    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen
  • Cinelli09, 21.03.2017, 12:40 Uhr auf Bergziegenmutant
    ...und ausgerechnet einige "Hungerurlaube" auf Korsika und in den franz. Westalpen (es gab i.d.R 3 Alternativen 1.Poulet 2.Poulet oder 3. Poulet und die Essensmenge stand meist im umgekehrt reziproken Verhältnis zur Rechnungshöhe)) veranlaßten mich,in die Gilde der Wohnmobilisten mit mitgeführter Küche einzutreten ;-)
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Vortag Glocknerkönig

  • eriks, 14.03.2017, 13:57 Uhr
    Hallo,

    gibt es Erfahrungen, wie es einen Tag vor dem Glocknerkönig an der Großglocknerhochalpenstraße aussieht? Ist da schon eine hohe Radlerdiche von Leuten, die die Strecke mal antesten? Sprich: Ist die Verkehrssituation so, dass man dort gerne (mit)radelt? Oder sind eher hektische Autofahrer unterwegs, die vor dem Glocknerkönig "noch mal schnell" über die Glocknerstraße fahren?

    Schöne Grüße,

    Erik
  • nicolas, 14.03.2017, 18:05 Uhr
    Hallo Erik.
    Die Autofahrer sind nicht mehr oder hektischer als sonst. Radfahrer sind schon häufiger.
    LG
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Unterkunft in den Pyrenäen

  • 1ARübe, 02.03.2017, 15:32 Uhr
    Hallo, ich plane Mitte Juli eine Rundtour in den Pyrenäen. Ausgangspunkt in der Nähe von Tarbes. Kann dort jemand ein Hotel oder Chambres d hotes empfehlen, in der man seinen Wagen für eine Woche stehen lassen kann?
    Ist es ausserdem ratsam schon alle Unterkünfte im voraus zu buchen oder findet man immer am abend etwas.
  • Jan, 02.03.2017, 21:51 Uhr
    Hi 1ARübe,
    bist du allein unterwegs? Ich würde morgens per booking.com im Zielort etwas buchen. Da sollte immer noch was gehen.

    Frag mal im Everhotel Tarbes an. Ein sehr einfaches Motel, aber Jean-Michel, der Chef, ist sehr lösungsorientiert. Grüß ihn schön von mir.

    Dein Jan von quaeldich.de
  • majortom, 03.03.2017, 08:36 Uhr
    Mitte Juli solltest du vorher checken, wann und wo die Tour de France durch die Pyrenäen kommt.
    Dann kann es dir nämlich gut passieren, dass du keine Unterkunft mehr findest.
    Oder du buchst halt schon vorher was und nimmst das Tour-Spektakel mit... muss man auch mal gesehen haben.
    Schöne Grüße, Tom
  • 1ARübe, 04.03.2017, 11:03 Uhr auf majortom
    Hi,

    vielen Dank für die Tipps. Gute idee morgens zu buchen über booking .com.
    Tour de France habe ich im Blick, die streifen dieses Jahr nur die Pyrenaen und sind schon durch wenn wir kommen.

    Vielen dank,

    Matthias
  • Ernst8953, 04.03.2017, 13:49 Uhr auf 1ARübe
    Interessant, dass professionelle Anbieter dies nicht im Blickfeld haben. Auf http://www.larebenne.com die Route des grandes Alpes angeboten. Ich schaute beim uns passenden Termin im Juli nach und siehe, da fuhr man über Izoard und Vars am gleichen Tag wie die Tour de France allerdings in umgekehrter Richtung. Auf Nachfrage bei La Rébenne wurde uns mitgeteilt, as habe man glatt übersehen. Man werde die Fahrt um eine Woche vorverschieben. Dieser termin wird uns aber nicht passen. Wir werden wohl möglichst mit Minimalgepäck allein fahren. Dann aber auch über den grossen und den kleinen St. Bernhard und nicht vom Genfersee aus.

    Gruss
    Ernst
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Alpencross "Wien-Nizza"

  • Reinhard65, 05.02.2017, 19:42 Uhr
    Hallo zusammen, werde im Sommer 2017 die Route Wien-Nizza (nach dem Buch von R. Geser) fahren. Nehme mein Gepäck auf dem Rad mit, habe also keine Begleitung mit einem Auto. Möchte so wenig Gepäck wie möglich mitnehmen - bin momentan bei 14 kg. Habe die Übernachtungen in festen Unterkünften (Pensionen, Privatleute, Hotels etc.) vor. Beschäftige mich gerade mit der Frage, ob es notwendig ist, zur Sicherheit, ein Zelt, Isomatte u. Schlafsack mitzunehmen (wären allerdings 4 kg mehr!). Hat jemand Erfahrung mit Unterkünften auf dieser Strecke? Meint Ihr es ist notwendig das Zelt mitzunehmen oder überflüssig? Würd mich auf Antworten freuen! Gruß Reinhard
  • Uwe, 05.02.2017, 20:22 Uhr
    Hallo Reinhard!
    Hast du schon mal solche längeren Radreisen gemacht? Und auch selbst geplant?
    Grundsätzlich sind die Alpen ja touristisch recht gut erschlossen, so dass du nicht unbedingt autark reisen musst. Es sollte also mit einer ordentlichen Etappenplanung möglich sein, immer in einem Touristenkaff zu nächtigen. Da sollte es auch Quartiere diverser Preislagen geben. Dass Österreich relativ preiswert zu haben ist, die Schweiz eher nicht und Frankreich streckenweise in den Alpen etwas dünner besiedelt ist, sollte klar sein.
    Wenn du die Etappenorte grob abgesteckt hast, kannst du doch mal im Internet nach potentiellen Quartieren suchen. Natürlich halten die nicht alle im Sommer ein Bett für dich frei und warten dass du kommst ;-) Andererseits ist es auch nicht immer optimal, die Etappenquartiere für eine ganze Tour vorzubuchen, denn es ist ja nicht unbedingt den ganzen Sommer über auch wirklich Sommer in den Bergen, so dass du schnell mal eine Etappe vergurkst und dann einen Tag hinter deiner Planung her hechelst.
    Ich bin in jungen Jahren (ist schon etwas länger her) mehrfach mehrere Wochen auf Tour in den Alpen gewesen und habe nur ein einziges Mal ein Problem gehabt, ein Bett zu bekommen. Und das lag auch quasi nur an meiner eigenen Blindheit, da ich ein Ziel angesetzt hatte, wo es fast keine Zivilisation gibt und somit auch kein Bett für einen dämlichen fremden Radler.
    Bei meinen damaligen Reisen habe ich immer die Übernachtung in einer Jugendherberge, sofern vorhanden, priorisiert. Das würde ich auch heute noch so machen, da es immer interessant ist, mit fremden Einzelreisenden zusammenzutreffen. Da hatte ich durchaus schon recht interessante Begegnungen. Auch solche, dass man Leute nach mehreren Tagen an anderer Stelle wieder getroffen hat oder dass man solche Leute trifft, die wiederum von Leuten erzählen, die man anderswo auch schon traf...
    Wie lange hast du denn angesetzt für die Tour?
    Viele Grüße, Uwe
  • berg_max, 05.02.2017, 20:22 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ich habe zwar keine spezielle Erfahrung auf der von dir genannten Strecke, bin aber schon viele Mehrtagestouren mit Minimal-Gepäck gefahren, in der Spitze bis zu drei Wochen.
    Ob Iso-Matte, Schlafsack und Zelt wirklich nötig sind, hängt viel davon ab, wie du generell planst. Lässt du es bei der Wahl der Unterkunft darauf ankommen und fährst, bis du keine Lust mehr hast, würde ich die genannten Utensilien mitnehmen, da es in dünn besiedelten Regionen schon mal schwierig werden kann, eine Unterkunft zu bekommen, gleiches gilt auch für die Touristenhochburgen, falls du hier auch Station machen willst.
    Wir haben immer bei der vor-Planung die Tagesziele grob festgelegt und bereits zuhause die Telefonnummern in einer Liste zusammengestellt. Am Abend vorher oder morgens beim Frühstück wurde dann die Unterkunft für den nächsten Tag festgemacht. So bleibt genügend Flexibilität, um auch auf Tagesform, Wetter und Sonstiges (.... ist ein seeeeehr weites Feld, man glaubt gar nicht, was so alles möglich ist) zu reagieren.
    Was uns übrigens Platz und Gewicht! gespart hat: ein rennradtaugliches Vorderrad mit Nabendynamo und das E-Werk von Busch und Müller mit Pufferakku - Alternativ gibt es wohl auch Lampen mit entsprechendem Anschluss. Hier habe wir Navi und Handy aufgeladen - es sind verschiedene Anschlüsse vorrätig - wir hatten - vor allem bei Schlechtwetter - batterieunabhängige Beleuchtung und brauchten keine Ladekabel etc. mitzuführen.

    Viel Spass bei der Planung
    Roland
  • Droopy, 05.02.2017, 20:36 Uhr
    Also ich würde nie ohne Kompass und Zelt aufbrechen, ein echtes Abenteuer dieses dünnbesiedelte Mitteleuropa und völlig ohne touristische Infrastruktur. Da kannst Du von Glück reden, wenn Du ab und an mal eine Wasserstelle siehst oder jemand nach dem Weg fragen kannst.
    ;o)
    Ansonsten würde ich generell nochmal die Gepäckliste prüfen, 14kg erscheinen mir reichlich viel. Ist da schon die Reiseschreibmaschine dabei für das Tagebuch? Ganz im Ernst, die Wahrheit liegt hier sicherlich im Verzicht. Schau mal bei Uncle google unter Stichwörtern wie "Radreise mit Minimalgepäck", "Rennradreise Gepäck" etc., da gibts ganze Foren mit Packlisten. Benchmark für "normale Leute" sind sicherlich 5-7kg
    http://forum.tour-magazin.de/showthread.php?146707-Ausprobiert-Alpentour-mit-Minimalgep%E4ck
    http://www.rennrad-news.de/forum/threads/eure-packliste-f%C3%BCrs-brevet-oder-die-mehrtagesfahrt.108835/
    oder hier vom Kollegen Indurain vorbildlich mit Gewichtsangabe aufgelistet, der kommt auf knapp 14kg incl. Velo!
    http://www.europaradtouren.de/packliste-gepaeckliste-radtour.html
    aus der richtigen Not hilfst Du Dir mit Kreditkarte und Smart/Telefon, so Du solche neumodische Sachen hast.


  • berg_max, 05.02.2017, 20:52 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,
    ... kann man so machen, wie in dem Link beschrieben - würde ich aber nicht ernsthaft empfehlen. Auf der von Reinhard geplanten Tour sind auch im Sommer schnell mal Temperaturunterschiede von 20 und mehr Grad möglich - wohlbemerkt: Unterschiede. Da ist es m.E. schon wichtig, auch eine warme Jacke, Windweste und vor allem Wechselkleidung dabei zu haben. Selbst wenn man jeden Abend wäscht, ist nicht immer gewährleistet, dass die Sachen auch Übernacht wirklich trocken werden - auch nicht im Sommer.
    Spätestens, wenn du nicht nur fahren, sondern auch mal was anschauen möchtest und das nicht in verschwitzter Radkleidung, kommst du auch um Straßenkleidung inkl. Leichtschuhwerk nicht drumrum. Muß natürlich jeder für sich entscheiden und entsprechend planen.

    Übrigens bin ich 2012 mal im französischen Zentralmassiv mit Achsbruch liegen geblieben. Weitergeholfen hat mir da weder die Kreditkarte (wurde nicht akzeptiert) und auch das Handy hat wegen mangelhaftem Empfang außer Zusatzgewicht nichts gebracht. Weitergeholfen haben uns die überaus freundlichen Franzosen, die - entgegen aller Vorurteile und trotz mangelnder Sprachkenntnisse in einer Art und Weise hilfreich waren, wie ich das in Deutschland noch nie!!!! erlebt habe. Anstelle der Kreditkarte würde ich also eher die "Scheckkarte" und ausreichend Bargeld mitführen. Letzteres kann man ja, sicherheitshalber, großteils im Lenker verstecken.
    Aber wie sagt man so schön in meiner Heimat: jeder Jeck (= Mensch) ist anders... also haben auch alle Lösungsansätze ihre Berechtigung.
    Gruß
    Roland

  • Droopy, 05.02.2017, 21:12 Uhr auf berg_max
    Hi Roland,
    da sind wir gar nicht auseinander. Bargeld mitnehmen setze ich voraus und einen Mund zum Fragen auch, Dein Beispiel zeigt ja großartig, dass wir hier nicht in der Wüste unterwegs sind. Wechselkleidung halte ich auch für notwendig, das passt alles in den 5kg-Rahmen und schließt sich nicht aus. Ganz puristisch würde ich nur 3 Tage machen.
    Beim Rest würde ich trotzdem "intelligente" Planung empfehlen. Also erstens Blick auf die Wetterkarte/Wetterlage - ok 14 Tage im voraus ist Sterndeuterei aber 1 Woche kann man "safe" machen. Ansonsten improvisieren,muss ich wirklich nach einem Temperatursturz auf einen Pass rauf oder gehts nicht mal im Tal weiter? Notfalls ein Abschnitt perBus/Zug, beim Thema Schuhe/Equipment generell musst Du schauen was die Technik so hergibt. Pedalwechsel und gute MTB Schuhe mit denen man auch laufen kann fände ich da besser als ein 2.Paar Schuhe mitschleppen. Ausgehkleidung? Dafür gibts heute "TechWear". Eine Wanderhose aus entsprechenden Material mit Zipp wiegt fast nix mehr usw. Duschgel? Gibts mittlerweile in fast jedem Hotel,notfalls gehts auch ohne, Will sagen: Je besser die Sache geplant und im Kopf durchgegangen wird umso eher kannst Du auf das ein oder andere verzichten. Eine Tour, bei der am ersten Hindernis schon das Gewicht verflucht wird und man spät an Tag 3 merkt, dass die Hälfte überflüssig ist macht auch keinen Spaß. Vielleicht generell vorher mal ein Testwochenende machen...
  • Cinelli09, 05.02.2017, 21:23 Uhr auf Droopy
    ...oder man machts so http://velotraum.de/images/2102.jpg

    gerüstet für österreichische Savannen und das schweizerische Inlandseis ;-)

    Ad Droopy : die Verlinkung des europaradtouren.de Kollegen von DIR ??? Der Mann fährt -horribile dictu- DREIFACH und noch dazu 26(!!!) -38-52.

    Gruß
  • Droopy, 05.02.2017, 21:30 Uhr auf Cinelli09
    Jein, indurain ist m.E. hier auch im Forum aktiv / schau Dir mal den QD.Kalender an. Halte seine Packliste für absolut seriös bzw, in Regierungsdeutsch Alternativlos (abgesehen vom Duschgel). Seine Reiseberichte und Bildstrecken haben mich schon mehrfach durch den Winter gebracht. Im übrigen macht bei Gepäcktouren 3fach ja auch Sinn, ansonsten empfehle ich gern eine Sache die man Training nennt. Für Radrentner und Trimmfahrer gilt meinetwegen die Ausnahmegenehmigung
  • Cinelli09, 05.02.2017, 21:37 Uhr auf Droopy
    Tja,der Radrentner und Trimmfahrer war z.B. heute 120km trainieren (und hat erneut keinen U-50er gesehen,ich meine aufm RR) und bevorzugt trotzdem 3-fach.Was macht er nur falsch ;-)
  • Droopy, 05.02.2017, 21:45 Uhr auf Cinelli09
    er kokettiert zuviel mit seinem Alter und der Kurbelausrede und entert mit seinen Ausführungen wieder mal einen ernsthaften Faden eines anderen Users, sollte sich schämen
  • Reinhard65, 05.02.2017, 22:06 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe, habe schon einige längere Touren gemacht, aber das ist die längste für mich. Für diese Tour habe ich 22 Tage angesetzt.War auch schon öfter in den Alpen unterwegs allerdings alles geplante Touren von quaeldich und mit dem Rennrad..Wieviel Kilo Gepäck hattest du immer so mit dabei ,wenn du unterwegs warst ?Gruß Reinhard
  • mindurain, 05.02.2017, 22:09 Uhr auf berg_max
    <<Auf der von Reinhard geplanten Tour sind auch im Sommer schnell mal Temperaturunterschiede von 20 und mehr Grad möglich - wohlbemerkt: Unterschiede. >>

    Ich habe schon zahlreiche Alpendurchquerungen gemacht. Ich kenne das. Ein kleiner Teil ist hier zu finden:

    http://www.europaradtouren.de/radtourenberichte-radtouren-europa.html

    <<Da ist es m.E. schon wichtig, auch eine warme Jacke, Windweste und vor allem Wechselkleidung dabei zu haben. >>

    Windweste ist in der Packliste dabei. Goretex-Jacke auch. Eventuell ist noch eine dünne Windjacke zu empfehlen. Wenn man das alles anzieht, reicht das m. E. für eine Abfahrt aus.

    <<und vor allem Wechselkleidung dabei zu haben>>

    Wechselkleidung (für das Radfahren) halte ich für nicht erforderlich. Wichtig ist, dass Du am Oberkörper nicht durch und durch nass wirst. Das verhindert man durch die Goretex-Jacke. Wenn es permanent regnet, ist die Wechselkleidung auch gleich wieder nass. Und wenn es aufhört zu regnen dann trocknen die Klamotten schnell wieder durch den Fahrtwind.

    <<Selbst wenn man jeden Abend wäscht, ist nicht immer gewährleistet, dass die Sachen auch Übernacht wirklich trocken werden - auch nicht im Sommer.>>

    Wenn man es so macht wie von mir geschrieben (Sachen fest in ein Handtuch eindrehen), dann sind die Sachen auch am Morgen wieder trocken.

    <<Spätestens, wenn du nicht nur fahren, sondern auch mal was anschauen möchtest und das nicht in verschwitzter Radkleidung, kommst du auch um Straßenkleidung inkl. Leichtschuhwerk nicht drumrum.>>

    Straßenkleidung und Leichtschuhwerk sind in der Packliste mit drin.

    Die Packliste ist natürlich kein "Dogma" sondern nur ein Anhaltspunkt. 'Wenn es wirklich kalt wird, dann sind noch Winterhandschuhe zu empfehlen (die in der Packliste enthaltenen kleiner Plastiktüten kann man da überziehen, wenn es zusätzlich noch regnet). Wenn es überwiegend regnet und kalt ist, ist der "Spassfaktor" einer Tour allerdings stark reduziert und ob die Fortsetzung unter diesen Bedingungen Sinn macht, muss jeder für sicht selbst entscheien.
  • mindurain, 05.02.2017, 22:14 Uhr auf mindurain
    Übrigens noch Dank an Droopy für das Verlinken der Packliste.
  • Uwe, 05.02.2017, 22:43 Uhr auf Reinhard65
    Hallo Reinhard!
    Bei meiner 1986er Alpenrundreise über ca. 20 Etappen hatte ich ein Rennrad mit einem primitiven Heckträger. Da hatte ich ca. 5 kg auf dem Rücken und 10 kg am Heckträger. Damals war ich aber in Sachen Ausrüstung eher schlecht unterwegs und hätte heutzutage noch deutliches Sparpotential beim Gewicht. Es war auch etwas Zivilkleidung dabei, was aber deutlich aufs Gewicht schlägt. Es ist eben auch die Frage, welchen Anspruch du an die Nebenzeiten stellst, wo du kein Rad fährst. Also nur radeln, essen, pennen, essen, radeln.... Dann brauchst du weniger Ausrüstung und müsstest evtl. mal ein Trikot von seinem üblen Geruch befreien, indem du es wäschst ;-)
    Heutzutage mache ich nur noch Tagestouren ab Standort / PKW oder mal maximal 3 Tage mit Übernachtungen in Pensionen / Hotels / JH. Da braucht man ja nicht viel Zeugs. Und das geht dann komplett im Rucksack.
    Viele Grüße, Uwe
  • apfelstrudel, 06.02.2017, 09:31 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ich plane gerade etwas ähnliches (Bern-Ventimiglia im August/Sept.), radele auch ohne Begleitung und muss mein Gepäck am Rad transportieren. Mein Gewichtslimit habe ich bei max. 10 kg (lieber 1 - 2 Kg weniger) festgelegt. Dabei muss ich gestehen, dass ich relativ wenig Werkzeug und Ersatzteile mitnehme. Im Notfall muss ich eh' sehen, dass ich eine Werkstatt finde...
    Ich plane meine Übernachtungen nicht im voraus, weil ich aus Erfahrung weiß, dass ich noch nie meine Planung 1:1 umgesetzt habe. Dabei spiele ich weniger auf's Wetter an, sondern eher auf mein Befinden und/oder Verkehrslage. Ich möchte immer in der Lage sein umzuplanen und evtl. die Strecke zu variieren.
    In den frz. Alpen gehe ich mal davon aus, dass es immer ein Zimmerchen für mich geben wird, auch im August. Zelt usw. lasse ich weg.
    Auf die Art bin ich vor Jahren mal durch die Pyrenäen geradelt und es hat immer geklappt! Und dort war es zeitweise wirklich einsam.

    O.k., ich denke, es wird einiges los sein auf den Pässen, so dass wir uns wenn überhaupt nur durch Zufall über den Weg fahren werden. Aber ich wünsche dir viel Spaß und eine unfallfreie Tour.
    Gruß
    Jörg
  • sugu, 06.02.2017, 10:06 Uhr
    Zu den meisten Fragen waren schon genügend vernünftige Vorschläge da. Zur Unterkunft vielleicht noch eine Erfahrung: Die Ski-Gebiete sind im Sommer meist verwaist. Das bedeutet zweierlei: Ein Teil der Unterkünfte und Restaurants ist geschlossen, aber die, die geöffnet haben, haben meist auch Platz und sind günstiger als im Sommer. Hat den Nebeneffekt, dass man morgens auch auf relativ hohem Niveau starten kann.

    Da, wo viel im Sommer los ist (z.B. Etschtal), hilft neben der Online-Auskunft häufig auch die klassische Tourist-Information. Die haben dann auch schon mal Unterkünfte, die nicht im Netz sind. Man muss nur rechtzeitig da sein (17 Uhr ist so eine typische Zeit), oder anrufen.

    So würde ich z.B. eher auf dem Kühtai oder im Venter Tal eine Unterkunft suchen als in Sölden oder Meran.
  • mariri, 06.02.2017, 11:27 Uhr
    Von Nice zu Gross glockner, ohne Tent und wir haben immer kleines Hotel oder Pension gefundet.
    Vielleicht kannst du reservieren der Vorabend mit Booking.com oder Priceline.com.
    https://www.youtube.com/watch?v=dPbRK2ZYZyI&feature=youtu.be
    Gute Reise. Richard
  • Jan, 06.02.2017, 17:07 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ernst gemeinte Werbeeinblendung: die 240 g für das bike-condom sollten noch drin sein, dann kannst du das Rad mit aufs Hotelzimmer nehmen:
    https://shop.quaeldich.de/extras/bike-condom.html
    Ende der Werbeeinblendung.

    Außerdem schließe ich mich meinen Vorrednern an: mehr als 5 kg sollten nicht nötig sein.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • Reinhard65, 06.02.2017, 20:14 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg, ich fahre schon etwas früher, wahrscheinlich werden wir uns wohl leider nicht treffen. Danke für Deinen interessanten Beitrag, auch danke an all die anderen interessanten Antworten! Habe mich jetzt gegen das Zelt entschieden und werde sehen, dass ich das Gewicht des Gepäcks so gering wie möglich halte. Auch Dir viel Spaß und gutes Gelingen für Deine geplante Tour!
    Gruß
    Reinhard
  • majortom, 07.02.2017, 09:23 Uhr
    Hallo Reinhard,
    ich bin 2005 in der Gegenrichtung gefahren. Krass, schon 12 Jahre her... Alpen West-Ost oder umgekehrt ist ein super Projekt! Wir hatten das komplette Programm mit Campingausrüstung dabei, allerdings nur aus Budget-Gründen.
    Wenn du aber planst, in Pensionen und Gasthöfen zu übrnachten, dann würde ich Zelt, Isomatte, etc. zu Hause lassen. Mit etwas vorausschauendem Planen - am Morgen mal in die Karte schauen und überschlagen, wo der nächste Zwischenstopp sein könnte - findet man auch in den Alpen immer was.
    Viel Erfolg wünscht
    Tom
  • Flugrad, 07.02.2017, 10:24 Uhr auf Reinhard65
    Hallo Reinhard,

    also, das mit dem Zelt usw. haben wir uns auch schon regelmäßig überlegt und es regelmäßig sein lassen. Einzigeer Vorteil, abgesehen vom Budget: Du kannst abends länger fahren (wenn Du bereit bis, wild zu zelten). Zur Gewichtsoptimierung wurde ja schon einiges geschrieben. Mein alljährliches Ziel ist, die 10 kg-Marke nicht zu knacken bei unserer a. 14-Tages-Tour. Gelingt immer besser. Dazu hat ja Mindurain reichlich Tipps gegeben. Wir haben übrigens stets eine (!) Ausgehuniform dabei. DAs muss reichen und gewasschen wird die eben dann, wenn es anderntags schön ist und sie auf dem Rad trocknen kann.
    Übernachtungen: Aus den vergangenen 10 Jahren/10 Touren im gesamten Alpenbogen: August meiden (F/I), ansonsten Problem eigentlich nur in den französischen Hauptferienzeiten.
    Ich mache meine Etappenplanungen immer so, dass der Zielort nicht allzuweit jenseits der Zivilisation liegt und mache mir dann eine Telefonliste möglicher Übernachtungsquartiere bis 10-20 km vor/nach dem avisierten Zielort. Dann wird ab ca. 16-17 Uhr telefoniert. Und dann ist die Liste meist nach dem 3. Tag obsolet, weil wir halt zu dritt unterwegs sind und es meistens anders kommt als man denkt. Und dann wird eben doch wieder spontan ab ca. 17 Uhr vor Ort gesucht. Kostet zwar Zeit, bringt aber dann interessante Kontakte und meist noch interessantere Überraschungsquartiere.
    Noch ein Tipp für Italien: agriturismo-Betriebe http://www.agriturismo.it/de/
    und darunter einer, der rundum zu empfehlen ist und sich gut in eine Südalpen-Rennradtour einbauen lässt:
    http://www.agriturismo.it/de/bauernhof/piemont/cuneo/Ilmulinodellefucine-6240563/index.html
    Und in Frankreich lieben wir die chambres d'hôtes, siehe http://www.chambresdhotes.org/
    Dort unbedingt vor 17 Uhr anfragen, sonst gibt es bei den Gasatgebern oft kein Abendessen mehr und das wäre meist jammerschade.

    Gruß
    Ulrich
  • mindurain, 07.02.2017, 22:26 Uhr
    Noch eine Anmerkung zu den Übernachtungen.

    Österreich sollte in den Schiorten kein Problem sein. Dort findet man auch leicht günstige Privatzimmer. Auch sonst ist Österreich nicht überteuert.

    In der Schweiz sind EZ extrem teuer.

    In Frankreich sind EZ auch sehr teuer, weil EZ in Frankreich eher unüblich sind und in der Regel DZ-Preis berechnet wird.

  • bruckner13, 08.02.2017, 08:11 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,
    größten Respekt!
    Peter
  • majortom, 08.02.2017, 08:22 Uhr auf bruckner13
    Danke!
  • artie_1970, 08.02.2017, 14:24 Uhr
    Servus,

    im Folgenden ist nicht sauber zitiert, sondern ich nehme Bezug auf diverse
    Ausschnitte aus den bislang versammelten Antworten.
    Das meiste ist eh schon gesagt worden.

    > Wien-Nizza (nach dem Buch von R. Geser)

    Du kennst Denzels Grossen Alpenstrassenfuehrer? Nachdem ich den hatte,
    landete Gesers Buech direkt im Altpapier. Denzel ist detailierter,
    genauer und umfangreicher, mit vielen "Geheimtipps".

    > bin momentan bei 14 kg

    Da ist noch viel Luft nach unten. Ich mache seit gut 10 Jahren
    Minimalgepaecktouren in den Alpen von 3 bis 4 Wochen und sehe 5 kg als
    reichlich an.

    > Erfahrung mit Unterkünften

    Die Alpen sind im Sommer unproblematisch, bis auf das Hinterland von
    Nizza/die oberitalienischen Seen im August.

    > Für diese Tour habe ich 22 Tage angesetzt.

    Mein Tipp bei laengeren Alpentouren ist, auf 6 Stunden Fahrzeit
    auszulegen, als Hausnummer etwa 100 km und 2000 bis 2500
    Hoehenmeter. Immer zwei bis drei Tage fahren, danach einen Ruhetag
    einlegen. Ist einerseits foerderlich fuer die Form, andererseits
    bietet er Manoevriermasse zum Schieben der Etappen, falls das Wetter
    zu grauslich ist. Mehr als 2 oder 3 ueble Regentage hatte ich aber
    bislang nicht. Die Ruhetage legt man vorzugsweise in interessante
    Orte, in denen es auch etwas zu besichtigen gibt.

    > Temperaturunterschiede von 20 und mehr Grad [...] wichtig, auch eine
    > warme Jacke, Windweste und vor allem Wechselkleidung

    Mit Unterhemd, Armlingen, zwei kurzen Trikots und Regenjacke geht auch
    eine Abfahrt bei 2 Grad und Starkregen. Man kommt ja schnell wieder in
    waerme Gefilde.

    Was ist Wechselkleidung? (-;

    > nicht immer gewährleistet, dass die Sachen auch Übernacht wirklich
    > trocken werden

    Mit Handtuch eindrehen oder drauf herumtrampeln hatte ich nie
    Probleme, notfalls traegt man die Sachen beim Fruehstueck
    trocken. Kein Problem.

    > Straßenkleidung

    Trekkinghose, Merinopolo, notfalls Regenjacke sind dabei.

    > MTB Schuhe mit denen man auch laufen kann fände ich da besser als
    > ein 2.Paar Schuhe

    Dieser Punkt hat mich lange beschaeftigt. Nur Radschuhe (natuerlich
    MTB-System, sonst verpasst man die phaenomenalen Aussichten und
    Panoramatische an der Bonette, am Izoard usw.) sind fies, wenn man mit
    Pfuetzen in den Schuhen abends zum Essen schlappt. Ein zweites Paar
    kostet sehr viel Volumen in der Packtasche (Carradice SQR Slim ist
    seit 12 Jahren bestens bewaehrt im Einsatz).

    Auf

    http://ultralightcycling.blogspot.de/

    (sowieso sehr amuesant und informativ) gab es dann die Anregung zur
    Loesung. Der Typ faehrt mit Crocs (auch Paris-Brest-Paris), wird
    deshalb von seinen slowenischen Radkumpels nicht mehr gegruesst. Da
    bei mir noch Reste von Stilpolizei ueber die Ausruestung wachen, ging
    das fuer mich auch nicht, aber die Idee war gut: Die Schuhe muessen
    schnell wieder trocken sein. Und so landete ich bei Amphibienschuhe a
    la

    http://www.columbia.com/mens-drainmaker-iii-shoe-1584111.html

    Sind auch nach einer Regenetappe abends wieder "ausgehtrocken". Nach
    10 Jahren fahre ich also wieder ohne Klickpedale und vermisse es
    nicht, weder beim hochfrequenten Hamstern noch bei steilen Anstiegen.

    > Duschgel?

    ... oder Seife gibt es in jeder zivilisierten Herberge im
    Ueberfluss. Den Rest bunkert man fuer weniger zivilisierte Herbergen.

    > Winterhandschuhe

    Halte ich fuer obligatorisch, wobei ich damit liebaeugele, mit
    Kuechenhandschuhen zu experimentieren. Die haben so schoene
    Signalfarben und deutlich weniger Volumen (das ist das Problem, nicht
    das Gewicht). Der oben verlinkte Slowene hat auch dazu eine hoechst
    individuelle Loesung ... (-:

    Die Packliste von "mindurain" halte ich auch fuer einen sehr guten
    Startpunkt. Ich komme mit einem Rasierer und Seife/Duschgel aus, damit
    werden auch die Klamotten gewaschen. Eine Camping-Waescheleine ist ein
    fantastisches Utensil. Schraubendreher, Schere und Nagelfeile sind am
    Taschenmesser. Die Badehose tut's auch abends. Statt Rennmuetze ein
    Schlauchtuch, taugt bei Kaelte auch als Halstuch.

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 08.02.2017, 17:19 Uhr auf artie_1970
    ...kannst du auch zuhause lassen... ;-)
  • Cinelli09, 08.02.2017, 17:25 Uhr auf Uwe
    ...womit wir ein schönes offtopic Thema aufbauen könnten : mit was rasiert man dann unterwegs die Beine ;-)
  • artie_1970, 08.02.2017, 18:00 Uhr auf Cinelli09
    Mit dem Rasierer der mitradelnden Dame. (-:
  • usrusr, 28.02.2017, 19:43 Uhr
    14 kg wären mir zuviel und Not-Zelt? Lieber ein paar Tage mehr im voraus buchen, selbst wenn man mal eine Buchung verfallen lassen muss wäre das über die Tage gemittelt noch eine denkbar preisgünstige Gewichtseinsparung.

    Highlights meiner Packliste:

    Schaltauge: bei allen anderen vergleichbar kleinen Ersatzteilen lässt sich im Schadensfall schlechte Verfügbarkeit durch den Tausch größerer Baugruppen kompensieren. Beim Schaltauge ist das Verhältnis aus Nichtverfügbarkeit, Ersatzteilgewicht und Größe der nächstgrößeren Baugruppe aber einzigartig.

    Daunenweste: erweitert das Temperaturspektrum der Zivilkleidung ungemein, für erstaunlich wenig Mehrgewicht. Sogar Billigmarken wie Uniqlo werben hier mit Gramm-Angaben als ob sie Carbonmanufakturen wären

    “wirklich* leichte Laufschuhe als “Hüttenschuhe“: da lohnt es sich, nachzuhaken, denn nicht alles was als leicht verkauft wird ist auch wirklich leicht. http://fellrnr.com/wiki/Shoes hat eine Vergleichsliste, da sieht man dass leicht und “leicht“ schnell mal im einen Faktor drei abweichen kann. Die leichtesten Exemplare unterbieten auch Outdoorsandalen, Filzpantoffeln oder irgendwelche Zehenschuhe deutlich. Für eine Bergwanderung am Unruhetag sicher nicht das richtige, aber für eine Runde ums Hotel optimal.
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GPX Tracks auf iphone importieren ?

  • tandem_click, 23.02.2017, 19:20 Uhr
    Hallo ins Forum,

    für die nächsten Touren draußen möchte ich gefahrene
    Tracks (GPX) auf das iphone importieren, am besten
    in Strava. Auf dem Mac ist das möglich, auf dem iphone
    nicht. Weiß jemand von Euch, ob es solche Apps gibt?
    Ich habe im App Store iphone nichts Zufriedenstellendes
    gefunden.
    Mein Falk ist eigentlich auf dem Altenteil, da der Akku
    nachlässt und die Reichweite sowieso nicht ausreicht,
    die Karten alt sind (na ja , das geht noch) und keine
    Rennradlenkerhalterung hat.
    Da wäre das iphone mit AkkuCase und Sprachausgabe
    Voice Over schon sinnvoller.
    Immerhin konnte ich so auf der Tour vergangenen
    August / September 8 Stunden aufzeichnen und hatte
    abends noch 100 % iphone Ladung.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Sandra

  • GepPetto, 25.02.2017, 00:23 Uhr
    Schau dir mal Komoot an. Ich nutze die App seit Jahren und bin damit sehr zufrieden.
    „Komoot - Fahrrad & Wander Guide“
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Campingplatz Nähe Chiavari (Ligurien)

  • Andreas, 12.09.2013, 21:42 Uhr
    Hallo zusammen,
    hier gibt es ja ein paar Leute, die schon wiederholt in Ligurien waren. Ich bin derzeit das erste mal mit nem Wohnmobil unterwegs, und habe mich, aufgrund des schlechten Wetters in Deutschland und natürlich des guten Rufes als Rennradparadies, für ein paar Tage Ligurien entschieden. Ich stehe aktuell in einem kleinen Ort an der Küste (Deiva Merina). Der Ort ist ganz nett, aber als Ausgangspunkt zum Radeln nur bedingt geeignet.
    Kennt Jemand eventuell einen gescheiten Campingplatz oder ordentlichen Stellplatz in der Nähe von Chiavari? Der Ort ist ja nach den Beschreibungen ideal als Ausgangspunkt. Leider geben meine Campingführer dort nichts her.

    Danke vorab und sportliche Grüße
    Andreas
  • Reinhard, 12.09.2013, 23:04 Uhr
    Hallo Andreas,

    wir hatten mal spontan bei Chiavari einen Campingplatz gesucht und landeten dann auf dem Camping Parco Per Vacanze Trigoso in Sestri Levante. Den kann ich schon mal nicht empfehlen. Sehr eng, voll und "unterirdische" Sanitäranlagen - aber wenigstens war's nicht ganz billig.

    Viel Erfolg bei der Suche!
    Reinhard
  • Cinelli09, 13.09.2013, 11:14 Uhr
    Ich war mal auf dem

    http://www.campingalmare.it/

    Der ist direkt in Chiavari im nördlichen Ortsbereich,ab AB-Ausfahrt beschildert.Sanitär etc o.k.,nur die direkte Umgebung ist etwas "Bronx"-artig.Liegt am Meer,Strandsituation allerdings (vorsichtig formuliert) gewöhnungsbedürftig.Aber als Ausgangspunkt für RR-Touren ideal.Bahnlinie führt hinterm Platz vorbei,war aber nicht direkt störend.

    Dann gibt es noch einen im südlichen Ortsbereich,d.h. Via Aurelia Richtung Sestri Levante,aber noch im Ortsbereich Chiavari beschildert.Der liegt in jedem Fall schön und ruhig,besser als der eingangs genannte und für RR-Touren fast noch besser .Im Juli wollten sie mich da nicht drauflassen wg. occupato.Ich hatte auch den Eindruck,der ist mehr so eine geschlossene Veranstaltung für Dauercamper.Leider weiß ich den Namen nicht mehr,Kurzrecherche via google ergab spontan keinen Treffer.Bei Interesse kann ich aber mal in meinen Unterlagen nachschauen.

    Grüße

    Günter
  • stb72, 13.09.2013, 11:44 Uhr auf Reinhard
    ha, da war ich auch. Sanitär ist wirklich bescheiden.
    Aber wir hatten den obersten Platz und es war niemand da, von daher war's ganz gemütlich.
    Wenn der Platz voll ist, möchte ich dort aber nicht sein.
    Weiter oben gibt's noch einen, der war da voll, sah aber etwas besser aus.

    Der Camping direkt in Chiavari hat aber auch nicht einladend gewirkt.
    Und unten erwähnte Camping auch nicht.
    Ausserdem empfand ich die Autobahn als laut.

    Hier muss man einfach sagen: Vive la France - unzählige Campings, preiswert und man hat die Qual der Wahl.
    In Italien ist es in vielen Gegenden schwierig einen gescheiten Platz zu finden,
    ausserdem gibt's unzählige Dauercamper.
  • Andras, 13.09.2013, 17:59 Uhr auf Cinelli09
    Danke für die Info's. Ich wird einfach mal hinfahren, und mir beide Plätze vor Ort anschaun
  • Cinelli09, 13.09.2013, 18:56 Uhr auf Andras
    Nochein Tip,schau vorher da mal hin

    http://www.campingrapallo.it/Dove%20siamo.htm

    Rapallo ist auch ein super zentraler Rennradspot (viele der "Chiavari-Touren" lassen sich auch von Rapallo anfahren) und dieser Platz in Rapallo ist wirklich (für ligurische Verhälnisse) sehr gut.War selbst dort.Im Anschlußdaran bin ich nach Chiavari und ich dachte mich tritt ein Pferd.Verstehe das als gut gemeinte Warnung.

    Die Campingsituation in Chiavari ist eher Frust,und das ganze Chiavari-Ambiente ist eher nicht der Brüller (sorry an die Chavari-Gemeinde,aber so ist es wohl)

    Grüße

    Günter
  • GepPetto, 12.02.2017, 12:09 Uhr
    Wie sieht es als Ausgangspunkt für Rennradtouren in Ligurien mit dem Campingplatz in Moneglia aus? War schon jemand dort?
    il Rospo
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München - Bodensee

  • th63452, 02.08.2016, 14:50 Uhr
    Hallo,

    ich habe die Möglichkeit, nächstes Jahr am Osterwochenende von München zum Bodensee (Sipplingen) zu radeln. Es gibt ja wohl einige Strecken, aber so richtig kann ich nicht erkennen, welche Route am renrad-tauglichsten ist. Am liebsten wäre mir ja der Königsee-Bodensee-Radweg, macht das Sinn mit dem Rennrad ? Habt ihr Empfehlungen ?

    Gruß und vielen Dank im voraus !

    Thomas
  • chriku, 04.08.2016, 10:55 Uhr
    Hallo Thomas,

    das Thema wurde doch schonmal nach einer ähnlichen Frage von dir diskutiert.

    Warum der neue Faden?

    Gruß,
    Christian
  • th63452, 04.08.2016, 11:26 Uhr auf chriku
    Weil ich leider den Link zu dieser Diskussion nicht mehr habe !!
  • chriku, 04.08.2016, 11:40 Uhr auf th63452
    Dann hast du ihn jetzt wieder ;-)

    Tipp: die Suchfunktion vom Forum leistet hier gute Dienste.
  • th63452, 01.02.2017, 13:56 Uhr auf th63452
    Hallo, an Alle,

    ich möchte das o.g. Thema nochmal aufgreifen.

    Mir wurde eine Route von Bad Tölz nach Lindau auf dem Bodensee - Königsee-Radweg vorgeschlagen. Kennt das jemand ? Ist das rennrad-tauglich ?

    Kann allerdings auch sein, dass die gesamte Idee ins Wasser fällt, weil Mitte April das Wetter in der Alpenregion ja noch etwas kritisch sein kann. Bin gespannt, ob das alles so klappt, wie ich es mir vorstelle.

    Gruß

  • Cinelli09, 01.02.2017, 16:30 Uhr auf th63452
  • th63452, 02.02.2017, 07:26 Uhr auf Cinelli09
    Guten Morgen,

    kein schlechter Tipp. Als "Tour"-Abonnent hätte ich eigentlich auch daran denken können.

    Danke für den Hinweis, das schau ich mirt ganz bestimmt nochmal an.

    Gruß
  • sugu, 02.02.2017, 16:16 Uhr auf th63452
    Ich bin es noch nicht gefahren, aber bei den Reiseradlern wird es kontrovers diskutiert: Es gibt wohl geschotterte Abschnitte und eine Furt, die empfindliche Fahrer (oder Fahrer mit empfindlichen Rädern?) umfahren. Die Erfahrungen sind im Wiki zusammengefasst.
  • th63452, 03.02.2017, 08:02 Uhr auf sugu
    Guten Morgen,

    danke für diesen weiteren Hinweis.

    ich habe mir nochmal den Bericht in der Tour durchgelesen. Dort wird hauptsächlich bemängelt, dass einige Abschnitte an stark mit Autos befahrenen Abschnitten entlang führen und auch ansonsten wenig attraktiv sind, z.B. Oberjoch oder rund um die Touristen-Hochburg Neuschwanstein.

    Angeblich führen die dem Bericht anhängenden GPS-Daten allerdings auf Nebenstrecken, bzw. eher unbekannten "Schleichwegen" entlang, was die Attraktivität deutlich erhöht. Das könnte also doch durchaus eine Möglichkeit sein, auch wenn ich ja geplant habe, andersherum zu fahren, also Richtung Bodensee.

    Ich werde mir aber auf jeden Fall dennoch mal die Kommentare in deinem Link anschauen. Ich lasse mir sowieso Zeit mit der Streckenplanung, da ich erst noch mal abwarten will, wie es sich mit dem Wetter entwickelt.

    Gruß

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Winter in den Alpen - pervers?

  • Cinelli09, 23.12.2016, 13:49 Uhr
    http://seis.it-wms.com/wmspanoviewer.php?lang=de
    (anschauen macht logisch nur bei Taglicht Sinn)

    Für den Radler "eigentlich" o.k. bei entsprechender Ausrüstung ;-)

    Aber den Rest den man da sieht,ich weiß nicht.Warum kann man eigentlich mal nicht zugeben : Wat nit is dat is nit

    Gruß und frohe Weihnachten

    Günter
  • Uwe, 23.12.2016, 15:19 Uhr
    Auf den Kunstschnee könnten wir auch verzichten. Und auf die Seilbahnen auch.
    Dann lieber gelegentlich mal natürlichen Schnee, dann gerne auch auf der Straße.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 23.12.2016, 15:53 Uhr auf Uwe
    ...wobei die avisierten "Ski" - lies : Sauf - touristen http://tirol.orf.at/news/stories/2816234/ auf des bissl Kunstschnee tatsächlich verzichten könnten ;-)
  • Cinelli09, 25.12.2016, 20:00 Uhr auf Cinelli09
    P.S. Zum Thema "Winter" "pervers" paßt meine heutige 160km - Lago Maggiore Umrundung (mit Rad natürlich ) bei 15 bis > 20 Grad.Einfach pervers ;-) . Mallorca : what shall`s ? Es geht auch mit weit weniger Aufwand...

    Gruß

    (Achtung Werbung : das QD Bike Condom hat sich bereits als vorzüglicher Transportschutz im Auto bewährt.Leute : KAUFEN !)
  • Flugrad, 25.12.2016, 20:44 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    Punkt 2, Werbung: erledigt. Passt gut, wird noch unterwegs getestet.
    Punkt 1: war am 24.12.2016 (Heiligabend) auf der Südseite des Zillertaler Hauptkammes (vulgo: Südtirol) auf 2000 m OHNE Schnee im Kurzhemd unterwegs - per Velo. Hang gegenüber: Talabfahrt weiß dank nunmehr 4 Wochen Intensivstbeschneiung (Wetterlage: konstant Sonne, konstant nachts Minus). Fahre sonst durchaus auch Schi, aber das ist schon leicht pervers: in komplett grünem Gelände kustweiß präparierte Pisten runterzudüsen. Zumal, wo es doch Velos und Wanderschuhe gibt.

    Gruß

    Ulrich
  • Cinelli09, 25.12.2016, 21:38 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,

    wenigstens noch ein "Perverser" der momentan mit dem Rad in den Bergen rumeiert.Südtirol (Bozen) war vor 2 Wochen dran.Richtig (da ich ja glaube zu wissen wo Du dort genau bist) : Der Kronplatz ist an Perversion kaum mehr zu toppen.Sowas sollte ein anständiger Mensch mit einem Rest an Hirnmasse vom Prinzip her boykottieren.Aber bitte,wie sagt mein bayr, Urviech von Nachbar : Für den ders mog is des des hächste ;-)
    Viel Spaß noch in Südtirol.Wetter soll ja mindestens bis Neujahr gut bis richtig gut bleiben.

    Gruß

    Günter

    (Gib mir bitte nicht den Rest und verschweige ,wenn Du mitm Rad von Wangen ins Pustertal gefahren sein solltest ;-))
  • Flugrad, 25.12.2016, 21:56 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    erst einmal zum Rest: ja, ich bin mit dem Rad ins Pustertal gefahren - allerdings mit dem Pedelec (Weihnachts- und 30er-Geschenk für die Tochter und ihren Kinderanhänger), und mit dem Zug bis Bruneck. Von da 1:10 h und 31 km bis St. Peter im Ahrntal mit dem Velo/Pedelec/eigentlichnichtvelo. Dort ist nicht der Kronplatz (Bruneck) der Perversberg, sondern der Klausberg. Sieht aber auch nicht anders aus.
    Die Heiligabendtour fand dann aber zumindest seitens des Schwiegersohns und meiner Wenigkeit stromlos statt. Dafür kamen wir dann halt stets als letzte oben an - aber voller Stolz ob unserer Ehrlichkeit.

    Gruß
    Ulrich
  • Uwe, 26.12.2016, 09:54 Uhr auf Cinelli09
    Hallo!
    1. Bin zwar nicht in den Alpen, konnte aber an Heiligabend immerhin noch eine 2-stündige Runde in meiner alten Heimat drehen. Sogar ohne Regen und bei gut 5 Grad. Jetzt lach mich nicht aus: unterwegs einen Schaltzug zerrissen und mit 28/13 zurück geeiert.
    2. Du bist zu spät, da ich das Teil schon bestellt habe.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 26.12.2016, 21:30 Uhr auf Uwe
    Uwe,Du solltest ballasttechnisch zumindest mal die Landkarten aus Deinem Rucksack rausschmeißen,die bereits Schimmel angesetzt haben und die möglicherweise noch Panzeraufmarschräume vor Stalingrad abbilden,und stattdessen einen Satz Ersatzschalt- und - bremszüge mitnehmen ;-)

    Gruß Günter
  • Uwe, 27.12.2016, 08:45 Uhr auf Cinelli09
    Du hast zwar teilweise nicht einmal Unrecht. Die Karten sind sowieso meistens von der falschen Gegend. Aber wenn ich Züge mitnehme, muss ich ja noch mehr Werkzeug mitnehmen... Vielleicht kann man die Züge auch einfach zyklisch tauschen bevor sie verrecken. Jedenfalls hat die Sache am Samstag aber nicht meine Runde verkürzt, sondern nur das Fahrgefühl verschlechtert und geräuschtechnisch genervt, da die schräge Kette etwas rappelt.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 27.12.2016, 10:28 Uhr auf Uwe
  • Uwe, 27.12.2016, 12:36 Uhr auf Cinelli09
    Habe ich schon ;-)
    Aber mal im Ernst, es gibt ja schon länger Versuche von Organisationen und Radläden, eine mobile Pannenhilfe anzubieten. Zumindest in Gegenden, wo scharenweise Radgruppen unterwegs sind, kann das sogar Sinn machen. Vermutlich hätte ich ohnehin Anspruch auf Pannenhilfe beim gelben Verein.
    Im konkreten Fall, habe ich aber nicht einmal angehalten und habe nur den Defekt realisiert und bin durchgefahren. Es hat auch die Runde keineswegs verändert oder gekürzt, da sowieso die beginnende Dämmerung der Sache ein baldiges Ende setzte.
    Viele Grüße, Uwe
  • Bergziegenmutant, 27.12.2016, 12:51 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Jungs,
    bitte keine Werbung und Verlinkung zur Verbrecherbande dieses leider immer noch Übermächtigen Großlobbyisten AD... (weiter nenne ich dies nicht). Schon gar nicht hier in einem Radforum.

    Es gibt sehr gute Alternativen, auch was Versicherungen, Pannenhilfe usw. angeht. Als Verkehrsclub empfehle ich den VCD und selbstversändlich den ADFC.

    Sorry, da musste ich meinen Senf dazu geben.

    Grüße, Jürgen
  • Cinelli09, 27.12.2016, 14:55 Uhr auf Bergziegenmutant
    Dann mache ich gleich mal die Anti-Werbung :

    Bei einem technischen Radproblem NIE (mehr) auf den ADAC vertrauen.Dies tat ich jahrelang wegen der Klausel im Schutzbrief "Hilfe in besonderer Notlage",also wenn das Problem auch mal nicht autobezogen ist.Letztes Jahr hatte ich ein wirkliches technisches Problem am Rad,im Sarntal ca. 15km vor Bozen im Bereich der ekligen Tunnels.Da haben mich die ADACler eiskalt abserviert (trotz -Pardon,Jürgen-goldenem Mitgliedsausweis etc etc..Ich bin halt noch in der Autofahrergeneration sozialisiert ;-).Mir hätte schon gereicht,wenn mich ein Pannenfahrzeug die paar km nach Bozen zum Radladen gefahren hätte.NEIN ! Nicht mal ein Taxi wollte er mir organisieren (das "dürfe" er nicht) etc etc.Nix,nothing,niente...

    Fairerweise muß ich aber auch sagen,daß sie mir in den "alten" ADAC Zeiten bei Autoproblemen im Ausland in 2/3 Fällen wirklich weitergeholfen haben.Aber nach der Neustrukurierung aufgrund der bekannten Skandale vertraue ich selbst darauf nicht mehr.

    Gruß Günter

    P.S. 1 die ADFC Geschichte werd ich mal prüfen,ob die mir bei den von mir worst case mäßig befürchteten "Radproblemen" v.a. im Ausland effektiv helfen wollen/werden/können

    P.S. 2 @Jürgen: vorsichtshalber habe ich mal ein bestimmtes Wort aus der Überschrift entfernt,um uns allen Ärger zu ersparen.Big Brother ...Außerdem kenn ich einige von deren Hausanwälten,da wird schon mal aus der Hüfte geschossen ;-)
  • Rauschi, 23.01.2017, 16:22 Uhr auf Cinelli09
    zu den Verkehrsclubs: Mein Bruder ist jahrelang mit einem Vorderrad gefahren, welches ihm der ÖAMTC geschenkt hat nach einer Panne.
    Warum ich hier bin beim thread perverses im Winter:
    Plane diesen April eine längere Transalp tour und habe ins Auge gefasst:
    1. Pfitscher Joch,
    2. Penser Joch,
    3. Mendelpass
    4. Passo Tremalzo
    5. Passo Bruffione
    6. Passo Crocedomini
    7. Passo del Vivione
    8. Passo Mortirolo
    9. Stilfserjoch
    10.Reschenpass

    wir halt mit Reiserad und Zelt etc. Wenn ihr da anscheinend zu jederzeit unterwegs seid, wisst ihr wie ernst zu nehmen die Wintersperren sind?
    Lawinengefahr muss ich als Bergsportler abschätzen, Schiebe und Tragepassagen in Schneewehen/Altschnee etc. auch ok. Strafen sind mir zu teuer.

    Vielen Dank für euren kundigen Rat
  • Flugrad, 24.01.2017, 11:46 Uhr auf Rauschi
    Hallo,
    Pfitscher Joch: von der (bergwanderwegmäßigen) Zillertaler Seite aus? Im April?
    Arg mutig. Zur Zeit liegt südlich des Hauptkammes in Südtirol recht wenig (Echt)Schnee, dementsprechend mäßig ist auch die Lawinengefahr - das kann sich bis April aber noch jederzeit ändern. Auf der Nordseite sieht es jetzt schon etwas anders aus.
    Mendel wird wohl gut gehen, aber Stilfser Joch???? Und Mortirolo? Ich würde diese Tour doch eher noch um mindestens 2 Monate verschieben....
    Gruß

    Ulrich
  • Rauschi, 24.01.2017, 12:00 Uhr auf Flugrad
    Wir haben leider nur dann alle beide Urlaub :(

    Aber vielen lieben Dank für deine Einschätzung, ich gebe sie an meinen Bruder weiter zum Meinung bilden.

    Wir haben 3 Wochen Zeit. Wir können schieben, tragen, ausruhen, umfahren, eure guten Ratschläge befolgen :D
    Wir haben zu allen Pässen außer stilfser joch you tube videos gefunden, von Leuten, die Glück hatten dass die Bedingungen gepasst haben.
    Stilfser Joch hat uns die Touristeninfo gesagt lieber den Umbrail machen.
  • Bergziegenmutant, 25.01.2017, 10:04 Uhr auf Rauschi
    Servus Rauschi,
    da wär mal wieder das leidige Thema Befahren von gesperrten Pässen.
    Dies muss jeder für sich selber entscheiden, aber ich gebe jedem zu bedenken:
    Ihr setzt nicht nur euer Leben und Gesundheit aufs Spiel, sondern auch das von allen, welche im Fall der Fälle zu Hilfe geeilt kommen. Und dies ist meiner Meinung nach nicht zu verantworten.

    Seid ihr so erfahren in den Alpen, um Lawinengefahr richtig einschätzen zu können ?
    Erkennt ihr in euch unbekanntem Gebiet rechtzeitig Gefahren und dreht dann rechtzeitig um ?
    Seid ihr so ausgerüstet, um euch überall selber helfen zu können ?
    Wisst ihr am Fuß des gesperrten Passes, ob dort oben nicht schon Arbeiten zur Straßeneröffnung bzw. Sicherung laufen (inklusive Sprengungen) ?

    Ich denke, in Südtirol gibt es bestimmt schon viele Möglichkeiten, schon im April auf Tour zu gehen. Die Übergänge von Österreich und der Schweiz nach Südtirol gehen aber meiner Meinung nach noch nicht. Konkret zu deiner obigen Tourenplanung: Pfitscher und Penser Joch gehen wahrscheinlich gar nicht, Mortirolo und Stilfser (auch Umbrail) auch nicht.

    Grüße aus dem winterlichen Allgäu, Jürgen
  • Rauschi, 25.01.2017, 10:34 Uhr auf Bergziegenmutant
    Das mit den Sprengungen habe ich gar nicht bedacht, das ist ein sehr guter Punkt.

    Ich habe das Touristenbüro in Prad am Stilfser angeschrieben, der meinte Umbrail wäre zwar zu, aber die Bormio Seite zum Stilfser ginge, dann oben a weng schauen und via Umbrail ins Vinschgau.

    Mortirolo könnte man notfalls ja mit dem Apricapass umfahren, Penser Joch geht ja eh leicht zu umfahren.
    Ich werde da jetzt bei diesen Pässen mich zuvor noch mal extra über die aktuelle Situation schlau machen.
    Mortirolo kenn ich, würde ich über diese Hochstraße aus Richtung Aprica hoch und nach Mazzo runter, dachte dass da wegen der vielen Bäume nicht so a große Lawinengefahr wäre.
    Penser Joch kenn ich gar nicht, an welchen Kriterien würdest du dort die aktuelle Lage einschätzen?

    Vielen lieben Dank

    da Rauschi
  • Bergziegenmutant, 25.01.2017, 12:17 Uhr auf Rauschi
    Nommol Servus,
    Penser Joch ist ein toller Pass. Ist aber mit 2211 m ein sehr hoher. Er ist als Passübergang für die Verkehrsströme eher unbedeutend. Deshalb nicht sicher wie und ob geräumt wird.
    Denke, für diesen Pass unbedingt die Berichte über die Pässe verfolgen. Im Internet gibt es mehrere gute Portale über den aktuellen Zustand der Passübergänge. Ich würde als Start der Tour den Penser von Sterzing aus tagesaktuell erkunden und dann schauen. Wenn nicht möglich, würde ich die Tour in Bozen oder Meran starten.
    Für den Umbrail gilt das selbe. Kann evtl. schon möglich sein, kann aber auch noch geschlossen und wegen Lawinengefahr oder Räumarbeiten zu gefährlich sein.

    Denke, bei einer Alpentour so früh im Jahr benötigt ihr mehrere Alternativpläne. Die Natur ist da absolut der Taktgeber und immer der stärkere. Von noch tiefen Winter bis zu traumhaften Frühlingserlebnissen ist da alles möglich.

    Grüße, Jürgen
  • Uwe, 25.01.2017, 16:55 Uhr auf Rauschi
    Hallo!
    Letztendlich gefährdet man mit unsinnigen Aktionen außerhalb der Zivilisation auch die potentiellen Retter. Was auch immer die konkreten Hintergründe sind, so ist ja erst vor wenigen Tagen in Italien ein Rettungshubschrauber abgestürzt und alle Mann waren tot.
    So eine Tour in der Vorsaison mag bestimmt auch einen Reiz haben, ich halte die Planung aber für weitestgehend unsinnig. Wenn schon Nebensaison, dann ist die Spätsaison mit Sicherheit unkritischer. Auch wenn eine Passöffnung fast zwangsläufig zunächst von unten beginnen muss, so werden aber die "Feinarbeiten" oftmals von oben nach unten erledigt. Das heißt auch, dass die Kolonne sämtlichen Steinschlag und Restschnee einfach in die Tiefe kippt, ohne darauf Rücksicht nehmen zu müssen, ob es unterhalb schon Verkehrsteilnehmer gibt. Es ist ja gesperrt und da kommt niemand - außer dir vielleicht. Dass Chef Jan vor Jahren mal knapp vor der Öffnung des Stilfser Jochs von Prad raufgefahren ist, war auch nicht ganz in Ordnung, aber eher ungefährlich, da die Straße fertig präpariert war für den Giro. Da hätte ich vermutlich auch nicht mehr widerstehen können.
    Viele Grüße, Uwe
  • Rauschi, 25.01.2017, 16:59 Uhr auf Uwe
    Dann müssen wir wohl umfahren übers Livigno.
    Danke für die guten Ratschläge!
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Tunnel bei Livigno (Munta La Schera) Räder gesperrt

  • bergmolle, 06.06.2008, 18:21 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Hallo zusammen,

    planen grade eine Tour in der Livigno-Gegend und haben dabei Informationen über den einspurigen Tunnel gefunden. Ab Juni 2008 ist der für Radfahrer gesperrt, es gibt aber für 5 Euro pro Person einen Shuttle. Hier die Infos:

    "Shuttle-Bus für Fahrrad-Fahrer durch den Strassentunnel Munt la Schera (Zufahrt nach Livigno)

    Alle Rennrad-, Tourenrad- und Mountainbike-Fahrer können den Strassentunnel Munt la Schera mit einem Shuttle-Bus passieren. Der Busbetrieb wird in diesem Jahr vom 9. Juni 2008 bis zum 14. September 2008 täglich zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr angeboten. Der Shuttle-Bus fährt ca. alle 30 Minuten. Dafür wird eine Gebühr von CHF 8 oder € 5 pro Person erhoben."

    Quelle:
    http://www.engadin-strom.ch/de/fs_inhalt.php?chapter=subnavi§ion=5&wobinich=56&sprache=de&inhalt=&xtarget=content&xurl=

    Vielleicht hat hier jemand Infos aus erster Hand!?
    Viele Grüße von Matthias
  • Gerd, 06.06.2008, 19:13 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Wenn das stimmt, ist das der Hammer.Traurig traurig...
    Die Durchfahrt hatte eine eigene Radspur und war ein besonderes Erlebnis.
    Hier ein Reisebericht von der Durchfahrt, die ich als toll empfand.
    www.alpenrennradtouren.de/texte/munt.html


  • Uwe, 06.06.2008, 20:48 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Gerd
    Die sind bekloppt!
  • helmverweigerer, 09.06.2008, 08:25 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    So ein Sch...

    Und wie läuft das hier:
    http://www.radmarathon.com/show_page.php?pid=330

    :-)
  • marcellosendos, 09.06.2008, 09:01 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Es ist immer wieder das gleiche: Wir Radfahrer haben einfach eine zu schwache Lobby.

    Oder wollen die vielleicht einfach noch ein paar Franken/Euronen mehr einnehmen?
  • Theo, 09.06.2008, 12:39 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Matthias,

    wo steht irgendwo explizit, dass der Tunnel für Radfahrer gesperrt ist.

    Steht irgendwo mehr als:

    "..Alle Rennrad-, Tourenrad- und Mountainbike-Fahrer können den Strassentunnel Munt la Schera mit einem Shuttle-Bus passieren. Der Busbetrieb wird in diesem Jahr vom 9. Juni 2008 bis zum 14. September 2008 täglich zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr angeboten.

    Allein daraus zu schliessen, dass der Tunnel nicht mehr wie bisher auch mit einem Rad befahren werden kann, ist vielleicht falsch!.

    Ciao ...Theo
  • bergmolle, 09.06.2008, 13:17 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Theo
    @Theo:

    Leider nein, hier:

    "Amtliches Fahrverbot für Fahrräder im Strassentunnel Munt la Schera (Zufahrt nach Livigno)

    Wegen des beträchtlichen Unfallrisikos ist das Befahren des Strassentunnels Munt la Schera mit Fahrrädern von Amtes wegen verboten. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse von CHF 200.-, im Wiederholungsfall bis zu CHF 1000.- geahndet. Bei Unfällen wird jegliche Haftung durch die Engadiner Kraftwerke AG abgelehnt. Das Fahrverbot ist ab Juni 2008 in Kraft.
    Für radsportliche Veranstaltungen kann auf Anfrage der Organisatoren eine Sonderbewilligung erteilt werden.

    Es besteht ein Shuttle-Bus-Angebot (siehe unter Tarife)"

    http://www.engadin-strom.ch/de/fs_inhalt.php?chapter=subnavi§ion=5&wobinich=55&sprache=de&inhalt=&xtarget=content&xurl=

    @helmverweigerer

    Hier wird auch deutlich, dass es für den Radmarathon eine Ausnahmeregelung geben wird.

    Grüße von Matthias
  • helmverweigerer, 09.06.2008, 13:48 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf bergmolle
    Hallo Matthias,

    jaja, das habe ich mir natürlich schon gedacht. Da ich den Tunnel am betreffenden Tag durchfahren werde (ohne am Marathon teilzunehmen), hoffe ich von der Ausnahmeregelung profitieren zu können :-)

    Gruss, Lukas
  • Uwe, 09.06.2008, 16:34 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Theo
    Hallo Theo!
    Dummerweise steht auf derselben Webseite auch, dass der Tunnel für Radfahrer gesperrt ist und dann folgt der in CH beliebte Spruch mit den Franken und der Wiederholung.
    Grüße, Uwe
  • Kletterkönig120, 10.06.2008, 00:34 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Das ist doch Abzocke ! Da will doch nur der Busunternehmer auch noch verdienen !

    @ Jan: Hast Du schon eine Ausnehmegenehmigung für die 3-Länder-Tour beantragt oder kommt die da gar nicht durch ?
  • helmverweigerer, 12.06.2008, 13:58 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf eriks
    Gute Idee!
  • eriks, 12.06.2008, 14:30 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Und vor dem 9. Juni?
    Und nach dem 14. September?
    Und vor 10:00 Uhr?
    Und nach 15:00 Uhr!?!

    Was soll das alles?
    Ich beschwere mich mal bei:

  • marcellosendos, 13.06.2008, 10:07 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf eriks
    Gute Fragen. Nur bis 15:00 ist ja der grösste Schwachsinn!

    Man muss sich nur mal vorstellen, man kommt nachmittags um 16:00 nach Punt la Drossa und will nach Livigno um dort eine Tour zu beenden. Was macht man dann?

    Über den Ofenpass, Umbrail, Foscagno und Eira? Oder ins Engadin, das ganze Oberengadin hoch und über Berninapass und Forcola di Livigno?

    Ich sag' nur eines: Bürokraten, für einen Menschen zu dumm, für ein Schwein zu kleine Ohren.

    Bye

    Marcel
  • Uwe, 13.06.2008, 16:31 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf marcellosendos
    Hallo!

    Hauptsache Strafandrohung:

    "Amtliches Fahrverbot für Fahrräder im Strassentunnel Munt la Schera (Zufahrt nach Livigno)

    Wegen des beträchtlichen Unfallrisikos ist das Befahren des Strassentunnels Munt la Schera mit Fahrrädern von Amtes wegen verboten. Zuwiderhandlungen werden mit einer Busse von CHF 200.-, im Wiederholungsfall bis zu CHF 1000.- geahndet. Bei Unfällen wird jegliche Haftung durch die Engadiner Kraftwerke AG abgelehnt. Das Fahrverbot ist ab Juni 2008 in Kraft."

    Wenn die sich lächerlich machen wollen, dann müssen sie es aber nicht auf unsere Kosten tun!

    Dieser Tunnel ist eine Privatstraße! Kann denn hier überhaupt ein solches amtliches Verbot greifen??? Wer hat denn dort ein Recht ein Bußgeld zu erheben? Macht das die Polizei? Oder eine Selbstjustiz der Stromfirma? Die sollen bitte das tun, was sie können und für was sie eine Konzession haben und das ist Wasserkraft in elektrische Energie umwandeln!

    Grüße, Uwe (zwischen bitterböse und spöttisch)
  • dbeckel, 13.06.2008, 21:14 Uhr 06.07.2008, 23:25 Uhr auf Uwe
    Das dreisteste ist ja wohl die Begründung: Unfallrisiko! logisch dass man da den schwächeren Teilnehmer mal gleich präventiv bestrafen muss und keinesfalls den Autofahrer falls er denn einen Unfall verursacht. Das wäre ungefähr so, als würde man auf gemeinsamen Fuss- und Radwegen wenn sie unübersichtlich / eng sind die Fussgänger mit Strafzetteln vertreiben.

    Fazit: die Engadiner Kraftwerke sind der Verlierer des Monats (ein Titel den sich auch die Deutsche Bahn mit ihren Fahrradfreien ICE's verdient) und sollten mal viel Protestpost bekommen.

    Wie es zu einem amtlichen Verbot auf einer Privatstrasse kommen kann, ist mir auch unklar, vielleicht ist es auch nur eine Formulierung um die Verantwortung von sich zu weisen.
  • Jörg, 06.07.2008, 23:25 Uhr
    Hallo miteinander,

    hier einige Infos zu obiger Verordnung:
    Außerhalb der genannten Uhrzeiten/Termine muss man auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausweichen.

    Warum ich das weiß? Letzte Woche durften wir den Schwachsinn hautnah miterleben. Natürlich wußten wir von der Verordnung bis dato nichts.

    Wir fuhren die Runde Prad-Stelvio-Foscagno-Eira-Livogno-Ofen-Prad. Tja, am Mauthäuschen auf der Staumauer vor dem Tunnel wurde uns mitgeteilt, dass eine Durchfahrt für Fahrräder verboten sei. Seit Juni 2008. Punkt, aus. Wir müssen auf das "Postauto" warten. Toll! Zu dem Zeitpunkt war es 17h45. Das nächste fährt erst um 18h58, dann erst wieder morgen früh. Wir fragten höflich, ob wir nicht trotzdem durchfahren könnten, schließlich geht es ja nur bergab und soviel Verkehr war um die Uhrzeit nicht mehr. Von der Zeit her könnte es für uns auch knapp werden. Kurze Antwort: NEIN.
    Und außerdem gibt es laut Aussage der Kassentante ein Schild, wo auf das Fahrradverbot hingewiesen wird. Ob wir das auf dem Berninapass!!! nicht gesehen hätten. Nein, haben wir nicht, weil wir nicht von dort hergekommen sind. Weshalb stellt man das Schild nicht gleich auf den Züricher Marktplatz?

    Um kurz nach 19h kam dann endlich das ersehnte Postauto. Ein Mercedes Sprinter, hintendran ein Radständer: 4 Haken zum senkrechten Einhängen des Vorderrades. Die beiden Laufräder werden durch ein U-Profil so einigermaßen geführt ... Zumindest wenn man ein Rennrad oder ein MTB mit Reifen <1,9" hat. Bei breiteren Reifen schaut es schlecht aus. Spanngurte oder ähnliches zur Fixierung: Fehlanzeige. Naja, wird schon halten, die Strecke ist ja nicht so kurvig ...
    Ach ja: der Transfer mit dem Postauto kostet dann plötzlich 6 EUR: 4 EUR pro Person, 2 EUR für das Rad! Die 5 EUR gelten nur für den Shuttle von 10h - 15h.
    Was wohl passieren würde, wenn mehr als 4 Radfahrer mitwollten?

    Kurz nach 19h30 waren wir dann endlich auf der anderen Tunnelseite. Zu allem Unglück war die Ampel nämlich rot, so dass nochmals einige Minuten verstrichen.


    Das einzig Positive an dem Schauspiel war, dass gegen 20h die Abfahrt vom Ofenpass ins Münstertal völlig verkehrsfrei war - ein Traum. 2h früher hätte das sicherlich anders ausgesehen.


    Meine Meinung: Ich bin diese (Tunnel-)Strecke schon mehrere Male gefahren, wochentags mit wenig Verkehr, an Wochenenden mit mehr. Nie, gab es irgendwelche Probleme. Als Radler fährt man bergab sicherlich mit 40 km/h. Das ist zwar verständlicherweise mitunter etwas nervig für einige Autofahrer, aber nicht unbedingt verkehrsbehindernd. Schließlich ist manch Wohnmobilist noch langsamer und hält auch uns Fahrradfahrer auf. Ja und, die paar Minuten gehen auch rum. Bergauf ist das natürlich anders.

    Aber wenn, wie im letzten Jahr geschehen, ein Radler niedergefahren wird, dann stellt man urplötzlich fest, dass man nach fast 40 unfallfreien Jahren etwas tun muss.
    Vielmehr denke ich, der Tunneleigentümer hat, nach langer Zeit, endlich einen Aufhänger gefunden, noch etwas mehr Geld zu scheffeln. Das ehedem kostenlose Durchfahren für Radler wurde untersagt, um sie zu schützen. Welch Argumentation! Ja, wir sollten den Damen und Herren dankbar sein.

    ~:-| Jörg

  • sgiaco, 21.09.2016, 16:02 Uhr auf Jörg
    Hallo zusammen

    ich durfte nun eine neue Erfahrung machen, da ich das Fahrverbot unabsichtlich von der Seite Zernez her missachtet habe. Früher hatte ich den Tunnel mehrfach während den beiden Rennen Alpen-Challenge und Egadiner Radmarathon befahren und habe mir dieses Mal nichts weiter dabei gedacht. Denkste! Die Dame im Mauthäuschen hat mich ziemlich heftig angeschnautzt und mir €20 Admingebühren abgeknöpft. Ich dachte mir, damit hat sich die Sache erledigt.... leider nein! Nun habe ich ein Einschreiben vom Bezirksgericht Sent erhalten mit einem Bussgeld sprich Vergleich von CHF 120.-!! Normalerweise kostet ein Missachten eines Fahrverbots mit einem Fahrrad CHF 30.-.

    Danke Engadiner Kraftwerke!

    Daher, es lohnt sich den Shuttel zu nehmen.

    cheers,
    Stefan
  • Rauschi, 23.01.2017, 09:17 Uhr auf Jörg
    Dieses Postauto, von dem du da sprichst, fährt das denn wenigstens ganzjährig?`
    Brauchen einen Plan B wenn das Stilfserjoch unpassierbar ist.
    Danke schonmal
  • Flugrad, 23.01.2017, 11:30 Uhr auf Rauschi
    Hallo,

    hier
    http://www.silvestribus.it/smartedit/documents/download/90.815.pdf
    findest Du den aktuellen Fahrplan der Linie (2-h-Takt zwischen Zernez und Livigno). Die Busse befördern Räder, sicherheitshalber würde ich aber vorher Kontakt aufnehmen.

    Gruß

    Ulrich
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QD Saisonstart Pfalz

  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 14:00 Uhr
    Servus,
    herrlich geschriebener "Appetitmacher" für den QD Saisonstart Pfalz im April.
    "Flugrad" Ulrich und ich sind angemeldet und freuen uns jetzt noch mehr auf Land und Leute in diesem für uns noch unbekannten Radrevier.

    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen
  • Lothar63, 13.01.2017, 14:18 Uhr
    Da würde ich Pfälzer ja liebend gerne als lokaler Experte mitmachen, aber ich komme freitags aus der Provence zurück und fliege sonntagsmorgens in aller Frühe nach Malle. Auch kein schlechtes Radprogramm, aber ich hätte gerne mal reingeschaut, wenigstens für eine Runde! Euch allen viel Vergnügen. Lothar
  • Jan, 13.01.2017, 14:25 Uhr
    Das ist wirklich ein sensationeller Text. Danke, Peter!
    Sagt Jan
  • Flugrad, 13.01.2017, 15:32 Uhr auf Jan
    Tatsächlich: sensationell. Und vernünftigerweise streng süd- und westlich frankophil ausgerichtet unter Ausblendung einer gewissen bajuwarischen Episode, die dem Weinbau und der Friedfertigkeit der Eingeborenen aber wohl nicht ernsthaft geschadet hat.
    Auch ich freue mich auf den Saisonstart im radeltechnisch für mich bisher unbekannten Lande des Saumagens.
    Ulrich
  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 15:36 Uhr auf Jan
    Servus Cheffe Jan,
    der Text ist echt sensationell. Du hast wirklich ein tolles Team - sportlich sowieso, aber v.a. auch menschlich und kulturell. Macht echt Spass.
    Tom schreibt da was unter P.S. von einem Originaltext von Peter im pfälzischen Dialekt.
    Sollte es den wirklich geben, hätte ich den gerne auch gelesen. Ist es möglich dies zu verlinken ?

    Grüße, Jürgen
  • Jan, 13.01.2017, 16:05 Uhr auf Bergziegenmutant
    Der Text ist komplett von Peter, und der Verweis auf den Originaltext sicherlich nur ein Witz. Von Peter.
  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 16:25 Uhr auf Jan
    Schade - ist aber ein guter Witz !
    Vielleicht liest Peter ja mit und es folgt noch was "uff pälzisch" !
  • bruckner13, 13.01.2017, 17:09 Uhr auf Bergziegenmutant
    Aah de Ulli unn de Jirgen! sinner aa do?
    Merrsi, fer eier Lob!
    Allsoo: ausgedengt haw isch mer den Kees nadirlich in pälzisch uffemm Rennrädel.
    Unn leider sinn ach ä paar schääne Ausdrigg beim iwwersetze hopps gonge.
    Awwer ehr zwää wärrn schunn noch monches im Orginal zu heere grieche, wonner erschtemol do in de Palz sinn; uff alle Fäll noch ebbes iwwer die Endsteung vun de Extraworscht. Die iss nämlich zu allererscht vunn de beirische Beommde extra ferr uns Pälzer gebrode worre.
    Alla, bis donn,
    eiern Peder
  • Bergziegenmutant, 13.01.2017, 20:45 Uhr auf bruckner13
    Griaß di Peder,
    schee dass uns was schreibsch.
    Des ka fei heiter werre, wenn de ins Westallgei emigrierte waschechte Schwoob Bauer mit dem überzeugte echte Westallgeier Bodemüller in d`Pfalz ganget und do sich zamme mit en echte Pfälzer Peder aufs Rad schwinget.
    Vor allem, wenn me dann am Obet in re Pfälzer Beiz über die kulturelle Unterschiede und jeweilige Vorzüge von Pälzer Saumaache und Schoppe im Gegensatz zu Westallgeier Bier mit Allgeier Kässpätzle philosophiere kaaa.

    Mir frein uns sackrisch, Jürgen
  • Cinelli09, 13.01.2017, 20:45 Uhr auf Flugrad
    <<<<Ausblendung einer gewissen bajuwarischen Episode>>>

    ....tja,wandelt man in München über die Maximiliansstraße mit Blick auf das Maximilianeum,wird einem schon schmerzhaft bewußt,daß der verehrte König Maximilian ausgerechnet aus Zweibrücken gebürtig war..
    oder so ähnlich ;-)
    Gruß an die Pfälzer Dialektsprecher und Bimbes-Radler
  • bruckner13, 16.01.2017, 13:13 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günther,

    der Max wurde anscheinend (Wiki) im sehr netten, lebenslustigen Schwetzingen (Kurpfalz, rechtsrheinisch) geboren. Die sehenswerte Schlossanlage dort ist achssymmetrisch auf der rennradtechnisch interessanten Verbindungslinie vom Königsstuhl (schwerster Anstieg rechtsrheinisch) mit der Kalmit (längster Anstieg linksrheinsch) erbaut. Kein Wunder also, dass aus ihm etwas wurde.

    Ihr Bayern braucht euch aber nicht zu grämen, dass er aus unserer Ecke stammt. Hier ist seit Urzeiten schon die halbe Welt durchgezogen und hat Erfahrungen und Gene hier gelassen, was uns wohl nicht sehr geschadet hat, was eher eigentlich den PFÄLZER, wie ich ihn gerne hätte, ausmacht.

    Umgekehrt hätte 18616 der Pfalz Schlimmerers passieren können, als an das weit entfernte Bayern zu fallen. So blieben viele zuvor von Napoleon gewährte Freiheitsrechte zumindest zum Teil erhalten.

    Und schließlich gibt es offenkundige Gemeinsamkeiten: Auch bei uns gibt noch diverse Schlösser von Ludwigs und Maxens, die wie in Bayern nicht vollständig fertiggestellt wurden, weil IN MÜNCHEN das Geld ausging (typische Großmannssucht).

    Gruß Peter
  • Cinelli09, 17.01.2017, 10:46 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter,

    ich gestehe,daß mir bis dato die genannten Verbindungen zwischen Bayern und der Pfalz gar nicht soo geläufig waren.Da sieht man,daß QD seinem Bildungsauftrag nachkommt ;-)
    Übrigens : die Großmannssucht ist ganz aktuell immer noch auf besagter Maximiliansstraße zu bestaunen https://www.youtube.com/watch?v=z7I5lV2hPac

    Gruß Günter

    (ich glaub ich muß mal zum radeln in die Pfalz,da müßt ich mein Navi aber erst von Nord/Süd auf Ost/West umprogrammieren - und da zickt das Ding immer)
  • bruckner13, 18.01.2017, 12:59 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    das geht auch ganz ohne Navi:

    du radelst samstagsmorgens zum Bahnhof und setzt dich in den Zug nach Mannheim,
    ich hole dich dort ab, wir drehen am Nachmittag und am Sonntag zwei nette Runden..
    zwischendurch erholen wir uns bei guten Essen und Bier aus der hiesigen Brauerei
    und dann wieder retour.

    Gruß Peter
  • Cinelli09, 18.01.2017, 14:44 Uhr auf bruckner13
    Hallo Peter,klingt vernünftig,die Strecke MUC-Mannheim mit Zuch kenn ich,da 2/3x im Jahr berufliche Termine in Mannheim.Und da tu ich mir die Strecke mit Auto nicht an.Sonst bin ich ja eher nicht der große Zugfan .Halt noch von der "alten" Hardcore-Autofahrergilde ;-)
    Lassen wir`s Frühjahr oder Sommer werden,dann greifen wir das Thema nochmals auf.Sollte eh immer situativ,weil wetterabhängig sein.Jedenfalls vor Juli,denn ab da bin ich aller Voraussicht nach für 6 Monate out of area.

    Gruß

    Günter
  • bruckner13, 18.01.2017, 15:38 Uhr auf Cinelli09
    Jetzt musst du nur noch deine Termine in MA auf schönes Wetter und Freitag oder Montag legen.

  • Cinelli09, 18.01.2017, 15:48 Uhr auf bruckner13
    Tja,wenn ich das in der Hand hätte . Auf See und vor Gericht..........
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Planung RR-Transalp 2017 (Garmisch-Partenkirchen -> Toskana)

  • Stens, 29.12.2016, 12:36 Uhr
    Hallo zusammen,

    kurz zu mir: ich bin 26 Jahre alt, fahre seit 3 Jahren Rennrad u. plane momentan meine 2. RR-Transalp (fahre alleine).

    Startpunkt soll - wie bei meiner 1. Transalp auch schon - wieder Garmisch-Partenkirchen sein (weil man vom Gardasee / Florenz aus gut mit dem Zug dorthin zurückkommt). Als Ziel habe ich mir dieses Jahr die Toskana vorgenommen.

    Ich hab geplant am 1. Tag über Ettal, am Plansee vorbei, an der Lech entlang über's Hahntennjoch nach Imst zu fahren.
    Von dort aus will ich am Inn entlang nach Landeck. Von dort aus weiter über Nauders nach Prad am Stilfser Joch. An dieser Stelle hatte ich überlegt, noch das Stilfser Joch hochzufahren u. oben am Stilfser Joch zu übernachten. Sonnenunter/-aufgang oben am Stilfser Joch stell ich mir nämlich auch toll vor. Was denkt ihr?
    Am 3. Tag habe ich geplant weiter übers Stilfser Joch, Bormio nach Luwin zu fahren.
    Am 4. Tag würde ich gerne über den Albulapass nach Albula. Welche Route ist hier aus eurer Sicht besser: über den Lago di Bianco oder über den Lago di Livigno / Zernez?

    Anschließend will ich über den Splügen Pass zum Lago di Como. Dort habe ich einen Ruhetag eingeplant - baden.
    Vom Comer See aus, wäre mein Plan nach Genua zu fahren. Wie würde hier eure Route aussehen?
    Wenns Wetter schlecht ist, oder sonst etwas dazwischen kommt, würde ich nach Mailand fahren u. von dorten aus mit dem Zug nach Genua.
    Von dort aus würde ich mit der Nachtfähre nach Korsika - Bastia übersetzen. Dort würde ich gerne 1-2 Tage Rennrad fahren. Habt ihr hier Vorschläge?
    Von Bastia aus würde ich dann morgens übersetzten nach Livorno.
    In der Toskana wurde mir eine Unterkunft in San Gimignano empfohlen. Außerdem wäre ich dankbar für Routenvorschläge durch die Toskana.
    Heimfahren würde ich dann von Prato bei Florenz aus nach Garmisch-Partenkirchen.

    Für die ganze Tour habe ich 2 Wochen eingeplant.
    Falls ihr Optimierungspotenzial für die Tour sieht, bin ich für Verbesserungsvorschläge dankbar.


    Gruß
    Manuel

    P.S.: Bei Abbruch / Verkürzung der Transalp wäre mein Plan vom Comer See aus zum Gardasee u. von dort aus heim zu fahren.
  • Stens, 30.12.2016, 20:05 Uhr auf Droopy
    Ich wollte möglichst die Pässe: Stilfser Joch, Albulapass u. Splügenpass in meine Tour integrieren. Des weiteren hätte ich gerne die Toskana als Ziel, da ich dort noch nie war u. dort auch mal Rennrad fahren will / mir die Landschaft dorten anschauen will.
    Außerdem möchte ich gerne einen Badetag dabei haben. Ob Comersee, Gardasee oder Mittelmeer wäre mir egal.
    Korsika muss nicht unbedingt sein. Da ich jedoch vom Comersee komm u. Richtung Toskana will, dachte ich, dass sich da Korsika gut integrieren lässt. Möchte dorten auch irgendwann mal noch Rennrad fahren u. dachte mir, warum nicht gleich in diese Tour integrieren.

    Ich möchte Anfang / Mitte Juli 2017 fahren - Dauer: 2 Wochen
  • Uwe, 30.12.2016, 20:35 Uhr
    Hallo Manuel!
    Zunächst mal die Frage, ob du den Quaeldich.de-Tourenplaner kennst, hast und auch benutzt.
    Damit wärst du schon mal einen Schritt weiter, wenn es darum geht, deine Etappen auch zeitlich zu planen und radtaugliche Nebenstraßen zu finden.
    Den Stelvio fährt man nicht mal eben am Abend noch rauf, um oben zu pennen, denn je nach Leistung, die du auf dem Rad erbringst, kann die Auffahrt schon eine Weile dauern. Ich war schon zweimal mit dem Rad zum Sonnenaufgang oben, aber jeweils mit Frühstart im Val Müstair in der Schweiz. Die Hotellandschaft oben ist eher etwas zum abgewöhnen, habe aber dort keine persönlichen Erfahrungen, sondern beurteile das eher von außen betrachtet. Natürlich ist die Frühstimmung am Stelvio schön, wenn man mal absieht von dem Gestank der ranzigen Würstchenbuden. Stelvio ist der höchste Rummelplatz der Alpen. Das heißt auch, dass du ihn nicht an jedem beliebigen Tag zu jeder beliebigen Uhrzeit mit Genuss fahren kannst. Tagsüber sind unheimliche Horden Mopeds und Autos dort unterwegs und jeder kann besser fahren als alle anderen und jeder könnte das Rennen gewinnen, wenn nicht so dämliche Radfahrer auf der Straße wären usw... Trotzdem ist der Stelvio Mythos und Legende und ein Traum usw...
    Tag 1 kann man so machen.
    Tag 2 (?) Imst - Landeck - Pfunds solltest du möglichst Radwege und Feldwege fahren. Die Hauptstraße ist im Oberinntal von ca. Prutz bis Pfundes verboten. Pfunds (Kajetansbrücke) - Nauders ist die direkte Anfahrt verboten und auch zu gefährlich, also den kleinen Umweg über Martina / CH und Norbertshöhe nehmen.
    Tag 3 Stelvio ist klar. Bormio - Livigno (wie kommst du nur auf den dämlichen Namen Luwin? den gibt es nur bei Google, richtig heißt das Livigno) ist verkehrsbelastet und auch nicht so sehr schön. Muss man nur haben, wenn man es unbedingt haben will und muss. Da könntest du vielleicht das ganze Konzept neu stricken und vom Stelvio über den Umbrail (geschenkt) in die Schweiz abfahren und über den Ofenpass (auch Verkehr, geht aber) nach Zernez (für CH-Verhältnisse billige ÜF im Touristenlager am Hotel Bär und Post) fahren. Umbrail ist zwar zu schade zum Abfahren hat aber eine nette Straße in ordentlichem Zustand, die zu meinen liebsten Abfahrten in den gesamten Alpen gehört. Ich fahre trotzdem lieber rauf, weil es eine meiner liebsten Auffahrten der Alpen ist...
    Tag 4 Deine Variante von Livigno über Zernez geht durch den Munt-la-Schera-Tunnel nur mit dem Schüttelbus (Fahrplan recherchieren!). Die Alternative über den Forcola di Livigno (langweilig und Gegenwind, in der Abfahrt eine saugefährliche Rechtskurve, wo es schon tötliche Radfahrerunfälle gab) und den Berninapass (harmlos, etwas Verkehr) kann man auch nehnem.
    Meine Version von Tag 4 wäre dann ab Zernez nach La Punt und über den Albulapass, was aber die weniger interessante Auffahrt und die folgende sehr interessante Abfahrt auf schlechter Straße wäre. Albula fährt man als Neuling in umgekehrter Richtung, also von Filisur rauf auf schlechterer Straße (ist bergauf egal, aber die Landschaft und besonders die Bahnstrecke neben der Straße ist genial, leider aber mit Großbaustelle Albulatunnel in Preda). Als Abfahrt ist die Strecke nach La Punt im Oberengadin die bessere Straße und macht auch mehr Freude, aber Achtung, es hat am Ortseingang einen gefährlichen Bahnübergang und anschließend eine gefährliche T-Kreuzng mit Stoppschild!
    Tag 5 Irgendwie vom Albulatal über Tiefencastel nach Thusis und dann durch die Via Mala-Schlucht usw. zum Splügenpass. Zwischen Tiefancastel und Thusis hat es 4 längere, nicht ungefährliche Tunnels: den 1. kann man umständlich umfahren (habe ich nie gemacht), den 2. und 3. musst du durchfahren, den 4. darfst du nicht durchfahren, sondern musst über Sils / Domleschg umfahren (ist ausgeschildert). Von Thusis musst du dir unbedingt den richtigen Einstieg in die Via Mala suchen, denn die N13 ist verboten und die alte Hauptstraße hat schäbige Tunnnels. Ich war länger nicht da, deshalb kann ich es nicht auswendig beschreiben, ob es die ganz alte Straße noch gibt und wie du sie findest. Ich meine mich zu erinnern, dass man trotzdem noch Tunnels hat. Leider hast du auch den Splügen in der weniger interessanten Richtung drauf, aber diese Auffahrt ist auch nett. Die italienische Seite ist als Auffahrt einer der ganz großen Bringer, den die Alpen zu bieten haben. Für dich dann leider in der Abfahrt eine endlose Bremserei mit eingeschränktem Landschaftsgenuss.

    Dann ist meine Ortskenntnis auch schon am Ende, da du die Alpen verlässt.

    Viel Erfolg beim Planen und wenn du etwas tiefer drin steckst in der Materie, kannst du ja noch mal konkreter fragen.

    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 30.12.2016, 20:39 Uhr auf Stens
    Hallo Manuel!
    Lass Korsika ganz raus. Du verplemperst zu viel Zeit mit den Transfers und hast nachher nichts davon. Mach Korsika ein anderes Mal als eigenständige Tour. Ich war da nie, habe aber den Verdacht, dass du da getrost mehr Zeit einplanen solltet. Das kannst du mal machen, nachdem du die Westalpen von Nord nach Süd abarbeitest und danach noch eine Woche auf die Insel gehst.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 30.12.2016, 21:34 Uhr auf Droopy
    Droopy,Du hast das Aostatal vergessen.Das liegt praktisch aufm Weg vom Albula über den Comersee in die Toscana mit Badestopps im westlichen Mittelmeer oder in Korsika,nee,im Gardasee.Von dort könnte man vorher auch auf den Mont Blanc fahren und direkt vom Gipfel in die Pyrenäen ,woran sich nochmals ein Badetag auf Mallorca anschließen könnte.Denn dort wollt ich schon immer mal ne Tour fahren .........
    ;-)
  • Droopy, 30.12.2016, 21:40 Uhr
    Servus! Nichts für ungut,für mich hat Deine ganze Tour Optimierungspotenzial. Dass klingt mir alles ein bischen durcheinander und ohne wirklich roten Faden. Was ist Dein Ziel/Motiv bei dieser Reise? Eine "Transalp" wäre theoretisch in Bormio zu Ende, der Schlenker über den Albula bringt Dich wieder zurück über den Hauptkamm. Korsika? Flachköpper machen? dann Toskana? Chianti trinken in San Rüdesheim? Kann man alles machen in 20 Tagen...Christian Rach würde hier jetzt trotzdem raten, die Karte zu entschlacken und dem Restaurant einen Spirit zu geben. Hast Du ein spezielles Ziel außer den Zug in Florenz? Fände ich lieblos. Bestimmte Berge fahren, eine bestimmte Landschaft entdecken, Kultur entlang des Weges? Was hälst Du von Alternativen?
    Warum nicht von Bormio quer rüber durch die Dolomiten nach Venedig, oder ab Como Richtung St.Bernhard und durchs Wallis retour. Oder eine Tour im Geist der Renaissance? Mantua, Parma, da gibts jede Menge zu entdecken, zum Abschied in die Uffizien...Bei 20 Tagen kannst Du auch ne klasse Rundtour planen. Jahreszeit?
  • Droopy, 30.12.2016, 21:44 Uhr auf Stens
    Ok, dann setze ich mal bei der Jahreszeit an,vielleicht hilft das etwas auf den Kern zu kommen
    - Po-Tiefebene und Toskana könnten verdammt heiß werden
    - in Frankreich sind ab 9.7. Ferien, Korsika könnte also ebenfalls voll werden und heiß
    das heißt: würde ich alles lassen und mich auf die gefragten Pässe und Seen konzentrieren, würde eine "Oberitalienische Passrundfahrt und Seen-Tour" daraus machen..
    bleiben wir mal auf Deiner Route in Bormio/Livignio, wie gehts weiter und warum (nur als Vorschlag)
    Tag 4: rechtsweg durch den Tunnel (Shuttle) nach Zernez,dann Fluela-Pass rauf und Albula von Norden (diese Seite ist die schöne)
    Tag 5: dann rechtsweg St.Moritz und Malojapass und Splügen von Süden (auch diese Seite ist die bessere, weil episch lang...), ich würde die Seite auch wieder runterfahren, denn über San Bernardino >Lugano kommst Du garantiert in das Feriengewusel, macht m.E. daher keinen Sinn, Baden kannst Du dann irgendwo am nördlichen Comer See (See 1)
    Tag 6: Ruhetag
    Tag 7: dann Richtung Osten >Morbegno und über den Passo San Marco(sehenswert) nach Süden bis San Pellegrino Terme,
    Tag 8: anschließend nach Osten über den Colle San Gallo weiter bis zum Lago D'Iseo (See 2) durchschlagen,
    Tag 9/Option: Norden Richtung Breno und über Croce di Salven noch den Passo del Vivione einsacken (laut QD ein Highlight der ital. Alpen)
    Tag 10: von Breno weiter nach Osten über die Goletto di Gadino zum Lago d'Idro (See 3),über Passo di San Rocco zum Gardasee (See 4)
    Tag 11: Badetag am Gardasee (Südküste)
    Tag 12: wenn Du immer noch unbedingt nach Florenz willst, kannst Du ab hier die QD-Route "Garmisch-Florenz" aus 2016 weiterfahren,ich würde mich vom Gardasee aber statdessen ziemlich schnell nach Norden fortmachen und mich in Richtung der Kammstraße zum Monte Baldo orientieren, Tagesziel Rovereto
    Tag 13: kurz nach Norden und dann östlich zum Passo del Sommo, weiter nach Osten Passo di Vezzena, Asiago-Hochebene, Tagesziel Bassano del Grappa
    Tag 14: Monte Grappa (der Aussichtspunkt in Venetien), Seren del Grappa, Feltre, Ehrenrunde für Tullio Campagnolo über den Croce d'Aune, dann Lago di Corlo (See 5)
    Tag 15: Brentaradweg bis Levico Terme, Lago di Levico (See 6) oder Lago di Caldonazzo (See 7)
    Tag 16: Badetag
    Tag 17-20: beliebig weiternach Norden zirkeln oder an den Seen bleiben,da kannste auch noch schöne Touren dranhängen,
    der Zug nach Bayern hält m.E. in Trient, von Caldonazzo geht auch ein Treno nach Trient
    Vorteile: Du siehst etliche Highlights der italienischen Alpen, Nachteil, um die Jahreszeit sind die Seen vielleicht nicht so schlau (Verkehr, Übernachtungssuche...) Nach meinem Geschmack ist der Schweiz-Schlenker bei dieser Runde sogar überflüssig, würde von Bormio eher nach Süden über den Gavia fahren und dann von dort Richtung Comer See "abfahren" (m.E. Radweg im Tal). Mach 2018 lieber noch eine echte Schweiz Rundfahrt
    Ciao


  • Uwe, 30.12.2016, 22:00 Uhr auf Cinelli09
    Jetzt wird er größenwahnsinnig ;-)
    Liegt wohl daran, dass er zu viel vom gepanten Highlight 2017 träumt...
  • Droopy, 30.12.2016, 22:03 Uhr auf Cinelli09
    wie ich in meinem ersten Post bereits ausführte, gäbe es ab dem Comer See auch eine Alternative nach Westen Richtung "Aosta" und Wallis retour...Mit Zeit und Geld geht alles. Mein Vorschlag hätte den Vorteil, dass Du souverän überall auch abbrechen könntest. Bergamo,Verona gibts überall Treno. Oder zur Not am Gardasee bei einem dicken Camper aus dem Landkreis Traunstein anklopfen, der einen vielleicht mitnehmen könnte, dann ließen sich noch ein paar Tage am Chiemsee dranhängen, da wollte ICH schon immer mal eine Tour fahren...
    ;o)
  • artie_1970, 31.12.2016, 01:23 Uhr auf Droopy
    Servus Droopy,

    eine oberitalienische Seen-Tour war unsere Dramaturgie (ein roter Faden ist in der Tat sehr wichtig!) fuer den Urlaub 2013. Von Thusis ueber den San Bernardino ins Tessin und dann von West nach Ost die Seen abgeklappert. Ab Gardasee dann durch die Dolomiten und ueber den Grossglockner zurueck. Monte Baldo und Monte Grappa waren dabei, aber meine Dame (ihretwegen waren die Bademoeglichkeiten eingeplant) meinte etwa am Passo di Rolle: "Vergiss die Seen, gib mir Berge!"

    Wir haben selten so einen enttaeuschenden Radurlaub in den Alpen verbracht: Es gab zwar 38000 Hoehenmeter, aber kaum Aussicht, weil die Seen tief liegen und man selbst oben an den Passhoehen noch unterhalb der Baumgrenze ist. Und AN den Seen will man wegen des Verkehrs nun wirklich nicht fahren.

    @Manuel: Kauf dir Denzels Grossen Alpenstrassenfuehrer und stricke eine Tour, die Stelvio von Prad, Albula von Tiefencastel und Spluegen von Chiavenna enthaelt. Dann baust du moeglichst viele Anstiege mit 3 Denzel-Sternen (landschaftliche Hoechstwertung) im Umkreis dazu und verbindest mit 2-Sterne-Anstiegen nach Garmisch. Fertig ist die Einsteiger-Laube. Kannst sie dann "Drei-Laender-Giro XL" taufen. Meine Anfix-Tour war seinerzeit auch so aehnlich von Garmisch:

    Garmisch
    Namlos-Tal
    Hahntennjoch
    Arlberg
    Silvretta
    Piller Hoehe
    Kaunertal
    Flueela
    Albula
    Ofen
    Stelvio
    Gavia
    Foscagno
    Eira
    Forcola di Livigno
    Bernina
    Julier
    Maloja
    Spluegen
    Oberalp
    Susten
    Grimsel
    Furka (2 x)
    Nufenen
    Gotthard
    Klausen
    Pragel
    Zuerich

    Per Zug von/nach Muenchen.

    Lass die Seen, Genua und Milano. Heb dir Toscana und Korsika fuer andere Touren auf. Ruiniert die Dramaturgie und kostet nur Zeit.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 31.12.2016, 10:04 Uhr auf Droopy
    ....solltest Du meinen Camper meinen,käme der ausm Landkreis München und sieht derzeit so aus http://www.nobelio.de/wp-content/uploads/2014/09/Auch-der-Sportwagen-ist-immer-dabei.jpg
    ;-)
  • Cinelli09, 31.12.2016, 10:26 Uhr auf Uwe
    Ach was,größenwahnsinnig....analog zum Ausgangsthread würde die Frage dann so lauten : "Hallo Leute,ich plane im Juli eine Tour von Kolumbien nach Feuerland mit nem Badetag in Chile.Ein Abstecher nach Hawai wär auch nicht schlecht,da ich dort schon immer eine Tour fahren wollte.Da ich der Generation "Navi" entstamme,kann ich eine Landkarte weder lesen,ja nicht einmal richtig herum halten.Könnt ihr mir ein paar Tips geben,und zwar im Twitter Format,da ich längere Sätze nicht mehr verstehe und nach dem ersten Komma eh nicht mehr weiterlesen kann........"
    ;-)
  • Flugrad, 31.12.2016, 12:49 Uhr auf Stens
    Hallo Manuel,
    2 Wochen sind m.E. zu schade, einen so umfassenden Querschnitt abzuradeln. Toscana und Korsika sind sicherlich eigene Touren wert (vielleicht kann man diese beiden Reviere ja auch sinnvoll verbinden, dort kenne ich mich bisher überhaupt nicht aus).
    Die Schweizer Pässe samt Livigno und Comer See sind sicherlich alleine eine Tour wert - und dabei gibt es etliche Badegelegenheiten.
    Ich habe vor mehr als 10 Jahren angefangen, solche Zeiträume zu beplanen für Alpen- und sonstige Passtouren. Bei der Vorplanung ist die Versuchung dabei immer groß, zuviel reinzupacken. Besser erscheint mir - wie unten auch schon von anderen geschildert - Reviere abzuklappern und sich vielleicht ein schönes Ziel zu setzen. Meer ist o.k., dann aber eher die Seealpen (Vorsicht Frankreich und seine Sommerferien), oder vielleicht auch Trentino-Südtirol und dann in den Ostalpen weiter zu den Kärntner Seen. Oder wenn schon Richtung Toscana/ Florenz: von den Alpen mit großzügigen Zugstransfers durch die Ebene.
    Das Pässearchiv von quäldich kennt auch viele nicht so berühmte, aber sehr schöne und oft auch in der Hauptferienzeit durchaus noch verkehrserträgliche Pässe.
    Innsbruck/ Garmisch ist rückfahrttechnisch sowohl aus Süden (Florenz-Verona-Trento-Bozen usw,) als auch von Osten (z.B. Kärnten) als auch von der Schweiz (Railjets ab Zürich-Sargans-Buchs) sehr gut mit dem Zug (+Rad) zu erreichen

    Gruß und guten Rutsch

    Ulrich
  • Stens, 31.12.2016, 15:56 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    vom Quäldich.de-Tourenplaner habe ich schon mal gehört, habe ich jedoch noch nie ausprobiert.
    Habe bisher alle meine RR-Touren mit Gpsies geplant.

    Danke für die Erläuterungen!

    Gruß
    Manuel
  • Droopy, 31.12.2016, 15:59 Uhr auf artie_1970
    Saluti,
    nun hast Du ja doch eine Schweiz-Rundfahrt angepriesen...das kostet...und zwar echtes Geld, keine Weichwährung ;o)

    M.E. spricht nichts gegen die Seenrundfahrt auch für "Einsteiger", die Etappen sind human gezirkelt,würde ich im QD-Reisemanier auf 80-120km pro Tag auslegen, etliche Passhighlights sind dabei, ab Morbegno meist alles ruhige Wege. Verfahren ist auch fast unmöglich. Die fehlende Aussicht auf Seen, geschenkt, die sind eh nur für die Dramaturgie.Die Strecke schneidet die meisten eh nur kurz an. Man kann das alles auch so planen, dass man z.B. am Gardasee früh losfährt oder abends ein Quartier etwas außerhalb sucht etc...Dazu wie oben geschildert zur Not überall abkürzbar oder mit Ausstiegsoptionen.

    @Manuel: Als letzte kostenfreie RADschlag für dieses Jahr:
    - Ich würde bei 20Tagen Zeit max. 15 verplanen, 5 tage Puffer für schlechtes Wetter, ggf. musst Du ja Rai TV schauen statt am Lido hocken
    - Plan B würde ich mir auch machen,soll heißen, was machst Du wenn Anfang Juli ein Regentief gemeldet ist? Dann brauchst Du gar nicht erst losfahren. Toskana würde ich trotzdem lassen. Das ist was für Frühling oder Herbst (Wein) und für die anderen Kollegen Radrentner mit Dreifachkurbel hier im Chat und nicht für abenteuerlustige 26jährige
    ;o)
    - Plan B würde ich persönlich auch mal ganz weg von den Alpen planen,Schweden bspw. oder Norwegen, Ostblock? kenne Deine Interessen aber nicht

    Guten Rutsch und gute Planung allen fröhlichen Tourenfahrer 2017
  • Cinelli09, 31.12.2016, 20:05 Uhr auf Droopy
    Droopy,der von Dir verächtlich ;-) als solcher bezeichnete Kollege Radrentner mit 3fach Kurbel meldet 2016er Vollzug mit exakt 12.586km und 221.233 Hm (heute noch da im Tessin weilend eine Abschlußrunde mit 115km und 2.834 Hm).Wenn Du mir einen abenteuerlustigen 26jährigen mit mindestens gleichem Volumen nennen kannst fahr ich nächstes Jahr freiwillig nur 53/42 ;-)

    Gruß und auch guten Rutsch (hier im Tessin eher CH-mäßig fade Jahresendstimmung)

    Günter
  • Flugrad, 01.01.2017, 00:55 Uhr auf Cinelli09
    Jo, jo , mit die Radler ischts halt wia mit deam Wei: je älter desto besser. Glauben zumindest alle Silberrücken, Stahlrahmenrecken, 300er-Fetischisten und Tegernseer Hofbräuisten. Und sie haben leider recht.
    Den gesammelten und geplanten Unsinn für das jetzige Jahr erwähne ich da besser mal nicht.
    Man sollte jedoch die 26jährigen nicht demotivieren. So wird aus denen niemals nicht ein durchgeknallter Silberrücken der geballten Unvernunft. Wobei ich in diesem Alter ähnlich viel Unvernunft im Köpfchen herumschwirren hatte und diese dann auch skrupellos ausgelebt habe, zumal es dazumals noch kein so blödes Internet gegeben hat, in dem in Würde ergraute Silberrücken ihre wohlmeinenden Ratschläge gegeben haben. Damals waren das nur die Eltern und die waren in meinen Augen per definitionem eh unzurechnungsfähig und vor allem unglaubhaft.

    Es grüßt ein Allgäuer Silberrücken im frischen neuen JAhr
    Ulrich
  • Uwe, 01.01.2017, 12:21 Uhr auf Flugrad
    Jaja, früher war sowieso alles besserer. Selbst die Radelei auf der Autobahn kam nicht in den Verkehrsnachrichten, da die Autofahrer kein Smartphone hatten, mit dem sie den Radler an die Bullemänner melden konnten.
    Alles Gute zum neuen Jahr,
    Uwe (noch nicht komplett versilbert aber gefühlt schon ganz schön alt)
  • Cinelli09, 01.01.2017, 15:58 Uhr auf Flugrad
    Ulrich,können wir uns auf die Sprachregel "Junger Wein in alten Schläuchen" einigen ;-)

    G.

    (Ich fürchte den Threadersteller hamma mit unseren Weisheiten irgendwie verprellt.Ev. hat er aber auch nur erwartet,daß ihm irgendwer eine komplette Transalp auf den Garmin überspielt,da muß man selber nie nicht den brain anschmeißen.Wir Silberrücken sind das mit dem brain ja noch gewohnt)
  • Stens, 08.01.2017, 21:41 Uhr auf Flugrad
    So, hab die Tour nochmal überplant:

    Tag1: Garmisch, Ettal, Ammersattel, Plansee, Namlossattel, Hahntennjoch, Imst
    Tag2: Imst, Landeck, Norbertshöhe, Reschenpass, Prad am Silfser Joch, Außertrafoi
    Tag3: Außertrafoi, Stilfser Joch, Bormio, Gaviapass, Ponte di Legno
    Tag4: Ponte di Legno, Edolo, Vivionepass, Croce di Sálven, Breno
    Tag5: Breno, Goletto di Cadino, Lago d'Idro, Passo di San Rocco, Lago di Valvestino, Gargnano, Toscolano Maderno, Torri del Benaco (mit der Fähre übergesetzt), Garda
    Tag6: Ruhetag
    Tag7: Ruhetag
    Tag8: Garda, Caprino, Monte Baldo, Mori, Etschtalradweg, Rovereto, Piazza, Serrada, Carbonare, Kaiserjägerstraße, Löweneck
    Tag9: Löweneck, Trient, Garmisch

    Hab die Tour verkürzt, um dann des Jahr noch ne Tour in der Toskana/Korsika unterzubringen.
    Den Albulapass u. den Splügenpass fahr ich dann in "richtiger" Richtung bei der Apenchallenge am 06.08.2017 ab ;-)

    Gruß
    Manuel
  • Flugrad, 08.01.2017, 22:29 Uhr auf Stens
    Hallo Manuel,

    das hört sich doch viel runder an. Ab Edolo bis Rovereto ist das für mich zwar Neuland, aber da sind wohl doch einige Schmankerl dabei. Die Kaiserjägerei steht heuer bei uns auch auf dem Programm.
    Falls Du in Löweneck im Suganertal noch nicht ausgelastet sein solltest und/oder einen Ruhetag opfern willst, böte sich die Fortsetzung der Tour aus dem Val Sugana über den Redebus oder den Manghen gen Norden an. Ziel wäre dann z.B. Auer (Bahnstation) oder aus dem Fleimstal gleich noch einmal weiter über ein paar wunderschöne Buckel bis nach Bozen.

    Falls Du flexibel sein willst: (Trient-)Bozen-Brenner mit Regionalzügen mindestens stündlich (Direktanschluss am Brenner nach Innsbruck) erspart die Rservierung für den EC - und zunehmend finden sich auf dieser Regionallinie seit Fahrplanwechsel auch die herrlichen niederflurigen FLIRT-Triebwagen (zumindest die meisten der Züge Meran-Bozen-Brenner), niederflurig und endlich mit vielen Radstellplätzen.

    Noch ein Tipp zum Albula:
    http://www.slowup.ch/albula/de.html
    am 3.9. ist der Pass ab Filisur vom MIV befreut. Alles was keinen Krach und Gestank macht ist erlaubt. Eine wirklich zu empfehlende Alternative, diese wunderbare Nordrampe zu erfahren.

    Gruß

    Ulrich
  • Droopy, 09.01.2017, 12:59 Uhr auf Stens
    Salut Manuel,
    das finde ich ebenfalls, das ist jetzt eine richtig runde Sache, tip-top, sogar eine Fähre ist dabei ;o) die sicherlich ne Menge Touriverkehr erspart und macht Lust aufs Nachmachen...
    Einziger Wemutstropfen ist die Kaiserjägerstraße talwärts, die muss (man ) eigentlich rauf zu fahren, die ist stellenweise reichlich eng. Macht aber nichts, falls Du an dem Tag noch Zeit, Lust, gutes Wetter hast und geschichtsinteressiert bist, kannst Du noch ein paar Meter weiter fahren und eine kleine Schleife über Lusern/Luserna drehen. Das ist eine alte bayrische Sprachinsel. Es gibt dort auch ein kleines Museum, was ich wärmstens empfehlen kann. Am besten bereits schon ab Carbonare die Nebenstrecke Richtung Nosellari, Dazio,Oseli befahren. So fährst Du immer am Rande des Hochplateus lang und hast ab und zu mal eine Aussicht auf die öster/ital. Frontlinie im 1.Wk. , Sehenswert hier auch der Abstecher zum Werk Gschwendt/Fort Belvedere.
  • Stens, 09.01.2017, 22:01 Uhr auf Droopy
    Hallo zusammen,

    danke nochmal für die Anregungen für die Tourplanung!

    @ Ulrich: Ob ich den Manghen noch mitnehme u. ab Auer mit'n Zug heimfahre, entscheide ich dann spontan.
    Letztes Jahr bin ich am Heimreisetag nur noch von Reiff nach Rovereto gefahren u. von dort mim Regionalzug (mit altem Zug) über Brenner - Innsbruck heim. War dann gegen 17:00 Uhr in Garmisch.
    @ Droopy: zwecks der Fähre: als ich letztes Jahr mit'n Rennrad in Reiff angekommen bin, war auf der Straße direkt um den Gardasee so viel Verkehr - möchte daher diese Straße so weit wie möglich vermeiden ;-)

    P.S. werde die Unterkunft am Gardasee dieses Jahr auf jeden Fall vorbuchen - bin da letztes Jahr in Reiff richtig eingegangen.
    Habt ihr hier für mich eine Empfehlung (in der Nähe von Garda oder Bardolino)? Einzelzimmer bis max. 100€ / Nacht.

    Gruß
    Manuel
  • artie_1970, 12.01.2017, 21:45 Uhr auf Stens
    Servus Manuel,

    auch von mir jetzt grundsaetzlich Daumen hoch!

    Ein paar kleine Details:

    Wie waere an Tag 2 noch die Piller Hoehe und dafuer Schluss in Prad? Der "Gache Blick" ist eindrucksvoll dort, und von der Dramaturgie faehrst du dann Stilfer Joch und Gavia komplett an einem Tag. Beide toll, aber extrem unterschiedlich. Ponte di Legno ist huebsch als Etappenziel. Ich wuerde schon dort einen Ruhetag einlegen, nicht erst nach Tag 5.

    Wenn du abenteuerlustig bist, kommt am Tag 5 die Alternative zum Goletto di Cadino in Betracht: Am Croce Domini nach Sueden weg und die Hoehenstrasse (Erde/Schotter) ueber Giogo della Bala, Passo del Maniva, Passo del Dosso Alto, Passo della Spina (bizarre Felsformationen) und vom Passo del Maré (AFAIK asphaltiert) runter nach Anfo. Duerfte WESENTLICH spektakulaerer sein, die Hauptstrasse ist nicht doll. Ist aber nur bei trockenem Wetter sinnvoll.

    Den ersten Ruhetag in Garda koenntest du streichen und mit Prada Alto/Punta Veleno kraeftig "wuerzen".

    Viel Spass, die Tour ist jetzt VIEL besser und eine ziemlich runde Sache. Geht doch!

    Tschoe!

    Axel
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Radtrikot individuell gestalten

  • Marius, 04.05.2012, 23:23 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo allerseits,

    mein Kumpel und ich wollen dieses Jahr die Route des grandes Alpes in Angriff nehmen und würden uns gerne zu diesem Anlass eigene Trikots entwerfen bzw. Trikots bedrucken lassen.

    Ich suche nun schon seit 2 Stunden im Netz, jedoch das richtige habe ich noch nicht gefunden. Entweder die Mindestbestellmenge liegt bei 5-10 oder man kann nur 2 Farben wählen.

    Kann mir bitte einer eine gute Site empfehlen?

    Danke vorab und sportlicher Gruß
    Marius
  • alltagsfahrer, 05.05.2012, 12:21 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo Marius,

    Owayo.de macht auch Einzelanfertigungen. Da die Druckvorkosten immer gleich sind, sind die Einzelanfertigungen recht teuer.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • schlucht, 05.05.2012, 13:42 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo

    Ich lasse meine Radkleidung bei owayo drucken. Wie schon von Fritz geschrieben, zahlst du einen Aufpreis von 29.41€ für die Mindestbestellmenge.
    Die Mindestbestellmenge liegt bei 10 Stück.
    Qualität ist super und der Grundpreis für mich als Schweizer billig.

    Gruss Lothi
  • radlstefan, 05.05.2012, 14:01 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Allerdings hat owayo sein Logo zusätzlich zum Rücken nun auch auf Brustseite und Ärmel verteilt. Hier mein Entwurf vor einigen Wochen für unseren Verein - das Trikot ist in 4 Wochen da:
    http://rsv-obernau.xobor.de/file.php?url=http%3A%2F%2Ffiles.homepagemodules.de%2Fb545920%2Ff12t3p16n2.jpg&r=&content=RE%3A+Trikot-Entwurf+II
  • lowrider, 05.05.2012, 20:25 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hallo Marius,

    die QD-Sachen sind von Maisch (www.radtrikot.de) und bekanntlich ist die Quaität sehr gut. Mindestbestellmenge ist 5 St. aber Radtrikots und -hosen gibt es lt. Preisliste auch ab 1 St. Allerdings wird es dann natürlich deutlich teurer.

    Grüße
    Oliver
  • alltagsfahrer, 05.05.2012, 23:59 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Marius,

    Mir fällt da noch ein, dass die Grössen je nach Hersteller anders sind. Bei Owayo der die Trikots für Isostar fertigt habe ich S. Bei den QD-Sachen (Maisch) habe ich XS, welches eher zu gross ist und XXS, welches eher zu klein ist. Bei Descente ist es S, Bei Shimano auch S. die beiden letztgenannten sind auch eher zu gross.


    Beide, Maisch und Owayo bieten Muster zur Grössenfestlegung an.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • tandem_click, 06.05.2012, 22:05 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr
    Hi Marius,
    dann bestellt ihr halt 5 Trikots bei Maisch,
    dann habt ihr was zum wechseln ;-D und
    ein Trikot bekommt halt jemand h.c.

    Ich habe hier individuelle Trikots
    von
    - natec
    - Maisch
    - Cuore
    - Gonso
    - Castelli

    Maisch oder Owayo ist sicherlich noch am
    machbarsten.

    viele Grüße
    Sandra
  • schlucht, 07.05.2012, 09:09 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf radlstefan
    Hallo

    Was mir bei owayo gefällt ist die freundliche Beratung der Sophie Sauerer. Auch wenn man nur wenig bestellt und dauernd Änderungswünsche hat macht die Gute alles mit.
    Mein neues Trikot
    owayo ist so gross drauf, weil sie mir dann ein paar Prozente abnehmen.
    Sonst ist mein Hauptsponsor "schmidschlüecht"

    Gruss Lothi
  • Ottilito, 09.05.2012, 17:09 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf schlucht
    Dein neues Trikot gefällt mir!
  • schlucht, 09.05.2012, 19:23 Uhr 31.05.2012, 08:24 Uhr auf Ottilito
    Passt gut das quäldich gell.
    Soll nächste Woche ankommen.

    Gruss Lothi
  • fuxx, 31.05.2012, 08:24 Uhr auf schlucht
  • Notneinme, 04.01.2017, 10:37 Uhr auf Ottilito
    Hallo,

    obwohl der Thread schon etliche Jahre zurück liegt versuche ich dennoch mein Glück.
    Ich bin auf der Suche nach einem Shop, wo ich sowohl eine Radjacke, als auch einen Traithlon Einteiler selbst gestalten kann. Da ich gerne auf den Aufpreis der Mindestbestellmenge verzichten möchte, suche ich daher einen anderen möglichen Shop, als die bereits genannten.
    Die Möglichkeit einer maximalen Gestaltungsfrehiet sollte gegeben sein.

    Danke euch!

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Köln-Freiburg

  • Bergmeister, 29.12.2016, 11:02 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich möchte im Frühjahr mit dem Rad + Rucksack von Köln nach Freiburg fahren. Kann mir jemand hierzu Tipps geben welche Route geeignet ist? Vielleicht ist ja schon jemand diese Strecke gefahren und kann seine Erfahrungen weitergeben.
    VG Bergmeister
  • Jan, 30.12.2016, 16:20 Uhr
    Hi Bergmeister,
    ich bin im Jahr 2003 Bonn-Emmendingen gefahren. Wieviele Tage hast du? Wir sind es damals am Stück gefahren, so dass nur die kürzeste Route möglich war. Das waren immer noch 418 km.
    Wir sind daher B9 gefahren, dann quer durch Rheinhessen, allerdings haben wir uns den Abstecher durch Frankreich / Elsass nicht nehmen lassen.
    Insgesamt keine auf Landschaftsgenuss optimierte Strecke.

    Schönen Gruß, Jan
  • Bergmeister, 31.12.2016, 10:09 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,
    danke für den Tipp! Aber ich suche doch eher eine landschaftlich schöne Route. Zur Verfügung habe ich für die Tour 3 Tage. D.h. pro Tag so um die 120-150 km.

    VG Bernd
  • Droopy, 31.12.2016, 16:24 Uhr auf Bergmeister
    Salut Bernd,
    ich kenne Rheinland-Pfalz und das Elsass ganz gut. Problematisch sehe ich Deine Etappenvorgaben. 500km könnten es schon werden, die 150pro Tag werden knapp. Mein grober Tipp wäre aber folgender, so klappt es vielleicht
    - von Köln mit der Bahn aus dem Gewusel raus den Rhein runter bis Koblenz (die Gegend kennst Du sicherlich besser)
    - Koblenz, Rheinseite wechseln und den Radweg stromabwärts bis St.Goarshausen, hier übersetzen
    - Richtung Simmern, Bad Sobernheim,Altenglan auf Nebenstrecken durch den Soonwald und das Pfälzer Bergland
    - danach westlich an Kaiserslautern/Landstuhl lang Richtung Pirmasens durch die "Saarpfalz", das ist die Gegend hinter dem Pfälzer Wald
    - von Pirmasens entlang der Grenze durch das Dahner Felsenland bis Schönau/Pfalz dort Grenze queren ins Elsass
    - von dort würde ich einen Bogen um Hagenau und Strassburg zirkeln durch die Weinberge,wenn Du ganz viel Zeit hast vielleicht sogar bis Zabern/Savern und über den Col de Pandurs und dann grobe Richtung Barr die Route de Vin, immer unterhalb der Bergkette durch die Dörfer bis Höhe Schlettstadt
    - ab dort via Sasbach und Kaiserstuhl nach Freiburg
    Vorteil, ab Rheinquerung alles verkehrsarm machbar, kannst eigentlich jede Straße nehmen die nicht gelb oder rot in der Karte gemalt ist. Nachteil: Das Pfälzer Bergland ist zwar nicht hoch, aber hat jede Menge Hügel, der Rest auch, vielleicht ab und an mal ein Flusslauf folgen
  • Bergmeister, 31.12.2016, 16:59 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,
    vielen Dank für den Tipp. Werde mal schauen ob ich die Route am Rechner nachvollziehen kann!
    Bis denn Bergmeister
  • lowrider, 01.01.2017, 16:09 Uhr auf Droopy
    Wenn du Tipps zu Hunsrück, Soonwald, usw. bis zur französischen Grenze brauchst, helfe ich gerne weiter.

    Gruß, Oliver
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Frage zum 'Col de Bassachaux'

  • apfelstrudel, 20.12.2016, 11:09 Uhr
    Hallo zusammen,
    wie ist denn der aktuelle Zustand der Abfahrt nach Les Lindarets? Wenn ich den Tourenplaner befrage, erscheint die Strecke gut befahrbar. Dem widersprechend ist aber die Passbeschreibung, die von einer MTB-Downhill-Strecke mit Schiebepassage erzählt.
    Kann mir jemand was dazu sagen. Wenn ich dort langfahre, bin ich mit einem Crosser plus 2 Packtaschen unterwegs.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 20.12.2016, 13:39 Uhr
    Hallo Jörg,
    ich kenne die Strecke nicht, habe mir nur mal in Les Lindarets den unteren Teil angeschaut. Das ist eine zwar recht breite, aber ziemlich steinige und unebene Piste. Meiner Einschätzung nach für Rennräder komplett untauglich, und auch eher für MTB als für Crosser, wenn auch sicher nicht unmöglich.
    Schöne Grüße, Tom

    Edith: Im Tourenplaner als Schotter gefeedbackt.
  • apfelstrudel, 20.12.2016, 14:13 Uhr auf majortom
    Danke für die Info, Tom.
    Ich denke, dann nehme ich eher die Strecke über den Col du Corbier.
    Das mit der Feedbackfunktion im Tourenplaner muss ich mir mal genauer anschauen.
    Dir viel Spaß und Erfolg bei deinen Touren im nächsten Jahr. Du machst ja richtig viel!
    Alles Gute
    Jörg
  • Bergziegenmutant, 20.12.2016, 19:49 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg,
    was hast du/ihr denn für eine Tour im nächsten Jahr vor ?
    Wir waren 2009 in der Gegend. Vielleicht helfen die ersten 3 Tage der Tour bei der Planung.

    Falls ihr mal wieder ins Allgäu kommt - wir fahren gerne mit euch ne Runde.

    Grüße, Jürgen
  • apfelstrudel, 21.12.2016, 08:38 Uhr auf Bergziegenmutant
    Ah, ich sehe gerade, dass ihr über den Col de Joux-Plane nach Cluses gefahren seid. Die Strecke liest sich auch ganz nett. Ziehe ich mal in Erwägung.
    Den Rest schreibe ich dir per Mail persönlich.
    Bis dann
    Jörg
  • majortom, 21.12.2016, 14:39 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg,
    die Gegend Hochsavoyen war schließlich vier Jahre lang meine Heimat, da helfe ich doch gerne (wenn ich kann).
    Die vielen Reisen bringt der Job als QD-Reisemanager so mit sich. Ich freu mich aber drauf, denn da sind echt schöne Sachen dabei. Zwei tolle Vorbereitungswochen in der Provence, Tour-Feeling bei Düsseldorf-Paris, Relaxed-Heimspiel in den Savoyer Alpen, die Fahrt vom Breisgau zur Côte d'Azur, und zu guter letzt nochmal durch die wunderschönen Provenzalischen Alpen. Und die Ländle-Rundfahrt nicht zu vergessen. Ist da nicht auch was für dich dabei? ;-)
    Schöne Grüße
    Tom
    PS. Wir sollten mal wieder eine Bergische Kaffeefahrt planen - ich wohne nun ja wieder in Reichweite.
  • apfelstrudel, 21.12.2016, 14:49 Uhr auf majortom
    O.k., der Werbeblock ist hiermit durch :))
    Aber für eine Kaffeefahrt von Annemasse anzureisen? Chapeau!
    Aber ich habe irgendwo gelesen, du weilst im Aachener Raum, irgendwo im Dreiländereck?
    Übrigens liegt mir mittlerweile die Eifel näher. Bin nach Zülpich gezogen.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 21.12.2016, 14:52 Uhr auf apfelstrudel
    Joux-Plane hat definitv eines der besten Montblanc-Panoramen der Gegend. Allerdings von Norden kommend schon vor der eigentlichen Passhöhe, also zwischen Col de Ranfolly und Joux-Plane. Wer mit Tunnelblick bis zum Joux-Plane-Passschild weiter fährt, hat das beste verpasst... ;-)
    Noch ein Tipp: wenn du noch ein wenig Zeit hast, kannst du von Samoens (Südseite Joux-Plane) noch das Giffre-Tal rauffahren bis zum Cirque de Fer à Cheval. Das Tal endet in einem Kessel, wo du fast rundrum von senkrechten Felswänden umgeben bist. Tolles Naturschauspiel, insbesondere im Frühjahr, wenn sich bei Schneeschmelze unzähliche Wasserfälle die Felsen runterstürzen.
    Und da ich weiß, dass du auch gastronomische Tipps zu schätzen weißt... die Beignets (so ne Art Kartoffelkrapfen) Chez Constance auf dem Plateau des Glières sind Weltklasse und das Preis-Leistungs-Verhältnis unschlagbar. Das wäre aber je nach Tourenplanung wohl doch ein deutlicher Umweg und mit einem Schotterstück verbunden...
  • majortom, 21.12.2016, 14:54 Uhr auf apfelstrudel
    Pardon, ich konnte nicht widerstehen...
    Ich wohne jetzt in Aachen, das Rheinland hat mich wieder. Mein Rennradrevier liegt allerdings eher im befreundeten Ausland, da ich Richtung Eifel immer durch die ganze Stadt durch muss.
  • Cinelli09, 21.12.2016, 16:00 Uhr auf majortom
    "QD-Reisemanager" - klingt und ist sicher auch super.Was hat man selbst im Leben nur falsch gemacht ;-

    G.
  • artie_1970, 27.12.2016, 23:17 Uhr
    Servus Joerg,

    wie es aktuell aussieht, weiss ich nicht, ist schon 2 Jahre, dass ich dort war und die Beschreibung angefertigt habe. Aber das ist meiner Meinung nach keine Frage davon, wie die Piste durch die letzten Winter gekommen ist, sondern die Strecke ist grundsaetzlich nicht mit dem Renner fahrbar. Hinter der Passhoehe geht es geradeaus weiter, fast eben fuer etwa 1,5 km nach SO Richtung Plaine Dranse (siehe OpenStreetMap). Mit dem Crosser fahrbar. Dann biegt man scharf rechts Richtung SW ab, und es geht steil bergab, etwa 300 Hoehenmeter auf 1,8 km in einer Art Rodelrinne aus Erde (vermutlich wird da im Winter gerodelt, wo im Sommer die MTB-Faulenzer runterrollen, gibt fuer die ja schliesslich eine "Aufstiegshilfe"). Das wuerde ich auch nicht mit meinem mit 37er-Reifen bestueckten Randonneur fahren wollen. Der kleine Fussmarsch war aber allemal schneller fuer uns (wir kamen von Martigny und wollten nach Cluses) als die laengere Asphaltstrecke ueber Abondance.

    Mit dem Crosser vielleicht fahrbar, mit Crosser und 2 Packtaschen wuerde ich die Rodelpiste schieben. Ist jedenfalls kein ernsthaftes Problem, aber eine nette Abkuerzung.

    Tschoe!

    Axel
  • apfelstrudel, 28.12.2016, 08:52 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,
    vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Ich nehme deine Beschreibung mal als zutreffend auch für 2016/2017. Dann hat sich die Strecke für mich erledigt. Ich fahre zwar gerne auch mal Schotterpisten, wenn sie denn noch fahrbar sind. Nach Downhill-Schiebepassagen mit Gepäck steht mir aber nicht der Sinn. Ich denke, den 'Umweg' (ist ja im Grunde keiner, weil's keine andere fahrbare Strecke gibt) kann ich gut in Kauf nehmen.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • artie_1970, 28.12.2016, 11:12 Uhr auf apfelstrudel
    Servus Jörg,

    kann ich verstehen. Fuer uns war es zeitlich eine deutliche Abkuerzung, aber das haengt sowieso von der Routenplanung ab. Landschaftlich war die Strecke an diesem Tag bei bedecktem/truebem Wetter auch keinesfalls die zwei Sterne wert, die im Denzel vergeben werden. Das Ziegendorf Les Lindarets war da schon eher ein sehenswertes Kuriosum, die Viecher laufen dort frei im Ort umher, umgeben von Touristenscharen. Die Schiebepassage war so dramatisch nicht, aber wir waren mit auch nur mit 5 kg in der Satteltasche am Renner unterwegs.

    Fazit: War was zum Abhaken, stellt (im Nachhinein) vielleicht eine elegante Alternative dar, um zum Joux Verte zu kommen, aber gross verpassen wirst du da nichts. Beim naechsten Mal wuerde ich auch eine andere Strecke waehlen. 2014 waren es eher Routenplanungszwaenge verbunden mit einem Hauch von Abenteuer, wir wussten nichts Genaues ueber die Streckenbeschaffenheit. Von daher nimmst du dir jetzt durch deine Nachfrage diese Chance. (-;

    Tschoe!

    Axel
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Suche einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung

  • Freddy84, 13.12.2016, 22:53 Uhr
    Hallo Leute,

    Ich suche einen Fahrradträger und hoffe das jemand von euch Erfahrung hat und mir bei einer Entscheidung helfen kann.
    Mir wurde der Atera strada Sport m3 und der thule europower 915 empfohlen.
    Auf dieser Seite gibt es zu den Trägern Testberichte. Hat jemand von euch Erfahrung mit einerm der Träger ?
    fahrradtraeger-anhaengerkupplung-tests.de/
    Würde mich gerne zwischen denen entscheiden.
    Bedanke mich schonmal jetzt im vorraus!

    Viele Grüße aus Kiel

    Freddy
  • el_zet, 14.12.2016, 10:47 Uhr
    3 Fragen:
    - Ist das die nächste Werbeeinblendung?
    - Wenn ja, löschen oder kapern?
    - Wenn letzteres, wer fängt mit einem schönen Thema an?
    Gruß!
    Lukas
  • Cinelli09, 14.12.2016, 11:05 Uhr auf el_zet
    Abwarten,bis UWE aus der Arbeit zurück ist,dann machen wir schon was draus ;-)

    Ich selbst nutze so einen Fahrradträger http://www.hilite-bikes.com/wp-content/uploads/Ferrari_Fahrradtraeger_1.jpg
    aber nur weil es für dieses Fahrzeug keine Anhängerkupplung gibt...
  • el_zet, 14.12.2016, 12:11 Uhr auf Cinelli09
    Ich hätte da übrigens sogar eine seriöse Frage. Mit langsam kleiner werdender Familie haben wir überlegt, nächstes Jahr den Passat durch ein ökologisch überzeugenderes (oder weniger nichtüberzeugendes) Fahrzeug zu ersetzen und uns mal einen Hyundai Ioniq angeschaut. Sah zunächst ganz hübsch aus, dann habe ich erfahren, dass es für den keine Anhängerkupplung gibt und möglicherweise auch keinen Dachträger. Wo soll dann das Fahrrad hin? Wie sind denn diese Dinger, die man an die Heckklappe klemmt?
  • Cinelli09, 14.12.2016, 12:49 Uhr auf el_zet
    Auch ne seriöse Antwort : das avisierte Fahrzeug (kannt ich gar nicht,mußte erst googeln) hat ein Fließheck,da wirds mit Radträgern schwierig.Freunde,die an Schräghecklimousinen diese schnell montierbaren Träger -teilweise nur mit Bändern fixiert etc-anbrachten,waren nicht sehr angetan : die wackeln,sind instabil und die Gefahr der Beschädigung der Karosse ist hoch.Da würd ich einen Dachträger vorziehen - wenn es denn einen gibt.Sonst hilft nur anderes Auto kaufen ;-(
    Selbst transportiere ich meine Räder entweder im VW-Bus oder an dem fest installierten Heckträger von FIAMMA.Sowas in der Art dürfte aber bei dem Hyundai nicht funktionieren,da ein steileres oder steiles Heck Voraussetzung für die Anbringung ist.Z.B. für den GOLF gibte es allerdings Heckträger der von mir am VW-BUS benutzten Art.
  • el_zet, 14.12.2016, 14:56 Uhr auf Cinelli09
    Danke! Im Passat kann ich ein Rad einfach reinlegen, und ausserdem habe ich eine Heckträger. Die mit Bändern fixierten Träger habe ich auch immer misstrauisch angeschaut, schade, dass Du das bestätigt hast.
    Das war's dann wohl mit dem Modellwechsel.
  • Cinelli09, 14.12.2016, 15:11 Uhr auf el_zet
    Kann man in den Hyundai zumindest 1 Rad (ggf. zerlegt) bei umgeklappter Hecksitzbank nicht auch reinlegen ?
  • AP, 14.12.2016, 15:15 Uhr auf el_zet
    Blödsinn!

    Frei nach Trump leugnen wir einfach den Klimawandel. Dementsprechend kann ich dir diesen Hobel empfehlen:

    http://www.spiegel.de/fotostrecke/ferrari-gtc-4-lusso-vier-tueren-vier-sitze-und-690-ps-fotostrecke-139012.html

    Da paßt hinten auch ein Rad rein. Außerdem kriegen die Leute große Augen, wenn du in Bedoin, Prad oder sonstwo vorfährst und ein Rennrad hinten raus ziehst...
  • Cinelli09, 14.12.2016, 15:42 Uhr auf AP
    Wennst mit dem beim Bräustüberl - vor dem AUSSCHLIESSLICH ökologisch verantwortbare Fahrzeuge geparkt sind - vorfährst kriegst vom Hubert eine Freimaß Tseer Special - bei Weigerung per Water , ähh Bier Boarding


    (es wird an der Zeit daß sich Uwe in den Thread einklingt,der kriegt allmählich so ne Eigendynamik ;-)
  • Uwe, 14.12.2016, 16:36 Uhr auf Cinelli09
    Hallo!
    Bin inzwischen verfügbar und überlege mir schnell ein Thema...
    Viele Grüße, Uwe
    Nachtrag: Ich habe seit 4 Jahren einen Thule Eurodingsbums für 2 Räder und bin sehr zufrieden. Ist etwas schwer, klobig und verbraucht viel Platz im Keller, sitzt aber auf der AHK beim Skoda Octavia (altes Modell) wie angegossen.
  • Uwe, 14.12.2016, 16:38 Uhr auf Cinelli09
    Das Ding hat zwar keine AHK, aber ein wunderschönes Bücherbord hinten dran, welches man auf dem Grillplatz auch als Stehtisch nutzen kann. Also ich meine jetzt das rote Gefährt mit dem Pferdchen.
  • Uwe, 14.12.2016, 16:46 Uhr auf el_zet
    Hallo!
    Ich hatte viele Jahre einen ganz einfachen Träger, der mit Bändern an der Heckklappe befestigt wurde. Die 2 Räder standen in einer Schiene und wurden an einem Bügel angestrapst bzw. mit einem Halter angeklemmt. Ging an der senkrechten Heckklappe des VW T4 ganz gut, aber am heutigen Kombi war mir das nichts, weshalb ich das Teil für kleines Geld abgegeben habe. An einem Schrägheck oder Stufenheck würde ich so etwas nicht nehmen und an einer Kunststoffheckklappe schon gar nicht. Dachträger würde ich auch nicht an jedem Dach nutzen wollen. Das ist schon eine gewaltige Windlast, die nicht nur den Spritverbrauch drastisch erhöht, sondern auch das Fahrverhalten beeinträchtigt.
    Für manche moderne PKW gibt es dummerweise keine AHK oder nur ganz teuer.
    Viele Grüße, Uwe

    Mist, ich sollte mir doch ein alternatives Thema überlegen...
  • el_zet, 14.12.2016, 17:00 Uhr auf Cinelli09
  • el_zet, 14.12.2016, 17:01 Uhr auf el_zet
    Zerlegt ist ein heikles Thema. Habe zwei linke Hände (bin Rechtshänder) und bin schon froh, wenn ich kein Vorderrad ausbauen muss.
  • Cinelli09, 14.12.2016, 17:20 Uhr auf el_zet
    Na ja,ich meinte ja nicht direkt in alle EINZELTEILE zerlegt (Ausbau Innenlager,Steuersatz etc ;-) ),sondern nur Ausbau Vorderrad und ggf. Hinterrad.Der Rest bleibt dran.
    Du solltest die Anschaffung eines VW Busses ins Auge fassen,da kriegst Du das Rad stehend und ohne sonstiges Gefummel rein.Und Bus fahren war schon immer ökologisch ;-)
  • Freddy84, 14.12.2016, 18:39 Uhr
    Hallo,

    bin überrascht die vielen Antworten zu sehen.
    Nein keine Werbeeinblendung ???
    Ich wollte euch nur zeigen welche Träger ich meine,
    das ist ja üblich.

    @Cinelli09 beeinflusst dass das Fahrverhalten nicht zu sehr ?
    @Uwe danke, ich hab schon öfter gehört das Thule super sein soll, werde mich wohl dafür entscheiden.

    Gruß
  • hschillo, 14.12.2016, 19:06 Uhr auf Freddy84
    Thule kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Absolut bequemes Handling. Auf die Anhängerkupplung drauf setzen. Klemmhebel schließen und Kabel einstecken. Braucht keine Minute. Lässt sich abklappen, damit man auch bei beladenem Träger noch an den Kofferraum kommt.
    Auch das Befestigen der Räder geht schnell und einfach. Er lässt sich abschließen.
    Ich hatte mir früher mal einen anderen Träger geliehen (Marke weiß ich nicht mehr), da hat das ewig gedauert, den zu montieren. Wenn er montiert war, kam ich nicht mehr an den Kofferraum. Hat also ziemlich genervt.
    Der Thule ist sicher nicht der Billigste, ich habe die Ausgabe aber nie bereut.

    Herzliche Grüße
    Helmut
    (Nein, ich werde nicht von Thule gesponsert 😀)
  • Uwe, 14.12.2016, 19:08 Uhr auf Freddy84
    Hallo Freddy!
    Wir sind hier schnell mal komisch, wenn jemand gerade ein Userkonto angelegt hat, keine persönlichen Infos hinterlegt und sofort im ersten Forumsbeitrag einen Link zu einem Test oder sonstwie zu einem Produkt einbaut. Das wirst du schon verstehen, denke ich.
    Wie mein Trägermodell jetzt heißt, müsste ich nachsuchen, aber es kann auch sein, dass es das Modell schon so nicht mehr gibt. Jedenfalls macht ein Heckträger mit Schiene für die Räder oder zumindest eine ähnliche Konstruktion Sinn.
    Viele Grüße, Uwe
  • Freddy84, 15.12.2016, 00:55 Uhr
    Da bin ich wieder :)

    @Helmut Danke für die Infos. Ich bin auch der Meinung das beim Thema Sicherheit Geld keine Rolle spielt.
    @Uwe Danke dir auch für die Infos. Dann werde ich mal einige Infos hinterlegen :)

    Gruß

    Freddy
  • merida, 15.12.2016, 11:08 Uhr auf Freddy84
    Hallo Freddy.

    Mit Thule machst du auf jeden Fall nichts falsch. Ich hab auch einen - Die Dinger sind ihr Geld definitiv wert.
    Zu erwähnen wäre noch Uebler. Die Träger sollen auch sehr gut sein. Ein Kollege von mir hat einen und ist sehr zufrieden.
    Uebler ist aber im Vergleich zu Thule sogar einen Tick teurer, dafür sind die Träger jedoch leichter als vergleichbare Thule-Modelle.
    Großer Vorteil bei Thule ist jedoch das es dort einige Modelle gibt, deren Halteklauen eine Drehmomentbegrenzung haben. Wüsste nicht das andere Marken über dieses Feature verfügen.
  • majortom, 15.12.2016, 13:25 Uhr auf Freddy84
    Hallo Freddy,

    wenn du dich in einem Forum neu anmeldest und am ersten Tag einen Beitrag mit einem Link darin postest, liegt der Schluss durchaus nahe, dass es nur darum ging, den Link zu promoten.
    Das ist hier schon häufiger vorgekommen.
    Umso erfreulicher, dass es bei dir eine ernst gemeinte Anfrage ist.
    Deshalb bitte auch nicht von der misstrauischen Meute aus dem Konzept bringen lassen... ;-)

    Schöne Grüße
    Tom
  • Uwe, 15.12.2016, 15:40 Uhr auf majortom
    Hallo Major!
    Wir haben aber trotz aller Vorbehalte doch noch recht sachlich argumentiert, finde ich. Und sind auch relativ nah am Thema geblieben ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 15.12.2016, 16:54 Uhr auf Uwe
    ..wobei ich nach wie vor mißtrauisch bin - das "Werbe"-ziel wäre jedenfalls erreicht,es wurde das Thema " Fahrradträger für Anhängerkupplung" gepuscht und es sind zahlreiche Markennamen promotet worden...aber ich bin ja von Berufs wegen versaut und glaube nur noch an die Grundschlechtigkeit der Welt ;-)
  • Freddy84, 16.12.2016, 01:06 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich danke euch allen fürs Antworten. Bin wirklich überrascht hier so viele Antworten bekommen zu haben.
    Alle wirklich sehr hilfreich :)

    Gruß
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Dein Rad steht sicher auf dem Hotelzimmer dank bike-condom

  • Jan, 02.12.2016, 08:32 Uhr
    Liebe Leute,
    in Zusammenarbeit mit hpv-parts.de haben wir das bike-condom entwickelt, damit du dein Rad mit aufs Hotelzimmer nehmen kann. Denn dort steht es unserer Meinung nach am sichersten.

    Auch der Meinung? Dann schau mal hier:
    https://shop.quaeldich.de/die-heissesten-quaeldich-artikel/bike-condom.html

    Danke an "lowrider" Oliver von hpv-parts.de (Shop-Link bike-condom) für die gemeinsame Entwicklung, und an Günter für die Hilfe bei der Anmeldung des Gebrauchsmusterschutzes.

    Geil oder geil?



    Herzlichen Gruß, Jan
  • Jan, 02.12.2016, 10:10 Uhr
    Hallo zusammen,
    bitte seid so nett und teilt unseren Facebook-Post zu dem Thema:
    https://www.facebook.com/quaeldich.de/posts/1331381240246721

    Danke!
    Herzlichen Gruß, Jan
  • Cinelli09, 02.12.2016, 11:13 Uhr auf Jan
    ...Danke für die Miteinbeziehung in die Danksagung,wobei fairerweise auch mein Kollege Philipp H. genannt sein sollte,der die Kärrnerarbeit erledigt hat - er übernahm die Arbeit,ich die Aufsicht ;-)

    Schön is es geworden,das Kondom !!! Es veredelt sogar manches Fahrrad ;-)

    Grüße

    Günter
  • Jan, 02.12.2016, 11:54 Uhr auf Cinelli09
    Hi Günter,
    ja, richtig! Wirklich super Arbeit!

    Sehr aufregend, es geht jetzt los, und auf Facebook rollt die Welle an. YEAH!

    Jan
  • Cinelli09, 02.12.2016, 12:18 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    man sollte ev. noch für die,die nicht selbst draufkommen,darauf hinweisen,daß die Hülle nebenbei auch ideal ist für den Auto-Innentransport des Rades.Ggf. eignet es sich sogar für den Transport des Rades auf dem Heckträger z.B. eines VW-Busses oder Wohnmobils - wobei letzteres jeder auf eigenes Risiko entscheiden müßte im Hinblick auf Reißfestigkeit des Materials,Position aufm Heckträger (z.B. komplett im Windschatten der Karosse etwa bei einem großen Wohnmobil oder nicht ) etc etc.

    Gruß

    Günter
  • Bergziegenmutant, 02.12.2016, 13:29 Uhr
    Quäldich - Rennradreisen sind ein Hit,
    da darf das Rad aufs Zimmer mit !
    Und fährst am Pass du auch durch Pfützen,
    bedenke immer: Condome schützen !
    Wir lieben unsere Räder sehr,
    klauen lassen wir uns diese jetzt nicht mehr !
    Deshalb kommt ab sofort der Appell:
    nie mehr ohne bike-condom ins Hotel !!!

    Grüße, Jürgen
    P.S. Auch im Zug und sonst auf Reisen, würd ich das Condom übers Rad dann schmeißen !
  • Cinelli09, 02.12.2016, 13:33 Uhr auf Bergziegenmutant
    Jürgen,würdest Du anstelle vom Dylan Bob den Literaturnobelpreis annehmen ? Dann .......

    G. (Mitglied des Nobelpreiskomittees für gehobene Bike-Lyrik)
  • Uwe, 02.12.2016, 16:02 Uhr
    Hallo!
    Nach den unangenehmen Erfahrungen, die ihr ja schon mal machen durftet, wurde eine Lösung des Problems ja mal Zeit.
    Jetzt solltet ihr noch ein ordentliches Video drehen, wie das Ding in Aktion tritt und bei Youtube hochladen.
    Glückwunsch zu guten Idee!
    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 02.12.2016, 17:20 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    ja, das Video drehe ich nächste Woche in Andalusien ;)
    Herzlichen Gruß und danke für den Hinweis,
    Jan
  • AP, 02.12.2016, 22:54 Uhr auf Cinelli09
    Erstmal müßte Jürgen den Text singen und mit einem Instrument (Gitarre, Bratsche oder Triangel) untermalen...dann könnte man über Preise nachdenken
  • Uwe, 03.12.2016, 09:17 Uhr auf AP
    Je nachdem du es lieber schön oder schäbig gesungen haben willst, musst du ihm vorher entweder ein Licher oder ein ordentliches Bier anbieten ;-)
  • Uwe, 03.12.2016, 09:20 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Ein Video welches sowohl ein How-to und eine Werbung sein kann. Kannst es ja mit dem Produkt im Shop verlinken.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 04.12.2016, 18:44 Uhr auf Uwe
    Uwe,muß man Dir auf Deine "alten" Tage am Ende noch erklären,wie man ein Kondom benutzt - ich meine natürlich nur ein Rad-Condom ;-) - Rad reinstellen,drüberziehen,fätisch

    G.
  • Norwegian1611, 05.12.2016, 13:55 Uhr
    Ist auch eine Schlechtwettervariante geplant, wo der Radler mit reinpasst und lediglich die Kontaktfläche zur Straße rausschaut?
    Dann darf auch der Radler nach einer ordentlichen "Gravel-Tour" mit aufs Zimmer

    Gruß Ulrich

  • Cinelli09, 05.12.2016, 15:03 Uhr auf Norwegian1611
    ..keine schlechte Idee,wäre jedenfalls schon mal vom Gebrauchsmusterschutz mit umfaßt,denn der Titel ist mit dem "insbesondere" ja nur beispielhaft >>>>"Schutzhülle, insbesondere Fahrradschutzhülle für ein Fahrrad mit Laufrädern"<<< und würde vom Schutzumfang her den Radler sozusagen in die Hülle mit einschließen ;-)
    Das hat der Jan sicher gar nicht mitbedacht,diesen Zweitnutzen......interessant v.a. für Reiseradler,die nach einer 12 stündigen Pissfahrt völlig versifft am Hoteltresen stehen und das Mädel auf der anderen Seite Schnappatmung hat
  • Uwe, 05.12.2016, 15:38 Uhr auf Cinelli09
    Die lässt dann nur das Rad aufs Zimmer und der versiffte Radler kann draußen pennen...
  • Bergziegenmutant, 05.12.2016, 16:17 Uhr auf Uwe
  • Cinelli09, 05.12.2016, 17:04 Uhr auf Bergziegenmutant
    ...jetzt könnte man einen Altherrenwitz einstreuen,in dem das Wort Bike-Kondom vorkommt - ich lass es lieber
  • Jan, 07.12.2016, 22:35 Uhr auf Uwe
  • Uwe, 08.12.2016, 15:46 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    Ja, habe ich schon aus dem Newsletter angeklickt. Der Ton ist ein bisschen schwach, aber ansonsten cool gemacht, so mal eben am Straßenrand ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 08.12.2016, 17:37 Uhr auf Uwe
    Ja, der Ton ist Murks. Ich hatte hier in Andalusien keine besseren Möglichkeiten. Da gehe ich nochmal drüber.
    Schönen Gruß, Jan
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Radeln in Österreich

  • Cinelli09, 04.12.2016, 19:59 Uhr
    wird auch in Zukunft (fast) unbeschwert möglich sein,ohne von lodenjoppenbewehrten Waffenträgern vom Rad runtergeschossen zu werden ;-)

    http://www.br.de/nachrichten/oesterreich-wahl-abstimmung-102.html

    (P.S. außer die Wahl stellt sich in 2 Wochen als ungültig heraus,weil erneut der Kleber auf den Briefwahlumschlägen....)
  • majortom, 05.12.2016, 12:03 Uhr
    Kann man denn in Bayern noch radeln?
    Da sind doch schon seit 70 Jahren die Rechtspopulisten an der Macht...
  • Cinelli09, 05.12.2016, 12:27 Uhr auf majortom
    ,,,das hat sich hier schon so verfestigt,daß man es als solches gar nicht mehr wahrnimmt - man erträgt es mit stoischer Hingabe.Waffengewalt droht nur beim MTBen auf einigen Forstwegen - beim rennradeln auf schmalen Straßen muß man halt demütigst den meist silbergrauen SUV`s mit deutlich sichtbarem FJS Aufkleber am Heckfenster Vortritt lassen ;-)
    Drum bin ich ja als häufiger AT-Nutzer froh,daß wenigstens die Nachbarn nochmals die Kurve gekriegt haben....
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geeignete Region für Trainingslager im März

  • berg_max, 19.11.2016, 17:55 Uhr
    Hallo zusammen,

    Ende März möchte ich mit meiner Frau zusammen ins Trainingslager, nun suchen wir eine passende Region - aber NICHT Mallorca.
    Während meine Frau als Genussradlerin flache und technisch eher einfache Strecken bevorzugt, bereite ich mich auf ein Bergzeitfahren im Mai sowie später im Jahr auf ein 24-Std. Rennen als Solist vor, so dass ich Ende März schon gut im Training sein sollte und entsprechend gerne auch ordentliche Steigungen ins Programm aufnehmen will.
    Welche Regionen wären hier idealerweise am Besten geeignet? Könnt ihr vielleicht sogar Tipps für Unterkünfte geben?
    Ich freue mich auf eure Rückmeldungen.
    Vorab schon mal Danke
    Gruß Roland

    PS: das Training absolvieren wir natürlich getrennt ...
  • Cinelli09, 19.11.2016, 19:34 Uhr
    Ganz klar,Südtirol.Die Gegend um Bozen herum,insbesondere Eppan/Kaltern/Kalterer See.

    Oder Tessin Locarno/Ascona-Ecke.Aber für Normal-Euro-Sterbliche praktisch nicht (mehr) zu bezahlen ;-(

    Oder Ligurien resp. Emilia Romagna.Im März i.d.R aber oft noch seeehr wetterkritisch wegen tempo di mare

    Gruß

    Günter

    P.S. Unterkunftstip für Kaltern http://www.hausamhang.it/ Der Hotelier ist Bike- Rennradaffin http://www.hausamhang.it/haus-am-hang/erleben/sport.html , bei dem sind im Frühjahr öfters auch Profiteams einquartiert.
  • lowrider, 20.11.2016, 10:43 Uhr
    Hallo Roland,
    schau dir mal das Cilento (ca. 100km südlich Neapel) an. Rund um Paestum gibt es eine große Mündungsebene und etwas weiter südlich kann man richtig klettern.
    Gruß, Oliver
  • Cinelli09, 20.11.2016, 18:38 Uhr auf lowrider
    Hallo Oliver,Dir ist aber schon klar,daß man in den Cilento selbst von MUC aus 12 bis 14 Stunden mit dem Auto hinkurbelt,von den Spritkosten (Italien!!!) und Straßenmauten (Italien!!!) mal abgesehen......Flug bis Neapel schlechte Alternative,da man von dort Mietauto ins Cilento nehmen muß.Alles very complicated.Da wäre Mallorca weitaus pflegeleichter ;-)

    Aber Cilento als solches ist selbstverständlich RR-technisch super,keine Frage.Wegen des Anreiseaufwandes würde ich es aber nur im Rahmen einer größeren Unternehmung ev. plus Abruzzen etc empfehlen.Dafür wäre März aber definitiv zu früh.

    Gruß

    Günter

    P.S- Jetz hoffe ich mal,daß beim Schlagwort "Abruzzen" der user http://mein.quaeldich.de/AP mal wieder hinterm Kachelofen rauskommt - mir schmeckt schon das Tgseer Special nicht mehr ohne sein Gemecker ;-)
  • AP, 20.11.2016, 19:04 Uhr auf Cinelli09
    Habe jetzt neulich ein Kistschen von dem Neumarkter Weihnachtsbier gekauft.....schlägt Lake TG Special um Längen.

    Ansonsten kann ich zum Thema nur beitragen, daß ich nicht weiß, ob es mit dem Auto oder im Flieger losgehen soll. Falls Flugzeug würde ich Alicante vorschlagen, da gibts flachere Strecken und höhere Berge und das Wetter sollte relativ mild sein.
  • berg_max, 20.11.2016, 20:02 Uhr auf AP
    bezgl. Verkehrsmittel sind wir flexibel - primär Flieger, aber auch Leihwagen vor Ort oder ganz PKW ist denkbar
  • Cinelli09, 20.11.2016, 20:15 Uhr auf AP
    Na also,geht doch - da kapp ich mir gleich ein Spezial - vor 2 Stunden war übrigens hochnotpeinliche FCB Prominenz im Bräustüberl..wenn man meint,da hätte einer im Knast abgenommen ;-)

    Na ja Alicante - ein paar km weiter nördlich Calpe/Denia is ok- kenn ich vom betrieblich veranlaßten rennradeln,wie Du weißt ;-)
  • AP, 21.11.2016, 07:19 Uhr auf berg_max
    Ok, dann würde ich tatsächlich, obwohl Malle nicht in Frage kommt, Spanien empfehlen. Grund: in aller Regel ist das Wetter an der spanischen Mittelmeerküste im März wärmer als sonstwo in Europa. Natürlich könntet ihr gleich auf die Kanaren, wo man sich übers Wetter keine großen Gedanken machen muß, aber die Kombination flach + bergig ist schwer zu verwirklichen. Es gibt pro Insel entweder das eine oder das andere, aber beides eher nicht, es sei denn, man fährt immer die gleichen flachen Strecken.

    Deswegen Ratschlag Nummer 1 Alicante/Costa Blanca, Ratschlag Nummer 2 Girona. In Girona ist das Wetter kühler als an der Costa Blanca, dafür sind bei Bedarf die Berge höher (zB. ist bei warmen Wetter ein 2000er machbar, nämlich Vallter 2000)...
  • AP, 21.11.2016, 07:22 Uhr auf Cinelli09
    Wirken dieses Jahr etwas abgeschlafft....kaum ist der katalanische Triezer weg, richtet sich jeder in seiner Komfortzone ein. Das kenne ich natürlich auch aus meinem Arbeitsleben...

    Im Fernsehen sah der Ulli aber dünner aus als vorher...
  • majortom, 21.11.2016, 08:34 Uhr
    Hallo Roland,

    wenn es per Auto erreichbar sein sollte, empfehle ich die Provence (wo wir übrigens auch mit QD Reisen ein Trainingslager veranstalten). Günstiges Mikroklima, sensationelles Rennradrevier, das von flach bis bergig alles bietet. Einziger Nachteil: es kann aufgrund des Mistral auch mal richtig windig werden, das allerdings meistens erst ab dem Nachmittag.

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 21.11.2016, 15:15 Uhr auf AP
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Campa Record Eps

  • berg_max, 19.11.2016, 18:01 Uhr
    Hallo zusammen,

    hat schon mal jemand die Kombination 53/ 36 mit 11-27 bei der Campa Record probiert? Offiziell hat Campa keine Freigabe für diese Kombi erteilt, aber von meinen früheren Schaltungen weiß ich, dass da immer deutlich mehr gegangen ist, als offiziell zugelassen wurde.
    Allerdings möchte ich nicht unnötig Ersatzteile anschaffen, wenn klar ist, dass es ohnehin nicht funktioniert...

    Gruß
    Roland
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Mein video: der härteste Aufstieg der Welt: Hilo- Mauna Kea

  • gyorgyigabor, 18.10.2016, 21:56 Uhr
    Hallo !
    Im August bin ich den härtesten Aufstieg der Welt (Mauna Kea, 4193 m) raufgeradelt.
    Ich habe eine Beschreibung darüber geschrieben und jetzt zeige ich mein Trailer-Video von den Anstieg.

    (I go on with it (description) in English, I hope You accept this, but I partly / mainly understand German, but it would be hard to write in German)

    Here is the url of the video that is a 9 minute long trailer and was recorded by GoPro and normal Full HD videocamera:
    Hilo - Mauna Kea video Video

    / Yesterday evenin I added this description to the "Pässe Sammlung" :) /
    Mauna Kea (4205 m) is situated just at the opposite side of the Earth considering from Europe, but I think the Hilo – Mauna Kea ascent can be found on several cycloclimbers’ bucketlist, because based on the climbs’ collections and databases of salite.ch and climbbybike.com this is the hardest / toughest ascent of the world for a road bike (?) or touring bike. Its difficulty score is 1,5 times higher than the Alps’ hardest paved climb (Grosser Oscheniksee) and 2 times higher than the Ovaro climb of Monte Zoncolan or the climb of Angliru !
    During the 69 km long ascent You have to climb 4193 m heightdifference and in the last few kms the less oxygen makes is harder (those who attempt this ascent they need acclimatisation!). In the last 20 kms the cyclist has to climb 2000 m heightdifference, 7 kms of it has no pavement, but that is dirt road with sand where the tires sink several times. Because of the dirt road section many cyclists suggest to use min 32 mm wide tires if You don’t plan to change the bike by the start of the dirt road, at the Visitor Center. I used 32 mm wide Schwalbe Marathon tires.
    There is another thing that makes the climb hard: after leaving the beach of Hilo, the next place to get water, buy snack, etc. is situated 55 kms farther at the height of 2800 m. That’s the reason that several cyclists that cycled up to the summit suggest those wh would like to cycle up to have support car that carries the food, water, drink and clothes for the descent (if descending would start in the evening).
    Those who would like to cycle up without support need to carry min. 4-5 liters of water / drink by the start. (I did it this way.)
    Mauna Kea is considered the tallest mountain of the Earth, because if we measure it from its bottom (can be found under the ocean), it’s heightdifference is more than Mount Everest’s or any other high mountains’ heightdifference. The volcano is situated in the Big island of the Hawaii islands next to the other high volcano, Mauna Loa that is one of the active volcanoes of the World and produces lava-flow every day.
    The start of the ascent can be found by the beach of Hilo which is considered one of the most rainiest places of the Earth. There are several observatories at the summit; it is said the summit offers one of the most clear, best opportunities for star-watching or stargazing. By sunset several cars drive up for enjoy the perfect sunset.
    Only one ascent goes up to the top, but there are two places to start: the longer begins at the sunnier, hotter Kona side and the other (69 km long) starts at the rainier, Hilo side.

    During the several hour / one day long ascent the weather and the plants change several times: by the Hilo side it starts along with wonderful flowers and huge trees and than it changes for a cloudy, humid section. The eastern climb, starting at the Kona side begins along hot lava fields. The middle section can be sunny and cloudy too ( I have both) and the summit is usually clear, sunny, but as the Sun goes down it could be cold (only few degrees celsius above zero).
    At last a subjective opinion: why this climb is considered to be the hardest climb of the World ?
    Reaching the Visitor Center (2800 m) the cyclist feels / shoudl feel only a little bit tired, but after starting the dirt road section the lack of oxygen, the fact that the tires several times sink in the sand and the dirt road is sometimes 13-15% (once 20%) steep increase tiredness. Reaching the paved road again (at 3554 m) the cyclist has to climb more than 650 m heightdifference on sometimes 12-14% steep road which feels as it would be ca. 18% steep because of the less oxygen and if the cyclist gets headwind (I got) than it could be is very-very hard!

    (Monte Zoncolan „offers” 1055 m heightdifference for the last ca. 8 kms (avg. 13,1%), here You can feel ca. similar difficulty in the last 8-10 kms, but when You reach that last section You already had 3100-3200 m heightdifference in your legs.

    Big island offers another long and high finishing ascent: that goes up on the mountain of Mauna Loa, but on that road You can’t cycle up to the summit; the road ends under 3400 m and the view is much less spectacular than at the summit of Mauna Kea and the ascent is not so hard than the other.
    Gábor
  • Bikefreak24, 19.10.2016, 11:34 Uhr
    Nice work man, keep it up!
  • Carlos, 20.10.2016, 08:08 Uhr
    Hallo Gabor,
    ganz starke Leistung und prima Video!!! Hut ab...
    Gruß von Carlos
  • gyorgyigabor, 27.10.2016, 00:42 Uhr auf Bikefreak24
    Thanks, Bikefreak24, :)
    I will edit a longer, ca. 50 minute long video about it and beside I wille dit videos about other climbs in the US (Colorado, Rockies)
  • gyorgyigabor, 27.10.2016, 00:43 Uhr auf Carlos
    Danke schön, Carlos :)
    I freue mich für deine Meinung :)
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Klingt nicht gut

  • Cinelli09, 16.10.2016, 18:15 Uhr
    https://kurier.at/chronik/oesterreich/beamte-sollen-nach-unfall-haften/225.263.748

    Die österreichischen Kronjuristen,meine Güte.........
  • Flugrad, 16.10.2016, 18:32 Uhr
    hat da nicht ein rechtsradikal-rassistischer Landeshauptmann erst den Staatshaushalt Kärntens zerlegt und dann Phaetonhaft sich selbst, zuvor aber noch mit Hilfe seines Kumpels E.S. auch das Staatsvermögen eines befreundeten Freistaates? da bleibt natürlich dann kein Schilling mehr für die Reparatur der Landesstraßen.
    Im Ernst: hierzulande werden (erfolgreich) Kommunen verklagt, weil spoilerbewaffnete tiefergelegte PS-Boliden, gesteuert von IQ-tiefergelegten Piloten, an Schwellen ihre Spoiler oder sonstigen Zierat abreißen. Dagegen sind die Auswirkungen von Fahrbahnbeschädigungen à la Kärnten wirklich gravierend. Bleibt trotzdem zu hoffen, dass letztendlich richterliches Augenmaß waltet, denn sonst...

    Ulrich
  • Cinelli09, 16.10.2016, 19:23 Uhr auf Flugrad
    ......statt die maroden Straßen zu sanieren hat sich der Jörgl Gott hab ihn seelig mit u.a. meinen HypoAlpeAdria Steuergeldern lieber so ne Protz -Fußballarena in Klagenfurt hingestellt.So schauts aus.

    Die "Politik" regelt die Amtshaftungsproblematik schon rechtzeitig,siehe Kaprun-Katastrophe oder Rettenbachferner-Gondelunglück...
  • Bikefreak24, 23.10.2016, 10:45 Uhr auf Cinelli09
    traurig aber wahr!
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Werkzeug bei einer Tour dabei?

  • anle, 19.10.2016, 12:50 Uhr
    Ich hab mal eine Frage an Euch, sowohl an die Hobbyfahrer die lockere Fahrradtouren machen, als auch die die etwas engagierter Radfahren.
    Habt ihr immer Werkzeug dabei, für den Fall das etwas gemacht werden muss an eurem Rad?
    Wir machen bei gutem Wetter oft eine Fahrradtour und auch mal 40-50km weit, allerdings hatte ich noch nie irgendwas dabei. Hatte zum Glück aber auch noch keine Probleme, aber man soll es ja nicht beschreien...
    Habe nämlich von einem Multifunktionstool gelesen, dass auch super für kleine Arbeiten am Rad zu machen sind.
    "Bei Fahrrad-Tools zählen dazu zum Beispiel integrierte Reifenspanner und -heber, Kettennieter, Inbusschlüssel oder auch Ring- und Maulschlüssel. Wichtig: Weil das Arbeiten am Fahrrad oft sehr verwinkelt ist, sollten sich die einzelnen Werkzeuge abnehmen lassen." Quelle: https://www.werkzeugs...-allzweckwaffen-unter-den-werkzeugen/

    Findet ihr es würde sich lohnen eine solche Multifunktionswerkzeug anzulegen? Muss ja nichts teures sein, aber dann hat man wenigstens was für den Fall der Fälle.
  • apfelstrudel, 19.10.2016, 13:11 Uhr
    Ich habe jedenfalls ein kleines Tool dabei, neben Ersatzschlauch und Minipumpe. Schon mal gebraucht? Ja klar!
  • lowrider, 19.10.2016, 15:05 Uhr
    Natürlich! Ersatzschlauch, Pumpe und etwas Werzeug ist immer dabei. Wird zwar selten benötigt, habe aber trotzdem keine Lust unterwegs liegen zu bleiben.
    Als Werkzeug reichen die für's jeweilige Rad notwendigen Inbusschlüssel (meist 4, 5, 6 mm, bei Campa noch T25 Torx) oder ein Miniwerkzeug. In den Guiderucksäcken hat sich das Crankbrother M17 bewährt und, wie bei allen Werkzeugen, sollte man da nicht am falschen Ende sparen.
  • MariaSolos, 19.10.2016, 16:01 Uhr
    Lieber achte ich darauf, dass mein Handy Akku geladen ist, ein Hilferuf ist meist sinnvoller. Ist man auf Tour, wo nicht einfach einer vorbeikommen kann, sollte alles nötige im Rucksack dabei sein.
  • Cinelli09, 19.10.2016, 16:16 Uhr auf MariaSolos
    .....auf den Gedanken,daß der Ausgangspost doch nur wieder eine mehr oder wenig geschickt verpackte Werbung für den verlinkten Werkzeug-Internetstore sein könnte,kam wohl noch niemand :-)
  • merida, 19.10.2016, 16:23 Uhr auf Cinelli09
    Interessanterweise gibt's den Thread im Nachbarforum mit identischer Ausgangsfrage:

    http://www.rennrad-news.de/forum/threads/werkzeug-f%C3%BCr-unterwegs.143497/
  • merida, 19.10.2016, 16:50 Uhr auf Cinelli09
    Danke für die Korrektur!
  • Cinelli09, 19.10.2016, 16:51 Uhr auf merida
    @merida
    hier der richtige link http://www.rennrad-news.de/forum/threads/werkzeug-f%C3%BCr-unterwegs.143497/

    Ganz eindeutig ein Troll.Siehe seine Werbe-Posts im Nachbarforum
    http://www.rennrad-news.de/forum/search/24672104/
  • alltagsfahrer, 19.10.2016, 22:57 Uhr
    hallo,
    Kommt ganz darauf an. Am Besten ist es, wenn Du so etwas wie Otto, Dennis oder Thomas dabei hast. Zur Not geht auch Jan oder der sonstige Rest.
    Also du eine QD-Reise buchst und auf die Erfahrungswerte der guides vertraust.
    Ansonsten heisst es üben, üben hüben wie drüben. Wenn du die Pannensituation nicht schon zu hause durchprobiert hast, dann nützt dir das beste WErkzeug nichts.

    Ich nehme einen Ersatzschlauch, zwei oder drei Grössen Inbusschlüssel mit. Dazu eine Pumpe, einen Satz neue Bremsbeläge und je nach Felge noch einen Satz Bremsschuhe mit. Ein sauberes Tuch oder Papiertaschentuch, und Handschuhe. Reifenheber.
    Reifebheber nur um den Reifen von der Felge zu wuchten. Im Normalfall geht das auch ohne Werkzeug. Raufwuchten immer ohne Reifenheber.
    Auf mehrtägigen Touren empfielt sich zu dem Flickzeug.

    Es gibt Pannenkurse von diversen Velo Organisationen und nicht wenige Fachhändler zeigen dir auch wie man manche Dinge richtig macht. Noch viel wichtiger: sie zeigen dir auch wo du aufpassen musst und wo es in dem Fall besser ist, wenn du davon die Finger lässt.

    viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • apfelstrudel, 20.10.2016, 08:08 Uhr auf Cinelli09
    Ja o.k., ist er halt ein Troll. Ich glaube, sein Werbelink geht hier aber bestimmt nicht viral, sondern eher anal, also für'n Arsch.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • Bikefreak24, 23.10.2016, 10:42 Uhr
    Ich persönlich nehme nicht immer was mit, eigentlich sogar eher selten! Bei längeren oder sehr abwegigen Touren habe ich Ersatzschlauch, Pumpe und Imbus mit. Muss reichen - ansonsten hoffe ich auf besser ausgerüstete Kollegen, die mir in der Not aushelfen können ;)
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Reiseplanung der Quäl-Dich Organisatoren

  • 24RSTbiker, 16.10.2016, 10:55 Uhr
    Hallo Reise-Veranstalter,
    im Blick auf nächstes Jahr und auch im Rückblick habe ich mich immer schon einmal für eure Aktivitäten interessiert.

    Es ist festzustellen, das euer Angebot immer weiter ansteigt. Wie sieht es eigentlich mit der Planung aus?
    Wann wir eine Region für euch interessant? Wie fällt ihr eure Entscheidungen? Wie "rekrutiert" ihr eure Guides für eine Region? Wie sieht die Routenplanung aus?

    Ich stelle diese Frage, da es vor ein paar Wochen eine lebhafte Diskussion zu den steigenden Reisekosten von QD gegeben hat.
    Die Antworten zu meinen Fragen fallen schließlich nicht vom Himmel und müssen organisiert werden.
    Ich erwarte keine Insidertipps und komme nicht von der Konkurrenz :-). Vielleicht geht es einfach darum, irgendwann einmal mit dabei zu sein.
    Schöne Grüße
    24RSTBiker
  • Jan, 16.10.2016, 21:46 Uhr
    Hallo RST,
    na, dann plauder ich mal ein wenig aus dem Nähkästchen.

    Vieles steht mittlerweile aber auch auf der Reiseseite unter Das erwartet dich:
    https://reisen.quaeldich.de/das-erwartet-dich/

    Eine Region wird für uns interessant, wenn jemand auf uns zu kommt, dass wir dort mal eine Reise anbieten sollen.

    Ich mache das mal am Beispiel Montenegro. bruckner13 hat dort im letzten Jahr einen Urlaub verbracht, den er selber geplant und mit seiner Radgruppe durchgeführt hat. Er hat mir hinterher eine DVD geschickt mit Bildern, die wirklich sensationell sind und die jetzt auch die Reiseausschreibung schmücken:
    http://reisen.quaeldich.de/klassiker/montenegro/
    Er hatte auch schon eine Grundstrecke im Kopf, die wir dann diskutiert haben. Dann ziehen wir andere Kenner der Region hinzu (AP kann zu fast allem was sagen), modifizieren die Strecke, bis es uns passt. Gerade in Montenegro war es schwierig, verlässliche Angaben über die Straßenbeschaffenheit zu bekommen von Strecken, die noch keiner aus unserem Kreis gefahren war, aber ausreichende Sicherheit bestand, dass die Strecke sensationell schön ist. So ist dann eine Streckenplanung entstanden, die uns überzeugt hat.
    Die Fasizination der Strecke steht also bei QD immer im Vordergrund. Ist die gegeben, werden Hotels gebucht. Das ist nicht ganz einfach, weil wir ja fast immer nur eine Nacht bleiben, aber für unser Konzept eine 30 Personen starke Gruppe notwendig ist. Bei der Hotelwahl geht Qualität vor Preis, denn billig sind unsere Reisen eh nicht. In meinen Augen aber dennoch preiswert.
    [ Exkurs zum Preis: Der Wert eines Urlaubs kann eben nicht am Preis festgemacht werden, und wenn wir durch einen höheren Preis sicher stellen können, dass dein Urlaub ein 100%iger Erfolg wird, dann nehmen wir den höheren Preis. Wer für diese Sicherheit kein Geld in die Hand nehmen will oder kann, kann seinen Urlaub sehr gut selber planen, gerade mit den Ressourcen, die wir hier auf quaeldich zur Verfügung stellen. ]
    Bei entfernten Reisezielen (derzeit nur Montenegro und Andalusien) kommen dann noch die Organisationi von Flug und Leihrad hinzu.
    Die Guides rekrutieren wir nicht für eine Region. Wir bedienen uns in unserem Guidepool (Siehe Teamseite für die 2017 eingesetzten Guides). Dabei legen wir zuerst den Reiseleiter fest, der sich dann häufig seine Leute selber aussucht. Bei der Guide-Auswahl spielen natürlich die gesprochenen Sprachen eine Rolle, und natürlich ist es von Vorteil, wenn ein Guide schon einmal in der Region war. Das ist uns aber gar nicht so wichtig, weil die Reise selber sehr gut vorbereitet ist, und die Guides im Vorfeld also mit den notwendigen Informationen versorgt werden. Das konkrete Guidingu unterwegs erfolgt dann eh per GPS.

    Wenn ich dich nicht abgeschreckt habe, sei doch 2017 einfach mal dabei. Wunderbare Reisen gibts 2017 im Überfluss:
    http://reisen.quaeldich.de/

    Weitere Fragen beantworte ich allerdings auch gerne ;)

    Herzlichen Gruß, Jan
  • 24RSTbiker, 21.10.2016, 21:50 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,
    vielen Dank für den ausführlichen und absolut anschaulichen Bericht!
    Radsportler, die meinen, Guides müssen einfach nur fitt sein und fahrrad fahren können, werden eines besseren belehrt :-). Das ein Guide im besten Falle die Landessprache fließend spricht hätte ich bestimmt nicht vorweg benannt.
    Ich werde mir eure Links noch einmal ansehen. Sollten die Gegebenheiten einer Rennradreise für die Zukunft vorhanden sein, werde ich mir um den Reiseanbieter, den ich wähle, keine Gedanken machen müssen. Das gibt es nur mit euch. Danke
    Mit sportlichen Grüßen
    24RSTBiker
  • Jan, 21.10.2016, 21:58 Uhr auf 24RSTbiker
    Hi RST,
    danke für dein Feedback. Freut mich!
    Herzlichen Gruß, Jan
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Aus der Schweiz mit der Bahn zum Mont Ventoux

  • Ernst8953, 27.09.2016, 11:31 Uhr
    Ich stellte ja kürzlich Fragen betreffend Fahrt mit dem Fahrrad mit der franz. Eisenbahn und zu Uebernachtungsmöglichkeiten in der Gegend. Nun bin ich von meinem Kurztrip zurück und daher meine Erfahrungen. Dienstag mit der Bahn nach Carpentras, Mittwoch mit dem Fahrrad via Bédoin auf den Mont Ventoux und zurück via Malaucène und Bédoin nach Carpentras, Donnerstag mit der Bahn zurück in die Schweiz. Danke, dass ich in diesem Forum darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es wieder eine Zugverbindung nach Carpentras gibt. Der Personenverkehr nach Carpentras wurde 1938 eingestellt und erst 2014 wieder aufgenommen. Der Zug auf der Hinfahrt war mit Schülerinnen und Schülern recht gut besetzt.

    TGV und Velo ist bekanntlich in der Regel schwierig. Daher benutzte ich TER (Train Express Regional) Züge. Die Fahrt mit dem TER dauerte zwar etwas lange, war aber problemlos. Es hatte immer genügend Plätze für das Velo. Auf der HP der franz. Eisenbahn hatte ich etwas Mühe die Verbindung mit TER zu finden. Auf der HP der SBB (sbb.ch) war dies problemlos. Man gibt keine TGV/ICE ein und erhält die TER Verbindung. Wenn man die Fahrkarte am Schalter löst, dann bezahlt man 10 Franken Zuschlag. Man kann aber auch auf der HP buchen und danach das Billett am Schalter abholen. Dann spart man den Zuschlag. In der Schweiz löste ich eine Fahrrad Tageskarte, in den TER Zügen kostet der Fahrradtransport nichts.

    Auf der Hinfahrt via Grenoble konnte ich nicht direkt in Valence umsteigen sondern musste mit dem Fahrrad ca. 5km ach Saint-Péry fahren. Wegen Bauarbeiten werden werden die TER Lyon - Avignon gegenwärtig umgeleitet und bedienen Valence nicht. Ab 7. Oktober soll man wieder in Valence umsteigen können. Da der Zug pünktlich war reichten die 27 Minuten Transferzeit problemlos. Auf der Rückfahrt fuhr ich via Lyon. Dann existierte das Problem nicht.

    In Carpentras übernachtete ich im Hotel Forum (http://www.hotel-forum.fr/). Das Hotel ist zentral gelegen. Für eine Zimmer mit zwei betten (ein anderes war nicht mehr frei) bezahlte ich pro Nacht 60 Euro. Zwei Personen hätten 64 Euro bezahlt. Als Einzelreisender übernachtet man immer recht teuer. Das Frühstücksbuffet kostete 8 Euro zusätzlich. Das Hotel war so weit i.O. Das Fahrrad durfte ich in einer als Lagerraum genutzten Garage einstellen. Platz für viele Velos hat es dort aber nicht.

    Die Fahrt auf den Mont Ventoux war toll. Die Sicht allerdings nicht all zu gut, dafür aber nicht zu heiss und auch nicht windig. Mir tat nur leid, dass ich nach einem Tag schon wieder zurück musste. Zu gerne wäre ich auch noch die Auffahrt von Malaucène aus gefahren.

    Ich werde bestimmt ein andermal wieder mit dem Zug und dem Velo in die Provence fahren. Aus der Schweiz ist dies an einem Tag problemlos möglich.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 27.09.2016, 14:04 Uhr
    Hallo Ernst,

    freut mich, dass es so gut geklappt hat. Für SNCF-Tickets bietet sich auch folgenden Seite zur Buchung an (immer Originalpreise SNCF):
    https://www.trainline.de/
    Bis vor kurzem hieß sie noch Capitaintrain. Da haben wir schon wiederholt problemlos gebucht, vom Nachtzug/Liegewagen bis zum TER. Wobei man für die TER-Tickets manchmal nur Codenummern bekommt und sie dann an einem SNCF-Automaten unter Eingabe des Codes beziehen muss. Das geht aber recht schnell und unkompliziert.
    Das mit Carpentras ist schon eine feine Sache, zumal diese Strecke einen für F schon sehr ungewöhnlich dichten Zugverkehr aufweist und das auch noch im Takt.
    Wir mussten anno 2008 (Malaucène) noch von Orange im Sattel anreisen (ging auch gut und man hat den Riesen immer vor Augen) bzw. Juni 2014 (Bedoin) von Avignon - da war die Carpentras-Strecke noch nicht eröffnet.

    Viele Grüße aus dem Allgäu

    Ulrich
  • Ernst8953, 27.09.2016, 15:43 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich

    Allerdings ist es auch auf dieser Seite etwas mühsam. Ich muss jede Strecke einzeln eingeben, nur dann erhalte ich die TER Verbindungen. Oder ich mache etwas falsch. Bei den SBB kann ich die ganze Strecke mit der Option ohne ICE/TGV/RJ eingeben und erhalte die Verbindung.

    Juni 2014 hattet Du Pech. Die Linie nach Carpentras wurde erst Ende 2014 eröffnet. Von Avignon nach Carpentras ist doch noch ein rechtes Stück.

    Viele Grüsse aus dem Kanton Zürich
    Ernst
  • Flugrad, 28.09.2016, 20:59 Uhr auf Ernst8953
    Hallo Ernst,

    so schlimm war es auch nicht. Wir waren ohnehin erst am späten Nachmittag in Avignon. Und dann hatten wir auch noch ultramegaturbo Rückenwind, der uns gen Bedoin blies, unter Umgehung von Carpentras. Freund Ventoux war in schrecklich aussehenden Gewitterwolken. So haben wir beruhigt übernachtet - und siehe da: anderntags war der Herr Wohlgesonnen. tiefblau, gigantisch frischgewaschenen Aussicht und nicht mal so windig wie schon erlebt.
    Ulrich
  • Ernst8953, 29.09.2016, 09:49 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich

    Mein Rennrad ist etwas schlecht ausgerüstet, um weitere Strecken zurückzulegen. Die gesamten Reiseutensilien muss ich im Rucksack mitnehmen. Ich schaue einmal, ob ich einen leichten Gepäckträger montieren kann und so zum Übernachtungsort grössere Strecken zurücklegen kann. Touren mit mehreren Übernachtungsorten sind im Moment mühsam.

    Gruss
    Ernst
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Klausen und Pragel autofrei

  • Flugrad, 09.09.2016, 21:16 Uhr
    am Wochenende 24./25. September sind (jeweils für einen Tag) der Klausen UND der Pragel autofrei!
    Siehe
    http://www.freipass.ch/aktuell_2016_klausenpragel_ausschreibung.html

    Gruß

    Ulrich
  • Droopy, 26.09.2016, 20:37 Uhr
    Abgehakt, Top Wetter, Top Erlebnis, sehr entspannte Veranstaltung, gerne wieder!
    Dafür neben den Pässen in Uri und Schwyz, aggressive Autolenker wie selten in der Suisse erlebt. So kenne ich die Eidgenossen gar nicht. Was ist passiert oder liegts am Kanton? Etwas ratlos...
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Nochmals Aostatal

  • studerurs, 25.09.2016, 17:02 Uhr
    Ciao zusammen
    Auch ich war vom Montag bis am Freitag im Aostatal unterwegs. Die Berichte von Günter und von Droopy machten Lust da mal hinzufahren.
    Ich kann mich den Erläuterungen von Günter nur anschliessen. Droopy hat da sehr gute Arbeit geleistet und hat das Gebiet perfekt beschrieben. Vielen Dank, auch das Hotel in Fenis ist gut, die Küche sogar sehr gut. Fenis ist sehr gut gelegen für die div Touren. Ich werde jedenfalls wieder mal hinfahren.

    Danke nochmals und Grüsse aus der Schweiz
    Urs

    PS in der Auffahrt nach Pila musste ich an Günter's Lieblings Getränk denken, viel wilder Hopfen wuchs da am Strassenrand;))
  • Cinelli09, 25.09.2016, 20:20 Uhr
    Hallo Urs,

    freut mich daß ev. mein Kurzbericht neben Droopys Superbeschreibungen Deine Laune entfacht haben und Dir die Aosta-Touren gefallen haben.Ich war von den dortigen Touren erst mal total geplättet und werde die kommenden Jahre sicher wieder hinfahren.

    Der Hopfen am Wegesrand nach Pila ist mir nicht aufgefallen.Also : WER ist da der Hopfenliebhaber ;-)

    Gruß in die CH

    Günter
  • studerurs, 25.09.2016, 21:05 Uhr
  • studerurs, 25.09.2016, 21:12 Uhr auf studerurs
    ....mir ist der vergorene Rebensaft lieber ;)) Barolo und so, da spürt man meine Vorfahren aus Italien heraus. Das Wetter war am Mittwoch leider schlecht und somit keinerlei Sicht auf die Gipfel rundherum. Da hab ich mich halt mit der Flora am Wegesrand beschäftigt.
    Urs
  • Droopy, 26.09.2016, 14:30 Uhr
    Salut Urs, freut mich dass es Dir gefallen hat. Aufgrund solcher Feedbacks weiß man erst, dass der eigene Geschmack doch nicht so verkehrt ist...
    ;o)
    Der Hopfen war jetzt aber sicherlich nicht das Top-Erlebnis, oder?
  • studerurs, 26.09.2016, 17:45 Uhr auf studerurs
    ....der Hopfen war es definitiv nicht, sehr gut haben mir die Anstiege St. Barthélemy, St. Panthaleon und Champillon gefallen. Nach Breuil/ Cervinia hoch war leider viel Verkehr,der Anstieg als solcher ist aber auch schön. Leider war das Matterhorn mit Wolken fast gänzlich umhüllt.

    Urs
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Gran Stelvio @ UWE

  • Cinelli09, 21.09.2016, 16:42 Uhr
    Uwe,jemand hat bei Dir

    http://www.quaeldich.de/touren/stelvio-triplo/

    geklaut

    http://granstelvio.com/

    Ich frage mich jetzt aber,warum die bei wohl identischer Strecke auf "nur" 4.500 Hm kommen und Du auf 5000 und ein paar zerquetschte ;-)

    Gruß

    Günter
  • Uwe, 21.09.2016, 21:29 Uhr
    Hallo Günter!
    Ist ganz einfach. Ich bin in Müstair gestartet - rauf - dann nach Prad (Kreuzung Dorfmitte) - rauf - Bormio (Abzweig Gavia) - rauf - Umbrail (kleiner Gegenanstieg) - Müstair.
    Rechnung: Müstair - Umbrail = 1255 Hm (netto), Abzweig Umbrail - Stelvio = 293 Hm, Prad - Stelvio = 1840 Hm (netto), Bormio - Stelvio = 1560 Hm (netto), Abzweig Umbrail - Umbrail = fast nichts (netto trotzdem 36 Hm). Das alles zusammen sind nach Adam Riese 4984 Hm. Jede Rechnung mit einem geringeren Endergebnis ist definitiv falsch.
    Ansonsten habe ich im Tourenplaner mal irgendwann (kann nach dem Einstellen meiner Tour damals gewesen sein) einen defekten Track berichtigt, der einen (geringfügigen) Knubbel in der Umbrail-Anfahrt hatte. Dann gibt es noch eine vermessungstechnische Diskrepanz zwischen der Schweiz und Italien, die verschiedene Bezugshöhen verwenden und deshalb zwischen Umbrail und Stelvio-Straße vermutlich eine falsche Höhendifferenz ermitteln. Übrigens sind barometrisch ermittelte Höhenangaben nur relativ gut, aber vermessungstechnisch nicht perfekt. Für ein Steigungsprofil sind barometrische Höhen sehr gut zu verwenden. Nicht aber für die Ermittlung von "absoluten" Höhen. Je größer der Höhenunterschied zwischen ganz unten und ganz oben ist, desto größer der Fehler einer barometrischen Höhenmessung, da diese Geräte einen linearen Bezug zwischen Luftdruck und Höhe annehmen, der so in der Form aber falsch ist. Man könnte eine "richtige" Berechnung von Luftdruck zu Höhe machen, was aber ein recht komplexe Berechnung wäre, für die unsere Gimmicks nicht ausgelegt sind, egal von welchem Hersteller. Der barometrisch ermittelte Höhenunterschied ist IMMER zu gering. Die Daten für den Tourenplaner werden aus den gemessenen Werten auf die Endwerte eines Wegabschnitts "gestreckt" mittels einer Berechnung, die ich aber nicht kenne, da es nicht mein Job ist.
    Ebenso ist das SRTM-Höhenmodell auch nicht perfekt. Kannst du dir mal getrost zum Beispiel bei Wikipedia anlesen. Ist da recht nett beschrieben.
    @ alle, die das hier lesen: Nein, ich bin kein Vermessungsingenieur. Weder überhaupt Ingenieur noch Vermesser. Fahre aber einen "Messwagen" und "messe" beruflich und "vermesse" mich manchmal und kann auch ganz schön "vermessen" sein.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 22.09.2016, 10:21 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    Du bist entlastet ! Es besteht kein Verdacht der Hm-Schummelei (mehr) ;-)

    Was ich allerdings soo nicht bestätigen kann,daß der barometrisch ermittelte Höhenunterschied immer zu gering sein soll.

    Egal,wenn man so wie wahrscheinlich die meisten QD-Jünger zwischen 350.000 und 400.000 Hm pro jahr fährt,kommts auf 5.456 Hm hin oder her eh nicht an.

    Gruß

    Günter
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Mont Ventoux

  • MK Cycling, 23.07.2013, 14:30 Uhr
    Hallo zusammen :-)
    ich will in der ersten september woche die strecke über sault auf den mont ventoux fahren. Habt ihr tips für mich wo ich am besten in der nähe günstig und gut übernachten kann für drei bis vier tage damit ich noch ein wenig einrollen kann bevor es hoch geht und auch wieder dahin zurück komme :-)
    vielen dank für die hilfe!

    Gruß Michael :-)

  • Herr_, 23.07.2013, 18:07 Uhr
    Hallo Michael

    Günstig und gut ist natürlich relativ… Wir haben vor zwei Jahren im Mas de Baux gewohnt. Bedoin war voll, so dass wir etwas weiter hoch sind. Haben es nicht bereut und waren 3 Nächte dort. Falls Du dort bist und Dich wunderst, warum sich die Frau sooft am Tag umzieht. Zwillingsschwestern.
    Das liegt oberhalb von Bedoin. Günstig, Aussen-Pool mit Blick zum Ventoux. Ist ein B&B. Frühstück ist draussen möglich und war für uns gut.

    In Sault selber gibt es sicher auch was. Da bin ich jedoch nur durchgerollt.

    Von Les Baux (oberhalb Bedoin) kannst Du eine sehr nette Runde Les Baux-Villes sur Auzon - Gorges de la Nesque - Sault - Ventoux - Col de la Madeleine - Bedoin-Les Baux fahren.

    Ist absolut empfehlenswert. Genau 100 km mit 2185 hm.

    Zum Einrollen kannst Du ja am Vortag direkt von Bedoin hochfahren ;-) Wenn Du schon mehrere Tage dort bist solltest Du die "klassische" Auffahrt auf jeden Fall auch fahren.

    Ansonsten ist die Ecke generell sehr hübsch, so dass auch kleinere und weniger hohe Touren dort drin liegen.

    Viel Spass
    Lutz
  • Bergziegenmutant, 23.07.2013, 19:35 Uhr
    Servus,
    kann das Vorgebirge Dentelles de Montmirail in der Nähe von Malaucène empfehlen. Haben dort in der Ferme Le Degoutaud, einem Chambre-d'Hôtes-Bauernhof 300 m abseits der Straße, kurz vor dem Col de la Chaine übernachtet. Ist sehr schön dort.

    Grüße, Jürgen
  • MK Cycling, 26.07.2013, 16:59 Uhr auf Herr_
    Hallo :-)
    Vielen dank für die antwort! Wie weit war das weg von Sault? Ich kann da keine entfernung abschätzen da ich mich überhaupt nicht auskenne und auch keine angrenzenden orte weiß. Will mir nur einen laaangen wunsch erfüllen und dort einmal hochfahren ;-)
  • MK Cycling, 26.07.2013, 17:00 Uhr auf MK Cycling
    Und was ich so in den foren gefunden habe soll das von Sault hoch ja die sanfte version sein bis zum chalet reynard...
  • MK Cycling, 26.07.2013, 17:06 Uhr auf Bergziegenmutant
    servus :-)
    Danke für deinen tip. wie weit ist das vom ventoux weg? Ich kenne mich in der gegend überhaupt nicht aus...
  • Herr_, 26.07.2013, 17:21 Uhr auf MK Cycling
    Bei der von mir beschriebenen Route fährst Du 38,5 km mit 680 hm bis Sault von Les Baux aus.
    Du kannst auch über den Col de Notre Dame des Abeilles fahren. Das sind knappe 30 km mit 760 hm. Alles gutmütige Steigungsprozente.

    Landschaftlich sind aber die Georges de la Nesque sehr empfehlenswert. Vor allem kannst Du oben am Ventoux entscheiden ob Du die Runde über Malaucene machst oder direkt nach Les Baux runter rollst. Das sind dann 75 km mit glatten 2000 hm. Also eine gut machbare Tour.

    Schau Dir das doch einfach mal auf dem Tourenplaner an.
    www.rennrad-tourenplaner.de (Online Version)
    oder auch die Offline Version...

    Da kommen sicher noch weitere Tourenideen in der Gegend auf.

    Zum Chalet Reynard ist es eine wirklich sehr gemütliche Auffahrt von Sault aus. Und ab dort wird es zwar steiler aber gut machbar.

    Gruss, Lutz
  • Bergziegenmutant, 27.07.2013, 12:53 Uhr auf MK Cycling
    Servus Michael,
    ist nur ca. 6 bis 7 km bis Malaucène dem Startpunkt der Westrampe zum Mont Ventoux.

    Gruß, Jürgen
  • Flugrad, 28.07.2013, 03:10 Uhr auf MK Cycling
    Hallo Michael,
    wenn Du von Sault kommst, ist das zwar genau auf der anderen Seite. Allerdings lohnt es sich schon wegen der Dentelles de Montmirail. Hier lassen sich herrliche Runden auf einsamen Sträßchen zusammenstellen. Und von der genannten Ferme kann man über Malaucene direkt hoch auf den Ventoux oder aber eine Runde über Malaucene-Bedoin-Ventoux fahren.
    Gruß
    Ulrich
  • duplex, 05.08.2013, 22:43 Uhr
    Das Hotel "Le Relais du Mont Ventoux" in Aurel, flache 5 km von Sault entfernt, kann ich sehr empfehlen. Von da aus kann man auch andere schöne Touren fahren, z.B. durch die Gorges de la Nesque oder über den Col de Perty. Wir waren schon dreimal dort, bald zum vierten Mal, immer mit HP, denn das Abendessen dort ist auch super. Und es gibt einen Radkeller!
  • euphrasine, 15.09.2016, 13:28 Uhr auf duplex
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Uebernachtungsmöglichkeit in der Gegend Avignon?

  • Ernst8953, 09.09.2016, 16:34 Uhr
    Ich möchte einmal auf den Mont Ventoux. Die Anfahrt wäre mit dem Zug nach Avignon. Kennt jemand in der Nähe ein empfehlenswertes Hotel?

    Danke für die Antwort.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 09.09.2016, 22:42 Uhr
    Hallo Ernst,

    wir sind seinerzeit in Orange ausgestiegen und dann am Abend noch mit dem Velo Richtung Beaumes-de-Venise - Suzette am Fuß der Dentelles de Montmirail gefahren. Zwischen Suzette und Malaucennes (dem Ausganspunkt der Westanfahrt zum Ventoux) haben wir einen Hof mit Chambres d'hôtes entdeckt, den
    http://degoutaud.fr/
    und waren rundumversorgt und begeistert.

    Wenn Du Avignon anpeilst, wird die Orientierung eher Richtung Bedoin sein. Das Hotel, das wir bei einer Tour auf diesem Weg frequentiert haben, ist das in St. Didier gelegene
    http://hotelcoteventoux.com/
    Es war nicht unbedingt günstig, aber in Ordnung. Allerdings etwas schwer zu finden in einer Siedlung versteckt.
    Zum Abendessen waren wir "down town" im Dorfzentrum in einer Pizzeria, und die war sehr gut.

    Gruß

    Ulrich
  • majortom, 10.09.2016, 08:27 Uhr
    Hallo Ernst,
    ich bin in Malaucène mal hier abgestiegen: Aux Tournesols.
    Nette Pension etwas außerhalb in einem ehemaligen Bauernhof, sehr schöne Zimmer, gutes Frühstück, herzliche Betreiber.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Ernst8953, 10.09.2016, 23:36 Uhr
    Ich möchte via Bedoin fahren. Allerdings ist mir auch Saint-Didier eher etwas weit von Avignon entfernt. Da ich nicht unbedingt mit dem doch recht schweren Rucksack von Avignon die rund 30 km fahren möchte. Das Hotel wäfe schon i.O. Malaucène wäre mir def. zu weit weg.

    Danke für die Vorschläge.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 11.09.2016, 19:07 Uhr auf Ernst8953
    Hallo Ernst,
    wir hatten das (abendliche) Glück, dass uns ein kräftiger Rückenwind von Avignon gen Osten geblasen hat. Und das weitgehend höhenmeterfrei. Unterwegs habe ich z.B. in St.Saturnin-les-Avignon ein Hotel im Vorbeifahren entdeckt.
    Eine weitere Möglichkeit wäre die neu wiedereröffnete TER-Linie Avignon TGV-A.Centre-Carpentras. Auf dieser Linie fahren werktags im Halbstundentakt (vormittags Stundentakt) und am Wochenende im Stundentakt TER-Züge mit kostenlosem Velo-Transport.
    http://cdn.ter.sncf.com/medias/PDF/paca/FH_9_bis_Carpentras_Avignon_cente_Avignon_TGV_29fev2016_tcm65-71889_tcm65-71888.pdf
    Dann in Carpentras Quartier suchen

    Gruß

    Ulrich
  • Ernst8953, 11.09.2016, 23:15 Uhr auf Flugrad
    Danke für den Hinweis. Ich habe nicht gewusst, dass die Linie Avignon - Carpentras wieder eröffnet ist. Damit bietet sich Carpentras direkt an.

    Gruss
    Ernst
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Slowup Albula

  • Flugrad, 07.09.2016, 00:17 Uhr
    Wir waren mit einer 10er-Gruppe am diesjährigen - 4.9. - Slowup Albula. Und es war gigantisch: gesperrte Nord- und Südanfahrt ab Filisur bzw.La Punt, viele einheimische Verköstigungen in Filisur, Bergün und auf der Passhöhe, sehr gute Stimmung, viele Cracks mit Brompton, Handbikes, Einrädern, Rennrädern mit Kinderanhängern, Bobby Cars etc. Wetter o.k., alles hat gepasst, und sicherlich einige tausend Teilnehmer. Und die Rhätische Bahn hat mit Schweizer Gelassenheit logistisch mehr als überzeugt.

    Vielleicht wäre es eine sinnvolle Anregung, die jeweiligen Slowup-, Freipass- und sonstige Veranstaltungen in F, CH, A und wenn vorhanden auch D in einen separaten qd-Kalender aufzunehmen.

    Gruß

    Ulrich
  • lowrider, 07.09.2016, 07:51 Uhr
    Hallo Ulrich,
    freut mich, daß bei euch alles gepaßt hat. Nochmal vielen Dank für die Gastfreundschaft - laß dich hier mal sehen.
    Grüße, Oliver
  • Cinelli09, 08.09.2016, 14:47 Uhr
    Hallo Ulrich,

    Du meinst also Slowup mit Slowfood ;-)

    Gruß

    Günter
  • Ernst8953, 09.09.2016, 11:23 Uhr
    Die Rhätische Bahn beherrscht den Transport bei solchen Grossanlässen eigentlich immer. Siehe auch am Engadiner Skimarathon. Wenn dies bei den SBB nur auch der Fall wäre. Beim letzten Freipass Klausen war deren Leistung wenig überzeugend.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 09.09.2016, 22:17 Uhr auf lowrider
    Hallo Oliver,

    war mir eine Ehre. Und Dank für die Einladung. Möglicherweise kriege ich ja auch die Frau Gemahlin mal zu einem Ausflug in Richtung Nordpfalz überredet.
    Der Slowup war wirklich ein Erlebnis. Und alle - vom Kampfradler über den mit Leih-Carbon ausgestatteten Sohnemann bis zur Damenwelt aus Stromradlerin und MTB-gewappneten Leichtgewichten - hatten ihren Spaß. Sogar der Nikotin-Junkie schaffte es bis oben, wenn auch mit Hilfe der RhB für den ersten Abschnitt bis Bergün.
    Auf der Passhöhe dann ein allseitig breites Grinsen und zur Belohnung ein gar nicht überteuertes hervorragendes Mahl im Hospiz. Was will man mehr.

    Grüße
    Ulrich
  • Flugrad, 09.09.2016, 22:19 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    so ähnlich. Und dazu noch geschmolzenen Käse mit Handörgeli und Jodler zum Abschluss bei den wilden Landfrauen von Filisur.

    Gruß

    Ulrich
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Ötztaler

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Preisentwicklung bei QD

  • Martin Willms, 03.09.2016, 08:32 Uhr
    Hallo,
    nachdem ich in früheren Jahren wirklich ein fleissiger Teilnehmer von etlichen QD-Veranstaltungen war, muss ich jetzt aber doch mal was loswerden.
    Was mir seit geraumer Zeit auffällt, sind die enorm gestiegenen Preise für die QD-Reisen.
    Beispiel: Ländle-Rundfahrt
    2012: 270 Euro im DZ,
    2013: 300 Euro im DZ,
    2017: 550 Euro im DZ, 690 Euro im EZ.
    2017 ist die Rundfahrt zwar einen Tag länger, bei gerade mal 3 Übernachtungen finde ich den Preis aber doch ziemlich übertrieben. Soo teuer sind die Hotels im Schwarzwald und auf der Alb auch an Pfingsten nicht.

    Oder: Pyrenäen-Klassiker
    2015: 1250 Euro im EZ,
    2017: 1450 Euro im EZ , bei gleichen Etapppenorten und gleicher Streckenführung. Schon 2015 entstand unter uns Teilnehmern eine Diskussion, da die Hotels in den Pyrenäen nicht gerade erste Sahne waren und einen Tagespreis von über 150 Euro im EZ kaum rechtfertigten.

    Vielleicht argumentiert man ja mit allgemein gestiegenen Kosten. Meine Gehaltsentwicklung hat diese Sprünge aber leider nicht mitgemacht. Und so scheint sich QD inzwischen zu einem hochpreisigen Anbieter für gut betuchte Rennradler entwickelt zu haben. Schade - ich kann's mir jedenfalls nicht mehr leisten.
    Grüßle aus dem günstigen Schwarzwald,
    Martin
  • apfelstrudel, 04.09.2016, 11:07 Uhr
    Hallo Martin,
    ich will deinem subjektiven Eindruck gar nicht widersprechen. Allerdings ist mein Eindruck, dass in dem Preis die Hotelkosten nur einen Teil (wenn auch wahrscheinlich den größten) ausmachen. Das ganze drumherum, mit den Guides, den Begleitfahrzeugen, evtl. Pannenservice usw. schlägt mit Sicherheit auch ordentlich zu Buche. Dabei gehe ich mal davon aus, dass die QD-Tourenbegleiter durch die Arbeit (+Spaß) nicht reich werden.
    Ich hätte den Vorschlag, ob QD nicht eine Preisstaffelung, z.B. wie beim TAZ-Abo einführen könnte. Die haben im Grunde 3 Preiskategorien:
    1. einen Normalpreis,
    2. einen verbilligten Preis und
    3. einen sog. politischen Preis, der frei gewählt höher liegt wie der Normalpreis.
    Wenn ich das richtig erinnere, kommt die TAZ damit zurecht, weil's im Durchschnitt stimmt.
    Wäre das eine Idee?
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 04.09.2016, 11:52 Uhr
    Hallo Martin,

    eigentlich lasse ich mich ja grundsätzlich nicht über Preisdiskussionen ein, da ich die Preisgestaltung bei QD-Reisen für fair und angemessen halte, und keinen Grund sehe, sie rechtfertigen zu müssen. Aber wenn du das Thema schon aufbringst, will ich wenigstens kurz Stellung dazu nehmen.

    Dabei will ich gleich vorausschicken: Mit den Reisen wird Geld verdient, und das will auch keiner verbergen. Das ist aber denke ich auch jedem klar. Unsere Reiseorganisatoren, unter anderem auch ich selbst, bestreiten einen Teil ihres Lebensunterhalts oder sogar den kompletten Lebensunterhalt mit den von ihnen organisierten Reisen. Es ist eine spannende, sehr lohnenswerte, aber auch eine fordernde und anstrengende Arbeit. Die Reiseleitung vor Ort macht nur einen geringen Teil der darin steckenden Arbeit aus. Ich will mich hier gar nicht darüber beklagen - ich machs ja gerne - aber ich denke, wir sind uns einig, dass eine anständige Arbeit auch einen anständigen Lohn verdient.

    Das macht allerdings nicht (oder nur in sehr geringem Ausmaß) die Preissteigerungen aus, die du beobachtet hast. Wie du schon richtig vermutest, sind selbst im günstigen Schwarzwald unsere Einkaufspreise über die Jahre gestiegen. Insbesondere wird es tendenziell immer schwieriger, gute Gruppenangebote zu bekommen. Woran das liegt, weiß ich nicht.
    Dann kommt hinzu, dass auch der Standard der Reisen, insbesondere der Hotelunterbringung, über die Jahre stetig gestiegen ist. Das gilt für die Pyrenäen-Klassiker, die du ansprichst. Auch dort sind (zurecht) Hotels von den Teilnehmern kritisiert worden, die 2017 nicht mehr im Programm sein werden. Bei der Ländle-Rundfahrt habe ich mich auch für hochwertigere Hotels entschieden - hier vergleichst du also Äpfel mit Birnen, denn zwischen den Austragungen 2013 und 2017 liegen nicht nur vier Jahre, sondern auch ein verändertes Konzept.

    Fazit: den allermeisten Kunden ist ihre Woche Urlaub mehr wert als mit weniger komfortablen Hotels etwas Geld zu sparen.

    Nur am Rande: manchmal sind wir natürlich in Gegenden unterwegs, wo wir auch mal einfachere Unterkünfte in Kauf nehmen müssen. Um bei dem Beispiel Pyrenäen zu bleiben, in Ax-les-Thermes gibt es genau zwei Hotels, die groß genug sind, die ganze Gruppe aufzunehmen, beide auf **-Niveau. Und auch unser Reisen "Provenzalische Alpen" und "Monumente der Südalpen" haben einige einfachere Unterkünfte - das liegt einfach an mangelnder touristischer Infrastruktur.

    Und selbstverständlich summiert sich der Reisepreis nicht nur durch die Übernachtungen. Es müssen ja auch Guides, Gepäcktransport, etc. finanziert werden. Hierzu sei noch bemerkt: ab 2017 erstatten wir unseren Guides auch ihre Anreisekosten. Was aber angesichts der Arbeit, die sie leisten, denke ich auch mehr als fair ist.

    Es ist keine Frage, dass man für seinen Radurlaub auch deutlich weniger ausgeben kann. Dann bekommt man halt auch weniger dafür - oder die Angebote lassen sich nicht vergleichen. Wir werden preislich z.B. nie mit einer Radstation auf Mallorca konkurrieren können. Ja, die Reisen sind hochpreisiger geworden, dafür auch hochwertiger.
    Es wäre natürlich schade, dich - und möglicherweise auch noch andere - als Kunden zu verlieren. Aber ich sehe zum derzeitigen Zeitpunkt für uns als Anbieter keine Alternative. Denn Discount-Reisen möchten wir nicht anbieten.

    Schöne Grüße
    Tom
  • majortom, 04.09.2016, 11:56 Uhr auf apfelstrudel
    Hallo Jörg,
    ich weiß nicht, ob ich deinen Vorschlag richtig verstanden habe. Du meinst, es sollte einen Sonderpreis für z.B. Studenten oder Geringverdiener geben? Dafür für Gutverdiener die Möglichkeit, diese zu subventionieren?
    Das ist eine interessante Idee, aber ich glaube nicht, dass sie für uns in Frage kommt.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Jan, 04.09.2016, 15:12 Uhr
    Hallo Martin,
    schade, dass du dir unsere Reisen nicht mehr leisten kannst. WIRKLICH schade.

    Was willst du aber hiermit ausdrücken? Dass wir uns schamlos die Taschen füllen?

    Das tun wir sicherlich nicht. Im Gegenteil ist ein gewisses Preisniveau notwendig, um die quäldich-Reisen auch weiterhin anbieten zu können. Das Gegenteil wäre sicherlich noch weniger im Interesse unserer Kunden, als die Preiserhöhun(en).

    Privat gerne mehr. Maile mich gerne an, wenn du Diskussionsbedarf siehst.
    Herzlichen Gruß, Jan
  • Jan, 04.09.2016, 15:18 Uhr auf apfelstrudel
    Nein, Jörg,
    das ist keine Idee. Studenten haben genug Zeit, sich die Touren selber zu planen. Quäldich.de bietet hier alle notwendigen Ressourcen für einen abseits der Unterkunft KOSTENLOSEN Rennrad-Urlaub.

    Unsere Zielgruppe sind relativ gut Verdienende Personen zwischen 40 und 60, und diese können sich unsere Touren problemlos leisten. Manchmal eine im Jahr, manchmal mehrere im Jahr.

    Das Serviceniveau und die Akribie, das Herzblut und unsere Kompetenz in Planung und Durchführung rechtfertigen die Preise allemal.

    Wir können mit unseren geführten Rennradreisen nicht alle erreichen, und das wollen wir auch nicht.

    Herzliche Grüße, Jan
  • Cinelli09, 04.09.2016, 17:18 Uhr auf Jan
    Obwohl ich selbst an einer QD-Reise (noch?) nicht teilgenommen habe und deshalb auch die Details nicht kenne,finde ich die Reisepreise "optisch" prima facie nicht überhöht oder unfair.Special-Interest Reisen sind nun mal nicht zum Pauschal-Touri Tarif zu haben.Wenn man sich zum Beispiel (andere Baustelle,aber vom Basisprinzip vergleichbar) mal an Bergsportreisen orientiert,zeigt der Blick (Zufallsbeispiel) in den DAV-Summit Katalog wo da die (Preis-) Reise hingeht.Nebenbei : der DAV bietet ja auch Bike-Reisen an,da wird bei den Preisen sogar mir schlecht (und ich dürfte eher in die von Jan oben beschriebene QD-Zielgruppe fallen...).


    Gruß

    G.
  • apfelstrudel, 05.09.2016, 08:29 Uhr auf Jan
    Hallo Jan, Hallo Tom
    @ Jan: Eine Idee ist's schon, vielleicht nicht für Quäldich.de. Ich wollte auch nicht die Preise der Reisen diskutieren, ich habe ja auch schon ein paar mal den Service der Guides und den Luxus der Hotels (insbesondere die erste Salzkammergutreise!!) genossen. Aber die genossenschaftliche Idee, die hinter der TAZ steht scheint ja zu funktionieren. Hätte ich persönlich zumindest nicht gedacht.
    @ Tom: Ja, das hast du richtig verstanden. Im übrigen bietet die TAZ auch einen Tarif zum online Lesen an, ebenfalls freiwillig. "Bezahlen, damit es kostenlos bleibt" oder so ähnlich.
    Schöne Grüße
    Jörg
  • majortom, 05.09.2016, 08:47 Uhr auf apfelstrudel
    Das mit der TAZ vergleichbare Angebot, nämlich das Pässelexikon von QD, ist ja bereits sehr genossenschaftlich. Es ist für alle kostenlos, und die Beiträge dazu kommen aus der Community selbst. :-)

    Im übrigen war ja auch die allererste Deutschland-Rundfahrt eine Community-Aktion. Mit Initiative aus dem QD-Forum. Mit Discount-Preisen.
    Vielleicht wäre das ja eine Idee: Man schließt sich über das Forum zu einer selbstorganisierten Reise zusammen, auf übermäßigen Luxus wird verzichtet, man schläft beispielsweise im Mehrbettzimmer in Jugendherbergen, beim Fahren des Begleitfahrzeugs wechselt man sich ab, und jeder guidet mal. Die Ressourcen für die Planung (Pässelexikon, Tourenplaner) sind ja vorhanden.
    So wie die "Bergische Kaffeefahrt" damals. Nur halt in mehrtägigem Rahmen.

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 05.09.2016, 11:27 Uhr auf majortom
    .....da gabs mal in MUC so ein idealistisches "genossenschaftlich" aufgebautes Anwaltskollektiv,die sich honorartechnisch von der in der Branche jetzt nicht soo unüblichen "Halsabschneiderei" absetzen wollten.D.h. der Ratsuchende sollte nur an Honorar bezahlen,was im der Rat "wert" war und was seinen finanziellen Möglichkeiten entsprach.
    Kurzum : nach 1,5 Jahren war die Party zu Ende und der Großteil der involvierten Advokaten saß auf einem Berg von Schulden,die,wie üblich,vom Privatvermögen bedient werden mußten...
  • Flugrad, 05.09.2016, 18:40 Uhr
    Hallo Martin,

    Deine Argumentationslinie kann ich von der Gehaltsseite her sehr gut nachvollziehen. Allerdings nicht unbedingt bezüglich der Preisgestaltungskritik.
    Ich organisiere auf privater Basis im Freundeskreis seit mehr als 10 Jahren eine 10-14-tägige Radtour pro Jahr. Orientierung war bisher immer: Obergrenze 50 Euronen Halbpension pro Tag im Mittel. Wohlgemerkt: HP. Heraus kommen dann Quartiere, die meist interessant sind, unterschiedliche Qualität liefern, oft (positive) Überraschungen bieten, aber vom Komfort her eher einen als zwei Sterne-Niveau haben. Uns gefällt's (meistens), gruppentauglich sind diese Quartiere aber idR überhaupt nicht (nur wenige Betten bzw. B&B/ChdH). Geraten wir dann mal aufgrund mangelnden Angebots in ein etwas größeres Hotel, dann liegen wir in F oder E, CH sowieso, ganz schnell bei 80-100 € für eine HP. Elsässer Vogesen z.B.auch mal: 120 € HP in 2*Hotel ! Heißt eben auch: von unserem 50 €-Mittelwert haben wir seit ca. 3 Jahren Abschied nehmen müssen.
    Auch entlang der (oberen) Donau sind die ganz günstigen Zeiten mittlerweile passé und in durchschnittlichen Gasthöfen Preisverdopplungen innerhalb von 3-5 Jahren nicht selten.

    So, und nun zu qd: ich habe dieses Jahr erstmals an einer Reise/Kurztrip teilgenommen. So viel über dem addierten Hotelpreis lag der Gesamtpreis gar nicht, dafür bekam ich ein tolles Gruppenerlebnis, sehr gute Organisation und musste außer der Anreise mich um nichts kümmern. Das Geld war es sicherlich wert. Und wenn dann bei den mehrtägigen Touren neben dem höheren Planungs- und Vorbereitungsaufwand noch Gepäcktransfer, Reparaturdienst/Besenwagen und Etappenverpflegung hinzukommen, kann man m.E. auch die höheren Preise nicht als übertrieben bezeichnen. Nicht billig, aber sicherlich preiswert.

    Gruß

    Ulrich
  • Jan, 05.09.2016, 22:47 Uhr auf Flugrad
    Danke, Ulrich!
  • Jan, 05.09.2016, 22:47 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    danke dir. Es wird an der Zeit! Auch du wirst begeistert sein.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • alltagsfahrer, 05.09.2016, 23:50 Uhr
    Hallo Martin,

    Ein paar Dinge und Gedanken:
    QD ist trotz allem ein sehr kleines Unternehemen. Dies bedeutet, dass man in einer kleinen Marktlücke agieren muss. Und das wiederum bedeutet, dass Qualität vor Quantität kommt.
    Bei einer Reise sind die pauschalen Nebenkosten immer die gleichen. Man plant eine Reise für bis zu x Teilnehmer. Die Zeit für die Hotelsuche ist nicht bei jeder Reise gleich. Allerdings gehören da nicht einfach 50 Betten dazu. Bei der Grösse kommt noch der Gepäckfahrzeug, ein Verpflegungsfahrzeug und etwa drei bis vier Personen, die sich im Hintergrund um alles kümmern.

    Bei 50 Personen sind es etwa vier Gruppen mit vier Guides und ein Ersatzguide. Und noch anderthalb Einschränkungen:
    Am Morgen und oder am Abend sollte man mit der Gruppe reden können. Vor allem am Vorabend der ersten Etappe.
    Und dann ist da noch ein abschliessbarer Abstellraum für die Räder, und die notwendigen Parkplätze. Manche Hotels verfügen nur über eine Tiefgarage.
    Man kann nicht einfach so eine Reise absagen, nur weil nun 5 Teilnehmer weniger da sind, als man kalkuliert hat. Viele von uns müssen ihre Ferien schon lange vorher eingeben.

    Guides zu finden ist nicht einfach und gute noch schwieriger.. Denn du MUSST zu hinterst fahren, auch wenn du eigentlich schneller unterwegs sein möchtest.

    Wenn man zu knapp kalkuliert, dann kann eine verkalkulierte Reise schon das Aus bedeuten.

    Ihr müsst euch einmal vor Augen halten, dass QD mit einer 50 köpfigen Reise wie der Schweizrundfahrt schon an ein mehrmonatiges, wenn nicht gar Jahreseinkommen ran kommt.

    In der Schweiz kommt zu allem Übel dazu, dass man am Wochenende die grossen Alpenpässe meiden sollte. Ich vermute, das dies auch der Grund ist, warum 2017 Interlaken als Ausgangspunkt gewählt wurde.

    Und nein, ich selber bin nicht mit den QD-Reisen verstrickt. Aber ich bezahle lieber jetzt etwas mehr für ein notwendiges Polster für jan und die QD-Reisen, als dass es mal keine Reisen mehr gibt.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Cinelli09, 06.09.2016, 10:37 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    prinzipiell ist es an der Zeit,ja,ich pflege bergauf nur keinen 36er Schnitt mehr zu stemmen ;-)

    Gruß

    Günter
  • majortom, 06.09.2016, 17:22 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz,
    ein überzeugendes Argument für Interlaken war die gute Verkehrsanbindung mit durchgehenden Zügen aus Deutschland, kombiniert mit der Tatsache, dass man quasi direkt in den Alpen drin startet. Dieselbe Argumentation hat auch dazu geführt, dass wir für die Reise "Rätische Alpen" Chur als Startort gewählt haben.
    Danke auch für deine Gedanken zum Thema. Qualität statt Quantität trifft es sehr gut.
    Schöne Grüße, Tom
  • majortom, 06.09.2016, 17:24 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    dein Irrglaube, dass auf den Reisen nur Maschinen unterwegs sind, lässt sich auch nicht mehr zerstreuen, oder? ;-)
    Und du wirst uns doch nicht weis machen wollen, dass du am Berg keine 550 bis 600 Hm/h treten kannst? Das ist nämlich in der Tat eine inoffizielle Untergrenze, ab der es schwer wird, die Tagesetappen vor dem Abendessen zu bewältigen.
    Schöne Grüße, Tom
  • Cinelli09, 06.09.2016, 17:42 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    das ist die blanke Furcht des Alters vor der Jugend ;-)
    (Natürlich tret ich,wie vorletzte Woche im Aostatal,3.000 bis 4.000Hm am Tag,und das bring ich auch noch 7 Tage in Folge auf die Reihe,aber da sitz ich um 6Uhr früh aufm Rad und komm so gegen 17 Uhr zurück-mit Pausen natürlich.Wenn ihr also so gegen 9 Uhr startet,und ich rechne meine Zeiten hoch,steh ich am Abend vor nem leergefressenen Essensbuffet ;-)

    Die Pyrenäen mit QD stehen trotzdem ganz oben auf meiner to do Liste.Schaun mer mal,was das kommende Jahr so bringt.

    Grüße

    Günter
  • 24RSTbiker, 07.09.2016, 10:34 Uhr auf Jan
    Hallo Jan,

    ich finde es sehr positiv, dass das Thema hier angesprochen wurde. Noch positiver finde ich es, dass ihr mit offenen Worten antwortet.
    Klar müsst ihr Gewinn machen, klar habt ihr ein unternehmerisches Risiko, klar müsst ihr einen Personenkreis ansprechen und klar ist auch, wenn die Reisen ausgebucht sind, dass eurer Konzept gut ist.
    Jeder muss für sich selber entscheiden, was ist es mir wert.
    Da ich gesehen habe, dass ihr im nächsten Jahr in Füssen seid, kann ich mir vorstellen, dass das Hotel Sommer nicht für kleines Geld auch nur die Fahrrad Garage aufmacht. Euer Konzept heißt, wir gehen auf Qualität.
    Klar ist es auch, wenn ich meinen Urlaub selbst organisiere, dass alles ein wenig billiger wird, da ich über alle die Themen entscheide, ein Erfolg muss damit aber nicht unbedingt verbunden sein. Billig ist nicht immer gleich gut.
    Ich war bei euch noch nicht mit dabei, verfolge aber alle die tollen Bilder von euren Reisen. Was nicht ist, kann vielleicht noch einmal werden. Ich finde euer Tourkonzept als sehr fordernd, dass musst du zuerst einmal schaffen.
    Das ihr noch eine kleines Unternehmen auf dem Reisemarkt seit, stimmt mich positiv, die kleinen sind noch immer die Besten :-).
    Schöne Grüße
    Ralf
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GPS-tracks der Vuelta 2016 - Etappen

  • Carlos, 05.09.2016, 15:18 Uhr
    Hallo Leute,
    sehr begeistert bin ich von der landschaftlichen Schönheit der diesjährigen Vuelta a Espana-Route. Da in gar nicht mehr all zu langer Zeit der Abschied aus dem Berufsleben bevorsteht, beschäftige ich mich schon mit der sinnvollen Erfüllung der dann ausreichend für große Touren zur Verfügung stehenden Zeit. Gerne würde ich die eine oder andere Vuelta-Etappe nachfahren und dazu suche ich die entsprechenden Tracks. Das Googlen hat mir auch zwei Etappen "beschert", die von Radsportlern eingestellt worden sind, die die Etappe vor- oder nachgefahren sind. Lieber wäre mir jedoch, ich könnte die von einem Anbieter in einem kompletten Block bekommen.
    Jetzt zur Frage: Ist Euch bekannt, wer/wie/was/wo das Gewünschte anbietet? Vielleicht kann mir auch ein Suchmaschinenprofi helfen, für den Fall, dass ich zu ungeschickt bin beim Suchen.
    Danke schon mal im Voraus für Eure Hilfe & Antworten.

    Sportliche Grüße ins Forum
    von Carlos (nannte sich schon früher so)
  • merida, 05.09.2016, 16:58 Uhr
    Ich würde mal bei Strava schauen. Da fahren einige Profis mit, die ihre Aufzeichnungen online stellen. Robert Gesink zum Bespiel.
  • Carlos, 06.09.2016, 07:24 Uhr auf merida
    Hallo merida,

    whow, Danke - das ist es!! Jetzt muss ich nur noch Strava-Premium-Mitglied werden, dann kann ich die Tracks herunterladen. Von Strava hatte ich schon gehört; aber es hat mich nicht so richtig interessiert. Habe auch schon eine Adresse, wo ich den Navigationsgeräteeinführungskurs (für Rentner) machen kann.

    Gruß
  • merida, 06.09.2016, 11:13 Uhr auf Carlos
    Geht im Prinzip auch ohne Premium-Account. Mit den Daten der Profis kann man sich die Tracks ja relativ problemlos in gängigen Tourenplanern nachbauen. Ist halt etwas mehr Arbeit.
    Auf der anderen Seite: Strava bietet auch ab und zu einmonatige, kostenlose Probe-Premiummitgliedschaften an, die könnte man z.B. auch für einen solchen Download nutzen
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Aostatal

  • Cinelli09, 29.08.2016, 15:20 Uhr
    Ich war die komplette letzte Schönwetterwoche im Aostatal mit einer Ausbeute von 7 Tagestouren und ca. 900km bei gesamt 23.000Hm.Mein Dank geht an dieser Stelle an den user http://mein.quaeldich.de/Droopy, der letztes Jahr das Tourenrevier akribisch und fast nach Art eines professionellen Reiseredakteurs aufgearbeitet und beschrieben hat.Seine Angaben treffen zu 100% zu,sind super recherchiert und das Potential dieses Rennrad-Traumreviers wird von ihm absolut zutreffend wiedergegeben.Dem kann man wirklich nichts mehr hinzufügen.

    Die gefahrenen Touren entprechen im wesentlichen denen von Droopy beschriebenen,so daß es eigentlich nicht mehr zu berichten gibt.Hinzu kam noch die Tour in die 4 Täler des Gran Paradiso.

    Mein Tip an alle : jedenfalls einmal im Radlerleben da hinfahren.Ein verstecktes Kleinod,das,wie Droopy richtig ausführt,wenig resp. oft gar nicht aufm Radar der Nord- und Ostalpenradler ist.Die (auch aus dem süddeutschen Raum) etwas mühselige Anreise lohnt sich - gutes Wetter natürlich vorausgesetzt- in jedem Falle. Time and money well spent.

    Gruß

    Günter
  • Uwe, 29.08.2016, 15:57 Uhr
    Ach deshalb war jetzt ein paar Tage kein Lebenszeichen von dir auf der Platte :-)
    Schade, dass die Ecke irgendwie etwas abseits liegt, was die Anreise betrifft.
    Viele Grüße, Uwe
  • Droopy, 29.08.2016, 17:34 Uhr
    Servus Günter,
    vielen Dank für die Blumen, das freut mich sehr das Dir dieses Revier gefallen hat. Da hast Du ja mehr Kilometer geschrubt als ich letztes Jahr. Auslöser bei mir war eigentlich nur die Inspration ein paar Giro-Stücke nachzufahren, weil die Bilder im Fernsehen so gut rüberkamen, hätte auch ein Reinfall werden können, wars aber nicht...Könnte ich mir auch gut für eine "Qualdich-Standortreise" vorstellen. Da ich noch ein paar offene ToDos in den französischen Alpen und im Piemont habe werde ich die nächsten Jahre auch wieder vorbeischauen. Was war denn Dein persönlicher Leckerbissen?
  • Cinelli09, 29.08.2016, 18:07 Uhr auf Droopy
    Also mein Highlight war am Samstag die Kombi Val d`Ayas,dann wieder zurück nach Brusson,von dort über den http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-joux/ und dann von St. Vincent die Traumauffahrt auf den http://www.quaeldich.de/paesse/col-tzecore/ und dann noch den kurzen Schlenker über den Col d`Arlas (hieß der so ?) . Der Tzecore hat alles was ich bisher in meiner Radlerkarriere so gefahren bin getoppt.

    Aber eigentlich waren alle Auffahrten Highlights,und ich bin ja nun seit über 30 Jahren wirklich viel rumgekommen in den Ost- und Westalpen und auch anderswo.V.a. überall wenig/kaum Verkehr,praktisch überhaupt keine Mopeds.Ein Eldorado für den Moped-Lärm geplagten Ostalpenradler.
  • Droopy, 29.08.2016, 18:19 Uhr auf Cinelli09
    nu übertreib mal nich, der Nivolet und andere Traumpässe waren die letzten 30 Jahre sicher auch nicht von schlechten Eltern.
    ;o)
    aber das mit den Mopeds ist ein Argument was zunehmend schlagender wird, was hier teilweise durch die deutschsprachigen Alpen "gurkt" ist mir ein zunehmend anachronistisches Rätsel bar jedes gesellschaftlichen Trends (Müsli, Veganfood, Gesundheit, Fitnesstracker etc. vs. Lärm, Gestank, dicke Männer, Schnitzel XXXL, Rauchen, Rumstehen und Automatenkaffee an der Tanke ziehen). Sollte eigentlich weniger werden, wird aber immer mehr... Das ist in der Ecke aber auch in Frankreich deutlich angenehmer, da fahren nur wenige zum Spaß ihren Lärm spazieren... Werde die nächsten Jahre auch wieder vorbeischauen, ich habe noch ein paar offene Punkte mit dem Gressoney-Tal und anderen Stichstraßen...

  • majortom, 30.08.2016, 08:14 Uhr auf Droopy
    Hallo Droopy,
    Vorschläge für quäldich-Reisen sind immer hochwillkommen, allerdings muss der Vorschlagende damit rechnen, von Jan in Beschlag genommen zu werden und mit niederen Diensten bei der Organisation betraut zu werden... :-)
    Immerhin habe ich aber schonmal einen deiner Aostatal-Tipps in die Fernfahrt Freiburg-Nizza 2017 eingebaut.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Droopy, 30.08.2016, 10:44 Uhr auf majortom
    Das wird eine stramme Runde bis Nizza, Chapeau. Hauptsache Ihr rauscht nicht am Abzweig vorbei, die Straße lässt sich schnell übersehen...Etappen zusammenbasteln und am Ende mitfahren bekomme ich hin, so lange jemand die Hotelorganisation übernimmt...
    ;o)





  • Cinelli09, 30.08.2016, 12:07 Uhr auf majortom
    Ich hoffe mal Du hast da als Tagesabschnitt geplant Großer St. Bernhard/Route des Salasses/Colle San Carlo/Kleiner St. Bernhard und dann noch als bonus track den Iseran.Alles andere wäre kaum tagfüllend ;-)

    Gruß
    G.
  • Hilgi86, 30.08.2016, 22:29 Uhr
    Jetzt bin ich ja noch nicht allzu lange in dieser Szene hier unterwegs, aber ich hab schon soviele Tipps und Empfehlungen bekommen, welche Touren man machen kann bzw. sollte. Da weiß man ja gar nicht wo man anfangen soll :-) Aber trotzdem danke für den Tipp. Werde ich mir auch mal Hinterkopf behalten.
  • sugu, 31.08.2016, 11:57 Uhr
    Die Anfahrt ist weit, aber sogar ohne Auto möglich. Zug mit Fahrradmitnahme bis Martigny, ab dort nimmt eine Buslinie auch das Fahrrad über den Gr. St. Bernhard mit. Ansonsten: Volle Zustimmung, wobei das Haupttal ähnlich wie das Wallis eher langweilig ist und viel Verkehr hat. Die Seitentäler sind in beiden Fällen der eigentliche Reiz des Reviers.
  • Cinelli09, 31.08.2016, 14:07 Uhr auf sugu
    ...das Haupttal ist logisch nicht der Brüller,aber wie oft in Italien (z.B. Via Aurelia und Konsorten) : man fährt rechts oder links ab und nach 300 m sieht dann oft den ganzen Tag nur noch 5 Autos.

    Die Talblicke von oben auf das Haupttal sind m.E. aber rundum schön.Es gibt häßlichere Täler in Italien.

    Nebenbei : die SS 26 ist östlich von Aosta schlimm bis sehr schlimm,aber westlich,d.h. Richtung Morgex / Courmayeur bei weitem nicht so schlimm wie ihr Ruf und als Zubringer z.B. zum Colle San Carlo/Kl. St. Bernhard ohne Nervenzusammenbrüche durchaus machbar.,,..dieses Thema war hier vor kurzem ein eigener Thread,aber da konnt ich noch nichts substantielles beitragen
  • Droopy, 31.08.2016, 15:54 Uhr auf Cinelli09
    auch nochmal Senf von mir hierzu... Verkehr auch im Haupttal sehr gut zu umgehen, rings um Aosta gibt es einen asphaltierten Radweg. Östlich bis St.Vincent eine verkehrsarme Landstraße. Südlich von St.Vincent ist die SS26 bis Montjovet ggf. unvermeidbar, da kann man seine Runde aber so zirkeln, dass man hier bergab fährt = auch kein Problem, anschließend wieder Nebenstraße. Zwischen Arnad und Pont St. Martin nochmal Engstelle. Alles leicht zu finden, auch ohne große Ausbildung beim Fähnlein Fieselschweif.
    PS: Einheimische gurken zu Dutzenden auf der Hauptstraße. Cool bleiben, ciao ragazzi...
  • Cinelli09, 31.08.2016, 16:45 Uhr auf Droopy
    ..und auch nochmal mein Senf : der ganze Großraum Aosta ist (z.B. von West nach Ost aber logischerweise auch vice versa) umfahrbar auf verkehrsarmen Nebenstraßen ab Arvier über Introd/Villeneuve/Aymavilles/Jovencan/Gressan/Pollein/Brissogne/dort ein versteckter Abzweig nach St. Marcel.Bei St. Marcel verließen sie mich,man muß wohl auf die SS 26,hat da aber nur ca. 4/5km nach Nus und kann dort einsteigen in die Auffahrten http://www.quaeldich.de/paesse/vallon-de-saint-barthelemy/ und http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-saint-panthaleon/ und letztlich nach Cervinia.Dort rechtzeitig runterschalten,sonst fährt man ungebremst in die Matterhorn Südwand rein ;-)
  • studerurs, 31.08.2016, 18:46 Uhr
    Hallo Droopy
    Ich habe ab dem 15.09. eine Woche Ferien. Dein und Günters Bericht machen Lust auf das Aostatal. Kannst du da ein bis zwei Hotels empfehlen?
    Danke und beste Grüsse
    Urs
  • Droopy, 31.08.2016, 21:10 Uhr auf studerurs
    Salut Urs,
    ich habe mein Hotel letztes Jahr standortbezogen gewählt und war in Fenis. Das ist die strategische Mitte zwischen Aosta und St.Vincent im mittleren Tal und abseits der SS26. Von da aus kannst Du Touren nach Ost und West machen. Hotel "Comtes de Challant"
    http://www.hcdc.it/fr
    Hotel war ok, Zimmer sauber, Frühstück ausreichend, dazu Restaurant mit regionaler Cuisine. Vielleicht nicht top modern. Preislich die Mitte. Für das Auto hatte es eine Tiefgarage,da ging es auch jeden Tag mit dem Velo komfortabel rein und raus. War ziemlich praktisch,da ich das Velo per Lift immer auf dem Balkon abgestellt habe, hat keinen interessiert. Dazu Aussicht aufs Castello oder ins Grüne. Der Ort selbst hübsch.Kann ich guten Gewissens weiterempfehlen. Aosta wär mir persönlich zu voll. St.Vincent m. E. auch gut gelegen und viele Unterkünfte + Infrastruktur,Nachteilig aber der Durchgangsverkehr (etwas laut)
  • Droopy, 31.08.2016, 21:21 Uhr auf Droopy
    ...vielleicht an der Stelle meine Touren im Kurzsteno als Anregung
    - Fenis > Pila et retour
    -Fenis/Alternativstrecke Gr.St.Bernard > Passhöhe retour > Route des Salasses dir. St.Pierre >Aosta>Fenis
    - Fenis > St.Barthelemy > St.Panthaleon > Cervinia>Passhöhe retour dir. St.Vincent > Fenis
    - Fenis > dir. St.Vincent > Col Tzecore > Verres > dir. Montjovet > Col d'Arlaz > Val d'Ayas bis Talschluss/retour Col de Joux >Fenis
    + kurze Autofahrt Morgex > San Carlo et Pt.St. Bernard
    + kurze Autofahrt dir.Cuorgne > Nivolet
  • studerurs, 31.08.2016, 21:23 Uhr
    Ciao Droopy
    Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Du wirst von mir hören, wenn ich das Aostatal besucht habe.
    Gruss aus der Schweiz Urs
  • Droopy, 31.08.2016, 21:46 Uhr auf studerurs
    gern, viel Spaß.Ich sollte Geld vom Tourismusverein verlangen für die ganze Werbung. Aber die Fernblicke auf all die 4000er sind wirklich ein Genuss.Und bevor Du mich verfluchst,ein Wermutstropfen gibt es: die Nebenstraße Fenis Richtung Westen über Arlier, Pontey nach St.Vincent ist ziemlich kupiert mit kleinen giftigen Hügeln zwischen den Orten, das kann auf dem Heimweg bös wehtun. Die andere Richtung ist flach.
  • Cinelli09, 01.09.2016, 14:39 Uhr auf studerurs
    Ein zentraler Ausgangspunkt für praktisch alle Touren ist die Gegend etwas nordwestlich von Aosta,z.B. Aymavilles oder Villeneuve.Ich bin alle Touren bis auf das Val d`Ayas von Aymavilles aus gefahren.Hotelempfehlung kann ich leider nicht geben,da stets mit dem Wohnmobil unterwegs.Aber z.B. in Villeneuve gibts 1 oder 2 nette Hotels (Erinnerung aus den Augenwinkeln raus).Man muß nur aufpassen,daß die Hotels nicht einer lauten Durchgangsstraße liegen.

    Gruß

    G.
  • studerurs, 01.09.2016, 18:04 Uhr
    Auch dir Günter vielen Dank für die Tipps
    Gruss Urs
  • sugu, 03.09.2016, 14:58 Uhr auf Cinelli09
    Vor dem Matterhorn halb rechts abbiegen, und dann mit dem Restschwung über den Theodulpass. Obacht, der Gletscher ist glatt, und dann nach Zermatt runter rollern.
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Raum Stuttgart nach Prag

  • palpil, 04.01.2011, 20:43 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hi Zusammen,
    ist jemand schon mit dem Rennrad nach Prag geradelt.
    Würde gerne nächste Jahr von Stuttgart starten und nach Prag in 3-4 Etappen radeln.
    Gibt es schon Erfahrungen? Wie ich gehört habe, ist es in Tschechien nicht ganz ungefährlich, wenn man auf der Straße unterwegs ist (kaum Radwege etc.)
    Über Hinweise oder Tipps würde ich mich freuen.
    Alex.
  • Uwe, 05.01.2011, 00:10 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hallo!
    Ich war zwar nie mit dem Rad richtig in CZ unterwegs (außer einmal ca. 15 km im Erzgebirge auf kleinen Nebenstraßen) aber schon viel mit dem Auto. Ich halte die Straßen in CZ im Allgemeinen für raduntauglich. Nur unbedeutende Nebenstraßen würde ich uneingeschränkt empfehlen, aber da ist der Fahrbahnbelag oft grausam schlecht. Der tschechische Autofahrer kennt keine Radfahrer auf der Straße und nimmt keine Rücksicht darauf. So wie du es in Deutschland praktizierst, dass du mit mindestens einem Meter Seitenabstand zum Fahrbahnrand fährst, kannst du in CZ nur als Selbstmörder fahren. Kein Mensch macht einen Bogen, um dich zu überholen. Prag gilt als absolut raduntauglich! Ich finde die Straßen in der Stadt einfach schrecklich und die Fahrweise der Prager auch. Radwege gibt es im ganzen Land praktisch nicht und wenn sind sie unbefahrbar.
    In den gebirgigeren Regionen gibt es auf den kleinen Straßen gute Radbeschilderungen. Da kannst du hin!
    Die Strecken im Tourenplaner, die unter meinem 2ten Label "Autogurkist" entstanden sind, würde ich mit dem Rad selbst auch fahren. Sie stammen aber von Autofahrten.
    Grüße, Uwe (der CZ trotzdem mag und gute Freunde dort hat)
  • sugu, 05.01.2011, 08:41 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hallo,

    meine Erfahrungen sind zwar schon fast 20 Jahre her, aber auch damals war hauptsächlich der LKW-Verkehr eine Plage. Dazu kam, dass die Strecke (Prag - Karlsbad - Klingenthal) auch noch relativ langweilig war. Große Anteile führten zwischen Hopfenfeldern durch, die keinen Blick zur Seite frei ließen.

    Gruß Helmut
  • AP, 05.01.2011, 09:32 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Ich war nur zweimal kurz in Tschechien an der Grenze zu Bayern unterwegs und habe eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht. Die Straßen waren zum Teil kaum befahren (zB. die Straße zwischen Waldmünchen und Klenci pod Cerchovem oder die zwischen Zelezna Ruda und Zelena Lhota) und die Autofahrer haben sich nicht anders benommen als anderswo auch.

    Ich denke mal, du solltest in Tschechien alle Europastraßen und alle Straßen nach größeren Orten hin meiden, dann klappt das schon

    Gruß
  • Manfred, 05.01.2011, 10:57 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr
    Hallo Alex, ich wohne in Plochingen und plane ebenfalls eine Tour nach Prag. Priorität ist eine schöne Strecke über Nebenstrassen. Vielleicht können wir uns zusammentun. Ich schicke dir mal meine geplante Route.
  • palpil, 05.01.2011, 11:25 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf Uwe
    Es gibt wohl verschiedene Radwege wie Donau-Radweg und Paneuroparadweg, aber ob die auch rennradtauglich sind habe ich noch nicht herausgefunden.
    Ok, die Info, dass Hauptstrassen zu vermeiden sind, habe ich aufgenommen.
    Danke für die Hinweise.
  • palpil, 05.01.2011, 11:28 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf Manfred
    Komme aus Ebersbach ;) Früher auch in Plochingen gewohnt :)
    Ich schmeiße mal noch mein T-Online Rennrad-Tourenplaner an. Vielleicht kommt was brauchbares raus.
    Wann planst du zu fahren?
    Viele Grüße.
    Alex.
  • Manfred, 05.01.2011, 11:32 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf palpil
    Termin noch offen. Ideal wäre ein langes Wochenende mit Brückentag. Ich plane sehr detailliert mit Magic Maps in Deutschland und dann mit Garmin und Generalkarte in Tschechien. Einen Teil der Strecke in Deutschland bin ich schon gefahren.
  • Uwe, 05.01.2011, 16:37 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf palpil
    Hallo!
    E-Straßen sind absolut untauglich. Auch wenn es keine Autobahn ist. Mit einem Blick auf die Karte siehst du auch die sonstigen Hauptverbindungen, die solltest du auch meiden.
    Asphaltierte Feldwege, wie bei uns in Deutschland gibt es in den ehemaligen kommunistischen Ländern nicht, weil alle landwirtschaftlichen Flächen zusammengefasst wurden. Da wurde alles platt gemacht, was wie ein Baum, Strauch, Schuppen oder Weg aussah.
    Grüße, Uwe
  • Uwe, 05.01.2011, 16:43 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf AP
    Hallo Axel!
    Auch wenn ich in deiner Gegend bisher nicht war, kann ich mir deine Einschätzung durchaus vorstellen, aber wenn du mehr ins (relativ platte) Landesinnere kommst, wird das Straßennetz sehr dünn und besteht fast nur noch aus dicken Straßen. Je hügeliger, desto radtauglicher wird es. Prag hat einen ganz schlechten Ruf als Radstadt. Und je näher du nach Prag kommst, fahren die Leute schlimmer. Erkennbar am Kennzeichen: Ziffer - A - Ziffer oder bei älteren Autos am "A" an erster Stelle. Vor diesen Autofahrern hat auch der Rest der Tschechen Furcht. Rücksichtslose Großstädter und immer in Eile.
    Gruß, Uwe
  • mariri, 07.01.2011, 15:04 Uhr 07.01.2011, 15:10 Uhr auf Manfred
    Hallo,
    Ich planiere im August von Passau nach Prag, Karlovy Vary und zurück zu Passau.
    Ich habe das gefundet. Vielleicht kann es dir hilfen.
    Bon voyage Richard
    http://www.cykloserver.cz/cykloatlas/#pos=50.14446|14.31896|13
  • Manfred, 07.01.2011, 15:10 Uhr auf mariri
    Vielen Dank. Die Karte ist klasse. Sehr detailliert .
    Gruß Manfred
  • RebelHeart, 26.08.2016, 10:24 Uhr
    Hallo zusammen,
    Ist ja schon ne Weile her, seit das hier geschrieben wurde!
    Ich möchte auch gern von stuttgart nach Prag radeln.
    Wie hat das bei euch geklappt? Habt ihr irgendwo ne Karte die ich nutzen könnte?
    Grüsse
  • RebelHeart, 26.08.2016, 10:25 Uhr auf palpil
    Wollt das hier löschen , ging nicht
  • Bergziegenmutant, 27.08.2016, 10:50 Uhr auf RebelHeart
    Servus,
    einen mal veröffentlichten Forumseintrag kann nicht komplett gelöscht werden.
    Du kannst nur den Text sowohl in der Betreffzeile wie im Kommentartext verändern oder komplett raus nehmen.

    Gruß, Jürgen
  • merida, 30.08.2016, 08:23 Uhr auf RebelHeart
    Die unmittelbare Umgebung von Prag kenne ich nicht, aber so war ich jetzt schon öfter in Tschechien unterwegs. Schlechte Erfahrungen hab ich bisher eigentlich nur mit dem Straßenbelag gemacht. Hier kann es durchaus mal vorkommen, dass sich sehr gute Straßen und absolut grottige Stücke unmittelbar Abwechseln können. Bei den grottigen Stücken kann es vorkommen, dass du Slalom um die Schlaglöcher fahren musst, oder dass es derart rumpelt, dass es dir die Trinkflaschen aus den Haltern wippt. Die Stücke sind jedoch selten richtig lang, nach max. 10 Minuten ist der Spuk meist wieder vorbei.
    Das Gros (>95%) der Straßen die ich erlebt habe ist aber in akzeptablem Zustand. Wie in Deutschland gilt, dass man sich von den großen Hauptstraßen möglichst fernhalten sollte. Was Städte angeht kann ich aus Karlsbad, Marienbad, Teplice und Tachov berichten. Hier fahren die Leute auch nicht anders als in deutschen Kleinstädten.
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Ergebnis Ötztaler 2016

  • 30Grad, 29.08.2016, 15:42 Uhr
    Robert Petzold
    Höhenmeterweltrekordler (Straße) vor ca. einem Monat und gestern ein fantastischer vierter Platz beim Ötztaler!

    Herzlichen Glückwunsch an ihn und auch Glückwunsch an QuälDich - er soll ja bei der QD-Riesengebirgsrundfahrt 2017 "zum Anfassen" sein. ;-)
    Hoffentlich habt ihr ihn ordentlich auf diesen Termin festgenagelt, könnte ja sein, dass nun das ein oder andere Radteam mit den Euros wedelt.

    Viele Grüße!
    Wolfgang
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Ötztaler Radmarathon 2016 - Mitnahme Möglichkeit unter Betei

  • Tom Pista, 31.07.2016, 22:41 Uhr
    Würde mich über eine Mitnahmemöglichkeit freuen in der an und Abreise bin ich flexibel um ein paar Tage, muesste nur am 03.09 wieder zurück sein. Bin 44 Jahre alt und Vereinsfahrer. Die Beteiligung an Spritgeld 50-60% und Spesen Köln sind selbstverständlich - eine Anreise im Raum von + 70km um Köln sind möglich.

  • Tom Pista, 16.08.2016, 11:48 Uhr
    Ok scheint keiner hinzufahren :P
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Tipps für die Mittagspausen beim Bormio-Trip

  • Möstimoto, 29.07.2016, 23:24 Uhr
    Hallo QD-Gemeinde,

    gleich noch ein zweiter Thread hinterher. Folgende Touren haben wir von Bormio aus geplant und ich bitte euch um Tipps wo man gut Mittagspause machen kann (Ort und evtl sogar Restaurant-Tipp). Anforderung ist "Gutbürgerlich" mit solider Hausmannskost.

    Tour 1: Bormio - San Giacomo - Passo dell Aprica - Trivigno - Mortirolo - Bormio
    So wie ich es sehe muss die Pause zwingend in Aprica sein, weil auf dem Weg zum Mortirolo dann nichts mehr kommt und danach ist es "zu spät". Sehe ich das richtig?

    Tour 2: Bormio - Umbrail - St. Maria - Prad - Stilfser Joch - Bormio
    Hier würde ich die Pause gerne irgendwo zwischen Santa Maria und Prad machen. Oder gibt es am Umbrail ein "Passrestaurant" welches sich lohnt?

    Tour 3: Bormio - Mortirolo - Gavia - Bormio
    Hier würde sich wohl Vezza d'Oglio anbieten, oder?

    Tour 4: Zernez - Flüela - Davos - Albula - Zernez
    Hier würde ich das Pause gerne kurz halten und nur "snacken" und etwas mehr am Ende in Zernez essen bevor es im Auto nach Hause geht.

    Ich bin für alle Tipps dankbar.

    Viele Grüße Matthias
  • Uwe, 30.07.2016, 19:29 Uhr
    Hallo Matthias!
    Tag 1: Am Mortirolo gibt es knapp unter der Passhöhe, wenn du von Trivigno kommst an der Einmündung Mortirolo rechts kurz Richtung Monno das Ristoro Mortirolo.
    Tag 2: Umbrail hat auf der Passhöhe ein Restaurant, kenne ich aber nicht. Sta. Maria und Müstair haben mehrere Restaurants, aber teuer, Taufers ist ein Kaff, Glurns hat etwas Gastro.
    Tag 3: Ristoro Mortirolo (wie Tag 1) kurz hinter dem Pass
    Tag 4: Kann man so machen. Hospiz Albula ist teuer aber notfalls ein Snack, bevor der lange Abroller mit Zwischenanstiegen kommt.
    Viele Grüße, Uwe
  • Weigschröder, 31.07.2016, 21:41 Uhr
    Hallo Mathias
    zu Tour 2: Am Umbrail befindet sich auf schweizer Seite das Passrestaurant. Dort habe ich im September 2012 einen Kaffee zum Aufwärmen und ein Stück Kuchen gegessen. Es gab aber auch noch andere Kost. Weiter unten, bevor es in die letzten Kehrengruppen geht, befindet sich das Gasthaus Alpenrose. Von dort hat man einen schönen Blick Richtung Ofenpass. Preise waren bei beiden "schweizüblich", also höher als in Deutschland.
    Hans
  • Möstimoto, 06.08.2016, 23:18 Uhr auf Uwe
    Sorry, dass ich so lange nicht zum antworten gekommen bin. Auf jeden Fall schonmal vielen Dank.

    Beim Mortirolo: Meinst du das hier? http://www.passomortirolo.com/albergo_passomortirolo.htm
    Bei Etappe 2 werden wir uns eher für Glurns entscheiden wegen der Kosten. Die Schweiz macht da einfach keinen Spaß ...
  • Möstimoto, 06.08.2016, 23:19 Uhr auf Weigschröder
    Siehe oben:
    Bei Etappe 2 werden wir uns eher für Glurns entscheiden wegen der Kosten. Die Schweiz macht da einfach keinen Spaß ...

    Trotzdem Danke für die Info.
  • Uwe, 07.08.2016, 11:59 Uhr auf Möstimoto
    Hallo!
    Genau, das ist die Hütte direkt an der Straße auf der Monno-Seite knapp vor der Passhöhe.
    Direkt beim Gasthaus zweigt die Straße zum Col Carette di Val Bighera ab.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 07.08.2016, 12:01 Uhr auf Möstimoto
    Bist auch ohnehin schnell unten in Glurns. Es wäre höchstens wegen der Verdauungszeiten günstiger, oben schon zu futtern.
    Viele Grüße, Uwe
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Stilfser Joch Bikeday

  • Möstimoto, 29.07.2016, 23:10 Uhr
    Hallo zusammen,

    vor einigen Wochen hat ich ja um Rat zu meiner Alpentour im Sommer gebeten. Um es kurz zu machen: Es ist doch Bormio geworden. Löweneck steht aber für nächstes Jahr ganz oben auf der Agenda. Die Gründe sind vielschichtig und würden den Post sprengen. Ein Grund ist aber sicher auch, dass unser Termin zufälligerweise mit dem Stilfser Joch Radtag zusammenfällt. Dazu folgende Frage: Weiß jemand definitiv welche Auffahrten (und ab wo) gesperrt sind?

    Nach dieser Quelle http://www.stelviopark.bz.it/radtag/radtag-stilfserjoch/teilnehmerinformation/ ist die Auffahrt von Prad ab Trafoi gesperrt und der Umbrail auch. Wobei die zweite Info nicht ganz eindeutig ist --> Ist die komplette Auffahrt gesperrt? Und was ist mit dem Stück von der Einmündung in die Auffahrt von Bormio bis zur Passhöhe Stilfser Joch?
    Bei Wikipedia wird sogar suggeriert, dass die gesamte Strecke bis Bormio gesperrt ist https://de.wikipedia.org/wiki/Stilfser_Joch#Radsport

    Weiß hier jemand was definitives?

    Unser Plan ist von Bormio - Umbrail - St. Maria - Prad - Bormio.

    Viele Grüße
    Matthias
  • chriku, 04.08.2016, 11:24 Uhr
    Hallo Matthias,

    ich war 2013 beim Stilfser Joch Radtag. Meiner Erinnerung nach waren damals beide Seiten des Stilfser Jochs und auch der Umbrail für Autos gesperrt. Beim Stilfser Joch von Prad aus (gesperrt ab Trafoi) und beim Umbrail (komplett gesperrt) bin ich mir ganz sicher, da ich diese gefahren bin. Von Bormio aus bin ich mir nicht ganz sicher, allerdings würde es ja wenig Sinn machen diese Seite für den Autoverkehr freizuhalten, da man ja nichtmal bis zur Passhöhe des Stilfser Jochs kommen würde. Und Wohnbebauung gibt es auf dieser Seite auch nicht.
    Wie gesagt, die Infos sind allerdings von 2013.

    Ansonsten hilft einer früher Start. Bin 2014 von Bormio aus rauf. Start um 7 Uhr morgens. In der ersten Stunde war ich quasi alleine mit der Natur und dem Pass (wohl ein seltenes Erlebnis am Stelvio). Erst danach kamen vereinzelt Autos.

    Viele Grüße
    Christian
  • Möstimoto, 06.08.2016, 22:59 Uhr auf chriku
    Danke für die Info. So ungefähr hatte ich es mir vorgestellt. Wenn das Stück vom Pass bis zum Abzweig Umbrail definitiv gesperrt ist, dann sollte sich der Verkehr von Bormio aus (egal ob gesperrt oder nicht) ja auch in sehr engen Grenzen halten.

    Der Erfahrung nach werden wir einen Start um 7 sicher nicht schaffen. Ich bin schon froh wenn wir vor 9 alle auf dem Rad sitzen ;-)
  • Uwe, 07.08.2016, 11:55 Uhr auf Möstimoto
    Hallo!
    Um 7:00 Uhr sitzt man nicht nur auf dem Rad, sondern auf der Passhöhe ;-)
    http://www.quaeldich.de/touren/stelvio-triplo/
    Viele Grüße, Uwe
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Hintertux Berg-Erfahrung

  • Atomisch, 05.08.2016, 13:52 Uhr
    Hi Leute,

    ich bin gerade bei der Urlaubsplanung.
    Und hoffe ihr könnt mir etwas helfen.

    Ende August fahre ich mit meiner Dame nach Hintertux. Wir wollten dort neben entspannen, wandern auch etwas radln, also zwei Tagestouren habe ich mir ausgesucht.
    Einmal hab ich mir den Gletscher vorgenommen und dann eine Route zum Penkenjoch.
    Hat dort jemand Erfahrungswerte? Ich wollte nämlich mein Mountainbike mitnehmen, jedoch hat die Frau nur ein Crossbike. Deswegen frage ich mich, ob wir ihrns trotzdem mitnehmen oder doch besser eins vor Ort ausleihen sollen? Bikeverleih (www.sport2000rent.com/bikeverleih/standorte/tirol/zillertal/tux/) habe ich schon entdeckt. Das hat auch anständige Räder zu Verfügung. Ich tendiere ja zum Ausleihen, aber meine bessere Hälfte hat "Angst", dass das Mountainbike für sie nix wäre. Aber sie möchte unbedingt diese Touren mitmachen.

    Grüße
  • Cinelli09, 05.08.2016, 14:02 Uhr
    Zum Gletscher und/oder zum Penken mit dem "Crossbike" (was ist das ggf. genau?) kannst grds. vergessen.Von der Wegbeschaffenheit und teilweise auch von Steilheit her (v.a. zum Penken,wobei es da diverse Alternativen für die Auffahrten gibt,unbedingt die Regions-Kompasskarte kaufen !) ist ein reinrassiges MTB mit 2,25 Zoll Bereifung und Untersetzung,z.B. 22/34 oder 36 zu bevorzugen.

    Gruß

    (jetzt hoffe ich nur mal,daß ich keiner geschickt plazierten Werbung für den verlinkten Bikeverleih aufgesessen bin ;-)
  • Atomisch, 06.08.2016, 12:23 Uhr auf Cinelli09
    Hey Cinelli,
    danke für deine Antwort und ich möchte wirklich mit meiner Frau zum biken ;)
    In die Richtung habe ich mir das auch gedacht, aber du kennst ja Frauen, wenn man ihnen was erklärt ist das nie richtig. Müssen erst immer wer anders kommen und ihr das erzählen.

    Ich habe ihr auch gesagt, dass ein Crossbike dafür ein schmarn ist. (Ist schon geländegängig aber hat halt relativ dünne reifen, damit du auch auf asphalt fahren kannst). Dann besorgen wir ihr doch besser ein MTB.

    Danke noch mal für dein Antwort.

    Grüße
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Training - Mallorca

  • lorenz111, 03.07.2016, 20:49 Uhr

    Hallo Forum,

    ich plane, im November nach Mallorca zu fahren. Kennt jemand den Ausgangspunkt Playa de Palma? Gibt es Quellen für Touren zum Downloaden auf Garmin?

    Danke für Infos und herzliche Grüße

    Wolfgang Lorenz
  • ast, 23.07.2016, 23:22 Uhr
    Also dutzende Touren gibt es bei gpsies.com
    Da findest alles

    Von Playa gibt es im ersten Ansatz nur 3 Wege hinaus
    Richtung Andrax (hügelig)
    Richtung Ostküste (flächlich
    und ins LAndesinnere (flach)

    AUfzweigungen gibt es dann wie Sand am Meer.

    AUch kannst Dich bei Hürzeler anhängen (kostet ca €10 pro Ausfahrt) Da kansnt Dir am Abend davor aussuchen: Länge, tempo, Steigungen,.. Ob da im Nov aber so viele sind ist fraglich.
    Denke Du findest abe in jedem Hotel genügend gleichgesinnte!! Oder trotzdfem beim Hürzeler vorbeischau'n.
  • lorenz111, 26.07.2016, 19:14 Uhr auf ast
    Vielen Dank für deine Hilfe die mir Klarheit verschafft. Richtung Westen muss ich dann wohl am Meer entlang an der Kathedrale vorbei Richtung z.B. calvia. Ist die Straße Richtung ostküste stark mit Verkehr belastet?

    Jedenfalls herzlichen Dank und beste grüße
    Wolfgang
  • ast, 26.07.2016, 19:38 Uhr auf lorenz111
    Alles richtig was Du schreibst.
    Zu meiner Einschätzung:
    Ja d ist etwas Verkehr ( komme selbst aus einer Millionenstadt...) aber nur bis zu den Vororten!
    Und ( viel wichtiger) die Einheimischen sind da Radfahrer gewohnt UND fahren verhältnsmäßkg gesittet!
    Nach Westen gibt es einen Radweg ABER: Du wirst viel viel mehr Problemeund unangenehme Situationen am Radweg als auf dieser Einfallsstraße haben !! Nur rollen und vorsichtig fahren. Also HIER machst Dein Ein- und ausrollen!! Gegend genießen Leut betrachten..(Kathedrale ist sehrschön. Ich überlege mir immer WIEsiesUf die Seefahrer Nachläufer Reise Jemen musste..)
    Saruman breite ich das so? Weil die vielen Touristen mit Leihrädeen kreuz und quer fahren. dort spazieren gehen..
    schrecklich! Sieben uns. Tick Zack scharfe Manöver.
    Und es gibt ein chr bös konstruiertes Eck da..( bilde mir ein dass es sogar einen Toten einmal da gab..)
    Wie auch immer: Du kannst wirklich überall fahren! Probleme gibt's vorrangig mit Touristen und bei der Straße gibt's an und ab Glassplitter. Ab der höchst Erhebung ist die selbe Straße eine formidable Landstraße!
    Freu Dichh!
  • lorenz111, 26.07.2016, 21:35 Uhr auf ast
  • lorenz111, 26.07.2016, 21:36 Uhr auf lorenz111
    Vielen Dank. Bin im November dort.
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11 Startplätze frei bei GBI Rad am Ring 2016

  • gbi_ev, 25.07.2016, 23:19 Uhr
    Guten Tag,
    wir sind die GBI - Global biking initiative
    Wir sind auf Parzelle "E" mit unseren Zelten, Feldbetten und unserer Lounge.
    Wir haben 10 4er Team gebucht, und leider fehlen uns Fahrer.
    Wir haben aktuell (Montag der 25. Juli) noch 11 Plätze frei.
    Wer Lust hat, der melde sich bitte unter support (at) gbi-event.org

    Wäre schön, wenn wir mehr werden.

    freundlich grüßend
    ULI
  • Flugrad, 25.07.2016, 23:33 Uhr
    Hallo Uli,
    bißchenfrüher wäre gut gewesen. Jetzt geht bei mir leider nichts mehr

    Gruß und viel Erflog

    Ulrich
  • gbi_ev, 26.07.2016, 10:00 Uhr auf Flugrad
    :-( Schade
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Fahrradmitnahme in französischen TER

  • Ernst8953, 25.07.2016, 15:12 Uhr
    Ueber Fahrradmitnahme in französischen Zügen wurde zwar auch schon diskutiert. Aber so ganz klar ist mir immer noch nicht alles. Wenn man auf der Seite http://voyages-sncf.com nachschaut, dann darf man in TER Zügen Fahrräder kostenlos mitnehmen. Wenn man aber dann den TER zwischen Genf und Lyon resp. Valence anschaut, dann findet man das Kennzeichen für Fahrradmitnahme erlaubt nicht, im Gegensatz zum TER Lyon - Avignon. Wie ist es aber dann wirklich? Kann man von Genf nach Lyon resp. Valence ein Fahrrad im TER mitnehmen?

    Bestimmt könnte ich einen Sack für das Fahrrad kaufen, aber dann muss ich diesen auch noch mit mir herumschleppen.

    Danke für Eure Hilfe.

    Gruss
    Ernst
  • Bergziegenmutant, 25.07.2016, 19:02 Uhr
    Hallo Ernst,
    von Genf nach Lyon kannst du im TER das Fahrrad mitnehmen.
    Bin auf dieser Strecke schon mit TER gefahren - Fahrradmitnahme kein Problem.

    Habe unter der Seite http://radreise-wiki.de/Bahn_und_Rad_in_Frankreich noch folgendes für TER gefunden:

    "TER
    Dies sind die Regionalzüge, sie werden von der SNCF zusammen mit den Regionen betrieben. Generell ist in allen TERs Gratis-Mitnahme möglich, einige regional bedingte Ausnahmen sind unten aufgeführt (Quelle).
    Die innerhalb der Île-de-France verkehrenden Regionalzüge tragen den Namen Transilien, es gibt Einschränkungen in den Stoßzeiten (Details). Die aus anderen Regionen nach Paris fahrenden TERs unterliegen ihren eigenen Regeln (keine Einschränkungen bekannt).
    Im Elsass gibt es Einschränkungen auf der Linie Straßburg-Basel (Details).
    In Provence-Alpes-Côte d'Azur sind alle Nahverkehrszüge während der Stoßzeiten gesperrt (Details).
    Innerhalb von Nord-Pas-de-Calais sind bestimmte, besonders schnelle Regionalzüge, die TER-GVs, nicht für Fahrräder zugelassen.
    Jenseits dieser Ausnahmen kann man einen TER in der Regel auch dann benutzen, wenn der Zug in der Online-Auskunft ohne Fahrradmitnahme gekennzeichnet ist, die Piktogramme fehlen dort manchmal willkürlich. Zusätzlich findet man unter ter-sncf.com Details über die regionalen Angebote."

    Es scheint also so zu sein, dass die Piktogramme öfters in der Fahrplanauskunft fehlen. Das ändert aber nix daran, dass in den TER das Fahrrad mitgenommen werden kann (sogar kostenlos).

    Passt also.

    Grüße, Jürgen
  • Flugrad, 25.07.2016, 23:01 Uhr
    Hallo Ernst,

    der Grund ist ein formaler: die Züge beginnen/enden im "Ausland". Solche Züge wwerden (leider) inden nationalen Auskünften für den Radverkehr nicht gekennzeichnet. Erlaubt ist sie dennoch. Das Scheinproblem existiert auch auf der relativ neuen TER-Verbindung Müllheim (Baden) - Neuenburg - Mulhouse. Bin schon mehrfach in Genf in diese TER eingestiegen. Viele Räder, sehr freundliche Kontrolleure, alles paletti. Inzwischen werden diese Züge auch mit Niederflurtriebwagen gefahren, die richtige Fahrradstellplätze haben, also auch einigermaßen bequem.
    Wie Jürgen unten schon schreibt: Einschränkungen gibt es nur in der Regoin PACA (Provence-Alps-Cote Azur) zu Hauptberufsverkehrszeiten (allerdings hatten wir da auch noch nie Schwierigkeitein, zumindest nicht auf nicht so stark genutzen Zügen) und im Elsass bei einigen als TER 200 gekennzeichneten Zügen (diese verkehren mit Tempo 200 zwischen Strasbourg und Basel) auf Teilabschnitten (Grund: starke Besetzung) und im Großraum Paris.
    Generell kann man sagen: wo deutsche Schaffner im Angesicht von deutlicher Überfüllung kritisch werden, sind die SNCF-Schaffner meist immer noch chaosfreundlich-gelassen. Das gilt übrigens auch für die Fahrgäste.

    Gruß

    Ulrich
  • Ernst8953, 25.07.2016, 23:39 Uhr auf Flugrad
    Vielen Dank für die Antworten. Damit ist das Problem gelöst und der Fahrt in die Nähe des Mont Ventoux dürfte nichts im Wege stehen.

    Gruss
    Ernst
  • Flugrad, 25.07.2016, 23:47 Uhr auf Ernst8953
    Hallo Ernst,

    suche dennoch kurzfristig die SNCF-Seiten auf. Die Jungs im Nachbarland sind derzeit recht streikaffin.
    Wenn Du Richtung Ventoux willst:, gäbe es auch eine attraktive Umfahrung von Lyon: einige umsteigefreie TER Genf-Grenoble, dei weiterfahren bis Valence oder zumindest eine Umsteigerelation haben zur Stundentaktverbindung Grenoble-Valence. Ist wesentlich schöner und entspannter (die Züge Lyon-Orange sind oft stark frequentiert) und möglicherweise auch schneller

    Gruß
    Ulrich

    Ulrich
  • Ernst8953, 26.07.2016, 07:16 Uhr auf Flugrad
    Danke für den Hinweis. Ich benutze diese Route früher auch schon. Vor allem sind die Anschlüsse zwischen den TER Genf - Lyon und Lyon - Avignon sehr schlecht.

    Gruss
    Ernst
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Kein Sellaronda Bike Day 2016

  • Jan, 22.07.2016, 11:33 Uhr
    Hallo zusammen,
    gerade lese ich das hier:
    http://www.sellarondabikeday.com/de/news/details/absage-herbstausgabe-11-september-2016.html
    Schon gewusst? Sie bekommen keine Genehmigung.

    Da muss man doch was machen! Gibts schon Initiativen von denen ich nichts weiß?

    Schönen Gruß, Jan
  • apfelstrudel, 22.07.2016, 13:13 Uhr
    Hi Jan,
    wenn ich das richtig gelesen habe, hat am 19.06. schon ein Event stattgefunden. Der September-Termin ist der zweite dieses Jahr. Also ganz ausgefallen ist der Sella-Ronda-Bike-Day in 2016 nicht. Schade finde ich es natürlich trotzdem, wegen Terminüberschneidungen?
    Schöne Grüße nach Berlin
    Jörg
  • Jan, 22.07.2016, 13:14 Uhr auf apfelstrudel
    OK, das ist dann ja nicht so dramatisch. OK, hab ich nicht kapiert.
    Danke, Jan
  • Cinelli09, 22.07.2016, 14:07 Uhr auf Jan
    Ein gesundes Mißtrauen bei der Absage von Radevents ist eigentlich immer angebracht.Nur bei der wirklich radsportaffinnen Region Trentino-Alto Adige ist wohl eher nix schlimmes zu vermuten,eher gibt es für den Termin 11.09. wohl nachvollziehbare Gründe (jedenfalls keine Bevorzugung eines "Harley-Glühn" wie bei uns in Obb. in einem ähnlich gelagerten Fall))

    Gruß

    Günter
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Vom Hochrhein zum Fuß des Grimsel

  • Mathis87, 19.07.2016, 16:56 Uhr
    Hallo,

    ich habe vor, von meiner Heimat (Nähe Freiburg) ins Wallis zu fahren, über den Grimsel. Der deutsche Teil der Strecke ist kein Problem, da kenne ich mich aus, und kann "steuern", wo ich den Rhein überquere.. Aber hat jemand einen Tipp, wie ich durchs Mittelland fahren könnte? Sollte ein Kompromiss sein: ich möchte einigermaßen flott vorankommen, aber auch keine Schnellstraßen benutzen, und vorm Grimsel auch keine großen Pässe (à la Glaubenberg) fahren.
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Straße Seiser Alm - Grödner Tal???

  • thiemtiz, 12.05.2011, 19:46 Uhr 18.05.2011, 13:43 Uhr
    Ist jemand schon die Strecke Seiser Alm ins Grödnertal mit dem RR gefahren. Es soll eine kleine durchwegs geteerte Strecke von der Seiser Alm Richtung Pufels und weiter nach St. Ulrich existieren. Wie waren die Straßenbedingungen?
  • Renko, 12.05.2011, 21:15 Uhr 18.05.2011, 13:43 Uhr
    Hallo,
    ich bin eine der Strassen mal gefahren, aber nicht jene die inzwischen asphaltiert wurde.
    Ich will mal gelesen haben, dass die asphaltierte Variante relativ steil sei, aber andere können darüber mehr sagen.
    Grüsse
    Renko
  • strede, 12.05.2011, 21:51 Uhr 18.05.2011, 13:43 Uhr
    Die Straße schlängelt sich wirklich ziemlich steil hinunter und bietet sehr schöne Ausblicke. Die kann und sollte man auch ausgiebig genießen, da eine schnelle Abfahrt wegen regelmäßiger betonierter Regenrinnen sich eh nicht empfiehlt. Ansonsten aber, wie Du schon schreibst, durchgehend geteert und schon ist man am Grödner Joch.
    Viel Spaß wünscht Stephan
  • Cinelli09, 13.05.2011, 15:50 Uhr 18.05.2011, 13:43 Uhr
    Die Strecke ist nicht durchwegs geteert.Von der Asphaltstraße Seiseralm geht ein Forstweg Richtung Bergstation eines Sessellifts (höchster Punkt/Sattel),dann geht der Forstweg noch ein Stück bergab un dann beginnt erst die Asphaltdecke Richtung Pufels/Grödnertal.

    Ob der Forstweg mit dem RR (noch oder schon) befahrbar ist,kann ich aus der unsicheren Erinnerung heraus nicht sagen,da ich die Strecke mit dem MTB befuhr.Ist auch schon 3 Jahre her,so daß mein Infos nicht real time sind !

    Günter
  • strede, 13.05.2011, 16:49 Uhr 18.05.2011, 13:43 Uhr auf strede
    Juni 2009 war das jedenfalls zu 100 % asphaltiert
  • Cinelli09, 13.05.2011, 17:02 Uhr 18.05.2011, 13:43 Uhr auf strede
    O.K.,dann waren meine Infos doch veraltet.Sorry.

    Günter
  • Renko, 13.05.2011, 18:00 Uhr 18.05.2011, 13:43 Uhr
    Die Frage wurde offenbar schon behandelt: siehe hier
  • kingoflechhausen, 18.05.2011, 13:43 Uhr auf Renko
    Ich habe auch schon versucht die Straße zu fahren, bin aber offenbar bei einem kleinen Weiler unterhalb der Seiseralm falsch abgebogen. Die ersten Kilometer waren asphaltiert, danach kam Schotter. Später wurde es dann ein etwa 10 cm breiter Trampelpfad, der sich an einem Abgrund entlanggeschlängelt hat. Zum Teil musste ich das Rad tragen und an Bäumen festgeklammert Abbrüche überwinden. Als ich am Ende ein Gebüsch durchbrochen hab, stand ich in einem Garten direkt in Santa Christna. Der große Vorteil dieses Weges: Sehr einsam und fördert die Radbeherrschung! Der Nachteil: Man braucht etwas länger als auf der regulären Straße (die es wohl irgendwo zu geben scheint.)

    Also dann, viel Spaß beim Suchen!
  • Peter, 24.01.2015, 19:46 Uhr auf kingoflechhausen
    Ich meine der Weg ist befahrbar! Bin öfters in den Dolomiten wandern!!
    http://www.wanderhoteleuropa.com/
  • Lars, 30.01.2015, 17:48 Uhr auf Peter
    Ich bin mir da nicht so ganz sicher.. War aber auch nur vor Jahren einmal da, da war die Straße nur bedingt befahrbar.. komme aber auch vom Kalterer See und kenne den aktuellen Stand nicht
    Gruß
    www.seeleiten.it
  • Bergsteiger88, 19.07.2016, 14:47 Uhr auf kingoflechhausen
    Soweit ich es weiß müsste er einigermaßen befahrbar sein.
    Lieben Gruß aus Seis http://www.valentinerhof.com/
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Mein GoPro video: auf dem steilsten Insel der Welt, La Palma

  • gyorgyigabor, 16.07.2016, 20:34 Uhr
    Hallo !
    I wrote few sentences in English and in German too (I hope it contains not too many mistakes)

    Deutsch:
    La Palma ist die steilste Insel der Welt; der höchste Gipfel ist 2426 m hoch: Roque de los Muchachos.
    Die östliche Aufstieg beginnt bei Atlantischer Ozean.
    In diesem Frühjahr (Mai) bin ich es zweimal aufradeln: Von Santa Cruz de La Palma und von Los Llanos de Aridane (Westseite). Ich habe ein GoPro Videocam mit mir Ich habe ein Video gemacht:
    Es zeigt atemberaubende Landschaft, Blick auf den Vulkan, die Caldera, auf die Wolken über dem Meer / Ozean, etc ...
    Für mich La Palma ist der perfekte Ort für den Radsport / radfahren.
    Das Video zeigt einen Teil, warum La Palma genannt: la isla bonita = schöne Insel.
    Danke fürs Anschauen:
    Gábor

    Das Video ist hier zu sehen:
    GoPro Video - Roque de los Muchachos, La Palma

    In English :
    La Palma is the steepest island of the World; its highest peak is 2426 m high: Roque de los Muchachos.
    Its eastern ascent starts at oceanlevel.
    This spring (in May) I climbed it twice (and we also have other bicycletours and I run Transvulcania) : once its eastern, once its western side. I recorded GoPro video on its descents: above the clouds.
    It shows stunning scenery, views to the volcano, caldera, onto the clouds above the ocean, etc... amazing, I loved it very much. For me this is the perfect place for cycling.
    The video shows a part of why La Palma is called: la isla bonita = beautiful island.
    Thanks for watching and hope You like it :)
    Gábor
  • Uwe, 17.07.2016, 22:05 Uhr
    Hallo!
    A very nice video! Thank you.
    Uwe
  • Bergziegenmutant, 19.07.2016, 11:28 Uhr
    Hallo Gabor,
    sehr schönes Video von meiner Trauminsel La Palma.
    Deine Radprojekte sind immer gigantisch und ambitioniert. Deine Aufnahmetechnik ist auch beeindruckend. Locker, ruhig mit einer Hand am Lenker und einer Hand mit der Kamera - egal ob steil rauf oder runter. Mit vollem Gepäck - aaalen Respekt.

    Im Oktober bin ich auch wieder auf La Palma (zum 7. mal).
    Werde dort immer meinem Tourenrad untreu und mache viele Touren per MTB mit Bike n' Fun Los Llanos. Macht sehr viel Spass dort neben Höhenmeter rauf v.a. tolle Downhilltrails zu bewältigen.

    Den Camino Real welchen du runter nach Puerto Tazacorte gelaufen bist bin ich auch schon per MTB runter.

    Grüße aus dem Allgäu, Jürgen

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Schnalstal

  • ehne, 19.05.2016, 10:08 Uhr
    Hallo Zusammen,

    ich bin Anfang Juni im Vinschgau unterwegs und möchte unter anderem auch das Schnalstal hoch.

    Sind die Tunnel problemlos befahrbar oder umfahrbar?

    Benötigt man Beleuchtung?

    Vielen Dank im Voraus für Eure Infos

    Oliver
  • Cinelli09, 19.05.2016, 10:55 Uhr
    Die Tunnels sind problemlos auch ohne Beleuchtung am Rad befahrbar.Umfahren kann man nicht,bin da aber nicht ganz sicher (habe selbst nicht danach gesucht)

    Tip für schönen one way Abstecher : Ab etwa Höhe Kartaus kann man ein Tal schön hochkurbeln - Beschilderung "Vorderkaser,Gasthof Jägerrast".Bis zu diesem Gasthof ist asphaltiert,dann ist m.E. Schluß mit dem Rennrad.Auf Forstweg ginge es weiter zu den Eishöfen,von da weiter zum legendären MTB- Transalpler-Übergang Eisjöchl.

    Gruß

    Günter
  • Carlos, 20.05.2016, 07:58 Uhr
    ...genau...das Pfossental - schön da!

    meint Carlos
  • Pfannkuchen, 01.07.2016, 18:02 Uhr
    Beleuchtung würde ich generell dabei haben. Sicher ist sicher.

    LG
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Rad-Tour in Österreich

  • Sternchen, 15.04.2016, 00:09 Uhr
    Hallo alle zusammen ;)

    Ich würde gerne eine Rad-Tour in Österreich machen. Da ich leider noch nie in Österreich war, würde ich gerne wissen ,was dort so die besten und schönsten Strecken sind. Würdne gerne im Juni hin und hoffen dass es noch nicht allzu heiß wird =) Also Wien schließe ich wrsl eher aus, da es mir dort zu "städtisch" ist. Was schlagt ihr vor?

    LG
  • Jan, 15.04.2016, 09:28 Uhr
    Hallo Sternchen,
    so wirst du auf deine Frage eher keine Antwort bekommen. Wieviele Tage willst du fahren? Wieviele Km etwa und wieviele Höhenmeter?

    Mit was für einem Rad? Wenn die Antwort nicht "Rennrad" ist, wirst du hier vermutlich gar keine Antwort bekommen.
    Herzlichen Gruß, Jan
  • Carlos, 20.04.2016, 07:38 Uhr
    Hallo *,
    wenn es Dich in den alpinen Teil unseres schönen Nachbarlandes zieht, habe ich keinen Tipp für Dich. Willst Du gerne abseits des Hochgebirges - und damit abseits des Touristenrummels, der Motorradmassen, verstopfter Straßen, rush-hours an den berühmten Pässen etc. - Rad fahren, dann empfehle ich Dir die Mühlvierteler Alm in Oberösterreich. Eine Mittelgebirgslandschaft, max. 1.044 Meter ü.N.N. Gut gepflegte Straßen, ein dichtes Netz ausgebauter Wirtschaftswege, wohltuende Verkehrs"dichte", freundliche Menschen, gute regionale Speisen, abwechslungsreiche Landschaften, interessante Nachbarregionen (Niederöstereichisches Waldviertel, Südböhmen (z.B. Moldaustausee, Ceske Krumlov (Weltkulturerbe)), Donau). Mein Tipp gilt der Mühlvierteler Alm - die Betonung liegt auf "Alm" und sollte nicht verwechselt werden mit Mühlviertel. Die Mühlvierteler Alm ist das Sahnestückchen des Mühlviertels. Hier kannst Du Dir ein paar Fotos anschauen: http://mein.quaeldich.de/Carlos/bilder

    Freundliche Grüße von Carlos
  • Sternchen, 29.04.2016, 14:01 Uhr auf Carlos
    Super Danke =) Hört sich toll an.. das werde ich gleich vorschlagen! Haha natürlich ein Rennrad, was sonst.. Ich möchte so für 1,5 Wochen fahren.. mit den Höhenmetern sind wir uns noch nicht einig, wir wollen in einer Gruppe fahren ;)

    Danke für den Tipp Carlos =) Werde ich mir gleich anschauen!!!!
  • Pfannkuchen, 01.07.2016, 18:01 Uhr
    HI,

    wir haben im letzten Jahr auch ien Radtour gemacht. Was wirklich gut. Bis auf ein paar kleine Problemchen ist auhc alles glatt gelaufeb.

    LG
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aktueller "Wasserstand" Lahn

  • tandem_click, 29.06.2016, 00:06 Uhr
    Hallo ins Forum,
    anlässlich des DBSV Festivals am 1. Juli wollen
    wir von Gießen aus an der Lahn Richtung Marburg,
    da wieder zurück.
    Eigentlich hatten wir einen privaten Marathon geplant,
    daraus wird nix, weil die geplante Stadtrundfahrt und
    der Besuch des Festivals sehr lange dauert.
    Weiß jemand von Euch, wie die Strecken an der Lahn
    derzeit befahrbar sind?

    Vielen Dank und lg Sandra
  • sugu, 30.06.2016, 12:16 Uhr
    Ich bin gestern vom Feldberg mit dem Rad bis Diez, und ab mit der Bahn an der Lahn entlang bis Koblenz: Sieht alles gut aus. Das Wasser ist noch relativ braun, aber alle Uferwege, die man vom Zug aus sehen konnte, waren frei. Da es seit ein paar Tagen im Einzugsbereich der Lahn keine heftigen Regenfälle gegeben hat, sollte es auch am Oberlauf keine Problem geben, zumal der Radweg dort selten direkt an der Lahn entlang geht.
  • tandem_click, 30.06.2016, 12:40 Uhr auf sugu
    Danke !

    LG Sandra
  • Pfannkuchen, 01.07.2016, 17:57 Uhr
    Nein leider nicht.

    Aber hier bei uns steht das Wasser seit einigen Wochen auf dem gleichen Stand. Trotz warmen Tagen gehts nicht wirklich zurück.

    LG
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Urlaub Ende August

  • Möstimoto, 12.06.2016, 23:37 Uhr
    Hallo QD-Gemeinde,
    es ist mal wieder soweit. Ich brauche Unterstützung bei der Touren-/Urlaubsplanung. Folgende Aufgabenstellung:
    1. 6 Personen
    2. Von 26.08. bis 29.08. --> 4 Tage auf dem Rad
    3. Touren im Bereich 100 bis 140km im Bereich 2500 bis 3500hm
    4. Maximale Anfahrt von München mit dem Auto 5 Stunden.
    5. Möglichst ein für mich neues Ziel (damit fallen Grödnertal/Dolomiten, Berner Oberland und Salzburg weg).
    6. Jetzt die „unspezifischste“ Anforderung: Möglichst „Rundtouren“ mit nicht zu vielen Stichstraßen. Stichstraßen schließe ich nicht vollkommen aus. Aber ich habe mir z. B. den Vinschgau angeschaut und da scheint man ja ziemlich im Tal eingekesselt zu sein. Wenn es jeden Tag immer nur hin und zurück geht, dann finde ich das etwas langweilig.
    7. Es ist zulässig für eine oder zwei Touren noch eine kleine Autoanfahrt in Kauf zu nehmen. Ein Beispiel ist, dass wir letztes Jahr von Wolkenstein aus über das Sellajoch bis zum Abzweig Pordoi gefahren sind um die Tour Fedaia-Giau-Cortina-Falzagrego-Pordoi „machbar“ zu machen.

    Also legt mal los, was eure Favoriten betrifft.

    Was habe ich bisher auf dem Zettel?
    1. Bormio
    +: Pässe, namenhafte Pässe, stramme Pässe in alle Himmelsrichtungen, Stilfserjoch Bikeday im Zeitfenster. Also ein Tag im Prinzip ohne motorisierten Verkehr
    -: Anfahrt gerade so akzeptabel, Gerade Richtung Livigno wird vorm Verkehr gewarnt, fast nur heftige Anstiege (für mich kein Problem, habe zwei Leute dabei die zwar fit sind, aber keine ausgiebige Erfahrung am Berg haben, da ist das schon ein echt strammer Einstieg).

    2. Landeck
    +: In alle Himmelsrichtungen viele Optionen zu interessanten Touren, Anfahrt.
    -: Vermutlich etwas Autoeinsatz erforderlich, weil die Distanzen schnell groß werden, wenn man aus dem Tal raus will, verkehrstechnisch wohl nicht richtig viel ruhiges.

    3. Feldkirch (Österreich) --> da hatte http://mein.quaeldich.de/Herr_ mal den Formbeweis im Dreiländereck geplant, den ich leider (Online) nicht mehr finde.
    +: kurze Anfahrt und wohl eher verkehrsarme Touren.
    -: keine/wenige so ganz hohe/namenhafte Pässe.

    So jetzt bin ich gespannt auf eure Kommentare/Anregungen/Kritik.

    Viele Grüße und schon mal vielen Dank
    Matthias
  • artie_1970, 13.06.2016, 00:34 Uhr
    Servus Matthias,

    Andermatt (falls du das nicht mit Berner Oberland meinst)? Oder das Engadin? Bozen/Meran? Lienz? Bludenz? Spittal/Millstatt?

    Wenn zwei Leute mit wenig Bergerfahrung dabei sind, halte ich uebrigens 4 Tage mit 120 km und 3000 Hoehenmetern im Schnitt fuer etwas ueberrissen. Ich lege meine Alpentouren (allerdings eher 4 Wochen als 4 Tage) auf 6-Stunden-Etappen (reine Fahrzeit) aus. Laengere Touren bedeutet immer zweierlei: Mehr Koerner verbraten UND weniger Zeit zur Regeneration. Der dritte Tag in Folge wird dann schon meist ziemlich zaeh. Ein Ruhetag hilft.

    Ansonsten bin ich kein Freund von Rundtouren von einem festen Standort aus, das habe ich eigentlich nur in meiner ersten Alpentour so gemacht (und haette so viel laenger fuer meinen Palmares benoetigt). Warum? Wie du bemerkt hast (deshalb fragst du ja hier), gibt es nicht so schrecklich viele Orte in den Alpen, an denen dergleichen moeglich ist. Und eine Rundtour halbiert immer die maximal moegliche Entfernung vom Startort. Meine Praeferenz waere ganz klar, mit Minimalgepaeck von A nach B nach C nach D nach E zu reisen und erst nach vier Tagen wieder am Startort A anzukommen. Oder, noch besser, mit der Bahn anzureisen, dann muss man nicht mehr nach A zurueck und bekommt viel besser mit, wie sich die Alpen von A nach E veraendern. Das Minimalgepaeck (4 kg reichen) ist keine ernsthafte Belastung am Berg, denn auch bei Rundtouren musst du fuer Wetterstuerze gewappnet sein, ein Grossteil des Geraffels kommt also trotzdem mit.

    Tschoe!

    Axel
  • masch, 13.06.2016, 09:41 Uhr
    Hi Matthias,
    ich finde sowohl Bormio als auch Innertkirchen (Schweiz) aus eigener Erfahrung als gut geeignet, ich persönlich würde Innertkirchen bevorzugen. Von beiden Standorten kann man eine Vielzahl von Rundtouren machen:

    Hier nur einige mögliche Touren von Innertkirchen:
    (i) Innertkirchen - Sustenpass - Furkapass - Grimselpass - Innertkirchen (zusätzlich Abstecher zum Oberaarsee möglich)
    (ii) Innertkirchen - Große Scheidegg - Grindelwald -Männlichen - Grindelwald - Interlaken - Innerkirchen (man kann bei guter Form auch wieder über die Große Scheidegg zurückfahren
    (iii) Innertkirchen - Brünigpass - Glaubenbergpass - Glaubenbüelpass - Brünigpass - Innertkirchen
    (iv) Innertkirchen - Brünigpass - Kerns - Melchsee-Frutt - Engstlenalp (mit kurzer Tragepassage, aber absolut machbar mit Mountainbikeschuhen)

    Von Bormio aus gibt es auch schöne (aber anspruchsvolle) Touren
    (i) Bormio - Gaviapass - Ponte di Legno - Passo di Mortirolo - Kammstraße - Passo di Trivigno - Tirano - Bormio
    (ii) Bormio - Umbrailpass (Abstecher zum Stelvio) - St. Maria - Ofenpass - Munt la Schera - Livigno - Passo d'Eira - Passo di Foscagno - Bormio
    (iii) Bormio - Umbrailpass - St. Maria - Prad - Stilfser Joch - Bormio
    (iv) Zudem sind noch etliche Sackgassen befahrbar, z.B. Bormio 2000, Passo Torri de Fraele, Rifugio Ghiacciaio dei Forni


    Viele Grüße
    Martin
  • Droopy, 13.06.2016, 11:49 Uhr
    Salut,
    als bekennender Standortfahrer melde ich mich auch mal. Aber erstmal mit Kritik.
    - Bormio würde ich rauslassen als Einstieg für Deine Leute, Du musst außerdem üer den schönsten Pass hin, das macht di eAnfahrt m.E. beschwerlich
    - Innertkirchen etc. ist schön die Tourenvorschläge sind aber herb, Scheidegg, Männlichne & Co sind nichts für Anfänger, Glaubenbielen auch nicht und der Brünig ist schxx mit viel Verkehr.
    - Deine Idee mit Feldkirch ist sympathisch, da kannste den kleinen "Highlander" nachfahren, Silvretta/Arlberg-Runde, eine Tour ins Appenzell und einmal nach Malbun (FL) hoch, passt m.E.
    - Landeck passt, war auch mal für 1 Woche mein Startort, ist aber mehr mit Stichstraßen, z.B. Kaunertal, Samnaun, Silvretta-Runde, Verkehr passt auch, das Inntal hoch und runter hat es Nebenstrecke oder Radweg

    Mein Tipp wäre aber Trentino, bspw. "Levico Terme".
    Bernstol/Passo del Redebus,
    Kaiserjägersteig/Lusern
    Runde über den Passo Manghen
    Runde über den Monte Bondone und Passo del Sommo retour
    Schöne Aussichtsberge direkt vor der Haustür, Compet etc.
    Passo Rolle und Brocon, Monte Grappa ist auch nicht weit bzw. in 30min per Auto/Bahn erreichbar
    Vorteil: Ort liegt schön und hat dazu noch einen Badesee für Aprés Rad, außerdem gut zu erreichen Autobahn bis Trento und dann Schnellstraße bis "Löweneck"

    Grüße
    Droopy
  • Cinelli09, 13.06.2016, 13:44 Uhr
    Ich werfe Lienz in Osttirol in die Runde.Man muß ja dort nicht gleich die karnischen Monster in Angriff nehmen.Schön die kleine Runde der Dolomitenrundfahrt,oder die Runde über Stallersattel/Pustertal,ev. inkl. Pustertaler Höhenstraße (diese aber mit heftigen Abschnitten)
    Auch der Glockner ist one way mäßig gut machbar im Rahmen einer Tagestour.Oder schöne Stichtouren Richtung Kals etc etc.

    Von Muc aus über Felbertauern in maximal 2,5/3 Stunden erreichbar.

    P.S. Levico Terme des Vorredners Droopy ist in der Tat ein ganz heißer Tip ! Von Muc aus maximal 3,5 Stunden Fahrzeit,ähnlich Gardasee Nord.Was natürlich auch ein Tip wäre,z.B. Torbole oder Riva.Problem : die Anfahrten insbes am See entlang sehr verkehrsbelastet.
  • Droopy, 13.06.2016, 17:22 Uhr auf Cinelli09
    @Cinelli: Der Tipp gilt besonders für Bayern, im Berntol solls ja welche geben die noch echtes Bairisch reden können und nichts dieses neuhochdeutsche, was aktuell zwischen Main und Inn gesprochen wird...

    Ich kanns nur empfehlen, traumhafte Gegend und jede Menge (auch) radsportliche Highlights. Unvergessen: Bin seinerzeit mal mit dem Zug früh vom Caldanonazzo-See nach Bassano gefahren. Hoch auf den Monte Grappa, Venedig gucken und dann über den Brenta-Radweg retour. Leider habe ich versäumt am Croce Aune meinem Götzen Campagnolo zu huldigen. Werde das daher innert der nächsten fünf Jahre zwingend wiederholen.
  • Cinelli09, 13.06.2016, 17:35 Uhr auf Droopy
    ...na ja,dieses urbairisch ist schon sehr speziell und für einen fast eingepreußten Münchner praktisch nicht mehr entzifferbar ;-)

    Levico ist in der Tat genial,war zuletzt vergangenen September auf 5 Tourentage dort.Schön auch die Runde unter Einbezug des
    http://www.quaeldich.de/paesse/rifugio-barricata-pass/.

    Zumal ja im Tal alles per Radweg anfahrbar ist.

    Super auch die Monsterrunde über Brocon/Rolle/Manghen.Da muß aber das Wetter 1000% passen...

    Wenn das Wetter derzeit nicht so besch.......wäre.....
  • Droopy, 13.06.2016, 17:50 Uhr auf Cinelli09
    ...genial, das Rifugio ist mir völlig unbekannt, kommt jetzt aber auf die nach oben offene ToDo-Liste ;o)
    Leider habe ich das Jahr schon verplant...u.a. ist dafür schon länger Dein aktueller Tipp mit Osttirol als heißer Favorit fürs Jahresende in der engeren Auswahl, halte ich ebenfalls für einen sehr guten Fixpunkt für 1 Woche.

    Aber da wir schon beim Schwärmen sind... Für die Geschichtsinteressierten gibts in Welschtirol ja alte Militärsträßchen en masse. Leider habe ich es ebenfalls versäumt mir die "Festungswerke" auf italieniescher Seite genau anzuschauen. Eine schöne Runde wäre dann Levico, Kaiserjägersteig, Valdastico und Richtung Bochetta degli Alpini, Passo Coe retour. Bin leider damals bei der Besichtigung vom Werk Gschwendt familiär eingesammelt worden und habe die andere Seite nur aus dem Zielfernrohr vom Geschützbunker aus gesehen...




  • Cinelli09, 13.06.2016, 18:02 Uhr auf Droopy
    1. Lienz : guter Rat - klein ketten für die diversen Zettersfeld-Orgien oder das Dolomitenhaus (oder -hütte? egal) oder Hochstein.....

    2.Militärstraßen 7 commune : genial,aber m.E. (ausgenommen natürlich die Asphaltstraßen Passo Coe und Konsorten) nur mit MTB,z,B. die perfekt ausgeschilderte Route 100km dei forti,Einstieg z.B. am Passo Vezzena.Da kommt man an ALLE Forts bzw. Werke hin.Ein "irrer" MTB-Spielplatz,wenn auch nicht vorderhand für "Trailsuchende" da 99% Gravelroads (strade bianche)
  • Droopy, 13.06.2016, 18:17 Uhr auf Cinelli09
    zu 1: netter Versuch, aber da bleibe ich meiner Linie treu. Als Koppenbergbezwinger darf ich das. Ich fahre Rennrad, da soll es zuweilen auch rollen. Dafür wäre mir die knappe Zeit dann doch zu schade. Umketten ist außerdem banane und dreifach.... Und was würde tullio campagnolo hierzu sagen? nee, merci.
    zu 2: habe ich schon oft drüber gelesen, m.E. ziemlich gehypt und offenkundig nicht ungefährlich (Abstürze etc.) , vieles wohl offiziell gesperrt und das nicht ohne Grund. Jedes Terrain sollte m.E. respektiert und nicht durch falschen Stolz zweckentfremdet werden. Da bleibe ich stoisch beim kategorischen Imperativ. Es gibt Wanderwege für Fußgänger, da stören Zeitgenossen mit ihren Rädern einfach, Trails für Mountainbiker da stören Fußgänger und Rennräder, mythische Straßen für Rennräder, da stört alles andere und natürlich viel dazwischen. Pardon, etwas viel off topic...
  • Droopy, 13.06.2016, 18:20 Uhr auf Droopy
    sorry nehme mein Post offiziell zurück, mein Kumpel meint gerade ich habe die Trails mit dem Pasubio verwechselt. Das ist aber gemeint und ganz in der Nähe
  • Möstimoto, 13.06.2016, 18:34 Uhr auf Droopy
    Hallo zusammen,
    soweit schon mal vielen Dank für den Input.

    @Axel: Standortreise ist diesmal gesetzt. Diese Anforderung ist aus diversen Gründen nicht verhandelbar.

    @Martin: Da war ich wohl leider nicht präzise genug. Beim Berner Oberland ich vor zwei Jahren in Meiringen. Da habe ich einige von den Vorschlägen (Grimsel, Furka, Nufenen, Gotthardt, Große Scheidegg) schon abgefrühstückt. Insofern fällt Innertkirchen also weg. Aber das wäre genau nach meinem Geschmack.

    @All: Damit das nicht falsch rüber kommt. Die beiden Kollegen sind keine klassichen Anfänger. Bei einer 120km Runde im wellligen Gelände fahren die beiden auf meinem Niveau. Die sind halt nur noch nie im Hochgebirge gewesen. Ist ein Kernargument für die Standorttour. Wenn sie doch irgendwann platt sind können sie einfach einen Tag Pause machen.

    So dann zu den weiteren Vorschlägen:
    1. Lienz / Spittal: Das hatte ich vor zwei Jahren schon mal auf dem Zettel. Hat mich dann aber nicht richtig angefixt und ich habe mich für Meiringen entschieden. Was findet ihr denn da besonders schön? Was ist das besondere? Wie sieht’s vom Verkehr aus?

    2. Levico Terme schaue ich mir morgen mal im Detail an. Davon habe ich in der Tat noch nie gehört.

    3. Bormio:
    @Droopy: Google schickt mich bei der Anfahrt nicht übers Stilfserjoch sondern durch die Schweiz?!?
    Der Plan würde etwas so aussehen.
    (i) Umbrail – Prad – Stilfser Joch
    (ii) Mortirolo (von Grosio) – Gavia  @Martin: Warum würdest du das andersrum fahren?
    (iii) Auf der Heimfahrt: Flüela – Davos – Albula
    (iv) Tirano – Forcola di Livigno – Passo d’Eira – Passo di Fosagno (da haben mich aber die Beschreibungen total abgeschreckt, das scheint ja absoluter Verkehrsterror zu sein).
    (v = Reserve A) San Giacome – Höhenstraße zum Mortirolo – Bormio
    (vi = Reserve B) Stichstraßensammeln: Bormio 2000 – Refugio Ghiacciaio – Passo Torri di Fraele

    4. Landeck:
    Ist das vom Verkehr wirklich OK? Grober Plan wäre:
    (i) Arlberg – Silvretta
    (ii) Kaunertal oder Sölden/Timmelsjoch
    (iii) Runde mit Kühtai
    (iv) Runde mit Hahntennjoch
    Hahntennjoch bin ich halt schon als etwas missglückte Tagestour gefahren und auch den Kühtai könnte man fast auch mal als Tagesausflug machen.

    5. Feldkirch:
    Her fehlen mir halt so ein bisserl die ganz dicken Dinger. Sollte halt schon irgendwas Spezielles dabei sein, wenn man schon mal weg kommt (Wir haben 50% Familienväter ;-). Der Plan würde in etwa so aussehen:
    (i) Silvretta – Arlbergrunde
    (ii) Furkajoch – Faschinajoch
    (iii) Runde Appenzell --> Bei der QD-Tour ging es zur Vorder Höhi --> Das ist aber schon auch irgendwie ein krasses Instrument und ich weiß nicht ob das zumutbar ist.
    (iv) ???????Malbun schaue ich mir heute Abend mal an …

    Viele Grüße
    Matthias
  • alltagsfahrer, 13.06.2016, 21:10 Uhr
    Hallo,

    Andermatt: Da hast du die bekannten Pässe vor der Nase
    UND durch den Gotthard kannst du ins Tessin - fals das Wetter auf der Nordseite schlecht ist.
    Wenn du in Andermatt stationiert bist, dann solltest du auch im Hinterkopf behalten, dass die SBB auch ein Teil des Hin oder Rückwegs sein kann. wie etwa Oberalp - San Bernhardino - Bellinzona -> SBB bis eventuell Airolo und noch den Gotthard oder gleich bis Andermatt.

    Daneben kannst du auch runter und Klausen - Pragel oder Pragel Sattelegg Ibergeregg machen.
    Du kannst auch eine Flachrunde einschieben und um den Vierwaldstättersee fahren. Ok, ganz herum geht nicht. Da musst Du allerdings die Fahrpläne der Schiffe beachten !!!! ( Seelisberg )
    Die Runde würde ich von dem her eher in Brunnen beginnen und von dort rüber nach Treib - Seelisberg.
    Das geht natürlich auch um dem Lago im Tessin. je nach Wetter halt.

    Glaubenberg - Glaubenbühlen solltest du auf keinen Fall an einem Schönwetterwochenende machen. Der Glaubenberg von der Sarnerseite ist sehr stark Motorradhaltig. Unter der Woche geht es noch. Von der anderen Seite ist es kein Problem. Glaubenbühlen sollte man unbedingt bei schönem Wetter machen.

    Stichstrassen in der Zentralschweiz: meist steil, eng und manche davon bieten kaum eine Möglichkeit um wieder einen lockeren Einstieg in die Pedale zu garantieren. Also Beschreibungen studieren und oder nachfragen.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • hivibub, 14.06.2016, 07:41 Uhr auf Möstimoto
    Hi Matthias,

    wenn ihr mehrere Tage plant, würde ich eher zu einer Gegend tendieren, die von Dir aus als Tagesausflug nicht geeignet ist, also Variante 4 und 5 fallen weg. Als Tagesausflug aber schöne Ziele. Vom Verkehr her ist es immer Ansichtssache, ich bin da nicht so empfindlich und sage, geht eigentlich alles :).

    Variante 3 habe ich mir auch schon mal überlegt. Ist eine schöne Gegend und gibt's auch einiges zu fahren. Gerade Gavia-Pass oder Stilfser Joch von Süden. Ist mindestens genauso schön wie von Prad aus.

    Wie Fritz ganz unten schreibt, Andermatt oder evtl. auch Airolo. Das Angebot an Bus und Bahn in der Schweiz ist zwar teuer aber gut und lässt auch größere Runden zu. Alternativ die Ecke Filisur (Graubünden), da würden mir auf Anhieb auch zwei drei Runden einfallen.

    Viele Grüße,

    Matthias
  • majortom, 14.06.2016, 08:00 Uhr
    Hallo Matthias,

    ich werfe mal meine ehemalige Heimat in den Savoyer Voralpen in den Ring. Damit verletze ich zwar das Kriterium 4 mit den 5 Stunden Anfahrt, ich war allerdings überrascht, dass Google Maps von München nach Annecy "nur" 6,5 Stunden berechnet.
    Dort hast du eine Vielfalt von Pässen, schöner Landschaft um die Seen rum, bestens für Rundtouren geeignet, und sensationelle Montblanc-Panoramen. Die richtig großen Pässe über 2000 m sind allerdings nicht dabei, was aber möglicherweise für deine Pass-Einsteiger sowieso sinnvoll ist.
    Noch ein Nachteil: August ist absolute Hochsaison. Aber das Problem hast du in Italien auch.

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 14.06.2016, 10:18 Uhr auf majortom
    so

    http://cdn.coresites.factorymedia.com/roadcyclingde/wp-content/uploads/2014/07/Jaguar-F-Type-R-Team-Sky.jpg

    ausgerüstet schafft mam MUC/Annecy locker unter 5 Stunden.Dann glühen allerdings die in der Schweiz (gefühlt) im Abstand von 100m installierten Radarfallen ;-)
  • majortom, 14.06.2016, 10:25 Uhr auf Cinelli09
    Auf der A1 zwischen Lausanne und Genf liegst du mit den 100 Metern gar nicht mal so weit von der Realität entfernt.

    Der Threadersteller Matthias dürfte allerdings eher mit diesem Gefährt unterwegs sein (wenn ich mich recht erinnere)...
  • Cinelli09, 14.06.2016, 10:42 Uhr auf majortom
    die 6,5 Stunden unter Beachtung der Regeln sind allerdings nicht abwegig.Faustformel : je nach Ausgangspunkt MUC bis St. Margareten ca. 2 Std/St. Margareten - Genf/franz. Grenze ca. 3,5 Std,der Rest bis Annecy.Die Fahrerei in der CH ist halt nervig,wenn man kein Tempostat an Bord hat,da man permanent auf den Tacho stieren muß.Eine juristische Sekunde mal nicht aufgepaßt,schon haben sie einen an den Hammelbeinen und verfolgen dich drakonisch bis ans Lebensende,selbst wenn man nur 5km/h abz. Toleranz drüber war ;-(
  • didimuc, 14.06.2016, 19:45 Uhr
    Hi,
    Feldkirch ist schon ein Geheimtip.
    Die Tracks des "Formbeweis im Dreiländereck" hab ich mal hierher gestellt:
    [url=https://www.dropbox.com/sh/2ftctqpkxxf1ugo/AADipxA8ZO209FL32W_38FTla?dl=0]https://www.dropbox.com/sh/2ftctqpkxxf1ugo/AADipxA8ZO209FL32W_38FTla?dl=0
    Didi
  • Uwe, 14.06.2016, 21:41 Uhr auf didimuc
    Hallo!
    In der Ecke kann man, sofern man auch mal Sackgassen fahren möchte, furchtbare Dinge anstellen. Die meisten der Sackgassenmonster im Rheintal bin ich aber auch noch nicht gefahren und kenne sie bisher nur von quaeldich.de.
    Leider sind aber sowohl Faschina als auch Furkajoch schlimm Moped verseucht. Da sind ganze Horden Wahnsinniger unterwegs und man würde die Strecken lieber im Regen fahren.
    Ist der Arlbergpass denn überhaupt wieder für Radler geöffnet? Denn auch wenn er nicht so sehr schön ist, muss man ihn aber für manche Rundfahrt haben.
    Viele Grüße, Uwe
  • Möstimoto, 14.06.2016, 22:12 Uhr auf Cinelli09
    Puuuh, habe mir gerade Levico Terme angeschaut. Das kommt definitiv auf die Liste. Wenn nicht dieses Jahr dann wann anders. Einzig das vielleicht nicht so viel jenseits der 2000m geht. Aber sonst ist das ja echt der Wahnsinn. Da kann man sich ja auch eine komplette Woche austoben.

    @Tom: Also 5 Stunden sind wirklich das äußerste. Wir wollen Donnerstag nach der Arbeit anreisen und Montag wird wohl Abreisetag und da wollen wir aber auch noch fahren. Insofern ist Annecy da etwas zu weit. Kenne ich aber vom Zelten. Da habe ich den Urlaub zu meinem Alpe d'Huez Abenteuer (mit MTB damals) im Rahmen einer Wette verbracht. Da werde ich sicher irgendwann wieder hinkommen.
    Mit dem Auto liegst du auch ziemlich richtig. Leider ist die Quelle an Garmin Teamwear dieses Jahr mit dem Ausstieg von Garmin versiegt ... So ein Mist ... In diesem Zug musste ich auch das Teamfahrzeug wieder abgeben ;-)

    @Cinelli: Magst du noch etwas Werbung für Lienz machen? Wie gesagt hat mich das noch nicht richtig angefixt ...

    Und kann noch jemand was zum Verkehr um Livigno sagen. Als Stadtkind bin ich jetzt nicht megaempfindlich. Aber ich bin letztes Jahr mal den Fernpass gefahren und sowas ist dann wirklich nur Mittel zum Zweck. Augen zu und schnell durch ...

    Schweiz ist insgesamt kostentechnisch momentan nicht so attraktiv. Ich habe einen Studenten dabei, das wird dann wohl sein Budget sprengen. Ich war vor zwei Jahren in Meiringen schon echt baff als ich in der Off-Season 25 Franken für eine Pizza bezahlt habe. Das schmeckt dann auch nicht mehr so gut ...

    Insgesamt sehe ich eine echt schwere Entscheidung auf mich zukommen ... Nächste Woche wollte ich den Kollegen mal die Vorschläge präsentieren und diskutieren ...

    Wie seht ihr denn die unterschiedlichen Standorte vom Wetter her? Aus dem Bauch würde ich Bormio und Levico Terme hier am optimistischsten sehen ... Aber evtl. lasse ich mich hier von "Italien" blenden ...
  • didimuc, 14.06.2016, 23:24 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,
    bei der Furka&Faschina&Dünserberg-Runde hab ich dann wohl bisher immer Schwein gehabt mit den Mopeds...
    Hab ich jedenfalls nie als schlimm empfunden - die meisten hatten sich oben am Furkapass versammelt.

    Vorderhöhi ist ein echter Kracher und bis auf die ersten Kilometer vom Waalensee weg sehr verkehrsarm.

    Arlberg kenne ich nicht und Silvretta nur ganz ohne Autos vor der offiziellen Öffnung l:)

    Jedenfalls hab ich die Gegend erst vor ein paar Jahren entdeckt und war als eingefleischter Südtirolfan sehr angenehm überrascht.

    Didi
  • Uwe, 15.06.2016, 08:48 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi!
    Ich war ja in früheren Jahren viele Male direkt in Faschina an der Straße mit der Familie im Urlaub. Da war es schon ziemlich nervig mit den Mopeds. Bin aber trotzdem immer gerne in die Ecke gefahren, da das Leben nicht nur aus Radfahren besteht / bestand und wir auch mit den Kindern damals viel gewandert sind.
    Direkt in Feldkirch oder Bludenz müsste ich jetzt nicht quartieren wollen, aber letztendlich ist man in so einer Tallage flexibler, was die Tourenplanung mit dem Rad angeht. Da war damals Faschina schon etwas anstrengend, wenn man nicht zu jeder Radfahrt erst noch eine Autofahrt machen wollte. So war es eben immer mit Bergankunft.
    Dieses Jahr fahre ich mal nach Nauders / Tirol. Da tobt zwar auch auf der Hauptstraße der Mob, aber es gibt die Nebenwege nach Südtirol und im Inntal etliche Sackgassen, die für mich neu sind und wo es fast garantiert keinen Verkehr hat.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 15.06.2016, 12:18 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi,

    mein "Vorderhöhi" heißt in 2/3 Std. "Cap Formentor" bei Hitze und blauem Himmel.Bis dahin noch home office . Von nix kommt halt leider nix.....
    Das sag ich jetzt nur,damit Du Dein Rad sofort in die Isar schmeißt.....wenn Du das gelesen hat

    http://www.wetter.de/spanien/wetter-mallorca-1636758/wetterbericht-aktuell.html



    Gruß (auch an die capra m.)

    G.
  • gemsmint, 18.06.2016, 22:30 Uhr auf gemsmint
  • gemsmint, 18.06.2016, 22:31 Uhr auf Möstimoto
    Hi Matthias,

    war mit einem Freund vor zwei Jahren in Lienz. Es war damals unser erster Hochgebirgsurlaub. Wir fanden es beide einfach genial, hatten super Wetter und die Landschaft ist grandios. Wir hatten damals folgende Touren gemacht.

    1) Sind mit dem Zug von Lienz nach Innichen (hatten keine Lust das Pustertal hochzufahren und die Höhenstraße war am ersten Tag noch keine Alternative; ging recht fix für wenige Euros) von dort über den Staller Sattel (insbesondere die letzten 4-5 KM ein Traum auf der einspurigen Straße) über die Stichstraße zum Lucknerhaus zurück nach Lienz
    2) Die Klassiche Dolomitenrundfahrt ab Lienz über Gailbergsattel, Kartitscher Sattel (tolle Straße mit traumhaften Ausblicken, leider konnten ich auf den 40 KM nie einen Rhythmus finden aufgrund der zahlreichen Zwischenabfahrten) und wer noch kann über die Pustertaler Höhenstraße ab Abfaltersbach (haben wir damals nicht gemacht, sind den Drauradweg zurückgefahren nach Lienz)
    3) Wir sind mit dem Auto nach Toblach und von dort zu den Drei Zinnen über den Passo del Zovo und den Kreuzbergpass zurück nach Toblach. Super Runde auch wenn der Aufstieg zu den Drei Zinnen, für mich zumindest, äußerst grenzwertig war.
    4) Als letzte größere Tour mussten wir natürlich noch zum Großglockener, auch wenn wir genauso wie du nicht so gerne Stichstraßen oder nennen wir sie mal Einwegtouren fahren. Die Runde über Glockener und den Felberntauern war uns dann mit glaub ich 180 KM aber auch zu lang zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass der Felberntauern ab Mittersill ein Genuss mit dem Rad ist.

    Wir hatten damals auch noch eine Auge auf eine Tour über den Vrsic auf den Mangert ab und bis Tarvis geworfen, allerdings war uns die Autofahrt von 90 Min (nach Google Maps) je Strecke ein wenig zu weit. Allerdings bereue ich das heute ein wenig, wenn ich mir die Berichte dazu durchlesen.

    Ansonsten bestehen in der Befahrung div. steiler Stichstraßen ja noch unendliche Möglichkeiten, am besten finde ich nach wie vor dies Tour von tobsi Lienzer Monster Runde
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SuperGiroDolomiti-Woche in Lienz vom 07.06.2016 bis zum 13.0

  • Cinelli09, 13.06.2016, 12:42 Uhr
    Hallo Roli,

    "nur" 66ster mit über 8 Std. Fahrzeit bei diesem Kurzmarathon mit seinen vernachlässigbaren Anstiegen - ich hoffe,Du hast eine gute Ausrede ;-)

    Gruß

    G.

    P.S. ich vermute mal,Du mußtest wie letztes Jahr die 67ste coachen und deshalb das Mädchentempo ;-)
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Le Tour du Mont Blanc

  • killik, 03.06.2016, 18:52 Uhr
    Hallo Bergfreunde,

    für Anfang Juli plane ich mit einem Freund die Tour du Mont Blanc zu fahren. Anders als das Rennen, wollen wir die 330 km nicht innerhalb eines Tages fahren, sondern uns zwei Tage dafür Zeit nehmen.

    Die Tour sieht wie folgt aus:

    http://www.gpsies.com/map.do?fileId=cjtpbvxrggtvwfya

    Starten wollen wir in Martigny und das Zwischenziel soll Bourg-Saint-Maurice werden, von wo es am nächsten morgen wieder zum Ausgangspunkt gehen soll. Diese beiden Orte teilen die Strecke auch nahezu in zwei gleich große Abschnitte. Die Frage, welche sich gerade stellt, ist die Richtung in welche gefahren werden soll. Die ursprüngliche Streckenführung geht mit der Uhr, wir überlegen ob es nicht schöner ist, die Tour gegen die Uhr zu fahren. Am interessantesten ist es, wie der große und kleine St. Bernard zu fahren sind (von nordern oder süden kommend).

    Hat wer Erfahrungen oder Empfehlungen?

    Danke im Voraus
  • Droopy, 04.06.2016, 19:41 Uhr
    Salut,
    Deine Frage ist knifflig. Persönlich würde ich die klassische Variante mit dem Uhrzeiger wählen, weil "man" das einfach so fährt und weil es Alternativstrecken gibt die das Ganze schön machen... ABER, es gibt gewichtige Gründe die für die andere Variante sprechen. die beiden Bernhards allein gesehen sind von Süden her schöner. Warum? der große Bernhard hat einen ziemlich bescheidenen Mittelteil mit ewig langen Galerien, ab dem Tunnel gehts dann wieder. Der kleine hat im unteren Abschnitt das selbe Problem, ne Menge kleine Tunnels und Galerien und dazu m.E. mehr Verkehr als am Großen. Das kommt in der QD-Beschreibung nicht richtig raus, ist aber so. ABER Du kannst den Großen Dir über den Col de Champex verschönern (ist ja auch so geroutet) und den Kleinen über den San Carlo anfahren, das kostet ne Menge Körner extra, ist aber die schönere Strecke. Den Kleinen von Süden kenne ich noch nicht, soll aber klasse sein. Beim Großen gibt es ab Aosta eine wunderschöne Alternativroute auf der anderen Talseite. Wenn es zeitlich eng werden sollte, ist das ohne Gps oder Kartenmaterial vielleicht aber etwas hakelig mit dem Einstieg. Was ggf. noch für die Gegen-Uhrzeigervariante sprechen könnte wäre die Überführungsstrecke Morgex-Aosta. Vom Kleinen runter kannst Du auf der Hauptstraße gut runterknallen, umgekehrt wird es ein zähes Vergnügen ABER auch hier gäbe es für die Uhrzeigerrichtung eine Alternative über die Route des Salasses, eine Höhenstraße die vom Großen abzweigt. (siehe QD-Passverzeichnis) ...Fazit: Uhrzeigerrichtung nur mit den drei Alternativen ansonsten "Sattel drehen" und das Ganze falsch herum
  • Uwe, 04.06.2016, 22:00 Uhr auf Droopy
    Hallo!
    Ich mische mich auch mal ein ;-)
    Du erwähnst die Hauptstraße Aosta - Morgex (oder umgekehrt). Ist die heutzutage durch die Autobahn so sehr entastet, dass man sie überhaut als Radstrecke empfehlen kann? Ich bin da nur einmal im Leben durch und das war n 1987 talaufwärts. Van damals habe ich sie als meine gefährlichste Radfahrt in bleibender Erinnerung. Die (gefühlt) vielen Tunnels in grottigem Zustand mit schrecklichem Schwerverkehr waren (gefühlt) lebensgefährlich.
    Den Kleinen habe ich damals von Italien nach Frankreich gemacht und habe an die Auffahrt keine Erinnerung mehr, weiß aber noch von einer sehr schönen Abfahrt ins Isere-Tal.
    Bin ein Jahr später, also 1988, dann auch noch mal mit dem kleinen (sehr flotten...) Auto in selbiger Richtung über beide Pässe gebrettert und kann mich nur noch an die scharfe Fahrt zwischen riesigen, hohen Schneewänden (Vorsaison, kann Juni gewesen sein) erinnern..
    Viele Grüße, Uwe (...schwafelt wieder von früher...)
  • Droopy, 05.06.2016, 07:42 Uhr auf Uwe
    kenne die Situation von früher nicht, die Hauptstraße ist schon voll (war letztes Jahr dort). Die Autobahn ist ja in ITA mautpflichtig, insofern gurkt jeder Touri und Anlieger auf der Nationalstraße. Camions sind aber fort. Gefährlich würde ich nicht sagen, die Tunnels waren ok, die Straße hat auch häufig einen Randstreifen, durch den Verkehr aber unangenehm berghoch Richtung Morgex. Wer in einem Ballungsgebiet wohnt,den wirds kaum stören. Wenn man sich auskennt, gibts im Tal auch noch ein ganzes Stück die SR20, die kurvt allerdings auch mal einen kleinen Hügel hoch.
  • majortom, 05.06.2016, 18:03 Uhr
    Hallo killik,

    ich würde die Tour gegen den Uhrzeigersinn fahren:
    - beim Grand Saint Bernard kann man die Hauptstraße bei der Auffahrt von Süden teilweise über Nebenstrecken umgehen.
    - das ziemlich verkehrsbelastete Stück zwischen Chamonix und Sallanches würde ich lieber abwärts als aufwärts fahren.

    Schöne Grüße
    Tom
  • wilier, 05.06.2016, 21:18 Uhr auf majortom
    Hallo,

    bei Chamonix ist die Nebenstrecke für Rennrad über "SERVOZ" ausgeschildert. Danach den Rad-Schildern St. Gervais-Megeve oder Sallanches-Cluses folgen.

    Radlgrüße von Marc
  • killik, 06.06.2016, 08:02 Uhr
    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die ganzen Informationen. Auf einer Karte oder Google Maps sind diese leider nicht so einfach einzusehen, sodass ich mich sehr über jede persönlich Erfahrung freue.

    Bisher spricht es doch ein wenig dafür, das ganze gegen die Uhr zu fahren.
  • Cinelli09, 06.06.2016, 12:03 Uhr auf killik
    Du mußt Dir diese Karte zumindest fürs Aostatal kaufen

    http://mapfox.de/TCI_R01.php?PHPSESSID=81ab1c7c83759f41b10a91466f60f5e0

    da ist die von droopy erwähnte Nebenstrecke SP 20 klar erkennbar.Ich schätze mal,daß man so die Strecke zwischen Aosta und Morgex zu ca. 60/70% umfahren kann.
  • sugu, 06.06.2016, 12:23 Uhr auf majortom
    Der Bemerkung zum Großen St. Bernhard kann ich mich nur anschließen. Die Nebenstraße auf der Südseite geht von Aosta bis Etroubles und verläuft gegenüber der Hauptstraße auf der anderen Talseite. Etroubles bekommt derzeit eine Umgehungsstraße, da gibt es vor dem Ort eine Baustelle. Wenige Kilometer hinter Etroubles zweigt bereits die neue Zufahrt zum Tunnel ab, und die eigentliche Passstraße wird sehr viel ruhiger.
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Supergirodolomiti / neue Strecke

  • Droopy, 30.05.2016, 17:36 Uhr
    Für alle die es noch nicht gemerkt haben und dort starten wollen, es gibt "wesentliche" Änderungen an der Strecke

    http://www.dolomitensport.at/super-giro-dolomiti/
  • Cinelli09, 30.05.2016, 19:39 Uhr
    Ups,das tut weh,und dann noch dazu von der Ovada-Seite hoch.Da müssen die ersten zehn im späteren Gesamtklassement in Ovada noch direkt frische Batterien ihrer vivax assist Antriebe einlegen ;-)
  • AP, 31.05.2016, 06:57 Uhr auf Cinelli09
    Man sollte halt aus der letzten Labestation eine Ladestation machen...
  • Cinelli09, 31.05.2016, 10:28 Uhr auf AP
    ..noch griffiger wäre es,seine Leistung so http://www.digitalepo.com/ zu optimieren ;-)
    Am Ende bräuchte man da gar nicht mehr real mitfahren.....
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Silvretta Hochalpenstrasse

  • didimuc, 22.05.2016, 23:13 Uhr
    Hi,
    laut http://www.silvretta-bielerhoehe.at/oeffnungszeiten ist aktuell noch Wintersperre - ich würde aber trotzdem schon gerne... wahrscheinlich nächste Woche Donnerstag.
    Hat schon jemand aktuelle Erfahrungswerte ? Geht schon die Runde Partenen - Silvrettasee - Kopssee - Partenen?
    Didi
  • Cinelli09, 23.05.2016, 11:08 Uhr
    ..damit gehts jedenfalls http://www.pedelecforum.de/forum/index.php?attachments/img_6998-1024x768-jpg.61573/

    Saluti

    Im Ernst : frag bei dem http://www.zeinisjoch.com/ per eMail an,der ist freundlich,antwortet und weiß auch ob die Straße direkt von der Mautstelle Partenen hoch schon befahrbar ist
  • Cinelli09, 25.05.2016, 11:23 Uhr
    Didi,was is jetz,geht Silvretta oder ja ?

    G.
  • didimuc, 25.05.2016, 14:17 Uhr auf Cinelli09
    Bir mir noch nicht sicher, laut https://www.lookr.com/de/lookout/1353714364-Galt%C3%BCr#action-play-day schmilzt der Schnee aber rapide...

    Vielleicht probieren wir es aus und falls es nicht klappt nehmen wir als Alternative das Brandnertal Richtung Lünsersee - hast Du davon mal berichtet?
  • Cinelli09, 25.05.2016, 14:45 Uhr auf didimuc
    Ja,Brandnertal ist sehr schön und ich hab Dir seinerzeit den "Einstieg" von Bludenz aus beschrieben......Furkajoch ist glaub ich noch gesperrt,müßte man googeln....

    Ich wollt ja nur wissen,hinter welchem Busch ich mich mit`m cuore con stile italiano verstecken muß ;-)
  • didimuc, 25.05.2016, 15:15 Uhr auf Cinelli09
    Habe deine Beschreibung zum Brandnertal wiedergefunden :)
    Auch Furkajoch hat in der Tat wie Silvretta noch Wintersperre.
  • Cinelli09, 25.05.2016, 15:31 Uhr auf didimuc
    Keine Angst,bin nicht in der Ecke,sondern am anderen Ende sprich im Salzburgischen.Die Wettervorhersage is irgendwas zwischen Pest und Cholera wg. nachmittäglicher Regen- und Gewittergefahr.Näße mag der Cuore gar nicht...da säuft er ab wie die guten alten Alfas ;-)
  • didimuc, 28.05.2016, 11:35 Uhr auf Cinelli09
    Auflösung:
    Haben es gestern, Freitag 27.5. von Partenen aus probiert:
    ca. 1km nach der Mautstelle kommt eine geschlossene Schranke, die man noch leicht passieren kann, aber nach etwa 5km und 400hm ist dann Feierabend. Hier steht ein sehr netter Herr von den Illwerken, der darauf hinweist, dass wegen Steinräumarbeiten keine Durchfahrt erlaubt ist.

    Schade für uns, aber auch sehr verständlich, dass das Risiko einfach zu groß ist.

    Die Arbeiten gehen über das Wochenende noch weiter und es ist auch noch nicht abzusehen, ob Mo oder Di eine Durchfahrt möglich sein wird. Am Mi soll dann die offizielle Öffnung sein.

  • Cinelli09, 28.05.2016, 17:00 Uhr auf didimuc
    ...und was war dann Plan B ? Brandner Tal ?
  • Cinelli09, 28.05.2016, 17:16 Uhr auf didimuc
    ...man weiß ja auch nicht,zu was der Stop durch den Illwerke-Mann gut war...am Ende wärs noch so oder so ähnlich ausgegangen ;-) https://www.youtube.com/watch?v=0iKeiSk45P8
  • nora_bike, 29.05.2016, 07:17 Uhr
  • nora_bike, 29.05.2016, 07:17 Uhr auf didimuc
    Furkajoch ist offiziell noch zu, aber mit Rennrad komplett befahrbar! War gestern (28.05.). Traumhaft ohne Verkehr :)
  • didimuc, 29.05.2016, 15:44 Uhr auf Cinelli09
    Do:
    Brandnertal ab Bludenz, danach noch eine Runde über Raggal nach Blons und zurück über Thüringerberg

    Fr:
    ab Partenen 1. Versuch Silvretta, dann Tal zurück bis Gallenkirch und in ein Seitental bis nach Vergalda und zurück bis Partenen, dann noch 2. Versuch Sivretta mit gleichem Ergebnis...

    immerhin 2 mal 1800hm, die hätten wir daheim wohl nicht zusammenbekommen :)
  • didimuc, 29.05.2016, 15:46 Uhr auf nora_bike
    danke, gut zu wissen!
  • Cinelli09, 29.05.2016, 17:42 Uhr auf didimuc
    ..na ja,klingt ja ganz harmonisch.Im Gegensatz dazu hab ich mich Do + Fr im Salzkammergut so aus den Schuhen gefahren,daß ich gestern und heute am Komatropf hänge ;-(
  • Uwe, 29.05.2016, 18:42 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi!
    Ich weiß ja nicht, ob du solche Sackgassen magst, aber wenn du noch mal in der Ecke bist, kann ich dir die Laguz-Alp bei Raggal empfehlen. Frag mich aber jetzt nicht, ab wann der Weg sinnvoll fahrbar ist und ab wann dort überhaupt Menschen leben. Jedenfalls hast du da keinen nennenswerten Verkehr, da die Straße nicht für den öffentlichen Verkehr verfügbar ist. Musst dich nur in der Abfahrt mit den lästigen Regenrinnen arrangieren.
    Viele Grüße, Uwe (in der Summe fast ein Jahr in Vorarlberg in Form von Familienurlauben, zuletzt 2012)
  • Uwe, 29.05.2016, 18:43 Uhr auf Cinelli09
    Hm. War es zu schnell oder zu lang / viel?
    Gute Besserung wünscht Uwe ;-)
  • Cinelli09, 29.05.2016, 20:04 Uhr auf Uwe
    Die 4 Tagestour,die in der aktuellen Ausgabe der TOUR vorgestellt ist,in 2 Tagen + 3/4 bonus tracks.Knapp 400km und 7.800Hm.Das war nicht mehr altersadäquat ;-) .Aber Du kennst das doch : kaum sieht man wieder geradeaus,fangen schon neue Pläne an im Kopf herum zu schwirren

    G.
  • Uwe, 29.05.2016, 22:00 Uhr auf Cinelli09
    Hui, da wird man schon mal zum Rehafall.
    Ich habe in diesem Jahr bisher noch kein Ding über 200 km Tagesleistung gemacht, nur einmal 197 km und einiges an Kackwellen und dann noch die letzten 4 Stunden strammen Gegenwind (Windstärke 6). Das war aber auch nicht meine dickste Planung für dieses Jahr, also kommt das dicke Ende vielleicht noch. In den Alpen habe ich zwar für den Sommerurlaub auch einige Ideen, auch etwas mehrtägiges, aber da wird es wohl eher harmlos in diesem Jahr. Ich kann auch nicht jedes Jahr nach dem Prinzip höher-weiter-schneller weiter steigern.
    Komisch ist der Effekt aber schon, dass man nach ein paar Rehatagen wieder neu anfängt zu spinnen.
    Viele Grüße, Uwe
  • kletterkünstler, 30.05.2016, 01:35 Uhr auf Cinelli09
    Mir säuft gerade tatsächlich mein altes Peugeot (Baujahr? ist aber schon ein Oldtimer - ehemals treues Gefährt meines Quasi-Schwiegervaters) ab, da das Kochertal nach Unwetter & anhaltendem Regen unter Wasser steht, Keller vollgelaufen. Noch recht neues Auto vermutlich schrottreif und ich kann nix tun, da ich wegen Guidearbeit gerade auf Tour war (http://bikeforeritrea.de/2016_ardennen.html), wo wir übrigens die nachmittäglichen Gewitter mit heftigen Schauern hatten (heute kompletter Vollsiff, daher Absage der letzten Etappe - bis auf vier Bekloppte - und die 70 km im Begleitbüsschen zurück zum Ausgangspunkt der Tour), und noch oben bin. Freundin sitzt hilflos, da auch noch gehandicapt, in der Wohnung ohne Strom, Internet, Telefon.
    Ist der alte Stahlrenner noch zu retten nach mehreren Tagen im Schlamm & Wasser? Es ist zum Heulen! Weitere Unwetter vorhergesagt.

    ---> http://www.stimme.de/service/bilder/Unwetter;cme138865,2770953
  • Uwe, 30.05.2016, 14:12 Uhr auf kletterkünstler
    Hallo Marcel!
    An das Rad kannst du nachher getrost mit dem Hochdruckreiniger gehen. Musst halt eventuell in dem Fall, dass das Teil länger komplett unter Wasser und Dreck war, nachher mal das eine oder andere Lager aufmachen, reinigen und neu schmieren. Ich reinige meinen Bock üblicherweise mit dem Hochdruckreiniger, ohne lange direkt auf die Lager zu spritzen, und schmiere nachher die Kette neu ab.
    Viel Erfolg, Uwe
  • kletterkünstler, 30.05.2016, 14:27 Uhr auf Uwe
    Danke Uwe!
    Wenigstens beruhigt sich die Lage, die Unwetter sind weitergezogen. Das Rad ist jetzt erstmal eh absolut unwichtig, nachdem ich heute morgen erfahren habe, dass unser Hausmeister in unserer Tiefgarage ertrunken ist. Unfassbar auch oder v.a. die Bilder aus Braunsbach, Ausgangspunkt meiner Hohenloher Lieblingsauffahrt: http://www.quaeldich.de/paesse/schaalhof/
    Auch die Hauptstraße in Künzelsau soll ziemlich übel aussehen.
    Morgen soll das Wetter besser werden. Dann mach ich mich auf. Hoffentlich kommt man dann wieder durch, denn durch den Regen heute hat sich die Hochwasserlage nicht gerade entspannt.
  • Uwe, 30.05.2016, 14:40 Uhr auf kletterkünstler
    Oh ja, habe den Bericht soeben in den Nachrichten gelesen. Das ist tragisch, und besonders, wenn man den Mann auch noch persönlich gekannt hat und dass er bei der Erfüllung seiner vermeintlichen Pflicht umgekommen ist. In dem Moment sind das Rad und das Auto eher wurscht.
    Dann wünsche ich dir zunächst mal, dass sich die Lage wieder entspannt.
    Viele Grüße aus NRW, Uwe
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Passau - Wien

  • Cinelli_rad, 24.05.2016, 15:04 Uhr
    Hallo liebe Forums-leser,

    ich würde gerne an einen Tag von Passau nach Wien (oder umgekehrt) mit dem Rennrad fahren.
    Da es zu zweit oder auch mit mehreren Leuten mehr Spaß machen würde, wollte ich auf diesen Weg schauen ob sich jemand findet der an so einer Tour ebenfalls Interesse hätte.
    Bei meinem aktuellen Fitness-Level würde ich mir einen 25er Schnitt zutrauen. (Distanz ca. 300 Km)

    Geplante Umsetzung Ende August - September.

    BG
    Cinelli_rad
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Suche Startplatz für den Ötztaler Radmarathon 2016

  • Skatingschule, 19.05.2016, 13:11 Uhr
    Wurde leider bei der Auslosung zum Ötztaler Radmarathon nicht gezogen. Würde mich freuen, wenn jemand einen Platz zum Überschreiben hat. Preis: VB Vielen Dank
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Giro d'Italia als Zuschauer

  • umulmherum, 10.05.2016, 14:59 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich bin nächste Woche in den Dolomiten und wollte mir dabei die beiden Etappen des Giro d'Italia anschauen (Sellarunde & BZF zur Seiseralm). Meine Frage ist wie das ganze denn am Etappentag mit dem Fahrrad aussieht, kommt man trotz Straßensperrungen noch durch bis die Profis dann ankommen? Habe nicht unbedingt Lust den ganzen Morgen schon am Berg zu verbringen, möchte schließlich auch selbst ein bisschen fahren.

    Viele Grüße
  • Cinelli09, 10.05.2016, 18:06 Uhr
    Wie es beim Giro läuft weiß ich leider auch nicht (hab das vor 30 Jahren mal am Sella-Joch gemacht,aber das dürfte kaum mehr aktuell sein ;-)).Ideal dürfte anfahrtstechnisch das BZF Seiseralm sein,da Du da nicht auf der Giro-Strecke hochfahren mußt,sondern ohne zeitliche Enschränkungen sozusagen "von hinten" hochkommst ,nämlich den (etwas steilen) Anstieg von St. Ulrich über Pufels nach Compatsch.Dort dürfte die Zielankunft sein.Und ein paar 100m lassen sie Dich da sicher noch kurz vor ultimo runterfahren (zur Not kann man da auch am Straßenrand oder über die Wiesen runterschieben oder gehen),wo ja dann gleich die von oben gut einsehbare (letzte) Kehrenkombination ist.

    Gruß
  • Droopy, 10.05.2016, 21:29 Uhr
    ...sollte problemlos gehen, war 2009 bei der Etappe auf die Seiser Alm dabei. Auto unten irgendwo abstellen. Sind hunderte mit dem Velo hochgefahren. (Hauptstrecke Blumau via Völs) 1 h vorher würde ich es lassen, da kommen jede Menge "wichtige" Leute und Carabinieri mit Autos in Höllentempo angerauscht und es kann ungemütlich werden. An eine Werbekarawane o.ä. kann ich mich auch nicht mehr erinnern, die gibts da nicht. Und ein Frauenrennen ist glücklicherweise vorher auch nicht (duckdichundweg)...
  • tobsi, 11.05.2016, 09:44 Uhr auf Cinelli09
    Die von dir beschriebene Auffahrt wird als Abfahrt für die Autos, Motorräder, etc. genutzt, wenn ich es mir in den Streckenkarten auf der Homepage anschaue. Ich weiß nicht, ob sie die Auffahrt nicht komplett sperren, wenn dort der ganze Begleittross runterrollen soll, um wieder zum Start für den nächsten Fahrer zu kommen.
  • Cinelli09, 11.05.2016, 10:56 Uhr auf tobsi
    @tobsi
    Du hast recht,die fahren da offenbar runter http://www.giroditalia.it/it/tappa/tappa-15/ auf link "PLANIMETRIA" gehen,da gibts die Streckenskizze

    Hätt ich nicht gedacht.Dann fällt diese Option ganz klar weg.Oder man müßte so früh da hochfahren - das ginge dann auf der Originalstrecke zeitlich auch noch.
  • kletterkünstler, 11.05.2016, 16:23 Uhr
    Hi
    ich kann dir zwar nicht sagen wie es in den Dolomiten ausschaut, aber ich war am Wochenende beim Giro-Start in Gelderland (NL). Mit dem Rennrad würde ich das nicht mehr machen. Allerdings handelte es sich auch um ein kurzes, innerstädtisches Zeitfahren und zwei Sprintankünften in Großstädten. Die angeblichen bewachten Fahrradparkhäuser/-plätze habe ich nicht gefunden (im Gegensatz zur Tour de France in Utrecht 2015 wo ich den Prolog allerdings ohne Rad verfolgt habe). Daher wusste ich nicht wohin mit meinem Rad und habe von Kittels Sprintsiegen nicht viel mitbekommen, ebenso Siegerehrung und Einschreibung nur aus der Ferne betrachten können. Ich habe vorher auch jeweils eine Runde gedreht, aber nicht auf Teilen des Parcours.

    Ich war allerdings mal bei der Tour in den Alpen (2006). Da konnte man hochfahren bis die Werbekarawane kam. Die gibt es aber in der Form beim Giro nicht, jedenfalls war das ziemlich kläglich, was ich mitbekommen habe oder das waren nur Nachzügler und ich habe die eigentliche Karawane verpasst. Kommt laut girogelderland.nl 30 min vor den Fahrern, bei der Tour ist es eine Stunde. Damals war das eine organisierte Reise mit aufgebautem Pavillon samt Verpflegung an der Strecke. Da konnte man es natürlich länger aushalten.
    Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Italiener das alles etwas lockerer sehen als die Franzosen.
  • Cinelli09, 17.05.2016, 14:30 Uhr
    ...und,wo guckst Du kommendes WE unsere E-Bike Helden http://www.tour-magazin.de/profisport/news/vorwuerfe-des-motor-dopings-bei-tour-de-france-2015/a41225.html in den Dolos ?
    (bin diese Tage auch in der Ecke und überlege,ob man sich das mal wieder antun soll wg, Atmosphäre und so ;-)

    Gruß
  • umulmherum, 17.05.2016, 20:19 Uhr auf Cinelli09
    Ich bin mir leider immer noch nicht ganz sicher, weil ich ja hauptsächlich selbst fahren wollte. Aber wie das aussieht ist das Zuschauen eher eine Ganztagesaktion :-)
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NoveColli 2016 - Startplatz inkl. Hotel

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Sizilien - la mia bella

  • 30Grad, 25.04.2016, 10:17 Uhr
    Hi,
    sollte es QD in den nächsten Jahren schaffen, wie im Fragebogen angeklungen, Sizilien ins Programm zu nehmen, wäre das wahrscheinlich meine erste QD-Reise überhaupt. Gerne eine Woche, gerne als Standorttour oder auch von Ort zu Ort; hauptsache auch genug Zeit für die einzigartige Kultur und Geschichte dieser Insel. Lieber im September und bitte nicht die touristischen Zentren an der Ostküste meiden. Mein einziger Besuch dort bisher hinterließ dermaßen bleibende Erinnerungen... die würde ich gerne mal wieder auffrischen.
    Viele Grüße!
    Wolfgang
  • Sternchen, 26.04.2016, 14:05 Uhr
    War mehrmals dort und kann ich in allen Belangen nur empfehlen.
    In sportlicher Hinsicht genau so, wie die Geschichtliche Seite der Insel. Top! #sizilienfan
  • majortom, 26.04.2016, 14:48 Uhr
    Hallo Wolfgang,
    wenn du einen geeigneten Standort sowie ein paar Tourenvorschläge hast, bin ich mir sicher, dass du damit bei Jan offene Türen einrennst.
    Ein bisschen Hintergrund: es ist nicht für alle in der Umfage genannten Destinationen konkret was in der Planung. Stattdessen geht es gerade darum herauszufinden, an welchen Orten es sich lohnen könnte, aktiv zu werden. Dein flammendes Plädoyer für Sizilien ist also auf jeden Fall als Pluspunkt für die Destination zur Kenntnis genommen.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 26.04.2016, 15:37 Uhr auf majortom
    .....wenn man sich gedanklich schon Richtung dieser Inseln begibt,sollte man auch Sardinien und (vor allem anderen) Korsika einer Überprüfung unterziehen

    Grüße

    G.
  • 30Grad, 27.04.2016, 09:07 Uhr auf majortom
    Hi Tom,
    wie gern wäre ich Sizilien-KENNER - und das auf dem Rennrad.. dann würd' ich mich da niederlassen und Radreisen anbieten!! Meine Hoffnung war, ihr könntet mich auf dem Weg dahin unterstützen.. ;-)
    Also; da gibt es definitiv bessere Ansprechpartner als mich, mit den Kenntnissen eines üblichen Touristen. Ich will euch nur Mut machen, dort was auf die Beine zu stellen. Sportliche Herausforderung gepaart mit Geschichte und Kultur.. hier geht's!
    Die Topografie reicht von flachen über Mittelgebirgsregionen hinauf bis in alpines Gelände, was vor allem dem (Parco dell') Ätna zu verdanken ist. Warum findet die Insel dann so selten Eingang in die Italienrundfahrt? Weil sie sich schlecht in die inneritalienische Runde einplanen lässt, wenn das Ziel zum Schluss meist Mailand heißt und im Norden liegt, wo ja auch noch die läppischen Alpen warten. Aufgrund ihrer Lage und Geschichte vereint die Insel auf einzigartige Weise die unterschiedlichsten Kulturen des Mittelmehrraumes. Alles in allem würde das sicherlich ein Gesamtpaket mit Klassikerpotential ergeben. :-)
    Viele Grüße!
    Wolfgang
  • Cinelli09, 27.04.2016, 11:02 Uhr auf 30Grad
    Warum Sizilien und - auf der gegenüberliegenden Seite- Kalabrien und Apulien praktisch nie (mit ein paar Ausnahmen bisher) Eingang in den Giro findet hat wohl - so hab ich das irgendwo mal sinngemäß gelesen,es sind ja Dinge,da sind die Italiener bei der Benennung etwas einsilbrig - einen sehr profanen Grund : der Veranstalter ist schlichtweg nicht bereit,die für eine "sichere" Durchführung von bestimmten Organisationen geforderten "Abgaben" zu bezahlen....

    (@AP : WIR müßten diese Wegegelder natürlich nicht bezahlen,aber trotzdem....;-))
  • Sternchen, 29.04.2016, 14:04 Uhr
    Ja das ist toll ;) Nimm dir am besten viel Zeit dafür.. finde unter 2 Wochen ist es immer bisschen schwierig sich in alles schön "hineinzuleben", schließlich will man ja auch etwas vom Urlaub haben =) ... Viel Spaß ;).. und gehe lieber Ende September hin, davor ist es schon noch sehr hoooottt... ;)
  • Flugrad, 04.05.2016, 23:53 Uhr auf majortom
    Halozusammen,

    wenn da was geht, wäre ich potentiell dabei. Anefixt durch einen Aeoli-Urlaub vor 4 Jahren war einer meiner ersten Gedanken nach der Fährüberfahrt und dem sizilianischen Karten- und Kulturstudium: da müsste eigentlich zwingend das Rad mit dabei sein. Leider bin ich eher notorisch frankohispanophil und wäre infolgedessen natürlich in dieser Region gerne auf lokal und sprachlich kundige Heroen angewiesen.
    Gruß
    Ulrich
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Surselva: Luven/Lumnezia/Obersaxen

  • Greenhorn, 24.06.2015, 11:11 Uhr
    Ahoi miteinander,

    Kennt jemand die im QD-TP eingetragenen Streckenabschnitte Lumnezia-Obersaxen und Luven-Obersaxen? Ist das Schotterbelag oder Asphalt/Beton?
    Viele Grüsse,

    Greenhorn
  • Jan, 25.06.2015, 14:54 Uhr
    Ist da kein qd-Nutzer hinterlegt? Weg markiert, Informationen -> Info über das Wegstück, siehe Autor.

    Gruß, Jan
  • Greenhorn, 25.06.2015, 15:44 Uhr auf Jan
    Sali Jan,

    Danke für den Tipp. Ist von "Vollhorst".
    Ich versuch mal ihn zu erreichen. :-)

    VG,

    Greenhorn
  • Jan, 25.06.2015, 15:46 Uhr auf Greenhorn
    Yo, der wird dir sicher helfen können.
    Gruß, Jan
  • Uwe, 25.06.2015, 17:10 Uhr
    Hallo!
    Mein einziger Aufenthalt in der Region Surselva war mal in 2007 und sonst nur mal durch das Rheintal bei verschiedenen Touren.
    Deshalb habe ich keine konkrete Erinnerungen, nur dass in der Gegend recht viele Naturstraßen in gutem Zustand vorhanden waren. Auch die Hauptstrecke ins Val Lumnezia hatte Naturabschnitte. Die Strecke ins Safien damals sogar fast komplett. Da ich damals noch keinen Garmin hatte, habe ich auch Tracks aufgezeichnet und auch keine Naturpisten speziell verdatet. Seit Garmin bin ich da ziemlich pingelig unterwegs, was das Verdaten der Oberflächen angeht.
    Viele Grüße, Uwe
  • poli, 25.06.2015, 18:40 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe
    In der Zwischenzeit wurden derart viele Subventionen an die armen Bündner Bergbauern ausbezahlt, dass bald jeder Feldweg mit Betonstreifen versehen wurde. Es wird bald schwierig, noch eine anständige Schotterstrecke zu finden.
    Um mit dem Renner raufzufahren ist Beton ja angenehm, aber das Landschaftsbild leidet gewaltig darunter.
    Ich kenne diese Strecke nicht, aber ich würde wetten, die ist bestimmt keine Naturstrasse mehr.
    Grüsse
    Paul
  • Uwe, 25.06.2015, 23:20 Uhr auf poli
    Hallo Paul!
    Schön sind die Betonspuren wirklich nicht. Bei "uns" drüben im Münstertal sind die noch nicht so verbreitet, aber es gibt sie auch hier und da. Surselva und Prättigau sind da meines Erachtens ziemlich "gesegnet".
    Noch gut 2 Wochen. Dann hoffe ich, tagesaktuell von den letzten 300 m Naturpiste am Umbrail berichten zu können. Einerseits mag ich ja keine Naturpisten, aber sie schrecken die Mopedgemeinde, zumindest die ganz irren Raser unter ihnen etwas ab und deshalb können die 300 m am Umbrail gerne so bleiben.
    Naja, eine Naturpiste in der Ecke bleibt bestimmt noch lange, und deshalb kann ich da ja meinen Renner mal quälen ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 26.06.2015, 20:08 Uhr auf Uwe
    Uwe,2 Wochen zu spät.Die komplette nächste Woche steht in den Alpen ein Hochdruckwetter zum Heldenzeugen....Rentner oder Student müßte man sein,die Phase dazwischen ist unerquicklich ;-)

    Günter
  • retoh, 09.04.2016, 15:57 Uhr auf Uwe
    Ich kann die gegen um Lumnezia nur empfehlen. War dort jetzt schon 4 mal unterwegs. Einfach super.
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Toulouse - Barcelona

  • akzardov, 24.03.2016, 11:08 Uhr
    Liebe Leute. Ich plane im Mai eine Rennradtour von Toulouse nach Barcelona, die 6 Tage dauern soll. Dabei will ich ein paar schöne Pässe ebenso abfahren wie einen Teil der Costa Brava. Der Col de Pailhères sollte zum Beispiel dabei sein, allerdings sollte die Tour nicht zu extrem werden sondern für einen Hobbyfahrer noch Spaß machen. Also gemäßigt, aber schön.

    Hat jemand Routentipps in dieser Region?
    Würde mich freuen.

    LG
    Fred
  • Flugrad, 29.03.2016, 23:19 Uhr
    Hallo Fred,
    die Gegend ab Toulouse bis zu den Vorpyrenäen kenne ich nicht. Ich würde jedoch in den Vorpyrenäen die Route Col de Portel-Col de Port-Tarascon anpeilen. Von dort unbedingt per kurzem Südschlenker bis Bompas und dann wieder südwärts auf die Route des Corniches (D 20), eine sehr schöne Höhenstraße an der Ostflanke des Ariège-Tales, bis zum Col de Marmare, weiter zum Col des Sept Frères, auf der Passhöhe rechts ab, zunächst noch leicht ansteigend (!) Richtung Niort de Sault, davor aber wieder rechts ab nach Mérial und zum Col du Pradel - Col/Port de Pailhères.
    Für den weiteren Weg kommt es dann darauf an, wieviel Du von der Costa Brava abradeln willst. In Frage kommt z.B. die D 16 über Quérigut und dann die D 32 in die Cerdagne (Bourg Madame-Puigcerda) und die Nebenstrecke (NICHT Nationalstraße) auf den Coll de Toses. Dann wird der Costa-Brava-Abschnitt eher kurz (grob Orientierung Olot/Girona)
    Gruß

    Ulrich
  • AP, 31.03.2016, 16:13 Uhr
    Hallo,

    wo genau wolltest du zur Costa Brava runter? Die schönste Strasse dort ist der Abschnitt von Sant Feliu nach Tossa, von da aus kann man weiter nach Blanes und über die N-II nach Barcelona rein.

    Gruss
  • akzardov, 01.04.2016, 12:21 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich.
    Vielen Dank für Deine Tipps. Ich werde mir das genau ansehen.
    LG
    Fred
  • akzardov, 01.04.2016, 12:23 Uhr auf AP
    Hi.
    Vielen Dank. Ich weiß noch nicht genau, wo ich auf die Costa Brava runter will. Es sollte eine schöne Mischung aus Bergen und Meer werden. Das Ziel ist Barcelona. Zeit habe ich von 12. - 17. Mai. :-)

    LG
    Fred
  • AP, 04.04.2016, 17:44 Uhr auf akzardov
    Das mit der Costa Brava ist ein Problem. Zu bezahlst den Abstecher nämlich mit einer ziemlich drögen, fast eintägigen Fahrt die Nationalstraße an der Küste entlang runter. Nochmal von der Costa Brava abschwenken und Barcelona aus dem Hinterland anfahren wäre vermutlich bei fünf Tagen bei weitem zu viel Zeitaufwand.

    Falls es dich interessiert, die verkehrsmäßig günstigste Variante von Norden nach Barcelona ist von Vic aus über den Coll Formic nach Santa Maria und über die C-35 nach La Roca del Vallés. Die Straße hat zwar ziemlich Verkehr, aber dafür größtenteils breite Randstreifen, bis auf einen kurzen Tunnel mittendrin. Ab la Roca weiter auf der BV-5001 (la carretera de la Roca). Irgendwo zwischen Montcada und Vallbona fängt dann ein Radweg am Besos entlang an, der dich bis ans Meer bringt. Von da aus dann größtenteils auf Radwegen am Olympiahafen vorbei ins Zentrum...

    Gruß
  • akzardov, 05.04.2016, 17:47 Uhr auf AP
    Hallo.
    Vielen Dank, ich werde mir das zu Gemüte führen.
    Die Straßen sehen größtenteils etwas autobahnmäßig aus, ist mir aufgefallen. Zumindest oft in sehr naher Umgebung von Schnellstraßen etc. Ist das trotzdem angenehm zu fahren dort?

    LG
    Fred
  • AP, 06.04.2016, 11:37 Uhr auf akzardov
    Um Barcelona rum meinst du?

    In der Tat sind viele Straßen teils zweispurig (auf einer Seite, meine ich jetzt), zum Beispiel die N-II am Meer entlang. Auch die oben erwähnte C-35 hat Schnellstraßen-Charakter. Nichtsdestotrotz sieht man auf beiden Straßen gerade am Wochenende Unmengen von Rennradlern, vor allem auf der N-II, weil es nach Norden und Nordosten hin keine brauchbaren Schleichwege aus der Stadt raus gibt. Ich hielt die N-II immer für relativ sicher, weil die Autofahrer wegen der Dichte an Rennradlern an diese gewohnt sein sollten, aber nach Ostern ist dann das passiert:

    http://cat.elpais.com/cat/2016/03/29/catalunya/1459245234_779538.html

    Was natürlich auch eine Möglichkeit ist: du fährst die Costa Brava runter bis Blanes und fährst von da aus mit dem Regionalzug nach Barcelona rein....fährt alle halbe Stunde oder so....
  • akzardov, 07.04.2016, 12:47 Uhr auf AP
  • akzardov, 07.04.2016, 12:49 Uhr auf akzardov
    Hallo.
    Danke. es hat sich noch ein anderes Problem aufgetan: das Wetter. Wir wären ja ab 12. Mai unterwegs. Da sagen die Werte nicht viel Gutes. Regenreichster Monat, Schneedecke, saukalt. Da wäre es wohl besser, überhaupt eine andere Route zu nehmen. ;-) Fix ist, dass ich am 18. Mai in Barcelona sein muss. Hast Du Erfahrungen im Mai dort?

    LG
    Fred
  • AP, 07.04.2016, 23:06 Uhr auf akzardov
    Ja, in der Tat, der Mai ist echt kalt dort. Vergiß die Überschuhe und die Pappnase nicht.

    Viel Spaß noch
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Toskana 4.6. bis 11.6.2016 - Zimmer frei geworden

  • Herr_, 05.04.2016, 21:09 Uhr
    Hallo zusammen

    Bei der Toskana Reise ist ein Zimmer frei geworden.
    Es ist als EZ buchbar. Falls zwei Personen noch gemeinsam buchen wollen, kann es auch als DZ gebucht werden. In dem Fall bitte eine Mail an mich senden:
    Lieber Gruss
    Lutz
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Rennrad-Touren auf Sizilien

  • didimuc, 21.01.2009, 12:27 Uhr 23.01.2009, 16:36 Uhr
    http://www.quaeldich.de/Forum/Diskussion.pl?RubrikID=3&DiskAktion=Detail&ID=45974
    Ich möchte diesen älteren Thread nochmal aufwärmen: Hat jemand Erfahrung mit Radreiseveranstaltern auf Sizilien? Wir würden dort gern Ende März/Anfang April in die Saison einstiegen. Am liebsten per Mietrad, da sich für eine Woche m.E. der Packstress nicht so richtig lohnt. Läuft dann wahrscheinlich auf ein Pauschalangebot hinaus, um logistische Probleme (Flughafentransfer, Weg zur Radvermietung etc.) zu vermeiden. Kann jemand berichten über solche Angebote, also Lage/Topographie (Ziel: ca. >100km und 1500Hm/Tag), Qualität Mietrad, Preis ??? Vielen Dank! Didi
  • Jan, 21.01.2009, 12:32 Uhr 23.01.2009, 16:36 Uhr
    Wie wärs mit unserem Saisonauftakt in Ligurien? Das ist _nicht_ Sizilien, aber auch super, und die Tourenlänge stimmt:
    http://www.quaeldich.de/touren/saisonauftakt-in-ligurien/

    Bitte nicht schlagen.

    Gruß, Jan
  • hansjheyder, 22.01.2009, 10:09 Uhr 23.01.2009, 16:36 Uhr
    Wir waren bisher dreimal in Sizilien, danach je zweimal in Andalusien und in Sardinien. Diesmal fliegen wir Ende März wieder nach Sizilien. In Sizilien ist das Gesamtpaket am besten, vor allem die Tourenmöglichkeiten. Die Sizilienaufenthalte organisierte TOPA-Aktivreisen. Nachdem dieses Jahr vom 21. März bis 04. April bei TOPA-Aktiv die Train und Test Radsportwochen sind und hier mit viel Trubel zu rechnen ist, werden wir diesmal mit sicilia-bike reisen. Die Hotelanlage befindet sich in Fontane Bianche, südlich von Syracus. In Fontane Bianche hatte früher TOPA-Aktiv sein Domizil. Von diesem Standort sind herrliche Ausflüge möglich, bei denen auch die Kultur nicht zu kurz kommt. Im Hinterland kommst du auch auf genügend Höhenmeter.
  • didimuc, 23.01.2009, 16:36 Uhr auf hansjheyder
    Hallo Hans, danke für den Tip! Das klingt ja auf jeden Fall so, als wäre man auf Sizilien als Radler gut aufgehoben. Werde mir also mal die Angebote von sicilia-bike anschauen, Didi
  • Wallydee, 04.04.2016, 23:58 Uhr auf didimuc
    Ich habe den großen Fehler gemacht und bei Siclia- Bike eine Radwoche gebucht. Das Hotel steht an der größten Pferderennbahn Siziliens und nicht mehr in Fontane Bianche. Du wirst zwar am Flughafen abgeholte aber dann wird es schon eng. Das Essen war ungelogen unterste Kategorie. Das Hotel hat angeblicht 5 Sterne. Es gibt keine Bushaltestelle, Taxistand oder irgend ein Verkehrsmittel ausser deinem Fahrrad. Eine Taxifahrt muss gebucht werden und kostet ca. 40€ nach Syrakus von wo auch das Taxi gerufen wird. Der nächste Ort ist 3km Luftlinie weg. Die Radtouren im Umland waren bis auf kurze Teilstücke völlig unspektakulär und grundsätzlich auf sehr schlechten Strassenbelag.Auf Grund des frühen Starts 9:30Uhr und der kurzen Streckenlänge waren die Nachmittage sehr lang. Der Wellnessbereich öffnet ja erst ab 15:00 UHr und muss dann teilweise noch bezahlt werden. Zum Frühstück gabe es nur Dosenfrüchte zum Jogurt , Brot , Wurst Käse und Rühereier. Wascher gabe es ungelogen nur in Plastikbecher!! Ich habe schon einige Anbieter gebucht aber Sicilia-Bike war rund herum ein einziger Flop!!! Die Mieträder waren angeblich neu , doch hatten wir in unserer Gruppe 5 x Speichenbrüche gehabt. Ich schwöre jedes Wort hier ist die reinste Wahrheit . Lasst die Finger davon.
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Mitfahrer Tandem-Teams für Sternfahrt gesucht

  • tandem_click, 17.03.2016, 10:22 Uhr
    Hallo in die Radlerrunde,
    auch für die Sternfahrt nach Marburg am 1. Juli 2016
    werden noch Tandem-Teams gesucht.
    Weitere Informationen hier: Tandem-Hilfen Dr. Thomas Nicolai

    http://www.tandem-hilfen.de

    Wenn die Verkehrslage ruhig wäre, würden mein Pilot und ich
    das als privaten Tages-Marathon planen ;-D-

    Viele Grüße
    Sandra
  • Freddy28, 21.03.2016, 11:56 Uhr
    Hallo :) Sucht ihr vor allem Menschen oder Tandems? Evtl. könnte ich eins zur Verfügung stellen. Allerdings kann ich selber nicht dabei sein. Ach obwohl ich seh gerade, dass ihr als Verein selbst Tandems verleiht. Es ist also weniger von Interesse?
  • tandem_click, 21.03.2016, 13:07 Uhr auf Freddy28
    Hallo Freddy ,
    Dass der Veranstalter Tandems verleiht , ist mir nicht bekannt. Platz für einige Tandem Teams mit am besten eigenem Tandem ist noch frei.
    Ich weiß , dass sich einige schon mal eins geliehen hatten, für den Fall muss man recherchieren oder mit dem Radhändler einig werden , ob man sein Modell testen und darüber berichten kann .,

    Viele Grüße
    Sandra
  • lowrider, 28.03.2016, 15:24 Uhr
    Hallo Sandra,

    schade, daß der 1.7. ein Freitag ist. Sonst hättem wir unserem Tandem bestimmt etwas Bewegeung gegönnt.

    Grüße, Oliver
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1. Luzern Hilliminator – Bergsprint für Mountainbike und Ren

  • Hilliminator, 24.04.2014, 10:14 Uhr
    Am Samstag, 17. Mai 2014 findet mitten in Luzern der erste «Luzern Hilliminator» – ein Bergsprint für Rennrad und Mountainbike − statt. Mit 60 Höhenmetern auf 300 Meter Streckenlänge hat es der Parcours wahrlich in sich. Saure Beine sind vorprogrammiert – der Spass an diesem einzigartigen Event hoffentlich ebenso.

    «Hill» heisst Hügel, und von denen gibt es in der Stadt Luzern einige. Einer von ihnen wird am 17. Mai 2014 Schauplatz des ersten Bergsprints für Zweiradfreunde. Auf der knackig-steilen Hochbühlstrasse heisst es, auf die Zähne beissen und die «nur» 300 Meter lange Bergstrecke möglichst schnell abzuspulen. Aber Achtung: 300 Meter können ganz schön lang sein, vor allem wenn Start und Ziel 60 Höhenmeter auseinander liegen.

    Bike, Renner oder Militärvelo?
    Am «Hilliminator» messen sich alle, die sich dem Berg stellen wollen: vom «Gümmeler» mit dem ultraleichten Rennrad über die Bikerin mit ihrem Fully bis zum Funfahrer mit dem Militärvelo. Nach der Einzelqualifikation auf Zeit werden die Siegerinnen und Sieger im Direktduell «Mann gegen Mann» respektive «Frau gegen Frau» ermittelt. Und wer es nicht über die Zeit in die Kränze schafft, gewinnt vielleicht bei den Spezialwertungen, wo Kreativität statt Leistung gefragt sind.

    www.hilliminator.ch

    Datum: 17. Mai 2014, Qualifikation ab 16 Uhr, Finalläufe ab ca. 17.15 Uhr
    Strecke: 300 Meter, 60 Höhenmeter (Hochbühlstrasse, Luzern, Schweiz)
    Modus: Qualifikation (Zeit), dann Finalläufe im K.-o.-System
    Teilnahmegebühr: 25 Franken

    Strava: http://www.strava.com/segments/5995997
    Google StreetView: http://tinyurl.com/qz8tc5z
  • helmverweigerer, 24.04.2014, 11:36 Uhr
    Klarer Fall für den Tortenbäcker nach der Pulverisierung der Romaggi Bestzeit ...
  • Herr_, 24.04.2014, 12:25 Uhr auf helmverweigerer
    Wobei das doch deutlich kürzer ist als Romaggi (Was nicht bedeutet, dass es nix für Reto ist ;-).
    Da heist es 300 Meter maximale Watt halten.
    Finde ich eine echt witzige Idee... und Luzern ist ja auch hübsch.
  • tortenbäcker, 24.04.2014, 19:19 Uhr auf Herr_
    Lustige Idee, ich könnte das mal vorgängig austesten. Doof finde ich, dass man zum Startzeitpunkt einen Fuss am Boden haben muss - damit verbratet man einige Sekunden Zeit beim einklicken, besonders wenn es nicht sofort funktioniert in der Hektik.

    Vermute eher nicht, dass ich da mitmache. Ich schätze mal etwa 1:25 - 1:30 müssten drinliegen (oder so im Bereich 7-8w/kg)
  • tortenbäcker, 10.05.2014, 17:34 Uhr auf helmverweigerer
    hab das jetzt mal ausprobiert, da ich eh da vorbei musste: 1:23 bei 570watt schnitt (fliegendem start). allerdings hatte ich im oberen teil den falschen gang drin und konnte im wiegetritt nicht mehr schalten (34:28 ist zu leicht...). vermutlich probiere ich das bei gelegenheit nochmal, müsste unter 1:20 gehen...

    gruss
    reto
  • Hilliminator, 12.03.2015, 22:44 Uhr auf tortenbäcker
    Übrigens: Die Tagesbestzeit 2014 war übrigens 00:59.49, eingefahren von Bernhard Furger.

    Der Hilliminator 2015 findet am 30. Mai 2015 statt. Gleicher Ort, gleiche Strecke. Kurz. Steil. Gnadenlos.

    Bist du dabei?
  • Hilliminator, 27.03.2016, 21:26 Uhr auf tortenbäcker
    Liebe alle,

    der Hilliminator geht am 28. Mai 2016 in die dritte Runde – seid ihr auch dabei?

    300 Meter, 60 Höhenmeter, auf Asphalt, mitten in der Stadt. Kurz. Steil. Gnadenlos.

    Alles Weitere auf www.hilliminator.ch
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Tandem Tour 2016 sucht Fahrer

  • tandem_click, 15.03.2016, 13:29 Uhr
    Hallo ins Forum ,
    Die diesjährige Tandemtour über Tübingen - Bayern - Österreich Bodensee - Schweiz Schaffhausen - Colmar - Esslingen sucht noch Mitfahrer:
    - Tandem-Teams und
    - Einzelfahrer, die ihr Rennrad mitbringen und bei Bedarf einen Tandem-Piloten ersetzen können.

    Die Fahrt ist vom 29.08.-07.09.

    Weitere Infos hier

    http://www.hem-stiftung.de/ETRT_2016_71.html

    Oder hier

    http://tandem-pro-retina.de/

    Viele Grüße
    Sandra


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Ötztaler Radmarathon - Startplatz gesucht?

  • Roli, 09.03.2016, 18:22 Uhr
    Die Verlosung des Ötztaler Radmarathons ist mal wieder geschlagen und ein ganzes quaeldich-Team ist mit dabei.
    Seid ihr auch am Start oder wollt ihr evtl noch mitkommen?
    Details unter https://reisen.quaeldich.de/reisen/oetztaler-radmarathon/

    Liebe Grüße, Roli
  • Cinelli09, 10.03.2016, 14:56 Uhr
    Hallo Roli,

    geht hier jemand fremd ?? https://www.cycling-adventures.org/team-guides-eigentuemer/

    Gruß

    G.

    P.S. Was heißt stessaonda.Noch nie gehört.....
  • Roli, 10.03.2016, 21:06 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    hier geht gar niemand fremd. 2016 organisiere ich wie in den letzten Jahre Reisen für quaeldich.de.
    Gruß, r.
    PS: Stessaonda = gleiche Welle. ;-)
  • Cinelli09, 10.03.2016, 21:27 Uhr auf Roli
    Hallo Roli,

    jetzt dachte ich beinahe schon,ich sei in ein Fettnäpfchen getreten.Nochmal die Kurve gekriegt ;-)
    Stessaonda : habe die Übs. so auch hinbekommen,konnte (und kann) mir nur nix darunter vorstellen . Egal.
    Übrigens : "Spezzotto" kannt ich (zu meiner Schande?) auch noch nicht.Am Ende der Italo-Ableger von Specialized? Schöne Bilder auf deren HP mit dem jungen Bugno und dem noch jüngeren Moreno Argentin ;-) Fatto a mano in Italia.

    Gruß

    Günter
  • Roli, 10.03.2016, 21:29 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    Spezzotto ist wirklich schick. Gibt es schon seit 1923 und die Familie heißt wirklich so, also sicher kein Ableger von Specialzied.
    Gruß, Roli
  • Cinelli09, 11.03.2016, 10:44 Uhr auf Roli
    ....offenbar so ein typischer ital. Kleinserienhersteller,wie es ihn in Venetien nahezu in jedem Kaff gibt.Ich wage allerdings zu bezweifeln,ob der dort eine Carbonfertigung hat ;-) . Ich liebe diese Läden und komm i.d.R. an keinem vorbei,ohne reinzuschauen auf der epischen Suche nach "Schätzchen".Ähnlich im magischen Eck Mailand/Monza/Bergamo/Varese.Und dennoch fahren die meisten jungen ciclistas mit Canyon,Cube oder Sccott rum.Grausam....

    Gruß

    Günter
  • majortom, 11.03.2016, 11:39 Uhr auf Cinelli09
    Ich würde mal vermuten, dass die meisten jungen Ciclista (insbesondere in Italien) nicht gerade ein fettes Portemonnaie haben wie Münchner Juristen und sich deshalb eher für den seelenlosen Canyon-Rahmen entscheiden als viele tausend Euro für ein fatto a mano-Titan-Tommassini hinzublättern.
  • Cinelli09, 11.03.2016, 11:55 Uhr auf majortom
    .....und das sagt einer,der sich in einer der teuersten schwäbischen Fahrrad-Apotheken einen edlen Italo-Renner mit edelster Ausstattung geleistet hat ;-) . Und das,obwohl er kein MUC-Jurist ist,dem sie täglich Unmassen Kohle in den Hintern blasen,so daß er kaum mehr auf dem Rich-Renner sitzen kann ;-(

    (Übrigens : diese fatto a mano Renner von den kleinen Italo-Klitschen sind oftmals erheblich günstiger,oder sagen wir mal : preiswerter, als die kostenmäßig aufgeblasenen Prospekt-Räder deutscher Provenienz - Rahmen ab Werk China max. 30$ , Rad im Versand mit 105er Ausstattung und bleischweren LR 1500 oder mehr Euro.)
  • majortom, 11.03.2016, 22:53 Uhr auf Cinelli09
    Das ist nicht der Punkt. Du kannst von mir aus auch gerne den Münchner Juristen durch einen Genfer Biowissenschaftler ersetzen. Bitte entschuldige meine missverständliche Aussage.

    Was ich aber von italienischen Kollegen über die Zukunftsperspektiven der dortigen Jugend höre, lässt mich schon nachvollziehen, dass da auch am bici gespart wird.

  • Cinelli09, 12.03.2016, 10:27 Uhr auf majortom
    ...na ja,das Thema ist hier nicht weiter zu vertiefen,aber im Verhältnis zu den 2 Biowissenschaftlern in meinem Bekanntenkreis nage ich am Hungertuch ;-)

    Mit "grausam" wollte ich auch nicht hochnäsig über ital. Fahrradnutzer urteilen.Aber man könnte sich z.B. auch mit sowas http://www.bike24.de/1.php?content=8;product=110872;menu=1000,4,34;mid[168]=1 ein schönes Rad um max. 1.500 bie 1.700 Euro aufbauen,was im Verhältnis zu den hier sattsam gehypten und einfallslosen Versandkatalog-Industrieabfall Rädern Spirit hat und eine gewisse Individualität zum Ausdruck bringt. Und das gilt erst recht für die zahlreichen kleinen italienischen Eigenmarken.........
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günstige Anreise + Rückreise Berlin -Wien

  • bruckner13, 28.02.2016, 18:30 Uhr
    Wer noch überlegt, sich für die QD-Tour Berlin - Wien anzumelden, dem sei folgender Tipp gegegben:
    Für die Anreise nach Berlin mit Bett im Liegewagen und artgerechtem Stellplatz für das Ross zahlt man derzeit nur 45 €, für die Rückreise von Wien 70 €, (mit Bahncard 25 (gibt es für 19 €)) .
    Verbindungen gibts von/in alle Teile Deutschlands und in die Schweiz. Billiger und bequemer geht es kaum.
    In Wien ist dann Sonntags noch eine ordentliche Stadtbesichtigung oder eine Radtour durchs Weinviertel und über die Höhenstraße drin.
    also keine Aureden mehr:
    Berlin, Görlitz, Königgrätz, Brünn und Wien sind eh allemal interessanter und schöner als Alpe d´Huez und Stilfser Joch

    Gruß Peter
  • Cinelli09, 28.02.2016, 19:54 Uhr
    >>>>Berlin, Görlitz, Königgrätz, Brünn und Wien sind eh allemal interessanter und schöner als Alpe d´Huez und Stilfser Joch<<<<<


    Nee,oder ?

    Berlin,Görlitz,Königgrätz,Brünn,Wien.........nicht tot übern Zaun hängend...;-)


    (P.S. aufn sicher nicht ernst gemeinten groben Klotz gehört ein ebenfalls nicht bierernst gemeinter grober Keil.Auch unser "Stilfser-Uwe" ,wenn ers denn liest,müßte sich schwer beleidigt fühlen)
  • Bergziegenmutant, 28.02.2016, 20:02 Uhr
    Klasse Tip - wird hoffentlich angenommen und das Auto stehen gelassen !

    Gruß, Jürgen
  • Bergziegenmutant, 28.02.2016, 20:05 Uhr auf Cinelli09
    >>>>Berlin,Görlitz,Königgrätz,Brünn,Wien.........nicht tot übern Zaun hängend...;-)<<<<

    weil es bei der Streckenführung in manchen Abschnitten evtl. besseres Bier als am Tegernsee gäbe ?
    und des könnt der Oberbayer niemals zugeben !
  • majortom, 28.02.2016, 20:26 Uhr auf Bergziegenmutant
    Man sollte seine Reisen sowieso primär nach Bierverfügbarkeit planen... ;-)
  • Cinelli09, 28.02.2016, 22:07 Uhr auf majortom
    ...drum muß ich mir das mit Frankreich ja eh nochmal durchn Kopf gehen lassen ;-)
    Biertechnisch ein Master of Desaster....

    Lieber steh ich am Brenner 4 Stunden im Stau, mit genügend Vorrat an http://cipponedibitetto.it/wp-content/uploads/2012/04/FORST-INT.jpg kann man sich auch das schönsaufen
  • majortom, 28.02.2016, 22:29 Uhr auf Cinelli09
    kann ich leider nicht widersprechen...
  • Uwe, 28.02.2016, 23:05 Uhr auf Cinelli09
    Ähm, wenn du mich schon quasi provozierst...
    Die Tour führt schon durch Gegenden, die man mal durchradelt haben darf. Wobei ich nun eher ein Städtehasser bin und weder Hradec Kralove noch Brno mag, so würde mich gerade der CZ-Teil reizen, da ich das Land aus Autoperspektive ganz gut kenne und auch gewisse in CZ übliche Getränke kenne (natürlich nur nach Autofahrten...).
    Trotzdem fahre ich im Sommer in die Alpen und hoffe mal auf eine markante Tour als Saisonhöhepunkt.
    Viele Grüße, Uwe
  • bruckner13, 29.02.2016, 00:07 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hoppla,

    da sind ja plötzlich etliche, wesentliche Aspekte des Radfahrens auf längeren Strecken zusammengekommen:

    1. die Auswahl der Radtouren sollte sich wesentlich nach der Verfügbarkeit von Bier, ordentlichem Wein und viel guten Essen richten!

    2. unbekannte Strecken sind ausgefahrenen altbekannten Touren vorzuziehen!

    3. Der Gebrauch eines Autos oder gar eines Flugzeugs in Verbindung mit Radfahren ist zu minimieren!

    4. Hässliche Streckenabschnitte sind unter allen Umständen zu meiden (da könnt ich ja gleich in Ludwigshafen bleiben)!

    ...deshalb unterstützt bitte eine Petition zum Bau eines Scheiteltunnels 5 m unter der Passhöhe des Stilfser Jochs, damit uns der Anblick der sich darüber versammelten architektonischen Höchstleistungen erspart bleibt...
    ... kehrt aus Protest gegen gegen die Massenviehhaltung auf den französischen Un-, Deux- oder Troix-Alpes an den jeweiligen Ortsschildern um....
    oder fahrt eben einfach mal von Berlin nach Wien durch eine alte Kulturlandschaft und kuckt was davon noch übrig geblieben ist.

    Wer weiß schon, ob man es in Europa in (naher) Zukunft noch schaftt, drei Grenzen in einer Woche zu passieren?
    (wobei ich die größte Befürchtung hab, dass mich auf der Rückreise der Seehofer in Passau aus dem Liegenwagen holen lässt)

    Dass Alle hier im Forum Städte hassen, steht doch sowieso außer Frage, oder?

    Später Gruß, Peter

  • Flugrad, 29.02.2016, 10:33 Uhr
    Hallo Peter,
    noch ein Tipp: manchmal lohnt es sich auch, auf diese Seite unserer Ösi-Freunde zu schauen:
    http://www.oebb.at/de/
    Dort findet man unter "Sparschiene" auch grenzüberschreitende Sparpreisangebote ab 14 Euronen. Buchen kann man aus dem Ausland auch problemlos online, allerdings nur mit Kreditkarte. Für die Fahrradmitnahme: muss man zusätzlich buchen, geht aber auch online. Und inzwischen findet man auch etliche Railjet-Verbindungen mit Velomitnahme.
    Die Menüführung auf der Seite ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.
    Gruß
    Ulrich
  • Freddy28, 04.03.2016, 14:42 Uhr
    Dann werde ich meine Touren wohl nur noch durch Deutschland machen...also wenn ich mich am Bier orientiere ;)!
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Tipps für die Provence im Herbst

  • Mohdra, 26.02.2016, 08:04 Uhr
    Hallo,
    ich plane Anfang September einen ca. 10 tägigen Radurlaub in der Provence. Pässe gibts ja genug und das Wetter sollte auch noch okay sein.

    Geplant sind Tagestouren 100-150 KM mit dem Rennrad.

    Suche noch 1 oder 2 gescheite kleine Hotels/Pensionen, von denen ich dann immer starten kann.

    Hat jemand entsprechende Tipps für mich?


    Dank' euch
    Klaus
  • Cinelli09, 26.02.2016, 12:30 Uhr
    http://www.provence-info.de/2015/die-geissens-eroeffnen-luxus-hotel-in-der-provence/

    ;-)

    Jetzt nochmal ernsthaft : http://www.castel-luberon.com/ empfohlen von einer Gruppe aus meinem Radclub,die da jedes Frühjahr hinfahren (selber kenn ich es nicht ) . Und Apt ist ein idealer Standort für Provence-Radtouren

    Gruß
  • majortom, 26.02.2016, 14:54 Uhr auf Cinelli09
    Interessant... ich such doch eh noch nach Unterkünften für QD-Reisen 2017... ;-)
    Und Grimaud wäre sogar ne ganz hübsche Ecke.
  • Cinelli09, 26.02.2016, 15:06 Uhr auf majortom
    .....Robäääääärcht !

    Ich würde vor Buchung aber erst mal checken,ob das nicht ein fake ist.Angeblich ist ja die ganze Story um diese Typen ein fake (bis auf die Geschichte um den Verkauf dieses Klamottenlabels,na ja)

    Grimaud ist wirklich hübsch zum rennradeln.Und der http://www.club55.fr/ ist für die preisgünstige Abendbespaßung nicht weit weg ;-)
  • Freddy28, 26.02.2016, 16:24 Uhr
    Ach was?! Die Geissens eröffnen ein Luxushotel? Na, ich glaube für Radler ist das eher die falsche Adresse oder?! ;)

    Ich wollte eigentlich sagen, dass Radler Freunde von mir auch schon im Castel Luberon waren und ich habe nur Positives gehört!
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Galibier - Bourg d`Oisans/Chambon-Tunnel

  • Cinelli09, 22.02.2016, 15:11 Uhr
    Die Verbindung funzt offensichtlich wieder

    http://www.hautes-alpes.fr/evenement/752/1639-actualite.htm

    (wie -- Notstraße oder durch restaurierten Tunnel - erschließt sich mir leider nicht,da " frangsösisch - setzen - sechs . Offensichtlich wurde eine befahrbare Straße am Südufer des Sees gebaut)

    Gruß

    P.S. die Info hab ich hier geklaut ;-)

    http://www.rennrad-news.de/forum/threads/sperrung-d1091-n%C3%A4he-bourg-doissans-ersatzstrasse-fertig.139418/

    da gibts noch ein paar Hinweise und Bilder
  • majortom, 22.02.2016, 16:16 Uhr
    Ja, das verfolge ich auch mit Bangen, weil zwei unserer QD-Reisen im Sommer (Dauphiné und Savoyen) davon betroffen sind. Danke aber für den Link und die pdf-Broschüre dort, letztere kannte ich noch nicht.

    Ich versuche mal die Info zusammenzufassen:
    Eine Piste am südlichen Ufer des Sees wurde zu einer Behelfsstraße ausgebaut, die für den lokalen Verkehr bestimmt ist und nur bis 3,5 t und 8 m Fahrzeuglänge zugelassen ist. Außerdem ist sie teilweise einspurig und kann nur abwechselnd berg- oder talwärts gefahren werden (Ampelanlagen sind installiert).
    Inwiefern das mit dem "lokalen Verkehr" kontrolliert wird, erschließt sich mir nicht ganz. Vermutlich gar nicht.
    Ich weiß jedoch aus eigener Erfahrung, dass z.B. auf Hinweisschildern auf den Autobahnen noch die Umleitung über Gap ausgeschildert ist ("D1091 Route barrée. Briancon: suivre Gap"). Man versucht den Fernverkehr also zur Umfahrung der Stelle zu animieren.

    Mit dem Rad wird man aber so oder so keine Probleme bekommen (wage ich mal zu prognostizieren).
    Und wenn der Tunnel wieder geöffnet ist, gibts eine schöne Umfahrungsstrecke den Lautaret bergauf.

    Schöne Grüße
    Tom

    Zusatz: es wird auch darauf hingewiesen, dass die Straße bei schlechten äußeren Bedingungen (Lawinengefahr, starke Niederschläge) oder bei Unfällen jederzeit geschlossen werden kann.
  • Cinelli09, 22.02.2016, 17:01 Uhr auf majortom
    Also mit dem Rad seh ich jetzt da grundsätzlich mal kein Problem.Was anderes könnte natürlich sein,wenn ihr im geschlossenen Verband mit nem 40er Schnitt durchrauscht,der Anführer mit `nem unverschämt schicken Casati Laser,und ihr die dort ansässigen Franzosen aufscheucht .Das mag der Franzose gar nicht ;-)

    Jetzt im Ernst : das würd ich schon absichern,sonst droht Ärschä.

    Gruß

    Günter
  • majortom, 22.02.2016, 17:33 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    da ein Rad deutlich weniger als 3,5 t wiegt und deutlich weniger als 8 m lang ist, seh ich eher kein Problem... ;-)
    Unter den Kommentaren auf der von dir verlinkten Seite antwortet ja auch das Departement, dass man mit dem Rad fahren darf.
    Natürlich muss tagesaktuell gecheckt werden, ob die Route gesperrt ist, wie bei diversen Passstraßen auch. Im Zweifelsfall müssen wir halt über Glandon oder Croix de Fer statt Galibier fahren - wie übrigens auch schon 2015 praktiziert. Den Gepäcktransporter schicken wir evtl. auch über die Umleitung.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 22.02.2016, 18:05 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    ich wär auch vom Glauben abgefallen,würde Dein Laser das UCI Gewichtslimit von 3,5 t überschreiten ;-).
    Ich freu mich jedenfalls,daß die "La Marmotte" - Runde (die 2015er Streckenführung mit Col de Mollard war i.ü. gar nicht schlecht) wieder befahrbar ist.Steht heuer auf der to-do-Liste,aber da steht viel drauf mit einem Realisierungsschwund zwischen 80 und 90% ;-(

    Gruß

    Günter

    (leider doch nicht fratelli,sondern fratello Flarer in Meran.Ein de Rosa Titanio)
  • majortom, 22.02.2016, 18:13 Uhr auf Cinelli09
    Jetzt wo der Brenner bald dicht ist (siehe anderer Thread), könntest du doch nach Frankreich ausweichen... ;-)
    Zumindest bis Le Pen an die Macht kommt und eine Mauer bauen lässt...
  • Cinelli09, 22.02.2016, 19:34 Uhr auf majortom
    ...man sieht doch mit diesem Thread schon,wohin meine Pläne ausgerichtet sind und meine Gedanken kreisen .Go West...
  • Flugrad, 23.02.2016, 19:00 Uhr auf Cinelli09
    ...trotz der bekannt schlechten kulinarischen Versorgung dorten. Das wird hart. Doch nur die Harten kommen bekanntlich in den Garten, und die Landschaft entschädigt schon ein bißchen. Auch ist die Ösi-Dichte erfreulich niedrig.
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 23.02.2016, 19:29 Uhr auf Flugrad
    ...kein Problem,habe ja ein fahrbares Kochklosett namens VW-Bus Wohnmobil.Die Ösis,v.a. in der Konsistenzform der allgegenwärtigen Radarfetischisten werden mir abgehen ;-)

    Grüße

    Günter
  • Uwe, 23.02.2016, 20:59 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Dafür musst du dich in F aber vor anderen Dingen in 8 nehmen: verschimmelter Käse, Schnecken auf dem Teller, komische Sprache...
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 23.02.2016, 21:18 Uhr auf Uwe
    Ja,Uwe,man hats nicht leicht.Jahrzehnte italienisch bis zur (fast) Konversationsreife gelernt,und jetzt sperren einen die Ösis am Brenner aus und man ist gezwungen,in ein Land mit einer nicht oder kaum erlernbaren Sprache mit Dauerschleifen-Genitiv und Essenstellern,auf denen die dargebotenen Speisen mengenmäßig nur mit einem Neutronenmikroskop zu erahnen sind , auszuweichen...dafür entschädigen allerdings kaum zu toppende Rennrad-Berge

    Günter
  • majortom, 24.02.2016, 09:54 Uhr auf Cinelli09
    Über das mit der Sprache mag man ja streiten (ich habe auch nach vier Jahren an der Front nur rudimentäre Kommunikationsfähigkeiten), aber das mit den Essensportionen kann ich empirisch widerlegen.

    Da du ja (korrigiere mich, wenn ich mich täusche) eher wenig Berührungsängste mit Naturstraßen hast, empfehle ich einen Besuch Chez Constance auf dem Plateau des Glières.
    Ich kenne Leute, die beim Beignets-Menu schon nach dem Charcuterie-Teller zur Vorspeise die Segel gestrichen haben.
    Und es ist nicht nur wegen der Mengen zu empfehlen, sondern auch aufgrund der Qualität. Geilste Käseplatte aller Zeiten - ungelogen.

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 24.02.2016, 10:40 Uhr auf majortom
    Naturstraßen ja,aber nur mit VTT (man sieht,ich stelle mich sprachlich bereits um)

    Danke für den Tip.Dann halt mal wieder zum "Chez xyz ".Mein letzter Besuch bei nem "Chez........." (schon einige Zeit her) war am Lac d`Allos mit dem untauglichen Versuch des untauglichen Subjekts am untauglichen Objekt : nämlich in F an eine einigermaßen BELEGTE Pizza heranzukommen

    Mit der franz. Carschutterie habe ich aber auch so meine Probleme ;-)

    Gruß aus dem Land des gepflegten Granteln`s

    Günter
  • majortom, 24.02.2016, 11:38 Uhr auf Cinelli09
    Auch das kann ich empirisch widerlegen... ;-)

    Wobei es stimmt (und auch nicht weiter verwunderlich ist), dass italienische Pizzerien in der Regel weitaus besser sind als französische.

    Zur Naturstraße: am Col des Glières ist die Passauffahrt asphaltiert und die Piste verläuft einigermaßen flach übers Plateau und ist auch mit schmalen Reifen befahrbar. Siehe hier. Das Etablissement ist auf dem Foto das Gebäude ganz hinten in der Senke. Wenn man die Beignets vor sich stehen hat, weiß man, dass man das Schottergedöns (bin da eigentlich kein großer Fan) gerne bezwungen hat... :-)

    Grüße nach Grantelland
    Tom
  • Cinelli09, 24.02.2016, 14:25 Uhr auf majortom
    ..na,die Straße und auch das betreffende Etablissement sind schon mal verlockend.Meinen neuen "Cuore con stile italiano" jag ich da eh nicht drüber

    Gruß

    G.
  • didimuc, 24.02.2016, 21:40 Uhr auf majortom
    Aus Erfahrung sag ich nur "Tartiflette", da braucht's koa Pizza - das sollte auch Günter schmecken...
    Didi
  • majortom, 24.02.2016, 21:48 Uhr auf didimuc
    Ja, gibt nichts besseres...
    Allerdings ist das eher nichts für die Mittagspause. Mit nem Klumpen Tartiflette im Bauch möcht ich nicht mehr weiter durch die Berge fahren... ;-)
    Schönen Gruß, Tom
  • Cinelli09, 25.02.2016, 11:03 Uhr auf didimuc
    Zeugs,das offensichtlich als Bodenbelag dient http://skipass.fr/p/contests/63551/65143.jpg
    ess ich ned......
  • majortom, 25.02.2016, 11:49 Uhr auf Cinelli09
  • Flugrad, 25.02.2016, 11:52 Uhr auf majortom
    wobei ganz in der Nähe dieses Etablisements ein Ruisseau de Pisse Vache verläuft, samt einer Cascase de Pisse Vache. Ich möchte das jetzt nicht ins Deutsche oder gar Bairische übersetzen, denn ich weiß nicht, aus welchem Bach die dort ihr Kochwasser beziehen und ob dem Günter dann noch deren Pizza schmeckt und ob das dann noch empfehlenswert ist, Vorbehalte gegenüber französischem Essen abzubauen, selbst wenn italienisch angehaucht.
    Gruß
    Ulrich
  • AP, 25.02.2016, 13:00 Uhr auf majortom
    Das erinnert mich an das Mittagsmenü in Fouday, das ich mir unvorsichtigerweise einmal einverleibte. Es war eine ganze Menge, zum Abschluß dann eine Art von Schokokuchen mit Kirschschnaps drüber.

    Hatte danach Schwierigkeiten, aufs Rad zu kommen. Der sich anschließende Col de Steige von Saint-Blaise aus (Horrorprofil hier) war so mit das Schlimmste, was ich je gemacht habe. Vor Colroy überholte mich ein alter Mann auf einem quietschenden Hollandrad, und bei der 5%-Rampe aus Colroy raus hätte ich beinahe schieben müssen...
  • majortom, 25.02.2016, 19:41 Uhr auf AP
    Ich hatte mal eine Burgerkrise im Jura - mit einem Pfund Hack im Magen.
    Der 72er hatte glaub ich den Augenblick des Verzehrs des "Burger de la Poste" fotografisch festgehalten...
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Dreitagesreise Konstanz am Bodensee- Riva del Garda

  • Satan Claus, 01.02.2016, 11:32 Uhr
    Hallo zusammen,

    das ist mein erster Forenbeitrag. Ich plane eine Dreitagesreise von Konstanz bzw. Nähe von Konstanz an den Gardasee nach Riva. Ich hatte mal einen Tourvorschlag von Naviki, der jetzt (Pässe sind zu, nehme ich an) anders aussieht als noch im Oktober. War durch die Schweiz, den ersten Tag die Anfahrt bis auf 1500mNN, dann Übernachtung, am zweiten Tag über Berninapass nach Italien, dann gleich noch den Umbrailpass und runter ins Tal. Am dritten Tag gleich über den Mortirolo und wieder runter, dann geht es noch mal über eine Kuppe und dann nur noch runter.
    Momentan mache ich Kraft und Intervalltraining, ab nächste Woche geht es wieder raus, hier in der Pfalz kann man früh starten. 110km mit 1300 Höhenmetern sind inzwischen kein Problem, Tendenz steigend, mir gehts gut dabei.
    Rad hat Gepäckträger, kann also Schläuche und Zahnbürste und ein paar Klamotten zu einem kleinen Bündel schnüren. Ich fahre alleine, dann bin ich auch für niemand eine Bremse. Starten möchte ich Mitte bis Ende Juni. Zwei Ersatztage sind eingeplant, etwa, wenn ich wegen Gewitter nicht fahren könnte.

    Das wären mal die Infos zum Vorhaben.

    Und jetzt würde ich mich über Routenvorschläge freuen, hier sind sicher viele, die sich in den Alpen gut auskennen. Ihr könntet mir ja schreiben, durch welche Ortschaften bzw. über welche Pässe ich fahren könnte. Ich fahre mit dem Rennrad, auf der Straße. 2500 Höhenmeter wären am Tag ungefähr (plusminus) das Limit.

    LG, Satan
  • majortom, 01.02.2016, 15:07 Uhr
    Hallo Satan,

    herzlich willkommen.

    Deine Route über Bernina, Umbrail, Mortirolo kann ich nicht ganz nachvollziehen, vielleicht kannst du das nochmal detaillierter beschreiben?

    Ansonsten wäre mein Vorschlag, das Vorhaben auf vier Tage auszudehen, weil du so einige der schönsten Pässe im Alpenraum fahren kannst.
    1. Tag vom Bodensee das Rheintal hoch.
    2. Tag über Albula- und Ofenpass.
    3. Tag über Umbrail und Gavia.
    4. Tag irgendwie zum Gardasee dödeln (keine Ahnung wie, da kenn ich mich nicht aus)

    Schöne Grüße
    Tom
  • Satan Claus, 02.02.2016, 22:26 Uhr
  • Satan Claus, 02.02.2016, 22:31 Uhr auf Satan Claus
    Hallo Majortom,

    das ist es ja eben. Über die Routenplaner bekomme ich immer andere Vorschläge, die der Rechner raushaut. Mit deiner Antwort habe ich schon mal einen Anhalt und plane mit deinen Tipps erstmal mit der Karte, da nehme ich eine topografische Karte und schaue mir das mal an. Donnerstag Abend habe ich Zeit und die Karte besorge ich mir im Buchhandel.

    Viele Grüße, Satan
  • bruckner13, 04.02.2016, 12:03 Uhr auf Satan Claus
    Hallo Satan,

    Tom hat dir schon einen guten Vorschlag mit sehr schönen Strecken gemacht.

    Aber: -sorry- für mich hört sich deine Anfrage so an, als ob es deine ersten Alpenpässe werden sollen.
    Wenn dem nicht so ist, brauchst du auch nicht weiterzulesen!

    Um Umbrail und Gavia an einem Tag zu fahren, brauchst du statt Krafttraining einige Erfahrung - auch wenn diese nur neben dir her radelt.
    Einsparen kannst Du zumindest den recht schweren Umbrail, wenn du nach dem Albula statt dem Ofenpass den auch sehr schönen Bernina (in den Abendstunden kaum Verkehr) nimmst.

    Als Test für dein Unternehmen solltest du am Pfingstsamstag an der RTF in Rockenhausen teilnehmen und die lange Runde oder eventuell die kurze Marathonstrecke fahren. Wenn du um sieben Uhr am Start bist, kannst du mit anderen QD-Mitgliedern zusammen radeln, die dir - falls du willst - auch rechtzeitig sagen, ob du etwas verbessern oder anders machen sollst, um auch am Ende der langen Strecke mit Spass unterwegs zu sein.

    Ansonsten sieh dich auf der quaeldich-Seite und bei googleEarth um, was noch so alles links und rechts dieser Strecke liegt (zB. der geile Radweg am Walensee, Kunkelspass oder Rifugio Cornisello) was du je nach Lust und Laune einbauen kannst.
    Verbessere deine Fahrtroute bis zur Abfahrt im weiter. Such dir schöne Unterkünfte. Das alles kann richtig Spass machen.

    Nutze alle 5 Tage zum fahren aus, Reserven sind nicht notwendig. Im Juni ist es so lange hell, dass du Gewitter oder Starkregen zeitlich meist ausweichen kannst, notfalls hilft die rhätische Bahn (auch sehr schön).

    Gruß aus Ludwigshafen

    Peter
  • Satan Claus, 04.02.2016, 17:59 Uhr
    Vielen Dank euch beiden für die wertvollen Tipps.
    Heute habe ich mir mal eine Karte 1:200000 besorgt, ich habe eine Ahnung, wie mich Naviki ursprünglich schicken wollte:
    Fluelapass, Berninapass, Mortirolo, Passo del Tonale und dann zum Gardasee.
    Jetzt habe ich zwei schöne Streckenvorschläge von euch, einmal mehr westlich, einmal mehr östlich, beides über Straßen, die nicht zu stark mit Autos befahren sein sollten, auf der Berninastrecke gibt es laut Karte zwei fast parallele Straßen.

    @Peter: du hast Recht, wird mein erstes Mal in den Alpen, ich bin auch guter Dinge, weil die Tage so lang sind, ich habe mindestens 14 Stunden hell und kann mir das super aufteilen. Mit der Gruppe zu fahren hätte durchaus seinen Reiz, wie gesagt, ich glaube aber, ich bin zu langsam. Auf meiner Pfälzer Runde auf die Kalmit und zurück fahre ich die 110 km in 6 Stunden, meistens weil ich auf der Kalmit oben ins Gespräch komme.

    Das mit dem Radmarathon, ich weiß nicht, ich komme mir mit meinem schweren Cyclocross da auch blöd vor, ich habe da ja Schutzbleche, Seitenständer, Gepäckträger dran und wenn ich direkt nach der Arbeit die Kalmit hoch will, auch mal noch meine Tasche und das Faltschloss. Sind dann so 16kg, locker. Vielleicht, wenn ich was Leichteres ausleihe, muss ich mal probieren, im Wiegetritt knacken halt schon immer gleich die Räder. Ich bin gut 100kg schwer, bin zwar am Abnehmen, unter 85g werde ich nie im Leben kommen, Oberschenkel sind 58cm, Waden 40cm, Oberarm halt auch 38cm. Ich habe als Teenie Judo gemacht, das wird man nie wieder los. So bin ich halt am Berg langsamer. Und ausdauernd, ich komme hoch, auf dem Fahhrad, immer.

    Mit der Erfahrung, das stimmt natürlich. Ich habe auch schon Leergeld gezahlt. Nichts zu essen dabei zu haben auf der Runde oder nichts mehr zum Anziehen. Den Berg hoch und geschwitzt, das Schlimme war dann das Runterfahren, was habe ich gefroren, da wäre ich im Wald im Schatten am liebsten abgestiegen und hätte mir ein Taxi gerufen...

    Ja, Quäldich ist cool, Tonnen an Infos hier. Ich werde versuchen, mir eine schöne Strecke zu bauen und dann die Roadmap erstellen, damit kam ich mit dem Motorrad immer gut zurecht. Vielleicht kaufe oder leihe ich mir doch noch einen Radcomputer. Training nach Watt wäre auch was. Nach Zeit mache ich das bisher, da habe ich auch mal fast eine Schlappe erlitten, habe die Zeit gehalten, an dem Tag hatte ich mehr Gegenwind und bin dann fast eingebrochen... Ja, Grünschnabel halt...

    Vielen Dank noch mal und Viele Grüße, Satan.
  • Satan Claus, 04.02.2016, 18:01 Uhr auf Satan Claus
    85 Gramm? Kilogramm natürlich!
  • Freddy28, 16.02.2016, 15:57 Uhr
    Sehr schöne Tour! Bekannte von mir haben mal eine ähnliche Tour zum Gardasee gemacht. Leider kann ich dir hierzu keine genaueren Infos geben, aber ich finde die Idee toll! Da gibt es mit Sicherheit sehr schöne Strecken von Koblenz bis zum Gardasee.
  • yetishooter, 20.02.2016, 13:29 Uhr
    Bregenz - Riva del Garda

    375km
    1. Lechtal
    2. Hahntennjoch
    3. Ötztal + Timmelsjoch
    4. Etschtal runter bis Rovereto und rüber nach Riva

    Sollte in 3 Tagen locker machbar sein.

    ODER

    385km
    1. Arlbergpass nach Landeck
    2. Reschenpass
    3. Vinschgau runter und der Etsch nach Rovereto folgen

    Diese Variante hat keine Pässe >2000m, daher sollte das evtl. auch in 2 knackigen Tagen machbar sein.

    Gruß!

  • Uwe, 20.02.2016, 13:39 Uhr auf yetishooter
    Hallo!
    Arlberg ist meines Erachtens auch in diesem Jahr für Radler gesperrt, weil der Straßentunnel saniert wird und deshalb der komplette Verkehr über den Pass muss.
    Reschenpass geht nur über die Norbertshöhe, ist aber kein Problem. Von Landeck bis Pfunds muss man sich über kleine Straßen und Wege orientieren, da zumindest von Prutz bis Pfunds die Hauptstraße verboten ist (Schnellstraße, oder wie auch immer die Österreicher das nennen). Pfunds - Nauders auf der Hauptstraße ist für Radler tabu. Aber über Martina und Norbertshöhe ganz brauchbar.
    Viele Grüße, Uwe
  • yetishooter, 20.02.2016, 13:56 Uhr auf Uwe
    Hui, danke für den Hinweis mit dem Arlbergpass. Das habe ich nicht gewusst. Reschenpass ist immer etwas tricky, für Autos kann man da auch des öfteren mal über die Schweiz umgeleitet werden.

    Gruß!
  • Uwe, 20.02.2016, 15:38 Uhr auf yetishooter
    Hallo!
    So weit ich weiß, ist die direkte Auffahrt von Pfunds über die österreichische Straße nach Nauders inzwischen dauerhaft für Radler verboten. Ich finde sie aber ohnehin absolut untauglich und die Variante über die Schweiz angenehmer.
    Die genaue Faktenlage am Arlberg habe ich nicht auf dem Schirm, da ich mich seit Jahren nicht konkret dafür interessiert habe. Im letzten Jahr war die Sperrung aber hier im Forum mehrmals ein Thema. Grundsätzlich ist der Arlberg ja bis Langen oder Stuben von der Vorarlberger Seite auf Nebenwegen gut zu fahren, aber wenn der Rest dann gesperrt ist, ist er gesperrt. Die Sperrung des Straßentunnels ist angeblich für mehrere Jahre zumindest in der Bausaison angesagt. Man müsste googlen, wenn man da mehr wissen will oder muss.
    Viele Grüße, Uwe
  • Satan Claus, 21.02.2016, 08:36 Uhr auf Freddy28
    Hallo Peter,

    ich habe mir vom Veranstalter des Radmarathons das Ok für mein scheibengebremstes Rad geholt und werde mich wohl wirklich anmelden.
    7 Uhr wäre kein Problem, ist ja nicht weit weg von mir. Wenn ich teilnehme melde ich mich noch mal wegen Fahren, ich kann aus dem Rhein-Neckar- Raum noch 2 Leute mitnehmen, unsere Räder könnten so wie sie sind aufrecht bei mir ins Auto, mit Decken dazwischen, damit nichts klappert. Ich habe einen Scudo.

    Viele Grüße, Thorsten
  • Satan Claus, 21.02.2016, 08:37 Uhr auf Uwe
    Hallo Yeti,

    vielen Dank für die Vorschläge, ich denke, ich werde über die Schweiz fahren. Vielleicht wird das ja nicht das letzte Mal.

    Wenn ich mir das durchlese, was Uwe geschrieben hat, dann müsste ich wohl schon zwingend ein Navi zulegen, mit ein paar Ortsnamen auf dem Oberrohr ist es nicht getan. Da schätze ich die Strecke in der Schweiz einfacher ein.

    Viele Grüße, Thorsten
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"Gotthardstau" reloaded

  • Cinelli09, 19.02.2016, 14:50 Uhr
    Die Schweizer Kollegen könnten sicher einiges erzählen von wegen "mal schnell" (zumindest zu gewissen Zeiten) mit dem Auto aus dem Norden zum rennradeln ins schöne Tessin zu fahren
    http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/Wie-Trickser-den-Stau-am-Gotthard-umgehen/story/30981239

    Tricksen hilft ja offenbar auch nicht.Aber wenigstens funktioniert dort zur Not der "Öffi"

    Das werden wir geplagten Südtirol-/Dolomiten- und Lago di Garda Radler jetzt auch haben,aber wahrscheinlich in 10er Potenz

    http://www.t-online.de/reisen/reisemagazin/autoreisen/id_76970066/am-brenner-drohen-gewaltige-staus-bei-grenzkontrollen.html

    Experten gehen jetzt schon davon aus,daß die Staus bereits weit vor Bozen beginnen könnten.....

    Ade ihr Dolos etc. ;-(

    (an die CH-Freunde : nicht mit "Bahn" kommen,das funzt bei euch,aber nicht in DE oder AT,außer man ist komplett schmerzresistent und hat alle Zeit der Welt)

    Gruß

    (bitte keine poltische Diskussion zu dem ganzen Flüchtlingsthema,das ist mit diesem Beitrag nicht gewollt)
  • Uwe, 19.02.2016, 16:42 Uhr
    Hallo Günter!
    Was ist denn für dich mit dem San Bernardino? Ich habe natürlich keine Autoerfahrung auf der Strecke und dass er zumindest vor Jahren gar nicht zu gebrauchen war, ist mir auch bekannt. Aber von Muc über LI, Pfändertunnel und N13 sollte doch grundsätzlich günstiger sein als über den Gotthard? In den Tessin oder sogar noch vorher nach Südbünden mit Calancatal usw. führt die N13 doch allemal. Dummerweise brauchst du für den Pfänder aber jetzt die richtige Vignette und nicht mehr die Tageskarte. Dafür ist er aber auch doppelröhrig. Alternativ durch Bregenz usw. gurken ist aber keine Lösung! Dafür musst du schon ziemlich schmerzresistent sein.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 19.02.2016, 17:05 Uhr auf Uwe
    Bernardino ist schon o.k. für Fahrt ins Tessin oder in die Lombardei.Tunnel zwischenzeitlich komplett saniert.AT-Vignette eh kein Problem,da stets die Jahresvignette drauf is

    Hilft aber für Südtirol und Konsorten nix.Tatsächlich wird man aber aufgrund des zu erwartenden Brenner-Dilemmas mehr in Richtung Schweiz zum radeln ausweichen,ist ja bis auf die Preise super und läßt keine Wünsche des gemeinen Bergradlers offen.

    Schaun mer mal,wie sich das alles entwickelt.Die Grenzübergänge Salzburg und Kiefersfelden sind ja aus den gleichen Gründen schon seit Monaten der Supergau,meistens jedenfalls.Unsere ostdeutschen Freunde waren früher EINgesperrt,jetzt wennst ins Ausland fährst und schnell mal heimwillst bist de fakto AUSgesperrt.Schon irre,was man in einem zwischenzeitlich schon längeren Leben so alles erlebt. Jedenfalls ein Deja Vu : als 6jähriger Pimpf im VW - Käfer meiner Eltern aufm Weg an die Adria stand man schon mal 40km auf der alten Brennerstraße 4 oder 5 Stunden im Stau.
    Komplett irre,das alles. Sorry,habe gerade den "Dolomiten" Entzugs Blues

    Grüße

    Günter
  • AP, 19.02.2016, 18:20 Uhr auf Cinelli09
    Wer weiß, was im Sommer ist. Vielleicht sind bis dahin die Fusselbärte und die Russen pleite, Assad hat sich ins Exil verzogen und in Syrien kehrt Ruhe ein...
  • Cinelli09, 19.02.2016, 19:38 Uhr auf AP
    ...könnte sein,aber dann gibts immer noch gewisse bayer. Politclowns und ihre Grenzparanoia....die sie übrigens schon seit dem G7 Gipfel letzten Sommer In Schloß Ellmau haben.
  • Flugrad, 19.02.2016, 19:43 Uhr
    Hallo Günter,

    "funzt" schon auch per Bahn: EC München-Franzensfeste-Brixen-Bozen-Rovereto-Trient-Verona alle 2 h, Rad aber reservierungspflichtig.
    Ab Franzensfeste ins Pustertal und ab Bozen nach Meran-Mals halbstündlich.
    Nichts ist schlechter als der Ruf.
    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 19.02.2016, 19:54 Uhr auf Flugrad
    Ulrich , mag sein.Ich erinnere mich aber,hier auf QD gabs mal einen netten user,ein ganz junger und damit automobilloser Kollege aus MUC,der - verzweifelt von der "Bahnschinderei" - Richtung Süden nach einer Automitfahrgelegenheit ab MUC Richtung Alpen/Südtirol etc für spontane wettersituative Kurztrips gebettelt hat....

    Günter
  • Kletterkönig120, 20.02.2016, 06:11 Uhr auf Cinelli09
    Natürlich ist Bahnreisen nicht ganz so bequem wie mit dem Auto, zumindest wenn man Gepäck und Rad dabei hat. Aber dass bei der Bahn nur Chaos wäre, kann man jetzt auch nicht behaupten.

    Was die Grenzkontrollen betrifft, habe ich das vor Weihnachten in Salzburg ganz entspannt erlebt, da fand seitens der BuPo eigentlich nur eine Gesichtskontrolle statt. Aber zu der Zeit war der Andrang natürlich auch nicht so groß. Aber wenn die hilflose Politik natürlich hoheitliche Aufgaben wie Grenzkontrollen an die Eisenbahnverkehrsunternehmen delegieren möchte, kann ich verstehen, dass diese lieber den Betrieb einstellen. Mal schauen, wie sich das im Frühjahr entwickelt.

    Dass bei jedem Betreiber und in verschiedenen Ländern unterschiedliche Beförderungsbedingungen und Preise gelten, macht es bei der Suche nach einer geeigneten Verbindung natürlich nicht einfacher, das ist manchmal schon eine Wissenschaft für sich, aber dazu muss man noch nicht mal ins Ausland fahren.

    Trotzdem komme ich auch ganz gut ohne eigenes Auto aus. Wenn man die tägliche Bequemlichkeit ab der eigenen Haustür gar nicht gewohnt ist, merkt man auch gar nicht, das einem was fehlen könnte.

    Schöne Grüße, Marc
  • Uwe, 20.02.2016, 11:19 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Für Dolos ist natürlich selbst der Reschen keine Lösung. Aber da denke ich mal, dass der Andrang geringer ist, weil es ja schon ein ziemlicher Umweg ist und auch mit der Bahn nicht durchgängig ist. Und gerade im Frühjahr ist die Ecke um den Stelvio nicht Radlers große Lösung. Da geht ja erst später etwas, wenn der Stelvio als Mutter aller Dinge offen ist.
    Alternativ dürfte aber schon das Dreiländereck CH-I-A im Frühjahr interessant sein, wenn man den Stelvio inklusiv Umbrail auslässt.
    Gerade die Dolos dürften aber wirklich DAS Frühjahresziel in den Alpen sein.
    Jetzt kannst du mal ungefähr mitfühlen, wie es den Leuten aus NRW geht, die immer solche lange Reisezeiten zu den Alpen haben.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 20.02.2016, 18:02 Uhr auf Cinelli09
  • Cinelli09, 20.02.2016, 18:03 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    am Reschen wirds auch Grenzkontrollen geben,aber das wird sicher keine großen Probleme verursachen,jedenfalls nicht vergleichbar mit dem am Brenner zu erwartenden Supergau.Aber ein Frühjahrsziel ist der obere Vinschgau natürlich nicht,außer flach fahren oder in ein paar Seitentäler rein.Und mit dem Auto für Tourenstart bis nach Meran runter mal schnell auf der nervigen Bundesstraße is auch nicht der Brüller

    Ja,ich fühle mit den Leuten nördlich der Münchener Stadtgrenze mit ;-)Aber dafür ist NRW entspannter

    http://www.derwesten.de/staedte/essen/darum-ist-es-in-essen-so-schoen-schoener-als-in-muenchen-id11555772.html

    und man muß nicht das Münchener Kotzpublikum ertragen.Alpenrennradtechnisch ist MUC aber auch nur die drittschlechteste Lösung,Städte wie z.B. insbes. Innsbruck,Bozen oder (CH) Chur - das wärs.

    Grüße

    Günter
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Wer hat Erfahrung auf der Strecke Bodensee - Genua

  • rolfoshox, 14.02.2016, 10:47 Uhr
    Hello Friends,
    ich plane für nächsten September, vom Bodensee aus via Splügenpass, Comer See und Mailand nach Genua zu kommen, um von dort nach Sardinien zu schippern.
    Mit möglichst wenig Gepäck, einem Hardtail MTB auf Marathon Supreme und meinem Garmin sollte das machbar sein.
    Mit dem Rennrad erscheint mit das wegen des Gepäcks ein wenig viel zu schwierig, woisch!
    Bis zum Splügen ist es nicht so problematisch, am Comer See kann man sich eigentlich nicht verfahren, aber ab da wird es spannend:
    Nicht zu weit an Mailand vorbei - von mir aus auch mitten durch - den "richtigen" Weg über den Ligurischen Appenin zu finden!
    Ich bin für jede Info (Unterkünfte, Wetter, Karten, GPS, ......) dankbar.
    Vielleicht habe ich als Quäldich Novize einfach noch keine Ahnung, wie Quäldich funktioniert, und alles steht hier schon irgendwo drin ..............
    Schöne Grüssle vom Rolfo aus Stuttgart

  • Uwe, 14.02.2016, 12:02 Uhr
    Hallo Rolfo!
    Zunächst mal das hier: http://tourenplaner.quaeldich.de/
    Musst dich erst mal etwas einlesen, dass du das Teil kapierst, dann deine Fragen zum Tourenplaner stellen, sofern du nicht schon die Antworten im Forum erschließen kannst und dann weiter ins konkrete Thema einsteigen. Ist ja noch einige Tage bis September und draußen regnet es im Moment ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Freddy28, 18.02.2016, 17:35 Uhr
    Habe das Thema hier gerade zufällig gesehen. Super Tipp mit dem Tourenplaner! Danke dafür :)!
  • rolfoshox, 18.02.2016, 18:38 Uhr auf Uwe
    Ciao Uwe,
    it is simple but not easy..... und denke, dass sogar ich, der mit diesem elektronischen Zeug net besonders viel am Hut hat, eines Tages ohne quaeldich.de gar nimmer leben kann.
    Ich quaelmich denn mal auf den Weg!
    Saluti, Rolfo
  • Uwe, 18.02.2016, 22:24 Uhr auf rolfoshox
    Hallo Rolfo!
    Der Anfang mit dem Tourenplaner ist zunächst mal gewöhnungsbedürftig, aber wenn du dich mal eingearbeitet hast, kannst du stundenlang mit dem Ding rumspielen und dabei ganz vergessen, die vielen geplanten Touren auch mal persönlich zu fahren ;-)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 19.02.2016, 09:29 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    "gewöhnungsbedürftig" trifft die Sache aus meiner Sicht nicht so ganz.Selbst mein persönlicher Internet-Schrauber, (ein wirklich gelernter ITler)der meine ganze IT-Büro-Schose zusammenhält,steht hier trotz mehrmaliger Anläufe vor einem Rätsel mit 7 Siegeln.Folglich kann ich mit diesem tool überhaupt nix anfangen,schade....

    Gruß

    G.
  • Uwe, 19.02.2016, 15:37 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Sagen wir mal so: Ich bin zwar kein IT-Fachmann, habe das Tool aber schon von Anfang an (also seit der allerersten, damals noch nicht öffentlichen Testversion) auf meinen Rechnern am Laufen und noch nie ein echtes Problem damit gehabt. Installation hat immer im ersten Versuch geklappt und Kartenupdate auch immer. Ich weiß wohl, dass es verschiedene Leute hier gibt, die das Ding noch nie lauffähig hatten, was ich aber nicht nachvollziehen kann.
    Daher ist der Tourenplaner mein liebstes und meistgenutztes Programm, wenn es ums Radfahren geht.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 19.02.2016, 15:48 Uhr auf Uwe
    ...na dann,Du glücklicher......
    Es geht mir aber im Grunde nichts ab,da ich ohnehin ein analoges Urviech bin (daran wird sich wohl in meiner Restlaufzeit nix mehr ändern) und damit ein Papierkarten-Freak.Da kann ich meine Touren-Phantasie viel besser spielen lassen.Elektronische Geh- ähh Fahrhilfen gibts nur mit Navi im Bus ,und selbst da brauch ichs im Grunde nie,da ich noch in der Lage bin Straßenschilder zu lesen ;-)

    Grüße

    Günter
  • Uwe, 19.02.2016, 16:23 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ist zwar mal wieder nicht das ursprüngliche Thema ;-)
    Tourenplaner ist für mich zunächst erst mal eine gute Karte mit sehr vielen Details, dann noch der Blick in GoogleEarth, um Straßenzustände zu sehen, die keine Papierkarte in dieser Detailtiefe bietet. Und man musst halt keine Einzelkilometer mehr aus der Papierkarte zusammenrechnen. Gerade bei meinen Fahrten nach Feierabend hält es mit dem Tageslicht etwas genau, da ich nicht in die Dunkelheit geraten möchte und dann auf dreckigen, kleinen Wegelein um die Ecken rutschen möchte. Da rechne ich schon gerne einigermaßen genau aus, was mich erwartet. Genügend dunkle Regenabende für solche Planungen hat das Jahr meist schon, dass man immer ein paar Touren im Vorrat haben kann ;-)
    Übrigens habe ich auch ein großes Arsenal an Papierkarten, die infolge reger Benutzung fast nur noch Fetzen sind.
    Viele Grüße, Uwe (auch ein Urviech laut Aussage des hiesigen Kreisveterinärdirektors)
  • Cinelli09, 19.02.2016, 16:45 Uhr auf Uwe
    Ja Uwe,in NRW würd ich auch vor einer Ausfahrt erst mit GoogleEarth arbeiten,um nicht als Verschollener zu enden ;-)

    Hier in BY brauchts sowas nicht,wir fahren auf besten Straßen immer gen Süden,sprich auf die Alpen zu und haben das Halleluja unserer großen Führer FJS und Horst dem Glorreichen im Ohr,die schon verhindern,daß man vom rechten (sic!) Weg abkommt ....

    Tatsächlich haben wirs mal wieder geschaft,komplett vom Thema .......

    Grüße

    Günter (komme übrigens gerade aus NRW ! )
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Umrüstung von7auf 8 Ritzel bei dura-ace nabe mit rx100

  • Nachtrenner, 07.11.2015, 23:43 Uhr
    Ich besitze ein Cannondale ST400 mit einem Alu-oversized Rahmen und 126mm Nabenbreite., Baujahr 90/91.
    Nach einigen Jahren wurde das komplette Hinterrad getauscht. Die Originalritzel 6-fach von Suntour passten anscheinend nicht auf die neue Dura-Ace-Nabe/Freilauf. Ich bin einige Jahre nur sehr wenig gefahren, dieses Jahr allerdings wieder öfter und dabei ist mir die nicht gerade bergtaugliche Übersetzung aufgefallen: vorne sind zwar noch die dreifach-Kettenblätter von Suntour mit ihren 29/40/51 Zähnen drauf aber seit dem Umbau habe ich hinten maximal 24 Zähne und das ist mir doch ein wenig zu lang für die steileren Steigungen rund um Stuttgart. Das alte Ritzelpaket ging bis 30 Zäh