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Reise und Pässe

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Pyrenaeen-Planung fuer Profis

  • artie_1970, 05.01.2019, 11:28 Uhr
    Servus zusammen und Frohes Neues!

    "The same procedure as every year": Dieses Jahr soll es in gewohntem Modus in die Pyrenaeen gehen. Das heisst 3 bis 4 Wochen, 15 bis 20 Etappen in 2er- bis 3er-Bloecken, dazwischen Ruhetage. Minimalgepaeck von 5 kg am Reiserenner. Anreise mit dem Mietwagen, Abgabe dort, also einfache Strecke mit ordentlichem Aufpreis, zurueck dito. Soweit die uns bekannten Rahmenbedingungen, nur das Ziel ist fuer Miss Sophie und James komplett neu.

    Stammleser, die meine meist zu langen Beitraege kennen, wissen, dass ich Wert auf Tourendramaturgie lege: Bei Reisen dieser Laenge muss eine tragfaehige Idee her, die die Tour zu einer runden Sache macht (nicht notwendigerweise zu einer Rundtour), damit die Motivation bis zum Schluss erhalten bleibt. Ueber die Feiertage habe ich mal ein paar Rohentwuerfe zusammengeklickt:

    1. Der Grundidee des https://en.wikipedia.org/wiki/Raid_Pyr%C3%A9n%C3%A9en (vom Atlantik zum Mittelmeer auf franzoesischer Seite moeglichst dicht an der Grenze entlang) habe ich das Pendant vorgeschaltet, also vom Mittelmeer zum Atlantik auf spanischer/andorranischer Seite moeglichst dicht an der Grenze entlang. Das gibt 970 km und 16000 Hm zum Einrollen und 810 km und 19000 Hm zum Ausrollen. Eine veritable Pyrenaeen-Umrundung, sozusagen "Raid Pyreneen Espagnol" plus "Raid Pyreneen Francais" ausschliesslich aus Paessen, in Summe 1780 km und 35000 Hm.

    2. Auf quaeldich.de und salite.ch (einen Pyrenaeen-Denzel gibt es ja leider nicht) habe ich die hohen, hoehenmeterreichen, langen, schoenen, harten, schweren und steilen Anstiege gesucht und gefunden und so gut es ging zu einer Tour vom Atlantik zum Mittelmeer verbunden. Dabei werden diverse Male der Hauptkamm gequert, die Laender gewechselt und Sackgassen tief ins Gebirge hinein erkundet, um nur ja keine statistische oder landschaftliche Attraktion zu verpassen. 1590 km, 38000 Hm fuer die einfache Fahrt West-Ost, also keine Rundtour.

    Miss Sophie und James haben nun gehoert und gelesen, dass die beiden Pyrenaeen-Seiten sehr unterschiedlich sind: Frankreich mit hohen Paessen an der steilen Kante (eher alpin), Spanien mit langen Taelern an der schiefen Ebene (eher idylisch, manche sagen: viel schoener). Wir kennen und schaetzen die Alpen.

    Besteht die "Gefahr", dass Tour 1 uns zu langweilig wird (nur wenige Male wird auf spanischer Seite die Hoehe des Riedbergpasses, 1420 m, ueberschritten, die Baumgrenze liegt mutmasslich hoeher als in Nordschottland, so dass man sich vorkommt wie im Bayerischen Wald)?

    Besteht die "Gefahr", dass Tour 2 uns zu langweilig wird (wie die Alpen, bloss nicht so hoch und ohne Weiss, waeren wir mal besser ins Wallis gefahren)?

    Besteht die "Gefahr", dass Tour 2 durch den staendigen Seitenwechsel den Kontrast zwischen franzoesischen und spanischen Pyrenaeen verwaessert?

    Besteht die "Gefahr", dass Tour 1 zu viele Hoch- und Hoehepunkte verpasst, weil wegen der kompletten Umrundung des Gebirges keine Zeit fuer Sackgassen bleibt?

    So, und jetzt bitte ich die Pyrenaeen-Kenner um Kommentare. Mir geht es noch nicht um die Detailplanung (Pass A oder B, Sackgasse A ja oder nein), sondern um die Vogelperspektive/Tourendramaturgie.

    Sollte das ganze in Richtung 3-fach/2-fach/1-fach, Scheibe/Felge, Allroad-Bikes usw. abdriften, mische ich natuerlich auch gerne mit. (-:

    Danke vorab und ich freue mich auf die Diskussion.

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 05.01.2019, 16:56 Uhr
    Tendenziell würde ich von einer Komplettumrundung abraten und mir vom baskischen Teil der Pyrenäen nur die französische Seite geben. Meine Einschätzung basiert aber nicht auf eigener Erfahrung, sondern auf dem, was ich für interessant halte.

    Die Unterschiede zwischen beiden Seiten bestehen eher darin, daß die Südseite mehr Sonne, aber nicht unbedingt weniger Niederschläge hat. Sprich es kann im Süden mal karger sein, muß aber nicht. Nur so als Beispiel, der Weg zur Skistation Tavascan könnte von der Vegetation her auch in der Ariege liegen.

    Desweiteren gibt es in der Tat Sackgassen, die man gesehen haben sollte. Ich denke da an Troumouse, Cap Long, Cabus oder Coll de Pal.

    Was auch viele Leute außer Acht lassen, ist daß die Pyrenäen in Katalonien ziemlich weit nach unten ausfasern und man dort alleine zwei Wochen herumgondeln kann.

    Mehr fällt mir erstmal nicht ein, ich bräuchte noch ein bißchen mehr Info....
  • artie_1970, 05.01.2019, 23:25 Uhr
    Servus Namensvetter,

    auf deine Beteiligung hatte ich gehofft, du hast in der Ecke ja viele Anstiege beschrieben. Danke.

    Ueber die spanische Seite der Atlantikpyrenaeen habe ich gelesen, dass die wie Wales oder England ausschaut. Aus meiner Sicht attraktiv und sicherlich ein netter Kontrast zu Tourmalet und Co. Die von dir genannten Sackgassen sind in der West-Ost-Variante alle eingeplant, wobei ich Cabus als Pass fahren wollte und Pal (falls nicht mit Randonneur machbar) notfalls schieben (laut Renko nur ein kurzes Stueck). Der ausgefranste katalanische Teil wird ganz im Sueden wohl wegfallen. Der Teil suedlich vom Nationalpark Cadi Moixero scheint aber ein Nest der attraktiven Anstiege zu sein und boete sich fuer einen Schlenker an.

    Meine Frage war sicherlich noch zu vage. Vielleicht kann ich es so formulieren: Ist die Suedseite so gruendlich anders/abwechslungsreich, dass ihre Komplettbefahrung fuer die fehlenden Sackgassen entschaedigt? Oder sollte ich nur West-Ost fahren und dafuer ein paar mehr Rosinen picken?

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 06.01.2019, 11:09 Uhr auf artie_1970
    Mit der Frage nach den Atlantikpyrenäen erwischt du mich ein bißchen auf dem falschen Fuß, alldieweil ich weder Navarra noch den größten Teil des französischen Baskenlands kenne. Ich meine aber, daß die von die beschriebenen Landschaften auf der französischen Seite sind. Deswegen bleibe ich bei meinem Rat, eine Dreiviertelrunde plus Minirunde im französischen Baskenland zu drehen. Bzw., du könntest auch im Bereich von Larrau/Pierre St. Martin/Somport die Schaukel machen und dann in Aragon die Südseite beginnen (Sahun dürfte mit deinem outfit auch machbar sein)....

    Wenn du meinst, dieser Trip wäre das erste und letzte Mal in den Pyrenäen, würde ich eher Highlight-Sackgassen mitnehmen als eine Komplettumrundung machen.

    Cadi/Moixero ist in der Tat sehr hübsch, falls du da durchkommst, empfehle ich Coll de la Trava/Coll de Josa, wenig Verkehr und du fährst direkt am Pedraforca vorbei, dem meiner Meinung nach sehenswertesten Berg der Pyrenäen. Die allerschönste Strecke im Bereich Cadi/Moixero ist aber der Coll de Pal (wegen der grandiosen Aussichten), dicht gefolgt von der Alternativsüdseite zur Creueta von hinter Gombren.

    Gruß
  • artie_1970, 06.01.2019, 13:39 Uhr
    Servus,

    den Larrau/Pierre St-Martin habe ich fuer die einfache W-O-Variante vorgesehen, Sahun ebenfalls, Trava, Josa, Pal und Creueta sind alle auf dem Radar. Danke soweit fuer deine Einschaetzung!

    Axel
  • Flugrad, 07.01.2019, 00:11 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel,

    unsere Tour 2008 - siehe http://www.quaeldich.de/touren/tour-transpyrene-2008/
    kann ich nur weiterempfehlen. Würde ich jederzeit noch einmal so fahren. Der Track ist leider nicht komplett, dafür die Pässeliste inzwischen fast komplett im qd zu finden. Bei den Straßenverhältnissen hat sich im Westen die Lücke Sare-Col de Lizzarieta-Etxalar-Puerto de Otxondo im TP geschlossen. Der Artigascou (E 7) ist nach wie vor ein Abenteuer mit dem Rennrad, aber machbar - allerdings würde ich von der Passhöe den Weg zum Menté (nahezu eben und zumindest bei Trockenheit problemlos mit dem Renner befahrbar) nehmen und von dem abfahren Richtung Portet d'Aspet. Im Osten der Canigou: so, wie wir gefahren sind, geht es trotz Schotterstrecke auch heute noch ganz gut und sehr schön.
    Zu den Charakteristika: nichts hinzuzufügen, wobei auf der französische Teil des Baskenlandes walisischen Charakter aufweist. Generell: auf F-Seite unzählige schöne kleine Sträßchen, in E zumindest entlang des Hauptkammes eher schwierig.
    Vor allem im Osten gibt es dazu noch herrliche Pässe für Touralternativen zwischen Tarascon und Prades - siehe unsere zweite Pyrenäentour von 2015:
    http://www.quaeldich.de/touren/schwarzwald-pyrenaeen-tarragona-2015-wilde-mischung-mit-einigen-hindernissen/
    Auf spanischer Seite hätte ich zumindest einen Planentwurf zu bieten bis etwa den Grenzbereich zwischen Katalonien und Navarra. Kann ich Dir bei Bedarf emaillieren. Grundsätzlich siehe AP: Katalonien hat pyrenäenmäßig einiges zu bieten, weiter westlich eher eng.
    Port de Cabús: unbedingt von spanischer Seite aus anfahren. Geht per Rennrad, wenn man nicht allzu empfindlich ist., lohnt sich!
    Ein persönlicher Tipp: ich würde nur Pyrenäen West-Ost entlang des Hauptkammes fahren und mich anschließend auf die katalonischen Pyrenäen konzentrieren. Und mir dann die Bergwelt zwischen Lleida, dem Ebro und Tarragona gönnen. Die öden Strecken dazwischen lassen sich recht problemlos mit den Cercanías/Régionales der RENFE (spanische Bahn, Velomitnahme gratis) überbrücken.
    Zum spanischen Teil des Baskenlandes kann ich nichts beitragen.

    Gruß

    Ulrich
  • artie_1970, 08.01.2019, 21:36 Uhr auf Flugrad
    Servus Ulrich,

    eure beiden Touren hatte ich natuerlich schon gesichtet, um mir Anregungen zu holen. Der Artigascou klingt gut, falls wir die alternierende Variante waehlen. Den Cabus haben wir wie von dir empfohlen vor.

    Danke!

    Axel
  • Cinelli09, 19.01.2019, 16:37 Uhr 19.01.2019, 17:06 Uhr auf artie_1970
    Servus Axel,
    mir fällt gerade auf,wie ernüchternd wenig feedback auf Deine Fragestellungen hier auf QD - bis auf die zwei rühmlichen Ausnahmen AP und Ulrich Flugrad,also 2 von den hier immer "Verdächtigen" - kam.Es gibt sicher zig user oder Leser,die - obwohl ev. ausgewiesene Pyr. - Spezialisten - bloß zu maulfaul und zu bequem sind.Na ja.dann ist es wohl so. Irgendwie ist dieses Forum leider nicht mehr der Brüller,ein Thema aufzuwerfen gleicht immer häufiger dem Versuch,mit dem Blasebalg in nasses Holz reinzublasen,um ein Feuerchen zu entfachen.
    Du solltest mal mit dem Thema ins Reiseradlerforum gehen oder ggf. auch zu rennradnews,da ist m.E. ein weitaus schreib- und diskutierfreudigeres Publikum zugange als hier.
    Leider kann ich selbst zum Kernthema nix beitragen,da die Pyrenäen bis auf die paar Mainstream Pässe im französischen Teil für mich terra incognita sind ;-(

    Gruß G.
  • artie_1970, 19.01.2019, 19:21 Uhr
    Servus Günter,

    im von mir sehr geschaetzten Reiseradlerforum bin ich nur lesend unterwegs und nicht einmal angemeldet. Sollte ich vielleicht aendern, wenn sie mich mit meinen lumpigen Jahreskilometern reinlassen. Als ehemaliger Leser des Tour-Magazins fand ich gegen Ende interessant, wie wenig ich mich in dem Blatt vertreten fuehle: Fahre keine Rennen, der Ausruestungsfetischismus nimmt fuer einen Ingenieur untragbare Voodoo-Physik-Formen an, und die als grosse Abenteuer aufgemachten Reisen sind meist faule Sternfahrten, weil sie ja auch so gut wie nie ueber reiserennertaugliche Gepaeckloesungen berichten, so dass man auf Rundtouren mit Rucksack festgenagelt ist. Der gelegentliche Dres Balmer ist die ruehmliche Ausnahme.

    Aber wenn die Klientel dann von meinen Ritten hoert, staunen sie: "Mit einem einfachen Stahlrad?" "Ja, es gibt noch mehr als Malle." Deswegen habe ich jetzt schon seit Jahren "Bicycle Quarterly" abonniert, das passt von der Mentalitaet besser, wenn auch die Tourenberichte meist die US-Westkueste betreffen. In Frankreich gibt es noch "200", ziemlich randonneurmaessig, eher feuilletonartiger Stil, wenig kompente Technikseiten (und ich wenig kompetentes Franzoesisch). Die recht neue "bike adventure" passt ganz gut, jedenfalls besser als die "Trekkingbike" (40 kg von anderen in 2 Wochen um den Bodensee transportieren lassen).

    Und damit haetten wir den Thread schon tuechtig verbogen. (-:

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 19.01.2019, 20:31 Uhr 19.01.2019, 20:33 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter (und auch Axel und die wenigen Leute, die sich auf das Thema eingelassen haben)!
    Normalerweise ist ja meine Klappe immer aktiv, aber zum Thema Pyrenäen / Pyramiden und Pygmäen bin ich komplett inkompetent und kann außer Nonsens nichts Sinnvolles abliefern.
    Wenn dieses Niveau gefragt ist, sollten wir aber Axel fragen, ob er sich das auch noch antun möchte.
    Schieben wir mal die Faulheit der geschätzten Fachwelt auf das Winterloch, welches mich heute eine kurze frostige Crosstour in tiefes Gelände hat drehen lassen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 19.01.2019, 20:40 Uhr 19.01.2019, 20:56 Uhr auf artie_1970
    Und dann , Axel , und dann,wenn Du Dich meiner Jahreszahl näherst,schenke ich Dir ein 2-Jahresabo von https://www.bike-magazin.de/e_mtb.html ;-)

    Die "bike-adventure" hatte ich auch schon mal in Händen,aber da fühl ich mich nicht mehr (oder noch nicht ? ) vertreten.
    Die Trekkingbike hat als Zielgruppe ganz klar die ADFC Fraktion (das sind die mit dem BELL-Helm hochkant getragen,d.h. in den Nacken geschoben und Birkenstocksandalen als Öko-Mavic-Treter ;-
    Und die "TOUR" ist tatsächlich so eine Sache.Ich glaube,das Pendant des typischen TOUR-Lesers ist der 30-jährige Konzernerbe und Abonnent der "AUTO MOTOR SPORT" , der seiner Mausi zum 27.ten Geburtstag ein weinrotes Cabrio BMW M140i mit 400PS schenkt ... oder so ähnlich.
  • Cinelli09, 19.01.2019, 21:02 Uhr auf Uwe
    Ja Uwe,schön daß auch Du mal wieder aus Deinem "Crosser-Loch" herauslugst ;-)
  • AP, 21.01.2019, 11:09 Uhr 21.01.2019, 11:10 Uhr auf artie_1970
    Die einzige Radzeitung, die ich mir kaufe, ist "Ziclo". Erhältlich leider nur in Spanien (ist eine baskisch-katalanische Co-Produktion). Die haben eine ausgewogene Mischung aus Rennradabenteuer und Hintergrund zum Profiradsport (meistens in Form von Interviews mit spanischen Profis und Teamchefs). Dann natürlich ein bißchen Werbung und Tralala über Radmarathons, muß halt sein.

    Natürlich ist bei denen Schwerpunkt Pyrenäen und Nordspanien. Aber zwei der Redakteure treiben sich viel herum, und so steht auch mal was über Island, USA oder Kreta in der Zeitung. Spektakulär sind manche Fotos, die sie mit einer Kameradrohne machen. In der letzten Ausgabe war ein Bild vom oberen Teil vom Teleccio mit 5 oder 6 abgekämpften Radlern über die Serpentinen verteilt. Habe selten so ein dramatisches Radfoto gesehen.....
  • AP, 21.01.2019, 11:13 Uhr auf Cinelli09
    By the way, letzte Woche Black Friday für Deutschlands Autofahrer. Erst wird angemahnt, den Abstand zur Radfahrern auch bei denen einzuhalten, die auf einem Radstreifen fahren, dann schlagen Experten ein Tempolimit vor.

    Ich sehe sie schon mit gelben Westen und brennenden Containern...
  • Cinelli09, 21.01.2019, 11:54 Uhr auf AP
    Vorsicht,der Chef hat verkehrspoltische Diskussionen verboten ...;-)

    Das mit der Ziclo interessanter Hinweis,kenn ich gar nicht.Bin eh gerade im überseeischen 17. Bundesland und schau mal gleich im Kiosk nach.
  • bruckner13, 21.01.2019, 16:06 Uhr 21.01.2019, 16:08 Uhr auf Cinelli09
    Verkehrspolitik:
    Nur keine Hemmungen! Wenn wir alle einer Meinung sind, dann ist das doch keine Diskussion, oder?

    Und wo wir schon alle der gleichen Meinung sind: Es trauern viele, dass das Forum immer mehr an Fahrt verliert.
    Da hilft aber jammern nicht; und schon gar nicht, sich jahrelang hinter der Alb zu verstecken. (der durchaus kompetente Betreffende, weiß schon, dass er gemeint ist (=nicht der Droopy)).

    Wir sollten überlegen, was eine interessante Diskussion in Gang bringen kann und was eine solche abwürgt.

    Vielleicht mach ich da mal einen Versuch:
    Sollte die folgende Frotzelei (eines möglicherweise neidisch Daheimhockenden) noch erlaubt sein?

    Günter, endlich wird mir klar, wie du zu den vielen Radkilometern kommst! Du nimmst das Rad nach Malle mit und lässt auf dem Flug das Navi an.
  • Cinelli09, 21.01.2019, 21:10 Uhr 21.01.2019, 21:18 Uhr auf bruckner13
    ...und den Höhenmesser und das Strava-Doping

    (frotzeln kommt immer gut,wenns nicht allzu arg linksrheinisch ist ;-)
  • bruckner13, 21.01.2019, 21:32 Uhr auf Cinelli09
    wohnen tu ich nur 1km linksrheinisch.
    aber mein Herz schlägt 30 km weiter westlich deutlich heftiger, es könnte also schon mal gefährlich werden.
  • Cinelli09, 22.01.2019, 10:21 Uhr auf bruckner13
    Der linksrheinische Humor,er hat schon was.Gestern hab ich mich per Pedalem zwengs dem Windschatten an eine Gruppe Linksrheinische hingehängt,und da die Jungs bekanntlich trotz strammem Tempo die Klappe keine juristische Sekunde halten konnten,mußte ich trotz grundbayer. Einfältigkeit soviel lachen,daß mir die Kette 3mal vom 55er Kettenblatt flog....
  • bruckner13, 22.01.2019, 10:26 Uhr 22.01.2019, 10:27 Uhr auf Cinelli09
    Hast du das 55er Ritzel vorne oder hinten?
  • Cinelli09, 22.01.2019, 10:35 Uhr 22.01.2019, 10:37 Uhr auf bruckner13
    Vorne ! Für eine juristische Sekunde https://de.wikipedia.org/wiki/Juristische_Sekunde >>>Die juristische Sekunde ist eine Rechtsfigur für einen kurzen, gedachten Augenblick im Sinne eines fiktiven, infinitesimalen Zeitpunkts und keine Sekunde im Sinne einer Zeiteinheit. Die zeitliche Ausdehnung einer juristischen Sekunde ist mithin exakt null>>>>>
  • bruckner13, 22.01.2019, 13:54 Uhr 22.01.2019, 14:53 Uhr auf Cinelli09
    du meinst: "gefühlt exakt null" und auch nur in/für Bayern.
    Das war schon zu Zeiten unserer gemeinsamen Monarchie*** so: Bis die Bayern überhaupt was merken konnten (im Sinne von: "geistig in der Lage sein"), hatten die Pfälzer schon immer Alles zu ihren Gunsten arrangiert.
    Und das von Beginn an: der erste bayerische König war schon ein Pfälzer.

    und weil die Bayern nichts merken konnten, ging das auch bis zum Schluss zu beidseitiger Zufriedenheit gut.

    wer denkt, google und facebook wären, ob ihrer manipulatorischen Fähigkeiten, gefährlich.... Die Beiden sind auch nicht schlimmer als diese linken Linksrheinischen.


    *** Erklärung für die, die es nicht wissen (muss man auch nicht):
    Nach Napoleons Untergang musste Frankreich die liebenswerte Pfalz an Bayern abtreten, das dann -wegen des unvergleichlichen Zugewinns an Kultur- Königreich werden konnte.

  • Cinelli09, 22.01.2019, 16:34 Uhr auf bruckner13
    ... komisch,daß nur die Pfälzer die "gemeinsame Monarchie" immer wieder rauskramen.In Bayern ist davon nichts bekannt - naja,unliebsame Vorkommnisse können wir vom Glück verwöhnten Kinder des weißblauen Himmels uns halt nicht merken ;-)
  • bruckner13, 22.01.2019, 17:14 Uhr auf Cinelli09
    Günter, es stimmt, dass wir uns immer gerne mit den bayerischen Königen und Prinzregenten (und vor allem mit ihren pfälzischen Geliebten) brüsten.
    Wir habens leider auch nötig, weil es uns kleines Völkchen schon immer gebeutelt hat, wie quäldich (exklusiv) schon länger weiß:
    http://www.quaeldich.de/meldungen/die-leidgepruefte-pfalz/

    Komisch nur, dass in diesem historischen Abriss über zugefügtes Leid von Bayern nicht die Rede ist. ....wahr wohl doch nicht ganz so wichtig.... (oder die Pfälzer hatten die Kontrolle)

  • bruckner13, 22.01.2019, 20:01 Uhr auf bruckner13
    An Günter und alle:
    Ich mache jetzt mal Schluss. Ich hoffe, noch rechtzeitig, bevor aus frotzeliger Frechheit, über die man noch schmunzeln kann, Unverschämtheit geworden ist. Zwangsläufig wäre es weiter in diese Richtung gegangen.

    Ich meine, es ist wichtig, ob
    ....es immer nur Einen (Günter) trifft,
    ....es "gegen" die Person (55er vorn/hinten) oder eine große Gruppe (Bayern) ist,
    ...es im charmanten Ton (diese linken Linksrheinischen) abläuft.

    Ich hatte bis hierher Spaß.
    Günter, wie siehts bei dir aus?
    Was denken alle anderen? Kriegen wir neben ernsthaften Diskussionen auch mit sowas ein bisschen Schwung ins Forum?
  • AP, 23.01.2019, 16:32 Uhr auf bruckner13
    Es scheint mir fast, Foren auf Seiten mit spezifischen Themen nutzen sich im Laufe der Zeit enorm ab, weil beim Stammpublikum entweder Schreibmüdigkeit, Interesseverlust oder Informationssättigung eingetreten sind.

    Wenn man mal in die Kommentare zu x-beliebigen Artikeln auf Nachrichtenseiten reinschaut, merkt man aber, daß Kommunikationsbedarf generell durchaus vorhanden ist.

    Da weiter oben das rennrad-news-Forum angesprochen wurde: in der Tat ist da mehr Leben, aber 90% der Kommentare hätten auch ungeschrieben bleiben können, und die Welt wäre nicht informationsärmer gewesen. Mein Lieblingsthread ist der mit den neu-asphaltierten Straßen auf Malle. Würde so etwas auch gerne über El Hierro, Rhodos oder die Färöer lesen, wäre bestimmt spannend....
  • Cinelli09, 23.01.2019, 17:49 Uhr
    Ich sags mal so : es bringt nichts,wenn bei jedem Thema inzestartig nur immer die gleichen 4/5 User miteinander diskutieren.Da kann man das Forum gleich schließen.
    Ich finde es halt schwach,wenn bei einen so interessanten Thema wie vorliegend von Axel artie 1970 aufgerissen nur 2 Resonanzen kommen und keine Diskussion entsteht.Der Info-gehalt wäre sicher für viele user interessant.Und die eine oder andere Frotzelei schadet dabei überhaupt nicht.

    Das rennrad-news forum und analog das mtb-news Forum würde ich nicht so unterbelichten.In Sachen RR - oder MTB-Technikfragen habe ich persönlich da äußerst wertvolle Infos rausgesaugt,auch die "Kaufberatungs"-Seite ist nicht ohne.Da sind viele sehr kundige user unterwegs und die Themen werden meist intensiv und bis in die letzte Verästelung behandelt.Die beiden websites haben m.E. erhebliche Substanz.Daß natürlich auch viel unnützes Geschwätz dabei ist,schmälert die vorige Einschätzung kaum.

    Ev. haben die QD user auch nicht so viel Zeit,um diese schreibend in Forum zu verbringen.Sie müssen wohl hart buckeln,um sich die QD-Reisen leisten zu können ;-)
  • Flugrad, 24.01.2019, 23:25 Uhr auf artie_1970
    Servus Axel,
    wenn Ihr recht viel Zeit habt, Andorra mit dem Cabús unbedingt mit einbauen, aber Euch den schönen Eindruck oben am Cabús nicht allzusehr versauen wollt, habt Ihr das Problem "wie entrinne ich diesem Andorra wieder". Coll d'Ordino hat uns sehr gefallen, aber dann... Ich würde vielleicht die Nebenstrecke auf den La Rabassa http://www.quaeldich.de/paesse/la-rabassa/ probieren - trotz der Beschreibung als Hässlichkeit. Im TP gibt es nämlich einen Asphalt-Track gen Süden, also einen richtigen Passübergang. Und dann weiter auf den Coll de la Trava http://www.quaeldich.de/paesse/coll-de-la-trava/
    Über den kommt Ihr sehr wahrscheinlich (nach einer meiner nicht umgesetzten Tourenplanungen) in eine sehr schöne Region mit etlichen kleineren Pässen Richtung Ribes de Freser oder etwas südlicher Campdevànol. Ich würde entweder über den Coll de la Creueta http://www.quaeldich.de/paesse/coll-de-la-creueta/ oder über den Coll de Pal http://www.quaeldich.de/paesse/coll-de-pal/
    die Skistation Super Molina anpeilen, um in die wunderbare Cerdagne zu kommen. Vom wahrscheinlich schöneren Coll de Pal gibt es im TP inzwischen ebenfalls einen Asphalt-Track zur Skistation. Von der Skistation führt eine nicht getrackte Straße hinunter nach Alp/Urtx. Faulerweise kann man aber auch bis Ribes oder Campdevànol fahren und sich von der RENFE (span. Bahn) preisgünstig und mit Gratis-Velomitnahme nach Urtx, Puigcerdà oder Latour de Carol bringen lassen.
    Jetzt fehlt Euch aber dank dem Andorra-Abstecher eine sehr schöne Ecke auf französischer Seite. Daher würde ich mich Richtung Aude-Tal orientieren und dann zur wunderschönen Pailhères-Ostanfahrt. Und weil Ihr dann schon wieder auf Westkurs seid, mir noch einen Schlenker Port de Lers-Col d'Agnes-Col du Saraillé-Col de Port-Tarascon gönnen. Dieser Schlenker kann ab nach dem Agnes natürlich auch noch lohnend weiter westwärts ausgebaut werden - womit auch der Artigascou wieder in den Bereich des Möglichen gerät.
    Wenn Ihr dann wieder in Tarascon seid, dann steht auf französischer Seite ostwärts wieder eine ganze Reihe kleinerer wunderschöner Pässe (und Schluchten!) auf der Speisekarte, z.B. parallel zur Ariège die Höhenstraße Route des Corniches über Axiat zum Col de Marmare http://www.quaeldich.de/paesse/col-de-marmare/ und Col de Chioula, ein kurzes Stück Richtung Pailhères von Westen, um dann zum wunderbar winzigen Col du Pradel http://www.quaeldich.de/paesse/col-du-pradel/ abzubiegen. Alleine schon die folgende Schluchtdurchfahrt Richtung Niort lohnt auch diesen Schlenker. Grobziel für mich wäre dann Prades oder Vinca, von wo der Col de Palomère wiederum für mich unverzichtbar ist. Auf der Passhöhe zweigt ein bei Trockenheit gut fahrbares Schottersträßchen ab zum Col de la Descarga (siehe unsere 2. Rundtour). Wenns dann schnell Richtung Mittelbeer gehen soll: die nicht getrackte D 3 über Coustouges nach Spanien.
    Oder über den Coll d'Ares wieder südwestlich in die Berg- und Passwelt östlich von Ripoll. Da ist AP gefragt. Der kann das obige Gekurve sicherlich auch noch gewaltig verbessern.
    Ich muss jetzt aufhören, denn ich merke schon, es fängt wieder extrem zu jucken an. Ich muss da bald nochmal hin....

    Gruß

    Ulrich
  • artie_1970, 25.01.2019, 22:18 Uhr auf Flugrad
    Servus Ulrich,

    die Andorra-Etappen sehen so aus: Cabus, Ordino-Arcalis, Andorra la Vella. Uebernachtung. Gallina, Boix, Cambrils. Der Trava ist zu weit oestlich, da wir Alt del Montnou von Westen fahren wollen. Aber, sehe ich gerade, wir koennen natuerlich den Umweg Trava, Banc, Arnat nehmen, sollte mit Randonneuren kein Problem sein, wenn AP das fahren kann. Dann Rasos de Peguera, Pradell, Pal. Das Abenteuer von Molina nach Urtx war schon eingeplant. Dann Ax-les-Thermes, Chiula, Marmare, Pradel, Pailheres. Fuer die Route des Corniches reicht es bei der W-O-Variante nicht, die war bei der O-W-O-Doppelquerung dabei. Palomere ist eingeplant. Danach eher Xatard, Fourtou, Llauro, da Ziel vermutlich Perpignan wird.

    Danke dir fuer die Muehe! Und es scheint: "Great planners think alike."

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 25.01.2019, 22:31 Uhr 25.01.2019, 22:32 Uhr auf artie_1970
    Großes Lob! Endlich mal jemand, der den Gallina sehen will. Meiner Meinung nach wg. Streckenführung, Aussicht und Härte unter den Top 5 der Pyrenäen. Bin 2x dort gewesen und fand ihn beim zweiten Mal noch besser als beim ersten Mal.

    Ordino-Arcalis war ein wenig der Downer, weil hintenraus arg verbaut. Als Stichstraße gefiel mir Arinsal besser.

    Trava/Bancs Abfahrt ins Vall de Vansa/Arnat/Boix/Montnou ist eine wirklich ausgefallene Strecke. Da werdet ihr noch lange dran denken.

    Noch mal Gruß
  • Bergziegenmutant, 27.01.2019, 10:20 Uhr 27.01.2019, 10:28 Uhr
    Servus,
    zu Andorra noch ne Frage:
    Auch wenn der geschätzte Kollege AP die Auffahrt als "Downer" bezeichnet, wie ist die Auffahrt zu Ordino-Arcalis http://www.quaeldich.de/paesse/ordino-arcalis/ und weiter zum Port de Rat? Ist der Tunnel passierbar und die Weiterfahrt in Frankreich mit dem Rad machbar? Jedenfalls gibt es da im Tourenplaner einen Track (oder ist das so ein irreführender Track eines MTBlers, welcher meist getragen hat?).
    Wenn machbar scheint es mir als recht interressante abenteuerliche Variante zum Andorra Besuch folgendes: rauf über den unvergleichlichen Cabus (unbedingt vorher sich mit der Geschichte vom Dorf Tor befassen - dadurch wird die Fahrt durch dieses "verfluchte" Dorf zum Extraerlebnis) und Andorra über den Port de Rat wieder verlassen. Zwischen Cabus und Port de Rat könnte man ja als Rundkurs noch diesen laut AP Pyrenäen Toppass Gallina http://www.quaeldich.de/paesse/collada-de-la-gallina/ einbauen.

    Grüße, Jürgen
  • AP, 27.01.2019, 11:06 Uhr 27.01.2019, 11:19 Uhr auf Bergziegenmutant
    Das Bild

    https://1.bp.blogspot.com/-S-ZqY_FRATc/W3sJZvsSkAI/AAAAAAAAuc0/tCpqHVYfC4ApexCNoScNANHTnqX154tHACKgBGAs/s1600/P8190130.JPG

    ist angeblich vom August 2018.

    Der Tunnel wird dort als "inacabado" beschrieben, aber anscheinend gibt's einen Pfad über den Paß. Auf französicher Seite hat es Asphalt bis zu einer gewissen Höhe (bis wohin keine Ahnung) und dann Piste. Schick doch mal dem User qpeer eine Mail, von dem stammen doch die tracks auf beiden Seiten.

    Vom Parkplatz Ordino-Arcalis sieht man die Piste zum Tunnel, ist nicht mehr weit.

    Mir fällt auch noch ein, daß auf der Seite von diesem Schweden was über den Port de Rat stand.

    Gefunden:

    http://cycloclimbing.com/tour2001/pyr3.html

    Tag 4 ist noch interessanter, er wäre fast erfroren und/oder vom Blitz erschlagen worden. Klingt jetzt nicht nach entspanntem Radurlaub, eher nach Survivalcamp im Himalaya
  • Bergziegenmutant, 27.01.2019, 12:17 Uhr 27.01.2019, 12:23 Uhr
    Servus Kulturattaché,
    danke für die Rückmeldung.
    Der Tunnel kann es definitiv nicht sei, der ist gar nie fertig gebaut worden und dadurch eine Sackgasse. Habe folgendes dazu im Internet gefunden:

    "Ein glasklarer und eiskalter Gebirgsfluss plätschert vor sich hin und mäandert durch die Wiesen. Ein trulliartiger Natursteinbau steht am Rande der Wiese. Vermutlich eine kleine Schutzhütte. Im angrenzenden Fels klafft eine große Tunnelmündung. Ein Tunnel sollte hier unter dem Port de Rat hindurch führen, dem etwa 2540 Meter hohen Grenzpass nach Frankreich, der aktuell nur zu Fuß überquert werden kann.

    Der Tunnel ist eine Sackgasse, war aber als Durchgang bis auf französisches Staatsgebiet geplant. Unter der Ägide von Bonaparte Napoleon wurde im 19. Jahrhundert ein Gesetz erlassen, das den Nachbarländern zusicherte, dass der französische Staat alle bis an die Grenze gebauten Straßen auf französischer Seite weiterführt. Die Andorraner bauten nun unter dem Port du Rat (Rattenloch) diesen Tunnel und pochten auf die Fortführung auf der anderen Seite. Aber sie hatten nicht mit den sturen Franzosen gerechnet, die erklärten, dass Andorra kein eigenständiges Land wäre, sondern territorial zu Frankreich gehöre. Der Bau des Rattenlochs war für die Katz!"

    Dies Bild vom Inneren des Tunnels war noch dabei: https://www.bikerdream.de/touren/spanien/vorlagen/IMG_5667_S_piro.jpg
    Reinschauen lohnt sich wohl!

    Der Track muss also der Wanderweg über den Pass sein. Habe eine Anfragemail an den Verfasser des Tracks geschickt. Wenn ich ne Antwort wegen der Befahrbarkeit des Wanderweges bekomme meld ich mich nochmals.

    Grüße, Jürgen
  • Uwe, 27.01.2019, 12:45 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen!
    Der Abschnitt ist im Tourenplaner als "Größtenteils grober Schotter" eingestellt und wenn du dir GoogleEarth ansiehst, findest du gerade mal eine Fußspur. Daher mein Wort zum Sonntag: Vergiss es! Du musst vom Tunnelportal gut 200 Hm rauf und hinten noch mehr runter, besagt meine Nachforschung aus der Ferne auf rein digitalem Weg, Ich traue dir und deinem Spannemann ja schon einiges an nativ vorhandenem Wahnsinn zu, aber das ist eine Nummer, wo du mindestens vom Tunnelportal bis zur französischen Fahrpiste tragen und zerren darfst.
    Trotzdem eine spannende Diskussion geworden...
    Viele Grüße, Uwe
  • artie_1970, 27.01.2019, 14:29 Uhr auf Bergziegenmutant
    Servus Jürgen,

    Die OSM-Tags sagen ab Pistenende fuer 3 km "highway=path", danach, je nach Weg, "highway=track" mit "tracktype=3" oder "tracktype=5", "foot=yes" aber kein "bicycle=yes" fuer etwa 7.5 km. Das klingt nicht nach Randonneur/Trekkingrad-Terrain. Und die irre Geschichte vom guten Jerry (oben von AP verlinkt) sollte dann endgueltig abschrecken.

    Falls nicht, schaust du hier:

    http://brouter.de/brouter-web/#map=14/42.6392/1.4590/OpenStreetMap&lonlats=1.480622,42.631291|1.474035,42.621123|1.458606,42.62365|1.455646,42.621738|1.456568,42.623839|1.44922,42.620792|1.448994,42.655708

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 27.01.2019, 16:33 Uhr auf artie_1970
    Was ich dich noch indiskret fragem wollte: was habt ihr südlich von Sulmona gesehen und was davon lohnt sich?
  • artie_1970, 27.01.2019, 17:33 Uhr 27.01.2019, 17:33 Uhr auf AP
    Servus Namensvetter,

    suedlich von Sulmona kam noch eine ganze Menge:

    Valico di Monte Godi (3 Grad und Schneeregen, nix gesehen), Lago di Matese nett. Neapel kann man gar nicht weit genug vermeiden, selbst Sorrento war noch grauenhaft. Damit faellt auch der eigentlich nette, wilde, teilgeschotterte Monte Faito weg. Weiter suedlich wird es ab Agropoli huebsch, im Nationalpark Cilento warten unzaehlige Hoehenmeter an unbenannten Huegeln. Maratea lohnt sich (nicht nur der Monte San Biago), im Oktober war die Kuestenstrasse von Policastro sehr schoen und verkehrsarm. Nach Osten in den Nationalpark Pollino, wunderbar der Colle Ruggio. Von da bis Metaponto wurde es sehr sueditalienisch (ach nee). Sehr nett Matera, alles aber kein rechtes QD-Terrain mehr, auch wenn es in Italien immer reichlich Hoehenmeter gibt.

    Tschoe!

    Axel
  • majortom, 28.01.2019, 18:06 Uhr
    Hallo Günter,

    ich finde, du tust dem Forum unrecht. Es geht hier um so entlegene Ecken in den Pyrenäen, dass es einfach nicht viele User gibt, die eine qualifizierte Meinung haben. Diejeniger, die eine Meinung haben, sind QD-Protagonisten, denen ich in Regionen, wo ich mich nicht auskenne und sie schon, blind folgen würde. Ich glaube, der Threadersteller hat aus den Auskünften sehr viel für sein Projekt mitgenommen.

    (Dass ich hier nur sporadisch lese und schreibe, liegt daran, dass ich den ganzen Tag damit beschäftigt bin dafür zu sorgen, dass die horrend teuren QD-Reisen nicht nur gebucht, sondern auch durchgeführt werden können.)

    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 28.01.2019, 20:38 Uhr auf majortom
    Hallo Tom,

    na ja,ein bisschen aufrütteln hat wohl nicht geschadet,der weitere Verlauf des Threads war bzw. ist ja nun wahrhaft "QD-würdig" geworden,aus dem ganzen wurde ein großer Schuh und ich drücke mir seit Tagen vor dem Hintergrund der obigen wirklichen Profi/Insider Infos die Nase an den Michelin Karten Pyr.Ost und West platt.

    Einfacher wäre logischerweise die Teilnahme am organisierten QD-Trip,aber wie Du schon selbst zugeben mußt ...:-)

    Spaß beiseite : ich wollte mit meinem "frotzelnden" Verweis auf die hart arbeitenden QD-User in keinster Weise ein zu hohes Preisniveau der QD-Reisen insinuieren.Im Gegenteil : ich war einer der ersten,der bei einer vor geraumer Zeit von einem User aufgeworfenen Preis-Diskussion dem hiesigen CvD assistierend beigesprungen ist und aufgrund meiner doch schon langen Lebenserfahrung den QD-Reisepreisen absolute Angemessenheit und Preiswürdigkeit attestiert habe.An dieser Einschätzung und Bewertung hat sich nichts geändert.Da ich momentan sehr viel auf Malle unterwegs bin,lerne ich jede Menge Radler kennen,und die Gespräche kommen oft auf organisierte Radreisen.Was man da oft von anderen Veranstaltern mit wirklich hohem Preisniveeau zu hören bekommt,ist haarsträubend.Ich bin mir sicher,daß QD da auf dem richtigen Weg ist,zumal es von RRadlern betrieben wird,die offenkundig für die Sache brennen.

    Aber arbeitem muß man dafür (ich meine,um sich die Reise leisten zu können) natürlich schon,der eine härter.der andere weniger hart,und der pensionato di lusso gar nicht (mehr) :-)

    Saluti

    Günter
  • majortom, 29.01.2019, 09:20 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    ich kann mich in der Tat noch an die betreffende Diskussion und auch deinen Hinweis erinnern. Insofern hatte ich das Augenzwinkern in deinem Kommentar schon wahr genommen.
    Also alles gut.

    Schöne Grüße
    Tom
  • artie_1970, 29.01.2019, 22:34 Uhr auf majortom
    Servus Tom,

    die wirklich neuen Erkenntnisse hielten sich ehrlich gesagt in Grenzen, aber dass das eigene im Dunkeln stochern von Terrainkennern abgesegnet wird, hat ja auch etwas. Vielen Dank allen Beteiligten dafuer!

    Entscheidend ist, was hinten raus kommt, hier die Doppellaengspyrenaeentour, die tendenziell auf meinem Muellhaufen landet, aber vielleicht fuer jemanden hier von Interesse ist.

    O-W:
    Perpignan
    Coll del Frare
    Coll de Caselles
    Coll del Salomó
    Coll de la Boixeda
    Coll de Jou (Ripollès)
    Coll de la Creueta
    Coll de Pradell
    Coll de Josa
    Coll de Bancs
    Coll de la Trava
    La Rabassa
    Alt de la Comella
    Col d'Ordino
    Port de Cabús
    Alt de Moncortès
    Coll de la Creu de Perves
    Collado de Espina
    Collado de Fadas
    Puerto de Sahún
    Alto de Fanlo
    Puerto de Cotefablo
    Alto Aisa
    Alto Echo
    Alto Zuriza
    Alto Laza
    Alto de Remendia
    Puerto de Mezkiritz
    Alto Erro
    Alto de Egozkue
    Puerto de Belate
    Collada de Archiulegui
    San Sebastian

    W-O:
    Hendaye
    Col de Saint Ignace
    Col de Pinodieta
    Col d'Haltza
    Col de Burdincurutcheta
    Col Heguichouria
    Col Bagargui
    Col d'Orgambideska
    Col de Sustousse
    Col de Soudet
    Col de Labays
    Col de Bouezou
    Col de Houratate
    Col de Marie-Blanque
    Col d'Aubisque
    Col du Soulor
    Col des Borderes
    Col du Tourmalet
    Col d'Aspin
    Col d'Azet
    Col de Peyresourde
    Col de Mente
    Col de la Clin
    Col de Portet d'Aspet
    Col de la Core
    Col de Latrape
    Col d'Agnes
    Port de Lers
    Port de Pailhères
    Col des Moulis
    Col de Garavel
    Col de Jau
    Col Palomere
    Col Xatard
    Col del Ram
    Col del Rang
    Col de Fourtou
    Collade de Rimbaud
    Col de Llauro
    Cerbère

    Dank der Kommentare und anderer Hinweise aus dem privaten Umfeld wird es aber wohl eher die maeandernde W-O-Einfachtour werden:

    San Sebastian
    Col de Saint Ignace
    Col de Pinodieta
    Col d'Haltza
    Col de Burdincurutcheta
    Col Heguichouria
    Col Bagargui
    Col d'Orgambideska
    Col d'Erroimendy
    Port de Larrau
    Alto Laza
    Col de la Pierre St. Martin
    Col de Soudet
    Col de Labays
    Col de Bouezou
    Col de Houratate
    Col de Marie-Blanque
    Col d'Aubisque
    Col du Soulor
    Col des Spandelles
    Col de Couraduque
    Col des Borderes
    Port du Boucharo
    Cirque de Troumouse
    Col du Tourmalet
    Col d'Aspin
    Lac de Cap de Long
    Col d'Azet
    Col de Peyresourde
    Port de Balès
    Superbagnères
    Col du Portillon
    Pla de Beret
    Estany de Sant Maurici
    Port Ainé
    Port de Cabús
    Ordino-Arcalis
    Coll de la Gallina
    Alt del Montnou
    Coll de Jou
    Coll de la Mina
    Rasos de Peguera
    Coll de Fumanya
    Coll de Pradell
    Coll de Pal
    Collada de Toses
    Col de Puymorens
    Col de Chioula
    Col de Marmare
    Col des Sept Frères
    Col du Pradel
    Port de Pailhères
    Col des Moulis
    Col de Garavel
    Col de Jau
    Col de Mantet
    Col Palomere
    Col Xatard
    Col del Ram
    Col del Rang
    Col de Fourtou
    Collade de Rimbaud
    Col de Llauro
    Perpignan

    18 Etappen, knapp 1600 km, 38000 Hoehenmeter. Noch nicht in Stein gemeisselt, da wird einiges von den Uebernachtungs-/Etappenorten abhaengen. Und jetzt muss der Pensionato di Lusso sich nur noch aus seinem VW-Bus schaelen ...

    Und hier muss der Schnee tauen (3 m am Spitzingsee), damit wir fuer die Hoehenmeter auch gescheit trainieren koennen.

    Tschoe!

    Axel
  • AP, 30.01.2019, 10:24 Uhr 30.01.2019, 10:29 Uhr auf artie_1970
    Noch ein paar Anmerkungen:

    Coll de la Mina / Rasos....da gibt es eine Direktverbindung, die westlich des Tunnels auf etwa 950m Höhe ansetzt (Piste Richtung Sant Serni). Ist etwa 3km Schotter, dann Asphalt. Trifft oberhalb von Fontfreda auf die Rasos-Straße. Käme euch eventuell gelegen, wenn ihr Zeit sparen müßt.

    Hinter dem Pradell (Achtung mit der Rampe) gibt es ebenfalls ein apartes Schotterstück. Und zwar unterhalb von Saldes Richtung Gresolet (Santuari, nicht Mirador), und dann über den Coll de Bauma zum Coll de la Bena (ab dort Asphalt).

    Nach dem Sept Freres würde ich eine Runde machen, sprich über Aunat ins Audetal und den Pailheres von der Ostseite. Seine Westseite finde ich nicht wirklich weltbewegend. Oder vielmehr, nur wegen der Westseite würde niemand von dem Paß schwärmen.

    Vom Mantet wieder runter könnte man rechts abbiegen auf etwa 800m Höhe und hoch auf den Col de Jou. Ab Paßhöhe Asphalt, und auf der Abfahrt unbedingt Saint Martin de Canigou anschauen. Liegt einfach wunderschön ruhig und versteckt, wie in einer anderen Welt.

    Gruß
  • Cinelli09, 30.01.2019, 10:35 Uhr 30.01.2019, 10:41 Uhr auf artie_1970
    Axel,der VW-Bus ist momentan im Winterschlaf,also nix mit rausschälen.Entscheidende Frage bei der one way Variante : wer bewegt den VW Bus von San Sebastian nach Perpignan ? Und würdest Du als ausführender Veranstalter auch eine haftungsbegründende Garantie für Schönwetter übernehmen?Meine ekligsten Berg-Schlechtwetter-Erinnerungen verknüpfe ich (neben den südlichen Westalpen) mit den Pyrenäen.
    Für welche Zeit habt ihr den Trip eigentlich geplant?

    Salve
    Günter
  • Flugrad, 31.01.2019, 01:19 Uhr auf AP
    Hallo Axel,
    den Kommentar von AP kann ich nur unterstützen: Pailhères unbedingt von Osten anfahren. Zur Not gibt es viele Möglichkeiten, hier eine entsprechende Schleife einzubauen.
    Zum Westteil:
    Wenn Du San Sebastian als Startort wählst, würde ich auf den Ignace eher verzichten und stattdessen gemäß TP auf der spanischen Seite über den Aritxulegi, den Endara-See und Lesaka nach Etxkalar fahren. Damit leider den wunderbaren Grenzpass Col de Lizarrieta auslassen (wäre über den Ignace erreichbar).
    Von Etxcalar (Kirche besichtigen) gemäß TP Richtung Puerto de Oxtondo (herrliches Ministräßchen). Kurz vor dem Oxtondo wieder Richtung Spanien bergab , dann links ab über Erratzu und den Col de Ispeguy nach St-Etienne-de Baigorry (Wallfahrtskirche besichtigen). Dann auf direktem Weg nach St.Jean-Pied-de Port.
    Der Burdincurucheta wurde von uns befahren und für wunderbar befunden. Renko hatte aber eine noch einsamere Alternative: den http://www.quaeldich.de/paesse/col-darthaburu/
    Wir trauten uns nicht, wäre aber in Erwägung zu ziehen.
    Nach dem Larrau: Isaba bietet gute Übernachtungsmöglichkeiten.
    Pierre St. Martin-Marie-Blanque: erste Sahne, Deine Planung. Ihre werdet sehr positiv überrascht sein.
    Col d'Azet: klasse! Nicht streichen!
    Salardu-Pla de Beret: klasse, berichten! Haben wir uns dank Schlechtwetter leider nicht getraut. Dürfte mit Randoneur aber kein Problem sein.
    Andorra Süd: Seu d'Urgell vielleicht den Trava http://www.quaeldich.de/paesse/coll-de-la-trava/ in Erwägung ziehen Richtung Coll de Jou.
    Sept Frères: Rundkurs Richtung Niort-de-Sault - Aunat - Usson-les-Bains - Mijanès - Pailhères Ost - Lavail - Col du Pradel - Niort-de-Sault Doppelung Aunat - Usson-les Bains - neu audeaufwärts Les Bains de Carcanières - Col des Moulis
    Rest wie von Dir geplant. Wird eine Supertour!

    Gruß

    Ulrich

  • Bergziegenmutant, 31.01.2019, 12:09 Uhr 31.01.2019, 12:11 Uhr
    Ohjee,
    wenn ich meinen Chefplaner Ulrich so schwärmen seh, weis ich wohl schon die Pläne für 2020 (2019 ist schon verplant).

    Spätestens wenn von Axel ein Bericht dieser Supertour auf QD kommt, ist es um uns geschehen - da müssen wir da hin.
    Das Rattenloch wird trotz 200 hm Trage/Schiebeaktion da ein Thema bleiben.

    Die Daten sind echt beeindruckend - knapp 40.000 hm über 1600 Kilometer in 18 Etappen - und dies in den wilden Pyrenäen - aaaaalen Respekt !

    Grüße vom Kniegeschädigten "Bergziegenmutant" (Arthroskopie am 15.02), der hoffentlich im April wieder auf dem geliebten Rad sitzen kann, Jürgen
  • Cinelli09, 31.01.2019, 18:35 Uhr auf Bergziegenmutant
    Na,hoffentlich hast Du bez. der Arthroskopie von den Orthopäden-Helden (jeder Orthopäde steigt bis zum höchsten Grad seiner Unfähigkeit auf) eine second und third opinion eingeholt.Bei 2 Koll. ausm Radclub ging das jeweils derart daneben daß ich ihnen einen Fachanwalt für Medizinrecht vermitteln mußte.
  • artie_1970, 03.02.2019, 00:25 Uhr auf AP
    Servus AP und Ulrich,

    vielen Dank fuer eure Anregungen, die von AP sind eingebaut, bis auf die Rundtour am Pailheres. Mit der ringe ich noch, obwohl ihr zwei gegen einen seid.

    Trava, Bancs und Arnat sind drin. In Andorra habe ich noch Ordino (Col) und Beixalis eingebaut, sowie, grosses Abenteuer, eine Schotterpiste von Rabassa hinunter nach Bescaran. Habe eine spanische Seite gefunden, die sind von Spanien aus mit 4x4 da rueber. Die Bilder sehen nach Erdpiste aus. Ebenfalls unbefestigt hinter Rasos ueber die Auerhuhn-Strecke zum Fumanya. Collada de Toses nicht auf der N, sondern die Nebenstrecke.

    Ulrich muss ich mit dem spanischen Baskenland einen Korb geben, wir wollen zunaechst an der Kueste entlang (Jaizkibel) und dann auf das klassische https://en.wikipedia.org/wiki/Raid_Pyr%C3%A9n%C3%A9en einschwenken, von dem wir bis auf den Mittelteil vom Col de Mente bis zum Port de Lers alle Paesse der Touri-Variante einsammeln. Den Mittelteil ersetzen wir durch hoffentlich spannendere Anstiege in Spanien und Andorra.

    Von weiteren Anregungen bitte ich abzusehen, sonst wird die Tour zu voll. (-:

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 03.02.2019, 11:47 Uhr auf artie_1970
    Hallo Axel!
    Jetzt muss man dir noch eine gute Vorbereitungszeit bis dahin und gutes Wetter vor Ort wünschen und nachher eine ruhige Stunde, in der du den ganzen Krempel zu einem lesenswerten Bericht aufdröselst, den du uns zum Genuss darreichst ;-)
    Viele Grüße aus dem Winterloch (Wittgenstein, Kältepol in NRW), Uwe (habe das gestrige Schönwetter (Dauerregen mit Schnee vermischt) zu meiner ersten Ü100km-Tour des Jahres genutzt)
  • Cinelli09, 03.02.2019, 16:26 Uhr auf Uwe
    Respekt,Ü100 bei dem shitwetter !
    Un uomo solo al comando,la sua maglia e` verde-argentino-rosso , il suo nome e` Fausto Uwe

    Grüsse vom U100
  • Uwe, 03.02.2019, 21:29 Uhr auf Cinelli09
    Hm, vermutlich schade, dass ich kein Italienisch verstehe...
    Shitwetter findet doch nur draußen statt, also auch nur außerhalb der Kleidung. Wobei aber auf Dauer ein großer Teil des draußen stattfindenden Shitstorms mit der Zeit nach innen dringt und sich mit dem drinnen vorhandenen Gemuffel zu einer unangenehmen Gemengelage verbindet.
    Die ersten 10 Minuten sind unangenehm, dann ist es 4 Stunden lang egal und gegen Ende sind die Fingerchen und die Füßchen kalt und der Junge wird zum Weichei, welches nur noch nach Hause zur Mama will.
    Immerhin hat es der besuchte Edersee innerhalb von 8 Wochen von fast komplett leer bis fast komplett voll geschafft. Wie das nur wieder passieren konnte...
    Viele Grüße, Uwe
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