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  • zeigeBitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | helmverweigerer Mail an Absender | 08.09.2010 15:22
    Hallo zusammen,

    Der Verein freipass.ch versucht grosse Pässe in der Schweiz an einem Sonntag für Radfahrer verkehrsfrei zu bekommen. Das solche Events in der Schweiz praktisch inexistent sind, ist tragisch. Stattdessen toben sich die Porsche und Motorradfritzen Wochenende für Wochenende aus und missachten jegliche Sicherheits- und Verkehrsvorschriften.

    Was dem Präsident von freipass.ch beim Versuch widerfahren ist, den Klausen für 5 - 6 Stunden zu sperren, lest ihr hier:
    http://clk.ch/images/freipass/uw_front.pdf
    http://clk.ch/images/freipass/uw_artikel.pdf

    Anstatt sich immer nur über den motorisierten Verkehr zu ärgern und die Faust im Sack zu machen, schreibt an ein paar Zeilen, dass euch so ein Event interessieren würde (natürlich nur falls ihr das auch gut findet, wovon ich einfach mal ausgehe). Ich hoffe, irgendwann bewegt sich was in Helvetien.

    Gruss, Lukas
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    • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | ehne Mail an Absender | 08.09.2010 17:48
      Hallo Lukas,
      ich war dieses Jahr im im Juni beim SellaRondaBikeDay dabei. Die Begeisterung und Organisation war super. Laut Zeitung waren über 18 000 Teilnehmer dabei. ich bin überzeugt, daß die Tourismusindustrie in dieser Region davon profiziert hat. Auch in der Schweiz sollte doch so ein Event möglich sein um dort die grandiose Bergwelt autofrei erradeln zu können. Oder spinnen die Schweizer.
      Grüße aus dem verregneten Schwaben.
      Ehne
    • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | schlucht Mail an Absender | 08.09.2010 19:14
      Hallo

      Ich finde das eine super Idee. Ich glaube auch, das an diesen Tagen der Verdienst der Gastronomie eher gesteigert als minimiert.
      Aber.
      Wer ist denn jetzt dagegen? Die Urnerzeitung? Ich werde ein paar Zeilen schreiben, aber ist das die richtige Stelle?
      Gibs überhaupt eine Möglichkeit so etwas durch zu ziehen?
      Wieso gehts am Albula oder am Stelvio? Ist der Klausen der faslche Pass? Ist (oder war) da nicht ein Rennen, welches den Pass sperrt?
      Ich denke, richtig organisiert und vermarktet , kann so etwas durchgezogen werden.
      Man muss nur der Umgebung das ganze schackhaft machen und ihnen die Dollars zeigen. Am Stelvio waren 7000 Fahrer da! Alles einheimische? Nächstes Jahr 10'000 da Wetten?

      Gruss Lothi; der sagt: gib dem Affen Zucker
      • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | Bergziegenmutant Mail an Absender | 08.09.2010 19:47
        Servus Lothi,
        habe das ganze so verstanden:
        Durchführen will das ganze der freipass.ch .
        Dagegen ist der "Interessenverband Alpenpässe", dort sind die Gastronomen von Alpenpässe teilweise organisiert. Und am meisten dagegen ist eben das Restaurant Urnerboden.
        Das Urner Wochenblatt hat lediglich darüber informiert.

        Wir sollten meiner Meinung nach folgendes tun:
        freipass.ch unterstützen, das Urner Wochenblatt informieren dass viele Leute interesse an einem Automobilfreien Tag am Klausenpass haben und dieser IG Alpenpässe und dem Restaurant Urnerboden ordentlich die Meinung geigen (diese sehen meiner Meinung nach Fahrradfahrer als nicht oder zu wenig konsumierende Gäste zweiter Wahl an).

        Grüße Jürgen
        • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | schlucht Mail an Absender | 08.09.2010 20:27
          Ja das habe ich auch so verstanden und darum habe ich auch geschrieben.

          Nur muss das einer den Wirten vor Ort erklären und Organisieren. Da zeigt mir freipass zu wenig initiative.

          Gruss Lothi
          • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | helmverweigerer Mail an Absender | 08.09.2010 20:33
            Hallo Lothi,

            so wie Jürgen das dargelegt hat ist es korrekt.

            A propos Wirte vor Ort: Der Wirt hat Simon Bischof, dem Präsident von freipass, Lokalverbot auferlegt weil er bei ihm eine Informationsveranstaltung machen wollte ...
            Bei dieser Informationsveranstaltung sollte es genau darum zeigen: Sella Ronda bike Day, Stelvio Bike Day als Beispiele und was sich daraus für Vorteile ergeben können.

            Letztes Jahr hat er sich übrigens den Allerwertesten aufgerissen für den Furka und ist an den Walliser Behörden gescheitert.

            Gruss, l.
          • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | FreiPass Mail an Absender | 08.09.2010 23:22
            Hallo Lothi,

            also bitte, da kennst Du Dich in der FreiPass- Geschichte viel zu wenig aus! Ich bin schon Dutzende von Malen in die Schweizer Berge gereist und habe informiert was das Zeug hält. Von 20 Anfragen unsererseits werden 19 negativ beantwortet, das zehrt an den Kräften und Motivation. Wir bleiben trotzdem dran.
            Herzliche Grüsse,
            Simon Bischof, Präsident Verein FreiPass
    • zeigeRe:Unglaubliches Verhalten (beantworten) | Bergziegenmutant Mail an Absender | 08.09.2010 19:36
      Servus Lukas,
      unterstütze dein Anliegen voll und ganz. Das Verhalten dieser "Interessengemeinschaft" Alpenpässe ist wirklich skandalös.
      Schlage vor, neben der Unterstützung für das Anliegen des freipass.ch auch direkt bei der IG Alpenpässe was zu unternehmen.

      Ich habe bei der Internetseite dieser Motorlobbyisten unter Kontakt schon per E-Mail meinen Unmut über ihr Verhalten kund getan und auch vorgeschlagen, sie möchten doch ihre Internethauptseite umgestalten und die Postkutsche entfernen und dafür ein Porsche Cabrio und ein Yamaha Motorrad abzubilden.

      Weiter fände ich es gut wenn auch dieses Restaurant Urnerboden, welcher ja den Infoabend verhindert und Fahrradfahrer wohl als nicht oder zu wenig konsumierende Gäste zweiter Klasse ansieht, direkt Mails zu schicken. Habe dies jedenfalls auch schon gemacht. Den Kontakt findet ihr hier

      Außerdem habe ich dem Urner Wochenblatt eine Mail geschickt mit der Bitte am Thema dranzubleiben und habe dort auch Werbung für die tolle Idee des autofreien Tages gemacht.

      Finde die Idee von freipass.ch klasse und hoffe, dass sie sich im Laufe der Zeit durchsetzen.

      Grüße, Jürgen
    • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | FreiPass Mail an Absender | 08.09.2010 23:18
      Hallo zusammen,

      ich bin der Präsident des Vereins FreiPass und bedanke mich bei Euch allen, es ist schlichtweg genial, wie Ihr Euch einsetzt! Jawohl, weiter so, den Urnerboden-Wirt und das Urner Wochenblatt mit Mails eindecken, dabei immer anständig bleiben und vor allem die wirtschaftlichen und imagemässigen Vorteile derartiger Anlässe hervorheben. Da Ihr ja von nah und fern Euch meldet, macht das sicher Eindruck.

      Nochmals herzlichen Dank, und bleibt dran! Die nächste Ausgabe des Urner Wochenblatts erscheint nächsten Mittwoch.

      Simon Bischof, Präsident Verein FreiPass
    • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | Flugrad Mail an Absender | 09.09.2010 04:07
      Hallo Lukas,
      mein Leserbrief ans Urner Wochenblatt:

      "Sehr geehrte Damen und Herren,

      mit einiger Vewunderung habe ich den genannten Artikel gelesen. Zwar wohne ich im Allgäu, einige Kilometer und Berge vom Urnerboden entfernt, verbringe aber seit 20 Jahren mindestens ein-, meist zweimal pro Jahr zufriedene Ferientage in Braunwald. Daneben gehört für mich als begeistertem Velo-Pässefahrer der Klausen, neben dem benachbarten Pragel, zu den Lieblingspässen. Insofern kenne ich die Lokalitäten schon ganz gut, auch über den Nussbüel hinaus auf den Urnerboden. Einerseits habe ich große Sympathie für die "Bergler" und finde es unpassend, ihnen die Solidarität des Unterlandes vorzuhalten - im Fall des Simon Bischof kann ich aber diese heftige Überreaktion zumindest verstehen, denn was ich in Ihrem Artikel gelesen habe, verschlug mir als begeistertem Velofahrer die Sprache. Man kann ja durchaus unterschiedlicher Meinung sein bezüglich eines Veloevents, bei dem mal die Automobilisten und insbesondere die lärmenden "Töffs" nicht den Vorzug genießen. Die Art und Weise jedoch, wie der Urnerboden-Wirt und die IG Alpenpässe hier handeln, schreckt ab und verhöhnt demokratische Tradition. Auch wenn der Urnerboden-Wirt inzwischen so etwas wie ein Monopol besitzt, werde ich künftig auf Wanderungen wie auf Velotouren diese Ungastlichkeit meiden. Im übrigen hoffe ich, dass vielleicht doch noch eine sachliche Diskussion zu diesem Thema am Klausen geführt und so ein Event nicht als wirtschaftlicher Ruin, sondern als touristische und wirtschaftliche Chance verstanden wird. Was beim "Klausenrennen-Memorial" geht, sollte auch für ein Velo-Event zumindest diskutiert werden können. Möglicherweise hilft hierbei ja auch ein Blick über die Talgrenzen. Ich würde mich jedenfalls freuen, einmal den Klausen friedlich und lärmfrei erradeln zu können.
      Mit freundlichen Grüssen aus dem Allgäu
      Ulrich Bauer
      Schickhardtstrasse 11
      D-88239 Wangen
    • zeigeRe: Bitte um ein paar Minuten Zeit für einen Leserbrief (beantworten) | marcellosendos Mail an Absender | 09.09.2010 10:30
      Das ist ein trauriges Kapitel.

      Und es beginnt nicht am Fusse des Klausenpasses, sondern in den Köpfen der Menschen.

      Hedonismus - weil es sich guf anfühlt, kann es nicht schlecht sein (die Motorradfahrer).
      Tradition - es war schon immer so, deshalb wird es nicht geändert (die Wirte).
      Politik - weil das Gegenüber eine andere Einstellung hat, wird die Diskussion von vornherein abgewürgt (der SVP-Type).

      Das es auch anders geht, hat Harald mit dem Slow-Up-Beispiel sehr gut illustriert. Dort sind es bereits über 10 Veranstaltungen im Jahr. Und gerade vor knapp 3 Wochen haben wir auf der grossen Scheidegg erfahren, wie "schlecht" das Geschäft läuft, wenn ein Pass das ganze Jahr quasi Motorfrei ist.

      Eigentlich wollte ich in diesem Jahr den Klausen endlich mal fahren (und wäre sogar dort eingekehrt), aber jetzt bin ich gescheiter. Wenn man dort eh nicht willkommen ist, dann soll man sich auch nicht aufdrängen.

      Bye

      M;