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Technik

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Campa Chorus Umbau

  • christoph, 04.08.2018, 17:06 Uhr
    Ich fahre Campa Chorus mit 50/34 und 12/29.
    Nach einem Endoprothesenwechsel mit einer etwas "filigranen" Situation im Bereich der Pfanne, soll ich die Belastung nicht mehr auf die Spitze treiben, bin aber muskulär wieder ausreichend gut drauf, dass ich noch nicht dauerhaft auf meine teilweise ausgefallenen Lieblingsanstiege verzichten will. Deshalb suche ich nach einer Lösung, die Belastung auf der Hüftpfanne zu reduzieren. Ein 32er Ritzel geht bei meiner Schaltung mit kurzem Schaltwerk aus 2010 lt. Händler nicht. Fällt jemandem noch was Schlaues ein? Ich würde aber nur ungern auf den unübertroffenen Komfort der noch immer perfekt arbeitenden Campa verzichten....Empfehlungen, die Rattenwege sein zu lassen fruchten übrigens nicht:)
    Danke
  • Uwe, 04.08.2018, 21:33 Uhr
    Hallo Christoph!
    Ich habe von Campa keine Ahnung. Aber es wäre vielleicht eine Überlegung wert, nach einem langen / mittellangen Schaltwerk Ausschau zu halten. Und dann gibt es den Wolftooth-Adapter, mit dem es bis 36 ohne besondere Umbauten geht (aber mit der Voraussetzung, dass du ein mittellanges Schaltwerk bekommst).
    Viele Grüße, Uwe
  • lowrider, 05.08.2018, 11:55 Uhr
    Hallo Christoph,

    je nach Ausfallende schafft das kurze Campa Schaltwerk auch ein 32'er Ritzel. Sicher geht das mit dem Wolftooth RoadLink Adapter - wobei in beiden Fällen die Kapazität des Schaltwerks überschritten wird und sich nicht mehr alle Gänge schalten lassen. I.d.R. muß die Kette da für 50 - 32 zu kurz sein und ein versehentliches Schalten in diesen Gang führt dann zum Crash.
    Alternative wäre die Kettenradgarnitur gegen eine mit 46/30 Z. zu tauschen was dann auch das obige Problem garnicht erst aufkommen läßt.

    Schönen Gruß, Oliver
  • christoph, 05.08.2018, 12:49 Uhr
    Danke. Der Wechsel zu einer 46/30er Kettenblattgarnitur klingt mir sympathischer. Oliver weisst Du, ob so was von Campa existiert, bzw. ob es was kompatibles gibt?
  • lowrider, 05.08.2018, 15:39 Uhr
    Von Campa kenne ich die Abstufung bislang nicht, aber jede 10- bzw. 11-fach Kettenradgarnitur ist kompatibel und 46/30 kenne ich bislang hauptsächlich von FSA.
    Wenn der Umwerfer an einem Sockel hängt, solltest du nur vorher prüfen ob er sich noch tiefer stellen läßt.
  • Cinelli09, 05.08.2018, 15:53 Uhr auf christoph
    Guck mal bei ihm hier http://www.radplan-delta.de/antriebe/antriebe.html#blaetter74
    Der Typ hat a. Ahnung und b. praktisch für jedes Übersetzungsproblem bei "Bergantrieben" eine Lösung.Und er ist kein Dogmatiker wie die meisten eh nur Shimano hörigen Bike Shops ("geht nicht, gibts nicht, mag ich nicht, neues Rad kaufen")

    Gruß Günter
  • christoph, 05.08.2018, 19:01 Uhr
    Danke. Den Ruf ich mal an. Klingt, als könne der mein Problem lösen.
  • artie_1970, 07.08.2018, 08:05 Uhr auf christoph
    Servus Christoph,

    falls nicht, schaust du hier:

    https://www.cyclingabout.com/wider-gear-range-road-shifters-gears-for-easier-hill-climbing/

    Der gute Günter kam aus dem Staunen gar nicht raus, was es da alles zu basteln gibt.

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 07.08.2018, 18:59 Uhr auf artie_1970
    Axel,das Problem ist : Die.reden.nur.englisch ;-)
    Der Typ von radplan delta spricht deutsh.Zumindest klingt es so.

    Gruß aus Südtirol auf Rentnertrip.Heute Schnalstal inkl. Pfossental und diverse hillclimbs rund um Meran und schon wieder warens 3.150 Hm.Ich hau euch in MUC das solange um die Ohren bis ihr euch unrettbar in eure Bürotischkanten verbeisst.So auch dem geschätzen Kollegen Didi aus MUC ;-)

    Frohes Schaffen vom pensionato di lusso
  • artie_1970, 07.08.2018, 21:28 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,

    auf deren Seiten habe ich mich vor Jahren regelmaessig umgeschaut, als es darum ging, meinen damals noch "echten" Renner bergtauglicher zu bekommen. Seitdem ich den Randonneur habe, der schon ab Werk mit Hamsterraedern ausgestattet ist, war ich da nicht mehr. Macht immer noch einen gut durchdachten Eindruck. Allerdings widmen die Seiten sich hauptsaechlich der Kurbelfrage. Fuer den Fragesteller sind aber natuerlich diverse der Schaltwerkbasteleien von cyclingabout wegen Campa nicht passend, daher war deine Empfehlung sehr gut.

    Das Martelltal haettest du ruhig noch dranhaengen koennen, uebrigens fehlen mir noch alle drei Seitentaeler im Palmares.

    Tschoe!

    Axel
  • christoph, 08.08.2018, 13:26 Uhr
    Zunächst mal ganz vielen Dank, für die guten Tips. Das zeichnet dieses Forum weiterhin aus!!
    In der Tat gibt es viele Ansatzmöglichkeiten, das Problem anzugehen. Der Teufel steckt im Detail.
    Das Telefonat mit Radplan Delta war super. Der Mann weiß, wovon er spricht. Sein Lösungsansatz war Umrüsten an der Kurbel, was aber bedeutet, ich brauche 4-Kant Innenlager.... und weil der Umwerfer auch nur eine begrenzte Differenz packt, müsste ich das große Blatt reduzieren. Der Umwerfer am Specialized ist aber fest verschraubt und kann über einen Schiebemechanismus entweder auf Helden-oder Kompaktniveau gehoben oder gesenkt werden. Luft nach unten ist da nicht mehr viel, so dass man mit trial and error arbeiten muss. Wahrscheinlich kommt man mit dem Umwerfer nicht weit genug runter, um dann ein ,,großes" (46er) Blatt sauber schalten zu können, Ob das 4-Kant Innenlager wirklich eingepasst werden kann, müsste man ebenfalls ausprobieren. Insgesamt also ein relativ großes finanzielles Risiko, denn eine TA Kurbel und die Blätter samt Schrauben gibts auch nicht für nix.
    An der Sprachbarriere scheitert es aber nicht, der Mann ist auch für einen Südbayern deutlich zu verstehen.
    Axels Vorschlag ist grundsätzlich ebenfalls brauchbar, aber halt leider nicht für Campa. Die genannten Lösungen sind nicht kompatibel.
    Der Woolftooth kommt dem gewünschten Ergebnis sehr nahe, aber ich glaube inzwischen, eine noch bessere Lösung zu haben. Campa sagt, alle neuen Systeme seien auch für eine Chorus aus 2010 rückwärtskompatibel und die aktuelle Potenza mit mittellangem Schaltwerk kann 32 Zähne. Damit müsste ich nicht die schöne Chorus Kurbel opfern, müsste keine Abstriche bei der Endgeschwindigkeit machen und hätte außerdem den gewohnten Schaltkomfort erhalten. Und mit einem Potenza Schaltwerk kann ich sehr gut leben. Diese Lösung probiere ich jetzt mal aus und denke der Sprung von 29 auf 32 sollte spürbar Druck von der Pfanne nehmen, weil damit wesentlich weniger Wiegetritt nötig wird.
    Nochmals Danke an alle. Christoph
  • Uwe, 08.08.2018, 15:39 Uhr auf christoph
    Hallo Christoph!
    Der wechsle von 29 auf 32 macht ca. 10 % Differenz. Man sagt (habe ich irgendwo mal gelesen, kann aber keine Quelle nennen), dass man bei den langen Gängen für höhere Geschwindigkeiten ab 6 % Differenz von Gang zu Gang als Minimum anpeilen sollte und bei den Berggängen, wo nicht mehr der Luftwiderstand eine Rolle spielt, sondern der der Arbeitsaufwand mit der Steigung fast schon linear steigt, Gangwechsel von 10 - 12 % anzupeilen sind, um nicht zu große oder umgekehrt sogar fast wirkungslose Wechsel zu haben. Du gewinnst also quasi genau "einen Gang". Und falls (ist sehr wahrscheinlich) eine neue Kette benötigst, mach sie so lang wie möglich, also so, dass "klein-klein" gerade noch läuft und eine gewisse Mindestspannung bekommt. Dann hast du immer noch Luft nach oben mit dem Wolftooth und einem 36er Kranz vielleicht ohne nochmal eine neue Kette anzuschaffen. Das wär dann noch mal "ein Gang" mehr.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 08.08.2018, 17:35 Uhr auf artie_1970
    Ach Axel,guten Morgen;-).Das Martelltaltal bin ich Tags zuvor gefahren,diesmal in der Kombination mit dem Matschertal und der Auffahrt nach Schlinig/Watles.Waren dann auch > 3000Hm.
    Momentan muß man hier opportunistisch sein und eher Sackgassen mit jederzeitiger Rückzugmöglichkeit machen,da das Wetter zwar nicht schlecht,aber auf der labilen Seite mit Gewittern etc ist.

    Heute mal nach langer Zeit wieder das Timmelsjoch Sud in Kombi mit dem Abstecher ins Tal von Pfelders.Von dort könnte man mit dem MTB aufs Eisjöchl.Waren auch wieder 3.100Hm.Um Hm muß man sich in Südtirol nicht bemühen,die gibts von alleine.Am Timmels war die Versuchung groß,den Ötztaler durchzuziehen,aber ein alter Mann im snailtempo ;-)

    Gruß nach MUC

    Günter
  • Uwe, 08.08.2018, 19:51 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ist zwar schon wieder off topic...
    Warst du denn schon mal am Stallwieshof im Martell? Oben gibt es zur Belohnung auch Gastro, musst aber selber rauf fahren ;-) Finde ich fast schon schöner als Martelltal klassisch, nicht so bekannt und kein Giro-Ziel, aber fast verkehrsfrei. An solchen Anstiegen kann man nicht so glänzen sondern ist mit seiner Not ganz allein ;-)
    Viele Grüße, Uwe (Schnauze voll, aber Pfunds, wir kommen)
  • artie_1970, 08.08.2018, 22:22 Uhr auf christoph
    Servus Christoph,

    obwohl ich keine 35 Jahre Rennraderfahrung bieten kann: Been there, done that. An der Kurbel dreht es sich einfach einfacher als mit den ganzen Restriktionen hinten. Fuer Bastlerloesungen (bei mir nicht negativ besetzt) ist Vierkant wahrscheinlich am vielseitigsten.

    Grosses Blatt reduzieren: Eddy Merckx hatte auch nicht mehr als 36/11. Ich bin jahrelang mit 46/12 Alpenpaesse runter gefahren und habe nie etwas vermisst, dann auf 44/13 runter, da gibt es Stellen, wo es knapp wird, aber die dadurch ermoeglichten 33/30 (statt 34/27) waren mir wichtiger (und habe ich sicherlich haeufiger genutzt als 46/12 oder 46/13). Die 2-fach Umwerfer sind ja recht tolerant mit den Zaehnedifferenzen.

    Der Sprung von 29 auf 32 ist ein (knapper) zusaetzlicher Berggang (bin da ganz Uwes Meinung, rechts auf der Kassette 8 %, mittig etwa 10 %, links bis 17 % Spruenge, laesst sich physikalisch/physiologisch aus dem Leistungsbedarf begruenden). Wirst du merken, aber erspart dir nicht den Wiegetritt hoch nach Buitonnaz (bin auch auf Rattenabwegen). (-:

    Tschoe!

    Axel
  • Cinelli09, 09.08.2018, 18:48 Uhr auf Uwe
    Nein Uwe,Stallwieshof hatte ich zwar aufm scan,wollte aber an dem Tag unbedingt noch die Vinschgauer Höhenstraße einbauen (hatte ich oben vergessen zu erwähnen),und trotz präferiertem 36er Schnitt in den Alpen hätt ich das zeitlich nicht mehr hinbekommen - mußte ja noch nach Glurns zurück.

    Hoffentlich bestraft Dich jetzt nicht das Leben mit Pfunds - im Grunde hatten wir jetzt eine 6 bis 8 wöchige Schönwetterphase,irgendwann mal .......
  • Uwe, 09.08.2018, 22:43 Uhr auf Cinelli09
    Naja, die Hitze der letzten Wochen hat mich einzig und allein nur gequält und ich war kaum in der Lage, mal Rad zu fahren. Solange kein Schnee auf den Straßen liegt oder es wie aus Kübeln schüttet, bin ich eher ein Kaltblüter. Februar war für mich in diesem Jahr recht gut, März nur deshalb nicht, weil ich eine Woche Virusgrippe hatte und nachher auch nicht sofort durchstarten konnte. Außerdem hatte es da auch streckenweise vereiste Wege. Juni war ganz schlecht und Juli auch eher schwach.
    Da ticken wir beide schon etwas verschieden...
    Viele Grüße, Uwe
  • christoph, 19.03.2019, 17:32 Uhr
    Hat ne Weile gedauert, aber jetzt habe ich Ergebnisse.
    Für Campa bis(!) Bj. 2015 gibt es einen speziellen Käfig, mit dem das bestehende (z.B. Chorus) Schaltwerk verlängert werden kann. Anstatt des Original Käfigs, der aus Alu gefertigt ist, besteht dieser Käfig aus Kunststoff. Das Teil kann man auf Anfrage bei Campa beziehen, ist aber offenbar nicht offiziell gelistet. Der Umbau ist technisch einfach, das 32-er Potenza Ritzelpaket lässt sich ohne jegliche Einschränkung im Schaltkomfort damit schalten. Lediglich die Umschlingung der Kette am großen Ritzel muss neu justiert werden. Der Käfig kostet UVP ca. 70 Euro.
    Für Campa ab 2015 funzt diese Lösung nicht, Campa bietet einen Schaltwerk "Medium" an, mit dem das 32-er zu schalten sei. Beim Bianchi Infinito kann das kurze Schaltwerk, welches offiziell bis 29 Zähne ausgelegt ist, aber einfach belassen werden. Bei diesem Rad kann der Ritzelsatz ohne jegliche weitere Veränderung auf Potenza 32 Z gewechselt werden. Überall genügend "Luft". Manchmal muss man es einfach drauf ankommen lassen und probieren.
  • Uwe, 20.03.2019, 08:24 Uhr 20.03.2019, 08:25 Uhr auf christoph
    Hallo Christoph!
    Also kann man auf gut Deutsch kurz zusammengefast sagen, dass du für recht kleines Geld erst mal einen Gang zurück geschaltet hast. Es ist eigentlich eine bodenlose Frechheit der Komponentenhersteller, dass man die Käfige der Schaltwerke nicht einzeln austauschen bzw. als Einzelteil bekommen kann. Denn letztendlich unterscheiden sich die verschiedenen Schaltwerklängen ja nur durch den Käfig. Man sollte einfach diese Teile von einen Bastler in größerer Länge nachbauen lassen und dann austauschen. Eigentlich wären es sogar nur die beiden Schenkelbleche, die man verlängert nachbauen müsste. Dadurch kann man dann größere Schaltkapazitäten fahren. Die nächste Begrenzung ist der Abstand der oberen Schaltrolle zum Ritzel, wodurch die maximal fahrbare Kassette begrenzt ist. Da käme dann der Wolftooth-Adapter zum Einsatz.
    Die ganze Umbauerei an der Kurbel finde ich nicht sehr verlockend, da man notgedrungen auf eine ältere Generation Innentlager und Achse umsteigen müsste. Es gibt schon nachvollziehbare Gründe, nicht auf Vierkant zurück zu bauen. Außerdem kostet der ganze Umbau vorne sein Geld. Da finde ich es eher nervig, dass die großen Hersteller sich beim kleinen Lochkreis so ungünstig fixiert haben. Der Trend scheint aber da allmählich wieder zu kleineren Kettenblättern zu führen, nur dummerweise manchmal nur noch als Einfachblatt vorne und 12-fach hinten mit einem kleinen 10er Ritzelchen. Der höhere Verschleiß lässt grüßen und die Kasse klingelt!
    Am Ende sind wir User die Dummen, die älter werden und nach altersgerechten Lösungen suchen müssen. Und der Hersteller / Händler kommt vor Lachen kaum in den Schlaf.
    Hat das ganze Thema etwas mit deinem damaligen furchtbaren Crash zu tun? Oder habe ich da eine ganz falsche Verknüpfung...
    Viele Grüße und allzeit gute Fahrt zu den Ratten, Uwe
  • christoph, 20.03.2019, 08:48 Uhr
    Das geniale ist, dass das Schaltauge sowohl bei Specialized, wie auch bei Bianchi ausreichend lang ist, so dass man ohne Adapter hinkommt.
    In der Tat hat der Umbau Bezug zum Crash. Nachdem die Verschraubung nicht zum Ziel führte und die erste Hüftprothese wegen Fehlsitz wieder gewechselt werden musste, war ich einfach zu lang raus. Ich soll aber möglichst nicht zuuu viel Druck auf die Pfanne bringen und da kommt das 32er ins Spiel, nachdem ich die Berge sicher nicht lassen werde. Jetzt gehts wieder recht passabel:)
  • Uwe, 20.03.2019, 11:06 Uhr auf christoph
    Ja, den Schreck habe ich noch in Erinnerung. Du hattest damals davon berichtet. Umso erfreulicher, wenn der Betroffene nachher überhaupt noch den Mut hat, wieder auf die Straße zu gehen, auch wenn es nicht ohne Einschränkung geht.
    Alles Gute, Uwe
  • masch, 20.03.2019, 15:20 Uhr auf christoph
    Hi Christoph,
    freut mich, dass du nach deinem schweren Unfall wieder aktiv bist. Du hast also tatsächlich ein künstliches Hüftgelenk bekommen. Du kannst dich vielleicht erinnern, dass mir selbst 2013 und 2014 zweimal der Oberschenkelhals gebrochen ist (einmal rechts, einmal links), dass es bei mir aber in beiden Fällen ohne Prothese wieder völlig ausgeheilt ist. Da hatte ich tatsächlich viel Glück im Unglück. Es freut mich aber umso mehr, dass du auch mit künstlichem Gelenk wieder auf dem Rad sitzt.

    Ich wünsche Dir weiterhin schöne, sturzfreie Touren.

    Grüße nach Ulm(?)
    Martin
  • christoph, 20.03.2019, 21:36 Uhr
    Servus Martin,
    gut zu hören, dass das bei Dir alles ausgeheilt ist:)
    Ich hatte neben der Oberschenkelhalsfraktur noch mehrere gebrochene Rippen und eine davon hat die Lunge angefetzt, so dass die Behandlung der Brustkorbverletzung im Vordergrund stand und die Verschraubung des Oberschenkels erst am Tag nach dem Unfall stattfinden konnte. Ich war für diese Methode grenzwertig alt und durch die verzögerte Behandlung waren meine Chancen auf Ausheilung von vorneherein reduziert. Ein Versuch war es wert. Dass dann die erste Prothese zu Hause fehlerhaft platziert wurde und gewechselt werden musste, war echter Mist. Falls bei mir jemals wieder eine Prothesen-OP ansteht, werde ich gleich in die Endo-GAP (Garmisch) gehen. Die können es wirklich.
  • masch, 21.03.2019, 08:15 Uhr auf christoph
    Lieber Christoph, da hast du ja wirklich einen langen Leidensweg hinter dir. Bei mir war es sicher nicht ganz so schlimm, aber ich kann das glaube ich trotzdem ganz gut nachempfinden, was dir passiert ist. Ich selbst hatte aber auch das Gefühl, 'psychisch gestärkt'aus der ganzen Sache raus gekommen zu sein, weil ich bemerkt habe, dass ich in meinem Inneren ein positiv denkender Mensch bin. Das hat echt geholfen.

    Also nochmals meine besten Wünsche an dich. Bist du eigentlich noch bei der einen oder anderen Quaeldich-Reise mit dabei?

    Grüße
    Martin
  • christoph, 21.03.2019, 12:04 Uhr
    Danke:)
    QD-Reise ist grad nix geplant. War letztes Jahr backpacking und denke dieses Jahr läufts wieder auf ein Rattenweg-backpacking raus. Nix für Kilometerfresser.
  • christoph, 21.03.2019, 12:04 Uhr
    Danke:)
    QD-Reise ist grad nix geplant. War letztes Jahr backpacking und denke dieses Jahr läufts wieder auf ein Rattenweg-backpacking raus. Nix für Kilometerfresser.
  • christoph, 21.03.2019, 12:04 Uhr
    Danke:)
    QD-Reise ist grad nix geplant. War letztes Jahr backpacking und denke dieses Jahr läufts wieder auf ein Rattenweg-backpacking raus. Nix für Kilometerfresser.
  • christoph, 21.03.2019, 12:04 Uhr
    Danke:)
    QD-Reise ist grad nix geplant. War letztes Jahr backpacking und denke dieses Jahr läufts wieder auf ein Rattenweg-backpacking raus. Nix für Kilometerfresser.
  • christoph, 21.03.2019, 12:04 Uhr
    Danke:)
    QD-Reise ist grad nix geplant. War letztes Jahr backpacking und denke dieses Jahr läufts wieder auf ein Rattenweg-backpacking raus. Nix für Kilometerfresser.
  • Chainekiller, 24.03.2019, 07:06 Uhr
    Hallo Christoph! Beim Stöbern bin ich hier gelandet. Zu beiden Themen kann ich Erfahrung beisteuern. Seit 2003 und 2006 fahre ich mit Ersatz Hüften (Prothesen) , links dann rechts, MTB und Rennrad ! Lass dich nicht unterkriegen. Nicht an die Ersatzteile denken, einfach alles tun wie vorher auch. Wenns passieren soll, passiert es und so es Gott will, eben nicht. Ich habe mir mein geliebtes Oldtimer Rennrad ( Shimano 600 New Ex, Bj. 1986) vorne auf dreifach umgebaut 50-42-30, Vierkant, Innenlager auf 107 mm, damit ich mit der Kettenlinie näher zum Rahmen liege. Der Umwerfer macht da auch noch mit. Hinten habe ich mir die 6 Ritzel auf 7-Fach erweitert, mittels schmälerer Distanzringe. 3mm Statt 3,5 mm. Da habe ich 14 bis 26 Zähne! So lassen sich hier in den Mittelgebirge alle Steigungen fahren 12, sogar 16% ( Ludwager Berg, fränkische Schweiz). Damit fahre ich im Mai in der Toskana bei quaäldich mit. In 1992 bin ich mit der Maschine schon mal eine Woche Toskana gefahren. Damals noch mit Original ,,Heldenblätter" 53-42 und hinten 5-Fach. Und diese schöne Erinnerungen will ich jetzt mit 72 noch einmal aufleben lassen. Ich hoffe ich konnte dich etwas ermuntern.
  • Chainekiller, 24.03.2019, 07:09 Uhr auf Chainekiller
    Nachtrag, die Teile konnte ich im Internet für wenig Geld zusammen finden
  • christoph, 24.03.2019, 09:13 Uhr
    Hallo Chainkiller. Danke für die "aufmunternden Worte":).
    Die Hüfte macht inzwischen gut mit und der Umbau der Räder die aktuell im Gebrauch sind ist auch durch. Für mich war die eigentliche Überraschung, dass bei beiden Chorus Schaltgruppen (vor und nach 2015) keinerlei Probleme auftraten, obwohl Campa das 32er Ritzel definitiv ausschließt.
    Deine Ausführungen inspirieren mich jetzt aber darüber nachzudenken, ob ich meinen Bianchi Oldtimer aus 1976 so umbauen kann, dass nicht die Originalität leidet und das Rad trotzdem wieder in den Bergeinsatz gebracht werden kann. Mal sehen. Danke.
  • Chainekiller, 24.03.2019, 17:34 Uhr
    Danke auch Dir Christoph. Bei meinem Classicer Umbau machte ich folgende Überlegung. In dieser Rennmaschine stecken so viele schöne gemeinsame Touren und Erinnerungen. Fast eine persönliche Beziehung. ?Eben jetzt, die kommenden Toskana Touren. Nach fast ca. 30 Jahren mit der gleichen Maschine. Oder auch hier in der Rhön, wenn ich wieder einmal den Kreuzberg Anstieg nieder mache. Da werden meine alten Ausfahrten oft wieder lebendig. Diese gute Stimmung macht mir Lebensfreude. Diese wäre geringer wenn ich das Gerät nur anschauen würde. Ob ich mit der Maschine irgendwann einmal einem Nachbesitzer eine Freude mache, werde ich kaum erleben. Also, für wen und warum? Trotzdem habe ich die Originale Teile aufgehoben. Also ein Rückbau wäre auch wieder möglich.
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