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Training

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Wie jedes Jahr, der Winterpokal steht vor der Tür

  • Ulli, 22.10.2017, 20:09 Uhr
    Alle, die ohne Stress aber doch mit regelmäßigen Betätigungen über den Winter kommen wollen, können sich gerne
    eintragen.
    Kein Stress und keine Ambitionen auf die vorderen Plätze

    https://winterpokal.rennrad-news.de/team/187

    Team: qualdich.de Echte dolce vita
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Systemgewicht

  • lechemp, 14.03.2017, 12:09 Uhr
    Ich habe eine Frage, die sicher jemand beantworten kann:

    Man spricht ja immer davon, dass man Gewicht besser am eigenen Köper als am Rad optimieren sollte.

    Meiner Meinung nach ist es aber nicht das gleiche, ob ich 2kg beim Rad einspare oder beim Körpergewicht. Klar, das Systemgewicht bleibt zwar gleich, hat man aber nicht bei etwas mehr Gewicht auch immer eine etwas höhere Wattleistung?
  • Droopy, 14.03.2017, 17:04 Uhr
    Nein, Denn Deine Frage ist viel zu unspezifisch. Leistung lässt sich nur unter gleichen Bedingungen vergleichen, z.B. aufm Ergometer udn da spielt systemgewicht erstmal keine Rolle. Die höhere Wattleistung (zumal welche?) sagt Dir allein gar nichts, entscheidend über das nackte Leistungsvermögen sind Watt pro kg oder die Leistung an der IANS oder "auf´m Platz" beim Rennen. Außerdem kommts darauf an, was Du damit anfangen willst. Stell Dir vor Du trittst 4 Watt pro kg, dann sind das bei 70kg 280 Watt, dann musst Du bei 72 kg schon 8 Watt mehr erbringen für dieselbe Leistung. Je schwerer Du bist, umso mehr Watt musst Du also treten, um auf dieselbe Leistung von Watt pro kg zu kommen. ist eigentlich logisch. Das schlimme daran, dass ist nicht Gottgegeben, das musst Du Dir erarbeiten. Nur "schwerer" zu sein heißt ja nicht automatisch die Leistung auch aufs Pedal zu bringen, dann hätte ja auch Harry Wijnford
    https://de.wikipedia.org/wiki/Harry_Wijnvoord locker die Tour de France gewinnen können...

    Jetzt kommen noch so kryptische Dinge wie die eigene IANS und am Berg die Gravitationskraft etc. hinzu, die wiederum schwere Fahrer benachteiligt. Für Berge lässt sich daher vielleicht am eingängigsten merken, dass in der Physik maximale Leistung Watt pro kg in Verbindung mit optimalem (eher leichtem Gewicht) am ehesten zum Erfolg führen. In der Praxis stoßen Hobbyathleten bei der Reduktion ihres Systemgewichts gleichwohl eher auf ihre Grenzen als bei der Reduktion Ihres Körpergewichts, daher ist es meistens klüger und auch billiger am Körpergewicht zu arbeiten. Wer flache Zeifahren bolzen will kann seine Konzentration hingegen auf die Erabeitung einer max. Leistungsfähigkeit an der IANS sowie aerodynamische Parameter lenken als auf sein Körpergewicht.
    VG Droopy

    PS. frag mal für mehr Basiswissen zunächst bei uncle google, der kann das alles sicher noch besser erklären oder mach mal leistungsdiagnostik und lass Dich hierzu beraten
  • Cinelli09, 14.03.2017, 17:39 Uhr auf Droopy
    Maitre Jacques Anquetil hats schon vorexerziert,wie man das Systemgewicht Fahrer/Maschine optimiert : die Trinkflaschen steckte er nicht in die Flaschenhalter am Rahmen,sondern in den Trikotrückentaschen ......
  • Uwe, 14.03.2017, 18:46 Uhr auf Cinelli09
    Das bringt speziell im Wiegetritt einen Vorteil, also meist wohl am Berg, da man ein geringeres Gewicht "hin und her schaukelt".
    Viele Grüße, Uwe
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Nie mehr abreissen lassen müssen !

  • Hase1, 08.03.2017, 11:57 Uhr
    Kennt ihr das auch, man rollt in einer flotten Gruppe
    und muss plötzlich als einziger pissen.
    Futsch die Gruppe. Einsam, weil immer öfters
    Müssen müssen.
    Aber ich bekam einen Tipp: GranuFimp und zwar
    die Femina !
    Habt ihr Erfahrungen?
  • Cinelli09, 08.03.2017, 16:03 Uhr
    ...die Frage ist jetzt nicht Dein Ernst,oder ?

    Könnte nur noch von Osenberg aus dem lesenswerten Buch http://www.buecher.de/shop/radsport/mallorcas-schoenste-kurven/jaeger-marbod/products_products/detail/prod_id/44998005/ kommen ;-) Oder ein Vorschlag von Brägel....

    P.S. Probiers mal mit Tegernseer Special,das brennt noch beim rauspissen so,daß mans lieber verkneift....Erg :laut AP ;-)
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Rollentrainer

  • QuäleMich12, 21.10.2016, 14:39 Uhr
    Ihr habt doch bestimmt Erfahrung mit Rollentrainern!? Ich möchte mir jetzt für den Winter einen zulegen und überlege was da so sinnvoll wäre. Worauf muss ich denn beim Kauf achten?
    Würde mich über eine Info von Euch freuen!
  • Norwegian1611, 21.10.2016, 18:33 Uhr
    Ich habe einen 2 Jahre alten Elite RealAxiom. Die Entwicklung geht zur Zeit so schnell, dass meine Erfahrungen damit heute nicht mehr gültig sind.
    Also nur generelle Überlegungen:
    Die Preisspanne ist enorm und von Billigheimern lass die Finger.
    Grundsätzlich klären musst du, ob du eine freie Rolle oder einen Rollentrainer bevorzugst. Bei Letzteren setzen sich die Geräte mit Direktantrieb mehr und mehr durch.
    Persönlich würde ich immer einen Trainer wählen, bei dem ich realitätsnah im Wiegetritt fahren kann, Interaktivität und automatische Widerstandsregelung sind mir wichtig. Programme benutze ich viel. Bei Elite bekomme ich nach Leistungsanalyse einen 4-wöchigen Trainingsplan.
    Die Software ist gratis (kein Abo).
    Gruß Ulrich
    Wohnt jemand unter Dir ist die Lärmbelästigung ein wichtiger Faktor.
  • Theo Simons, 21.10.2016, 19:32 Uhr auf Norwegian1611
    Hallo,

    ich benutze, wenn's gar nicht mehr anders geht (bin eher der Winterdurchfahrer), den Kinetic Rock and Roll Rollentrainer. Das Ding ist ordentlich stabil und im Wiegetritt kann man auch trainieren. Je höher die Trittfrequenz, desto höher ist der Widerstand der Bremse. Der Trainer ist nicht grad' billig, hat nicht viel Zubehör, sprich Software etc. aber für meine Bedürfnisse ist er ok. Die Lautstärke hält sich in Grenzen, meiner steht aber auch im Keller, stört also keinen.

    Gruß
    Theo
  • Schnauf, 22.10.2016, 17:09 Uhr auf Norwegian1611
    Ich habe mich vor kurzem auch näher mit dem Thema Rollentrainer beschäftigt. Da kann ich Ulrich nur Recht geben, die Entwicklung ist hier wohl rasend schnell.
    Es gibt große Unterschiede bei den Rollentrainern. Du musst dir halt überlegen, was dir wichtig ist und was du ausgeben möchtest. Möchtest du nur ab und zu mal trainieren, reicht wohl ein einfaches Modell (wobei ich dann trotzdem auf eine Marke wie Tacx oder Elite zurückgreifen würde). Wenn du noch deine Trittfrequenz, Geschwindigkeit und so angezeigt haben möchtest, musst du etwas mehr Geld für einen Ergometer ausgeben. Dann gibt es noch so geniale Geräte, wo du dich an deinen Computer anschließen kannst und Routen abfahren kannst - aber die sind halt wirklich total teuer.
    Die freien Rollen sind insgesamt etwas billiger, man braucht aber wohl etwas Übung. Ich selbst habe noch keine ausprobiert, soll aber auch Spaß machen.
    Ich werde mir jetzt wohl den Bushido (von Tacx) holen. Auch wenn ich total begeistert vom Tacx NEO Smart bin - aber irgendwo muss man halt auch Abschläge machen... :-( Mir wurde bei meiner Suche die Internetseite empfohlen und ich muss sagen, die Seite hat mir wirklich erstmal einen guten Gesamtüberblick gegeben. Einzelne Rollentrainer werden auch beschrieben. Kannst du dir ja mal anschauen, vielleicht hilft sie dir ja auch weiter.
    Hmm, jetzt wollte ich dir eigentlich die Internetseite nur zum Anklicken reinschreiben, aber es scheint nicht zu funktionieren. Zumindest sieht es gerade nicht danach aus. Also falls sie jetzt oben nicht zu erkennen sein sollte hier nochmal kurz zum Abschreiben (sorry, bin nicht so Internet-bewandert): rollentrainer-test.net.
    Dann viel Spaß beim Strampeln!!!
  • QuäleMich12, 22.10.2016, 18:52 Uhr auf Theo Simons
    Danke euch für die vielen Tipps!!! Ich hatte gar nicht so schnell mit so vielen Antworten gerechnet! Super, danke!!! Werde mir eure Trainer mal anschauen (und natürlich auch die Preise). Jetzt weiß ich auch, worauf ich achten muss. Das mit der Lautstärke ist ja anscheinend wirklich ein großes Thema.
    Danke Schnauf für die Empfehlung der Internetseite, war eben schon kurz drauf, werde sie mir heute Abend nochmal in Ruhe zu Gemüte ziehen!
    Ihr habt mir sehr geholfen!
  • Norwegian1611, 22.10.2016, 21:01 Uhr auf Schnauf
    Es muss icht unbedingt Tacx oder Elite sein. BKOOL, Wahoo sind auch höherwertige Geräte mit vielen Möglichkeiten.
  • YuSmart, 24.02.2017, 23:45 Uhr
    Ich persönlich bin mit dem Tacx Rollentrainer Booster extrem zufrieden. Habe ihn damals hier entdeckt und nach dem Lesen der Kundenbewertungen auf Amazon direkt gekauft. Die Lieferung ging relativ schnell und generell alles okay mit dem Ding.
    Ich muss aber sagen das ich ihn nur als Alternative nutze. Wenn es zum Beispiel draußen regnet, schneit oder aus sonst einem Grund die Bedingungen das Fahren verhindern. Aber dafür ist er auf jeden Fall mehr als perfekt :)
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Dauerleistung

  • Alpenkoenig, 17.01.2017, 06:32 Uhr
    Hallo Forum,
    beim Alpenbrevet in der Schweiz gibt es nach 4,5 Stunden ein Zeitlimit, dass man für die Platinrunde schaffen muss. Dabei hat man aus Meiringen den Grimselpass und den Nufenenpass zu überwinden. Weiss jemand wieviel Watt pro Kilogramm man schaffen muss, um dieses Zeitlimit zu erreichen. Mit Fahrrad zusammen wiege ich ca. 90 Kilogramm.
    Gruss Euer Alpenkoenig
  • AP, 17.01.2017, 10:38 Uhr
    Hallo,

    das ist die gängige Seite, um so etwas auszurechnen

    http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm

    Gruß
  • Dimos, 17.01.2017, 10:46 Uhr
    Hallo König ;-)
    aus meiner Aufzeichnungen 2011:
    Airolo Ankunft nach ca. 4 St. 25 Min, davon
    Grimsel 1:54, ca. 2,7 W/kg Systemgewicht (oder 3,1W/kg gemessen mit Powertap),
    Nufenen 1:19 ca. 2,65 W/kg (3,0 gemessen)
    Schönen Gruß,
    Dimitri
  • Cinelli09, 17.01.2017, 12:09 Uhr auf AP
    @AP
    ...interessante website.Die Formeln sind mir ohne weiteres Nachdenken verständlich.Wenn ich danach vorm Bräustüberl,ähh nach 2 Maß Tgs Special,aufs Rad steige,bin ich in 10 ähh Minuten,ohne Zwischenstop auf dem ähh Wallberggipfel......

    ;-)

    Gruß
  • Bergziegenmutant, 17.01.2017, 17:34 Uhr
    Servus,
    es ist doch ganz einfach - du musst in 4,5 h in Airolo sein. Bis dahin sind es 2800 hm auf 87 km. Die musst du in einer Durchschnittsgeschwindigkeit von mindestens 19,4 km/h schaffen.
    Das ganze findet auf einer der schönsten Strecken in den Alpen statt mit vielen anderen Teilnehmern. Was interessiert da die Wattzahl?
    Fahren und genießen - wenn die Zeit nicht geschafft wird - dann halt auf der Goldstrecke weiter - dort geht es über den Gotthard auf der Tremola - ein "Muß" für jeden Pässefahrer.
    Ich bin auf gut Glück und ohne zu wissen was auf mich zukommt, die Goldstrecke mit meinem Treckingrad und Satteltasche gefahren. Habe es dann in einer Gesamtzeit (mit Verpflegungspausen) von ganz knapp unter 12 h geschafft und war mächtig stolz.
    Der Schweizer Alpenbrevet ist ein tolles Erlebnis für Körper und Geist.

    Grüße, Jürgen
  • AP, 17.01.2017, 20:28 Uhr auf Cinelli09
    Leider rechnet die Seite nicht aus, um wieviel Watt deine Leistung nach genossenen Bieren nachläßt. Ich vermute aber, daß ein Maß TG Spezial die Form so sehr in den Keller drückt wie 5 Liter herkömmliches Bräu....

    Jetzt muß ich mich mal ranhalten, habe noch einen halben Kasten TG hell im Keller, der am 21.01.2017 abläuft....
  • Cinelli09, 18.01.2017, 14:59 Uhr auf AP
    Tip : probier mal Flötzinger ! Habe selber von Tgseer auf Flötzinger umgestellt,seitdem mein Studienspezl Andreas P. (kraft Einheiratung nach dem bayr. Motto : Liebe kann mit zunehmender Hektarzahl,bzw hier konkret : Hektoliterzahl wachsen ;-)) dort das Sagen hat
    http://www.floetzinger.de/familie-floetzinger
    http://www.floetzinger.de/produkte

    NEIN,das ist KEINE Werbung,nur eine Empfehlung an den Tgseer Hell/Spezial- Hater AP
  • AP, 18.01.2017, 21:29 Uhr auf Cinelli09
    Ok, mal schauen, wo man das im Ausland bekommt. Kenne hier eine Trinkhalle mit 200 Bieren oder so, vielleicht haben die das
  • kletterkünstler, 18.01.2017, 23:43 Uhr auf AP
    Das hatte ich auch schon. Kann was. Bei Maruhn in DA bekommt man es bestimmt.
  • Cinelli09, 19.01.2017, 10:37 Uhr auf AP
    Auf der Flötzinger HP ist ne Händlerliste,Postleitzahl eingeben...gibts sicher auch in Frankfurt.Mein Kumpel hat ja aus dem Rosenheimer "Gemüse"-Laden was gscheids gemacht.Dazu brauchte es wohl einen (emeritierten) RA.Da sieht man auch mal,daß Juristen eben ALLES können ;-)
  • Alpenkoenig, 19.01.2017, 18:38 Uhr auf Dimos
    Hallo Dimitri,
    danke für deine prima Antworten.
    Was meinst du denn mit Systemgewicht ?
    Hast du auf den beiden Pässen auch Pausen gemacht ?
    Gruß der König
  • Dimos, 19.01.2017, 19:18 Uhr auf Alpenkoenig
    Ich bin kein großer Freund von Pausen ;-)
    Es waren vielleicht ein Paar Minuten zum Jacke anziehen und Wasser tanken.
    Mit Systemgewicht meine ich Mensch + Maschine ;-)
    Gruß, D.
  • Alpenkoenig, 20.01.2017, 06:27 Uhr auf Dimos
    Hallo Dimitri,
    sollte ich den Powertap Angaben oder den anderen Angaben vertrauen ?
    Woher stammen die Werte ohne Powertap ? Berechnet ?
    Gruß Der König
  • Dimos, 20.01.2017, 08:38 Uhr auf Alpenkoenig
    Die Sache ist ganz einfach.
    Der Fahrer wiegt 60kg, das Rad+Kleidung 10kg.
    Das Gerät zeigt 180 Watt.
    180W / 60kg = 3W/kg -> der Wert wird für die Verfolgung eigener Leistung im Training/Wettkampf und für den Vergleich der Leistungsfähigkeit mit anderen Leuten.
    180W / 70kg = 2,6 W/kg Systemgewicht -> der Wert wird für die Berechnung/Vergleich der Steigungsgeschwindigkeit am Berg genommen.
  • Alpenkoenig, 20.01.2017, 18:59 Uhr auf Dimos
    das habe ich schon kapiert.
    Bei mir sind es dann 2,7 W/kg Systemgewicht mal 90 kg = 243 Watt.
    Oben schreibst du aber auch 3,1 W/kg gemessen mit Powertap.
    Das wären doch dann bei mir 3,1 W/kg mal 90 kg = 279 Watt.
    Muss ich nun mit Fahrrad zusammen (=90 kg) 243 Watt leisten oder 279 Watt ?
    Gruß der König
  • Dimos, 20.01.2017, 19:51 Uhr auf Alpenkoenig
    Wenn wir gleich schnell hoch fahren sollten, dann müssen wir gleichen "W/kg Systemgewicht" leisten (ich lasse jetzt die Unterschiede im Windwiderstand außen vor):
    (60+10)kg x 2,7W/kg = 189W wird gemessen
    (80+10)kg x 2,7W/kg = 243W wird gemessen
  • Flugrad, 20.01.2017, 20:39 Uhr auf Bergziegenmutant
    ..wobei der die Hälfte seiner 12 h an den verschiedenen Verpflegungsständen zugebracht hat, bis da alles leer war. Dummerweise waren die ersten Stände schon auf dem Grimsel und auf dem Nufenen, sonst hätte es locker für die Platinrunde gereicht.
    Gruß
    Ulrich
  • Alpenkoenig, 21.01.2017, 19:26 Uhr auf Dimos
    Powertap misst trotzdem 3,1 Watt pro kg und nicht 2,7 Watt pro kg. Warum ?
  • AP, 23.01.2017, 16:05 Uhr auf Cinelli09
    Habe mir den Stoff gleich am Samstag besorgt. Schmeckt stark nach buttriger Hefe, so wie schottische Kekse. Gestern dann Husten und schmerzende Beine. Diagnose eben beim Doktor: Lungenentzündung! Ab jetzt nur noch fränkisches Bier, keine Experimente mehr aus Bayern
  • Cinelli09, 23.01.2017, 16:42 Uhr auf AP
    Ich gebs auf,Dir kann mans biertechnisch nicht recht machen.Bayr. Bier schmeckt wohl nur vor Ort,sprich im Vorhof zum Paradies ;-)
    Bemerkenswert ,daß Du Franken nicht zu Bayern zählst.Das sehen die Altbayern ebenso,die meisten Franken auch....
  • AP, 23.01.2017, 17:24 Uhr auf Cinelli09
    Dieses regionale Feingespür bekommt man dank katalanischer Familienbeziehung samt langjährigem Unabhängigkeitskampf eingebimst
  • Cinelli09, 23.01.2017, 17:37 Uhr auf AP
    ...wobei zum Flötzinger Fiasko natürlich auch beigetragen haben könnte,daß ein gelernter Jurist -siehe oben- zum Bierbrauer avanciert ist
  • AP, 24.01.2017, 09:16 Uhr auf Cinelli09
    Juristen ist ja alles zuzutrauen. Am Ende legt er das Reinheitsgebot kreativ aus und benutzt genmanipulierten Turbohopfen von Monsanto...
  • Cinelli09, 24.01.2017, 10:25 Uhr auf AP
    ...das könnte durchaus zutreffen und es wäre nachvollziehbar,warums bei mir nach 2 Halben Flötzinger mit dem Rad abgeht wie mit einem Biturbo...
  • Bergziegenmutant, 25.01.2017, 18:02 Uhr auf Cinelli09
    Servus ihr Bierspezialisten,
    die besten Biere gibt es eh im Allgäu.

    Und hier wird dafür evtl. bis zum Bundesgerichtshof gekämpft.
    Die kleine Brauerei Härle aus Leutkirch, welche wirklich hervorragende Biere braut, gibt dabei nicht so schnell auf. Siehe hier.

    Grüße, Jürgen
    P.S. Ich habe immer ein Clemens von der Brauerei Härle im Kühlschrank und glaubt mir - es wird mit jeder Flasche bekömmlicher !
  • Cinelli09, 26.01.2017, 10:38 Uhr auf Bergziegenmutant
    Das hätt ich dem Bräu schon 2015 sagen können - wenn er mich gefragt hätte - daß das mit dem "bekömmlich" in die Hose gehen wird - das hätte ihn 180 Euro plus MWST Erstberatungsgebühr nach RVG gekostet und er hätte sich einen Haufen Ärger gespart . Obwohl "Ärger" : die Medienpräsenz ist natürlich eine Superwerbung.Haben wir es am Ende mit einem typisch schlitzohrigen Allgäuer zu tun ;-)

    Gruß ausm Flötzinger-Land Günter
  • Bergziegenmutant, 26.01.2017, 11:56 Uhr auf Cinelli09
    Erst in der Region das Thema - danach war das Bier mit den bereits gedruckten Etiketten und von Ferienjobbern schwarz gemachte "bekömmlich" Charge ruck zuck ausverkauft, dann mit jedem weiteren Prozess erst Überregionale, dann sogar Bundesweite Berichterstattung.

    Wohl bekommts !
  • Cinelli09, 26.01.2017, 12:17 Uhr auf Bergziegenmutant
    Also doch ein Schlitzohr.Aus der Ferne schätze ich seine Prozeßkosten bisher auf (vorsichtige) 20.000 bis 25.000 Euro.Wenn man bedenkt,was eine überregionale Werbung halb oder 3/4tel seitig in überregonalen Blättern oder in Rundfunk/Fernsehen koschdet,geht sich die Rechnung auf.Die Internetberichterstattung wäre da auch noch als unbezahlbarer Multiplikator hinzuzurechnen......

    Prost!
  • berg_max, 04.02.2017, 17:17 Uhr auf Alpenkoenig
    Hi,

    du solltest eher die Leistungsangaben des Wattmessgerätes als Maßstab nehmen, denn dieses berücksichtigt tatsächlich alle Einflussfaktoren, was bei der von euch zuvor durchgeführten manuellen Rechnung eher nicht der Fall sein dürfte. Das fängt damit an, dass wahrscheinlich das Gewicht von Rad und Fahrer nur ca. Werte sind und hört auch damit (noch) nicht auf, dass Wind, Temperatur, mitgeführte Verpflegung, Kleidung etc. die erforderliche Wattleistung beeinflussen. Insofern scheinen mir die 3,1 W/ kg der realistischere Wert
    Gruß
    berg_max (der selbst seit Jahren mit Leistungsmessgerät fährt)
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Fahr`n Fahr`n Fahr`n auf der Autobahn

  • Cinelli09, 03.02.2017, 12:24 Uhr
    Ein Tip für alle,die an einem harten Tempotraining interessiert sind ;-)

    https://www.youtube.com/watch?v=iO7_Fq56g2c
  • Uwe, 03.02.2017, 22:15 Uhr
    Nichts gegen eine Fahrt auf der Autobahn, aber die Jungs da sind definitiv durch.
  • berg_max, 04.02.2017, 09:02 Uhr
    hmmm, sieht spektakulär aus, könnte aber auch ein fake sein. Ich hab mal den berkemeier-Ritzelrechner bemüht: für ca. 124 km/h braucht es demnach bei Standard-Laufradgröße 25/622 und einem 11er Ritzel ein 58er Kettenblatt und eine 185er Trittfrequenz - selbst hinter einem Lastwagen habe ich da so meine Zweifel....
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Training am Ergometer

  • Bernd, 06.03.2014, 19:28 Uhr
    Liebe Community,

    In 2 1/2 Wochen darf ich am Ergometer einen Leistungstest absolvieren, bei welchen alle 3 Minuten die Wattleistung um 50 erhöht wird. Begonnen wird mit 3min 50Watt, 3min 100Watt usw. bis 250Watt, das dann den Abschluss bildet. Mein Puls darf jedoch die 170 Schläge pro Minute nicht übersteigen.

    3Watt pro Kg Körpergewicht – 75kg habe ich aktuell.

    Da das Radeln nicht unbedingt meine Disziplin ist muss ich mich hilfesuchend an euch wenden.

    Aktuell schaffe ich mit Mühe und Not, nach kurzen Aufwärmprogramm, die 200Watt 3Minuten lang.

    Mein Training, welches ich gegoogelt habe, beläuft sich auf 1 – 2 Einheiten pro Tag, bei dem ich mit 100Watt 8-10 Minuten lang radle und dann jeweils für 30 Sekunden auf 250Watt erhöhe. Nach 5-6 Wiederholungen ist Schluss. 5-6 Minuten noch ausradln - bei 100 Watt.

    Hat jemand von euch einen Tipp um das Training anzupassen/verbessern damit ich mein Ziel erreiche?

    Bin über jede Hilfestellung dankbar.
    lg
  • V12Roadster, 07.03.2014, 09:54 Uhr
    100 Watt Widerstand scheint mir ein bisschen wenig, obwohl ich den Widerstand auch nicht als geeigneten Maßstab für das Training ansehe. Ich würde an Deiner Stelle über die Herzfrequenz trainieren. Aufgrund des anstehenden Belastungstest würde ich auch die Belastung und keine Grundlage trainieren, d.h. vornehmlich im oberen GA1 Bereich und dazu zwischendurch noch die von Dir beschriebenen Belastungsspitzen. Ein- und Ausrollen ist natürlich auch ok.

    Schau mal unter: http://www.unibw.de/hochschulsport/sportprogramm/indoorcycling/infoblatt_energiezonentraining/at_download/down1 .

    Der zweimalige Trainingsumfang, von jeweils ca. 13 Minuten pro Tag, ist definiv zu gering. Versuch den Umfang langsam auf min. 1-2 Stunden pro Tag auszubauen und auch mal Tage mit alternativer Bewegung einzulegen, z.B. Joggen, Fußball oder auch Nordic Walking. Die letzten Tage vor dem Belastungstest sollte, zwecks Regeneration, die Belastung vermindert werden. 2 1/2 Wochen bis zum Belastungstest sind zwar relativ kurz, aber trotzdem kann man mit ein wenig Disziplin trotz dieser kurzen Zeitspanne Erstaunliches erreichen.

    Kleiner Tip: Einfach mal den Ergometer mit dem Fahrradsattel und dem nächsten Berg tauschen. Berge kann man runterfahren, vom Ergometer kann man nur absteigen.

    Schöne Grüße

    Gereon



  • Engbe, 19.01.2017, 20:28 Uhr
    Ich hab das Ding hier zu Hause stehen: https://ergometer-tests.com/kettler-giro-p/ und bin damit eigentlich recht zufrieden. Das einzige, was mich beim Ergometer nervt, ist dass der ein bisschen wackelig ist, da gefällt mir die Verarbeitung nicht so toll.

    Der Vorteil beim Ergometer ist halt einfach, dass man beim Strampeln lesen kann.
  • maike, 21.01.2017, 12:52 Uhr
    Ich musste auch letztens einen Leistungstest absolvieren. Was ich gemacht habe? Ich habe einen Ergometer zuhause stehn und trainiere dort alle 2 Tage ca. 40 Minuten lang in verschiedenen Programmen. Fertig. Von komplizierten Plänen halte ich nicht viel.

    Wenn du keinen Ergometer zuhause hast, guck mal hier oder geh draußen laufen, um deine Ausdauer zu trainieren.

    LG
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Auf Triathlon vorbereiten (Ausdauer)

  • anle, 09.12.2016, 14:16 Uhr
    Hallo,

    ich möchte im Sommer/Herbst nächsten Jahres meinen ersten Triathlon starten. Mein momentaner Fitnessstand ist relativ okay, gehe 1-2 mal die Woche ins Fitnessstudio und gehe ab und an mal auch joggen.
    Ich möchte jetzt schon mal mit der Vorbereitung anfangen und habe mir jetzt von einem Bekannten die Crosstrainer empfohlen bekommen.
    Was haltet ihr von so einem Gerät? Im Internet liest man viel über die Wirkung bzw. Erfolge (http://crosstrainer.de/crosstraining-zur-steigerung-der-ausdauer/) allerdings sind persönliche Erfahrungen natürlich immer besser.
    In erster Linie wäre das auch eine Investition für meine Frau, der gern mehr Sport machen würde aber nicht gerne in Fitnessstudios geht oder Joggen geht.

    Findet ihr für den Anfang ist es eine gute Vorbereitung, bevor es dann im Sommer aufs Rad und ins Wasser geht zum Trainieren?
  • AP, 09.12.2016, 16:32 Uhr
    Auf jeden Fall!

    Ich war im Herbst auf Hawaii, Zeit unter 9h, und das mit 5 Platten und Steinchen im Joggingschuh, und habe vorher praktisch nur auf dem Crosstrainer trainiert. Das Gute daran ist halt, daß man durch das Herumrudern auf dem Teil so ungefähr schon die Kraulbewegung beim Schwimmen draufkriegt....
  • Flugrad, 10.12.2016, 14:30 Uhr auf AP
    Müsste man für diesen Zweck, wenn man es wirklich ernst meint mit dem Schwimmen, das Gerät nicht besser in einem Wasserbassin plazieren? Darf in diesem Fall dann auch die (eigene) Frau drauf oder besser eher nicht?
  • AP, 10.12.2016, 16:59 Uhr auf Flugrad
    Das Problem, wenn einem auf dem Crosstrainer das Wasser bis zum Hals steht, ist, mit den Beinen in den Schalen zu bleiben und die typische X-Beinstellung beizubehalten. Das ist bei dem Auftrieb ziemlich schwierig. Deswegen muß man sich Gewichte an die die Knöchel und die Hüfte binden.

    Ob die eigene Frau mit drauf darf, hängt vom jeweils abgeschlossenen Ehevertrag ab, sprich zu dem Thema sollte sich unser Panamericana-Bezwinger auslassen.
  • Cinelli09, 10.12.2016, 18:51 Uhr auf AP
    ...kann dazu nix sagen,mir ist heute bei der Abfahrt vom Mendelpaß die Gosch`n eingrforn.Außerdem versteh ich von Eheverträgen nix (die Familienrechtsklausur im 2. Examen komplett verhaut)
  • Uwe, 11.12.2016, 17:22 Uhr auf Cinelli09
    Oh, der jammert wieder auf hohem Niveau...
    Andere wissen um diese Jahreszeit gar nicht, wie Pass geschrieben wird. Bin selbst gestern direkt vor den Bergen umgekehrt und wieder heim geradelt (Beckumer Berge).
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 11.12.2016, 18:21 Uhr auf Uwe
    Es wird weiter gejammert : heute Salten http://www.quaeldich.de/paesse/salten/ und Kohlern http://www.quaeldich.de/paesse/kohlern/ bei etwas bedecktem Himmel,aber nicht unfreundlichem Wetter.Die Auffahrten sind temperaturtechnisch kein Problem,nur die logisch folgende Abfahrt ist für einen Starkschwitzer wie mich zapfig.Es is halt doch "Winter",ich wollte es der postfaktischen Lügenpresse nur nicht glauben ;-).
    Übrigens bin ich nicht der einzige Radler dort.Für die Bozener Aboriginals ist das offensichtlich völlig normal in den Bergen rumzugeigen...

    Gruß Günter
  • Uwe, 11.12.2016, 21:29 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ich war gestern nach 2 Wochen Pause (keine Zeit und zu dunkel) 80 km flach unterwegs, da ich auch nicht bergab fahren möchte um diese Jahreszeit. Bin ja auch so ein Durchlauferhitzer. Wir hatten hier aber gestern Mittag bis knapp 15 Grad, was ja zum Abfahren durchaus gut wäre.
    Ein bekloppter Hügel im Winter ist wohl St.Martin im Kofel im Vinschgau. Da ist angeblich ganzjährig schneefrei.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 12.12.2016, 16:37 Uhr auf Uwe
    Heute hätte es bei der sonnenbeschienenen St. Martin- Auffahrt sicher 15 Grad oder mehr aufm Display gehabt...

    Man fragt sich,warum man nicht mehr die Hochdruck geprägten "Winter"-Monate zum bergradeln nutzt statt der ewig volatilen piss- und gewitterdurchsetzten sogenannten "Sommer"-Monate . Z.B. weiß ich aus zuverlässiger Quelle,daß es heute im Tessin sogar > 20 Grad hatte.Wir remembern die berühmten Winterfahrberichte eines altgedienten Tessin-Bergradlers mit den berühmten BLUE-Bildern ;-)

    Gruß Günter (morgen wieder auf Arbeit)
  • Uwe, 12.12.2016, 18:35 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ja, die Berichte waren gut und fehlen uns heutzutage hier. Der Altgediente macht sich ja hoffentlich noch immer unter seinem Tessiner Blue-Sky genüsslich zu schaffen.
    Die sogenannten Sommermonate waren aber in diesem Jahr nicht ganz so schlecht wie ihr Ruf, zumindest nicht der spätere Teil derselben. Mein Sommerurlaub hatte immerhin seit Beginn der Aufzeichnungen zum ersten Mal keinen komplett verregneten Tag. Da muss man nicht zu laut meckern. Und er war nicht so heiß wie 2015, wo ich manchen Tag nur so dahin schmolz.
    Demnach ist aber St.Martin schon fast ein Geheimtipp im Winter. Im Sommer kann es einen dafür aber komplett aus den Socken holen. Ich war vor Jahren mal spätnachmittags / abends dort als die Sonne schon hinter der Ecke verschwand. Da ging es allmählich obwohl es der dritte große Anstieg des Tages war. Hm, noch mal hin müssen...
    Viele Grüße, Uwe
  • hschillo, 12.12.2016, 23:05 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe, hallo Günter,

    es ist ja schon bemerkenswert, wie Ihr immer wieder den Dreh von der Werbeveranstaltung zu Euren Themen hinbekommt.

    Herzliche Grüße
    Helmut 😜
  • el_zet, 13.12.2016, 12:18 Uhr auf hschillo
    Dem kann ich mich nur anschließen. Man sollte vielleicht trotzdem aus grundsätzlichen pädagogischen Überlegungen die Werbung konsequent löschen, aber so ist's sehr elegant.
    Gruß! Lukas
  • Cinelli09, 13.12.2016, 14:17 Uhr auf hschillo
    Was hätte man sonst aus dem Werbeclip machen sollen als ihn zu zerspamen.Die Steilvorlage für eine Themenabweichung haben uns (also Uwe und mir) diesmal allerdings die Herren AP und Flugrad mit ihren ersten posts gegeben ;-)
  • AP, 13.12.2016, 14:38 Uhr auf Cinelli09
    Wobei ich ja zunächst nicht vom Thema abwich, sondern dem user eine qualifizierte Antwort gab.

    Ansonsten kann ich mit diesen Hochs im Winter gar nichts anfangen. Die unter null nachts führen zu prophylaktisch gesalzenen Straßen, die tagsüber in der Hochnebelsuppe nicht trocknen. Am Wochenende mußte ich sowohl am Samstag als auch am Sonntag wieder umdrehen, ohne aus der Stadt rausgekommen zu sein.

    Dann lieber ein Tief nach dem anderen. Die Straßen sind genauso versifft, dafür ist es nachts wärmer.
  • Cinelli09, 13.12.2016, 14:56 Uhr auf AP
    Tja,diese masochistischen Neigungen fehlen mir (werde aber daran wohl noch arbeiten müssen im Hinblick auf das 2017er Vorhaben) . Dann lieber auf den Crosstrainer....
  • Uwe, 13.12.2016, 15:34 Uhr auf Cinelli09
    Und schon sind wir zurück beim Thema ;-)
  • Uwe, 13.12.2016, 15:39 Uhr auf hschillo
    Hallo Helmut!
    Ein Problem, welches aus unserem unsäglichen Mitteilungsbedürfnis entsteht, ist die Suche nach Threads, die wir gnadenlos verbiegen können, ohne dem ursprünglichen Thema einen Schaden zuzufügen.
    Da ist uns unerwünschte Werbung zu Themen, die nicht sofort durch die Admins gelöscht werden müssen, sehr erwünscht. Irgendwo müssen wir uns schon mitteilen, sonst werden wir komisch und fangen eigene Themen an, die dann letztendlich in langatmigen Monologen enden.
    Herzliche Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 13.12.2016, 16:00 Uhr auf Uwe
    Im Nachhinein war es dann doch besser,daß wir uns vergangenen August nicht zu einem Nauders-Radtrip verabredeten - wir hätten uns gesprächstechnisch sicherlich derart verfranst,daß wir nicht bemerkt hätten 3 Stunden nur um den Nauderer Kirchturm im Kreis herum gefahren zu sein ;-)
  • Uwe, 13.12.2016, 17:14 Uhr auf Cinelli09
    Sommer 2017 ist auch schon gebucht. Dieses Mal Pfunds, weil da die Radwege flacher sind ... Zu der Zeit solltest du aber anderweitig unterwegs sein.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 14.12.2016, 11:09 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,wie Du ja weißt,penn ich dort immer unter der Kajetansbrücke ;-)
    Aber kommenden August in der Tat eher unwahrscheinlich

    Gruß Günter
  • Uwe, 14.12.2016, 16:29 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Im vergangenen Sommer hatte ich extra mal unter der Brücke kontrolliert, aber keinen Grauschädel gefunden. Und oben von Hiinterkobl war ich zu weit weg, um das Campiergelände genauer zu untersuchen.
    Aber 2017 rechne ich auch nicht mit dir in der Ecke. Da wünsche ich dir jetzt schon gutes Gelingen und uns hier im Forum wünsche ich einen lesenswerten Bericht von der Aktion. Berufsbedingt solltest du ja wohl des Schreibens mächtig sein, solltest aber etwas Rücksicht auf uns einfachere Menschen nehmen und nicht zu komplexe Satzgebilde konstruieren.
    Viele Grüße, Uwe
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Leistung am Berg vs. im Flachen

  • Martin Willms, 07.03.2015, 09:26 Uhr
    Hallo,
    habe seit einiger Zeit einen Leistungsmesser (powertap).
    Was mir im Training immer wieder auffällt:
    Am Berg ist es für mich kein Problem, ca. 1 h lang durchschnittlich über 250 Watt zu treten. Wenn ich das gleiche auf der Rolle versuche, schaffe ich es kaum 10min lang, auch nur annähernd die gleiche Durchschnittsleistung zu erbringen.
    In anderen Foren habe ich gelesen, dass es wohl vielen so geht, ohne eine Erklärung.
    Weiss da jemand etwas dazu?
    Grüßle, Martin
  • Qualinator, 07.03.2015, 10:08 Uhr
    Hi,

    ich denke das liegt unter anderem mit der Sitzposition sowie an den Muskeltypen. Am Berg sitzt man aufrechter und tritt meist
    mit einer niedrigeren Frequenz. Durch das aufrechtere Sitzen bekommt man (zumindest ich) mehr Luft und zudem ist die Kraftübertragung
    besser. Ich bin definitiv auch so ein Fall, da ich kein Sprintertyp bin. Mir hat Trittfrequenztraining fürs Flache gut geholfen
    (Bei Zeitfahren zwischen 100-110rpm meistens sogar 105-110rpm).

    Gruß, Pascal
  • Herr_, 07.03.2015, 10:39 Uhr
    Hallo

    Zu dem was Pascal schon schreibt kommt evtl. auch hinzu, dass es am Berg kaum möglich ist, einen Tritt auszulassen ohne fast direkt zu stehen. In der Ebene schon. Da muss ich jeweils deutlich disziplinierter "durchtreten" um die erwartete oder gewünschte Wattleistung zu halten.
    Mit dem Leistungsmesser sah ich den Unterschied erstmals richtig. Hat mir zumindest geholfen, meine "Schwäche" im Flachen etwas zu verbessern in dem ich da konsequenter die Leistung gehalten habe.

    Auf der Rolle kommt es in dem Zusammenhang sicher auch darauf an ob die direkt stark bremst wenn man nicht tritt oder dank grossen Schwungrad ordentlich weiter rollt.
    Dort ist durch die geringere Kühlung aus meiner Erfahrung die Leistung eh etwas tiefer als draussen.

    Der Leistungsunterschied zwischen Berg und Rolle den Du schilderst, der ist aber schon recht gross. Ich gehe davon aus, dass Du bei beidem mit dem selben Leistungsmesser misst?

    Viel Spass mit dem powertap
    Lutz
  • Martin Willms, 07.03.2015, 19:21 Uhr
    Es gibt da ja diesen ominösen FTP-Wert, an dem man sich im Training orientieren sollte. Jedenfalls liegt der beim Bergfahren bei mir mindestens 30 Watt höher als im Flachen. Muss allerdings zugeben, dass ich seit Jahren fast nur am Berg richtig trainiere. Vielleicht ist es ja bei einem Zeitfahrer wie Tony Martin genau umgekehrt.
    Das mit der deutlich höheren Trittfrequenz im Flachen werde ich jedenfalls mal probieren.

    Falls das jemand liest noch eine Frage: Seit ich mein Powertap habe, habe ich offensichtlich auch einen Trittfrequenzmesser, obwohl
    die Leistung ja an der Radnabe abgegriffen wird. Woher weiss denn meine Nabe, wie oft ich trete?
    Grüßle, M.
  • sugu, 08.03.2015, 09:17 Uhr auf Martin Willms
    Es gibt bei einer vollen Kurbelumdrehung zwei Leistungsspitzen: Du hast den meisten Druck auf der vorderen Pedale, wenn sie waagerecht steht. Bei senkrechter Kurbel ist auch bei einem noch so runden Tritt deutlich weniger Leistung da.

    Gruß sugu
  • schlucht, 08.03.2015, 17:49 Uhr
    Ist bei mir auch so. Darum mache ich meine FTP immer am Berg, weil ich so mit den Watt höher komme und ich das Glück habe, Aufstiege fahren zu können die mehr als eine Stunde dauern.
    Es hat auch vieles mit dem Kopf zu tun.
    Suche dir eine Flache Strecke die lang genug ist und fahre bewusst mal deine CP20 Watt. Fange eher moderat an und versuche dich dann in den letzten 5min dich zu steigern.
    Konzentriert und gleichmässig in der eigenen Wohlfühl-TF treten und du wirst sehen, dass der Unterschied nicht so gross ist.
    Das gleiche gilt auf der Rolle. Da hat man Zeit sich auf die Schmerzen zu konzentrieren und man tut sich selber leid. :-)

    Gruss Lothi
  • Tenzing Norgay, 01.12.2016, 18:38 Uhr auf Martin Willms
    Hallo ! Ich fahre eigentlich mehr Anstiege als Flacv auf meinen Touren (Hausrunden)

    der Puls ist auch einigermaßen Ruhig am Berg , und da kommt meine Frage an euch !

    Wieso kann ich am Berg 10% < 20km/h (39/22) TF ca.90 treten , immerhin sind das ja zwischen 450-650 Watt
    Aber auf der Flachen Ebene , muss ich ab 35 km/h (53/17) schon gut Kotzen und der Puls schnallt bis auf anschlag hoch ???

    Danke für eure Meinung :)

  • AP, 04.12.2016, 09:33 Uhr auf Tenzing Norgay
    Wenn du am Berg 650 Watt treten kannst, solltest du dir schnellstens ein Profiteam suchen und bei der Tour de France sämtliche Bergetappen gewinnen. Im Flachen rollst du einfach im Peloton mit, kein Problem

    Gruß
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Gps Navigation fürs Rad

  • Karin, 24.09.2013, 14:27 Uhr
    Hallo ihr lieben
    ich mache oft Radtouren und das auch in andern Ländern/Gegenden. Mittlerweile werden diese auch immer länger und weiter. Ich hätte also gerne so eine gps Navigation fürs Rad.
    Ich bin in diesen Dingen aber nicht so bewandert. Hab zwar schon einiges gefunden, ->

    [url=http://www.adfc.de/adfc-reisenplus/radtouren-planung/gps/gps-satellitennavigation-fuers-fahrrad]http://www.adfc.de/adfc-reisenplus/radtouren-planung/gps/gps-satellitennavigation-fuers-fahrrad

    http://www.gpssportec.de/epages/GPS_sportec.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/GPS_sportec/Categories/Sportarten/Rad

    [url=http://www.magicmaps.de/produktinfo/anwendung/fahrrad-navigation.html]http://www.magicmaps.de/produktinfo/anwendung/fahrrad-navigation.html

    aber es sagt mir einfach gar nichts. Könnt ihr mir ein paar tipps geben?

    LG
  • Qualinator, 24.09.2013, 15:32 Uhr
    Hi Karin,

    habe bis jetzt nur Touren mit dem Garmin Edge 800 gemacht und wurde noch nicht einmal von dem kleinem Helfer im Stich gelassen. Das Akku hielt selbst (gerade eben so) eine 330 km Tour durch und man kann geplante Touren ganz einfach auf den Edge importieren, sowie kostenlose OSM Karten installieren. Es ist zwar nicht das günstigste Gerät, aber ich möchte so schnell auch kein anderes und bin wirklich vollauf zufrieden!

    Grüße Pascal
  • alltagsfahrer, 24.09.2013, 16:02 Uhr
  • Uwe, 24.09.2013, 18:38 Uhr
    Hallo Karin!
    Ich fahre seit Frühjahr 2008 mit einem Garmin Edge 705 durch die Gegend. Das Gerät gibt es aber nicht mehr neu zu kaufen, und wenn du doch noch eins findest, dann ist es schon alt und vielleicht unbenutzt.
    Ich kenne die aktuellen Geräte nicht aus Anwendersicht, stelle aber als GPS-Datenbearbeiter im Hintergrund des Quaeldich.de-Tourenplaners fest, dass die aufgezeichneten GPS-Tracks aus Garmin Edge 800 oft grottenschlecht sind und wenn überhaupt, dann nur mit großem Aufwand aufzubereiten sind. Beim Edge 800 ist leider zu Lasten der Empfangsqualität die integrierte Antenne hinter dem Display angeordnet, was eben zu sehr schwacher Empfindlichkeit führt. Für den Anwender bedeutet das auch unterwegs, dass die Position entweder erst gar nicht ermittelt werden kann, oder total verschoben liegt. Draußen auf dem Feld mag das noch relativ egal sein, aber in einer dichten Bebauung führt das zur Hilflosigkeit des Anwenders ;-)
    Man kann auf jeden Fall davon ausgehen, dass ein Gerät, welches verschoben aufzeichnet, auch verschoben navigiert.
    Wenn mein alter 705 mal die Fliege macht, habe ich somit auch ein Problem...
    Von Falk gibt es ein Gerät, habe aber den Namen vergessen, welches etliche Infos von Quaeldich.de direkt implementiert hat. Aber leider habe ich bisher keine Aufzeichnungen dieses Geräts zur Bearbeitung bekommen und kann deshalb nichts zur Datenqualität sagen. Der Falk ist auch in Sachen Wasserdichtigkeit nur ganz niedrig klassifiziert. Ob die Falks nur vorsichtig sind, oder ob das Ding wirklich nicht in den Regen darf, ist mir nicht bekannt.
    Viele Grüße, Uwe (man kann auch mit Papierkarten navigieren, muss as Papier aber richtig herum halten...)
  • Herr_, 24.09.2013, 21:02 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe
    Die Theorie ist ja das eine...
    Fakt ist, dass sowohl der 800 er als auch der 810 er in der Praxis völlig problemlos navigieren.
    Selbst wenn er im Wald mal 5 m oder mehr daneben liegt, sollte ohne etwaige Rauschmittel keine Hilflosigkeit des Anwenders auftreten.

    Für die die TP Aufzeichnungen ist er tatsächlich nicht so toll. Als altagstaugliches Rad-Navi aber empfehlenswert und dem 705 er aus meiner Sicht deutlich überlegen, was Anwenderfreundlichkeit angeht. Ich habe alle 3 Garmin schon recht intensiv in der Praxis genutzt.

    Ob der Falk Pantera eine Alternative wird sieht man dann wohl irgendwann. Wäre auf jeden Fall gut, wenn es noch Alternativen gibt. Optisch überzeugt er mich auf Bildern jedoch nicht. Aber das ist ja eh Geschmacksache.

    Gruss, Lutz
  • Herr_, 24.09.2013, 21:12 Uhr
    Hallo Karin

    Wie Andere schon schrieben. Aktuell und bewährt sind die Garmin Modelle. Aktuell der Edge 810. Bringt gegenüber dem auch noch erhältlichen Edge 800 jedoch nur Vorteile, wenn Du die Onlinefunktionen per Bluetooth zum Handy nutzen möchtest.
    Ebenso ist er etwas besser geeignet, wenn Du verschiedene Räder mit unterschiedlicher Ausstattung ( Wattmesser, Geschwindigkeitsmesser, etc.) nutzt.
    Mit OSM Karten, welche du kostenlos aufspielen kannst, hast du bei beiden nahezu weltweite Navigation.

    Neu herausgekommen ist der Falk Pantera. Zu dem kann ich nichts sagen. Kenne ich nicht.

    Gruss, Lutz

  • Ulli, 24.09.2013, 22:06 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe,

    Edge 800 hatte ich noch nicht so viele in der Bearbeitung. Daher kann ich dazu nichts sagen, Werde aber mal darauf achten.
    Hatte gestern einen "eTrex Legend" und der war in bewaldeten Gebieten und auch noch km danach Grottenschlecht.

    Ah, hab gerade einen 800er reinbekommen. Mal schauen ob deine Aussage stimmt.
    Werde berichten.

    @ Karin, fahre selbst den 800er und bin hoch zufrieden. Durch den eingebauten Akku bist du halt bei Touren über 12 - 15 Stunden auf alternative Energiequellen angewiesen. Aber ansonsten hab ich an dem Gerät nichts auszusetzen.

    Gruß Ulli

  • Uwe, 24.09.2013, 22:28 Uhr auf Herr_
    Hallo Lutz!
    In Sachen Bedienung kann ich ja nichts zum 800er sagen. Da ist der 705 schon recht rudimentär ;-)
    Ich hatte vor einigen Wochen einen Track zur Bearbeitung, den habe ich einfach zurück gegeben, da er in einer Innenstadt so weit weg von jeglichen Fahrwegen war und kreuz und quer über die Dächer sprang, dass ich einfach keine Chance hatte, etwas daraus zu holen. Und im selben Paket steckte eine Strecke durch bewaldetes Gebiet, wo die Abweichungen so massiv waren, dass damit ein Routing mit Sicherheit unmöglich war. Da waren Sprünge drin mit 100 m seitlicher Abweichung.
    Leider hatte ich vom Falk noch keine Daten zur Aufbereitung.
    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 24.09.2013, 22:33 Uhr auf Ulli
    Hallo Ulli!
    Die 800er Daten sind ja nicht immer schlecht. Leider sind die aufgezeichneten Höhen manchmal etwas sprunghaft, je nach Usereinstellung. Irgend einen eTrex hatte ich auch mal dazwischen, wo die Aufzeichnungen ziemlich verschoben waren.
    Viele Grüße, Uwe
  • alltagsfahrer, 24.09.2013, 23:25 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    Ganz schöne Tracks ergibt der neue 510er von Garmin. Wie die Höhenmeter sind kann ich nicht sagen. Ich habe allerdings auch nicht derart viele Tracks zum vorselektionieren bekommen.
    In Innenstädten, wäldern, Schluchten und Gebirgshängen an der Nordseite ist es manchmal mehr eine Lotterie.

    Zum Falk Pantera musst du Jan fragen. Er hatte in Flüelen solch ein Teil dabei, neben noch einem Garmin.

    Wenn du wirklich schöne Tracks und gute Höhenmeter haben willst, dann musst du Outdoorgerät von Garmin nehmen. Ich glaube Thorsten hat solche einen "Backstein"

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Teetrinker, 25.09.2013, 09:21 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    bisher hatte ich einmal Ärger mit der Navigation beim Edge800: Auf der ersten Etappe der Dolomitenreise ging es kurz vor Schluss in einem engen Tal auf einer schmalen Straße im Wald hinunter und der Edge800 lag unten in der Talsohle deutlich über 100m daneben. Das fiel mir erst hinterher auf. Ich verpasste daher einen Abzweig und fuhr kurz in die falsche Richtung.
    Unter normalen Bedingungen ist die Aufzeichnungsqualität aus meiner Sicht vollkommen ausreichend (freies Feld: sehr gut, breite Straße im Wald: gut), allerdings habe ich kaum einen Vergleich zu anderen Geräten. In der Stadt empfinde ich es als nicht so schlimm (war bisher noch in keinen Hochhausschluchten damit unterwegs) wie im Bergwald. Für Single-Trail-Liebhaber mag der Edge800 daher nicht erste Wahl sein ...
    Die Bedienung klappt nach einiger Einarbeitungszeit wirklich sehr gut, da stimme ich Lutz' Einschätzung zu. Ich bin mit dem Gerät zufrieden und bereue den Kauf nicht.
    Gruß, Tilmann

  • Roli, 25.09.2013, 09:52 Uhr auf Teetrinker
    Du hättest an der Abzweigung auch einfach der Gruppe folgen können... ;-)
    Nichts für ungut, Roli
  • Teetrinker, 25.09.2013, 10:00 Uhr auf Roli
    Hallo Roli,
    du hast ja recht :-) Aber direkt vor mir war niemand, der Track zeigte nach links und die Hauptstraße führte nach links, also dachte ich: Alles klar, fahr weiter. Mit 200m Abweichung des Edge800 rechnete ich überhaupt nicht.
    Gruß, Tilmann
  • colin, 25.09.2013, 13:29 Uhr auf Uwe
    Danke Uwe für die Einsicht ins Innenleben des 800.

    Das mit der Antenne erklärt bei mir vieles. Mich nervt an diesem Ding absolut die schlechte Empfangsqualität. Das andauernde Gepiepe "Strecke verloren", "Strecke gefunden", "Strecke verloren", "Strecke gefunden" ---Arrghh...
    Nicht immer - aber in Waldstücken quasi Standard.

    Ein weiterer Negativpunkt beim 800 finde ich das Ausfallen des Steigungsmessers, wenn die gefahrene Geschwindigkeit unter 6km/h absinkt. Ich würde an diversen steilen Stücken gerne wissen, warum ich jetzt sterbe, aber es wird mir nicht angezeigt...:-(
    Ich glaube, diesen Bug haben andere Navis nicht on-board.

    Von diesen beiden Dingen abgesehen ist der 800 ok und tut seine Arbeit, trotzdem finde ich die beiden Punkte gravierend (schlecht).

    Gruss Thomas
  • Cinelli09, 25.09.2013, 15:43 Uhr auf Roli
    Gemeint ist wohl die Abzweigung nach Welschellen,an der man gerne vorbeirauscht.

    Erinnert an die guten alten Zeiten,wo es definitiv noch keine "Blechneger" vulgo Garmin etc gab,als beim Giro der Coppi den Bartali (obwohl mal in ein und derselben Mannschaft fahrend) vom Pordoi kommend an der Abzweigung Sella links runter Richtung Canazei rauschen ließ,obwohls rechts rauf zum Sella ging.Ich glaube,da war der alte Gino irgendwie sauer..

    Bezeichnenderweise ist an jener Kreuzung ein Coppi-Denkmal aufgestellt (etwas versteckt oberhalb der Strasse im Wald)
  • Teetrinker, 25.09.2013, 16:41 Uhr auf Cinelli09
    Nein, wir kamen vom Würzjoch über Welschellen runter und es war der Abzweig unten in Zwischenwasser nach St. Vigil in Enneberg.
  • Cinelli09, 25.09.2013, 16:51 Uhr auf Teetrinker
    Da steht aber eigentlich ein GROSSES Strassenschild "St.Vigil" .Ich geh mal davon aus,daß ihr dahin wolltet und nicht nach St. Lorenzen raus.
    Das kommt davon,wenn man nur immer auf die Computer starrt bzw sich blind auf die Angaben im Display verläßt . Ging mir mit dem Auto Navi aber öfters auch schon so ähnlich.Hirn leicht deaktiviert.......;-)
    Wennst nach links weitergefahren wärst,wäre es bald mit jeder Menge Tunnels sehr unromantisch geworden..
  • Teetrinker, 25.09.2013, 17:01 Uhr auf Cinelli09
    Die Tunnels habe ich hinterher auf der Landkarte auch gesehen. Und da ich bis dahin solche Abweichungen in der Navigation nicht hatte, bin ich zunächst der Straße weiter gefolgt. Im Übrigen schaue ich mir vorher auf der Landkarte schon an, wohin die Reise geht. Seltsamerweise funktioniert das erst nach 2 Tagen richtig gut, dann nimmt im Zusammenspiel von Fahren, Landkarte und Landschaft die Geographie der Gegend in meinem Hirn Gestalt an und ich weiß dann nach und nach, welche Pässe wo liegen und welche Ortschaften/Täler sie verbinden ...
  • Cinelli09, 25.09.2013, 17:07 Uhr auf Teetrinker
    Insbesondere bei der Landkarte ist zu beachten,daß man sie auch richtig herum hält,sonst.....;-)
  • Teetrinker, 25.09.2013, 17:14 Uhr auf Cinelli09
    Die Landkarte hatte ich auf Tour nicht mit, sie ist von der unhandlichen, beidseitig bedruckten Großformatsorte und Südtirol befindet sich auf der Rückseite. Ansonsten kann ich durchaus mit Karten (topographisch und Straße) umgehen ...
  • Cinelli09, 25.09.2013, 17:19 Uhr auf Teetrinker
    Hallo,war nur ein kleiner Scherz,ich wollte natürlich nicht insinuieren daß Du des Landkartenlesens nicht mächtig bist.

    I.ü. mach ich mir immer Farbkopien des betr. Tour-Kartenausschnitts und tu die in eine Plastikhülle rein.Dann versauts in der Rückentasche nicht.Als IT-Legasteniker habe ich mich mit Garmin und Konsorten noch nicht so richtig angefreundet.Aber es kommt noch.
  • Teetrinker, 25.09.2013, 17:31 Uhr auf Cinelli09
    Diese Plastikhüllen verwende ich für Notfallausweis, Plastikkärtchen, Geldscheine, Notizzettel usw. Handy und Kamera (beides wasserfest) packe ich eine kleine Oberrohrtasche - sind dann besser parat und das Handy überhört man nicht so leicht wie hinten im Trikot.
  • Uwe, 25.09.2013, 19:10 Uhr auf Teetrinker
    Hallo!
    Habe noch etwas zum Thema GPS gefunden:
    http://www.youtube.com/watch?v=BbK_HBXz0nc
    Viele Grüße, Uwe
  • Jan, 26.09.2013, 13:37 Uhr auf colin
    Hi THomas,
    die Kursabweichungshinweise kannst du abstellen. Unter Einstellungen / Routing vielleicht. Hab meinen grad nicht hier.

    Schönen Gruß, Jan
  • Cinelli09, 26.09.2013, 15:21 Uhr auf Uwe
  • izzy, 05.10.2013, 22:18 Uhr
    Ich hab den Edge 800 und bin damit zufrieden!
  • izzy, 05.10.2013, 22:19 Uhr auf izzy
    Ich habe den den Edge 800 und bin sehr zufrieden: http://www.gpstools.de/new/assets/images/edge800_bike.jpg
  • Fromnai, 12.11.2016, 10:48 Uhr
    Hey, also ich habe mir das Oregon 600 zugelegt und bin ziemlich zufrieden damit . Ist allerdings acuh eher im teureren Segment anzusiedeln. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, kann auch gut zum Teasi One 3 greifen. Alles auch nochmal in meinem Blog-Beitrag () nachzulesen! :)

    Grüße
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Osteochondrale läsion talus

  • Kathy, 03.11.2016, 21:44 Uhr
    Hallo. Ich habe mir vor 1 Jahr das sprunggelenk gebrochen und dabei hab ich mir eine osteochondraler läsion von der talus Schulter zugezogen. Nach 6 Monaten wurde eine kürretage, durchbrechen der subchondralen Lamellen und eine mikrofrakturierung lateraler talus Schulter durchgeführt. Ich kann seitdem kein rennrad mehr fahren max. 12 km und dann habe ich schmerzen. Das einzige was ich machen kann ist wandern. Hat irgendjemand Erfahrung mit der talus rolle.? Gibt es eine Möglichkeit wieder rennrad zu fahren ohne Schmerzen? Vielen Dank im voraus
  • Norwegian1611, 04.11.2016, 13:07 Uhr
    Hallo,
    das ist keine Frage für das Forum, denke ich.
    1. sind hier wenige Orthopäden/Sportmediziner
    2. sind die individuellen Unterschiede bei Sprunggelenksverletzungen sehr unterschiedlich.
    Hier sind profunde medizinische/anatomische Kenntnisse gefragt und Kenntnis Deiner Krankengeschichte und MRT-Bilder.
    Was sagt denn der Orthopäde/Sportmediziner dazu?

    Gruß Ulrich
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Montag beginnt der Winterpokal

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WInterpokal, der Winter steht vor der Tür

  • Ulli, 23.10.2016, 19:11 Uhr
    Hallo, habe auf rennnrad-news.de wieder ein Team für den Winterpokal angelegt
    quaeldich-de-echte-dolce-vita

    Alle, die ohne Stress aber doch mit regelmäßigen Betätigungen über den Winter kommen wollen, können sich gerne
    eintragen / anmelden.

    Gruß Ulli
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Was haltet ihr von Calisthenics?

  • Jonas007, 29.09.2016, 17:59 Uhr
    Bin gut Trainiert. Aber habe jetzt paar Leute am WE in so einem Park gesehen.. Echt krasses zeug...
    Komme ich nicht ran. Trainiere nur mit Freunden normal Hanteln und Maschinen im eigenen Raum.
    Bin am Überlegen auch vom Krafttraining dahin zu wechseln.. Vor allem weil es Gelenkfreundlicher sein soll..
  • Cinelli09, 29.09.2016, 19:54 Uhr
  • AP, 29.09.2016, 20:38 Uhr
    Das ist ungefähr so, als würde dich jemand zwingen, Tegernseer Spezial zu trinken...
  • Flugrad, 30.09.2016, 20:02 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    lass einfach mal wieder so richtig lang richtig heftig regnen, dann musst Du nicht mehr konsequent auf den See stieren. Oder beende Deine Runden in den Biergärten diverser Allgäuer Braustätten. Dort ist die Welt noch in Ordnung und das Bier (meistens) besser. Obwohl das Tegernseer schon auch besser ist als so ein Krombachwarsteinerheineken

    Gruß

    Ulrich
  • Cinelli09, 30.09.2016, 20:02 Uhr auf AP
    Bis vor ca. 2 Stunden saß ich (nach einer ausgiebigen 164km Rennrad- Karwendelumrundung bei schönstem Spätsommerwetter) im Bräustüberl,genoß mein frischgezapftes Tgseer Special und dachte mit wohligem Schauer : jetzt in einer Frankfurter Kneipe abhängen und irgend so eine Hessen-Plörre saufen - Tu felix Bavaria.Man ist nur gezwungen,vom Biergarten konsequent auf den See zu stieren.Schaut man nach hinten Richtung Leeberg,tut sich das monströse und abscheuliche Bauwerk unseres Helden Manuel Neuer auf......http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.leeberg-am-tegernsee-aerger-um-neuers-neue-villa.a2030f13-3026-44bb-95c1-37d0f614bf3c.html

    ;-)
  • Cinelli09, 30.09.2016, 20:06 Uhr auf Flugrad
    Ulrich,ja,der (das?) Allgäu hat was,gar keine Frage . Nur halte ich (sorry) diese Sprache nicht aus ;-)
  • Cinelli09, 01.10.2016, 19:17 Uhr auf Cinelli09
    Re: Impotenz nach langen Radtouren?? (beantworten) | Grabi Mail an Absender | 01.10. 10:05
    Ich hatte vor einem Monat Potenzstörungen. Ich weiß nicht, ob Rad dafür der Grund war. Um dieses Problem zu lösen, bestellte ich ein Potenzmittel Levitra. Und diese Arzniei hat mir sehr gut geholfen. Ich bestellte es in dieser Online-Apotheke https://medikamentebilligerkaufen.de/levitra/
  • alltagsfahrer, 04.10.2016, 21:26 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    Ich fage mich, wie verzweifelt muss man sein, wenn man öffentlich ins Land rausschreit, dass man da unten Probleme hat.
    Wie bei allen Märchen: sie beginnen mit
    "Es war einmal".
    Ist der arme kerl schon fürs leben gestraft und dann macht der auch noch solch eine öffentlich Mitteilung. Da könnte er ja gleich zu RTL gehen ;-)

    Wenn man es genauer betrachtet, dann ist die Apothekerseite wesentlich seriöser, als die Kinderanhänger Page.

    Bei letzerer fehlt das Impressum, wer hat wie getestet, wie wurde gewichtet. Es stimmt zwar, dass beim einen oder anderen Anhänger eine Beladung hinter den Kindersitzen Einflüssse auf die Fahrweise hat. Welche wurden aber nicht beschrieben. Augenfällig ist auch, dass der beste bis hin zum "schlechtesten" alle die Note gut haben.

    Calisthetics mag ja cool sein. Aber es gibt auch Leute., die mit dem Rennrad auf dem Vorderrad den Berg hinunter fahren. (keine Angst, zu denen gehöre ich nicht) oder auf dem Hinterrad auf den Berg.

    Mit etwas Gehen und rennen zum Calisthetics, - gibt es auch in der Schweiz. Nennt sich Vita parcour. Der nächste ist ziemlich weit weg von dort wo ich wohne. An die 20'000 Millimeter ;-)

    Und da war noch so ein interner Spam-Fall von wegen Tegernsee.
    Letzten Samstag wollte ich ja nur "Samuel Adams" kaufen, als da ein Tegernsee Hell im Regal stand.
    Es Mundet auf jeden Fall. Ohne die "Spammer" Axel und Co wäre mir das nie in Erinnerung geblieben.

    In der Schweiz haben wir unsere kleineren Bauereien und das ISO-Bier. Mit anderen Worten: die fünf grössten Brauereien machen ein Einheitsbier, welches man ohne Etikette nicht vom anderen unterscheiden kann.

    Viele Grüsse aus Zug, von einem, der das Tegernsee gerne und sogar ungekühlt trinkt, Fritz
    PS
    ( ein gutes Bier muss sich nicht im Kühlschrank verstecken )
  • Cinelli09, 05.10.2016, 09:54 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz,

    der Zorn von AP richtet sich wohl nicht gegen das Tegernsee Hell,sondern gegen das Tegernsee Spezial.Wobei ich zugeben muß,daß das Spezial auch nicht gerade zu meinen favourites gehört....
    Übrigens : seit ich den obigen Viagra-Spammer hier rüber kopiert habe,spinnt mein Kaspersky.Und seinen link habe ich mangels Bedarf ;-) erst gar nicht aufgemacht.

    Gruß nach Zug

    Günter
  • Bikefreak24, 17.10.2016, 11:32 Uhr
    Ist halt eine völlig andere Muskelbelastung als das Hanteltraining. Bei uns gibts auch Gruppen, die das durchziehen meistens auf Kinderspielplätzen oder so, wo sie eben die "Gerätschaften" dafür finden. Manche Leute verwundert es immer noch, dass man rein mit dem Körpergewicht trainieren kann. Ja man kann es und es macht es Spaß. Ich find solche Körpergewichtsübungen ziemlich cool, da du für das Training absolut nichts außer deinen Körper brauchst, aber dieses permanente Sich-Zur-Schaustellen von so manchen Calisthenics-Fanatikern find ich persönlich ein bisschen peinlich.
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Welcher Crosstrainer?

  • Jonas007, 27.09.2016, 16:35 Uhr
    Hallo zusammen,

    hoffe das ist der richtige Thread.

    Meine Leute und ich haben einen Trainingsraum.

    Jetzt ist uns die idee gekommen einen Crosstrainer zu kaufen.
    Platz haben wir genug.

    Wir wollen es hauptsächlich zum Aufwärmen nutzen und Abwärmen.
    Wer Bock hat natürlich auch zum Cardio.
    Wir legen das Geld zusammen. Daher wäre ein etwas teureres Gerät nicht so wild.

    Jetzt haben wir uns 3 Stück rausgesucht die in Frage kommen könnten. Welchen würdet ihr nehmen?

    Skandika Crosstrainer Elliptical Jupiter


    CROSSTRAINER MAXXUS CX 6.1


    Sportstech CX610 Profi Crosstrainer



    Und ist wichtig gleich einen mit besseren Qualität zu kaufen. Nicht das der gleich zusammen bricht.
    Hat jemand zufällig einen gleichen oder hat eine andere Empfehlung?

    Danke und gruß
  • Cinelli09, 27.09.2016, 17:58 Uhr
    Gar keinen,weil ich persönlich auf bornierte Werbung (diese "Testbericht"-Masche ist allmählich ermüdend und das müßte sich eigentlich schon bis zum hinterletzten Spammer rumgesprochen haben) nicht reagiere (auf pfiffige Werbung aber schon mal )

    Sollte ich in diesem Fall Unrecht haben,nehme ich logischerweise alles zurück und behaupte das Gegenteil
  • Jonas007, 27.09.2016, 18:02 Uhr
    Meine Frage war ernst gemeint.. Wenn du mir nicht helfen möchtest dann lass es wenigstens andere tun ohne selber hier rumzuspamen!
    Danke
  • Bergziegenmutant, 27.09.2016, 19:33 Uhr
    Tach Herr Leuchtenberger aus Sulzfeld,
    meldet Werbung doch einfach bei den Netzathleten an und platziert sie dadurch auf dieser Seite, Danke
  • Bergziegenmutant, 27.09.2016, 20:56 Uhr auf Cinelli09
    Impressum der Verlinkung - nur ne Vermutung !?
  • Cinelli09, 27.09.2016, 20:58 Uhr auf Bergziegenmutant
    Jürgen,klär mich auf,wie kommst Du auf den ? Bei google hatte ich unter "Jonas007" auf die Schnelle nix verdächtiges gefunden.An der Info hab ich u.a. auch ein berufliches Interesse.

    Günter
  • Cinelli09, 27.09.2016, 21:07 Uhr auf Bergziegenmutant
    Könntest Recht haben.Eine solche Doofheit wäre allerdings polizei- und steuerpflichtig.
    Am Ende tun wir ihm ev. ja Unrecht.Die Art des Posts läßt allerdings das sattsam bekannte Schema erkennen.Wie gesagt,bin auch beruflich immer mehr mit dieser Art von Werbung konfrontiert...Viele Web-Seitenbetreiber finden das zwischenzeitlich nicht mehr so lustig denn lästig...

    Gruß
  • AP, 28.09.2016, 07:13 Uhr
    Crosstrainer sind der letzte Mist. Holt euch lieber mit dem Geld ein paar Kisten Bier in den Trainingsraum und sauft die (aber nicht Tegernseer Spezial, hat negative Trainingseffekte).

    Gruß
  • Cinelli09, 28.09.2016, 10:40 Uhr auf AP
    Die permanente Verunglimpfung einer bestimmten Biermarke führt zu einem sofortigem Abschieben bestimmter hessischer Bürger noch an der Staatsgrenze zu Bayern kurz hinter Aschebersch ;-)
  • sebastiann, 28.09.2016, 17:54 Uhr
    Ach da kann man einen Vergleich machen
  • AP, 28.09.2016, 18:25 Uhr auf Cinelli09
    Ich war schon seit Monaten nicht mehr in Bayern....
  • alltagsfahrer, 28.09.2016, 19:28 Uhr auf sebastiann
    Hallo,

    Ist das jetzt die neuste Masche der Spammer ???

    Sich gegenseitig zu unterstützen, damit Ihr glaubwürdiger erscheint ??

    Wir mögen ja doof erscheinen, aber ganz so doof wie ihr sind wir noch lange nicht.

    Veile Grüsse aus Zug ( an alle echten Quaeler ), Fritz
  • Uwe, 28.09.2016, 20:42 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz!
    Und selbst wenn wir doof wären, dann wäre es uns noch egal...
    Echte gequälte Grüße aus dem zugigen NRW nach Zug, Uwe
  • Cinelli09, 29.09.2016, 10:32 Uhr auf AP
    Solltest Du doch mal wieder den illegalen Grenzübertritt wagen - der Peter Hubert ist von mir vorgewarnt,es droht Hausverbot und Platzverweis ;-)
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Strava App auf dem iPhone

  • tandem_click, 28.08.2016, 00:10 Uhr
    Alles gerichtet für die Tour, morgen geht es los.
    Falk Navi IBEX ad acta, Karten alt, keine für Frankreich , Schweiz und Österreich. Ein Lithium - Ionen Akku hat einen Ladeschaden und Anzeige springt in Sekunden von 65 auf 100 und 5 Prozent. Ersatzakku hätte fabrikneu noch weitere 4 Stunden gehalten , jetzt weniger. Ist zu wenig. Dazu das Packmaß für Netzstecker und USB Kabel. Keine Rennrad Klemmung.

    Also iPhone Akku gekauft schön flach und Strava App geladen. Damit sollte dem GPS Spaß nichts mehr im Wege stehen.

    Ich hoffe, dass ich die GPX Tracks vom iPhone exportieren kann? Hab null Erfahrung. Neue Wegstücke in D, F, CH , AU sollen ins QD Wegenetz.

    Ich bin mal gespannt , wie ich die Tour erlebe und welche Beschreibung das abgibt .

    Einer aus dem QD Team müsste bitte die Wegstücke vernetzen. Ich bin optisch dazu in keiner Weise in der Lage.
    Aber erst mal den Spaß fahren. Triangolo Tandem
    Bleibt zu Hause und Cannondale kommt mit.

    LG Sandra
  • tandem_click, 08.09.2016, 23:05 Uhr
    Tour wie alle anderen auch gesund und munter
    gefinisht.
    Unsere Tour führte über Tübingen - Freudenstadt
    - Offenburg - Mont St Odile - Colmar - Basel -
    Schaffhausen - Stein am Rhein - Bodensee
    Radmarathon rückwärts - Bregenz - über
    Berge in das Allgäu - Sonthofen - Schongau -
    Gräfelfing bei München - Dillingen - Oberkochen
    - Esslingen. Fast 1100 km in zehn Etappen.

    Kann man die Strava tracks exportieren?
    Ich habe weder in der App auf dem iphone, noch
    auf strava.com über den Rechner etwas gefunden.

    Hat einer eine Idee von Euch?

    Vielen Dank und lg Sandra

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Wieviel trainiert ihr in der Woche

  • Stromberg12, 23.08.2016, 00:22 Uhr
    Hallo Radsportler, ich bin neu hier und fange auch gerade erst mit dem Radsport an. Noch habe ich mir ein Bike von meinem Onkel geliehen, mit dem ich schon fleißig fahre. Werde mir demnächst aber ein eigenes zulegen. Meine Frage an die Fortgeschrittenen unter euch. Wieviel und wie oft trainiert ihr so in der Woche ? Wann bin ich halbwegs fit um bei einem ersten vielleicht etwas kleineren Rennen richtig mithalten zu können ?
  • Norwegian1611, 23.08.2016, 07:30 Uhr
    Hallo und willkommen. Das lässt sich nicht so einfach beantworten. Wie alt bist du? Wie fit? Ich trainiere 3 mal wöchentlich, habe mit 52 Jahren aber keine großen Ambitionen mehr.
    Gruß Ulrich
  • tandem_click, 23.08.2016, 08:08 Uhr
    Hallo Stromberg ,
    Joe Friels Trainingsbibel Radsport ist ganz hilfreich. Gibt es auch z b in iBook für das iPhone.
    Dort sind Trainingspläne drin.
    HIT hohe kurze Intensitäten wiederholt in einem bestimmten Rhythmus mit Ruhepausen steigert die Ausdauer.
    Wenn du über 2 std Konstante Ausdauer halten kannst ohne dass hinten Leistung abbricht und Puls steigt, hat du genug Ressourcen für ein Rennen.
    Werte std 1 und 2 vergleichen. Sie dürfen minimal abweichen.

    Das und noch viel mehr rundum Kraft und Ernährung und Regeneration steht da drin.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Hilgi86, 23.08.2016, 16:25 Uhr
    Ist pauschal nicht so leicht zu beantworten. Also meine Faustregel lautet mindestens 3 x pro Woche, wenn es zeitlich passt dann auch 5 x. Ich würde erstmal richtig trainieren oder mich einfach mal für ein kleines Rennen anmelden. Wenn die Kondition nicht mehr reicht, brichst du das Rennen eben an. Da wärst du nicht der erste :-)
  • Stromberg12, 29.08.2016, 00:07 Uhr auf Norwegian1611
    Ich bin 26. Also für den Profibereich reichts nicht mehr. Aber für den Amateur Bereich sollte es schon noch reichen hoffe ich mal :-)
  • Stromberg12, 29.08.2016, 00:08 Uhr
    Vielen Dank für alle eure Antworten
  • studerurs, 29.08.2016, 17:01 Uhr
    Hallo Stromberg
    Mach eine Spiroergometrie bei einem Sportmediziner. Dann kennst du deine VO2 Max, deine Puls - und Wattwerte nach denen du Trainieren kannst. Watt ist genauer als Puls, aber in der Anschaffung auch teurer. Joe Friel hat einige sehr gute Bücher geschrieben wie Sandra bereits erwähnt hat. Ein sehr gutes Buch für Einsteiger hat Tim Böhme im Bruckmann Verlag herausgegeben. Titel: Rennrad Training, Einfach und prägnant geschrieben für verschiedene Ansprüche. Trainingspläne sind auch enthalten. Um Radrennen zu fahren solltest du nicht nur eine sehr gute Kondition haben, sondern auch Fahrtechnisch ein sehr gutes Niveau haben. Fahren in einem Feld von über Hundert Personen muss auch gelernt sein.
    Viel Glück Urs
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Suche Traininspartner/in oder auch eine Gruppe am Bodensee

  • ShutUpLegs, 20.07.2016, 17:31 Uhr
    Hey Leute,

    Ich bin neu hier und suche einen Trainingspartner/in, oder auch eine größere Gruppe für gemeinsame Ausfahrten und Trainingseinheiten in 78224 Singen und Umgebung. Das Fahren alleine hat manchmal zwar seine Vorteile, aber auf Dauer wäre es schon deutlich schöner und auch motivierender zu zweit, oder in einer Gruppe die Kilometer abzuspulen.

    Ich fahre jetzt seit ca 1 1/2 Jahren regelmässig Fahrrad ( ca 70% Rennrad und den Rest mitm Bike) und bin auch richtig angefressen, weil es so unglaublich viel Spass macht.

    Vielleicht noch bisschen was zu meiner Person:). Ich bin 28 Jahre alt, männlich und treibe eigentlich schon mein Leben lang Sport. In meiner Zukunft möchte ich eventuell mal das ein oder andere Radrennen bestreiten, aber wenn dann erst in ein / zwei Jahren.

    Also wer Bock hat kann sich gerne melden....ich würde mich freuen.

    Grüsse Stefan
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Vorbilder

  • Cinelli09, 11.07.2016, 13:59 Uhr
    Der

    https://www.youtube.com/watch?v=CxMof6yego0

    hat wahrscheinlich noch keine Ei........

    und der

    https://www.youtube.com/watch?v=0bf0LlKSq0Y

    hat sie sich wahrscheinlich zu dem Zweck entfernen lassen :-)

    Lauter Irre.....
  • Theo Simons, 11.07.2016, 17:33 Uhr
    Du hast Recht,

    die Strecken sind zwar abgesperrt aber es darf absolut nichts im Weg sein. Hunde, Kühe, ein wenig Sand und leichtsinnige Fans müssen immer einkalkuliert werden. Ich bin nicht unbedingt ein Angsthase beim Bergabfahren aber NIE in einer solchen Position, auch wenn ich es noch könnte ;-)

    Gruß
    Theo
  • Cinelli09, 11.07.2016, 17:54 Uhr auf Theo Simons
    Theo,könntest Du es noch oder schon wieder - ich meine diese Position aufm Oberrohr . Vorsicht,Abdriften in Altherrenwitz ;-))

    Gruß

    Günter
  • Theo Simons, 11.07.2016, 20:11 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,
    können könnte ich's mit viel aauuuuuaa - es ist alles noch funktionsgerecht am regulären Platz.

    Ich hatte das eher so gemeint in Richtung schnelle Gelenkigkeit. Nachdem mein Hausarzt mich mit "Willkommen im (Arthrose) Club" begrüßt hat, tendieren meine Touren so ins Genußradeln um auch mit 80 noch ohne Akku auf dem Rad zu sitzen. (Man braucht ja Ziele für die Zukunft) Und da ist eine solche Fahrposition doch ziemlich kontraproduktiv. Ich frag mich sowieso, wieviel Druck der Froome da noch auf dem Hinterrad hatte. Mir ist es jedenfalls kalt den Rücken runtergelaufen.

    Viele Grüße
    Theo

  • koblat, 11.07.2016, 22:08 Uhr
    Ist mir schleierhaft warum er dieses Risiko eingegangen ist. Mag die Position bei einer Abfahrt noch aerodynamischer sein, wenn er aber dazu in die Pedale treten will, um Tempo zu machen, ist die Haltung unsinnig. Die Kraftübertragung ist bei normaler Sitzposition um ein Vielfaches besser und rechtfertigt kaum diese Showeinlagen.
  • Flugrad, 11.07.2016, 22:53 Uhr auf Theo Simons
    du meinst damit sicherlich, dass die huevos fritos in der Mitte geteilt sind, oder? Sadomaso ist das bestimmt. Hauptsache es bringt eine Zehntelsekunde. Wobei man einfach feststellen muss::Jogi Löw ist trotz dieser Bemühungen der unerreichte Meister des öffentlichen bagcrowlers

    Gruß

    Ulrich
  • Udo B., 12.07.2016, 23:13 Uhr
    Das ist Unsinn !!!
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Hommage an Quäldich

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Suche Trainingsfahrer Raum Köln

  • tandem_click, 18.05.2016, 09:38 Uhr
    Moin Moin ins Forum,

    ich suche für Trainingsfahrten, RTFs und Marathons vor Ort einen Tandempiloten.
    Gefahrene km auf den Tandems: 20.000.
    Im Stall stehen ein Cannondale MTB Tandem 48-36-26 mit 11-32 9fach Shimano Deore XT, Magura HS 33 Bremsen und SPD Pedalen. Rahmengröße L/S – entspricht 48x39 (hört sich komisch an, passt)

    Daneben steht auch ein Triangolo Renntandem aus der Eifel mit 50-33 und 11-32 10fach „Shimano 105“, Lenkerendschalthebel, Felgenbremse und Arai als 3. Bremse (fast noch jungfräulich, käme erst bei Passabfahrten zum Einsatz), SPD Pedale vorne, hinten Look , Rahmenhöhe 59 x 54 cm, Synchronkette jetzt links

    Trainingsstunden bezahlen kann ich nicht, aber es gäbe, wenn es zeitlich passt, bei uns Essen.

    An/Abfahrtmöglichkeiten nur direttissima ab der Haustür oder mit dem Nahverkehr, wobei die Begleitperson (Pilot) auf dem Schwerbehinderten-ausweis freie Mitfahrt hat.

    Aus der Sammlung in Quäldich-Manier:
    Quattropole 2009 Metz-Lusemburg-Trier-Saarbrücken
    2010 Flensburg-Garmisch
    Bodensee-Radmarathon 5 Mal,
    2011 eine Etappe mit Oliver QD DLRF
    Challenge Rund um Köln 5 x
    2012 Stuttgart - Santiago de Compostela
    2013, 2016 Rhön Radmarathon Bimbach
    2014 Mecklenburger Seen-Runde 323 km, Bonn-Eupen-Bonn
    2015 Challenge und Bodensee
    2016 kommend Marburg Sternfahrt als Etappe von 150-180 km; Tannheimer Tal;
    Tübingen-Colmar-Schaffhausen-Bodensee-Bregenz-Esslingen (Piloten stehen bereits fest)

    2017 Vorplanung "schauen wir mal" ;-D

    dazu kamen diverse RTFs und Marathons rechts- und linksrheinisch.



    das Cannondale, mittlerweile wieder mit C 3 Vorbau original 8 cm

    Das Triangolo, mittlerweile aber mit Synchronkette links

    Viele Grüße
    Sandra
  • tandem_click, 18.05.2016, 09:40 Uhr
    Bildchen der Tandems in meinem Konto, letzte Fotos. Verlinkung hat leider nicht geklappt.

    Viele Grüße Sandra
  • lowrider, 24.05.2016, 07:54 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche. Wenn ich mal in der Gegend bin, melde ich mich.

    Grüße, Oliver
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Sind Rollentrainer schädlich für die Laufräder (Elite Arion)

  • cheffemichael, 19.03.2016, 11:18 Uhr
    Moin zusammen,
    ich hab mir vor Kurzem für's Indoortraining einen Elite Arion Mag Rollentrainer gekauft, bei dem ich quasi mit 'freien' Laufrädern trainieren kann,da das Hinterrad dabei nicht eingespannt ist und man ja auch,wie ich finde,ein Fahrfeeling hat. Nun habe ich im nachhinein gehört, das so ein Rollentrainer die Laufräder beschädigen soll (keine Ahnung wieso).
    Kann so etwas jemand bestätigen oder ist das nicht richtig?
    Viele Grüße und Danke!!
  • lowrider, 19.03.2016, 15:43 Uhr
    Den Laufrädern ist die freie Rolle ziemlich egal. Schau, daß genug Druck in den Reifen ist - sonst werden die ganz schön durchgewalkt.
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Hometrainer

  • Martin Willms, 29.03.2013, 23:12 Uhr
    Hallo, angesichts des ewigen Winters bin ich jetzt tatsächlich soweit, mir die Anschaffung eines Hometrainers zu überlegen. Kenne mich da allerdings überhaupt nicht aus. Gibt es da Empfehlenswertes für ein paar Hundert Euro, was über Aldi-Geräte hinausgeht? Oder was bringt eine Rolle?
    Grüßle, Martin
  • helmverweigerer, 30.03.2013, 15:40 Uhr
    Hallo Martin,

    die Rolle hat meines Erachtens nur Vorteile (es gibt feste und freie Rollen). Du sitzt auf deinem eigenen Hobel mit der Geometrie die du dir gewohnt bist, hast deinen Sattel und deine Pedale. Wenn der Winter dann endlich zu Ende ist, kann man das Ding recht klein zusammenpacken und irgendwo verstauen bis es wieder unumgänglich wird ...
    Ich bin diesen Winter mit der Elite QWubo ganz glücklich geworden. Mit einem IPhone, IPad, IPod Touch lässt sich die Bremse einstellen und Trainingsprogramme abspulen oder ein Google Track in Google Maps abfahen (irgendwie Motivations-fördernd). Dazu braucht man noch ein Zubehöf dür das iPad etc. für die drahtlose Übertragung.

    Gruss, Lukas
  • Martin Willms, 30.03.2013, 18:56 Uhr auf helmverweigerer
    Hallo und dankeschön.
    Hab' gerade mal gegoogelt. Der Preis für das genannte System scheint ja durchaus human zu sein.
    Werde ich mir sicherlich zulegen.

    Grüßle, Martin
  • masch, 30.03.2013, 19:02 Uhr
    Da kann ich Lukas nur beipflichten, es ist von ungeheurem Vorteil, wenn man das eigene Rad hierfür verwenden kann. Da passt einfach alles, Sitzposition, Click-Pedalen, Sattel, Übersetzung etc. Seit drei Jahren habe ich einen Taxc Flow (da muss man allerdings schon sehr viel mehr als 100 Euro ausgeben, dazu kommt noch der Spezial-Mantel, aber es gibt auch gute Geräte um die 200 Euro, oder auch gebrauchte Geräte), und ich bin sehr zufrieden damit.

    Dieses Jahr kommt mein Home-Trainer besonders oft zum Einsatz. Aufgrund des langen Winters (heute hat es schon wieder geschneit in Berlin) habe ich erst 150 Freiluft-Kilometerin den Beinen. Da ist der Hometrainer (so langweilig und öde er auch manchmal ist) schon keine schlechte Erfindung. Man muss sich halt gut ablenken (z.B. schöne Musik auflegen oder einen guten Film sehen). Allerdings sollten deine Nachbarn nicht so lärmempfindlich sein, das Ding macht schon einen Höllenlärm, trotz dicker Matte.

    Grüße aus Berlin
    Martin
  • V12Roadster, 30.03.2013, 20:06 Uhr auf masch
    Im Forum wurde gerade ein Taxc Bushido Trainer angeboten. Die Bushidorolle ist grundsaetzlich ein Supergeraet und läuft auch sehr leise. Wenn die zusätzliche Computersoftware aber installiert war, ist die Nutzerlizenz nicht ohne weiteres weiterzugeben bzw. zuverkaufen. Macht aber nichts, die Zusatzsoftware kann man nochmals neu kaufen. Dies sollte jedoch bei der Preisfindung berücksichtigt werden. Grundsaetzlich funktioniert der Bushido Trainer auch mit dem mitgelieferten Touchdisplay, ohne die zusätzliche Computersoftware.

    Grüße

    Gereon
  • radlstefan, 31.03.2013, 09:38 Uhr
    Hallo Martin,
    kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
    Kleiner Tipp noch, falls Du Dir eine Rolle mit Wirbelstrombremse zulegst: Wenn ich meinen Renner im Winter einspanne, lege ich vorher noch einen ausgedienten Mantel aufs Hinterrad (oder einen Billigmantel für 8,-). Der Verschleiß durch die Bremse ist deutlich höher als auf der Straße - hängt natürlich auch davon ab, wieviel Stunden/Tage Du auf dem Gerät verbringst ;-)

    Stefan
  • Teetrinker, 02.04.2013, 21:28 Uhr auf radlstefan
    Hallo Stefan,
    auf der Rolle versuche ich schon lange, einen alten roten Conti GP4000 kaputt zu fahren - es gelingt mir nicht :-) Außer der jetzt alugrauen statt lachsroten Lauffläche sehe ich keinen Verschleiß. Ich vermute, dass die schwarzen Gummimischungen mit guter Haftung auf Asphalt tatsächlich schnell verschleißen (habe keine eigene Erfahrung dazu), aber der rote Conti hält sehr gut auf der Rolle (Tacx einfach mit Wirbelstrombremse).
    Gruß, Tilmann
  • genussradler, 08.05.2013, 09:32 Uhr auf radlstefan
    Kann das meiste nur bestätigen; lediglich auf einen speziellen Rollen-Reifen würde ich nicht verzichten, auch wegen der Geräuschentwicklung.

    Ich habe mir mit meiner Trainingspartnerin den Tacx Flow zugelegt. Der kann auch Herz- und Trittfrequenz auswerten und ermöglicht Watt-basiertes Training. Die Steigungssimulation und die Geschwindigkeiten, die angezeigt werden, wirken hingegen eher ein bisschen fiktiv. Ich persönlich habe wenig Elan, mich mehrere Stunden daheim auf das Gerät zu setzen - nach 90 Minuten Tatort-Länge muss wirklich Schluss sein. Aber ich fahre ganz gerne knackige Trainingseinheiten mit Intervallen, auch nahe am "roten Bereich", in dem ich im laufenden Straßenverkehr niemals fahren würde.

    Auch, wenn ich das selbst vor einem Jahr vielleicht noch mit einem müden Lächeln abgetan hätte, habe ich das genutzt um einen Hobby-Trainingsplan aus einer bekannten Rennrad-Zeitschrift über mehrere Wochen anzuwenden. Fürs "Freie" habe ich mir auch gleich einen Tacho mit HF-Messung zugelegt. Es geht mir dabei nicht darum, mich auf Rennen vorzubereiten, aber ich fühle mich durch Intervalltraining wesentlich besser vorbereitet auf das wellige Gelände bei uns in der Region und kann bei längeren Touren und auch in bislang unbekanntem Gelände einschätzen, wie lange ich eine bestimmte Belastung noch "halten" kann.
  • Peter201082, 12.03.2016, 22:29 Uhr auf radlstefan
    Hallo also ich kann dir nur den Kettler Axos Cycke M empfehlen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Auf der Seite http://hometrainer-test.eu/kettler-axos-cycle-m/ findest du einen ausführlichen Bericht darüber, welcher dir nochmals mehr Aufschluß geben wird.
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Crosstrainer

  • anle, 10.02.2016, 18:51 Uhr
    Ich würde mal gerne Eure Meinung zu den Crosstrainern wissen?
    Ich bin nämlich gerade am Überlegen, ob ich mir gerade jetzt für die kältere und regnerische Jahreszeit noch eins zulegen soll, weil ich damit eben nicht so wetterabhängig bin und damit auch keine Ausreden an mich selbst mehr habe... haha
    Viele Interentratgeber wie z.b. http://crosstrainer.de/ist-der-crosstrainer-eine-gute-alternative-zum-joggen/, sind der Meinung, dass es durchaus eine Alternative ist, zum Joggen an der frischen Luft.
  • AP, 10.02.2016, 20:44 Uhr
    Ich hab mal einen Fitnesstest auf so einer Gurke gemacht, und würde sagen, es ist eine Alternative zum sich eine Kugel ins Knie schießen.

    Gruß
  • SimplonRider, 11.02.2016, 07:03 Uhr
    Ich sag mal so, man kann sich mit allen möglichen Geräten fit machen bzw. auspowern. Zu meiner aktiven Leichtathletikzeit hatte ich einen Trainer der es geschafft hat nur mit Sprungseil, Medizinball und zwei Kurzhanteln die Athleten nach einer halben Stunde zum Winseln um Gnade zu bringen. Es hängt halt immer von der Intensität ab.
    Eine Alternative zum Laufen an der frischen Luft sehe ich eher nicht, aber bevor du bei Schmuddelwetter lieber gar nichts machst ist es allemal ein Gewinn. Ob sich dafür aber die Anschaffung lohnt musst du selbst entscheiden.

    Viele Grüße, Walter
    (egal was du trainiertst, alles ist besser als nichts zu machen)
  • Freddy28, 16.02.2016, 15:47 Uhr
    Also für verregnete Tage sind Crosstrainer schon ganz gut, finde ich. Sind auf jeden Fall effektiver als Stepper, habe ich mal irgendwo gelesen. Die sind nur leider sehr teuer...
  • Korniz, 07.03.2016, 17:34 Uhr auf AP
    HI! Ich denke Crosstrainer sehr wichtig und effektiv für beschäftigten Menschen sind. Ich habe mir einen Kettler Crosstrainer Axos Cross P vor kurzem gekauft - funktioniert sehr gut und ich brauche nur 5-10 min zum Trainieren. Vielleicht wissen Sie schon darüber www.crosstrainer-tester.de/kettler-crosstrainer-axos-cross-test? Frische Luft ist nur für Menschen, die viel Zeit haben! So ist meine Meinung....
  • Uwe, 07.03.2016, 18:20 Uhr auf Korniz
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Thermische Einlegesohle

  • tandem_click, 27.02.2016, 12:49 Uhr
    Hallo ins Forum,

    mir wurden Einlagen empfohlen für Sport- und Alltagsschuhe.
    In die Rennrad-Schuhe passten sie nicht rein, bzw. hätten hier
    vorne extra eng geschnitten werden müssen und hätten dann in
    die anderen Sportschuhe nicht mehr rein gepasst.

    Zufällig fand ich beim Herumsurfen das hier :

    http://www.bike24.de/1.php?content=7;menu=1100,1501,1114;page=15;orderby=2

    (Thermisch individuell formbare Fußsohle) 146./147. Pedag Energy

    Beim Sanitätshaus macht man auch nichts anderes, entweder einen Gipsabdruck
    oder man läuft über eine Platte und hat auch pro Einlage 30 Euro rund Zuzahlung.

    Wäre das jetzt eine Alternative für den RR Schuh?
    Außer blöder Beinachse hatte ich keine Schmerzen oder so, tägliche Fußgymnastik
    würden gut tun.

    Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Pedag?

    Über das herumsurfen stolperte ich auch über Ersatzschnallen für RR Schuhe
    und so in Einzelteilen. Ich wusste gar nicht, dass man sowas beziehen kann.
    Gut gedacht anstatt gleich den RR Schuh wegzuschmeißen (brauchte ich
    noch nicht)

    lg und vielen Dank Sandra

  • ehne, 27.02.2016, 17:38 Uhr
    Hallo Sandra,
    ich habe seit 4 Jahren Einlagen von Jurtin (www.jurtin.at).
    Bin einfach begeistert, keine Rückenschmerzen mehr, keine Knieprobleme.
    Ob die Krankenkasse zahlt muß man vorher abklären.
    Die Einlagen passen in alle Schuhe von mir, auch Rennradschuhe.
    Grüße
    Oiver
  • Theo Simons, 29.02.2016, 21:41 Uhr
    Hallo Sandra,
    erstmal muß ich sagen, daß ich mit dieser Sohle keine Erfahrung habe, ich kenne sie nicht. Das Problem mit Einlagen kenne ich aber auch.

    Dein Profil sagt mir, daß Du in Köln wohnst. Kennst du das KomSport Kompetenzzentrum, hier der Link dazu: http://www.komsport.de/index.html

    Komsport bietet die Solestar Einlagen für Rennradschuhe an. Diese Einlegesohlen bekommst Du aber auch bei guten Radhändlern. Leider sind die nicht billig. Ich habe lange überlegt, ob ich mir welche zulegen soll, bereue den Kauf aber keinesfalls. Wenn Du Dich zur Ansicht oder zum Kauf entscheiden solltest, nimm auf jeden Fall Deine Rennradschuhe mit, damit die Sohlen auf jeden Fall passen. Mein Händler hatte mir ein Rückgaberecht eingeräumt, wenn ich damit nicht zurechtkomme. Ich fahre die Sohlen jetzt seit sieben Monaten und bin immer noch überzeugt von den Teilen.

    Gruß
    Theo
  • tandem_click, 29.02.2016, 21:59 Uhr auf Theo Simons
    Hallo Theo,
    ja das ist richtig mit Köln. Der Orthopäde hatte mir Kommsport oder auch einen Laden in der Innenstadt empfohlen und ich bin mit Alltagsschuhen und Sportschuhen da hin gelaufen (Indoor - Outdoor Laufschuhe, MTB Schuhe, RR Schuhe) und hatte vom Orthopäden sinnvollerweise, da er auch mit Sportlern zusammen arbeitet, von sich aus ein Rezept für Alltag und eines für Sportschuhe bekommen. Bei einem MTB Schuh hätte an der Ferse geschnitten werden müssen, beim RR Schuh vorne seitwärts nach außen Richtung kleinere Zehen). Ich hätte quasi das Rezept-Kontingent Krankenkasse nun für 12 Monate verbraten, sagte der Laden. Bin jetzt für RR Schuhe ohne Ausstattung. Habe die Sporteinlagen heute das erste Mal auf dem Laufband ausprobiert, bessere Unterstützung.
    Aber auch draußen beim Laufen Alltag gibt es noch mal so einen Kick, Ausrichtung, Aufrichtung. Fußgymnastik trotzdem nicht vergessen ...

    Viele Grüße und vielen Dank für die Rückmeldung
    Sandra
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SRM powermeter Leistungsmesskurbel

  • berg_max, 20.02.2016, 14:26 Uhr
    Hallo zusammen,

    hiermit biete ich meine SRM-Kurbel mit folgender Ausstattung zum Kauf an:

    Kurbel: FSA k-force light, kompakt, wireless, für mechanische Schaltung, Ende April 2015 von SRM komplett überholt, nach Überholung ca. 1.500 km gelaufen
    Kettenblätter: 50/34 der Marke praxis works, leva time shifting, ca. 1.500 km gefahren, wenig Verschleiß
    Kurbelarme: ca. 1 Jahr alt, 172,5 im k-force light design
    Lager: sehr hochwertig, BSA Standard, Lagerschalen in rot-metallic (vergleichbar mit dem Rot der tune-Schnellspanner)
    Radcomputer: Powercontrol VII in schwarz mit Ladegerät und Ladekabel
    Die Kurbel habe ich zusammen mit der Campagnolo Record genutzt, müsste aber auch mit den anderen Marken und Gruppen kompatibel sein – siehe auch Internet unter srm.de, Kurbel und Powercontrol VII zusammen für VB 1.499 Euro.
    Auf Wunsch kann ich gerne Fotos zur Verfügung stellen.
    Bei Interesse oder Fragen bitte per Mail melden und Telefonnummer angeben, ich rufe dann gerne zurück.

    Gruß, Roland

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Oberschenkelverletzung

  • anle, 25.01.2016, 13:52 Uhr
    Hallo,
    ich habe mir letzte Woche beim Training eine Oberschenkelverletzung zugezogen (ich gehe von einer Zerrung aus). Jetzt wurde es über die vergangene Woche über einfach nicht besser und ich will aber nicht in einen zu großen Trainingsrückstand kommen.
    Was kann ich dagegen tun? Mal zum Physio gehen? Habe auf https://www.teamsportbedarf.de/fragen/sind-sporttapes-bei-oberschenkelverletzungen-sinnvoll/ gelesen, dass diese bunten Kinesio-Tapes dagegen helfen könnten.
    Hatte die schon mal einer von Euch bei einer vergleichbaren Verletzung?

    Oder muss ich Wohl oder Übel eine weitere Woche Trainingspause einlegen?
  • majortom, 25.01.2016, 19:18 Uhr
    Und nun erwartest du eine Ferndiagnose?
    Ich würde dir empfehlen, zum Arzt zu gehen, der dir mit Sicherheit genauer Auskunft geben kann als jedes Forum - selbst wenn sie hier selbstverständlich jede Menge Kompetenz für jede Lebenslage tummelt.
    Schöne Grüße
    Tom
  • Cinelli09, 26.01.2016, 17:27 Uhr auf majortom
    ...und die Menge Kompetenz für jede Lebenslage sagt,daß dieser ganze Kinesio-Mist Pseudo ist (könnte man auch Weleda-Kügelchen nehmen , auch ein drei f Mittel = formlos fristlos fruchtlos)) und man statt der Kinesio Tapes genauso gut das http://www.tesa.de/consumer/klebebaender/reparatur_gewebebaender draufpappen könnte ;-).Meinung nicht von mir,sondern von befreundetem Orthopäden des geringsten Mißtrauens.

    Spaß beiseite : dem Threadersteller sei analog Tom von einer Selbstmedikation abzuraten und der Gang zum Arzt zu empfehlen,ggf. CTM wegen Muskelfaseranriß etc etc.

    Gruß
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Training mit Muskelkater

  • anle, 21.12.2015, 14:35 Uhr
    Hallo Community,
    wer kennt es nicht, 1-2 Tage nach einer ordentlichen Trainingseinheit brennen die Oberschenkel wie die Hölle und man denkt man könnte kein Schritt mehr laufen.
    Aber dann wäre eigentlich schon der nächste Trainingstag.. Wie macht ihr das dann? Gönnt ihr eurem Körper weiterhin Pause oder quält ihr euch durch die Einheit?
    Laut https://www.teamsportbedarf.de/fragen/kann-ich-mit-muskelkater-trainieren/ "sollte es aber nicht schlimm sein, wenn man mit Muskelkater trainiert."

    Aber es gibt doch auch genug andere Studien, die besagen, dass Muskelkater auch schon eine Mikro-Verletzung des Muskels ist und man deshalb eher pausieren soll.

    Also was stimmt jetzt? und wie geht ihr damit um?
  • tandem_click, 10.01.2016, 23:28 Uhr
    Hallo ANLE,
    du solltest schon auf deinen Körper hören oder in ihn hinein hören.
    Dann spürst du schon, was er dir zu sagen hat. Das Training hat einen
    Reiz oder einen starken Reiz ausgelöst. Wenn er schwach war, könntest
    du mit einem leichten Muskelkater leicht weiter machen. Aber nach einer
    ordentlichen Tour schreit dein Körper nach Regeneration, dann gesteh ihm
    diese Pause zu. Alles andere geht nach hinten los mit Verletzungen,
    verklebten Faszien, schlechtem Schlaf, Stress bis zum Missmut, Aggression
    oder einem wenn man so will depressivem oder selbst zerstörerischen
    Verhalten. Oder mache halt aktive Regeneration mit Dehnen, leichter
    Bewegung, den ganzen Tag leicht bewegen, viele kleine Tätigkeiten,
    Badewanne, Sauna, Faszien-Rolle, wonach dir gerade ist.

    Viele Grüße
    Sandra
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Wer holt den Pokal?

  • 24RSTbiker, 26.12.2015, 19:56 Uhr
    Hallo Radsportler,
    was wettertechnisch an Weihnachten passiert ist, war außergewöhnlich. Heute war es im Rheinland mit bis zu 16 Grad frühlingshaft mild und es hat für eine kleine Runde durch die Dürener Voreifel gereicht.
    Ich bin sonst der klassische 10 Monate Fahrer, eine Tour wie heute hat es bei mir noch nie gegeben und ich fahre bereits seit über 20 Jahren Rennrad. Die Strecke: 70 Kilometer, Höhenmeter: 400
    Wie sah es bei euch am 1. bzw. 2. Weihnachtstag aus, wenn die Familie euch raus gelassen hat ;-) ?
    Gruß Ralf
  • Uwe, 26.12.2015, 20:55 Uhr
    Hallo Ralf!
    Bin auch, wie du sagst, ein 10-Monats-Fahrer. Im Januar fange ich zwar an, mit den Hufen zu scharren, habe aber nach Feierabend bedingt durch die frühe Dunkelheit, keine Chance zu fahren und die Samstage sind anderweitig fest belegt. So geht es frühestens mal im Februar los. Und normalerweise ist Ende Oktober Schluss, da der November fast komplett anderweitig fix belegt ist. Da gibt es also auch nur ausnahmsweise noch mal eine Runde. So war in diesem Jahr vom 7.Februar bis 31.Oktober Radsaison.
    Ja und dann hatte ich plötzlich am 19.Dezember keine gültige Ausrede mehr und bin eine kleine zweistündige Runde gefahren und heute Vormittag knapp 3 Stunden in herrlichem Sonnenschein in meiner geliebten alten Heimat Wittgenstein (NRW). Einziger "Hochpunkt" war auch der Höhepunkt: Rhein-Weser-Turm am Rothaarsteig auf verkehrsfreier Landstraße, 63 km, 600 Hm.
    Ich weiß jetzt nicht, ob das schon der vorzeitige Saisonstart 2016 war oder nur ein Anhängsel von 2015. Einerseits hoffe ich noch auf ein paar Tage Schnee im Januar (habe eine Reise geplant mit mindestens 4000km Autofahrt, wo ich auf weiße Straßen hoffe...), anderseits möchte ich aber auch gerne früh aufs Rad...
    Ich vermute mal, dass Chinelli09 den Pott bekommt, falls seine Hoffnungen nicht in die Hose gegangen sind. Er wollte mindestens 500 km an den 4 freien Tagen machen...
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 27.12.2015, 15:12 Uhr auf Uwe
    456 km,dann hat da Bua keine Lust mehr gehabt.......Heute faktisch Frühlingswetter,bis 16/17 Grad

    Grüße

    G.
  • Uwe, 27.12.2015, 22:35 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Naja, also vergurkt ;-)
    Die Motivation ist im Moment schon irre, meinerseits aber die Zeit stark eingeschränkt. Demnach soll es aber in den nächsten Tagen anderes Wetter geben und dann ist wohl Ende Gelände.
    Wo warst du denn unterwegs? Um München herum oder etwa südlich der Alpen?
    Gestern war es hier (alte Heimat Wittgenstein) bis ca. 13 Grad warm, heute aber nur noch einstellig nach dichtem Morgennebel.
    Morgen wieder Arbeit ab Mittag und eine Woche Rufbereitschaft rund um die Uhr. Da könnte nur mal vormittags eine kleine Runde gehen, wenn überhaupt.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 28.12.2015, 10:21 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    nix südl. der Alpen,nur home turfs,alles von der Haustüre wech.Eine lange Runde mit ca. 150km über Achenpaß / Achensee ins Inntal.
    Zum Trost : sitze ebenfalls arbeitstechnisch hinterm Schreibtisch im Büro ;-( - Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

    Guten Rutsch (nicht im wörtlichen Sinne aufm Rad natürlich) ins 2016

    Grüße

    Günter
  • Uwe, 28.12.2015, 11:01 Uhr auf Cinelli09
    Danke, dir ebenfalls.
    Viele Grüße, Uwe
  • AP, 28.12.2015, 12:51 Uhr auf Cinelli09
  • Cinelli09, 28.12.2015, 13:31 Uhr auf AP
    Mist,erwischt......aber egal,Zweirad ist Zweirad
    ;-)

    (P.S. Ich hätte nicht mal den Lappen um sowas bewegen zu dürfen)

    Und noch was : auf welchen Seiten tummelst Du Dich eigentlich herum ? Komplett feindliches Territorium.....
  • AP, 28.12.2015, 14:41 Uhr auf Cinelli09
    Lies mal, was bei der Hessen-Tour (die übrigens praktisch komplett durch Bayern geht) steht: "Hinbrettern, Gas geben!"

    Ist das jetzt ein Aufruf zur Geschwindigkeitsüberschreitung?

    Übrigens gibts auf manchen Motorradseiten Infos über Pässe abseits des üblichen. Siehe hier zum Beispiel Rumänien oder so.
  • Cinelli09, 28.12.2015, 15:21 Uhr auf AP
    Logo,ich schau auch oft auf den Moped-Seiten nach,v.a. bei den Enduro Fritzen bezüglich der abgelegensten "Dynamite Trails" in den italienischen Westalpen oder im Bereich der karnischen Alpen.Z.B. hat mich ein Motorrad Video davor bewahrt,den Jafferau-Tunnel mit dem MTB zu riskieren....Hilfreich für Planungen auch die Moped- Videos zur ligurischen Grenzkammstraße Ventimiglia/Tenda.
    (alles nur virtuell ;-) schlage seit 2/3 Jahren eh nur noch in Südtirol/am Lago,maximal im Tessin auf,nicht mal Appennin geschafft ,heuer nur mal 3 Touren Finale Ligure/Varazze im Frühjahr mit vereistem Monte Beigua))
  • 24RSTbiker, 28.12.2015, 20:01 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Cinelli09,

    lassen wir das Benzin mäßige Gasgeben erst einmal außer Acht :-). Mögen werden wir sie und sie uns praktisch nie.

    Deine Weihnachtsleistung ist mehr als beachtlich, wenn sich Uwe nicht auf meiner Seite gesellt hätte, ich würde meinen Eintrag zurückziehen und anschließend löschen :-). Die rote Farbe in meinem Gesicht nicht zu vergessen.

    Da ich bereits in der gesamten Region um Bad Tölz, Achensee, Schliersee, Spitzingsee und Walchensee gefahren bin, kann ich das landschaftlich schon als sehr reizvoll und schön einstufen. Aber die Wälder und Täler sind jetzt auch kein Wärmespeicher für Frühlingsgefühle, wie bei mir im Rheinland am 2. Weihnachtstag geschehen. Deine Motivation für das besinnliche Weihnachtsfest empfinde ich als enorm.
    Ich bin davon überzeugt, den Pokal hast du gewonnen. Ich verneige mich.
  • Cinelli09, 28.12.2015, 21:15 Uhr auf 24RSTbiker
    Du brauchst Dich vor einem müden alten "Krieger" nicht zu verneigen ;-)

    Mein Impetus rührte eigentlich daher,daß einige Kollegen vom örtlichen Radclub an dieser Geschichte http://pages.rapha.cc/festive-500-2015 teilnehmen,ich aber für dieses GPS oder Smartphone und am Ende noch Strava Gedaddele keine Lust hatte und so beschloß,das für mich selbst -ja zahlenmäßig leider unvollendet - durchzuziehen....und zwar an nur 4 Tagen,da ich von heute bis Sylvester leider beruflich engagiert bin und deswegen zum radeln keine Zeit habe

    Übrigens : einer der o.g. Kollegen hat HEUTE schon die 550 gepackt.Das Wetter ist zu schön und die Umstände perfekt.Der Pokal muß sicher woanders hin.Ich will gar nicht wissen,was andere da runterreißen "zwischen den Jahren"

    Grüße ins Rheinland !
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Rollentrainer - RR-Schaltung oder Bremssystem Rollentrainer

  • DieterLuise, 02.12.2015, 09:35 Uhr
    Folgende Anfängerfrage bezüglich Rollentrainer:
    Die oben genannten Komponenten können für die Änderungen beim Tretwiderstand genutzt werden. Gibt es gute Argumente für eine der beiden Optionen? Oder gibt es Situationen in denen man beide Mechanismen nutzen sollte.
    Zur Info: ich habe einen manuelle Rolle -wie ich es jetzt einmal nennen möchte. D.h. keine Anbindung an PC und Steuerung über diesen.
  • Droopy, 07.12.2015, 11:36 Uhr
    Hmm da hier keiner Antwortet, mal ein Versuch. Gehe davon aus, dass Du einen keine "freie" Rolle hast sondern eine mit Magnet- oder Wirbelstrombremsmechanismus. Du kannst auf der Rolle mit Deiner Schaltung genauso experimentieren wie im freien, da Du aber keinen Luftwiderstand zu überbrücken hast wirst Du merken, dass Du Deine Schaltung schnell "ausreizt", wenn Du ohne Widerstand unterwegs bist. Insofern brauchst Du für ein bspw. Kraftorientiertes Training automatisch den Widerstand Deines Bremsmechanismus. Je nach Wertigkeit Deines Gerätes kannst Du damit mehr oder weniger realistische Belastungen simulieren. In der Praxis ist das bei mir zumindestens allerdings nicht ganz so realistisch, da mein alter TACX-Rollentrainer nicht ganz so hochwertig ist, d.h. ein starker Widerstand fühlt sich hier nicht echt an, so dass ich eher nur mit geringem Widerstand und Schaltung fahre und meine Intervalle eher in Bezug auf die Kadenz trainiere (Trittfrequenzpyramiden etc.). Bei hochwertigen Geräten kann/sollte das aber anders sein. Hier hilft allerdings nur ausprobieren.
  • DieterLuise, 07.12.2015, 17:04 Uhr auf Droopy
    Vielen Dank Droopy, ich habe einen neuen T2500 Boster von Tacx mit 2 kg Masse. Die Erläuterung zum Luftwiderstand finde ich ausgesprochen interessant. Ich werde mir die Tage mal ein Szenario mit a) nur RR Schaltung, b) nur Rolle und c) mix ausdenken und anwenden. Mal sehen was dabei herauskommt.
    Bezüglich des Einsatzes möchte ich lediglich kurze Einheiten (bis max 1 h) mit der Rolle absolvieren. Dazu gab es in der letzten roadbike einen interessanten Artikel mit entsprechenden Plänen. Längere Ausfahrten erfolgen -da ich schon in Pension bin- unter der Woche oder am WE mit RR oder MTB. D.h. die Rolle ist -auch in der kälteren Jahreszeit- nur Ergänzung.
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Wo fang ich denn jetzt an

  • Cheagor, 29.10.2015, 21:37 Uhr
    Hey Leute,

    Seit ca. einem Jahr habe ich jetzt mit Fahrrädern zutun. Am Anfang habe ich ein überteuertes Singlespeed - Trekkingrad gebraucht gekauft. Totaler Müll. Also weg mit dem Teil. Nächstes Rad gekauft, altes Rennrad (Marke Titan, aber aus Stahl), komplett 105, dann neues Rennrad (Principia Levitate), fast komplett 105, das alte zum SSP gebaut (mit Schutzblechen und so fürs schlechte Wetter und Salzlake) und dann noch ein Fixie gebaut. Jetzt stehen hier erstmal 3 Räder. Material ist erstmal da.

    Während dieses Jahres, genauer seit 7 Monaten habe ich dann angefangen als Rad-Kurier in Berlin zu arbeiten. Am Anfang fiel mir das echt schwer. Am ersten Tag bin ich nach 5 Stunden und einer Jumbo Pizza ins Bett gefallen und habe 13 Stunden durchgeschlafen.
    Nach 6000km während dieser Zeit sieht das etwas anders aus. Ich würde sagen, dass eine gewisse Basis da ist.
    Mittlerweile ist mir aber zum einen bewusst geworden, dass das Fahren in der Stadt nur bedingt cool ist, schon allein wegen der vielen Ampeln und dem Verkehr. Es zieht mich immer weiter raus aus Berlin, was das Radfahren angeht.

    Gerade letzte Woche habe ich dann mal den Versuch unternommen zu meiner Familie von Berlin nach Leipzig und von Leipzig nach Alsfeld, Hessen zu fahren. Das Ergebnis war eher schlecht. Bei der ersten Etappe war ich so schlau mir einen Weg zu routen der über Radfernwege führt. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass diese nicht immer ausreichend geteert sind. Zwischendurch bin ich auf Waldboden gefahren und in Tannennadeln umgefallen. Die demoralisierende Einsamkeit im Gebiet zwischen Brandenburg und Sachsen war schlimm für mich. Gegenwind, Dunkelheit und 100er Bundesstraßen taten ihr übriges,
    Jedenfalls musste ich nach 150 km in die Bahn steigen und den Rest so fahren.

    Für den nächsten Tag hatte ich meine Route geändert, bin nur noch geteerte Straßen gefahren. Gegenwind war immer noch da, aber die Fahrt war schon viel besser. Zwischendurch ging mir allerdings der Proviant aus, weswegen ich ein Schnitzel für 15€ essen musste. Ich wusste ja nicht wie weit es noch bis zum nächsten Laden war. Hier hatte ich dann auch erste richtige Höhenmeter zu fahren, z.b. die Weinberge bei Naumburg an der Saale. Das war wirklich anstregend, aber zugleich auf überwältigende Bestätigung wenn man den Berg denn überwunden hat.
    Auch diesen Tag habe ich in der Bahn abgeschlossen. Eigentlich wären es 300 km an dem Tag gewesen. Nach ca. 1000 Höhenmetern und 130 Km habe ich dann allerdings gemerkt, dass ich für sowas noch nicht bereit bin. Von Erfurt ging es dann nach Alsfeld.

    Bei meiner Familie angekommen dachte ich, dass ich erstmal ein paar Tage fern vom Rad bleibe. Die beiden Tage waren schon sehr heftig. Allerdings hat es nur einen Tag gedauert bis ich doch wieder aufs Rad gestiegen bin und meine Heimat, den Vogelsberg erkundet habe. Ich wusste zwar schon vorher wo alles war, aber zu der Zeit wusste ich noch nicht wie das alles vom Sattel aus aussieht. Nämlich ziemlich gut! Da fand ich es fast etwas Schade, dass ich dort weggezogen bin. Die Tour an dem Tag umfasste fast 1200 hm und ca. 80 km. Ich hatte so einen Spaß, dass ich sie in etwas über 3 1/2 Stunden abspulte. KOM's gab es keine, aber der Ehrgeiz welche zu sammeln war nach der Fahrt da.

    Während dieser paar Tage habe ich so viel gelernt, aber auch so viel, was Lust auf mehr macht. Umgang mit Aerodynamik, Effizienz der Kadenz und der Gänge, ja alleine schon eine richtige Atmung hat mir den letzten Tag erheblich erleichtert.
    Jetzt will ich mehr.

    Die Frage ist allerdings, wo ich anfangen könnte. Ich bin zurück in Berlin, habe keine Höhenmeter. Ich fahre jetzt weniger als Kurier und würde die Zeit gerne gezielter nutzen. Vielleicht vor der Arbeit, am frühen morgen, wenn es hell ist.
    Ich weiß auch gar nicht, was ich alles für Möglichkeiten habe. Zum einen gäbe es unglaublich viele Arten des Trainings. Dann würde ich super gerne etwas mehr Kraftsport machen um den Rumpf zu stärken. Vielleicht könnte ich in der Fitnesssbude Indoor fahren. Da gäbe es dann Power Meter und sowas. Oder doch lieber Gruppen suchen? Ich bin von allem überwältigt und weiß nicht wirklich welche Baustelle ich als erstes angehen sollte.

    Das einzige was ich bis jetzt auf die Reihe bekomme ist das richtige Essen. Nurnoch richtiges, mit Nährwert und kein ausschließlich fettiger Fertigkram mehr. Makros, 3000 kcal und so. Will ja Fortschritte machen.

    Mein Ziel ist im nächsten Jahr ein Rennen zu fahren. Aber das nächste Problem: Welches? Jedermann oder Verein? Der Dschungel der Radsports ist mir wirklich undurchsichtig.

    Das mit Abstand schlimmste ist übrigens mein Hintern. Der scheint sich effektiv gegen den ganzen Spaß zu wehren. Auf dem Renner fahre ich einen Fizik Arione Tri2 Sattel + Sugoi-Polster. Dauert das immer so lange bis der kooperiert?

    Ich würde mich wirklich über Tipps und Ratschlägen von euch freuen.

    Wer die Fahrten von denen ich erzählt habe nachvollziehen möchte, kann das hier tuen: https://www.strava.com/athletes/7654344

    Liebe Grüße,
    Philipp
  • Uwe, 29.10.2015, 23:05 Uhr
    Hallo Philipp!
    Erst mal herzlich willkommen bei Quaeldich.de.
    Bin zwar nicht der Chef, der dich zu begrüßen hätte, aber langjähriger Leser und Schreiber im Forum. Der Chef wohnt übrigens in deinem "Dorf".
    Im ersten aktiven Radjahr, wenn ich dich recht verstanden habe, sind 6000 km und eine mehrtägige Tour schon ein recht wilder Anfang. Aber man sagt ja Radkurieren eine gewisse Wildheit nach...
    Da du vermutlich in deinem Job überwiegend Intervalltraining machst, was ja durch die vielen Kurzstrecken mit unzähligen Ampeln usw. bedingt ist, könnte ein solides Grundlagenausdauertraining, auch GA genannt fehlen. Vermutlich hast du eine gewisse Sprintstärke schon längst aufgebaut, aber wenn die Tour länger wird, geht bald der Tank leer und der A... tut weh.
    Also solltest du nebenher, und leider ist es auch zeitintensiv, GA machen, indem du regelmäßig längere, nicht zu spritzige gefahrene Touren fährst. Dabei fährst du entweder eine Runde und startest die Runde immer gegen den Wind, oder du machst Einwegtouren (auch gerne gegen den Wind) und kommst mit dem ÖPNV heim. Für die Motivation immer wieder neue Ziele anfahren, bzw. bei Rundfahrten immer wechselnde entfernte Wendepunkte wählen. So weit ich weiß, ist Berlin und Umland ja recht platt, aber vor Jahren war ich mal beruflich eine Woche südlich von Berlin und bin dort nette Runden um die vielen Seen gefahren. Fast ohne Verkehr und recht abwechslungsreich.
    Hier bei Quaeldich haben wir einen Tourenplaner, den man auf dem PC installieren muss und dann Touren vorplanen kann und sie z.B. auf ein GPS-Gerät exportiert und dann nachfahren kann. Das integrierte Wegenetz ist von Rennradlern für Rennradler aufgezeichnet worden und mal abgesehen von streckenweisen alten Pflasterstraßen sind die Wege auch radtauglich. Mit dem Ding kannst du auch besser eine Tour von Berlin nach Alsfeld oder sonst wohin planen. Übrigens ist eine ordentlich geplante Tour besser fahrbar als das, was du oben berichtet hast. Dann muss das nicht im Chaos oder auf dem Zug enden ;-) Man sollte auch die Versorgung unterwegs etwas gezielter vorbereiten.
    Das mit dem Hintern solltest du nicht zu ernst nehmen. Wenn der nach 4 Stunden weh tut, musst du dir keine Sorgen machen, denn das wird auch nach weiteren 4 Stunden nicht weniger und bleibt dir unabhängig von der Streckenlänge bis zum Ziel erhalten. Gut, ich habe es noch nicht viel länger als 12 Stunden netto versucht, aber bei mir ist das so und andere bestätigen das auch.
    Man kann natürlich auch den falschen Sattel haben. Der muss schon zu genau deinem Sitzorgan passen und deshalb kann dir da niemand eine blinde Empfehlung geben. Entweder du kaufst deinen Radladen leer und probierst den Sattelmarkt durch oder du ignorierst das Problem weg.
    Viele Grüße, Uwe
  • alltagsfahrer, 30.10.2015, 00:24 Uhr
    Hallo Philipp,

    Wie Uwe schon gesagt hat: Du brauchst eine Grundlagenausdauer. also immer länger dauernde Einheiten mit niedriger Pulszahl. Wobei es hier nicht auf die Distanz ankommt, sondern auf die Dauer. Und erst dann traniert man auf die Geschwindigkeit.

    Was man machen kann ist im winter auf der rolle tranieren. Sofern man das psychologisch aushält. Auf der rolle bringe ich meinen Puls auf 105 bis 120.
    Sobald ich auf dem Rad bin stehen 155 bis 165 an.
    Bergauf werden es sofort 180 bis 190,.

    Was die Höhenmeter angeht : Um Berge zu fahren muss man Erfahrung am Berg haben, welche man nur durch das Befahren von Bergen bekommt.
    Tönt doof, ist aber so. Anfangs tritt man viel zu stark und mit viel zu viel Kraft in die Pedale. man verausgabt sich viel zu schnell und oben fehlen die unten verbrannten Kalorien. Fahren am Berg ist ganz anders. man fährt nicht mehr mit einer 90 Trittfrequenz, sondern nur noch mit 60 oder noch langsamer. Unter 40 sollte die Trittfrequenz nicht fallen. Je nach dem bist du auch gezwungen im Wiegetritt zu fahren. Wiegetritt gibt dir mehr Kraft, verbraucht aber auch mehr Energie. Und es braucht Übung.

    Im Frühling fang ich mit 1000 Feierabendhöhenmetern an. Steigere dies dann bis auf 2000 Höhenmeter. Bei der Distanz sind es anfangs nur 40km und steigere diese dann auf ca 100km. Allerdings mache ich da auch schon ein paar Jahre. und da mich Wind umbringt, fahre ich halt recht oft auf den Zugerberg, der allerdings zu wenig Höhemeter hat. Darum befahre ich den jeweils mehrere male hintereinander.

    Berge die Du schon kennst sind viel leichter zu befahren ! Und häng dich niemals an einen an, der schneller ist, als du. Vor allem nicht bergauf. Blend solche Leute einfach aus. wenn es sein muss, dann halt an und warte bis der ausser Sichweite ist.
    Nutz flache Abschnitte um dich zu erholen und nicht um dein Tempo zu steigern.

    Was den Sattel angeht, so ist dein hinterteil, die Radhose und der Sattel eine Einheit. Wenn du einen Sattel ausprobierst, dann solltest du schon die Radhosen anhaben, mit denen du auch fährst. - Im Endeffekt ist es so, dass ein rennradfahrer etwa 10 Sättel ausprobiert, bis er den passenden gefunden hat. Und zwar beim Händler montieren, ein mal um den Block und wenn es gut ist eine weitere Runde fahren.

    Und nicht zu viele sättel an einem Tag ausprobieren. Sonst kannst du nicht mehr unterscheiden, ob der Schmerz von dem Sattel kommt oder immer noch vom letzten.
    ich selber fahre im Übrigen ganz ohne Polster.
    Dieses jahr waren es bis jetzt 5000 km mit dem Citybike und 4000 mit dem Rennrad. Allerdings rund 70'000 Höhenmeter. Meist fahre ich einfach nach Lust und laune. Wenn ich etwas trainiere, dann Intervall am Berg.

    Generell solltest Du bevor du anfängst Berge zu fahren schon 1000km in den Beinen haben und mit flachen Steigungen anfangen. So bis 5% sind ideal. Und immer darauf achten, dass du genügend trinkst.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Norwegian1611, 30.10.2015, 08:11 Uhr
    Hallo und willkommen.
    Das sind ja jede Menge Fragen, aber vielleicht muessen (Sorry, mein PC will keine Umlaute) wir erst einmal ein paar Gegenfragen stellen:
    Alter, Gewicht, Erfahrung von anderen Sportarten. Der Zeitfaktor und das Budget sind auch nicht unerheblich.
    Das Wichtigste aber sind die persønlichen Ziele. Ergeben sich u.a. aus Motivation und Alter. Bist Du 18 Jahre alt, ist Alles møglich, in meiner Alterklasse (50+) geht nur noch Leistungserhalt :-(

    6000km im ersten Jahr ist wahrlich nicht schlecht, auch die Høhenmeter und Distanzen kønnen sich sehen lassen.

    Gruss Ulrich





  • Jan, 30.10.2015, 09:30 Uhr
    Hallo Cheagor,
    wir können gerne mal eine Runde drehen. Ein paar 120er gibts sogar mit ein paar Höhenmetern ;)

    Schönen Gruß, Jan
  • altmeister1704, 30.10.2015, 10:28 Uhr
    Hallo Philipp,
    ich bin zwar neu hier,aber sicher einer der ältesten Radler mit 69 Jahren.Ich kann allerdings auf über 50 Jahre aktive Zeit zurück blicken und der Sport lässt mich einfach nicht los.Aus den vielen guten Tips,die hier gegeben werden,kannst Du Dir die Besten heraussuchen,aber welches sind die Besten.Richtig ist,dass Du erst einmal eine gewisse Grundlagen Ausdauer brauchst,um diese dann in Schnelligkeits Ausdauer umzustellen.
    1.Viele Kilometer fahren ohne Deinen Ruhepuls zu hoch zu jagen.2.Wenn es Dir leicht fällt eine bestimmte Streckenlänge gut und locker zu bewältigen,diese verlängern.3.Danach kannst Du anfangen diese Strecken nach Zeit zu fahren und Du wirst merken,dass es immer leichter und schneller geht.4.Bergtraining ist ganz spezifisch,da braucht man etwas länger und einige Erfahrung,aber wie hier schon geschrieben,braucht man seinen eigenen Tritt und seine Trittfrequenz,ansonsten ist der Akku sehr schnell leer.5.Was den Sattel und die Sitzposition angeht,das muss man testen,ist aber auch sehr entscheidend.
    Nun habe ich auch meinen Senf dazu gegeben und such Dir aus den vielen Dingen das heraus,was zu Dir passt und dann viel Spass.
    Was noch gut ist,wenn Du einen etwa gleich starken Partner hast,mit dem Du trainieren kannst,dann macht es noch mehr Spaß,man kann auch mal im Windschatten fahren,was Kraft spart.
    altmeister Gerhard
  • majortom, 30.10.2015, 11:29 Uhr
    Hallo Philipp,

    es ist noch kein Meister vom Himmer gefallen, und auf dem was du schreibst lässt sich definitv aufbauen. Und Distanzen von 150 oder 130 km sind doch schon ordentlich für einen Einsteiger, der sonst meistens auf kurzen Strecken in der Stadt unterwegs ist. Ich denke, es gibt hier im Forum nur wenige, und schon gar keine Einsteiger, die sich Touren von 300 km vornehmen. Dass du an diesem ambitionierten Vorhaben (vorerst) geschreitert bist, sollte dich nicht entmutigen.

    Deshalb wären meine Ratschlage:
    - Nicht mit dem Kopf durch die Wand, sondern langsam angehen lassen. Versuch dich nicht auf Trainingspläne festlegen zu lassen, sondern mach einfach was die Spaß macht. Grundlagentraining (lange Touren mit eher nieriger Intensität) sind sicher wichtig, wie von meinen Vorrednern unisono schon empfohlen. Für lange, flache Touren durch die unendlichen Weiten Brandenburgs ist dein Revier ja super geeignet. Ich würde mich an deiner Stelle dabei aber nicht zum Sklaven der Pulsuhr machen.
    - Such Gleichgesinnte. Touren machen in der Gruppe mehr Spaß, und du kannst dich an erfahreneren Kollegen orientieren. Das kann im Verein sein, oder du verabredest dich über eins der diversen Rennrad-Foren (z.B. hier...)
    - Sich Ziele zu stecken (wie ein Rennen oder einen Marathon fahren) kann natürlich motivieren, aber die Ziele sollten realistisch bleiben. Wenn du also darauf hinarbeitest, im nächsten Jahr Jedermannrennen xy zu gewinnen, dann wirst du unweigerlich enttäuscht werden. Wenn dein Ziel ist, Marathon xy zu finishen, oder einfach nur bei einem Sommerurlaub einen Alpenpass zu fahren, dann sollte das doch zu machen sein.
    - Sattel, Hose und Hintern müssen zusammen passen, und dafür gibts kein Patentrezept. Wenn dir eine bestimmte Konstellation also Schwierigkeiten macht, probiers mit was anderem aus. Gute Händler lassen dich einen Sattel z.B. auch mal probefahren und ggf. umtauschen.

    Schöne Grüße und viel Spaß
    Tom

    PS: Geht es noch einigen alten Forumshasen so, dass ihr bei diesen Themen den unweigerlichen Souplesse-Sermon eines geschätzten Kollegen aus Zürich vermisst? ;-)
  • Cheagor, 30.10.2015, 14:06 Uhr auf majortom
    Man, das ist ja wirklich spitze wie groß das Interesse hier ist mir zu helfen. Das ist für Foren lange nicht selbstverständlich. Selbst auf der Straße sind gerade die Rennradler nach meiner Erfahrung etwas reserviert und bei Grüßen zurückhaltend.
    Ansonsten finde ich es toll, dass hier auch viele sind, die wesentlich älter sind als ich. Auch das gibt es nicht überall. Dabei gefällt mir gerade mit diesen der Umgang etwas mehr.

    Entschuldigt nun den folgenden, etwas sehr stückelhaften Text.



    Zwischendurch kam die Frage nach meinen Daten auf. Ich bin 20, 180cm und 70kg (15kg innerhalb eines Jahres verloren. Mittlerweile ist aber die Ernährung besser weswegen ich zumindest nicht weiter abnehme).
    Ich habe diesen Sommer mein Abitur beendet und habe zur Zeit eine 32-40 Stunden Woche. Davon ist 1 Tag 8 Stunden einfaches Kurierfahren mit dem Rad. Den Rest verbringe ich hinter einem Service Schalter der so wenig beansprucht wird, dass ich hier immer für mich selbst lerne, lese, oder was auch immer. An diesen Tagen fängt meine Arbeit um 12 Uhr an. Da ich dort als Kurieraushängeschild sitze, ist es auch ok wenn ich etwas verschwitzt ankomme, zumal ich da eh nicht so das Problem mit habe. Ich könnte also Trainingseinheiten davor machen.

    Als Kurier verdiene ich relativ wenig, will aber nun auch nicht im Internet raus posaunen wie das genau aussieht. Ein Vorteil ist aber, dass ich selbstständig bin und der Radkram bei mir Betriebsausgaben sind. Trifft sich eigentlich also ganz gut. Wie ich gemerkt habe geht das meiste Geld wirklich für den Zusatzkram drauf. Ich versuche schon wirklich immer mal nach Schnäppchen zu schauen, Saisonorientiert zu kaufen und wirkliche Billigsachen zu vermeiden. Bei letzterem habe ich wirklich teilweise schlechte Erfahrungen gemacht. Nun hat aber ein Decathlon in Berlin aufgemacht. Wenn man da von den Eigenmarken einfach die Top-Modelle kauft, sind die vom P/L-Verhältnis garnicht übel. Leider ist die Filiale hier aber so klein, dass die in einigen Fällen nur die Einsteigersachen da haben.

    Im kommenden Jahr fange ich zum Sommersemester hin an Ingenieurinformatik zu studieren. Das Lernen dafür lagere ich dann auch auf meinen Arbeitsplatz aus. Daher wird das auch zeitlich ganz gut passen, denke ich.

    So wie ich das alles schreibe wird mir eigentlich erst bewusst, dass meine Situation eigentlich ziemlich gut mit meinen Plänen zu vereinbaren ist!

    Ansonsten habe ich mittlerweile auch keine Fahrkarte für die Öffentlichen mehr, damit ich noch mehr versucht bin jeden Meter auf 2 Rädern zu absolvieren. Klappt bislang ziemlich gut. Dazu sei aber gesagt, dass ich bei Erledigungen so langsam fahre, dass ich nicht schwitze.

    Bevor ich mit dem Radfahren angefangen habe, habe ich eigentlich nicht nennenswert Sport getrieben. Es gab eine Phase mit American Football, Kraftsport und Kickboxen, aber erst in das Radfahren habe ich mich verliebt.

    Das mit den Routen handhabe ich nach meiner Pleite am ersten Tag meiner Odyssee nun mit einem Sigma R.O.X. 10.0 GPS und Komoot. Bislang sind da ganz anständige Fahrten bei rausgekommen. Der R.O.X. Kann auch ANT+. Das will ich irgendwann mal für Plusmesser und Kadenzsensor nutzen, habe aber noch keine.

    So, aber nun nochmal in die Zukunft gedacht: Da der Konsens zu sein scheint, dass ich auf GA setzen sollte, werde ich versuchen lange Touren auf Vormittage am Wochenende zu legen. Ich könnte theoretisch auch, da ich meistens erst um 12:00 anfange zu arbeiten, davor ein paar Km sammeln. Was ich aber fast lieber machen würde, wäre die Anfahrt zur Arbeit einfach zu verlängern, vielleicht so auf 30-40 km und dann die Ampeln als Intervallpunkte zu verwenden und zu sprinten.

    Am Ende sähe es dann folgendermaßen aus: 1x Kurierarbeit, 2x GA1 (einmal WE, einmal vor der Arbeit), 1x Sprint und vielleicht einmal nur regenerativ etwas vor der Arbeit durch die Gegend gondeln. Oder ist das alles vielleicht schon etwas viel?

    Bezüglich des Fahrens eines Rennens glaube ich eigenlich, dass es für dieses Jahr vorbei ist, vorallem weil ich auch kein Cyclocross fahre. Ergänzend wäre das vielleicht mal für Ende des nächsten Jahres eine Option. Ich fände es auch nicht wild wenn ich bei einem Jedermannrennen nicht auf den Top-Plätzen lande. Beim Fahren in Gruppen gibt es noch so viel zu wissen und zu beachten. Da muss ich erst mal Erfahrungen sammeln bis ich da oben mitspielen kann. Ich will einfach nur so weit sein, dass ich nicht komplett abgehängt werde. Platzierungen werde ich dann vielleicht mal 2017 oder 2018 in Angriff nehmen, wenn überhaupt.

    Was mich etwas wundert ist, dass hier alle von 6000 Jahreskilometern reden. Das Jahr ist aber noch lange nicht vorbei! Etwas mehr wird es schon noch werden ;)
  • Uwe, 30.10.2015, 15:36 Uhr auf majortom
    Hallo Major
    Souplesse ist aber nicht immer Sermon ;-)
    Der Zürcher hatte ja nicht immer Unrecht.
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 30.10.2015, 16:00 Uhr auf Uwe
    Darf ich mitraten ? Meint ihr den Fan von dem Ex-Profi,der immer in so komischen Klamotten Design "Hinter schwedischen Gardinen"

    http://d7ab823tjbf2qywyt3grgq63.wpengine.netdna-cdn.com/wp-content/uploads/readers/Oli%20Brooke-White/2011.11.18.11.36.28/1268496043FreulerUrs87.jpg

    unterwegs war ?

    G.
  • Herr_, 30.10.2015, 17:31 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz
    Bei der Trittfrequenz am Berg gehst Du aber sehr weit nach unten. Das würde ich ungern als Allgemeingültig stehen lassen.
    Bei moderaten Steigungen sollten meiner Auffassung nach 70 - 80 U/min noch gut möglich sein.
    Wenn es steiler wird hängt es natürlich von der Übersetzung ab. Unter 60 sollte aber eher die Ausnahme an sehr steilen Stücken sein.
    Dafür gibt es ja die netten Kompakt- oder 3-fach Kurbeln und 28er oder mehr Ritzel.
    Gruss, Lutz
  • Uwe, 30.10.2015, 21:00 Uhr auf Cinelli09
    He Günter!
    Vermutlich meinst du ihn, den wir auch meinen ;-)
    Mit seinem bewunderten Profi habe ich nichts, das ist ein anderes Zeitalter, obwohl ich auch vorne ne 5 habe.
    Das waren damals noch Zeiten, wo wir uns hier um nichts und nochmal nichts an die Köppe geraten konnten. Da kann heute nicht einmal der grantigste Bayer mithalten ;-)
    Zurück zum Thema: Obiger Frage(n)steller geht ja mit einem Elan an die Sache, wo wir alten Herren nicht mehr ganz mithalten können, aber so sind die jungen Wilden... Souplesse klingt schon einerseits nach bekanntem Sermin, aber anderseits hat es schon was mit beherrschter ruhiger und energiesparender Fahrweise zu tun und da kommt man wirklich erst mit einer gewissen Erfahrung und Übung hin. Ich bin ja auch kein Gruppenfahrer und würde in einem geschlossenen Peloton gewiss ein hohes Gefährdungspotential mitbringen, indem ich mein Umfeld über den eigenen Haufen fahre. Und gerade das muss Philipp lernen, wenn er, wie erwähnt, mal irgendwann ein Rennen fahren möchte.
    Viele Grüße aus dem herbstsonnigen, inzwischen aber finsteren NRW, Uwe
  • alltagsfahrer, 31.10.2015, 00:56 Uhr auf Herr_
    hallo Lutz,

    Das tönt ja gerade so, als ob ich ein Tiefstapler sei ;-)
    na gut, dann erhöhe ich mein Angebot ;-)


    Spass beiseite - Viele Anfänger fahren oft mit sehr langsamer Trittfrequenz den Berg rauf und wenn man ihnen sagt, dass sie runterschalten sollen bekommt man die Antwort: "die unteren Gänge sind meine Reserve." Was weder schnell noch vernünftig ist.

    Was sind eigentlcih moderate Steigungen ?' Das ist genau so, wie wenn ich irgendwo schreibe "eine angenehme Steigung im Wiegetritt". Übersetzt heisst das dann lockere 15 bis 20%. Das mag für uns gut sein. Aber für Philipp sind Steigungsprozente aussagekräftiger. Das zeichnet ja auch den Quaeldich.de Tourenplaner als überaus nützliches Werkzeug aus.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Uwe, 31.10.2015, 15:35 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz!
    Mit den Steigungen hat Philipp ein ganz besonderes Problem: Er wohnt in Berlin und da gibt es die von dir genannten Hügelchen nicht. Ganz und gar nicht und auch nicht in der Nähe und nicht einmal irgendwo bald hinter dem Horizont ;-)
    Schöne Touren kann man aber trotzdem in der Ecke machen, nur um mal eben 2000 Hm und mehr auf die Kette zu bringen, muss man schon viele Hundert Kilometer machen.
    Viele Grüße, Uwe
  • Herr_, 31.10.2015, 16:45 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz

    Moderat würde ich mal mit bis 8% betiteln, sehr steil dann über 13% Aber das sind wie Du schon sagst individuelle Wahrnehmungen.
    Trotzdem. Bis einschliesslich ca. 12% sollten aus meiner Sicht > 60 U/min länger fahrbar sein.
    Es sei denn man mag ganz speziell langsames, kraftvolles Treten.

    Gruss, Lutz

  • Cinelli09, 31.10.2015, 20:22 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    offenbar bist Du ja noch nicht im Winterschlaf ;-)

    Zum Thema : ums radfahren kann ich auch kein Theorie-Bohei veranstalten.Da halt ich es analog unserer (Noch-????) Lichtgestalt ,dem Kaiser ("Gehts naus und spuits Fuaßboi") : aufs Rad steigen und losfahren...........

    (Habe heute bei Wahnsinns-Bergwetter immerhin noch eine 165km SOUPLESSE !!!! Runde Achensee/Inntal/Leutasch/Seefeld/Mittenwald/Vorderriß etc etc hingelegt.Irgendeinen Vorteil muß es ja haben,im "Vorhof zum Paradies - O-Ton GRÖMAZ Seehofer- zu leben)

    Grüße

    Günter
  • Uwe, 31.10.2015, 21:13 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Winterschlaf? Schlaf trifft es nicht richtig, da ich auch im Winter aktiv bin, hat nur nichts mit Rad und nicht mit Sport zu tun, eher mit Arbeit. Meine letztfreitagliche Wittgensteiner Superschönrunde habe ich ja vorhin hochgeladen. Das war so etwas wie ein Abschied von meiner Wittgenstein-Radsaison 2015. Ich komme vermutlich Ende November wieder dort hin, glaube aber nicht mehr an eine Radrunde dortselbst. Heute gab es noch mal einen Saisonabschluss 2015, auch bei Superschönlingswetter. den lade ich in den nächsten Tagen hoch. Man kann ja schlecht ein paar nette Bilder hochladen, ohne dass sie einen textlichen Rahmen bekommen ;-) Vermutlich war das dann auch für Soest und Umgebung die letzte Runde in diesem Jahr, da es nach Feierabend zu bald dunkel ist und die Nebenwege jetzt schon bei Tageslicht nicht ganz ungefährlich sind wegen Dreck und Schmiere. Die nächsten beiden Wochendenden und auch die Zeit dazwischen bin ich anderweitig im Ausland, danach Rufbereitschaft mit Spätdienst (oh, da könnte bei einigermaßen Wetter vorher noch was gehen) und dann ist ja auch schon fast Dezember. Ich glaube, im Dezember bin ich noch nie gefahren. Da ist es bei uns dunkel.
    165km Souplesse ist aber schon ganz nett, und das auch noch in dieser Jahreszeit. Hast du eine Taschenlampe zwischen den Zähnen? Oder bist du so flott, dass es ohne geht? Ach ja, du gehst ja nicht mittags ins Restaurant, sondern hast Butterbrote von Mutti dabei. Die sind ja schneller weg als ein ominöses Grillschwein auf Toast.
    Viele Grüße, Uwe
  • Flugrad, 31.10.2015, 22:39 Uhr auf Cheagor
    Hallo Philipp,

    zunächst einmal: Respekt, wenn Du wirklich erst seit einem Jahr ein Velo trittst, sind Deine Leistungen enorm - aber anscheinend bist Du ja noch jung....
    Meiner bescheidenen Erfahrung nach ist (Berg-)Radeln eher Ausdauersport, heißt: längere Strecken zu fahren bringt mehr Kondition und vor allem Erfahrung in Kräfteeinteilung und Kopfmotivation als Stadtradeln mit Ampelsprints und kurzzeitigen Höchstleistungen. Für längere Touren scheint ja das Streusandbüchsen-Umland dieses Weltdorfes ganz gute Möglichkeiten zu bieten. Am Berg Kräfte und Kopf zu trainieren - das geht aber m.E. halt nur am Berg. Und wenn ich das so richtig sehe, ist die nächstliegende diesbezügliche Gegend der Harz, was 3,5 h Zugfahrt bedeutet. In meiner Wolfsburger Zeit diente dieses Klein(aber oho!)gebirge dem Flachland-Frustabbau. Und Rampen gibt es dorten auch recht giftige. Eine andere Möglichkeit ist ja wohl die schon beschriebene, vorzugsweise die Gegenwindrichtung zu wählen. Was ich aber überhaupt nicht ab kann.
    Unbedingt empfehlenswert sind sicher Gruppenausfahrten. Das macht viel mehr Spass als alleine durch die Gegend zu treten und man kann als "Neuling" von den Kollegen viel lernen bzgl. Fahrstil usw. Solche Gruppentourenangebote müsste es eigentlich auch in Deinem Dorf geben.
    Noch ein Tipp: Schau mal auf die ADFC-Dachgeberseite . Dort findest Du i.d.R.Gratis-Übernachtungsplätze (auf Gegenseitigkeit), die Dir kostengünstig auch steigungsbezogen besser geeignete Regionen erschließen. Veloinfizierte Beherberger meist eingeschlossen.

    Gruß

    Ulrich
  • Cinelli09, 01.11.2015, 19:44 Uhr auf Uwe
    Uwe,ich wußte gar nicht,daß Soest schon in Dunkeldeutschland liegt ....

    Ich hab die Butterbrote von Mutti nicht dabei,Mutti fährt im Opel Pommodoro Periculoso hinter oder neben mir her und reicht mit die Butterbrote aus dem Fahrerfenster.Das kennst Du doch von Stilfzer und Mortirolo ;-)

    G.

    (wir sind wie üblich mal wieder vom Thema abgekommen)
  • Cheagor, 02.11.2015, 22:51 Uhr auf Herr_
    Also Steigungen von 12% bin ich nur bei der Fahrt in meiner Heimat ein Mal gefahren. Da bin ich teils auch im kleinsten Gang hochgespinnt. Vorn habe ich 36-52 Zweifach und hinten 12-28. Ich weiß nicht ob das immer so ist, aber eine kleinere Übersetzung wäre nicht verkehrt gewesen, glaube ich :P

    Ich werde also nicht drumrum kommen mir mal einen Kadenzmesser und Plusmesser zu holen, damit ich Gewissheit habe, wo ich genau stehe.
  • Cheagor, 02.11.2015, 22:55 Uhr auf Flugrad
    Nach dem ich nun mal einen Berg befahren habe, glaube ich, dass ich auch lieber in den Bergen unterwegs bin als in Gegenwind. Aber wenn es das einzige ist, was ich hier im Alltag machen kann, dann muss es eben sein. Ist ja nicht so, dass es deswegen gar keinen Spaß macht.

    Fahren mit Kollegen steht definitiv auf dem Plan. Ist allerdings schwer zu koordinieren. Der Tipp mit dem ADFC ist da aber sehr praktisch! Vielen Dank.
  • Cheagor, 05.11.2015, 13:19 Uhr auf majortom
    Heyhey,

    Ich habe nun mal einfach weiter die Sättel durchprobiert, die bei mir rumliegen. Das Beste Ergebnis habe ich mit einem Selle San Marco Rolls. Das ist auch der härteste Sattel den ich besitze. Den Fizik Arione habe ich an einem Kollegen verkauft und dafür einen Flite 2013 geholt, der von den Maßen so wie ich das sehe vergleichbar mit dem Rolls ist. Hart, Breit, sogar noch etwas flacher (was ich glaube, könnte gut sein). Jetzt bin ich mal gespannt wie das so mit dem Funktioniert! Einen alten Rolls wollte ich mir eigentlich nicht auf ein vergleichsweise neues Rad packen. Wenn alles nix hilft, kann man aber nochmal drüber reden.

    Außerdem habe ich ein gutes Angebot für einen PowerCal Herzfrequenz-Pseudo Powermeter + Trittfrequenzsensor bekommen, damit ich auch mal anständig GA1 nach Puls fahren kann. Wie gut das powermäßig funktioniert wird sich wohl noch zeigen. Wird wohl leider kein Vergleich zu einem richtigen Power Meter sein.

    Übrigens eine Sache die ich sehr Radfahren schätze: Auch wenn es recht teuer ist, mag ich es total, dass man alles an einem Rad verändern und modifizieren kann. So was ist total mein Ding. Beim Joggen kann man allenfalls die Schnürsenkel modifizieren (mal überspitzt formuliert)
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Winterpokal - zu einem Team dazu melden geht nicht

  • tandem_click, 30.10.2015, 22:42 Uhr
    Hallo ins Forum,

    ich steh mal wieder auf nem Schlauch, wahrscheinlich noch inclusive Ballonreifen. Beim Winterpokal wollte ich mich zu einem Team miner Trainingsgruppe dazu melden (Platz noch frei, Anfrage stellen). Habe das angeklickt (was sonst), bin aber raus geflogen. Der Teamchef hat auch keine Anfrage bekommen, Klappt weder vom Mac noch vom iPhone.

    Hat einer eine Idee?

    Vielen Dank und viele Grüße
    Sandra
  • alltagsfahrer, 31.10.2015, 00:33 Uhr
    hallo Sandra,

    Dumme Frage von mir: Bist du denn auch bei Rennrad-news.de angemeldet? Und auch eingeloggt ?

    Wenn nicht, dann den Namen oder die Nummer der Gruppe merken. Danach anmelden mit User name und einem passwort. Das Bestätigungsmail abwarten, auf den Link in der mail klicken. Die Seite verlassen, sich erneut auf Rennrad-news gehen, sich einloggen, - winterpokal -> dort die Gruppe suchen, auf die seite der Gruppe und erst jetzt funktioniert es. Wenn du die Cookies für die Seite behälst und akzeptierst, dann reicht der direkte Link ode rein Lesezeichen und du bist ab sofort immer direkt angemeldet.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz

    PS: Zu welcher Gruppe willst Du denn ?
  • tandem_click, 01.11.2015, 21:56 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz,

    ich mache den Just-in-Time-Durchgang:
    Ich bin jetzt bei Rennrad News eingeloggt mit meinem dortigen User Namen. "Du bist in keinem Team. Du kannst ein Team gründen . Du
    kannst Mitgliedschaft in einem existierenden Team beantragen." als Link.
    Folge ich dem Link , komme ich zur Auswahl aller existierenden Teams, suche mir meines aus ... Oh mittlerweile alle voll.
    Gründe ich jetzt ein neues für unsere Trainingsgruppe. Das hat geklappt.
    Gerade eben konnte ich noch alle existierenden Teams sehen, jetzt nur noch mein gegründetes. Hat das was mit den Cookies zu tun?
    Ich hätte jetzt gerne gesehen, ob das eben gegründete Team in der Gesamtliste angezeigt wird oder nicht. Aber immerhin ist ja mein WP Name mit dem Team jetzt verbunden.

    Viele Grüße
    Sandra

  • alltagsfahrer, 01.11.2015, 23:24 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    Also bei "Quaeldich.de Deutschlandrundfahrt" und "quaeldich.de Echte dolce vita" hätte es jeweils noch Platz (gehabt).

    Oben unter "mehr ...." runterklappen und dann "alle Teams".

    Die cookies sind nur dazu da, damit du dich nicht jedes Mal ganz von vorne einloggen musst. Und gib dem Server etwas Zeit. Der bruacht scheinbar ein paar Minütchen bis er alles geschrieben hat und wird wohl erst noch ein Livebackup machen, bevor er dir eine aktualisierte anzeige rüberschickt.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
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Wo fang ich denn jetzt an

  • Cheagor, 29.10.2015, 21:36 Uhr
    Hey Leute,

    Seit ca. einem Jahr habe ich jetzt mit Fahrrädern zutun. Am Anfang habe ich ein überteuertes Singlespeed - Trekkingrad gebraucht gekauft. Totaler Müll. Also weg mit dem Teil. Nächstes Rad gekauft, altes Rennrad (Marke Titan, aber aus Stahl), komplett 105, dann neues Rennrad (Principia Levitate), fast komplett 105, das alte zum SSP gebaut (mit Schutzblechen und so fürs schlechte Wetter und Salzlake) und dann noch ein Fixie gebaut. Jetzt stehen hier erstmal 3 Räder. Material ist erstmal da.

    Während dieses Jahres, genauer seit 7 Monaten habe ich dann angefangen als Rad-Kurier in Berlin zu arbeiten. Am Anfang fiel mir das echt schwer. Am ersten Tag bin ich nach 5 Stunden und einer Jumbo Pizza ins Bett gefallen und habe 13 Stunden durchgeschlafen.
    Nach 6000km während dieser Zeit sieht das etwas anders aus. Ich würde sagen, dass eine gewisse Basis da ist.
    Mittlerweile ist mir aber zum einen bewusst geworden, dass das Fahren in der Stadt nur bedingt cool ist, schon allein wegen der vielen Ampeln und dem Verkehr. Es zieht mich immer weiter raus aus Berlin, was das Radfahren angeht.

    Gerade letzte Woche habe ich dann mal den Versuch unternommen zu meiner Familie von Berlin nach Leipzig und von Leipzig nach Alsfeld, Hessen zu fahren. Das Ergebnis war eher schlecht. Bei der ersten Etappe war ich so schlau mir einen Weg zu routen der über Radfernwege führt. Zu dem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass diese nicht immer ausreichend geteert sind. Zwischendurch bin ich auf Waldboden gefahren und in Tannennadeln umgefallen. Die demoralisierende Einsamkeit im Gebiet zwischen Brandenburg und Sachsen war schlimm für mich. Gegenwind, Dunkelheit und 100er Bundesstraßen taten ihr übriges,
    Jedenfalls musste ich nach 150 km in die Bahn steigen und den Rest so fahren.

    Für den nächsten Tag hatte ich meine Route geändert, bin nur noch geteerte Straßen gefahren. Gegenwind war immer noch da, aber die Fahrt war schon viel besser. Zwischendurch ging mir allerdings der Proviant aus, weswegen ich ein Schnitzel für 15€ essen musste. Ich wusste ja nicht wie weit es noch bis zum nächsten Laden war. Hier hatte ich dann auch erste richtige Höhenmeter zu fahren, z.b. die Weinberge bei Naumburg an der Saale. Das war wirklich anstregend, aber zugleich auf überwältigende Bestätigung wenn man den Berg denn überwunden hat.
    Auch diesen Tag habe ich in der Bahn abgeschlossen. Eigentlich wären es 300 km an dem Tag gewesen. Nach ca. 1000 Höhenmetern und 130 Km habe ich dann allerdings gemerkt, dass ich für sowas noch nicht bereit bin. Von Erfurt ging es dann nach Alsfeld.

    Bei meiner Familie angekommen dachte ich, dass ich erstmal ein paar Tage fern vom Rad bleibe. Die beiden Tage waren schon sehr heftig. Allerdings hat es nur einen Tag gedauert bis ich doch wieder aufs Rad gestiegen bin und meine Heimat, den Vogelsberg erkundet habe. Ich wusste zwar schon vorher wo alles war, aber zu der Zeit wusste ich noch nicht wie das alles vom Sattel aus aussieht. Nämlich ziemlich gut! Da fand ich es fast etwas Schade, dass ich dort weggezogen bin. Die Tour an dem Tag umfasste fast 1200 hm und ca. 80 km. Ich hatte so einen Spaß, dass ich sie in etwas über 3 1/2 Stunden abspulte. KOM's gab es keine, aber der Ehrgeiz welche zu sammeln war nach der Fahrt da.

    Während dieser paar Tage habe ich so viel gelernt, aber auch so viel, was Lust auf mehr macht. Umgang mit Aerodynamik, Effizienz der Kadenz und der Gänge, ja alleine schon eine richtige Atmung hat mir den letzten Tag erheblich erleichtert.
    Jetzt will ich mehr.

    Die Frage ist allerdings, wo ich anfangen könnte. Ich bin zurück in Berlin, habe keine Höhenmeter. Ich fahre jetzt weniger als Kurier und würde die Zeit gerne gezielter nutzen. Vielleicht vor der Arbeit, am frühen morgen, wenn es hell ist.
    Ich weiß auch gar nicht, was ich alles für Möglichkeiten habe. Zum einen gäbe es unglaublich viele Arten des Trainings. Dann würde ich super gerne etwas mehr Kraftsport machen um den Rumpf zu stärken. Vielleicht könnte ich in der Fitnesssbude Indoor fahren. Da gäbe es dann Power Meter und sowas. Oder doch lieber Gruppen suchen? Ich bin von allem überwältigt und weiß nicht wirklich welche Baustelle ich als erstes angehen sollte.

    Das einzige was ich bis jetzt auf die Reihe bekomme ist das richtige Essen. Nurnoch richtiges, mit Nährwert und kein ausschließlich fettiger Fertigkram mehr. Makros, 3000 kcal und so. Will ja Fortschritte machen.

    Mein Ziel ist im nächsten Jahr ein Rennen zu fahren. Aber das nächste Problem: Welches? Jedermann oder Verein? Der Dschungel der Radsports ist mir wirklich undurchsichtig.

    Das mit Abstand schlimmste ist übrigens mein Hintern. Der scheint sich effektiv gegen den ganzen Spaß zu wehren. Auf dem Renner fahre ich einen Fizik Arione Tri2 Sattel + Sugoi-Polster. Dauert das immer so lange bis der kooperiert?

    Ich würde mich wirklich über Tipps und Ratschlägen von euch freuen.

    Wer die Fahrten von denen ich erzählt habe nachvollziehen möchte, kann das hier tuen: https://www.strava.com/athletes/7654344

    Liebe Grüße,
    Philipp
  • achtundneuzigkommafünf, 29.10.2015, 23:19 Uhr
    Hi Philipp,

    nur kurz zum Sattel.

    Probiere den/die Sättel von SQLab aus - ist ein Riesen Unterschied - Fahre auf dem Renner einen SQLab611 active race. Hinternprobleme passe.

    Servus
    Peter
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WP quäldich.de Echte dolce vita

  • Ulli, 21.10.2015, 22:00 Uhr
    Hallo,
    der Winterpokal steht wieder vor der Tür.
    Es gibt wieder diverse Quäldich Teams.
    Neben den höher/weiter/schneller Teams gibt es das Eine, welches durch Ruhe und Gelassenheit hervorsticht.
    Eben "Echte colce vita"

    Link gibt es hier

    Wer also Lust hat mit zu fahren kann sich gerne anmelden.
    Eine Platzierung unter den ersten 10 (00) wird nicht angestrebt.

    Gruß Ulli


  • Otto63, 22.10.2015, 07:46 Uhr
    Hallo Uli, hallo zusammen
    Da mach ich doch glatt mit!!!

    Gruß aus der Rheinebene, Otto
  • Ulli, 22.10.2015, 19:51 Uhr auf Otto63
    Hallo Otto,
    herzlich willkommen

    Gruß von der Loreley
  • Otto63, 26.10.2015, 09:28 Uhr auf Ulli
    Danke
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Apple Watch

  • tandem_click, 31.08.2015, 23:58 Uhr
    Hallo in die Runde,

    ich bin seit 2011 sehr gut mit der Polar FT 60 ausgekommen, sie hat bis auf die Tage , an denen dann Batteriewechsel nötig war (der kam einmal jährlich, aber unvermittelt -> bei der Anzeige Batteriestatus hielt sie weniger als 24 Std) , meist zuverlässig gemessen. Je nach Aktivität und Sportart habe ich auf der Uhr quasi verschiedene Profile, die ich kenne und einschätzen kann.
    Nun wird das Auslesen der Daten immer schwieriger optisch und ich möchte jetzt mal die Apple Watch mit Voice Over testen. Mitte September kommt auch wohl ein neues iOS dazu heraus für die Watch und auch für das iphone, so dass die Watch unabhängiger vom iphone laufen kann als bisher.
    Ich bin jetzt noch auf der Suche nach einer App (die würde ich ja in der Watch über den App Store finden) oder über das iphone über die Uhr-App über dessen App-Store, die in etwa so misst wie die Polar.

    Ich suche also nach einer Datenausgabe wie: Trainingsdauer gesamt, Dauer in Zone 1,2,3, Fettverbrennung Prozent, Kalorien, Herzfrequenz Durchschnitt und Max.
    Kilometer und Geschwindigkeit würden ja im Zusammenhang mit iphone ermittelt werden, laufen jetzt aber über Sigma BC 2309 mhr an beiden Tandems.

    Kennt einer von Euch solche Apps, die das auf der Uhr messen wie in etwa die Polar Uhr? Ansonsten ohne max HF müsste ich noch warten, bis die Entwicklung der Apps so weit ist. Was kann ich schon mit der Aussage "HF Durchschnitt 136" ohne Maximalpuls anfangen. Das weiß ich auch, schmunzelt, dass ich dann so gefahren bin.

    Ich hatte andersherum mal bei Polar angefragt, Polar hat kein Interesse, eine Uhr mit Sprachausgabe zu entwickeln. Apple scheint derzeit der Einzige auf dem Markt zu sein.

    Vielen Dank und viele Grüße
    Sandra
  • micah, 13.10.2015, 09:55 Uhr
    Da ich ein "Apple-Fan" bin, musste ich sie mir natürlich kaufen. Da ich meine Uhr pünktlich im Apple-Online Store bestellt habe, hatte ich das Glück, gleich am ersten Tag zu erhalten. Nach anfänglichen Problemen mit dem Induktiven-Ladepad war und bin ich noch voll begeistert.

    Die Watch erinnert mich aufzustehen, wenn ich eine Stunde gesessen habe, motiviert mich zum Sport und zu einer gesunden Ernährung. Auch aus diesem Grund habe ich schon ein paar Kilo abgenommen. Da man diese Uhr noch nicht wirklich ohne iPhone benutzen kann, ist es meiner Meinung nach für den "normalen" Verbraucher nur eine Spielerei.
  • tandem_click, 13.10.2015, 17:50 Uhr auf micah
    Hallo Micah,

    mittlerweile wurde ja auf iOS watch 2 upgedatet. Damit läuft die Uhr unabhängig vom iPhone, da die Daten nun anders übertragen werden. Das spart bei dem iPhone auch Akku. Die Uhr hatte ich mir kurz vor dem Bodensee Radmarathon dann doch zugelegt und sie durfte gleich den Härtetest gegen Polar antreten. Noch nach dem alten iOS Watch 1 war mit Datensammeln nach 124 km Schluss , doch bis dorthin war sie sehr akkurat. Im Laden habe ich mir auf Anraten des Verkäufers, der auch Triathlet war, gleich noch einen ANT+/Bluetooth Brustgurt mit dazu gekauft. Der ist präziser als die optische Messung am Handgelenk und liefert so zehn Messungen pro Minute.
    Auf der Uhr habe ich noch eine App von Wahoo laufen und auf dem iPhone davon zwei. Die eine konnte vor dem Update auf iOS 9 auf dem iPhone eine schöne HF Profilkurve ausgeben in einer Grafik. Nun ja, jetzt laufe ich in die Health App des iPhones hinein. Die Werte stimmen genau mit dem überein, was ich fühle. Nun kenne ich auch meinen Körper sehr gut.
    Erfahrungen konnte ich auch mit einem Begleitläufer sammeln, 5 km Wettkampf, 5 km anaerobe Schwelle bei HF max 90 Prozent irgendwas, liegt beim Laufen jetzt gleich wie beim Radfahren.
    Interessant finde ich auch, wie die Uhr Bewegungen registriert. Macht man also irgendwelche Sets, weiß sie, dass man im Training ist, denn solche Bewegungen würde man im Alltag nie ausführen. Auch einen Einkauf über mehrere Kilometer zu Fuß verbucht sie als Training, ist ja richtig gesehen auch eines: ein Fettlauf.
    Ich bin mit der Uhr sehr zufrieden. Nutze sie nur als Trainingsuhr mit Voice Over. Dann und wann läuft mal eine WhatsApp Nachricht oder ein Anruf auf, das ist auch sehr nett. Man kann sie als Fernauslöser benutzen, um Fotos aufzunehmen. In die anderen Features muss ich mich noch rein arbeiten. Aber wie gesagt: Hauptgewicht liegt auf der Nutzung als Trainingsuhr.
    Auch wenn ich den prozentualen Anteil der Fettverbrennung jetzt nicht habe, kann ich grob einschätzen, weil ich die Werte der damaligen Polar Uhr genau kenne, ob das Ganze da "Fitness" oder "Fitness mit maximaler Leistung" oder "maximale Leistung" war oder "Grundlage".
    Aber die Apps werden sicher weiter entwickelt und irgendwann ist das Feature dann bei meiner App dabei.

    Viele Grüße
    Sandra
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Belohnung - Umland Berlin Höhenmeter gesucht

  • waswarwahr, 24.07.2015, 22:23 Uhr
    Hi
    ich bin neu im Forum und nach 22 Jahren eigentlich auch (wieder) neu in Deutschland/Berlin.
    Ich suche eine TrainingsRUNDE 30-50km mit 500 - 1000m Höhenmetern verteilt über ein paar möglichst Steile Anstiege.
    Möglichst Rennradfreundlich - guter Straßenbelag, wenig oder kein Verkehr
    Wieweit muß ich von Berlin fahren um sowas zu finden?

    Für jeden sachdienlichen Hinweis bin ich dankbar
    Für den richtigen Tip wird eine Belohnung in Form von einer Mahlzeit mit Getränk in einem netten Lokal ausgesetzt.

    Vielen Dank und viele Grüße
  • zappel, 26.07.2015, 18:16 Uhr
    Berlin ist groß, von wo willst du starten? Für eine Runde in der Art bleibt dir eigentlich nur zwischen Postfenn, Glockenturmstraße, Teufelsberg über die Havelchaussee bis runter zur Glienicker Brücke, mit der Schleife über Schwanwerder bis runter über den Schäferberg runter zur Pfaueninsel hin und her zu fahren. Nicht wirklich eine Runde, aber eine der wenigen Möglichkeiten ein paar Höhenmeter zu machen. Da ist bei schönem Wetter jede Menge Verkehr. Für alles andere wirst du ein paar Kliometer mehr fahren müssen um ein paar Höhenmeter zu machen.
    Da bleibt dann der Col de Bad Freienwalde oder Buckow und ein zwei Hügel mehr. Die sind aber alle etwas weiter weg von der Stadtgrenze.
    Wenn du im Osten der Stadt startest melde dich, dann drehen wir mal eine Runde nach Buckow und nehmen dabei alle Höhenmeter in Rüdersdorf und Prötzel mit. Belohnung nicht notwendig.-)

    Viele Grüße

  • masch, 28.07.2015, 14:56 Uhr
    Ich muss dich leider enttäuschen: In Berlin ist es praktisch unmöglich innerhalb einer 50er Runde 500-1000 Hm zu bewältigen (es sei denn man fährt ständig den Schäferberg oder Teufelsberg rauf und runter, aber das kommt wohl nicht infrage). Außerhalb von Berlin ist es auch meist sehr flach, so dass man einem auf einer 50er Runde kaum mehr als 200 Hm im Weg stehen. Etwas außerhalb kann man noch in die 'Rauener Berge' ( http://www.quaeldich.de/paesse/rauener-berge/ ) fahren, aber das sind auch nur etwa 80 Hm, aber dafür absolut einsam (bis ab und an ein paar Wanderer).

    Die Berlin-Runde die Zappel angesprochen hat, fahre ich auch ab und an, aber einsam ist die natürlich überhaupt nicht, schon gar nicht am WE

    Grüße
    Martin
  • waswarwahr, 28.07.2015, 20:41 Uhr auf masch
    Hi,
    ja, das in Berlin nix geht, ist mir bewußt.
    Deswegen die Frage
    Wieweit muß ich von Berlin fahren um sowas zu finden?
    Ich hatte mal in grenzenloser Ignoranz gehofft das vielleicht um Leipzig was geht - weil man da in 75 Minuten mit der Bahn ist.
    Die Frage ist ganz einfach, wie lange muß ich fahren, um das zu finden, was ich suche. Wenn es zu lange dauert um es an einem Tag zu machen wär es blöd, aber nicht zu ändern
    Viele Grüße
  • masch, 29.07.2015, 10:46 Uhr auf waswarwahr
    Ich fürchte, du musst in den Harz oder Umgebung fahren, also doch relativ weit von Berlin weg. Am besten schaust du dir die entsprechende Karte im Quaeldich-Menu an, da sind dann alle Anstiege eingezeichnet

    Grüße
    Martin
  • Reinhard, 03.08.2015, 11:49 Uhr auf waswarwahr
    Hallo,
    Leipzig bringt gar nichts. Da ist es genauso flach wie in Berlin. Die einzigen Anstiege dort sind Abraumhalden, aber mehr als 50 Hm bekommst du dort auch nicht zusammen. In der Südhälfte von Sachsen geht es dann erst los mit Anstiegen. Am besten also ins Erzgebirge. Alternativ in den Harz, was genauso weit sein dürfte.
    Gruß aus Thüringen, wo man deinem Wunsch schon wesentlich besser nachkommen könnte.
    Reinhard
  • Flugrad, 03.08.2015, 23:57 Uhr auf Reinhard
    Hallo,
    im Allgäu hat man damit ja wenig Probleme, aber der Harz ist auch ganz gut (kenne ich von früheren Zeiten). Und es gibt den "Harz-Express": Z.B. von Berlin Hbf 7:20 Uhr durchgehend bis Thale (an 10:42 Uhr). Zurück jede Stunde etwa gleich lang (z.B. 17:17-20:38 Uhr). Damit sollte es möglich sein, die gewünschten Höhenmeter zu ergattern.

    Gruß aus dem Süden

    Ulrich
  • Christian, 11.09.2015, 11:19 Uhr
    Wenigstens ein bißchen wellig wäre es in Baruth.

    Von dort auf der B115 Richtung Petkus. Da gibt es einen Anstieg mit bis zu 12%, etwas über 1000m lang. Dann geht es wellig durch den Wald.
    Dann rechts Richtung Paplitz und in Paplitz wieder rechts nach Baruth,

    Die Runde ein paar Mal gedreht und es sollte was zusammen kommen.
  • Christian, 11.09.2015, 11:20 Uhr
  • Christian, 11.09.2015, 11:21 Uhr
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Training am Großen Feldberg/Taunus am Sonntag, 30.08.

  • small14, 26.08.2015, 16:33 Uhr
    Hallo zusammen,

    wollte mal in die Runde fragen, ob noch jemand für den Endura Alpentraum trainiert und mit mir am kommenden Sonntag den finalen Test am Großen Feldberg im Taunus machen möchte.
    Der Plan ist, morgens um 8:00 Uhr zu starten (ich selber von Kelheim aus, wo ich mich ab Samstag bei Freunden einquartiere).
    Dann zum einrollen erstmal über die Landstraße Richtung Bad Camberg und wieder zurück dann Richtung Königstein und die erste Auffahrt in Angriff nehmen.
    Die Runde Königstein-Oberursel-Bad Soden (ggf. Mammolshain) will ich insgesamt viermal absolvieren. Am Ende dann noch mal irgendwo ausrollen.
    Das soll dann für den Endura die Anfahrt bis zur Kontrollstelle in Laatsch simulieren (knapp 200 km, 3800 HM).
    Mein Ziel ist, das alles in den vorgegebenen 9 Std (brutto, also mit Pausen an der Tanke etc.) zu schaffen (9 Stunden wegen Kontrollschluss in Laatsch) und mich danach noch so gut zu fühlen, dass ich Umbrail/Stilfser Joch und Schlussanstieg nach Sulden noch drauf hätte.
    Das soll also kein Rennen oder ähnliches werden sondern ein kontrollierter Test mit RESERVEN.
    Ich gehe davon aus, dass ich für dafür die 700 HM am Feldberg in ca. 55~60 Min. fahren werde. Es wäre also sinnvoll, wenn das einigermaßen kompatibel wäre.
    Würde mich freuen, wenn sich jemand findet...

    Gruß,
    Ingo
  • And, 26.08.2015, 14:05 Uhr
    Hallo Ingo,

    nur ein kleiner Hinweis:

    In Frankfurt findet am 30.08.2015 das Bergfest "Hillboy" am Großen Feldberg statt. Es geht von Oberursel aus bis nach oben. Start um 10.00 Uhr. - http://www.rad-race.com/frankfurt-30-08-2015/

    Vielleicht ist das wichtig für Deine Planungen.

    Andreas
  • small14, 26.08.2015, 14:44 Uhr
    Oha...danke für den Hinweis, Andreas.

    Hab grad mal an den Veranstalter ne email geschickt, ob der Feldberg gesperrt ist...oder weiß das hier jemand (?).

    Ingo
  • small14, 26.08.2015, 15:05 Uhr auf small14
    Damit dürfte das auch kein Problem sein:

    "Moin Ingo,
    die Strecke ist nicht gesperrt allerdings befinden sich insgesamt 450 Rennfahrer über die Zeit auf der Strecke, dazu kommen nochmal ca. 50 Läufer…
    Entscheide selbst, ob Dir das zu voll ist…aber mit ein bissl Vorsicht sollte alles machbar sein!
    Greetz,
    Jan"
  • bicyklista, 02.09.2015, 21:06 Uhr
    Ich glaube die 450 Radler sind/waren wohl an einem sonnigen Sonntagmorgen das geringste Problem am Feldberg. Es ist für mich absolut unverständlich an diesem Wochentag dort so eine Veranstaltung aufzuziehen ohne eine Vollsperrung für sämtliche lärmbetriebenen Fahrzeuge zu bekommen. Aber es scheint ja wieder mal die Glücksgöttin ihre riesige Hand über das Fahrerfeld ausgebreitet zu haben. Habe zumindest nichts Negatives gehört.

    Hoffe du konntest einigermassen heil (und ich meine damit ausdrücklich auch dein Nervenkostüm) deine Pläne verwirklichen.
  • small14, 03.09.2015, 08:57 Uhr auf bicyklista
    Nein, die Teilnehmer vom Bergzeitfahren waren überhaupt kein Problem. Die sind in Gruppen zu je 25 gestartet und kamen natürlich auseinander gezogen den Berg hoch. Da ich die Seite nach Oberursel jeweils zur Abfahrt genommen habe, kamen mir die ja auch auf der anderen Seite entgegen. Die motorisierten Zweiradler waren halt wie immer ein Greul. Aber das kenne ich auch aus der Eifel, was eher mein Revier ist (komme aus Köln).

    Unterschätzt hatte ich allerdings die tropischen Bedingungen. Und nach der dritten Auffahrt habe ich dann einen schönen melt-down gehabt.
    Trotz regelmäßigem Ansteuerns der Tanke in Oberursel und allem pipapo (Riegel, Gels, Schwedentabletten) haben dann Krämpfe in den Adduktoren angefangen (komischerweise immer in dem welligen Stück nach der Abfahrt von Oberursel nach Bad Soden). Mit kurzen Dehnpausen ging es weiter. Die vierte Auffahrt war bei 39° C war dann keine Werbung mehr für unseren Sport... hab den "Überlebensmodus"eingeschaltet und bin nochmal hoch. Abfahrt und zurück über Bad Soden nach Kelkheim. Am Ende standen 188 km auf der Uhr. Als Zeitlimit hatte ich mir ja 9 Stunden insgesamt (brutto) gesetzt. Das hab ich knapp verfehlt. Dafür hat der quäldich-Routenplaner bei der Nachlese 4.000 hm ausgeworfen statt der geplanten 3.800. Ich hatte beim "Einrollen" über die Dörfer am Angang dann doch etwas mehr hm gesammelt.. Bis zur Kontrollstelle beim Endura sind es wohl aber tatsächlich nur 3.600hm /196 km. Und vor allem werden deutlich angenehmere Temperaturen herrschen. Und das Fahren in einer Gruppe auf den langen Stücken zwischen den Pässen bring natürlich nochmal ganz andere Geschwindigkeiten, als ich die alleine fahren konnte.

    Also ich bin ganz guter Dinge, obwohl der finale Test besser hätte laufen können/sollen.

    Grüße,
    Ingo
  • bicyklista, 04.09.2015, 18:25 Uhr auf small14
    Schön dass du den Wochenendwahnsinn einigermassen gut überstanden hast. Und es heisst ja dass eine misslungene Generalprobe gut für den Erfolg bei der Hauptvorstellung ist.
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Frage zum Energiestoffwechsel

  • heliosh, 24.07.2015, 17:34 Uhr
    Hi,
    Ich habe vor einigen Tagen mit dem Training auf dem Ergometer angefangen. Nun ist mir etwas merkwürdiges aufgefallen.

    Ich trainere mit einer gleichbleibenden Leistung. Die Ersten 10-15 Minuten ist der Puls relativ tief (110). Dann steigt er almählich an und bleibt dann auf einem stabilen hohen Niveau (160).
    Welche "Energiereserve" ist nach diesen 10-15 Minuten aufgebraucht?

    Dank & Gruss
    Heliosh
  • V12Roadster, 28.07.2015, 12:53 Uhr
    Jedenfalls weniger als man allgemein glaubt. Ich schätze ca. 100 bis 140 kcal. Ein Kilo Körperfett beinhaltet ca. 7000 kcal, also jede Menge "Treibstoff", ausreichend für ca. 13h auf dem Ergometer, wenn die Verstoffwechselung nur schnell genug nachkäme. Rechenwerte und Formeln zur Berechnung unter www.Kreuzotter.de.

    Gruß

    Gereon
  • heliosh, 28.07.2015, 13:51 Uhr auf V12Roadster
    Das ist mir schon klar. Aber man hat ja verschiedene Reserven. ATP beispielsweise ist nur für wenige Sekunden vorhanden, bevor dieses wiederum aus glykogen hergestellt werden muss. Von glykogen hat man hingegen wiederum ein paar hundert kcal auf reserve.
    Darum verstehe ich nicht, welche reserve bei 10-15min aufgtebraucht ist.
    Auf dem stabilen hohen niveau kann ich dann stundenlang weiter radeln, soweit bis halt der grossteil der glykogenreserve aufgebraucht ist und die nachschubproduktion nicht mehr ausreicht. Zumindest soweit ich das verstanden habe.
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Gemeinheit

  • helmverweigerer, 22.06.2015, 20:23 Uhr
    Da müht man sich Woche für Woche auf seiner Trainingsrunde ab, dann veranstaltet die Tour de Suisse ein Einzelzeitfahren auf selbiger Runde und man wird gleich mal gut nach hinten durchgereicht beim Strava ...
    https://www.strava.com/activities/330775504/segments/7836451744
  • Jan, 22.06.2015, 21:05 Uhr
    Boah, erschreckende Wattwerte!
  • Jan, 22.06.2015, 21:06 Uhr
    Boah, erschreckende Steigraten!
  • tobsi, 22.06.2015, 21:12 Uhr
    Boah, erschreckend schwacher helmverweigerer. :-)
  • helmverweigerer, 22.06.2015, 22:39 Uhr auf tobsi
    Scheusslich. Aber immerhin noch jemanden auf Platz 49 geschlagen der auch rund um Bern trainiert ;-)
  • tortenbäcker, 23.06.2015, 07:25 Uhr
    Dumm gelaufen... ;-)

    Mir ist genau das gleich passiert am Michaelskreuz:
    https://www.strava.com/segments/2381038

    Meine Zeit (nicht eingetragen) ist 14:45... und da fährt einer mit 11:00 hoch, hhhmmm (wobei der Strava Track 20hm zu weit oben anfängt, da wäre meine Zeit auch noch etwas besser im Vergleich)
  • schlucht, 23.06.2015, 07:44 Uhr
    Sorgen habt ihr.
    Ich werde dauernd von Hobbyluschen wie tobsi, tortenbäcker oder helmverweigerer geschlagen und muss damit auch leben. :-)

    Gruss Lothi; der Langsame
  • tortenbäcker, 23.06.2015, 07:58 Uhr auf schlucht
    Ciao Lothi,

    habe gerade zufällig gesehen, dass du in Kürze ziemlich lange auf dem Rad verbringen wirst. Viel Erfolg!

    Gruss
    Reto
  • schlucht, 23.06.2015, 08:46 Uhr auf tortenbäcker
    Wie heisst das so schön?
    3 Länder Giro XXL? :-)
  • majortom, 23.06.2015, 10:40 Uhr auf schlucht
    RATA?
    Respekt, da wünsch ich dir auch viel Erfolg!
    Schöne Grüße
    Tom
  • helmverweigerer, 23.06.2015, 11:43 Uhr auf schlucht
    will heissen 3mal 3 Länder Giro ;-)

    Gute Beine Lothi. Die Schafskälte ist ja jetzt vorbei.

    l.
  • Herr_, 23.06.2015, 14:09 Uhr
    War ja nicht nur das Zeitfahren am 21.6.
    Das Hauptgeballer war ja am Tag davor auf Etappe 8.

    Ansonten... wie Jan schon sagt. Krasse Wattwerte und hübsche VAM. Das erdet einen selber in der Einschätzung "unserer"Leistungen ganz schön ;-)

    L.
  • Herr_, 23.06.2015, 14:12 Uhr auf helmverweigerer
    Dein Ziel muss klar der Berner auf Platz 16 sein!
  • helmverweigerer, 23.06.2015, 14:12 Uhr auf Herr_
    Ja, die besten Zeiten stammen wohl vom Samstag. Habe die Etappe nicht verfolgt, gab aber glaubs Ausreisser. Da ist wohl das Feld auf der Jagd nach den Ausreissern mit einem Schnitt von 28 über den Pupshügel geballert ...
  • helmverweigerer, 23.06.2015, 14:40 Uhr auf Herr_
    Kennst du den?
  • alltagsfahrer, 23.06.2015, 15:00 Uhr
    Hallo Lukas,

    Was du und der Rest da zelebrieren ist: "Wie jammere ich auf höchstem Niveau" ;-))

    Bei der letzten Feierabendtour habe ich nicht einmal einen Schnitt von 18 geschafft. 4 Stunden und etwa 5 Minuten für so 70km. Um 17:00 gestartet und um 21:15 war ich wieder zu Hause. Für die 60er Tour brauche ich immer noch 3.5 Stunden.
    Und für die standard 48er Tour sind es 2 Stunden und 40 Minuten.

    Höhenmeter ?? naja - kaum der Rede wert ;-))

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz

  • paelzman, 23.06.2015, 15:00 Uhr
    Kann ich gut nachempfinden :-)

    Unser Hausberg hier ist dieser, 2,7 km bei 5 %.
    Da war ich mal ganz gut platziert, muss ich sagen. Dummerweise wohne ich unterhalb der Landessportschule, wo die deutsche Triathlon-Nationalmannschaft stationiert ist (u.a. auch mal Jan Frodeno zu seiner Zeit auf der Kurzdistanz....ein netter Kerl, der beim Vorbeifahren grüßt :-) ). Die haben wohl irgendwann strava erkannt und dort ebenfalls Bestzeiten gesetzt, im Schnitt eine Minute schneller als wir 'guten' Hobbyluschen.

    Kürzlich fand nun die Trofeo Karlsberg statt. Das ist eines der bedeutendsten Jugend-Etappenrennen mit Teams aus aller Welt, auch z.B. USA. Blöderweise versauen die jedes Jahr unsere Highscores auf strava....so dieses Jahr auch auf dem Hausberg.....und dabei ist beeindruckend zu sehen, wie die jungen Burschen den gestandenen Triathleten nochmal 10-20 Sekunden abnehmen.
  • Herr_, 23.06.2015, 15:56 Uhr auf helmverweigerer
    Ne. Ist aber der Beste ausserhalb der TdS. Von daher ein legitimer Gegner für Dich.
    Ist aber auch ne flotte Zeit ;-)
    L.
  • helmverweigerer, 23.06.2015, 15:59 Uhr auf Herr_
    Ist galube ich ein Mountainbiker der für Thömus Team fährt
  • Cinelli09, 23.06.2015, 17:53 Uhr auf schlucht
    @schlucht
    Gratuliere zu dieser (ja noch) geplanten Leistung.Wenn man aber Dein Profil auf der RATA-Teilnehmerliste anguckt,sollte das für Dich doch ein Spaziergang werden ;-).

    Meine Güte,hätt ich das auch gerne mal gemacht,aber jetzt too old ,too weak and too slow ;-(

    Gruß

    Günter
  • schlucht, 23.06.2015, 21:25 Uhr auf Cinelli09
    Hmm... ich sehe das jetzt nicht so einfach Bin ziemlich langsam am Berg. Das wird ein langer schmerzhafter Ritt werden. Freu mich auf eine perverse Art drauf :-)
  • Cinelli09, 24.06.2015, 11:16 Uhr auf schlucht
    Fährst Du das komplett solo (sozusagen als "Selbstversorger") oder mit support (Begleitfahrzeug) ?
  • schlucht, 24.06.2015, 15:16 Uhr auf Cinelli09
    Mit Begleitung... Man hat nur 30h Zeit. Da kann ich nicht noch Essen und Trinken suchen fahren. Ausserdem macht es mehr Spass wenn man in der Nacht nicht so alleine ist :-)
  • schlucht, 27.06.2015, 21:11 Uhr auf helmverweigerer
    Hatte ich. Finisher in 27h 40min. Bin stolz
  • schlucht, 27.06.2015, 21:13 Uhr auf Cinelli09
    Es waren 3 die Solo gefahren sind, Koffer und Rücksack. 14000hm in 30h mit Koffer und Rucksack!
    Von den 3 habe ich keinen mehr gesehen.
  • Cinelli09, 27.06.2015, 21:45 Uhr auf schlucht
    Wieso steht bei Dir da 00:00:00. http://www.trackmyrace.com/cycling/event-zone/event/race-across-the-alps-2015-live-tracking/results/-ef946f065b/ Oder bin ich auf der falschen Ergebnisliste ?

    Hier auch http://www.trackmyrace.com/fileadmin/data/pdf/results/cycling/15442/47674/31508050883b13b06709bd44d3d5ee9b.pdf

    Komisch.Oder bedeutet das "nicht gewertet" da > 30 Std ?

    Du bist doch durchgekommen,oder ?

    Solo mit Rucksack ! Das könnt -wenn jünger- ich gewesen sein ;-)

    Gratuliere zu dieser grandiosen,für mich unfaßbaren Leistung ! Sowas überhaupt im Stück durchzustehen fordert vom Kenner der Materie größten Respekt,egal welche Zeit
  • helmverweigerer, 27.06.2015, 21:53 Uhr auf schlucht
    Gratuliere! Finisher zu sein kann dich stolz machen! Die zeit wird da ja fast zur Nebensache ...
  • Herr_, 27.06.2015, 22:28 Uhr auf Cinelli09
    Du warst wohl zu früh auf den Seiten.
    Lothi steht jetzt mit 27:47:00 drin.
  • Cinelli09, 28.06.2015, 07:10 Uhr auf Herr_
    Ah ja !
  • Kletterkönig120, 28.06.2015, 12:45 Uhr auf helmverweigerer
    Dein Arzt fährt ja auch keinen Ferrari und heißt auch hoffentlich nicht so ...
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Rennradtraining, Erfahrungen und Gedanken

  • Manoli, 21.11.2013, 15:39 Uhr
    Seit ein paart Tagen schmerzen meine Beine. Die Muskeln sind fest und verkrampft. Heute morgen wollte ich mein Bein zum stretchen über eine etwas erhöhte Parkbank schwingen. Das mache ich jeden Tag, in der Regel mehrmals täglich, als Teil meines Trainings. Oh, was für eine Erfahrung, ich konnte nicht mal mein Knie gerade bekommen. Die Muskeln im hinteren Oberschenkel waren böse fest, kurz und hart. Auch die Waden und Oberschenkel sind zu nichts mehr zu gebrauchen. Was habe ich wieder angestellt? Meine Frau die drei Mal in der Woche läuft lacht nur noch, recht hat sie.

    Unvernünftig bin ich mal wieder gewesen. Nachdem ich im letzten Winter zum letzten Mal gelaufen war und damit aufhören musste, weil ich mir ein übles IS-Syndrom eingefangen hatte (weil ich einen steilen Anstieg im Wald gleich hoch rennen musste, statt ihn erstmal hochzugehen), habe ich nun wieder angefangen zu laufen um im Winter etwas unabhängiger zu sein vom Wetter. Weil ich das Jahr über mit dem Rad unterwegs war, habe ich mit morgentlichen 7 Kilometer Waldläufen angefangen. Zuerst lief das auch sehr gut und ich hatte keine Beschwerden.

    In der letzten Woche habe ich dann meinen Waldlauf auf 8,5 Kilometer und um ein paar Treppenläufe erweitert und weil alles so gut lief, bin ich dann nachmittags auf´s Rad gestiegen. Da konnte ich leider nur eine kurze Havelchaussee-Runde fahren, denn ich hatte noch keine Überschuhe und meine Füße wurden zu kalt und nass. Weil ich nur so kurz ausfahren konnte, wurde ein wenig was draufgepackt und ich habe mir den Willy im sitzen mal so richtig fett vorgenommen. Ist ja nur ein kleiner Hügel, ein Witz!! Es waren wohl 52/12 die ich Blödmann meinte im sitzen treten zu müssen. Das ging schwer, aber doch ganz gut und hat Spaß gemacht. Man konnte auch so schön drücken und ziehen!! Und weil das so gut lief, habe ich das gleich wiederholt. Und um die Beine dann wieder frei zu radeln bin ich mit sehr hoher Trittfrequenz, also so schnell ich konnte, aber mit ganz niedriger Belastung, die Runde zu Ende gefahren.

    Das habe ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen so gemacht. Und als ich dann merkte, daß meine Beine etwas fest wurden, und als ich feststellte, daß vom Plan her eine Woche Recovery angesagt war, habe ich mir vorgenommen diese Recoverywoche mit einem lockeren kleinen Waldlauf zu beginnen. Und das habe ich auch gemacht. Weit gekommen bin ich nicht. Zum Glück regnete es in Strömen und ich hatte ein gutes Argument nicht so weit laufen zu müssen. Nach 5 Kilometern war ich froh wieder zu Hause zu sein. Jetzt muß ich für meine Unvernunft zahlen. Yoga, Dehnungen etc. sind angesagt. Ich hasse diese Turnerei!! Und ich habe noch Glück gehabt.

    So einen Blödsinn kann ich mir gar nicht leisten. Ein Muskelfaserriss oder eine Sehnenscheidentzündung etc. reicht um meine Pläne, vor allem Meiringen, zu gefährden. Etwas mehr Vernunft wäre notwendig. Aber es fällt mir so schwer gleichmäßig meine Runden zu ziehen. Ich bewundere Radfahrer die diese Kunst beherrschen. Jürgen mit dem ich viel unterwegs war, als er für den 1999er RAAM trainierte, habe ich immer im Ohr. Er war ein Meister der Disziplin "Wir fahren 25". Jürgen fuhr 25 bei heftigem Gegenwind, auf der Geraden und bergauf. Bergab oder mit Rückenwind ließ er rollen. Jürgen fuhr wie eine Diesellock, völlig unbeeindruckt von Wind oder Steigungen. Diese Diesellocks sind selten zu beobachten. Viele Radfahrer sind eher so unterwegs wie ich, mit Super Benzin oder Schlimmerem. Relativ unbeständig und wenig diszipliniert jedenfalls. Aber ab und zu sieht man so einen alten Hasen seine Runden drehen, meistens auf einem filigranen italienischen Stahlrahmen mit Flachbettfelgen, oder hier in Berlin gern auch auf einem alten Lüders, meist aber Colnago. Vielleicht gelingt es mir ja noch in diese Liga vorzustoßen. ABER: Es braucht offenbar sehr viel Übung und sehr viele Kilometer bis man sich diese Weisheit (in Fleisch und Blut) erfahren hat. Für mich ist das die Herausforderung! Ich arbeite daran......und meine Frau kichert schon wieder!!! ;-))

    Liebe Grüße, Manoli

  • Cinelli09, 22.11.2013, 14:08 Uhr
    Hallo Manoli,

    die schönen "alten" COLNAGOs,die Du wahrscheinlich meinst, gibts ja immer noch (oder wieder)

    http://www.bike24.net/1.php?pgc=33:138;content=7;navigation=1;menu=1000,4,34;mid=168

    leg Dir einen zu und auch Du wirst weise und der ganze Plaste und Elaste- Stress ist raus ;-)

    Grüße

    Günter

    (fahre selbst noch u.a. einen Colnago Oldtimer "Master Piu",deshalb meine unerschöpfliche Weisheit)
  • Manoli, 22.11.2013, 15:08 Uhr auf Cinelli09
    Lieber Günter.
    Das sind sehr schöne Rahmen. Vor allem der Weiße gefällt mir. Als Titanfan fahre ich aber meine Merlin Magia und bin ihr treu. Seit ich sie habe will ich kein anderes Rad mehr. Da kann sogar ein Colnago mich nicht umstimmen. Aber die Magia will gern flott unterwegs sein. Vorher hatte ich ein DEAN USA El Diente Titanrad. Das war etwas zu groß und gehört jetzt meinem Sohn (wohnt aber zur Zeit wieder bei mir). Das Dean war viel gemütlicher, ein wenig mehr Randonneur.

    Meine Beine tun immer noch weh. Werde aber heute mal mit den Hunden einen kleinen Auslauf im Wald wagen.
    Liebe Grüße, Manoli
  • ursfreulerfan, 25.11.2013, 17:56 Uhr
    ...oder sagen wir mal fast alles. Entscheide dich für Laufen oder Radeln. Aber nicht beides. Ausgenommen du bist Crosser, die die Räder schultern, wenns nicht mehr anders geht. Schön zu beobachten jetzt bei den grossen Querrennen in Belgien. Sonst ratet man eher ab vom Laufen, zu verschieden sind die Disziplinen Rad und Laufen. Auch Dehnen tut niemand mehr, das ist ziemlich vorbei. Viel wichtiger sind moderates Krafttraining und bewusste Erholung. Und viel Ausfahren auf dem Ergometer, sowie es die Skifahrer und Fussballer tun. Oder fahre, wenn es die winterlichen Temperaturen zulassen, eine flache Strecke mit kleinen Gängen oder sogar Starrlauf. Deine Beschreibung oben ist eine Aufzählung von irren Tätigkeiten, viel Aufwand und nachher nur Schmerzen und Pein. Wenigstens ist deiner Frau das Lachen noch nicht vergangen. Radfahren ist kein Kraftakt, Radfahren ist eher eine katzenartige Disziplin, Geschmeidigkeit und Eleganz stehen im Vordergrund. Wenn du noch Tipps brauchst oder Fragen hast, erweitere hier einfach damit das Forum, es hat hier ja viele Spezialisten. Es grüsst seit langem wiedereinmal UFF aus Ice@City.
  • Ulli, 25.11.2013, 18:14 Uhr auf ursfreulerfan
    Hallo Rene, schön mal wieder was von dir zu lesen.

    Gruß Ulli
  • Manoli, 25.11.2013, 18:44 Uhr auf ursfreulerfan
    In Vielem hast Du recht. Es ist nun mal so, daß ich das laufen gar nicht mag, weil mir da das Geschmeidige und Katzenhafte fehlt. Gute Läufer haben auch das Katzenhafte, aber ich werde das nicht mehr lernen. Laufen und joggen sind verschiedene Disziplinen, so wie Radsport und Genußfahren auch verschieden sind und ganz andere Anforderungen stellen. Ich glaube, daß joggen ganz hilfreich sein kann, laufen aber wie Du sagst Probleme machen kann, vor allem wenn man ungeübt und nicht routiniert ist.

    Beim Radfahren bin ich viel vernünftiger als bei der Lauferei und habe mir nur neulich mal die beschriebenen Ausrutscher erlaubt. Normalerweise bin ich ca. 87% der Zeit in GA1 und GA2 unterwegs.

    Die eigentliche Sache ist, daß ich mal lernen müsste etwas sanfter mit mir umzugehen und zu akzeptieren, daß ich alt werde. Keine leichte Übung. Da hilft etwas Humor und eine kichernde Frau, die einem bewußt macht, wie unvernünftig und kindisch man mal wieder gewesen ist. Wir sind uns also vollkommen einig, Ursfreuerfan. Ich wollte ja nicht ein perfektes Training vorstellen, sondern von einer Dummheit berichten die ich mir geleistet habe..

    War gestern und heute sanft aber eiskalt mit meinen neuen selbstgefilzten Überschuhen unterwegs. Füße waren schön warm und die Sonne hat geschienen.

    Liebe Grüße, Manoli
  • ursfreulerfan, 25.11.2013, 18:46 Uhr auf Ulli
    Ja, lange ist es her. Doch immer wieder sehe ich die Quälnewsletter im Email, und da dachte ich mich wieder mal zu zeigen. Ich bin ganz im Banne der Querszene in Belgien, die ich per livestream und facebook verfolge. Dazu lerne ich flämisch und plane meine nächsten Veloferien im Veloland Belgien. Ich bin dieses Jahr sogar im belgischen Nationaltrikot (bestellt bei Trikotexpress im ehemmaligen Dunkeldeutschland) rumgefahren. Es hat mich geapckt, ich muss ein begeisterungsfähiger Mensch sein. Ich wünsche dir einen schönen Abend und hoffe es geht dir gut, Gruss aus ice@city von UFF.
  • Jan, 25.11.2013, 20:54 Uhr auf ursfreulerfan
    Hi uff,
    auch ich heiße dich herzlich willkommen zurück. Schön, dass du deinem Stil treu bleibst.

    Bei einem widerspreche ich dir aber gerne: "dehnen tut niemand mehr". Das ist kompletter Unsinn. Unser geschätzter Leo Fraunberger hat in einem Erlangen-Workshop mal einen ganzen Vortrag darüber gehalten. "Man muss es ja nicht lange machen, schon eine viertel Stunde ist richtig gut." Was ich sehr viel finde. Hier gilt klar: Mehr ist mehr.

    Auch auf langen Herausforderungen wie der Deutschland-Rundfahrt regeneriert man deutlich schneller mit ausgiebigem Dehnen, wie ich letztes Jahr beobachten konnte.

    In Deckung,
    Jan
  • ursfreulerfan, 25.11.2013, 21:27 Uhr auf Jan
    ...Dehnen nach dem Training: Die Allzweckwaffe?
    Für viele Sportler gehört Dehnen vor und nach dem Training einfach dazu. Sportwissenschaftler halten es inzwischen aber nicht mehr für eine Allzweckwaffe. http://www.berlin.de/special/sport-und-fitness/fitness-ratgeber/957982-41797-4ac0d505.html... es wird sichtbar nicht mehr so viel praktiziert, die sich stretchenden Fussballer sieht man gar nicht mehr so viel. Wie bei den Abnehm-Diäten und Trainingsplänen wechseln die Empfehlungen jährlich. Dehnen sei gut für die Seele, das wird im Artikel auch erwähnt. Für die Deutschlandfahrt mit Quäldich muss man sicher als Erstes sehr gut vorbereitet sein, damit man sich nicht die berühmten Holzschuhe holt. Empfehlenswert ist sicher eine gute Selbsteinschätzung. Sich überschätzende und allzu ehrgeizige Zeitgenossen (von denen es ab 45 ja besondhers viele geben soll) sind meistens sehr gefährdet, falsch und übertrieben zu trainieren. Viele verhalten sich im Hobbysport viel zu kompetitiv und halten viele davon ab, es auch mal auf dem Rennrad zu versuchen. Viele Überehrgeizige sind falsche Helden. Ist euch auch schon aufgefallen, dass in dem meisten Tourenberichten das «Leiden» im Vordergrund steht. Stolz wird dem staunenden Publikum die eigene Leidensfähigkeit präsentiert. Komm wieder aus der Deckung raus, Jan, sonst schicke ich dir ein Trikot der französischen «Armée de terre», die tatsächlich ein Radteam unterhält, zusehen am Weltcuup am Samstag in Koksijde, wo sich die Recken durch den Dünensand quälen mussten. Was für ein Spektakel, die Fahrer sind wahre Artisten und führen höchste Beherrschung des «Geländers» vor. Ihr feiert sicher euren Philipp Walsleben, der keck in die belgische Vorherrschaft reinfährt. Gruss aus ice@city von UFF ...übrigens hier erfährt ihr immer, wo die Quers auf livestreams zu verfolgen sind: http://www.procyclinglive.com/livestream/
  • ursfreulerfan, 25.11.2013, 21:42 Uhr auf Manoli
    Danke für deine sympathische Antwort. Man darf den Hobbyradsport eben nicht bierernst auf Leistung betreiben, sondern entspannt und mit einem Augenzwinkern. Diesen Sommer musste ich vom Velo runter, an einer Stelle, die ich früher raufgehüpft wäre. Ich bin zu schwer geworden, also wusste ich, es gibt nur noch eines... wieder einmal abnehmen und sich in aller Ruhe auf die nächste Saison langfristig vorbereiten. Velofahren heisst vorallem, nicht zu schwer sein, sonst werden auf einmal gewisse Berglein unüberwindbar. Ich rede nicht von den Pässen, sondern von kurzen sehr ruppigen Stellen in der Topografie, so ähnlich wie die Steigungen in den Ardennen, wo die Profis hochgejagt werden. Oder die Hellinge an der Flandern-Rundfahrt, am Fernsehen sieht man gar nicht, wie mörderisch die sind, und dazu noch mit groben Steinen gepflästert sind. Und die Profis sind alle so wie kleine flinke Gummimännchen, die dort einfach emporsteigen, man hört sie kaum atmen. Es ist immer sehr beeindruckend, ich bin versessen darauf, einmal so ein Rennen mal live zu sehen, mitten in der elektrisierenden Atmosphäre des belgischen Fanpublikums. Dazu gibts ein belgisches Bier und Fritten... uff, ich muss an die strenge 2-Phasendiät denken, die ich gemacht habe, die jetzt meine Jeans schlottern und mich den Gurt wieder enger schnallen lässt. Lieber Gruss, auch an deine kichernde Frau, von UFF aus ice@city
  • Manoli, 25.11.2013, 22:33 Uhr auf ursfreulerfan
    Chrrrrrr, klasse!!!!!!

    Zizat: Sich überschätzende und allzu ehrgeizige Zeitgenossen (von denen es ab 45 ja besondhers viele geben soll) sind meistens sehr gefährdet, falsch und übertrieben zu trainieren.

    ........tja, da hast Du in einem Satz gesagt was ich so umständlich geschwafelt habe.

    Gute Nacht, Manoli
  • ursfreulerfan, 26.11.2013, 00:43 Uhr auf Manoli
    Du musst nicht knurren, wir haben offen geschrieben, ich muss dir sagen, ich habe hier in diesem Forum solche Grösse eines Teilnehmers noch nie erlebt. Ich wollte das nicht, denn ich bin nicht perfekt. Ich wünsche dir und deiner Frau alles Gute und manch schöne Stunden auf den Strassen der Ehre mit Rennrad oder als Läuferpaar. Zu später Nacht sende ich dir die besten Grüsse, ich habe noch etwas Gladiator mit dem grossartigen Russel Crowe auf ZDF geguckt, jetzt bin ich ganz erschlagen und ringe nach Worten, zum Glück gibt es das nicht mehr, diese Kämpfe auf Leben und Tod. Heute tobt die Masse, wenn ein Ball den Weg ins Tor findet oder ein Skifahrer sich in die Tiefe stürzt. Und betrogen wird überall immer noch. UFF.
  • Manoli, 26.11.2013, 06:03 Uhr auf ursfreulerfan
    ..oh, Guten Morgen. ....das war gar nicht geknurrt. ".....Chrrr" bedeutet bei mir, sowas wie, daß ich mir ins Fäustchen lache oder kichere. Ich finde, daß es genau so ist, wie Du es geschrieben hast. Besser kann man mich nicht beschreiben.

    Von wegen Läuferpaar. Schön wäre das, wenn wir zusammen laufen könnten. Aber sie weigert sich, klug wie sie ist, mit mir zu laufen, denn sie hat die Erfahrung gemacht, daß ich immer renne statt gemütlich zu joggen. Da läuft sie lieber alleine. Schön ist, daß sie mich immer zum radfahren schickt. Sie sagt, "wenn Du auf Dein Rad steigst, dann sieht man sofort: Das bist du. Wenn du läufst sieht man, das laufen nicht deine Sache ist." So fühlt es sich auch an.

    Zu Deinem Gladiator: Ja, gut, daß die Menschen sich heute nicht mehr gegenseitig blutig masakrieren und öffemtlich hängen und vierteilen. Aber grausam und verachtend sind die Spiele auch heute. Schon der Zweite ist ein Verlierer und die Presse ist gnadenlos und vernichtet Existenzen.

    Einen schönen Tag wünsche ich Dir. Vielleicht klappt es wieder mit einem kleinen Ausflug auf dem Rücken meiner Magia.

    Manoli



  • Mtnspirit, 25.06.2015, 07:50 Uhr
    Guten Morgen alle zusammen
    Ich bin neu hier im Forum und vor allem neu auf dem Rennrad unterwegs, darum kurz einige Zeilen über mich.
    Ich bin 35 Jahre jung und fahre seit 2 Monaten Rennrad. Zuvor und immernoch war, bin ich seit mehr als 20 Jahren mit dem Mountainbike unterwegs. Radfahren ist meine Grosse Leidenschaft. Mit dem Mountainbike bin ich als Freerider/Endurowanderer (was auch immer Enduro sein soll und mit welcher Laufradgrösse ich nun fahren soll, dieses Thema nervt langsam gewaltig) unterwegs. Rennradfahrer habe ich bis jetzt immer etwas belächelt, da Ihr ja nur auf Teer "rumrollt". Sowas kann doch jeder....
    Weit gefehlt. Nun? Respekt vor eurer Leistung. Ihr seid ja echt Wahnsinnig!!! Wie Ihr mit euren dünnen Reifen die Passstrassen runterbrettert ist ja schon irre, aber die Geschwindigkeit die Ihr in der Ebene fährt und auch noch halten könnt, echt beeindruckend. Und bergauf? WAHNSINN!!!
    Also habe ich mir im Frühling dieses Jahres mein eigenes Rennrad ( Eddy Merckx Racing Sloping , Jg.2006 , so wurde mir der Rahmen auf jedenfall verkauft) aufgebaut. Ich weiss ich hätte es nicht machen sollen, aber ich habe mir das Rad mit Sram Apex Gruppe aufgebaut, da ich Sram vom Bike her kenne und liebe. Shimano mag ich nicht und Campa war zu teuer. Immerhin habe ich mir Campa Laufräder gegönnt. Aufs Gewicht kam es mir beim AUfbau nicht an, da es sowieso leichter sein würde als mein Mountainbike, egal welche Gruppe ich verbaue.
    Nun wie gesagt bin ich seit etwas mehr als 2 Monaten damit untewegs und es macht unglaublich viel Spass, ich hätte es nicht gedacht. Zuerst fuhr ich damit meine Mountainbike Strassen Trainingsrunde ( 29 Km und 300 Hm) und war überrascht als ich nach 49 Minuten wieder zuhause vor der Türe stand.

    Da ich Vater zweier Kinder ( 4 Jahre Kind 1 und 2 Monate Kind 2) bin ist meine Zeit fürs Radeln halt etwas Knapp. Mehr als 2 h pro Tag kann ich momentan nicht rausholen. Da ich im schweizer Jura wohne, gibt es bei mir auch keine Flachen Strecken, es geht immer hoch runter, hoch runter, dann mal ganz heftig hoch und wieder runter.
    Gerne würde ich nächstes Jahr einige Rennen bestreiten, welche weiss ich aber noch nicht genau, muss noch schauen wie es mit Endurorennen nächstes Jahr aussieht. Dennoch will ich mich einigermassen vernünftig auf 2016 vorbereiten, was mir sicher auch Vorteile fürs Bike bringt.

    Nun wollte ich fragen, wie so ein sinnvolles Training aussehen könnte oder soll ich einfach drauflos fahren. Seltsamerweise werde ich von mal zu mal auf meiner Hausrunde immer langsamer?! Laut Strava. Und KOM habe ich auch noch keine eingefahren.
    Für ein paar nützliche Tipps wäre ich Euch sehr dankbar. Vielleicht liest dies sogar jemand aus dem Raum BL , dann könnte ich mal ne Runde Hinterrad lutschen....

    So nu geh ich fahren, ausnamsweise scheint mal die Sonne. Bin gespannt wie es sich im Trockenen Fährt und vorallem auf eure Antworten

    Mfg Mtnspirit
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Quäldich-Härte QDH und Kalorienverbrauch

  • V12Roadster, 08.05.2015, 11:51 Uhr
    Aus der Quäldichhärte eines Anstieges bzw. Wegstrecke müsste sich doch eine Faustformel ableiten lassen, die den ungefähren Kalorienverbrauch während des Rennradfahrens beschreibt. Die Geschwindigkeit/Steiggeschwindigkeit und die zu bewegende Masse stellen sicherlich die größten Variablen dar. Der Gegenwind ist sicherlich auch nicht zu unterschätzen, aber messtechnisch keine Konstante und somit erst einmal außen vor. Lediglich der mit steigender Geschwindigkeit zunehmende Fahrtwind muss natürlich als Widerstand mit in die Rechnung eingehen.

    Vielleicht gibt es dann, während der Deutschland-Rundfahrt, gegen einen rechnerischen Nachweis eine Sonderrationen Gummibärchen bei dem Fahrer des Begleit- und Abschleppservice ober- und unterhalb der Baumgrenze?

    Für Rennradler die vom Besen der Finsternis aufgesammelt werden, muss verständlicherweise ebenfalls eine Trost-Konstante in die Faustformel eingepflegt werden.

  • Reinhard, 08.05.2015, 22:55 Uhr
    Hallo Gereon,

    die Quäldichhärte hat in der von dir gesuchten Faustformel für den Kalorienverbrauch recht wenig zu suchen. In sie geht der Anstieg quadratisch ein, während der Energiebedarf für einen (steilen) Anstieg eher proportional zur Höhendifferenz ist.

    Eine Flachstrecke hat auf die QDH hingegen keinerlei Wirkung, während der Energiebedarf (gegen Luftwiderstand und sonstige Reibungskräfte) unbestritten ist.

    Die QDH kennzeichnet wirklich nur, wie lang und knackig ein Anstieg ist.

    Ich meine, der Tourenplaner hat noch eine andere Berechnungsvorschrift für die Härte einer Tour. Die hab ich aber gerade nicht parat, vermute allerdings, dass sie ganz gut (d.h. richtige Größenordnung!) in einen Kalorienverbrauch umrechenbar ist.

    Schönen Gruß, Reinhard
  • alltagsfahrer, 08.05.2015, 23:16 Uhr
    Gelöscht
  • Uwe, 09.05.2015, 10:05 Uhr auf Reinhard
    Hallo Reinhard!
    In der SQZ aus dem Tourenplaner steckt allemal auch etwas für die Flachstrecke. Wenn ich so meine "kapitalen" Touren der letzten Jahre vergleiche, kommen für lange Flachfahrten auch gefühlt vergleichbare Zahlen heraus, die ich mit höhenintensiven Touren vergleichen kann.
    Habe es aber nie physikalisch hinterfragt und schon gar nicht umgerechnet.
    Letztendlich ist wohl der echte Energieverbrauch für eine Fahrt nie richtig vorher berechenbar, da es so viele Kleinigkeiten zu bedenken gibt, die nicht planbar sind. Man wird vermutlich nur nach einer Tour, Messwerte aus einer SRM oder ähnlich auswerten können.
    Viele Grüße, Uwe (der nächste Woche Kurzurlaub in Thüringen macht und mindestens eine ordentliche Radrunde drehen möchte...)
  • Reinhard, 09.05.2015, 10:55 Uhr auf alltagsfahrer
    auch gelöscht
  • V12Roadster, 09.05.2015, 20:04 Uhr auf Reinhard
    Ich habe es mir fast gedacht. Aber immer wenn ich im Kopf nach Kreuzotter rechne, hab ich am Ende der Formel vergessen, was ich vorne eingesetzt habe. Das sind bestimmt die ersten Anzeichen von zunehmender Demenz, vielleicht sind zu viele Höhenmeter einfach ungesund?

    http://www.kreuzotter.de/deutsch/speedfaq.htm
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Winterpokal Trikot

  • tandem_click, 21.04.2015, 15:42 Uhr
    Hallo ins Forum,

    wenige Tage vor der Deadline so Ende März habe ich ein
    Winterpokal T-Shirt bestellt, die Zahlung sollte auch automatisch
    abgebucht worden sein. Weiß jemand etwas Genaueres?
    Ich habe bis jetzt kein T-Shirt oder Bestätigungsmail bekommen
    oder ist das noch in der Produktion?

    Viele Grüße
    Sandra
  • merida, 21.04.2015, 15:55 Uhr
    Solltest du die Frage nicht eher im Rennrad-News.de Forum stellen?
  • tandem_click, 23.04.2015, 16:31 Uhr auf merida
    Hi Merida ,
    Hab da mal angefragt. Hätte ja sein , dass das eine oder andere QD Team auch eins bestellt hat und schon bekommen oder nicht .

    Viele Grüße
    Sandra
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Suche Trainingsfahrrad / Bike für zu Hause

  • CharlesQ, 08.04.2015, 12:57 Uhr
    Hallo zusammen,
    ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten Spinning Bike für das Training zu Hause. Fahre erst seit circa 5 Monaten aktiv und bei schlechtem Wetter oder wenn ich nur sehr wenig Zeit habe, möchte ich trotzdem trainieren können. Würde mich auch über Empfehlungen für Anfänger Trainingsmethoden freuen.
    Grüsse Charles
  • V12Roadster, 09.04.2015, 08:38 Uhr
    Besorg Dir doch einen gebrauchten Rollentrainer für kleines Geld. Dann kannst Du mit dem eigenen Rennrad schauen ob das Indoortraining überhaupt eine Alternative darstellt. Wenn nicht, wandert die kleine Rolle in die Ecke, so ein Spinnig-Bike steht, für diesen nicht ganz so unwahrscheinlichen Fall, dann nur im Weg.

    Wenn ich so recht drüber nachdenke, hätte viel lieber ein adäquates Quäldich-Reiseziel zum Trainieren und Überwintern, als solch ein Hamsterlaufrad.

    Schöne Grüße

    Gereon
  • Norwegian1611, 11.04.2015, 22:11 Uhr auf V12Roadster
    Richtig! Ich habe Beides. Rollentrainer und Spinning Bike. Das Spinning Bike steht nur im Weg, der Rollentrainer kann im Sommer zusammengefaltet und in einen Schrank gestellt werden. Spinning macht auch irgendwie nur in der Gruppe Spaß - geht mir jedenfalls so.
    Für den Preis eines vernüntigen Spinning Bikes bekommt man auch schon eine Rolle der Oberklasse.

    Gruß Ulrich
  • tandem_click, 15.04.2015, 22:17 Uhr
    Hallo Charles ,
    Die Trainingsbibel von Joe Friel ist ganz gut und da habe ich ein gutes Buch , das so ähnlich heißt wie "Kraftsport im Radsport " oder "Radsport und Kraftsport", aus meiner Erinnerung blau-gelber Einband und ein Schwarz-Weiß Foto eines Zeitfahrers oder Tria-Fahrers.
    Das Rad sieht nicht sehr wertig aus. Lager und alles müssen gut sein.
    Ich hatte vor ein paar Tagen eine Seite gefunden , ca. 10-20 Marken incl. Gut erklärendem Text und Rabattangebote.
    Oder du gehst nach der Ausstellerliste der FIBO, die gerade statt gefunden hat. Es soll da eine ganze Halle mit Spinning Bikes gegeben haben , hat mir meine Begleiterin erzählt. Ich bin da das Tomahawk IC7 mit Powermeter bei einem Spinning Marathon Gefahren.
    Die Belastung der Bikes sollte man nicht unterschätzen . Ich würde mein Tandem so den Berg nicht hoch knallen , wie ich es ab und zu auf dem Spinning bike im Fitness mache. Auch runder / unrunder Tritt macht sehr viel aus. Die Spinning Bikes werden in den Kursen mechanisch ungünstig Ver- oder geheizt wie Fahrschulautos.

    Frohe Fährt !
    Viele Grüße
    Sandra
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Eure Strava Fitness Werte?

  • tom006, 07.04.2015, 19:53 Uhr
    Hi,
    ich nutze nun seit 6 Monaten Strava - und wollte einfach mal fragen was Eure Fitness Werte sind.
    Bei mir sind es Fitness 32, Ermüdung 53, Form -21. Da ich erst seit 4 Wochen im Training bin sollte das noch besser werden, wollte einfach mal sehen wo ich so liege.

    Danke!

    Thomas
  • Supernobbe, 09.04.2015, 22:20 Uhr
    Servus,

    bei mir steht Fitness 4, Ermüdung 8, Form -3. Ich habe aber keinen Schimmer, was das jetzt bedeutet.

    Servus
    Nobbe
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Leistungsabfall trotz Training

  • Hesselberger, 21.03.2015, 19:21 Uhr
    Hallo,

    hat jemand vielleicht einen Tipp zu folgendem Phänomen:
    Im Dezember bin ich wieder in regelmäßiges Training eingestiegen, nachdem ich die Monate vorher nur Grundlage gefahren habe. Alle 1-2 Monate fahre ich eine Test-Einheit auf der Rolle: gleicher Widerstand, gleicher Puls, gleiche Zeit - und messe anschließend, wie viele Kilometer ich gefahren bin. Am weitesten bin ich am Beginn des Trainings im Dezember gefahren, seither sinkt die Leistung (bei gleichen Parametern) kontinuierlich und deutlich.
    Dabei fühle ich mich körperlich sehr gut, keinerlei Anzeichen wie sie für Übertraining typisch wären.

    Woran kann das nur liegen?

    Franz
  • Rotti, 21.03.2015, 22:33 Uhr
    Hallo,
    um das genauer beurteilen zu können(was in der Fernanalyse aber eh schwer zu machen ist) wäre es ganz gut, wenn du mal kurz beschreiben könntest wie du trainierst, ob und wie du Umfänge bzw Intensitäten steuerst oder ob du einfach drauf losfährst. Und ob sich das im Laufe der letzten Monate verändert hat, gestiegen, gesunken etc. Krank gewesen? Stress im Beruf/Familie?
    Dann würde ich mich mal an eine Ferndiagnose wagen oder immer noch ratlos bleiben.

    Schönen Gruß,
    Tom
  • Hesselberger, 21.03.2015, 22:44 Uhr auf Rotti
    Ich lege nach 2-3 Tagen Training einen Ruhetag ein, nach 2-3 Wochen Training eine Ruhewoche. Alle Workouts fahre ich ausgeruht. An diesem Trainingsrhythmus hat sich die letzten Jahre nichts geändert. Fühle mich gut, habe keine Vedauungsprobleme, bin nicht krank gewesen, kein übermäßiger Stress. Ist mir ein Rätsel.
  • Rotti, 21.03.2015, 23:03 Uhr auf Hesselberger
    Könnte sein, dass sich über die Jahre dein Grundniveau so gesteigert hat, dass dein Trainingsprogramm für dein Fitnesslevel zu wenig Reize beinhaltet. So kann dann schon mal ein Rückschritt zustande kommen. Soll heißen, dass wenn du tatsächlich jede Einheit ausgeruht angehst, dass die Pausen zu groß sind. Wenn die Pausen zu groß sind, dann ist die positive Anpassungsreaktion nach dem Trainingsreiz schon wieder rückläufig und du trittst auf der Stelle (wobei, bei einem test auf der Rolle macht man das eh ;p )
    Ich würde jetzt einfach mal ausprobieren, die Intensitäten für 1-2 Wochen ein wenig hochzufahren, und schauen wie dein Körper reagiert.
    Andere Erklärung fällt mir nicht ein
    Grüße
  • Hesselberger, 21.03.2015, 23:13 Uhr auf Rotti
    Na schön wär's. Ich glaube ich werde erstmal eine Leistungsdiagnostik machen lassen um zu sehen, wie meine Werte sind, wo ich derzeit stehe.
    Danke!
  • Hase1, 24.03.2015, 14:18 Uhr
    Mein Gott, muß man denn ständig besser werden?
    Dieser verfluchte Optimierungswahn.
  • leisure17, 07.04.2015, 15:01 Uhr
    Vielleicht ist Deine Rolle kaputt und läuft schwer? Oder Du hast den Reifendruck, die Anpresskraft oder sonstwas verstellt? Oder der Einstellmechanismus der Rolle (vorausgesetzt, Du hast ein Modell, das nicht rein elektronisch geregelt wird) ist nicht in Ordnung?

    Mach doch mal ein Bergzeitfahren über min. 20Minuten, falls ein passender Hügel in der Nähe ist, und schau auf Deine durchschnittliche Steigleistung. Das ist meines Erachtens viel genauer. Hab das mehrfach mit dem Powermeter abgeglichen - wenn es immer derselbe Outdoor-Testablauf ist, kann ich die Ergebnisse mit kleinsten Abweichungen reproduzieren. Auf der Rolle klappt das auch bei mir nicht.
  • Hesselberger, 07.04.2015, 20:23 Uhr auf leisure17
    Danke für den Tipp! Das mit dem passenden Hügel für 20 Min. ist in meiner Gegend allerdings so eine Sache.
  • CharlesQ, 08.04.2015, 13:03 Uhr
    Es sind nicht alle Parameter messbar. Aber ich kann mir nur schwer vorstellen das deine Leistungs trotz Training stetig sinkt
  • Hesselberger, 08.04.2015, 20:06 Uhr auf CharlesQ
    Ich sehe das mittlerweile lockerer. Ich fühle mich gut und das Training macht Spaß, das ist die Hauptsache. Morgen fahre ich eine Bergtour auf meine Hausberge, mal sehen wie ich da zurecht komme.
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Susten Pass

  • schlucht, 22.02.2015, 19:44 Uhr
    Hallo,

    das finde ich fein:
    http://www.highwaytosky.com/

    Gruss Lothi

  • queruland, 22.02.2015, 22:01 Uhr
  • queruland, 22.02.2015, 22:11 Uhr auf queruland
    Hallo schlucht
    Der Event gefällt mir, nur ist es leider etwas zu früh. Ich bin eher skeptisch, dass am 30. Mai das Ganze ausgetragen werden kann.
    Heuer kann ich nicht teilnehmen, wegem Bergtraining in Ligurien, ich denke mal 100% schneefrei, im Gegensatz zum Sustenpass.
    2016 werde ich mir das ganze mal in der Agenda eintragen. Es ist meiner Meinung halt so, dass die Alpensüdseite im Hochwinter mehr Schnee hat, als die Alpennordseite, aber im Frühjahr ab März fällt nördlich der Alpen immer sehr viel Schnee, und südlich davon ist schon lange Frühling. Meiner Meinung nach ist das Event 2 Wochen zu früh im Kalender, jedenfalls ist der Ansatz sehr mutig...
  • schlucht, 22.02.2015, 22:19 Uhr auf queruland
    Oh... Sch...e
    da ist Ligurien genau.

    Gruss Lothi

  • helmverweigerer, 23.02.2015, 21:29 Uhr auf schlucht
    Ja, der Event könnte mich auch reizen, auch wenn ich die 55 Tacken etwas böse finde. Kommst du denn auch nach Ligurien? Suche noch einen Zimmergefährten für Manuel ...
  • TBone, 24.02.2015, 08:21 Uhr
    Hi Lothi

    wird wohl in jedem Fall zumindest bis Steingletscher gehen. Notfalls werden die das Rennen wohl bis dahin verkürzen. Ich bin die Seite schon öfter bis Steingletscher oder eben Passhöhe gefahren, wenn die Urner Seite noch gesperrt war. Allerdings habe ich dann eher genossen, wirklich fast alleine auf der Strasse zu sein. Zumindest haben sie es auf 200 Radfahrer begrenzt, das zieht sich dann doch ziemlich auseinander und könnte Spass machen.

    Torsten

    Der Klugscheisser in mir sagt noch, das Foto auf der Homepage ist wohl eher am Furka :-)
  • schlucht, 24.02.2015, 17:58 Uhr auf TBone
    Ja, das Ziel kann man ja anpassen.
    Ich bin ja schon öfters Ende Mai anfangs Juni auf die Pässe gefahren.

    Für das Rennen sind max. 200 aber so wie ich verstanden habe kann da jeder hoch, also gibs auch ein mehr oder weniger autofreie Pässefahrt.
    Aber ich bin dann wohl in Ligurien. Wenn alles klappt.

    Ja ist der Furkapass.

    Gruss Lothi
  • alltagsfahrer, 24.02.2015, 18:21 Uhr auf schlucht
    Hallo Lothi,

    Laut freipass.ch und Haslital.ch ist an dem Tag ein "Velospass am Susten". Von Gadmen bis Steingletscher soll da jeder fahren können.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • tortenbäcker, 26.02.2015, 10:02 Uhr auf queruland
    Dies Susten Westseite ist häufig schon befahrbar Ende Mai. Der Pass an sich ist dann noch geschlossen, da der letzte Abschnitt der Ostseite lange lawinengefährdet ist. Könnte m.E. deshalb schon passen.

    Mal schauen, was die Fitness meint, wäre vielleicht was, wenn auch brutal...

    Gruss
    Reto
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Tacx Fortius günstig abzugeben

  • Herr_, 24.01.2015, 18:37 Uhr
    Hallo zusammen

    Ich habe einen Tacx Fortius Heimtrainer (Das Ding hier) abzugeben. Incl. Trainersoftware 4 und ein paar Video DVD um z.B. im Keller den Ventoux oder Alpe d' Huez zu fahren. Funktioniert tadellos.

    Preis nach Absprache, an Studenten auch für einen symbolischen Preis ;-)
    Einzige Bedingung ist, dass er am Bodensee, Nähe Konstanz, auf Schweizer Seite abgeholt werden muss.

    Interessenten melden sich am einfachsten per Mail. Über das Briefsymbol oder auch direkt an
    Gruss, Lutz
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MTB Laufrad für Tacx-Rollentrainer

  • Möstimoto, 06.01.2015, 22:50 Uhr
    Hallo zusammen,
    meine Frau hat sich zu Weihnachten dringend einen Tacx-Rollentrainer gewünscht. Ich habe mit meinem Renner schon Spaß auf dem Ding (so fern Rolle Spaß machen kann). Da meine Frau MTB (sofern sie sich nicht doch noch an mein Rennrad gewöhnt) fährt komme ich wohl nicht um den speziellen Tacx-Reifen herum. Da mir das Reifen rauf und runter ziehen zu blöd ist würde ich gleich ein komplettes Laufrad aufbauen. Dazu folgende Fragen:
    Frage 1:
    Kann ich dazu einfach irgendein beliebiges MTB-Laufrad nehmen (evtl. hat jemand sogar eine geeignete preiswerte Empfehlung) und die Scheibenbremse weg lassen? Falls ja, meint ihr der Standardspacer für die Scheibenbremsen hält, oder muss ich da eine "Spezialkonstruktion" bauen?

    Frage 2: Hat jemand Erfahrung mit der Abnutzung der normalen Rennradreifen auf den Tacx-Rollen (mit Elektrobremse)? Nach der ersten Fahrt über ca. 1:15 Std war ich schon überrascht über den Abrieb. Jetzt ist die Frage, ob es sich lohnt auch in den Tacx-Reifen zu investieren oder ob ich einfach meinen Hinterreifen runter fahre.

    Viele Grüße
    Matthias
  • hivibub, 07.01.2015, 07:24 Uhr
    Hi Matthias,

    ich selbst fahre immer nur mit dem RR auf der Rolle, kann Dir Frage 1 also nicht wirklich beantworten. Rein von der Logik reicht irgendein billiges Standard Laufrad.
    Zu Frage 2: Ich habe selbst eine Rolle von Tacx und fahre dort immer mit normalen Reifen. Richtigen Abrieb habe ich dort nicht, der Reifen wird aber schon recht eckig. Ich nehme daher immer einen alten abgefahrenen Reifen, den ich nicht mehr brauche, habe aber auch schon den Reifen draufgelassen, wenn er im Frühjahr ausgetauscht wird. Hatte so noch nie Probleme. Es gibt übrigens auch noch von anderen Herstellern spezielle Reifen für die Rolle (z.B. Continental), habe aber noch nie die Notwendigkeit gesehen, mir einen solchen zuzulegen.

    Grüße,

    Matthias
  • Norwegian1611, 07.01.2015, 12:26 Uhr
    Hei,
    ich habe weder einen Tacx-Rollentrainer noch eine MTB-radelnde Partnerin.
    Ich hatte früher einen Tranzx-Trainer og da war der Reifenabrieb mit Strassenreifen (Vittoria Rubbino) gewaltig. Allerdings hat mich das nicht so gestört, da ich immer Alt-Reifen dafür benutzte. Fallen ja 2-3 pro Saison an.
    Seit ich den Vittoria Rollenreifen benutze registriere ich fast keinen Abrieb mehr, ausserdem weniger Durchdrehen. Der billige Tranz X (nicht zu empfehlen) hatte eine Rolle aus Metall.
    Auf meiner neuen Elite-Rolle habe ich Strassenreifen noch nicht probiert.

    Das billigste MTB-Hinterrad ohne Scheibenbremse dürfte völlig ausreichen, solange es stabil genug für den Antritt ist, da sehe ich auf der Rolle aber kaum Probleme. Das ist eher ein Problem für den Hinterbau des Rahmens, der solche Kräfte nicht gewohnt ist.
    Gruß
    Ulrich
  • Theo Simons, 07.01.2015, 22:21 Uhr auf Norwegian1611
    Hallo Matthias,

    auf der Rolle fahre ich meine Rennräder nicht mehr. Ich möchte mir, wie Ulrich schon schreibt, den Hinterbau nicht zerstören, schon gar nicht an meinem Wilier Carbonrad.

    Ich hatte vor einigen Jahren eine Tacx Rolle. Eine Zeit lang bin ich da auch drauf gefahren und konnte keinen übermäßigen Abrieb feststellen. Wie Matthias schon schrieb, wird der Reifen ziemlich eckig und die Reifenübergänge zur Felge zeigten deutliche Verschleißerscheinungen. Ich fahre aktuell auf einer Kinetic Rock and Roll Rolle. Dazu habe ich mir ein altes Mountainbike passend gemacht und fahre mit einem einfachem Baumarktreifen. Wenn der mir um "die Ohren fliegt" kommt halt ein neuer drauf. Ein wenig laut ist der schon, aber im Keller geht's mit den Geräusch.
    Wenn es die Witterung zulässt, bin ich eh' mit dem Rennrad draußen, da kann es auch schon mal ein wenig Minusgrade haben.

    Gruß
    Theo
  • Norwegian1611, 08.01.2015, 10:31 Uhr auf Theo Simons
    Mit Carbon auf der Rolle hätte ich auch Probleme und selbst moderne Leichtbau-Alurahmen sind kaum widerstandsfähiger, vielleicht sogar noch mehr bruchgefährdet. Torsionskräfte sind für Alu sicher schlimmer als für Carbon. Bei mir tut es ein ausgedienter Alu-Renner.
    Im Winter bleibt das Rennrad bei mir aber in der Garage. Auch da will ich mein Carbonrad schützen vor Salz, Sand, unnötigen Sturzschäden. Da muß das MTB ausreichen. Mit Spikereifen macht das sowieso mehr Spaß :-))
    Gruß
    Ulrich
  • Möstimoto, 11.01.2015, 22:37 Uhr auf Norwegian1611
    Vielen Dank schon Mal für die Auskünfte.
    Ich versuche gerade die Komponenten zusammen zu stellen. Passt auch ein Laufrad für Felgenbremsen in ein MTB mit Scheibenbremsen? Vielleicht ist die Frage total dämlich, aber sind die entsprechenden Laufräder von der Einabaubreite und der Höhe exakt identisch?

    Das beim Rennrad der Reifen eckig wird habe ich auch schon festgestellt. Da ich nur ein "gewöhnliches" Alurad fahre mache ich mir um den Rahmen naiverweise keine Gedanken ;-)

    Gruß Matthias
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Wattangabe bei Rollentrainer

  • StefanWa, 08.12.2014, 10:46 Uhr
    Hallo an alle, bin hier neu und hätte mal eine Frage.

    Ich hab eine Tacx Flow Rolle, bei der Rolle kann man den widerstand in Watt einstellen. Aber wie genau ist der? Hat da jemand Erfahrungen?
  • helmverweigerer, 08.12.2014, 11:16 Uhr
    Hallo Stefan

    die hatte ich auch. Obwohl ich die immer kalibiriert hatte, waren die Wattwerte - absolut gesehen - völlig illusorisch hoch, da wäre ich beinahe schon auf Profiwerte gekommen bezüglich Watt zu Kg Körpergewicht. Jedoch waren die Wattwerte trotzdem nützlich relativ zu den jeweiligen Trainingseinheiten, das hat schon gepasst, einfach nicht absolut. Aktuell habe ich eine von Elite, da liegen die Werte etwa ernüchternde 80 Watt tiefer.

    Gruss, Lukas
  • Herr_, 08.12.2014, 21:04 Uhr
    Hallo Stefan
    Ich habe einen Tacx Fortius.
    Der ist um die 180 Watt recht nah am Powermeter. Drunter liefert er niedrigere Werte (bis zu 20 Watt weniger), drüber eher zu hohe (Das geht jenseits der 350 Watt schon auf +40 Watt zu)
    Zusätzlich schwank das Ganze dann noch je nach Gang oder Kettenblattwahl.
    Daher eher ungenau.
    Gruss, Lutz
  • Herr_, 08.12.2014, 21:05 Uhr auf helmverweigerer
    Das ist nur dem Alter und dem Vorweihnachsstress geschuldet. Die arme Rolle kann nix dafür!
  • helmverweigerer, 08.12.2014, 21:50 Uhr auf Herr_
    Die Rolle wurde diesen Winter - dem kann man ja auch noch nicht Winter sagen - noch nicht eingeweiht. Zu viel Spass draussen ...
  • schlucht, 09.12.2014, 15:39 Uhr
    Die Flow stimmt bei mir auch nicht. Bei zeigt sie eher zu wenig an gegenüber meinem P2M, was ich dem Schlupf zuordne.
    Kann das Rad nicht mehr richtig einspannen.

    Dieses war ich auch noch nicht so oft drauf. Bis jetzt war ja immer schön warm.
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Fitness-Bike = Rennrad?

  • 24RSTbiker, 12.11.2014, 23:05 Uhr
    Hallo Radsportler,
    wie steht ihr zum Thema Fittnes-Bike?
    Ich muss immer wieder erleben, dass der Unterschied zwischen krummen und geradem Lenker eine enorme Auswirkung auf das Sprach- und Fahrverhalten von Gleichgesinnten hat.
    Ein richtiges Fitness-Bike besteht aus kompletten Rennradbauteilen bis halt auf den verbauten Lenker. Da ich beides fahre merke ich die Abneigungen gegenüber diesem Rad deutlich.
    Aus gesundheitlichen Gründen dürfen mache leider kein Rennrad mehr fahren und suchen diese etwas bequemere Alternative.
    Wie seht ihr das?
    Könntet ihr es euch gar vorstellen, dass auf einer Quäl-Dich Reise ein Fitness-Bike auftaucht oder ist das ein "No Go".
    Bin gespannt, wie ihr darüber denkt.
  • Udo B., 12.11.2014, 23:31 Uhr
    Hallo 24RSTbiker,
    ich wechsele immer die Plastik-Kappen der Ventile und die Trinkflasche farblich passend zum Trikot.
    Demnach würde ich NIEMALS ein Fitnessbike auch nur ansehen.
    Letztlich stellt sich mir die Frage, ob das Auftauchen bei einer Quäl-Dich-Reise mit o. g. Rad oder Deine Frage ein "No-Go" ist.
  • 24RSTbiker, 13.11.2014, 06:33 Uhr
    Hallo Udo,
    klar ist, dass das richtige Fahrrad ein Rennrad ist...! Und die Qual-Dich Reise? Bewusst provokant, damit ihr euch ggf. austoben könnt ;-).
  • sonnie, 13.11.2014, 08:56 Uhr auf Udo B.
    Soso, du hast also Plastik-Kappen auf den Ventilen? ;)
  • helmverweigerer, 13.11.2014, 09:12 Uhr auf 24RSTbiker
    Sowas kommt vor auf den Reisen!
    Zuletzt beim Saisonausklang in Ligurien:
    http://www.quaeldich.de/touren/saisonausklang-in-ligurien/reise-und-abschiedstag_b/bilder/?BildID=114343

    Dafür muss man natürlich schon ein etwas dickeres Fell haben ;-)

    Gruss, Lukas
  • Norwegian1611, 13.11.2014, 09:14 Uhr
  • Norwegian1611, 13.11.2014, 09:16 Uhr auf helmverweigerer
    Wofür braucht man das dicke Fell?
    Um sich mit so einem Rad zu zeigen oder um den Mut aufzubringen ein solches Bild auf der QD-homepage zu posten?;-))
  • helmverweigerer, 13.11.2014, 09:18 Uhr auf Norwegian1611
    Diese Interpretation überlasse ich nun dir :-)
  • Bergziegenmutant, 13.11.2014, 12:32 Uhr
    Servus,
    richtig geil ist es, wenn es der nicht ganz so gut trainierte Carbonrennradfahrer mit seinem 6,5 kg leichten 5000 Euro Renner es nicht schafft, mich mit meinem "No Go" Rad samt Satteltaschen vom Hinterrad abzuschütteln.

    Grüße, Jürgen
  • Hase1, 13.11.2014, 13:46 Uhr
    Viele Hobby-Profis fahren zwar sündteuere Renner
    aber die längste Zeit auch nur Oberlenker-Haltung,
    und die dürfte gerade mal einen Spacer niedriger sein
    als die Lenkerhöhe am Fittnessbike.
    Ich baue mir meine ausgedienten Renner immer zu Fittnessbikes um und rate
    kreuzlahmen Bolidenbesitzern dies ebenso zu machen.......
    Übrigens diese "Diskrimmenierung" weil man im Outfit oder Material
    vom augenblicklichen Mainstream abweicht,
    erlebe ich auch und zwar weil ich keinen Helm trage,
    man ist dann kein "richtiger" Rennradler.
  • helmverweigerer, 13.11.2014, 14:24 Uhr auf Hase1
    Also sorry, aber wenn es bei den Pros richtig zur Sache geht fahren die niemals Oberlenker und schau dir mal die Überhöhung an die teilweise gefahren wird, der Unterschied ist dann schon eher ein Spacer von den Ausmassen einer Klopapierrolle ...
  • Cinelli09, 13.11.2014, 15:35 Uhr
    Wenn die sog. "echten" Rennradler sich hämisch über die hier so genannten Fitnessbikes -im Grunde von der Ausstattung her und rahmenmäßig reine Rennräder,nur halt mit geradem Lenker und einer MTB ähnlichen Brems - und Schaltlogik- auslassen,ist das leider wieder einmal mehr nur mit dem partiell genre-typischen Schwachmatentum zu assoziieren.Erstens ist mit dieser Konfiguration in vielen Fällen -z.B. schwerer Tourenrucksack,sehr zintige,weil steile und elend lange Auf- oder Abfahrten im Gebirge etc etc - eine äußerst entspannte Sitzposition verbunden.Außerdem kann der gerade Lenker durchaus auch andere Gründe haben.So mußte ich z.B. eines meiner Rennräder mal so ausstatten,weil mir eine eklige und schmerzhafte Sehnenscheidenentzündung im rechten Handgelenk und ein ander Mal eine ebenso schmerzhafte Sehnenansatzentzündung im linken Elbogen unmöglich machte,den normalen Rennbügel zu fassen und insbesondere aus der Bremsgriffhaltung zu schalten,geschweige denn vernünftig zu bremsen.

    Seitdem möchte ich diese Konfiguration bei bestimmten Alpenunternehmungen auch ohne die eben genannten Beschwerden gar nicht mehr missen.Mit meinem C60 kann ich auch auf der Hausrunde am Wochenende posen ;-)

    Herzliche flatbar Grüße

    Günter
  • hivibub, 13.11.2014, 15:53 Uhr auf Hase1
    ...dann nichts wie Helm auf, hat noch keinem geschadet :)
  • Eierschaukel, 13.11.2014, 17:08 Uhr auf hivibub
    ...stimmt, ohne Helm ist für mich auch ein NO-GO. Egal ob RR, MTB oder in der Stadt, die Birne sollte immer geschützt sein - kann ja immer auch mal ein unverschuldeter Crash passieren...
  • Eierschaukel, 13.11.2014, 17:17 Uhr auf Cinelli09
    Es gibt ja unter den "echten" Rennradlern selbst noch die Unterscheidung zwischen 'richtig (GO)' und 'falsch (NO-GO)'... Man wird ja schon bei folgenden Gegebenheiten schief angeschaut:
    - RR ist nicht aus der aktuellen oder vorherigen Saison
    - Rahmen ist italienisch (zumindest die am Rahmen angegebene Marke), Schaltung aber nicht Campagnolo
    - 3-fach Kettenblatt-Garnitur
    - keine Carbongabel oder -sattelstütze verbaut
    - Helm, Lenkerband, Sattel und Trikot + Socken sind nicht farblich aufeinander abgestimmt
    - unrasierte Beine (DAS Thema schlechthin!)
    - usw. ff. ...
  • schlucht, 13.11.2014, 17:33 Uhr auf Norwegian1611
    Eher dann wenn man dem Herr auf dem Bild mit dem Rennrad nachfahren will.
    Oh, sollte ihn unbedingt wieder besuchen fahren. ;-)

    Gruss Lothi
  • trekkingbiker, 13.11.2014, 17:53 Uhr auf helmverweigerer
    Hallo Lukas,
    bei solchen Diskussionen hier wäre es interessant zu wissen, ob nächstes Jahr z.B. bei der Bergamasker-Tour
    solche "No Go" Rennradler dabei sind. Dann werde ich aber sicherlich wieder mit meinen alten Trekking-Rad, dass schon bei mehreren Quäldich-Reisen mitgemacht hat , dabei sein und dann können wir zusammen jeden Tag die lange Variante fahren.
    Gruß
    Michael
  • Herr_, 13.11.2014, 19:14 Uhr auf helmverweigerer
    Das ist ja nicht mal ein Fitness Bike sondern ein Tourer.
    Tut richtig weh, wenn man davon abgehängt wird ;-)
    L.
  • Udo B., 13.11.2014, 19:48 Uhr auf sonnie
    Klar doch. Die halten den Schmutz vom Gewinde und de Drehschraube ab.
    Ich weiss. dass ist auch so ein "No-Go".
    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt´s sich gänzlich ungeniert.
  • Udo B., 13.11.2014, 19:53 Uhr auf Bergziegenmutant
    Genau, Jürgen!
    Abgerechnet wird am Schluss.
    Wo ist denn dieses tolle Rad fotografiert?
  • Udo B., 13.11.2014, 19:54 Uhr auf Hase1
    Aber, aber Hase 1!
    Helm auf zum Gebet.
    Ohne ist nun ein echtes "No-Go"!
  • Udo B., 13.11.2014, 20:00 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Cinelli.
    Recht hast Du.
    Als ich 2000 mein erstes MTB gekauft habe, wollte ich (wie vorher bein Trekking-Rad) eine bequeme Sitzposition haben. Touren mit Hund, Kind und Gepäcktaschen. Da habe ich einen nach oben gekröpften Lenker angebaut.
    Welch Aufschrei der "echten" MTBler.
    Heute werden die Lenker als "Rise-Lenker" verkauft. Vermutlich lagen noch 2 Millionen auf Halde. Mit dem geilen Anglizismus-Namen ist der Absatz garantiert.
  • Udo B., 13.11.2014, 20:02 Uhr auf Eierschaukel
    Sorry Eierschaukel,
    leider bin ich in Deinen Beitrag gerutscht.
    Dem ist übrigens nichts hinzuzufügen (vielleicht noch Plastik-Kappen am Ventil)
    :-)
  • lowrider, 13.11.2014, 20:35 Uhr
    No-Go ist bei einer Rennrad-Ausfahrt mit so etwas aufzutauchen und dann auch noch problemlos mitzukommen. Toppen läßt sich das dann nur noch durch bergauf überholen mit Stadtgurke incl. Anhänger.
    Spaß macht aber beides.
  • Norwegian1611, 13.11.2014, 20:43 Uhr auf Eierschaukel
    Da kann ich locker noch einen draufsetzen:
    Als vor nunmehr 18 Jahren mein Ältester noch ein Kleinkind war hatte ich mein RR (Stahlrahmen) mit einem KINDERSITZ ausgestattet. Kan man toppen?
    Gruß Ulrich
  • helmverweigerer, 13.11.2014, 21:02 Uhr auf trekkingbiker
    Hallo Michael,

    leider hat bei der Buchung niemand die Option
    "Ich bin ein NO-GO trekkingbiker"
    angehakt ;-)

    Soll das heissen, dass du die langen Runden nur mit dem geraden Lenker und ohne Klickpedale schaffst?

    l.
  • Eierschaukel, 13.11.2014, 21:16 Uhr auf Norwegian1611
    Das ist wahrlich die Krönung!

    Einkaufskorb am Lenker, natürlich mit dem passenden Promenadenmischungs-Hündchen besetzt, kommt mir in den Sinn. Einfallen würde mir auch noch ein Tacho mit mechanischer Welle oder eine fest installierte Lichtanlage mit Glühfaden-Lampen und Seitenwand-Dynamo...

    Grüße nach Norwegen
    Flo
  • Norwegian1611, 13.11.2014, 21:57 Uhr auf Hase1
    Recht so! Nur wer Nichts zu schützen hat fährt Oben ohne. Als Ex-Motorradfahrer habe ich auch nie Motorradfahrer ohne Helm gegrüßt. Müssen erst Gesetze her um unnötige Schädel-Hirn-Traumata zu vermeiden? Genußradler im Schneckentempo kommen vielleicht ohne Helm aus. Als Arzt und Streckenposten bei Radrennen habe ich schon manchen zerbröselten Helm gesehen. Als Familienangehöriger eines unverschuldet Verunfallten (bei "Dorftempo") habe ich aber auch die Alternative gesehen.

    Gruß Ulrich
  • helmverweigerer, 13.11.2014, 22:06 Uhr auf Norwegian1611
    Ich würde übrigens aus eigener Erfahrung behaupten dass die Geschwindigkeit gar keine grosse Rolle spielt, allein die Fallhöhe vom Rad reicht um Übles anzurichten. Übrigens selbst - auch wenn der Benutzername anderes erwarte lässt - überzeugter Helmträger.
  • Norwegian1611, 13.11.2014, 22:06 Uhr auf Eierschaukel
    Hehe, Tacho war schon mit Magnet. Dynamo aber tatsächlich kurzzeitig ein Rollendynamo unter dem Tretlager als bessere Alternative zur Armleuchte (für die, welche das nicht kennen: 2 Babyzellen im Stab mit einer Glühbirne; vorne weißes Plastik, hinten rotes).
    Gruß aus der Vergangenheit
    Ulrich
  • Norwegian1611, 13.11.2014, 22:08 Uhr auf helmverweigerer
    Habe ncht anderes erwarte da Du schon seit Jahren dabei bist ;-)
  • Norwegian1611, 13.11.2014, 22:18 Uhr
    Inzwischen ist derThead ja schon richtig lang. Das einzige NOGO it wohl das Radeln sein zu lassen,
    Gruß Ulrich
  • SimplonRider, 14.11.2014, 06:41 Uhr
    Wenn man die Einträge so liest kann man als Fazit wohl sagen:
    Der Fahrer macht den Unterschied und Material wird kolossal überschätzt!
  • 24RSTbiker, 14.11.2014, 09:15 Uhr auf SimplonRider
    Hallo SimplonRider u. Norwegian1611,
    genau mein Ding. Mein "NoGo" Rad ist ein Storck Scenario Race (jetzt bitte keine Rückmeldung in der Richtung, Verbrechen am Rahmenhersteller), das fungierte 12 Jahre als Rennrad und hat fast 50.000 Kilometer auf der Uhr. Als der Fuhrpark erneuert wurde, musste das Verhältnis 1:1 Rennrad/Fitness Bike wieder passen und so wurde nur der Lenker umgebaut. 80 Prozent meiner Touren gehen bei mir mit dem Rennrad. Klar ist doch, dass der Storck nicht schlecht laufen kann.
  • majortom, 14.11.2014, 12:45 Uhr auf Norwegian1611
    Jetzt aber mal halblang.
    Ohne Helm unterwegs zu sein ist noch lange kein sicheres Todesurteil.
    Ich trage zwar selber auch immer Helm, aber diese andauernden Moralpredigten an Helmverweigerer (nach dem Motto "wer nichts in der Birne hat, braucht auch nix schützen") finde ich ebenfalls ein No-go!

    Edith: ich habe mein Posting nochmal gelesen und festgestellt, dass es vielleicht etwas krawallig rüberkommt. So ist es aber nicht gemeint.
    Schönen Gruß, Tom
  • Cinelli09, 14.11.2014, 15:41 Uhr auf 24RSTbiker
    Wenn das der Markus Storck hier liest,baut er künftig in seine Rahmen einen flatbar-Erkennungschip ein mit der Folge,daß die Laufräder bei Aufnahme des Fahrbetriebs automatisch blockieren.So ähnlich wie die Rollen von den ALDI-Einkaufswagen blockieren wenn man das Ladengelände verläßt ;-).
    Ich selber habe einen flatbar an einen 25 Jahre alten Merckx-Stahlrahmen geschraubt (Winterrad) -da ist eh Hopfen und Malz verloren- und an ein 8 Jahre altes Cinelli.Letzteres schaut gar nicht so übel aus.Sagen wir mal so : es ist ein Speed-Bike.Klingt doch schon viel eleganter.Rennradler grüßen mich soo natürlich nicht.Is mir aber sowas von scheißegal......

    Gruß

    Günter
  • el_zet, 14.11.2014, 17:50 Uhr
    Die Kollegen mit den Rennrädern waren auch immer nur halb begeistert, wenn ich so http://mein.quaeldich.de/el_zet/bilder?BildID=56239 als erster oben war. Seit 2012 habe ich ein Fitnessbike, da sind sie schon viel entspannter.
    Gruß!
    Lukas
  • trekkingbiker, 14.11.2014, 17:53 Uhr auf helmverweigerer
    Hey Lukas,

    Das ist aber Schade. Da muß bei der Anmeldung unbedingt ein neues Feld eingeführt werden.
    Ich werde es dann nächstes Jahr einmal mit einem richtigen Rennrad probieren, aber ich möchte
    keine Klagen hören, falls ich dann immer im Besenwagen die Tour zu Ende bringen muß.
    Ich gebe es ja zu, es macht einfach tierisch Spass mit geraden Lenker, keinen Klickpedalen und
    einem Gewicht unbedingt über 10kg so manch einen Rennradler am Berg stehen zu lassen.
    Gruß
    Michael
  • Udo B., 14.11.2014, 22:59 Uhr
    Der SIMPLONRADLER bringt es auf den Punkt.
    Abschliessend:
    Trotzdem klingt "Fitness-Bike" einfach scheisse.
  • Uwe, 16.11.2014, 19:09 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ich kann mich an einen QD-ler erinnern, der hatte ein edles Scott Rennrad mit kurzem Vorbau und einem geraden Lenker.
    Das Rad sah auf seinen Bildern vielleicht etwas ungewöhnlich auf, aber seine Bilder zeigten außer dem edlan Rad und dem vermutlich gepimpten blauen Himmel noch supertolle Landschaften und einsame Sackgassen auf der Alpensüdseite.
    (übrigens solltest du ihn mal ganz herzlich grüßen, wenn du noch mal Kontakt zu ihm hast...)
    Viele Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 16.11.2014, 19:34 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    natürlich hab ich noch Kontakt (sporadisch) to whom it may concern und richte die Grüße bei nächster Gelegenheit aus.

    In seinem Fall hieß das edle Bike mit geradem Lenker auch "Gentleman Bike" ;-) ,Das Bike gibts ja bekanntlich nicht mehr,ebensowenig wie den blauen Himmel und das fast permanent schöne Wetter in dieser Gegend der Schweiz.Das war heuer und praktisch schon letztes Jahr nicht mehr die vielgepriesene Sonnenstube der CH,sondern deren Pissoir.Tja,so schnell kanns gehen mit dem berühmten Griff ins Klo.In Soest oder MUC ist das Wetter zwar auch meist beschissen,aber wenigstens ist es hier wie dort nicht (im Falle von MUC : gar) so teuer wie im vorgenannten Pissoir ;-)

    Grüße

    Günter
  • Uwe, 16.11.2014, 19:43 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Schade um das Bike, den (öffentlichen) Kontakt zum ehemaligen Betreiber, den blauen Himmel und die Bilder, bzw. die Berichte von alledem.
    Viele Grüße, Uwe (inzwischen wieder im Land und wieder online)
  • Cinelli09, 16.11.2014, 19:59 Uhr auf Uwe
    Wieso,wo warst Du ? Am Ende schon wieder in Urlaub (ein Wort,das ich nicht mal buchstabieren kann).
    ;-)
    Günter
  • Uwe, 16.11.2014, 22:13 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Ich musste zwar Urlaub dafür nehmen, war aber mit Arbeit verbunden.
    Immerhin aber bei schönem Wetter, nur völlig ohne Fahrrad, dafür aber mit viel Autofahrerei.
    Auf den wenigen Nebenstrecken in teilweise recht netter Landschaft waren aber auch Radler unterwegs :-(
    Ansonsten ist CZ nicht überall radfreundlich und teilweise sogar recht gefährlich.
    Viele Grüße, Uwe
  • Bergziegenmutant, 16.11.2014, 23:23 Uhr auf Udo B.
    Servus,
    das Bild ist aufgenommen während dieser Tour aufgenommen und zwar am Col de Corobin

    Grüße, Jürgen
  • 24RSTbiker, 16.11.2014, 23:58 Uhr auf Udo B.
    Hallo Udo,
    stimmt "Fitness Bike" klingt einfach sch... Bleiben wir beim "Speed Bike" und so sieht es aus: http://mein.quaeldich.de/24RSTbiker/bilder?BildID=118011
    Schöne Grüße
  • Cinelli09, 17.11.2014, 14:48 Uhr auf 24RSTbiker
    Schaut doch rattenscharf aus,immer noch 10x besser als so manche Versendergurke mit Rennlenker und "Shimano"-Schaltwerk ;-)

    G.
  • alltagsfahrer, 17.11.2014, 20:55 Uhr auf 24RSTbiker
    Hallo,

    Das ist KEIN Fitnessbike, sondern ein gewichtsoptimeirtes Rennrad !!!

    Es gibt nicht wenige Zeitfahrräder, die nur einen Hornlenker haben, wenn es bergauf geht.
    Genau so, wie manche für ein Bergrennen die Unterlenkerdinger nicht brauchen und deshalb einen anderen Lenker befestigen.
    Was man nicht braucht kann man weg lassen.

    Manche Crossräder haben auch einen geraden Lenker - ob mit oder ohne Hörner
    Es ist alles nur eine Sache der Definition. ich bin ja auch nicht klein - nur etwas untergross ;-))

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Udo B., 17.11.2014, 22:06 Uhr auf 24RSTbiker
    Hallo 24RSTbiker,
    Storck, nicht übel, nicht grad günstig. Der Laden ist bei mir in der Nähe. SEHR exklusiv.
    Der Hinterbau sieht echt sehr kurz aus, vielleicht verzerrt aber auch der Blickwinkel.
    Und schon sind wir beim Thema Geschmack. Und über den lässt sich nicht streiten.
    Ich bin eher "wertekonservativ", was die Optik von RRs anbelangt.
    Weiter geht´s bei Cinelli, eine Zeile tiefer.
  • Udo B., 17.11.2014, 22:15 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Cinelli09,
    wie schon gesagt: Geschmacksache.
    Keine Geschmacksache für mich ist das Abwerten von "Versendergurken mit Shimano-Schaltwerk".
    Ich habe nicht die finanziellen Mittel ein Storck zu kaufen. Vielen anderen wird es auch so ergehen. Manch eine Versandgurke ist bestimmt "besser" als mein Hobel.
    Aber für die Touren, die ich mache, ist mein 10 Jahre altes geliebtes "Veto" mit der 105er vollkommen ausreichend. Und wie Bergziegenmutant schon gesagt hat: "Es kommt auf den Fahrer drauf an, der die Carbon-Mädels und -Jungs abhängt.
  • Cinelli09, 18.11.2014, 10:30 Uhr auf Udo B.
    @Udo B.
    Na ja,ich meinte mit "Versendergurken" nicht direkt hochwertige Räder von CANYON oder ROSE,aber was ich manchmal z.B. auf dem Brügelmann-Newsletter sehe,ist Industriemüll um 900 Euronen...
  • Zuna, 18.11.2014, 14:46 Uhr
    Ich versteh's nicht. Der 'Renn'-Lenker bietet im Vgl. zum Flatbar oder wie immer man den geraden Lenker bezeichnen will viel mehr unterschiedliche Griffoptionen und ist meiner Meinung dadurch viel gemütlicher/ tourenkompatibel. Beim bergradeln (also auf dem Mountainbike) schmerzen mir die Hände eher als auf dem Rennrad. Aber interessant dass das so anders empfunden wird.
  • helmverweigerer, 18.11.2014, 16:22 Uhr auf Zuna
    Das sehe ich genau so. Ich habe noch nicht kapiert weshalb ich auf diese Varianten verzichten sollte auch wenn ich man nur selten Unterlenker fährt. Alleine am Oberlenker fahre ich drei verschiedene Positionen.
  • Teetrinker, 18.11.2014, 17:23 Uhr auf Zuna
    Auch ich finde den Rennlenker viel bequemer als den geraden (oder ganz leicht gekröpften) MTB/Trekking-Lenker. Schon alleine deshalb, weil die Handflächen bei entspannt hängenden Armen nach innen zeigen und damit natürlicherweise in die Bremsgriffhaltung fallen ... Und ganz nebenbei ändert sich mit der Griffposition beim Rennlenker auch die Rückenneigung, das empfinde ich auf langen Touren als sehr hilfreich.
  • Teetrinker, 18.11.2014, 17:29 Uhr auf Udo B.
    Die Masche im MTB/ATB-Bereich ist doch: Blende die Kunden mit einem XT-Schaltwerk und nehme für alles andere die billigsten Komponenten aus dem Sortiment ... Beim RR beschränkt sich dies noch auf das Sparen bei den Laufrädern und der Bereifung (schlimm genug - statt Ultegra mit Billig-LRS + schweren Drahtreifen sollte besser 105 mit gutem LRS + Faltreifen verkauft werden).
  • Cinelli09, 18.11.2014, 17:41 Uhr auf helmverweigerer
    Auch am flatbar (mit kurzen barends) gibts auch mind. 3 unterschiedliche Griffpositionen,außerdem (für den ders braucht) dieses segensreiche Institut http://www.ergon-bike.com/de/de/product/gp2

    Spätestens wenn Du z.B. die Zoncolan WestABfahrt mit nem beladenerem Tourenrucksack in permanenter Unterlenker Brems-Haltung runtergefahren bist,wirst Du nach dem bequemen flatbar mit seiner ergonomischen Bremshebelei winseln ;-).Oder den Colle delle Finestre oder Kohlern (Bozen) oder.....
  • helmverweigerer, 18.11.2014, 20:29 Uhr auf Cinelli09
    Drum fahre ich dort nicht runter ;-)

    Sonst kann ich kontern: Spätestens auf dieser Abfahrt:
    http://www.quaeldich.de/paesse/passo-della-forcella-ligurien/
    wirst du dir die Unterlenkerhaltung wünschen ;-)
  • Cinelli09, 18.11.2014, 21:26 Uhr auf helmverweigerer
    Wart erst mal ab,obs diese Abfahrt nächstes Jahr so überhaupt noch gibt .Ich sag nur : bombe d'acqua http://www.focus.it/scienza/scienze/che-cos-e-una-bomba-d-acqua .Ich will vorerst gar nicht wissen,wies in Ligurien/Emilia/Toscana (3 confine) straßenmäßig derzeit aussieht.Es ist ein Jammer !
  • helmverweigerer, 19.11.2014, 09:08 Uhr auf Cinelli09
    Werde berichten ...
    Wenn sich die Wasserbomben nicht wieder bis ins Frühjahr hinziehen kriegen sie das schon wieder gefixt.

    l.
  • Bergziegenmutant, 19.11.2014, 12:23 Uhr auf Cinelli09
    Noch besser mit noch unterschiedlicheren Griffmöglichkeiten ist dieser Griff und Kork ist toll.
  • Cinelli09, 19.11.2014, 14:33 Uhr auf Bergziegenmutant
    Absolut richtig,dann gibts definitiv 4 Griffpositionen.Nur ist dieser ausschweifendere barend so GAR nicht mehr sozialkompatibel mit dem von den Rennradlern ohnehin geächteten speed- äh fitnessbike.Da wird man nicht nur nicht mehr gegrüßt,sondern gleich übern Haufen gefahren ;-)
  • Cinelli09, 19.11.2014, 16:10 Uhr auf Cinelli09
    Ich fasse das ganze mal so zusammen :

    Die rege Teilnahme an diesem Thema ist für mich der klare Beweis,daß zahlreiche QD User so ein Gerät verschämt und heimlich im Radkeller stehen haben und es nur bei Dunkelheit oder dichtestem Nebel benutzen.Auch würden sie öffentlich nie zugeben,daß sie so ein Rad haben.Es is wie BILD Zeitung lesen oder red tube Porno Videostreams gucken : "ICH ? NIE!!!" (aber merkwürdigerweise weiß dann jeder Bescheid)

    Ich habe mich weiter oben ja geoutet und das ist gut so ;-)

    G.
  • 24RSTbiker, 19.11.2014, 21:51 Uhr auf Udo B.
    Hallo Udo,

    dein Hinweis in Punkto "verzerrt" passt schon. Das Rad steht in Rahmenhöhe 66 in meiner Garage, da ich eine nette Körpergröße von 2 Meter habe (übergroß ;-)). Ich wurde auch schon gefragt, ob ich mit 26 Zoll Felgen fahre.

    Storck hat vor 12 Jahren noch die Rahmenhöhe 66 produziert. Heute steigen sie bei 63 aus. Deine Aussage "Exklusiv" ist auf jeden Fall korrekt, ich mache aber immer nur eine Teilerneuerung und kaufe so ein, wie es das Geld zulässt. Räder selber zusammenbauen macht unheimlich Spaß und kann ich nur empfehlen.

    Schöne Grüße
  • 24RSTbiker, 19.11.2014, 22:03 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Cinelli09,

    du bringst es auf den Punkt und bewegst mich zum schmunzeln, weil es nichts hinzuzufügen gibt. Da ich beides fahre, ist immer das aktuell genutzte Bike das richtige und bequemere. Muss ich mich entscheiden, nehme ich das Rennrad.
  • Udo B., 19.11.2014, 23:22 Uhr auf 24RSTbiker
    Hallo 24RSTbiker,
    das stimmt. Zusammenbauen macht Spass.
    Meine 105er ist auch nicht mehr "original". Ich habe das 42er durch ein 39er ersetzt und eine Ultegra-Kassette mit einem 27er als Notnagel für die Berge eingebaut.
    Für mein neues MTB habe ich das VR und die Schaltung aus meinem 14 Jahre alten MTB in einen neuen Rahmen gebaut und mir 2 Louises geleistet.
    Das nächste Projekt ist ein Old-School Stahl-RR-Radler.
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Trainingstabelle Watt/Umdrehungen

  • Jannik, 17.11.2014, 12:56 Uhr
    Hallo,
    ich bin auf der Suche nach einer Trainingstabelle die ich vor ca. 2 Jahren mal im Internet gefunden habe.
    Die Tabelle stellt ein 30-minütiges Training mit unterschiedlichen Intensitäten dar.
    Alle 5 Minuten werden die Wattzahl und die zu leistenden Umdrehungen geändert.

    Kann mir jemand sagen wo ich eine solche Tabelle finden kann?
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Trainingspläne im WWW

  • lovelo, 16.11.2014, 19:20 Uhr
    Hallo!

    Ich bin auf der Such nach Trainingsplänen für 100 km unter 3 Stunden, die ich dann als Inspiration nehmen kann, um mir meinen eigenen Plan zu basteln.
    Leider sind die meisten (eigentlich alle Pläne), die ich gefunden habe nicht auf konkrete Zielzeiten zugeschnitten. Die Einheiten in den meisten Plänen lauten z.B. "2 Stunden im GA1". Ich stelle mir aber eher so etwas vor, wie "70 km in 2 Stunden". Ich kenne diese Art von Trainingsvorgaben von Laufplänen mit bestimmten Zielzeiten, z.B. Marathon unter 4 Stunden etc. Für Hinweise auf eine Seite/Quelle/ggf. auch Buch mit Trainingsplänen für konkrete Zielzeiten wären ich sehr dankbar.

    VG
  • Qualinator, 16.11.2014, 21:32 Uhr
    Meines Wissens nach gibt es sowas auch nicht, weil es beim Radtraining wenig bis gar keinen Sinn ergibt. Wenn man eine flache Trainingsstrecke nimmt und einen Schnitt von 35km/h fahren will, kann dies an einem Tag mit Rückenwind GA1 Training bedeuten, währen es am nächsten Tag mit strammen Gegenwind zum Schwellentraining taugt.
    Du solltest einfach GA1 Fahrten von ca. 100km absolvieren sowie für Zeitfahren üblich viel Kraftausdauertraining einstreuen und deine Durchschnittgeschwindigkeit der Einheiten im Auge behalten...

    Gruß, Pascal
  • lovelo, 17.11.2014, 07:23 Uhr auf Qualinator
    Das macht natürlich Sinn. Andererseits denke ich, dass Trainingspläne, egal in welcher Sportart, erst einmal von Idealbedingungen ausgehen (beim Radtraining = flache Strecke ohne Rückenwind) und dass man die tatsächliche Trainingsintensität dann den jeweiligen Bedingungen anpasst. Die Durchschnittsgeschwindigkeit wäre nur zur groben Orientierung hilfreich.. Werde mich dann wohl vorerst, wie von dir vorgeschlagen, auf längere GA1-Fahrten konzentrieren und Grundlage trainieren. Vielen Dank und beste Grüße, Ferdinand.
  • Qualinator, 17.11.2014, 10:52 Uhr auf lovelo
    Wie gesagt ich trainiere nach Puls, wie du wahrscheinlich auch. Was ich z.B. regelmäßig im Winter mache sind sogenannte aerobe Tests. Dabei fahre ich meist bei einem Puls um die 130bpm eine flache Strecke (immer dieselbe) von 7,5km hin un zurück ab. Damit kann man relativ einfach einen Trend erkennen wie gut oder schlecht das Training anschlägt. Zusätzlich behalte ich wie erwähnt meine Durchschnittsgeschwindigkeit der GA1 Fahrten im Auge. Natürlich kann man nicht jede Fahrt mit jeder vergleichen. Eine 100km flache Ausfahrt in einem Flusstal ist schwer mit einer Ausfahrt zu vergleichen in die man mehrere Anstiege eingebaut hat.

    Noch viel Spaß beim Training, ist ein durchaus knackiges Ziel...vor allem wenn einen in Städten und Dörfern die Autos in 30er Zonen ausbremsen ;)
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Winterpokal

  • Rotti, 03.11.2014, 13:20 Uhr
    Hallo zusammen,
    sind wieder einige beim Winterpokal aktiv und hätten ggf noch ein Teamplatz für mich frei? :-)

    Schöne Grüße,
    Tom
  • schlucht, 04.11.2014, 11:03 Uhr
  • Sandra BRD, 04.11.2014, 11:27 Uhr auf schlucht
    Ich bin auch beim Winterpokal dabei, ein Team habe ich bislang nicht (http://winterpokal.rennrad-news.de/user/69057)
  • schlucht, 04.11.2014, 11:52 Uhr auf Sandra BRD
    Na dann trete doch bei. Motiviert.

    Gruss Lothi

  • Rotti, 04.11.2014, 13:09 Uhr auf schlucht
    Bewerbung geschickt :-)
  • sonnie, 04.11.2014, 13:19 Uhr auf schlucht
    Ich mach sonst auch noch mit... mit der Strava-Anbindung geht Spinning sogar als Radfahren durch.. hoffe, ich verstosse nicht gegen die WP Regeln :)

    Gruss Manuel
  • Rotti, 04.11.2014, 13:48 Uhr auf sonnie
    Spinning gilt sowieso als Radfahren.
    Heimtrainer bzw Rolleneinheiten zählen ja auch ;)
  • sonnie, 04.11.2014, 15:00 Uhr auf Rotti
    Und wenn das Ergometer im Fitnessstudio steht.. ? ;)
  • trekkingbiker, 04.11.2014, 18:30 Uhr auf schlucht
    Hallo Lothi,
    habe mich auch bei euch beworben.
    Bin gerne bereit einige Punkte für euch zu sammeln.

    Grüße
    Michael
  • schlucht, 04.11.2014, 19:27 Uhr auf trekkingbiker
    Ok, dann sind wir voll. Viel Spass beim radeln ;-)
  • sonnie, 06.11.2014, 19:31 Uhr auf Sandra BRD
    Sandra.. du wirst im WP Team bereits vermisst.. meld dich wieder an: http://winterpokal.rennrad-news.de/teams/view/346

    Gruss
    Manuel
  • Sandra BRD, 06.11.2014, 19:56 Uhr auf sonnie
    Sorry, Manuel. Ein Bekannter von mir, den ich persönlich kenne, hat auch ein Team und dort bin ich jetzt. Wusste das bislang nicht. Wünsche Euch viel Glück bei der Platzierung. LG
  • Ottilito, 11.11.2014, 14:50 Uhr auf schlucht
    Das Fratelli Erdinger WP Team ist dieses Jahr nicht am Start! Es sollen auch mal andere Teams aus der QD Gemeinde gewinnen. Ich wünsche euch viel Spaß beim WP!
  • schlucht, 11.11.2014, 18:19 Uhr auf Ottilito
    Ha, ha ich weiss wieso ihr den Sch... eingezogen habt.
    Ich habe eine Quelle die mich über euch am laufenden hält ;-)

    Gruss Lothi
  • helmverweigerer, 11.11.2014, 19:47 Uhr auf schlucht
    Hehe, Wurmspecht ... Was ist denn los?
  • Ottilito, 12.11.2014, 09:53 Uhr auf schlucht
    Grrrrrrr.... aber es gibt auch noch andere Gründe, die ich hier im Forum nicht diskutieren will....
  • schlucht, 13.11.2014, 17:30 Uhr auf Ottilito
    Hei Erwin, ich kann deine Mail nicht beantworten kommt immer unzustellbar.

    Serverfehler: "451 Unable to contact remote system"'
  • Ottilito, 14.11.2014, 18:40 Uhr auf schlucht
    kann nicht sein....ok - ich schicke dir eine whatsup
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Puls Watt Indoortraining Frau-Mann

  • freising, 13.10.2014, 19:51 Uhr
    Hallo,
    ich fahre viel und schon lange Rennrad. Ich kann im Studio leider gar nicht einschätzen wie ich trainieren soll. Also wieviel Watt, Dauer, Häufigkeit. Generell mache ich jeden Tag Sport (jaja Pause wär wichtig), meine "Pausen" versuche über wenig intensive, kurze Einheiten=aktive Erholung zu machen.

    Jedenfalls hab ich keinen Plan mit wieviel Watt ich trainieren soll. Das Problem: ich vergleiche meine Leistung immer mit der Leistung von Männern, denke aber mittlerweile, dass ich da zu viel von mir erwarte.

    Ich bin w,32, 1,58 klein. Wenn ich mit knapp 200 Watt fahre geht mein Puls über die 160, so bis 165, was ich schon sehr anstrengend finde!! Bei etwa 170 Watt liegt mein Puls bei rund 150 und bei 150 Watt bei 140, da ist es dann schon lockeres Fahren.
    Ich sollte noch hinzufügen, dass ich max bis 170 Puls fahren kann, aber nicht lange und nix darüber, sonst wird mir immer schwindelig, übel etc. also grenzwertig! Ruhepuls die letzten beiden Messungen 44.

    Wie oft und wie lange sollte ich welche Wattzahlen in der Woche treten?

    Grüße

  • Supernobbe, 13.10.2014, 22:15 Uhr
    Servus,

    ich denke es wäre am Besten, wenn Du eine Leistungsdiagnostik machst. Dann hast Du wenigstens mal die genauen Angaben, die Du benötigst, und trainierst Dich nicht in den Keller.

    Das wäre der erste Schritt. Dann solltest Du dir über den Trainingsumfang Gedanken machen, also wieviele Stunden Du im Jahr trainieren willst/kannst. Als Beispiel, bei 400 Jahresstunden liegt sinnvolles Training bei ca. 7 - 11 Wochenstunden.

    Servus
    Nobbe
  • freising, 14.10.2014, 20:10 Uhr auf Supernobbe
    Hallo Nobbe,

    ich hab bis dato noch keine Diagnostik gemacht, weil mir gesagt worden ist, dass man die regelmäßig machen muss, da die Halbwertszeit gering ist...
    Da ich die Vermutung habe, dass ich einfach zu viel+falsch trainiere, wollte ich mich mal umhören, was andere (Frauen) so an Watt treten bzw. welchen Puls man da erwarten kann.

    VG
  • Supernobbe, 14.10.2014, 20:34 Uhr auf freising
    Servus,

    ok, ist klar, allerdings kannst nicht mit den Werten anderer trainieren = sinnlos.

    Alternativ kannst ein 20 Minuten Zeitfahren machen. Fahr dich 10 Minuten warm und dann drück die Stopuhr und gib 20 Minuten alles, der Durchschnittspuls der dabei rauskommt trifft angeblich auch ziemlich die anaerobe Schwelle.

    Aber einmal eine LD zu machen bedeutet nicht, dass man dann laufend eine machen MUSS. Wäre aber ein Anfang, um mal genau mit dem Training zu beginnen. Mit ein bisschen Körpergefühl weiß man dann mit der Zeit was man seinem Körper antun kann.

    Vielleicht bringt ja das Christkind einen Gutschein für eine Leistungsdiagnostik. Schreibs doch auf deinen Wunschzettl.

    Servus
    Nobbe
  • freising, 14.10.2014, 22:02 Uhr auf Supernobbe
    Servus Nobbe,

    ja den Test der FTP hab ich vor zu machen.
    Die Idee mit Weihnachten find ich gut, gebs gleich mal ans Christkind weiter ;-)

    Ciao
  • Supernobbe, 14.10.2014, 22:44 Uhr auf freising
    Übrigens, bei medizinischer Notwendigkeit wird die Leistungsdiagnostik von manchen Krankenkassen bezuschusst! Meine Kasse unterstützt mit 80%, max. 120 Euro sportmedizinische Untersuchungen incl. Belastungs-Elektrokardiogramm, Lungenfunktionsuntersuchung und eine Laktatbestimmung.

    Frag einfach mal bei Deiner Kasse an, oder schau auf der Homepage nach.

  • freising, 15.10.2014, 10:40 Uhr auf Supernobbe
    oh super, vielen Dank! Hab geguckt: meine KV zahlt ebenfalls bis 120 Euro, max 80%. :-))))
  • Supernobbe, 15.10.2014, 14:53 Uhr auf freising
    Pass aber auf, es muss die medizinische Notwendigkeit gegeben sein. Geh am Besten zum Hausarzt, nimm einen Ausdruck der Bedingungen mit, und sag ihm was Du willst. Er soll dann eine Überweisung schreiben, falls er nicht selbst Sportmediziner ist. Ich musste ein wenig suchen, bis ich bei mir in der Nähe einen Sportmediziner gefunden hab, der auch eine Leistungsdiagnostik macht, aber jetzt hab ich einen.

    Fündig wurde ich über: http://www.tour-magazin.de/fitness/leistungsdiagnostik.html
  • freising, 15.10.2014, 16:07 Uhr auf Supernobbe
    Danke!
  • tandem_click, 22.10.2014, 23:10 Uhr auf freising
    Hallo,
    ich habe auch mal herum gehört und Folgendes erfahren:
    (habe es im Nachhinein betrachtet auch so erlebt).

    Der Sportmediziner macht die Messung bei sich in der Praxis
    auf dem Ergometer. Testansage ist, 50-60 UPM zu pedalieren.
    Meist wird bei 25 W angefangen und in 25er Schritten hoch
    gegangen. Für die Sportlichen wird bei 100 W angefangen und
    in 50 W Schritten hochgegangen. Hier wird aber nur die
    Ausbelastung anhand Puls und Blutdruck gemessen.
    Ich weiß nicht mehr, ob das was gekostet hat. Wenn, dann bis
    vielleicht so 30 Euro und den Dreh.
    Eventuell hätte ich hierfür eine (Teil)Erstattung durch die
    Krankenkasse bekommen können.

    Viel aussagekräftiger ist aber die Leistungsdiagnostik. Ich
    meine, auf dem Rad dort war die Sitzposition MTB- oder
    Rennrad-artig, und man konnte auch Klickschuhe benutzen.
    Am Ende einer Belastungsstufe wurde Laktat aus dem
    Ohrläppchen gemessen und ich musste in eine Maske
    atmen. Hier konnten direkt Verhältnisse zur Qualität und
    Quantität Grundlagen- und Ausdauertraining gemacht
    werden. Ich hatte Belastungsstufen von 25 W alle 4 Minuten,
    so 80-90 UPM halten. Ein Radkollege hatte fließende
    Wattsteigerungen bei kurzen Zeitänderungen in einem
    anderen Labor.
    Der Spaß kostete etwas mehr als 100 euro. Laut einer
    Kollegin aus der Trainingsgruppe wird das aber nicht von
    der Krankenkasse übernommen.

    Leistung ist ja quasi Arbeit in der Zeit zu verrichten und
    das mit Ausdauer zu halten. Dafür gibt es ja verschiedene
    Stellschrauben, das Ausdauertraining an sich; aber ich
    denke, auch ein bisschen Krafttraining gehört dazu. Selbst
    Bauch, Rumpf, Rücken. Nicht nur ein paar Sets Kniebeugen
    und Ähnliches.
    Gut durchtrainierte Bauchmuskeln
    helfen "komischerweise" positiv für die Kraft beim Treten.
    Aber das wirst du im Studio sicher machen.
    Ansonsten schau dir mal Joe Friel Trainingsbibel an oder
    so Bücher wie "Krafttraining im Radsport" oder Ähnliches.

    Viele Grüße
    Sandra
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Training Ergometer MTB - wenig Zeit

  • Bavarie_Triple, 05.10.2014, 11:03 Uhr
    Hallo zusammen,

    ich habe nun nach mehrjähriger Pause wieder Lust auf MTB Fahren.
    Bin aktuell 48 Jahre, habe einige Pfunde zugelegt. (88Kg bei 178cm)

    Nun habe ich mir vorgenmmen über den Winter eine Form für die kommende Saison aufbauen zu wollen.

    Training auf einem DAUM TRS 4008.

    Man liest zur Zeit viel über HIT und Intensives Intervalltraining.

    Was würdet ihr mir empfehlen?

    Ziel:
    - MTB Touren 2-3 Stunden, Marathons Mitteldistanz MTB
    - Gewicht reduzieren
    - Kraftausdauer steigern

    Freue mich auf eure Tipss, besonders wenn diese auf meinem Daum umsetzbar sind.

    Bavarie_Triple
  • tandem_click, 05.10.2014, 22:45 Uhr
    Hallo Bavarie Triple,
    so ähnlich wie hier beschrieben habe ich das auf dem Spinningbike auch gemacht.
    http://www.roadbike.de/know-how/radlabor-trainingstipps/rennrad-trainingstipps-von-rad-profi-tim-boehme.405989.9.htm

    Erst mal Grundlage, Ausdauer, und wenn man sich in allem gut und sicher fühlt und der Körper sich schon angepasst hat und wenn man
    auch schon mal einige Male im Wettkampfbereich war, dann kann man das mit diesen hochintensiven Intervallen auch machen.
    Latürnich auch mal einen Arzt besuchen ;-D.

    Allerdings fahre ich 2-3 x /Woche 3-4 Stunden indoor, und nach einigen Wochen Trainings in der Art kann man sich da dann heranwagen, vielleicht 6-8-12. Zusätzlich noch Touren draußen.

    Das sind wirklich so kurze Spitzen, die was bewirken und hinterher braucht man wirklich Regeneration, aber das merkt man schon
    selbst.

    viele Grüße
    Sandra
  • Supernobbe, 07.10.2014, 13:50 Uhr
    Servus,

    ich bin 44, 175cm und um einiges schwerer ;-)

    Meine Ziele sind ähnlich, ich habe mir einen Trainingsplan nach Joe Friel gebastelt. Ich schreib dir mal eine Email, wenn Du näheres Wissen möchtest, schreib mir zurück.

    Servus
    Nobbe
  • Norwegian1611, 11.10.2014, 21:19 Uhr
    Bin ähnlicher Meinung wie Sandra. HIT ist erst was Gescheites wenn die Grundlagen da sind. Im Winter Spinning und/oder Dein Ergotrainer 2-3 x 1 Stunde pro Woche. Anschliessend Krafttraining für die Stützmuskulatur. Wenn man dann noch Alkohol, Cola und dergleichen weglässt fallen die Pfunde von selbst und die Form steigt.
    Ulrich
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Isotonische Getränke

  • cubeagree, 26.03.2009, 17:05 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr
    Hallo..
    Kann mir jemand sagen ob Isotonische Getränke etwas taugen? Zb. bei einer langen Bergetappe.Kein Wettkampf.Nur als Hobby.Kann das den Kohlenhydratverbrauch im Körper etwas ausgleichen???
    Gruß Iseran
  • Uwe, 26.03.2009, 17:19 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr
    Hallo!
    Mein subjektives Empfinden: Wenn ich bei längeren Touren (Pässe, Hitze, lange Touren im Sauerland) nur Wasser (Mineralwasser) in meinen Flaschen habe, komme ich mir gegen Ende der Tour trotz teilweise riesiger Mengen sehr dehydriert vor. Beispiel: Vor Jahren eine Tour ca. 120 km, 2700 Hm, über 35°C, 6,5 Liter Wasser (und Cola zum Mittagessen) und ich war total lutsche.
    Dagegen habe ich mit Isozeug in der Pulle die Erfahrung gemacht, dass ich unter vergleichbaren Bedingungen viel weniger trinke (Beispiel: 2 Pullen Iso = 1,5 Liter plus 1,5 Liter Wasser pur) und ich mich trotzdem nachher nicht so schlapp gefühlt habe.
    Du schwemmst mit Isozeug meines Erachtens weniger Mineralien aus und wirst dann auch evtl. nicht krampfanfällig oder kreislaufschlapp.
    Bei kleineren Runden, wo ich sowieso nur eine 0,7er Pulle mitnehme, habe ich Wasser dabei.
    Kohlenhydrate wirst nur nur zu einem geringen Teil mit Iso ausgleichen können, da hilft wohl nur vorher und während der Tour zu futtern. Der Mineralieneffekt wird wohl wesentlicher sein.
    Grüße, Uwe (...der auch keine Ahnung hat...)
  • immerrauf, 26.03.2009, 18:01 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr
    Hallo Iseran,
    ich misch mir seit einiger Zeit meinen eigenen Isostoff. Gute Rezepte gibt es hier, bei den Triathleten. Es ist spotbillig und gut wirksam.
    Lesenswert ist auch der Beitrag zum üblichen Isoquatsch vom Sportmedizinrs Dr. Moosgruber - auch mit Rezepten.
    Gruß
    Winfried
  • somon, 26.03.2009, 19:25 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr auf immerrauf
    Hallo Winfried,
    vielen Dank für die Links. Die Inhalte kann ich nur bestätigen. Ich werde mich auch mal an das Selbermixen machen, da ich das richtig perfekte Pulver noch nicht finden konnte.
    Das Zeug, was ich letztes Jahr in den Bergen genutzt habe, war aber gar nicht so schlecht, obwohl der Anteil an Fructose und Glucose wohl zu hoch war. Wenn man selber nicht mischen will muss man aber wohl das passende Pulver durch trial and error finden, Tips will ich da lieber nicht geben, da die Erfahrungen sehr individuell auszufallen scheinen. Aber mit isotonischen Getränkepulver ging es mir immer besser als mit reinem Wasser oder mit Fruchtsaftschorlen.

    Gruss,

    Till
  • Uwe, 26.03.2009, 23:24 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr auf immerrauf
    Hallo Winfried!
    Habe mir mal eben schnell den Dr.Moosgruber, oder besser gesagt seinen Artikel, durch den Kopf gejagt. Klingt nachvollziebar (bissl Mathe, Physik, Chemie und leider auch Bio gabs vor vielen Jahren mal in der Schule...).
    Offen bleibt aber, was er uns mit dem Bild ganz unten sagen will!
    Die Werbung auf den Trikots ist nur sehr schlecht ausgeblendet und das Getränk auf dem Tisch eigentlich eindeutig. Er schreibt aber zu solchen Getränken nichts. Und zu Kaffee schreibt er auch nichts!
    Grüße, Uwe (...hoffentlich nimmt mich jetzt niemand ernst!)
  • immerrauf, 27.03.2009, 07:33 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr auf somon
    Hallo Till,
    ich nehme nach einigem Probieren das Maltodextrin 12 von Lambert,wie im Rezept von Natalie beschrieben und zwar 45 Gramm in die 0,75 Liter- Trinkflasche. Das scheint für mich die richtige Dosis, auch auf langen schweren Strecken zu sein. Ich habe auch mal mit Maltodextrin 19 rumprobiert - das bekamm mir nicht so gut, lag schwer im Magen und schmeckte doch deutlich durch, irgendwie glibberig-süß.
    Kaisers Natron gibts in jedem gut sortierten Drogeriemarkt für ein paar Cent oder in der Onlineapotheke.
    Dort bekommt man Malto 12 für unter 20 Euro im Eimer (2,5 Kilo). Das reicht für 1 bis 1,5 Jahre! Das selbstgebraute Getränk ist also spottbillig im Vergleich zu den üblichen Verdächtigen Isos.
    Tipp: Je nach Geschmack mit einem kleinen Spritzer Zitrone oder in kalten Hagebuttentee einrühren.
    Gruß
    Winfried
  • immerrauf, 27.03.2009, 07:37 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    Dr. Moosgruber gehört dem Bild nach zu schließen ganz offensichtlich zur Genussradlerfraktion ...
    Gruß
    Winfried
  • CLM, 27.03.2009, 20:55 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr
    Isotonische Getränke haben nix mit dem Kohlenhydratverbrauch zu tun.

    Isotonisch bedeutet, dass dem Körper verlorengegangene Flüssigkeit und Mineralstoffe (Salz etc.) ersetzt werden. Und zwar schneller als Wasser das kann.

    Natürlich sind den Sportgetränken heute auch Kohlenhydrate beigemischt. Das kann man aber auch durch Essen erreichen (Gels, Riegel etc.).

  • Maltofan, 27.03.2009, 21:20 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr
    Ich kann auch nur positives über Maltodextrin berichten. In den letzten drei Jahren habe ich keine Tour von mehr als drei Stunden ohne Malto gemacht.
    Das Zeug ist echt perfekt für lange Strecken. Ein gutes Beispiel: Hatte beim Ötztaler drei Flaschen dabei. Zwei am Rahmen, eine im Trikot. Zusätzlich in kleinen Beuteln mit Zipp-Verschluss noch abgewogenes Malto für weitere 4 Flaschen. So gerüstet habe ich am Brenner und Jaufen nur Wasser nachgefüllt, das Maltodextrin reingekippt und weiter gings. Gegessen habe ich an den Verpflegungen nichts, hatte aber noch zwei Powerbar-Riegel für unterwegs dabei. Somit hatte ich eine Standzeit beim Ötztaler von lediglich 2 min und von Hunger absolut keine Spur.
    Ach ja, ich nehme immer Maltodextrin 19 und je nach Temperatur, Härte der Strecke etc. so zwischen 30 und 55 Gramm pro 0,75l.
  • somon, 27.03.2009, 22:11 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr auf immerrauf
    Hallo Winfried,
    danke für die Tips - nur wie bekommt man den Geschmack in die Nachfüllsäckchen auf langen Touren? Die ersten beiden Flaschen kann man sich ja noch beim Losfahren anmischen, aber dann muss man sich die Nachfüllportionen irgendwie mitnehmen - gibt es da auch ein Pulver oder wie machst Du das? Gleiche Frage natürlich auch an Maltofan.
    Gruss Till
  • immerrauf, 28.03.2009, 01:00 Uhr 29.03.2009, 20:55 Uhr auf somon
    Hallo Till,
    Du kannst statt Tee oder Zitrone auch eine halbe Frubiase-Tablette pro Flasche reingeben. Das ganze könntest Du getrocknet (einschließlich Natron) im Beutel mit nehmen und mit Wasser anmischen. Mit Frubiase ist das zwar nicht besonders preiswert, aber der Geschmack wäre da und du hast auf sehr langen Strecken auch noch ein paar Mineralstoffe. Mit persönlich ist das zu süß - ich verzichte dann lieber auf Geschmack.
    Gruß
    Winfried
  • somon, 29.03.2009, 20:55 Uhr auf immerrauf
    Hallo Winfried, hallo Uwe,
    Dr. Moosgruber ist der Linke im Bild und auf Galerie seiner Homepage findet man die Auflösung: es ist nur Radler im Glas! Aber einen tollen Körper hat er schon! Die übrigen Publikationen sind auch ganz interessant, insbesondere zum pulsgesteuerten Ausdauertraining und zum Zusammenspiel von Kraft- und Ausdauertraining.
    Gruss Till

  • Pascal, 12.09.2014, 22:07 Uhr auf Maltofan
    Hey,
    Du nimmxt 30-55 g Malto pro 0.75 L. Aber wieviel Liter oder Gramm pro Stunde?
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Smartphone oder Einzelgeräte?

  • Bea, 04.08.2014, 21:09 Uhr
    Hallo!
    ich bin neu im Forum und habe mich schon etwas umgesehen. Ich fahre eigentlich ohne GPS/Geschwindigkeit- und Kilometermessung, möchte das jetzt ändern. Mein Smartphone bietet mir da einige Möglichkeiten. Allerdings bin ich nicht so begeistert davon, dass manche Apps einfach die Infos weiterleiten, ohne dass ich da Einfluss drauf habe. Deshalb überlege ich mir doch, auf andere Geräte zurückzugreifen. Einfach auch, um mein Training etwas effizienter zu gestalten bzw. auch eine genauere Leistungsübersicht zu haben. Mich würde interessieren, wie ihr es handhabt und ob ihr mir eine Empfehlung aussprechen würdet bzw. für egal haltet, was ich verwende.
    Vielen Dank schon jetzt für eine Rückmeldung!
    Gruß Bea
  • helmverweigerer, 05.08.2014, 16:34 Uhr
    Hallo Bea

    ich denke rein als Trainingsaufzeichnung taugen die Apps schon. Aber auch nur so lange der Akku hält und wenn GPS eingeschaltet ist (was ja zwingend notwendig ist) saugen die Smartphones ordentlich Saft. Ich glaube viel mehr als 2 - 3 Stunden sind da nicht drin. Dazu kommt Allwettertauglichkeit und die Lenkerhalterung, so dass im Endeffekt einiges dafür spricht sich ein ordentliches GPS/Navi zuzulegen. Welches dass ordentlich ist, darüber gibt es schon einige Diskussionen. Offenbar führt aber immer noch kaum ein Weg an Garmin vorbei.

    Liebe Grüsse, Lukas
  • alltagsfahrer, 06.08.2014, 23:20 Uhr
    hallo Bea,

    Die Bandbreite von einzelgeräten ist relativ gross. Die einen haben nur Kilometer mit und ohne Herzfrequenz über GPS bis GPS mit karten und routing funktionen. Die software ist meistens Geräte oder Herstellerspezifisch.

    eigentlich musst du die Batterielaufzeit in Betracht ziehen:
    Smartphone : 2 bis ein paar mehr Stunde
    GPS Geräte wie den Garmin 500, 800 oder rox 10 bis zu 16 Stunden
    Geräte ohne GPS: im Normalfall eine ganze Saison
    Bei den Sensoren gilt : Je moderner, desto kürzer ist die Lebensdauer der Batterie.
    Bei den Sensoren musst du auch noch aufpassen, wofür die genau sind: solche mit bluetooth gehn nur für Smartphones, aber nicht für ant+ kompatible Geräte und umgekehrt.

    Eines darfst du nicht erwarten: Das du etwas kaufst, das die Entwickler auch selber benutzen !!
    Zu Garmin kann ich kaum etwas sagen.
    Zu Holux : Lass die finger davon
    Sigma: hat eine Demosoftware . der Datenaustausch geht allerdings NUR über diese Software. Kein PC - keine Daten
    Beim Rox 10 kannst du im Trainingsmodus die Stoppuhr nicht benutzen. Du kannst in Folge dem Track auch keine Stoppuhr benutzen
    Wenn du die Stoppuhr oder den Intervall benutzt, dann hast du nur die Uhr - keine Angabe, wie lange du jetzt schon unterwegs bist. Wie hoch du bist ... Du musst das Training beenden damit du in den Intervallmodus kommst und danach wieder ein neues Training beginnen. du kannst auch nicht einfach einen Waypoint setzten. Wenn zum Beispiel ein Naturstrassenabschnitt anfängt ....
    Wenn du in einer Stadt ein paar Strassen aufzeichnen willst und deshalb eine "Acht" fahren musst, dann wird dir nicht angezeigt ob nun links herum oder rechtsherum.
    Es gibt auch touren bei denen man ein Tal nur hinauf fahren sollte und das andere nur hinunter.



    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • roadbot2000, 07.08.2014, 07:17 Uhr
    Hallo,

    ich kann Dir die Geräte von Garmin nur empfehlen. Wie schon angesprochen, sehen die Smartphone-Apps toll aus auf den ersten Blick, aber auf Dauer sind sie überhaupt - in Kombination mit der schwachen Akkuleistung - nicht zu gebrauchen.

    Ich benutze seit drei Jahren einen Garmin Edge 800 und bin mit diesem vollsten zufrieden. Die Anbindung von Herz- und Trittfrequenzsensor klappt einwandfrei. Auch die Navigation und das Handling am PC funktionieren bestens.

    Das Gerät ist sicherlich nicht ganz billig, aber dafür hast Du auch für Jahre Freude daran. Es ist robust gebaut und allwettertauglich. Mittlerweile gibt es ja verschiedene Geräte der Edge-Reihe (500, 800, 1000).

    Vielleicht kannst Du Dir ja irgendwo einen ausleihen und testen?

    Viele Grüße,

    Philipp

  • Zuna, 07.08.2014, 11:48 Uhr
    Hi Bea,
    kommt halt (wie immer?) darauf an, wieviel du investieren willst, und was dir in der Auswertung wichtig ist. Bzw. ob du eine Auswert-Möglichkeit am PC haben willst, aber so klingt ja deine Frage.
    Ich hab jetzt etwas Erfahrung mit dem vielbeschriebenem Garmin Edge 800, nettes Spielzeug, gibt es wahlweise mit/ ohne Trittfrequenzsensor/ Herzfrequenzsensor, geht preislich ab ca. 260 eur los.
    Ich habs mir in erster Linie wg Routingfunktion gekauft, dann aus Spielerei noch einen Herzfrequenzsensor zugelegt, Trittfrequenzsensor interessiert mich nicht so sehr (reicht für mich ab und zu mal mitzuzählen).
    Wie von den anderen Beitragenden erwähnt, ist die Funktion/ Software gut, allerdings muss man sich schon in das Gerät bzw. die Programme (OSM-Karten, Verknüpfung z.B. mit dem Tourenplaner) einarbeiten, dass dauert auch etwas...
    Mit der Trainigssoftware beschäftige ich mich erst seit kurzem, zeigt einem schön die Korrelation von Herzfrequenz/ Geschwindigkeit/ Höhenmeter/ Steigung, man kann Trainings mit verschiedenen Belastungsintervallen planen..., wie gesagt schöne Spielerei.
    Allerdings frage ich mich selbst, ob man das braucht oder ob es im Grunde reicht, mit einer einfachen Pulsuhr rumzufahen um zu prüfen, in welchem Pulsbereich man sich gerade aufhält (so hab ichs früher "aus interesse" manchmal gemacht, ohne dass ich wirklich danach trainiert habe).
    Gruß Zuna.
  • AlpenFan, 07.08.2014, 14:59 Uhr
    Hey Bea,

    also...die Garmin-Geräte sind echt klasse - ich muss aber trotzdem auch noch mal auf die Handyvariante eingehen. Denn die Probleme, die hier geschildert werden, sind mir fremd. Es kommt natürlich auf dein Akku und darauf, was du noch zusätzlich laufen hast an und ob du das Radprogramm (beispielsweise STRAVA) im Hintergrund laufen lässt. Ich habe ein HTC Desire und meine längste Ausfahrt waren dieses Jahr knapp über 200Kilometer. Inklusive Pausen. Dort war also auch das Handy an. Ich war insgesamt 8 Stunden unterwegs und mein Akku hatte danach immernoch 40% Leistung.
    Kann also die Handyvariante empfehlen!

    Grüße
    Dominik
  • gemsmint, 07.08.2014, 15:23 Uhr auf AlpenFan
    Hallo Bea,

    zu der Handyvariante mit Strave möchte ich noch hinzufügen, dass die Höhenmeterangaben für die Tonne sind.
    Zusammen mit einem Freund war ich dieses Jahr in den Alpen zum Radfahren, er nutzte Strava und ich den Edge 800.
    Auf einer Etappe mit rund 1.800 Höhenmeter, die mir mein Garmin meldete sowie der Tourenplaner, ermittelte die App rund 3.800 Höhenmeter also rund 2000 Höhenmeter mehr.
    Gleiches konnte ich auch bereits bei meinen Hausstrecken feststellen.
    Sollte dir diese Angabe wichtig sein, so ist es besser auf ein GPS Gerät mit barometrischer Höhenmessung zurückzugreifen.
    Willst du "nur" statistische Werte wie KM, Zeit und Durchschnitt ermitteln, so würde ich auf eine App zurückgreifen.

    Grüße
    Florian
  • Teetrinker, 07.08.2014, 22:38 Uhr
    Hallo Bea,
    bevor ich mir ein Fahrrad-Navi (Garmin Edge 800, bin sehr zufrieden damit) kaufte, hatte ich Tracks mit einem Nokia S52 (App: RaceChrono, reiner Tracker, keine Navigation) und einem Sony Xperia Go (App: OruxMaps) aufgezeichnet. Die Qualität der Tracks war jeweils ok, Akkulaufzeit war beim S52 gut, aber es hat kein Barometer und damit auch keine verwendbare Höhenmessung, außerdem hängte sich die Aufzeichnung manchmal auf. Das Xperia Go ist wasserfest und hat ein Barometer, liefert also Tracks mit verwendbaren Höhen. Die Akkulaufzeit betrug bei laufender Aufzeichnung aber nur 3h. OruxMaps ist ein mächtiges Programm, aber komplizierter als ein Navi zu bedienen (während des Fahrens in der Praxis unmöglich / nicht verantwortbar - dafür ist ein Smartphone-Touchscreen nicht konzipiert).
    Gruß, Tilmann
  • Rotti, 07.08.2014, 23:38 Uhr auf AlpenFan
    Es ist aber natürlich auch was anderes, ob man das Smartphone im Stand-By Modus im Trikot die Strava App mitlaufen lässt oder ob man das Ding als Tacho benutzen möchte.
    Wenn man das Smartphone also wie z.B. einen Garmin benutzt macht das ganz sicher keine 200km Tour mit.

    Zur bloßen Aufzeichnung ist das Smartphone sicher ausreichend aber als Radcomputer eher nicht. Da dann eher einen netten Garmin o.ä.

    Grüße
  • Bea, 11.08.2014, 16:02 Uhr
    Hallo an Alle!
    HERZLICHEN DANK für die vielen und ausführlichen Rückmeldungen, Erfahrungsberichte sowie Einschätzungen!
    Ich werde mit den Apps mal starten und sehen, wie weit ich komme. Wenn mir das nicht mehr reicht, werde ich mit Gamin beschäftigen!
    Viele Grüße und gute Fahrt!
    Bea
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Thüringenrunde 10.8.

  • ruedi, 07.08.2014, 20:24 Uhr
    Nur kurz zur Erinnerung, für alle die Interesse haben bei einer Runde durch Thüringen mitzumachen:
    Sonntag 10.8.2014
    9:45 ab Ilmenau-Hauptbahnhof

    http://www.quaeldich.de/forum/sonstiges/10-8-2014-thueringenrunde/?ID=154841#ul-154841

    Gruß Rüdiger
  • Reinhard, 07.08.2014, 22:04 Uhr
    Das klingt sehr gut. Kurz vor 9 Uhr losfahren rückt in den Bereich des Möglichen!
  • tobi79, 09.08.2014, 15:48 Uhr
    Alles klar, bin da.

    Gruß Tobi
  • Kletterkönig120, 10.08.2014, 02:29 Uhr
    Viel Spaß und vor allem Sonne !

    Schönen Gruß, Marc
  • ruedi, 10.08.2014, 06:51 Uhr auf Kletterkönig120
    Man kann nur hoffen, wenngleich ein Blick aus dem Fenster aktuell sehr ernüchternd ist.
    Grüße Rüdiger
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Hohenwartetalsperre

  • Mario, 24.07.2014, 21:04 Uhr
  • Mario, 24.07.2014, 21:08 Uhr
    Hallo,

    Werde am Samstag von Jena zum Hohenwartestausee und zurück fahren! Wer mitfahren möchte, Start 9.30Uhr am Paradiesbahnhof.

    Grüße Mario
  • Reinhard, 24.07.2014, 21:52 Uhr auf Mario
    Viel Spaß! Bei mir wird's leider nix.
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Zum kaputtlachen....

  • Cinelli09, 22.07.2014, 17:57 Uhr
    http://web.de/magazine/sport/fussball/1liga/19147766-sportmediziner-analysiert-fit-wm-helden-bundesligastart.html#.news_spotlight.Wie%20kaputt%20sind%20die%20DFB-Stars?.137.867


    Die Burschen würden von der Leistungsfähigkeit her - jetzt mal das Thema Doping komplett außen vor,die Balltreter sind sicher auch nicht sooo sauber wie das in der Außendarstellung gerne suggeriert wird - nicht 1 Stunde einer normalen Td F-Etappe überleben und schon gar nicht eine engagierte Tagestour in etwa dieser Art http://www.quaeldich.de/touren/timmelsjoch-oetztaler-gletscherstrasse-timmelsjoch/

    Zu dem Genre paßt schon eher dieser Beitrag

    http://web.de/magazine/sport/fussball/sonstiges/19148722-ronaldo-pflegt-schoenling.html#.A1000102
  • AP, 22.07.2014, 19:01 Uhr
    Naja, das mit der Etappe mag schon sein, aber ich glaube nicht, daß Nibali, um jetzt mal einen rauszupicken, 90min lang bei einem Fußballspiel auf WM-Niveau als Außenverteidiger hoch und runter rennen könnte.....

    Gruß
  • el_zet, 23.07.2014, 08:41 Uhr
    Was will uns der Dichter damit sagen? Wahrscheinlich könnte auch kein TdF-Teilnehmer eine Viertelstunde bei einem durchschnittliichen Konzert der Wiener Philharmoniker mitspielen.
  • Cinelli09, 23.07.2014, 10:25 Uhr auf el_zet
    Der Vergleich hinkt.Immerhin nimmt der Fußball das Attribut "Sport" für sich in Anspruch,also muß er sich dem Vergleich mit anderen Sportarten stellen.Im Ranking dürfte er da irgendwo zwischen Golf und Schlammcatchen liegen.Oder man räumt endlich mal ein,daß es mit Sport nicht viel zu tun hat sondern weitaus mehr mit Unterhaltungsshow,so wie Musikantenstadl oder Helene Fischer-Konzert.
  • el_zet, 23.07.2014, 12:07 Uhr auf Cinelli09
    Vor 25 Jahren, als ich noch Marathonläufer war und mich für unheimlich fit gehalten habe, ließ ich mich mal zur Teilnahme an einem Fußballspiel überreden. Nach 15 Minuten war ich platt und musste mich irgendwie bis zum Ende durchmogeln, und danach konnte ich 4 Wochen nicht mehr laufen.
  • Cinelli09, 23.07.2014, 13:34 Uhr auf el_zet
    Zerstöre nicht meine Vorurteile ;-)
  • Bergziegenmutant, 23.07.2014, 22:20 Uhr
    Ist absolut nicht vergleichbar.
    Habe auch viele Jahre Fußball gespielt. Hatte später nach dem Umsteigen auf Ausdauer zwar eine immense Kondition aber die kurzen ruckartigen sauschnelle Antritte welche beim Fußball zum Einsatz kommen sorgen trotzdem für Muskelkater und Schmerzen.

    Ein Fußballprofi läuft während dieser 90 Minuten bis zu 13 Kilometer. Und dies auf kurzen Distanzen mit Sprints. Die Fähigkeit mit dem Auge stets das Spielgeschehen zu erfassen und richtig zu lesen und als Mannschaft das Spiel zu gestalten ist auch eine hohe mentale Fähigkeit.

    Der von dir dort belächelte Bericht zieht darauf ab, dass die WM Spieler ja wirklich in der Sommerpause voll gefordert wahren während alle anderen Fußballprofis sich erholen konnten. Das ist natürlich ein Nachteil.
    Währe so, als ob du nach der Tour de France als Topfahrer sofort danach den Giro fahren müsstest und dort wieder vorne dabei sein möchtest.

    Auch wenn du Fußball nicht magst und Fußballspieler offensichtlich als geistig nicht so besonders Bemittelt ansiehst - Fußball ist ein anspruchsvolles Spiel und deren Akteure Hochleistungssportler (wenn gleich auch waaahnsinnig gut bezahlt).

    Grüße, Jürgen
  • Flugrad, 24.07.2014, 01:25 Uhr auf Bergziegenmutant
    habe ich da gelesen: mentale Fähigkeit?
    Gruß
    Ulrich
  • Bergziegenmutant, 24.07.2014, 07:45 Uhr auf Flugrad
    Sehr richtig gelesen - denn wie sagte schon der große Fußballphilosoph Lukas Podolski:
    "Fußball ist wie Schach - nur ohne Würfel"
  • AP, 24.07.2014, 10:09 Uhr auf Bergziegenmutant
    Doppelpaß alleine - vergiß es!

    Aber das mit dem Hochleistungssport stimmt schon. Man muß sich die Burschen ja nur mal anschauen, die sind auch oberkörpermäßig voll durchtrainiert, und das nicht nur, um sich gegebenenfalls das Trikot runterreißen und ihren Discohaserln imponieren zu können. Außerdem denke ich, daß die meisten auch spezielle Ernährungsprogramme haben und was nicht alles dazu gehört. Manche machen auch Zusatzsportarten wegen Beweglichkeit/Geschmeidigkeit (Ibrahimovic zB. Taekwondo).....kann man sich bei Radprofis schwer vorstellen....
  • Cinelli09, 24.07.2014, 10:49 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen,

    ich will Dir ja in ein paar Punkten gar nicht widersprechen.Vielleicht habe ich ja nur deshalb ein etwas vorurteilsbehaftetes Bild,weil ich radfahrenderweise hier in den südlichen Münchener Forsten häufig die Mannschaft eines namhaften Münchener "Mia san Mia" Vereins beim Trainieren sehe ,die da wie nasse Säcke auf ihren CUBE-Mountainbikes vor sich hinkriechen (es ist wahrhaft ein jämmerliches Bild),auch die Laufeinheiten erinnern optisch mehr an einen Ü-70 Seniorenlaufclub.Wenn man sich vor Augen hält,was die Brüder damit verdienen im Gegensatz zu anderen Sportarten........
    Das eine ist halt Ausdauersport,das andere hat mehr mit Schnellkraft zu tun,insoweit hinkt die Vergleichbarkeit in der Tat.

    Grüße an einen Fußballfan

    Günter
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CALW - Wer hat Lust auf gemeinsames Training in und um Calw?

  • vhauswald, 17.07.2014, 13:26 Uhr
    Hallo Forum - wer hat Lust auf gemeinsames Training?

    Wir kommen aus Calw-Stammheim und haben unterschiedlichste Trainings-Ambitionen bzw. Ziele, was sich aber je nach Gruppenstärke recht gut kompensieren lässt. Derzeit fahren wir mit 2 bis 4 Leuten (m/w) Trainingsrunden in und um Calw.

    Tourenlänge:
    - unter der Woche (Abends) ~ 50km (Schnitt je nach Trainingsziel)
    - Wochenende >100km (Schnitt je nach Höhenmeter ~25km/h)

    Würde mich seeehr freuen wenn sich hier der/die ein oder andere melden würde. Allein fahren ist blöd und ob's zusammenpasst lässt sich bei einer gemeinsamen Ausfahrt ja leicht feststellen.

    Gruß Volker
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schmerzender Fuß/Schwellung nach Radtour

  • Paolo, 07.07.2014, 16:51 Uhr
    Hi,
    hab gestern wohl den linken Fuß bei einer Radtour etwas zu sehr beansprucht. Er tat gestern schon ab und zu beim Auftreten weh, das hat sich aber wieder gegeben. Jetzt hab ich aber das Gefühl, dass er 'n ganze Stückchen angeschwollen ist.
    Ist eine derartige Schwellung nach dem Radfahren normal? (tut nicht sonderlich weh beim Laufen, nur die Sehnen fühlen sich halt beim Strecken etwas überansprucht an ...)

    Gruß, Paolo

  • Norwegian1611, 07.07.2014, 17:34 Uhr
    Hei,
    bestimmt nicht normal, aber meist auch kein Krise. Wie Du schon schreibst wahrscheinlich ein Sehnenproblem, aber eine Diagnose kann man natürlich anhand der dürftigen Beschreibung und ohne Untersuchung kaum stellen. Ausserdem können viele Faktoren zu einer Entzündung beitragen. Egal ob Sehne oder Gelenk (von beiden gibt es jede Menge im Fuß): Kühlen, entlasten, eventuell mit Voltaren Gel oder auch Ibuprofen tabletten behandeln. Wenn nach 2-3 Tagen nicht besser, vielleicht mal einen Doc kontakten.
    Gruß Ulrich
  • jimi, 07.07.2014, 18:36 Uhr
    Hallo Paolo,

    ist mir auch schon mal ähnlich ergangen.
    Vor allem bei langen Touren bei steigender Temperatour.
    Am Morgen ist es noch kühl und man zieht die Schuhe zu. Beim Temperaturanstieg nimm.t auch der Umfang des Fusses um einige Millimeter zu
    und man sollte sich dann die Schnallen etwas lockern. Die Durchblutung des Fusses wird besser und man kann so auch Fussbrennen vermeiden oder verringern.
    Hoffe es ist bei Dir auch so Simpel abzustellen.
    Grüsse
    jimi
  • alltagsfahrer, 07.07.2014, 22:10 Uhr
    Hallo Paolo,

    Das kann ganz viele Ursachen haben
    -Schuhe lange nciht mehr getragen und anderes Gesockse auf den Schuhen abgelegt: Nimm Schuhspanner, wenn du die Dinger lange zeit nicht brauchst

    -Neue Pedale welche zu fest angezogen sind und die seitliche Bewegungsfreiheit wegnehmen

    - Schuhplatten falsch eingestellt: Die Pedalachse sollte genau unter dem Gelenk des Fussballens sein

    - zu wenig getrunken: Die Drüsen produzieren dann zu wenig Flüssigkeit.

    - Überlastet oder eine zu grosse Steigerung aufs mal

    - Zu grosse Kurbel. von 165 auf 175 oder auf 180. Dann schmerzen vor allem auch die Sehnen gleich unter der Zunge. Dann hebst du jedes mal den Fuss zu weit nach oben und streckst deine Füsse nach unten.

    -Sattel zu tief: Du hebst die Füsse nach oben und zusätzlich bekommst du schmerzen im Knie. Erst die Kniescheibe, später auch Schleimbeutel

    -Schuhe zu eng: dann hast du zu wenig durchblutung un dir schlafen die zehen ein.

    -Schuhe zu gross - vor allem zu lang und oder die Schuhplatten zu weit in richtung Zehen: Es wird mehr Kraft auf die fusspitze verlagert, als dass es noch ergonomisch ist. Mit der zeit fangen deine unteren Enden der Kniescheibe an zu schmerzen und du bekommst ein Läuferknie

    -Sattel zu hoch. du kompensierst die fehlende Beinlänge in dem du den Fuss mehr nach unten streckst. ein eindeutiges Indiez dafür ist, wenn du anfängst "nach hinten zu paddeln"
    Schwächere Beckenmuskulatur - also Bauch und Rückenmuskulatur als in anderen Jahren. man kompensiert die fehlende Beinlänge auch mit Kippbewegungen des Beckens. Ursache dafür kann ein neuer Sattel sein oder auch ein besseres Fahrrad, bei dem du nicht mehr so drücken musst. Wenn du beim Treppenstiegen plötzlich ein "schnappen" im Kniegelenk verspürst - und zwar immer wenn du das Knie ganz durchgestreckt hast - dann ist der Sattel eindeutig zu hoch

    - Falscher Bewegungsablauf: wenn man müde wird kann es gut sein, dass du anfängst zu rühren, anstatt zu kurbeln
    Da ist es gut, wenn du einen Trainingspartner hast, der hinter dir herfährt. Viele dinge beginnen erst, wenn man kaum mehr Kraft hat.
    Hilfreich ist es, wenn du dich auf eine hocker setzt und danach ein Klebeband, Isolierband horizontal über deine Radhose klebst. Oder besser dein Trainingspartner. Und zwar auf der Höhe der Oberschenkel gelenke. Das Band dient nur zur optischen Beurteilung. Kann gut sein, dass du am Anfang das Becken kippst und nach 50 km nicht mehr.

    -die socken verrutschen oder haben eine naht, respektive eine Übergangsstelle, die irgendwann einmal anfängt zu drücken. meist ist dies an der Ferse. Das kann aber so weit gehen, dass du eine Entzündung bekommst und dann schmerzt einfach alles

    - Schuhplatten zu weit nach innen oder aussen eingestellt: Nur ganz wenige menschen haben paralelle Füsse beim Gehen, Kurbeln. Die Füsse sind bei den meisten Menschen ein wenig nach aussen gerichtet. Bei manchen auch paralell und bei ein paar wenigen nach innen. Richte die Schuplatten so aus, dass der Schuh in der Richtung zeigt, wie deine natürlich Bewegung ist. Ist die Richtung verdreht, dann bekommst du nachher Knieschmerzen, Hüft und Rückenschmerzen.

    Noch etwas so in allgemeiner richtung: Einstellen der Sattelhöhe: Die meisten Menschen messen entweder ihre Schrittlänge und rechnen danach die Sattelhöhe aus oder stellen die Ferse auf das Pedal. Ersteres ist unter Umständen zu ungenau und beim letzteren müsstest du dein Becken auf keinen Fall kippen.
    Darum fahr, klick die Pedale aus und setzt die Fersen auf die Pedale. Und nun rückwärts ! kurbeln. Dabei merkst du viel eher ob du zu tief oder zu hoch bist.

    Und zu guter letzt: nicht alle Schuhe sind gleich gut und Einlegesolen, wenn vorhanden werden mit der Zeit zusammen gedrückt. Dann knicken die Füsse nach innen oder aussen. Es gibt auch Orthopäden, die deine Füsse anschauen. also deine Abrollbewegung und den Abdruck messen. Danach können sie beurteilen, welche Einlagen du brauchst. Ein Kollegen hatte urplötzlich das Problem. Seit er die Einlagen trägt ist das Schnee von gestern.

    Sorry, ist etwas lang geworden
    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Paolo, 09.07.2014, 13:24 Uhr auf Norwegian1611
    Hallo,

    danke euch für die Hinweise. Fuß hochlegen und kühlen hat letzten Endes auch gereicht, so dass ich momentan gar nix mehr merke. Die Sattelhöhe ist eigentlich optimal eingestellt .. Na, ich hoff mal, es lag einfach an der ungewohnten Anstrengung bzw. der für meine Verhältnisse schon längeren Tour.

    Gruß, Paolo
  • Norwegian1611, 09.07.2014, 14:09 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz
    Sehr ausführlich und/aber trotzdem gut, insbesondere Thema Sattel und Schuhplatten.

    Nur das verstehe ich nicht: - zu wenig getrunken: Die Drüsen produzieren dann zu wenig Flüssigkeit.
    Das mit der Flüssigkeitsaufnahme an und für sich ist richtig aber im Fuss sitzen nicht so viele Drüsen und die dort befindlichen sorgen eher für unangenehme Gerüche wenn Sie was produzieren :-))

    Ergänzend: zu kurze Kurbeln und vor Allem unterschiedlich lange Kurbeln an MTB/Spinningbike/Trainingsrad für Rollentraining verglichen mit Strassen- RR haben mich schon mal ausser Gefecht gesetzt. Obwohl der Unterschied "nur" 2,5cm beträgt.
    Da Paolos Beschwerden nach der Radtour aufgetreten sind, ist eine Entzündung mE am Wahrscheinlichsten. Ursachen, wie Du schreibst, vielfältig.

    Gruß Ulrich
  • Teetrinker, 09.07.2014, 20:32 Uhr auf Norwegian1611
    Hallo Ulrich,
    meinst du nicht 2.5mm? 2.5cm Unterschied sind sehr viel: Ich fahre 170mm, 195mm könnte ich wahrscheinlich gar nicht treten (und habe ich auch noch nie gesehen). Üblich sind 170mm, 172.5mm und 175mm. 145mm sind wahrscheinlich nur an Kinderrädern zu finden.
    Gruß, Tilmann
  • Norwegian1611, 09.07.2014, 20:43 Uhr auf Teetrinker
    natürlich mm.
  • alltagsfahrer, 09.07.2014, 21:16 Uhr auf Norwegian1611
    Hallo Ulrich,

    Mir ist das Wort "Schleimbeutel" nicht gerade in den sinn gekommen. An der Ferse hat man Schleimbeutel.

    Viele Grüsse aus Zug,
  • Norwegian1611, 10.07.2014, 09:08 Uhr auf alltagsfahrer
    Erstaunlich, dass Paolo sich aus der Diskussion ausgeklingt hat ohne nähere Beschreibung der Fußschmerzen. Wahrscheinlich sitzt der schon wieder auf dem Rad, während wir über alle möglichen Ursachen von Schmerzen philosofieren.
    Gruß Ulrich
  • Schneckengeist, 11.07.2014, 13:15 Uhr
    Ich hatte auch eine zeitlang immer mal wieder dicke Füße nach Radtouren, bis ich nach einer Weile doch auf die Idee gekommen bin, meine Schuhe zu lockern. Manchmal liegt das erstbeste so nahe und man kommt einfach nicht drauf. ;)
    @ alltagsfahrer: Super Auflistung - woran es noch liegen könnte. Ich seh immer wieder Radfahrer, die auf einem viel zu hohen Sattel sitzen und sich nach der Tour wundern, warum sie so fertig sind.
    Liebe Grüße
  • Paolo, 15.07.2014, 15:14 Uhr
    Hi,

    noch mal als Nachfrage: Warum ist das eigentlich nur am linken Fuß aufgetreten, die Belastung ist doch bei beiden Füßen gleich oder?
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RTF in Erftstadt-Lechenich (NRW)

  • 24RSTbiker, 22.06.2014, 11:13 Uhr
    Hallo,

    die Quäl-Dich Gemeinschaft wächst und wächst.
    Schöne Grüße an den Fahrer der RTF vom 21.06.2014.
    Ich war gleich hinter dem dritten Verpflegungsstand in deinem Windschatten.

    Euch allen viel Spaß beim Trainieren
    24RSTBiker
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Durchschnittsgeschwindigkeit

  • Bastian, 17.09.2005, 13:12 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Hallo Radsportfreunde. Ich hab vor etwa einem halben Jahr mit dem training angefangen und fahr am nächsten Sonntag mein erstes Rennen. Daher wollte ich mal wissen was ihr so für Durchschnittsgeschwindigkeiten habt.... Ich schaff auf windigen 30 Kilometern zwischen 30 und 33 kmh. Auf 50 bis 60 km liegt er so bei etwa 28. Aber da sind auch immer blöde Ampeln dabei wo ich immer wieder anhalten muss. Bin mal auf eure Werte gespannt......
  • Italienradler, 17.09.2005, 13:51 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Jo is doch ganz gut. Also ich hab hier immer 2 runden die ich fahre, einmal 50km und einmal 90km. Bei den 50km hab ich so ja nach dem wie ich drauf bin und wie der wind is nen schnitt von 30 bis 34kmh. bei der 90km runde so um die 30 bis 32 kmh. ich fahre seit anfang diesem jahres rennrad.
  • Kurt, 17.09.2005, 14:48 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Hallöchen; Da stellst du aber auch ne Frage ;-))...das ist wie wenn Du einen Angler fragst "g" und glaube nicht alles was Man(n)so von sich gibt ...... heute 75,5 km hh450 27,5 VDS fahre pro Jahr 10000km 27,2VDS. Warburg Supercup 240km 2700hh 26,7 Sprockhövel RTF150km 1500hh 26,6 VDS Gruß Kurt ( Brauch kein Doping gebt mir Berge )
  • Italienradler, 17.09.2005, 14:57 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf Kurt
    ja gut bei mir sind keine berge bei, höchstens mal 40hm mit 10% dass wars dann aber auch.
  • fausto, 17.09.2005, 20:15 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Ihr fahrt alle viel zu schnell.
  • Italienradler, 17.09.2005, 20:46 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf fausto
    hö warum dat? wie schnell fährst du
  • wurstendbinder, 18.09.2005, 00:07 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    hi, bin jetzt n paar wochen nicht rr gefahren, sonst je nach form, steckenlänge und -profil 25 - 31. (bin aber auch schon mal im zweier team 100 km mit 33 gefahren, ist allerdings schon drei jahre her); im training (eb) solltest du nicht so oft auf durchschnittsgeschwindigkeit fahren sondern eher belastungsintervalle machen; das bringt mehr druck! viel spaß noch, tschö
  • Oliver Habegger, 18.09.2005, 16:51 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Ampeln habe ich auch auf meinem Weg, 26 an der Zahl und viel Stadtverkehr! Morgens zur Arbeit habe ich so einen 25-27er Schnitt, gerade so das ich nicht ins schwitzen komme. Abends ist der Schnitt dann etwa um die 29km/h aber ohne grossen Druck. Als Alternative kann ich noch einen Hügel der TdS Kategorie 3 zwischenschalten (425hm) und komme dann auf so 25km/h. Als zweite Alternative mit einem kleinen Umweg habe ich noch einen Hügel der TdS Wertung 2 (750hm) und da habe ich auch so gegen die 25km/h bei 50km Fahrstrecke. Ich fahre aber immer unter der Schmerzlimit, ausser bei den Hügeln kann ich mich zwischendurch nicht zurückhalten, runter lasse ich es immer rollen und nehme es gemütlich. Bei den Ampeln ist es bei mir immer so das nur die rot sind welche sich in einer leichten Abfahrt befinden oder wenn man gerade "im Schuss" ist, ausser man fängt an zu fluchen, dann sind alle rot ;-)) Gruss, Oliver
  • grumbledook, 18.09.2005, 21:16 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Schau im Training nicht auf den Tacho, sondern allenfalls auf Deinen Pulsmesser, oder fahr nach Gefuehl. Bin 4 Jahre im Training _ohne_ Tacho (allein) gefahren; viel GAI, aber auch viel am Anschlag am Berg. Habe in der Zeit meine beste Form gehabt. Die Durchschnittgeschwindigkeit im Training hat nur wenig Aussagekraft. Dein erstes Rennen wird Dir zeigen wo Du stehst. Gruss, Frank
  • fausto, 18.09.2005, 21:51 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf Italienradler
    Bei einem Schnitt von über 30km/h fährst du niemals GA, es sei denn, du heißt Jan Ullrich oder so ähnlich. Ich komme bei GA-Fahrten in der Regel mit einem Schnitt zwischen 27 und 28km/h heim, manchmal auch nur 25km/h, wenn's windig war. Der Schnitt ist so ziemlich der falscheste Trainingsparameter, den es gibt. Im Training langsam fahren und wenn's draufankommt schnell fahren können, so macht Training Sinn.
  • superreini, 18.09.2005, 22:00 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Da ich immer nur "trainiere", also Trainingsfahrten mache, weil ich keine Rennen fahre, sondern nur zum Spaß/Ausgleich, achte ich nicht so arg auf die verschiedenen GA's & auch nicht so sehr auf die Durchschnittsgeschwindigkeit. Im Hochschwarzwald bin ich im Sommer mal den Thurner, Kandel Notschrei/Schauinsland & Feldberg (ca. 130 km & ein paar tausend Höhenmeter) mit einem Schnitt von ca. 25 km/h gefahren. Bin aber auch mal vor ein paar Wochen über 200 km (alleine) gefahren mit einem Schnitt von etwas über 30 km/h. Würde ich Rennen fahren, würde ich aber strikt in den versch. GAs trainieren - alles andere bringt wohl wenig.
  • urmel77, 19.09.2005, 08:59 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf fausto
    ... Dass DAS mal jemand sagt! Immer dieses geeier um den 30er Schnitt, den angeblich alle fahren!? <br> Grüße Urmel
  • Oliver Habegger, 19.09.2005, 14:15 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf fausto
    Wenn wir doch ehrlich sind, ist es doch so das es bei den meisten hier gar nie oder höchstens 1-2 Mal im Jahr darauf ankommt, somit hätten wir (ich inklusive) gar nie die Gelegenheit an den "Saiten zu zupfen". Ich kann mir auch vorstellen das wenn man im Training nie Dampf gibt es nicht ganz einfach ist es dann plötzlich auf Knopfdruck zu machen, da fehlt doch der Rhythmus, die Atmung und die Erfahrung? Ich gebe Dir in Deiner Beurteilung vollkommen recht, kann mir aber gut vorstellen das man einmal in der Woche richtig Druck geben sollte um auch diese Situation zu erfahren? Weiss nicht, habe eigentlich keine Ahnung davon, ist mehr so aus dem Bauch raus?!? Gruss, Oliver
  • grumbledook, 19.09.2005, 16:40 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf Oliver Habegger
    Da moechte ich Dir zustimmen und zugleich an den Namen dieser Seite hier erinnern. Auch wenn ich die meiste Zeit eher locker fahre, zwischendurch sag ich mir auch: "No pain, no gain!". Vielleicht schauen wir ja mal einander in die schmerzverzerrten Gesichter, beim Kampf an einer der zahllosen schweizer Rampen, wenn's das eine Mal in der Woche dann heisst: "Quael Dich!" :) Gruss, Frank
  • fausto, 19.09.2005, 18:18 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf Oliver Habegger
    Es hin und wieder mal krachen zu lassen, ist bestimmt nicht schädlich und gehört richtig dosiert zu einem erfolgreichen Training dazu. Aber daß solche Trainingsformen sinnvoll sind, bedarf es einer ausgeprägten Grundlagenausdauer, und die hat man bestimmt nicht, wenn man 50-90km mit Schnitten zwischen 30 und 34km/h zurücklegt. Nur mit einer guten Grundlagenausdauer kann man auch noch 150-200km schnell fahren. 50km durch die Gegend rasen kann (fast) jeder, nach 200km noch schnell fahren können die wenigsten. Und das aus dem einfach Grund, daß sie zu wenig GA-Training fahren. Wenn ich mit anderen Leuten fahre, wundern sich die meisten wie langsam ich durch die Gegend fahre, dafür sind diese Leute, die mir im Training immer davonfahren, dann erstaunt, was ich nach 200km noch an Druck auf's Pedal bringe.
  • Hagen, 19.09.2005, 20:12 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Hallo Ihr Tiere, ich bewundere euere Durchschnittsgeschwindigkeiten!!! Ich starte im Frühjahr bei 130 Plus und 22er Schnitt, arbeite mich in Topform auf 130 Plus und 28er Schnitt hoch. Wenn ich es mal krachen lasse komme ich in der Gruppe bei 160 Plus auch mal auf einen Schnitt von 32. Die HEW fahre ich mit Anschlag mit einem Schnitt von knapp 40 und einen Marathon über 220km mit 28,9schnitt und 140 Puls. Ich fahre fast nur im Flachen und mein MaxPuls liegt bei um 200. Was mich verwundert ist, dass laut den Schnittangaben ich also höchstens im unteren Drittel der Radler landen kann. Meine Ergebnisse HEW, Gruppenwettkampfspiele und Marathon zeigen mir aber dass ich mich im oberen Drittel mit meiner Leistung befinde. Oft werde ich von Leuten mit knall roter Birne überholt, manchmal packt mich dann der Ergeiz und ich bleibe dran und ziehe die Frühung mit durch. Zuerst kommen dann die mitleidigen Blicke "Nach schaffst Du es doch noch dran zu bleiben?" und kaum sind mehr als 60km auf der Uhr lassen die Jungs dann reißen. Warum ist es immer noch nicht klar, dass 30km mit 30er Schnitt und 160Plus KEINE Grundlagenausdauer ist?
  • Larsemann, 19.09.2005, 23:15 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Ga1/2 - 27/28 Solo Ga1/2 in großer Gruppe - 30 RTF 115 km Solo 31/32 RTF 115 km Kopfgruppe eher flach - 37 (rennmäßig) RTF 115 km hügelig (Warburg etc.) - 32 Gesamtkolometer bis jetzt ca. 6000km larsemann
  • fausto, 20.09.2005, 17:46 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf Hagen
    Tja, den ganzen 30km-mit-30er-Schnitt-Rasern geht halt nach 50-60km, spätestens nach 90km die Luft aus. Mein höchster Schnitt (im Training) dieses Jahr war vielleicht mal ein 29er Schnitt auf topfebener Strecke, leicht windbegünstigt. Dafür bin ich den Ötztaler in 8h 58min gefahren und hab dort den 223. Platz von 3500 Teilnehmern belegt. Sei doch froh, daß DU weißt, wie man sinnvoll trainiert. Ich mach's nach folgendem Motto: wer mich überholt, ist entweder besser als ich oder fährt über seinen Verhältnissen, weil er nicht weiß, wie man richtig trainiert. Mit dieser Einstellung kann ich ziemlich gut leben ;-)
  • Larsemann, 20.09.2005, 21:55 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf fausto
    denk mal darüber nach das es ausser dem quaeldich berge epos auch noch andere zielsetzungen gibt - schnelles taktisches fahren in gruppen - rennmäßig oder in echten Amateurennen etc. - da liegen andere maßstäbe im training an - denn 80-115 km mit einem 40 iger schnitt - incl. dem taktieren und windschattenfahren in der gruppe ist etwas andres als 200km bergmaraton zu fahren - oder vergleichst du moto cross mit hill climbing??? frage ist doch für was trainiert man - und bei den kurzdistanzen (unter berücksichtigung des zeitaufwandes für Ga 1/2 training) kommt man mit zyklischer Kompensation und Reizsetzung dem Ziel z.B 75 km richtig schnell schon eher nahe ... Radsport kommt bekanntlich von radfahren und wer hat den nach der studentenzeit (und C-amateurzeit) noch 5 Stunden jeden zweiten Tag für GA zeit? Also werden die brötchen kleiner - fahre lieber dann gute 75 km mit einem 38 und lasse mir von einem Maratonisti sagen ich fahre über meine verhältnisse - neee !! das sind äpfel mit birnen verquirlt... meine bezugsgrößen sind andere - mit ca. 7000 km im jahr auf der mitteldistanz bis 115 km schnell zu sein - grundlegend stimmt aber die aussage das zu schnell trainiert wird. Larsemann
  • schiffkasten, 20.09.2005, 22:06 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    lest doch mal die traininspläne auf http://radsporttraining.de/
  • fausto, 20.09.2005, 23:44 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf Larsemann
    Ich hatte geschrieben, daß ich nach dem Motto fahre, daß die, die mich überholen entweder BESSER SIND ALS ICH oder über ihre Verhältnisse leben. Möglicherweise gehörst du eben zur ersteren Gruppe :-) Sehr wahrscheinlich sogar, denn einen 38er Schnitt fahr ich auf 75km nie im Leben, selbst wenn ich an der Kotzgrenze fahr. Ich habe mitnichten sagen wollen, daß nur Leute, die bei einem Maraton schnell fahren können, gute Radfahrer sind.<br> Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner Aussage, daß schnelles Fahren im Training erst dann Sinn macht, wenn man eine gewisse Grundlage mitbringt. Erst wenn diese Grundlage vorhanden ist, kann man spezifisch auf seine bervorzugte Wettkampfform hin ausgerichtet trainieren.
  • larsemann, 21.09.2005, 12:53 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf fausto
    Sehe ich genauso -sorry- ausserdem gibt es für mich als 79kg Typ nur schmerzen in den bergen-da bleib ich lieber im flachland - habe eine Formulierung wohl in den falschen Hals bekommen - hast aber wie ich ja auch schon sagte recht- bin gerade mit den alten Radsportlegenden und Meistern der 60jahre gefahren - die fahren mit teilweise 80Jahren einen 30 Schnitt auf 120 km (mit Kaffeepause)- also GA in einer grossen Gruppe mit viel quatschen... Larsemann
  • kurt, 21.09.2005, 18:35 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr auf larsemann
    Hallo; Zitat von w.Fasching 3 facher Ram Sieger Ich vergleiche mich nie mit Lance ! Wir fahren beide Rad ,doch ich mache eine andere Sportart.Ich mag die Sprintstrecken um 100km auch nicht so "fg" Gruß Kurt Brauch kein Doping gebt mir Berge
  • wasserträger, 27.09.2005, 16:39 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Ich fahre oft auf Sprint (aber Durchschnittspuls 140) bei ebener Strecke und im Training meist mit dem Mountainbike auf Semislicks. Mit etwas Glück (Verkehrslage) komme ich bei 25km auf 30km/h.
  • henry, 02.10.2005, 21:21 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
    ich glaube der ein oder andere, sollte mal seinen genauen Radumfang messen und am Tacho übertragen. da bekommt so manch einer die Mundwinkel tief nach unten
  • Gast, 23.07.2007, 19:42 Uhr 23.03.2011, 20:31 Uhr
  • Fbtri, 23.03.2011, 20:31 Uhr
    Wie schon von einem Großteil angesprochen spielt die Durchschnittsgeschwindigkeit im Training eine eher nebensächliche Rolle. Der Einfluß von Wind und Höhenmetern ist viel zu groß um eine genaue Interpretation zu haben. Viele von Euch machen sich Gedanken über die richtige Trainingsbelastung. Zuerst sollte sich jeder mal im klaren sein für was er denn trainiert. Ist es ein Lizensrennen, ein Marathon, eine RTF, Criterium usw. Ich selber starte in der Baden-Württembergischen Triathlonliga. Mein Grundlagentraining mit hohen Umfängen ist deutlich geringer als bei meinen Freunden die die Trans Alp oder Ähnliches bewältigen. Bei mir kann ein Radtraining auch nur 60 min. dauern in denen ich 5x 2km den Berg hochjage bis der Ofen glüht. Deshalb: setzt klare Ziele und macht Euch mal nicht Gedanken um einen Schnitt von 22, 28 oder 35. Da gibt es sicher Wichtigeres wie Herzfrequenz oder Wattzahl. Im Rennen zählts und da gebt Ihr eh immer 100%, oder mehr :-)
  • MM, 18.06.2014, 21:49 Uhr
    So , so , so...also jungs ich fahre lange Rennrad u. benötige auch am Berg nicht das 39er Blatt...hier zwei Dinge...erstens ist es sehr traurig dass der Radsport von immer mehr arroganten,nichtswissenden Angebern in Beschlag genommen wird...dazu gehören natürlich auch die Multitalente die nach einem halben Jahr -Rennradsport schon einen Schnitt um die 35 km/h hinlegen ohne dass man denen ihren Atem hört...zweitens und noch etwas tragischer sind die Spinner die noch meinen sie müssten dopen nur um den Kollegen etwas Respekt abverlangen zu können...all diese Schwätzer sind glaube ich hier in solchen Foren vereint...ein Hoch auf die Zukunft des Radsportes !!!
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Bluthochdruck

  • Hein, 01.10.2003, 20:24 Uhr 06.12.2003, 04:12 Uhr
    Hallo, wer von euch hat Erfahrungen mit Bluthochdruck? Weiß jemand ob Blutdruck senkende Mittel den Puls senken. Kann man mit Bhd ein pulsorientiertes Training machen? Ich weiß das letztendlich nur der Arzt eine Antwort geben kann aber mich würde einfach mal interessieren ob es hier noch Leute gibt die damit Erfahrung haben oder eben Leute die darüber bescheid wissen. Gruß´Hein
  • Sebastian, 01.10.2003, 22:56 Uhr 06.12.2003, 04:12 Uhr
    Du hast mit Sicherheit Recht, wenn du sagts, dass dir nur ein Arzt eine genaue und vor allem sichere Auskunft geben kann. Ich kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass mein Blutdruck auf einen besseren Wert gesunken ist seitdem ich Rennrad fahre. Ich hatte aber nicht wirklich Bluthochdruck. Hatte immer so einen Wert von 150 zu 85 und nach einem halben Jahr Training liegt er jetzt bei 120 zu 70 (Bin 22 Jahre also ist er jetzt optimal) Ich weiß nicht ob das jetzt Zufall war kann mir einen Zusammenhang mit dem Radsport gut vorstellen zudem Ärzte Bluthochdruckpatienten ja immer wieder Ausdauersport in mit nicht! zu hohen Belastungen empfehlen. Inwieweit Sport im Entwicklungsbereich also mit höheren Pulsfrequenzen für Bluthochdruckpatienten geeignet ist vermag ich nicht zu sagen. Ich glaube aber, dass du vor einem Training in hohen Pulsbereichen auf jeden Fall einen Sportarzt konsultieren solltest, um kein gesundheitliches Risiko einzugehen. Sebastian
  • Achim, 02.10.2003, 09:19 Uhr 06.12.2003, 04:12 Uhr
    Hallo Hein, zur Behandlung des Bluthochdrucks kommen eine ganze Reihe von Substanzgruppen zum Einsatz. Nicht alle beeinflussen aber auch die Herzfrequenz. In erster Linie tun das aber die sog. Betablocker und Kalziumantagonisten vom Verapamil-Typ. Das sich Ausdauertraining neben anderen Verbesserungen der Lebensumstände (Gewichtsreduktion, bewusste Ernährung etc.) positiv auf die Blutdruckregulierung auswirken, gilt als gesichert. Nachdem ich vor ein paar Jahren begann, regelmässig zu laufen und radzufahren, habe ich meine Blutdruckwerte (die allerdings nie zu hoch waren) aufgezeichnet. Hier konnte ich einen deutlichen Trend nach unten feststellen. Das allein ist zwar noch kein Beweis, bestätigt aber in meinen Augen die aktuellen Erkenntnisse. Dein Hausarzt dürfte sicher in der Lage sein, Dir die verschiedenen Therapieoptionen - die Deiner Situation gerecht werden - zu erläutern. @ Sebastian: Solltest Du tatsächlich bei wiederholten Messungen Blutdruckwerte um 150/85 mmHg gehabt haben, ist durchaus von einem manifesten Bluthochdruck zu sprechen. Dies ist nach WHO bei systolischen Werten >140 bzw. diastolischen >90 mmHg der Fall. Gruss, Achim
  • Hugo, 06.12.2003, 04:12 Uhr auf Sebastian
    Hallo, ja, Ausdauersport ist gut für den Blutdruck und man sollte seinen Arzt fragen. Ein Belastungstest auf dem Ergometer mit EKG und Blutdruckkontrolle gibt da Aufschluß und wird in der Regel von der Kasse bezahlt. Alle paar Monate durchgeführt, bekommt man auch noch einen Hinweis auf seine Trainingserfolge. Schönen Gruß, Hugo
  • Kasia Bauer, 12.06.2014, 20:01 Uhr auf Achim
    also es gibt viele Möglichkeiten den Bluthochdruck auch mit Hilfe von Sport zu senken ... aber auch die Ernährung spielt da eine große Rolle -- ich finde den folgenden Artikel zu diesem Thema sehr informativ: http://www.aliud.de/gesundheit/bluthochdruck.aspx
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Race Map App

  • tandem_click, 11.06.2014, 19:14 Uhr
    Hallo in die Runde,
    wir wollen am Sonntag Bonn Eupen Bonn fahren.
    Hat einer von Euch schon mal die App Race Map benutzt, die man dafür installieren kann
    und weiß, wie stark die am Akku des Smartphones saugt ?

    Viele Grüße
    Sandra
  • tandem_click, 12.06.2014, 12:57 Uhr
    Im Geschäft haben wir einen Test gemacht. Um die Akkulaufzeit zu verlängern:
    nur Mobile Daten EIN, Rest AUS schalten. Die App verwendet nur die GPS Funktion der Karten-Navi-App, so der Mitarbeiter.
    Ich habe noch ein kleines Akku - Pack gekauft.
    Jetzt darf wieder gerechnet werden. Man weiß nicht, was verbraucht wird, wenn das Ding im Hintergrund läuft. Angenommen, der würde maximal 500 mAh in der Stunde ziehen, wäre das iphone nach 5 Stunden leer. (Angenommen, sein eigenes Akku hätte so 2.600 mAh, da ver Verkäufer sagte, der Akku-Pack mit dieser Größe kann das iphone einmal aufladen).
    Das würde dann heißen, nach der Hälfte der Strecke das Power Pack zuschalten, das liefert dann 500 mAh in das Gerät maximal und wollen wir hoffen, dass der Verbrauch durch die App geringer ist als die Stromzuführung. Wenn das iphone allerdings schon beim exponentiellen Abrutschen des Ladezustands angekommen ist, funktioniert die Theorie nicht mehr.

    Sofort dranhängen würde ja heißen, der zieht immer nach. Eigentlich soll ja ein Ladezyklus erst mal gut runter sein, bevor man wieder auflädt.

    Na ja, vielleicht quäle ich mich mal durch die Bedienungsanleitung und schlaue mich auf.

    Soviel meine Theorie. Nachher weiß man mehr.

    Viele Grüße
    Sandra
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Das gibt doch gar keinen Sinn ??

  • tandem_click, 04.06.2014, 15:24 Uhr
    Hallo in die Runde,
    unsere heutige Tour, ca. 66 km, wurde nur unvollständig aufgezeichnet.
    OK, kann ja vorkommen, dann war halt Abstand Magnet zum Geber nicht richtig oder der Geber braucht eine neue Batterie.
    Aber dann müssten doch die Zahlen in Beziehung zueinander stehen? Entweder das Signal kommt für alles oder gar nichts?

    Heraus kam:
    3,03 km / 55 hm
    Schnitt 33,92
    max 51,28
    höchster Punkt: 153 m
    Zeit in Bewegung: 00:25:36 h

    Ah, da fährt man mit einem 33er Schnitt 3 km in der Zeit ? Was ist das für ein Schmarrn ?
    Was ich gar nicht verstehe: wenn ein Signal kommt, dann für alles und dann wird das doch dazu addiert bzw. gemittelt?
    Wieso kommt der bei einer Fahrzeit von 25 Minuten auf nur 3 km?

    Lt. Tabelle sollte ich mal die Batterie des Gebers ersetzen. Mal sehen, welche Überraschungen uns auf der nächsten Tour
    erwarten.
    Oder kündigt das an, dass der Prozessor des Radcomputers kaputt ist ?

    Viele Grüße
    Sandra
  • Norwegian1611, 04.06.2014, 16:23 Uhr
    Klingt wirklich nicht ganz logisch. Welchen Computer benutzt Du? Bei drahtlosen Systemen kan sowas schon mal vorkommen, wenn der Geber keinen freien Sendeweg zum Empfänger hat. Einer meiner Trainingspartner besitzt einen drahtlosen Sigma, welcher sich zwischndurch ausschaltet, erst nach 10km einschaltet, usw. Mein nahezu identisches kabelgebundenes System läuft nicht nur billiger sondern auch deutlich zuverlässiger.
    Gruß
    Ulrich
  • alltagsfahrer, 04.06.2014, 21:09 Uhr auf Norwegian1611
    Hallo Ulrich,

    Einen Falk Ibex,

    Viel Grüsse aus Zug, Fritz
  • Norwegian1611, 04.06.2014, 21:53 Uhr auf alltagsfahrer
    Den kenne ich nur dem Namen nach und kann leider nicht helfen.
    Was zeigte das Gerät denn während der Fahrt an. Realistische Geschwindigkeiten? Da Du einenGeber erwähnst nehme ich an, daß dieser die Geschwindigkeit, am Rad gemessen, übertragen soll. Möglicherweise das gleiche Problem wie beim Sigma meines Trainingskameraden. Die Distanz kann der Falk eventuell via GPS ermitteln und bei schlechtem Signal vom Geber am Raad kann das schon mal chaotische Ergebnisse liefern - aber Deine Resultate???.
    Gruß aus dem Norden
    Ulrich
  • tandem_click, 04.06.2014, 23:58 Uhr auf Norwegian1611
    Hallo Ulrich,
    kommt mir sehr bekannt vor - ich habe einen kabellosen Sigma.
    Ich habe am Geber die Batterie getauscht , das Tandem über eine definierte Strecke geschoben und versucht, den Bike Computer nicht aus den Augen zu lassen. Alle Hindernisse stehen noch .... das Ding hat komplett aufgezeichnet.

    Zum Falk Navi Ibex: Den habe ich auch noch, aber derzeit kaum in Betrieb. Der braucht doch gar keinen Geber?

    Viele Grüße
    Sandra
  • Norwegian1611, 05.06.2014, 16:03 Uhr auf tandem_click
    Irgendwie kam der Beitrag 2 x. Das machte auch keinen Sinn :-))
  • Norwegian1611, 05.06.2014, 16:07 Uhr auf tandem_click
    Über das mit dem Geber habe ich auch gestutzt. Ich benutze parallel zum Sigma eine Polarpulsuhr mit externem GPS. Dies hat die Möglichkeit einen Geber für die Radumdrehungen (=Geschwindigkeit) zusätzlich zu koppeln, da GPS-Messungen bekanntlich für die aktuelle Geschwindigkeit völlig unbrauchbar sind (u.a. deshalb benutze ich den SIgma). Dachte also an die Möglichkeit, dass auch der Ibex das eventuell kann. Aber wie oben erwähnt kenne ich den Ibex nicht.
    Insbesondere bei Tunneldurchfahrten sind GPS-daten toll. Erst steht man still, kaum kommt man aus der Röhre beschleunigt man im Laufe einer Sekunde auf 2-300km/h. ;-)

    Habe auch erst jetzt gesehen, dass nicht Du sondern "alltagsfahrer" den Ibex ins Spiel gebracht hat.
    Gruß Ulrich
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Oetztaler Radmarathon 2014

  • Harry Heine, 20.05.2014, 16:39 Uhr
    Hallo allerseits,

    ich kann einen Startplatz für den diesjährigen Ötztaler Radmarathon 2014 an eine Person abgeben, die sich ordnungsgemäß registriert hat, aber im Losverfahren nicht erfolgreich war.

    Interessenten melden sich bitte bei mir. Ich möchte lediglich die normalen Kosten erstattet wissen.

    Viele Grüße!

    Harald
  • bergaer, 23.05.2014, 06:03 Uhr
    Hallo Harald,

    ich würde den Platz gern nehmen. Kontakt
    Viele Grüße
    Alex
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Campus RTF

  • tandem_click, 18.05.2014, 17:43 Uhr
    Hallo zusammen,
    sind noch einige von QD mitgefahren = Mein Navi hat nach 100 km schlapp gemacht.
    Bin mir sicher, dass es im Bereich Rheinland-Pfalz noch Wegstücke aus der RTF gibt, die noch nicht im TP sind.
    Hat einer was aufgezeichnet ?
    War eine klasse Tour, kann sie leider optisch nicht mehr beurteilen...
    Verpflegung war lecker. Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei!

    LG Sandra
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Fahrradcomputer funktioniert nicht

  • Silas Röckle, 23.06.2004, 20:40 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr
    Ich habe ein gebrauchtes Rennrad gekauft an dem schon ein Fahrradcomputer, der Sigma Sport BC 700 dran war. Leider geht der nicht, das heißt es funktioniert lediglich die Uhrzeit. Die Kmh Anzeige bleibt immer bei 0 und die anderen Anzeigen auch. Ich hab das Magnetstück schon an unterschiedlichen Positionen an den Speichen befestigt aber auch das half nichts. Mein einziger "Erfolg" war, das ich es einmal hinbekommen habe das sich die Stundenanzeige veränderte (das was anzeigt wie lang man schon fährt) Ich hab auch den Tacho mal abgemacht und an ein anderes Fahrrad hin und das ging. Die Bedienungsanleitung auf der Internetseite von Sigma Sport hat mir auch nicht weitergeholfen. Hat jemand noch eine Idee oder ein paar Tipps was ich noch tun könnte? Würde mich über Hilfe sehr freuen.
  • fausto, 23.06.2004, 21:08 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr
    wenn der tacho an einem anderen rad funtioniert, dann spricht das dafür, daß möglicherweise der sensor (das, was man an der gabel befestigt) defekt ist. es gibt von sigma diesen sensor mit kabel und neuer halterung für den tacho einzeln zu kaufen (also ohne tacho!). wäre aus meiner sicht mal einen versuch wert, da der tacho selbst ja anscheinend nicht defekt ist.
  • Silas Röckle, 24.06.2004, 13:52 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr auf fausto
    Danke erstmal, da wirst du wahrscheinlich schon recht haben. Würde es vielleicht was bringen den Sensor von dem anderen Fahrrad (gehöhrt eh uns und da wird sowieso kein Tacho verwendet) wegzumachen und dann an meinem RR zu befestigen oder ist es besser wenn ich das gleich von Sigma kaufe?
  • fausto, 24.06.2004, 15:25 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr auf Silas Röckle
    wenn der sensor inkl. halterung zum tacho passt, nimm natürlich den und spar dir das geld für einen neuen!
  • Thomas Brandel, 10.08.2004, 22:04 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr
    habe umgestellt von MTB auf Rennrad und muss meinen sigma sport 700 von 26 zoll auf 28 zoll umstellen und weiss nicht wie da ich die bedienungsanleitung nicht mehr habe ?!?!?!? wer kann helfen gruss und dank thomas
  • Gast, 12.08.2004, 12:37 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr auf Thomas Brandel
    da hats die Anleitungen. Wenn du nicht genau dein Modell findest kein Problem, die ähneln sich alle stark.
  • ghhgfh, 11.06.2006, 18:05 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr auf
    suche für sigma spor 700 bedienungsanleitung
  • ghhgfh, 11.06.2006, 18:06 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr auf ghhgfh
    suche für sigma spor 700 bedienungsanleitung
  • Martin Hörbe, 10.09.2006, 08:09 Uhr 19.07.2009, 17:34 Uhr auf
    </i>
  • Gast, 19.07.2009, 17:34 Uhr auf
  • Moni, 13.04.2014, 16:42 Uhr auf Silas Röckle
    Hallo!
    Ich habe hier Hilfe erhalten.
    www.fahrradcomputer-im-test.de
    lg
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Rekord!!

  • lowrider, 14.03.2014, 22:01 Uhr
    Heute einen absoluten Rekord dokumentiert - da wird sogar Jan bleich. ;-)

    Grüße, Oliver
  • V12Roadster, 15.03.2014, 14:22 Uhr
    10.750 hm an einem Tag......sag ich doch, die Mittelgebirge werden immer wieder unterschätzt.
  • lowrider, 15.03.2014, 15:30 Uhr auf V12Roadster
    Wobei die 18347 km das doch etwas relativieren.
    Kann mir einer sagen, was Armin hier geraucht hat?
  • Jan, 15.03.2014, 19:58 Uhr auf lowrider
    Schon mal den GPS-Track angeschaut? Ich hatte mal einen Umweg zum Äquator drin.
    Und du warst wohl für 2 Sekunden auf dem Mount Everest.

    Schönen Gruß, Jan
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Gearing

  • PlemPlem, 14.03.2014, 18:19 Uhr
    Hi Guys,
    I have been (un)fortunate with an entry to the 2014 Oetztaler Marathon. I normally ride with 39/53 Chainrings and a 11-25 cassette but was advised to possibly change to a 34/50 Chainrings with compact cranks and a 11-28 cassette to allow for additional some climbing variety.
    Are there any OM veterans out there who could forward some advice or comments?
    Cheers
    P-P
  • helmverweigerer, 14.03.2014, 19:05 Uhr
    Hi PlemPlem

    I've never been to the OM but I've ridden similar tours in the alps. Your setup ist almost the one a professional would choose. I strongly suppose you don't have the same climbing rates as professionals, thus this will end up in a very low cadence which is much harder for your legs. I always use 34/50 with 11-25, but I only weigh 60kg, so that is OK but for such a tough tour you will want even easier gearing. Go for 34/50 with 11-28 cassette, your actual setup will most probably end up in a disaster.

    Lukas
  • PlemPlem, 14.03.2014, 19:33 Uhr auf helmverweigerer
    Thanks Luke,
    Your comment makes a lot of sense! You have basically confirmed what I was told and I suspected already.
    Safe cycling!
    P-P
  • helmverweigerer, 14.03.2014, 19:35 Uhr auf PlemPlem
    You're welcome.

    Enjoy the Oetzi!

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leiser Rollentrainer gesucht

  • colin, 03.02.2014, 21:48 Uhr
    Ahoi alle miteinander

    Hat jemand Erfahrung mit einem wirklich leisen Rollentrainer, den man auch in der Wohnung nutzen kann, ohne alle Mitbewohner zu nerven, bzw. aus dem Schlaf zu reissen? Auch sollte noch der Mitbewohner unter mir in Betracht gezogen werden, dass ihm nicht die Decke auf den Kopf zu fallen droht...

    Es gibt im Net tausende Empfehlungen und Testberichte, viele werben mit geringer Lärmbelästigung, aber mir wäre an einem echten Tip von jemandem gelegen, der eine solche Rolle besitzt und sie aufgrund ihres Lärmpegels empfehlen kann. Zusatzfrage: Wäre ein eigenes Laufrad zu empfehlen?

    Ich möchte ungerne einen Blindkauf machen und man kann sich ja nicht alle Dinger kommen lassen und ausprobieren...

    Besten Dank im voraus für ein paar Erfahrungsberichte
    Gruss Thomas
  • Uwe, 03.02.2014, 22:18 Uhr
    Hallo Thomas!
    Da ich dich nach deinen mir bisher bekannten Beiträgen hier bei QD eher als Landschaftsgenießer einschätze und nicht als Hamster, der stundenlang eine Rolle quälen kann, schätze ich mal, dass du entweder eine ganz superbillige Rolle kaufen solltest oder es noch besser ganz sein lässt. Du wirst nämlich sehr bald mit Schrecken feststellen, dass du bei aller Treterei nicht von der Stelle kommst und stattdessen nur anfängst, wie ein Iltis zu stinken. Dieser üble Geruch geht kaum wieder aus der Bude und so wirst du vermutlich bald die Flucht nach draußen antreten und wieder mit einem richtigen Fahrrad die Umgebung heimsuchen.
    Dass ich KEIN Sportler bin, ist ja hinreichend bekannt, aber irgendwann einmal vor Jahren schaffte ich mir auch in einem Anfall geistiger Umnachtung 2 (!) Rollen an, in dem Gedanken, einen meiner Söhne mit auf Wohnzimmertour nehmen zu können... Naja, eine Rolle hat mir ein Bekannter abgekauft und in seiner Gerümpelecke abgestellt, die andere steht noch in meiner solchen Ecke.
    Viele Grüße aus dem Winterschlaf, Uwe
  • alltagsfahrer, 03.02.2014, 23:21 Uhr
    Hallo Thomas,

    Elite Turbo Muin. Sauteuer, du brauchst zusätzlich noch eine Kassette und sie hat mindestens 12 Wochen Lieferfrist. Die Kette macht am meisten Krach von allem. Das einzige, was meine Nachbarn höhren ist, wenn ich unter Kraft schalte und wenn ich mit den Latschen durch die Wohnung eiere. Tönt wie wenn jemand Hohe Absätze anhat.

    kauf eine rolle auf Ricardo. Noch weist du noch gar nicht, ob es dir überhaupt gefällt. Eigenes laufrad ja, unbedingt und auch einen rollenpneu. Beim Laufrad und der Kassette nimm das billigste. Unter die Rolle eine Waschmaschinenunterlage und schau Fernsehen dabei oder lenk dich sonst irgendwie ab. Und keine freie rolle. ich kenne keinen Besitzer einer solche, der nicht schon einmal heruntergefallen ist.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • colin, 04.02.2014, 08:53 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe

    Das mit dem Landschaftsgeniesser hast du gut beobachtet, auch das Sternzeichen Hamster ist mir im Prinzip fremd. :-)

    Kennst du aber auch die winterliche Depression, gepaart mit ätzender Langeweile, wenn das Wetter dich nicht nach draussen lässt? Kennst du den Gedanken, man könnte doch, wenn man etwas Zeit hat mal ein paar Kilometer an seiner Form vorarbeiten, wer weiss wann sich der Winter wieder verzieht (letztes Jahr habe ich an Ostern noch einen Schneemann gebaut....grrr...)?

    Deine Argumente treffen sicherlich alle ins Schwarze und ich habe vorab keine Ahnung, ob Rollentraining per Saldo wirklich viel bringt (Spassfaktor, Trainingsfaktor, Stupide-Faktor,...). Ausser dem grossen Vorteil der Wetter-Unabhängigkeit ist mir momentan noch keiner bekannt, habe allerdings noch nie eine Rolle besessen. Da es eine Kleinigkeit kostet, wägt man halt ab, aber man hört von vielen, bei denen das Ding dann nachher in der Ecke steht...

    Viele Grüsse aus der Winterdepression
    Thomas





  • colin, 04.02.2014, 09:24 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz
    Die Elite Turbo Muin liegt preislich schon ziemlich weit vorne um es freundlich auszudrücken...:-)
    Eine günstige Rolle von Ricardo zum Testen ist ein guter Ansatz, aber wenn die dann dröhnt wie ein Betonmischer wird sie keine 2km auf den Tacho bekommen, eher Flügel...

    Gruss Thomas
  • Uwe, 04.02.2014, 15:57 Uhr auf colin
    Hallo Thomas!
    Solange du noch etwas Hunor in der Sache hast, sind deine Winterdepris noch heilbar.
    Sei bitte still, wenn es um Ostern und Schnee geht, denn Ostern ist dieses Jahr extrem spät. Das geht gar nicht!
    Viele Grüße aus dem Flachland, Uwe (schnell aufs Rad, bevor es wieder finster wird)
  • Ulli, 04.02.2014, 16:00 Uhr
    Hallo Thomas,
    ich habe eine Tacx i-Magic (nicht verwandt mit Telefonen oder Tabletts)
    Was die Lautstärke anbetrifft bin ich mit der sehr zufrieden.
    Hab allerdings auch keine Nachbarn die das stören könnte.
    Kann aber in normaler Lautstärke dabei Radio hören.
    Mittlerweile gibt es Nachfolgemodelle (meine ist schon über 5 Jahre alt) aber ich denke, das die auch nicht lauter sind.
    Die Rolle ist zusätzlich an den PC gekoppelt und ich habe verschiedene DVD von Radtouren. Diese DVD steuern dann den Widerstand der Rolle. Heißt: im Video bergauf so ist auch der Widerstand hoch. Macht das gestrampel auf der Rolle recht kurzweilig.

    Gruß Ulli
  • ma, 04.02.2014, 17:51 Uhr
    Hallo Thomas,

    ich habe diesen Winter erstmals eine Rolle (leihweise) und finde das Rollentraining alles in allem ganz okay. Zweimal pro Woche hole ich mir einen anspruchslosen, dialogarmen und actionreichenFilm aus der Vidiothek und schau mir den beim Treten an. Dabei achte ich darauf, dass der zwischen 1,5 und 2 Stunden Länge hat. Mehr wird dann doch öde. Die Rolle ist von Tacx, Lautstärke geht, aber man muss den Film schon etwas lauter stellen. Nachbarn dürfte das aber wohl nicht stören, Mitbewohner vieleicht schon. Habe seit Weihnachten schätzungsweise 600 Rollenkilometer zurückgelegt. Soviel habe ich sonst nicht bis Ostern. Insofern eine lohnenswerte Anschaffung.

    Grüße
    matze
  • kletterkünstler, 04.02.2014, 19:50 Uhr
    Hallo Thomas,

    glaub mir, eine Rolle ist selbst in einem alten Mietshaus das geringste Problem.
    Ich werde seit zwei Jahren von den über mir wohnenden Nachbarn terrorisiert. Die haben da offenbar ein halbes Fitnessstudio genau über meinem Wohn- und Schlafzimmer - wohlgemerkt im vierten und höchsten Stock!. Wenn die Gewichte krachen, hast du Angst, dass die Decke gleich runterkommt. Momentan geht es wieder rund da oben. In diesem Haus mit maroder alter Bausubstanz und Pappwänden hört man sowieso alles. Dazu haben wir einen Vermieter, der sich um nichts kümmert.

    Ob man meine Rolle hört, die nur sehr sporadisch zum Zug kommt (diesen Winter noch gar nicht) kann ich nicht sagen. Unter uns sieht man nie jemanden. Wie gerne hätte ich diesen Nachbarn doch über mir wohnen.

    Eine Kaufempfehlung kann ich dir leider nicht geben. Habe eine alte Tacx. Die produziert schon nervige Geräusche... zumindest für den der draufsitzt. Mit Musik in den Ohren gehts.

    Beste Grüße und noch viel Erfolg bei der Suche
    Marcel
  • Cinelli_rad, 04.02.2014, 21:23 Uhr
    Hallo Thomas,
    ich habe mir heuer im Sommer eine gebrauchte Tacx Sirius zugelegt, verwende diese ohne eigenen Pneu und Laufrad (altes Rennrad, daher wäre ein extra Laufrad eher Luxus). Vom Lärm, es ergibt sich schon ein gewisser Grundpegel(zum Fernsehen muss man die Lautstärke schon einiges Erhöhen; daher Kopfhörer).
    Ich wohne in einer WG in einem älteren Mehrparteienhaus(keine dicken Wände) habe aber weder von meinen Mitbewohner noch den Parteien ober und unter mir irgendwelche Beschwerden vernommen. (diesen Winter bis jetzt 20 Stunden in Verwendung)
    Wegen der Vibrationen verwende ich eine relativ dicke Iso-Matte.

    Zum Vergleich kann ich sagen das in meiner alten WG(ebenfalls keine besonders dicken Wände) meine Mitbewohnerin ein doch deutlich älteres Modell (auch Taxc) hatte welches ein unangenehm hohen Lärm- und Vibrationspegel hatte. Diese hörte man in der ganzen Wohnung!

    Auch wenn diese Meinung subjektiv ist, glaub ich das man mit einem Heimtrainer um die 200 € (bei durchschnittlicher Verwendung) durchaus zufriedene Ergebnisse erzielen wird.

    Grüße und ich hoffe du kannst mit meinen Erfahrungen etwas Anfangen
    Stefan
  • alltagsfahrer, 04.02.2014, 22:52 Uhr auf colin
    Hallo Thomas,

    ich habe weder Auto, noch Familie. von daher sieht das Ganze für mich etwas anders aus.
    Allenfals könntest du auch nach einem "Hometrainer" auf Ricardo suchen. Auf jeden Fall würde ich den Hometrainer mal antreten oder Testen, bevor du überhaupt anfängst zu bieten.

    viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • colin, 05.02.2014, 09:35 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz
    Da ist unsere Ausgangsbasis wohl in der Tat unterschiedlich ... :-)

    Ein Hometrainer scheidet aus Platzgründen aus, ansonsten wäre es evtl. eine Alternative gewesen...
    Danke für deine wie immer guten Tips.

    Gruss Thomas
  • colin, 05.02.2014, 09:46 Uhr auf Ulli
    Hallo Ulli

    Ich bin mittlerweile auch vom Interesse her bei diesen "Virtual Reality Trainers" angekommen.
    Ich könnte mir vorstellen, dass das Training hierbei noch relativ kurzweilig ausfällt, wenn du ein bisschen Animation via PC, sprich DVD dazu hast. Der sicher sehr teure Preis könnte zusätzlich dafür bürgen, dass in punkto Lautstärke ebenfalls ein Plus zu verbuchen wäre.
    Klingt interessant....

    Grüsse Thomas



  • Ulli, 05.02.2014, 12:09 Uhr auf colin
    Hallo Thomas,
    da mein Windoof Rechner den Geist aufgegeben hat (Tacx läuft nur unter Windows) strampel ich zur Zeit ohne Videos nur mit Fernsehunterhaltung und das ist so was von langweilig.
    Werde jetzt meinen Mac zusätzlich mit Windows ausrüsten und hab mir die Trainer Software 3.8 bestellt. (bisher hatte ich 1.0)
    Meine alten Videos laufen nicht mehr unter der aktuellen 4.0 Software. Hier musst du aufpassen falls du was gebrauchtes kaufen willst.
    Die alten Videos liefen ohne Registrierung und das geht bis Trainer 3. Ab Trainer 4 musst du eine Lizenz aktivieren.
    Die Videos bei Tacx liegen so zwischen 30 und 40 Euro. Es gibt aber auch freie Anbieter die deutlich darunter liegen. Habe jetzt 3 Videos (2 x Korsika + 1 x Norwegen) für knapp über 30 Euro bestellt.
    Falls du noch Infos brauchst, bitte melden

    Gruß Ulli
  • colin, 05.02.2014, 14:55 Uhr auf Ulli
    Hallo Ulli

    Ich vergleiche derzeit den Elite Real Tour mit dem Tacx I-Flow T2250.
    Hierbei sammelt der Tacx nach meiner subjektiven Beurteilung die meisten Pluspunkte.

    Nur, die von dir angesprochene Lizenz konnte ich im Net noch nicht recherchieren.
    Weisst du darüber Näheres, nicht dass der geneigte Interessent da in eine Kostenfalle tappt?
    Was sind das für Lizenzen und in welchem Turnus sind sie fällig?



  • Ulli, 05.02.2014, 17:41 Uhr auf colin
    Hallo, schau mal hier

    Tacx

    Kosten entsteh keine. du kannst eine Trainer Software und die DVD aber nur auf einem Rechner installieren.
    kaufst du was gebraucht und der Vorgänger hat die Software, die Videos schon mal registriert hast du ein Problem.

    Gruß Ulli
  • colin, 05.02.2014, 20:53 Uhr auf Ulli
    Danke Ulli,
    gleich noch eine Frage:

    Wie ist das in der DVD-Simulation, wenn man eine Strecke nachfährt, mit der Steigung? Es ist zu lesen, dass diese nur bis ca. 7% simuliert werden kann. Es gibt ja aber auch steilere Anstiege. Spürt man die dann immer nur bis höchstens 7%?
    Wie ist da deine Wahrnehmung?

    grüsse
    thomas


  • Ulli, 05.02.2014, 21:21 Uhr auf colin
    Hallo Thomas,

    ja, der Widerstand der Rolle geht nur bis ca 8 - 10 % genau hab ich das noch nicht gemessen. Dann bleibt er gleich.
    Bis zur Grenze ist er aber recht gut abgestimmt. 2 % noch ziemlich leicht, 5 % schon deutlich schwerer.

    Bei meiner Rolle muss ich auch bergab immer treten. Es gibt auch welche, da wird das Rad bergab von der Rolle angetrieben. Ich hab allerdings kein Problem damit auch bergab noch rein zu treten.

    Gruß Ulli
  • Norwegian1611, 03.03.2014, 14:37 Uhr auf Cinelli_rad
    Hei,
    ich habe sowohl eine alte TranzX Rolle, sowie ein Spinning Bike und nutze beide. Ein Heimtrainer kan mE. einen Rollentrainer nicht ersetzen.
    Meine Rolle gibt bald den Geist auf. Deshalb bin auch ich auf der Suche nach Kauftipps fuer eine VR-Rolle. Z.B. iVortex oder Elite RealAxiom (oder ähnlich). Hat jemand Erfahrung mit den Folgekosten und der Bedienbarkeit? Bei Tacx zahlt man ganz ordentlich fuer eine Google-Lizenz und die DVD´s. Wie ist das bei Elite? Sind die federnden Fuesse den Preisunterschied wert?

    Was die Bereifung angeht, so habe ich erstmals seit diesem Winter einen Rollenreifen und der Laermpegel ist deutlich niedriger als mit ausgelutschten Sommerreifen. Ausserdem ist auch der Gummiabrieb erfreulich niedrig. Reifenwechsel lohnt meiner Meinung nach.

    Gruss aus dem Land mit dem langen Wintern
    Ulrich
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R8 Roll Recovery

  • V12Roadster, 27.09.2013, 19:50 Uhr
    Auf der diesjährigen DLRF hatte jemand aus den Staaten den R8 Roll Recovery mitgebracht. Geniales Teil wie ich finde. Nun ist das Ding auch online zu erwerben.

    Infos unter: www.rollrecovery.com .

    Ps. : Vielleicht übernimmt Jan doch noch den Vertrieb für 'good old europe' .
  • Steffi, 16.11.2013, 12:46 Uhr
    Hallo!!

    Gibts den roll recovery R8 schon in Europa irgendwo zu kaufen??
    Das Teil schaut echt spitze aus!

    Mfg
    aus Österreich
  • V12Roadster, 18.11.2013, 12:21 Uhr auf Steffi
    Ich hab es mir bei rollrecovery.com direkt bestellt und mit paypal bezahlt. Nach 10 Tagen war das Teil da. Zum ausgewiesenen Preis kammen noch ungefähr 28€ Steuern hinzu, die ich per Nachnahme bezahlen musste.

    Das Teil ist spitze, insbesondere nach eine anstrengenden Ausfahrt !!!

    In Europa bin ich noch nicht fündig geworden.

    Grüße

    Gereon
  • lowrider, 18.11.2013, 20:46 Uhr auf Steffi
    Na wenn sich noch ein paar Interessenten finden, frage ich dort wegen EU-Import an. Wäre ja nicht meine erste Import-Marke.

    Grüße, Oliver
  • Steffi, 18.11.2013, 22:30 Uhr auf V12Roadster
    die 28€ schrecken mich jetzt aber gar nicht mal!! Aber die knappen 100€ (88€) sind nicht wenig ....
    wie stark ist der druck, den das gerät ausübt?? also kommt man zu tiefere strukturen auch hin? hatte bis jetzt den roll stick...gibts vergleiche dazu??
  • V12Roadster, 21.11.2013, 08:51 Uhr auf Steffi
    Der Druck ist grundsätzlich variabel. Die Zange baut aufgrund der eingebauten Federn schon einen gehörigen Druck auf, der zumindest bei mir auch das tieferliegenden Gewebe erreicht. Zudem kann man von außen zusätzlichen Druck ausüben, was nach meiner Erfahrung aber kaum von nöten sein dürfte. Es ist bereits ohne zusätzlichen Druck sehr schön, wenn so nach und nach der Schmerz nachlässt und man sich über ein paar "frische Beine" freuen kann.

    Grüße

    Gereon
  • Jan, 10.01.2014, 23:24 Uhr
    Hi Gereon,
    ich habe mich heute an das Teil erinnert und bei Google nach dem Namen gesucht. Ich habe also erst über den Google-Umweg diesen quaeldich-Post gelesen :)
    Ich habe ihn jetzt auch gekauft und bin gespannt, wann er hier ist.

    In Europa scheint es ihn nach wie vor nicht zu geben.

    Schönen Gruß, JAn
  • marginwalker, 23.02.2014, 18:26 Uhr
    was es nicht alles gibt !
    mein'' rollrecovery'' besteht aus einem auf ca. 50cm abgelängten PE - Rohr (D 150mm)
    den druck kann ich durch entsprechende körperhaltung etc. regulieren
    im prinzip gleiches prinzip wie bei der backroll aber DIY !
    kosten 3,- €
  • V12Roadster, 24.02.2014, 15:26 Uhr auf marginwalker
    Mit dem Popo die Treppe runterzurutschen ist definitiv noch günstiger. Spart sogar noch etwas Arbeitszeit der Haushaltshilfe ein und die Tiefenwirkung lässt sich eindrucksvoll an den blauen Flecken ablesen.

    Nichts gegen das PE-Rohr, das funktioniert sicherlich. Aber an die Tiefenwirkung eines R8 Roll Recovery kommt eine Backroll, PE-Rohr oder auch Treppenrutschen sicherlich nicht ran.
  • marginwalker, 25.02.2014, 19:13 Uhr auf V12Roadster
    Der Druck beim rutschen ist grundsätzlich variabel. Die Stufe baut aufgrund des eingebauten Vorsprungs schon einen gehörigen Druck auf, der zumindest bei mir auch das tieferliegenden Gewebe erreicht. Zudem kann man von außen zusätzlichen Druck ausüben, was nach meiner Erfahrung aber kaum von nöten sein dürfte. Es ist bereits ohne zusätzlichen Druck sehr schön, wenn so nach und nach der Schmerz nachlässt und man sich über ein paar "frische Beine" freuen kann.
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Uäh ! Diese "Wölfe !"

  • tandem_click, 24.02.2014, 02:06 Uhr
    Ich bzw wir haben nichts anderes gemacht als seit 4 Jahren und vielen tausend
    Kilometern
    Und jetzt muss gleich zwei Mal die Zugsalbe wirken :-(

    Ja , es gab mal beim Fahren Druck , ok der Körper hat sich dann gerächt .

    Habe gerade ilo Protect Salbe gefunden , wenn der Spass irgendwann mal vorbei ist.
    Habt ihr davon schon mal gehört ?

    Viele Grüße
    Sandra
  • hschillo, 24.02.2014, 06:17 Uhr
    Hallo Sandra,
    Die Salbe wurde in den vergangenen ca. eineinhalb Jahren massiv beworben. Auch hier im Forum gab es eine Anfrage, an einer Studie teilzunehmen.
    Habe mehrere Pröbchen hier gehabt. Die Salbe riecht angenehm, wenn ich mich recht erinnere, nach Rosmarin. Ich hatte keine Probleme damit. Allerdings auch nicht mit Melkfett oder Vaseline.
    Ein Versuch ist es bestimmt wert.

    Herzliche Grüße
    Helmut
  • V12Roadster, 24.02.2014, 09:13 Uhr auf hschillo
    Ich habe durchweg gute Erfahrungen mit Xenofit Second Skin Hirschtalg Sportcreme gemacht. Diese Creme hat mir auf einem 300 km Marathon den Allwertesten gerettet und ist annähernd geruchsneutral, hinterlässt auch nach dem Waschen keine Flecken oder Verfärbungen im Sitzpolster und ist zudem preiswert, zumindest im Vergleich zur Jehova Gesäßcreme. Aber ich denke, da gibt es einige Produkte die ähnliches leisten.

    Gute Besserung

    Gereon
  • tandem_click, 24.02.2014, 13:31 Uhr auf hschillo
    Hallo Helmut und Gereon,
    vielen Dank für Eure Mails! Das Xenofit hatte ich schon und fand es auch sehr gut. Seit längerem habe ich Melkfett, das eigentlich auch seine Dienste tut, aber es kam leider trotzdem zu dem Mist ;-( .
    Die sonstigen Sachen kennt man ja, Sitz der Radhose, Sattel und Breite und Einstellung, mal lüften, mal Sitzposition ändern beim Fahren, es hatte sich eigentlich nichts geändert. Nach und nach die Kilometer und die Belastung steigern, eigentlich nix verkehrt gemacht.

    viele Grüße
    Sandra

  • trekkingbiker, 24.02.2014, 18:27 Uhr
    Hallo Sandra

    Die Ilon-Protect verwende ich immer zur Vorbeugung. Also vor der Fahrt
    empfindliche Stellen am Körper oder aber wer es mag auch direkt aufs Sitzpolster der Hose.
    Wenn aber doch einmal "die Wölfe" rufen oder aber "Sitzpickel" nach der Fahrt entstanden sind,
    dafür gibt es die Illon-Abszess-Salbe. Die bewirkt über Nacht echt Wunder.
    Am nächsten Tag natürlich nicht wieder stundenlang auf dem Sattel sitzen.
    Schweiß ist der absolute Killer der Haut und auch der Sitz der Hose bei längeren Fahrten kontrollieren.
    Falls man irgend eine Kleinigkeit (z.B. Falte im Sitzpolster oder am Stoff) beim Fahren bemerkt,
    sofort anhalten und den Sitz der Hose verändern, sonst droht übel.
    Ich habe eine Fahrleistung von ca 20000-25000 km im Jahr und habe auch immer wieder mal
    mit so etwas zu kämpfen. Bei der Vorbeugung und Behandlung von solchen Niedlichkeiten kenne ich mich
    bestens aus.

    Gruß Michael
  • Teetrinker, 24.02.2014, 20:04 Uhr
    Hi Sandra,
    Ilon Protect verwende ich seit einiger Zeit für längere Ausfahrten (> 3 h) und bin damit sehr zufrieden (deutlich angenehmer als Melkfett). Bei kürzeren Fahrten nehme ich Garnix :-) Gegen Falten in der Hose, rauhe Nähte usw. wirkt allerdings auch die beste Sitzcreme nicht - Michael hat mit seinem Tipp absolut recht!
    Gruß, Tilmann
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Arbeit am Verdorbenen

  • Manoli, 31.01.2014, 15:24 Uhr
    Liebe Quäldich Forumsgemeinde.
    Draußen liegt Schnee, es ist bitterkalt und der Himmel ist seit Tagen grau. Mein Rad hängt in Sichtweite an der Wand und dient als Kleiderständer für meine Laufklamotten. Es ist an der Zeit all die Dinge zu tun die ich nicht mag, es ist die Zeit für die Arbeit am Verdorbenen, wie die alten Chinesen sagten,.....und diese Arbeit bringt nach deren Aussage Heil. "Arbeit am Verdorbenen bringt Heil", das war mein Lieblingszeichen aus den I Ging, als ich mich in den 70ern mit solchen Dingen beschäftigt habe. In Joe Friel`s Trainingsbibel ist der alte Gedanke moderner formuliert: "Finde heraus was Deine Schwächen sind und arbeite daran."

    Für den Winter ist das ein gutes Thema und so bin ich damit beschäftigt all das zu tun was ich hasse: Bodenübungen, Yoga, laufen im Schnee und vor allem mit widerlichen Dehnungen. Eine kleine Sauerkrautkur zur Entgiftung ist für Februar in Planung. Ich hasse solche Kuren! Als richtiges Programm kann ich mir diese Tortur gar nicht zumuten. Ich schaffe es nichtmal täglich regelmäßig 15 Minuten diese verdammten Übungen zu machen.

    Deshalb habe ich zwei kleine APP´s auf meinem Handy die mir helfen. Die erste APP ist ein Zähler für SitUps, die zweite für PushUps. Während ich am PC lerne, laufen meine App`s. Ich mache immer mal ein Päuschen von der Lernerei und fülle dieses Päuschen mit PushUps oder SitUps. Da ich viel lernen muß, summieren sich die PushUps und SitUps über den Tag ohne, daß mich diese Übungen zu sehr nerven.

    Mit den Kraftübungen ist das also eigentlich ganz einfach zu managen. Aber die verfluchten Dehnungen! Der Iliopsoas!!! Der Muskel der mein Hohlkreuz beherrscht und mir lange Touren zur Hölle machen kann. Es ist eine Quälerei sich mit diesem Biest und seinen kleineren Kollegen ernsthaft auseinanderzusetzen. Ich kenne alle notwendigen Übungen, denn schließlich habe ich das mal gelernt, und hasse diese Übungen, weil sie meine Schwachstelle, das IlioSacralGelenk und die LWS gezielt angreifen. Man liebt das was man gut kann, was einem entgegenkommt und man hasst das, was einen mit seinen Schwachstellen konfrontiert. Und das ist vielleicht eine generelle Aussage die man machen kann, daß man die Übungen die man besonders hasst, ganz besonders nötig hat. Aber es kostet enorme Überwindung sich mit Schwächen auseinanderzusetzen. Mir fällt es jedenfalls viel leichter im Internet nach Cyclocrossrahmen und Rädern zu stöbern, mir darüber Gedanken zu machen, ob ich nicht mein altes MTB irgendwie wieder zum laufen kriege, oder bei Quäldich die schönen Tourenbeschreibungen vom Tortenbäcker zu lesen.

    Nun wird mancher sagen, warum kauft der sich nicht eine Rolle, wenn er radfahren will??!! Ja, eine Rolle, Musik dazu und los geht´s. Das würde mir Freude machen, eine elektronisch gesteuerte Rolle mit Höhenprofilen!! .... das wäre es!! Auf der Rolle würde ich das tun was mir Spaß macht, wonach ich mich sehne. Die Entfaltung von Kraft in dieser wunderbar turbinenartigen Weise, Rennrad fahren!!!! Aber auf der Rolle würde ich den Stier nicht bei den Hörnern packen sondern der Arbeit am Verdorbenen elegant aus dem Weg gehen. So ist es dann also auch wieder ein Glück, daß ich mir im Moment keinen Rollentrainer leisten kann.

    Und noch etwas gibt es zu bedenken: Meine Freude endlich wieder auf´s Rad zu steigen zu dürfen wächst mit jedem Tag. Also verzweifelt nicht an Schnee, Eis und Glätte, denn es gibt für einen Radler immer eine Menge zu tun: "Arbeit am Verdorbenen bringt Heil."
    Euch allen einen schönen Tag, es kann nur besser werden.

    Manoli

  • Jan, 31.01.2014, 15:29 Uhr
    Hi Manoli,
    sehr schön...

    Als ich noch Ruderer war, war ich gelenkig und beweglich, weil wir immer vor und nach dem Training ausführlich gedehnt haben. Jetzt nutze ich die Zeit lieber auf dem Rad, was sich mit den Jahren rächte. Ich hatte diesen Winter (nach meiner November/Dezember-Trainignsauszeit) ziemliche Rückenschmerzen (LendenWirbelSäule: auch meine Schwachstelle). Mit einsetzendem Training, aber vor allem dank meiner wieder aufgenommenen Dehnübungen habe ich diese wieder verdrängen können. Ich dehne jetzt, wannimmer ich Zeit und Raum habe. Nicht vor dem Rechner im Büro, aber im häuslichen Alltag lässt es sich teils gut einbauen.

    Also: pack den Stier bei den Hörnern.

    Ach so, und wie ich neulich schon zu Frederik sagte: Rolle ist nicht effizient, Rolle ist scheiße (sorry - Privatmeinung).

    Schönen Gruß, Jan
  • Cinelli09, 31.01.2014, 17:09 Uhr
    Hallo Manoli,

    der "Radpoet" resp. "Radlyriker" hier im QD-Forum.Immer schön zu lesen Deine Texte.Dein Hirn scheint (wie meines leider) noch nicht fachidiotischsprachlich verdorben zu sein.

    Bei einem bin ich allerdings hängengeblieben : was mußt Du auf Deine "alten Tage" ;-) noch so viel lernen ???? Holst Du am Ende das Abi nach ?.Oder lernst Du nur die Kataloge von Falkenjagd,Lynskey,Litespeed,Moots,Salsa oder seven cycles etc etc auswendig ?

    Grüße

    Günter
  • Manoli, 31.01.2014, 17:24 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter
    "Oder lernst Du nur die Kataloge von Falkenjagd,Lynskey,Litespeed,Moots,Salsa oder seven cycles etc etc auswendig ?"

    Hahahahahahah, der große Lacher heute, Günter. Ich lerne mit 61 Jahren TAXI in Berlin!!! Eine Sysiphusarbeit. Mein Kopf ist wie Emmentaler Käse, ich lerne und lerne und vergesse und vergesse. Außerdem habe ich ein Problem mit Prüfungen, kann unter Stress nicht mehr denken. Wie gut, daß ich mich zwischendrin um die wichtigen Dinge kümmern kann.

    Liebe Grüße Günter, Manoli
  • Cinelli09, 31.01.2014, 21:40 Uhr auf Manoli
    Hallo Manoli,

    das mit den Katalogen war ja wohl nur ein Späsgen....

    Ja,Taxi-Führerschein (gibts sowas überhaupt noch?) is heavy,bin selber Anfangs des Studiums (also auch schon fast 40 Jährchen her) Taxi gefahren.Wir mußten noch den ganzen Stadtplan auswendig lernen,heut gibts doch Navi - wo is das Problem ;-)

    Viel Glück beim Taxi-Lernen !

    Günter
  • Manoli, 01.02.2014, 13:00 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter.
    Den Stadtplan muß man auch heute noch auswendig lernen. Und nicht nur das, sondern auch die vielen Objekte mit ihren Anfahrten, Zufahrten, Vorfahrten etc. Wo man wenden kann, wo nicht etc. Ein ziemlicher Wahnsinn angesichts der Tatsache, daß es Navis gibt (und angesichts der Tatsache, daß ca.1/3 der Taxifahrer ohne Schein fahren). Aber die Levetzowstraße in Tiergarten ist eben nicht die Lewetzowstraße in Pankow. Die Hotels mit ihren bescheuerten Namen: Das Holiday Inn Berlin City East ist nicht das Holiday Inn Berlin City Center East. Da gibt es die Königin Luise Straße und den Louise Schröder Platz, den Sophie Charlotte Platz und die Sophie Charlotten Straße usw. Man braucht schon Geduld und auch etwas Humor um das alles zu lernen, verstehen kann man es nur in beschränktem Maße.

    Aber mein Problem ist weniger das auswendig lernen. Mein Problem ist, daß ich unter Stress nicht mehr planend denken kann. Mein Gehirn fokussiert und fixiert meine Wahrnehmung ganz extrem und das ist nun wirklich ein Problem für die mündliche Prüfung. Ich kann die Sachen die ich auswendig gelernt habe, kann aber unter Stress keine Strecke planen, weil ich mir nichts mehr vorstellen kann. Man kennt das als Panikreaktion und dem ist mit Entspannungsmethoden, gutem Zureden und positivem Denken nicht beizukommen. Ich gehe die Sache an wie einen Marathon: Sanft aber unnachgiebig. Durch die Verzögerung kommen meine Radpläne aber unter erheblichen Druck,....und das ist gar nicht gut. Denn ich muß Meiringen etc. mit Taxi finanzieren und möchte gern in diesem Jahr teilnehmen.

    Liebe Grüße aus dem heute sonnigem Berlin (vielleicht morgen kleine Runde drehen!!??,......denn es taut.

    Manoli
  • Cinelli09, 01.02.2014, 15:18 Uhr auf Manoli
    Ja,Manoli,das is alles nicht mehr so easy in unserem Alter.Während Du arbeitstechnisch offensichtlich neu durchstarten willst,kann ich die Rente schon nicht mehr erwarten.....um endless radzufahren

    By the way : das interessanteste in meiner Taxler - Karriere waren die Drückerprovisionen,wenn man die Kunden zu gewissen Etablissements etc anschleppte. Da lernt (e) man fürs Leben ;-)

    Grüße aus einem auch sehr sonnigen Oberbayern mit fast frühlingshaften 10 Grad und nach einer 100km Rennradrunde.Von nix kommt ja bekanntlich nix.

    Günter
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" zu faul um aufzuhören"

  • jimi, 09.12.2013, 23:30 Uhr
    Hallo zusammen,
    neulich wurde ich von einem " Nichtradler " gefragt : " wie machst du das, so lange Touren von über 200 Km zu fahren ?"
    Da sagte ich Ihm :" weisst Du, dass ist ganz simpel , am Morgen fahre ich nach einem Teller Nudeln los und dann bin ich einfach zu faul um aufzuhören "........;)

    Grüsse
    jimi
  • Rotti, 09.12.2013, 23:36 Uhr
    Klasse!
    Muss ich mir merken, das wird man doch öfter mal gefragt ;-)

    Gruß,
    Tom
  • schlucht, 10.12.2013, 07:44 Uhr
    Einem Kollegen sagte ich:
    "Was ist gemütlicher als den ganzen Sonntag essen und trinken ohne aufstehen zu müssen?"

    Gruss Lothi
  • Jan, 17.12.2013, 11:52 Uhr auf schlucht
    Sehr cool (sorry, lese es erst jetzt)...
    Das kommt in meine Lieblings-Zitate.
    Schönen Gruß, Jan
  • Jan, 17.12.2013, 11:52 Uhr
    hehehe... gefällt mir!
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Meiringen Alpenbrevet 2014

  • Manoli, 11.11.2013, 17:23 Uhr
    Nun ist es also soweit, ich beginne mit meinem Training für das Alpenbrevet Gold 2014. Den Plan an diesem Marathon teilzunehmen habe ich vor ziemlich genau zwei Jahren gefasst. Seither ist viel geschehen, aber meinen Plan habe ich nicht aus den Augen verloren. Natürlich bin ich die ganze Zeit über mit dem Rad unterwegs gewesen. Habe einige Kilos auf der Straße gelassen, die mir überigens überhaupt nicht fehlen, habe kräftigere Beine bekommen die das Radfahren sehr viel leichter machen und vor allem habe ich meine Ernährung komplett umgestellt und das ist ein Segen. Ich lebe von Morzarella, Tomaten, Pesto, Salat und Putenbrust. Dazu gibt es Nüsse, Mandeln, Datteln und diverse Kerne. Ich will das nicht jedermann empfehlen. Mir hat diese Umstellung aber sehr geholfen, weil ich offenbar kein Getreide vertrage.

    Neben dem radeln laufe ich im Wald. Mindestens 4 mal in der Woche morgens 7 Kilometer auf wunderbar weichem Waldboden, -und das in Berlin. Es gibt einige Steigungen, aber vor allem bergab habe ich noch Probleme, auch wegen meiner 2 Zonen Brille. Mit dem laufen muß man achtgeben. Schnell hat man sich da etwas eingefangen. Wenn man zu früh Steigungen läuft kann man ganz üble LWS- oder sacrale Beschwerden bekommen. Auch auf die Füße muß man aufpassen. Die Bänder und Muskeln im Fuß sind sehr empfindlich und wollen trainiert werden. Das ist natürlich besonders wichtig, wenn man ein paar Kilos zuviel auf die Waage bringt. Zuviel Lauferei legt mich jedenfalls sehr schnell lahm. Nun bin ich aber auch nicht mehr ganz jung, sondern werde bald 61 Jahre alt und wir Alten sollen ja vorsichtig und nur ganz wenig unvernünftig sein. Andererseits ist das laufen im Wald für mich die perfekte Ergänzung für mein Radtraining. Wenn ich auf der Straße laufen müsste würde ich das aber nicht so sehen. Es sind die Unregelmäßigkeiten, Steigungen, Treppen und der weiche Boden die das laufen so effektiv machen. Man entwickelt all die Muskeln die das radeln vernachlässigt: Rumpfmuskeln, Hüftmuskulatur und eben auch die Muskeln in den Füßen z.B.

    Was für ein Trost in der Teilnehmerliste von 2013 einige Altersgenossen zu finden. Ein Teilnehmer war sogar Jahrgang 1942, also noch 10 Jahre älter als ich. Auf den Fotos habe ich auch ein paar Altersgenossen gesehen die ganz ordentlich Gewicht den Berg hinaufgekurbelt haben. Da bin ich voller Bewunderung wegen der Kraft und wegen des Mutes sich so etwas zuzutrauen. Ich ziehe es vor mit weniger Pfunden an den Start zu gehen. 70 KG sollen es sein, meinetwegen auch 71,5KG. bei 1,78 Größe.

    Jedenfalls wollte ich nur berichten, daß nun meine Vorbereitungszeit beginnt. Im Januar steige ich dann in das GA1 und das K1 Training ein. Im Mai sollte ich soweit sein den Skoda Pelothon in guter Form zu meistern. Na und dann ist ja schon Meiringen im Visier. Ich freue mich jedenfalls auf Meiringen 2014 .....und mehr wollte ich eigentlich gar nicht schreiben.

    Liebe Grüße, Manoli
  • Jan, 11.11.2013, 17:31 Uhr
    Hallo Manoli,
    sehr schön, viel Erfolg!

    Interessant vor allem vor dem Hintergrund deiner früheren Posts.

    Schönen Gruß, Jan
  • Manoli, 11.11.2013, 17:43 Uhr auf Jan
    Herzlichen Dank, Jan.
  • Rotti, 11.11.2013, 17:51 Uhr
    Hallo Manoli,
    sehr schön zu lesen, dass deine "Erfolgsgeschichte" weitergeht!

    Vielleicht trifft man sich ja dann in Meiringen, ich plane auch am Start zu stehen!

    Eine erfolgreiche Vorbereitung wünsche ich dir!

    Gruß,
    Tom
  • Manoli, 11.11.2013, 17:52 Uhr auf Rotti
    da würde ich mich sehr freuen, Tom
  • PeterK, 11.11.2013, 20:22 Uhr
    anbei ein netter Bericht vom Alpenbrevet 2013 zu Deiner Motivation.
    Vielleicht schaffst Du es auch, Deine Frau zu überreden, Dir am Tag der Tage Trinkflaschen zu reichen :-)

    Gruß Peter (Jahrgang 1957)
  • Manoli, 11.11.2013, 21:12 Uhr auf PeterK
    Hallo Peter.
    Den Bericht habe ich schon gelesen und genau dieser Gedanke ist mir dabei auch durch den Kopf geschossen. Wäre sehr schön, wenn sie mitkommen könnte!! Mal sehen ob es klappt.

    Manoli
  • Manoli, 11.11.2013, 21:15 Uhr auf Manoli
    ......ach ja. Meine Frau läuft. Und im Ziel stehe ich da auch immer, - mit Flasche, Handtuch, Jacke und viel Lob.
    Manoli
  • Flugrad, 11.11.2013, 23:07 Uhr
    Hallo Manoli,
    toll,wie konsequent Du Dein Ziel angehst. Neid. Ich streite mit meinem Körper jedes Jahr um die 80 kg-Mauer (er gewinnt meistens), habe keine Laufalternative für den Winter (die Wirbelsäule...) und esse viel zu gern und inkonsequent. Dafür bin ich noch ein Youngster (Jahrgang 60) und habe mich mal vor Urzeiten (2009) an den Alpenbrevet gewagt. Und ich kann Dir nur Mut machen: mit Deiner Vorbereitung im Kopf und in den Beinen steckst Du fast alle in den Sack. Das Alter spielt dabei eine geringe Rolle. Und es ist eine wahnsinns Stimmung vor Ort. Da wirst Du einfach mitgerissen. Auch wenn Deine Frau nicht am Streckenrand steht.
    Vielleicht sieht man sich. Ich habe den 2014er auch im Visier - wenn sie mal endlich den genauen Termin bekanntgeben würden...

    Gruß
    Ulrich
  • Cinelli09, 12.11.2013, 11:53 Uhr auf Flugrad
    Hallo Ulrich,

    da empfehle ich Dir mal die Lektüre von

    http://www.amazon.de/Dicker-Mann-d%C3%BCnnen-Reifen-Rennradfahrer/dp/393697358X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1384253059&sr=8-1&keywords=ulf+henning

    Super geschrieben vom "Leidensweg" eines 110kg Boliden zum (leidlichen) Rennradler.Der dann vor Verzweiflung den ihn überholenden Koll. mit 72kg auf geschätzte 1,80 Größe auf der Flucht in seine Bulimie Selbsthilfegrupe wähnt.....

    Grüße

    Günter( 71/72kg auf 1,88 Höhe,nur erreichbar mit äußerster Essensdisziplin;-) ,dafür keine Flucht in teuerstes Leichtbaumaterial notwendig)
  • Hase1, 12.11.2013, 14:28 Uhr
  • Hase1, 12.11.2013, 14:38 Uhr auf Hase1
    Ja, Manoli, da haben wir beide ein Problem - ab M60 wird das Feld
    verdammt "dünn". Wo sind die nur alle?
    Vor ca. 25 Jahren kam es selten vor, dass ich keine Gruppe
    Gleichaltriger zum Tranieren traf. Wo sind die jetzt nur alle?

    Drum ihr jungen Wilden:
    Lebt, arbeitet und sportelt so, das ihr auch noch mit 70
    leben, arbeiten und sporteln könnt.........


  • Manoli, 12.11.2013, 14:46 Uhr auf Hase1
    Hallo Günter.
    Man muß aber bei der Abnehmerei auch vorsichtig sein. Sonst ist man eines Tages zwar spindeldürr, hat aber keine Kraft mehr. Es geht ja darum ein optimales Leistungsgewicht zu finden und es gibt nun mal unterschiedliche Körperbau-Typen. Ich kann nur sagen, daß es sich mit weniger Gewicht auch leichter lebt. Perfekt ist das Gewicht wahrscheinlich, wenn man spürt, daß der Körper z.B. beim laufen schön federt.
    Beim radfahren sehe ich es so, daß mein Rad ca. 10% Prozent meines Körpers wiegen sollte. Dann ist es wahrscheinlich stabil und gleichzeitig leicht genug. So betrachtet wid jedes verlorene Kilo dann teuer, denn wenn Du noch 60 KG wiegst kostet Dein 10% Rad schon ganz ordentlich Euros. Bei 100KG Körpergewicht kannst Du beim 10% Rad viel Geld sparen.

    71 KG, 188CM? .....das ist schon extrem. / KG Rad ist noch bezahlbar. ;-))

    Gruß Manoli
  • Manoli, 12.11.2013, 15:06 Uhr auf Hase1
    Hallo Hase1
    Ich sehe hier immer die einsamen älteren Radfahrer ihre Havelrunden drehen. Den guten Radfahrern unter ihnen sieht man die jahrzehntelange Übung und Erfahrung an. Ganz gleichmäßig, wie Albatrosse, ziehen sie ihre Bahnen. Ich bin von diesen Leuten immer wieder tief beeindruckt. Wie Zugvögel ziehen sie lautlos und bescheiden ihre Bahnen. Es sind immer die Selben, in der Regel zur selben Zeit. Wäre schön, wenn ich eines Tages auch so weise und meditativ meine Bahnen ziehen könnte. Von daher gefällt es mir allein unterwegs zu sein, denn nur da kann ich meinen Rhythmus fahren und auf das Leben lauschen, zuschauen wie sich die Natur verändert etc.
    Aber jetzt sind ja erstmal Skoda und Meiringen angesagt und das weise werden muß warten.

    Gruß Manoli
  • Cinelli09, 12.11.2013, 15:38 Uhr auf Manoli
    Hallo Manoli,

    mein Gewicht bezogen auf die Größe ist zugegeben "etwas" extrem (und führt beim Arzt immer zum Kopschütteln),aber es ist subjektiv mein Wohlfühlgewicht,und deshalb will ich das halten ( auch oder gerade weil ich pi mal Daumen in Deine Altersklasse falle).

    Zum "Kraftradfahren",d.h. Ebene oder welliges Gelände drücken bei relativ hohen Schnitten ist meine Konstruktion natürlich kontraproduktiv.Da ich aber fast zu 100% (bis auf die Wintermonate) praktisch nur in den Alpen und im gebirgigen Italien unterwegs bin (Rennrad + MTB),mich also aufs reine Bergradfahren in Kombination mit langen,"epischen" und v.a. Hm-reichen Touren verlegt habe,geht das mit dem geringen Gewicht (gepaart mit altersbedingter Zähigkeit minus -leider- Durchschnittsgeschwindigkeit) schon in Ordnung.

    Grüße

    Günter

  • Manoli, 12.11.2013, 16:46 Uhr auf Cinelli09
    Ja,......lange "epische" Touren. Schöner kann man es nicht sagen. Das macht süchtig. Mir ist es völlig egal was für einen Schnitt ich fahre etc. Wichtig ist, daß ich die Natur wahrnehmen kann. In den Bergen ist ein gutes Leistungsgewicht bei der Suche nach dieser Erfahrung mehr als hilfreich. Sonst geht es ja oft nur um´s überleben.

    Zur Zeit denke ich darüber nach, ob ich Meiringen nicht ohne HF, TF, KM, usw. fahren sollte. Mich interessiert es ein immer feineres Gespür zu entwickeln und mag es nicht, wenn es piepst und blinkt. Daher stecke ich mein Handy in die Tasche und gucke erst nach demTraining Laufen / Tour was ich so getrieben habe. Manchmal stecke ich mir auch einen Stöpsel in´s Ohr und lasse mir die HF ansagen. Da kann man dann ein sehr gutes Gespür für die HF-Zonen entwickeln. Die Vorstellung eines Tages von SRM, Polar und Gramin verkabelt und versklavt unterwegs zu sein gefällt mir nicht. Die Vorstellung wie Eddy Merckx, ohne Tacho und HF zu fahren, gefällt mir hingegen sehr.

  • Rotti, 12.11.2013, 18:59 Uhr auf Manoli
    Hallo Manoli, Günter,
    Ich bin sicherlich auch Typ: Leichtbau, ich wiege ca.62,5kg auf 1,78cm, von der Statur einem gewissen Alberto Contador ähnlich - natürlich nicht ganz so schnell, obwohl ich auch ganz gern mal ein Kalbsschnitzel esse ;-)
    Ich denke, das ist für mich das optimale Gewicht, bin aber auch erst 18, da könnte noch ein bisschen Gewicht dazukommen. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass es sich leichter lebt, wenn man leichter is(s)t (natürlich nicht zu leicht), habe diesbezüglich aber erst die banale Erfahrung der lästigen 7-8kg schweren Schultasche im Schultreppenhaus, da ich auch vor meiner kurze "Radkarriere" nie viel gewogen habe. In meinem Bekanntenkreis gibt es aber auch Leute, deren Lebensqualität durch ein paar Kilo weniger gesteigert wurde!

    Leider kann ich mir so kein 10%Rad leisten, mit meinem 7,4kg(11,84% falls ich mich nicht verrechnet habe) Rad kann ich aber ganz gut leben.

    Dazu fahre ich mit Puls, Trittfrequenz etc. und hätte ganz gerne auch ein SRM, zur Trainingskontrolle für mich notwendig, sonst würde ich in meinem "Jugendlichen Leichtsinn" jetzt grade im Winter total überreizen. Dazu macht mir die Auswertung von dem Zusammenspiel von Trittfrequenz, Geschwindigeit, Puls grade im Sprint, oder nach langen Bergtouren auch spaß. Bei meinen "älteren" Vereinskollegen erlebe ich aber, dass denen das mit zunehmenden Alter unwichtiger wird, bis ganz ohne Tacho gefahren wird.

    Schönen Gruß,
    Tom

  • Cinelli09, 12.11.2013, 19:39 Uhr auf Rotti
    Hallo Tom,

    hast Du jetzt eigentlich schon Dein Abi in der Tasche ? In Deinem Alter hatte ich andere Sorgen als Gewichtssorgen ;-).Und bei "SRM" hätte ich sicherlich an irgendeine Schweinerei gedacht.Na ja,tempora mutantur, nos et mutamur in illis,wie der gepflegte Lateiner sagt....

    Grüße

    Günter
  • Rotti, 12.11.2013, 19:51 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    nein, in der ersten Märzhälfte sind die schriftlichen Prüfungen dran, irgendwann im April die neuerfunden Kommunikationsprüfungen, und abschließen Ende Mai Mündliches Abi. Läuft alles darauf hinaus, dass ich am Abend, bevor ich bei der Ländle-Rundfahrt mein Guide-Debüt gebe, meinen Abiball habe ;-)

    Gewichtssorgen habe ich ja eigentlich keine, allerdings ist mir, als ich bei der Leistungsdiagnostik auf der Waage 1kg schwerer war als erwartet, schon der Satz :"Sch**** bin ich fett geworden" rausgerutscht, worauf ich von den dortigen Angestellten fast ausgelacht wurde :-)

    Latein behersche ich nicht, aber dank meiner Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch und am wichtigsten Italienisch habe ich es fast verstanden ;-)

    Schönen Gruß,
    Tom
  • Manoli, 12.11.2013, 19:54 Uhr auf Rotti
    Hallo Tom.

    1. Kalbsschnitzel ist doch klasse. Eiweiß und kein schlechtes Fett.
    2. Und zu Deinem Rad: Man kann ja mit 18 auch noch offene Wünsche haben.;-))
    3. Ich denke auch, daß viele meiner Gedanken etwas mit meinem Alter zu tun haben. Es geht nicht um Prinzipielles. Wenn ich jetzt jung wäre würde ich natürlich mit SRM; Polar und Garmin unterwegs sein, wenn ich mir das leisten könnte. Jetzt frage ich mich eben öfter mal was mir eigentlich wirklich wichtig ist.
    4. Das Problem mit dem "Jugendlichen Leichtsinn" habe ich auch. Ältere Sportler müssen viel vorsichtiger sein. Nicht weil wir empfindlicher wären, sondern weil wir länger brauchen bis etwas wieder heil wird. Und wenn wir Pech haben, dann heilt es gar nicht mehr. Und trotzdem juckt es immer wieder noch einen Zacken zuzulegen und wer hat schon Lust auf Regeneration? Die ist aber gerade so wichtig. Ich versuche das ohne Piepser in den Griff zu bekommen und glaube, daß kein Instrument Erfahrung und ein gut ausgebildetes Gespür ersetzen kann. Schlecht ist aber , wenn man kein Gespür entwickelt, sondern Mäusekino guckt und Sklave eines Piepsers ist.
    Alles Gute,
    Manoli
  • Cinelli09, 12.11.2013, 21:47 Uhr auf Rotti
    Hallo Tom,

    wg. dem Latein hättest auch bei Wikipedia nachschauen können.Wikipedia : wieso braucht man heutzutage noch Abitur ;-)

    Viel Glück Richtung Abi !

    Günter

    (ich habs mal wieder glücklich geschafft,den von Manoli verdienstvoll erstellten Alpenbrevet-Thread komplett umzudrehen.Das kann hier nur noch einer http://mein.quaeldich.de/Uwe
  • Rotti, 12.11.2013, 23:12 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter,

    hätte ich wohl machen können, aber ging ja auch so, und man hat ja auch nicht immer Internet zur Verfügung, beim Alpenbrevet z.B., meine Mobile Internetflatrate beschränkt sich ja leider auf DE ;-)

    Grüße,
    Tom

    (Kleiner Spaß am Rande : Jeder bringt hier im Forum halt seine "besonderen Qualitäten" ein ;-) )
  • Rotti, 12.11.2013, 23:27 Uhr auf Manoli
    Hallo Manoli,

    1. Stimmt! Allerdings achte ich nicht so streng auf die Ernährung..
    2. Das ist wohl wahr, und wäre ja auch blöd, wenn man mit 18 schon alle Lebensziele erfüllt hätte ;-)
    3. Kann ich noch nicht beurteilen, aber ich denke, die Prioritäten verschieben sich halt.
    4. Ich finde es bei mir in meinem Radverein sehr interessant, wenn ich mit den Alten Hasen unterwegs bin, die seit 30,40 Jahren Rennrad fahren, da merkt man einfach, dass die in schon jeder erdenklichen Lage gewesen sind und für (fast) alles einen guten Tip parat haben! Dies versuche ich natürlich für mich zu nutzen, wobei ich aber denke, dass man, um richtig "zu lernen", die guten wie schlechten Erfahrungen doch selbst machen muss. Gespür kann nicht ersetzt werden! Ein Pulsmesser kann ja auch mal falsche Werte angeben, ich denke hier grad an meinen ersten Wettkampf überhaupt(dieses Jahr), da hatte ich irrsinnig hohe Pulswerte(der Nervösität wegen) ohne dass das Gefühl einen solchen Wet gerechtfertigt hätte. Habe ja jetzt meine zweite RR-Saison abgeschlossen, in 2012 bin ich auch noch komplett ohne Pulsmesser gefahren, auch total druckbefreit. Dieses Jahr hab ich dann, grade im hinblick auf 2014, deutlich mehr und gezielter trainiert, und dafür ist der Pulsmesser für mich unabdingbar geworden, für GA1 bräucht ich den aber nicht, schaue aber trotzdem tändig drauf.

    Gruß,
    Tom
  • Uwe, 13.11.2013, 17:36 Uhr auf Cinelli09
    Hehe ;-)
  • Uwe, 13.11.2013, 17:37 Uhr auf Rotti
    Auch dir: Hehe ;-)
  • Manoli, 27.11.2013, 14:15 Uhr auf Rotti
    Nachdem ich sehr unvernünftig war und gebüßt habe, bin ich nun wieder bester Dinge. Das liegt auch an der Kälte, vor allem aber an der Nässe, die mich etwas ausbremsen. Ich fahre täglich meine Runde. Die dauert genau eine Stunde, mit Ampelstopps. Es sind genau 27 Kilometer. Der Plan ist, konsequent GA1 und GA2 zu fahren, bei jedem Wetter. Dabei geht es mir um die Routine und darum den Willen zu stärken. Dieses Programm will ich erstmal einige Zeit durchziehen.

    Anschließend werde ich beginnen die Runden bei gleicher Intensität zu erweitern und zuerst einen und später zwei Erholungstage pro Woche integrieren. Mit den längeren Ausfahrten beginne ich dann mein Training periodisch zu planen. Im März sollte ich schon gut unterwegs sein. Hoffen wir mal, daß es klappt und nichts dazwischen kommt.

    Grüße aus Berlin, Manoli
  • schlucht, 28.11.2013, 17:39 Uhr auf Manoli
    Willst du das Rennen gewinnen? Das du alles so genau planst?

    Gruss Lothi
  • Manoli, 28.11.2013, 19:50 Uhr auf schlucht
    Nein, bin glücklich, wenn ich ankomme. Aber Meiringen ist der Höhepunkt meines Rehaprogramms und deshalb wichtig für mich.
  • schlucht, 29.11.2013, 06:00 Uhr auf Manoli
    Dass kann ich verstehen, ist für jedes auch immer wieder ein Leistungsmesser.
    2011 ging es dann in die Hosen. War zu müde und zu wenig ausgeruht. Zuviel trainiert. Das beste war 2010 das erste Jahr wo ich das ganze locker anging.
    Es reicht, regelmässig Rad zu fahren. Berge hören sich schlimmer an als das sie sind.

    Um dieses Rennen zu finischen braucht es keine extreme Vorbereitung.
    Das Problem was ich sehe ist, dass du, wenn du so weiter machst, im August so kaputt bist, dass es dir keinen Spass mehr macht.
    Mach dich nicht verrückt und einfach die schönen Ausflüge auf dem Rad geniessen.


    Gruss Lothi; der auch gerne übertreibt und es schon gebüsst hat.
  • Bergziegenmutant, 01.12.2013, 19:34 Uhr auf Manoli
    Servus Manoli,
    gratuliere zu deiner Entscheidung am Schweizer Alpenbrevet teilzunehmen. Dies ist eine wirklich tolle Veranstaltung in traumhafter Alpennatur.

    Ich finde es auch gut wie du dir dafür ein Programm erstellst und dies auch so mit Ziel durchsetzen möchtest. Dies scheint für dich ja sehr wichtig zu sein.

    Aber auch eine ganz kleine Warnung (wie ja auch von "schlucht" Lohti angemahnt):
    Nicht zu verbissen - den Alpenbrevet schaffst du, auch nicht absolut perfekt vorbereitet.

    Ich selber fahre Rad nach Gefühl, kann mich manchmal selber übertreffen, manchmal geht halt wenig. Ich trainiere nicht speziell, habe leider eine völlig falsche Ernährung (esse zu schnell und zu viel), bin deshalb eigentlich viel zu schwer zum Radfahren - aber ich komme immer an und scheue mich nicht vor "Quäldich". Dies ist mein Weg - deiner ist etwas anders.
    Aber glaub mir - den Alpenbrevet schaffst du auf jeden Fall (vielleicht treffen wir uns dort sogar, ich und Kumpel "Flugrad" Ulrich wollen evtl. das eigentlich für uns mit unseren Rädern nicht zu schaffende Platinprojekt wagen).

    Zum Beweis dieses Bild von unserer Zieleinfahrt 2009 knapp unter 12 Stunden (hätten also noch weit über 2 Stunden Karrenzzeit gehabt) bei der Gold Strecke als Exoten mit Treckingrad und Satteltasche - dachte damals auch ich kann dies nicht schaffen, war aber zwar hart aber gut zu bewältigen mit erstaunlicherweise hinterher gar keinen Schmerzen.

    Grüße, Jürgen
  • Gast, 01.12.2013, 22:27 Uhr auf Bergziegenmutant
    Zuerstmal ein herzliches Dankeschön, Jürgen und auch Lothi und danke für das schöne Foto.

    Richtig, es geht mir um ein gößeres Projekt und Meiringen ist ein Teil davon, eine Etappe. Ich nenne das Projekt mein Reha-Projekt und wer daran interessiert ist, kann unter meinem Beitrag "3 Monate Rennradtraining" nachlesen wie das angefangen hat.

    Wenn man einen Weg gehen will, dann braucht man Etappen um sich zwischendrin mit Erfolgen zu belohnen. Sonst hält man nicht durch. Zuerst war es der Berg Pilion, bei Volos in Griechenland, den ich mir mit damals völlig untrainiert und kettenrauchend, 83 KG schwer, als Herausforderung gesucht hatte. Diese Etappe habe ich dann auch bewältigt. Darum geht es mir auch in Meiringen. In Griechenland habe ich die herrlichen Bilder aus den Alpen gesehen und gespürt, daß diese unglaublichen Serpentinen und die wunderbare Landschaft mich inspirieren. Die Vorstellung, aus der damaligen Situation heraus so ein Projekt in Angriff zu nehmen war aus mehreren Gründen absurd, aber ich habe sie angenommen.

    Ich trainiere nicht, weil ich unbedingt Meiringen Gold schaffen will, sondern ich will nach Meiringen damit ich mich für mein Reha-Training motivieren kann.

    Ich glaube jeder von uns macht mal Trainings-Fehler. In der Regel besteht der Fehler darin, daß wir uns zuviel zumuten oder gar nichts tun. Er besteht eigentlich nie darin, daß wir etwas maßvoll tun. Es ist aber nicht einfach ein gutes Maß zu finden und seine eigene Gesetzmäßigkeit zu entdecken gehört für mich zum Interessantesten beim Rennradfahren. Letztlich lasse ich mich immer von meiner Empfindung leiten und fahre nur, wenn ich Freude daran habe. Wenn ich mich elend fühle, z.B. weil ich zuviel trainiert habe, steige ich nicht aufs Rad oder ich trainiere "smelling flowers", trödele so langsam dahin, daß ich im Frühling den Duft der Blüten riechen kann.

    Je älter wir werden, desdo wichtiger wird die Regeneration und desdo länger braucht man für die Regeneration. Aber wenn man einen bestimmten Leistungs-Level erreicht hat, wenn der Kreislauf kräftig genug ist und dieMuskulatur stark geworden ist, dann kann man ja lernen sein Training dosieren. Zu Anfang ist es gar nicht möglich konsequent GA1 zu fahren, weil einen jeder Hügel aus dem Konzept bringt. Aber wenn man konsequent GA1 und GA2 fahren kann, braucht man keine großartige Regeneration. Andere Leute die jahrelang täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren, müssen sich darum auch keine Gedanken machen. Regeneration wird aber ein sehr wichtiges Thema, wenn man viel von sich fordert,......und da habt Ihr vollkommen recht, da muß man vor allem, wenn man älter ist, sehr aufpassen, daß man nicht ausbrennt. Aber diese spezifischen Formen des Trainings, Intervalle, EB Training usw. brauchen wir ja gar nicht zu trainieren. Wir brauchen viel Ausdauer, etwas Kraft und eine gute Pedaliertechnik.

    Ich grüße Euch ganz herzlich und bedanke mich für Euer Interesse und Eure Fürsorge. Es wäre sehr schön mit Euch ein paar Serpentinen zu erklettern.

    Manoli
  • schlucht, 03.12.2013, 18:49 Uhr auf
    Hallo Manoli,

    Richtig, einfach viel fahren und dann klappt das schon. Auch mal einen Hügel hochheizen oder ein Ortsschild Sprint einlegen, macht ja auch Spass und reicht für Intervall.
    Gezieltes Aufbautraining ist eher schon für trainierte, die noch ein paar % rauskitzeln wollen oder müssen.

    Dieses Jahr war meine Hochform im Juni, habe dann bis zum Brevet eher abgebaut. Im Sommer tu ich mich immer ein bisschen schwer mit dem Radeln. ;-)

    23.8 ist ein bisschen früh für mich. Falls ich an der Tortour Challenger (15.8) ein Startplatz bekomme wird es wohl nicht reichen. Obwohl ich nur 3 Pässe fahren könnte.

    Gruss Lothi
  • Bergziegenmutant, 04.12.2013, 10:01 Uhr auf Manoli
    Servus Manoli (wie heist du eigentlich richtig?),
    sehr schön geschrieben.
    Wie gesagt, bewundere deinen Trainingsergeiz. Wünsche dir, dass du immer die richtige Balance zwischen Disziplin und einer gewissen leichtigkeit findest.

    Der Termin für den Schweizer Alpenbrevet steht inzwischen fest:
    Samstag, 23. August 2014. Anmeldungen sind bereits ab jetzt möglich. Findest du auf der offiziellen Seite des Alpenbrevets. Siehe hier.

    Grüße, Jürgen
  • Gast, 04.12.2013, 11:45 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen und Lothi

    Auch meine Frau nennt mich Manoli,.....und ich mich selbst auch. Mit meinem eigentlichen Namen, Emanuel, mag ich nicht gern angesprochen werden.
    In den nächsten Tagen muß ich mich auf etwas anderes konzentrieren. Wenn das geschafft ist werde ich mich um Meiringen kümmern. Es geht auch um Anreise, Unterkunft usw.

    War gestern kalte 78 Kilometer mit 3 anderen Radfahrern unterwegs. War prima. Nur, daß ein Kollege 2 Platten hatte war nicht so schön, weil es dann ziemlich kalt war, als wir weitergefahren sind. In so einem Grüppchen zu fahren ist etwas ganz anderes als allein unterwegs zu sein. Man kann immer mal in den Windschatten oder dann wieder mit der Nase im Wind fahren. Aber man sieht und spürt weniger von der Landschaft. Vorne hat man die Verantwortung, hinten das Hinterrad vor Augen. Beides hat seinen Reiz, allein und in der Gruppe zu fahren. In der Gruppe wird man oft etwas mehr gefordert. Auch das hat Vor- aber eben auch Nachteile.

    Bei Brevets habe ich die Erfahrung gemacht, daß es psychologisch nicht ganz einfach ist sich aus einer Gruppe herausfallen zu lassen und seinem eigenen Rhythmus zu folgen. Da weht einem plötzlich der Wind ganz unerbittlich in´s Gesicht, man wird sehr langsam und muß selbst navigieren. Da ist dann auch kein Nachbar mehr der einen mitzieht. Aber in der Regel bleibt man nicht lang allein. Entweder lassen sich nach und nach auch andere "fallen" und gesellen sich zu dir, oder von hinten naht ein neuer Geleitzug dem man sich nun etwas erholt anschließen kann......und wenn das alles nicht geschieht, wenn man alleine bleibt, dann beginnt das Abenteuer.
    In den Bergen war ich nur allein oder zu zweit unterwegs. Da wird es, zumindest bei den Anstiegen und Abfahrten, anders sein als im Flachland. Wahrscheinlich ist es sehr hilfreich, wenn man im Training gelernt hat mit sich selbst, allein, seiner eigenen Gesetzmäßigkeit folgend, unterwegs zu sein.

    Herzliche Grüße
    Manoli
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Triathlonstaffel Radstrecke

  • hlgr, 02.12.2013, 12:43 Uhr
    Hallo Zusammen,

    ich fahre seit 6 Jahren Rennrad. Im Schnitt 6000km im Jahr.

    Ich schaffe im Urlaub täglich im Tourentempo (ca. 24 km/h) Strecken von 140 km und über 2000 hm zurückzulegen.

    Jetzt möchte ich in einer Ironmanstaffel (Glücksburg) das Radfahren übernehmen.

    Meine Frage ist nun, wie kann ich mich am Besten auf eine 6 - 7 stündige "gleichmäßige" Belastung vorbereiten?

    Noch mehr Strecke fahren, oder besser kürzere harte Intervalle, oder ein Mix aus beiden?

    Über nützliche Tips würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße,

    hlgr.
  • Qualinator, 02.12.2013, 22:30 Uhr
    Hi,

    zuerst einmal bin ich dieses Jahr aus jucks und dollerei eine 180km Tour von Aachen nach Nassau gefahren mit nem 33er Schnitt und bis dahin rund 5000 Trainingskilometern....ich kann dir nur empfehlen in der Grundlagenphase Einheiten zu absolvieren die etwa der Renndistanz entsprechen, damit der Körper ein Gefühl für die Dauer und Distanz bekommt.

    Da es sich um Zeitfahren handelt und dazu noch um ein sehr langes benötigst du keine Schnellkraft oder besondere anaerobe Fähigkeiten, da du im Rennen über 5-6Stunden auch nicht permanent an deinem Maximalpuls sein wirst und Zwischensprints einlegst.

    Würde dir zu einer sehr ausgiebigen Grundlagenphase raten, wobei sich die Sonntagsausfahrten steigern sollten bis 180-200km oder eben 5-6Stunden. Da es sich um ein "Ausdauerrennen" handelt kann man auch die Trainingsphasen vertauschen sodass du zuerst die Aufbauphase absolvierst mit vielen Kraft (K3) und Kraft-Ausdauer-Intervallen an der ANS (Aerobe-Anaerobe-Schwelle) und dann für dich Wettkampfspeziefischer wirst und die langen Ausdauereinheiten absolvierst. Wichtig ist auch noch 3-2 Wochen vor dem Wettkampf den Trainingsumfang und Intensität kontinuierlich zu reduzieren und in der letzten Woche sich fast nur zur erholen damit alle Energiespeicher bis zur gänze gefüllt sind und die Oberschenkel und Wanden schon jucken und zappelig werden ;)

    Also zusammengefasst: Krafttraining und Schnelligkeit (nicht verwechseln mit Schnellkraft) für eine angenehm hohe Kadenz damit man nicht zu schnell ermüdet und jede Menge Ausdauer....ein Zeitfahrer gewinnt eben keine Sprints (fehlende Schnellkraft und anaerobe Fähigkeiten) und keine Bergzeitfahren (zu schwere Oberschenkel) :D

    Ein Tipp für die langen Sonntagsausfahrten sind die zahlreichen RTF's. Die habe ich dieses Frühjahr genutzt, da findet man immer andere Radler mit denen die Zeit schneller vergeht und es gibt RTF's in allen Längen und Schwierigkeitsstufen.

    Viel Spass beim Training!!!

    Gruß, Pascal
  • Gast, 03.12.2013, 15:46 Uhr auf Qualinator
    Danke Pascal,

    ich fahre in der Regel auch bei mir zu Hause meistens im gemäßigterem Tempo (26-28er Schnitt) bei Durchschnittspuls knappe 130 auf ca 100km und 1000 hm.

    Nur hin und wieder mal mit Freunden etwas schneller (30-33er Schnitt) dann mit ca 145er Puls. Die Strecken sind dann etwa 65-85 km lang (700hm).

    Allerdings sind in den Durchschnittsgeschwindigkeiten die Ampelphasen mit drin, kommt mir aber gelegen zur kurzen Erholung.

    Ich weis daher nicht, ob ich dann "ohne Pause" so ein Tempo konstant halten kann.

    Meine Idee war halt, wenn ich mit höherer Belastung fahre (kurze aber sehr schnelle Runden), müßte man doch eigentlich bei geringerer Belastung länger die Leistung bringen können, oder?

    Nochmals Danke für die Tips,

    Gruß,
    Holger.
  • Qualinator, 03.12.2013, 19:37 Uhr auf
    Quasi ja....wie gesagt würde ich auch Intervalle und vor allem Krafteinheiten in der Aufbauphase einstreuen, aber du brauchst auf jeden Fall nicht in den anaeroben Bereich vordringen, da der rote Bereich deiner Ausdauer schadet, die du aber definitiv über 180km benötigst. Also Intervalle und Krafttraining um die Aerob-Anaerobe-Schwelle in der Aufbauphase und gegen Ende der Grundlagenphase...ob du jetzt erst Grundlagen boltzen willst und dann die Aufbauphase absolvieren möchtest oder umgekehrt kannst du glaube bei dem Wettkampf handhaben wie du möchtest, wobei ich persönlich mein Training glaube lieber mit der Grundlagenphase3 abschließen würde als mit der Aufbauphase (allein schon zur Sicherheit das mir auf den letzten 30 oder 40km nicht doch die Puste ausgeht.

    Habe in Juni auch an einer Triathlonstaffel teilgenommen (aber nur olympische Distanz) und habe genau nur dies Trainiert und mit meinem Straßenrad mit Triathlonaufsatz und normalen Mavik Ksyrium Laufrädern doch überraschenderweise einen 39er Schnitt gefahren (war aber auch Topfeben). Den größten Trainingsfortschritt hatte ich meines Erachtens nach in der Grundlagenphase, in der ich von Woche zu Woche schneller wurde in den Pulsbereichen. In der Aufbauphase ging es dann eigentlich nur darum die Fähigkeit auszubauen bei Volldampf möglichst lange durchzuhalten ohne zu ermüden...sprich Intervalle wurden länger und Pausen kürzer bis hin zu 30-60 Minuten Zeitfahren

    Grüße und mach dich nicht verrückt mit der Kilometerleistung sollte das echt machbar sein

    Pascal
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Pferdesalbe

  • tandem_click, 22.05.2013, 08:34 Uhr
    Guten Morgen ,
    Ich habe den Tipp bekommen, sich nach längeren Ausfahrten mit Pferdesalbe einzureiben, wärmen. Verspannungen heraus nehmen.
    Was könnt ihr empfehlen?

    Viele Grüße
    Sandra
  • helmverweigerer, 22.05.2013, 09:45 Uhr
    Hallo Sandra,

    etwa die legendäre "grüne Salbe"?
    In meinen Augen sind Pferdemedikamente für Pferde. Die darin enthaltenen Wirkstoffe sind auf das entsprechende Lebendgewicht zugeschnitten. Da kann ich mit einem Pferd einfach bei weitem nicht mithalten ...

    Gruss, Lukas
  • Siegmund, 22.05.2013, 11:54 Uhr
  • Siegmund, 22.05.2013, 11:59 Uhr auf Siegmund
    Pferdesalbe verwende ich auch. Bei nicht offenen Verletzungen, wie Prellungen und Zerrungen. Hilft super und schnell
    Gruß Siegmund
  • tandem_click, 22.05.2013, 16:01 Uhr auf Siegmund
    Na ihr beiden,
    ich meinte natürlich ernste Antworten. Klar kann ich in die Apotheke gehen, bei Amazon fand ich spontan viele verschiedene Produkte und war verwirrt.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Theo Simons, 22.05.2013, 21:04 Uhr
    Hallo Sandra,

    bei mir steht die Pferdesalbe auch im Bad und ich weiß, daß andere Rennradler aus der Nähe die ebenfalls im Gebrauch haben. Ich empfinde die kühlende Entspannung als sehr angenehm.

    Grüße
    Theo
  • Kletterkönig120, 23.05.2013, 05:01 Uhr auf helmverweigerer
    Gibt es etwa auch Bullensalbe ?
  • Huemmerich, 27.05.2013, 13:59 Uhr auf tandem_click
    Die "starke grüne Salbe" kenne ich noch vom Sportklettern - TOP !! :-)
    Seit meinem Umstieg auf's Rad aber nicht mehr verwendet...
  • Impi, 11.07.2013, 00:24 Uhr auf Theo Simons
    Kann man auf jeden Fall empfehlen - hilft bei mir auch gegen Sonnenbrand :)

    Ich hol sie hier:
    Gute Nacht Impi
  • SarahMC, 04.11.2013, 14:50 Uhr
    Bin auch großer Fan von Pferdesalbe. Gleich nach dem Training großflächig Oberschenkel und Waden einsalben und der Muskelkater hält sich in Grenzen! Alternativ empfinde ich auch Tigerbalsam als sehr wohltuend.
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Radtraining Richtung Ammersee

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Rennradtraining mit Start im Münchner Norden

  • d0ublezer0, 01.04.2006, 10:40 Uhr 06.04.2006, 08:19 Uhr
    Hallo! Ich wohne seit kurzem im Münchner Nordosten (Unterföhring). Kann mir wer gute Trainingstrecken mit dem Rennrad in dieser Gegend empfehlen? Ich kenne eine Strecke die ich mal mit ber Gruppe mitgefahren bin (Von der Ruderregatta in Feldmoching über Ampermoching und einige andere Orte und wieder zurück zur Regatta.) Die Strecke ist eigentlich ziemlich gut, aber leider muss ich erst 15km durch die Stadt (Frankfurterring usw.) dass ich dahin komme, und leider ist es auch für ein vernünftiges Radtraining zu flach. Meine Ortskenntnis hält sich ja leider sehr in Grenzen *gg* aber ich könnte mir vorstellen dass man in anderer Richtung (Ismaning usw.) auch auf gute Trainingsstrassen kommt. Kennt sich da wer aus in dieser Gegend? Wäre sehr sehr dankbar für ein Paar gute Tipps! Grüße aus Unterföhring!
  • Gast, 01.04.2006, 16:41 Uhr 06.04.2006, 08:19 Uhr
    nach Ismaning brauchst nicht fahren, da is alles flach. Fahr raus nach Osten, Richtung Markt Schwaben und dann Richtung Dorfen. Die Richtung Ismaning-Erding-Freising bringt dir nix, weil durch den Gletscherabraum alles bretteben ist. Richtung Nordosten fängt die Endmoräne erst nach Grünbach (hier sehr empfehlenswertes Weissbier)an, d.h. wellig wirds erst mehrere km östlich von Erding. Gutes Gelände und nebenbei verkehrsarm findest Du im Raum Dorfen- Wasserburg, sofern Du von der B 15 wegbleibst. Wenn Du etwas mehr Zeit hast, kanns auch sinnvoll sein erst ein paar Stationen mit der Bahn oder mit der S-Bahn zu fahren. Radtechnisch musst Du den Münchner Norden wie die Gegend um Cesenatico betrachten. Du hast immer eine ätzende Anfahrt durch ebenes, autoreiches Gebiet bis es mal schöner wird. Fazit: Zieh um in den Südosten, da bist dann gleich in Tölz und in der Jachenau. Gruß Christoph
  • Michael, 03.04.2006, 09:53 Uhr 06.04.2006, 08:19 Uhr auf
    Von Toelz in die Jachenau. Na da ist Unterfoehring - Lohhof ja noch der Rennradhimmel dagegen. Auf der Umgehungsstrasse um Lenggries wirst du in den Graben gedraengt (und eigentlich ist sie ja teilweise auch fuer Raeder gesperrt) und durch die Kaeffer rechts oder links der Isar gibt's kein Stueck -- gerade wenn man schon einige Km und ein paar "Paesse" in den Beinen hat nervig. Bis Markt Schwaben von Unterfoehring -- da bin ich auch schon an der Moraene in Deutenhausen/Fahrenzhausen, aber beides Mal hat man 15 km zum Warmtreten. Gefaellt mir ehrlich besser als direkt von Neuhaus zum Spitzingsee die Rampe hoch (weshalb ich die Runde auch immer in Gmund beginne). Uebrigens ist der Suedosten (Unterhaching - Sauerlach) definitiv ebener als Fahrenzhausen und Umgebung. Gruss Michael
  • d0ublezer0, 05.04.2006, 17:38 Uhr 06.04.2006, 08:19 Uhr auf
    Danke für die Infos! Hab die Antworten grad gelesen. Wo liegt denn der Spitzingsee genau und wieviele Höhenmeter sind es denn über die angesprochene Rampe? Anhören tut sichs mal gut :-) Wie weit wäre ein Tour von UFG zum Spizingsee und empfiehlt sich da eine bestimmte Route? Oder genügt es auf www.map24.de die Strecke fürs Auto auszudrucken. Hat zufällig die nächsten Tage mal wer vor in der Gegend zu fahren? Würde mich gerne anschließen! Grüße Richard!
  • d0ublezer0, 05.04.2006, 20:33 Uhr 06.04.2006, 08:19 Uhr auf Michael
    Danke für die Infos! Hab die Antworten grad gelesen. Wo liegt denn der Spitzingsee genau und wieviele Höhenmeter sind es denn über die angesprochene Rampe? Anhören tut sichs mal gut :-) Wie weit wäre ein Tour von UFG zum Spizingsee und empfiehlt sich da eine bestimmte Route? Oder genügt es auf www.map24.de die Strecke fürs Auto auszudrucken. Hat zufällig die nächsten Tage mal wer vor in der Gegend zu fahren? Würde mich gerne anschließen! Grüße Richard!
  • Michael, 06.04.2006, 08:19 Uhr auf d0ublezer0
    http://www.quaeldich.de/Paesse.pl?PassID=225&Spitzingsattel nicht wirklich wildes (im Vergleich zu zentralalpinen Paessen), aber in Kombination mi Ursprungspass/Tatzelwurm oder Valepp (vermutl. noch zu)/Achenpass/Wallgau/Kochelsee nee schoene Runde. Von M-Sued aus ist's einiges. Fuer die schnelle Runde mit dem Auto nach Sauerlach oder, noch etwas weniger RR-Kilometer, Holzkirchen/Gmund. Ich selbst bin die naechsten Tage im Norden unterwegs. Wuerde auch offene/befahrbare Valepp mitnehmen wollen. Gruss Michael
  • Völk Fredi, 12.10.2013, 20:02 Uhr auf
    Wir vom TuS Fürstenfeldbruck Radsport haben 2 tolle Trainigsgruppen Rennrad.

    Mittwochs sportlich, Sonntags Hobbygruppe (Kullerrunde)

    Richtung Landsberg, Friedberg, gibs schöne Touren, mit wenig Verkehr.

    anbei die Info unter
    http://www.radsport-ffb.de/training.html
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Hat jemand schon Erfahrungen mit dieser Rollentrainersoftwar

  • Everon, 10.10.2013, 16:40 Uhr
    Hallo,

    kennt von Euch jemand dieses Produkt?
    www.jolanis-trainer.de

    Es scheint eine Software für das Rollentraining
    zu sein die mit jedem Rollentrainer funktionieren
    soll. So zumindest der Hersteller.
    Die Demoversion habe ich mir schon runtergeladen und
    die funktioniert auch soweit. Aber bei der ist natürlich
    nicht die Hardware dabei.

    Hat jemand von Euch schon Erfahrungen mit dieser Software
    und vor allen Dingen der mitgelieferten Hardware?
    Klappt die wirklich mit jedem Rollentrainer?

    Bevor ich die 89EUR ausgebe wäre es schön Meinungen zu hören.

    Schon mal vielen Dank im Voraus!

    Everon
  • helmverweigerer, 10.10.2013, 17:26 Uhr
    Hallo Everon,

    ich denke der Hersteller muss dir Auskunft geben können mit welchen Rollen das Teil kompatibel ist. Grundvoraussetzung ist sicher, dass die Rolle über eine Bremse verfügt welche überhaupt per Software gesteuert werden kann, also Tacx Flow, Elite Qubo etc. Insofern ist die Aussage "mit JEDER" Rolle doch etwas gewagt ...

    Gruss, Lukas
  • Herr_, 10.10.2013, 17:51 Uhr auf helmverweigerer
    Hi Lukas

    Habe nur mal schnell auf die Seite geschaut.
    Für mich sieht es so aus, dass der Wiederstand eben NICHT über die Software gesteuert wird.
    Lediglich Trittfrequenz und Geschwindigkeit werden abgegriffen und am PC sichtbar gemacht und somit Strecke und was sonst daraus errechenbar ist.
    Wenn es so ist, ist es sicher mit jeder Rolle kompatibel. Man müsste sich jedoch über den Nutzen und Sinn der Software Gedanken machen. (Man möge mich korrigieren, falls ich das falsch rausgelesen habe.)
    Gruss, Lutz
  • schlucht, 10.10.2013, 19:33 Uhr
    Zitat:
    Funktioniert JolanisTrainer nur mit bestimmten Rollentrainern?
    Nein, JolanisTrainer funktioniert mit JEDEM Rollentrainer. JolanisTrainer bringt seine eigenen Sensoren mit. Genauer, Sensoren für die Geschwindigkeit, Strecke und Trittfrequenz. Diese werden am “eingespannten” Fahrrad angebracht. Dadurch ist JolanisTrainer vollkommen unabhängig von einem bestimmten Rollentrainerhersteller.

    Wenn du also schon Sensoren an deinem Rad hast, bringt es wohl nicht so viel. TF und Geschwindigkeit hast du ja dann.

    Gruss Lothi
  • Dimos, 10.10.2013, 19:41 Uhr
    Wie es aussieht, ist es ein "Analog" von Trainerroad und wird mit eigener kabelgebundenen Sensoren betrieben.

    Edit: Lothi war wie immer schneller ;-)

    Trainerroad benutzt ANT+ Protokol.
    Habe letztes Winter mit Trainerroad trainiert und finde es klasse. Kostenpunkt - 10$/Monat.
    Gruß,
    Dimitri
  • helmverweigerer, 10.10.2013, 20:54 Uhr auf Herr_
    Aha, danke für die Berichtigung. Nicht allzu teuer aber auch mässig viel Nutzen gegenüber einem Excelsheet ...
  • Everon, 11.10.2013, 07:56 Uhr auf Dimos
    Hallo,
    danke für die Infos.

    Werde mir Trainerroad auf jeden Fall mal anschauen und auch noch mal
    den Hersteller direkt kontaktieren.

    CU
    Everon
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quaeldich.de Ligurien Dolce Vita

  • Ulli, 03.10.2013, 17:12 Uhr
    Es geht auf den Winter zu, auch wenn das Wetter draußen noch etwas anderes zeigt.
    WInterzeit = Winterpokalzeit,

    Das o.g. Team ist angelegt und wartet auf (die üblichen) Mitstreiter.
    Freue mich auf ein erfolgreiches Wintertraining (Rolle ist geölt, Das Spikesrad steht fahrbereit, Spinningtermine hängen an der Pinwand).

    Gruß Ulli
  • majortom, 04.10.2013, 09:33 Uhr
    Wann fängt der WP denn an?
    Gruß, Tom
  • kletterkünstler, 04.10.2013, 09:58 Uhr auf majortom
    In genau einem Monat am 4.11. Ich bin dieses Mal aber nicht dabei.
  • majortom, 04.10.2013, 09:59 Uhr auf kletterkünstler
    Sind Mitarbeiter vom Wettbewerb ausgeschlossen? ;-)
  • kletterkünstler, 04.10.2013, 10:07 Uhr auf majortom
    Schlechtes Thema... wobei meine Nicht-Teilnahme nicht damit zu tun hat.
    Nach so einem bes...cheidenen Jahr mach ich lieber mal richtig Pause, um neue Motivation für 2014 zu tanken, an der es nach der Verletzungspause das ganze Jahr über gemangelt hat.
  • Ulli, 04.10.2013, 12:32 Uhr auf kletterkünstler
    Hi Marcel,

    das besch... Jahr 2013 ist für mich der Ansporn wieder mitzumachen um fit zu werden fürs Frühjahr,
    Für Ligurien, die Vätternrundan, Rund um Köln und, und.

    Nachdem die letzten 2 Jahre so was von grottenschlecht waren muss jetzt wieder was passieren und dafür bietet sich der WP halt an.

    Gruß Ulli und viel Erfolg beim motivieren.
  • Ottilito, 07.10.2013, 15:57 Uhr
    Das Team Quaeldich.de Fratelli Erdinger ist bereits vollständig angemeldet. Es kann losgehen.
  • Ulli, 07.10.2013, 16:00 Uhr auf Ottilito
    Dolce Vita sitzt noch beim Kaffee, aber das wird schon noch.

    Gruß Ulli
  • helmverweigerer, 08.10.2013, 06:50 Uhr auf Ottilito
    Ui, ihr seid aber schnell. Ich brauche noch etwas Zeit um mich mit dem Gedanken anzufreunden ...
  • Ottilito, 08.10.2013, 11:33 Uhr auf helmverweigerer
    Man sagt ja auch, dass die Berner nicht die schnellsten sind. hahahaha
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Cardgirus-Trainer

  • Törless, 16.09.2003, 19:45 Uhr
    Hat jemand Erfahrung mit diesem Trainer? Es scheint optimal, wenn man (wie ich jetzt leider) nicht mehr im Winter trainieren kann und im Frühling Rad-Marathons mit vielen Höhenmeter machen will. Man soll Alpenpässe, Tour-Etappen, usw. machen können, und man kann die Übersetzung vom eigenen Rad nachahmen. Ich wäre dankbar für weitere Informationen. mfg, Jeff
  • Andy, 17.09.2013, 13:43 Uhr
    Hi Jeff,

    Ich habe auf seinem Teil mal eine Wintersaison bestritten. Du kannst den Ergometer an den PC anschliessen und über die entsprechende Software alles mögliche mit machen. Herzfrequenztraining, Intervalltraining, Leistungstests, Etappen sämtlicher Rundfahrten, Klassiker, Berge, Eigenkreationen usw. Das Teil ist sehr stabil und man fühlt sich wie auf dem Rennrad. Durch viele Verstellmöglichkeiten ist sogar die Montage von kürzeren oder längeren Kurbeln möglich.
    Du hast sämtliche zur Trainingssteuerung nötigen Daten zur Hand und die Maschine kann durchaus (wenn gewünscht) im jeweiligen Modus den Widerstand anpassen.
    Ich war sehr begeistert von diesem Teil, allerdings hat mich damals der Preis vom Kauf abgeschreckt. Kann die Maschine aber nur wärmstens empfehlen.
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Bergtraining

  • syltheryn, 09.01.2009, 14:27 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Ich und eine paar freunde wollen dieses Sommer der Route des Grande Alpes fahren. Schon ist die Diskussion losgebrochen wie können wir am besten trainieren. Mehr Frequenz trainieren, nur dicke Gänge fahren, oder den lokalen Berg 3 oder 4 mal hintereinander fahren.
    Was ist am besten - welche sind die besten Trainingsmethoden - hat jemand ein paar gute Tipps für uns?
  • Radler, 09.01.2009, 18:00 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Hi Kollege, wir sind das ganze 2007 gefahren. Ich habe vorher im Schwarzwald und den Vogesen viel trainiert. Versucht eher lange Berge zu trainieren um eben auch Kraftausdauer für die langen Alpenpässe zu bekommen. Da es aber auch nicht viele lange Pässe gibt in der Regio, habe ich dann eben die kürzeren direkt hintereinander gefahren und versucht soviel Höhenmeter wie möglich zu fahren. Ein weiteres gutes Training, besonders für die Kraftausdauer was MTB fahren. Ich denke ob dicker oder kleiner Gang hängt von deiner persönlichen Vorliebe ab, wie du fährst. Ich bin eher der Kurbeltyp.

    Hat dann alles gut geklappt, wobei ich zugegebener Maße am Galibier bei 10 Grad und Regen schon etwas fertig war.
    Aber wenn das Wetter einigermaßen OK ist, dann vergisst man eh alle Schmerzen und Qualen bei der bezaubernden Schönheit der französischen Alpen.

    Also viel Spaß. Ich bin jetzt schon neidisch und würd am liebsten mit...
  • immerrauf, 09.01.2009, 18:02 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Hallo syltheryn
    Da ihr nicht auf Wettkampf trainiert, müsstet ihr mit einem ordentlichen Grundlagenausdauertraining (GA1) und Kraftausdauertraining (KA) eigentlich schon klar kommen.

    GA1 = Dauer 2- 8 Std, niedrigere bis mittlere Herzfrequenz (rein aerob), Trittfrequenz eher höher (80 - 100)in flachem bis welligen Gelände. Also ein längerer lockerer Ausritt. GA1 ist das Fundament auf das ihr das Ka quasi aufbaut. Das Fundament muss aber solide sein! Die Kraftausdauer darauf zu setzen ist dann ein Klax und geht relativ schnell. Man kann auch am Ende eine GA1 - Einheit eine kürzere KA einlegen.

    KA = Dauer 20 Min bis 1,5 Std., mittlere bis höhere Herzfrequenz (aerob bis anaerob- Übergang), Trittfrequenz ca. 40 - 65, vorwiegend bei niedrigen Trittfrequenzen Berge im Sitzen mit höheren Übersetzungen fahren. KA ist anstrengend und tut unter umständen weh! Sofern ihr älter als 30-35 seit, etwaigen Bluthochdruck berücksichtigen, denn intensives KA kann den Blutdruck weiter erhöhen.

    Viel Erfolg!
    Winfried
  • ursfreulerfan, 10.01.2009, 00:00 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Es gibt kein Bergtraining: Entschuldigt, nicht dass es hier wieder eine Streiterei gibt.
    Ich will niemanden provozieren.
    Ein guter Ebenenfahrer mit guter Technik auf dem Velo ist auch am Berg gut.
    Alles andere entscheiden vor allem die ererbten körperlichen Möglichkeiten, jeder Fahrer hat also einen anderen «Motor».

    Wie willst du Berge trainieren? Wer mit dicken Gängen in Berge hineinspurtet und fährt bis es in «aufstellt» (schweizerdeutsch: «lupft»), schadet sich womöglich mehr, als dass es ihm etwas bringen würde. Er wird sich 100% um die Geschmeidigkeit und die spielerische Leichtigkeit und den schönen Tritt bringen. Früher hetzten die Trainer die jungen Rennfahrer immer wieder in die Berge rein, die Devise hiess: «Wenn das Training nicht weh tut, dann ist es kein Training.»

    Berücksichtige folgende Details:

    Die Ausdauerfähigkeit, die du dir im Winter nicht abhanden kommen lassen solltest.

    Die Fähigkeit kleine Gänge zu fahren.

    Ein möglichst leichtes, dem Alter einigermassen entsprechendes Körpergewicht.

    Eine ökonomische Fahrweise und eine perfekte Position auf dem Gerät. Gut gewählte Gänge auf dem 10fach-Ritzel. Je abgestufter die Ritzel sind, umso effektiver. Die 3-fach-Garnituren sind so den 2-fachen- und compact-Lösungen gegenüber im Vorteil.

    Kenntnisse der Verpflegung und der Verhältnisse im Hochgebirge.

    Ausdauerfähigkeit ist nichts anders als Cardio-Training, bei möglichst kleiner Herzfrequenz möglichst viel Watt bewegen während längerer Zeit.

    Kleine Gänge mit hoher Trittfrequenz ist trainierbar, fahre immer den kleinstmögliche Gang im Grundlagentraining, versuche immer einen Zacken kleiner zu fahren als dein Trainingspartner. Man nennt das «souplesse», gut zu beobachten bei Bahnfahrern an den Sechstagerennen.

    Das Körpergewicht kann beeinflusst werden durch Training und Ernährung.

    Eine ökonomische Fahrweise ist die Fähigkeit seine Kräfte einzuteilen. Die Verhältnisse im Gebirge und sich selber zu kennen.

    Trinken und Essen darf nicht vergessen werden.

    Kraft kann im Winter äusserst effektiv trainiert werden, vor allem Muskelgruppen, die beim Velofahren nicht nicht direkt benutzt werden. Zuviel Krafttraining erhöht das Gewicht durch die sich neu bildende Muskelmasse.

    Das wichtigste: Die Freude und die Kameradschaft, das gemeinsame Erleben der gewaltigen Alpenwelt.
    Respekt vor den Gefahren (Sturzgefahr, Auto- und Motorräder, Wetterumstürze, Bergstürze, Sonneneinstrahlung, eigene Fehleinschätzungen der Risiken).

    Aus der kalten Winternacht grüsst «weise» und nicht provokativ René.






  • helmverweigerer, 10.01.2009, 08:59 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Hallo,

    zum Beispiel bei unserem Saisonauftakt in Ligurien. Da bekommst Du schon ein ziemlich gutes Feeling für die Berge, aber bei sehr angenehmen Steigungen so dass sich das die Anstiege auch früh in der Saison gut fahren lassen und Du nicht schon in den roten Bereich gehen musst.

    Wie Du siehst gibt es für die ersten 6 Tage 2 Varianten, die normale Tour und diejenige mit etwas extra Höhenmeter. Beide Touren sind geführt und Du kannst jederzeit, auch während einer Tour, von der einen auf ide andere umschwenken, weil es immer wider gemeinsame Stücke gibt. Je nachdem wie Du dich fühlst.

    Du kannst aber auch ein der vielen individuellen Touren fahren, die wir zusammengestellt haben, alle mit GPS-Tracks. So kannst Du zum Beispiel am Passo dell Scoglina mehr als 1'100 Meter am Stück fahren.

    Ausserdem kommt mit Philippe jemand mit, der sich mit Trainingsmethoden bestens auskennt und Dir sicher gerne ein paar Tipps gibt.

    Gruss, Lukas
  • immerrauf, 10.01.2009, 09:22 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr auf ursfreulerfan
    ... Bergfahrtechnik, lieber Rene. "Syltheryn" frug nach einem gezielten Training fürs das Bergfahren als Vorbereitung, nicht nach einer geeigneten Bergfahrtechnik (!). Training bedeutet fürs Bergfahren nunmal, dass man die Kraftausdauer gezielt trainiert, nachdem die Grundlage über GA1 geschaffen wurde. Dass man dann im "Ernstfall" nicht mit einem dicken Gang stundenlang die Berge hoch fährt, ist wohl klar -da ist dann die Technik und Erfahrung (!) gefragt. Das KA soll lediglich die Laktattollerenz/- verträglichkeit des Körpers, bzw. der geforderten Muskelgruppen erhöhen und die speziellen Muskelgruppen fürs Bergfahren aufbauen.
    Übertragen auf Technik: Er erhöht mit KA das Drehmoment seines Motors, damit er nachher eben nicht an seinem Limit fahren muss und übersäurt. Mit außschließlich GA1 oder gar GA2 in der Ebenen kommt er da nicht weiter. Da hätte er u.U. ein hochdrehendes Motörchen, einen Zweitakter, einen Dauerläufer, wie er in Rasenmähern eingebaut wird, relativ schlapp aber mit enorm viel Kondition (einen ständig vollen Tank). Seine Muskeln übersäuerten schon bald, weil sie an manchen Stellen am Berg die Kraft mit ungewohnten 40 bis 60 Umdrehungen, statt der gewohnten 80-100 Umdrehungen aufs Pedal bringen müssen.
    Was das zuviel und zuwenig angeht, gehe ich davon aus, dass syltherym das im Griff hat. Bergfahrtechnik, worauf Du vermutlich eingehst ist ein anderes Thema.

    Gruß
    Winfried
  • syltheryn, 12.01.2009, 12:56 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr auf immerrauf
    Hallo Winfried,

    als eine Art Training fahren wir jede mit der Rad zu Arbeit und abends wieder zurück. Wir haben 2 Streckenvarianten - 30km flach oder 40km über eine kleine Hügel. Unser Vorstellung wäre morgens und abends die 40km Strecke zu fahren und am Wochende was längeres bzw. härteres, z.b. unsere lokale Berg (Größe Kalmit) 3 oder 4 mal hintereinander zu fahren. Wie können wir eure Konzept - was mir sehr logisch und sinvoll vorkommt - in was wir schon tun einbauen um es optimal als training auszunutzen. Mir scheint das unsere 40km Strecke aus 2 Teilen besteht - eine gekurzte GA1 und am schluß eine KA. Reicht das?

    Gruß

    Peter
  • immerrauf, 12.01.2009, 17:27 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr auf syltheryn
    Hallo Peter,
    täglich zwei Touren a 30- 40 Km schon ziemlich mal gut. Das sind ja schon 70- 80 Km am Tag. Ich würde trotzdem noch ein paar mal vor Eurer Tour 100 bis 150 KM am Stück fahren, also 4 bis 6 Stunden (ohne lange Pause, bzw. Arbeit dazwischen). Das ist noch mal was anderes.
    Der große Kalmit müsste mit seiner über 7 Km langen Auffahrt für eine kleine KA- Einheit reichen. Notfalls ein bisschen mit der Schaltung nachhelfen, dickere Gänge ausprobieren und langsam steigern. Ihr trainiert ja nur die KA so intensiv. Die Routes des Grande Alpes fahrt Ihr ja viel gemäßigter, mehr mit Drehzahl statt mit Kraft.
    Die KA kannst Du übrigens auch gut mit einem dicken Gang im starken Gegenwind trainieren, immer wenn sich Gelegenheit auf dem Weg zur Arbeit bietet.
    Gruß
    Winfried
  • muskulus, 13.01.2009, 08:25 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Sehr wichtig finde ich, auch lange Strecken über 100 km zu fahren. Da merkt man erst, was einem alles weh tun kann. Und das sind meist nicht die Beine, sondern die Sitzfläche, Arme, Schultern, Genick usw. Diese Körperteile müssen sich auch erst an das lange sitzen auf dem Rad gewöhnen. Also wie bereits vorgeschlagen, am Wochenende mal 5 bis 6 Stunden fahren, weniger als Training sondern mehr zur Gewöhnung.
    Übrigens bin ich auch der Meinung von René, dass sich das Bergfahren gar nicht so groß vom Ebenenfahren unterscheidet, außer dass es halt den Berg rauf geht. Wer es schafft, stundenlang auf dem Fahrradsattel zu sitzen, der kommt auch längere Pässe hoch.

    Grüße
    Jo
  • bernd, 17.01.2009, 18:39 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Hallo Fans,
    auch mich bewegt die Frage, wie ich mich am besten auf meinen Saisonhöhepunkt "Stilfser Joch" vorbereiten kann.
    Theoretisch ist alles klar. GA 1, KA und so weiter.
    Meine Vorbereitung sieht so aus, dass ich in den ersten zwei Monaten des Jahres verstärkt Krafttraining im Sportstudio mache und in der Woche 1-2 mal zum Spinning gehe. Ab März kaufe ich mir den digitalen Trainer für 6 Monate bei www.2peak.de., ein dynamischer Trainigsplan, mit dem ich im letzten Jahr sehr gute Erfahrungen gemacht habe.Er gibt mir meine Umfänge und Intensität vor, nachdem ich meine Trainingsdaten vom Fahrradcomputer online übertragen habe.
    Meine Erfahrungen aus dem Pässefahren kann ich nur so zusammenfassen: Egal wie gut man sich vorbereitet hat, es tut jedes mal wieder weh! Aber es ist unendlich schön, wenn in traumhafter Landschaft der Schmerz nachläßt und man das Gefühl genießen kann, es wieder geschafft zu haben. Für keinen Pokal, für keine Prämie - nur für sich!
    Kennt Ihr dieses Gefühl auch? Oder was bewegt Euch, wenn Ihr den Giau, den Izoard oder den Groß Glockner hoch fahrt?
    Gruß Bernd
  • somon, 27.01.2009, 21:24 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
    Hallo,

    fahrt Ihr mit Gepäck oder mit Begleitfahrzeug? Falls mit Gepäck würde ich einige lange Einheiten mit dem Originalgepäck trainieren. Im Übrigen ist die von Dir mitgeteilte Trainingsintensität völlig ausreichend, außer Du schleppst zu viel Gewicht mit Dir herum, welches noch bis zum Sommer runter soll. Ich habe hier oben im Flachland (bei Rostock) ähnlich trainiert (also immer zur Arbeit). Nich einmal eine richtig lange Steigung haben wir hier, aber im Sommer waren die Pässe rund ums Ötztal (Hahntennjoch, Timmelsjoch, Kühtai, Piller Höhe, Kaunertaler Gletscherstraße) nicht das Problem.
    Was auch bei der Route des Grandes Alpes richtig stören wird, sind die leidigen Motorradfahrer, aber die kann man leider nicht wegtrainieren.
    Viel Spaß, Till
  • syltheryn, 27.01.2009, 23:17 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr auf somon
    Zum glück mit Begleitfahrzeug :-)
  • Gast, 17.02.2009, 13:51 Uhr 29.11.2010, 12:53 Uhr
  • Andy , 29.11.2010, 12:53 Uhr auf
    Auch wir haben uns mal ein paar Gedanken darüber gemacht, wie man seinen Fähigkeiten speziell am Berg verbessern kann.
  • wilfrie, 12.08.2013, 15:41 Uhr auf
    hallo zusammen,
    sehr interessant hier ein paar tipps zum bergfahren zu lesen;
    aber ist jemand so nett und erklärt mir den unterschied zwischen großen und kleinen gängen? wenn möglich in ritzelangabe, damit ich das auch mal versteh; unter kleinen gängen versteh ich vorne klein und hinten groß und unter großen gängen versteh ich vorne groß und hinten klein - ist das so richtig?
    vielen dank im voraus!!
  • Matthias, 15.09.2013, 16:51 Uhr auf immerrauf
    Hallo, Winfried,

    bin gerade beim Stöbern auf Deinen Bergtrainingsbeitrag gestossen. Eine Frage dazu: Wieso erhöht sich der Blutdruck bei intensivem KA?

    Radsportliche Grüße
    Matthias
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Trainingskilometer für Ötztaler Radmarathon

  • Andy, 30.08.2004, 11:38 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr
    Hi!!! Ich will nächstes Jahr beim Ötztaler Radmarathon mitmachen und möchte wissen wie viele Trainingskilometer man ungefähr fahren muss um in zu schaffen??? Freue mich über jede Antwort
  • Blumi, 30.08.2004, 12:26 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr
    240 km in der Ebene sollten mal kein Problem sein. Ansonsten schafft man ihn mit ca. 3000 Km, wobei es dann keinen Spaß macht. Die Leute, mit denen ich mich gestern beim Ötzi untehalten habe, hatte meinstens zwischen 7000-10000 Km. Viel Erfolg bei der Anmeldung (es prügeln sich ca. 10000 Leute um die 3000 Startplätze). Gruß B. <br>PS: Am besten fährts Du zuvor mal ein paar kleinere Marathons.
  • colibretto, 30.08.2004, 15:15 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr
    7'000 bis 10'000km in der selben Saison? Wievile km/Höhenmeter/max Steigung hat der Ötztaler Radmarathon? Ist er vergleichbar mit dem Dolomitenmaraton? Danke für die Info
  • Blumi, 30.08.2004, 15:24 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr auf colibretto
    238 Km, 5500 Hm (<a href="http://www.oetztaler-radmarathon.com" target="_blank">http://www.oetztaler-radmarathon.com</a>;)
  • Max, 31.08.2004, 10:27 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr
    Hallo Andy, <br>Da hast du dir ja ganz schön was vorgenommen fürs nächste Jahr! Bin den Ötztaler 2000 als Höhepunkt meiner ersten Rennradsaison gefahren, ca. 12000 Trainingskilometer, einen Großteil davon in den Bergen (vor allem in den letzten drei Monaten vor dem Wettkampf) - hat für eine Zeit von 9:30 h gereicht. <br>Zu deiner weiter unten gestellten Frage nach Trainingsplänen: Die holst du dir am besten aus entsprechenden Fachbücher, grundsätzlich ist halt die Entwicklung einer guten Grundlagenausdauer (und in diesem Zusammenhang auch Sitzfleisch...) wichtig, um 10 Stunden und länger am Rad durchzuhalten. Die dafür nötigen, langen Ausfahrten im Frühjahr und Frühsommer kannst du auch im Flachen durchführen<br>Und dann sollte es in die Berge gehen. Ich weiß nicht, wie du in deiner Heimat mit Anstiegen gesegnet bist - solltest du aus dem "Flachland" stammen, ist ein zweiwöchiges "Trainingslager" (klingt so blöd => nennen wir's besser "Radurlaub") in den Alpen im Sommer sicher sinnvoll, zum einen für die langen Anstiege, zum anderen um ein wenig mit der dünnen Höhenluft über 2000m vertraut zu werden. <br>Und wie von Blumi vorgeschlagen sind einige Marathons zur Vorbereitung ebenfalls empfehlenswert, zeitlich und vom Umfang her sehr gut geeignet ist bspw. der Dreiländergiro in Nauders (170 km, 3300 hm) Anfang Juli.<br>Wenn du als Ergänzung zu den auf quaeldich.de veröffentlichten Ötzi-Memoiren einen super Rennbericht von Jens Volkmann, Gesamt-4. des extrabrutalen "Ötztalers" 2003 lesen willst: http://www.hernolds-radseiten.de/index.php?%2FTouren%2FOetztaler2003.php<br>Grüße, Max
  • Andy, 31.08.2004, 11:12 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr auf Max
    @ Gast Max: Ich bin dieses Jahr schon 10 Tage in den Alpen gewesen (u.a. Timmelsjoch, Stilfser Joch, Flüela, Albula, Bernina, Forcola di Livigno, Gotthard, Klausen , Bernardino, Bielerhöhe,...), daher bin ich eigentlich Höhenluft schon gewöhnt. Welcher der Pässe ist am schwersten??? Gruß Andy
  • Andy, 31.08.2004, 11:54 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr auf Max
    Hallo, ich wollte nur kurz wissen was ihr so für eine Geschwindigkeit am Kühtei und Jaufenpass so fahrt??? Danke
  • chrisgau, 31.08.2004, 11:58 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr
    Hab´ ihn gerade zum ersten mal hinter mir (war echt super... hart aber schön) und hatte letztes Jahr so ziemlich die gleiche Frage. Welche Traningseinheiten es am meisten gebracht haben, ist natürlich nachher immer schwer zu beantworten. Ich versuchs´s trotzdem mal kurz und knapp: Sehr viel diszipliniertes Grundlagenfahren insbes. im Frühjahr (nicht zum rasen verleiten lassen, selbst wenn´s rund läuft und es schon mächtig juckt); Genügend Test-Marathon´s einstreuen, damit man sich an den Ablauf gewöhnt (Nahrungsaufnahme vor und während des Marathons, Trinkdisziplin, Fahren im Verband, Fahren ohne auf dem Zahnfleisch anzukommen -> Koerpergefühl); 6-8 Wochen vorher Trainingsplan festlegen und mindestens 90%ig einhalten. Als Test-Marathons habe ich einige Hessen-Cup Veranstaltungen, den Rhön-Marathon und kurz vorm Ötzi den Nordschwarzwald-Marathon gefahren (dazu genügend RTF´s zwischen 110 und 160km). Gerade den Nordschwarzwald-Marathon halte ich aufgrund des Profils mit ca. 4000Hm und knapp über 240km für eine sehr gute Vorbereitung (das härtet ab) bei der man allerdings nicht das allerletzte geben sollte, auch wenn man dann eine Stunde länger unterwegs ist. Der Tranigsplan stammt aus der TOUR (der für die 'Bergmarathons fuer ambitionierte Hobby-Fahrer') und hat mir gefühlsmäßig echt was gebracht... ist aber manchmal für lang arbeitende Menschen schwierig einzuhalten. Bei mir half da ein 2-wöchiger Sommerurlaub in Spanien, dessen Morgende ich öfter auf dem Rad verbracht habe). Ich hoffe das hilft Dir ein wenig weiter. Grüße, Christian.
  • Andy, 31.08.2004, 12:10 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr auf chrisgau
    Wie viel Kilometer bis du zum Training gefahren und welche Zeit und Platz hattest du
  • Max, 31.08.2004, 13:20 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr auf Andy
    Die meisten der von dir genannten (Schweizer) Pässe werd' ich erst im nächsten Jahr erstmals unter die Räder nehmen. <br>Nehme an, deine Frage bezieht sich auf die Pässe beim Ötztaler: Das Kühtai ist zwar extrem unrhythmisch zu fahren, Steigungen von 12-14% wechseln sich ab mit Flachpassagen, zwischendrin wird's einmal richtig grob (nach dem Ochsengarten mit knapp 18%, dort fahren wohl nur die italienischen "Mopeds" auf den ersten Rängen zweistellige Geschwindigkeiten), aber immerhin ist es der erste Berg der Tour und deshalb kein großes Problem. <br>Der Brenner ist gut für die Motivation, mit 20-25 km/h von Innsbruck bis Schönberg bergauf zu heizen macht richtig Spaß; der Schlussanstieg mit ca. 10% ist kurz und rasch bewältigt. <br>Der Jaufenpass ist ein an sich sehr angenehm zu fahrender Berg, nicht übermäßig steil und vor allem konstant ansteigend, so dass man sich dort in einen richtigen "Rausch" fahren kann, wenn der Rhythmus einmal gefunden ist. Bin heuer dort durchwegs mit 12-14 km/h, Puls um 165, hoch. Aber auch hier wird's auf den letzten zwei Kilometern, wenn man die Passhöhe schon sieht, noch einmal etwas steiler, also im ersten Teil des Anstiegs nicht zu übermütig werden! <br>Schließlich das Timmelsjoch... nun, der Passo Rombo ist ein legendärer Berg und WIE brutal seine Südseite ist, wird dir jeder Teilnehmer des Ötztalers bestätigen können. Zuerst der nicht enden wollende Anstieg von St. Leonhard bis Schönau, bis zu 16% Steigung. Und dann, wenn der Körper schon keine Nahrung mehr aufnehmen kann, sich jeder Muskel verkrampft und man sich nur mehr nach dem Ziel sehnt, fällt der Blick erstmals auf eine Felswand, in der irgend ein Wahnsinniger Serpentinen endlos übereinander gestapelt hat. Und hier geht der Ötztal-Marathon eigentlich erst richtig los, es folgen ein bis zwei Stunden Kampf gegen den Berg, die Witterung und nicht zuletzt sich selbst... Mit Worten schwer zu beschreiben, ebenso wenig wie das Glücksgefühl, das einen auf der Passhöhe durchströmt. Aber im nächsten Jahr wirst du's ja am eigenen Leib zu spüren kriegen ;-) Gruß, Max
  • daniel, 31.08.2004, 14:12 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr auf Andy
    also ich würde mal bestreiten dass man tausend rtf's braucht. ich bin vor der alpen-challenge genau 2 marathons gefahren. das hat mit 6850 kilometern gereicht um nen 27er schnitt ins engadin zu treten. wichtig sind die beiden komponenten grundlage und kraftausdauer. ich hole mir als münsteraner meine kraft im sauerland, wo ich meinen lieblingsbergberg mit 250 hm bis zu 10 mal hintereinander hochfahre. ich reise da mit dem auto an, um michvoll aufs bergfahren zu konzentrieren. und das in der endphase 3 mal pro woche. das ist wesentlich effektiver als ewig lange erschöpfende touren oder zu viele marathons. wichtig ist wohl dass der anteil von GA (am besten morgens und alleine) sehr hoch ist, bei mir waren es so 70%.
  • chrisgau, 31.08.2004, 17:57 Uhr 31.08.2004, 17:59 Uhr auf Andy
    Inklusive Spinning-Bike 6712 (Stand vor dem Ötzi). Allerdings zähle ich den Dezember des Vorjahres schon mit. Meine persönliche Saison endet im Oktober. Im November gibt´s einen vollen Monat ohne Rad und im Dezember fange ich wieder laaaaangsam an - aufgrund der dann meist fabelhaften Wetterbedingungen hauptsächlich auf dem Spinning-Bike oder mit Ausgleichssportarten (Schwimmen und Laufen).
  • chrisgau, 31.08.2004, 17:59 Uhr auf Andy
    Ach ja... der Platz und die Zeit... ich war 1012er mit 10:17.
  • Andreas, 14.09.2013, 20:46 Uhr auf Andy
    Ich habe heuer den Ötztaler Radmarathon mit 1500 Trainingskilometer geschafft. in einer Zeit von 11:09 Stunden. Im Winter war ich oft Langlaufen. Als Einstieg in die Saison bewältigte ich den Vienna city Halbmarathon.
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3 Monate Rennradtraining

  • Manoli, 28.01.2012, 14:44 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr
    Nun sitze ich seit genau drei Monaten wieder auf dem Rad. 1999 hatte ich mich fuer Paris-Brest-Paris qualifiziert. Aber es kam dann einiges dazwischen und PBP 1999 wurde ohne meine Teilnahme gestartet. Ich liess mein Rad fuer die naechsten 10 Jahre einstauben und schenkte es schliesslich meinem Sohn.
    Vor nun genau einem Jahr musste ich feststellen, dass es mir gar nicht gut ging. Koerperlich, psychisch und auch geistig fuehlte ich mich elend. Ich sah mich vor die Entscheidung gestellt diesen Zustand zu akzeptieren, mit der Perspektve in absehbarer Zeit ernsthaft krank und eben auch alt zu werden, oder etwas zu unternehmen um meinem Leben wieder einen Sinn zu geben. Als ich dann, schwanger gehend mit diesen Gedanken, morgens mit den Hunden spazieren war dachte ich ploetzlich: „Naja, da ist ja noch eine Rechnung offen, PBP.“

    Ich erinnere mich noch sehr genau an diesen Moment, wie ich morgens unter den Olivenbaeumen stand und ueber den Irrsinnsgedanken lachte, Lebenssinn in so einer Sinnlosigkeit zu suchen. Aber der Gedanke daran liess mich dann in den naechsten Wochen nicht mehr los und eines Abends, als meine Frau und ich die zweite Flasche Rotwein halb geleert hatten, fand ich dann den Mut ihr ziemlich stockend und stammelnd davon zu erzaehlen. Es war mir wirklich peinlich, so ein alter Zockel, 58 Jahre alt ...und gleichzeitig war ich voller Begeisterung.

    Wenn man nicht alleine lebt, sind solche Unternehmungen immer auf die Unterstuetzung und nicht nur auf die Duldung des Partners angewiesen. Meine Frau reagierte gar nicht ablehnend, sie fand mein Vorhaben auch nicht laecherlich, wie ich befuerchtet hatte, sondern sie meinte, wenn ich wollte, dann sollte ich mal machen. Es hat etwas gedauert bis ich mein Rad zusammen hatte, aber das ist eine andere Geschichte. Ende Oktober habe ich mein Rad gebaut, und Anfang November konnte ich endlich mit dem Training beginnen.

    Nun zu meinem Zustand Anfang November 2011: Ich bin 58 Jahre alt, 1,78 cm gross, 83 Kg, Ruhepuls 65, Maximalpuls 176, etwa 20 Zigaretten pro Tag, regelmaessig Rotwein und Bier, viel Fleisch.......usw., das uebliche Bild.

    Der Anfang:
    An dem Tag als ich meinen neuen Rahmen endlich in Empfang nehmen konnte, hoerte ich mit der Raucherei auf. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mich so sehr ueber den schoenen Rahmen gefreut habe und dann mit der Schrauberei so beschaeftigt war, dass ich gar nicht gemerkt habe wie ich aufgehoert habe zu rauchen. Dann kam die erste Ausfahrt. Vom Rad war ich begeistert und von mir selbst auch. Ich bin sofort 60 Kilometer gefahren und das boese Erwachen kam auf der Rueckfahrt, als ich die 3 Kilometer bewaeltigen musste bei denen es 200 Hoehenmeter bergauf geht. Mein Puls raste bei 100%, also 176bpm, teilweise sogar 178bpm, wie ich spaeter am Computer sah, meine Oberschenkel waren einfach nur noch Zittern und Kreischen. Ich musste nach der Haelfte dieser 3 Km meine Frau anrufen und sie bitten mich mit dem Auto abzuholen. Mit Uebersetzung 39/25 musste ich mich bei ca. 3-5% Steigung geschlagen geben. Peinlich. Die Folge waren zwei schlaflose Naechte, schlaflos weil meine Beine fest waren wie Beton und elendiglich schmerzten. PBP, …..vergiss es Opa!!

    Ich hatte mir vorgenommen vernuenftig zu sein, auf meinen Koerper zu hoeren und mich nicht zu ueberfordern. So habe ich es dann auch gemacht. An das eigentlich geplante Ausdauertraining, also eine gleichmaessige Belastung im Fettstoffwechselbereich, war aber noch gar nicht zu denken, weil es hier huegelig und bergig ist. Angefangen habe ich mit einer huegeligen Strecke von 32 Kilometern. Wenn ich harte oder schmerzende Beine hatte machte ich 1 oder 2 Tage Pause. Um schmerzende Beine zu verhindern habe ich sie nach dem radeln sehr ausgiebig heiß geduscht und dann eiskalt abgespuelt. Das habe ich so oft wiederholt bis meine Beine krebsrot waren. Diese Phase habe ich Vorbereitung genannt, weil ich mich nicht mit Kilometern etc. unter Druck setzen wollte. Schnell habe ich dann gelernt, dass ich immer dann laengere Trainingspausen machen musste, wenn ich mit einem Puls von ueber 155bpm geradelt war. Die Loesung: Immer, wenn mein Puls 155bpm erreichte, habe ich konsequent angehalten und gewartet bis er wieder bei 119bpm angelang tist. Der Erfolg war, dass ich oefter trainieren konnte. Das einzige Problem, mit einem edlen Titanrenner, profimaessig gestylt, am Strassenrand zu stehen und zu japsen, hat sich sehr schnell erledigt, als ich feststellte, dass sich niemand dafuer interessiert was ich da treibe.

    Den ganzen Novenber ueber bin ich dieses Vorbereitungs-Programm gefahren. Meinen Trainingsplaner, http://www.zonefivesoftware.com/sporttracks/ , den ich sehr empfehlen kann, habe ich fuer November auf Zeitbasis eingestellt. Es gibt ein sehr hilfreiches PlugIn http://www.zonefivesoftware.com/sporttracks/plugins/?p=reach-your-goal das ich installiert habe. Im November habe ich mit 6 Trainingsstunden und einer Steigerungsrate von 5% pro Woche angefangen. Gefahren bin ich im November 24 Stunden, 566 Kilometer und 6.700 Hoehenmeter.

    Im Dezember habe ich mich dann von 10 auf 12 Stunden pro Woche gesteigert. Anfang Dezember musste ich unterwegs nur noch selten anhalten. Ende Dezember bin ich die gleichen Steigungen, die mich mit 39/25 fertig gemacht hatten, mit 39/22 gefahren. Pausieren musste ich nicht mehr, der Puls lag bei 145 und ich habe vorsichtig mit K3 Training angefangen. Im Dezember bin ich 712 Kilomer und 11.000 Hoehenmeter gefahren. Mein Gewicht lag bei 79 Kilo, Ruhepuls bei 60bpm.

    Als Neuerung kam hinzu, dass ich nun einmal in der Woche mit einem Bekannten radle. Das ist eine echte Herausforderung, denn Peter 15 Jahre juenger als ich, faehrt Rennrad seit er 12 Jahre alt ist und hat in England mehrere Crossmeisterschaften gewonnen. Na danke!! Und so ist es: Wenn ich mit Peter unterwegs war muss ich 2-3 Tage pausieren, ich fahre permanent am Limit. Unsere Mottos passen nicht gut zusammen: „If it doesn,t kill you, ti makes you stronger“. Das ist sein Motto, meines: „Sanft aber unnachgiebig“. Dazu kommt, dass er ein gnadenloser Downhiller ist. Bei jeder Ausfahrt entgehen wir nur knapp einem Unfall. Einmal ist es eine Schafsherde die hinter einer Kurve die Strasse dicht macht, als wir mit 60 angerollt kommen, ein anderes Mal sind es Strassenarbeiter die keine Warnschilder aufgestellt haben, jedesmal bin ich froh heile nach Hause zu kommen und jedesmal bin ich voellig fertig und erledigt. Schon aus diesem Grund fahren wir nur einmal in der Woche zusammen, ich bin ihm zu lahm und er ist mir zu heftig.

    Weihnachten faehrt Peter endlich nach England. Und bleibt dort fuer 3 Wochen. Ich wuensche ihm zu Weihnachten ein paar Zigarren, viel Bier, Whiskey, Kuchen und Braten, kurz alles was dick, faul und langsam macht. Er lacht: „I,ll be fitter than now. I have a hometrainer, a swimmingpool and a lot of time.“

    Im Dezember werden meine Strecken laenger, etwa 60 bis 70 Kilometer. Zum ersten mal traue ich mich in die Berge, fahre aber nur am Hang entlang und mache pro Ausfahrt etwa 1000 Hoehenmeter. Ohne Peter laeuft es ganz wunderbar rund, ich wiege noch 75 Kilo und stelle fest, dass ich beim radfahren eine Schwaeche habe, naemlich die Abfahrten. Wie ich es auch drehe und wende, ich fahre nicht sicher bergab und wenn ich in den Bergen fahren will, dann muss ich das koennen.

    Die ersten wichtigen Hinweise finde ich bei Tony Williams, einem ehemaligen Autorennfahrer der eine der besten Radsportseiten unterhaelt die ich kenne. Nein, nicht eine der besten, es ist mit Abstand die beste Site die ich kenne: http://www.flammerouge.je/content/0_home/home.htm Von Tony habe ich gelernt wie man sicher bremst und wie man Kurven ansteuert, wie man sie sicher fahren kann, aber irgendetwas stimmt nicht mit meinem Rad und beginne zu basteln. Nach ein paar Tagen habe ich es gefunden, mein Lenker und vor allem die Shifter waren falsch montiert. Jetzt habe ich endlich alles in Griff. Ich kann ploetzlich fuer 20 Minuten in Unterlenkerposition fahren, fahre in Unterlenkerposition in die Kurven und meine Zeigefinger liegen ganz entspannt auf den Shiftern. Was fuer eine Freude. Keinerlei Unsicherheit mehr. Sauber ansteuern, eventuell kurz und scharf die Kurve hineinbremsen, loslassen, Knie in die Kurve und sauber und sicher, schon wieder pedalierend aus der Kurve hinaus fahren. Was fuer eine Freude!!...nie bin ich so schnell und so sicher Rad gefahren. http://www.flammerouge.je/content/3_factsheets/constant/descend.htm

    Am 3 Januar, das Wetter ist herrlich, entschliesse ich mich unterwegs kurzerhand zu meiner ersten Passueberfahrt. Auf dem Berg funkelt der Schnee, waehrend unten 11 Grad Waerme herrschen, der Himmel ist strahlend blau, ein paradiesischer Tag. Zum Glueck habe ich etwas zu essen und auch etwas Tee dabei. Unterwegs esse ich als Powerbar gern Datteln, ausserdem habe ich ein Kaesebrot dabei. Die Anfahrt sind 50 Kilometer und dann muss ich etwa 20 Kilometer die Serpentinen auf 1200 Meter hoch. Alles laeuft ganz leicht. Immer, wenn men Puls zu ueber 155bpm geht hate ich an, esse eine Dattel und trinke etwas Tee. Endlich bin ich oben. Herrlich. Was fuer ein Blick, weit ueber das blaue Meer, einen seidigen Dunstteppich und die daraus hervorragenden verschneiten, funkelnden Gipfel.

    Ich habe vergessen eine Jacke mitzunehmen und bin nass geschwitzt. Die Abfahrt wird die Hoelle. Es wird so eiskalt, dass ich mich nicht mehr bewegen und das Rad kaum noch kontrollieren kann. Alles ist wie vereist. Fuesse, Haende, Gesicht, der ganze Koerper ist ein fester, unbeweglicher Block. Und die Strasse wird schlecht. 15 Kilometer downhill in Serpentinen mit Spurrillen, Schlagloechern etc.. Es ist die Hoelle. Als ich endlich unten ankomme bin ich voellig erschoepft und muss noch 48 Kilometer nach Hause radeln- und auf meinem Gesicht liegt ein Laecheln. Diesen Gipfel hatte ich eigentlich fuer April geplant. Spaeter stellte ich fest, dass ich an diesem Tag 133 Kilometer und 2.400 Hoehenmeter gefahren bin.

    Peter ist zurueck. Er sieht nicht gut aus. „Christmas and New Year, shit“. „What's your heartrate?“ Ich: 135. „Oh, shit 185 mine“. Peter ist wirklich ziemlich fertig und kommt nicht hinterher. Er hat bekommen, was ich ihm gewuenscht habe. Weil er aber ein racer ist, muss er die Dinge wieder gerade ruecken, denn dass ich ihm vorausfahre geht ueberhaupt nicht. Richtig ist, dass er vorausfaehrt und ab und zu auf mich wartet. Er waehlt die steilste Tour die wir hier im Programm haben. Bislang bin ich sie noch nie gefahren, niemand ausser ihm und ein paar fitten Mountainbikern faehrt diese Strecke. Es ist eine von diesen Steigungen an denen Freundschaften zerbrechen koennen. Ein kleines Straesschen dass sich vom Meer aus durch die Olivenfelder 1,5 Kilometer auf 280 Meter hinaufwindet. Als wir unten starten und ich um die erste Kurve komme denke ich: „Nie!!!, da komme ich nie rauf.“ und Peter hat mir gesagt: „The first part is not that difficult, but later it realy becomes hard.“ Und ich fahre diese elende, unglaubliche Steigung hinauf. Auf der Haelfte der Strecke warte ich in einer Kurve auf Peter, dann nochmal, und dann, endlich oben angekommen, hat sich etwas veraendert zwischen uns, wir sind jetzt Partner, -und mit Sicherheit wird er mir in den naechsten Wochen zeigen wo der Hammer haengt.

    Im Januar bin ich bis jetzt 750 Km und 12.000 Hoehenmeter gefahren. Ich wiege noch 73 Kilo, mein Ruhepuls liegt jetzt bei 56bpm, ich trinke keinen Alkohol, mag kein Fleisch mehr, fruehstuecke Muesli, abends gibt es Tortellini mit Ricotta, Olivenoel und Knoblauch oder Reis mit Gemuese und Fisch oder Ei, ich trinke Kakao (nicht Nesquick etc) mit fettarmer Milch, ½ Liter Kakao nehme ich auch mit fuer unterwegs, als Powerdrink.

    Eigentlich hatte ich ein Gewicht von 72 KG avisiert, als ich an anspruchsvollere Unternehmungen dachte. Jetzt glaube ich, dass 68 KG realistisch sind. Den Ruhepuls haette ich gern bei 50bpm. Mehr Kraft brauche ich und vor allem die Kraftausdauer muss ich trainieren, was jetzt kein Problem mehr ist.

    Zusammengefasst seit 1. November:
    2045 Kilometer, 31.000 Hoehenmeter, 10 KG Gewicht verloren, gesund statt halb krank, froehlich und gut gelaunt statt muffig und depressiv

    Plaene? Im Fruehjahr und im Sommer will ich in die griechischen Berge, Touren fahren. Und gestern habe ich mit meiner Frau darueber gesprochen wie es waere 2013 in die Schweiz zum Alpenbrevet zu fahren. Sie meint, dass die Landschaft auf den Fotos sehr schoen sei und sie dort gern ein paar Tage verbringen wuerde. Vom Geld her muesste das zu machen sein. Wir koennen bei den Kleidern sparen, seit mir ihre Hosen, T-Shirts und Pullover passen.
  • Cinelli09, 28.01.2012, 14:51 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr
    Sehr imposanter Bericht.Gratuliere.In Deinem Alter ist das schon hart.Kann ich nachvollziehen,da in etwa gleich alt .
    Kannst Du vielleicht noch sagen W O du seit Nov. über 2000km und 31.000Hm gefahren bist,das schaut nicht nach mitteleurop. Winterfahren aus.Malle,Spanien?

    Günter
  • Gast, 28.01.2012, 15:08 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr auf Cinelli09
    Danke Guenther.
    Ich lebe in Griechenland und die Hoehenmeter kommen offenbar ganz schnell zusammen. Hat mich auch ueberrascht.
    Manoli
  • cromoly, 28.01.2012, 16:48 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr
    Hallo Manoli,
    super Bericht. Gratuliere zur Gewichtsabnahme und zur erworbenen Fitness.
    Aber du benötigtst für die Zukunft auch viel Durchhaltevermögen, denn abnehmen
    ist das eine, sein Wunschgewicht halten die andere Sache.
    Toi, toi, toi.

    Gruß Egon
  • Cinelli09, 28.01.2012, 16:57 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr auf
    Danke für die PN.Bin im Rahmen von Sommerurlauben (im August !,die Griechen starrten mich wie einen alien an) in GR (v.a. Peloponnes) einiges mit RR gefahren,in der Tat sehr Hm-intensiv.
    Noch ein Tip : nicht unter 72/73 Kg gehen,ab da verliert man nur Substanz.Bin selber 1,87m hoch und wiege max. 73kg,in der knallharten Saison etwas unter 72kg.Das ist m.E. das gerade noch vertretbare Minimum.
    Nochwas : wenn Du in die CH (Alpenbrevet) willst,reicht das Sparen an den Klamotten nicht mehr aus bei den Preisen,die die dort haben.Aber vielleicht habt ihr bis dahin wieder die gute alte Drachme - ne,lassen wir das......

    Keep on rollin `

    Günter
  • Cinelli09, 28.01.2012, 19:49 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr auf Cinelli09
    @ KlausTB :

    Klaus,Attenzione, allein schon im Jan. 750km und 12.000 Hm,hier gräbt einer an Deiner Authorität und Grundkompetenz ! GR statt Ticino !!??

    Salve

    Günter
  • tandem_click, 28.01.2012, 20:56 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr
    Hi Manoli,
    Respekt ! Wahnsinn ! Gratulation für alles,
    was du in er kurzen Zeit erreicht hast und toitoitoi
    für alle anstehenden Pläne ! Wahnsinn auch, wozu
    wir so fähig sind in puncto Anpassung !

    dann weiter Kette rechts
    viele Grüße
    Sandra
  • Gast, 29.01.2012, 09:14 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr auf cromoly
    Hallo Egon. Du hast recht, das merke ich heute schon. Es hagelt, schneit, regnet und stuermt, kein radeln....und das soll die ganze Woche so gehen. Aber da meine Liebste verreist ist und mich nicht fuettert, wird das mit dem Gewicht halten schon klappen. Und da ich mir vorgenommen habe den Pilion nun mal andersrum hochzuradeln, was sehr viel anspruchsvoller ist, bin ich auch motiviert.

    Herzlichen Gruss, Manoli
  • Gast, 29.01.2012, 09:23 Uhr 01.02.2012, 14:16 Uhr auf Cinelli09
    Ja, Guenter. Diese Frage hat mich in den letzten Tagen beschaeftigt, bis wohin ich mein Gewicht reduzieren kann ohne Leistung zu verlieren. Ja im Gegenteil, ich will ja noch Leistung aufbauen. Da ist wohl der BMI (BodyMassIndex) eine ganz gute Orientierung. Der liegt bei mir zur Zeit bei 23 und das ist ganz in Ordnung. Du bist ja nun mal deutlich groesser als ich und deshalb kann ich ruhig noch ein bischen Gewicht sparen, ohne dass ich neue Schnellspanner oder Titanschrauben investieren muss, denn das Problem mit Euro und Drachme muss unbedingt im Blick gehalten werden, vor allem, wenn es letztlich um Schweizer Franken geht.

    Saft aber unnachgiebig, Manoli
  • Jan, 01.02.2012, 14:16 Uhr
    Ein toller Bericht!
    Viel Erfolg für deine Pläne. Ich bin mir ganz sicher, dass du sie realisieren wirst.

    Schönen Gruß, Jan
  • Manoli, 09.09.2013, 13:33 Uhr
    Über die vielen positiven Reaktionen auf meinen Beitrag habe ich mich sehr gefreut und vor allem haben sie mich motiviert meine Ziele weiter zu verfolgen. Wie es bisher weiterging, das möchte ich Euch hier berichten:

    Wenn man intensiv mit dem Rad unterwegs ist, kommen viele Dinge in Bewegung. Man leidet und erstarkt an diesem Leiden. Der Körper entwickelt Leistungsfähigkeit und die Psyche lernt mit Frustrationen und Herausforderungen umzugehen. Als ich eine bestimmte Leistungsfähigkeit erreicht hatte, veränderte sich bei mir das radeln. War ich zuerst nur mit den Schmerzen, dem Puls und dem Atmen beschäftigt, also mit dem Überleben, richtete sich meine Aufmerksamkeit nach einiger Zeit, mit besserer Kondition, auf andere Dinge. Meine Psyche machte sich bemerkbar und während ich Außen in der schönen Landschaft unterwegs war, zogen Innen ganze Landschaften von Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen vorüber, so daß ich eines Tages den Gedanken hatte, daß sich bei mir wohl alle verdrängten psychischen Vorgänge im Fett eingelagert hatten, daß ich nun mit all dem psychischen Schrott radikal verbrannte. Auch aus diesem Grund war es gut so viel allein unterwegs zu sein. Ich stieg aufs Rad und dann war ich recht bald in eine Art Meditation oder Trance versunken in der Gedanken und Gefühle, aber auch Erinnerungen wie Wolken durch meinen Geist zogen. Oft wechselten Freude und Traurigkeit sich ab wie Sonnenschein und ein Regenschauer im April.

    Und dann ging alles ganz schnell: In wenigen Augenblicken habe ich entschieden, daß wir Griechenland verlassen und nach Deutschland zurückgehen. Im Nachhinein muß ich sagen, daß ich nicht in der Lage gewesen wäre diesen Entschluß zu fassen, wenn ich nicht mein Radtraining gehabt hätte, denn dort hatte sich die Dynamik und die Kraft vorbereitet die mich nun diesen Entschluß fassen ließ etwas zu unternehmen was eigentlich gar nicht machbar war, denn wir verfügten über keinerlei Mittel diesen Schritt zu unternehmen. Aber durch mein Training fühlte ich Kraft und ein wunderbares Zutrauen. Es war alles nur eine Frage der richtigen Methode, dann würden wir es auch schaffen. Und so war es dann auch: Im Februar wurde der Entschluß gefasst und am 1. Juni fuhr ich mit unseren zwei Hunden, meinem Rad und einem vollgepackten, geliehenen Lieferwagen nach Berlin wo meine Frau in unserer neuen Wohnung auf uns wartete. Es gibt diese Momente im Leben wo man die Chance hat etwas zu verändern, einen Moment in dem sich Türen öffnen. Wir hatten so einen Moment erwischt, alle nötigen Türen standen offen und wir liefen einfach hindurch.

    Ich habe dann schnell mein Rad ausgepackt und nach vielen Jahren die erste Runde in Berlin gedreht. Natürlich bin ich die Havelchaussee entlang geradelt und mit einer fetten Übersetzung den Willi hinauf gefahren. Dann bin ich in der Stadt unterwegs gewesen und war froh lebendig heimzukommen. Was für ein Lärm!! Und dann die Beschimpfungen von allen Seiten!! So habe ich mich dann aufgemacht das berliner Umland zu entdecken. Wer es noch nicht weiß: Es ist wunderschön. Am besten gefällt mir Fahrland bei Potsdam. Und an dem Grün kann ich mich gar nicht satt sehen. Ich bin Olivenbaum geschädigt. 12 Jahre lang nur Olivenbäume. Wie wunderschön sind all die verschiedenen Bäume, die Pferde auf den Wiesen und die blühenden Rapsfelder.

    Den Plan 2013 das Schweizer Alpenbrevet zu fahren musste ich wegen des Umzugs aufgeben. Aber nun steht August 2014 in meinem Kalender und natürlich wartet PBP 2015. Mein Training hat sich allerdings radikal verändert. Radfahren in den Bergen ist ganz anders als radfahren auf dem flachen Land. Viele Flachlandradler fürchten sich vor den Bergen und Bergradler verachten manchmal das radeln in der Ebene. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß beide Varianten herausfordernd sind. Natürlich gibt es in den Bergen die berüchtigten Steigungen, die eine besondere Technik und auch Erfahrung verlangen, wenn man sie vernünftig meistern will. Aber das Gleiche läßt sich auch von der Ebene sagen. Während es in den Bergen naturgemäß bergauf und bergab geht, man in den Serpentinen schön sieht, wie man Kurve für Kurve in die Höhe klettert und, wenn man oben angekommen ist, die Beine ausruhen und eine Abfahrt genießen kann, erfordert die Ebene bei einem Marathon, besonders bei einem schönen Gegenwind, eine gleichmäßige Belastung über einen langen Zeitraum und oft sieht man gar nicht wie man vorankommt, denn man muß auf das schöne Erfolgerlebnis verzichten, das Serpentinen bescheren können. Für mich war das nach dem bergigen Griechenland eine erstmal neue Erfahrung.

    In den Bergen verändert sich permanent die Belastung und daher wechselt man alle paar Sekunden die Haltung. In Berlin mußte ich mein Rad mal wieder umbauen: Der Lenker kam etwas höher und der Sattel etwas vor um meinen Unterleib zu entlasten. Der leichte Druck auf den Dammbereich war in Griechenland kein Problem, weil ich ja alle paar Minuten aus dem Sattel in den Wiegetritt ging. Nu aber saß ich plötzlich 30 Minuten lang, bis ich mich mal für ein paar Sekunden erhob, nur um mich gleich wieder zu setzen. PBP wäre mit meiner Bergeinstellung wahrscheinlich eine Katastrophe für Harnröhre und Prostata, während ich schon am berliner Willi spüre, daß ich den Sattel nun gern etwas weiter hinten und den Lenker gern etwas niedriger hätte.

    Die größte Herausforderung aber bedeuten für mich die vielen anderen Rennradfahrer. Es muß nur in der Ferne ein Trikot vor mir auftauchen oder von hinten ein Schnaufen nahen und schon verlasse ich meinen Rhythmus, meinen Trainingsplan und bolze los. Was für ein Blödsinn, aber ich habe bemerkt, daß es ganz vielen Radfahrern so geht, und daß nur die Profis und die sehr erfahrenen Radler diesem Drang widerstehen können. Seit ein paar Monaten übe ich mich darin, mich nicht nicht mehr irritieren zu lassen und langsam meine Bahnen zu ziehen. Erfahrungsgemäß werde ich temperamentvoll überholt und begegne dem feurigen Überholer bald wieder, wenn ihn seine Kräfte verlassen haben. Und dann gibt es die Radler die eben einfach schneller sind. Da kann man sich anhängen, wenn man schneller sein will als man eigentlich ist, aber das sollte man erst machen, wenn man es nicht mehr weit nach Hause hat.

    Die Suche nach der eigenen Geschwindigkeit, nach der eigenen Pace ist eine interessante Auseinandersetzung mit sich selbst. Man ist auf der Suche nach dem eigenen Maß, nach der eigenen Gesetzmäßigkeit, einer Größe die einerseits eine Regel aufweist und andererseits relativ flexibel ist. Und das mündet für mich letztlich in fast philosophische Fragen, zum Beispiel wo man als Mitglied einer Gruppe profitiert und wann man sich herausfallen lassen sollte um seine eigenen Wege zu gehen oder zu fahren. Natürlich sind mit einer Gruppe gerade beim radfahren ganz erhebliche Vorteile verbunden. Man ist viel schneller bei weniger Anstrengung und man wird Teil eines kollektiven, mächtigen Organismus. Aber so eine Gruppe hat auch Nachteile. Man ist damit beschäftigt dem Nachbarn nicht in´s Hinterrad zu fahren, statt die schöne Landschaft zu genießen, Signale rechtzeitig weiterzugeben, statt auf sein Inneres zu lauschen und unter Umständen überfordert man sich ohne es zu bemerken, bis man einbricht. Meine Sache ist es nicht, im Pelothon zu fahren, ich fahre lieber allein. Und wenn man allein fährt, muß man lernen die anderen sausen zu lassen. Die Vernunft sagt mir, daß ich mein Alpenbrevet nur so schaffen kann. Ich weiß, daß ich es bitter bereuen werde, wenn ich meine, mich mit den anderen Radlern anlegen zu müssen. Daher ist es zur Zeit mein oberstes Ziel zu lernen mein eigenes Tempo zu fahren. Das ist in den griechischen Bergen einfach, in Berlin ist das eine schwere Übung.

    Dann gibt es da noch eine Sache an der ich übe. Mir gehen oft so viele Gedanken durch den Kopf und dann merke ich, daß ich einige Kilometer gefahren bin, ohne daß ich eigentlich Rad gefahren bin. Wenn ich es genau betrachte, bin ich in meinen Gedanken unterwegs gewesen. Seit ich das beobachtet habe versuche ich mich nur auf das Radfahren zu konzentrieren. Zum Beispiel beschäftige ich mich damit wie ich möglichst schonend pedalieren kann. Das ist eine sehr interessante Beschäftigung für mich, so seltsam das auch klingen mag. Mit welcher Frequenz fühlt sich das Pedalieren effektiv und doch mühelos an und wie lange kann ich mit dieser Frequenz pedalieren? Sollten die Waden und Fußgelenke fest sein oder sollten sie sich bewegen? Ja überhaupt, was machen eigentlich meine Füße? Sind das Klötze oder können die arbeiten wie Hände? Was macht das für einen Unterschied? Und so geht das weiter: Wo sind die Schultern, sind die Ellenbogen schön locker? Habe ich ein freundliches Gesicht oder ist mein Gesicht ganz zerknautscht? Fahre ich meine Kurven optimal? Fahre ich sie sicher und souverän oder eiere ich? Wohin schaue ich eigentlich, wenn ich in eine Kurve fahre oder überhaupt, wenn ich radle? Kurz gesagt, ich übe mich darin zu radeln, wenn ich auf dem Rad sitze. Das ist eine sehr schwere Übung an der ich aber viel Freude habe.

    Ansonsten würde ich sagen, daß ich mit meinem Training zufrieden bin. In Griechenland wollte ich immer gern einen Schnitt von 25 KM/h erreichen. Das ist mir nicht ganz gelungen. In Berlin interessiert mich mein Schnitt nicht mehr. Wenn ich mich mit einer normalen Rennradgruppe verabrede (nicht mit den Profis oder Semiprofis), kann ich mühelos mithalten oder auch vorn mitfahren. Da liegt der Schnitt bei ca. 30 KM/h. Wenn ich allein bin fahre ich einen 25er bis 29er Schnitt. Wichtiger ist: Mein Ruhepuls liegt nun bei 50. Mein Maximalpuls ist von 178 auf 173 gesunken. Verändert hat sich aber vor allem meine aerobe und anaerobe Kapazität. Das bedeutet: Es strengt mich nicht mehr an über längere Zeit mit einer höheren Pulsfrequenz unterwegs zu sein. Mein Gewicht liegt bei 75 KG. Das wird sich aber im nächsten Jahr ändern, denn ich möchte mit einem Gewicht von 70 Kg in die Schweiz reisen. Für PBP dürfen es dann wieder 73 Kg sein. Ein kleines Problem besteht darin, daß meine Ziele so weit gesteckt sind. Es wäre leichter zu trainieren, wenn sie etwas näher wären. Vielleicht läßt sich da ja was machen.

    Im Gegensatz zu Griechenland ist in Berlin das Training im Winter ein Problem. Wahrscheinlich werde ich auf einer freien Rolle mit Widerstand trainieren. Mir gefällt die Elite E-Motion, nicht die elektronische, sondern die einfachere Version. Dazu möchte ich mir zum Geburtstag einen professionellen Trainingsplan von "Flame Rouge" schenken. Ich habe auch versucht zu laufen. Aber ich bekomme dann starke Schmerzen in der Lendenwirbelsäule.

    Ansonsten ist vielleicht zu sagen, daß ich in Berlin den Taxischein mache. Bald werde ich die Prüfung erledigt haben. Dann bin ich nachts in Berlin unterwegs und kann tagsüber trainieren. 2014 plane ich ein paar Wochenendtrainings in der sächsischen Schweiz. Außerdem werde ich mich wohl zum Skoda Berlin Pelothon 2014 anmelden. Aber das erste wirklich große Ziel ist das Alpenbrevet Gold 2014 in Meiringen, bevor die Vorbereitung auf PBP 2015 beginnt. Im Grunde interessieren mich nur diese zwei Herausforderungen.

    Zum Schluß : Ich habe diese Geschichte aufgeschrieben um ein paar Dinge zu sagen die ich hier nochmal kurz zusammenfassen will.

    1. Wenn Du mit 60 Jahren plötzlich beginnst zu laufen oder Rennrad zu fahren, solltest Du bedenken, daß Dein Leben in Bewegung kommen kann.
    2. Für die Psyche ist es gut, wenn man Ziele die man sich vorgenommen hat auch verfolgt. Offene Rechnungen sind belastend.
    3. Wenn man ein Ziel verfolgt ist es wichtig die richtige Methode zu wählen.
    4. "Sanft aber unnachgiebig" ist eine gute Methode anspruchsvolle Ziele zu verfolgen
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War das ein Hungerast?

  • Hesselberger, 01.09.2013, 21:17 Uhr
    Hallo,

    mein Körper gibt mir gerade ein Rätsel auf, vielleicht kann mir jemand bei der Lösung helfen.

    Vor zwei Tagen habe ich an einem Berg einen bis dato noch nicht dagewesenen Leistungseinbruch erlebt. Praktisch von einer zur anderen Minute ging nichts mehr und ich schleppte mich mit GA3-Puls aber GA1-Geschwindigkeit den Berg hinauf. An sich hatte ich den ganzen Tag über genug gegessen und getrunken (bis dahin hatte ich schon 150 km und 2 Berge hinter mir).
    Am nächsten Tag war es umgekehrt. Ich bin 150 km mit 4 Bergen gefahren, bei normaler Geschwindigkeit, war aber von der Pulszahl her 10-20 Schläge unter normal.
    Heute ist Ruhetag mit Mords-Muskelkater in den Oberschenkeln, was an sich auch ungewöhnlich für mich ist.

    Kann mir jemand einen Tipp geben, was da in den letzten beiden Tagen mit meinem Körper los war?
  • Cinelli09, 01.09.2013, 21:45 Uhr
    1. Übertraining ?

    2.Magnesium - und/oder Eisenmangel ?

    3.Übersäuerung ?

    4.Die Laktatwerte sind im Keller ?

    5. (unbewußte) psychische Probleme ? Stress Arbeit und/oder privat ?

    6.Schlafmangel?

    etc etc.

    Ferndiagnose wie immer schwierig

    Grüße

    Günter
  • heinzsz, 01.09.2013, 21:46 Uhr
    hmm mit diesen spärlichen infos beiben an möglichkeiten:
    regelbeschwerden
    hangover
    magenverstimmung
    u.v.a.

    also, mysteriösen leistungseinbruch kenn ich persönlich. null probleme vorher - plötzliches absacken - nach längerer pause gehts wieder problemlos
  • Hesselberger, 01.09.2013, 22:03 Uhr auf heinzsz
    Hallo,

    danke für die schnellen Antworten!

    Also Regelbeschwerden kann ich glaube ich ausschließlich (bin ein männliches Wesen) :-)
    Ich hatte genug geschlafen, mein Magen war okay, ich bin mitten im Urlaub (d.h. kein Stress), hatte Mineralpulver in den Trinkflaschen, musste immer wieder zum pinkeln halten (also genug getrunken). Muskelkater kenne ich normalerweise gar nicht, auch nicht bei harten Touren (soviel zum Thema Laktat). Solche Touren hatte ich dieses Jahr schon einige Male gefahren, mit gleicher Ernährungs-Strategie, d.h. Nachschub an Nährstoffen.

    Was mir aber mehr Kopfzerbrechen macht als der Leistungseinbruch am Gaisberg (bei Salzburg) ist der folgende Tag. Wie konnte ich an diesem Tag die vier Berge (darunter Rossfeld und wieder Gaisberg) mit normaler Kraft, aber 10-20 Pulsschlägen weniger fahren? Warum war da mein Puls so niedrig?

    Beste Grüße

    Franz
  • Hesselberger, 01.09.2013, 22:04 Uhr auf Cinelli09
    Hallo,

    danke für die schnellen Antworten!

    Ich hatte genug geschlafen, mein Magen war okay, ich bin mitten im Urlaub (d.h. kein Stress), hatte Mineralpulver in den Trinkflaschen, musste immer wieder zum pinkeln halten (also genug getrunken). Muskelkater kenne ich normalerweise gar nicht, auch nicht bei harten Touren (soviel zum Thema Laktat). Solche Touren hatte ich dieses Jahr schon einige Male gefahren, mit gleicher Ernährungs-Strategie, d.h. Nachschub an Nährstoffen.

    Was mir aber mehr Kopfzerbrechen macht als der Leistungseinbruch am Gaisberg (bei Salzburg) ist der folgende Tag. Wie konnte ich an diesem Tag die vier Berge (darunter Rossfeld und wieder Gaisberg) mit normaler Kraft, aber 10-20 Pulsschlägen weniger fahren? Warum war da mein Puls so niedrig?

    Beste Grüße

    Franz
  • Carlos, 02.09.2013, 08:56 Uhr
    Hallo Herr (!) Hesselberger,

    gerne würde ich Dir mit einer konstruktiven Antwort helfen - habe aber leider keinen Schimmer, was Dich da an diesem Tag "gebeutelt" hat bzw. was am Tag danach in Dir passiert ist.
    Ich bin jedoch sehr neugierig, ob und wie sich die Angelegenheit aufklärt.

    Solltest Du diese Erfahrung in Kürze nochmal machen, rate ich dazu einen Internisten aufzusuchen und den Hormonstatus (Insulin mit Glukagon und Somatostatin sowie T3 und T4) bzw. die hormonbildenden Bauchspeicheldrüse und Schilddrüse zu checken. T3 und T4 beeinflussen zum Beispiel den Sauerstoffverbrauch der Zellen, die Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen - also den gesamten Energiestoffwechsel -, die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und des Magen-Darm-Traktes. Insulin regelt die Verstoffwechselung von Kohlehydraten und ein Zuviel davon senkt den Blutzuckerspiegel drastisch. Da sowohl die hungerastähnlichen Symptome als auch die niedrigerere Herzfrequenz tags danach in das Schema der hormonellen Regelung passen...

    Mit sportlichen Grüßen
    Carlos
  • Hesselberger, 03.09.2013, 09:39 Uhr auf Carlos
    Hallo Carlos,

    danke für den Tipp! Mal sehen wie es mir bei den nächsten Touren geht. Falls sowas wieder kommt lasse ich mich durchchecken und werde Dich dann auch auf dem laufenden halten.

    Beste Grüße

    Franz
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Langsam kommen Zweifel...

  • Lädi, 17.08.2013, 20:00 Uhr
    Hallo zusammen.

    Habe vor 4 Jahren mit dem Radfahren angefangen.
    Ziel war letztes Jahr die Silberroute beim Alpenbrevet.
    Wurde ja abgesagt, haben es aber später selber nachgeholt. Ging eigentlich noch recht flott.
    Wollte darum dieses Jahr das Goldene versuchen.

    Bin 40J. 78KG 177cm.
    Werde wohl bis zum 31.08 die 5000Km (ab Januar) überschreiten.
    Aber seit ca. 2 Monaten habe ich richtig Mühe beim Bergauffahren.
    Bin schon ziemlich frustriert.

    Wohne im Flachland und konnte dieses Jahr erst Klausen, Silvretta und Arlberg machen.

    Versuche neben Familie mit 2 Kinder und 100% Arbeit halt möglichst viel Km zu machen.

    Aber im Moment traue ich mir kaum die Silberne zu.
    Am 1.August dachte ich am Arlberg ich falle jetzt dann gleich vom Rad.

    Ich führe Tagebuch und speicher alle meine Routen --> Klick mich

    Habt ihr auch solch Tiefs?
    Wie komme ich da raus?

    (Neben Radfahren gehe ich 1x in der Woche joggen und spiele seit 14 Jahren 1x in der Woche Squash)
  • Uwe, 17.08.2013, 21:15 Uhr
    Hallo Lädi!
    Bin kein Trainigsfachmann.
    Da ich kein Sportler bin trainiere ich auch nicht, sondern ich fahre Rennrad, um unterwegs zu sein und die Gegend zu erleben.
    Ich führe über meine Fahrten auch Buch (Excell-Tabelle und GPS-Tracks) und liege in der letzten Zeit auch vergleichbar mit deinen Tourdaten, auch wenn ich insgesamt etwas weniger Jahreskilometer gesammelt habe.
    Ich vermute einmal, dass du an einer Kombination aus Übertraining (hat meines Erachtens nichts mit dem absoluten Trainigsstand zu tun, sondern mit deiner persönlichen Trainigsentwicklung der letzten Zeit zu tun) und einem Motivationstief leidest. Falls du es dir leisten kannst, mach einfach mal mindestens eine Woche Sportpause, fang dann mit kleineren Feierabendrunden wieder an und danach kann es sein, dass du nach 3 Wochen wieder voll dabei bist.
    Ich habe im Juli 8 mal auf dem Rad gesessen, davon 4 mal kurz nach Feierabend und 4 mal samstags mit 217 km, 215 km, 168 km und 180 km. Als ich am Samstag danach nach Graubünden fuhr, hatte ich auch ein Motivationstief und dazu kam noch das zu Zeit hier in GR vorherrschnede recht warme Wetter, was mir schon immer Mühe machte.
    Vielleicht gehst du aber auch zu flott in den Berg und versuchst ein Tempo zu halten, welches für dich definitiv zu hoch ist.
    Du wirst nämlich nicht jedes Jahr dein Aufstiegstempo steigern können. Irgendwann hast du deinen persönlichen Lesitungszenit erreicht und kannst höchstens noch aus deiner wachsenden Bergerfahrung etwas an der Schraube drehen.
    Ich bin älter, schwerer und länger als du. Fahre aber schon etwas länger Rennrad und bin inzwischen dabei, meine Alpenanstiegsammlung Richtung 200 verschiedene Auffahrten zu fixen.
    Viele Grüße aus Müstair, Uwe
  • wilier, 17.08.2013, 21:39 Uhr
    Kleinere Formschwankungen hat jeder Sportler. Allerdings klingt es bei Dir eher nach Übertraing bzw. zu wenig Erholung/Pause.

    Du bist gesund und hast keine Erkrankungen? Dann würd ich auf jeden Fall die Silberroute fahren:
    Mit 5000 km hast Du eine solide Grundlage. Und Du hast noch 2 Wochen Zeit. Marathonläufer reduzieren das Training 2 Wochen vor dem Wettbewerb erheblich - und 1 Woche davor fast gar kein Training mehr. Wenn Du dann am Start stehst hast Du voll gute Form.

    Durch Lauftraing im Winter kannst Du dein Gewicht optimieren und so leichter Bergauffahren. Leider ist das nicht immer einfach mit Job und Familie zu vereinbaren.

    Unfallfreie Fahrt und gutes Alpenwetter wünsch ich Dir
  • schlucht, 18.08.2013, 09:33 Uhr
    Bei 5000km habe ich da so meine Zweifel das man sich über Trainieren kann. Motivation und Müde sein ist etwas anderes und hat nigs mit Übertraining zu tun.
    Übertraining ist etwas anderes, nur wird das Wort sehr gerne in jeder Situation benutzt.

    Du schreibst:
    "Aber seit ca. 2 Monaten habe ich richtig Mühe beim Bergauffahren."
    Wie zeigt sich das? Mit was vergleichst du? Bist du zu langsam? Zu müde? Was erwartest du?

    Bei 5000km Jahreskilometer hast du eine sehr gute Grundlage um die Gold zu schaffen.
    Vielleicht die nächste Zeit das Squash und joggen sein lassen.
    Nächste Woche am Abend(3x) eine Runde bis max 90min. Ruhig auch etwas intensivere (5-10min) Anstiege einbauen. Wenn möglich am Samstag oder Sonntag etwas langes 3-5h.
    Woche vorher Mo, Di pause oder Rekom fahrten. Vor allem am Donnerstag und auch Freitag ein kurze Runde drehen 60-90min.
    Ich bin einmal total ausgeruht auf einen Marathon gestartet ging gar nicht.

    Gut essen und trinken und schon wird das am Samstag klappen. Wenigsten sehen die nächsten 2 Wochen so ähnlich bei mir aus.

    Gruss Lothi
  • Theo, 18.08.2013, 16:04 Uhr
    Hallo Lädi,

    schwierig so virtuell einen Rat zu geben. Aber ich sehe es ähnlich wie Lothi, der schon mal gute Fragen stellt.

    "Wie zeigt sich das? Mit was vergleichst du? Bist du zu langsam? Zu müde? Was erwartest du?"

    Auch sein Trainingstipp ist sehr gut. Wenn ich auf deinen Link mit den Touren klicke oder dein Profil anschaue, so stelle ich fest, dass deine Aussage "Wohne im Flachland" , eigentlich nicht ganz zutrifft. Sehe ganz in der Nähe ist die Staffelegg, Saalhöhe ist auch nicht weit und da gibt es noch andere Beispiele. Und Du fährst die ja auch. Fährst Du diese Anstiege mit einer gewissen Intensität, was ja genau zum Vorschlag von Lothi passt, kannst Du nicht erwarten, am Klausen, am Arlberg im Rahmen einen Alpentour so schnell zu fahren. Ohne jetzt in eigentlicher Trainingslehre zu machen, du musst ein Feeling kriegen, was Deine Geschwindigkeit oder Zeit auf Deinen Trainingshügeln in Bezug auf das Alpenbrevet bedeuten. Im Gegensatz zu Lothi würde ich Dir eher dazu raten, mach die Silberroute dieses Jahr und hol Dir das Selbstvertaruen für nächstes. Aber das ist schlussendlich etwas, das du ganz alleine entscheiden solltest. Du hast am Arlberg gelitten, das hat Dir für das Alpenbrevet etwas Angst gemacht, aber vielleicht bist Du zu pessimistisch. Hab Freude und Spass und vergiss nicht, Du musst niemandem etwas beweisen,

    Ciao ...Theo


  • walterli, 18.08.2013, 16:46 Uhr
    Hoi Lädi,

    bezüglich Silber oder Goldtour: wenn ich dich wäre würde ich mir dazu im Moment keine Gedanken machen. Die Vorbereitung ist für beide Touren die selbe, Tips dazu haben die Kollegen bereits geschrieben. Am Tag X würde ich dann einfach auf den Grimsel fahren und dort oben schauen wie ich mich fühle. Die Entscheidung zwischen Gold und Silber dürfte dann nicht mehr so schwer sein.

    Gruss walterli

    P.S.: Werde auch mitfahren, habe aber auch ein bisschen Motivationstief zur Zeit...
  • Lädi, 18.08.2013, 19:38 Uhr
    Danke für eure Antworten.

    Eigentlich merke ich es schon beim rauffahren.
    Ich vergleiche es einfach mit dem letzten Jahr, da hatte ich nicht annähernd so viel Km ,aber kam besser den Berg hoch.
    Ich sehe es auch den Zeiten. Ich weiss nicht ob ich zu viel erwarte, aber jedes Mal wenn ich von einer Tour zurück komme denke ich:
    " Meine Fresse, da würden jetzt noch 50Km und 2500Hm fehlen für Gold aber ich bin total am Ende"

    Bei längeren Routen achte ich nicht auf Zeit.
    Aber wenn man bei einer 2,5Std Routen total ausgektozt ist aber langsamer ist als letztes Jahr, da macht ma sich doch einfach Gedanken.

    Irgendwie ging letztes Jahr einfach alles flotter.

    Heute habe ich mal einen guten Tag eingezogen.
    Sonntag, also Zeit für eine lange Tour. --> Klick mich
    Hatte 5Std. 52Min reine Fahrzeit.
    Ich habe vorne 30 hinten 25 , also vorne 3 hinten 10. (Einige werden jetzt lachen)
    Benkerjoch kurze Steigung von 16% (so stehts auf dem Schild), ich dachte mir reisst die Kette oder ich reiss den Lenker ab.
    So bis 8% gehts noch, aber steiler ist einfach eine Qual.

    Ich fuhr vor dem Arlberg zuerst die Silvretta. Schön kurvig, das geht. Aber am Arlberg, fast nur gerade und steil. Da war ich total am Anschlag, trotz der wenigen Höhenmeter die zu machen sind.


    Meine Frau bestand dass ich mich zuerst vom Arzt checken lasse.
    Blut untersucht, EKG gemacht. Alles i.O. An dem sollte es nicht liegen.

    Fahre neuerdings mit Pulsmesser.
    Heute über die Fahrzeit von 5:52Std. :
    Pulsmittel 148
    Max. Puls 168
    Bin ich zu hoch? Ok, heute aber aber auch heiss


  • schlucht, 18.08.2013, 19:55 Uhr auf Lädi
    136 km
    2630 hm
    5:52h ist doch ordentlich. Wenn du das Hoch rechnest reichts für Platin.

    Du machst dir zu viele Gedanken. Ich weiss wie das ist. Bin dieses Jahr auch ein Extremrennen gefahren und habe mich vorher auch verrückt gemacht.
    Du bist viel zu verkrampft. Mache jetzt 2 Tage Pause. Fahre dann ohne Tacho und Pulsmesser, rein nach Gefühl, deinen Hausberg hoch.
    Diese und nächste Woche kannst du eh nigs mehr verbessern sondern nur noch kaputt machen.
    Gut schlafen, gut essen, Spass haben am radeln und Leben und ab und zu den Berg hochjagen.
    Bei so Monstertouren wie Gold oder Platin muss der Kopf mitmachen.

    Gruss Lothi
  • Theo, 18.08.2013, 22:16 Uhr auf Lädi
    Hallo Lädi,

    nimm das zur Kenntnis, was Lothi geschrieben hat. Du bist korrekt vorbereitet, und das ist eher untertrieben.
    Mit dem Vorschlag von Walterli im Hintergrund bist Du auf der sichern Seite. Cool down sagen die jungen Leute heute. Jedenfalls alles Gute in zwei Wochen.

    Ciao ...Theo

  • Qualinator, 18.08.2013, 22:36 Uhr auf schlucht
    Kann mich dem nur voll und ganz anschließen und würde mal schätzen du fährst generell in einem zu hohen Pulsbereich. Fahrten über 2Std dienen dem Ausdauertraining und sollten in den Bereichen GA1/GA2 absolviert werden (bei mir 115-144 Bpm). Ich persönlich liege bei meinen Ausdauereinheiten bei Durchschnittswerten von 125-135Bpm und komme nur bei kurzen harten Einheiten in deine Pulsregion.

    Würde dir Raten diese Woche noch zwei kurze harte Einheiten einzulegen, am Wochenende eine längere GA1/GA2 Ausfahrt und die letzte Woche z.B. drei mal ne Stunde sehr locker mit ein paar knackigen Sprints damit die Muskulatur angeregt wird, sich aber trotzdem die Energiespeicher wieder füllen, was in den letzten zwei Wochen definitiv wichtiger ist als Training. Verbessern kann man sich da nämlich nur durch Erholung und Regeneration für Kraft & Co muss vorher gesorgt werden ;)

    Bsp.:

    Di: 1-2 Std mit 5 Intervallen
    Do: 1-2 Std mit 3 Intervallen
    Sa od. So: 2-3 Std lange gemütliche Runde im Ga1 bis höchstens GA2 Bereich
    Mo: Regenerationsfahrt zum Beine lockern
    Mi: lockere Stunde mit 5-10 knackigen Sprints
    Fr: lockere Stunde mit wenigen Sprints

    So sieht ungefähr mit geringen Abwandlungen meine Vorbereitung aus und bis jetzt haben dann auch immer die Beine vor Tatendrang gekribbelt, was auch enorm dem Kopf hilft, der an solchen Tagen wichtiger ist als die Beine!


    Grüße, Pascal

    P.s.: Für nächstes Jahr kann ich dir nur die Trainingsbibel von Joe Friel empfehlen, mit der bin ich dieses Jahr wirklich von Woche zu Woche schneller geworden und ist für Hobbysportler vollkommen ausreichend und verständlich geschrieben. Hat einfach nur Spaß gemacht mit dem Erfolg zu Trainieren!!!
  • Jan, 19.08.2013, 12:13 Uhr
    Hallo Lädi,
    ganz grundsätzlich: deine Pulswerte sagen nichts aus, wenn du keine Leistungsdiagnostik gemacht hast und weißt, wo deine Schwellen sind (GA1/GA2/Schwellentraining/Entwicklungsbereich).

    Wenn du immer Vollgas fährst, fehlt dir die Fettverbrennung (war bei mir lange so), aber das macht nichts, wenn du genug isst.

    Vielleicht hast du auch Pfeiffersches Drüsenfieber. Das würde ich vor dem Alpenbrevet abklären.

    Aber natürlich ist eine solche Ferndiagnose nur Fischen im Trüben.

    Nach deiner Vorbereitung wurde ich sagen: geh zum Arzt, und wenn der nichts findet: entspann dich, mach dir beim Alpenbrevet einen schönen Tag und entscheide spontan am Grimsel, wie walterli vorgeschlagen hat.

    Herzlichen Gruß, Jan
  • Cinelli09, 19.08.2013, 14:36 Uhr auf Lädi
    Hallo Lädi,

    ich würde dies analog den Vorrednern ebenfalls nicht alles überbewerten.Es gibt einfach auch mal ohne konkrete medizinische Ursachen sowas wie ein (mehr oder weniger leichtes) Erschöpfungssyndrom,was auch mentale (Radfahren ist ohnehin v.a. auch Kopfsache) Gründe haben kann.Sowas hatte ich z.B. das komplette diesjährige Frühjahr,nachdem ich letztes Jahr mit ca. 17.000 Jahreskm und fast 250.000 JahresHm für meine Verhältnisee (nicht mehr der allerjüngste,Famlie,100% Job) überzogen hatte.Ich habe das einfach mit Ruhegeben ausgesessen,ab Juli läufts wieder.

    Kurz vorm Alpenbrevet werden Dir diese Weisheiten kaum was nützen,ev. mußt Du allerdings damit rechnen,daß Du die von Dir geschilderten Probleme sooo kurzfristig nicht (mehr) definitiv in den Griff bekommst.Dann halt nur die kürzeste Runde..

    Grüße

    Günter
  • tortenbäcker, 19.08.2013, 18:04 Uhr auf schlucht
    Ciao Lothi,

    du startest auch - cool! ich werde "nur" silber machen, ohne nachgesehen zu haben nehme ich an, dass du die platin runde angehst.

    bis zum alpenbrevet nehme ich den gang auch raus, höchstens morgen noch eine stunde schnell, wenn es sich einrichten lässt.

    evtl sieht man sich ja dann vor ort (?)

    gruss
    reto
  • tortenbäcker, 19.08.2013, 18:32 Uhr auf Lädi
    hoi lädi,

    glaube nicht, dass dein puls zu hoch ist. ich werde die silber tour auch mitfahren, und nach meiner letzten probefahrt zu urteilen ab guttannen etwa 160 puls überschreiten und danach vermutlich nur noch kurz bei den abfahrten wieder unterschreiten. bin ähnlich alt wie du.

    natürlich ist puls auch individuell, aber ich habe festgestellt, dass man recht lange pulsmässig im orange-roten bereich fahren kann (viel länger, als die meisten leute/quellen sagen). am ende ist ja kaum das herzkreislaufsystem ausschlaggebend, sondern ob die beine noch quetschen können.

    von daher: nicht entmutigen lassen! natürlich bist du jetzt zu spät dafür, aber ein real-life test der strecke mit pulsuhr und ggf wattmessung hilft sehr, seine eigenen möglichkeiten korrekt einzuschätzen. das ist zumindest mein ansatz...

    gruss
    reto
  • schlucht, 19.08.2013, 20:09 Uhr auf tortenbäcker

    Reto, Wieso nur Silber? Willst du ein neuen Rekord aufstellen?
    Werde mich dieses Jahr nochmals um die grosse Runde quälen, obwohl mir auch langsam Zweifel kommen ob die Silber nicht reichen würde. ;-)

    Gruss Lothi
  • Cinelli09, 19.08.2013, 20:46 Uhr auf schlucht
    Der Reto will keinen Rekord aufstellen,er hat wohl nur um 11 Uhr Vormittag wieder einen Date zuhause ;-)

    Günter
  • Uwe, 19.08.2013, 21:28 Uhr auf Cinelli09
    Der muss dann die Torte aus dem Backofen nehmen, weil die sonst schwarz wird und nicht mehr lecker ist ;-)
  • tortenbäcker, 19.08.2013, 21:40 Uhr auf schlucht
    "nur" ist ja eigentlich falsch. wenn man voll fährt, ist jede strecke hart. kann dies nach ein paar versuchen bestätigen! :-)

    an gold stört mich die tremola und an platin die lukmanier-rollerrampe.

    natürlich bin ich von einem rekord meilenweit weg, das versteht sich ja von selbst. ich habe noch nie an einem solchen event mitgemacht und schaue einfach mal, wie ich da zurechtkomme. für eine gute zeit bräuchte ich eine schnelle aber nicht zu schnelle gruppe...

    gruss
    reto
  • schlucht, 20.08.2013, 05:55 Uhr auf tortenbäcker
    Ja,das Tempo macht das Rennen hart.
    Bei diesem Anlass ist das Problem 1, dass die Grimsel hoch alle fahren und man nicht weiss wer macht was, wo kann ich mich anhängen.
    Zweites Problem, es gibt keine Startblöcke, da will alles vorne starten. Letztes mal kam es über den Hügel nach Innerkirchen zum Stau und runter zu einem 1. Sturz.
    ;-)
    Viel Spass und aufpassen.

    Gruss Lothi
  • tortenbäcker, 20.08.2013, 06:19 Uhr auf schlucht
    ich habe gedacht, es gäbe so markierungen 18km/h schnitt, 20km/h schnitt, etc. natürlich hält das niemanden davon ab, sich auch mit 15km/h schnitt ganz vorne einzureihen.

    naja, man wird sehen. am besten würde man das rennen sowieso neutralisieren bis innertkirchen...

    gruss
    reto
  • queruland, 20.08.2013, 07:54 Uhr auf tortenbäcker
    Hallo Reto
    Ich glaube Du hast recht mit den Startblöcken: 22er Schnitt, 20er Schnitt etc, etc. Jedenfalls ist das in der Fotogalerie von 2011 ersichtlich. Ich werde auch starten, die Goldrunde, ich werde mich ziemlich hinten anstellen, im16-er Block, oder noch weiter hinten, da ich ein Kaltstarter bin.
    Allen, die am Brevet starten viel Erfolg und lasst bitte den Schnee zu hause.
    Gruss
    Stephan
  • tortenbäcker, 20.08.2013, 08:05 Uhr auf queruland
    Ciao Stephan,

    bin auch kaltstarter - muss deshalb schon 10-20min vorher einrollen. sonst übersäuere ich gleich am ersten pupshügel nach innertkirchen!

    gruss und gute beine
    reto
  • Cinelli09, 20.08.2013, 10:30 Uhr auf tortenbäcker
    Hallo Reto,die armem Schweine in dieser Gruppe wo Du drinsteckst tun mir jetzt schon leid ;-)

    Günter
  • tortenbäcker, 20.08.2013, 10:49 Uhr auf Cinelli09
    die idee wäre eigentlich, dass sie mitleid mit mir haben und mich den berg hochziehen... ;-)
  • Cinelli09, 20.08.2013, 11:03 Uhr auf tortenbäcker
    Ich schätze eher,etwas in der Art http://www.youtube.com/watch?v=DFzteK_y1b4 oder sowas http://www.youtube.com/watch?v=QhdVr2Cn1OY wird bei den anderen passieren......
  • schlucht, 20.08.2013, 15:16 Uhr auf tortenbäcker
    Ja das ist schön unterteilt. Die Strecke bis Innertkirchen ist gesperrt, neutralisierend wirkt der 1. Hügel.

    Leider haben alle einen 25-22er Schnitt. ;-) Für mich macht das kein grosser Unterschied. Für mich ist dann ab Airolo wichtig, dass ich bis Olivone eine Gruppe erwische.
    Am letzten Samstag wars verdammt windig da runter, zeitweise knapp 30ig. Wenigsten hab ich dann von Biasca bis Olivone Rückenwind dachte ich, aber nigs da, da war weder Gegen- noch Rückenwind sondern Keinwind

    Gruss Lothi
  • schlucht, 20.08.2013, 15:23 Uhr auf Cinelli09
    Ja, ein 29iger Schnitt muss es wohl werden.

    Da werden keine kleinen Törtchen gebacken. ;-)
  • Cinelli09, 20.08.2013, 15:54 Uhr auf schlucht
    Mist,jetzt hätt ich selber Lust gehabt,rüberzufahren und mitzumachen (nicht in der reto - Gruppe ;.)).Aber gestern war Meldeschluß und Spontananmeldung wohl nicht möglich....

    Ötztaler kommenden Sonntag wird prompt das Wetter wieder shice,Kaltfrontdurchgang mit Punktlandung,fast wie jedes Jahr
  • schlucht, 20.08.2013, 19:21 Uhr auf Cinelli09
    Bist du am ötzi?
  • Herr_, 20.08.2013, 20:06 Uhr auf schlucht
    Bist Du eigentlich da?
  • Cinelli09, 20.08.2013, 21:32 Uhr auf schlucht
    Ich hätte eine Option mitzufahren,Wetter wird aber nicht meins sein

    http://wetter.orf.at/tirol/prognose

    http://www.alpenverein.at/portal/wetter/index.php
  • schlucht, 21.08.2013, 10:44 Uhr auf Cinelli09
    Ich glaub ich häng mich an Reto, dann kann in Innertkirchen wieder ins Hotel, weil ich platt bin. :-)

    Gruss Lothi
  • Cinelli09, 21.08.2013, 11:35 Uhr auf schlucht
  • schlucht, 21.08.2013, 12:36 Uhr auf Herr_
    Sieht so aus, als ob ich die ganze Woche da sein werde.
    Sollte klappen. :-)

    Gruss Lothi
  • Lädi, 02.09.2013, 08:35 Uhr
    Einige von euch werden auch gewesen sein.
    Ich wär blöd gewesen hätte ich es bei den super Bedingungen nicht versucht.
    Ich liess mir einfach viel Zeit und habe die Gold-Runde hinbekommen.
    Den Grimsel machte ich im Schneckentempo, beim Nufenen hatte ich wie erwartet Mühe weil steil,
    Gotthard bliess ein fieser Wind.
    Am Susten hatte ich dann komischerweise weniger Mühe als erwartet und kam da noch recht flott hoch (für meine Verhältnisse halt).

    Renninfo
    Grimsel 03:06:34
    Nufenen 02:39:50
    Gotthard 02:06:41
    Andermatt - Wassen 00:30:52
    Susten 02:41:45
    Gesamt
    Zielzeit (Netto) 10:34:4
    9

    Danke für eure Tipps , war ein super Tag und bin froh dass ich es an diesem super schönen Tag geschafft habe
  • walterli, 02.09.2013, 09:02 Uhr auf Lädi
    Gratulation dass du's geschafft hast! Mir ging der Susten auch viel leichter als gedacht. Zum Glück war es da windstill und nur ganz oben etwas kalt.
  • schlucht, 02.09.2013, 09:08 Uhr auf Lädi
    Gratuliere, war doch ein super Tag.
    Zielzeit ist doch Brutto?

    Gruss Lothi
  • Theo, 02.09.2013, 13:23 Uhr auf Lädi
    Bravo Lädi.

    Du schreibst : "(für meine Verhältnisse halt)".

    Aber zuerst muss man es schaffen. Und jetzt hast Du ein ganzes Stück Erfahrung in solchen Sachen hinter Dir und die tolle Erinnerung nimmt Dir niemand wer weg.





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Erlangen ?

  • jimi, 28.08.2013, 11:37 Uhr
    Hallo zusammen,

    bin nicht mehr der jüngste und möchte mich bei einem Q.D. Wochenende in Erlangen mal
    Cheggen lassen.
    Am liebsten im Frühjahr, wenn die Form der Beine nicht mein wahres alter täuschen kann.

    Findet nächsten Frühling ein Erl.Wochenende statt ?
    Grüsse
    jimi
  • helmverweigerer, 29.08.2013, 08:43 Uhr
    Hallo James,

    die Destination Erlangen wird es nächstes Jahr nicht mehr geben. Aber in Freiburg i.B. gibt es doch das Radlabor (http://www.radlabor.de), das ist ja bei dir gleich umd ie Ecke.

    Liebe Grüsse, Lukas
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Thüringen

  • ruedi, 17.07.2013, 20:28 Uhr
    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen. Ich glaube mich zu erinnern, dass auch in diesem Jahr eine "Quäldich Thüringen Runde" diskutiert wurde.
    Gruß Rüdi
  • Reinhard, 18.07.2013, 09:12 Uhr
    Hi Rüdi,
    könnte sein, ja. Mein Outlook schweigt sich leider dazu aus, man müsste die Suche hier bemühen.

    Schönen Gruß, Reinhard

    P.S.: Da steht's: Übermorgen!
    Dieses Wochenende bin ich definitiv raus.
  • Gast, 18.07.2013, 12:06 Uhr auf Reinhard
    Hallo Reinhard,

    Termin für die Thüringenrunde war der 20.07.2013.
    Muß aus beruflichen Gründen den Termin verschieben.
    Neuer Termin 28.09.2013.

    Grüße aus Jena

    Mario
  • ruedi, 18.07.2013, 20:09 Uhr auf Reinhard
    Das wäre mir zum aktuellen Zeitpunkt etwas zuviel gewurden.
    Mal schauen, wie es zum 28.9. ausschaut.
    Gruß Rüdiger
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Rennradfahren in Wien

  • Cinelli_rad, 12.06.2013, 12:00 Uhr
    Hallo,
    da ich in knapp 2 1/2 wochen mein drei monatiges Praktkum in Wien antrete, würde ich mich gleich mal vorab Informieren ob es vl. Gruppen gibt die sich regelmäßig zu ausfahrten treffen.

    Oder ob es Vorschläge für etwaige Touren gibt.

    Bin für jede Information sehr dankbar.
    Zur besseren Orientierung, ich werde im 15 Bezirk wohen.

    lg
    cinelli_rad
  • heinzsz, 12.06.2013, 17:44 Uhr
    da gabs mal ein Kalenderblatt im 2012 Kalender:


    Der Halbmond zu Wien

    In Wien beginnen die Alpen. Böse Menschen meinen ja sie würden hier aufhören, aber lassen wir das Häferl mal halb voll sein.
    Zu Norden und Westen der Stadt wickeln sich Bergsträßlein durch die Hügel wie ein mehrfach gezogener Strudelzopf. Zwar bringt kaum eine davon mehr als 300 hm, aber aneinandergekettet erlauben sie auch die Simulation des schärfsten Alpenpasses. Und wer meint die vielen Abfahrten dazwischen wären erholsam wird bald merken: Kraftverteilung über 5x300 hm will auch geübt werden.
    Erstaunlicherweise ist in der Gegend gerade noch auf den Ausfallenden etwas Verkehr, dann wird's ruhig. Da hier schon seit Jahrzehnten ein großes Naturschutzgebiet ist gibts seit ebensolange keine Umwidmungen in Bauland mehr. Ergo nur wenige fette Villen, keine stinkenden Industrieparks, keine elenden Shoppingcenter sondern nur viel Wald, ein wenig Äcker, Wiesen und alte Ortskerne.

    Beginnen wir unsere Tour also am Südende der U6 in Siebenhirten. Nach wenigen Kilometern entfliehen wird der dampfenden Stadt durch den Kaltenleutgebner Graben. Der heisst nicht nur so. Begleitet von dichten Föhrenwäldern, welche zu Maria Theresias Zeiten gepflanzt wurden, weitab und unterhalb ihres natürlichen Lebensraums und trotzen prächtig gedeihend, erledigen wir vor Stangau gleich die erste Hügelwertung. In sanften Wellen meist leicht bergab geht's nach Heiligenkreuz und etwa so sanft bergan bis Gruberau und schon geht's wieder bergab zum kleinen Semmering. Gleich nach dem Wienerwaldsee (Badeverbot – Trinkwasserreserve) biegen wir ins schöne Irenental, welches genauso aussieht wie alles bisherige, aber der Name! Nach dem Ameisberg zieht es sich endlos bis Sieghartskirchen, doch gleich danach werden wir am Riederberg von echten Serpentinen empfangen. Hiersonstüblich sind kräftige Gefälleschwankungen an geradlinigen oder Bachläufen folgenden Strassen. Von Allhang der nächste Hügel zum Übersetzen nach Mauerbach und nach Untermauerbach in ein winziges aber eines der schönsten Sträßlein - die Sofienalpenstrasse. Nach dieser links bis nach Scheiblingstein, dann sanft hinab die Weidlingbachstrasse – daran das Strassen wieder Namen haben merkt man schon: langsam kehren wir züruck in die Metropolis!
    Jetzt kommt ein Abschnitt den Ultralightmimosenfahrer meiden sollten, denn die Belagszustände sind – sagen wir – vielfältig. Also die Höhenstraße rauf auf den Kahlenberg, die Kahlenbergerstraße hinab und dann links in den Eichelhofweg der uns über den Nußberg führt. Von hier gibt es, ob der relativen Nähe, den besten Blick hinab in die Stadt. Und besondere Gefahrenstellen: Die Heurigen. Den Vertrauensgrundsatz könnens hier vergessen. Nach der Ortsdurchfahrt Nußdorf treffen wir auf – angeblich – Europas meistbefahrene Radroute: Passau-Wien und diese bringt uns zurück in die City. Oder zum chillout -sprich baden auf die Donauinsel.

    Wer der langen Wegbeschreibung nicht folgen kann der fahre einfach irgendwo in die Hügel hinein, denn eines ist sicher aufhören werden die Alpen erst in Monaco.
  • BergkönigDerHerzen, 13.06.2013, 20:43 Uhr
    Am Wochenende könntest Du mal raus an den Neusiedler See und einmal rumfahren. Ist hübsch dort.
    Oder Du machst mal eine Plattenseeumrundung, das zieht sich aber...
  • Cinelli_rad, 06.07.2013, 13:14 Uhr auf heinzsz
    Hallo,
    danke für die Beschreibung, bin heute diese Tour abgefahren und Sie ist wirklich zu empfehlen, sehr schöne Landschaft und wenig Verkehr.
    Danke!
    Lg
    Cinelli_Rad
  • floriansantana, 17.07.2013, 09:45 Uhr auf Cinelli_rad
    Findet man von dieser Runde irgendwo einen Track? ;)
  • Cinelli_rad, 17.07.2013, 16:11 Uhr auf floriansantana
    Ich kann ihn dir gerne schicken, für eine sinnvolle Beschreibung muss ich ihn mindestens noch einmal fahren.

    lg
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Tretlager Knackst

  • Qualinator, 02.07.2013, 14:10 Uhr
    Hi,

    habe mir Anfang November ein neues Rennrad zugelegt mit Ultegra-Komplettausstattung nun hat es nach knappen 4000km angefangen aus dem Tretlagerbereich regelmäßig zu knacksen (je nach Trittweise mal mehr mal weniger mal garnicht). Kenne mich mit Tretlagern noch nicht wirklich aus. Was und wie kann man da tun?

    Grüße, Pascal
  • helmverweigerer, 02.07.2013, 15:46 Uhr
    Hallo Pascal,

    gerade bei Carbonrahmen ist es sehr schwierig ein Geräusch zu lokalisieren. Auch wenn es auf den ersten Anschein das Tretlager ist weil es knackt wenn du reintrittst, es kann vom Schnellspanner bis zum Nokon Schaltzug einiges knacken. Da hilft wirklich nur: Problem systematisch eingrenzen und mit Fett oder Montagepaste dem Knacken auf den Grund gehen.

    Gruss, Lukas
  • Cinelli09, 02.07.2013, 15:47 Uhr
    Kurbel abziehen,Lagerschalen (mit Spezialwerkzeug,Drehrichtung BSA oder ital.Gewinde beachten!) rausschrauben,sämtliche Gewinde säubern und neu fetten (viel hilft viel) und alles wieder zusammenbauen.Müßte wirken,außer die Lagerschalen sind schon kaputt.Dann durch neue ersetzen,kostet nicht die Welt.

    Falls Du ein Press Fit System (d.h. Lagerschalen sind in das Tretlagergehäuse eingepresst und nicht eingeschraubt) hast,gelten obige Tips logischerweise nicht.Damit kenne ich mich auch nicht aus.

    Theoretisch sind natürlich auch andere Ursachen für das Knacken denkbar,bis hin zu einem angenockten Rahmen (d.H. Rahmenriß im Tretlagerbereich).Unbedingt da auch mal den Rahmen checken !

    Wenn Du Dich nicht auskennst,würde ich da selber nicht Hand anlegen (Trial and Error könnten seeehr teuer werden),dann geh lieber zum Radhändler Deines geringsten Mißtrauens.

    Gruß

    Günter
  • Qualinator, 02.07.2013, 17:23 Uhr auf helmverweigerer
    Ist noch ein hoffentlich grundsolider Alurahmen
  • Qualinator, 02.07.2013, 17:27 Uhr auf Cinelli09
    Werd mir das die nächsten Tage mal anschauen und Fetten...schraube gerne selber am Rad rum, von daher werde ich mir das zunächst mal vorsichtig selber anschauen...ob bei der Ultegra Ausstattung ein Press Fit System verbaut ist weis ich gerade nicht!
    Welches Fett kann man denn nehmen? Glaub ich habe bis jetzt nur Kettenöl, WD40 und Caramba daheim :D
  • ehne, 02.07.2013, 21:48 Uhr
    Hallo Pascal,

    schon mal die Pedale gecheckt?

    Grüße

    Oliver
  • Uwe, 02.07.2013, 21:54 Uhr auf ehne
    Hallo!
    Ich vermute mal, dass man ein Knacken im Pedal auch eventuell im Fuß fühlt. Was natürlich beim Tretlager auch der Fall sein kann.
    Ich habe bei meinem Bock mit den aktuellen Pedalen auch ein regelmäßiges leichten Klickern im linken Pedal, welches ich bei jeder Umdrehung auch leicht fühle. Bin aber auch noch nicht weit gekommen bei meiner Diagnose.
    Grüße, Uwe
  • ehne, 02.07.2013, 21:57 Uhr auf Uwe
    Hallo Pascal,

    hatte das gleiche Problem bei meinem Mountain-Bike. Nachdem ich die Pedale abgeschraubt hatte, Gewinde geputzt und neu eingesetzt habe war alles wieder palletti.

    Grüße

    Oliver

  • Uwe, 02.07.2013, 21:59 Uhr auf Qualinator
    Hallo!
    Montagepaste, ist meist weiß.
    Kein WD40 nehmen! Das Zeug kriecht gut, wäscht aber sogar noch die Originalschmiere aus und verfliegt dann. Zum Schmiere entfernen kanst du WD40 nehmen. Besser als Bremsenreiniger, weil es nicht so aggresiv ist und nicht direkt entfettet.
    Genknackse kann auch aus deinem Sessel kommen. Sattelklemmung nicht ganz fest, die Sattelstütze jackelt im Rahmen, der Sattel knackst im Gestell. Das sollte aber im Wiegetritt verschwinden.
    Grüße, Uwe (ach ja, Ohrenstöpsel helfen auch...)
  • Qualinator, 02.07.2013, 22:05 Uhr auf ehne
    Danke schon mal für die zahlreichen Antworten, kann der Sache leider erst am Donnerstag Abend auf den Grund gehen. Werde dann mal berichten ob sich das Problem lokalisieren lies! Hatte auch den Eindruck das es je länger die Ausfahrten dauern lautern wird, das kann aber auch subjektiv sein und daran liegen das es auf dauer immer mehr nervt :D
  • alltagsfahrer, 02.07.2013, 23:43 Uhr
    Hallo Pascal,

    Aus Erfahrung weiss ich, wenn das Tretlager defekt ist, dann spürst du es zu erst, bevor es anfängt zu knacken. Das Gefühl dabei ist so ählich, wie wenn eines der lager im Laufrad seinen Geist langsam aufgibt. grösstes Indiz ist wenn du einen Kraftunterbruch hast oder gar leicht rückwärst am treten bist und dann wieder mit Kraft nach vor tritst ist das Knacken grösser und eindeutiger.

    eine Kette in Übergrösse fühlt sich so änlich an, knackst aber nicht.
    Kettenblatt kann locker sein. Dann fängt es auch mit einem Knacksen an, was man je nach Rahmen höhrt oder auch nicht.
    Tretlager nicht angezogen
    Bidonhalter locker
    Velopumpe am Bidonhalter hat sich aufgeschraubt
    Schnellspanner lockern sich bei neuen Laufrädern
    Die Grenzfläche bei den laufrädern zwischen dem stehenden und drehenden Teil möchten etwas Öl
    Lenker und oder vorbau locker. merkt man besonders im wiegetritt
    Manche verstärkte Oldstyle-Alulenker wie an meinem alten rennrad knacken immer im wiegetritt. Da sind am vorbau zwei aloröhren übereinanderverbaut.
    Gabel locker. Das knackt wenn, denn eher mit der Rauheit des Strassenbelags
    Pedale locker
    Schuhplatten nicht angezogen
    Die Schuhe selbst

    Am ehesten würde ich die Schnellspanner mal lösen und nachspannen. Das Tretlager selber sollte mit 4000 km nicht defekt sein. Ausser es wäre mal mit Wasser vollgelaufen und spielt seither UBoot.

    Viele grüsse aus Zug, Fritz
  • roger2, 03.07.2013, 03:54 Uhr
    Hallo Pascal,

    ich kann die Ratschläge meiner Vorredner, auch die Liste von Fritz, nur bestätigen.
    Noch ein Tipp zu Fehlersuche: Tretlager ausbauen ist relativ aufwändig und man kann viel falsch machen, deshalb würde ich damit nicht anfangen.
    Lockere und verschlissene Schnellspanner waren bei mir in letzter Zeit die häufigste Ursache von Knacken. Verschlissen, weil das Gegenstück aus Alu war und die deutlich härte Stahlachse das Alugewinde geschädigt hat.
    Gefolgt von Pedalen. Die eigentlich länger als 4000km halten sollten. Aber in der Massen-Fertigung werden die Lager öfters schlecht eingestellt und ich hatte schon ein Pedal, das bereits nach 500km Spiel im Lager hatte und knackte (wurde kostenlos ersetzt). Ich habe das Lagerspiel im Pedal erst gespürt, als ich ganz konzentiert darauf achtete.
    Deshalb rate ich, Laufrad, Pedale, Spannachsen, Sattel zur Fehlersuche wirklich einzeln zu tauschen von einem Fahrrad, das nicht knackt. Und nach jedem Einzeltausch eine Probefahrt zu machen, um den Effekt zu ermitteln. Vielleicht findest zu jemand, der Ersatzteile in Keller oder Garage hat.
    Gruß Roger

  • floriansantana, 17.07.2013, 08:52 Uhr
    Noch ein kleiner Tipp von mir, da ich auch schon die eine oder andere Stunde damit verbracht habe, ein Knacksen zu finden. Schnellspannerachse fetten, vl hilft das. Sonst eventuell die Kettenblattschrauben lockern und fetten und wieder anziehen. Hilft auch manchmal.

    LG, Flo
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Oppenauer Steige künftig mit Stoppomat

  • Martin Willms, 24.05.2013, 19:03 Uhr
    Hallo, für alle Bergzeitfahrer sei ab dem 7.7.2013 die Oppenauer Steige im Nordschwarzwald empfohlen (bei QD als "Zuflucht" beschrieben). Nachdem der Anstieg letzte Woche komplett neu asphaltiert wurde, soll im Juli ein Stoppomat installiert werden. Näheres findet sich unter http://www.renchtal.com/stoppomat/

    Bei welchen Pässen gibt es eigentlich solche Einrichtungen? Mir ist da sonst nur der Großglockner bekannt.
    Grüßle, Martin
  • Uwe, 24.05.2013, 19:19 Uhr
    Hallo Martin!
    Früher gab es so ein Ding am Albulapass auf der Strecke Filisur - Passhöhe.
    Die machen das aber schon lange nicht mehr.
    Dann gab es einige Jahre an wechselnden Pässen in der Schweiz so ein Ding, meist waren es die Highlights der jeweils aktuellen Tour de Suisse.
    Grüße, Uwe
  • Kletterkönig120, 25.05.2013, 07:12 Uhr
    Hallo Martin,

    danke für den Hinweis. Ich habe den Anstieg für die Schlagwortsuche mit "Stoppomat" getagt. Die bei quaeldich.de beschriebenen Stoppomat-Strecken findet man somit hier.

    Schönen Gruß, Marc
  • Dimos, 25.05.2013, 14:16 Uhr
    Wenn Du ein gps Gerät dabei hast, kriegst einen "digitalen Stoppomat" an fast allen Strassen der Welt hier, und noch besser in Kombination mit hier.
    Schönen Gruß, Dimitri
  • PeterK, 27.05.2013, 19:38 Uhr auf Dimos
    Hallo Dimitri,

    ich kann Dir nur beipflichten, ich find die Dinger ziemlich doof und überflüssig...

    Gruß

    Peter, der Euch in Ligurien vermisst hat.
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GPS-Geräte

  • 24RSTBiker, 02.12.2012, 20:17 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr
    Hallo Radsportbegeisterte,

    ich möchte gerne im nächsten Sommer Routen aufzeichnen und auch GPS Files nachfahren können.

    Ich brauche eigentlich kein vollwertiges Navigationsgerät, eine Richtungsanzeige würde vollkommen reichen. Gibt es kostengünstige Geräte, die eine derartige Funktion sicherstellen und trotzdem empfehlenswert sind.

    Vielen Dank für eure Unterstützung und schöne Grüße
  • andreas s, 02.12.2012, 20:52 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr
    Ein edge 500 könnte das richtige Gerät für Dich sein.

    gruß
    Andreas
  • Uwe, 02.12.2012, 21:02 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr
    Hallo!
    Wenn du sowohl ordentlich aufzeichnen möchtest und auch Tracks nachfahren möchtest, wirst du vermutlich an Garmin nicht vorbei kommen.
    Teuer, mit einigen Tücken und auch typischen Fehlern behaftet, gibt es aber trotzdem keine echte Alternative.
    Ich habe seit Frühjahr 2008 einen Garmin Edge 705, den es leider schon länger nicht mehr zu kaufen gibt. Vermutlich wird das Teil eines Tages mal den Akkutod sterben, denn der Akku ist fest integriert und durchaus nicht ersetzbar, da das Gerät nicht geöffnet werden kann, ohne ihm einen echten Schaden zuzufügen. Nachfolger ist quasi der Edge 800, den ich bisher nicht einmal live gesehen habe, und von dem ich nur aufgezeichnete Tracks kenne (da ich zeitweise Tracks für den Quaeldich.de-Tourenplaner aufbereite). Angeblich hat der 800er einige Vorteile und Verbesserungen gegenüber meinem 705, aber die aufgezeichneten Tracks gefallen mir qualitativ nicht immer ganz so gut. Es kann aber auch mit den individuellen Einstellungen der verschiedenen User zu tun haben, worauf ich keinen Einfluß habe.
    Verschiedene Leute haben sich schon mit Smartphones versucht, die aber an der Akkulaufzeit und der eingeschränkten Outdoortauglichkeit scheitern. Smartphones haben so weit ich weiß keine barometrische Höhenmessung und das wäre für mich das Totschlagargument, denn daran führt kein Weg vorbei, wenn man auch Höhendaten haben will (in den QD-Tourenplaner kommen nur Höhendaten aus eben dieser Messmethode, denn GPS-Höhen sind schlichtweg Schrott).
    Fazit: wenn mein 705 stirbt (hoffentlich nicht so bald...), kommt vermutlich wieder ein Garmin ans Rad.

    Du kannst mal unter den Begriffen "Edge" oder "Garmin" hier im Forum suchen. Da wirst du viele Treffer und Tipps bekommen, und auch viel Gemecker lesen. Man kann aber trotzdem sagen: Jammern auf hohem Niveau.

    Viele Grüße, Uwe
  • Uwe, 02.12.2012, 21:08 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr auf andreas s
    Hallo Andreas!
    Hast du den?
    Kann der auch Karten anzeigen?
    Hat der einen Kartenslot?

    Grüße, Uwe

    Nachtrag: wer lesen kann ist klar im Vorteil... Frage 1 kannst nur du beantworten, die beiden anderen sind "Nein"
  • tandem_click, 03.12.2012, 00:05 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr auf Uwe
    Ich verwende den Falk Navi Ibex 30. Das Betriebssystem basiert auf Win CE 5.0 und die Karten sind eigentlich ziemlich teuer.
    Dafür werden aber Vektorkarten verwendet, bei denen jede Bärenhöhle angezeigt wird. Die Akkulaufzeit kann man etwas verlängern, indem man das alles abschaltet. An Akkus laufen Lithium-Ionen-Batterien mit 1100 mAh, etwas Leistungsfähigeres wird nicht angeboten.
    AB und zu stürzt das Teil mal ab und keiner weiß, warum. Aber irgendwie tun das alle Navis. Auf unserer Tour Stuttgart- Santiago de Compostela waren mehrere Leute dabei, die aufgezeichnet hatten. Wir hatten zwei Referenzgeräte. An Stellen, wo das Gerät des Tandemkollegen aus dem Peloton abgestürzt war, lief meines weiter und umgekehrt.
    Der Falk Navi Ibex ist wasserfest, Damit er nicht aus der Halterung fliegt bei Erschütterungen, kam schon mal vor, habe ich ihn zusätzlich mit einem Handgelenkband um den Lenker befestigt. Das hat der Garmin-Kollege mit seinem Gerät im übrigen auch gemacht.
    Abhilfe könnte man sich schaffen, wenn man andere Karten braucht - die sind auch sehr teuer und werden nach und nach erstellt - dass man sich Karten von Footmap holt, die OSM-Karten für Win-CE - basierte Geräte adaptieren. Man hat ein Jahresabo von ca.
    70 Euro, bekommt eine SD-Karte und kann sich die entsprechenden Karten über den externen Speichersteckplatz auf den Falk laden.
    Der Falk Navi Ibex hat barometrische Höhenmessung.

    Die Computersoftware arbeitet nur mit Windows zusammen. Für mich heißt das nun, Falk am Win PC andocken, Track auf USB-Stick portieren, zum Mac damit und dann ab in den Quäldich-Tourenplaner oder in die Datensammlung.

    Viele Grüße
    Sandra
  • tandem_click, 03.12.2012, 00:17 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr auf tandem_click
    Die Akkus kann man austauschen bzw. ein anderes einsetzen, die sind nicht fest verbaut.

    Es gibt Leute, die dann das E-Werk verwenden, um längere Aufzeichnung zu haben. Beim Falk Navi Ibex muss so ein Gleichspannungsgerät davor. Ich habe es nicht montiert, da Cockpit voll.

    Im Netz gibt es, z. B. bei pearl, so Akkugeräte mit einer Leistungsfähigkeit von 6.000 mAh, das sind dann quasi schon so Gleichspannungsteile, aber nicht wasserfest. Man müsste dann mit Lenkertasche fahren oder das Ding sonstwo am Oberrohr in einer kleinen wasserdichten Tasche verpacken. Eine Sache wäre vielleicht auch Korrosion ja oder nein am Mini-USB oder USB-Anschluss der Navis. Beim Falk ist da so ein wasserdichter Stöpsel drüber, der dann natrülich offen stehen würde.

    Dann hatten wir Probleme, dass sich möglicherweise Falk und Sigma verhakten wegen elektromagnetischer Felder oder sonstwas und der Sigma nicht mehr richtig aufzeichnete. Besonders, wenn noch das Gleichspannungsteil zugeschaltet war.

    Der Falk liefert mit dem Track natürlich eine Art Fahrradcomputer, aber dummerweise kann man detailliertere Angaben nur sehen, solange der Track noch nicht abgespeichert ist. WEnn man den hinterher öffnet, sind zum Beispiel die Angaben maximale und minimale GEschwindigkeit weg. Die werden auch nur auf Einerstellen gerundet. Deswegen läuft bei uns der Sigma mit, um genauere Angaben zu haben., der liefert ja zwei Stellen hinter dem Komma bzw. Sekunden. Auch bei dem wären die Tagesdaten dann weg, aber vorher kommen sie in die Datensammlung.

    Viele Grüße
    Sandra

  • AP, 03.12.2012, 07:52 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr auf andreas s
    Der edge 500 hat, nachdem ich ihn zum ersten Mal in Betrieb genommen habe, 4 Wochen lang katastrophale Tracks aufgezeichnet....

    Gruß
  • andreas s, 03.12.2012, 10:03 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr auf Uwe
    Antwort zu 1: Nein, ich habe einen 800.

    Mit dem bin ich durchaus zufrieden. Zuweilen vorkommende geringe Funktionsstörungen, können in meinem Fall nicht immer dem Gerät angelastet werden, sondern gehen auch schonmal auf das Konto des Nutzers.

    Dem TE hatte ich den 800 nicht empfohlen, weil der für sich die "Wurmspur" als ausreichend definiert hat und damit der 500 eher das Anforderungsprofil erfüllt. Dagegen steht selbstverständlich die Erfahrung, dass man, wenn man so ein Wurmspurgerät eine Weile besitzt, doch erkennt, dass ein Gerät mit Kartenhintergrund verbunden mit einer Navigationsmöglichkeit vielleicht doch die bessere Anschaffung gewesen wäre.

    Gruß
    Andreas
  • Teetrinker, 03.12.2012, 21:18 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    zum reinen Aufzeichnen reicht beim Smartphone die Akkukapazität durchaus für einen Tag, für die Navigation mit dauernd eingeschaltetem Display wohl eher nicht. Es gibt Smartphones mit Barometer, das man zur Höhenmessung verwenden kann (abhängig von der App, die zum Aufzeichnen benutzt wird). Ich weiß nicht, wie wasser- und staubdicht die Garmingeräte sind, entsprechend zertifizierte (IP67) Handys halten kurzzeitiges Untertauchen in Wasser aus, das sollte für eine Regenfahrt ausreichen. Zur Aufzeichnungsqualität kann ich nichts sagen, ich habe bisher nur meine Smartphonetracks aufbereitet und kenne keine Garmin-Rohdaten im Vergleich. Teilweise lag die Aufzeichnung sehr gut auf dem Weg,teilweise auch deutlich daneben.
    Gruß, Tilmann
  • Uwe, 03.12.2012, 21:27 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr auf Teetrinker
    Hallo Tilmann!
    Dass es Smartphones mit Baro gibt, wusste ich bisher nicht, aber aufzeichnen kann man mit den Geräten allemal. Da muss die Qualität auch nicht schlecht sein. Ordentlich aufzeichnen, nur eben ohne barometrische Höhen, kann man auch mit den Wintec-Dingern. Dass Tracks manchmal etwas seitlich verschoben liegen, ist nicht ungewöhnlich, besonders in seitlich abgeschatteten Bereichen, also in Häuserschluchten oder schmalen Tälern.
    Garmins haben so weit ich weiß IPX7, wobei man aber ungedingt die Gummikappe des USB-Ports ordentlich schließen sollte und beim 705 hat man das Problem, dass manchmal ein Wassertropfen unter der Öffnung des Drucksensors hängt und dadurch die Druckmessung total verfälscht.
    Grüße, Uwe
  • 24RSTbiker, 03.12.2012, 21:31 Uhr 03.12.2012, 21:33 Uhr
    Hallo,

    heute zeige ich mich als QD-Teilnehmer und nicht mehr als Gast. Ist mir doch gestern glatt untergegangen. Ich bin mit meinem ersten Eintrag bei euch aktiv und dann noch ohne Anmeldung ;-).
    Erst einmal vielen Dank für die wirklichen hilfreichen und schnellen Tipps.

    Die verschiedenen Edge Modelle habe ich schon unter die Lupe genommen und auch der Falk Ibex ist mir ein Begriff. Ich habe mir auf den verschiedenen Hersteller Homepages die Geräte bereits angesehen.
    Ihr habt mich in meinen Recherchen bestätigt. Sollte es weitere Empfehlungen geben, gerne her damit, ansonsten noch einmal vielen Dank.
    Schöne Grüße
    Ralf
  • Uwe, 03.12.2012, 21:33 Uhr
    Mir fällt da gerade noch ein Aspekt ein, der bisher nicht erwähnt wurde.
    Auch wenn du vielleicht nicht unbedingt ein Gerät mit Kartendarstellung suchst, so sollte man erwähnen, dass man bei Geräten mit SD-Kartenslot nicht nur teuer gekaufte Karten nutzen kann, sondern auch die kostenlosen sehr empfehlenswerten OSM-Karten, zum Beispiel von Kleineisel für die Alpen oder Deutschland. Mit Kartenansicht hast du viele Möglichkeiten zusätzlich und ich denke mal, dass der Mehrpreis fürs Gerät keine Fehlinvestition sein muss.
    Grüße, Uwe
  • Teetrinker, 26.05.2013, 18:28 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    meine Aussage zur Akkukapazität ziehe ich zurück. Ein altes Nokia E52 (ohne Barometer) hielt zwar so lange durch, aber das Sony Xperia Go (mit Barometer) war nach 2.5 h unter 50% Akkukapazität, nach 4 h habe ich die Aufzeichnung bei noch 15% verbleibender Akkukapazität abgebrochen. Die Aufzeichnungsqualität sieht brauchbar aus, allerdings gibt es einige Artefakte bei den Höhen. Wie korrigiere ich so etwas für den QDTP sauber heraus? In GE einfach die unplausiblen Punkte löschen und manuell (falls wegen des Wegeverlaufs nötig) neue einsetzen?
    Gruß, Tilmann
  • Uwe, 26.05.2013, 19:27 Uhr auf Teetrinker
    Hallo Tilmann!
    Die Höhenspinnereien eines barometrischen Tracks kannst du im Tourenplaner im Bearbeitungsmodus bereinigen.
    Du schneidest zuerst deinen gesamten Track soweit zusammen, dass nur noch die Neustrecken angezeigt werden. Dann gehst du abschnittsweise vor und klickst je Abschnitt einmal in das angezeigte Höhenprofil, dann öffnet sich ein neues Fenster mit dem Höhenprofil und einer Tabelle wie in Excel rechts daneben. Hier in der Tabelle kannst du zeilenweise die aufgezeichneten Daten einsehen und auch löschen, indem du eine Zeile markierst (einfach einmal anklicken) und mit "entf" die Zeile löschst. Beim ersten Mal kommt noch eine Warnung, dann nicht mehr. Damit musst du natürlich vorsichtig und sparsam umgehen. Wenn du zum Beispiel eine Zeile mit nur kurzer Wegstrecke, aber utopischem Höhengewinn und danach noch eine mit demselben Höhenverlust auf kurzer Distanz findest (gibt es bei Garmins schonmal so), dann löschst du die erste der beiden komischen Zeilen und schon ist der Peak oder das Loch weg. Auch bei recht niedriger Geschwindigkeit bergauf kannst du eine extreme Verdichtung von Punkten mit sehr stark schwankender Steigung finden. Da macht es auch Sinn, einige Zeilen zu löschen, dann wird der Steigungsverlauf harmonischer. Es ist auch Unsinn, Spitzensteigungen von z.B. 35% auf 5 m Weg usw. drin zu lassen. Da löschst du die Zeile vorher oder nachher mit der kürzesten Distanz und schon wird es sauberer. Vor aller Fummelei kannst du auch oben im Bearbeitungsfenster die Auflösung des gesamten Tracks auf 50 Punkte pro Kilometer begrenzen. da verschwinden auch schon einige dieser überflüssigen Verdichtungen.
    Schönes Spielzeug, der QDTP in Verbindung mit einem GPS-Gerät ;-)
    Grüße, Uwe
  • Teetrinker, 26.05.2013, 21:08 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,
    danke. D.h. die Höhen muss ich vor dem Editieren in GE in Ordnung gebracht haben, in GE gibt's nichts mehr zu reparieren (außer Punkte zu löschen oder - mit Vorsicht - hangparallel zu verschieben)? Das Höhenprofil im QDTP kannte ich schon, ich habe die automatischen Korrekturen ausprobiert, allerdings bewirken sie nichts?
    Gruß, Tilmann
  • Uwe, 26.05.2013, 21:22 Uhr auf Teetrinker
    Hallo Tilmann!
    Die automatischen Korrekturen bewirken nur bedingt etwas. Damit wird schon mal eine gewissen Glättung von sehr stufigen Aufzeichnug gemacht. Das kannst du getrost schon vor dem Schneiden des Tracks einmal für den ganzen Salat machen, oder nachher in den einzelnen Abschnitten, aber dann ist es mehr Geklicke.
    Übrigens musst du in GE beim nachträglichen Einfügen von zusätzlichen Punkten vorsichtig sein. Auch wenn dein Weg vielleicht in sehr kurvigen Gegenden nachher schöner um die Kurven fließt, so hast du dann aber neue Höhenfuckeleien eingebaut. Denn die neuen, händisch erzeugten Punkte, haben nur eine kopierte Höhe aus dem Vorgänger, an den du den neuen Punkt anschließt. Dann springt die Höhe plötzlich zum nächsten originalen Punkt und du hat eine Stufe eingebaut. Solches Gefuckel macht man vielleicht schon mal in längeren Tunnels, weil dort der GPS-Empfang zu schlecht war. Da ist es besser, wenn du vor und nach dem Tunnel die letzten sauberen Punkte stehen lässt und allen Müll dazwischen in GE löschst. Oder wenn der Tunnel einen nennenswerten Bogen beschreibt und sehr lang ist, setzt du vor und hinter der Röhre eine Ortsmarke, trennst den Müll dazwischen weg, und baust von Hand einen Track ohne Höhen durch den Tunnel. Sonst hast du nachher womöglich eine Strecke, die zwar in der Natur ohne Zwischenanstiege bergab führt, aber im Tourenplaner bei Abwärtsfahrt sogar noch nette Aufstiegshöhenmeter erschwindelt. So etwas gab es mal an der Südseite des Stilfser Jochs.
    Grüße, Uwe
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Wechselseitiges honoris causa

  • tandem_click, 22.05.2013, 08:58 Uhr
    Zurück aus Bimbach und an der K1 "Sandalen-Stefan" getroffen, kam mir gerade die Idee für nächstes Mal, ob es möglich ist, da Quäldich ja auch Sponsor von Rhön Radmarathon ist, dass da eine QD Abteilung von Jzngs und Mädels mitfährt?
    Ich kenne jetzt die persönlich machbare Tandem-Obergrenze, sie liegt zwischen Classic und Extrem.

    Ich hoffe, ihr hättet auch viel Spass in Erlangen!

    Viele Grüße
    Sandra
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Lamperts Maltodextrin 12

  • tandem_click, 24.04.2013, 15:14 Uhr
    Klasse, endlich mal ausprobiert ! Das gibt es in der Apotheke.
    Und nach der Runde ist die Fallhöhe niedriger!

    Viele Grüße
    Sandra
  • tandem_click, 24.04.2013, 15:16 Uhr

    http://www.triathlon-szene.de/index.php?option=com_content&task=view&id=184&Itemid=81&limit=1&limitstart=3

    Das war der link dazu.
    Gestern 30g /750 ml
    Und heute 60 g /750 ml
    Für das Spinning.

    Viele Grüße
    Sandra
  • V12Roadster, 24.04.2013, 18:36 Uhr
    Aha, erhöhte Dosierung, muss sich wohl um Wettkampf - Spinning handeln. Was es nicht so alles gibt!?!

    Grüße

    Gereon
  • Uwe, 24.04.2013, 20:34 Uhr auf V12Roadster
    Ein Schelm, der Böses dabei denkt ;-)
  • tandem_click, 24.04.2013, 20:48 Uhr auf V12Roadster
    Hi Gereon,
    Natürlich hast du Recht. Es reicht ein gutes Frühstück und ein gutes Essen hinterher.
    Ist aber meine einzige Möglichkeit, Verträglichkeit unter Wettkampfbedingungen zu testen.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Hase1, 25.04.2013, 09:52 Uhr
    Unsere Ahnen opferten den Göttern, mit der Hoffnung auf Erfüllung ihrer Wünsche.
    Heute opfern wir den US-Konzernen, die ihren genmanipulierten Mais
    unter die Leute bringen wollen, und hoffen auf Erfolg.....
  • Bergziegenmutant, 25.04.2013, 12:38 Uhr auf Hase1
    Besonders falsche Hasen mit sinnlosen Kommentare sind bevorzugte Opfergaben!

    @ Sandra:
    Ich bin zwar auch kein Freund von Nahrungsergänzungsmittel, aber dieser Kommentar des immer provozierenden Hasen ist an dieser Stelle völlig fehl am Platz und hat auch mit deinem Thema nix zu tun.

    Gruß, Jürgen
  • tandem_click, 25.04.2013, 17:18 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hi Jürgen,
    Ich habe den Sinngehalt auch nicht verstanden!

    Muss mir mal die heutige Tour anschauen.

    Viele Grüße
    Sandra
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Bergauffahren / Flach rollrn

  • Gast, 21.04.2013, 09:42 Uhr
    Guten Tag

    Ich kann sehr schnell rollen im flachen meine Kollegen sagen das hätte mit dem Köpergewicht und mit meiner Kraft zu tun. Bin 5 kg schwerer als die andern. An einem Bergpass 15 Km verliere ich 1bis 2 Minuten. Wir sind alle etwa gleich alt.
    Kann wir jemand sagen wie so eine schwere person im Flachen einen Vorteil haben sollte muss mein Gewicht auch bewegen
  • V12Roadster, 21.04.2013, 12:25 Uhr
    Im flachen Gelaende muss das Körpergewicht nur 'einmal' beschleunigt werden, egal wie schwer man ist. Oftmals haben schwere Personen etwas mehr Muskelmasse bzw. Reserven um ein höheres Tempo im flachen zu halten.
    Am Berg sieht die Sache etwas anders aus. Hier können die ' Bergflöhe' ihre Vorteile ausspielen. Aufgrund des geringeren Gewichts muss kein zusätzliches Körpergewicht entgegen der Erdanziehungskraft nach oben transportiert werden, d.h. es muss weniger Arbeit verrichtet werden.

    Wenn Du etwas mehr Zeit am Hang benötigst als Deine Kollegen, hast Du aufgrund des Gewichts bei der Ankunft etwas mehr Arbeit verrichtet. Trotzdem ist Leistung zu Deinen Kollegen ähnlich oder sogar gleich. Leistung = Arbeit/Zeit.

    Grüße

    Gereon
  • Gast, 22.04.2013, 07:23 Uhr auf V12Roadster
    Hallo V12Roadster

    Danke für dein e-mail

    Ich habe noch folgende Fragen
    Im Flachen braucht doch die schwerere Person mehr Kraft um das Gewicht in Fahrt zuhalten also hat die schwerere Person doch kein Vorteil.
    Wo braucht man eigentlich mehr Kondition im Flachen oder am Berg?
    Grüsse Gast
  • V12Roadster, 22.04.2013, 08:20 Uhr auf Gast
    Das eine schwere Person im flachen mehr Kraft benötigt um das Gewicht in Fahrt zu halten ist ein Irrglaube. Das Gewicht spielt nur bei der Beschleunigung eine Rolle. Einmal in Fahrt ist es egal ob es sich um 50 oder 200 KG handelt. Im Regelfall hat eine schwere Person aber oftmals mehr Volumen. Daher spielt der CW-Wert wieder mit rein. Aber mit einem entsprechenden 'Frontspoiler' kann man auch das bestimmt kompensieren. lol

    Der einzige Vorteil der schwereren Person im flachen Passagen ist die oftmals größere Muskelmasse, welche aufgrund der tagtäglichen Belastung bereits ohne Training von Natur aus vorhanden ist.

    Um eine gewisse konstante Leistung zu bringen benötigt man eine entsprechende Kondition. Je nach dem wie Du dich rein hängst kann man sowohl am Berg als auch im Flachen theoretisch die gleiche Leistung erbringen.

    Der Unterschied liegt grundsätzlich darin, dass der Berg permanet Leistung fordert (sonst fällst Du realtiv schnell um, oder rollst dank der Erdanziehungskraft rückwärts), im flachen hingegen kann man es auch einfach mal rollen lassen und sich durch den Luftwiderstand ausbremsen lassen..

    Ein ganz nettes Program zur Berechnung Deiner Fragen findest Du unter: http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm

    Grüße

    Gereon
  • Gast, 22.04.2013, 12:51 Uhr auf V12Roadster
    Danke für die Information
    Ich wünsche einen schönen Tag
  • tandem_click, 23.04.2013, 23:41 Uhr auf
    Hallo zusammen,
    ich kann da praktische Erfahrung anbieten:
    Wir sind vergangene Tage fast die gleiche Strecke gefahren wie heute.

    Es fühlte sich jeweils anders an: Der Pilot von Samstag war eher durchtrainiert kräftig, groß und ich war gut im Windschatten. Am Berg wurde alles im Sitzen getreten.
    Der Pilot von "heute" ist der Typ "durchtrainierte Bergziege" und da geht es schnell in den Wiegetritt. Wir sind die gleichen Sachen mit einer anderen Übersetzung gefahren oder einer anderen Kadenz, zumindest hat es sich aber anders angefühlt im Flachen wie am Berg mit Pilot 1 oder 2.

    Und was sagt der Schnitt? Pi mal Daumen dasselbe !!!

    Viele Grüße
    Sandra

  • sugu, 24.04.2013, 09:03 Uhr auf tandem_click
    Du bist halt das ausgleichende Moment :-)

    Helmut
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"Überwintern"

  • Lädi, 22.09.2012, 18:57 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
    Hallo zusammen
    Bin erst heute auf euer Forum gestossen
    Ich fuhr schon immer gern Rennrad. In meiner Jugend als Tennisspieler als Ausgleich, heute als Familienvater gegen Bierbauch und aus Freude(Praktisch nur Wochenend-Fahrer).
    Nun kam mir mal die Idee mich dieses Jahr zum Alpenbrevet anzumelden (Silbertour).
    Konnte sogar noch 2 Freunde dazu überreden mitzumachen.
    Wir trainierten ab Januar alle fleissig bis zum 1. September hin.
    Ich selber konnte sogar noch mein Gewicht um 5 Kilo auf 78 runter bringen (177cm).
    Leider wurde das Ganze dann für dieses Jahr abgesagt, weil genau an diesem Tag die Pässe zugeschneit waren.
    Da wir Zimmer schon gebucht hatten gingen wir dennoch und machten die Silbertour einen Tag später bei traumhaften Bedingungen für uns alleine. Halt ohne Stress und schön easy, aber wir haben's geschafft.
    Voller Euphorie wollen wir uns jetzt 2013 für die Goldene Tour anmelden.

    Da ich dieses Jahr absolut keinen Plan hatte, habe ich wenigstens versucht einfach möglichst viel KM zu machen.
    Das Ganze habe ich natürlich total unterschätzt. Neben 100% Job, Frau und 2 Kinder (beide Schule) blieb nicht viel Zeit übrig. Wobei meine Familie wirklich sehr Rücksicht für mein Vorhaben nahm.


    Bin 39J. , 78Kg, 177cm. und spiele nebenbei noch Squash.
    Führe seit diesem Jahr ein online Tagebuch wo ich all meine Routen speichern kann --> Klick mich .
    Bei dieser Seite ist noch zu erwähnen dass die Höhenmeter nicht immer korrekt angegeben werden, in der Regel immer zu viel. Aber die KM stimmen mit meinem Tacho überein .

    Habt ihr Trainings Tipps wie ich am besten über den Winter komme und wie ich mich am besten im Frühling/Sommer dann vorbereite?
    Bin für jeden Tipp dankbar.
  • helmverweigerer, 22.09.2012, 19:32 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
    Hallo Lädi,

    ich habe wohl fast dasselbe Baujahr wie du, fahre aber schon einige Jahre in den Alpen rum. Das Alpenbrevet ist natürlich eine richtig harte Runde, aber die goldene ist auf alle Fälle machbar.
    Dafür braucht man eine gute Übersetzung, dass man die Pässe gemütlich angehen kann, und man sollte sich keinen Zeitdruck machen, dann sind die Alpenpässe gut fahrbar.
    Wie man am besten über den Winter kommt, ist sicher Geschmackssache. Ich persönlich fahre gern im Winter draussen für die Grundlage und auf der Rolle im Keller (oder besser gesagt in der ehemaligen Jauchegrube) um auch mal richtig ins Schwitzen zu kommen.
    Dazu braucht man gute Kleidung (um draussen zu fahren) und Disziplin (um keine Ausreden gelten zu lassen um auf die Rolle zusteigen oder in der Kälte Rad zu fahren). Aber im Winter gibt es auch alternative Sportarten (Laufen, Skitouren ...), aber ab einem gewissen Punkt muss man schon wieder mit Radfahren anfangen.
    Wichtig dür die Pässe ist natürlich das Gewicht, das man im Winter halten sollte.
    Schlussendlich übt man das Berge fahren aber halt dann doch am besten in den Bergen. Ob du ein verlängertes Wochenende machst oder eine Trainingswoche, solche Sachen bringen einen ordentlichen Leistungsschub, vor allem wenn du das nicht alleine machst und in einer Gruppe vielleicht etwas über das hinausgehst was du alleine machst und so einen Trainingsreiz setzen kannst, nach dem du dich aber dann auch wieder richtig erholen solltest.

    Liebe Grüsse, Lukas
  • Cinelli09, 22.09.2012, 20:21 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
    Ich empfehle Dir

    1. 78kg auf 177cm ist fürs Bergfahren - Pardon- (noch) zu viel.Du solltest versuchen,bei Deiner Größe auf 69kg bis max. 72 kg runterzukommen.Ein Irrglaube ist,zuviel Körpergewicht mit viel Geld = einem hyperleichten Renner kompensieren zu können.Erst kommt das Körpergewicht und dann die Technik.

    2. Halte ich es mit der Trainingsweisheit der Altvorderen : Radfahren kommt vom Radfahren.Wenn man nicht gerade in den Bergen sprich zugeschneiten Gegenden lebt,geht das mit der richtigen (Bekleidungs-) logistik den ganzen Winter über,zur Not halt auch mal mit dem MTB auf verschneiten Strassen (macht übrigens Sauspaß).So kann man praktisch schon im März z.B. im Tessin oder Südtirol/Gardasee oder von mir aus Ligurien schon heftig Berge trainieren/fahren.
    Winterfahren (nördlich der Alpen wohlgemerkt) ist allerdings Willenssache,da muß man sich langsam rantasten.Erst ab minus 5 bis 10 Grad abwärts machts absolut keinen Sinn mehr,dann halt zur Not Rolle.

    Grüße

    Günter
  • schlucht, 22.09.2012, 21:32 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf helmverweigerer
    @Lukas: Apropo überwintern, du kommst morgen wieder in den Norden? Tummle mich morgen in deiner Region rum. Weissenstein rüber und Balmberg zurück.

    @Lädi, solange es geht draussen fahre. Wenn du nur kurz Zeit hast, dann fahre intensiver.
    Es bringt mehr wenn man regelmässig Kurz und intensiv fährt, als nur am Wochende eine lange Tour.
    Im Winterauf der Rolle, Langlaufen, Skifahren, Joggen und dann ab Frühjahr wieder richtig aufs Rad.
    Ich fahre jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Im Winter mache ich dann nach Feierabend eine zusatzschlaufe, so komme ich dann auch täglich auf meine 30km.
    Auf der Rolle mache ich Interval Training und sobald es warm und eisfrei ist gehts ab in die Sonnenhänge. Ist natürlich hier im Wallis einfach :-)
    Achja, warte auf den Winterpokal ;-)

    Gruss Lothi
  • Gast, 23.09.2012, 00:05 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
    Tja, der Tip im Frühjahr ins Tessin, nach Südtirol oder nach Ligurien zu fahren ist für ein Vater von 2 Kindern sicher Suboptimal.
    Denke das können sich die wenigsten erlauben.
  • helmverweigerer, 23.09.2012, 10:59 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf schlucht
    Nein, bin noch eine Woche hier. Also Gepäckübergabe muss noch etwas warten.

    l.
  • Bergziegenmutant, 23.09.2012, 11:01 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,
    dein Tip Nr. 1 ist meiner Meinung nach zu pauschal. Der zweiten Aussage dabei kann ich zustimmen - Gewicht Rad kompensiert nicht Körpergewicht oder Kondition. Aber das Gewicht ist schon individuell.
    Ich selber bin mit Sicherheit zu schwer. Wiege im Jahresverlauf immer so zwischen 80 und 85 kg bei nur 172 cm. Ich bin nun mal ein Genussmensch und Esse zu schnell und unkontolliert. Dies kann ich kaum ändern.
    Ich fahre aber viel Rad und habe eine große Ausdauer. Ich kann gut auf meinen Körper hören und dann je nach Tagesform mal richtig flott, mal halt etwas langsamer fahren. Dabei sind aber immer lange und Höhenmeterreiche Strecken möglich. Und ich liebe sau steile Anstiege. Fahre zwar kein Rennrad, aber ein flottes Tourenrad mit Satteltasche.
    Bin damit den Schweizer Alpenbrevet gefahren. Die Gold Strecke mit 173 km bei 5300 hm ganz knapp unter 12 h Gesamtzeit (mit Verpflegungspausen). Da hab ich so manch einen Rennradler hinter mir gelassen.

    Ich finde, jeder sollte selber herausfinden was für ihn ein gutes Gewicht ist. Auf den Körper hören und nicht stur nach Trainingspläne oder Essdiktate.

    Zum Wintertraining:
    Ich finde Langlauf eine super Wintersportart mit welche ich die Ausdauer aufrecht erhalten kann. Sonst habe ich noch ein Ergometer auf dem ich trainiere. Dieses muß aber vor dem Fernseher stehen, sonst ist es mir zu langweilig. Draußen ist das Training schon am schönsten - aber es gibt bei mir Wettergrenzen.

    Grüße, Jürgen
  • Rotti, 23.09.2012, 11:28 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
    Hallo Lädi,

    Langlaufen ist ein super Tipp, das ist auch etwas, was du ab und an mit deinen Kindern machen kannst, ich stand das erste mal vor zehn Jahren, also mit sieben auf Langlaufskiern.
    Für die verschneiten Tage ist das MTB auch eine super-spaßige Alternative.
    An deinem Gewicht, ich will dir in keinster Weise zu nahe treten, kannst du sicherlich etwas arbeiten.
    Ich bin bei fast identischer Körpergröße zu dir 15kg leichter, ich bin aber auch erst 17 :-)
    Ansonsten im Winter soviel fahren wie möglich, dann bist du im Frühjahr schon Fit und kannst schnell mit Bergtouren(sobald es das Wetter zulässt) fahren.

    Als Vorbereitung für das Alpenbrevet ist es sicherlich hilfreich, wenn du vorher die ein oder andere lange Bergtour mit vielen Höhenmetern fährst. Aber das wusstest du vermutlich schon :-)

    Grüße Tom
  • Lädi, 23.09.2012, 11:44 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf
    Also rein schon vom zeitlichen her liegt das einfach nicht drin.
    Vom Finanziellen will ich schon gar nicht anfangen, aber danke für den Tipp.
  • Lädi, 23.09.2012, 11:56 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Rotti
    Also das Gewicht wird für mich die grösste Hürde über den Winter sein :-0
    Wenn ich es halten kann wäre ich schon zufrieden.
    Da fehlt es echt an Disziplin ;-)
    Wie sieht das eigentlich mit den Temperaturen aus?
    Habe da auch schon verschiedenes Gehört, dass ab 5°C es schon ungesund sei (Bronchien bei voller Leistung) oder dass es gar nichts bringt. Aber da hört man von jedem Hobbysportler etwas anderes.
    Habe mir jetzt mal so ein Kettler Situs Hometrainer ausgeliehen und einen Rennsattel montiert. Aber es braucht schon Überwindung sich da zu quälen. Ich glaube ich habe noch nie etwas langweiligeres gemacht :-) Aber da muss ich wohl durch!
    Danke schon mal für all eure Tipps.

  • Rotti, 23.09.2012, 12:44 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Lädi
    Über den Winter Gewicht halten, im Frühjahr dann abbauen ;-)
    Ich hab noch nie gehört, dass kalte Temperaturen zwingend ungesund sind. Langläufer oder Biathleten gehen ja auch bei -10°C (oder noch kälter) an die absolute Leistungsgrenze...

    Ich persönlich hatte auch noch nie Probleme bei kalten Temperaturen noch nie Probleme. Ich bin neulich, ende August, im Schweizurlaub auf den Sustenpass gefahren, so ab ca. 1700m.ü.M. hat es geschneit, oben hatte es laut der Dame im Restaurant -4°C und ich hatte keine Probleme, außer der Kälte, weil ich nass war.

    Die Rolle bzw. in deinem Fall den Heimtrainer muss ich vor den Fernseh stellen, damit mir nicht langweilig wird :-)

    Grüße
    Tom
  • helmverweigerer, 23.09.2012, 17:48 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Lädi
    Das ist sicher Quatsch, die Langläufer machen nicht mehr so ganz intensives Training wenn das Thermometer unter die -15°C Marke sinkt. Aber weniger intensives Langlauftraining ist wohl noch deutlich über dem, was wir bei diesen Temperaturen leisten. Ich fahre den ganzen Winter, das hat mich sehr abgehärtet. Bin viel weniger krank seit ich das mache.

    l.
  • j_frank, 23.09.2012, 18:33 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Rotti
    Hallo Rotti,

    dann schau mal genauer hin, wie viele von den genannten im Höchstleistungsbereich sog. Leistungsasthma haben. Die Bronchien vertragen i.d.R. kalte trockene Luft mit hohen Volumenumsätzen nicht so gut. Es gibt inszwischen so Zigarettenschachtel große Luftbefeuchter, sieht fast aus wie Darth Vader ... Hab ich beim letzten Black Forest Skilanglaufwochenende gesehen, sah lustig aus.

    Im Winter kann ich hier im Flachen viele kleine Gänge kurbeln und so etwas für die Koordination tun. Oder mal schnell auf den Crosser. Aber die Taunusberge lass ich meist sein.

    Grüße

    FJ
  • Cinelli09, 23.09.2012, 18:58 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Bergziegenmutant
    Hallo Jürgen,

    meine Aussage zum Gewicht ist sicher nicht individualisiert,aber als pauschal würd ichs nicht abtun.Sicher gibts immer Ausnahmen von der Regel - so eine scheinst Du zu sein,also ein "gewichtiges" Tretvieh"-,bei mir wars jedenfalls so ,daß ich als ich vor 25 Jahren mit dem Radsport richtig anfing bei 187cm Größe ca 86kg wog.Das war einfach zuviel,ich hab mich nicht mehr wohlgefühlt,jetzt wiege ich schon seit zig Jahren 72kg,max. 73/74 kg (im Winter).Natürlich muß man da beim Essen mitdenken und kann nicht reinhauen.Aber radtechnisch ist es ideal.Man hat eine grenzenlose Ausdauerleistung,bei mir realisiert sich das im Schnitt bei 10.000 bis 12.000km/Jahr und 220.000 bis (dieses Jahr) 250.000 JahresHm.Ich weiß also von was ich rede.

    Wenn man mal die Profis anschaut,ist (bis auf die kleinen leichtgewichtigen Bergziegen und die logischerweise schwereren Sprintertypen) ist bei etwa meiner Körpergröße + - 72 Kg der Durchschnitt,so z.B der Ändy Schleck,auch der Ullrich zu seinen guten Zeiten.Der Wiggins hat bei über 190cm Größe von weit über 80kg auf 69kg abgespeckt.Schwerere Typen tun sich in den Bergen immer schwer,das bekannteste Beispiel war der Francesco Moser,der dort immer Probleme hatte.

    Aber genieße Du mal weiter,insgeheim beneide ich Dich ja.

    Grüße

    Günter
  • Cinelli09, 23.09.2012, 20:17 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Lädi
    Als mein Sohn klein war,ging das natürlich auch nicht.Jetzt wo alle außer Haus sind ist wieder freie Fahrt ins Wochenende.Man vergißt halt diese Lebensphase auch wieder schnell.Deshalb dieser etwas unbedachte "Tip" an den jungen Familienvater.Nothing for ungood.

    Grüße

    Günter

    (da gibts ja diesen blöden Witz: streiten sich drei,wann das Leben beginnt.Der erste : na ja,mit der Zeugung.Der zweite : mit der Geburt. Der dritte : Alles falsch.Wenn das Haus abbezahlt ist,der Hund tot ist und alle Kinder außer Haus sind)
  • ehli, 23.09.2012, 22:52 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
    Hallo Lädi,

    um dein ideal Gewicht so etwa auch bestimmen können sollte man auch wissen, wie sieht dein Skelett aus, hast Du einen Langen Körper und kurze Beine oder andersrum lange Bein kurzer Körper? Wie breit ist dein Beckenknochen, langt dir Badehose Gr. 5 oder brauchst Du Gr.7?
    Und vergleich dich besser auch nicht mit irgendwelchn Profis und ihren idealgewichten, die müssen sich mit ihrer Leistung, auch ihrem Rennstall rechtfertigen.

    Mein Überwinterungstipp, ich fahre von Januar bis Dezember mit dem Fahrrad zur Arbeit, das sind bei mir mindestens 6000km.
    Beim letzten Winter war es ja sau kalt, aber selbst minus 20C habe ich Problemlos überlebt, keine Erkältung, ich habe allerdings auch immer heissen Fenchel oder Kräuter Tee mit dabei.

    Gruß

    Jürgen
  • alltagsfahrer, 23.09.2012, 22:56 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
  • alltagsfahrer, 23.09.2012, 23:09 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo,

    ich fahre den ganzen Winter durch. meine längste Minustour war auch über 4 Stunden. Meine kälteste war bei minus 15°C.

    Im Winter brauchst du entweder ein Alltagsrad mit spikes, ein MTB mit spikes oder einen Crosser mit spikes. Drei paar Handschuhe, je unterschiedlich dick, Schuhüberzüge, lange Radhosen und darüber am Besten Launglaufhosen. Im Rucksack die zwei paar Handschuhe, ein Ersatz Funktionsshirt, eine Regenjacke, eine Regenhose. ansonsten Helmunterzieher, und überzieher, Ohrenwärmer.

    Fals du vor hast auch bei Minustemperaturen unterwegs zu sein, dann kauf ein "Outwet" funktuionsshirt mit langen Aermeln und eine QD-Winterjacke ein bis zwei Nummern zu gross. Aber sei gewarnt: Erst unter NULL wird es angenehm. Vorher bist du trotzdem die jacke nur sehr dünn ist ständig am Reissverschluss rauf und runter fahren. einfach weil die winterjacke viel zu gut ist und bei über Null Grad viel zu warm gibt. Mit QD-Winterjack trage icherst bei minus 5°C ein langärmliges funkktionsshirt.

    Sehr wichtig ist die Disziplin. schon ganz am Anfang untem am Hügel anhalten und Kleidung wechseln. Nicht erst, wenn man schwitzt. Bei Abfahrten oben an halten und Regenzeugs montieren.

    Dabei solltest du aber nie vergessen, dass es manchmal recht schwer ist raus aus der Stadt zu gelangen. In dem Fall sind spinning-Kurse auch nicht schlecht. Schlussendlich kannst du auch auf der rolle fahren

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Bergziegenmutant, 24.09.2012, 07:42 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,
    da hast du mich falsch verstanden.
    Ich wäre natürlich unendlich froh ich hätte 10 bis 15 kg weniger. Ich schaffe dies aber nicht. Und trotzdem komme ich über die Berge. Wenn ich jetzt dies zu verbissen sehen würde, hätte ich vielleicht schon aufgegeben und würde gar nix mehr machen. Dann würde mein Gewicht aber wahrscheinlich bald in ganz andere Dimensionen aufsteigen.

    Ich wollte nur anmerken - steigt aufs Rad und probiert es einfach. Radfahren kann wirklich jeder. Idealmaße sind ja gut und auch ein Ziel, aber nicht jeder wird es schaffen. Deshalb aber sich nicht verrückt machen.

    Grüße, Jürgen

    P.S. Deine Jahresleistung ist schon beeindruckend. Da kann ich bei weitem nicht mithalten. Komme so auch 4 - 5000 km und ca 100 bis 110000 hm.
  • Cinelli09, 24.09.2012, 10:22 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Bergziegenmutant
    Jürgen,

    stimme Dir in allen Punkten uneingeschränkt zu.Gewichtsdiskussion hiermit beendet !

    Günter
  • Gast, 26.09.2012, 21:46 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf helmverweigerer
    Die betroffenen empfinden das sicher nicht als Quatsch, der WC Zirkus
    fragt auch nicht nach der Sportordnung wenn er grad in Sibirien weilt
    und es zum Start zu kalt ist. Mein Hinweis galt auch eher uns normalos
    wir brauchen uns ja nicht voll ausbelasten wenns kalt ist.Als es dieses Jahr
    im Februar dauerhaft 2steige Minusgrade hatte bin ich nicht gefahren,
    da steh ich zu (als ehemaliger Biathlet nicht im WC) Gruss FJ
  • helmverweigerer, 26.09.2012, 23:38 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf
    Ich glaube du hast meine Antwort falsch verstanden. Quatsch bezog sich auf "Habe da auch schon verschiedenes Gehört, dass ab 5°C es schon ungesund sei".
    Meine Aussage war nicht, dass es Quatsch ist, bei kälteren Temperaturen zu trainineren. Ehlich gesagt kann man auch bei 4°C noch problemlos an sein Leistungslimit gehen, ohne dass es gesundheitsschädigend ist (und auch noch ein paar Grade drunter ...)

    Gruss, Lukas
  • j_frank, 27.09.2012, 19:34 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf helmverweigerer
    Sorry, hab die Zuordnung der Antwort offenbar falsch gelesen. Gruß FJ
  • helmverweigerer, 27.09.2012, 23:47 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf j_frank
    Kein Problem ;-)
  • Lädi, 03.01.2013, 16:01 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr
    Wollte mich mal wider melden :-)
    Das Jahr ist vorbei und ich doch noch auf 6458KM gekommen.
    Dank des milden Winters (bis jetzt) war ich ein paar Mal radeln.
    Bin aber schon wieder auf 81KG lol!
    Habe Thermo-Wäsche, Windstopper ect. gekauft.
    So 80 Km um den Gefrierpunkt komme ich aber an die Grenzen.
    Wie macht ihr das mit der Trinkflasche? Nehmt ihr gar nichts mit oder habt ihr Thermusflaschen?

    Hatte vorher einen 62er Rahmen (zu gross für mich)
    Konnte jetzt Rad erben mit 56er Grösse. Laut Beinlänge wäre Rahmengrösse 57 ideal. Aber ich denke 56 ist immer noch besser als 62 :-)
    Allerdings bekomme nach ca. 5 Km fast Krämpfe in den Oberschenkeln.
    Fahre momentan immer mit Werkzeug und bin immer ein bisschen am verstellen.
    Vorallem bei Bergauf fahren habe ich extrem mühe.
    Habt ihr ein paar Tipss wie man das Rad richtig einstellt?

    -Ferse auf die Pedale mit gestrecktem Fuss usw. . Zählt das immer noch?

  • Jan, 11.01.2013, 11:45 Uhr 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Lädi
    Hi Lädi,
    Glückwunsch zu deinen Jahreskilometern. Sehen doch gut aus.

    Zum Gefrierpunkt: ich habe immer eine Flasche (nicht Thermo) mit heißem Wasser dabei. Wenn die zu kalt wird und ich Durst kriege, kaufe ich mir was an der Tanke. Aber bei Kälte schwitzt man ja auch deutlich weniger, das heißt, ich trinke auch ziemlich wenig, was sicher auch nicht optimal ist. Für mich passts aber.

    Zu deiner Einstellung kann ich nicht viel sagen. "Ferse auf die Pedale mit gestrecktem Fuss" sollte noch gelten. Wenn du vorher lang auf einem nicht passend eingestellten Rad gefahren bist, müssen sich die Muskeln erst an die neue Stellung gewöhnen. Wenn das nicht klappt, nimm doch wieder das alte. Hauptsache, du fühlst dich wohl drauf.

    Schönen Gruß, Jan
  • schlucht, 11.01.2013, 17:33 Uhr auf Lädi
    Nach jeder Einstellung sollte man schon eine Zeit lang fahren. Ob die Krämpfe von der Position kommen, bin ich mir nicht so sicher.
    Meine ersten Beschwerden fangen nach 20min an und sind nach 30min weg. Dann läuft es stundenlang Rund.

    Trinken tu ich im Winter sehr wenig. Wenn ich sehe, was man auf Bergtouren mit nimmt und trinkt, wird es sicher ein bisschen übertrieben mit den Mengen die man bein radeln trinken sollte.
    Ansonsten fleissig schütteln und später das Eis lutschen. :-) Letztes Jahr im Februar kam das 2x vor. Da war es aber -10°C.

    Viel Spass und Gruss
    Lothi
  • Lädi, 06.04.2013, 13:38 Uhr
    So, langsam aber sicher wird's wärmer.
    Habe schon fast 1000Km im neuen Jahr und der neuen Rahmengrösse, habe aber immer noch so richtig Mühe bergauf damit.
    Habe zusammen mit dem Velomech in unserem Dorf die Sitzposition eingestellt.
    Laut seiner Meinung sind meine Beschwerden von der früheren 'falschen' Sitzposition des zu grossen Rahmens zurückzuführen.
    Da muss ich jetzt einfach durch, praktisch ein bisschen von vorne beginnen.

    War noch beim Arzt wegen ein paar Wehwehchen und habe mich dann , auf drängen meiner Frau , gleich durchchecken lassen mit Blutproben, Urinproben, EKG und was da noch alles dazugehört.
    Eigentlich bin ich auf ein bisschen Übergewicht kerngesund,
    Das mit dem fahren unter 0° habe ich mir nicht mehr angetan ;-)
    Dafür habe ich schon wieder 2.5 kg verloren :-)
    Habe noch einen neuen Fahrradcomputer , VDO mit Puls , montiert und achte ein bisschen mehr auf den Puls.

    Auf viele meiner Fragen bin ich auf folgende Seite gestossen:
    Zwinkis FAQs für ambitionierte Hobby-Rennradfahrer

    Interessant durchzulesen.....
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Leistungskennzahl gesucht

  • Markus, 17.03.2012, 13:42 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr
    Hallo, ich hab ma ne eigentlich ganz simple Frage.

    Stellt euch zwei Touren vor:
    Tour 1: Alpenpass rauf (einfach), ca 30km, ca 2000 Hm, Durchschnitt 15 km/H

    Tour 2: Irgendwo, ca 100km, ca 1500 Hm, Durchschnitt 25 km/H

    Wo war ich jetzt "besser"? Gibt es eine Leistungskennzahl, die genau diese drei Grössen (Höhe, Distanz und Durchschnitt) in eine vergleichbare Realtion setzt?
    Die Zahl sollte nur für mich gelten, ich will nicht mit anderen Sportlern vergleichen, sondern nur sehen können, zumindest ungefähr, ob mir zB das bergfahren rechnerisch b"besser liegt".
    Ich hab schon viel herum gefragt, aber keiner kanns mir beantworten. Und bitte nicht jetzt mit weiteren Werten wie Watt etc. argumentieren. Ich suche wirklich nur eine grobe Einschätzung - dass es von vielen weiteren Faktoren wie Wetter etc. anhängt, ist jedem klar.

    Ich fahre zB viele verschiedene Hausstrecken, alle anders - aber ich kann die Strecken irgendwie nicht vergleichen. Und genau das möchte ich!b

    Aber wie???
  • Huemmerich, 17.03.2012, 18:15 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr
    ganz klar Tour 1 -> 15km/h -> Fahrzeit = 2h --> 1000Hm/Stunde, da bist du also fit... Tour 2 müsstest dann fast einbeinig schaffen mit dem Schnitt.. ;-)
  • Reinhard, 17.03.2012, 20:41 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr
    So klar wie Huemmerich schreibt ist das mit Sicherheit nicht. Sind beides typische Geschwindigkeiten, die ich mir auch vorstellen könnte.

    Ich würde sagen, du bist eher Bergfahrer, denn 1000 Hm/h sind schon ein ordentlicher Schnitt. Die 25 km/h auf 100 km sind nicht die Welt, aber andererseits waren ja auch das 1500 Hm .... hmm, echt schwierig zu sagen. Aber mit einbeinig fahren hat auch der zweite Schnitt ganz sicher nix zu tun.

    Mit dem Vergleich kann ich dir nur so weiterhelfen:

    Klicke deine Touren im QD-offline-Tourenplaner ab, trage bei Fahrzeitberechnung für dich typische Werte ein (also 1000 Hm/h und bei Geschwindigkeit im Flachen irgendwas passendes (z.B. 33)) und dann schau, wie du bei einer abgefahrenen Tour im Vergleich zur berechneten Fahrzeit abgeschnitten hast. Die gibt üblicherweise schon eine ziemlich gute Orientierung.

    Einen Hinweis trotzdem noch: Wenn man nur einen Pass hochfährt, am besten noch auf Zeit, strengt man sich ja doch mehr an, als wenn man normal eine 100-km-Tour fährt. Insofern sind bei solchen Touren auch keine 1000 Hm/h zu erwarten. Mir geht es jedenfalls so ...

    Schönen Gruß, Reinhard
  • Markus, 17.03.2012, 22:39 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Huemmerich
    Die Werte waren nur beispielhaft! Also nicht an den Zahlen festmachen!! Ich such ne allgemeine "Formel" für den Vergleich. Und dabei sollen andere Faltoren NICHT berücksichtigt werden, also zB wie Reinhard auch richtigerweise schreibt die Sache mit der Motivation.

    Ich suche eigentlich einen eher mathematischen Vergleich als groben Anhaltspunkt, wirklich nur als Übersicht bzw erste grobe Orientierung.

    Vielleicht als Beispiel: Man fährt das Stilfser Joch und den Grossglockner. Beides mal unterschiedliche Streckenlänge, Höhenmeter und anderer Schnitt. Woher weiss ich nun, wo ich "besser" war?
  • alltagsfahrer, 17.03.2012, 22:58 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr
    Hallo

    Probier mal den Offline-TP, gib deine tour ein und klick dann Tour oder Etappe an und schau dir mal die SQZ an.
    SQZ = Sahnersche Quälzahl. Erfunden von Doktor RR Jan Sahner und umgesetzt von Thomas dem unendlichen Idealisten.

    Aber es ist wie immer: im wahren Leben kann man viele Dinge nicht vergleichen. So sind Rytmuswechsel oder Stiegungswechsel killer in der Landaschaft.

    Viele Grüsse Fritz
  • Roli, 18.03.2012, 11:06 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Markus
    Hallo Markus,

    für reine Bergaufstrecken ists eigentlich ganz einfach: du berechnest deine Leistung als Hubarbeit pro Zeit. Heißt im Klartext: Masse * Erdbeschleunigung * Höhenunterschied / Zeit (mgh/t). Was rauskommt ist die Wattzahl, die du nur zum Überwinden des Höhenunterschieds aufgebracht hast. Im Internet finden sich dann auch noch Formeln, die den Luftwiderstand aufgrund der Geschwindigkeit, den Reibungswiderstand der Straße und die innere Reibung der Radteile einfließen lassen. Diese machen wohl bergauf ca. 10% der Gesamtleistung aus, laut den Formeln.
    Masse ist halt deine plus die deiner Ausrüstung (also Rad, Helm, Schuhe, gefüllte Trinkflaschen,...).

    Hilft dir natürlich für unterschiedliche Strecken nur auf den Abschnitten, wo es bergauf geht und nicht in der Ebene.

    Schönen Gruß, Roli
  • Roli, 18.03.2012, 11:08 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz,

    die SQZ ist echt cool, aber halt auch nur relativ, wenn man Tagesverfassung und Wetter (insbes. Wind) berücksichtigt.

    Schönen Gruß, Roli
  • heinzsz, 19.03.2012, 11:44 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr
    laut dem da:
    http://heiko.ploinger.de/power/Power.html
    tour 1: 243 watt, Kcal 1820
    tour2: 186 watt, Kcal 2777

    bist bei tour 2 komplett eingebrochen
  • Markus, 19.03.2012, 12:31 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf heinzsz
    Ich hab da mal ne Rechnung aufgemacht für die obigen zwei Beispieltouren:

    Tour 1: 30km, 2000Hm, 15 km/h
    Tour 2: 100km, 1500Hm, 25 km/h

    Rechnung:

    Durchschnittssteigung
    Tour 1: (2000/30)*100 = 6,7%
    Tour 2: (1500/100)*100 = 1,5%

    Durchschnittssteigung multipliziert mit der Durchschnittsgeschwindigkeit:
    Tour 1: 6,7 * 15 = 100,5
    Tour 2: 1,5 * 25 = 37,5

    Siehe da: Nach dieser Rechnung wurde bei Tour 1 wesentlich mehr geleistet. Das Problem bei dieser Rechnung ist der lineare Verlauf - irgendwo muss die Länge der Strecke mehr verdeutlicht sein, da bekanntlich die Kräfte nachlassen. Also je länger desto schwerer... Aber ich denke für nahezu gleiche Streckenlängen ist die Rechnung gut als Anhaltespunkt. Bei 70km Streckendifferenz jedoch recht wenig aussagekräftig, da man hier zB für die gleiche Leistung auf der 100km Strecke rund 66 km/h Durchschnitt erreichen müsste.

    ich denke abr so gehts.
  • Roli, 19.03.2012, 12:51 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Markus
    Bei dieser Rechnung machst du in Einheiten betrachtet folgendes:
    Hm/km*km/h = Hm/h
    Warum bei dir aber 2000 Hm/30 km * 100 = 6,7% = 0,067 sind verstehe ich nicht. Bei mir ergeben sich die 6,7% aus 2000 Hm/30000 m.
    Einfacher ists also, wenn du die Höhenmeter durch die gefahrene Zeit dividierst und so die Höhenmeter pro Stunde errechnest. Dass du auf einer flacheren Strecke für gleich viele Hm/h schneller sein musst, ist wohl klar. ;-)

    Schönen Gruß, Roli
  • Theo, 19.03.2012, 16:01 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Roli
    "Dass du auf einer flacheren Strecke für gleich viele Hm/h schneller sein musst, ist wohl klar."

    Was solll das jetzt heissen. Ist doch Mumpiz. Markus kann eine bestimmte Leistung erbringen.
    Wenn er auf einer flachern Strecke mit der gleichen Leistung fährt, so kommt er auf weniger Hm/h.
    Der Wert Hm/h bei einer bestimmten Leistung ist abhängig vom Wert der Steigung. Klar ab einer genügend grossen Steigung strebt der Wert Hm/h asymptotisch einem Grenzwert zu.

    Rein theoretisch, an einem Pass ziemlich Nahe an der Wirklichkeit bei Annahme des Systemgewichts.
    Im Fall 1) kommt man auf 1000 Hm/h (bei 6.7%). Bei einem angenommenen Systemgewicht von 80 kg wäre diese bestimmte Leistung um die 265 Watt.

    Aufteilung der 265 Watt (82.5% für Leistung gegen Gravitation, 5% für leistung gegen Luftwiderstand, 12.5 % für Leistung gegen Reibung),

    Rein theoretisch, bei flacher, aber da genaue Topologie nicht kennend, schwieriger zu berechnen.
    Fall 2) bei 265 Watt, 1500 Hm auf 100 km (1.5%) bräuchte man etwa 3h 25' ,(29.5 km/h) , etwa 440 Hm/h (bei 1.5%)

    Aufteilung der 265 Watt: (36.5 %, 39%, 24.5%)



  • Roli, 19.03.2012, 16:43 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Theo
    Hallo Theo,

    ich wollte damit nur sagen, dass der Wert Hm/h nicht immer was über die erbrachte Leistung aussagt. Bergauf sehr wohl, da hier ja der Großteil der Leistung aufgebracht wird, um die Schwerkraft zu überwinden. Bei flacher(er) Strecke spielt eben der Luftwiderstand usw. auch eine Rolle und den kann man dann eben nicht mehr vernachlässigen.

    Schönen Gruß, Roli
  • Markus, 19.03.2012, 18:12 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Roli
    Hm/km*km/h = Hm/h
    ist natürlich falsch, es muss lauten: Hm/m*km/H=Hm/h, dann stimmt es mit den Prozent

    Es soll hier nicht in einer mathematischen Grundlagendiskussion ausarten, sondern gescuht wird eine einfache, sehr theoretische Vergleichsgröße, also eine Art Faustformel und keine exakte Berechnung.

    Ich hab mal mit meiner sehr einfachen "Formel" einige Hausrunden gerechnet. Da die Touren von der Lönge alle recht ähnlich sind, sich jedoch in den Hm unterscheiden, kommt die Berechnung als Faustformel ziemlich dicht dran - also nur als erster Anhaltspunkt.

    Ob ich nun einen Alpenpass mit einer Flachetappe vergleichen kann, glaube ich auch nicht. Aber ich kann durch die Berechnung immerhin mehrer Alpenpässe vergleichen bzw. kann ich zB einige RTF vergleichen (die alle recht ähnlich in den Daten sind).

    Schaut mal selbst:

    Alb Extrem:210km, 3500Hm, 24km/h = Kennzahl: 40,00
    Tannheim: 230km, 3000Hm, 25 km/h, Kennzahl: 32,61
    Ötztaler: 235km, 5500Hm, 23 km/h, Kennzahl: 53,83

    Ohne die Kennzahl hätte ich aufgrund der vorliegenden daten eine ähnliche Einschätzung abgegeben - also dass die Leistung beim Ötztaler deutlich über den anderen liegen und dass ich beim Tannheimer einfache geschlafen habe. Und das kommt hin, da ich beim Tannheimer einen Defekt hatte. Wohlgemerkt, die km/h sind die Durchschnittsgeschwindigkeiten inkl. Pausen etc, also die Bruttofahrtzeit! Das rechnen die tollen Tachos ja alles ganz schön raus und deaktivieren sich bei einer Labestation...
    Auch wichtig bei diesen Werten: Beim Ötzi war ich natürlich wesentlich besser trainiert als bei der Alb Extrem (ausserdem war dort das Wetter mies und viel Gegenwind).

    Die Frage ist eben nur noch, wieviel ist bei meiner Faustformel der zusätzlich Kennzahlwert "1" wert? Was bedeutet eine Steigerung um 1? Da muss ich noch ein bisschen feilen.Aber dei Aussage finde ich schon ganz gut, weil auch sehr einfach zu rechnen. Und zu vergleichen!
  • Roli, 19.03.2012, 18:23 Uhr 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Markus
    Sorry, bin aufgrund des Studiums zu mathematisch... ;-)

    Nichts für ungut, Roli
  • Markus, 22.03.2012, 19:14 Uhr auf Roli
    Danke - du hast mir auch einige neue Erkenntnisse gebracht, die ich so gar nicht bedacht hatte. Danke für die Hilfe!
  • artie_1970, 03.04.2013, 22:57 Uhr auf Markus
    Servus Markus,

    vielleicht hilft dir meine Formel fuer Fahrzeitabschaetzung weiter: Fuer eine Strecke mit der Laenge l (in km) mit h Hoehenmetern benoetige ich

    t = l/a + h/b

    Stunden Fahrzeit. Was sind jetzt a und b? Fuer mich individuell ermittelte Koeffizienten, die ich durch bilineare Regression aus meinem Radtagebuch (km, Hoehenmeter, Fahrzeit) ermittelt habe. Sagen wir mal 30 km/h und 1000 Hoehenmeter/h.

    Damit ergibt sich fuer eine Flachstrecke von 90 km natuerlich eine Fahrzeit von 3 h, fuer eine Runde mit 120 km und 2000 Hoehenmetern eine Fahrzeit von 120 km/30 km/h + 2000 Hoehenmeter/1000 Hoehenmeter/h, also 6 Stunden oder ein Schnitt von 20 km/h. Diese Formel hat sich fuer mich als extrem genau erwiesen, egal ob flach, wellig oder Paesse, egal ob Saisonanfang oder -ende, egal ob alleine im Heizermodus oder gemuetlich mit Freundin. Im Durchschnitt ueber eine Saison liege ich damit vielleicht um 5 % daneben.

    Was dir das nuetzt: Mit einer Relativbetrachtung (Daumenregel liefert 4 h, du hast aber 4 h 15 min gebraucht) kannst du sehen, wo du ordentlich reiingetreten hast und wo eher die Beine haengen lassen.

    Wichtig: Diese Koeffizienten 30 km/h und 1000 Hoehenmeter pro Stunde sind RECHNERISCHE Groessen, die am besten zu meinem Radtagebuch passen. Die 30 km/h kann man sich noch als "Flachstreckengeschwindigkeit" vorstellen, aber die 1000 Hm/h sind NICHT die landlaeufige Steigleistung, die man beim Paesseradeln beobachtet. Und das ist auch gut so, denn diese Zahl sagt nicht viel aus. Wenn du 600 Hm/h schaffst (laxe Ausdrucksweise), so gilt das mit Sicherheit nicht fuer 100 km mit 600 Hoehenmetern, denn das waere ein 100er-Schnitt! Leute, die so reden, uebersehen, dass die Angabe der Steigung zwingend dazu gehoert!

    Meine reine Rechengroesse bezieht sich dagegen auf eine 90 Grad steile Wand, also die reine Hubleistung. Fuer einen Anstieg mit 15 km und 1000 Hoehenmetern brauche ich nach Formel 30 min fuer die Strecke und eine Stunde fuer die Hoehenmeter (die senkrechte Wand), also 90 min, also ein Schnitt von 10 km/h und letztlich nach landlaeufiger Terminologie nur 666 Hoehenmeter pro Stunde. Meine Rechengroesse bleibt aber konstant, egal, ob sanft wellige Tour oder Kitzbuehler Horn, waehrend die landlaeufige Steigrate (wie sie leider auch im Tourenplaner benutzt wird) tatsaechlich steigungsabhaengig ist, was sie nicht sein sollte.

    @Jan (falls er mitliest):

    Mehr dazu hier (ausfuehrliche Diskussion):

    http://de.rec.fahrrad.narkive.com/dcYC0esX/daumenregel-fuer-fahrzeitabschaetzung-bei-langen-touren

    Vielleicht laesst sich dass fuer eure Fahrzeitabschaetzung ausschlachten. Die gelegentlich hier erwaehnten Teetrinker-Kilometer sind lediglich ein Sonderfall meiner Methode, mehr dazu bei Interesse deinerseits. Das Problem ist bloss, wie man an die Koeffizienten a und b rankommt, mein awk-Skript ist sicherlich nicht laientauglich ...

    Tschoe!

    Axel
  • Jan, 04.04.2013, 13:15 Uhr auf artie_1970
    Hi Axel,
    schön, dass du dich hier so engagierst!
    Es stimmt nicht ganz, was du zum TP sagst. Der TP nimmt denke ich die angegebene Steigleistung bei 10 % an und interpoliert von da aus differenzierbar bis zu 0 % (Streckengeschwindigkeit).

    Findest du die TP-Fahrzeitberechnung zu ungenau? Ich finde, sie passt ganz hervorragend, und das können wir auch jedes Jahr z.B. bei der DLRF beobachten.

    Schönen Gruß, Jan

    (Ich muss dazu sagen, dass eher Reinhard die treibende Kraft hinter der Fahrzeitberechnung ist. Ich habe nur QDH und SQZ verbrochen.
  • artie_1970, 04.04.2013, 21:54 Uhr auf Jan
    Servus Jan,

    interessant, also bei 10 %. Ich habe gerade mal kreuzotter.de angeworfen und mal getestet, wie sich die Steigrate bei unterschiedlichen Steigungen und gleicher Wattzahl aendert: Mit dem im Formular voreingestellten Werten schafft man bei 5 % etwa 615 Hoehenmeter pro Stunde, bei 15 % dagegen schon 704 Hoehenmeter pro Stunde. Mich ueberrascht das, ich war bislang immer im Glauben, dass die Abhaengigkeit von der Steigung viel deutlicher ist, vermutlich durch meine Formel in die Irre geleitet, die das so (faelschlich) vorhersagt. Wieder was gelernt.

    Ansonsten ist eure TP-Fahrzeitberechnung sehr gut, es waren eher theoretische Bedenken. Ingenieurpraktisch koennen wir aber offenbar halbwegs guten Gewissens annehmen, dass die Steigrate bei 10 % Steigung allemal auch fuer 5 % oder 15 % ausreichend genau ist.

    Tschoe!

    Axel
  • Uwe, 04.04.2013, 22:58 Uhr auf artie_1970
    Hallo!
    Irgendwo hatte ich mal eine Näherungsformel, mit der man aus dem Systemgewicht und der Steigungsrate die durchschnittliche Leistung errechnen kann. Da wurde gesagt, dass man ab 7 % Steigung damit ziemlich realistische Werte ermitteln könne, da dann der Luftwiderstand und Rollwiderstand geschwindigkeitsbedingt keine Rolle mehr spiele.
    Natürlich kann man die Formel dann auch umstellen nach allen anderen Werten.
    Grüße, Uwe
  • artie_1970, 05.04.2013, 23:28 Uhr auf Uwe
    Servus Uwe,

    sei r die Steigungsrate in Hoehenmeter pro Stunde, m das Systemgewicht (in Kilogramm), g die Erdbeschleunigung (9,81 m/s^2, naja, fuers Kopfrechnen 10) und P die Leistung in Watt.

    Dann gilt:

    P = m g r / 3600

    Beispiel mit 100 kg und 900 Hoehenmetern pro Stunde:

    P = 100 kg * 10 m/s^2 * 900 m/h / 3600 = 250 W

    Natuerlich hoeren Luft- und Rollwiderstand ab 7 % Steigung nicht schlagartig auf, aber gute Anhaltspunkte bekommt man allemal fuer die Leistung.

    Tschoe!

    Axel
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Polar - Daten : Vergleich

  • tandem_click, 03.04.2013, 20:02 Uhr
    Hallo in die Runde,
    ich dachte mal ich lasse das Jahr anlaufen und der Polar wird irgendwann den Trainingsumfang steigern.
    Ich hatte ihm zwar was vorgegeben und auch mal das Programm aktualisiert, aber im Vergleich zu 2012 zur selben Zeit ist er Stufen drunter, was Umfang und Kalorienverbrauch angeht. Bei der Gewichtung ist alles gleich, ich sage mal 4 : 2 : 1 für Zone 1 - 2 - 3.
    Und er kommt auch nicht in die Pötte, obwohl ich ihn jede Woche so mit 12 Stunden füttere.

    Vielleicht mache ich ja mal ausgeruht einen Fitness-Test und aktualisiere dann das Programm.

    Na ja. Man wundert sich über die Eigenheiten oder die versteckte Sprache der Technik, die man nicht versteht.

    Viele Grüße
    Sandra
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Verkaufe Stevens SCF2

  • tom006, 09.03.2013, 20:01 Uhr
    Hi Quaeldich-Freunde!

    Verkaufe mein Stevens SCF2 (61 RH) mit Shimano Ultegra Compact Ausstattung, 11-28er Ritzelpaket. Model 2008, gut erhalten, keine Rennen, keine Stürze, keine Umbauten, alles original. Da es unter uns Quaeldicher verkauft wird ist der Preis natürlich fair!

    Versand im Fahrradkarton nach Deutschland, Frankreich, Schweiz

    Meldet Euch,
  • tom006, 01.04.2013, 11:26 Uhr
    Gibt es vielleicht einen Tip wo ich mein schönes Stevens verkaufen kann?
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Verkaufe neuen Tacx Hometrainer T1980 Bushido

  • Berggeiss, 28.03.2013, 06:08 Uhr
    Verkaufe meinen neuen
    Tacx Hometrainer T1980 Bushido inkl. Tacx Upgrade PC i-Bushido

    Nur 3h benützt

    Neupreis: 865.00 CHF
    Verkaufe ihn für: 700.00 CHF

    Bei Interesse bitte melden
  • V12Roadster, 28.03.2013, 19:36 Uhr
    3 Stunden benutzt oder sich 3 Stunden mit der Software beschäftigt?
  • Gast, 28.03.2013, 21:27 Uhr auf V12Roadster
    3h gefahren
    software installation war problemlos
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Gutes Grundwerk der Trainingslehre

  • Qualinator, 18.03.2013, 01:31 Uhr
    Hi,

    nehme dieses Jahr zum zweiten mal am Indelandtriathlon als Radler teil und würde mich gerne im Vergleich zum letztem Jahr verbessern, da ich nun seid 1 1/2 Jahren recht konsequent mehrmals die Woche trainiere. Habe aber seid längerem das Gefühl, dass meine Leistung mehr oder weniger stagniert und wollte nun mal mit einem Konzept trainieren statt einfach ins Blaue hinein los zu fahren und zu schauen wo mich der Wind hin trägt oder auch nicht. Teste z.Z. das Trainingsprogramm von 2Peak, habe aber keine Lust dafür 72€ im Jahr für die 0815 Version zu plechen.

    Ums kurz zu fassen, ich suche ein Werk was nüchtern und sachlich eine grundlegende Einführung in die Trainingslehre gibt, so dass man sich selber einen Trainingsplan erstellen kann. (Bücher mit Wattbezogenem Training fallen leider raus)

    Grüße, Pascal

  • fausto, 18.03.2013, 10:24 Uhr
    Trainingsbibel von Joe Friel. Das ist das Buch das Du suchst. Gibt's auch als Version für Triathlon.
  • Qualinator, 18.03.2013, 10:31 Uhr auf fausto
    Danke, mache ja kein Triathlon. Nehme nur als Staffel mit zwei Freunden teil. Würde beim Schwimmen wohl wie ein Bleiklumpen untergehen :D
  • fausto, 18.03.2013, 10:41 Uhr auf Qualinator
    Ahja... Wer lesen kann,... ;-) Hatte den Zusatz "als Radler" komplett überlesen. Nichtsdestotrotz, die "Trainingsbibel" ist das Buch, das Du suchst.
  • Qualinator, 18.03.2013, 10:49 Uhr auf fausto
    Ja, hatte ich auch schon in der näheren Auswahl und so wie ich das bei dem "großem" Versandhändler sehe gibt es auch nicht all zu viel vergleichbares, was mir auf Anhieb besser zusagen würde.
  • tandem_click, 20.03.2013, 22:46 Uhr auf Qualinator
    Vielen Dank für die Tipps!
    Lesend quäle ich mich durch die spannende Trainingsbibel für Radsportler! Den einen oder anderen Test werde ich mal machen. Mal sehen, was dabei heraus kommt.

    Joe Friel scheint so drei verschiedene Werke dieser Art veröffentlicht zu haben.

    Besonders amüsant sind die einleitenden Worte zu den Oberkapiteln aus den 40er Jahren.

    Viele Grüße
    Sandra
  • Qualinator, 21.03.2013, 12:12 Uhr auf tandem_click
  • Qualinator, 21.03.2013, 12:23 Uhr auf Qualinator
    Hab das Buch am Dienstag bekommen und an einem Tag "durchgeackert". Der Plan für die nächsten 13 Wochen steht auch schon, hoffe nur ich habe die Jahrestrainingsstunden nicht zu hoch angesetzt...naja wer nichts wagt, der nichts gewinnt :D

    Fand das Buch klasse und einfach verständlich, sowie nachvollziehbar geschrieben. Ich finde nur Lustig was man für ein Streckenrepertoire vor der Haustür zur Auswahl haben sollte. Berge die höchstens 4% haben, dann welche die max. 8% haben und man länger als 6min benötigt und so weiter...

    achso und nochmal Danke an fausto für den Tipp!
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Winterpokal Zwischenbilanz 2012/13

  • jansahnerfan, 27.02.2013, 21:12 Uhr
    Heroische Winterrecken,

    laut Wettervorhersage ist der Winter nun hoffentlich bald vorbei,
    der Winterpokal jedoch dauert jedoch noch bis Ende März.
    Zeit für eine Zwischenbilanz, bevor zahlreiche Frühlingstrainingslager die Bilanz nun bald verwässern werden.
    Insbesondere die LigurienGuides werden hier noch unberechtigerweise zahlreiche Punke hinzu gewinnen.

    Bevor wir auf die 7 Konkurrenten näher eingehen, wollen wir dem in der Einzel- und Teamwertung Führenden - und in den Vorjahren Teamleader des QD-Teams Ruhrpott - Pusinelli unseren Respekt zollen. Ob z.B. 8,5 Std auf der Rolle wie am 24.02. von Normalsterblichen vor allem psychisch machbar sind, wage ich zu bezweifeln ;-)

    Nun aber zu den offiziellen Kontrahenten:

    Platz 1: Die sensationellen Newcomer - vor allem Dank der alles überstrahlenden Teamleaderin (mit starker Restmannschaft) unangefochten die Nummer 1 - von 0 auf 1 und neidlos unbesiegbar vom Rest des abgeschlagenen Feldes, welches angeführt wird von ...

    Platz 2: Dem Team der Herzen mit der ausgeglichensten Teamleistung und 2 reizenden Damen als motivierende Kraft. Die Abgänge an ein weiter hinten platziertes Team wurden somit charmant und mehr als gleichwertig ersetzt. Nun ja - lediglich der Capitano fällt wie immer ein wenig ab - aber er gibt sich wirklich redlich Mühe, was einen zusätzlichen Sympathiepunkt bedeutet ... Forza Capitano!

    Platz 3: Das Team der Abtrünnigen und Ex-Steiger. Angetrieben vom unermüdlichen T-Bone ist die Leistung aber dann doch eher ernüchternd. Gerade für Renko war dieser Winter wohl einfach zu mild für echte Leistungsexplosionen. Aber insbesondere der Kanadaexport dreht gerade mächtig auf, so dass vielleicht nach oben noch was drin ist.

    Platz 4: Das Fast-Ein-Mann-Team, was - zumindest was den Teamleader (Platz 2 aktuell in der internen QD-Einzelwertung) betrifft - mit dem Teamnamen nun überhaupt nichts zu tun hat! Zumindest ist das Ziel greifbar nahe, sich vor dem nachfolgenden Team zu behaupten.

    Platz 5: Die heroischen Guides, die bis auf den Helmimann bisher fast nichts zustande gebracht haben. Aber ein echter Winterheld im Team reicht einfach nicht, meine Herren. Auch der major ist in Savoien seiner Wintertrainingsverweigerung treu geblieben und punktet nur mit dem notwendigem Übel. Es ist zu vermuten, dass dieses Team hinterlistig alles auf die demnächst folgenden zahlreichen frühlingswarmen Aufenthalte in Ligurien setzt, um dann das Feld von hinten aufzurollen, während andere weiter im kalten Nordeuropa ihr Dasein fristen. Wäre allerdings der Pälzer Turbodiesel Teammitglied, hätten wir es hier wohl mit dem führenden Team zu tun - eine taktische Fehlleistung des Kapitäns bei der Aquirierung ;)

    Platz 6: Das Zwei-Mann-Team, was natürlich die Platzierung verwässert. Aber insbesondere der Trekkingbiker hat sich als Top-Winter-Athlet bewiesen und ist von der Einzelleistung ganz vorne anzusiedeln - Respekt.

    Platz 7: Das selbsterenannte Faulenzerteam, welches zurecht abgeschlagen den letzten Platz belegt - noch - zumindest vom heroischen ChefvomGanzen sind diverse Touren - u.a. eine sensationelle und unglaubliche 200 km Runde im Februar - noch nachzutragen. Ganz so weit her ist es mit dem Relaxen dann wohl doch nicht ... die 26 Punkte der Nr. 5 entsprechen da schon eher dem Namen ;)

    So, dann wollen wir allen Teams nun noch viele ehrenhafte Wintertrainingspunkte wünschen - bis auf die Ab-In-den-Süden-Vor-Dem-Winter-Flüchter natürlich - und warten gespannt, ob bis in einem Monat noch Verschiebungen im Klassement festzustellen sind.

    Bis zur Schlussbilanz
    EinFan
  • Kletterkönig120, 27.02.2013, 21:36 Uhr
    Vielleicht sollte man mal den Vorschlag unterbreiten, dass zur 100. Ausgabe der Tour die WP-Teams zugelassen werden. Von den Profiteams dürfte bis Juli wohl kaum noch jemand übrig bleiben, der noch einen Rest von Glaubwürdigkeit vermitteln kann.
  • helmverweigerer, 28.02.2013, 08:53 Uhr
    Hehe, danke für dieses süffisante Résumé
  • majortom, 28.02.2013, 08:58 Uhr
    Verehrter Fan,
    von Wintertrainingsverweigerung kann keine Rede sein. Wer sich Tag für Tag bei Minusgraden durch den Grossstadtdschungel quält, dessen Leistung ist wohl deutlich höher einzuschätzen als die der luschigen Ulmer Puschelbrigade, die zu mieser Dancefloormusik ein bisschen auf abgewrackten Spinningapparaturen unkoordiniert rumwackelt. Den Beweis dazu erbringe ich gerne wieder Anfang Mai in der Hammerrampe zum Gräppelensee oder dergleichen.
    Hochachtungsvoll
    Major 74
  • stb72, 28.02.2013, 09:39 Uhr auf majortom
    du vergisst wohl, dass die Puschelbrigade auch jeden Tag heldenhaft zur Arbeit souplessiert - PLUS die harten psychischen Qualen bei dem fürchterlichen Gepuschel, um wenigstens nicht allzu fett zu werden ...
  • majortom, 28.02.2013, 10:16 Uhr auf stb72
    Pardon, dann ziehe ich meine polemische Aussage von oben zurück und drücke meine Hochachtung für o.g. Puschelduo aus für regelmässige Souplesse in der Donaunebelsuppe.
    Den Hut ziehend,
    Major 74
  • Pusinelli, 28.02.2013, 10:49 Uhr
    Lieber Jansahnerfan,
    in der Tat haben mich nach der besagten Rolleneinheit alle für vollkommen verrückt erklärt, ich mich selber auch. Aber der Wahnsinn lauert halt überall, auch im Winterpokal:-))
    Schöne Grüße
    Thomas
  • AP, 28.02.2013, 10:59 Uhr
    Um das Steigerteam für den nächsten WP ganz nach vorne zu bringen, hat der Capitano übrigens eine durchschlagende Strategie in der Schublade:

    Er ersetzt sich selbst durch den Pfälzer Diesel im Saarländer Exil!
  • schlucht, 28.02.2013, 12:29 Uhr
    <<<zumindest was den Teamleader (Platz 2 aktuell in der internen QD-Einzelwertung) betrifft - mit dem Teamnamen nun überhaupt nichts zu tun hat!

    Wenn das so ist, trete ich aus dem quäldich-Club aus.
    Wenn man nicht mal mehr Spass am radeln haben darf, muss man wohl ein Sofa-Club oder so suchen.
    Für einen, der bei einer Radgemeinschaft mit macht, ist das süsseste Leben ===> radfahren.

    Nicht das ich der bin der dort gemeint ist, aber für denjenigen ist das sicher beledigend.

    Gruss Lothi; noch 2 Wochen
  • paelzman, 01.03.2013, 07:44 Uhr
    Hallo Fan,

    Ich muss meinen ex-Commandatore in Schutz nehmen...ich habe mir selbst eine WP-Auszeit auferlegt.
    Um dein Gedankenspiel mit Daten zu füttern...eine wissenschaftliche Analyse meiner Trainingsdaten ergab, dass ich bisher theoretische 776 Punte gesammelt hätte.

    Nun warte ich geduldig auf Angebote in Form von Sachspenden oder Dienstleistungen, wem ich diese Punkte nächste Saison gutschreiben darf. Fraktion 'Hessen' hat hier ja schon einen zaghaften Versuch gestartet, aber da muss mehr kommen!

    Grüße an die WP-Helden (und -luschen),
    Michael (laut einem uns bekannten Radsporthelden 'positiv Wahnsinnig')
  • AP, 01.03.2013, 09:33 Uhr auf paelzman
    Du kriegst von mir Karten für die CL-Heimspiele ab nächsten September....na, wie isses?
  • majortom, 01.03.2013, 11:24 Uhr auf AP
    Und dafür soll er extra nach Freiburg fahren?
  • christoph, 02.03.2013, 18:40 Uhr auf majortom
    Lieber Major,
    an dieser Stelle muss man in ALLER DEUTLICHKEIT feststellen, dass nicht alle Ulmer Indoorpuschler sind.
    Auch wenn wir als bekennende Hefe-Doper "Erding" im Teamnamen führen, so kommt die LEADERIN Wurmspecht und ich (gasman58) aus (NEU-)Ulm (Aguirre wohnt sogar am Nordpol Kempten). Du siehst, auch hier am Fusse der rauhen Ostalb gibt es noch ein paar echte Winterrecken. Übrigens ist der heutige Versuch am Hochsträß eine Drecksradrunde zu drehen gescheitert. Alles was 100 H-Meter über der Stadt Richtung Alb liegt ist hier noch immer komplett von Schnee und Eis bedeckt und nur mit Spikes befahrbar.
    Schönen Tag noch und in der Hoffnung dass auch hier endlich die weisse Sch... ein Ende hat
    Christoph
  • majortom, 04.03.2013, 13:38 Uhr auf christoph
    Hallo Christoph,
    bitte entschuldige, falls ich dir zu nahe getreten sein sollte, ich wollte damit eigentlich nur gezielt gegen einen bestimmen Ulmer sticheln (hat ja auch geklappt)...
    Ich musste am Samstag auch feststellen, dass ausserhalb der Stadt noch alles tief verschneit ist, die Strassen waren aber alle frei und in gutem Zustand. Und es war saukalt auf ca. 900 m Höhe, der viel beschworene Frühlingshauch ist in Hochsavoyen leider vom Hochnebel ausgesperrt worden.
    Schönen Gruss in derselben Hoffnung,
    Tom
  • schlucht, 04.03.2013, 19:35 Uhr auf christoph
    Ach Gott, seid ihr Mimosen.
    Wie Mann an eurer sehr geschätzten Teamleaderin sehen kann, ist das Wetter wohl kaum eine Entschuldigung nicht zu radeln. ;-)
    Jedenfalls will ich in Ciavari nichts davon hören. Ja, das Bier schmeckt mir dann wieder ;-)

    Gruss Lothi
  • christoph, 08.03.2013, 18:50 Uhr auf majortom
    ne, ne hab schon verstanden::))
    gruss aus dem heute noch sonnigen ulm
    c.
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Polar und hinterlegte Einstellungen

  • tandem_click, 22.02.2013, 16:03 Uhr
    Hallo in die Runde,

    heute Morgen fragte ich mich Folgendes:

    Damals musste ich in der Polar Uhr meine Daten eingeben, Gewicht, Größe, Geburtsdatum, so etwas.

    Ich habe, glaube ich, die Standardwerte genommen, nach denen die Zone 3 so sagen wir bei Puls 144 anfängt. Nachdem ich auch tagsüber mit Puls sagen wir mal zwischen 80 und 90 herum laufe, denke ich , passt das schon.

    Nun ist man im mittleren Lebensalter (fühlt sich aber wesentlich jünger ! ) , und da müsste im Laufe der Jahre nach Tabelle die Zone 3 immer weiter herunter rutschen, so dass man rein theoretisch immer öfter in Zone 3 trainiert ? Oder würde der Polar hier auch seine hinterlegten Tabellen dem Lebensalter anpassen?

    Auf welch blöde Gedanken man auf der Rolle kommt!

    Wenn es draußen nach Wiese und irgendwelchen Sträuchern gerochen hätte und ich hätte Vögel singen hören und Sonne im Gesicht gespürt, wäre ich sicher auf andere Gedanken gekommen.

    Es ist also überfällig: RAUS MIT UNS !!!!

    Viele Grüße
    Sandra
  • Uwe, 22.02.2013, 18:32 Uhr
    Hallo Sandra!
    Hast du heute Geburtstag, dass du dir solche Gedanken machst?
    ;-)
    Grüße, Uwe
  • berg_max, 24.02.2013, 14:17 Uhr
    Hallo Sandra,

    bei sportlich aktiven Menschen im mittleren bestimmt die Variabilität des Trainings maßgeblich auch die Pulswerte. Viel Vaiabilität, genug Pausen zur Regeneration und deine Pulszonen sollten relativ konstant bleiben - wenn sich da gravierende Änderungen ergeben würden, wurde das mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht am Alter liegen.

    Nach meiner Kenntnis musst du Polar Änderungen immer "manuell" mitteilen (einspeichern) - ich würde mir aber generell überlegen, ob ich nicht mal anhand eines Tests den tatsächlichen Maximalpuls ermitteln würde. Das ist relativ einfach, viel genauer und lässt dir Zeit für angenemehre Gedanken.

    Hier kannst du nachlesen, wie du den Puls max. ermitteln kann:

    http://www.roadbike.de/know-how/training/rennrad-trainingsplan-in-12-wochen-zur-maximalen-leistung.238101.9.htm?skip=2

    Gruß
    Roland
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Facebook

  • Eugenho, 10.01.2013, 11:03 Uhr
    Hallo zusammen,

    hat von euch zufällig jemand Erfahrung mit einer Rennradgruppe in Facebook?.

    Ziel ist es, dass man Leute für kurzfiriste Ausfahren motivieren kann indem man diese über Facebook organisieren.

    Danke und Gruß

    Eugen
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Festive 500

  • Dirk Kaufmann, 18.12.2012, 09:20 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr
    Jan von quäldich.de hat mir erlaubt, einen Hinweis zum Festive 500 von Rapha zu veröffentlichen. Das ist wirklich eine klasse Aktion und ein „Trainingsplan“ der besonderen Art:

    Festive 500 - Kampf dem Winterschlaf


    In diesem Jahr fällt die Winterpause flach: Während und zwischen den Feiertagen wird Rennrad gefahren – und das nicht zu knapp. Wer vom 24. bis 31. Dezember mindestens 500 Kilometer abspult, darf sich zu dem erlesenen Kreis der Festtags-Helden zählen und wird mit einem schicken Aufnäher als Zeichen seiner Leistung belohnt.

    Die besten, schönsten und vor allem kreativsten Dokumentationen des Winter-Wahnsinns werden schließlich mit tollen Sachpreisen prämiert.

    Mehr Informationen zur Aktion unter http://www.rapha.cc/festive500-roadbike.


    Viel Spaß und vor allem viel Erfolg,
    Dirk von Rapha
  • andreas s, 18.12.2012, 14:54 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr
    500 km (selbstverständlich nicht auf irgend einer Rolle) zur Jahreswende, das nenne ich mal ambitioniert.

    Ich werde wohl nicht zu den Ausgezeichneten gehören.

    Gruß
    Andreas
  • Uwe, 18.12.2012, 16:08 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf andreas s
    Es gibt Wochen im Jahr, wo ich die 500 lieber mache ;-)
    Schade, dass man die Weihnachtstage in den Winter gelegt hat.
    Grüße, Uwe
  • Kletterkönig120, 18.12.2012, 17:40 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Uwe
    Kannst ja die 500 km in Australien fahren. Die haben das mit den Weihnachtstagen besser hinbekommen. Es soll ja Leute geben, die haben das so oder ähnlich schon durchgezogen ...
  • Uwe, 18.12.2012, 23:54 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Kletterkönig120
    Hallo Marc!
    Die Australier haben dafür aber ein anderes Problem.
    Da musst du beim Rennrad die Räder immer oben haben und den Kopf unten, und das finde ich auf Dauer sehr anstrengend.
    Grüße, Uwe (ja, ich gehe bald ins Bett, sonst kommt noch mehr solches Zeug...)
  • Kletterkönig120, 19.12.2012, 04:14 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Uwe
    Komisch. Als ich vor fast 20 Jahren dort war, ist mir das gar nicht aufgefallen. Aber schlimm genug, dass sie dort links fahren.
  • Irrer Läufer, 19.12.2012, 07:44 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Kletterkönig120
    damals war die Welt halt noch in Ordnung ;-)
  • Irrer Läufer, 19.12.2012, 07:45 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr
  • Irrer Läufer, 19.12.2012, 07:46 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Irrer Läufer
    als gelöscht betrachten :-)
  • majortom, 19.12.2012, 09:12 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Irrer Läufer
    Soll ichs dir löschen? ;-)
  • Uwe, 19.12.2012, 15:47 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Kletterkönig120
    Links fahren, das geht ja gar nicht!
    Da hat man ja permanent Stress mit dem Gegenverkehr.
    Also kopfüber müsste aber richtig sein, zumindest wenn ich meinen Globus richtig verstehe. Der ist aber auch schon älter, vielleicht hat sich inzwischen ja etwas geändert??
    Grüße, Uwe
  • Uwe, 19.12.2012, 15:49 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Irrer Läufer
    Schade, dem Betreff nach zu urteilen stand da mal etwas Irres drin ;-)
  • Cinelli09, 19.12.2012, 16:54 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Uwe
    Uwe,über die Jahreswende seil ich mich zwar nicht zu den Aussis,aber nach Südafrika ab (wo by the way mit Sicherheit mehr als 500 Radel- km zusammenkommen werden) ,ich stell mich vorsichtshalber schon mal darauf ein in sowas

    http://bilder.augsburger-allgemeine.de/img/15043861-1305121141000/topTeaser_crop_Hier-stimmt-doch-was-nicht..-In-Putbus-auf-der-Insel-R-gen-gibt-es-eine-ganz-besondere-Touristenattraktion-Ein-auf-dem-Kopf-stehendes-Haus.-Auch-in-dem-Geb-ude-ist-alles-um-180-Grad-gedreht.-Foto-Stefan-Sauer-dpa.jpg

    übernachten zu müssen.

    Günter

  • didimuc, 22.12.2012, 13:36 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Cinelli09
    servus Günter,

    aha SA, also wohl tatsächlich kein Wintersport. Aber auch hierzulande wird am Heiligabend Rennradwetter. Ich stelle mich schon mal ein auf viele flache Kalorienbilanz- korrigierende km in Westfalen..

    ...und hoffe natürlich auf Deine ausführlichen zeitnahen Berichte aus dem Sommertrainingslager..

    Didi
  • Cinelli09, 22.12.2012, 17:50 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi,

    bin bereits vor Ort und sitze gerade hier

    http://cafecaprice.co.za/#beyond

    https://plus.google.com/101778455396998273648/photos/photo/5777912001253891394?hl=de

    beim sundowner und gefühlten 27 Grad (plus).Heute die 150km/2000Hm Runde zum Cape Point.Brutaler Wind,aber über 30 Grad.Phasenweise schöner als am Tegernsee !! Nur kein Tegernsee Hell verfügbar :-)

    Wenn ich hinterher noch Geld habe und nicht alles reinarbeiten muß,werde ich berichten.

    Schöne Feiertage und guten Rutsch

    Günter
  • goffi, 23.12.2012, 18:35 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Uwe
  • didimuc, 23.12.2012, 22:57 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Cinelli09
    tja, dann bin ich doch besser dran - habe heute höchstpersönlich Tegernseer Hell nach Westfalen exportiert..
    Dir viel Spaß Sonne und kms..
    Didi
  • Uwe, 23.12.2012, 23:04 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi!
    Kalte Füße oder Hände wirst du wohl nicht in Westfalen bekommen aber bestimmt einen nassen A....
    Aber keine Sorge, Berge gibt es hier auch nicht, höchstens die Beckumer Berge, falls du sie findest. Ich habe sie einmal mit dem Rad gesucht und nicht gefunden...
    Grüße aus Westfalen,
    Uwe
  • Cinelli09, 24.12.2012, 17:09 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf didimuc
    Servus Didi,alter Diaspora Westfale.Von Tegernsee Hell habe ich heute (140km/bis 40 Grad/teilweise brutaler Gegenwind) nur geträumt,die Plörre hierzulande kann man als anständiger Bayer nicht saufen.Dafür gibts jetzt dann eine Xmas Party am Strand,hatt ich auch noch nie.Telefonische Peilung nach MUC hat soeben ergeben,daß dort heute auch 18 Grad und bestes RR Wetter.Was mach ich hier nur :-) ?

    dicke Weihnachtseier nach Westfalen

    Günter
  • didimuc, 24.12.2012, 18:33 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe, die Beckumer Berge kannst Du getrost vergessen, ich befinde mich aktuell etwa 10km östlich davon in Oelde. Habe heut stattdessen eine Runde Herzfeld & Lippstadt gedreht. Mit wahnsinningen 150Hm - immerhin war der Harrstrang Richtung Möhnese zu erahnen.. musste aber zurück, um die Bescherung nicht zu verpassen :)
    Schönes Fest!
    Didi

  • didimuc, 24.12.2012, 18:35 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Cinelli09
    Servus Günter,
    bei mir hat's heut nur zu ner mickrigen 50er Runde gereicht - ich trink ein Tegernseer für Dich mit..
    Wünsche ein schönes Fest am Strand!
    Didi
  • Uwe, 24.12.2012, 19:02 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi!
    Ich habe den Haarsrang heute aus dem Bürofenster auch erahnt. Sind nur 8,4 km.
    Hast du GPS? Dann kannst du ja meine Lücken Richtung Norden noch schließen.
    Grüße aus Soest, Uwe
  • didimuc, 25.12.2012, 17:41 Uhr 25.12.2012, 18:04 Uhr auf Uwe
    Hi Uwe, ja, habe die Toürchen von gestern und heute getracked.

    24_12_2012
    25_12_2012

    Werde ich demnächst mal bei QD abgeben. Oder magst Du sie direkt haben? Dann schick ich Dir die .gpx.

    Didi
  • Uwe, 25.12.2012, 18:04 Uhr auf didimuc
    Hallo Didi!
    Mach das mal über den offiziellen Weg, dann kommt auch der richtige Autor der Tracks in die Datenbank.
    Ich finde es ganz nett, wenn man mitten im eigenen Gewurschtel im Tourenplaner auch mal die Spuren anderer Leute sieht ;-)
    Viele Grüße aus Südwestfalen (Wittgenstein, meine liebe alte Heimat BLB),
    Uwe

    Nachtrag: Da ist ja auf jeden Fall etwas Neustrecke drin, denn in diese Gegend verirre ich mich nur sehr selten, da ich nur in der Frühsaison ins platte Land fahre und dann nicht so weit in den Norden, da der Wind eher von Westen kommt und ich ihm entgegen von meiner Wohnung weg fahre, um mit Rückenwind heim zu kommen. Wobei die Gurkerei in den Bauernschaften im Lippetal auch nicht einmal langweilig sein müssen.
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CrossRad oder MTB

  • grenzradler, 10.12.2012, 18:03 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr
    Da mein MTB immer mehr schwächelt, benötige ich für den Winter etwas Neues zum kurbeln. Bisher nutzte ich auf den Waldwegen im Hunsrück immer ein MTB Hardtail. Nun überlege ich, ob ich mir ein CycloCross mit Disc oder ein 26" oder 29" MTB Hardtail zulegen soll. Hat jemand Erfahrung mit diesen "Radtypen"? Für Eure Tips und Erfahrungswerte wäre ich dankbar.
    Gruß grenzradler
  • andreas s, 10.12.2012, 19:17 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr
    Hallo,
    ein Crosser hat aus meiner Sicht gegenüber einem 26" Hardtail MTB Nachteile im schweren Gelände. Schnelle Abfahrten auf grobem Geläuf sind mit einer gedämpften Federgabel und Reifen > 50mm ungleich sicherer und komfortabeler zu fahren, als mit jedem anderen komplett ungefederten geländegängigen Rad. Mangels am Markt verfügbarer (Rennlenker-)Schaltbremshebel sind an Crossern meist mechanische Scheibenbremsen oder mechanisch/hydraulische Adapterlösungen montiert. In beiden Fällen ist ein Qualitätsunterschied zu vollhydraulischen Systemen, wie sie am MTB Verwendung finden gegeben.
    Zu sogenannten "twentyninern" (ich kann diese Marketingfuzzys und deren Wortschöpfungen nicht immer ernst nehmen) habe ich eine eindeutige Meinung. Die in der Werbung für diese Räder versprochenen und niemals nachgewiesenen besseren Rolleigenschaften werden mit durch größere Abmessungen bedingten höheren Gewicht, schlechterer Wendigkeit und bei kleinen Rahmengrößen kompromissbehafteten Geometrieen erkauft. Wenn Du nicht zu den ganz großen > 190cm gehörst, gibt es aus meiner Sicht keinen Grund, der für ein 29-er spricht.

    Viel Erfolg

    Andreas
  • alltagsfahrer, 10.12.2012, 22:06 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr auf andreas s
    Hallo Andreas,

    Zu einem Crosser kann ich nichts sagen. Aber zum Thema MTB kann ich deine Aussage nur Unterstreichen.
    Noch einen Punkt, welcher für ein 26 Zoll MTB spricht: man hat wesentlich mehr Auswahl an Reifen. Gerade bei den Winterreiffen gibt es manche 28 Zöller gar nicht oder nur in Schmalbrustausführung für Alltagsräder.

    viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • heinzsz, 11.12.2012, 09:33 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr
    komm auf die waldwege an.
    ich persönlich bretter waldwege mit dem RR fröhlich runter.
    allerdings mit erheblichem materialverschleiss.
    wobei die häufigen achsschäden laste ich eher dem in wien so beliebten kopfsteinpflaster und bimschienen an.
    nur rauf isses zach, da wär a MTB übersetzung schon lässig.

    IMO bringt ein MTB erst dort echte vorteile wo der Jogger schneller ist.
  • Udo B., 12.12.2012, 19:37 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr
    Ein RR für die Strasse und ein MTB (Hardtail) für den Rest - mehr braucht man nicht.

    LG
  • Jan, 13.12.2012, 09:46 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr auf Udo B.
    Tach Udo,
    ich habe kein MTB, aber einen Crosser, und finde das schon schick. MTB brauchts hier in Brandenburg doch eher nicht, aber im Crosser kann ich Spikes montieren und das ROCKT! Klar - MTB würde auch gehen, aber ich finde nen Crosser stilvoller. Bin aber eh ein eitler Bock, was man auch an der unnützen Heldenkurbel am Renner sieht (am Crosser war ich vernünftig).

    Aber jedem das Seine...

    Schönen Gruß, Jan
  • Uwe, 13.12.2012, 22:59 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr auf Jan
    Hallo Jan!
    In deinem Stammrevier ist eine Heldenkurbel auch das einzig Normale. Das war mir in 2011 in KW schon etwas peinlich, mit 3-fach und einem 27er aufzuschlagen.
    Jedem das Seine und alles an seinem Platz...
    Grüße, Uwe
  • bestondy, 21.12.2012, 20:21 Uhr 24.12.2012, 18:01 Uhr
    Fahre alle drei Gattungen, bin 187 cm groß. 26" kommt jetzt weg, da es mit meinem 29er nicht mithalten kann. Ich fahre während der Trainingsfährtchen mit den Kollegen vom Verein über die Trails des Pfälzer Waldes. Zum Teil sehr anpruchsvoll. Eine mangelnde Wendigkeit als Grund anzuführen wäre mir zu kurz gegriffen. Zu viele positive Aspekte überwiegen. Laufruhe/Spurtreue, Fahrsicherheit, Schnelligkeit usw... haben mich persönlich überzeugt. Ruppige Strecken gehen auch definitiv besser.
    Mein Crosser mit Disc Bremsen hat mich richtig in den Bann gezogen. Ich find das Teil einfach super. Rahmen hat sogar Gewindeösen für Gepäckträger und Schutzbleche. Bremsen sind spitze. Die Steigerung in Form von Hydraulik Bremsen (siehe SRAM) macht meiner Meinung nach nur auf festen (asphaltierten) Untergründen Sinn, da die enorme Bremkraft auf Wald und Wiesenwegen nicht zur Geltung gelangt.
    29er und Crosser zu Vergleichen/ mich entscheiden zu müssen, würde mir sehr schwer fallen. Vielleicht so: würdest du dich für einen Crosser entscheiden, welcher durch Gewindeösen (ganz easy) zum Reiserad umfunktioniert werden kann, deckst du möglicherweise einen etwas breiteren Einsatzbereich mit dieser Gattung ab (als Rennrad lässt sich der Cosser auch vorzüglich nutzen). Viel Spaß bei der Entscheidung. Wie auch immer sie ausfällt.

    Andreas
  • roger2, 24.12.2012, 18:01 Uhr
    Hallo,
    ich fahre seit 12 Jahren mit Cross-Rennrädern, das ich auch als Reiserad nutze, und bin damit zufrieden. Es ist sehr vielseitig einsetzbar, wenn man keinen Platz für 2 oder 3 Fahrräder hat. Ich habe 3 Laufradsätze: 23er Reifen für die Straße, 32er Reifen für die Reise und Stadt und 35er Spikesreifen für den Winter. Sicher gibt es für Mountainbikes mehr Reifenauswahl - aber bauche ich das? Dazu Mini V-Brakes - die sind zu den aktuellen 10fach Shimano STI Hebeln gut compatibel und haben eine enorme Bremswirkung.
    Korrekt ist, dass man damit nicht in schwerem Gelände auf Singletrails über Baumwurzeln und Steine fahren kann. Wer das will, kommt am Mountainbike nicht vorbei. Aber befestigte Waldwege sind mit 32er oder 35er Reifen sind kein Problem. Und wenn man ein Stück Straße hat, dann kommt man fast auf Geschwindigkeiten eines Renners. Bei steilen Passabfahrten hat man mit 32er Reifen sogar Vorteile gegenüber Rennern: aufgrund der höheren Reifenkontaktfläche zur Straße und den kräftigen V-Brakes kann man vor Kehren später bremsen.
    Roger
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Danke an den WP

  • christoph, 21.12.2012, 22:27 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr
    Ohne die "aufmunternden Punkte" im WP wären die 100 000 Hm bei diesem Dreckswetter dieses Jahr sicher nicht mehr zusammengekommen.
    Doch so werde ich die angepeilte Marke morgen auf dem Weg zum Brot kaufen (45 km 550 Hm durch den Matsch der Ostalb) ganz locker mit dem MTB einfahren.
    Hatte selten so viel Spass im Dreck.
    Frohes Fest
    Christoph
  • helmverweigerer, 22.12.2012, 15:30 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr
    Hallo Christoph,

    freut mich zu hören dass die Aktion ihr Ziel erreicht, mich motiviert di Punktesammlerei auf jeden Fall auch und hat so schon einige zusätzliche Aktiv-Stunden hervorgerufen.
    Dann mache ich mich mal auf bärenstarke Fratellis zum Saisonauftakt in Ligurien im April gefasst. Die Touren werde ich wohl in der Neujahrswoche planen. Da habe ich ja jetzt ordentlich Spielraum ...
  • andreas s, 22.12.2012, 15:40 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr
    Ach mich hat es heute bei milden Temperaturen, mit dem Drecksrad in die Pampe geführt.

    Es hat gut getan.

    Gruß
    Andreas
  • Ottilito, 22.12.2012, 21:24 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr
    @ Christoph, nur gut, dass die "aufmunternden Punkte" im WP nicht meine Idee, sondern DEINE waren. Somit habe ich bei den Touren mit Dreckswetter immer ein Feindbild vor den Augen!

    Schönes Fest!

    erWIN
  • Ottilito, 22.12.2012, 21:28 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr auf helmverweigerer
    @ Lukas, ich hoffe dass die Touren für Ligurien ähnliche km und Hm wie letztes Jahr aufweisen. Ich fand die Touren letztes Jahr perfekt und NICHT zu anstrengend, obwohl manche charismatische Guide das Gegenteil meinten.

    Servus, ERwin

  • helmverweigerer, 22.12.2012, 22:02 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr auf Ottilito
    Ja, wird ähnlich werden. Da der nächste Saisonauftakt so spät stattfinden wie noch nie, dachte ich, dass wir etwas weiter ins Hinterland in die Flusstäler können, so wie wir das beim Formaufbau dann machen. Dann kann ich euch noch ein paar neue und lohnenswerte Ecken zeigen.

    Gruss, l.
  • christoph, 23.12.2012, 16:25 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr auf Ottilito
    Hi Fratello,
    ich habe keine Feindbilder......nur einen Feind.
    es ist die kleine innere Sau, die mir ständig erzählt, dass meine Laufräder bis 100 kg zugelasssen sind und es völlig wurscht ist wie viele Hefe es am Abend werden. Daß es im übrigen sogar besser wär, ich tät noch eine Hefe drauflegen, weil die gibt a Kraft.
    Deswegen...., der WP ist die einzige Chance, den verspäteten Saisonstart im Ligurischen Hinterland (!) zu überstehen.

    Frohes Fest
    Christoph
  • andreas s, 23.12.2012, 16:33 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr auf helmverweigerer
    Du willst den Saisonstartern doch wohl nicht die "Naturschönheiten" der Septemberrouten vorführen.
  • helmverweigerer, 23.12.2012, 16:54 Uhr 24.12.2012, 15:30 Uhr auf andreas s
    Ja du hast recht, damit sollte man eigentlich sorgsam umgehen ...
  • Ottilito, 24.12.2012, 15:30 Uhr auf andreas s
    Keine Angst mit unserem sportlichen Niveau werden wir nicht in der Lage sein die "Naturschönheiten" zu geniesen.
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Hydrogencarbonat

  • tandem_click, 20.12.2012, 18:13 Uhr 21.12.2012, 09:28 Uhr
    Wasser mit hohem Gehalt, z. B. Gerolsteiner, sollen sehr gut sein und ein bisschen das Laktat blockieren, sagt der Trainer auf der Fläche.

    Viele Grüße vom Spinningbike
    Sandra

    http://www.gerolsteiner.de/index.php?id=hydrogencarbonat
  • Uwe, 20.12.2012, 19:04 Uhr 21.12.2012, 09:28 Uhr
    Hallo!
    Was auch immer das Zeug aus sportlicher Sicht bringt, aber man wunderbar vulgär davon rülpsen, wie auch Herr Paul Panzer erfahren hat. Ach nein, der hat ja zu viele Bohnen gegessen...
    Grüße, Uwe
  • merida, 21.12.2012, 08:05 Uhr 21.12.2012, 09:28 Uhr auf Uwe
    Von Bohnen muss man aber nicht rülpsen, sondern pupsen...
  • majortom, 21.12.2012, 09:28 Uhr
    Na dann rührt man sich am besten noch einen Teelöffel Backpulver in sein Gerolsteiner...
    Sorry, aber ich behaupte mal, der Effekt von Hydrogencarbonat auf den Laktathaushalt ist gleich null.
    Schöne Grüsse, Tom
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Cycling Survival

  • thomasg, 27.11.2012, 22:35 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr
    Hallo zusammen,

    als theoreitsche Lektion für die Winterabende kann ich euch die 5-teilige Videoserie "Cycling Survival" von Michael Cotty empfehlen (auf englisch):

    How to cycle in the mountains - Climbing Technique

    How to cycle in the mountains - Descending Technique

    How to prepare for a ride - Nutrition & Clothing

    How to set up your bike - Bicycle Maintenance

    How to pack your bike - Bicycle Maintenance

    Danke an Alex für den Tipp!!

    Thomas

  • AP, 28.11.2012, 07:54 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr
    Erschreckend sind die haßerfüllten Kommentare unter dem ersten Video...vermutlich von Menschen, die sich primär als Autofahrer verstehen....
  • Jan, 28.11.2012, 08:08 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf AP
    HI Axel,
    naja... es ist im Wesentlichen einer, der da ausgetickt ist. Aber bitter ists dennoch.

    Ich schaue mir diese Videos mal an, kenne sie noch nicht.
    Schönen Gruß, Jan
  • Roli, 28.11.2012, 09:50 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr
    Hi Thomas,

    die ersten beiden Videos sind ja mal genial. Noch dazu auf den Pässen gefilmt, die wir bei der Dolomitenreise 2013 befahren werden... ;-)

    Schönen Gruß, Roli
  • tandem_click, 28.11.2012, 16:26 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Roli
    Hallo zusammen,

    ich bin gerade mal bei Video 1. Solange nicht zu schnelle Bewegungen sind, geht's, schmunzel. In der Passage, wo der Radler den Mountainbiker mit den gestreckten Armen überholt, sagt er, besser die Arme so locker halten und die Kraft aus dem Bauchraum / Beinen holen und sonst ganz relaxt bleiben (gente de disfruta hieß das bei uns). Hat das nicht auch etwas mit der Sitzposition zu tun, der Mountainbiker sitzt in einem anderen Winkel.

    Minute 2:52 deswegen habe ich mir endlich den Bullhorn-Lenker geholt! (umgekehrt montiert, nach vorne, so wie auf dem Spinning-Bike, ja , ist was Anderes, Tandem)

    Minute 3:51 darüber können einer meiner Piloten und ich stundenlang diskutieren. Der eine mag halt dann den Wiegetritt für kürzere Anstiege, um noch mal Kräfte freizusetzen, und der andere kurbelt ruhig in seinem Rhythmus durch.

    Minute 4:12 mit der Idealkurve, wenn's möglich ist, ist ja klar. Wir hatten am Ibaneta oder an dem anderen Pass in einer Serpentinenkehre, als wir mitten drin waren, bzw. auf der Innenseite sein mussten, Gegenverkehr. Da hatten wir für ein zwei Meter innen diesen Monsteranstieg, mussten da durch. Die Monsterkräfte habe ich dann mal kurz aktiviert und wir hatten nicht an Geschwindigkeit verloren -> Wenn du einmal am Berg stehst mit dem Tandem, kannst du gleich absteigen, das sollte auf keinen Fall passieren.

    Klasse Video!

    Viele Grüße
    Sandra

  • Uwe, 28.11.2012, 18:01 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr
    Das ist schon lustig, wenn man in den Filmen Passagen erkennt, wo man zwar bisher erst einmal im Leben war, aber sich doch noch genau an die Situation erinnern kann. Film 2 bei 7:02 habe ich sogar trotz aller Unschärfe mein Quartier einer Nacht wiedererkannt. Schade, dass ich zu blöd und zu alt bin, den englischen Text ordentlich zu verstehen, aber seine Fahrlinie (in Film 2) ist schon zu verstehen, auch wenn er zeigt, was man falsch machen kann.
    Wenn ich seine Kadenzen aus Film 1 bergauf treten will, muss ich wohl noch etwas trainieren, oder die neue 4-fach-Kurbel bestellen, wo vorne eine 11er Blatt drauf ist und das 52 hinten montiert wird. Aber deshalb hat er trotzdem grundsätzlich recht mit seinen Tipps.
    Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 28.11.2012, 19:55 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    hier werden Sie geholfen

    http://r2-bike.com/sram-kassette-XX1


    Günter
  • Uwe, 28.11.2012, 21:00 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Cinelli09
    Hui, für einen solchen teller musst du aber größere Räder fahren, damit er nicht auf der Straße kratzt ;-)
  • Cinelli09, 28.11.2012, 22:01 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Uwe
    Richtig,Twenty Niner heißen die auf Neudeutsch....Herr,laß Hirn vom Himmel fallen!
  • alltagsfahrer, 28.11.2012, 22:15 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf tandem_click
    Hallo Sandra,

    Beim MTB ist der Wiegetritt eher kaum eine Option. Einerseits verliert man ganz unglaublich Energie in Dämpfung und Federung und zum anderen rutscht man eher durch. Die Sitzposition muss aufrechter sein, da man so mehr Kraft am Lenker einsetzen kann.
    Beim Wiegetritt scheiden sich die Geister. Man hat zwar mehr Kraft, aber man verbraucht auch mehr, als im sitzen. Wiegetritt mag man oder nicht. Gut, ich liebe es im Wiegetritt zu fahren. Am liebsten von unten bis ganz oben und nur zum trinken schnell mal absitzen.

    Wenn ich ganz ehrlich bin, dann staune und beneide ich Leuten wie Thomas, die für einen Alpenpass kaum Wiegetritt fahren müssen.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • Uwe, 28.11.2012, 22:26 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Cinelli09
    Hallo Günter!
    Jetzt hören wir besser auf, sonst bekommen wir Ärger ;-)
    Grüße, Uwe
  • Uwe, 28.11.2012, 22:33 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz!
    In meinem ersten Radleben bin ich die Pässe meist komplett im Wiegetritt gefahren, aber mit schrecklich niedrigen Kadenzen. Auch mal mit Reisegepäck über den Stelvio mit 42/21. Wenn ich da in den Sitz gefallen wäre, dann wäre ich auch vermutlich sofort umgefallen.
    Heute fahre ich fast komplett im Sitzen und gehe nur noch mal um den Rücken kurz zu entspannen aus dem Sattel. Leider fehlt mir aber die Kraft, längere Passagen im Wiegetritt sauber zu fahren, deshalb kacke ich an echten Steilpassagen ab 20 % schnell ab.
    Die Kadenzen aus dem Film sind mir an längeren Anstiegen aber zu hoch, da fahre ich eher einen etwas dickeren Gang und nur an sehr harten Passagen dann mit dem Rettungsring.
    Letztendlich zählt für mich nur, dass ich irgendwie ohne fremde Hilfe auf die Pässe komme ;-)
    Grüße, Uwe
  • alltagsfahrer, 28.11.2012, 23:55 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Uwe
    Hallo Uwe,

    Solch hohe Kadenzen fahre ich auch nur wenn ich ein Intervalltraining am Berg mache. Dann fahre ich zwar im kleinsten an, schalte dann aber so weit hoch, wei es nur irgendwie geht und vor der pause wieder runter bis in den kleinsten. Normal fahre ich etwa zwei bis drei gänge dicker im wiegetritt, als im sitzen. wobei ganz klar das sitzen weniger Energie verbraucht.

    Besser man hat einen Rettungsring, als keinen ;-)
    Und um den war ich schon mehr als einmal froh.

    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • alltagsfahrer, 28.11.2012, 23:58 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Cinelli09
    Hallo,

    ich frage mich nur, wie die das mit dem Schaltwerk machen.


    Viele Grüsse aus Zug, Fritz
  • majortom, 29.11.2012, 07:33 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Cinelli09
    Wer zahlt denn bitte 350 Euro für ein Verschleißteil?
  • Uwe, 29.11.2012, 10:34 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf majortom
    Es gibt ja auch Leute, die kaufen für viel Geld ein elektrisches Bike, um den Barg rauf zu kommen. Da finde ich die Sache mit dem 42er für teures Geld schon sauberer.
  • Cinelli09, 29.11.2012, 10:40 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf alltagsfahrer
  • Uwe, 29.11.2012, 10:47 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf alltagsfahrer
    Hallo Fritz!
    Mag schon sein, dass Wiegetritt an sich insgesamt mehr Energie verbraucht, aber der reine Krafteinsatz ist meines Erachtens zumindest im Moment mal effektiver. Der Armstrong-Stil (bitte keine Dopingdiskussion! ich meine nur denn rein technischen Bewegungsablauf) ist da bestimmt noch mal eine ganz spezielle Art von Wiegetritt, denn er macht ja sowohl eine gewaltige Kadenz und nutzt außerdem noch einen gewissen Krafteinsatzvorteil des Wiegetritts. Wobei er ja sehr vornübergebeugt arbeitet und in seinem Tritt die statische Körperhaltearbeit anders unterbringt also sonst üblich.
    Ein Rettungsring ist am berg immer eine nützliche Sache, zumindest psychisch, aber ein Schwimmring, wie ich ihn inzwischen angesetzt habe, ist Ballast ;-)
    Grüße, Uwe
  • Cinelli09, 29.11.2012, 10:47 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf majortom
    In der hippen MTB Szene sitzt die Kohle weitaus lockerer als bei den (konservativeren) Rennradlern.Hauptsache sie kriegen im 3 Monats Produktzyklus immer was neues mit der Marketingmessage,daß man mit dem 2 Monate "alten" Teil eigentlich gar nicht fahren kann (konnte).
  • Cinelli09, 29.11.2012, 10:51 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Uwe
    Vorsicht Uwe,wir sind alterstechnisch näher am E-Bike dran als am Bobby-Car !
  • Uwe, 29.11.2012, 11:30 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Cinelli09
    Das stimmt zwar, aber ich würde eher mit dem Bobby-Car einen Pass runter fahren als mit dem E-Bike.
  • simsen23, 29.11.2012, 13:42 Uhr 29.11.2012, 18:24 Uhr auf Uwe
    lieber mit dem Bobby-Car einen Pass RAUF fahren als mit dem E-Bike ;)
  • Uwe, 29.11.2012, 18:24 Uhr auf simsen23
    das wird aber eine harte Nummer ;-)
    Runter gubt es einige irre Videos bei Youtube.
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Team ligurien-Guides

  • helmverweigerer, 22.10.2012, 09:49 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr
    Das Team der Guides steht:
    http://winterpokal.rennrad-news.de/teams/view/122

    Bitte um Beitritt.

    Start des Winterpokals ist übrigens der 5. November

    Il barbone
  • majortom, 22.10.2012, 09:56 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr
    Ich hab mal einen Mitgliedsantrag gestellt.
  • helmverweigerer, 22.10.2012, 09:59 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    bist dabei ...
  • PeterK, 22.10.2012, 22:27 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr
    Hallo Lukas,

    ich bin diesen Winter leider nicht dabei, wünsch Euch viel Spass :-)

    Gruß aus dem Schwabenland

    Peter
  • majortom, 23.10.2012, 12:10 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf PeterK
    Antrag abgelehnt... was wäre denn das Guides-Team ohne "nuff und naa" und dergleichen?
    Na gut, solange du nicht zu den Steigern überläufst... ;-)
    Schöne Grüsse, Tom
  • stb72, 23.10.2012, 12:13 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    pardon, aber Mitglieder mit zu erwartendem 0-Punkte-Konto werden nicht aufgenommen.
  • majortom, 23.10.2012, 12:14 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf stb72
    Kann ja nicht jeder Headbanging zur alternativen Sportart erklären...
  • andreas s, 23.10.2012, 13:15 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr
    Habt ihr noch Platz für einen Saisonfinalersatzguide, der zum Saisonstart wohl nicht in Ligurien sein wird und deshalb zum erklärten Ziel dieses Teams nichts beitragen kann?
  • Herr_, 23.10.2012, 13:17 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf andreas s
    Von mir aus gerne. Kannst Dich ja mal beim Einpeitscher bewerben.
    Gruss, Lutz
  • helmverweigerer, 23.10.2012, 13:23 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf andreas s
    Aber gerne, dann wären wir komplett
  • andreas s, 23.10.2012, 13:34 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf helmverweigerer
    Komplett!

    Dann will ich mal die Ausrüstung prüfen:

    Schlechtwetter RR - OK
    MTB - OK
    Spike-Reifen - OK
    Warme Kleidung - OK
    Laufschuhe - OK
    Hallenbad - geöffnet
    Motivation nach vergeigtem Vorjahr - OK

    Rollentrainer - OK
    Trainingsplan für die Rolle - Himmelherrgottsakra, wo ist der UFF, wenn man ihn mal braucht?

    Gruß
    Andreas
  • helmverweigerer, 23.10.2012, 13:57 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf andreas s
    Hihi, keine Ahnung wo der ist.

    Achso: Mitgliedschaft auch OK.

    Bei mir noch nicht OK: Spike-Reifen. Wir haben darüber schon mal geschrieben. Was empfiehlst du?
  • majortom, 23.10.2012, 14:34 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf helmverweigerer
    Was ist eigentlich mit dem Pfälzer Punktegaranten? Haben die Blender eine Ablösesumme bezahlt?

    (Nicht dass ich mit der gegenwärtigen Besetzung nicht zufrieden wäre... ganz im Gegenteil, eine illustre Runde, angereichert um fränkische und bergische Edelrecken...)
  • andreas s, 23.10.2012, 14:37 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf helmverweigerer
    Ich nutze meine Spikes, die auf einen 2. LRS montiert sind, nur bei eisigen Verhältnissen. Das tut es ein Schwalbe "Marathon Winter", möglicherweise sogar der neue "Winter". Bei Schnee nimm ich die normalen Stollengummis. Die Kombination aus breitem Stollenreifen und Spikes, wie beim Ice-Spiker wird universeller einsetzbar sein, denn bei tieferem Schnee versagt der schmale Marathon Winter.
    Es kommt also darauf an, wie der Reifen eingesetzt werden soll.
  • andreas s, 23.10.2012, 14:39 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    Sollen wir beim Veranstalter eine Ausnahmegenehmigung für ein 6. Teammitglied erwirken?
  • helmverweigerer, 23.10.2012, 14:47 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    Ganz klar, diese Punkte fehlen. Aber der paelzman wird ja Berner Oberland Guide und nicht Ligurienguide... das hat ihn wohl abgehalten unserem Team beizutreten.
    Abgesehen davon ist eine Durchmischung doch ganz interessant ...
  • majortom, 23.10.2012, 15:04 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf helmverweigerer
    Das auf jeden Fall.

    Die strengen Auswahlkriterien erhöhen natürlich den Druck, zum Formaufbau zu kommen...
  • helmverweigerer, 23.10.2012, 15:12 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    Da gibt es eh kein Zurück mehr ...
  • paelzman, 23.10.2012, 15:29 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    Auch wenn ich im Herzen Ligurien-Guide bleben werde, nehme ich nächstes Jahr ja eine Auszeit vom Ligurien-Guiden zugunsten des BeO.
    Ein neues WP-Team hab ich bis jetzt noch nicht...sollte ich meine Punkte etwa sinnlos verschwenden müssen....
  • kletterkünstler, 23.10.2012, 15:48 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf paelzman
    Wir wäre es mit den Steigern? Du kannst dich am Wochenende gleich qualifizieren, wenn du dich mit mir uns unserem luxmburgischen Redaktionsrecken durch den eisigen wallonisch-französischen Schneesturm in den Ardennen kämpfst. Aber eine Qualifizierung ist bei dir eigentlich nicht nötig.
  • paelzman, 23.10.2012, 15:55 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf kletterkünstler
    Die Steiger??? Es gibt zu wenig Schaufeln auf der Welt, um die tiefen Gräben zwischen Steigern und Ligurien-Guides, die letztes Jahr ausgehoben wurden, zu füllen...
  • helmverweigerer, 23.10.2012, 15:56 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf paelzman
    Du kannst ja mal eine Onemanshow Beo starten. Die Punkte die du alleine holst reichen längst um vorne mitzumischen. Ausserdem findest du sicher noch Mitstreiter ...
  • paelzman, 23.10.2012, 16:11 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf helmverweigerer
    Zuerstmal kämpf ich noch mit dem Tourentip...bin ich echt der einzige, der sich so blöd anstellt....jetzt hats das Ding wieder zerschossen...
    Ich glaub, ich muss mich mit zwei Stunden Rolle geiseln...;-)
  • schlucht, 23.10.2012, 17:24 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf paelzman
    Wir brauchen noch jemand der die Dolce Vita geidet. ;-)

    Gruss Lothi
  • dbeckel, 23.10.2012, 22:19 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf andreas s
    habe den Ice Spiker Pro auf dem MTB und kann ihn empfehlen
  • sugu, 24.10.2012, 07:34 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf andreas s
    Die neuen Winter? Die kommen erst ab 2013, dann aber runter bis 30-622. Hinweis von Schwalbe: "Nur in extremen Kurvenlagen ist ihm sein großer Bruder Marathon Winter überlegen." Trifft wahrscheinlich nicht nur auf Kurvenlagen, sondern auch auf das Verlassen von Spurrinnen zu. Wenn der kleinste Marathon Winter (35-622) passt, würde ich den nehmen.
  • Jan, 24.10.2012, 17:35 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    Ich frag mich eher, wo starkamglas geblieben ist. Hast du ihn erwürgt?
  • majortom, 24.10.2012, 17:48 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf Jan
    Der ist abgesoffen.

    Edith fragt: in welchem Team machst du eigentlich keine Punkte?
  • helmverweigerer, 24.10.2012, 20:27 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    Hast du schon gesehen dass du für ein allfälliges Savoyen Team einen Teilnehmer hast der gerne beim QP mitmachen möchte und 400 Stunden beitragen würde!
  • Herr_, 24.10.2012, 20:41 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf helmverweigerer
    Jetzt hat er gerade wieder umgeschwenkt, da stupst Du ihn zu nem neuen Team. Nicht, dass bei uns doch noch ein Platz frei wird und wir letztlich einen Saisonauftakt Guide mit 0 Punkte Garantie aufnehmen ;-)
  • Ottilito, 24.10.2012, 21:05 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf schlucht
    Was macht eigentlich Lothi bei den Dolce Vita guides???

    ERwin
  • kletterkünstler, 24.10.2012, 23:52 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf paelzman
    Ein Eintrachter und ein Lauterer in einem Team das geht natürlich auch nicht. Ich steh da in der Mitte, mag beide nicht ;-)

    Grüße vom siegestrunkenen Dortmunder

    P.S. Dienstag beim Pokalspiel in Aalen, selbstverständlich mit Rad, um die harten Rampen der Alb und Mittwoch die noch unbekannten (und auch bekannten) einsamen Sträßchen des Schwäbisch-Fränkischen Waldes zu erkunden.
  • helmverweigerer, 25.10.2012, 08:48 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf Ottilito
    Das hat halt einfach Tradition ...
  • majortom, 25.10.2012, 12:03 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf helmverweigerer
    Das wären ja 1600 Punkte... =-o

    Apropos... wo steckt eigentlich Pusinelli??

    Ich habe doch meinen Vertrag mit dem Guide-Team gerade erst verlängert. Jetzt wird auch nicht mehr gewechselt!
  • stb72, 25.10.2012, 13:02 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    soviel wie das gesamte Steigerteam .... )
  • Jan, 25.10.2012, 15:38 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf majortom
    Habe mich gestern bei Chill & Relax angemeldet. Da war glücklicherweise noch was frei.

    Schönen Gruß, Jan
  • Reinhard, 25.10.2012, 22:56 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf Jan
    Sehr gute Wahl!

    Zwei Positionen sind im Übrigen noch zu vergeben. Freue mich auf Bewerbungen!
  • schlucht, 26.10.2012, 12:21 Uhr 11.11.2012, 18:37 Uhr auf Ottilito
    Wir haben keine geids wir sind eine truppe die das leben geniesst, und mein grösster Genuss ist es einen