Albulapass (2315 m)

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Albulapass (2315 m)
Pass d'Alvra

Alpen, Engadin, Graubünden.
Der Albulapass ist einer von drei Pässen, die das Engadin im weitesten Sinne mit dem Rheintal verbinden. Ausgangspunkte sind La Punt im Osten und Tiefencastel im Nordwesten, von wo aus man weiter ins Hinterrheintal abfahren kann. Die Straße über den Albulapass ist aufgrund fehlender wirtschaftlicher Bedeutung im Gegensatz zu den parallel verlaufenden Julierpass und Flüelapass schmal. Dadurch ist der Albulapass viel weniger befahren als diese Parallelpässe, was den Pass mit seinem schönen Aufstieg und den umgebenden Bergen zu den Favoriten des Autors macht.
Das Engadin vom Flüela- oder Ofenpass über Zernez herauffahrend lohnt ein Besuch der sehr schönen Orte S-chanf und Zuoz.
Die Abfahrt vom Albulapass nach Bergün bietet einen Blick auf die Schmalspurbahn, die hier in mehreren Kreisen – z.T. ganz im Berg – an Höhe gewinnt. Mehrmals sieht man von einem einzigen Punkt auf der Straße den Zug in den Berg verschwinden und auf einem Viadukt wieder herauskommen.
Für die Beschreibung danken wir jagger Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Filisur21,4 km1280 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne
Ostanfahrt von La Punt9 km625 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne

Westanfahrt von Filisur  21,4 km / 1280 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Von Tiefencastel aus führt die Straße ostwärts am Landwasser entlang Richtung Filisur. Auf diesen gut 10 km steigt die Straße nur gerade 150 Hm an. Touristischer Höhepunkt dieses Abschnitts ist zweifelsohne das imposante Landwasserviadukt der Rhätischen Bahn. 65 m erhebt sich die bogenförmige Brücke über den Fluss. Von nun an befinden wir uns im Tal der Albula.
Gleich nach Filisur windet sich die Straße ganz dicht am Fluss entlang. Auch in diesem mit Nadelwald bewachsenen Teil der Passstraße sind Steigungen Fehlanzeige. Erst nach 5 km gewinnt die Straße in zwei Serpentinen rasch an Höhe. Auf den folgenden 2 km bis Bergün sind jetzt aber stattliche 10 % Steigung zu erklimmen. Als Entschädigung für die Strapazen führt die ganz dicht an den Fels gebaute Straße durch die spektakuläre Albula-Schlucht. Mancherorts geht es gleich neben der Straße über 100 m senkrecht in die Tiefe. Ein imposantes Naturschauspiel, das aber nur für schwindelfreie Radler geeignet ist.
Gleich nach dem Ortsausgang von Bergün, das mit unzähligen Engadiner Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert aufwartet, steigt die Straße erneut beachtlich an. Steigungen zwischen 8 und 11 % führen auf der im Winter als Schlittenbahn genutzten Straße Richtung Preda. Dabei sollte der Blick vor allem auf die einzigartige Linienführung der Bahn gelegt werden. Durch 5 Kehrtunnels und 9 Viadukte steigen die Züge in einer Meisterleistung des Eisenbahnbaus auf 12,5 km Länge 422 m in die Höhe. Wir, auf der Straße, brauchen für diese Höhendifferenz nur gerade 6 km Asphalt!
Kurz vor Preda, wo die Bahn in den Albula-Tunnel einfährt, wird die Straße für kurze Zeit wieder flacher. Doch schon bald geht es weiter bergauf. Durch montane Nadelwälder erreichen wir den Lai da Palpuogna, ein smaragdgrüner Bergsee auf knapp 1900 m Höhe. Wir befinden uns jetzt am Rande der Baumgrenze und tauchen in eine wunderschöne hochalpine Berglandschaft mit Geröllfeldern links und rechts der Straße ein.
Für die letzten 4 km bis zur Passhöhe müssen wir nochmals eine Steigung von durchschnittlich 7 % überwinden. Zum Glück sehen wir das Pass-Hospiz schon von weit, so haben wir einen guten Fixpunkt und erreichen wenig später die 2312 m hoch gelegene Passhöhe und gleichzeitig das Tor zum Engadin.
Für die Beschreibung danken wir Bike-Martin Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Adam Mail an Absender1 h 10 m 22 s26.08.2007
Mittlere Zeit: Mad_Basti Mail an Absender1 h 45 m 00 s23.07.2005
Langsamste Zeit: 6 h 00 m 00 s13.09.2009

Ostanfahrt von La Punt  9 km / 625 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Im Ort la Punt-Chamues-ch am Inn beginnt die Steigung gleich hinter den Bahnschienen der Schmalspurbahn Scuol–St. Moritz. Wir durchfahren eine Kurve nach rechts und befinden uns direkt in der ersten Serpentine.
In einigen Serpentinen, die keinen Zweifel an dem kurzen, ruppigen Aufstieg lassen, gewinnen wir schnell an Höhe, so dass sich uns nach ein paar Kilometern schon ein herrlicher Blick zurück über den Ort und das Inntal zu den gegenüberliegenden Bergen des Oberengadin bietet.
Auf diesen ersten 4,5 km erreicht die Steigung bedrohliche Werte und lässt auch nicht grundlegend nach, so dass sich die verbleidenden 5 km etwas ruhiger gestalten. Dabei lassen wir die Vegetation hinter uns. Wir folgen einem kleinen Flusslauf, den wir im Verlauf auch mehrmals überqueren, in dem wiesenüberzogenen Tal. Rechts erheben sich die schneebedeckten Berge bis auf über 3400 m.
Die Steigung nimmt jetzt im Verlauf weiter ab und verwandelt sich einige hundert Meter vor dem eigentlichen Pass an einem kleinen Bergsee vorbei sogar kurzzeitig in ein Gefälle. In diesem kargen Sattel, auf dessen anderer Seite sich die Straße an einem schroffen felsigen Hang hinunterstürzt, lädt uns rechter Hand die Passhütte auf einen Kaffee ein. Platz ist in der Sonne vor dem Haus mit herrlichem Blick zurück über den kleinen See und den Bergen im Hintergrund.
Für die Beschreibung danken wir jagger Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: ck99 Mail an Absender0 h 35 m 38 s23.07.2006
Mittlere Zeit: freiburger Mail an Absender0 h 53 m 00 s19.08.2009
Langsamste Zeit: 1 h 18 m 00 s28.05.2010