Allée de Lairbois (202 m)

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Allée de Lairbois (202 m)

Ardennen, Wallonien.
nach dem Abzweig in die Allée de Lairbois
Bei der Allée de Lairbois handelt sich um eine steile Sackgasse in Yvoir. Sie führt vom Maasufer hinauf zum oberen Ende des Carrière d’Yvoir, einem der zahlreichen Steinbrüche in der Gegend. Auf den 1,2 km müssen stattliche 111 Hm absolviert werden, was einer Durchschnittssteigung von über 9 % entspricht. Das Gemeine an diesem Anstieg ist zudem, dass er nach oben hin immer steiler und das Maximum von 15 % erst auf den letzten 100 m erreicht wird.
Da sich die Maas hier tief in die Gesteinsschichten eingeschnitten hat, ist die Allée de Lairbois nur ein steiler Anstieg unter vielen zwischen Namur und Dinant. Echte Quetscher kommen also hier voll auf ihre Kosten. Mit der Triple Mur de Monty und dem Montagne de la Croix finden sich hier auch zwei der vielleicht schwersten wallonischen Côtes. Aussichtsreich ist u.a. dieser hier mit Blick zu den Sept Meuses.
Das etwa 8800 Einwohner zählende Städtchen Yvoir an der Maas war im Jahre 1975 übrigens Austragungsort der Straßen-Radweltmeisterschaft. Mit Hennie Kuiper wurde einer der erfolgreichsten niederländischen Radrennfahrer Weltmeister der Elite. Bei den Amateuren setzte sich mit Adrianus Gevers ebenfalls ein Niederländer durch.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Yvoir1,2 km111 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne

Westauffahrt von Yvoir  1,2 km / 111 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Der Startpunkt liegt in Yvoir etwas oberhalb der Maas hinter dem Friedhof und der Bahnüberführung. Hier zweigt die Rue du Tricointe von der Maas aus gesehen scharf links von der N937 ab. Nach einer kurzen achtprozentigen Einstiegsrampe beruhigt sich die Straße wieder und wartet bis zum Abzweig in die Allée de Lairbois nur noch mit 6 bis 7 % auf.
Schließlich müssen wir scharf rechts abbiegen und befinden uns nun in der namensgebenden Straße, die kein Pardon kennt. Die Steigung legt Prozentpunkt um Prozentpunkt zu. Die Häuser links und rechts der Straße haben inzwischen Vorgärten und sehen mitunter etwas schicker und teurer aus. Zwischen ihnen können wir immer wieder einen Blick ins Maastal erhaschen. Nach 900 m ist dann auch die 10-Prozent-Marke gefallen.
Derweil nähern wir uns in einem langen Linksbogen dem Endpunkt. Die Steigung legt zunächst auf 13 und ganz zum Schluss dann schließlich auf 15 bis 16 % zu. Das Beste hat sich diese Côte also sprichwörtlich bis zum Schluss aufbewahrt. Hier heißt es dann umdrehen, denn weiter geht es definitiv nicht. Hinter dem Zaun geht es steil abwärts, denn dort liegt der angesprochene Steinbruch. Ein Schild warnt und weist darauf hin, dass das Betreten verboten ist. Also noch einmal schnell die ganz passable Aussicht auf das grüne Maastal genießen und wieder abwärts.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

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