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Alp Lasa (1854 m)
Valenser Obersäss

Alpen, Glarner Alpen, St. Gallen.
nochmal die Alm, in den Gewitterwolken der Pizol
Das wilde und malerische Taminatal hat für den Radler einiges zu bieten. Neben den drei Auffahrten von Norden ins Tal und dem Schotterübergang von Süden über den Kunkelspass gibt es noch einige lohnende Stichstraßen. Die Alp Lasa – wie der Almhang oberhalb von Valens heißt – ist hierbei der wohl höchste asphaltierte Punkt des Tales. Der genaue Endpunkt ist eine der vielen Sässen hier, namentlich die Alp Valenser Obersäss.
Bis zum Ausgangspunkt Valens muss man zuerst das Taminatal von Bad Ragaz nach Valens hochfahren, bis zur Alp kommen dann in Summe über 1300 zumeist sehr steile Höhenmeter zusammen. Ein sehr schöner, einsamer und schwerer Anstieg, der hier kehrenreich auf überraschend gutem Asphalt (neu bis ca. 1400 m Höhe) bis zum unspektakulären Endpunkt am Osthang des Pizols nach oben führt.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von Valens7,9 km918 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne

Ostauffahrt von Valens  7,9 km / 918 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Valens
Am Ortsausgang von Valens, bevor es dann leicht bergab geht, muss man hier scharf rechts abbiegen, der Abzweig ist leicht zu verpassen. Zunächst noch durch das Dorf nimmt die Steigung bald zweistellige Werte an. Bei meist 10–14 % führen die ersten 2,5 km durch drei Kehren hinauf noch durch kurze Waldpassagen in die Almwiesen bei Valens. Danach folgt bei unveränderter Steigung (einstellige Prozente findet man fast nicht) eine längere kehrenfreie Teilstrecke (1,7 km), die aussichtsreich den Almhang quert. Die nächste Serpentinenfolge ist dann insgesamt das „leichteste” Teilstück, sogar ganz kurz mal flach, so dass man die bunt blühenden Wiesen hier auch mal etwas genauer betrachten kann.
Bei der siebten und letzten Serpentine kommen wir schließlich an der Alp Branggis auf 1561 m Höhe vorbei (5,9 km, 636 Hm), und ab hier führt der Weg leicht kurvig ohne Kehren in das Bergtal hinein. Es wird wieder etwas steiler. Das sollte man aber trotzdem noch auskosten, denn wenige hundert Meter weiter bei einer Felspassage beginnen die letzten 1,5 km, und diese stellen bei einem deftigen Schnitt von fast 15 % eine echte Härteprobe am Ende dar, maximal werden ca. 17-18 % erreicht. Auch wenn man die Alp schon länger sieht, muss man schwer keuchend verwundert feststellen, dass es gleich steil bleibt, obwohl es nicht so aussieht.
Aber auch das geht irgendwie vorbei, und der Asphalt endet oben gut 200 m vor der Alp, welche noch auf ebener Schotterpiste erreicht werden kann (hier führt auch ein Schottertrail für MTB zurück ins Tal). Die Meter spare ich mir, und ein kleiner Schotterplatz mit Mini-Hochmoor stellt den Endpunkt dar.
Voraus wäre bei klarer Sicht der Pizol über der Hütte zu sehen, und zurück blickt man über das Taminatal und den Calandastock weit hinaus zu den im Mai noch schneebedeckten Gipfeln rund um Rheintal und Prättigau.

Die Abfahrt auf dem ersten Steilstück ist auch aufgrund einiger Verschmutzung und Geröll etwas schwieriger, weiter unten bei dem guten Belag geht es aber trotz der Steile recht locker, Höchstgeschwindigkeiten sind natürlich auf solchen Wegen unter keinen Umständen drin.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.drRex Mail an Absender0 h 50 m 52 s14.09.2007
stb72 Mail an Absenderohne Zeit31.05.2009