Alp Nüchen (1365 m)

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Alp Nüchen (1365 m)

Alpen, Glarner Alpen, St. Gallen.
...sind Kurven mal eine Abwechslung
Über den Zielpunkt offenbart die Weltliteratur keinerlei Einträge. Es handelt sich schlicht und einfach um eine der vielen verstreuten Alpen südlich des Walensees. Der nahegelegene Nüchenstöck (1533 m) diente hier wohl als Namensgeber. Somit verhelfen wir dieser einsamen Alp mit einem Zielpunkt im quaeldich.de-Pässelexikon zu unverhoffter Ehre und Hervorhebung.
So unscheinbar und wenig sagend der Zielpunkt, so hart ist allerdings der Aufstieg. Bei allem Respekt, den ich vor anderen schweren Anstiegen hege, so komme ich nicht herum, diesem hier die Höchstnote von fünf roten Sternen zu vergeben. Die durchschnittliche Steigung liegt bei fast 11 %, was aber nicht alleine ausschlaggebend ist. Nach ca. 6 km gilt es im Wald eine ca. 2 km-Passage bis kurz vors Ziel zu drücken, die nicht unter 13 % fällt und Spitzen bis 17 % aufweist.
Landschaftlicherseits reißt alleine der schöne Ausblick auf den Walensee und die riesigen Churfirsten am anderen Seeufer die Schönheitswertung nicht heraus, weswegen ich höchstens zu einer drei greife. Die See- und Bergsicht hat man lediglich beim Herunterfahren und bergauf immer nur im Nacken. Geradeaus und bergan gibt es weitaus schönere Strecken. Diese zählt für mich nicht dazu. So bleibt aber auf alle Fälle der sportliche Aspekt dieser wirklich nicht zu unterschätzenden Auffahrt, der den Reiz ausmacht, sich hier hoch einmal zu versuchen.
Für die Beschreibung danken wir colin Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Unterterzen8,7 km940 HmSchön: 3 SterneHart: 5 Sterne

Nordanfahrt von Unterterzen  8,7 km / 940 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Unterterzen
Wir beginnen in Unterterzen auf Seehöhe nahe der Luftseilbahn Unterterzen-Flumserberg. Wenige Meter gibt es nur zum Einrollen, dann zweigt der Weg links ab in Richtung Quarten/Oberterzen und mit ihm beginnt eine sofort zweistellige Steigung. Trotz Hauptstraße herrscht so gut wie kein Verkehr. In Quarten zweigt ein Weg nach rechts ins banachbarte Murgtal, doch wir behalten unsere eingeschlagene Richtung bei bis Oberterzen, wo wir unmittelbar vor dem Ortseingangsschild rechts abbiegen. Es gibt (wie auch später) keinerlei Beschilderung des Zielpunktes, doch wenn man diesen Abzweig hier genommen hat, dann kann dem Straßenverlauf folgend bis oben hin nichts mehr schiefgehen.
Wie schon gesagt, ist für das Auge nur hin und wieder eine Aufmunterung enthalten. Die schöne Aussicht spielt sich alleine im Rücken ab. Es bleibt im wesentlichen um die 9–12 % steil bis an das Schild, welches den motorisierten Verkehr fortan aussperrt. Ab hier sind allerdings Wiegetritt und Zickzack-Fahren angesagt. Es wird bis zu 17 % brutal steil, und das bleibt so für die nächsten 2 km. Es gibt kaum kurvige Passagen, die man außen fahrend einmal zum Durchschaufen nutzen könnte. Es zieht zumeist stur geradeaus und unnachgiebig den Berg hoch.
Der Griff zur Wasserflasche wird erst dann wieder möglich, wenn man es geschafft hat. Der höchste Punkt ist mit dem Ende des Asphalts erreicht. Von dort blickt man nur auf die ein wenig tierfergelegene Alp Nüchen, sowie ein Stück türkisfarbenen Walensee. 940 Hm sind bezwungen, und diese sind sicherlich bis hier obenhin kein Pappenstiel gewesen.
Für die Beschreibung danken wir colin Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
colin Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011