Alp Riein (1882 m)
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DLRF: 2
Alp Riein (1882 m)
Alpen, Glarner Alpen, Surselva, Graubünden.
In Graubünden befindet sich der Startort Ilanz, eine Gemeinde im Bezirk der unteren Surselva. Ilanz darf sich rühmen, die erste Stadt am Rhein zu sein, welcher in der Nähe, durch mehrere Quellarme gespeist, seinen Anfang der 1233 km langen Reise nimmt.Ungefähr 1180 m höher befindet sich die Alp da Riein. Hier werden pro Jahr ca. 40.000 l Milch und vier Tonnen Käse produziert. Um die Energiversorgung hierfür und für das 70-Seelen-Dorf Riein sowohl zu verbessern, als auch umweltverträglich zu gestalten, wurde im Ort Riein ein eigenes Trinkwasserkraftwerk gebaut, welches das Gefälle von der Alp bis zum Ort ausnutzt.
Uns interessiert das Gefälle jedoch vornehmlich im umgekehrten Sinne als Möglichkeit einer schweißtreibenden Auffahrt. Schon in den ersten Windungen nach Start wird einem klar, dass es sich hier um einen klaren 5-Sterne-Kandidat in der grünen Wertung handelt. Und man wird bis obenhin nicht enttäuscht und vergibt die Höchstnote ausgesprochen gerne. Da es keine Horrorrampen zu bezwingen gibt, mögen 4 Sterne in der roten Wertung genügen, trotz der nicht unbeträchtlichen Höhenmeter und der Gesamtlänge.
Für die Beschreibung danken wir colin 

Liste der Auffahrten
| Nordanfahrt von Ilanz | 12,4 km | 1182 Hm | ![]() | ![]() |
Nordanfahrt von Ilanz 12,4 km / 1182 Hm

Auf 700 m geben wir uns in Ilanz also das Startsignal. Der Beschilderung nach Riein folgend kann nichts schiefgehen, ein Verfehlen des Ziels ist nicht möglich, wenn man immer der Straße folgt. Schon der Anfang macht großen Spaß, auf allerbestem Asphalt geht es aufwärts. Man hat den Eindruck, dass selbiger gerade erst gestern neu „verlegt“ wurde, der Untergrund ist tellereben, und kein Krümel liegt auf der Straßendecke, so dass sich die 8 bis 12 % Steigung fast vergessen lassen. Die weiten Ausblicke über die Landschaft und die zahlreichen 3000er der Surselva-Gruppe sind gute Argumente für die fünf grünen Sterne.Gut 550 m und 5 km höher erreichen wir das Örtchen Riein und mit ihm die schwierigste Steigung. Für 200 m müssen einmal 14 % gedrückt werden, danach pendelt sich alles wieder in den Bereich von 8 bis 12 % ein. Zudem sorgen auch einige kurze Passagen von noch geringerer Steigung immer zum rechten Zeitpunkt für ein wenig Erholung.
Nach Riein geht es in schönen kurzen und größeren Serpentinen weiter, und es ergeben sich neue Blicke hinüber nach Laax und Flims und die darüber thronenden 3000er. Unterhalb derer sind die Auffahrten zum Berghaus Nagens und zur Alp Dadens zu erkennen. Wer diese einmal gemacht hat, weiß um die schönen Blicke hinüber zum Piz Riein, Piz Fess und Piz Signina, unter denen wir uns bei dieser Auffahrt nun gerade selbst befinden.
Vorbei an vielen weiteren kleinen Alphütten bringen wir die restlichen 600 Hm von Riein bis zur gleichnamigen Alp durch das schöne Gelände noch hinter uns. Über 300 m Naturstraße und 16 % (Gewicht hinten halten!) kann man schließlich an der Alp anschlagen und diese wunderbare Auffahrt mit vielen genussvollen Blicken von ganz oben krönen.
Für die Beschreibung danken wir colin 














