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quaeldich.de empfiehlt:

Alpe Fuori (1530 m) Alpe Andromia, Alpe Furioso, Alpe Fiasco

Kommentar überflüssig.

Auffahrten

Von tortenbäcker – Vom Simplon her kommend fährt man an der Hauptstraße von Preglia entlang und biegt an der Bar Sport rechts ab. Nach wenigen Metern ist Bosco-Canei ausgeschildert, hier nochmals rechts abbiegen. Die folgenden zwei Kilometer dienen dem Warmfahren, ganz locker bewältigt man die mäßige Steigung.
Der Start der Ernsthaftigkeit erfolgt gleich im Anschluss. Die Abzweigung zur Alp ist dank Schild nicht zu verfehlen. Die erste Sprintwertung folgt auf dem Fuß, die Startmeter sind außerordentlich steil und der Belag ist katastrophal, beinahe wäre ich hier schon das erste Mal verhungert. Zum Glück wird der Belag danach wieder besser. Bald folgt der abartige vierte Kilometer, den man vollständig im Wiegetritt bewältigt. Hier könnte es dem Durchschnitts-Rennradfahrer durchaus passieren, dass die Arme einsäuern, da man ohne Pause heftig am Lenker ziehen muss. Zum ersten Mal war meine langjährige Sportkletterkarriere ein spürbarer Vorteil. Wenn man einen einarmigen Klimmzug kann, hat man diesbezüglich keine Probleme.
Hat man danach die Alpe Onzo erreicht, wird es etwas flacher, und man kann neue Kräfte sammeln. Etwa 100 Hm weiter oben kommt man zu einer Schranke, die mein Plan, die Rampe am Stück durchzufahren, durchkreuzt hat. Die 15 Sekunden Unterbrechung, um die Karre über die Rampe zu hieven, blieben aber zum Glück die einzigen bis zum Schluss. Für den motorisierten Verkehr ist spätestens hier die Fahrt zu Ende.
Danach wird die Steigung recht unregelmäßig, und die Fahrt gleicht einem Intervalltraining. Bei Flachstücken (alles im Bereich 10 % und darunter) erholt man sich, und schon türmt sich die nächste Rampe mit über 20 % auf. Submaximal tankt man sich dann durch bis zum nächsten sogenannten Flachstück. Dabei fährt man mit Vorteil, wenn man mit Anlauf in die Rampe rein fährt. Problem dabei: Ordinäre Waldschnecken dürften krasser beschleunigen als der dopinglose Otto Bergfahrer im 12 %-Gelände. Tja, man kann es zumindest versuchen. Es ist manchmal so steil, dass sogar im Wiegetritt das Vorderrad den Kontakt zum Boden verliert. Geschätzt kurzzeitig bis 30 %. Aussicht hat man dabei genau ein einziges Mal.
Eine der härtesten Passagen folgt nach dem asphaltlosen Flachstück. Hat man hier nicht locker gelassen, steigt die Chance, dass man es bis oben packt. Kurz vor der Alp hört der Asphalt gänzlich auf, und man steigt besser ab. Die Alp selbst ist hübsch, ein paar typische Steinhäuser zieren die Wiese. Die Abfahrt ist zwingend mit großer Vorsicht zu fahren, doch dies ist ein No-Brainer, wenn man die Strecke soeben hochgefahren ist.

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01:32:00 | 23.08.2012
Wega
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