Alpe Giumello (Comer See) (1538 m)

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Alpe Giumello (Comer See) (1538 m)

Alpen, Laghi di Como e Lugano, Lombardei.
Blick von einer der obersten Kehren Richtung Westen über den Lago di Como. Rechts ist noch ein Zipfel des Lago di Lugano zu erkennen, darüber sind ganz schwach in der Ferne die 4000er des Monte Rosa-Gebiets zu erahnen.
Die Alpe Giumello liegt hoch oben an der Südflanke des Monte Croce di Muggio (1799 m) bei Vendrogno am Ostufer des Comer Sees und ist nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Tessiner Alpe!. Eine kleine Häusergruppe mit Kapelle und ein Rifugio gruppieren sich hier um einen weitläufigen Parkplatz und einen Skilift. Von der Alpe aufwärts bis zum Gipfel ist der Berg weitgehend baumfrei. Der Anstieg dort hinauf ist sicher sehr lohnend, bleibt uns mit Rennradschuhen aber verschlossen. Wer mag, kann ja die Wanderstiefel mitbringen…
Die Alpe Giumello ist einer der höchsten rund um den Comer See auf asphaltierten Wegen zu erreichenden Orte. Da die Ausgangshöhe am Seeufer bei nur 210 m liegt, ergibt sich ein stattlicher Höhenunterschied von 1328 m, der in nahezu durchgehender Steigung ohne längere Flachstücke durchfahren wird. Da die Steigung zudem ausgerechnet im letzten Drittel deutlich anzieht, ist das Ganze schon ein recht harter Brocken.
Spektakuläre Ausblicke sind rund um den Comer See schon fast Standard, und auch die Strecke hinauf zur Alpe Giumello ist reichlich damit gesegnet. Im oberen Abschnitt tritt sogar der nördliche Zipfel des Lago di Lugano ins Blickfeld. Bei entsprechendem Wetter sind darüber die 4000er des Monte Rosa-Gebiets zu erahnen. Vom Parkplatz am Ende der Asphaltstrecke aus bleibt der Comer See allerdings verborgen. Dafür reicht der Blick tief hinunter ins Valsassina und hinüber auf das an der anderen Talseite steil aufragende Grigna-Massiv.
Für die Beschreibung danken wir TL Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt von Bellano19,4 km1328 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Westanfahrt von Bellano  19,4 km / 1328 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Von Bellano sind zunächst die 13,4 km und 787 Hm bis Narro zurückzulegen (siehe Beschreibung dieser Auffahrt). Die Steigung geht ab Narro nahtlos weiter, so dass die Route zur Alpe Giumello nicht erst hier beginnt, sondern tatsächlich eine durchgehende Auffahrt ab Bellano darstellt.
Direkt am Ortseingang von Narro, auf einer Höhe von 997 m, zweigt scharf links das Sträßchen zur Alpe Giumello ab. Es ist schmal, aber für entgegen kommende oder überholende Autos ist noch reichlich Platz (was in der Region keineswegs selbstverständlich ist). Das Verkehrsaufkommen ist aber ohnehin kaum der Rede wert. Der Straßenbelag ist in wechselhaftem Zustand. Überwiegend zwar rauher, aber ganz passabel befahrbarer Asphalt, stellenweise sind aber dann doch auch ausgedehntere Schlaglochfelder zu queren.
Der Charakter der Strecke ändert sich nach dem Abzweig in Narro schlagartig. Sofort zieht die Steigung kräftig an. Überstieg bisher die Steigung kaum 8–9 %, so fällt sie nun bis zur Alpe Giumello praktisch nicht mehr unter diesen Wert. Längere Passagen liegen auch über 10 %, die Maxima bei rund 12–13 %. Eigentlich nicht dramatisch steil, aber mit über 1000 Höhenmetern in den Beinen fühlt es sich gegen Ende viel härter an, als die Zahlen vermuten lassen…
Die Straße windet sich in einer Folge von engen Kehren und längeren Geraden den Südhang des Monte Croce hinauf. Die ersten 500 m führen noch durch Narro. Danach fährt man überwiegend durch dichten Wald, der aber immer wieder auch Ausblicke freigibt. Bei Kilometer 16,3 flacht die Straße auf dem Rücken des vorgelagerten Monte Basso für 200 m ab – eine willkommene Erholung. Man durchfährt eine kleine Häusergruppe auf einer idyllischen Lichtung, dann beginnt sofort wieder der Anstieg.
Nach drei weiteren Kehren verläuft die Straße ein langes Stück in sanftem Bogen entlang der Hangflanke. Bei Kilometer 18,3 lichtet sich der Wald allmählich auf. Rechts und links des Wegs stehen einige kleine Häuser. Nach der letzten Kehre bei 18,9 km auf rund 1500 m Höhe heißt uns ein Schild auf der Alpe Giumello willkommen. Von diesem Empfang beflügelt und angesichts des sich öffnenden Blickes sind die bis zum Parkplatz und dem Ende der Auffahrt noch fehlenden 500 m rasch zurückgelegt. Oben angelangt lädt ein Rifugio zur Rast.
Die Abfahrt gestaltet sich wegen der relativ steilen Straße und vor allem wegen ihres Zustands durchaus anspruchsvoll. Insbesondere erfordern die bei der Auffahrt noch nicht allzu sehr störenden Schlaglöcher nun die volle Aufmerksamkeit!
Für die Beschreibung danken wir TL Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.TL Mail an Absender1 h 41 m 00 s28.05.2011