Alpe Rossombolmo (1570 m)
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Alpe Rossombolmo (1570 m)
Alpe Cortevecchio, Brusa Perona
Alpen, Walliser Alpen, Valle Ossola, Piemont.
Der Ausgangspunkt des Aufstiegs liegt in der Ortschaft Ornavasso etwa 15 km nördlich von Stresa und Verbania, und etwa 20 km südlich von Domodossola.
Die Ortschaft gehört zu jenen Orten, die von aus dem Goms kommenden Walsern gegründet wurden. Manche Flurnamen (Kirche Madonna del Boden) erinnern an die Ursprünge von Ornavasso (Urnafasch). Die folgende Beschreibung dient als allgemeine, grobe Information – die Befahrung erfolgte bereits 2006. Der nächste wagemutige Fahrer ist herzlich eingeladen, genauere Ergänzungen zur Auffahrt beizutragen!
Für die Beschreibung danken wir Renko 

Liste der Auffahrten
| Auffahrt aus dem Tocetal (Ornavasso) | 12,5 km | 1355 Hm | ![]() | ![]() |
Auffahrt aus dem Tocetal (Ornavasso) 12,5 km / 1355 Hm

Diese theoretisch komplett asphaltierte Auffahrt beginnt in Ornavasso im tiefen Tocetal, das am Passo di San Giacomo bzw. Simplonpass beginnt und in den Lago Maggiore (Langensee) abfliesst. Im Ortszentrum biegt eine Bergstraße nach Westen ab, sie dürfte mit Madonna del Boden ausgeschildert sein. Die Straße gewinnt zuerst zügig an Höhe, bald wird die Kirche Madonna del Boden erreicht (Fotos 5 und 6).
Die Straße gewinnt dann weiter an Höhe und beim Wegweisschild Cortevecchio biegt man nach rechts ab (geradeaus endet der Weg bald in einer groben Schotterpiste).Ab hier sind die Erinnerungen spärlich:
Zuerst ist das schmale Sträßchen bestens asphaltiert. Bald folgt eine erste steile Rampe (etwa 18 %), dann wird es wieder moderater, bevor der neue Belag einer maroden, uralten Asphaltierung weicht, was das Vorwärtskommen erheblich erschwert.
Schließlich geht die Steigung auf Werte hoch, die den Radler selbst bei bestem Belag an die absolute Grenze bringen würde. Mindestens zwei Kehren sind praktisch unbefahrbar. Erst danach wird die Steigung wieder angenehmer, und man kommt an eine Häusergruppe (Alpe Scirombei). Es folgt wieder mindestens eine sehr anspruchsvolle Rampe bei weiterhin miserabler Asphaltierung.
Weiter oben wird die Straße teilweise flach, wo dann der Abzweig zur ausgeschilderten Alpe Cortevecchio ist. Etwa einen halben Kilometer vor dem Ende biegt man nach rechts ab. Die letzten Meter zur Alpe Rossombolmo sind geteert, aber mit Massen von Erde und Schotter versehen.
Geradeaus fahrend dagegen geht es auf Schotter nur wenig weiter bis zum in den Sommermonaten offenen Berghütte Brusa Perona.
An der Terrasse komme ich mit einem älteren Herrn ins Gespräch. Er sei aus einer Walserfamilie, man habe früher Mundart gesprochen, er könne aber kaum mehr Deutsch. Aber die Familie habe ihre Wurzeln in Naters (bei Brig, im Wallis). Zwei Jahre später radle ich durch Naters, die letzte Fotoaufnahme wurde dort geschossen.
Man sollte dringend beachten, dass es für den Rückweg auch nur diese Straße gibt!
Für die Beschreibung danken wir Renko 
















