Alt de la Creu d'Aragall (537 m)
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DLRF: 2
Alt de la Creu d'Aragall (537 m)
Alt de la Creu Aregall
Serralada Litoral, Massís del Garraf, Katalonien.
Der Alt de la Creu dArgagall ist nur wenig über 500 m hoch und dennoch einer der höchsten Übergänge der Serralada Litoral. Er verbindet das Baix Llobregat mit dem Alt Penedès, wobei man sich den Weg über ihn im Grunde genommen auch ersparen kann, denn da er in der nordwestlichen Ecke des Massís del Garraf liegt, ist es viel kürzer, über Sant Andreu de la Barca und Martorell um diese Ecke herumzufahren, um so direkt vom Tal des Llobregat ins Penedés zu gelangen. Der genaue Name des Passes ist strittig. Etwa im Halbkreis um die Passhöhe herum erstreckt sich eine urbanización, die zu Corbera de Llobregat gehört und Creu dAragall heißt. Auf dem Passschild steht aber Creu Aregall, ohne dass jemand sagen könnte, wie es zu dem leicht geänderten Namen gekommen ist. Die Einheimischen machen es sich einfach und sagen meistens schlicht „la Creu”. Falls es jemanden interessiert, Aragall ist nicht der katalanische Name für „Auerhahn“ (das war nämlich die Vermutung unseres manchmal etwas desorientierten Autors, der das Wort Gall fer nicht kannte).
Für Radfahrer ist die Lage des Creu dAragall etwas ungünstig; zwar gibt es von Süden bzw. Westen her einige Varianten, Corbera anzusteuern, aber alle von ihnen implizieren die Anfahrt entweder durch das extrem verkehrsbelastete untere Tal des Llobregat südwestlich von Barcelona oder über die zum Llobregat hin autobahnähnlich ausgebaute Nationalstraße 340, die ebenfalls über einen der niedrigen Pässe des Massís del Garraf, den Alt de la Creu dOrdal, führt. Die Nordseite des Creu dAragall aber ist relativ ruhig und unproblematischer in der Anfahrt.
Für die Beschreibung danken wir AP 

Liste der Auffahrten
| Südanfahrt aus dem Baix Llobregat | 12 km | 463 Hm | ![]() | ![]() |
| Nordanfahrt von Gelida | 6,8 km | 419 Hm |
Südanfahrt aus dem Baix Llobregat 12 km / 463 Hm

Der Einstieg in die Südanfahrt ist vom Allerfeinsten. Kommt man vom Llobregattal her, so fährt man auf der N-340 durch ein zwischen Pallejà und Sant Vicenç dels Horts gelegenes Industriegebiet, dessen Prunkstück ein direkt an der Straße stehendes Werk ist, in dem sich mit furchteinflößendem Getöse eine riesige Walze dreht. Der Lärm und das Ausmass der Walze machen einen so höllischen Eindruck, daß es einen schaudert bei dem Gedanken, diesem Monster auch nur noch einen Zentimeter näher zu kommen. Direkt hinter dem Industriegebiet folgen zwei Verkehrskreisel unterhalb einer Schnellstraße, welche über ein Teilstück der N-340 gebaut wurde. Im zweiten Kreisel biegt eine Straße ab in Richtung la Palma del Cervelló/Corbera de Llobregat. An dieser Stelle startet man die Auffahrt.
Die ungefähr anderthalb Kilometer bis zum Ortseingang von La Palma (klingt nach Mallorca) verlaufen nur ganz sacht ansteigend. Im Ort zieht die Steigung ein wenig an. Dahinter wechselt die Szenerie und man ist im Massís del Garraf angekommen. Die Vegetation ist so typisch spanische Mittelmeerküste, wie es nur sein kann, sprich Pinien, Pinien und mehr Pinien. Die Steigung nimmt mit jedem Kilometer ein wenig zu, ohne jedoch über die 8 % hinauszukommen. Vor sich sieht man auf einem Bergkamm eine Reihe von Häusern, die zu Santa Rosa gehören, einem Viertel Corberas.
Nach 6,5 km Fahrt ist man in Corbera angekommen, wo in einem Verkehrskreisel die urbanización Creu dAragall ausgeschildert ist. Den Weg nimmt man aber nicht; zwar würde man so auch den Pass erreichen, die Chancen stehen aber gut, sich auf dem Weg dorthin hoffnungslos in Creu dAragall zu verirren. Also orientiert man sich in Richtung des Zentrums von Corbera und durchquert auf einer enger werdenen Straße den alten Ortskern. Ungefähr auf Höhe eines Hotels folgt ein kurzes Gefälle, welches zu einer Kreuzung führt, an der man nach rechts in Richtung Gelida abbiegt. Es folgt ein Auf und Ab durch ein kleines Waldstück, in dem hier und da Häuser stehen. Vor Kilometer 9 zweigt eine Straße links ab, auf der man zu einem alten Kloster namens Monestir de Sant Ponç gelangt; allerdings ist der Weg nicht vollständig asphaltiert.
Hinter dem Abzweig beginnt der letzte und anspruchsvollste Abschnitt der Auffahrt, auf dem die Steigung punktuell auch mal bei 10 % liegen kann. Die Straße schlängelt sich immer höher durch den Kiefernwald. Mit allzuviel Verkehr muß jetzt nicht mehr gerechnet werden. Hin und wieder kommt man an Abzweigen zu urbanizaciónes vorbei; wenn es die nicht gäbe, könnte man fast den Verdacht haben, weit weg von besiedeltem Gebiet unterwegs zu sein, so abgelegen wirkt die Gegend. Wirklich ein bemerkenswerter Kontrast zum oben geschilderten Beginn des Weges.
Um Kilometer 11 herum flacht die Straße kurz ab. Ungefähr an jenem Punkt beginnt das Viertel Creu dAragall. Die Paßhöhe liegt sozusagen im oberen Teil der urbanización. Hinter ihr hört die Bebauung dann abrupt auf.
Für die Beschreibung danken wir AP 















