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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Alto de Fanlo (1399 m)

... die Fahhrtsrichtung ...

Auffahrten

Von ritchie – In Broto (905 m), wendet man sich kurz für drei Kilometer nach Süden und biegt dann von der N 260 links ab auf die HU 631, deren Straßenbeschaffenheit und Steigungsverhalten schon als von der krasseren Sorte bezeichnet werden darf. Gleichwohl lohnt sich alle Mühe, da die Überquerung in umgekehrter Reihenfolge nicht halb soviel Spaß vermittelt.
Der Anstieg ist rasch beschrieben: Zunächst windet sich die Straße noch asphaltiert durch ein bewaldetes, enges Tal mit mittleren 7 % bergan, bevor drei kurze Gefälle folgen. Am rechten Steilhang lässt die Straße später den Asphalt vermissen, und nachlässig weggeräumte Murenreste zwingen bei nun 10 bis 13 % zu Slalomfahrten – nasse Gerinsel kühlen die Beine. Kurz vor dem Scheitelpunkt wieder Asphalt und ein großes Wow!:
Eine grüne Hochfläche tut sich auf und Bergblumen verstärken den Kitsch. Leider diesig.

Abfahrt

Die 25 km bis Escalona (680 m) verdienen besondere Erwähnung und lohnen in der beschriebenen Fahrtrichtung schon einen größeren Umweg:
Zunächst wundert man sich über die relativ hohe, aber bei Weitem noch nicht nervende Anzahl von Ausflüglern, bis es einem nach vier Kilometern klar wird. Immer tiefer tauchen wir in den Cañon de Añisclo ein. Bei Kilometer 6 ab Fanlo teilt sich die schon vorher kaum zweispurige Straße und ein Einbahnstraßenschild will uns nach rechts bergwärts über Buerba um die Schlucht herumführen, so dass sie durch den Cañon nur aus dem vor uns liegendem Tal bergauf befahren werden kann. Das Schild kann man aber vorischtig ignorieren (Achtung, verboten!), denn 1. geht es teilweise mit bis zu 18 % abwärts und 2. könnte man bei der Quälerei bergauf das Naturschauspiel nur schwerlich genießen. Ich weiß, ich weiß, das widerspricht dem quaeldich.de-Grundsatz! Aber trotzdem!
Leider bremsen wir uns so tief unter Tage bergab, dass wir vom nahen Monte Perdido nichts mitbekommen, was uns aber angesichts des Gebotenen nicht weiter stört. Nur selten kommen uns einzelne Autos entgegen, und die mitgenommene Trillerpfeife leistet vor Kurven beste Dienste. Brav bleiben sie stehen und klemmen sich an die Leitplanke. Überhängende Felsen, hohe Wände, kurze Tunnels, rauschender Wildbach, Wasserfälle... sage und schreibe fast 20 km lang. Fotostopps lassen die Bremsen abkühlen.
Unvermittelt tritt man aus dem Cañon in ein weites Tal und nach einigem Auf und Ab erreichen wir Escalona. Pause – y una clara grande! Salud!

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Von poldi_iii – Die Auffahrt nach Fanlo von Escalona gehört für mich in die Hors Catégorie unter den Passauffahrten. Nicht wegen der Schwere des Anstieges, nein wegen der außergewöhnlichen Natur, die uns hier geboten wird. Wir beginnen unsere Fahrt mit dem verlassen des Kreisverkehres nach Escalona in Richtung Fanlo und Nerin. Die ersten vier Kilometer sind so gar nicht spektakulär, leicht wellig ziehen sie sich dahin.
Nach Erreichen der Brücke über den Rio Bellos ändert sich das schlagartig und wir tauchen in den unteren Teil des Cañón de Añisclo ein. Jetzt beginnt mit einer kurzen 15 %-Rampe und dem Eingansschild des Nationalparks Ordesa Y Monte Perdido ein ganz großes Kino für die Sinne und das für fast 10 Kilometer. Das Sträßchen, das teilweise in die fast senkrechten Felswände eingehauen wurde, windet sich entlang des schmalen Canyon, teilweise mit Überhängen, auf der anderen Seite fast senkrecht abfallend das Flussbett des Rio Bellos.
Zweimal überqueren wir auf unserer Fahrt auf hohen, schmalen Brücken den Fluss, zwei durch den Felsen gefressene enge Tunnel sind zu durchqueren und unter den Überhängen wachsen die Tropfsteine; kurz gesagt: eine Gigantische Kulisse!
Nach ca. 14 Kilometern ist der Parkplatz erreicht, von dem man zu Fuß noch tiefer in den Canyon vordringen könnte. Hier verlassen wir mit zwei Serpentinen und einem unvergesslichen Blick in den weiteren Verlauf des Canyon den selben und nehmen die Restlichen 10 Kilometer und 500 Höhenmeter in Angriff.
Nach etwas mehr als 23 Kilometern haben wir dann die Passhöhe mit dem Abzweig nach Fanlo erreicht und haben nochmals einen 1A Ausblick über den Nationalpark sowie auf die Gipfel der Pyrenäen, und können uns auf die mittlerweile in gutem Zustand (Stand 2014) befindliche Abfahrt nach Sarvice freuen.

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