Alto de Fanlo (1399 m)
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DLRF: 2
Alto de Fanlo (1399 m)
Pyrenäen, Aragon.
Der Hochpunkt Alto de Fanlo liegt in den spanischen Pyrenäen in Aragon, zwischen
der Strecke des Grenzpasses Col du Pourtalet im Westen und dem Tunnel di Bielsa im Osten. Die Westanfahrt von Broto ist in schlechtem Zustand und teilweise halbseitig nur geschottert, die Ostanfahrt hingegen bietet eine traumhafte Strecke durch den beeindruckenden Cañon de Añisclo hinab nach Escalona. ritchie meint: unbedingt von Westen im Schotter bergauf und im Osten auf Asphalt bergab.
Im Westen von Broto schließt sich der Pass Puerto de Cotefablo an, im Osten bietet Alto de Los Molinos ab Escalona eine lohnenswerte Bergstrecke zum Ausgangspunkt des Collado de Foradada.
Für die Beschreibung danken wir ritchie 

Liste der Auffahrten
| Westauffahrt von Broto | 14 km | 650 Hm | ![]() | ![]() |
| Ostanfahrt von Esclona | 23,7 km | 784 Hm |
Westauffahrt von Broto 14 km / 650 Hm

In Broto (905 m), wendet man sich kurz für 3 km nach Süden und biegt dann von der N 260 links ab auf die HU 631, deren Straßenbeschaffenheit und Steigungsverhalten schon als von der krasseren Sorte bezeichnet werden darf. Gleichwohl lohnt sich alle Mühe, da die Überquerung in umgekehrter Reihenfolge nicht halb soviel Spaß vermittelt.Der Anstieg ist rasch beschrieben: Zunächst windet sich die Straße noch geteert durch ein bewaldetes, enges Tal mit mittleren 7% bergan, bevor drei kurze Gefälle folgen. Am rechten Steilhang lässt die Straße später den Asphalt vermissen, und nachlässig weggeräumte Murenreste zwingen bei nun 10 bis 13% zu Slalomfahrten - nasse Gerinsel kühlen die Beine. Kurz vor dem Scheitelpunkt wieder Asphalt und ein großes „Whow!“:
Eine grüne Hochfläche tut sich auf und Bergblumen verstärken den Kitsch. Leider diesig.
Abfahrt
Die 25 km bis Escalona (680 m) verdienen besondere Erwähnung und lohnen in der beschriebenen Fahrtrichtung schon einen größeren Umweg:Zunächst wundert man sich über die relativ hohe, aber bei Weitem noch nicht nervende Anzahl von Ausflüglern, bis es einem nach 4 km klar wird. Immer tiefer tauchen wir in den Cañon de Añisclo ein. Bei km 6 ab Fanlo teilt sich die schon vorher kaum zweispurige Straße und ein Einbahnstraßenschild will uns nach rechts bergwärts über Buerba um die Schlucht herumführen, so dass sie durch den Cañon nur aus dem vor uns liegendem Tal bergauf befahren werden kann. Das Schild kann man aber vorischtig ignorieren (Achtung, verboten!), denn 1. geht es teilweise mit bis zu 18% abwärts und 2. könnte man bei der Quälerei bergauf das Naturschauspiel nur schwerlich genießen. Ich weiß, ich weiß, das widerspricht dem quaeldich.de-Grundsatz! Aber trotzdem!
Leider bremsen wir uns so tief unter Tage bergab, dass wir vom nahen Monte Perdido nichts mitbekommen, was uns aber angesichts des Gebotenen nicht weiter stört. Nur selten kommen uns einzelne Autos entgegen, und die mitgenommene Trillerpfeife leistet vor Kurven beste Dienste. Brav bleiben sie stehen und klemmen sich an die Leitplanke. Überhängende Felsen, hohe Wände, kurze Tunnels, rauschender Wildbach, Wasserfälle... sage und schreibe fast 20 km lang. Fotostops lassen die Bremsen abkühlen.
Unvermittelt tritt man aus dem Cañon in ein weites Tal und nach einigem Auf und Ab erreichen wir Escalona. Pause - y una clara grande! Salud!
Für die Beschreibung danken wir ritchie 
















