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American Fork Canyon (2456 m) Alpine Loop Scenic Byway

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Auffahrten

Von PatrickG – Der bescheidenen Meinung des Autors nach ist dies die landschaftlich schönste Auffahrt in der gesamten Wasatchkette, oder zumindest im bekannten Teil. Sechs Schönheitssterne für die Westauffahrt!
Zur Beschreibung: An der Kreuzung von UT-92 (11000 North) und North County Boulevard (4800 West) startend rollen wir nach Osten in den Canyon hinein, wobei wir uns auf den ersten zehn Kilometern die Straße mit relativ vielen Autos teilen müssen. Einen Fahrradstreifen gibt es leider nicht, dafür ist die Schlucht viel zu eng. Die Steigung ist moderat (maximal 7 %, meistens weniger), sodass wir die schroffen, fast senkrechten Felswände bewundern können. Auf den letzten zwei Kilometern vor dem Abzweig zum Tibble Fork Reservoir wird es sogar nochmal fast flach, bevor es dann mit bis zu 9 % endlich zur Sache geht.
Da offenbar viele motorisierte Genossen nur plantschen wollen, wird der Verkehr nun schlagartig weniger. Auch der Charakter der Landschaft verändert sich: Die meiste Zeit bewegen wir uns im Wald, es gibt aber auch einen Abschnitt, der offen am Hang entlang führt. Außerdem weist der Straßenverlauf insgesamt gut ein halbes Dutzend schön gelegener Spitzkehren auf.
Wer möchte, kann bei Kilometer 15 noch die Timpooneke Road mit einbauen, eine Stichstraße zu einem Campingplatz, die zusätzliche neunzig Höhenmeter einbringt. Als rough dirt road führt diese Straße noch viel weiter, nämlich bis auf 2630 m Höhe.
Auf der Passhöhe selbst ist die Aussicht aufgrund der dichten Vegetation eher bescheiden. Dafür erwartet uns eine angenehme kleine Überraschung: ein namenloses Passchild im amerikanischen Lapidarstil (Elev. 8060). So etwas findet sich in der Wasatchkette sonst nur noch am Mount Nebo.
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Von PatrickG – Unser Ausgangspunkt Wildwood liegt im oberen Drittel des Provo Canyons, über dessen Schrecklichkeit wir uns schon in der Beschreibung der Trefoil Ranch ausgelassen haben. Fassen wir uns daher kurz: Von Orem aus nehme man den Provo River Parkway bis zu dessen Ende in Vivian Park. Die letzten zwei Kilometer bis Wildwood müssen wohl oder übel doch auf dem Highway 189 absolviert werden. Ein kurzer Tunnel, der sich uns dabei in den Weg stellt, kann zum Glück umfahren werden.
Die ersten vier Kilometer von Wildwood bis zum Sundance Ski Resort führen durch eine recht steile Schlucht. Sie sind die härtesten (12 %), aber leider auch die am meisten verkehrsgeplagten. Hinter Sundance lässt die Steigung nach, und in einigen Spitzkehren bieten sich schöne Ausblicke auf das Timpanogos-Massiv.
Bei Kilometer 8 haben wir das letzte Resort, Aspen Grove, passiert. Kurz darauf beginnt der Uinta National Forest. Die Straße wird schmaler und spektakulärer, und endlich können wir auch den Motorenlärm hinter uns lassen. Wie in der Westauffahrt wird die Vegetation immer dichter, je höher man gelangt.
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Von PatrickG – Der Verfasser ist zwar persönlich (noch) nicht in den Genuss dieser Auffahrt gekommen, weiß aber trotzdem ein wenig über diese zu berichten. Als Hauptinformationsquelle dient dabei ein Hinweisschild, das sich im August 2018 an der Einmündung in die Südostauffahrt befand.
Die Auffahrt beginnt also in Midway auf der Rück-, d.h. Ostseite der Wasatchkette, ist knapp zwanzig Kilometer lang und bringt es laut Google Earth auf immerhin 1040 Höhenmeter – in echt dürften es etwas weniger sein. Allerdings ist nur die obere Hälfte ab Cascade Springs asphaltiert. Über den Zustand und die Rennradtauglichkeit des Schotterteils ist nichts bekannt. Im schlimmsten Fall handelt es sich um eine Sackgasse von oben mit den Eckdaten 11,5 Kilometer und 650 Höhenmeter.
Das alles ist aber nicht mehr lange aktuell, denn wie das oben schon erwähnte Hinweisschild verkündet, ist die Asphaltierung der kompletten Strecke für die nahe Zukunft vorgesehen. Falls alles nach Plan läuft, sollte die Befahrung ab Midway erstmalig im August/September 2020 und ab 2021 dann die ganze Saison lang möglich sein. Das wäre ziemlich genial, eröffnet es doch die Möglichkeit einer ausgedehnten Rundtour unter Einbeziehung der Guardsman Pass-Südseite. Eine solche wäre etwa 130 Kilometer lang und würde 2600 Höhenmeter überwinden. Wer noch Traverse Ridge dazunimmt, könnte sogar die 3000-Hm-Marke knacken.
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