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Ammertsweiler (506 m)

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Auffahrten

Von kletterkünstler – Im tief eingeschnittenen, engen und wildromantischen Brettachtal versteckt sich, wie das verwunschene Lebkuchenhaus der bösen Hexe, die Laukenmühle. Hier zweigen die unscheinbaren Sträßchen nach Ammertsweiler und Gögelhof ab, die kaum breiter als ein Feldweg sind. Beide erklimmen auch zunächst auf gleich steile Weise den Hang. Wir müssen links entlang und haben es mit der anspruchsvolleren der beiden Steigen zu tun, da nun knapp 900 knüppelharte Meter auf uns warten, die nur auf einer Lichtung von einem kurzen flacheren Abschnitt unterbrochen werden.
Pack ma’s! Die ersten 200 m sind noch harmlos. Die Sonne tut sich übrigens schwer, das Tal im Herbst mit ihren wohlig warmen Strahlen zu erfüllen. So ist nicht ungewöhnlich, dass es hier unten nur 12, oben aber satte 18°C hat. Recht bald tauchen wir in den urigen Wald ein, der uns erst nach 500 Metern wieder ausspuckt. Schon steht sie auch schon vor uns: nein, nicht die oben erwähnte Hexe, sondern die 16 bis 18 % steile Wand. Lang ist dieser steilste Abschnitt allerdings nicht. Dennoch ist hier wohl Kratzen, Beißen, Lenkerzerren im Wiegetritt angesagt. Dabei schlängelt sich diese Rampe leicht durch den märchenhaften Wald. Los ist hier nix.
Schließlich erreichen wir eine flachere Lichtung. Durch eine hübsche Kurve fahren wir in die letzte, kurze Rampe hinein: 100 m mit 14 bis 15 % gefolgt von 100 m mit 9 bis 10 % in einem kleinen Waldstück. Dann können wir uns erstmal zurücklehnen und vergnüglich über welliges Terrain nach Ammertsweiler rollen, wo wir uns stets leicht links halten und uns eine letzte Rampe eventuell noch einmal aus dem Sattel zwingt. An der Einmündung in die B39 ist es dann geschafft.
Selbstverständlich kann man vorher auch rechts nach Norden in Richtung Neuhütten abbiegen. Die Bundesstraße querend gelangt man zu Schloßmühle im idyllischen Rottal, von wo aus es nicht mehr weit nach Wüstenrot, Großerlach und zur Hohen Brach, dem höchsten Berg des Schwäbisch-Fränkischen Waldes, ist.

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