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Annaberg (980 m)

Alpen, Mostviertel, Niederösterreich.
Einfahrt Annaberg
Annaberg liegt eingebettet in die wildromantische und in großen Teilen kaum touristisch erschlossene Mostviertler Voralpenwelt. Der Übergang verbindet über die B20 den Zentralraum um St. Pölten mit dem Ötscher- und Mariazellerland. Die Passhöhe mit dem Ort gleichen Namens liegt auf 980 m Höhe. Das ist für niederösterreichische Verhältnisse gar nicht so wenig, auch wenn sich die Anstiegslängen hier von beiden Seiten in Grenzen halten – man startet einfach schon zu hoch.

Annaberg ist seit fast 1000 Jahren eine bedeutende Wallfahrtsstationen auf dem langen Pilgerweg von Wien nach Mariazell (Via Sacra) und hat sogar eine eigene Wallfahrtskirche aufzuweisen: die anno 1217 errichtete St.-Anna-Kirche, angeblich die erste der heiligen Anna geweihte Kirche in Österreich.

Die umliegenden Gipfel wie der Tirolerkogel (1377 m) und das Hennesteck (1334 m) gelten als hervorragende Aussichtsberge, zum Greifen nah erscheint der höchste Gipfel des Mostviertels, der Ötscher (1892 m). Annaberg selbst wartet mit hauptsächlich auf winterlichen Tourismus ausgerichteten Angeboten (Skilifte) auf, die Lokale haben aber auch im Sommer recht einladend ausgesehen, auch wenn ich hier keine Pause gemacht habe. Ein kleiner Lebensmittelgreißler an der Hauptstraße vervollständigt das Angebot für den Radler. Der Ausblick zur Ötscher-Südwand vom Ortsausgang zählt zu den absoluten Eye-Candies.

Eine möglicherweise nette Ergänzung zum kurzen Aufstieg nach Annaberg wäre die Weiterfahrt auf das Annaberger Haus (1377 m) auf dem Tirolerkogel. Die Straße war zumindest an der Abzweigung (am Ortseingang Ost) asphaltiert. Für zweckdienliche Hinweise wären wir überaus dankbar.
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Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt von Haupttürnitzrotte3,7 km252 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Westanfahrt von Sägemühle2,4 km132 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Nordostanfahrt von Haupttürnitzrotte  3,7 km / 252 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Haupttürnitzrotte
Üblicherweise wird man entweder vom Türnitzer Gscheid oder direkt aus Türnitz kommen, von wo aus man bis Haupttürnitzrotte (kein Ortsschild – man sollte auch keinen Ort erwarten) 11,5 km und 270 hm zurücklegt. Es handelt sich um eine lange, flache Anfahrt durch ein relativ enges Tal, in dem der Türnitzbach ein munterer Begleiter ist. Kommt man zum Talschluß, sieht man kurz vor der Brücke über den Sulzbach, wo der eigentliche Aufstieg (und auch die Zeitnahme) beginnt; zum ersten Mal sieht man auch Annaberg mit der charakteristischen Kirche auf der Anhöhe, die den Weg versperrt. In sechs Kehren steigt die Straße nun teilweise beschattet über 3,5 km moderat auf die Zielhöhe von 980 Metern. Durchschnittlich liegen 7 % an, Steigungsspitzen von mehr als 10 % werden selten erreicht.

Die Abfahrt nach Sägemühle (Abzweigung nach Ulreichsberg) führt auf bester österreichischer Bundesstraße an einigen Liftanlagen vorbei und erreicht nach wenigen Kilometern den Startpunkt der Auffahrt zum Wastl am Wald, von wo aus entweder das Erlauf- und Pielachtal erreicht werden kann oder aber gradeaus der Josefsberg auf den geneigten Pedalierer wartet, wo man auf die Ötscherrunde einschwenkt.
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Westanfahrt von Sägemühle  2,4 km / 132 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Sägemühle
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