Arlbergpass (1793 m)

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Arlbergpass (1793 m)

Alpen, Rätische Alpen, Vorarlberg, Tirol.
Hinter Stuben sieht man den Flexenpass und die bekannten Galerien.
Der Arlbergpass liegt im Südwesten Österreichs, parallel zur Silvretta-Hochalpenstraße, und bildet wie dieser die Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol. Eingeschlossen wird der Pass von der Verwallgruppe im Süden, den Lechtaler Alpen im Nordosten und dem Flexenpass im Norden. Bei schönem Wetter kann man die Kuchen-Spitze (3170 m), die Parseier Spitze (3038 m) und den Valluga (2811 m) bewundern.
Der Arlbergpass gehört wohl eher nicht zu den schönsten oder besten Alpenpässen, obwohl er landschaftlich genauso viel zu bieten hat wie andere Pässe auch. Man merkt der Natur und den Ortschaften jedoch den (Winter-)Tourismus deutlich an, und auch der lästige Verkehr vor und nach dem Arlberg-Tunnel trübt den Gesamteindruck des Passes enorm.
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von St. Anton7 km509 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Westanfahrt von Innerbraz24,5 km1085 HmSchön: 2 SterneHart: 2 Sterne
Alternative Ostanfahrt von St. Anton6,3 km508 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne

Ostanfahrt von St. Anton  7 km / 509 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von St. Anton
Besonders attraktiv für den Radfahrer ist der Anstieg von Osten her aus Pians (1006 m). Man muss zwar teilweise auf einer breiten, viel befahrenen Bundesstraße entlang radeln, aber nach gut 6 km zweigt eine ältere Straße von der neuen Hauptstraße ab. Relativ ungestört fährt man über Flirsch und Pettneu ins Touristenmekka St. Anton am Arlberg (1284 m), wobei die Straße immer leicht und fast unmerklich ansteigt. Kurz vor St. Anton beginnt für die Hauptstraße der 13.980 m lange Arlberg-Tunnel, und man ist somit auf der alten Straße die lästigen Autogeräusche los.
Am Ortsausgang von St. Anton beginnt dann der harte Teil des Arlbergpasses. Die Straße windet sich nun in wenigen, weiten Kehren und durch eine Lawinengalerie zum Arlberg hinauf. Teilweise führt der Anstieg schnurgerade, aber mit 13 % Steigung auch sehr steil nach oben. Kurz vor der Passhöhe wandelt sich die Streckenführung ein bisschen, denn es ist nicht mehr ganz so unrhythmisch wie vorher. Die letzten beiden Kilometer sind größtenteils flach, und man kann bis zum Pass sogar das Tempo noch ein wenig erhöhen. Kurz vor der Passhöhe muss man noch durch einen kurzen, gut beleuchteten Tunnel hindurchfahren. Dahinter erreicht man dann den Wintersportort Sankt Christoph am Arlberg direkt an der Passhöhe.
Diese selbst ist großflächig asphaltiert (Großparkplatz für Busse) und mit einem Restaurant und einigen Souvenirläden ausgestattet. In Richtung Westen kann man 3 km abfahren, dann kommt man an eine Abzweigung, die über den malerischen Flexenpass nach Warth führt. Geradeaus weiter hat man eine lange, langsam fallende Abfahrt über Stuben, Klösterle und Dalaas vor sich, ehe man in Innerbraz (708 m) angelangt ist. Von dort aus fällt die Straße bis nach Bludenz (585 m) noch leicht, und es bietet sich einem die Möglichkeit, vorher ins wunderschöne Montafon in Richtung Silvretta-Hochalpenstraße abzubiegen.
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Waldo_Feraldo Mail an Absender0 h 25 m 50 s31.07.2011
Mittlere Zeit: joerg535 Mail an Absender0 h 39 m 16 s29.07.2005
Langsamste Zeit: 1 h 39 m 00 s03.10.2009

Westanfahrt von Innerbraz  24,5 km / 1085 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Innerbraz
Der Straße aus Bludenz folgt man Richtung Arlbergpass, Bings, dann Braz. Die Landstraße verläuft parallel zur Schnellstraße, wodurch mehr Verkehr aufkommt. Die Steigung hält sich mit maximal 5 % in Grenzen. Es folgen im Wechsel leicht ansteigende und flache Abschnitte. Bei Langen beginnt dann der Arlbergtunnel, der den Durchgangsverkehr abzieht. Doch Lech und Sankt Anton stellen natürlich auch beliebte Ziele für Touristen dar. Daher ist hier durchaus mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Bis Stuben durchfahren wir nun eine lange Galerie.
In Stuben angekommen beginnt der eigentliche Passanstieg. Hinter Stuben schlängelt sich eine Straße den Berg hinauf, doch die Galerien, die ein so schönes Photomotiv darstellen, gehören eigentlich zur Flexenpassstraße, die man ganz geschickt noch als Abstecher nehmen könnte. Bleiben wir aber auf der Arlbergpassstraße, so sind es noch 6 km bis zur Passhöhe. Zwischen Stuben und dem Abzweig zum Flexenpass durchfährt man fünf zum Teil weite Kehren. Die Maximalsteigung liegt bei 10 %, und nach 24,5 km ist die schmucklose Passhöhe erreicht.
Insgesamt ist dies keine verkehrsarme Passstraße, aber trotzdem ist sie eine Befahrung wert. Für den Pass gilt keine feste Wintersperre, da dort oben auch der Wintersportort Sankt Christoph am Arlberg liegt. Er ist wohl nur bei großen Unwettern geschlossen.
Für die Beschreibung danken wir GelbeRakete Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: rocky500 Mail an Absender1 h 10 m 00 s19.05.2007
Mittlere Zeit: Andre_P Mail an Absender1 h 22 m 40 s02.06.2004
Langsamste Zeit: 2 h 00 m 00 s25.08.2006

Alternative Ostanfahrt von St. Anton  6,3 km / 508 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Am westlichen Ortsende von St. Anton biegt man nicht auf die Ungehungsstraße ein, sondern fährt geradeaus auf die Alte Arlbergstraße. Diese steigt mit 10 % Steigung verkehrsarm und ruhig an. Fortgesetzt wird sie durch einen geteerten Fuß- und Radweg mit kurzzeitig 16 % Steigung. Dieser mündet in der zweiten Kehre in die neue Straße, der man ab jetzt folgt.
Da die zwei Kehren entfallen, ist die Strecke etwa 700 m kürzer – mit 16 % Maximalsteigung aber auch härter.
Für die Beschreibung danken wir roger2 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Altes Eisen Mail an Absenderohne Zeit26.06.2009
serpentine Mail an Absenderohne Zeit06.08.2009
migel_perez Mail an Absenderohne Zeit13.07.2010
Sirniz Mail an Absenderohne Zeit06.08.2009
Lutzebaeck Mail an Absenderohne Zeit25.06.2007
aignbrödler Mail an Absenderohne Zeit24.07.2005