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Barrage de la Grande Dixence (2141 m) Val d'Hérémence

am Fuss der Mauer.

Auffahrten

Von stb72 – Die Anfahrt beginnt an einem Kreisel etwas außerhalb von Sion auf knapp 500 m. Ab hier führen auf der gut ausgebauten Hauptstraße weit ausladende Kehren den ersten Hang empor bis Vex auf 950 m, Steigung um die 7 bis 8 %, wo auch die Hauptroute nach Arolla ins Haupttal Val d’Hérens links abzweigt.
Unsere Straße führt nun zuerst auch auf der rechten Seite hinein ins Val d’Hérens bis zum Ort Hérémence auf ca. 1200 m mit freien Ausblicken zurück zum Col du Sanetsch und auf die umliegenden, dicht bebauten Hänge. Bis Hérémece hat man bereits etwa 750 Hm auf gut 10 km bei konstanten Steigungsprozenten zurückgelegt. Hier steht auch die recht bekannte, in den späten 60er Jahren erbaute moderne Kirche aus Sichtbeton.
Bis hier kann man noch tolle Blicke zur 4357 m hohen Dent Blanche genießen, bevor wir endgültig ins Seitental Val d’Hérémence hineinfahren. Zunächst recht flach für einige Kilometer, folgt dann nach Mâche ein deutlich steileres Stück, bevor es bis Pralong wieder leicht abflacht – so pedalieren wir recht zufrieden weiter ins Tal hinein.
Mit erreichen von Pralong haben wir schließlich etwa 1100 Hm auf nun schon knapp 20 km zurückgelegt – immer mit dem Gefühl, das das ja nicht ständig so angenehm normal weiter gehen kann. Hier sieht man dann erstmals die mächtige Staumauer und weiß sofort, dass die Straße uns zum Schluss doch noch ein paar Schwierigkeiten bereiten wird.
Die letzten knapp 550 Höhenmeter sind dann auch nur noch auf etwa 6 km verteilt, Spitzen bei 12 bis 13 %, so dass es zum Schluss noch mal richtig zur Sache geht. Zu unserem Vergnügen sind die letzten Kilometer jedoch nicht nur steil, sondern mit 13 eng aufeinander folgenden Kehren auch herrlich abwechslungsreich.
Hat man die Kehren geschafft, fährt man noch durch einen kurzen Tunnel und steht dann direkt vor der steil aufragenden Mauer und kommt sich plötzlich sehr klein vor. Hier ist auch ein großer Parkplatz und vor allem Schluss für PKW. Wir dürfen noch eine Kehre weiter fahren und stehen an der Seilbahnstation und einem riesigen, tristen Hotelklotz.
Kurz hinter dem Hotel ist dann Schluss mit festem Belag. Ab hier führt ein Schotterweg, der durchaus befahrbar aussieht, kehrenreich weiter hinauf bis zum See – mit Radfahrer verboten-Schild.
Wegen dem zusätzlich auch noch einsetzenden Regen hat der Autor auch hier auf einen Versuch verzichtet und ist folglich schnellstmöglich ins Tal zurück gerollt. Leider war auch die Überprüfung der Befahrbarkeit an den zwischen Mâche und Pralong rechts und links abzweigenden Sträßchen an diesem Tag nicht mehr möglich. Im Trockenen übrigens eine Top-Abfahrt, besonders ab Hérémence.
15 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
02:11:24 | 21.08.2011
RDotJay
Mittlere Zeit
02:45:00 | 30.05.1998
Ernst8953
Dolce Vita
02:52:00 | 27.06.2009
gyorgyigabor

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