Barrage de la Grande Dixence (2141 m)

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Barrage de la Grande Dixence (2141 m)
Val d'Hérémence

Alpen, Walliser Alpen, Wallis.
am Fuss der Mauer.
Die Barrage de la Grande Dixence im Wallis ist der Abschluss des Val d’Hérémence, des Paralleltales des bekannteren Val d’Hérens. Die imposante Staumauer, die allein durch ihre Masse trägt, ist mit 285 Metern und einem Gewicht von 15 Mio. Tonnen die höchste in Europa und aktuell wohl noch die zweitgrößte der Welt (ein paar höhere sind aber im Bau). Für die technischen Daten, die ingenieurtechnischen Meisterleistungen, den enormen Aufwand der Errichtung durch die Arbeiter und die geschichtlichen Daten des gesamten Projektes verweisen wir auf Wikipedia und die dortigen weiter führenden Links.
Selbstverständlich führt auch hier eine asphaltierte Straße bis zum Fuß der Mauer auf 2141 m. Der See selber noch gut 220 Hm höher ist dann leider nur noch per pedes, mit der Seilbahn oder über eine (laut Schild auch für Fahrräder verbotene) Schotterpiste zu erreichen.
Besonders im Schlussteil vor der Mauer ist die Straßenführung mit zahlreichen Kehren spektakulär und bietet ausreichend Fahrspass. Startpunkt ist entweder direkt in Sion, oder man kreuzt weiter oben bei Hérémence, wenn man von Veysonnaz oder Thyon her kommt. Parallel dazu liegt das Val d’Hérens mit seinen Erdpyramiden und den Hochpunkten Arolla und La Sage am Fuß der mächtigen Dent Blanche – zwischen beiden Tälern besteht recht weit oben ebenfalls eine Verbindung zwischen Mâche und Euseigne.
Der Talschluss über dem großen See wird ringsum bestimmt von hohen 3000ern wie dem Mt. Blanc de Cheilon.
Die Auffahrt ist in etwa drei Teile zu gliedern, der erste Teil bis Hérémence (Schnitt gut 7%), der Mittelteil bis Pralong (Schnitt 4,5%) und der steile Schlusshang (Schnitt über 9%) bis zum Fuß der Mauer, insgesamt dann ein recht beträchtlicher Höhenunterschied.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von Sion25,5 km1650 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Nordanfahrt von Sion  25,5 km / 1650 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordanfahrt von Sion
Die Anfahrt beginnt an einem Kreisel etwas außerhalb von Sion auf knapp 500 m. Ab hier führen auf der gut ausgebauten Hauptstraße weit ausladende Kehren den ersten Hang empor bis Vex auf 950 m, Steigung um die 7 bis 8 %, wo auch die Hauptroute nach Arolla ins Haupttal Val d’Hérens links abzweigt.
Unsere Straße führt nun zuerst auch auf der rechten Seite hinein ins Val d’Hérens bis zum Ort Hérémence auf ca. 1200 m mit freien Ausblicken zurück zum Col du Sanetsch und auf die umliegenden, dicht bebauten Hänge. Bis Hérémece hat man bereits etwa 750 Hm auf gut 10 km bei konstanten Steigungsprozenten zurückgelegt. Hier steht auch die recht bekannte, in den späten 60er Jahren erbaute moderne Kirche aus Sichtbeton.
Bis hier kann man noch tolle Blicke zur 4357 m hohen Dent Blanche genießen, bevor wir endgültig ins Seitental Val d’Hérémence hineinfahren. Zunächst recht flach für einige Kilometer, folgt dann nach Mâche ein deutlich steileres Stück, bevor es bis Pralong wieder leicht abflacht – so pedalieren wir recht zufrieden weiter ins Tal hinein.
Mit erreichen von Pralong haben wir schließlich etwa 1100 Hm auf nun schon knapp 20 km zurückgelegt – immer mit dem Gefühl, das das ja nicht ständig so angenehm normal weiter gehen kann. Hier sieht man dann erstmals die mächtige Staumauer und weiß sofort, dass die Straße uns zum Schluss doch noch ein paar Schwierigkeiten bereiten wird.
Die letzten knapp 550 Höhenmeter sind dann auch nur noch auf etwa 6 km verteilt, Spitzen bei 12 bis 13 %, so dass es zum Schluss noch mal richtig zur Sache geht. Zu unserem Vergnügen sind die letzten Kilometer jedoch nicht nur steil, sondern mit 13 eng aufeinander folgenden Kehren auch herrlich abwechslungsreich.
Hat man die Kehren geschafft, fährt man noch durch einen kurzen Tunnel und steht dann direkt vor der steil aufragenden Mauer und kommt sich plötzlich sehr klein vor. Hier ist auch ein großer Parkplatz und vor allem Schluss für PKW. Wir dürfen noch eine Kehre weiter fahren und stehen an der Seilbahnstation und einem riesigen, tristen Hotelklotz.
Kurz hinter dem Hotel ist dann Schluss mit festem Belag. Ab hier führt ein Schotterweg, der durchaus befahrbar aussieht, kehrenreich weiter hinauf bis zum See – mit Radfahrer verboten-Schild.
Wegen dem zusätzlich auch noch einsetzenden Regen hat der Autor auch hier auf einen Versuch verzichtet und ist folglich schnellstmöglich ins Tal zurück gerollt. Leider war auch die Überprüfung der Befahrbarkeit an den zwischen Mâche und Pralong rechts und links abzweigenden Sträßchen an diesem Tag nicht mehr möglich. Im Trockenen übrigens eine Top-Abfahrt, besonders ab Hérémence.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.JayDotR Mail an Absender2 h 11 m 50 s21.08.2011
2.umilap Mail an Absender2 h 50 m 51 s11.06.2010
3.gyorgyigabor Mail an Absender2 h 52 m 00 s27.06.2009
stb72 Mail an Absenderohne Zeit17.09.2007
patsch10 Mail an Absenderohne Zeit21.07.2000
hrk Mail an Absenderohne Zeit15.07.2008
kingoflechhausen Mail an Absenderohne Zeit14.08.2008
ritzelfuchser Mail an Absenderohne Zeit28.06.2010