Bartholomäberg (1081 m)

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Bartholomäberg (1081 m)
Pfarrkirche St. Bartholomäus

Alpen, Rätische Alpen, Montafon, Vorarlberg.
Pfarrkirche
Bartholomäberg ist eine weitläufige Streusiedlung zwischen St. Anton und Schruns im Montafon. Sie kann als echter Pass befahren werden, wenn man nicht nur das Montafon hoch- oder runter wuppen möchte.
Die hier beschriebene Passhöhe befindet sich bei der Pfarrkirche St. Bartholomäus auf knapp 1100 m Höhe, an welcher sich die Auffahrten treffen. Es existieren drei Auffahrten mit Varianten nach oben, wie es sich für einen so dicht besiedelten Hang gehört. Zusätzlich zu den Straßen aus den Talorten kann man auch aus dem Silbertal nach oben gelangen.

Der Höhenmeterfresser kommt zudem stichstraßentechnisch auch noch weiter nach oben, so ist zum einen der Panoramagasthof Kristberg auf 1425 m Höhe auch meist asphaltiert zu erreichen, bzw. direkt von Silbertal.
Die zweite Möglichkeit ist in der Nähe der Kirche eine kleine Straße, genannt Roferweg, die asphaltiert und auch mit schöner Aussicht Richtung Rellseck bis auf eine Höhe von 1393 m führt und an einem Wanderwegschild mit der Bezeichnung Goritschang in Schotter übergeht (Info von Uwe).

Aber auch ohne diesen Abstecher lohnt sich die Fahrt, da die fast völlige Baumfreiheit auch wundervolle Panoramablicke abseits des Panoramagasthofs garantiert... und eine sonnige Fahrt darüber hinaus.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Südostauffahrt von Schruns  4,1 km / 380 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(39,6)
Profil der Auffahrt Südostauffahrt von Schruns
In insgesamt vier Kehren führt diese direkte Anfahrt aus Schruns nach oben. Sie beginnt beim Abzweig der Straße nach Bartholomäberg, dessen Ortsschild man dann lustigerweise gleich zu Beginn des Anstiegs erblickt.
Die Strecke ist zwar recht kurz, doch ist mit ihr nicht zu spaßen, denn bereits der Startkilometer bewegt sich meist in zweistelligen Prozent-Bereichen, bevor dann Kilometer 2 ein wenig gemäßigter zum Luft holen dient. Und nach Abschluss dieses Teilstücks wird es sogar eben für 300 m bis zur Serpentine Nr. 4, welche uns wieder zurück nach Osten bringt.
Hier beginnen dann die letzten 2 km, welche sich wieder fast ausschließlich jenseits der 10 %-Marke abspielen. Die Maximalsteigung ist bei ca. 13–14 %. Etwas erleichternd ist aber besonders in diesem Schlussteil die Aussicht auf die bizarren Grenzberge zur Schweiz und Richtung Prättigau, welches hinter Sulzfluh, Drusenfluh und Schesaplana auf den bergbegeisterten Rennradler wartet.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: bfranz Mail an Absender0 h 23 m 53 s08.07.2011
Mittlere Zeit: nomoresecrets Mail an Absender0 h 25 m 00 s25.08.2011
Langsamste Zeit: 0 h 29 m 19 s30.08.2011

Nordwestauffahrt von St. Anton im Montafon  5,5 km / 463 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(40,3)
Profil der Auffahrt Nordwestauffahrt von St. Anton im Montafon
Die Hauptzufahrt nach Bartholomäberg kommt von St. Anton im Montafon, wobei der Begriff Hauptzufahrt noch lange nicht heißt, dass es hier viel Verkehr gäbe, sondern nur, dass diese Straße am breitesten ausgebaut ist und den Ort mit der nächsten Stadt, nämlich Bludenz, verbindet. Man wird diese Auffahrt vielleicht wählen, wenn man aus Richtung Bludenz kommend Bartholomäberg und seine Varianten befahren will.
In St. Anton verlassen wir die stark befahrene Montafoner Straße mit der Beschilderung nach Bartholomäberg und haben sofort eine kernige Rampe vor dem Rad. Die Steigung der nächsten Kilometer pendelt sich meist bei knapp 10 % ein und führt zunächst überwiegend im Wald bergauf, so dass wir vielleicht froh sind, etwas Schatten zu genießen. Bis Jetzmunt, einem Ortsteil von Bartholomäberg, verläuft die Straße noch sehr kurvenreich am Steilhang entlang, dabei durchfahren wir auch zwei Kehren. Danach hat man noch eine längere kurvenarme Rampe, die kurz vor der Kirche in Bartholomäberg noch einmal recht knackig wird. Doch insgesamt ist alles eine recht übersichtliche Aktion.
Diese Strecke ist in der Abfahrt auch ganz nett, da die Fahrbahn in einem ordentlichen Zustand und auch nicht zu schmal ist.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
h63olger Mail an Absenderohne Zeit07.09.2011
ruedi Mail an Absenderohne Zeit18.05.2012
Max Power Mail an Absenderohne Zeit21.06.2012
Uwe Mail an Absenderohne Zeit24.07.2012
Mikerider Mail an Absenderohne Zeit30.04.2011
nomoresecrets Mail an Absenderohne Zeit28.08.2013

Ostanfahrt von Silbertal   6,1 km / 289 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(33,7)
Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Silbertal
Auch wenn es vielleicht keine sehr logische Route ist, aus dem Montafon kommend über Silbertal nach Bartholomäberg zu fahren, so ist diese Version bestimmt keine schlechte Wahl. Von Silbertal kommend hat man nämlich nicht viel Verkehr zu erwarten und hat auch immer wieder einen schönen Blick nach vorne zu den Bergen der Rätikonkette, den man bei den anderen Anfahrten nicht hat, da man die Berge im Rücken hat.

Von der L95, die Silbertal mit Schruns verbindet, gibt es nahe der Ortschaft Silbertal einen beschilderten Abzweig nach Innerberg, dem wir bergauf folgen. Eine Alternative dazu gibt es ein kleines Stück talabwärts, die an einigen verstreut liegenden Häusern vorbei aufwärts führt und für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist.
Beide Straßen führen bald zusammen und durch einige enge Kurven kommt man bald nach Innerberg, einem Ortsteil von Bartholomäberg, wo man bei der Kirche den Kulminationspunkt der Strecke mit 1151 m Höhe erreicht. Danach führt die Straße noch fast flach nach Bartholomäberg, wobei man eine tolle Aussicht auf die Berge des Rätikons hat.

In Innerberg kann man von der Kirche auch noch zum Kristberg (siehe extra Beschreibung weiter unten) auffahren, die Straße ist aber nicht durchgehend asphaltiert. Da wird hoffentlich ab 2013 die Auffahrt direkt von Silbertal zum Kristberg eine bessere Wahl, wenn die dortigen Baumaßnahmen beendet sind.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Uwe Mail an Absenderohne Zeit11.07.2012

Weiterfart nach Goritschang / Rellseck  3,1 km / 307 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(31,2)
Profil der Auffahrt Weiterfart nach Goritschang / Rellseck
Wer sich am Berghang von Bartholomäberg austoben möchte, wird auch an dem Namen Rellseck nicht vorbei kommen und nach einer asphaltierten Anfahrmöglichkeit dorthin suchen. Leider wird man da nicht ganz fündig, aber bis zu einem Schild „Goritschang“ auf 1393 m Höhe kann man doch mit dem Renner getrost fahren.
Den weiteren Weg zum Gasthaus Rellseck hat der Autor nicht getestet.

Wir beginnen unsere Aktion in Bartholomäberg bei der Kirche, wohin wir aus dem Montafon kommend schon einige Körner verbraucht haben. Gegenüber der Kirche gibt es die kleine asphaltierte Straße namens Roferweg, die uns zu diesem Ziel führen wird. Es geht sofort mit ca. 13 % Steigung zur Sache und wir erreichen bald eine Rechtskehre, wo MTB-Wegweiser sowohl geradeaus als auch rechts herum nach Rellseck verweisen. Wir folgen der rechten Route, da der Weg geradeaus vorzeitig in Schotter übergeht, und bleiben dabei auf dem Roferweg. Auch weiter aufwärts folgen wir immer der „Hauptverkehrsrichtung“, wobei dieser Begriff sehr übertrieben ist, haben wir doch einen Weg unter den Rädern, der für den öffentlichen Verkehr verboten ist. Da wir hier in einer von Walsern besiedelten Gegend unterwegs sind, liegen die Häuser und Hütten über den ganzen Hang verstreut, eben eine Walserstreusiedlung.
Der Blick nach gegenüber zu den Höhen des Rätikon wird mit zunehmender Höhe immer schöner. Leider geht unser Weg auf einer Höhe von 1393 m beim Wanderwegweiser Goritschang in Schotter über, und so ist Rellseck nicht staubfrei erreichbar.

Bergwanderer und Kletterer finden im Rätikon ein ausgezeichnetes Terrain, um tolle Touren zu machen. Einige der Gipfel sind für geübte Wanderer gut zu erreichen und bieten teilweise eine gigantische Aussicht. Ein eigener Erfahrungswert des Autors aus früheren Jahren ist eine Fernsicht rundum mit einer Reichweite von ca. 150 km vom Gipfel der Schesaplana (2965 m Höhe) aus. Kletterer (also nicht der Autor selbst) werden sich an den Drei Türmen, den Kirchlispitzen, der Sulzfluh oder an der Drusenfluh im Kalkgestein austoben.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Uwe Mail an Absenderohne Zeit27.07.2012

Weiterfahrt von Innerberg zum Kristberg  3,7 km / 274 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(27,4)
Profil der Auffahrt Weiterfahrt von Innerberg zum Kristberg
Wie in der Allgemeinbeschreibung schon erwähnt, gibt es weitere Möglichkeiten noch einige Stichstraßen aufzusuchen, wo man noch etwas zusätzliche Höhe gewinnen kann. So z.B. diese Auffahrt von Innerberg, einem Ortsteil von Bartholomäberg, zum Kristberg, die aber leider nicht komplett asphaltiert ist.
Wir biegen in Innerberg (1151 m) bei der Kirche von der Panoramastraße ab und steigen zunächst noch ziemlich harmlos auf guter Fahrbahn bergauf. Nach einigen Häusern endet der gute Belag, und eine längere Passage mit Naturbelag beginnt, die dummerweise auch zeitweise recht steil ist, in kurzen Spitzen sogar bis fast 20 %. Am Ende, wenn man vielleicht schon aufgeben möchte, erreicht man endlich an einer Einmündung wieder einen guten Asphaltweg, der von Silbertal den Berg herauf kommt.
Wir fahren hier scharf links weiter bergauf, und nach einer Kehre beginnt schon der Schlussanstieg, und wir sehen das Panoramarestaurant Kristberg. Hier gibt es zwar noch einige asphaltierte Wege, die aber alle nach kurzer Strecke enden.
Die Aussicht von hier oben in das Silbertal, in die gegenüberliegenden Seitentäler des Montafons und zu den Gipfeln des Rätikon ist bei sonnigem Wetter durchaus diese Aktion wert.

In der Abfahrt hat der Autor die Variante direkt ins Dorf Silbertal gewählt, die er gerne direkt noch einmal bergauf gefahren wäre, wenn nicht in der Ortschaft Silbertal der Weg durch eine Baustelle komplett unbefahrbar gewesen wäre (Sommer 2012). Vermutlich ab Herbst 2012 dürfte der Weg komplett asphaltiert sein und eine vier-grüne-Sterne-Auffahrt sein. Wenn also einmal die Straße fertig überbaut ist, sollte man dazu eine eigenständige Beschreibung anfertigen und diese Bemerkungen hier entfernen. Hier kann man auf 5,1 km 546 Höhenmeter bei einem Maximum von ca. 17 % aufsteigen.
Im Silbertal gibt es auch noch einen asphaltierten Weg auf der linken Seite am Hang entlang, der auf knapp zwei Kilometern gut 200 Höhenmeter ansteigt, der aber dort bei einigen Häusern, genannt Buchen, auf 1114 m Höhe endet.
Auf der Talsohle des Silbertals kann man nur noch mit dem MTB weiter fahren und über das Winterjöchle (1945 m) ins Verwalltal und hinab nach St. Anton am Arlberg kommen.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Uwe Mail an Absenderohne Zeit07.07.2012