Berninapass (2330 m)

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Berninapass (2330 m)
Passo del Bernina

Alpen, Rätische Alpen, Prättigau, Graubünden, Lombardei.
Blick zurück
Der Berninapass schiebt sich im äußersten Ostausläufer über die Berninagruppe, die im Piz Bernina (4049 m) ihre majestätische Krönung findet.
Die insgesamt 54 km lange Nord-Süd-Passstraße verbindet Pontresina (1805 m) im Oberengadin mit dem italienischen Tirano (450 m) am Eingang des Val Poschiavo, durch das die 37 km lange Südanfahrt führt.
Es lohnt sich, auf halber Höhe des Nordanstiegs eine Übernachtung im empfehlenswerten Hotel Morteratsch einzulegen, von wo aus man durch einen 45minütigen Fußmarsch den Morteratschgletscher erreichen kann, ein Anblick, der sich lohnt.
4 km östlich des Passes befindet sich der Abzweig zur Forcola di Livigno in die Freihandelszone Livigno.
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Liste der Auffahrten

Südrampe von Tirano37 km1880 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne
Nordwestrampe von Schlarigna20 km600 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Südrampe von Tirano  37 km / 1880 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südrampe von Tirano
Die Südanfahrt zum Berninapass gehört wegen der Länge von 37 km und der Höhendifferenz von 1880 m zu den längsten und somit, trotz der vergleichsweise moderaten Steigung, zu den härtesten der Alpen.
Die Straße ist durchweg in sehr gutem Zustand, allerdings auch für den Fernverkehr ausgebaut und stark befahren. Die ersten 8 km verläuft die Straße viel steiler als man erwarten würde durch die Orte Campascio und Brúsio. Hier ist die Straße annähernd so steil wie auf den letzten Kilometern zum Pass.
Nach 8 km ist aber dann die Bahnstation Mirolago am Lago di Poschiavo erreicht, einem großen See, den man auf den folgenden drei flachen Kilometern zur Seite hat. Baden empfohlen, die Temperatur ist Anfang August erträglich.
Nach 15 km verlässt man mit Poschiavo, das letzte größere Örtchen der Auffahrt, nach weiteren drei Kilometern lässt man auch das letzte Häuschen hinter sich, befindet sich allerdings noch bis Kilometer 24 im Wald. Dort erreicht man eine Serpentinengruppe mit ersten Steigungsspitzen von bis zu 12 %.
Nach dieser Serpentinengruppe ändert sich das Sichtfeld, langsam beginnt man zu raten, wo sich die Passstraße zur Forcola di Livigno zwischen die Berge schiebt. Diese biegt bei Kilometer 33 nach rechts ab. Wir jedoch bleiben auf der Hauptstraße und legen die letzten 4 km zur Passhöhe zurück, die man recht unvermittelt erreicht - sie kündigt sich nicht frühzeitig an.
Oben gibt es ein Hospiz, zu dem der Autor allerdings nicht viel sagen kann, da es auf der Sommertour 2001 hier oben leider wie aus Kübeln begonnen hat zu regnen.

Der Berninapass ist aus dieser Richtung anspruchsvoll, aber wegen der breiten Straße und der wenig beeindruckenden Beschaffenheit der Landschaft nur als Überführungspass zu empfehlen, um nach den beeindruckenden italienischen Pässen Stilfserjoch, Gaviapass und Mortirolo das malerische Engadin zu erreichen. Das Hotel Morteratsch auf der Abfahrt nach Pontresina bietet eine sehr gute Unterkunftsmöglichkeit für Radfahrer.
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Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: eifelundalpenfan Mail an Absender2 h 10 m 12 s02.07.2011
Mittlere Zeit: Roli Mail an Absender2 h 37 m 15 s28.05.2006
Langsamste Zeit: 3 h 23 m 00 s02.09.2002

Nordwestrampe von Schlarigna  20 km / 600 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestrampe von Schlarigna
Die Nordwestanfahrt von Schlarigna hat eine Länge von 20 km, auf denen 600 Hm zu überwinden sind. Die Strecke bis Pontresina ist auf einer stark befahrenen Hauptstraße zurückzulegen. Nachdem man Pontresina hinter sich gelassen hat, verläuft die Straße noch relativ flach bis Kilometer 9.
Ab hier beginnt sie anzusteigen und führt leicht kurvig durch bewaldetes Gebiet. Nun empfiehlt es sich, ab und zu einen Blick nach rechts zu werfen, denn schon bald eröffnet sich ein erster Ausblick auf den Morteratschgletscher. Bald darauf kreuzt man die Gleise der Rhätischen Bahn, die den Pass überquert. An der Autoausfahrtstelle, die sich unmittelbar danach befindet, lohnt es sich kurz anzuhalten, um die einmalige Aussicht auf den Gletscher zu genießen.
Wieder in den Pedalen, zieht sich die Straße weiterhin in einer stärkeren, aber durchaus gut fahrbaren Steigung durch den Nadelwald. Bei Kilometer 12 beginnt ein flacherer ca. 3 km langer Abschnitt. Die Landschaft wird nun karger, und man passiert die Talstation der Seilbahn Bernina-Diavolezza, die in ein beeindruckendes Berg- und Gletschergebiet führt. Nun beginnt das letzte Stück der Auffahrt, in dem die Straße wieder an Steigung zunimmt und an zwei kleineren Bergseen und dem Stausee Lago Bianco vorbeiführt.
Das Ospizio Bernina erreicht man nach ca. 20 km, bis zur eigentlichen Passhöhe sind noch 700 m zurückzulegen. Wegen der größtenteils moderaten Steigung und des flachen Zwischenstücks ist die Nordwestanfahrt durchaus für Einsteiger geeignet, verkehrsmäßig ist sie jedoch eher stark befahren. Vor allem aber die tolle Aussicht auf den Morteratschgletscher macht die Anfahrt lohnenswert.
Für die Beschreibung danken wir bax Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: ck99 Mail an Absender0 h 42 m 59 s09.07.2008
Mittlere Zeit: Bergfahrer91 Mail an Absender0 h 58 m 00 s10.08.2010
Langsamste Zeit: 1 h 30 m 00 s27.10.2007