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Bödele (1140 m) Losenpass

Das Passschild.

Auffahrten

Von Kai – Egg (561 m) ist der Hauptort des Bregenzerwalds und liegt im tief eingeschnittenen Tal der Bregenzer Ache. Man erreicht Egg in der Regel über die B 200 (Bregenzerwald-Bundesstraße), die im unteren Teil jedoch sehr stark befahren ist. Wer dem Verkehr entgehen möchte, sollte Egg lieber direkt aus nördlicher oder östlicher Richtung über eine der (im Bregenzerwald recht zahlreichen) Nebenstraßen anfahren.
An der großen Kreuzung in der Ortsmitte von Egg (561 m) starten wir auf der L 29 und fahren auf dieser in östliche Richtung (das Bödele ist in Egg bereits ausgeschildert). Der Berg zeigt schon direkt nach der Kreuzung seine Zähne, bevor man nach 1,5 km den Ortsteil Stadel erreicht. Nach Stadel folgt, wie so oft im Bregenzerwald, völlig unerwartet eine steile Zwischenabfahrt. An deren Ende erreichen wir in einer Schlucht schließlich die Anna-Kapelle (km 2,5 / 645 m), bevor es anschließend wieder bergauf geht. 4,2 km nach der Abfahrt in Egg erreichen wir dann Schwarzenberg (696 m), hier erst beginnt die eigentliche Passrampe zum Bödele.
In Schwarzenberg biegen wir dazu von der L 29 nach rechts auf die L 48 ab. In einer großen Schleife verlassen wir Schwarzenberg recht bald wieder und gewinnen stetig an Höhe. Bis zum Bödele sind es von hier aus noch 5,7 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 7,8 %. Auf halber Strecke sorgen zwei Serpentinen für etwas Hilfe beim Höhengewinn einerseits und Abwechslung bei der Aussicht ins Tal andererseits. Der Ausblick auf die Almen des Bregenzerwalds bleibt uns bis fast zum Schluss erhalten. Erst zwei Kilometer vor der Passhöhe Bödele taucht man in ein Waldstück ein, gleichzeitig passieren wir an dieser Stelle auch die 1000-Meter-Höhenlinie.
Der Schlussanstieg ist somit etwas flacher als die bisher zurückgelegte Strecke. Kurz vor der Ankunft am Bödele verschwindet der Wald dann wieder, und man hat die altgewohnte Aussicht. 9,9 Kilometer nach dem Start in Egg sind wir dann am Losenpass angekommen, vor uns steht jetzt eine herrlich Abfahrt nach Dornbirn. Die Maximalsteigung auf der Ostrampe zum Bödele beträgt übrigens 12 %, diese werden hinter Schwarzenberg erreicht.
Für diejenigen, die das Bödele aus dem südlichen Bregenzerwald anfahren möchten, gibt es übrigens auch noch eine alternative Route. Kommt man etwa vom Hochtannbergpass, vom Faschinajoch oder vom Furkajoch, so verlässt man die B 200 bereits am Bahnhof Schwarzenberg (612 m) der Bregenzerwald-Museumsbahn. Hier biegt man dann nach links auf die L 48 ab. Nach 1,8 km erreicht man dann die Ortsmitte von Schwarzenberg und folgt hier einfach der L 48 geradeaus in Richtung Bödele (entspricht ab Schwarzenberg dann der gleichen Strecke wie von Egg aus). Die Anfahrt vom Bahnhof Schwarzenberg ist mit 7,5 km Länge etwas kürzer und dadurch im Schnitt auch etwas steiler als die Anfahrt von Egg.
60 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:23:30 | 24.08.2008
SCA Racer
Mittlere Zeit
00:37:04 | 22.05.2010
Waldo_Feraldo
Dolce Vita
00:57:00 | 26.09.2015
reiner tor
Von Kai – Die Westanfahrt zum Bödele ist aus sportlicher Sicht eindeutig die reizvollere der beiden Varianten: Sie ist nämlich nicht nur um 3,5 km länger als die Ostrampe (von Schwarzenberg aus gemessen), sondern mit 8,6% durchschnittlicher Steigung auch noch deutlich härter zu fahren. Die Westrampe beginnt dabei mitten in der Innenstadt von Dornbirn. Erreicht man Dornbirn aus nördlicher Richtung (Bregenz bzw. Bodensee), so biegt man links in die Doktor-Waibel-Straße ab, kommt man aus dem Süden (also z. B. aus Richtung Feldkirch) so biegt man in Dornbirn entsprechend rechts ab. Man kann dabei auch einfach der Ausschilderung zum Bödele bzw. nach Schwarzenberg folgen.
Die L 48, auf der wir uns jetzt befinden, beginnt bereits unmittelbar in der Ortsmitte an Höhe zu gewinnen. Mit zunächst moderaten Steigungswerten schlängeln wir uns durch den Dornbirner Stadtteil „Oberdorf“. Schon nach 1,6 km kann man in einer Rechtskurve zum ersten Mal einen Blick auf den Bodensee werfen. Bei km 2,8 erreichen wir den Ortsteil Watzenegg (650 m), die einzige größere Ansiedlung an der Westrampe.
Konnte man sich bisher noch recht gemütlich einrollen, so zeigt das Bödele am Ortsausgang von Watzenegg zum ersten Mal seine Zähne: Eine bis zu 14% steile Gerade sorgt dafür, dass sich das Tempo spürbar verlangsamt. Doch schon unmittelbar danach wird es wieder flacher, wenn auch nur für ein kurzes „Erholungsstück“.
Auf halber Strecke (4,0 km nach dem Start in Dornbirn) erreichen wir schließlich den Weiler Oberfallenberg auf einer Höhe von 743 Metern über dem Meer. Bis hierhin betrug die durchschnittliche Steigung 7,6%, doch hinter Oberfallenberg entwickelt sich das Bödele zu einer echten Rampe, die so manchen 2000er-Pass vor Neid erblassen lassen würde. In der oberen Hälfte gilt es bis zur Passhöhe nämlich, auf einer Länge von 4,2 km weitere 397 Höhenmeter zu erklimmen – 9,5 % also im Durchschnitt! Wenigstens ist die Steigung ab hier relativ konstant, steiler als 12% wird es bis oben hin nicht mehr. Allerdings gibt es auch keine richtigen Serpentinen, in denen man kurz verschnaufen könnte.
Die Straße zum Bödele windet sich vielmehr in langgestreckten Kurven den Berg hinauf, die Steigung lässt jedoch in diesen Kurven nicht nach. Eine weitere Spezialität dieser Strecke sind die vielen Brücken, mit denen Seitentäler abgekürzt werden. Beim km 6,0 erreicht man schließlich den Gasthof Ammenegg. Wer möchte, kann hier auch nochmal eine kurze Rast einlegen. Von hier aus hat man nämlich zum letzten Mal die Möglichkeit, den Panoramblick auf den Bodensee zu genießen. Auch kann man von hier oben aus besonders gut erkennen, wie der Alpenrhein seine schmutzigbraune Fracht bis weit in die blauschimmernde Bregenzer Bucht hinein verteilt. Die letzten zwei Kilometer bis zur Passhöhe Bödele verlaufen dann im Wald, bevor kurz vor dem Erreichen des höchsten Punkts eine scharfe Rechtskurve folgt.
Kaum, dass sich der Wald wieder lichtet, befinden wir uns auch schon überraschend mitten auf der Passhöhe Bödele wieder. Alles in allem eine zwar steile aber sehr schöne und vor allem abwechslungsreiche Passanfahrt.
124 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:28:30 | 10.08.2006
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00:46:10 | 27.08.2016
Sandro
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01:26:00 | 26.07.2005
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