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Bois d'Olne (265 m) Croupet du Bois, Chemin du Bois d'Olne (280 m)

CIMG2934.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Den Ausgangspunkt, der sich schräg gegenüber der nach Olne führenden Rue Froidbermont in einem idyllischen, teils bewaldeten, teils beweideten Bachtal befindet, erreicht man neben der bereits genannten Straße von Soiron über eine leichte Abfahrt oder sanft ansteigend von Nessonvaux aus.
An einer Bushaltestelle müssen wir scharf rechts in die Straße mit dem kreativen, lustig klingenden Namen Grihanster abbiegen. Gleich wieder links führt der Chemin du Bois d’Olne ab, die andere erwähnte Auffahrtsvariante. Doch wir wählen erst die nächste links abzweigende Straße. Nach den 8 bis 10 % zum Aufwärmen erwarten uns nun fluffige Steigungsprozente von bis zu 16 %. Das Gemeine ist, dass es nach oben hin immer steiler wird. Unterbrochen wird diese Steigerung immer wieder von sehr kurzen Abflachungen, so dass man immer wieder glaubt, es jetzt geschafft zu haben.
Da hier einige Häuser stehen, muss man auf dem engen Sträßchen auch immer mit Gegenverkehr rechnen, der eventuell kein Mitleid mit einem hat... Wallonien halt. Mir ist hier allerdings ein netteres Exemplar begegnet. Auf den letzten 300 m erwartet uns dann der freudige Höhepunkt mit einer Maximalsteigung von rund 20 %, andere Internetseiten geben gar 22 % an. Sehr steil ist es aber auf jeden Fall. Inzwischen von Weiden umgeben kommt nach einer Rechtskurve das Ende in Sicht und man erkennt wieder den Horizont. Puh... durchatmen!

An der T-Kreuzung geht es rechts über den bereits erwähnten Voie Collas wieder bergab nach Nessonvaux, wo man die Côte de Hansez oder die Côte de Trasenster in Angriff nehmen kann. Links gelangt man u.a. nach Cornesse, wo La Saute und die Côte de Drolenval lauern. Die Wege zu den nächsten Zielen führen allesamt über das Plateau und gestalten sich so sehr aussichtsreich. Genießen!

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Von kletterkünstler – Zwar ist der Chemin du Bois d’Olne länger, beginnt flacher und enthält eine kurze Zwischenabfahrt bzw. eine Flachpassage, er ist aber nicht minder steil, endet 15 m höher und ist daher ebenso anspruchsvoll wie der Croupet du Bois. Erwähnenswert ist in jedem Fall, dass die beiden Varianten an unterschiedlichen Punkten enden, zwischen denen 800 m liegen.
An der Bushaltestelle biegen wir rechts und sogleich wieder links in den schmalen Weg ab, und die Steigung bleibt zunächst human. Bäume, Buschwerk und einzelne Häuser säumen unseren Weg. Die Steigung nimmt kontinuierlich zu und kratzt an der 10-Prozent-Marke, die schließlich auch geknackt wird. Nur kurzzeitig wird unsere Kletterpartie von einer kleinen Delle im Profil unterbrochen. Zwischenzeitlich eröffnet sich uns linkerhand ein netter Blick auf das Tal, aus dem wir gekommen sind. Autos sollten uns hier aufgrund der Enge des Sträßchens übrigens besser nicht begegnen.
Schließlich verlassen wir das Buschwerk und mühen uns in einer sicher 16 % steilen Rampe zu einem Hof, wo die Plackerei aber noch nicht beendet ist. Wir kämpfen uns bei unvermindet hoher Steigung im freien Gelände durch drei enge Kurven und erreichen schließlich nach der finalen Gerade an einer Kreuzung auf 280 Metern den höchsten Punkt. Ein Blick zurück lohnt, und eine Pause haben wir uns nun redlich verdient.

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