Brandnertal (1565 m)

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Brandnertal (1565 m)
Schattenlagantstraße

Alpen, Rätische Alpen, Vorarlberg.
Oberhalb des Ortes Brand ein schöner Blick zurück übers Brandnertal.
Das Brandnertal in Vorarlberg mit seinem Endpunkt an der Lünersee-Seilbahn ist ein lohnender Abstecher, wenn man in Vorarlberg mit dem Rennrad unterwegs ist. Einmal davon abgesehen, dass ein Großparkplatz und eine Seilbahnstation kein Reiseziel ist, so lohnt sich die Fahrt dorthin doch, da sie durch eine imposante Bergwelt führt.
Orientierungshilfe: Autobahnanschluss 58 (Brandnertal) der Autobahn A14 / E 60 (Bodensee–Arlberg). Endpunkt: Talstation der Lünersee-Seilbahn (1565m). Maximalsteigung: 12% (kurzzeitig bis 15%).
Das Brandnertal ist eine Sackgasse, die von Bludenz die Hauptverkehrsströme Richtung Südwesten verlässt und die Bergwelt des Rätikon mit dem höchsten Berggipfel, der Schesaplana (2965 m) erschließt. Nicht nur für Radfahrer ist es hier interessant, sondern vielleicht noch mehr für Bergwanderer und Kletterer. Am Talende befindet sich mit der Lünersee-Seilbahn ein guter Ausgangspunkt für klasse Bergtouren zu Fuß, zum Beispiel einer Wanderung auf die Schesaplana (Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Bergausrüstung erforderlich). Von dort hat man unter guten Bedingungen eine Rundumsicht von bis zu 150 km (Berner Alpen, Ortler, Bernina, Venediger usw.). Für etwas geübtere Bergsteiger gibt es auch noch die Zimba (2643 m), dem vielleicht formschönsten Berg in ganz Vorarlberg.
Eine Fahrt ins Brandnertal bietet sich für alle Radler an, die zum Beispiel vom Bodensee kommend zur Silvretta-Hochalpenstraße oder über den Arlbergpass fahren und einige Körner, bzw. etwas Zeit übrig haben. Auch ist sie für Vorarlbergurlauber ein schönes Ziel. Wir z. B. logieren schon seit vielen Jahren fast jeden Sommer in Faschina und haben uns einmal von dort auf den Weg ins Brandnertal gemacht. Hin und zurück kommt man auf insgesamt ca. 90 Kilometer mit gut 2500 Höhenmeter. Wenn man hier etwas Härte dazu packen möchte, kann man z. B. über das Furkajoch (1761 m) zurück fahren. Dann werden es ca. 120 km mit 2800 Hm.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt von Bludenz17 km977 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Nordostanfahrt von Bludenz  17 km / 977 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt von Bludenz
Wir beginnen unsere Fahrt in Bludenz (588 m), indem wir den grünen Schildern Richtung Brandnertal folgen. Erst einmal wird die Autobahn an der Anschlussstelle Brandnertal gekreuzt. Es beginnt sofort gut zu steigen und wir kommen in einen Wald, wo es mit etlichen Kurven bergauf geht, bis wir den Wald wieder verlassen und nach einer Kehre bald den Ort Bürserberg (895 m) erreichen.
Jetzt wird es wieder flacher, und die Straße führt endgültig ins Brandnertal hinein. Wir haben zwischenzeitlich eine schöne Aussicht ins Talinnere zur Schesaplana (2965 m) mit ihren drei Gipfeln und dem dazwischen liegenden Brandner Gletscher. Auch Richtung Südosten ins Sarotlatal mit der Zimba (2643 m) sehen wir kurz einmal.
Auf den nächsten ca. 6,5 km geht es nur wenig bergauf, Tschapina (924 m) und der langgestreckte Ort Brand (1037 m) folgen. Wir durchfahren einen kurzen, beleuchteten und somit unkritischen Tunnel und eine kurze Lawinengalerie. In Brand gibt es kurz nach einem Sportgeschäft auf der rechten Seite einen Brunnen mit der Aufschrift „Trinkwasser“, also eine gute Gelegenheit, die Flaschen zu füllen.
Dann endet die Landesstraße am Ortsende von Brand (ca. 1090 m), und die private, mautfreie Schattenlagantstraße beginnt, eine Straße der Vorarlberger Illwerke AG. Es geht jetzt auf ca. 5 km noch knapp 500 Höhenmeter bergauf. Die Straße ist in sehr gutem Zustand, aber teilweise schmal und steil (kurzzeitig bis 15 %). Morgens, mittags und am frühen Abend hat es hier etwas stärkeren Autoverkehr, wenn die Touristen die Seilbahn erreichen möchten. Wir waren aber vormittags dort und konnten die Fahrt fast autofrei erleben.
Dieser Streckenabschnitt führt wunderschön durch lichten Bergwald, immer wieder mit schattigen Passagen und Stellen mit guter Aussicht auf die Berge und ins Tal. Uns erinnert die Landschaft und die Vegetation sehr an die Albulastraße in der Schweiz zwischen Bergün und Palpuognasee, nur ohne Eisenbahnlinie. Deshalb haben diese letzten 5 km nach unserer Meinung auch 4 Sterne verdient.
Kurz vor dem Ziel kommen wir an der Schattenlagant-Hütte (1483 m) vorbei, und bald erreichen wir den Großparkplatz der Lünersee-Seilbahn (1565 m). Vor uns baut sich eine steile Felswand auf, auf der oben noch die Krone der Staumauer des Lünersees (1970 m) zu sehen ist. Dorthinauf führt die genannte Seilbahn und erschließt ein wunderschönes Wandergebiet, welches auch für anspruchsvolle Tourengeher einiges zu bieten hat. Für uns Rennradfahrer hat dieser Platz nicht viel zu bieten, wir können besser etwas bergab in der Schattenlagant-Hütte (1483 m) (www.schattenlagant.brand.at) eine Pause einlegen.
Für die Beschreibung danken wir Uwe Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Dynamics88 Mail an Absender1 h 05 m 31 s18.08.2005
2.ophetkleinsteverzet Mail an Absender1 h 07 m 00 s17.08.2007
3.ruedi Mail an Absender1 h 28 m 38 s18.05.2012
Wolke Mail an Absenderohne Zeit22.08.2007
troy_lee Mail an Absenderohne Zeit12.08.1992
Uwe Mail an Absenderohne Zeit19.07.2006
puetter Mail an Absenderohne Zeit24.07.2010
stb72 Mail an Absenderohne Zeit22.08.2010
Pnö Mail an Absenderohne Zeit13.08.2011
Benni Mail an Absenderohne Zeit19.07.2006