Bukit Penulisan (1710 m)

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Bukit Penulisan (1710 m)
Gunung Penulisan, Pura Puncak Penulisan, Pura Tegeh Koripan, il più alto Santuario di Bali

Bali.
Gunung Batur (1717 m) vom südlichen Kraterrand.
Auf Bali gibt es zwei Berge mit herausragendem Bekanntheitsgrad: die beiden Vulkane Gunung Agung (3142 m, übersetzt „hoher Berg“ – der höchste Berg Balis und zugleich der heilige Berg auf der Insel der Götter) und Gunung Batur (1717 m). Der Batur besitzt dabei eine ovale, äußere Caldera von ca. 10 km Durchmesser, deren Südost- und Nordwestseite den inneren Kegel noch überragen. Im Südosten befindet sich der 2159 m hohe Gunung Abang, im Nordwesten der Bukit („Hügel“) oder auch Gunung Penulisan (1745 m). Besonderen Reiz hat der Danau Batur, ein etwa ein Drittel der Caldera einnehmender See östlich des Batur.

Zunächst scheint der hier beschriebene Berg also mehr ein Schattendasein neben den höheren und bekannteren Vulkanen der Insel fristen zu müssen, und auch Reiseführer werden nicht allzu viele Zeilen an ihn verschwenden. Intensive Blicke auf die Landkarte lassen jedoch vermuten, dass es sich bei der Straße, die auf 1710 m Meereshöhe nur knapp am Bukit Penulisan vorbeiführt, um die höchste Straße Balis handeln muss. Wer auf Bali noch höher hinaus will, kann dies selbstverständlich mit Wanderschuhen und der Erlaubnis der Götter tun und findet bei einer Besteigung des Agung, dessen Kraterrand auf 2800 m Höhe gut zu erreichen ist, einen alternativen sportlichen wie landschaftlichen Höhepunkt.
Zurück zum Penulisan: Offensichtlich sind die Funkmäste auf dem Berg, bedeutsamer sicher der Hindu-Tempel Pura Puncak Penulisan („Tempel auf der Spitze des Penulisan“, auch Pura Tegeh Koripan), höchstgelegenes Heiligtum Balis, und das macht die Anfahrt zum weniger spektakulären Berg doch immerhin noch zu einer Pilgerfahrt, die mit Besteigung der etwa 300 Stufen hinauf zum Tempel enden kann.

Apropos Anfahrt: Das umgebende Straßennetz ist hinreichend verzweigt, dass man kaum von der oder den Anfahrten zum Berg sprechen kann. Zunächst einmal ist der Penulisan einer der zwei markanten Hochpunkte auf dem äußeren Kraterrand des Batur. Daraus ergibt sich die unten aufgeführte Anfahrt von Süden. Nähert man sich dem Berg von Nordosten auf dem Kraterrand, befindet man sich zwar laut Google Maps auf einer Straße, schlägt sich aber in Wirklichkeit zum Großteil auf Trampelpfaden durchs tropische Dickicht. Es gibt mit Sicherheit einige Anfahrten von außerhalb des Baturkraters; insbesondere sei die ausschließlich bergauf führende Anfahrt von Ubud (214 m), dem kulturellen Zentrum Balis, genannt, deren letzter Teil mit untiger Auffahrtsbeschreibung identisch ist und die die 1500 Hm auf einer Strecke von 39 km überwindet. Naheliegend, aber bislang ungetestet ist zudem die Anfahrt entlang der Jalan („Straße“) Gunung Batur von Boengkoelan an der Nordküste (35 km, 1700 Hm).
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Zufahrt über den Kraterrand von Süden9,8 km373 HmSchön: 4 SterneHart: 1 Sterne

Zufahrt über den Kraterrand von Süden  9,8 km / 373 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Zufahrt über den Kraterrand von Süden
Wir beginnen diese Auffahrt von einem der tiefsten Punkte (1344 m) des südlichen Batur-Kraterrandes: der Einmündung der von Ubud hinaufführenden Jala Raya Pujung in die Kammstraße; 1,5 km westlich von Penelokan. Von Anfang an bietet sich der grandiose Blick ins Innere der Caldera auf den zentralen Batur-Kegel, wo tatsächlich an mehreren Hotspots Dämpfe aufsteigen (aus dieser Entfernung noch schlecht zu sehen), die von lokalen Guides beim Vulkanaufstieg gern zum Braten von Eiern für die Touristen verwendet werden. Rechts daneben liegt der Batur-See und rechts von diesem mit dem Gunung Abang der höchste Teil des ganzen Vulkan-Komplexes. Beim Befahren des großen Viertelkreises auf dem Weg zum Penulisan verschiebt sich diese Perspektive, bis der See letzten Endes hinter dem Gunung Batur liegt.
Dieser Blick verleitet etliche Male zum Anhalten und Fotografieren, doch aufgepasst: In dieser Gegend wird man dem Touristen-Nepp permanent ausgesetzt, wenn man nicht in Bewegung bleibt. Angeboten wird alles von angeblich selbst gemalten Bildern, die ja schon so viele andere Germans gekauft hätten, über ein Frühstück bis hin zur geführten Wanderung auf den Batur. Reiseführer wie der Lonely Planet raten jedoch dringend davon ab, sich auf solche Angebote einzulassen, und empfehlen stattdessen, den Angeboten der Unterkünfte zu folgen.
Die Durchfahrt der beiden Orte Batur und Kintamani ist weniger angenehm, handelt es sich doch um typisch balinesisch schmuddelige und betriebsame, das heißt verkehrsreiche, Orte. Die Steigung ist, wie Länge und Gesamtanstieg vermuten lassen, zu keinem Zeitpunkt ein Problem, gibt es doch nur zwei kurze Abschnitte mit etwa 10 %. Wo sich kurz vor Ende der Auffahrt die Straße unterhalb des Penulisan teilt, biegen wir rechts nach Sukawana ab (links ist der Küstenort Singaraja ausgeschildert) und fahren noch etwa 300 m zur unauffälligen höchsten Stelle der Straße weiter.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Reinhard Mail an Absenderohne Zeit15.06.2011
Dracho Mail an Absenderohne Zeit15.06.2011