Burg Olbrück (445 m)
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DLRF: 2
Burg Olbrück (445 m)
Eifel, Osteifel, Rheinland-Pfalz.
Die Ruine der Burg Olbrück liegt hoch über dem Brohltal in der Osteifel auf einem Vulkanberg und ist so schon von weitem sichtbar. Die Burg wurde um das Jahr 1050 herum gegründet, wechselte seitdem mehr als ein Dutzend mal den Besitzer und wurde im Lauf ihrer Geschichte auch mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Für weitere Informationen verweisen wir hier auf Wikipedia und den Netzauftritt der Burg. Hier erwähnen wir jedoch, dass man den versprochenen Rundumblick nur hat, wenn man die Ruine gegen Eintritt besichtigt.So ist es vielleicht weniger der touristische Gesichtspunkt, der die Burg zu einem lohnenswerten Ziel macht, sondern vielmehr der sportliche. Wählt man die Auffahrt ab Niederdürenbach, so stellt sich eine Spitzensteigung von immerhin 23 % in den Weg. Und wenn man von den nominell 1,9 km, die man für die 190 m Höhenunterschied benötigt, noch die ersten 200 m Strecke abzieht, die es noch bergab zum Brohlbach geht, so kommt man auch auf eine ordentliche Durchschnittssteigung.
Die Straße zur Burg ist eine Stichstraße, und so bietet es sich an, auf dem Weg von Niederzissen nach Hannebach diesen Abstecher zu machen. Empfehlenswert zur Kombination ist ebenfalls der parallel verlaufende Anstieg nach Engeln.
Am Ziel gibt es die Möglichkeit, sich im Restaurant mit einem kleinen Imbiss oder mit Getränken zu versorgen.
Für die Beschreibung danken wir majortom 

Liste der Auffahrten
| Auffahrt von Niederdürenbach | 1,9 km | 191 Hm | ![]() | ![]() |
Auffahrt von Niederdürenbach 1,9 km / 191 Hm

Wir erreichen Niederdürenbach auf der durch das Brohltal führenden L111 und biegen sowohl von Westen als auch von Osten in die Hauptstraße ab. Von dort aus wählen wir dann den Hainer Weg. Hier beginnt der Anstieg zunächst mit einer kleinen Abfahrt, auf der wir einige Höhenmeter verlieren.Nachdem wir den Brohlbach überquert haben, verlassen wir dann Niederdürenbach, und sofort werden wir mit der ersten Rampe konfrontiert. Auf schmaler Straße beträgt die Steigung hier schon etwa 16 %. In einer Linkskurve meint man dann das Ende des Steilstücks zu sehen, diese Hoffnung wird jedoch enttäuscht. Zunächst flacht die Straße zwar ab, es erhebt sich allerdings gleich die nächste Rampe vor uns, und mit nun bis zu 23 % Steigung klettern wir dem Dorf Hain entgegen. Diese Rampe ist jedoch höchstens 200 m lang, und auf dem anschließenden Stück nach Hain hinein können wir wieder etwas durchatmen.
Dann durchqueren wir Hain, es wird wieder steiler, und schließlich landen wir – wie könnte es auch anders sein – auf der Burgstraße. Wir lassen Hain hinter uns und kämpfen uns auf der Südseite des Bergkegels langsam dem Gipfel entgegen. Auch in diesem Abschnitt ist die Steigung zweistellig, der Spitzenwert von 23 % wird jedoch nicht mehr erreicht. Hier im offenen Gelände hat man die wohl beste Aussicht des gesamten Anstiegs; in südlicher Richtung sieht man die nächste Hügelkette, wo der Anstieg von Niederzissen nach Engeln verläuft. Vorsicht: auch wenn die Straße von der Breite her nun eher ein Feldweg ist, muss man mit Kraftverkehr rechnen, da der Parkplatz für Touristen ebenfalls noch weiter oben liegt. Diesen Parkplatz erreichen wir dann nach ca. 1,6 km.
Das letzte Stück ist dann nur noch ein Fußweg, den wir uns mit Wanderern und Ausflüglern teilen. Der Weg ist jedoch asphaltiert und gut zu fahren. Hier werden allerdings noch einmal Steigungswerte von bis zu 20 % erreicht. Nach etwa 1,8 km durchfahren wir dann das Burgtor, und hier endet schließlich auch die Asphaltierung. Bis zum Restaurant und einem ohne Eintritt zugänglichen Aussichtspunkt müssen wir dann noch etwa 100 m auf feinem Schotter zurücklegen. Von hier oben können wir dann immerhin ins Brohltal hinunter und auf den gegenüber liegenden Hang sehen.
Auch wenn der Anstieg nur sehr kurz ist, vergeben wir aufgrund der teilweise mörderischen Steigung – auf die Eifel bezogene – vier Härtesterne (in den Alpen hätte es vermutlich gerade einmal für zwei gereicht...) Die historische Kulisse ist uns drei Schönheitssterne wert.
Für die Beschreibung danken wir majortom 














