Burgfeste Dilsberg (295 m)

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Burgfeste Dilsberg (295 m)
Bergfeste Dilsberg

Odenwald, Kleiner Odenwald, Baden-Württemberg.
Die Burg- oder Bergfeste Dilsberg thront auf dem gleichnamigen Hügel oberhalb des Neckartals zwischen Neckargemünd und Neckarsteinach. Letztgenannter Ort liegt direkt unterhalb des bewaldeten Buntsandsteinkegels, auf dem die imposante Burganlage zwischen 1150 und 1200 errichtet wurde, jedoch auf der anderen Seite des Neckars. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahre 1208 als Wohnsitz von Graf Boppo V. von Lauffen. Über die Jahrhunderte hinweg erlebte sie eine wechselvolle Geschichte. Obwohl sie heiß umkämpft war (v.a. im Dreißigjährigen Krieg), wurde sie nie militärisch erobert. 1822 wurde sie jedoch für private Zwecke zum Abriss freigegeben.
Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie infolge des aufkommenden Tourismus umfangreich saniert und rekonstruiert. Heute ist sie eines der beliebtesten Ausflugsziele im Rhein-Neckar-Raum, und damit das auch so bleibt, finden hier regelmäßige Veranstaltungen statt, die die Massen anlocken und die Kassen klingeln lassen sollen. Dazu zählen der Dilsberger Kunsthandwerkermarkt, die Dilsberger Burgkonzerte sowie die Freilichtbühnen-Aufführungen der Rose vom Dilsberg im Frühsommer.
Die Burg zählt überdies zu den landeseigenen Monumenten und wird von der Einrichtung Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg betreut. Weitere Informationen zur Feste Dilsberg findet ihr hier, und zur Gemeinde Dilsberg, die aus der Burg hervorging, geht es hier.
Als Ziel für die kletterwillige quäldich-Gemeinde taugt die Burg Dilsberg vor allem unter der Woche und am besten außerhalb der Ferien, wenn sich der touristische Andrang in Grenzen hält. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, der wartet auch noch auf schlechtes Wetter. Dann macht das Radfahren insgesamt und vor allem auf dem glitschigen Burgfestenpflaster aber weniger Spaß.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westauffahrt von Rainbach2,6 km175 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Nordostauffahrt von Neckarhäuserhof5,4 km190 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Westauffahrt von Rainbach  2,6 km / 175 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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kadir Mail an Absenderohne Zeit08.03.2010

Nordostauffahrt von Neckarhäuserhof  5,4 km / 190 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Wir starten direkt am Neckar auf etwa 130 m Höhe in dem kleinen Weiler Neckarhäuserhof, wo man mit einer Personenfähre auf die andere Flussseite übersetzen kann. Ein schmales Sträßchen führt von hier durch den Wald auch hoch nach Haag im kleinen Odenwald, das zusammen mit Schönbrunn und Moosbrunn auf einer großen Lichtung liegt, die rundherum von Wald eingegrenzt wird – ein Zeichen dafür, dass wir uns noch im Odenwald und nicht im eigentlichen Kraichgau befinden.
Wir folgen einfach der Straße entlang des Neckars. Hier geht es nur in eine Richtung am Fluss entlang, nach Osten hin gibt es keine Straße. Dazu muss man, wie gesagt, mit der Fähre übersetzen. Die Straße steigt zunächst nicht an. Erst bei Eintritt in den Wald spürt man eine nennenswerte Steigung, die aber auch nicht wirklich anstrengend zu nennen ist. So erreichen wir Mückenloch nach 3,5 km.
Auf dem Weg dorthin verliert man im übrigen auf einer kurzen Abfahrt wieder einige Höhenmeter. In Mückenloch biegen wir nun rechts in Richtung Dilsberg und Neckargemünd ab und klettern bei moderaten Steigungsprozenten wieder aufwärts. Auf halber Strecke nach Dilsberg taucht die Straße wieder in den Wald ein.
Nach insgesamt 5 km ist der Zielort erreicht. Hier biegen wir nun rechts zur Feste ab uns sehen uns mit dem steilsten Abschnitt konfrontiert. Dieser bewegt sich so zwischen 10 und 12 %. Schließlich wechselt der Belag von Asphalt auf mittelalterliches Kopfsteinpflaster. Wir durchfahren das Burgtor und sind mittendrin in der alten Burganlage. Am Wochenende kommt man hier mit dem Rad sicher nicht durch, zu groß dürfte der Andrang insbesondere bei schönem Wetter in der Hauptsaison sein. Die Auffahrt endet dann an einem etwas größeren Platz.
Zurück zum Burgtor gelangt man nicht nur, indem man einfach wieder zurück fährt, sondern auch, wenn man einfach weiter dem Karl-Anton-Weg folgt. Dieser schlägt einen Bogen und trifft kurz vor dem Tor wieder auf den Weg, den wir gekommen sind.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
kadir Mail an Absenderohne Zeit27.03.2011
thomasmahl Mail an Absenderohne Zeit06.05.2011