Cadenbronn (365 m)
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Cadenbronn (365 m)
Lorraine (Lothringen).Der kleine Ort Cadenbronn liegt am östlichen Rand Lothringens zwischen den französischen Kleinstädten Forbach und Sarreguemines. Von hier ist es auch nicht weit in die etwa 10 km nördlich gelegene Stadt Saarbrücken, von wo aus viele deutsche Rennradfahrer zum Training in die sehr wellige Gegend um Cadenbronn aufbrechen.
Der Ort selbst wird dabei oft bei Trainingstouren vernachlässigt, da er nur über anspruchsvolle Auffahrten zugänglich ist, und oft ein deutlich spürbarer Wind die Fahrt bremsen will. Überwindet man sich zu einer Bezwingung wird man aber mit einer (zugegeben vom Wetter abhängigen) traumhaften Aussicht bis weit ins Lothringische hinein, manchmal gar bis zu den nördlichen Vogesen belohnt. Man nimmt sich dann vor, öfter hierher zu kommen, was man schließlich aber doch nicht tut. Zu verlockend sind die umliegenden sanften Anstiege...
Bemerkenswert ist noch ein optischer Telegraf am Ortsrand von Cadenbronn. Dieser war Teil einer ganzen Telegrafenlinie, wobei der nächste der Reihe ganz in der Nähe des Heidenkopfes steht.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Nordanfahrt | 3,1 km | 123 Hm | ![]() | ![]() |
| Südanfahrt von Metzing | 0 km | 0 Hm |
Nordanfahrt 3,1 km / 123 Hm

Sollen wir wirklich von der D31 in südliche Richtung nach Cadenbronn abbiegen? Wir könnten auch ein Stück westlich über Bousbach und einen verkehrsfreien Wirtschaftsweg fahren...oder gleich nach Großbliederstroff ins Saartal...na gut, im Dienst der guten Sache (sprich: für das Pässelexikon!) quetschen wir uns hier hoch!Zwei enge Kurven zu Beginn führen uns über die Schnellstraße von Sarreguemines nach Forbach. Sofort nach der Brücke folgt schließlich der 10 %-Abschnitt bei sanftem Kurvengeschlängel. Echte Recken werden nun angesichts des Weicheitums mit zehn schlappen Prozent müde Lächeln, doch Anstiege dieser Art sind hier rar gesät, also über was soll man sonst jammern.... und Rennradfahrer sind doch immer über irgendetwas am Jammern...
Nach einem Kilometer merken wir, wie langsam die Steigung zurückgeht... oder vielleicht merken wir es auch nicht.
Einen weiteren Kilometer später schließlich haben wir eine Hochfläche erreicht, die uns bereits herrliche Ausblicke beschert. Um diese zu genießen, sollten wir die zusammengekniffenen Augen langsam wieder öffnen. Einige Meter fahren wir so noch durch Wiesen-und Ackerfläche, bis wir schließlich an einem großen Gestüt ankommen, das gleichzeitig den Hochpunkt darstellt. Von hier sind wir nun nur noch einen Schluck aus der Trinkflasche von Cadenbronn entfernt.
Wir können nun weiter südlich über Nousseviller nach Metzing fahren. Das macht aber wenig Sinn, denn dann hätten wir auch über Bousbach fahren können. Viel empfehlenswerter ist die wellige Strecke nach Rouhling. Dort kommen wir an einem Parkplatz vorbei, von wo wir wie bereits angekündigt mit etwas Wetterglück bis zu den nördlichen Vogesen blicken können, was als Belohnung durchaus angemessen erscheint.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 






