Capanna Piandios (1867 m)
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DLRF: 2
Capanna Piandios (1867 m)
Alpen, Lepontinische Alpen, Valle di Blenio, Tessin.
Das Ski- und Almgebiet Nara liegt an einem breiten, nur teilweise bewaldeten Osthang westlich von Acquarossa im schönen Bleniotal, das von Biasca Richtung Lukmanier führt.Man hat von weiter oben großartige Ausblicke, insbesondere auf die Adula-Gruppe mit dem Rheinwaldshorn (3402 m) gegenüber, auf den markanten Sosto (2221 m) hinter Olivone, aber auch südwärts auf den Torrone Alta (2950 m) östlich von Biasca.
In diesem Gebiet gibt es verschiedene schöne Velo-Bergfahrten. Sie sind relativ sonnig, also zwischen April und Oktober gut befahrbar. Sie sind aber im Hochsommer wahrscheinlich recht warm. Die leichteste Route führt von Acquarossa über Lagario nach Pro Marsgial von Norden kommend. Eine schöne und steilere Route führt von Dongio über Leontica nach Nara Pro Marsgial. Die schönste Auffahrt aber benutzt die Route über Lagario und zweigt dann bei ca. 1200 m Höhe rechts ab und führt steil hinauf nach Gorda (1750 m).
Auf die Capanna Piandios führt von Acquarossa eine ebenfalls sehr schöne Route mit 1310 Hm, deren letzter Kilometer allerdings 21 % steil ist , wobei 160 m davon sogar 26 % haben und das auf schwierigem Untergrund. Nur durch diesen Abschnitt rechtfertigen sich die fünf roten Sterne (bei ca. 180 Salite-Punkten). Aber auch wenn man auf den verrückten Schlussteil verzichtet, bleibt es eine sehr schöne Auffahrt.
Für die Beschreibung danken wir TicinoBergler46 

Liste der Auffahrten
| Ostanfahrt von Acquarossa | 14,5 km | 1310 Hm | ![]() | ![]() |
| Variante über Marolta | 15,1 km | 1300 Hm | ![]() | ![]() |
Ostanfahrt von Acquarossa 14,5 km / 1310 Hm

Wir beginnen in Acquarossa (559 m), fahren auf der Straße nach Lagario bis Prugiasco (614 m). Dort biegen wir scharf links ab hinauf zur Kirche (Bild 01). In dem nun folgenden unteren Teil der Route fahren wir auf schmaler Straße und in teilweise locker bewaldeter Umgebung in Kehren (Bild 02) hinauf. Schöne Ausblicke am frühen Morgen (Bild 03) beflügeln die Beine. Alte Gebäude, die zu hübschen Ferienhäusern (Bild 04) umgebaut wurden, säumen den Weg. Blicken wir nach Süden, dann sehen wir die Berge (Bild 05) vom Val Mavaglia und vom Val Pontirone. Erste Sonnenstrahlen erreichen schon die Berge oberhalb von Nara (Bild 06). In weiteren schönen Kehren geht es an üppigen Sommerwiesen (Bild 07) vorbei. Prächtige Aussichten zu dem fast 3000 m hohen Bergkessel (Bild 08) am Ende des Val Pontirone beflügeln uns. An einer Weggabelung (1200 m) halten wir uns rechts und folgen dem Schild „Piandios”. Auf ca. 1300 m Höhe fahren wir über wunderbare Kehren (Bild 09) durch schönstes Almgelände (Bild 10). Auf 1410 m kommt man zu einer Weggabelung (Bild 11) und kann nach rechts einen kurzen Abstecher nach Sorda (1580 m, Bild 12) machen mit Ausblicken auf das 1200 m tiefer liegende Bleniotal (Bild 13). Wir fahren dann weiter nach links, dem Schild Piandios folgend. Wieder fahren wir über schöne Kehren hinauf zunächst nach Gariva, das wir zunächst von unten erblicken (Bild 15) und dann von Piandios aus von oben (Bild 16).Unmittelbar nach Piandios (1650 m) stärken wir uns durch Ausblicke (Bild 17), denn es wird unsere Härte getestet. 1 km geht es noch hinauf zur Capanna. Auf zwei schmalen und schräg gerippten Betonfahrstreifen sind noch 210 Hm zu überwinden (Bild 18). Auf einer Länge von 160 m werden sogar 26 % (Bild 19) erreicht.
Die Hütte in Sichtweite und mit zweimaliger Rast mit Anfahrt auf den kurzen 18 %-Abschnitten schaffe ich es heftig keuchend zur Capanna Piandios (Bild 20) auf 1867 m. Die Freude über die schönen 1300 Höhenmeter (Bild 21) erlaubt eine schnelle Erholung, und das Rheinwaldshorn (3402 m, Bild 22) winkt mit einer Wolkenfahne ein „Ciao” herüber.
Für die Beschreibung danken wir TicinoBergler46 

Variante über Marolta 15,1 km / 1300 Hm

Wir starten in Acquarossa (541 m) Richtung Lagario und zweigen bei Traversa links Richtung Marolta ab. Noch vor Marolta führt ein schmales Sträßchen nach links schräg den Hang hinauf, dem wir folgen. Kurze Zeit später stößt die entlang des Hangs gebaute Straße auf die Originalroute, die man wie gewohnt bis zum Hochpunkt folgt (siehe Beschreibung oben).Die Variante über Marolta ist die weniger lohnende Auffahrt, weshalb man der oben beschriebenen den Vorzug geben sollte.
Für die Beschreibung danken wir TicinoBergler46 

















