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Champillon (2078 m) Châtelair

Traumhafter Blick auf den Grand Combin am Endpunkt.

Auffahrten

Von Roli – Von Variney folgt man den Hinweisen Richtung Valpelline und fährt rund drei Kilometer fast flach ins Tal hinein. Auf die Ortschaft Moulin folgt fast unmittelbar die nicht wirklich ausgeschilderte Ortschaft Rhins, in der nach links die Straße hinauf nach Champillon abzweigt, und der Anstieg beginnt – Doues ist angeschrieben. Gleich nach Anstiegsbeginn folgen drei Kehren, interesssanterweise schauen Kehre 2 und 3 in die gleiche Richtung, da sich die Straße in der Zwischenzeit um ein Elektriziätswerk herumschlängelt. Der Belag ist gut, zum Teil sogar neu, die Steigung liegt meist um sieben Prozent.
Vor der fünften Kehre verschmälert sich die Straße, denn zwei Spuren scheinen hier Verschwendung. Durch die Wiesen klettert man höher und genießt die Ausblicke auf die hohen Gipfel, die sich südlich des bereits weit unten liegenden Aosta erheben. Nach vier Kilometern fährt man in der achten Kehre einfach geradeaus weiter, ein Schild zeigt den Weg nach Doues. Hier befindet sich oberhalb das Bar-Restaurants lo bon megnadzo. Wer will, kann auch auf dieser Straße bleiben, dieser Umweg bringt 1,3 km, rund 50 Hm, weitere drei Kehren sowie einige Steigungsprozente mehr zusätzlich.
Geradaus weiterfahrend wird der Belag etwas schlechter, die Steigung erreicht etwa neun Prozent, doch schon bei Kilometer 5,2 trifft man wieder auf die andere Variante. Auch hier lässt sich erkennen, dass diese Straße wohl vor der kehrenreicheren gebaut wurde, denn man fährt wiederum einfach geradeaus weiter. Der nächste Abschnitt bis zum Ort Doues führt deutlich flacher am Hang entlang, erstmals hat man schöne Blicke auf die Berge am Ende des Valpelline. In Doues (6,7 km) durchfährt man direkt vor der Kirche eine Kehre, hier ist zum ersten Mal Champillon ausgeschildert.
Noch vor der nächsten Kehre zweigt eine Straße ab, die am Hang nach Etroubles und damit wieder zur SS27 quert. Die Ortschaft Aillan ist schnell passiert, und hinter der dritten Kehre ab der Abzweigung nach Etroubles, bei der Chappella di Santa Maddalena, erreicht die Steigung erstmals zweistellige Prozentzahlen. Durch Coudrey bleibt es steil bis Châtelair (10 km), wo man noch einen Brunnen zum Wasserflaschen auffüllen findet und eine kleine Kapelle etwas abseits malerisch auf einer Kuppe steht. Da der Belag auf den letzten Kilometern zunehmend schlechter wurde, glaubt man nicht, hier noch weit zu kommen, doch bald ändert sich das Bild, und oberhalb von Châtelair findet man wieder eine tolle Asphaltierung vor.
Es folgen sechs Kehren, durch die hindurch die Steigung kaum einmal unter 8 % fällt. Bei einigen Ferienhäusern (13,2 km) in der letzten dieser Kehren findet man den letzten Brunnen vor dem Ziel. Nun folgt eine 1,6 km lange Hangquerung, deren erste Hälfte deutlich flacher ist als die zweite. Nach der nächsten Kehre pedaliert man für etwa 300 m locker durch den Wald, bevor die Steigung am Waldrand wieder das gewohnte Niveau erreicht. Bei der nächsten Kehre zweigt eine kurze Zufahrt zu einigen Almhütten ab, doch wir bleiben weiter auf dem weiterhin guten Asphalt. Erst nach den letzten beiden Kehren dreht die Straße ins Seitental, und man erreicht etwas unvorbereitet den Parkplatz, der gleichzeitig den Endpunkt darstellt, und an dem sich auch ein Brunnen befindet. Eine Schotterstraße führt noch weiter am Hang entlang bis zur Concona/Alpe di By (2048 m).
Der Ausblick auf den Grand Combin ist ungestört, und auch die umliegende Bergwelt lässt keine Wünsche offen. Hinzu kommt eine fast unnatürliche Ruhe und im Anstieg insgesamt 21 Kehren – ein Ort zum Genießen! Auf der Rückfahrt ist man versucht, den Blick zu oft von der kurvenreichen Straße zu wenden, um noch einmal die herrliche Stimmung hoch über Aosta aufzunehmen.
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01:21:50 | 20.07.2009
Roli
Dolce Vita

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