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Chamrousse (1718 m)

Auffahrten

Von tobsi – Diese Auffahrt beginnt am großen Kreisel am Rande von Uriage-les-Bains in Richtung Vizille. Diesen verlässt man in Richtung Chamrousse bzw. Col de Premol. Mit Ausfahrt aus dem Kreisel beginnt die Straße, die durchgehend einen sehr guten Belag ähnlich dem von Alpe d’Huez aufweist, mit einer ersten Rechtskurve, in deren Anschluss eine lange Gerade folgt. Diese bietet das letzte Mal die Möglichkeit ins Tal zu schauen, da im weiteren Verlauf durchgehend Nadelwald den Radler begleitet. Diesen ersten Abschnitt, der relativ steil ist (max. 10 %), überwunden, geht es in eine Kombination von vier Kehren. Nach einer weiteren langen Geraden folgt dann schon auf einer Höhe von 1080 m der Col de Premol.
Im Anschluss daran lässt die Steigung leicht nach und pendelt sich auf durchschnittlich 7 bis 8 % ein. Es ist kurz nach dem Col de Premol außerdem eine Folge von mehreren Spitzkehren zu durchfahren, die aber aufgrund der breiten Straße sehr schön zu nehmen sind. Nach dieser Kurvenkombination führt die Straße dann nur noch durch wenige Kurven relativ direkt zum Ziel nach Chamrousse. Am höchsten Punkt der Ringstraße sind noch nicht viele Gebäude von Chamrousse zu sehen, weshalb man nach rechts weiter bergauf nach Chamrousse hinein fahren sollte. Es geht dann hoch auf ca. 1750 m. Ende der hier beschriebenen Auffahrt ist allerdings der höchste Punkt der Ringstraße.
Die Auffahrt von Uriage-les-Bains ist sehr gleichmäßig zu fahren und die Steigung geht kaum über die 10-Prozent-Marke. Der Beginn stellt den schwersten Teil des Anstiegs dar, in dem vor allem in der ersten Gerade um die 9 % im Schnitt zu bewältigen sind. Spätestens mit Erreichen des Col du Premol lässt die Steigung etwas nach und pendelt sich bei ca. 7 % ein. So kommt dieser Anstieg immerhin noch auf eine Durchschnittssteigung von 7,2 %.

17 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:09:58 | 01.05.2018
dauphin
Mittlere Zeit
01:25:46 | 10.09.2017
dauphin
Dolce Vita
01:39:32 | 14.10.2017
dauphin
Von Raffael – Die Auffahrt über Les Seiglières ist etwas länger als jene über Prémol und somit im Durchschnitt mit 6,5 % rund ein Prozentpunkt weniger steil. Allerdings ist diese Variante eindeutig die landschaftlich reizvollere. Während bei der Auffahrt über Prémol der Nadelwald selten Blicke ins Tal zulässt, wird man hier zunächst mit schönen Blicken auf Grenoble sowie auf den Kurort Uriage-les-Bains und sein Schloss verwöhnt, ehe man weiter oben einen grandiosen Ausblick auf die benachbarten Massive Vercors und Chartreuse genießen darf. Zudem bieten sich immer wieder Blicke auf die Belledonne-Berggipfel in der näheren Umgebung des ehemaligen Olympia-Skiortes Chamrousse.
Die Auffahrt kann man in zwei Teile unterscheiden. Zunächst geht es bis zum Ausflüglerlokal Les Seiglières mit 7,7 % Durchschnittssteigung deutlich steiler bergauf als im zweiten Teil der Strecke. Dabei geht es im Ausgangsort Uriage-les-Bains direkt steil los. Während man die einzelnen Ortschaften von St-Martin-d’Uriage passiert, müssen immer wieder Rampen von 9 bis 10 % überwunden werden. Ausruhmöglichkeiten bieten die weiten und somit flachen Serpentinen.
Ab Les Seiglières steigt nicht nur die Schönheit des Ausblicks und der Landschaft, sondern auch die Steigung nimmt merklich ab. Mit nun im Schnitt 5,4 % erreicht man zunächst das Ende der olympischen Herren-Abfahrtspiste von 1968 und dann den Hauptort Chamrousse auf 1650 m Höhe. Nach einem weiteren Kilometer wird dann der höchste Punkt der Ringstraße an der Bürgermeisterei von Chamrousse auf 1718 m erreicht.

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