Col d'Erroimendy (1362 m)

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Col d'Erroimendy (1362 m)

Pyrenäen, Aquitaine (Aquitanien).
 Das Feld Richtung Laughibar.Tag 5 Sommertour Pyrenäen 2002
Westlich der namhaften Col d'Aubisque und Col du Soulor, halten die Pyrenäen weitere herrliche Pässe parat. Sie sind nicht sonderlich im Bewußtsein der Radler verankert, doch zeugen Huldigungen für Indurain und Co auf dem Asphalt davon, dass auch hier bereits die Profis schwitzen mussten.
So harmlos die blanken Zahlen erscheinen mögen, der Erroimendy aus n&oouml;rdlicher Richtung ist zweifellos einer der härtesten französischen Anstiege - 9,6% durchschnittliche Steigung über 10 km Länge. Wer sich vorher nicht ausgiebig mit dem Höhenprofil befasst, der kann an diesem Anstieg sein persönliches Waterloo erleben.
Der Erroimendy ist der Vorpass des 4,5 km weiter südlich gelegen Port de Larrau, die Weiterfahrt dorthin nur noch ein Kinderspiel.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordrampe von Tardets-Sorholus23 km1140 HmSchön: 4 SterneHart: 5 Sterne

Nordrampe von Tardets-Sorholus  23 km / 1140 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordrampe von Tardets-Sorholus
Bei Tardets-Sorholus zweigt die verkehrsruhige D26 nach Süden ab (236 m). Auf den ersten 13 km wechselt sich das Landschaftsbild von leicht wellig zu einem immer enger werdenden Tal. Die mäandrierende Gave de Larrau gibt bis Laugibar (400 m) den Strasenverlauf vor. Wer sich an diesem Punkt nicht gut fühlt, sollte nun besser umdrehen.
Kurz nach der Rechtskurve ändert sich das Terrain. Eine 10% steile Rampe kündigt an, wie es auf den folgenden 10 km bis zum Pass weitergehen wird. Nach 2,3 km ist Larrau (636 m) erreicht. Im Ort ist die einzige Stelle, an der man sich tatsächlich kurz erholen kann. Doch soll man sich über die flachen Meter freuen? Wird es dadurch anderswo nicht noch steiler? Es folgt der leichteste Abschnitt. Durch Wiesen hindurch schlängelt sich das gute Asphaltband bei durchschnittlich 7% der Waldgrenze entgegen. Kurz vor dem Wald sind kurze, kunstvoll übereinander gelegte Serpentinen - ein Hochgenuss. Bei schönem Wetter ist diese Ecke vermutlich auch landschaftlich wunderschön, da man freien Blick auf die gegenüber liegende Felswand mit den an ihr lebenden Gänsegeiern hat. Wegen des Regenwetters konnten wir leider unsere ornithologische Neugier nicht befriedigen. Dabei hätte ein wenig Abwechslung dem Gemüt gut getan, pendelte der Steigungsprozentmesser ab nun praktisch nur noch zwischen 10-16%.
Ist der Wald durchquert, stellt sich Ärger über den miserablen Strassenbelag ein. Tiefe Riefen und Schlaglöcher bremsen einen zusätzlich. Nach der Felsnase, die in einer Linkskurve umfahren wird, öffnet sich der Blickwinkel und die Passregion wird sichtbar. Bei anderen Pässen würde man nun "geschafft" denken, nicht jedoch beim Erroimendy. Er wirft einem nochmal alles entgegen was er zu bieten hat, 10%, 12%, 14%, 16%. Auf den letzten 500 m müssen 70 hm überwunden werden. Erst dann ist man oben angekommen.
Auf der 4,5 km langen Weiterfahrt zum Port de Larrau verliert man kaum an Höhe. Dann steigt die Strasse am Hang entlang führend leicht an, ehe sie nach einer scharfen Linkskurve für die verbleibenden 1,5 km bei 10 % zur spanisch- französischen Grenze führt.
Für die Beschreibung danken wir Tobi Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Christian Heinzel Mail an Absender1 h 02 m 00 s13.07.2009
Christian Heinzel Mail an Absender1 h 02 m 00 s17.08.2010
3.Christian Heinzel Mail an Absender1 h 03 m 00 s17.07.2007
Jan Mail an Absenderohne Zeit06.08.2002
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit26.05.2008
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit26.05.2008
schmohli Mail an Absenderohne Zeit19.06.2010
mendi_gora Mail an Absenderohne Zeit02.07.2010
the grip Mail an Absenderohne Zeit16.07.2008