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Col d'Ey (718 m)

Auffahrten

Von hixx – Ste. Jalle ist ein kleines Örtchen mit viel Charme. Vom Zentrum geht es an einer etwas unscheinbaren Ecke an einer Boule-Bahn vorbei auf eine Allee, durch die man den Ort verlässt. Der erste Kilometer verläuft flach, dann gewinnt man über sanft ansteigende Wiesen auf einer kurvigen Strecke nur langsam an Höhe, aber dennoch viel Aussicht über das weite Tal. Auch die Passhöhe hat man immer im Blick. Die Steigung liegt immer um die 6 %. Die Strecke führt an zwei Gehöften vorbei, von denen eins in großen Lettern „Bio” auf dem Dach stehen hat. Nach wenigen Kilometern erreicht man den Abzweig der D528, an dem man sich links hält. Nach zwei fast rechtwinkligen Kurven verläuft die Straße dann fast geradlinig auf die Passhöhe zu, die in einer Kehre liegt. Von hier führt geradeaus die D162 wieder ins gleiche Tal hinunter nach St. Sauveur-Gouvernet. Nach rechts kommt man hinunter nach Buis-les-Baronnies. Auf der Passhöhe hat man wie fast auf der ganzen Auffahrt freien Blick über das weite Tal.
Die Nordauffahrt wird bei der Tour de France 2009 als Berg 3. Kategorie gewertet.
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Dolce Vita
Von hixx – Die Südausfahrt nimmt ihren Ausgang im Ouvèze-Tal ca. 2 km nördlich von Buis-les-Baronnies, übrigens einem schnuckligen provenzalischem Örtchen, das mit seinen zahlreichen Felsen als Mekka der Kletterer gilt. Eben jene kann man auch beobachten, wenn man von Buis-les-Baronnies zum Pass fährt, denn hier verengt sich das Tal zur Mini-Schlucht Gorges d’Ubrieux, und die Felsen liegen direkt an der Straße.
Wie dem auch sei, zwischen Olivenbäumen zweigt von der im Tal verlaufenden D546 die D108 ab, die in Richtung des Col ausgeschildert ist. Eine Kehrenkombination lässt uns sofort an Höhe gewinnen, dann geht es mit recht gleichmäßigen 6 % den Berg hinauf. Ginster, Olivenbäume und Kiefern wechseln sich ab und erzeugen mediterranes Flair. Nach einem weiteren Kilometer muss man nochmals links abbiegen, um nicht wieder ins Tal zurück zu fahren. Jetzt geht es durch felsiges Terrain auf kurvenreicher Strecke bis zu den Kehren im oberen Abschitt. Von dort hat man öfters gute Aussichten über den unteren Streckenverlauf durch die Schlucht, aber auch zum Mont Ventoux, der sich im Südwesten erhebt.
Die Passhöhe erreicht man in der letzten Kehre, und plötzlich ist es aus mit dem mediterranen Flair: saftige Wiesen, Felder und Wald erinnern doch eher an Mitteleuropa, wenn auch in sonnenverwöhnter Version. Dies ist das reizvolle an der Drôme Provençale: selbst ein mittlerer Hügel bietet auf Nord- und Südseite völlig unterschiedliche Landschaften. Es ist zwar provençale, aber eben noch nicht ganz Provence.

26 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:23:15 | 27.05.2018
ripley
Mittlere Zeit
00:25:19 | 21.05.2018
majortom
Dolce Vita
00:29:36 | 19.05.2017
majortom
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