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Col de Bigorno (885 m)

Südauffahrt auf den Col de Birgorno.
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Auffahrten

Von getri – Eines gleich vorweg: Die 3,9 Kilometer und 211 Höhenmeter sind nur die halbe Wahrheit – und genau genommen nicht einmal das. Der Col de Bigorno ist ein Musterbeispiel der „Letzten Kreuzung vor dem Pass“-Regelung. Ausgehend von den im Tal befindlichen Straßen N193 und N197 bieten sich zumindest sechs Möglichkeiten an, um nach Bigorno zu gelangen. Egal für welche der Varianten wir uns letztendlich entschieden haben, ab Bigorno gibt es jedenfalls nur mehr eine einzige Straße, die auf die Passhöhe führt.

Wir sind also bestens aufgewärmt, wenn wir in Birgorno ankommen und dürfen uns auf eine Fahrt im freien Gelände mit wunderschönen Ausblicken in die korsische Bergwelt freuen. Die verbleibenden 3,9 Kilometer bis zum höchsten Punkt stellen keine Schwierigkeiten mehr dar. Es erwarteten uns eine schmale Straße, einstellige Steigungsprozente, eine einzige Kehre und ein im Jahr 2014 schon etwas rauer und leicht welliger Straßenbelag – aber alles kein Problem, schon gar nicht bergauf.
Interessant ist die karge Vegetation entlang der Straße: In den Alpen würde man eine solche Landschaft meistens erst über 2000 m vorfinden. Hier erreichen wir nicht einmal eine Höhe von 900 Metern und trotzdem hat die Umgebung einen hochalpinen Charakter.
Die Passhöhe selbst zeigt sich aber wieder typisch korsisch: einfach, schlicht und unspektakulär. Soll heißen: Es gibt keine Souvenirstände, Parkplätze oder sonstige touristische Einrichtungen wie an so manchen Pässen in den Alpen. Einzige Hinweise sind ein Passschild, und die Tatsache, dass die Straße wieder bergab führt. Als „Entschädigung“ für die Stille und Bescheidenheit hier oben bekommen wir aber herrliche Ausblicke serviert: Neben den Bergen Korsikas, die wir bereits im Anstieg genießen konnten, sehen wir im Norden nun auch das Mittelmeer und die Berge des Cap Corse.

Zu den Anfahrtsmöglichkeiten nach Bigorno:
Der Autor dieser Zeilen hat sich für die westlichste Auffahrtsvariante nach Bigorno entschieden. Ausgehend von der N197 nördlich von Ponte Leccia führt eine wahre Traumstraße über Canavaggia nach Bigorno. Ein wunderschön angelegter Straßenverlauf, bereits von Beginn an herrliche Ausblicke, die mit zunehmender Höhe immer beeindruckender werden und praktisch kein Verkehr erwarten den Radfahrer auf dieser Straße. Bis zur Passhöhe auf 885 Metern Höhe sind dabei in Summe 25,6 Kilometer und (wegen kurzer Abfahrten) 905 Höhenmeter zu absolvieren. Weitere Erfahrungen zu den Anfahrtsmöglichkeiten nach Bigorno sind natürlich als Kommentar gerne willkommen. Danke!

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00:22:56 | 03.10.2017
redmarin
Dolce Vita
Diese Beschreibung ist ganz frisch bei uns eingegangen und befindet sich noch nicht in Redaktion. Der Beitrag wird noch redigiert.
Von majortom – Wir definieren in Murato, dem Ausgangspunkt auf der Nordseite, die Kreuzung der D5 mit der D305 als Ausgangspunkt. Um hierhin zu gelangen, muss man in jedem Fall den Col de Santo Stefano bezwingen, der sowohl von Saint-Florent an der West- wie auch von Biguglia an der Ostküste als Vorpass auf dem Speiseplan steht.
Wie dem auch sei, wir stellen erfreut fest, dass mit dem Verlassen von Murato die Straße deutlich schmaler und abenteuerlicher wird, auch wenn die Qualität des Asphalts natürlich eher nachlässt. Sei es drum, wir werden mehr als genug durch die spektakuläre Landschaft entschädigt. Die ersten 2,4 km führen noch recht flach das Hochtal eines Baches weiter hinauf, dann verlassen wir den Talgrund, überqueren den Bach und beginnen uns am Hang entlang nach oben zu schrauben. Die Vegetation ist satt grün in diesem Abschnitt, wie so oft auf Korsika geprägt von eher niedrigem Buschwerk. Mehr und mehr ergeben sich jetzt spektakuläre Ausblicke auf eine alpin anmutende Bergwelt, und irgendwo am Horizont schimmert natürlich auch immer noch das Meer durch. Nach oben hin wird die Vegetation immer karger, und schon bald darauf ist auch die Passhöhe erreicht, wo die Aussicht nach Süden noch einmal spektakulärer wird, und wir uns auf eine großartige Abfahrt freuen dürfen.
Col de Bigorno – ein korsisches Juwel!

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