Col de Franzluhr (839 m)

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Col de Franzluhr (839 m)
Signal de Grendelbruch

Vogesen, Alsace (Elsaß).
Franzluhr .
Zwischen le Petit Rosskopf (908 m Höhe) und Grand Rosskopf (1032 m Höhe) liegt dieser unbekannte Pass mitten im Wald. In einer normalen Karte wird man den Namen aber nicht lesen, viel häufiger ist „Signal de Grendelbruch“ zu lesen, welches aber ein Aussichtspunkt nahe der Straße weiter unten im freien Gelände ist.
Auf halber Strecke kommt man hier an einem Soldatenfriedhof des 1. Weltkriegs vorbei, einer so genannten Necropole Nationale.

Für die meisten Rennradler wird dieser Pass aber eher eine Sackgasse sein, führt doch auf der anderen Seite ein im oberen Bereich (ca. 2 km) lediglich geschotterter Weg nach unten und mündet nahe des Magelhofs auf die Nordauffahrt zum Champ du Feu ein. Diesen Weg zu finden dürfte auch nicht ganz einfach sein, führen oben doch zahlreiche Schotterpisten weiter (u.a. existiert auch eine Verbindung zum nahe gelegenen KZ Natzweiler-Struthof). Wer es dennoch versuchen will: es ist der erste Weg kurz vor dem Asphaltende scharf nach links (mit Fahrverbotsschild).

Vor der Auffahrt ist selbstverständlich zuvor Grendelbruch zu erreichen, so dass in Summe je nach Variante zwischen ca. 500–600 Hm bis oben zu bezwingen sind.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordauffahrt von Grendelbruch5,8 km323 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne

Nordauffahrt von Grendelbruch  5,8 km / 323 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordauffahrt von Grendelbruch
Die Auffahrt beginnt am Kirchplatz an der Kreuzung. Ein Franzluhr ist natürlich nicht angeschrieben, man muss den kleinen Schildern Richtung „Signal, Hohbuhl, Muckenbach“ folgen. Im Ort gibt es eine doppelt so steile Direktvariante auf den ersten Metern, die normale offensichtlichere Straße führt in zwei Kurven durch Grendelbruch. Beide treffen sich hier, und es geht rechts nach oben.
Ab jetzt folgen 700 steile Meter bei maximal 12 %, bevor der vorgelagerte Hügel des Soldatenfriedhofs umrundet wird. In diesem Bereich flacht die Straße ab und bietet tolle Blicke über das Dorf bis weit in die Ebene.
Am Friedhof (welchen man beim Hochfahren gar nicht sieht) vorbei wird es nochmals ein wenig steiler, bis man sich an der folgenden Kreuzung dann links Richtung „Signal, Hohbuhl“ hält. Bald danach flacht die herrlich aussichtsreiche Straße nach und nach immer mehr ab und endet eigentlich bei der Kehre oberhalb des Maison Forestière du Hohbuehl.
Zum Pass muss man aber noch weiter – und zwar auf einer Rattenpiste ersten Ranges. Hier geradeaus darf man sich den Weg durch die Schlaglöcher förmlich suchen. Diese letzten 800 asphaltierten Meter sind vor allem am Beginn bei bis zu ca. 14 % knackig steil, bis es dann wieder einfacher wird und bei einer kleinen Lichtung mit zahlreichen abzweigenden Waldwegen die Asphaltierung endet.
Da grade dieses letzte Stück komplett im Wald verläuft, kann der vernünftige Recke es sich durchaus ersparen, nur den Pass hat er dann eben nicht erreicht...

Wer den Schotter nicht scheut, der kann wie oben bereits erwähnt sein Glück an der scharf links abzweigenden Straße versuchen und wird nach 2 km unten wieder Asphalt erreichen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit03.09.2010