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Col de Joux-Verte (1760 m) Avoriaz

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Auffahrten

Von jansahnerfan – Die Auffahrt nach Morzine beginnen wir am Kreisverkehr an südöstlichen Ende des Ortes, in dessen Nähe auch auch der Col de Joux Plane abzweigt. Avoriaz ist hier ausgeschildert – schließlich will man den Skitouristen auch den Weg weisen – und wir fahren zunächst flach bis leicht ansteigend 1,3 km bis zum nächsten Kreisverkehr, in dem wir links abbiegen. Ab hier geht es dann bergauf, die Steigungswerte sind mäßig und reichen bis in den oberen einstelligen Prozentbereich. Eine Auffahrt zum Genießen also, zumal wir uns an einem Serpentinenhang oberhalb von Morzine empor schrauben und meistens eine nette Aussicht hinab ins Tal und in Richtung der Voralpen des Chablais haben. 19 Kehren werden durchfahren, nicht ganz so beeindruckend wie die Kehrenorgie am Stilfser Joch, aber immerhin...
Nach 8,6 km und 550 Hm ist also Kehre 19 erreicht, und von nun an führt eine Gerade die verbleibenden 3,5 km bis zur Passhöhe. Vor uns sehen wir nun die deutlich höheren, schneebedeckten Dreitausender des Haut Chablais, die gleichzeitig die Grenze ins Schweizer Rhonetal darstellen. Die Steigung bleibt weiterhin recht regelmäßig im Bereich zwischen etwa fünf und neun Prozent.
Am Col de Joux-Verte angekommen haben wir dann die Wahl zwischen der Abfahrt hinab nach Les Lindarets und Montriond, oder der kurzen Stichstraße in Richtung Avoriaz, die mit 57 Hm auf 1,2 km zusätzlich zu Buche schlägt. Man ist geneigt, auf den Abstecher in diese Perle der Bergdörfer zu verzichten, denn wer will schon Betonklötze, Liftanlagen und gigantische Parkplätze sehen? Doch faiererweise muss man sagen, dass sich vom Ortseingang noch einmal ein schöner Blick zurück ins Tal ergibt, den man ruhig noch mitnehmen sollte, wenn man sowieso mal oben ist.

12 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:43:05 | 14.06.2017
breis89
Mittlere Zeit
00:56:47 | 10.07.2010
Zetman
Dolce Vita
01:01:58 | 22.06.2014
Jabba
Von majortom – Der conseil général des Départements Haute-Savoie hat uns Rennradfahrern an vielen Anstiegen Schilder jeden Kilometer spendiert, die aktuelle Höhe und Steigungsrate angeben. Das erste Schild steht an der Abzweigung der Straße nach Montriond von der über den Col des Gets verlaufenden D902. Wir lassen den Anstieg jedoch erst in Montriond beginnen, wo die D228 in östlicher Richtung abzweigt. Von hier sind es 13,4 km und etwas mehr als 800 Hm bis zum Pass.
Unser Weg führt uns in das Seitental der Dranse de Montriond hinein, und ein erster Abschnitt führt uns 2,7 km bei mäßiger Steigung in das Tal hinein. Hier treffen wir auf den Lac de Montriond, im Sommer beliebtes Ausflugsziel und dementsprechend von Touristen bevölkert, aber auch für uns, zur Rechten der Straße gelegen, eine hübsche Kulisse. Die Passage am See entlang beschert uns ein Flachstück, bis es dann bei Kilometer 3,9 wieder zu steigen beginnt. Durch nach sich nun verengende Tal klettern wir auf Ardent (5,7 km) zu, Talstation einer Kabinenbahn für die Skitouristen. Kurz vorher weist ein Schild auf einen Wasserfall auf der rechten Seite hin, die Gelegenheit für einen Fotostop. Die Prioritäten sind in Ardent klar verteilt: die breit ausgebaute Straße führt rechts auf einen gigantischen Parkplatz, und ein unscheinbares Sträßchen führt uns geradeaus weiter Richtung Pass. Was uns jedoch recht sein soll.
Hier beginnt der anstrengendste Teil des Aufstiegs, und die Steigung kratzt hin und wieder mal an der zehn-Prozent-Marke und überschreitet sie auch manchmal. Aufgrund der recht regelmäßigen Steigung ohne fiese Spitzen lässt sich hier aber recht locker pedalieren, und die Serpentinen, mittels derer wir den Hang links des Baches erklimmen. Zunächst verläuft die Straße recht unspektakulär durch den Wald, weiter oben, kurz vor Les Lindarets, gibt es dann auch mal Ausblicke das Tal hinab.
Les Lindarets (8,6 km) ist die nächste Zäsur – zunächst kommen wir in den eigentlichen Ort mit Souvenirshops und dergleichen. Wohl als Animationsprogramm für die Touristen flaniert mitten im Ort eine Ziegenherde, so dass wir Slalom um deren Hinterlassenschaften fahren dürfen. Kurz darauf passieren wir einige Liftanlagen; hier zweigt auch die Schotterroute auf den Col de Bassachaux ab. Wir jedoch bleiben auf der asphaltierten Straße, wechseln die Hangseite und auch die Fahrtrichtung.
Das Schlussstück führt uns größtenteils durch den Wald bis zur Passhöhe. Einige Kehren lockern die Fahrt nochmals auf, und immer häufiger haben wir auch eine schöne Aussicht zurück ins Tal und auf die umliegenden Berggipfel. An der Passhöhe treffen wir auf die Auffahrt aus Morzine und haben die Möglichkeit, noch etwa 1,2 km zusätzlich bis nach Avoriaz zurückzulegen.

5 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
01:07:06 | 31.05.2015
majortom
Dolce Vita

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