Col de la Bataille (1313 m)
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Col de la Bataille (1313 m)
Alpen, Vercors, Rhône-Alpes.Jeder, der sich im Vercors tummelt, wird irgendwann nicht umhin kommen, diesen Pass zu befahren, verbindet er doch in Ost-West-Richtung die Combe Laval mit dem Rhônetal. Verkehrstechnisch ist er deshalb nicht unbedeutend, da aber in der Combe Laval weder Wohnwagen noch Reisebusse zugelassen sind, geht es hier doch recht ruhig zur Sache.
Der eine Ausgangspunkt der Passstraße ist Léoncel im Westen. Einzige Sehenswürdigkeit hier ist die alte Abtei Léoncel aus dem 12. Jahrhundert. Léoncel ist aber ein Knotenpunkt für andere Pässe. Nebeneinander findet man hier die Auffahrten zum Col de Tourniol, Col des Limouches und dem Col de Bacchus. Ausserdem beginnt hier eine sehr schöne sehr ruhige Straße nach St.-Jean-en-Royans entlang der Montagne de lEpenet.
Der östliche Ausgangspunkt ist mit keiner Ortschaft zu definieren. Wir haben den Abzweig der D331 zum Col du Pionnier gewählt.
Man sollte diesen Pass auf gar keinen Fall unterschätzen! Die 400 Hm erscheinen harmlos, aber egal von welcher Seite man ihn befährt, man hat zu diesem Zeitpunkt immer schon mindestens 700 bis 800 Hm in den Beinen, und auf der ganzen Strecke gibt es keine Möglichkeit der Verpflegung.
Für die Beschreibung danken wir Pusinelli 

Liste der Auffahrten
| Westauffahrt von Léoncel | 9,2 km | 416 Hm | ![]() | ![]() |
| Ostauffahrt von Abzweig D331 | 13,6 km | 444 Hm |
Westauffahrt von Léoncel 9,2 km / 416 Hm

Die Passstraße zweigt am nördlichen Ortsausgang von Léoncel ab. Die ersten paar hundert Meter sind zunächst noch flach. Nach einer Linkskurve beginnt dann aber auch sofort die Steigung mit 5–6 %, zunächst noch ungeschützt durch Bäume, aber das ändert sich rasch. Man fährt sofort in dichten Wald, was im Sommer äußerst angenehm ist. Viel mehr passiert auch erstmal nicht mehr.Es folgen einige Kehren, die Steigung zieht dann auch auf ca. 7 % an, und durch den dichten Wald kann man die umliegenden Berge leider nur erahnen. Nach knapp 4 km erreicht man das große Freizeitareal Grand Echaillon mit seiner gleichnamigen Auberge. Man wirbt hier mit zahlreichen Aktivitäten zu allen Jahreszeiten. Leider war an einem wolkenlosen Junitag alles komplett verrammelt.
Nachdem man den dazugehörigen Riesenparkplatz verlassen hat, fährt man etwa 1 km fast eben durch sehr schönen Wald, ehe es mit 6–7 % nochmals etwas steiler wird. Auf dem letzten Kilometer lichtet sich dann der Wald, die Strecke wird fast eben, und man erreicht die Passhöhe, die durch einen Tunnel markiert wird. Sofort nach dem Tunnel kommt dann eine kleine Entschädigung für Langeweile vorher: wirklich lohnende Ausblicke nach rechts und links.
Tipp1: obwohl die Straße regelmäßig gereinigt wird, sind die ersten 500 m der Abfahrt sehr steinschlaggefährdet. Dementsprechend liegt Geröll auf der Straße (Stand 6/2011).
Tipp2: Etwa 1 km nach der Passhöhe findet man rechts die einzige Quelle, um seine Wasserflaschen aufzufüllen.
Tipp3: Das Kriegsdenkmal auf der rechten Seite ist nicht das Ende der Abfahrt. Danach kommt ein endloser Gegenanstieg mit 210 Hm.
Für die Beschreibung danken wir Pusinelli 






