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Col de la Bataille (1313 m)

P1060124klein.

Auffahrten

Von Pusinelli – Die Passstraße zweigt am nördlichen Ortsausgang von Léoncel ab. Die ersten paar hundert Meter sind zunächst noch flach. Nach einer Linkskurve beginnt dann aber auch sofort die Steigung mit 5–6 %, zunächst noch ungeschützt durch Bäume, aber das ändert sich rasch. Man fährt sofort in dichten Wald, was im Sommer äußerst angenehm ist. Viel mehr passiert auch erstmal nicht mehr.
Es folgen einige Kehren, die Steigung zieht dann auch auf ca. 7 % an, und durch den dichten Wald kann man die umliegenden Berge leider nur erahnen. Nach knapp 4 km erreicht man das große Freizeitareal Grand Echaillon mit seiner gleichnamigen Auberge. Man wirbt hier mit zahlreichen Aktivitäten zu allen Jahreszeiten. Leider war an einem wolkenlosen Junitag alles komplett verrammelt.
Nachdem man den dazugehörigen Riesenparkplatz verlassen hat, fährt man etwa 1 km fast eben durch sehr schönen Wald, ehe es mit 6–7 % nochmals etwas steiler wird. Auf dem letzten Kilometer lichtet sich dann der Wald, die Strecke wird fast eben, und man erreicht die Passhöhe, die durch einen Tunnel markiert wird. Sofort nach dem Tunnel kommt dann eine kleine Entschädigung für die Langeweile vorher: wirklich lohnende Ausblicke nach rechts und links.

Tipp1: Obwohl die Straße regelmäßig gereinigt wird, sind die ersten 500 m der Abfahrt sehr steinschlaggefährdet. Dementsprechend liegt Geröll auf der Straße (Stand 6/2011).
Tipp2: Etwa 1 km nach der Passhöhe findet man rechts die einzige Quelle, um seine Wasserflaschen aufzufüllen.
Tipp3: Das Kriegsdenkmal auf der rechten Seite ist nicht das Ende der Abfahrt. Danach kommt ein endloser Gegenanstieg mit 210 Hm.

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00:36:39 | 28.05.2017
thomster78
Dolce Vita
Von Kurz und Flach – Der Startpunkt der Auffahrt liegt an der Einmündung der D331 in die D199 auf knapp 1100 m Höhe und ist vollständig von Wald umgeben. Letzteres gilt auch für die erste Hälfte des nun folgenden Anstiegs, sodass lohnende Ausblicke zunächst Fehlanzeige sind. Erst nach vier Kilometern und mit Erreichen des nördlichen Rands des Kessels von Bouvante Le Haut / Bas Moulin ergeben sich zwischen Bäumen und Buschwerk erste Blicke in den Kessel und das dahinter liegende Rhône-Tal. Hier haben wir auf 1300 m Höhe auch den ersten Kulminationspunkt erreicht.
Es folgt eine kurze Abfahrt, bevor wir nach ca. 6,5 Kilometern einen weiteren Hochpunkt erreichen. Wir folgen der D199 weiter entlang des Kesselrands, nehmen eine (dieses Mal längere) Abfahrt in Kauf, die uns 130 Höhenmeter kostet, und machen uns an den Schlussanstieg, der uns zuerst an einem Aussichtspunkt, dann an einer linker Hand steil aufragenden Felswand vorbei und schließlich über eine Art Grat mit weitreichenden Blicken zu beiden Seiten zum Gipfeltunnel auf 1313 m Höhe führt.

Übrigens: Wenn wir die Auffahrt in St. Jean-en-Royans beginnen und über die D131 zunächst zum Col de la Croix und ab da über die D331 fahren, summiert sich der Anstieg über 28 Kilometer auf 1100 Höhenmeter.
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