Col de la Fayolle (877 m)

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Col de la Fayolle (877 m)

Zentralmassiv, Rhône-Alpes.
Scheune oder Stall am Passschild
Der Col de Fayolle liegt nur zehn Fahrradminuten nördlich des Col de Sarrasset an der D122. Er ist ebenso unscheinbar und dient bei genauerer Betrachtung lediglich der Kennzeichnung einer Kreuzung bestehend aus der D261 von St.-Julien-du-Gua und der D218 aus St.-Joseph-des-Bancs.
Den Namen bezieht der Pass aus dem hier befindlichen Ort La Fayolle, der aber nur aus einem Bauernhof mit einer sehr großen und auffälligen Scheune oder Reithalle besteht. Sofern man auf der gut ausgebauten D122 unterwegs ist, dient er nur als kurzer Fotostop auf dem Weg vom Col de Sarrasset zum Col de 4 Vios und eventuell weiter zum Col de Mézilhac.
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Liste der Auffahrten

Nordostanfahrt aus Le Moulinon 20,2 km697 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Südanfahrt aus Saint-Privat 23,9 km680 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet
Südanfahrt vom Col de Sarrasset 2,9 km52 HmSchön: 3 SterneHart: 1 Sterne

Nordostanfahrt aus Le Moulinon   20,2 km / 697 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostanfahrt aus Le Moulinon
Der Startort Le Moulinon liegt am kleinen Fluss Eyrieux. In diesen mündet die Auzène, deren Tal uns nun auf weiten Teilen der Auffahrt begleiten wird. Wir zweigen von der D120 ab und folgen der D261 nach St.-Julien-du-Gua und Issamoulenc. Diese beiden Orte werden wir nicht zu Gesicht bekommen, doch geben sie uns mangels Alternativen die Richtung vor.
Die ersten 14 km bestechen nun durch eine traumhafte Streckenführung durch eins der unzähligen engen Täler der Region. Wir absolvieren am rechten Rand dieses Tals eine recht konstante, stets jedoch angenehme Steigung. Die Straße ist eng, gut fahrbar, doch befindet sich inmitten der beiden Fahrspuren stets viel Split, was es bei einer Abfahrt in jedem Fall zu beachten gilt.
Wir durchqueren einige kleinste Weiler, die maximal aus einer Handvoll Häusern bestehen. Davon bleibt uns lediglich Pont d’Auzène in Erinnerung, da sich hier eine schöne steinerne Brücke mit drei Bögen befindet. Von hier führt ein kurvenreicher Weg zum Col de Lavayas. Über eine mögliche Asphaltierung können wir momentan leider keine Aussage machen.
Ab etwa Kilometer 10 können wir den einen oder anderen Blick nach links oben werfen und erblicken so vielleicht schon die später noch folgende Streckenführung.
Nach 14 km und lediglich 344 Hm kommen wir nach Foulix. Hier befindet sich eine H-förmige Kreuzung, wo sich zahlreiche Möglichkeiten anbieten. Scharf links geht es weiter zum Col des Croix des Creyseilles und nach rechts beginnt eine schöne Höhenstraße nach St.-Étienne-les-Serre.
Der Weg zum Fayolle führt aber immer geradeaus weiter in Richtung St.-Julien-du-Gua, welches wir nach lockeren gut 3 km erreichen. Auch hier kann man noch abbiegen und weiter über das Croix de Ferrières nach St.-Pierreville gelangen. Zum Fayolle allerdings folgen wir weiter der Straße, und es wird zunächst merklich steiler. Diese letzten 3,5 km sind dann in der Tat der schwierigste Teil, dramatische Steigungen sind aber auch hier nicht zu bezwingen, und man hat jetzt auch weitere Blicke über das Auzènetal hinweg.

Auch oben warten viele Möglichkeiten zur Weiterfahrt. Nach rechts führt die Straße zum Col de 4 Vios, nach links zum Col de Sarrasset und geradeaus hinab ins Tal der Ardèche.
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Südanfahrt aus Saint-Privat   23,9 km / 680 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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Südanfahrt vom Col de Sarrasset   2,9 km / 52 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südanfahrt vom Col de Sarrasset
Diese Variante ist mit Sicherheit die uninteressanteste, um den Pass zu erreichen. Wie bereits beschrieben wird man sich bei dieser Option in der Regel nur auf der Durchreise befinden, und den Pass schnell hinter sich lassen. Oder man teilt die Erfahrung des Autors, den das Passschild am Wegesrand wie der Blitz aus heiterem Himmel traf.
Trotzdem sind die knapp drei Kilometer schön zu fahren. Man befindet sich auf einer sehr gut ausgebauten Straße, die außerhalb der Ferienzeit trotzdem nicht allzu viel Verkehr vertragen muss. Außerdem befindet man sich in einer Grat-ähnlichen Landschaft, die wunderschöne Blicke beiderseits auf die umliegenden Hügel und Täler zulässt. Der dritte Stern ist hier trotz allem angemessen und lässt sich bei sehr moderater Steigung genießen.
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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit05.09.2011
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit05.09.2011