Col de la Schlucht (1138 m)

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Col de la Schlucht (1138 m)

Vogesen, Alsace (Elsaß), Lorraine (Lothringen).
Geschafft.
Der Col de la Schlucht ist ein Pass über den Vogesenhauptkamm im Departement Haut-Rhin, der Munster im Osten mit Gerardmer im Westen verbindet.
Am Kulminationspunkt (Bergwertung der 2. Kategorie bei der Tour de France 2005) besteht die Möglichkeit zur Einkehr (Restaurant, Imbiss, Souvenirshop).
Zur Weiterfahrt bieten sich vielfältige Möglichkeiten, z.B. auf der Route des Cretes nach Süden Richtung Le Markstein (1200 m) und Le Grand Ballon (1338 m) und nach Norden zum Col du Bonhomme.
In Richtung Gerardmer gibt es weiterhin die Möglichkeit, über den nach Süden abzweigenden Col des Feignes (922 m) durch das Vallée de Vologne nach La Bresse oder weiter zum Col de Bramont zu fahren.
Wer auf den Spuren der Tour de France 2005 radeln und sich an den zahlreichen Straßenbemalungen als Relikt erfreuen möchte, für den ist dieser Pass ein Muss.
Für die Beschreibung danken wir dschidschi Mail an Absender

Ostrampe von Munster  19,5 km / 772 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostrampe von Munster
Die Anfahrt an den Fuß der Steigung, nach Munster, der Heimat des berühmten Munsterkäses mit dem hohen Duftfaktor, ist landschaftlich reizvoll. Munster (367 m) ist rund 20 Straßenkilometer in westlicher bzw. südwestlicher Richtung von Colmar aus zu finden.
Hier beginnt der knapp 20 km lange Anstieg auf einer gut ausgebauten route national, der dem Peloton bei der 8. Etappe der Tour de France 2005 von Pforzheim nach Gerardmer im Weg stand, mit einer durchschnittlichen Steigung von 4,4 %, bei dem eine Höhendifferenz von 772 m überwunden wird.
In der Spitze werden 7 % Steigung nicht überschritten. Dies ermöglicht ein flüssiges Pedalieren und lässt genügend Zeit, im unteren Teil in alpinistisch anmutenden Kehren die schöne Landschaft zu betrachten. Bei gutem Wetter ist auf den letzten zwei Kilometern immer wieder der Hohneck im Blick.
Für die Beschreibung danken wir dschidschi Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Baldi Mail an Absender0 h 45 m 00 s07.08.2006
Mittlere Zeit: Nont Mail an Absender1 h 06 m 00 s07.08.2009
Langsamste Zeit: 1 h 29 m 00 s14.08.2009

West von Xonrupt-Longemer über die Roche du Diable  9 km / 410 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Die lothringische Seite des Col de la Schlucht weist – wie die gesamte Westabdachung der Vogesen – nicht ganz so wilde Landschaftsbilder auf wie der Steilaufstieg aus dem Münstertal. Die Berge sind vielerorts mit urigen Tannen- und Buchenwäldern bedeckt, auf den steilen Wiesen weiden hoffentlich glückliche Kühe, alte Bergbauernhöfe kleben an den Hängen – sofern sie noch nicht zu Ferienhäusern umgewandelt wurden, die zahlreichen Seen bilden viel besuchte Ausflugsziele. Städtchen und Dörfer sind grau und oftmals vom Niedergang der alten Industrien geprägt. Nichts erinnert an die perfekt herausgeputzte Elsässer Weinstraßenidylle. Dafür setzt man hier voll auf Sport und Freizeit, im Bezug auf Skipisten nicht unbedingt naturverträglich, aber offensichtlich ganz erfolgreich. Betrachtet man die Umgebung von Gerardmer, könnte man meinen, dass hier Chalets für halb Frankreich bereitgehalten werden.

Das rennradtaugliche Straßennetz ist auf der Westseite noch wesentlich dichter als drüben im Elsass, und gerade der Bereich zwischen Gerardmer, La Bresse und Hohneck bietet eine derartige Fülle von Möglichkeiten auf engstem Raum, dass die Auswahl schwer fallen wird. Inwieweit eine Beschreibung all dieser Forststräßchen und „Cöllchen” (frz. richtigerweise côtes) hier bei quaeldich.de sinnvoll ist, sei mal dahingestellt. Da der Col de la Schlucht jedoch einer der bedeutendsten Vogesenpässe ist und auch einen wichtigen Zugang zur Route des Crêtes darstellt, gehören die Westauffahrten unserer Meinung nach hier schon hinein.

Die Direktauffahrt über die D417 von Xonrupt im obersten Vologne-Tal (auf ca. 730 m) bildet die Hauptroute. Sie weist einen ausgezeichneten Belag auf, ist aber auch am stärksten frequentiert. Die Straße führt sanft ansteigend am Rand der locker zersiedelten Talniederung entlang bis zur Abzweigung zum Lac de Longemer (748 m), um den sich nicht weniger als zehn Campingplätze drängeln.
Hier beginnt die eigentliche Auffahrt, welche in einer sehr gleichmäßigen Steigung von 5 bis 6 % durch den südwestwärts ausgerichteten Waldhang aufwärts leitet. Am originellen Felsentor der Roche du Diable (Teufelsfelsen) ist etwa die Hälfte der Strecke geschafft. Hier sollte man sich einen Tiefblick auf den hübschen Lac de Retournemer 200 m weiter unten im Talschluss gönnen. Kurz hinter der Abzweigung zur Ferme-auberge Balveurche lässt die ohnehin nicht übermäßig fordernde Steigung nach und bald ist der kleine Zwischenpass Le Collet erreicht (1110 m, Kreuzung der D417 mit der D23h).
Von hier sind es nur noch knapp 2 km und 28 Hm Fahrt – jetzt mit Ausblicken nach Nordwesten – zum Col de la Schlucht.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Sprengmeister Mail an Absender0 h 34 m 12 s11.08.2010
Mittlere Zeit: KPO Mail an Absender0 h 35 m 00 s17.07.2009
Langsamste Zeit: 0 h 36 m 46 s19.05.2009

West von X.-Longemer über den Lac de Retournemer  10,9 km / 410 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Landschaftlich abwechslungsreicher und zwischendrin auch etwas anspruchsvoller gestaltet sich die Fahrt von Xonrupt hinauf zum Col de la Schlucht auf dieser Route: Man zweigt an der oben beschriebenen Gabelung von der D417 rechts ab und fährt nun auf der D67 sehr schön am Lac de Longemer (einem eiszeitlichen Endmoränensee und nach dem Lac de Gerardmer zweitgrößten Vogesengewässer) entlang in den Talgrund hinein.
Nach den Campingplätzen erklimmt die Straße einen kleine Stufe, und nach einer scharfen Kurve befindet man sich unversehens am Ufer des herrlich gelegenen Lac de Retournemer (781 m), welcher ebenfalls glazialen Ursprungs ist.
Die drei Seen im Vologne-Tal verdeutlichen sehr schön die verschiedenen Rückzugsstadien der Eiszeitgletscher. Die Entstehungszeit des Lac de Retournemer markiert dabei ungefähr das Stadium, in dem sich heute unsere Alpengletscher befinden, während sich der weiter westlich gelegene Lac de Gerardmer bereits kurz nach dem Eishöchststand bildete, vergleichbar mit dem Bodensee.
Hinter dem See nimmt die Straße nun an Steilheit zu und leitet in einem großen Rechtsbogen in den Steilhang unter dem Col des Feignes-sous-Vologne hinein. Ab der Spitzkehre nach links sind dann auch endlich die Muckis gefragt, und bei Steigungswerten zwischen 7 und 9 % gewinnt man rasch an Höhe. 700 m nach der Kehre bleibt die scharfe Rechtsabzweige zum Col des Feignes unberücksichtigt, stattdessen schlängelt sich die Straße (die jetzt als D34d bezeichnet wird) noch 2,5 km hangaufwärts zum 200 m höher gelegenen Le Collet (1110 m). Ab hier geht es wieder rechts auf die D417 und problemlos nach La Schlucht.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Flachlandtiroler Mail an Absender0 h 36 m 00 s09.04.2011
2.Sprengmeister Mail an Absender0 h 39 m 14 s09.08.2010
gemufft Mail an Absenderohne Zeit28.08.2006
fs Mail an Absenderohne Zeit19.01.2009
FetterJubbe Mail an Absenderohne Zeit08.06.2007
lalle Mail an Absenderohne Zeit13.06.2010
aschders Mail an Absenderohne Zeit12.07.2009
tomac1 Mail an Absenderohne Zeit18.07.2008

Nordwestauffahrt von Le Valtin  8 km / 390 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestauffahrt von Le Valtin
Die winzige Ortschaft Le Valtin (ca. 750 m Höhe) liegt im obersten Tal der Meurthe, dem nach Saar und Sauer drittgrößten Nebenfluss der Mosel, in welche sie nach knapp 160 km Lauf unterhalb von Nancy einmündet. Hier ist es deutlich ruhiger als in den Touristenzentren an Vologne und Moselotte – kaum verständlich, denn das Tal ist ein Kleinod, eingeklemmt zwischen dem gewaltigen, 500 m höheren Hauptkamm und dem etwas niedrigeren Bergzug um das Serichamp.
Etwas unterhalb des Dorfs ragen die Roches du Valtin oberhalb großer Granit-Blockmeere aus dem urigen Bergwald. Ein Tipp für Leute, die länger da sind und sich nicht nur fürs Radfahren interessieren: Eine Wanderung dort hindurch und weiter zum Serichamp gehört zum Schönsten und Einsamsten, was man in den Hochvogesen unternehmen kann.

Die Anfahrt ins Tal erfolgt am besten vom 10 km weiter unten gelegenen Plainfaing an der Bonhomme-Westrampe. Im Dorf nimmt die Steigung auf etwa 7 % zu, man durchfährt eine Spitzkehre und zweigt bald danach scharf links auf die D23h ab in Richtung La Schlucht. Man umrundet einen Bergrücken und fährt flach in die so genannte Combe ein, dem Quellgrund der Meurthe.
Nach Passieren eines winzigen Skigebiets und eines kleinen Wasserfalls, der Cascade du Rundstein, beginnt die Straße wieder stärker zu steigen. Richtig hart wird es aber nicht, denn auf den verbleibenden knapp 5 km bis zum Le Collet sind gerade mal 300 Hm zu bewältigen. Man bewegt sich meist im Wald, ab und zu sind trotzdem hübsche Ausblicke zu ergattern. Die Strecke auf der D417 zur Passhöhe bietet keinerlei Probleme mehr.
Für die Beschreibung danken wir bruchpilot Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Alle 10 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Flachlandtiroler Mail an Absender0 h 30 m 00 s09.04.2011
Maxiking Mail an Absenderohne Zeit13.09.2009
Allgäubiker Mail an Absenderohne Zeit09.07.2011
gerschder Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011
backtrack Mail an Absenderohne Zeit12.06.2011
hb_osef Mail an Absenderohne Zeit05.09.2010
ritzelfuchser Mail an Absenderohne Zeit03.04.2011
Seth Mail an Absenderohne Zeit17.06.2005
puncheurkiel Mail an Absenderohne Zeit25.07.2004
Heitzer1974 Mail an Absenderohne Zeit02.09.2011