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Col de Marie-Blanque (1035 m)

30.MarieBlanque. Knackiger
Anstieg aus Escot kommend.
Juni 2010

Auffahrten

Von AP – Der Passeinsteig liegt in dem kleinen Dorf Escot auf einer Höhe von ca. 380 m. Fährt man Escot auf der Nationalstraße 134 an, so beginnt die Steigung schon unterhalb des Orts, den man über eine kurze, recht steile Passage aus dem Tal der Gave d’Aspe erreicht. Es gibt auch die Möglichkeit, von Norden kommend auf der parallel zur Nationalstraße verlaufenden, ruhigeren D238 nach Escot zu fahren. Man spart sich so die erwähnte Rampe, überquert dafür aber zwischen Lurbe-Saint-Christau und Escot einen Minipass, den Col de Hourat.

Jetzt aber zum Col de Marie-Blanque: Hinter Escot geht die Straße in einem engen Tal aufwärts, vorbei an Feldern, Bäumen und Bauernhöfen. Die Steigung ist erstmal moderat, ca. 3 bis 5 % im Schnitt. Nach 4 km schließen sich die Bäume zusammen, und man taucht in den Wald ein. Auf dem fünften Kilometer zieht die Steigung immer mehr an.
Und dann schlägt der Pass ohne Erbarmen zu. Die Straße, die nun wie eine Wand fast kurvenlos in den Wald hineinragt, hat bis zur Passhöhe nur noch zweistellige Prozentzahlen im Angebot. Der steilste Kilometer ist Kilometer 7 mit einem Durchschnitt von 12 %.
Nach überstandenem Steilstück ist die Passhöhe enttäuschend unspektakulär, wie eine x-beliebige Kreuzung im Wald. Keine Auberge lädt dort zum Rasten, ein Schild und ein paar Baumstämme am Straßenrand sind der einzige Schmuck.

44 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:40:00 | 06.08.2008
passhopper
Mittlere Zeit
00:51:25 | 24.06.2007
Lothar63
Dolce Vita
01:45:00 | 13.08.2013
Computerteddy
Von seniorbiker – Der Anstieg beginnt an der nördlichen Ortseinfahrt der Ortschaft Bielle im Val d’Ossau. Man folgt dabei der Abzweigung von der ins Dorf führenden Straße nach rechts auf einer Höhe von 448 m. Am Anfang steht das obligate Hinweisschild auf den Col mit den Daten 11,23 km bei einer Durchschnittsneigung von 5,2 %.
Der Anstieg gliedert sich sowohl fahrtechnisch als auch landschaftlich in drei verschiedene Abschnitte:
Abschnitt 1: Überwindung des westlich vom Val d’Ossau gelegenen Abhangs hinauf zum Plateau Benou. Der erste Abschnitt führt durch am Abhang gelegene Wiesen und Felder mit einzelnen Wäldchen vorbei am Dorf Bilhères. Nach 2 km, am Ortseingang von Bilhères, steht linker Hand ein sehr schönes, empfehlenswertes Töpferstudio mit kunstvoller Keramik.
Bis Kilometer 5 durchfährt man nun sieben zum Teil sehr weitläufige Kehren. Hier gibt es eine Kapelle, Bäche und Quellen sowie wunderschöne Rastplätze bzw. Picknick-Plätze. Dieser Abschnitt ist sehr aussichtsreich mit schönen Blicken auf das Tal und auf die hohen Berge Richtung Talschluss und rund um den Aubisque.
Abschnitt 2, das Plateau Benou: Ab hier ändert sich die Charakteristik, wir sind in einer wunderbaren Almlandschaft mit großen Herden von Kühen, Pferden, Schafen und Ziegen. Sehr schön ist es hier, mit tollen Möglichkeiten für Wohnmobile. Bei Kilometer 7,5 endet die herrliche Almlandschaft des Plateau Benou, und die Straße verläuft ab hier im Wald.
Abschnitt 3: Der achte Kilometer hat laut dem Hinweisschild am Straßenrand angeblich 5 % steil, doch das ist offensichtlich falsch. Dieser Kilometer hat eine gemessene Durchschnittsneigung von 8,2 %, davon kurz vor einer Kehre im Wald eine Rampe mit 400–500 m mit etwa 10 %. Im folgenden lässt die Steigung dann merklich nach, sogar einige Flachstücke sind enthalten. Den letzten Kilometer durchfahren wir dann bei angenehmen 3 % bis zur Passhöhe.
Die Asphaltqualität des Anstiegs war im August 2011 ganz ausgezeichnet.

19 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:42:00 | 06.08.2008
passhopper
Mittlere Zeit
00:52:40 | 27.09.2010
tosmyrd
Dolce Vita
01:02:16 | 12.09.2011
SUGI67
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