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Col de Plaine-Joux (1250 m) Plateau de Plaine-Joux, Col de l'Avernaz

IMG 0609.
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Rennradreise zum Plaine-Joux

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Montblanc-Umrundung vom 18.07. bis 25.07.2020

Auffahrten

Von majortom – Station des Brasses, Plateau de Plaine-Joux, Onnion – das sind die Begriffe, die wir in Bogève auf Hinweisschildern suchen müssen, um die Auffahrt zu finden. Das gestaltet sich jedoch auch nicht weiter schwierig, und so klettern wir bei eher harmlosen Prozentwerten im einstelligen Bereich aus dem Ort heraus. Bogève ist vom Tourismus (insbesondere natürlich vom Skitourismus) geprägt, dennoch wirkt der Ort recht ursprünglich. Auch Milchwirtschaft wird hier betrieben, insbesondere der bekannte savoyardische Käse Reblochon wird hier produziert, wenn man den zahlreich aufgestellten, vom Stolz der Einheimischen zeugenden Schildern Glauben schenkt. Man ist jedoch geneigt, ihnen zu glauben, denn auf den nächsten Kilometern fahren wir vor allem durch Weiden und bekommen auch zahlreiche savoyardische Kühe zu sehen.
Zäsuren auf unserem Weg sind vielleicht die Weiler La Farguesaz (1,9 km) und La Mouillé (3,1 km), doch das sind auch nur ein paar verstreute Hütten und Höfe, die fließend ineinander übergehen. Es wirkt alles sehr idyllisch auf der Westseite des Plateau de Plaine-Joux. Zwischen den Dörfern haben wir noch einmal eine Abzweigung in die Skistation passiert, hier müssen wir uns in der Kehre auf der Hauptstraße halten, statt rechts abzubiegen.
Auch auf dem letzten Stück passiert nichts außergewöhnliches mehr, und so erreichen wir schließlich das Plateau. Dann allerdings erscheint – zumindest bei gutem Wetter – die schneebedeckte Silhouette des Montblanc-Massivs am Horizont. Die im Winter vermutlich von Skilangläufern bevölkerten Parkplätze sind im Sommer leer, so dass die Atmosphäre am höchsten Punkt eher trist wirkt, doch immerhin bietet ein Restaurant die Möglichkeit zu einer Stärkung. Die letzten zwei Kilometer verlaufen auch eher flach bis wellig über die Hochfläche hinweg. Wer das Hinweisschild als Passschildersatz fürs Foto nutzen möchte, findet dieses erst kurz bevor es in die Abfahrt nach Onnion im Risse-Tal geht.

2 Befahrungen Befahrung eintragen
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00:30:12 | 01.07.2012
Jabba
Dolce Vita
Von majortom – Das Plateau de Plaine-Joux kann man auch auf direktem Weg von Villard im Vallée Verte erreichen; man kann sich den Schlenker über den Col du Perret also auch sparen. Dazu nutzt man den größten Teil der Westauffahrt zum Col d’Ajon, um dann nach 6,2 km und 500 Hm rechts abzubiegen. Wie man in dessen Beschreibung nachlesen kann, handelt es sich um eine schmale Straße, zunächst durch eine Ferienhaussiedlung, danach durch den Wald, deren Asphaltqualität zwar nicht schlecht, aber auch alles andere als tiptop ist.
Das war es dann auch schon mit der Kletterei, denn die Abzweigung liegt mit 1302 m Höhe noch oberhalb der Plaine-Joux-Passhöhe. Also muss man erst einmal 600 m bis zum Langlaufzentrum auf dem Plateau hinunter fahren, um von dort aus das letzte Stück – nun auf der Hauptstraße der Westauffahrt von Bogève – zur zugegebenermaßen etwas willkürlich gewählten Passhöhe zu rollen.

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Dolce Vita
Von majortom – Eine Beschreibung der Auffahrt von Onnion kommt wohl nicht ohne zumindest eine kurze Erwähnung der Anfahrt nach Onnion aus. Man könnte den Startort schließlich auch nach St.-Jeoire an die Hauptstraße D907 (Annemasse–Taninges) legen, doch schlagen wir diese Passage durch die absolut beeindruckende Gorges de Risse dem Col de Jambaz zu. Mit der Schlucht können wir ohne weiteres einen zusätzlichen Schönheitsstern draufschlagen. Diese Anfahrt nach Onnion schlägt mit 4,8 km und etwa 200 Hm zu Buche.
In Onnion verlassen wir dann die Route zum Jambaz und biegen stattdessen auf die D190B nach Bogève ab. Es ist eine eher unscheinbare Straße, die uns zunächst noch durch Ausläufer von Onnion hindurch führt, bei Steigungswerten bis zu immerhin 9 %. Mit Durchfahren der ersten beiden Kehren eröffnet sich jedoch mehr und mehr der Blick über das Tal, die Bergkette jenseits des Risse-Tals, und von weiter oben sogar bis zum majestätischen Montblanc am Horizont. Die Steigung bleibt relativ regelmäßig und bewegt sich im oberen einstelligen Bereich.
Auch die Umgebung ändert sich, nachdem wir nach einer dritten Kehre endgültig den bebauten Bereich verlassen. Die Weidelandschaft des oberen Risse-Tals weicht nun mehr und mehr einer einer eher schroffen, wilden, felsigen Landschaft. Nach einem kurzen Flachstück zieht die Steigung sofort wieder an und führt uns in eine schön trassierte Serpentinengruppe. Dann folgt der letzte und gleichzeitig auch der härteste Kilometer. Hier wird dann auch die Zehn-Prozent-Marke überschritten, und man ist froh darüber, sich für diese Schlusspassage noch ein paar Körner aufgespart zu haben.
Relativ unvermittelt taucht dann die Passhöhe auf, kurz zuvor angekündigt von einem Schild auf der rechten Seite. Die Straße führt nun wellig über das Plateau hinweg, bevor wir uns in die Abfahrt nach Bogève stürzen können.

13 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:33:34 | 04.08.2018
baldur9999
Mittlere Zeit
00:37:48 | 23.07.2016
gkn
Dolce Vita
00:45:09 | 27.07.2013
Lothar63

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