Col de Porte (1326 m)

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Col de Porte (1326 m)

Alpen, Chartreuse, Rhône-Alpes.
Col du Porte .
Der Col de Porte ist der einzige direkte südliche Zugang zur Chartreuse von Grenoble aus parallel zum Col de la Charmette, welcher jedoch nicht direkt ins Innere führt, sondern nach Westen abschwenkt.
Wie beim nördlichen Gegenstück, dem Col du Granier, gibt es auch hier eine Menge Straßen und kleinere Vorpässe bei den Ausläufern des Massivs, die zum Pass führen. Zusätzlich zu den beiden genannten Pässen ist von der D512 von Grenoble aus auch der Abstecher zum Aussichtspunkt beim Fort du St. Eynard möglich, bevor man zum Col de Porte weiterfährt.
Da Grenoble nur wenig über 200 m Höhe gelegen ist, bieten die Anfahrtsvarianten von Süden alle über 1000 Hm am Stück, hängt man dann die Fahrt zum Charmant Som noch an, so werden es über 1400 Hm und ein Anstieg der hors catégorie.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordanfahrt von La Diat8 km532 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Südanfahrt von Grenoble-La Tronche17,7 km1116 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne

Nordanfahrt von La Diat  8 km / 532 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Sicher die leichteste Auffahrt zum Col de Porte ist der Weg aus der Chartreuse hinaus nach Süden, und zwar schon allein durch der Tatsache, dass der Startort La Diat bereits auf ca. 800 m Höhe liegt. Die restlichen Höhenmeter verteilen sich auf 8 km und das relativ gleichmäßig, Steigungen jenseits der 10 %-Marke gibt es hier nicht.
Trotzdem ist der Anstieg leicht zweigeteilt, sowohl vom Charakter als auch von den Prozenten. Die erste Hälfte führt ab La Diat im offenen Gelände bei meist um die 6 % recht angenehm hinauf und lässt uns hier ausreichend Zeit und Platz, die Felswände der umliegenden Berge zu betrachten, insbesondere mit schönen Blicken zur Chamechaude und zum Dent de Crolles über dem Col du Coq.
Teil 2 wird dann 1–2 Prozentpunkte durchschnittlich steiler und ist komplett im Wald. Die mangelnde Aussicht wird hier dann durch ein paar kurvigere Passagen ein wenig kompensiert, richtig schwer wird es aber auch hier nicht. Die Passhöhe liegt am Fuß der Chamechaude als höchstem Berg hier mit 2082 m Höhe.
Einige Einkehrmöglichkeiten sind für den Col de Porte als einen der drei Hauptpässe entlang der Chartreuse Nord-Süd Achse hier dann selbstverständlich auch vorhanden.
Erschweren kann man den Anstieg, wenn man bereits in St. Laurent du Pont startet und den ebenfalls nicht schweren Gorges du Guiers Mort voranstellt. Hängt man dann noch die steilere Stichstraße zum Charmant Som von der Passhöhe aus an, so kommt man dann doch auf beachtliche 1270 Hm, und das ganze ist dann nicht mehr so einfach.
Für eine Runde ist der Weg über den Col de la Charmette und den Gorges du Guiers Mort zurück nach La Diat zu empfehlen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit10.06.2007
standlicht Mail an Absenderohne Zeit01.06.2010

Südanfahrt von Grenoble-La Tronche  17,7 km / 1116 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Schwierigster Aufgabe bei der Auffahrt: vom Zentrum Grenobles den Weg zum Ortsteil La Tronche finden, wo der eigentliche Anstieg beginnt. Vom Zentrum, z.B. vom Place de Notre Dame, geht es ca. 500 m nach Norden zur Isère, über die Brücke (D590) auf das nördliche Isère-Ufer, nun rechts Richtung Nordosten (Rue Saint Laurent) und ca. 1,5 km bis zu einer Gabelung im Ortsteil la Tronche. Hier zweigt halb links die Route zum Col de Porte ab (Wegweiser nach Corenc).
Es geht gleich zur Sache. Bei beständigen 7–10 % kurbelt man eine Weile durch bebautes Gebiet, ehe ab Corenc die immer weniger dichte Bebauung schon einige Tiefblicke auf Grenoble freigibt. Nun endlich außerhalb des Ortes geht es in weitem Bogen am Südhang des Massivs, auf dem das Fort du St. Eynard thront, entlang, bis man bei Kilometer 7,2 (vom Abzweig La Tronche) über den Col de Vence (ca. 750 m) wieder nach Nordosten einschwenkt. Dann folgen noch einmal zwei steile Passagen. Auf dem flachen Stück dazwischen zweigt die Stichstraße D57 zum Fort du St. Eynard ab (plus 4 km und ca. 350 Hm). Dann durchfahren wir Le Sappey-en-Chartreuse, einen Wintersportort.
Nun wird es noch einmal zweistellig, ehe am Abzweig nach Sarcenas (hier mündet die Südwest-Auffahrt) die letzten drei nicht mehr ganz so steilen Kilometer beginnen. Am Pass gibt es keine Aussicht.
Eine Möglichkeit zur Weiterfahrt ist z.B. über den Höhenzug der Chartreuse über Col du Cucheron bis zum Col du Granier, oder viele andere Varianten.
Für die Beschreibung danken wir DE Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
schrotar Mail an Absenderohne Zeit20.07.2009
mariri Mail an Absenderohne Zeit19.09.2009
Axelsius Mail an Absenderohne Zeit01.10.2009
Skadieh Mail an Absenderohne Zeit13.10.2009
DE Mail an Absenderohne Zeit20.06.2010