VERY important message

Col de Porte (1326 m) Col de Palaquit

Col du Porte .

Auffahrten

Von stb72 – Sicher die leichteste Auffahrt zum Col de Porte ist der Weg aus der Chartreuse hinaus nach Süden, und zwar schon allein durch der Tatsache, dass der Startort La Diat bereits auf ca. 800 m Höhe liegt. Die restlichen Höhenmeter verteilen sich auf 8 km und das relativ gleichmäßig, Steigungen jenseits der 10 %-Marke gibt es hier nicht.
Trotzdem ist der Anstieg leicht zweigeteilt, sowohl vom Charakter als auch von den Prozenten. Die erste Hälfte führt ab La Diat im offenen Gelände bei meist um die 6 % recht angenehm hinauf und lässt uns hier ausreichend Zeit und Platz, die Felswände der umliegenden Berge zu betrachten, insbesondere mit schönen Blicken zur Chamechaude und zum Dent de Crolles über dem Col du Coq.
Teil 2 wird dann 1–2 Prozentpunkte durchschnittlich steiler und ist komplett im Wald. Die mangelnde Aussicht wird hier dann durch ein paar kurvigere Passagen ein wenig kompensiert, richtig schwer wird es aber auch hier nicht. Die Passhöhe liegt am Fuß der Chamechaude als höchstem Berg hier mit 2082 m Höhe.
Einige Einkehrmöglichkeiten sind für den Col de Porte als einen der drei Hauptpässe entlang der Chartreuse Nord-Süd Achse hier dann selbstverständlich auch vorhanden.
Erschweren kann man den Anstieg, wenn man bereits in St. Laurent du Pont startet und den ebenfalls nicht schweren Gorges du Guiers Mort voranstellt. Hängt man dann noch die steilere Stichstraße zum Charmant Som von der Passhöhe aus an, so kommt man dann doch auf beachtliche 1270 Hm, und das ganze ist dann nicht mehr so einfach.
Für eine Runde ist der Weg über den Col de la Charmette und den Gorges du Guiers Mort zurück nach La Diat zu empfehlen.
9 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:41:13 | 18.07.2012
sehne69
Dolce Vita
Von DE – Schwierigster Aufgabe bei der Auffahrt: vom Zentrum Grenobles den Weg zum Ortsteil La Tronche finden, wo der eigentliche Anstieg beginnt. Vom Zentrum, z.B. vom Place de Notre Dame, geht es ca. 500 m nach Norden zur Isère, über die Brücke (D590) auf das nördliche Isère-Ufer, nun rechts Richtung Nordosten (Rue Saint Laurent) und ca. 1,5 km bis zu einer Gabelung im Ortsteil la Tronche. Hier zweigt halb links die Route zum Col de Porte ab (Wegweiser nach Corenc).
Es geht gleich zur Sache. Bei beständigen 7–10 % kurbelt man eine Weile durch bebautes Gebiet, ehe ab Corenc die immer weniger dichte Bebauung schon einige Tiefblicke auf Grenoble freigibt. Nun endlich außerhalb des Ortes geht es in weitem Bogen am Südhang des Massivs, auf dem das Fort du St. Eynard thront, entlang, bis man bei Kilometer 7,2 (vom Abzweig La Tronche) über den Col de Vence (ca. 750 m) wieder nach Nordosten einschwenkt. Dann folgen noch einmal zwei steile Passagen. Auf dem flachen Stück dazwischen zweigt die Stichstraße D57 zum Fort du St. Eynard ab (plus 4 km und ca. 350 Hm). Dann durchfahren wir Le Sappey-en-Chartreuse, einen Wintersportort.
Nun wird es noch einmal zweistellig, ehe am Abzweig nach Sarcenas (hier mündet die Südwest-Auffahrt) die letzten drei nicht mehr ganz so steilen Kilometer beginnen. Am Pass gibt es keine Aussicht.
Eine Möglichkeit zur Weiterfahrt ist z.B. über den Höhenzug der Chartreuse über Col du Cucheron bis zum Col du Granier, oder viele andere Varianten.

17 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
01:24:00 | 13.08.2012
CinglesVentoux
Dolce Vita
Von Raffael – Die Auffahrt startet direkt unterhalb der mächtigen Bastille-Festung, welche über der „Hauptstadt der Alpen“, wie sich Grenoble betitelt, thront.
Ohne Eingewöhnungsphase geht es sofort die ersten Kehren hoch die D57 raus aus Grenoble und rein in den nächsten Ort St.-Martin-de-Vinoux, dessen vereinzelte Häuseransammlungen man nun der Reihe nach passiert. Dabei steigt die Straße direkt recht kräftig mit 8–11 % an.
Es bleibt auch bei dieser konsequenten Steigung, und so erreicht man nach etwa 5 km bereits den Col de Clémencières auf 622 m Höhe. Der erste steilere Abschnitt liegt hier an der Einmündung der Straße zum Col de Vence bereits hinter einem, nun geht es erstmal ein paar malerische Kilometer hinab, ehe die Straße, diesmal etwas sanfter, wieder zu steigen beginnt.
Nach dem Abzweig nach Quaix-en-Chartreuse (Südsüdwestanfahrt) nimmt die Steigung allerdings wieder deutlich zu, und man erreicht die Steigungsspitze mit etwa 15 %. Hier hat man einen sagenhaften Ausblick zurück in Richtung des Vénon und dahinter auf die Gipfel des Vercors.
In malerischer Abgeschiedenheit schlängelt sich das Sträßchen weiter entlang an Wasserfällen und Felshängen bis ins verschlafene Örtchen Sarcenas. Hinter dem Ort hat man das Schlimmste geschafft. Die letzten 1,5 km bis zum Gipfel des Palaquit sind vergleichsweise entspannt bei etwa 5–6 % Steigung.
Hier trifft man nun auf die Südwestanfahrt aus La Tronche, der man die letzten 3 km folgt.

6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:02:40 | 28.03.2019
dauphin
Mittlere Zeit
01:14:10 | 06.04.2019
dauphin
Dolce Vita
01:24:25 | 15.07.2017
pinkman

Pässe in de Nähe

Tourenauswahl

Kommentare ansehen