VERY important message
Die Login-Probleme sind behoben. Alles läuft wieder einwandfrei. Danke für die Geduld!

Col de Tamié (907 m) Collet de Tamié (960 m)

DSC03112.
Rennradreisen von quaeldich.de

Rennradreise zum Tamié

Genieße mit quäldich.de einen fantastischen Rennrad-Urlaub am Tamié.

Savoyer Alpen – Die Tour-Klassiker vom 03.08. bis 10.08.2019

Auffahrten

Von freundhase – Auf den ersten Kilometern herrscht besonders an Wochenenden ein noch mäßiger bis lebhafter Verkehr, da über diese Straße beliebte Ausflugsziele wie die Grotten und Wasserfälle von Seythenex und das Skigebiet La Sambuy inklusive Sommerrodelbahn zu erreichen sind.
Die Auffahrt selbst beginnt mit einigen unangenehm zu fahrenden – da sehr schlecht einzusehenden Kurven aus Faverges hinaus. Nach ca. 1,6 km öffnet sich das Tal und es geht ohne besondere Schwierigkeiten weiter hinauf. Es werden die Ortschaften Verchéres und Frontenex (mit Brunnen links im Ort bei Kilometer 2,8) passiert. Die durch Schilder gut angekündigten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen durch Bodenwellen und Pylonen in den Orten stellen bergauf keine Probleme dar, sollten bergab aber beachtet werden. Die steilste Passage hat man hier schon lange hinter sich gelassen.
Etwa ab der Abzweigung nach Seythenex bei 4,5 km wird das Tal enger, und man fährt einige Zeit direkt an einem kleinen Wässerchen (Ruisseau du Bard) entlang durch einen schattigen Wald. Ab der Abzweigung nach Seythenex lässt dann auch der Ausflugsverkehr schlagartig nach. Den Wald verlässt man etwa bei Kilometer 6,4. Die Steigung ist bald kaum noch wahrzunehmen. Die Umgebung jetzt hat mehr mit einer großzügigen Parklandschaft gemein als mit einem klassischen Pass. Blickt man aber bei Kilometer 8,2 an der Abbaye Notre Dame de Tamié vorbei, wird man doch nachdrücklich daran erinnert, dass man sich in den Bergen befindet – auch wenn das Massif des Bauges alles andere als eine karge Mondlandschaft ist. Nach einigen weiteren problemlos zu befahrenden Kilometern mit äußerst mäßiger Steigung erreicht man ohne Probleme die Passhöhe.
Alles in Allem ist die Auffahrt mit Sicherheit kein sportliches Highlight, aber dennoch lohnenswert, da man sich auf kurzer Strecke in leichtem Terrain viele unterschiedliche Eindrücke erradeln kann. Als Abfahrt macht die Strecke bis auf die schlecht einzusehenden Kurven im Tal ordentlich Laune, da der Straßenbelag überall gut bis sehr gut ist, und die Strecke keine ausgefeilten Abfahrerqualitäten verlangt. Die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen kennt man ja noch von der Auffahrt. Selbst wir als Rennradanfänger kamen mit „gut gekühlten“ Bremsen wieder unten an.
23 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:24:16 | 17.07.2016
juergenspeedy
Mittlere Zeit
00:33:06 | 29.07.2018
Uwe Wittig
Dolce Vita
00:41:31 | 21.07.2013
Bergbert
Diese Beschreibung ist noch offen - Hier kannst du lesen, wie du die Beschreibung beisteuern kannst. quäldich.de lebt von deiner Mithilfe. Vielen Dank!
13 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:41:36 | 03.08.2017
majortom
Mittlere Zeit
00:49:39 | 03.08.2017
Radtourist
Dolce Vita
01:12:00 | 06.08.2014
Gepäcktour
Von majortom – Zugegeben – der Startort Albertville ist einigermaßen zufällig gewählt. Genauso gut könnte man im Nachbarort Gilly-sur-Isère starten und im Dorf La Villard nach 2,5 km auf die Strecke stoßen, oder auch über den Ort Mercury nach 6,3 km. In all diesen Fällen hat man den Serpentinenhang oberhalb des Isèretals noch vor sich. Wir beginnen unseren Anstieg jedoch in der Olympiastadt von 1992. Albertville ist mit seinen massenhaft in die Höhe gezogenen Wohnblöcken zwar sicher nicht die schönste Stadt der savoyardischen Alpen, der historische Stadtkern westlich des Flusses Arly (der hier in die Isère mündet) ist jedoch ganz nett.
Wie auch immer, unser Weg führt uns durch den Vorort Saint-Sigismond in Richtung des schon am Hang gelegenen Dorfes La Villard. Ein paar sanfte Höhenmeter inklusive Blicken zurück über Albertville werden uns hier schon serviert; die Höhenmeter gehen jedoch teilweise schon wieder auf einer kleinen Zwischenabfahrt in das Tal eines Isèrezuflussbaches verloren. Der Col de Tamié ist bereits von Beginn aus ausgeschildert.
Die richtige Auffahrt beginnt nach nach 4,2 km mit einer Abzweigung nach links. Quer zum Hang gewinnen wir nun wieder gemächlich an Höhe und treffen nach insgesamt 6,3 km auf eine weitere Abzweigung, an der wir uns rechts halten. In einem Dorf namens Le Soffaz absolvieren wir dann die ersten drei Serpentinen, die rasch aufeinander folgen.
Die Straße ist inzwischen ziemlich schmal geworden, und der dichte Wald, in den wir nun eintauchen, verstärkt das Gefühl von Einsamkeit noch. Hin und wieder ergeben sich jedoch auch mal Blicke hinab ins Tal. Nach einer Geraden, die uns weiter nach Westen führt, folgt eine weitere Kombination von sechs Kehren.
Den größten Teil des Höhenunterschieds haben wir nun bereits hinter uns gebracht. Und so taucht nach zwei weiteren Kehren schließlich die Passhöhe Collet de Tamié vor uns auf, die sogar noch ein paar Meter höher liegt als der eigentliche Col. Diesen erreichen wir nach einer kurzen Abfahrt, und können uns dann entscheiden, ob wir links wieder den Hang hinab ins Isèretal fahren wollen, oder die sanftere Nordrampe mit herrlichen Ausblicken auf die Aravis-Kette wählen, wenn uns der weitere Weg beispielsweise zum Lac d’Annecy führt.
Fazit: ein idyllischer, verkehrsarmer Pass zum gemütlichen Pedalieren – die sportliche Herausforderung dagegen ist eher gering.

6 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:43:13 | 26.07.2013
HP KOM
Mittlere Zeit
Dolce Vita
00:45:46 | 25.08.2014
joaum

Pässe in de Nähe

Tourenauswahl

Ersten Kommentar verfassen